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LG Display: Produktionsprobleme im OLED-Werk – jedes zweite Panel landet im Müll

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LG Display kämpft mit Produktionsproblemen in ihrer neuen Fabrik in Guangzhou (China). Fast jedes zweite dort produzierte OLED-Panel weist einen Defekt auf und landet im Müll! 

Wie das Nachrichtenportal etnews in einem Bericht Ende Oktober veröffentlichte, scheint LG Display sein geplantes Produktionsziel von rund 60.000 OLED-Substrate im Monat zu verfehlen. Die Schlüsselrolle spielt dabei die neu eröffnete Produktionslinie in Guangzhou (China). Der Bericht von etnews verweist auf eine Reihe anonymer Quellen, die sich an das Fachportal für koreanische IT-Nachrichten gewandt haben.

Das neue OLED-Panel-Werk in Guangzhou (China) hat wohl mit ernsthaften Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen. Die Schuld muss LG Display jedoch bei sich selbst suchen. Anscheinend hat LG gleich mehrere neue Technologien parallel eingeführt, um die Produktivität der neuen Fabrik in kürzester Zeit zu maximieren. Wie es aus internen Kreisen heißt, soll dies zu einem instabilen Produktionssystem geführt haben. Es wird bezweifelt, dass LG Display die Produktion bis Ende des Jahres (bis zum neuen Quartalsbericht) in den Griff bekommt. Angeblich liegt die derzeitige Produktionsausbeute bei rund 50 bis 60 Prozent. Fast jedes zweite OLED-Panel landet damit im Müll.

Schick: Die neue OLED-Produktionsanlage von LG Display in China bringt nicht nur tolle Technik hervor, sie soll auch von Außen etwas her machen
Schick: Die neue OLED-Produktionsanlage von LG Display in China. Leider startet das Milliarden-Projekt nicht wie erhofft

Kann LG Display seine Ziele noch erreichen?

In Guangzhou werden Substrate in einer Gen 8.5 (Größeneinheit für Substrate) gefertigt. Aus diesen Substraten werden fast ausschließlich OLED-Panels in den Größen 77 Zoll und 55 Zoll herausgeschnitten. Die Produktion sollte mit rund 60.000 OLED-Substrate starten und bis 2021 auf 90.000 Stück steigen. Dafür ist es unabdingbar, dass LG Display den Ausschuss minimiert. Hätte sich das koreanische Unternehmen an die Vorzeige-Anlage in Paju (Südkorea) gehalten, wäre dieses Ziel womöglich auch erreicht worden.

Die Probleme sind anscheinend vielfältig. Zum einen wurde ein neuer Lieferant für OLED-Materialen angeschlossen, die nicht die benötige Qualität liefern. Zudem hat LG wohl die WOLED-Struktur geändert, was die Lichtausbeute verbessert, aber auch die Produktivität steigern sollte.

LG plant angeblich in Guangzhou „Multimodales Glas“ (MMG) einzusetzen. Ein Verfahren mit dem sich zwei oder mehr verschiedene Größen aus demselben Substrat schneiden lassen. Das wäre sicherlich interessant, vor allem wenn LG Display mit der Produktion der ersten 48 Zoll OLEDs beginnt. Diese Technologie wird aufgrund der aufgetretenen Probleme erst einmal nach hinten verschoben.

Samsung Display setzt unter Druck

LG Display gerät unter Druck, denn die Konkurrenz schläft nicht. Samsung Display konnte in den letzten Quartalszahlen gestiegene Display-Umsätze melden, vor allem bei kleinen OLED-Displays. Zudem investiert das Unternehmen eine horrende Summe (rund 10.85 Milliarden US-Dollar) in eine neue Produktionsanlage für Quantum Dot OLED Displays. In der Tangjong-Produktionslinie von Samsung wird bereits von LCD auf QD-OLED umgestellt. Rund 30.000 Substrate sollen bereits ab dem ersten Quartal 2021 vom „Band rollen“.

Der Aufbau der Quantum-Dot-OLED Display (QD-OLED)
Der Aufbau der Quantum-Dot-OLED Display (QD-OLED)

Wir sind gespannt, welche Auswirkungen die Produktionsschwierigkeiten auf den OLED-Markt haben werden. LG Display benötigt ja nicht nur selbst OLED-Panels, sondern auch Drittanbieter haben Bestellungen für das Produktjahr 2020 aufgegeben. Wir werden berichten, sobald wir näheres erfahren.

