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OLED (B9) und QLED (Q70R) TV in 65 Zoll zum Bestpreis bei Saturn.de

Die Qual der Wahl. Saturn bietet in seinem aktuellen Prospekt wieder zwei attraktive 4K Fernseher mit OLED- und QLED-Technologie in 65 Zoll (165 cm) zum Bestpreis an.

Wer ein TV-Gerät mit großer Displaydiagonale und gutem Preis-/Leistungsverhältnis sucht, der sollte sich den Q70R einmal genauer ansehen. Die 65 Zoll Variante des QLED Fernsehers kostet, auch aufgrund der MwSt-Senkung, nur noch 1.022,55 Euro (-53% und Versandkostenfrei). DAs Modell mit direktem LED-Backlight, Tizen OS, Quantum Prozessor 4K, Dolby Atmos, HDR10+ uvm. eignet sich auch aufgrund der erhöhten Helligkeit (bis zu 1.000 nits Spitze) für hellere Umgebungen und TV-Vergnügen unter Tags.

Samsung 4K QLED TV (Q70R – 2019) 65 Zoll auf Saturn.de

Für Nutzer, bei denen die Bildqualität auf jeden Fall an erster Stelle steht, der bekommt den LG OLED TV (B9 Serie) ebenfalls ein interessantes Angebot unterbreitet. Der OLED kostet mit 65 Zoll diagonale nur noch 1.656,19 Euro (-34%  und Versandkostenfrei). Für den Preisunterschied von rund 600 Euro zum Samsung QLED „erkauft“ man sich ein großartiges Display mit selbstleuchtenden Bildpunkten, einen perfekten Schwarzwert und die Möglichkeit neben HDR10 und HLG auch Dolby Vision HDR Inhalte darzustellen. Zudem hat das Modell bereits einen HDMI 2.1 Anschluss und wäre somit auch gut für die „Zukunft“ gerüstet.

LG 4K OLED TV (B9 – 2019) 65 Zoll auf Saturn.de

Beide Geräte haben ihre Vor- und Nachteile und wer eh gerade in der Preiskategorie über 1.000 Euro sucht, bekommt mit diesen Modellen, in unseren Augen, zwei interessante Anwärter für den Titel „Unser neuer Fernseher“ präsentiert. Am Ende ist es natürlich immer eine Geldfrage und ob das persönliche Nutzungsverhalten zum Fernseher passt. Gamer dürfen bei beiden Geräten gerne zugreifen, während wir die Film- und Serien-Enthusiasten eher beim LG 4K OLED TV sehen. Tägliches Fernsehen vor allem bei erhöhter Umgebungshelligkeit ist dann wieder ein Job für den Q70R.

LG präsentiert neuen 5K ‚UltraFine‘ Monitor für Mac und iPad Pro

LG Electronics stellt die 2. Generation seines 5K ‚UltraFine‘ Monitors für Apple Mac vor. Erstmals kann das Display mittels USB-C mit einem iPad Pro verbunden werden – mit Einschränkungen.

Das Display (LG27MD5KL) soll die perfekte Ergänzung zum 27 Zoll iMac mit 5K Auflösung sein. Dank USB-C Anschluss lässt sich jetzt auch das iPad Pro mit der 2. Generation des „UltraFine“ Monitors verbinden, jedoch kann nicht die volle Auflösung von 5.120 x 2.880 genutzt werden, sondern nur Ultra HD (3.840 x 2.160 Bildpunkte). Das das neue 15 Zoll MacBook Pro und MacBook Air aus 2018 sowie weitere Geräte können die  volle Auflösung des Displays nutzen. Ob es sinnvoll ist verschiedene Displays mit unterschiedlichen Zollgrößen und Pixeldichten zu nutzen ist jedem selbst überlassen. Mit dem 27 Zoll iMac hat man zwei schöne Displays mit gleichen/ähnlichen Spezifikationen.

