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20 Ultra HD Filme mit HDR für je nur 3.99 Euro kaufen (iTunes)

Apple reduziert erneut 20 Ultra HD Filme auf je nur 3.99 Euro (Kaufpreis). Auf iTunes lässt es sich mittlerweile gut eine digitale UHD-Filmsammlung für kleines Geld aufbauen!

Die Karten werden neu gemischt. iTunes hat aktuell insgesamt 20 Filme für günstige 3.99 Euro zum Kauf angeboten. Ein paar Titel kennen wir noch von der letzten Aktion, jedoch hat das Unternehmen ein paar Titel gegen neue ehemalige Blockbuster ausgetauscht. Bei diesen Titeln könnt ihr aktuell richtig sparen:

Um die Filme in bester 4K/HDR/Dolby Visin Qualität genießen zu können, benötigt ihr einen Apple TV 4K mit 32 oder 64 GB.

Mehr aktuelle und zukünftige 4K Veröffentlichungen auf iTunes findest du in unserer Komplettliste.

Keine 4K Blu-ray: Disney ignoriert bei „Eiskönigin 2“ den deutschen Markt

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Traurig aber wahr. Erneut erscheint in Deutschland ein Animationshit von Disney nicht auf 4K Ultra HD Blu-ray. Fans von „Eiskönigin 2“ werden sich mit einer regulären Blu-ray zufriedengeben müssen. 

Wenig Liebe für das neue 4K Blu-ray Format. Während Disney mit seinem kürzlich gestarteten Disney+ Streamingservice den Ultra HD Standard mit HDR und Dolby Vision ins Höchste zelebriert, ignoriert das Unternehmen bei seinen physischen Veröffentlichungen immer öfter die 4K Blu-ray. Die Entscheidung betrifft jedoch nur einzelne Märkte, so auch Deutschland. In den USA ist bereits eine 4K Ultra HD Blu-ray-Variante angekündigt wurde, ebenso in Großbritannien. Dabei ist auffällig, dass vor allem Animationsfilme nicht in einer deutschen Variante veröffentlicht werden.

In den USA wurden z.B. mehrere ältere Disney Animationsfilme in eine 4K Blu-ray überführt. Alles steht Kopf, Findet Nemo, Findet Dorie, Ratatouille, Cars, Cars 2, Merida – Legende der Highlands und Arlo & Spot sind in der ersten Welle auf 4K Blu-ray erschienen. Danach folgten auch die Toy Story Trilogie inkl. dem neuesten Ableger Toy Story 4 (Deutscher Titel: A Toy Story: Alles hört auf kein Kommando)  sowie Chaos im Netz (OT: Ralph Wrecks The Internet) auf UHD Disc.

Disney Pixar Klassiker in 4K UHD auf Amazon Prime Video
Gibt es hierzulande leider nur als akzeptablen Stream auf Prime Video zu sehen.

Einige dieser Filme stehen auf Amazon Prime Video zum Streamen bereit. Der 4K Stream ist akzeptabel, meist jedoch ohne erweiterten Dynamikumfang (HDR). Eine hochwertige Streaming-Variante auf iTunes lässt für diese Filme immer noch auf sich warten. Im schlimmsten Fall werden wir uns bis zum 31. März 2020 gedulden müssen. An diesem Datum soll Disney+ in Deutschland starten. Wir hatten bereits die Möglichkeit uns im Streamingportal umzusehen und zu unserer Überraschung, lagen viele der aufgezählten Animationsfilme in 4K Qualität mit Dolby Vision HDR und Dolby Atmos 3D Ton (Englisch) ab.

Disneys Rückzug der 4K Blu-ray?

Es würde uns nicht überraschen, wenn Disney irgendwann aus dem Nischenprodukt 4K Blu-ray zurückzieht. Gefühlt hat das Unternehmen immer weniger Verständnis für die Bedürfnisse der Fans und reagiert mittlerweile eher kühl und kalkulierend auf Marktentwicklungen. Am Ende zählt bei Disney wohl nicht der Fan, sondern dass die Kasse stimmt =(

Drastisch reduziert: 4K Ultra HD Blu-rays ab 11.97 Euro!

