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Amazon hat seine „Herr der Ringe“-Serie bereits um eine zweite Staffel verlängert

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Die erste Staffel der Amazon Original Serie auf Basis der „Herr der Ringe“-Lizenz befindet sich noch nicht einmal in Produktion, da verlängert der Shopping-Gigant die Serie bereits um eine zweite Staffel.

Was kann mit einer „Herr der Ringe“-Lizenz in der Tasche denn schon schiefgehen? Dachte sich wohl auch die Amazon Production Studios und gaben bereits die Pläne für eine zweite Staffel bekannt. Laut dem Nachrichtenmagazin Deadline soll nur ein paar Episoden der ersten Staffel abgedreht werden, um dann eine mehrmonatige Pause einzulegen. Während dieser Auszeit und mit dem Feedback aus den ersten Folgen, sollen neue Drehbücher entstehen und die Ausrichtung der verbleibenden ersten Staffel, sowie die neue zweite Staffel ausgearbeitet werden.

Scheitern ist keine Option!

Diese Meldung dürfte informierte Nutzer jedoch wenig überraschen. Amazon hat allein für die HdR-Serienrechte um die 500 Millionen US-Dollar auf den Tisch gelegt. Es wird spekuliert, dass pro Staffel nochmal 100 bis 150 Millionen US-Dollar fällig werden. Da wäre es sicherlich keine Option, das Projekt nach einer Staffel einzustampfen. In diesem Fall ist Scheitern keine Option!

Meet our Fellowship. pic.twitter.com/Npouu6ZlRt

— The Lord of the Rings on Prime (@LOTRonPrime) July 27, 2019

Die Produktion der „Herr der Ringe“-Serie könnte noch im November/Dezember 2019 starten. JD Payne und Patrick McKay (Goliath) werden mit Hilfe von Bryan Cogman (Game of Thrones) das Tagesgeschäft der Serienproduktion übernehmen. Begabte Autoren die unter anderem bei Breaking Bad, Better Call Saul, Hannibal, The Sopranos oder Stranger Things mitgewirkt haben, werden Mittelerde neues Leben verleihen. Als Regisseur wurde J.A. Bayona (Jurassic World: Das gefallene Königreich) einberufen, der wohl gleich für mehrere Folgen das „Zepter“ übernimmt. Die komplette „Gefolgschaft“ könnt ihr dem oben verlinkten Video des offiziellen Twitter-Kanals der Serie entnehmen.

Wovon handelt die „Herr der Ringe“-Serie?

Leider ist noch nicht viel über den Inhalt der Serie bekannt. Es steht zumindest fest, dass die Serie vor den Geschehnissen der „Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“-Filme spielen wird. Es gibt bereits erste „Insider-Informationen“, dass sich die erste Staffel um Geschichte des jungen Aragorn drehen soll. Amazon hat sich hierzu jedoch noch nicht geäußert. Mit ein bisschen Glück, werden sich viele dieser Fragen bereits 2020 aufklären.

HDR Zwang: Netflix setzt bei Eigenproduktionen High Dynamic Range voraus

Netflix konfrontiert seine Partner aus dem Lager der Kreativen mit neuen Ansprüchen: Alle Film-Eigenproduktionen des Streaming-Anbieters müssen in HDR gedreht werden.

Netflix setzt also ab sofort, zumindest für Filme, eine Produktion in HDR voraus. Von Serien ist explizit in den aktuellen Berichten jedoch noch nicht die Rede. Das Ziel ist jedoch klar: Man will seinen Kunden nicht nur 4K-Auflösung bieten, sondern auch HDR, was von vielen sogar als größerer Fortschritt bewertet wird, kredenzen. Für Filmemacher birgt das aber natürlich auch neue Herausforderungen, denn sie müssen sich auf veränderte Produktionsbedingungen einstellen, sollten sie das bisher noch nicht getan haben.

Einige Filmemacher zeigten sich von Netflix Schritt bereits wenig begeistert, weil er sehr kurzfristig erfolgt sein soll. Dadurch mussten teilweise bei bereits angelaufenen Produktionen noch Veränderungen vorgenommen werden. Netflix begründet seinen Schritt damit, dass man mit HDR die besten Möglichkeiten habe die Visionen der Filmemacher abzubilden. Roberto Schaefer aber, der Kameramann bzw. Director of Photography bei der Netflix-Produktion „The Red Sea Diving Resort“ mit Chris Evans sieht das etwas anders.