27 Zoll, 5K, 99% DCI-P3

Die technischen Spezifikationen lassen uns auf jeden Fall aufhorchen. Das 27 IPS Display mit 5.120 x 2.880 Bildpunkten unterstützt 10-Bit Farbtiefe und 99% des DCI-P3 Farbraums. Mit einer Bildreaktionszeit von 14ms (Grau zu Grau) ist das Display vornehmlich für Arbeit und grafische Anwendungen vorgesehen. Gaming steht sicherlich nicht im Fokus. Die maximale Bildwiederholungsrate beträgt 60Hz. Die typsische Helligkeit wird mit 500 cd/m² angegeben, welche ein Kontrastverhältnis von 1.100:1 ermöglicht. Der Blickwinkel ist dank IPS-Panel recht weit und wird mit 178° in alle Richtungen angegeben.

Der 27MD5KL besitzt einen Thunderbolt 3 und drei USB-C Anschlüsse
Der 27MD5KL besitzt einen Thunderbolt 3 und drei USB-C Anschlüsse

Bei den Anschlüssen kann der Nutzer zwischen drei USB Typ-C Ports und einem Thunderbolt 3 Anschluss wählen. Das Audio-/Videosignal wird im Regelfall via Thunderbolt 3 auf den LG 5K ‚UltraFine‘ übertragen. Die USB-C Anschlüsse sind eher dazu gedacht, zusätzliche Peripherie anzuschließen und ggf. zu laden. Alle Ports bieten nämliche einen Ladestrom von 94 Watt, was auch für ein großes MacBook Pro mit 15 Zoll ausreicht.

Lautsprecher und Kamera inkl.

Damit aber noch nicht genug. Stereo-Lautsprecher, ein Mikrofon und eine integrierte Kamera ermöglichen Videochats oder erlauben es Facebook, Google und Co. ihre Nutzer auszuspähen 😉 Wie es sich für einen Arbeits-Monitor gehört, kann dieser geneigt und in der Höhe verstellt werden. Der LG 5K ‚UltraFine‘ Monitor der 2. Generation misst (B x H x T) 46,4 x 62,6 x 23,9 cm mit Standfuß. Ohne Standfuß verringert sich die Tiefe auf 5,4 cm. Als Systemvoraussetzung wird macOS Mojave 10.14.6 bzw. iOS 12.4 oder neuer angegeben.

Preis & Verfügbarkeit LG UltraFine 5K Display

Und da es sich im weitesten Sinne um ein Apple-Zubehör handelt, ist das Modell auch nicht gerade günstig. Um die 1.400 Euro wird der LG 5K ‚UltraFine‘ Monitor (Gen 2) kosten. Das Display kann bereits im Apple Online-Shop bestellt werden. Eine Abholung nach Verfügbarkeitsprüfung in den Apple Stores soll ebenfalls möglich sein.

Teurer Spaß: Games für die PlayStation 5 und Xbox Series X sollen mehr kosten

Spiele für die beiden Next-Generation-Konsolen Xbox Series X und PlayStation 5 könnten teurer werden. Als erster Publisher bestätigt 2K Games eine Preiserhöhung.

2K Games wird das Basketballspiel „NBA 2K21“ für PS5 und Xbox Series X in den USA für 69,99 statt der üblichen 59,99 US-Dollar verkaufen. In Großbritannien erhöht man den Launch-Preis ebenfalls. Dort wird dieser Titel 64,99 statt der dort üblichen 54,99 US-Dollar kosten. Pikant: Smart Delivery unterstützt dieses Spiel ausdrücklich nicht. Somit lässt sich die Version für die Xbox One zwar über die Abwärtskompatibilität an der Xbox Series X zocken, aber dann eben nicht in der verbesserten Next-Generation-Version.

Das 2K Games ausgerechnet für „NBA 2K21“ den Preis erhöht, ist ein denkbar ungünstiger Schachzug. So arbeitet die Spielereihe mit extrem aggressiven In-Game-Monetarisierungen, was Kritiker bereits dazu veranlasste eher von einer Casino-, als von einer Basketball-Simulation zu sprechen. Wer sich den Trailer des Vorgängers ansieht, versteht, was gemeint ist.