Der Kampf gegen Disney+: Netflix tut sich mit Nickelodeon zusammen

Netflix hat sich einen neuen Partner an Land gezogen: Nickelodeon produziert für den Streaming-Anbieter exklusive Filme und Serien.

Netflix steht unter Druck, denn Disney zieht zugunsten seines eigenen Streaming-Angebots Disney+ nach und nach alle Inhalte von konkurrierenden Plattformen ab. Deswegen hat sich Netflix nach neuen Partnern für familienfreundliche Inhalte umgesehen. Dabei ist man auf Nickelodeon gestoßen und hat einen neuen Deal ausgemacht. Das Abkommen soll einem Wert von 200 Mio. US-Dollar entsprechen.

So wird Nickelodeon für Netflix exklusive Filme und Serien entwickeln und produzieren. Bestätigt ist, dass es ein Spin-Off von „Spongebob Schwammkopf“ geben wird. Hauptdarsteller soll der quakige Oktopus Thaddäus (im Original Squidward) sein. Es soll sich um eine Kinderserie mit dem Fokus auf Musik handeln. Das passt zum Herrn Tentakel, der gerne mit seinen Klarinetten-Künsten prahlt.

Welche anderen Marken Nickelodeon für Netflix einspannen könnte, ist derzeit offen. Zum Portfolio des Unternehmens gehören neben „Spongebob Schwammkopf“ unter anderem auch „Dora“, „Teenage Mutant Ninja Turtles“ und „Rugrats“. Neben bekannten Franchises soll Nickelodeon für Netflix aber auch völlig neue Charaktere entwickeln. Wann die ersten Inhalte öffentlich an den Start gehen könnten, ist noch offen.

Abkommen zwischen Netflix und Nickelodeon erstreckt sich über mehrere Jahre

Der Deal zwischen dem Streaming-Anbieter Netflix und dem zu Viacom gehörenden Nickelodeon wird sich über mehrere Jahre erstrecken. Im Gegensatz zu vielen anderen Vertrieben wie Disney mit Disney+, Warner mit HBO Max oder Comcast / NBC Universal mit Peacock plant Viacom aktuell keine neuen Streaming-Angebote. Somit verschachert man seine Inhalte weiterhin an die Meistbietenden – in diesem Falle Netflix.

Thaddäus erhält auf Netflix seine eigene Serie

Nun heißt es abwarten, da weder Netflix noch Nickelodeon bestätigt haben, wann die Früchte der Zusammenarbeit ihren Einstand beim Streaming-Anbieter geben könnten. Die Zielgruppe sind eben vor allem Kinder bzw. Familien. Aber sicher wird auch mancher ältere Spongebob-Fan da einmal hineinschauen, so nehmen wir an.

5 kaufen – 3 zahlen auf über 1.600 Titel (DVD, Blu-ray, 4K Blu-ray)

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Bis zu 40 Prozent sparen in der „5 kaufen – 3 bezahlen“-Aktion auf Amazon.de. Wählt eure fünf Lieblings-DVDs, Blu-rays und 4K Blu-rays aus über 1.600 Titeln und zahlt nur drei!

Hier geht es zur Aktion!

Ganz einfach macht es uns Amazon jedoch nicht. Innerhalb der Aktion müssen wir uns über die Filter-Option der Seite zu den 4K UHD Blu-rays durchhangeln. Diesmal sind es wieder die üblichen Verdächtigen von 20th Century Fox. Bedeutet wir können den „Super Duper Cut von Deadpool 2“, die „40th Anniversary Edition von Alien“ oder das Oscar-Meisterwerk „Braveheart“ mit Mel Gibson zu kleinen Preisen absahnen.

Serienfans kommen innerhalb der Aktion ebenfalls auf ihre Kosten. Wer sich durch die Aktion klickt entdeckt unter anderem mehrere Staffeln von „The Handmaids Tale“, „Vikings“, „Die Simpsons“, die Science Fiction Satire „The Orville“ oder wie wäre es mit der Komplettbox „Stargate Atlantis“?

Gute Unterhaltung für ganz kleines Geld gibt es indes bei den „Blockbuster Tipps“. Blu-rays mit dieser Auszeichnung werden eh schon meist für rund 7.99 Euro angeboten. Der Gesamtpreis liegt dann bei um die 24 Euro für fünf Filme – ein fairer Preis. Zu den Tipps gehört unter anderem „Shape of Water – Das Flüstern des Wassers“, „Logan“, „Red Sparrow“, „Kevin allein Zuhaus“ oder „Titanic“.

Worauf wartet ihr noch? Hier geht es zur Aktion!