Laut Schaefer habe er quasi in letzter Minute von der Zwangs-Umstellung auf HDR erfahren, was ihn vor enorme Herausforderungen gestellt habe. Denn die gesamte Technik-Pipeline sei von so einem Schritt betroffen. Eigentlich müsse man also über so einen Schritt von Anfang an informiert sein. Zu vermuten ist, dass Netflix seine Entscheidung deswegen mehr aus wirtschaftlichen und nicht aus kreativen Kriterien heraus getroffen hat.

Netflix gerät durch neue Konkurrenten unter Druck

Netflix gerät zunehmend unter Druck, denn der Status als Platzhirsch im Streaming-Markt wird durch neue Konkurrenten wie Disney+, Apple TV+ oder in den USA auch HBO Max infrage gestellt. Eine Möglichkeit zu punkten ist da natürlich die technische Qualität und hier kann Netflix auf seine langjährigen Erfahrungen zurückgreifen. HDR für alle Filme aus eigener Hand als Standard festzulegen, erscheint da als gutes Argument.

Dennoch sollte Netflix im Auge behalten seine kreativen Partner nicht zu vergrätzen, indem man zu rasant die technischen Anforderungen anpasst. Das könnte sich auf die zukünftige Zusammenarbeit negativ auswirken.

„Alexa, bestelle einen Fire TV Stick 4K“ – für nur 29.99 Euro!

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Amazon hat sich eine besondere Verkaufsaktion einfallen lassen, um seinen Sprachassistenten Alexa zu bewerben. Z.B. lässt sich der Amazon Fire TV Stick 4K via Sprachbestellung mit satten Rabatten für nur 29.99 Euro ordern!

Hier geht es zur Aktion!

Wer einen Amzon Echo oder ein Alexa-kompatibles Endgerät zuhause stehen hat, sollte sich diese Aktion nicht entgehen lassen. Sagt einfach „Alexa, bestelle einen Fire TV Stick 4K“ und schon landet der Streaming-Player mit 30 Euro Rabatt (29.99 Euro statt 59.99 Euro) in eurem Warenkorb.

Das Gleiche funktioniert mit dem neuen Echo Show 5: „Alexa, bestelle einen Echo Show 5 in schwarz“ oder „Alexa, bestelle einen Echo Show 5 in weiß“. Auch hier sparen wir uns ganze 30 Euro und zahlen nur 59.99 Euro statt 89.99 Euro. Um Sprachbefehle in Zukunft noch einfacher an Alexa richten zu können, hat Amazon zudem den „Echo Input“ von 39.99 auf 19.99 Euro im Preis gesenkt. Die Preisersparnis wird ebenfalls nur gewährt, wenn die Bestellung via Alexa Sprachsteuerung erfolgt.

Aktion gültig bis 21. November 2019

Den Spracheinkauf mit Alexa könnt ihr via Amazon Echo, Echo Dot, Echo Plus, Echo Show, Echo Show 5 oder Echo Spot erledigen. Die Aktion läuft noch bis zum 21. November 2019. Zudem hat Amazon wohl ein Kontingent für die Aktion bereitgestellt. Somit gilt „Solange der Vorrat reicht“. Zudem ist die Aktion begrenzt auf einen Artikel pro Kunden und Gerät. Der Rabatt kann auch nur gewährt werden, wenn die Artikel einzeln in den Einkaufswagen gelegt werden.

Der Rabatt (20/30 Euro) wird dann automatisch am Ende des Bestellvorgangs von den Geräten abgezogen.

Versucht ein unbekannter Investor Netflix aufzukaufen?

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Laut einem führenden US-Analysten gibt es Anzeichen, dass ein unbekannter Investor heimlich Anteile an Netflix aufkauft, um den Streaming-Riesen zu erwerben. Wer steckt hinter der Akquise des Streaming-Giganten?