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Was wäre Amazons „Schwarzer Freitag“ Woche ohne Entertainment-Schnäppchen? Ausgewählte 4K Ultra HD Blu-rays gibt es ab 11.97 Euro!

Hier geht es zu den 4K Blu-rays

Mehr Aktionen und Schnäppchen aus der „Schwarzer Freitag“ Woche findest du in unserem SPECIAL!

Netflix: Das sind die neuen Filme und Serien im Dezember 2019

Das Ende des Jahres naht, doch im Dezember geht es nochmals rund. So hat Netflix seine neuen Filme und Serien für den nächsten Monat bestätigt.

Besonders viele Zuschauer fiebern sicherlich „The Witcher“ entgegen. Wie auch die bekannten Videospiele, so basiert auch die Serie auf den Geschichten des polnischen Autors Andrzej Sapkowski. In der Hauptrolle als Hexer Geralt sehen wir Henry Cavill („Man of Steel“). Doch auch abseits der Fantasy-Serie hat Netflix natürlich wieder ein paar Highlights auf Lager.

Etwa nimmt man auch Steven Spielbergs Blockbuster „Ready Player One“ mit in sein Angebot auf. Und kleinere und größere Kinder freuen sich eventuell auf  die Fortsetzung der Animationsserie „Adventure Time – Abenteuerzeit mit Finn und Jake“ mit den Staffeln 5 und 6.

Alle weiteren, neuen Filme und Serien, zu denen neben Eigenproduktionen auch zahlreiche, lizenzierte Titel zählen, könnt ihr den Listen unten entnehmen. Viel Spaß beim Streaming im Dezember 2019!

Neue Serien bei Netflix im Dezember 2019

  • Adventure Time – Abenteuerzeit mit Finn und Jake: Staffel 5 & 6 – Dezember 2019
  • Geheimnisse des Universums: Staffel 1 – 01.12.2019
  • Miraculous – Geschichten von Ladybug und Cat Noir – 01.12.2019
  • Sonic X: Chaos & Shadow Sagas – 01.12.2019
  • Sonic X: Chaos Emerald Saga – 01.12.2019
  • Sonic X: New World Saga – 01.12.2019
  • Sonic X: Egg Moon & Emerl & Homebound Saga – 01.12.2019
  • Magic Kaito: Staffel 1 – 01.12.2019
  • Gormiti: Staffel 1 – 01.12.2019
  • The Lies Within – 02.12.2019
  • Team Kaylie: Teil 2 – 02.12.2019
  • Los Briceño: Eine Familie auf Rädern – 04.12.2019
  • Magie für die Menschen: Staffel 2 – 04.12.2019
  • Apache: The Life of Carlos Tevez – 05.12.2019
  • Weihnachten zu Hause – 05.12.2019
  • V Wars – 05.12.2019
  • Der Auserwählte: Staffel 2
  •  Triad Princess – 06.12.2019
  •  Three Days of Christmas – 06.12.2019
  •  Virgin River – 06.12.2019
  • Fuller House: Staffel 5 – 06.12.2019
  • Karakai Jozu no Takagi-san: Staffel 2 – 06.12.2019
  • Clarence: Season 1 – 15.12.2019
  • The Amazing World of Gumball: Staffel 1 – 15.12.2019
  • The Amazing World of Gumball: Staffel 2 – 15.12.2019
  • The Amazing World of Gumball: Staffel 3 – 15.12.2019
  • Chief of Staff: Staffel 2 – 17.12.2019
  • Soundtrack – 18.12.2019
  • Ultraviolett – Amateurdetektive im Internet: Staffel 2 – 19.12.2019
  • The Witcher – 20.12.2019
  • Lost in Space – Verschollen zwischen fremden Welten: Staffel 2 – 24.12.2019
  • Terrace House: Tokio 2019–2020: Teil 2 – 24.12.2019
  • Carole und Tuesday: Teil 2 – 24.12.2019
  • You – Du wirst mich lieben: Staffel 2 – 26.12.2019
  • Der Basar des Schicksals – 26.12.2019 (nicht in der Schweiz)
  • Fast & Furious Spy Racers – 26.12.2019
  • Salvation: Staffel 2 – 26.12.2019
  • Atiye: Die Gabe – 27.12.2019
  • Alexa und Katie: Staffel 3 – 30.12.2019
  • The Disastrous Life of Saiki K.: Reawakened – 30.12.2019
  • Mein Nachbar – 31.12.2019
  •  Palast Yanxi: Abenteuer einer Prinzessin -31.12.2019
  • The Ollie & Moon Show: Staffel 1 – 31.12.2019