2K Games hat die Preiserhöhung verteidigt: Man biete Spielern auch den entsprechenden Gegenwert mit „NBA 2K21“, das von Grund auf neu für die Next-Generation-Konsolen entwickelt worden sei. Ob die Spieler das mitmachen, muss die Zeit zeigen. In Deutschland kosten ohnehin bereits viele PS4- und Xbox-One-Spiele zum Launch 69,99 Euro. Sollte der Preis bei uns nun auf 79,99 Euro klettern, ist zu beobachten, wie die Community reagiert.

Höhere Entwicklungskosten sind ein schlechtes Argument

Die Argumentation von 2K Games ist, dass die Entwicklungskosten für Next-Generation-Spiele gestiegen seien. Dieses Argument ist allerdings wenig stichhaltig. Zum einen erreichen Games heute auch eine breitere Zielgruppe als etwa noch zur Ära der PS3 und Xbox 360. Man erzielt also über die Masse höhere Einnahmen. Hinzu kommen ausgiebige Mikrotransaktionen, DLCs, Season Passes und Sammlereditionen mit hohen Margen. Die Umsätze und Gewinne der Spieleindustrie haben sich also äußerst positiv entwickelt.

Andere Publisher wägen aktuell an dem Beispiel von 2K Games zu folgen. Sollte das der Fall sein, wird man sicherlich genau beobachten, ob die Spieler die höheren Preise für Games zahlen oder die Launch-Verkaufszahlen sinken und verstärkt auf Sales gewartet wird.

Amazon Prime Video hebt die Drosselung auf

Amazon hat sich endlich ein Herz gefasst: Man habt die Drosselung der Streaming-Qualität für Prime Video wieder auf.

In der Corona-Krise preschten einige EU-Politiker nach vorne und legten Streaming-Anbietern wie Amazon Prime Video, Disney+ und Netflix eine Drosselung der Bitrates nahe, um die Infrastruktur des Internets zu schonen. IT-Experten kritisierten diesen Schritt teilweise scharf, da er unnötig sei und an der Struktur des Internets vorbeigehe. Dennoch kamen die Streaming-Anbieter, darunter auch Amazon, dieser Forderung gerne nach – bedeutete der Schritt der Bitrates für sie sicherlich auch Kosteneinsparungen.

Netflix gab dabei aber bereits im Mai 2020 bekannt, dass die Drosselung aufgehoben wurde. Ende Juni zog dann auch Disney+ nach. Auch jener Streaming-Dienst ist nun wieder in voller Qualität verfügbar – also auch mit 4K-Auflösung und Dolby Atmos. Nun soll auch Amazon nach und nach die Drosselung bei Prime Video wieder aufheben. Der Hintergrund für die Drosselung war die Annahme der EU-Politik, dass während der Corona-Krise mehr Leute im Home-Office arbeiten und z. B. Dienste für Videokonferenzen nutzen. Man wollte Engpässe und Störungen bei den Kapazitäten verhindern.

Amazon hat aber mitgeteilt, dass man dennoch in den einzelnen Ländern die Kapazitäten des Netzes beobachten wolle. Ob dies notwendig ist, darüber kann man sich streiten, wie wir ja schon eingangs angemerkt haben. Erwähnten möchten wir an dieser Stelle auch, dass Amazon Prime Video bald eine neue Funktion erhält – einzelne Nutzerprofile.

Amazon Prime Video: Alles wieder beim Alten

Nun kann man Amazon Prime Video jedenfalls laut dem Unternehmen wieder mit vollen Bitrates nutzen. Ein guter Schachzug, denn die Bildqualität kommt unserer Meinung nach ohnehin nicht ganz an Disney+ oder Netflix heran. Offen ist nun noch, wie es mit Apple TV+ weitergeht. Auch Apple reduzierte die Qualität – sogar deutlich drastischer als konkurrierende Anbieter. Zu einer Aufhebung der Drosselung hat sich Apple aber leider noch nicht geäußert.

Apple und die Abonnements: Was wird aus Apple TV+ und Apple Arcade?

Apple hat mit Apple TV+ und Apple Arcade zwei interessante Flatrates im Angebot. Offenbar läuft das Geschäft mit beiden Abonnements aktuell aber nicht ganz so, wie man sich das in Cupertino gewünscht hätte.