Don Bilson, Leiter der ereignisgesteuerten Forschung bei Gordon Haskett, hat eine Reihe von Aktien-Übernahmen aufgedeckt, die unter dem Radar stattgefunden haben. Unter anderem auch die Akquisition der HP-Anteile des Milliardärs und Großinvestors Carl Icahn. Laut Bilson hat die japanische Nomura Holdings im dritten Quartal rund 1,89 Millionen Aktien von Netflix erworben, möglicherweise im Auftrag eines aktivistischen Investors. Bilson gab gegenüber CNBC an, er sei sich nicht sicher, wer der aktivistische Investor sein könnte. 

Interessieren sich amerikanische Großinvestoren für Netflix?

In seinen Augen gibt es jedoch zwei Hauptverdächtige, von denen der erste Bill Ackman von Pershing Square Capital ist. Ackman erwähnte kürzlich, dass er eine neue Position im Unternehmen aufbaut. „Dies passt zum Modell für den Aufbau erstklassiger Aktienbestände, die eine Preisveränderung erfahren haben. Es ist nicht unbedingt ein Aktivistenspiel.“, sagte Bilson gegenüber CNBC. „Was er in letzter Zeit viel getan hat, ist, sich nicht mit Dingen zu beschäftigen, die gefährlich sind.“

Die andere Möglichkeit ist Icahn, der zuvor Netflix-Aktien mit großem Gewinn gekauft und verkauft hat. „Er hat mit dieser Sache eine Milliarde Dollar verdient. Er war dabei“, sagte Bilson. Laut CNBC sagte ein Sprecher von Pershing, sie kommentieren solche Spekulationen nicht und auch Icahn war nicht für Kommentare verfügbar.

Netflix erhöht in den USA die Abonnement-Preise
Der Titel der Erfolgsserie „Haus des Geldes“ Auf Netflix passt zu den aktuellen Ereignissen.

Aktionäre befriedigen

Netflix ist ein börsennotiertes, US-amerikanisches Unternehmen. Fällt die Mehrheit der Firmenanteile in die Hände von Großinvestoren, dann werden diese versuchen, noch mehr Profit aus Netflix zu schlagen. Bereits in den letzten Jahren haben wir gemerkt, dass bei Netflix vor allem die Interessen der Aktionäre durchgeboxt werden. Preiserhöhung im 2-Jahres-Takt sowie „Experimente“ mit unterschiedlichen Abo-Modellen dienen nicht unbedingt dem Nutzer, sondern eher den Anlegern. Und mit zunehmender Konkurrenz durch Apple TV+, Disney+ und HBO Max, kann es für ein Unternehmen wie Netflix auf lange Sich auch gefährlich werden.

Zurück zur Disk: Darum geben Filmfans Streaming den Laufpass

Streaming ist gekommen um zu Bleiben. Dennoch gibt es auch Cineasten, die sich nach Binge-Watching-Exzessen nun verstärkt wieder den physischen Medien zuwenden.

Es ist bequem: Über Anbieter wie Amazon Prime Video oder auch Netflix, hier sind unsere Zusammenfassungen der 4K-Inhalte der beiden Anbieter (Amazon bzw. Netflix), stehen hunderte von Filmen und Serien sofort per Abruf zur Verfügung. Man bezahlt monatlich einen festen Betrag und im Wohnzimmer nehmen keine endlosen Regale voller Plastik Platz weg. Klingt fast schon perfekt. Doch einige Cineasten wenden sich nun dennoch vom Streaming ab und entdecken wieder die Vorteile der Disk.

So dürfte jedem klar sein, der mal nach älteren Katalogtiteln oder auch Indie- bzw. Arthouse-Filmen bei den großen Anbietern gestöbert hat, dass man auch leicht an die Grenzen der Streaming-Portfolios kommen kann. Auf den ersten Blick wirken die Angebote der Platzhirsche ausufernd, doch decken sie in erster Linie den Massengeschmack ab und fokussieren sich vor allem auf aktuellere Titel. Sobald man aber mehrere Jahrzehnte zurückblickt, gerade wenn man etwa auf die 1950er-, 1960er- oder auch 1970er-Jahre schaut, klaffen riesige Lücken bei Amazon Prime und Netflix. Vielmehr ist die Auswahl der vorhandenen Titel sehr überschaubar.