Neue Filme bei Netflix im Dezember 2019

  • Dead Kids – 01.12.2019
  • Bad Sitter – 01.12.2019
  • Ancient Aliens – Unerklärliche Phänomene – 01.12.2019
  • Lass mich mal ran! – Als Junge ist sie spitze – 01.12.2019
  • Manhattan Murder Mystery – 01.12.2019
  • Spy Girls – D.E.B.S. – 01.12.2019
  • Gegen jede Chance – 01.12.2019
  • An deiner Seite – 01.12.2019
  • Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen – 01.12.2019
  • A Cinderella Story: Christmas Wish – 02.12.2019
  • The First Temptation of Christ – 03.12.2019
  • Insidious: The Last Key – 04.12.2019
  • A Christmas Prince: The Royal Baby – 05.12.2019
  • Marriage Story – 06.12.2019
  • Spirit – wild und frei: Weihnachts-Spirit – 06.12.2019
  • Weihnachten mit Familienanhang – 09.12.2019
  • 6 Underground – 13.12.2019
  • Ready Player One – 16.12.2019
  • Midnight Run – 5 Tage bis Mitternacht – 16.12.2019
  • Honey – 16.12.2019
  • Die zwei Päpste – 20.12.2019
  • The 15:17 to Paris – 23.12.2019
  • Como caído del cielo: Pedros Zugabe – 24.12.2019
  • The App – 26.12.2019
  • Hot Gimmick: Girl Meets Boy – 28.12.2019
  • Fifty Shades of Black – Gefährliche Hiebe – 31.12.2019 (nicht in der Schweiz)

Neue Comedy bei Netflix im Dezember 2019

  • Tiffany Haddish: Black Mitzvah – 03.12.2019
  • Astronomy Club: Die Sketch-Show – 06.12.2019
  • Amit Tandon: Familien-Tandonzen – 09.12.2019
  • Michelle Wolf: Joke Show – 10.10.2019
  • Jack Whitehall: Weihnachten mit meinem Vater – 12.12.2019
  • Ronny Chieng: Asian Comedian Destroys America! – 17.12.2019
  • John Mulaney & The Sack Lunch Bunch – 24.12.2019
  • Kevin Hart: Don’t F**k This Up – 27.12.2019
  • The Degenerates: Staffel 2 – 31.12.2019

Neue Dokumentationen bei Netflix im Dezember 2019

  • Geständnisse eines Mörders – 06.12.2019
  • Don’t F**k With Cats: Die Jagd nach einem Internet-Killer – 18.12.2019
  • Nach der Razzia – 19.12.2019

Q-Symphony: Erhalten Samsungs 2020 QLED TVs ein akustisches Upgrade?

Samsung hat international die Marke „Q-Symphony“ für TV-Geräte und Soundbars registrieren lassen. Erhalten die Samsung 2020 QLED TVs ein akustisches Upgrade, oder feilt Samsung an einem neuen Audio-Konzept?

Wie so oft erhalten wir über Markeneinträge der großen Hersteller einen Einblick in zukünftige Projekte und Geräte. Im aktuellen Fall hat Samsung die Wortmarke „Samsung Q-Symphony“ für ganz Europa, Großbritannien, die USA und Kanada regestrieren lassen. Die Marke ist unter der Nizza Klasse 9 für Fernseher, Soundbars und Lautsprecher eingetragen worden. Einer so umfangreichen Anmeldung einer Wortmarke folgt auch meist ein Produkt. Mit der CES 2020 Anfang Januar nächsten Jahres, hat Samsung die perfekte Plattform um sein neues Audio-Lineup anzukündigen.