Disney+ beweist: Externe Streaming-Lösungen sind einfach besser

Disney+ ist diese Woche unter anderem in den USA aber auch bei unseren Nachbarn in den Niederlanden an den Start gegangen. Der Launch zeigt aber auch, dass man weiterhin mit einer externen Streaming-Lösung besser beraten ist, als sich auf die jeweiligen TV-Anbieter zu verlassen.

Kürzlich wurde je etwa auch bekannt, dass die Netflix-App auf älteren Samsung-Fernsehern bald nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Gut, nach acht bzw. neun Jahren kann man sich darüber nicht mehr allzu sehr beklagen. Doch Disney+ etwa gibt es im Falle von Samsung und LG nur für Fernsehgeräte ab dem Modelljahr 2016. Und nicht alle Nutzer tauschen alle drei Jahre ihre TVs aus.

Blickt man da etwa zum Vergleich einmal in den Markt für mobile Endgeräte, dann sind längere Update-Zyklen dort mittlerweile die Regel – und wir reden hier vom Betriebssystem. So bekommen zwei- bis drei Jahre Geräte in der Regel durchaus noch Updates. Neue Apps zu installieren und Aktualisierungen zu erhalten, ist weder unter Apple iOS noch unter Android ein Problem.

Anders sieht es da im TV-Markt aus, wo es zwar mit Android TV ein System gibt, das sich immer weiter verbreitet, aber auch proprietäre Plattformen der Hersteller eher die Ausnahme als die Regel sind. Samsung setzt etwa auf Tizen, LG auf webOS. Und die Pflege bestehender Modelle gibt man durchaus relativ schnell auf – das zeigt neben Disney+ natürlich auch das Beispiel Apple TV+.

Selbst ältere Premium-TVs schließt man ohne stichhaltige Gründe aus

So könnte man berechtigterweise fragen: Samsung setzt doch Tizen seit 2015 ein und LG webOS seit 2014. Warum ist es nicht möglich, zumindest die High-End-Modelle der Vergangenheit vier bis fünf Jahre später noch mit aktuellen Apps zu bedenken und Entwickler zu unterstützen? Auch wenn die Hersteller da oft vage auf die Technik verweisen, darf man durchaus einen gewissen Unwillen unterstellen. Ältere Fernseher erhalten keine Firmware-Updates mehr, weil man lieber neue Geräte verkaufen will, als alte Modelle zu pflegen.

Disney Plus Deutschlandstart 31. März 2020
Jetzt ist es offiziell, Disney Plus startet am 31. März 2020 in Deutschland

Anders sieht es eben im mobilen Segment aus – Disney+ ist an Smartphones z. B. ab Android 5.0 nutzbar – und jene Version des OS stammt von 2014. Es ist aber auch ein wenig traurig, dass man konstatieren muss, dass günstige Streaming-Lösungen wie die Amazon Fire TV länger Updates und neue Apps erhalten als 4K-TVs für mehrere tausende Euro. Deswegen muss man auch 2019 noch empfehlen im Zweifelsfall weiter auf externe Streaming-Lösungen zu setzen, da sie im Regelfall nicht nur länger mit Updates versorgt werden, sondern auch fehlerfreier operieren und mehr Leistung mitbringen.

Disney+ erweist sich dabei übrigens ansonsten als voller Erfolg: Der Ansturm war anfangs offenbar so groß, dass der Dienst nur schwer erreichbar gewesen ist. Freuen wir uns also auf den Launch im März 2020 in Deutschland.

Apple TV App steht ab sofort für Amazon Fire TV Cube bereit

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Besitzer eines Amazon Fire TV Cube können ab sofort die Apple TV App herunterladen. Die App gewährt Zugriff auf Inhalte die auf iTunes gekauft wurden sowie den Apple TV Channels (Deutschlandstart noch nicht bestätigt).

Schritt für Schritt werden die Fire TV-Geräte mit der Apple TV App ausgestattet. Den Start machten der Fire TV Stick (HD) und der Fire TV Stick 4K. Jetzt kann der Fire TV Cube mit integrierten Lautsprechern, Mikrofonen und Alexa-Unterstützung ebenfalls auf die hochauflösenden Inhalte zugreifen. Es könnte sein, dass einige Nutzer die App noch nicht über den Fire TV Store finden, da Amazon eine partielle Ausrollstrategie verfolgt. Innerhalb der nächsten Tage, sollten jedoch alle Nutzer auf die Streaming-Plattform zugreifen können.