Ultra HD Blu-ray Playstation 5 - Project Scarlett
Die Ultra HD Blu-ray ist aktuell ein Nischenmedium

Wer also filmhistorisch interessiert ist, wird schnell von den Streaming-Anbietern ernüchtert sein. Aber auch weitere Nachteile greifen: Wer sich für mehrere Schnittfassungen interessiert, guckt erst recht in die Röhre. Die Kinofassung von „Blade Runner“ weicht etwa stark vom späteren Final Cut ab – der Vergleich ist für Fans des Kultfilms sehr ergiebig. Will man da fündig werden, hilft nur die Disk.

Der Streaming-Markt fragmentiert sich

Klar, will man Filme auf Disk genießen, muss man insgesamt mehr Geld in eine Sammlung investieren. Doch auch Streaming wird teurer, wenn man möglichst viel abdecken möchte. Denn dass eine Fragmentierung des Marktes ansteht, ist alles andere als ein Geheimnis. Dominieren bisher Amazon Prime Video und Netflix, so stehen mit Apple TV+ und Disney+ die nächsten Rivalen vor der Tür. Weitere Angebote von Comcast / NBC Universal (Peacock) und Warner (HBO Max) folgen.

Gegen Streaming spricht, gerade in Deutschland, aber auch oft der schlechte Ausbau von Glasfaser, Kabel und DSL. Gerade in ländlichen Gebieten gibt es da also oft gute Gründe gegen Streaming. Aber selbst in Städten scheitert es oft noch an der letzten Meile – Bewohner von Altbau-Wohnungen können davon auch ein Liedchen singen.

Viele Filmklassiker finden bei Streaming-Anbietern leider keine Zuflucht

Generell ist der Fokus von Streaming aber durchaus darauf ausgelegt schnell konsumierbare Inhalte zu bieten. Filme und Serien, die man in einem Rutsch durchschauen kann, auch wenn man vielleicht die Hälfte der Zeit aufs Smartphone blickt. Gerade Filmklassiker erfordern oft Konzentration beim Konsum, Ruhe und Zeit. Und sie laden zum wiederholten Ansehen ein, um neue Details zu entdecken. Deswegen lohnt für Sammler dann auch oft eine Disk mit reichhaltigem Bonusmaterial, verschiedenen Schnittfassungen und einem liebevoll gestalteten Artwork – die Criterion Collection ist da etwa ein Maßstab – leider nicht in Deutschland erhältlich.

Manchmal sind es auch rechtlich komplizierte Situationen, welche einen Einstand bei Streaming-Anbietern erschweren – gerade wenn es um Musikrechte geht. Allerdings kann dies natürlich auch Disks betreffen. Vielleicht macht es am Ende die Mischung: Klassiker kann man sich noch guten Gewissens auf Disk anschaffen und für sich selbst archivieren, während „Fast Food Cinema“ und Serien auch bei Streaming-Anbietern gut aufgehoben sind.

Project xCloud: Das Überall-Zocken startet Anfang 2020 in Deutschland

Game-Streaming: Aktuell sind da viele Unternehmen so hinterher, wie der Teufel hinter der Seele. Microsoft hat nun für seine eigene Plattform Project xCloud zahlreiche Neuigkeiten bestätigt.

Vorgestellt hatte Microsoft Project xCloud erstmals im Oktober 2018. Ähnlich wie Google mit Stadia, so möchte auch Microsoft mit Project xCloud Game-Streaming an den unterschiedlichsten Geräten ermöglichen. Wo Stadia aktuell aber unter keinem guten Stern steht, sieht es für Project xCloud durchaus besser aus. Da kommen Microsoft sicherlich auch die langjährigen Erfahrungen mit der Gaming-Community zugute. Für Google ist das eher Neuland.

Im September 2019 hatte Microsoft bereits die öffentliche Beta zu Project xCloud angekündigt. Nun hat man viele, weitere Informationen parat – unter anderem auch zum Start in weiteren Regionen, wie eben auch Deutschland. Zunächst einmal erklärten die Redmonder, dass man die bestehende Beta um mehr als 50 Titel erweitert. Mit von der Partie sind nun auch Spiele wie „Madden NFL 20“, „Devil May Cry 5“ und „Tekken 7“

Microsoft etabliert mit Project xCloud eine Konkurrenz für Google Stadia

Ab 2020 wolle man Project xCloud auch an Windows-PCs verfügbar machen, bestätigt Microsoft im selben Atemzug. Spannender ist aber sicherlich die Möglichkeit Xbox- und PC-Games unterwegs an Smartphones und Tablets zu zocken. Aber auch mancher Besitzer eines Office-Notebooks freut sich ja vielleicht über die Möglichkeit via Cloud-Gaming zu zocken.