So ist diese Woche bekannt geworden, dass Apple beispielsweise die Entwicklung vieler Spiele, die eigentlich bei Apple Arcade Einzug halten sollten, eingestampft hat. Demnach gibt es aktuell wohl das Problem, dass viele Interessenten Apple Arcade als Trial abonnieren, sich danach aber direkt wieder verabschieden. Deswegen setzt Apple nun andere Schwerpunkte bei der Titelauswahl. Man sucht vor allem nach Games, welche Kunden längerfristig fesseln und somit auf lange Sicht binden.

Das entspricht leider auch dem Trend, den wir aktuell bei PC- und Konsolenspielen beobachten: „Engagement“ wird für Entwickler und Publisher zu einer wichtigen Währung. Man will die Spieler lange an einzelne Games binden – in der Regel mit Monetarisierungsabsichten. Da wird dann etwa absichtlich monotones Grinding ins Spiel eingebaut, damit die Verlockung steigt, sich mit In-App-Käufen zu behelfen.

Immerhin muss man Apple zugutehalten: Sie setzen gerade auf Spiele, die auf In-Game-Monetarisierungen verzichten. Offenbar will man aber nun dennoch vorwiegend Titel fördern, die mit langen Spielzeiten aufwarten. Das teilte man dann auch den Entwicklern mit, deren Spiele gestrichen worden sind. Apple sei zu weiteren Geschäftsbeziehungen bereit, wenn die Studios mit passenderen Games um die Ecke kämen. Als Beispiel nannte Apple wohl explizit das Rätselspiel „Grindstone“, welches mit vielen Levels aufwarten kann.

Apple TV+ muss sich ebenfalls noch beweisen

Auch Apple TV+ muss erst noch einen festen Stand erreichen. So konnte Apple mit seinem Streaming-Angebot zwar in den USA anfangs gar Disney+ überflügeln, das liegt aber in erster Linie daran, dass Käufer neuer Apple-Geräte automatisch ein einjähriges Abonnement gratis erhalten. Durch die Corona-Krise wird der Nachschub knapp. Dazu kommt, dass das Angebot bei Apple TV+ ohnehin im direkten Vergleich mit Amazon Prime Video, Disney+ oder gar Netflix überschaubar ist. Zudem fehlt dem Dienst ein echter Hit, welcher einen breiteren Nutzerkreis aufhorchen lassen könnte.

Bei Apple hofft man, dass sich „Foundation“ dazu entwickeln könnte – die Verfilmung der Science-Fiction-Saga von Isaac Asimov. Doch es wird dieses Jahr spannend sein, zu beobachten, wie viele Apple TV+ nach dem ersten, kostenlosen Jahr wirklich für 4,99 Euro im Monat verlängern.

Microsoft: Game-Streaming ist kein Ersatz für PCs und Konsolen

Die neue Konsolengeneration konkurriert nicht nur mit Gaming-PCs, sondern auch mit Cloud-Gaming. Microsoft glaubt aber an eine friedliche Koexistenz.

So hat der Chef der Xbox-Sparte, Phil Spencer, einen Blick auf die Zukunft geworfen. Microsoft ist da ja besonders vielseitig aufgestellt, denn das Unternehmen hat quasi in allen Bereichen Aktien. So bietet man seine Xbox-Spielekonsolen an, die mit der Xbox Series X bald in die nächste Generation gehen. Dazu kommt Window 10 als Gaming-Plattform und es gesellt sich eben auch der Streaming-Dienst für Spiele, xCloud, hinzu. xCloud will Microsoft in den Xbox Game Pass integrieren, was dem Dienst großes Potenzial eröffnet.

Laut Spencer sei Cloud-Gaming erst einmal kein Ersatz für Gaming-PCs und Konsolen. Vielmehr seien Dienste wie xCloud einfach eine zusätzliche Option: „Ich mag es am großen Fernseher zu sitzen und an der Konsole zu spielen. Nun sitze ich hier an meinem PC und auch hier spiele ich gerne. Aber ich sitze nicht immer vor diesen beiden Geräten und möchte die Möglichkeit haben dort zu spielen, wohin ich gehen möchte und an dem Gerät, das ich mir aussuche.“