Voraussetzung ist jedoch ein iTunes Konto, auf dem entsprechend Käufe getätigt wurden. Viele Filme liegen in 4K Qualität mit HDR zum Abruf bereit. Dynamisches Dolby Vision HDR wird leider nicht von den Fire TV Geräten ausgegeben. Auch Dolby Atmos 3D Sound wird lediglich über die Prime Video App wiedergegeben und nicht über Apps von Drittanbietern.

Wer seine digitalen iTunes Käufe in bester Qualität darstellen möchte, kommt um einen Apple TV 4K Streamingplayer nicht herum.

Keine Produkte gefunden.

Totalausfall bei Sky Go und Sky Ticket erzürnt FC Bayern- & BVB-Fans (Update)

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Sky hatte bei der Classico-Begegnung zwischen dem FC Bayern München und dem BVB mit Toalausfällen seiner Sky Go und Sky Ticket App zu kämpfen. Erst in der zweiten Halbzeit konnte der Stream wieder zum Laufen gebracht werden.

Update II: Sky entschädigt betroffene Kunden, die die Bundesliga Partie zwischen dem FC Bayern München und dem BVB nicht oder nur zum Teil verfolgen konnten! Wer sich speziell für dieses Event ein Sky Ticket (Tagesticket am 9. November oder Wochenticket ab dem 3. November 2019) gebucht hat, erhält den Kaufpreis erstattet. Wer das Supersport Monatsticket oder Sky Go genutzt hat, wird direkt von Sky bis spätestens Ende des Jahres kontaktiert.

Update I: Sky hat sich nochmals zum Totalausfall der webbasierten Dienste Sky Go und Sky Ticket gemeldet. Der Sky Geschäftsführer Carsten Schmidt entschuldigt sich bei betroffenen Nutzern. Über die Service-Kanäle lässt Sky verlauten, dass man nach einer Lösung sucht um betroffene Kunden zu entschädigen. Im Zweifelsfall wird es wohl auf eine Erstattung der Tagestickets, Gutschriften oder Gutscheine hinauslaufen. Den Wortlaut des Statements lest ihr hier:

Carsten Schmidt:Liebe Sky Go und Sky Ticket Nutzer, das Spiel FC Bayern gegen Borussia Dortmund ist jedes Jahr eines der Highlights der Bundesligasaison. Wie alle Fans haben auch wir dieser Partie entgegengefiebert und uns auf den großen Fananstrum auf unsere Streamingdienste intensiv vorbereitet. Die Übertragung über Kabel und Satellit lief einwandfrei, aber auf Sky Go und Sky Ticket haben wir praktisch nicht geliefert. Hierfür möchte ich mich persönlich und aufrichtig entschuldigen. Wir werden schnellstmöglich versuchen, eine zufrieden stellende Lösung für betroffene Nutzer zu finden. Und eines darf ich Ihnen versprechen: Das ganze Sky Team wird alles geben, damit so etwas in der Zukunft nicht mehr vorkommt.

Originalbeitrag: Wartet einmal, gab es da nicht schon einmal vor ein paar Tagen ein ähnliches Problem? Naja, nicht ganz. DAZN hatte bei der Begegnung zwischen dem BVB und Inter Mailand ebenfalls mit schlechter Bildqualität und Tonaussetzer zu kämpfen. Zumindest haben die meisten Abonnenten etwas zu sehen bekommen. Bei der Übertragung des Bundesliga-Krachers FC Bayern München gegen Borussia Dortmund schauten Zehntausende Nutzer von Sky Go und dem Sky Ticket auf eine Fehlermeldung. Eigentlich genau zum Anstoß gingen die Beschwerden bei Allestörungen.de ein:

War Sky Go und Sky Ticket dem Ansturm nicht gewachsen? Über 60.000 Störungsmeldunge innerhalb kürzester Zeit (Bild: Allesstörungen.de)
War Sky Go und Sky Ticket dem Ansturm nicht gewachsen? Über 60.000 Störungsmeldunge innerhalb kürzester Zeit (Bild: Allesstörungen.de)

Sky Go und Sky Ticket war komplett down

Rund 60.000 Zugriffe auf die Störungsseite in kürzester Zeit. Dabei zeigt die Standort-Ermittlung, dass es sich nicht um ein lokales Problem handelt, sondern den kompletten Deutschen Raum betraf. Verständlicherweise häuften sich auf Twitter und Facebook innerhalb weniger Minuten die Kommentare. Für Zehntausende Zuschauer war die erste Halbzeit nicht existent. Und wer möchte schon das Spiel seiner Lieblingsmannschaft via Live-Ticker verfolgen?