Samsung Q-Symphony Wortmarke
Samsung registriert die Wortmarke „Q-Symphony“ für Europa

Das „Q“ in „Q-Symphony“ stellt ganz deutlich die Verbindung zu den QLED-Fernsehern her. Samsung hat bereits mehrere Marketingbegriffe wie „Q Picture“, „Q Smart“ oder „Q HDR Elite“ in seiner Produktlinie etabliert. Dahinter verbergen sich jedoch Technologien statt eigene Produkte.

Neues Soundbar-Lineup?

Zeigt dieses Design-Patent einen Q-Symphony Soundbar?
Zeigt dieses Design-Patent einen Q-Symphony Soundbar?

Ob es sich bei „Q-Symphony“ also um eine eigene Produktlinie handelt, oder ob Samsung lediglich nach einem griffigen Namen für seine Sound-Techologien gesucht hat, bleibt bis zur Pressekonferenz auf der CES 2020 weiter offen. Es ist jedoch vielleicht kein Zufall, dass kurz nach der Registrierung der Wortmarke auch ein Patent für einen interessant aussehenden Lautsprecher / Soundbar aufgetaucht ist. Der erste Blick auf den „Q Symphony Soundbar“?

Es wäre in unseren Augen (und Ohren) sinnvoll, wenn Samsung sein Soundbar-Segment neu benennen würde. Im Produktjahr 2019 lehnte sich der koreanische Hersteller mit den Produktbezeichnungen der Soundbars an sein QLED-Lineup an. Der HW-Q90R war das Premium Modell und sollte perfekt zum Q90R QLED TV passen. Wir fanden die Bezeichnungen der Klangriegel HW-Q80R, HW-Q70R und HW-Q60R etwas verwirrend.

Genug spekuliert! Wir sind auch in diesem Jahr wieder auf der Consumer Electronics Show (CES) vertreten und werden euch aus erster Hand berichten, was es mit „Q-Symphony“ auf sich hat!

Kurios: Pokémon Spiel brachte Roku-Fernseher zum Absturz

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Ganz schön kurios. Das neue Pokémon Schwert und Schild auf der Nintendo Switch Spielekonsole brachte einige Roku-Fernseher sowie Roku-Streamingplayer zum Absturz. Erst mit einem Trick ließen sich die Geräte wieder „reaktivieren“.

Die Fernseher und Streaming-Player des Unternehmens Roku waren nicht wirklich im Schlafmodus, sondern hingen in einer Bootschleife fest. Das System versuchte zu starten, brach den Vorgang jedoch aus unbekannten Gründen wieder ab. Das passierte jedoch nur in Verbindung mit dem neuen Pokémon Schwert und Pokémon Schild. Betroffene Geräte konnten danach nicht mehr genutzt werden. Abhilfe schaffte nur, die Nintendo Switch in den Flugmodus zu versetzen und die Roku-Geräte anschließend neu zu starten. Roku hat den Vorfall natürlich schnellstmöglich untersucht und bereits ein Update für betroffene Geräte bereitgestellt.

Netzwerk oder Bluetooth sei schuld

Nutzer haben das Problem näher untersucht. Laut einem Bericht auf Reddit, versendet die Switch Konsole bei diesem Spiel extrem viele Anfragen über das Heimnetzwerk, welche von den Roku-Systemen falsch interpretiert werden und deshalb Abstürzen. Andere Nutzer vermuten jedoch die Bluetooth-Funktion der Nintendo Switch als Auslöser für die Probleme. Das System sucht wohl durchgehend via Bluetooth nach neuen Mitspielern. Dabei wird wohl auch die Bluetooth-Verbindung der Roku-Fernseher durchgehen abgefragt, was zum „Absturz“ führt.