Project xCloud 2020
Microsoft bestätigt, dass Project xCloud in den Game Pass integriert wird

xCloud sei aber laut Spencer aus seiner Sicht nie als kompletter Ersatz für andere Plattformen konzipiert gesehen. Er habe es immer als Ergänzung betrachtet. Auch in naher Zukunft werden Konsolen und PC überlegen bleiben, wenn es um die beste Darstellungsqualität gehe. Dafür habe Cloud-Gaming eben andere Vorteile – wie beispielsweise die Flexibilität. Gerade in Kombination mit der Spieleflatrate Game Pass sehe man da bei Microsoft das Potenzial noch mehr Gamer zu begeistern.

xCloud werde von Entwicklern gut angenommen

Laut Spencer werde xCloud von Entwicklern bisher sehr positiv angenommen, werde aber auch teilweise unterschiedliche Herangehensweisen erfordern. Etwa würden Gamer unterwegs an mobilen Endgeräten typischerweise andere Titel zocken, als daheim an der Konsole. Auch darauf müsse man bei dem Streaming-Angebot na00türlich achten.

Zumindest ist klar, dass Spencer damit seine bisherigen Ansichten beibehalten hat. Schon in der Vergangenheit hatte er betont, dass Streaming seiner Meinung nach Konsolen und Gaming-PCs auch in den nächsten Jahren nicht verdrängen werde.

Heute live: Denon Talkrunde zum Thema AV-Receiver vs. Soundbar

Nach dem großen Erfolg der ersten „DENON LIVE“ Talkrunden, wird sich das Unternehmen heute bereits einem weiteren Thema widmen: AV-Receiver vs. Soundbars. 

Vor dieser Entscheidung stehen sicherlich unzählige Kunden, die sich ein Soundsystem für ihr Heimkino anschaffen möchten. Soll ich das Geld und die Arbeit in einen AV-Receiver mit zusätzlichen Lautsprechern investieren, oder nutze ich die bequeme All-In-One-Lösung, die mir eine Soundbar liefert? Denon wird sich in seiner digitalen Talkrunde genau mit diesem Thema befassen. Das gute dabei, die Klangspezialisten haben in beiden Produktbereichen Erfahrungen sammeln können. Während die AV-Receiver weit verbreitet sind, vergisst man doch allzu leicht, dass Denon auch Soundbars anbietet. Das schürt bei uns natürlich die Hoffnung, dass Denon das Gespräch unvoreingenommen führen wird und eine sachliche Diskussion zustande kommt.

Stellt eure Fragen an die Fachleute

Im Rahmen von Denon Live sprechen die Gäste folgende Hauptthemen an: „Welche Vorteile bieten beide A/V Lösungen?“ und „Was sollte man vor dem Kauf beachten?“. Zudem wird auf die Entwicklungen am Markt eingeganten. Es lohnt sich sicherlich zum Start der Live-Übertragung (18 Uhr auf Youtube) online zu sein. Die ersten Fragen lassen sich somit sicherlich bereits beantworten. Der wichtigste Part ist natürlich der moderierte Teil: „Du fragst – Wir antworten“. Zuschauer haben über die Chat-Funktion von Youtube-Live die Möglichkeit, direkt ihre Fragen an die Fachleute zu stellen.

Denon Live ab 18 Uhr

DENON Live – Die digitale Talkrunde – Thema Soundbar vs. AV-Receiver startet heute (3. Juli 2020) um 18 Uhr auf Youtube! Wer bereits jetzt Fragen zum Thema beisteuern möchte, kann diese vorab an technik@denon.de senden. So kann auch verhindert werden, dass Fragen mehrfach gestellt/beantwortet werden. Die vergangenen Talkrunden zum Thema Heimkino & AV-Receiver und Streaming und Multiroom könnt ihr nachfolgend nochmal ansehen:

Datenkrake Fernseher: Bundeskartellamt bemängelt IT & Datenschutz von Smart TVs

Wie das Bundeskartellamt festgestellt hat, verstoßen viele Smart-TV-Hersteller nicht nur gegen das Datenschutzgesetzt (DSGVO), sondern stellen des Öfteren auch eine Gefahr für die hauseigene IT dar.