Project xCloud unterstützt sogar den Sony DualShock 4

Spannend: Das Cloud-Gaming über Project xCloud könnt ihr nicht nur über den Controller der Xbox One steuern, sondern auch ab 2020 über andere Bluetooth-Eingabegeräte. Dazu wird ab Anfang des nächsten Jahres dann auch der DualShock 4 von Sony zählen. Auch Gamepads von Razer sollen Unterstützung erhalten.

Seit Ende letzter Woche lädt Microsoft dabei in den USA und Südkorea neue Gamer zur Beta von Project xCloud ein. 2020 will man die Preview auch in weiteren Gebieten starten. Neben Kanada, Japan und Indien wird dazu auch Westeuropa und damit sicherlich auch Deutschland zählen.

Zudem möchte Microsoft ab 2020 ermöglichen, dass Spieler Xbox-Titel, die sie bereits digital besitzen, über die Cloud auch streamen können. Das will man auch mit dem Xbox Game Pass verknüpfen, sodass sich das Abonnement der Spiele-Flatrate dann doppelt lohnen könnte.

Kein Witz: „Joker“ knackt die Milliarden-Grenze im Boxoffice

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Wer hätte das gedacht. Das Drama „Joker“ mit Joaquin Phoenix in der Hauptrolle hat an den Kinokassen die Milliarden-Grenze geknackt, obwohl der Film eine Einstufung für Erwachsene (R-Rating) erhalten hatte. 

Bislang war es nämlich noch keinem Film mit R-Rating (meist Horrorfilme) gelungen, die 1.000 Millionen-Marke zu durchbrechen. Zudem wurde der Film nicht in China gezeigt, was „Joker“ sicherlich noch mehrere Millionen Kinobesucher beschert hätte. Auf die USA entfallen rund ein Drittel der Einnahmen (320 Millionen US-Dollar). Auf den Rest der Welt entfallen um die 700 Millionen US-Dollar. Joaquin Phoenix (Joker) darf sich über dieses Ergebnis genauso freuen, wie Regisseur Todd Phillips. Wir blicken hinter die Kulisse des Joker und lernen Arthur Fleck kennen, einen Mann, der von der Gesellschaft ignoriert und missachtet wird.

Noch mehr Freude dürfte es jedoch in der Chefetage bei Warner Bros. geben. Mit einem schmalen Budget von rund 60 Millionen US-Dollar, ist das Drama äußerst profitabel. Der Film wird mit dem Digital- und Heimkino-Release noch weitere Millionen umsetzen können. Der Film soll in Deutschland am 13. März 2020 auf DVD, Blu-ray und 4K Blu-ray erscheinen.

Datenleck bei Disney+? Accounts werden in Foren zum Kauf angeboten

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Gibt es ein Datenleck beim kürzlich gestarteten Streamingservice Disney+? Wie ZDNET herausfand, werden bereits mehrere Hundert Disney+-Accounts auf einschlägigen Foren für kleines Geld angeboten.

Viele der Accounts, also Login-Daten bestehend aus Emailadresse und Passwort, werden sogar kostenlos in „Hacker-Foren“ angeboten. Frei nach dem Motto: „First Come – First Serve“. Andere wiederum bieten eine oder mehrere Accounts zum Preis von um die 3 bis 11 $US an. Hat Disney bereits eine Woche nach dem offiziellen Start in den USA, Kanada und den Niederlanden mit einem Datenleck zu kämpfen? Es ist fraglich, woher genau die Login-Daten stammen. Innerhalb der ersten 24 Stunden haben sich rund 10 Millionen Nutzer für Disney+ angemeldet. Das Debüt von Disney Plus wurde überschattet von Ausfällen der Services, da das Unternehmen nicht mit so einem Ansturm gerechnet hat.