Roku kommt nach Europa

In Deutschland gibt es bislang noch keine TV-Geräte oder Streaming-Player unter dem Roku-Brand. Der Sky Ticket TV Stick nutzt jedoch bereits Streamingtechnologie von Roku. Zudem hat die in den USA führende Streamingplattform angekündigt, sich auch auf dem europäischen Markt niederlassen zu wollen. Es würde uns nicht wundern, wenn in Kürze die ersten TV-Geräte auf Roku-basis angekündigt werden.

Pokémon Schwert & Schild für die Nintendo Switch erschien am 15. November 2019 und kann ohne Gefahr auf hierzulande erhältlichen TV-Geräten gespielt werden =)

In den USA könnte sich die Kinolandschaft für immer verändern

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Aktuell gibt es in der US-Filmindustrie ein Aufhorchen. Denn durch eine Gesetzesänderung könnte sich die Kinolandschaft dort in den nächsten Jahren extrem verändern.

So will das Justice Department in den USA die sogenannten Paramount Consent Decrees aus den 1940er-Jahren wieder aufheben, da jene Regelungen nicht mehr zeitgemäß seien. Sollte es tatsächlich dazu kommen, würde sich das Kino, wie man es in den Vereinigten Staaten kennt, eventuell grundlegend verändern. Doch was bewirken die genannten, gesetzlichen Regelungen?

Nun, in den 1930er-Jahrn klagte das Justice Department gegen große Filmstudios und 1948 gewann die Regierung am Ende. Dadurch wurden manche Geschäftspraktiken, die bis dahin gängig gewesen sind, illegal – etwa das „Block Booking“. Damit ist gemeint, dass Kinos etwa einzelne Filme nicht anfordern konnten, sondern gleich ganze Pakete mit mehreren Filmen abnehmen mussten. Das war eine gute Möglichkeit, um weniger beliebte Filme loszuwerden. Es war den Filmstudios zudem möglich Minimal-Preise für Tickets festzulegen.

Als Beispiel wäre es Disney sonst möglich etwa einen neuen „Star Wars“-Film mit einer Gurke wie (dem fiktionalen) „John Carter 2“ ausschließlich im Bundle anzubieten. Kinos, welche also dann den garantierten Hit aus dem „Star Wars“-Universum zeigen wollen würden, müssten auch die Fortsetzung des Kassengifts „John Carter“ ins Programm nehmen. Das könnte in Zukunft aber wieder möglich sein.

Veränderungen betreffen nur die USA

Da es hier um nordamerikanische Gesetzte geht, werden die Veränderungen natürlich nur speziell den dortigen Markt betreffen. Allerdings sind auch internationale, indirekte Auswirkungen möglich. Durch die Abschaffung der Paramount Consent Decrees dürften Filmstudios nämlich auch wieder eigene Kinoketten betreiben. Aktuell ist es in den USA zwar möglich für Studios einzelne Kinos zu besitzen, das muss aber jeweils individuell unter genauerer Prüfung genehmigt werden. Durch die Abschaffung könnten beispielsweise auch Streaming-Anbieter wie Amazon oder Netflix Kinos aufkaufen und eventuell den Besuch an ihre Abonnements koppeln oder Abonnenten exklusive Vergünstigungen gewähren.

Leidtragende könnten aber kleinere Studios und Indie-Filme sein, welche dann durch die genannten Film-Bundles größerer Studios einen schwereren Stand hätten. Denn die Kinobetreiber hätten viel weniger Spielraum dabei, was sie wirklich zeigen wollen. Allerdings muss man natürlich mal abwarten, wie sich die Lage da in den Vereinigten Staaten entwickelt und ob wir in Europa davon überhaupt etwas merken. Die Sorge, dass große Filmstudios die möglicherweise wachsende Macht missbrauchen, ist in den USA aktuell jedenfalls groß.

HbbTV, Fire TV und Samsung Tizen machen sich in deutschen Haushalten breit

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HbbTV, Amazon Fire TV, Samsung Tizen und Playstation sind die beliebtesten Plattformen für Streaming, digitales Fernsehen und Internet via TV. Dabei setzt sich sich HbbTV in knapp 13 Millionen deutschen Haushalten durch. 