Smart TVs liefern dem Nutzer gar unendliche Entertainment-Möglichkeiten. Manch einer hat das lineare Fernsehen bereit komplett gegen Streamingdienste wie Netflix, Prime Video oder DAZN eingetauscht. Dafür muss der Fernseher natürlich mit dem Internet verbunden sein. Die Nutzer zahlen für die Freiheit alles, jederzeit mit nur einen Klick abrufen zu können jedoch einen hohen Preis – meist unbewusst. Die Lieblingsbeschäftigung der Deutschen entpuppt sich nämlich als wahre Datenkrake. Die intelligenten Fernseher verfügen nämlich über unzählige Möglichkeiten personenbezogene Daten zu erheben. Und von diesen Möglichkeiten machen die TV-Hersteller in unterschiedlichem Ausmaß Gebrauch.

Sammeln was man nur sammeln kann…

Über verschiedenste Datenauswertungen können die Hersteller dann erkennen, wer genau vor dem TV sitzt. Das kann unter anderem über die App-Nutzung, Klickverhalten, Cursorbewegungen (Airmouse bei LG TVs), oder sogar biometrische Daten wie die Stimme (integrierte Mikrofone) erfolgen. In den meisten Fällen kann der Nutzer dem entgegenwirken, wenn er sich in die Untiefen der Geräteeinstellungen wagt. Doch selbst wenn die entsprechenden Dienste, die Daten erheben, deaktiviert werden, ist es noch lange keine Garantie, dass man fortan „anonym“ vor dem TV sitzt.

Huawei Vision X65
Smart-TVs wie dieses Modell von Xiaomi mit integrierter Kamera könnten ein erhöhtes Risiko für die Datensicherheit des Nutzers darstellen.

Das schlimme dabei ist, dass sich viele Nutzer vor dem Kauf eines Fernsehers, bzw. bei dessen täglicher Nutzung, über so etwas gar keine Gedanken machen. Der TV begleitet die meisten von uns schon unser ganzes Leben und in den meisten Fällen ging von der „Flimmerkiste“ keine Bedrohung aus – ganz im Gegenteil. Viele verbinden mit dem TV womöglich positive Erinnerungen.

Bequemlichkeit schlägt Datenschutz

Das Bundeskartellamt bemängelt, dass es meist einen enormen Aufwand braucht, um sich über die geltenden Datenschutzbestimmungen zu informieren. Ist der Kauf bereits erfolgt, fügen sich die Nutzer meist der „Datensammelwut“ des Herstellers, da ein Umtausch bzw. eine Rückgabe für viele ein großes Hindernis darstellt. Zudem hat man sich in der Informationsphase ja bereits mit dem neuen Fernseher und seinen tollen neuen Features bereits angefreundet. In den meisten Fällen kann der Nutzer nicht steuern, welche Daten, wie lange und in welchem Ausmaß gespeichert und ob diese auch an Dritte übermittelt werden.

Und wäre das nicht genug stellen Smart TV Geräte noch ein zusätzliches Rikiso für das hauseigene Netzwerk dar. Die IT-Sicherheit ist bei den meisten intelligenten Fernsehern immer noch mangelhaft. So ist es z.B. nicht gewährleistet, dass die Smart TVs auch noch Jahre nach einem Kauf mit Updates versorgt werden, die etwaige Sicherheitslücken schließen. Es gab wohl kein Unternehmen, dass verbindliche Angaben zur Support-Laufzeit machte – was in unseren Augen definitiv eine Kaufanregung wäre.

Wer sich einmal den kompletten Abschlussbericht durchlesen möchte, kann ihn hier herunterladen. Das Bundeskartellamt gab im Rahmen seiner Studie folgende Empfehlungen heraus:

  • Verbraucher sollten noch besser und zielgerichteter über die Möglichkeit zur extensiven Datensammlung und -verarbeitung von Smart-TVs und Internet of Things-Geräten insgesamt informiert und aufgeklärt werden.
  • Haftungsfragen beim Zusammenspiel der verschiedenen Akteure im IoT-Bereich sollten durch entsprechende gesetzliche Regelungen geklärt werden.
  • Es bedarf eines klaren gesetzlich geregelten Anspruchs des Verbrauchers auch gegenüber dem Hersteller auf Software-Updates.
  • Die verantwortlichen Unternehmen sollten verpflichtet werden, notwendige Informationen (Produktinformationen, Datenschutz, Voreinstellungsmöglichkeiten, etc.) klarer und einfacher zu vermitteln.
  • Verbrauchern sollte es leichter gemacht werden, Datenschutzstandards bei einer Kaufentscheidung zu berücksichtigen, insbesondere durch eingängige Bildsymbole.