Hacker ändern Emailadresse und Passwort

„Versteckt“ in dieser „Störungswelle“ gibt es mehrere Nutzer, die genau in diesem Zeitraum den Zugang zu ihren Accounts verloren haben. Dabei gingen die Hacker ziemlich rigoros vor. Zunächst wurden alle mit dem Account verbundenen Wiedergabegeräte entfernt. Danach wurden Emailadresse und Passwort geändert. Somit hatte der Nutzer keine Möglichkeit mehr, an seinen Account zu gelangen. Nach Ablauf des 14-tägigen Testzeitraums, wird den Nutzern dann die erste Abo-Gebühr abgezogen (6.99 $US oder 69.99 $US Jahresgebühr).

Kurz nach dem Start werden bereits Disney+ Accounts im Darknet angeboten || Bildquelle: ZDNET
Kurz nach dem Start werden bereits Disney+ Accounts im Darknet angeboten || Bildquelle: ZDNET

Gibt es ein Datenleck bei Disney+?

Einige Nutzer die mit ZDNET direkt in Kontakt traten, räumten ein, dass sie Passwörter wiederverwendet hätten. Es wäre somit möglich, dass gar kein Datenleck vorliegt, sondern, dass die Hacker bereits im Besitz von Email-Adresse und Passwort waren. Andere wiederum gaben an, dass sie für Disney+ ein neues Passwort für den Streamingservice ausgedachtes Passwort benutzten, jedoch trotzdem „gekapert“ wurden.

Es ist noch viel zu früh um mit dem Finger auf Disney zu zeigen. In der heutigen Zeit ist es nicht einfach persönliche Daten und Passwörter vor fragwürdigen Gestalten zu schützen. In diesem Fall könnte es sich einfach um Nutzer handeln, die ihr Passwort doppelt genutzt haben. Vielleicht war die Hardware, mit der sich auf Disney+ angemeldet wurde, mit einem Trojaner verseucht? Nach einer weitgehenden Untersuchung wird sich Disney sicherlich zu dieser Problematik zu Wort melden.

Lachnummer Google Stadia: Maue Spiele zum Launch und fehlende Features (UPDATE)

Google Stadia ist in Gaming-Communities aktuell vielerorts eine Lachnummer. Leider tut Google alles dafür, um diesen Status zu festigen, wie die jüngsten Ankündigungen des Unternehmens zeigen.

Update I: Google reagiert auf das negative Presse-Echo und erweitert seine „Startaufstellung“ des Game-Streaming-Service von 12 auf 22 Titel. Interessierte dürfen sich zusätzlich über Spiele wie „Rage 2“, „Wolfenstein: Youngblood“, „Final Fantasy XV“ oder „Landwirtschaftssimulator 2019“ freuen. Viele der Titel sollten eigentlich erst im Laufe des Jahres nachgeliefert werden. Die komplette Liste aller Spiele kann dem Tweet von Geoff Keighley entnommen werden:

Tonight Google Stadia announced that its launch lineup for Tuesday has increased to 22 games from the 12 announced last week. pic.twitter.com/1SIfhPBkuC

— Geoff Keighley (@geoffkeighley) November 18, 2019

Originalbeitrag: So hat Google mehrere, neue Support-Hinweise zu seinem Game-Streaming-Dienst veröffentlicht und auch in einem Reddit „Ask Me Anything“ Fragen der Interessenten beobachtet. Das Ergebnis ist enttäuschend: Viele der eingangs euphorisch versprochenen Funktionen werden zum Launch komplett fehlen. Bei den vorhandenen Features gibt es wiederum etliche Einschränkungen. Man gewinnt den Eindruck, dass Stadia noch ein Jahr weitere Entwicklungszeit benötigt hätte.

Verkündet wurde die „frohe Botschaft“ von Googles Director of Product für Stadia, Andrey Doronichev. Wer nun nicht von Hand die lange Session nach relevanten Informationen durchkämmen möchte, findet hier bei Twitter eine Zusammenfassung der größten Ausfälle. Beispielsweise wird es zum Launch noch keine Stadia Achievements geben. Bzw. ihr könnt sie zwar sammeln, sie werden aber nirgends angezeigt, da die Benutzeroberfläche noch nicht fertig ist.

Hart wiederum für Besitzer eines Chromecast Ultra: Nur der in der Founders Edition beigelegte Chromecast Ultra ist für Stadia gerüstet. Wer seinen bereits vorhandenen Chromecast Ultra nutzen will, muss zunächst auf ein Update waren, dessen Veröffentlichung man noch nicht exakt präzisierte. Fehlen wird zusätzlich auch das Family Sharing, welches das Teilen von Spielen mit Familienmitgliedern ermöglichen sollte. Nachreichen will man es im Verlauf des nächsten Jahres.