Eine neue Reichweitenstudie der TeraVolt GmbH bringt ganz interessante Zahlen über die Nutzung von Smart TV Plattformen und Over-the-top-Content (OTT) zutage. So liefert HbbTV die in Deutschland größte, konsistente Hardwarebasis. Bis zum Jahr 2023 sollen sich HbbTV-Geräte (vor allem Fernseher) in über 20 Millionen Haushalten finden lassen. Ob die Besitzer entsprechender Technik auch wirklich HbbTV nutzen ist eine andere Frage. Fernsehsender bilden über HbbTV oft ihre Mediatheken ab (roter Knopf auf der Fernbedienung) oder bieten dem Nutzer interaktive Inhalte und zusätzliche Informationen zum Programm. Danach folgt bereits Samsung mit seiner Tizen OS TV-Plattform, die bereits in fast 5.1 Millionen Haushalten genutzt wird. Die webOS Plattform des Mitbewerbers LG Electronics kommt auf ca. 2.4 Millionen.

© TeraVolt | TV Plattformen wie Samsung Tizen und Fire TV sichern sich Marktanteile
© TeraVolt | TV Plattformen wie Samsung Tizen und Fire TV sichern sich Marktanteile

Bei der zusätzlichen Hardware wie Adaptersticks und Streamingboxen gibt es einen ganz klaren Gewinner. Die Amazon Fire TV Geräte sind bereits in 3.7 Millionen Haushalten präsent und sollen bis 2023 auf rund 6 Millionen anwachsen. Die Konkurrenzprodukte Apple TV und Google Chromecast kommen aktuell auf je 1 Million und werden auch auf absehbarer Zeit weit hinter den Fire TV Geräten bleiben. Als „klassische TV-Plattform“ setzt sich MagentaTV von der Deutschen Telekom an die Pole Position mit 3 Millionen Haushalten.

 

© TeraVolt Verteilung der Smart TV Plattformen in Deutschland (2019)
© TeraVolt Verteilung der Smart TV Plattformen in Deutschland (2019)

Nicht zu verachten ist auch der Anteil der Spielekonsolen Playstation und Xbox, wobei die Playstation sich in rund 3.5 Millionen Wohnungen eingenistet hat. Die Xbox liegt hier weit hinter der PS-Plattform und ist in um die 830.000 Haushalten zu finden.

Fazit & Ausblick

In den letzten Jahren konnten sich vor allem die Smarten TV-Plattformen Tizen, webOS und Android TV weiter ausbreiten. HbbTV ist ja fast schon Standard in jedem TV-Gerät, ob die Plattform jedoch stark genutzt wird, wagen wir zu bezweifeln. Zudem haben in den letzten Jahren die Verkäufe von Konsolen die der Playstation 4 und Xbox One abgenommen. Mit der Veröffentlichung der neuen Spielekonsolen Ende 2020 wird der Anteil der Gaming-Konsolen sicherlich wieder stark ansteigen.

Rundfunkbeitrag steigt auf 18.36 Euro – laut ARD & ZDF viel zu wenig

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Wie es aussieht, kommen wir mit einer moderaten Erhöhung des Rundfunkbeitrages auf 18.36 Euro (bislang 17.50 Euro) davon. Eigentlich hatten ARD & ZDF eine Erhöhung in mehreren Stufen auf bis zu 19.20 Euro vorgesehen.

Immer her mit der Kohle! Wie aus einem Entwurf der „Komission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten“, kurz KEF, hervorgeht, soll der Rundfunkbeitrag ab dem 1. Januar 2021 von aktuell 17.50 Euro auf 18,36 Euro steigen. 86 Cent, das können wir gerade noch so verkraften. In Masse werden aus diesen paar Cent natürlich mehrere Millionen Euro für die Öffentlich-Rechtlichen. Wir können soweit froh sein, dass die KEF somit nicht der Empfehlung von ARD, ZDF und Co. gefolgt sind. Diese hatten einen Mehrbedarf von rund 750 Millionen Euro angemeldet, die für die Beitragsperiode 2021 bis 2024 benötigt würde. Die Abgabe wäre entsprechend auf 19.20 Euro pro Monat angehoben worden.