Empfehlungen vor und nach dem Kauf eines Smart TVs:

  • Vor: Prüfen Sie, ob der Hersteller eine Garantie anbietet und ob diese auch Softwarefehler mit einschließt
  • Vor: Prüfen Sie zudem, ob der Hersteller in der Vergangenheit seine TV-Modelle zuverlässig und längerfristig mit Software-Updates versorgt hat.
  • Nach: Bachten Sie bei der Ersteinrichtung und Nutzung auf datensparsame Einstellungen. Nehmen Sie Möglichkeiten wahr, der Datennutzung zu widersprechen
  • Nach: Führen Sie regelmäßig Sicherheitsupdates durch
  • Nach: Deinstallieren Sie nicht benötigte Apps
  • Nach: Insbesondere bei älteren TV-Modellen: Achten Sie darauf, wie lange noch mit einer aktiven Produkt-Unterstützung durch den Hersteller zu rechnen ist.
  • Falls sich Ihre Gerätesoftware nicht mehr aktualisieren lässt: Erwägen Sie die Trennung ihres Smart-TVs vom Internet und den Kauf eines externen Zuspielgerätes zur Nutzung von Smartfunktionen.

Zusammenfassung:

  • Smart-TVs stehen mit ihrer Anbindung an das Internet stellvertretend für viele Geräte des sog. Internet of Things
  • Smart-TV-Anbieter verstoßen teilw. gegen geltendes Verbraucherrecht – Sanktionen bleiben bislang aber weitestgehend aus
  • Smart-TVs sind sehr weit verbreitet, bieten dem Verbraucher viele Vorteile, liefern den Anbietern aber auch viele differenzierte Daten über ihre Nutzer
  • Die Aufklärung und Information der Verbraucher über Datenschutz bei Smart-TVs sollte besser und zielgerichteter werden

Amazon Prime Video schaltet Profile frei

Amazon schaltet endlich eine lange gewünschtes Feature für seinen Streaming-Dienst Prime Video frei. Ab sofort sind individuelle Nutzerprofile erstellbar!

In diesem Bezug hat Amazon sich lange hinten angestellt: Denn bei anderen Streaming-Anbietern wie Netflix oder auch Disney+ gibt es schon seit Ewigkeiten die Option unterschiedliche Nutzerprofile anzulegen. Das ergibt viel Sinn, wenn in einem Haushalt mehrere Familienmitglieder das Abonnement nutzen. Denn dann möchte man natürlich nicht die Watchlisten der einzelnen Personen bunt durcheinandermischen.

Auch gibt es sonst Probleme, wenn mehrere Personen dieselbe Serie schauen, aber gerade bei unterschiedlichen Episoden stehen geblieben sind. Dann kann man sich natürlich leicht gegenseitig durcheinander bringen. Amazon hat nun aber endlich ein Einsehen. Denn das Unternehmen beginnt ab sofort damit Nutzerprofile zu verteilen. Die Verteilung der Funktion erfolgt allerdings in Schritten. Das bedeutet, einige Nutzer können bereits Profile in etwa den Apps für Apple iOS und Android anlegen, andere müssen vorerst noch ausharren.

Amazon Prime Video schaltet Nutzerprofile frei
Amazon Prime Video schaltet Nutzerprofile frei

Möglich ist es nun einmal das Profil des Kontobesitzers plus fünf weitere Profile mit einem Prime-Konto zu verwenden. Dabei lassen sich auch Kinderprofile anlegen, die dann eben nur Zugriff auf altersgerechte Inhalte erhalten. Sechs Profile sind somit insgesamt verwendbar. Wie es aussieht, erreicht die Funktion nun die ersten Nutzer, die breitere Verteilung beginnt aber nach und nach.