Google Stadia funktioniert zum Launch nicht unter Apple iOS

Zum Launch wird Google Stadia zudem nicht in Kombination mit iOS-Geräten von Apple funktionieren. Die Unterstützung soll folgen, doch Google weiß noch nicht genau wann. Auch andere Funktionen wie State Share und Crowd Play, die Google bisher hervorhob, um sich von anderen Plattformen abzugrenzen, folgen erst 2020. Ebenfalls eine Hürde: Für die Ersteinrichtung und das Kaufen von Games müsst ihr vorerst stets euer Smartphone nutzen – die Web-Oberfläche ist noch nicht fertig.

Google gibt die zum Launch zu Stadia kompatiblen Systeme bekannt

Wer zudem direkt zum Launch von Stadia mit einem Freund über den Buddy Pass loslegen wollte: Pustekuchen. Die Buddy Passes sollen erst ca. zwei Wochen nach dem Launch freigeschaltet werden. Vermutlich will Google so Druck von den Servern nehmen. Eine positive Sache wollen wir aber auch nicht unterschlagen: Guthaben für Google Play könnt ihr auch für Stadia-Käufe verwenden.

Google Stadia: Diese Controller sind kompatibel

Erschwerend kommt hinzu, dass ihr viele Controller in Kombination mit Google Stadia nur kabelgebunden nutzen könnt, was nicht nur daheim, sondern auch mobil gilt. Ergänzt werden die negativen Neuigkeiten durch ein Launch-Lineup, das viele Interessenten bereits enttäuscht hat. Google setzt für Stadia auf Monate bzw. teilweise Jahre alte Games. Da ist auch die Frage, wo man wirklich die Zielgruppe sehen soll.

So dürften Casual Gamer an Core Games wie „Rise of the Tomb Raider“ wenig Interesse haben. Wer wiederum derlei Spiele zockt, dürfte sie schon längst auf anderen Plattformen genossen haben. Google visiert eine sehr enge Schnittmenge an Gamern an, die einerseits an Core Games Interesse haben und andererseits keine aktuelle Plattform besitzen – und zudem noch über eine schnelle Internetverbindung verfügen. Ob Stadia angesichts der bisherigen Strategie ein Erfolg wird? Wir haben da berechtige Zweifel.

Bei Google Stadia am 19. November 2019 verfügbar:

  • Destiny 2: The Collection
  • GYLT
  • Just Dance 2020
  • Kine
  • Mortal Kombat 11
  • Red Dead Redemption 2
  • Thumper
  • Tomb Raider: Definitive Edition
  • Rise of the Tomb Raider
  • Shadow of the Tomb Raider: Definitive Edition
  • Samurai Showdown
  • Assassin’s Creed Odyssey

Spiele, die noch 2019 folgen:

  • Football Manager 2020
  • Attack on Titan 2: Final Battle
  • Borderlands 3
  • Darksiders Genesis
  • Dragon Ball Xenoverse 2
  • Farming Simulator 19
  • Final Fantasy XV
  • Tom Clancy’s Ghost Recon Breakpoint
  • GRID
  • Metro Exodus
  • NBA 2K20
  • Rage 2
  • Trials Rising
  • Wolfenstein: Youngblood

X019: Microsoft rüstet den Xbox Game Pass gewaltig auf

Microsoft hat im Rahmen seines Events X019 die kommenden Neuzugänge für den Xbox Game Pass bestätigt. Mit dabei sind einige Kracher – etwa beispielsweise „The Witcher 3: Wild Hunt“.

Über 50 Neuzugänge haben die Redmonder für den Xbox Game Pass bestätigt. Aktuell könnt ihr euch übrigens für nur 1 Euro drei Monate sichern. Inbegriffen ist sogar ein Monat EA Access. Falls euch der Xbox Game Pass so gar nichts sagt: Es handelt sich um eine Spiele-Flatrate. Ihr könnt die jeweiligen Titel aber ganz normal downloaden und müsst sie nicht streamen.