Wie geht es weiter?

Der KEF-Entwurf wird nach der Anhörung der Sender in eine finale Empfehlung an die Landtage und Ministerpräsidenten umgewandelt. Die Minister weichen nur in Ausnahmefällen von der Empfehlung ab. Wenn die Öffentlich-Rechtlichen Sendeanstalten in ihrer Anhörung also keine guten Gründe vorbringen, wieso sie mehr Geld benötigen, bleibt es bei der Mini-Erhöhung.

Keine automatische Erhöhung des Rundfunkbeitrags?

Am Ende müssen wir froh sein, dass sich die KEF nichts diktieren lässt. Ginge es nach ARD und ZDF, würde es eine automatische Erhöhung der GEZ-Gebühren geben. Der Rundfunkbeitrag wäre dabei an die Inflationsrate gekoppelt worden und so über die Jahre immer weiter gestiegen. Das wäre für die Öffentlich-Rechtlichen natürlich bequem, da sie so nicht immer ihre Finanzierungspläne vorlegen und sich mit der KEF „streiten“ müssten. Aktuell stehen den Rundfunkanstalten um die acht Milliarden Euro zur Verfügung. Klingt nach einer Menge Geld. Jedoch müssen von diesem Budget unter anderem die Pensionsansprüche ehemaliger Mitarbeiter gestemmt werden. Und da sind irgendwann auch Topverdiener wie WDR-Intendant Tom Buhrow dabei, die sich mit mickrigen 359.000 Euro pro Jahr zufriedengeben müssen. Die Pension wird demnach nicht gerade klein ausfallen.

Wir werden berichten, sobald es bei Thema Rundfunkbeitrag neue Informationen gibt.

Google Stadia: Die ersten Tests fallen ernüchternd aus

Google hat sich vorgenommen mit dem Game-Streaming über Stadia die Zukunft des Spielens einzuläuten. Die ersten Tests zum Launch zeigen, dass wir dann jedoch eher in einer Dystopie leben.

So sprechen die ersten Tests zum Game-Streaming-Angebot davon, dass die versprochene Zukunft des Gaming erst einmal auch eben das bleibe: Zukunft. In der Gegenwart fehlen Google Stadia viele zuvor angekündigte Funktionen und es gibt auch weitere, unverhoffte Stolpersteine. Eine enorme Hürden dürften etwa die Spielepreise sein. So verlangt man bei Stadia z. B. 59,99 Euro für „Red Dead Redemption 2“, das für PS4 und Xbox One bereits für unter 30 Euro zu haben istmit Wiederverkaufswert für die Disks, den wir noch gar nicht berücksichtigt haben.

Auch 59,99 für „Rage 2“, mittlerweile ohne Mehrkosten im Xbox Game Pass enthalten, wirken zu hoch gegriffen. Selbiges gilt auch für andere Titel wie „Mortal Kombat 11“ für 89,99 Euro bzw. immerhin als zeitlich begrenzter Stadia Pro Deal für 62,99 Euro. Immerhin dürfte es sich dabei wohl um die Premium Edition handeln, welche zusätzliche Kämpfer enthält. Angesichts der Tatsache, dass man die Spiele allerdings bei einer Plattform von Google erwirbt und jenes Unternehmen dafür berüchtigt ist Dienste aus dem Boden zu stampfen und dann genauso schnell wieder einzustellen, muss man derzeit jede Investition mit etwas Vorsicht betrachten.