Amazon Prime Video könnte mehr Benutzerfreundlichkeit vertragen

Insgesamt könnte Amazon Prime Video aber immer noch viele Optimierungen vertragen. Oft bemängelt wird etwa das Durchmischen kostenloser und kostenpflichtiger Inhalte. Immerhin kann man an mobilen Endgeräten aktivieren, dass nur die Inhalte angezeigt werden, die ohne Mehrkosten verfügbar sind. Generell ist die App aber nicht sehr übersichtlich, wenn man sie mit etwa Netflix vergleicht.

Immerhin sind die Benutzerprofile nun ein Schritt in die richtige Richtung. Solltet ihr sie noch nicht verwenden können, dann wartet einfach etwas ab. Nach und nach sollten sie nun alle Abonnenten des Streaming-Anbieters erreichen. Auf dieser Hilfeseite gibt es mehr Informationen zu den Benutzerprofilen.

Zerschossene Blu-ray-Player bei Samsung: Problem ist größer als zunächst angenommen (Update!)

Vor etwas mehr als einer Woche hatten wir darüber berichtet, dass Samsung durch ein Update viele Blu-ray-Player funktionsuntüchtig gemacht hat. Wie sich herausstellt, betrifft das Problem weit mehr Geräte, als zunächst angenommen.

Update (03.07.2020):

Mittlerweile bietet Samsung Deutschland ebenfalls eine Lösung an: Kunden aus Deutschland können dieses Onlineformular nutzen, um ein Versandetikett zur kostenlosen Einsendung und Reparatur zu erhalten. Kunden aus der Schweiz sollen ihre Daten bitte über dieses Online-Formular an Samsungs Partner Pictronic senden. Auch wenn die ganze Geschichte sehr ärgerlich bleibt, hat Samsung also immerhin reagiert und bietet Betroffenen nun einen Ausweg an.

Originalartikel:

Totalausfall bei Samsung: Ein fehlerhaftes Update sorgt dafür, dass aktuell viele Besitzer von Blu-ray-Playern bzw. Heimkino-Systemen von Samsung über erhebliche Probleme klagen. Die neue Firmware sorgt dafür, dass die Blu-ray-Player in einem Bootloop stecken bleiben. Teilweise lassen sich nicht einmal mehr noch im Laufwerk befindliche Discs entfernen. Auch bei uns in den Kommentaren haben sich viele Leser mit diesem Problem gemeldet und unterschiedliche, betroffene Abspielgeräte genannt.

Eine gute Neuigkeit für Besitzer von UHD-Blu-ray-Playern: Hier sind offenbar keine Geräte betroffen. Samsung hat sich übrigens bereits aus dem Markt für Player zurückgezogen, was dafür sorgen dürfte, dass das Support-Team vermutlich eher klein bemessen ist. Zunächst nahm man an, dass nur Blu-ray-Player aus den Jahren 2014 und 2015 betroffen seien. Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass Hardware betroffen ist, die bis auf das Jahr 2010 zurückgeht.

Diese Player von Samsung sind betroffen

Woher der Fehler ganz genau kommt, ist weiterhin offen. Man spekuliert, es könnte an einem fehlerhaften SSL-Zertifikat liegen. Betroffen sind jedenfalls Geräte, die ihr oben auf dem Screenshot seht. Das heißt, es geht um die Generationen von 2015 (J-Serie), 2014 (H-Serie), 2013 (F-Serie), 2012 (E-Serie), 2011 (D-Serie) und 2010 (P-Serie). Der Beschwerde-Thread in der Samsung Community ist geradezu explodiert und kommt mittlerweile auf über 250 Seiten.

Samsung Deutschland bietet bisher keine Unterstützung an

In den USA und Großbritannien hat Samsung angeboten defekte Player zur kostenlosen Reparatur entgegenzunehmen. Leider ist uns in Deutschland bisher keine ähnliche Maßnahme bekannt. Es bleibt also nur sich jeweils individuell an den Support zu wenden und das Problem zu schildern. Wir wünschen natürlich allen betroffenen Besitzern von Blu-ray-Playern aus dem Hause Samsung, dass sich da gemeinsam mit dem Hersteller eine Lösung finden lässt.