Direkt ab sofort sind dabei folgende Spiele im Xbox Game Pass enthalten – habt ihr abonniert, könnt ihr sie also schon herunterladen und zocken:

  • Age of Empires II: Definitive Edition (PC)
  • Age of Wonders: Planetfall (Console, coming soon to PC)
  • Hearts of Iron IV: Cadet Edition (PC)
  • LEGO: The Ninjago Movie Videogame (Console)
  • Rage 2 (Console & PC)
  • Remnant: From the Ashes (Console)
  • The Talos Principle (Console & PC)
  • Tracks: The Train Set Game (Console & PC)

Mit dabei ist also unter anderem die ganz frische „Age of Empires II: Definitive Edition“, welche auch mit 4K-Grafik aufwarten kann. Microsoft belässt es aber keinesfalls bei jenen Spielen, sondern hat für die weiteren Monate des Jahres 2019 und sogar für 2020 bereits viele Spiele in Aussicht gestellt.

Von „Final Fantasy“ bis hin zu „Yakuza“ – Der Xbox Game Pass blüht auf

Ab den Feiertagen 2019 und im weiteren Verlauf des Jahres 2020 sollen aber auch noch folgende Spiele zum Xbox Game Pass hinzustoßen. Wie ihr sehen könnt, erwartet euch da so einiges.

Der Xbox Game Pass wird um viele neue Spiele aufgestockt

Neue Spiele für den Xbox Game Pass ab den Feiertagen 2019 / im Verlauf des Jahres 2020:

  • Carrion (Console & PC)
  • Cris Tales (Console & PC)
  • Cyber Shadow (Console & PC)
  • Darksiders III (Console & PC)
  • Double Kick Heroes (Console & PC)
  • Drake Hollow (Console & PC)
  • Edge of Eternity (Console & PC)
  • Final Fantasy franchise (Console & PC)
  • Final Fantasy VII
  • Final Fantasy VIII: Remastered
  • Final Fantasy IX
  • Final Fantasy X: HD Remastered
  • Final Fantasy X-2: HD Remastered
  • Final Fantasy XII: The Zodiac Age
  • Final Fantasy XIII
  • Final Fantasy XIII-2
  • Lightning Returns: Final Fantasy XIII
  • Final Fantasy XV
  • Forager (Console & PC)
  • Haven (Console & PC)
  • It Lurks Below (Console & PC)
  • Levelhead (Console & PC)
  • Life Is Strange 2: Episodes 4 & 5 (Console)
  • My Friend Pedro (Console/PC)
  • Pandemic (PC)
  • PHOGS (Console & PC)
  • She Dreams Elsewhere (Console & PC)
  • SkateBird (Console & PC)
  • Streets of Rage 4 (Console & PC)
  • Scourge Bringer (Console & PC)
  • Supraland (Console)
  • Tekken 7 (Console)
  • Touhou Luna Nights (Console & PC)
  • The Escapists 2 (Console)
  • The Red Lantern (Console)
  • The Red Strings Club (PC)
  • The Witcher 3: Wild Hunt (Console)
  • Vambrace: Cold Soul (Console & PC)
  • West of Dead (Console & PC)
  • Yakuza franchise (Console & PC)
  • Yakuza 0
  • Yakuza Kiwami
  • Yakuza Kiwami 2

Erstmals erscheint damit auch die Reihe „Yakuza“ mit drei Spielen für die Xbox One. Doch Microsoft gibt zudem noch weitere Titel bekannt, die von den hauseigenen Xbox Game Studios stammen werden und 2020 ebenfalls über den Game Pass für Abonnenten ohne Mehrkosten abrufbar sein werden.

Xbox Game Studios: Spiele im Game Pass 2020:

  • Bleeding Edge (Console & PC)
  • Grounded (Console & PC)
  • Microsoft Flight Simulator (PC)
  • Minecraft Dungeons (Console & PC)
  • Ori and the Will of the Wisps (Console & PC)
  • Tell Me Why (Console & PC)
  • Wasteland 3 (Console & PC)

Leider fallen ab dem 30. November jedoch auch einige Spiele aus dem Xbox Game Pass heraus:

  • Abzu (PC and Console)
  • Below (Console)
  • Football Manager 2019 (PC)
  • GRID 2 (Console)
  • Kingdom Two Crowns (Console)
  • Strange Brigade (Console)