Here’s a Mortal Kombat Stadia cutscene recorded on my TV (sry for quality) so you can see the kind of stuttering and sync issues I’m talking about pic.twitter.com/OzmOPraZgh

— Paul Tassi (@PaulTassi) November 18, 2019

Zu jenem Urteil kommt dann auch das bisher wohl negativste Review zu Google Stadia, das von Forbes stammt. Ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, bezeichnet man den Game-Streaming-Dienst im Test als „Desaster“ und als „Katastrophe“. So kritisiert man den Lag und wiederholt auftretendes Stottern. Allgemein sei Stadia zu früh veröffentlicht worden, Google hätte laut Forbes besser noch ein Jahr abgewartet. Derzeit müsse man gegen die Technik ankämpfen und könne sie deswegen nicht als Komfort empfinden.

Google Stadia erntet zum Launch maue Kritiken

Auch bei The Verge ist man wenig beeindruckt und vergibt für Stadia in Punkten 5/10. Derzeit müsse man Stadia noch als Beta bezeichnen, die nur formal als finales Produkt veröffentlicht worden sei. Kritik erntet auch die Bildqualität: Etwa hakte man deswegen beim Entwickler Bungie nach, der einräumen musste, dass „Destiny 2“ nativ bei Stadia nur in 1080p mit mittleren Details berechnet und dann zu 4K hochgerechnet werde. Man erhält deswegen als Nutzer formal einen 4K-Stream, die Qualität der Grafik ist aber, ungeachtet der Kompression durch das Streaming, schlechter als an etwa einer Xbox One X.

Tech Radar vergibt eines der positivsten Reviews mit 4/5 Sternen. Dort lobt man im Kontrast zu Forbes die stabilen Verbindungen, rät aber auch zu einer Leitung mit mindestens 100 Mbps. Weniger gut findet man das eingeschränkte Launch-Lineup an Spielen und die fehlenden Funktionen. Insgesamt habe es Google aber geschafft eine interessante Konkurrenz für traditionelle Konsolen hochzuziehen.

Wired vergibt stattdessen 6/10 Punkte. Man bescheinigt Stadia ein hohes Potential und empfindet auch den offiziellen Controller als extrem gelungen. Weniger sei Stadia aber für Action-Spiele geeignet, da der Input Lag doch mehr störe, als Google das versprochen habe. Außerdem müsse man mit einer gewissen Skepsis an Stadia gehen, da eben unsicher sei, wie lange Google an der Plattform festhalten werde.

The Guardian vergibt eine ähnliche Wertung, nämlich 3/ Sternen. Man lobt dabei, dass Google es tatsächlich bewerkstelligt habe eine Alternative zu Konsolen und Gaming-PCs anzubieten. Allerdings wirke der Launch übereilt, da noch zu viele Funktionen Zukunftsmusik seien. Zudem sei der Preis aktuell zu hoch, da man neben der Founders bzw. Premiere Edition für 130 Euro noch das Abonnement und die einzelnen Games bezahlen müsse. Rechne man noch ein, dass eine schnelle Internetverbindung Pflicht sei, dann falle die Bilanz für Stadia da nicht so positiv aus, wie Google das gerne bewerbe.

In der Gaming-Presse, z. B. bei IGN, sieht es ähnlich aus. Müsste man Stadia aktuell eine Wertung geben, dann würde sie bei 6/10 stehen. Auch Gamespot äußert sich ähnlich zu Stadia und unterstellt dem Cloud-Gaming enormes Potential, das aber eben aktuell noch nicht ausgeschöpft werde.

Ein Problem, sind dabei im Übrigen auch die Drosselungen, die manche Anbieter bei sehr hohem Datenverbrauch innerhalb kurzer Zeit vornehmen. In den USA sind es die sogenannten Data Caps, welche viele Internetanbieter dort anlegen. In Deutschland darf offiziell nicht gedrosselt werden, doch auch hier ist es sicherlich nicht unmöglich, dass zu sehr betriebsamen Zeiten, wenn die Leitungen stark belastet sind, bei Stadia Probleme auftreten. Innerhalb einer halben Stunde sei es bei Stadia durchaus üblich, auf einen Datenverbrauch von mehr als 6 GByte zu kommen.

Warten wir mal ab, wie Stadia sich entwickelt. Habt ihr an dem Dienst für Game-Streaming Interesse?