Liebe User, leider kommt es momentan zu Problemen beim Streamen über Sky Go und Sky Ticket. Das ganze Sky Team arbeitet bereits mit aller Kraft an einer Lösung. Wir entschuldigen uns für die Unanehmlichkeiten.

— Sky Deutschland (@SkyDeutschland) November 9, 2019

Erst zur zweiten Halbzeit gab es dann wieder ein Bild (+Ton). Da war es für viele Fans bereits gelaufen. Die Partie endete 4:0 für den FC Bayern München. An dem Ergebnis hat Sky sicherlich keine Schuld, dennoch an dem Ausfall des Streams. Ist die Infrastruktur von Sky dem Wechsel auf Streaming noch nicht gewachsen? Ein Statement bleibt bislang aus, wir sind gespannt, ob sich Sky Deutschland zu der Problematik äußert. Dieses Ereignis hinterlässt auf jeden Fall einen fahlen Nachgeschmack.

Nehmen Probleme beim Streaming zu?

Streaming ist schnell, bequem und passt sich perfekt dem hektischen Alltag der Nutzer an. Es gibt aber auch Schattenseiten, wie das heutige Beispiel und die Probleme bei DAZN gezeigt haben. Wir denken, dass mit der „Abwanderung“ Richtung Streaming die Probleme noch wachsen und vor allem bei Highlight-Events, die für eine große Last der Serverlandschaft sorgen, auftreten könnten. Da sehen klassische Übertragungswege wie Satellit, Kabel und Antenne gleich wieder attraktiver aus.

Neues TÜV-Gütesiegel warnt vor schädlichem blauen Licht

Der deutsche TÜV Rheinland ist eine Partnerschaft mit Eyesafe eingegangen, die verdeutlichen soll, wie blaues Licht dem menschlichen Auge schaden kann. In diesem Zuge führt man auch ein neues Gütesiegel ein.

Das kennen auch unsere Leser: An mobilen Endgeräten und Monitoren gibt es Techniken, welche die blauen Lichtanteile reduzieren sollen. Jeder Hersteller spielt dabei mit anderen Marketing-Begriffen. Manchmal nennt man die Funktion auch Nacht- oder Lese-Modus. Ein Nachteil der gängigen Lösungen ist aber, dass durch die Reduzierung der blauen Lichtanteile per Software Farbverfälschungen entstehen. Das äußert sich in der Praxis in einem deutlich sichtbaren Gelbstich.

In Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Eyesafe hat man nun an anderen Technologien und einem passenden Gütesiegel getüftelt. Beteiligt ist offenbar auch EyeMed, ein großes Versicherungsunternehmen. Das Ziel ist eben, das schädliche, blaue Licht zu reduzieren, dabei aber die Farbgenauigkeit stärker zu erhalten, als bei den meisten, konventionellen Techniken.

Eyesafe will blaues Licht reduzieren, aber die Farbgenauigkeit möglichst wahren

Eyesafe hat dafür erstmals im Mai 2019, gemeinsam mit Dell, Anforderungen herausgegeben. Im Oktober aktualisierte man die Vorgaben auf Version 1.1 und arbeitet nun bereits an 2.0. Spannend für OLED-Fans: Laut Eyesafe sollen OLEDs weniger schädliches, blaues Licht absondern als LCDs. Das klingt aber durchaus realistisch, bedenkt man, dass in Blindtests das Bild an OLED-TVs meistens als angenehmer empfunden wird und als augenschonender gilt.

Für die Zukunft bleiben noch viele Fragen offen

Blaues Licht schadet den Augen, wie viele Studien bereits nachgewiesen haben. Und wir werden im Alltag heute stärker davon angeleuchtet. In Glühbirnen etwa war es noch zu deutlich geringeren Anteilen enthalten, als in heutigen Energiesparlampen und LEDs. Auch Bildschirme, seien es nun TVs, Monitore oder mobile Endgeräte, strahlen blaues Licht ab. Die Auswirkungen können auch als Spätfolgen im Alter auftreten und im schlimmsten Fall sogar zur Blindheit führen.

Eyesafe sieht sich vor der Konkurrenz

Eyesafe und der TÜV Rheinland wollen nun verstärkt kooperieren, was aber natürlich auch mit etwas Vorsicht betrachtet werden sollte, immerhin geht es auch um ein Wirtschaftsunternehmen, das seine Techniken an der Spitze sehen möchte. Viele Fragen dazu sind aber noch offen, so dass wir mal abwarten müssen, wie die Techniken und auch die Gütesiegel sich so durchsetzen.

LG Electronics tritt mit „Real 8K“-Logo gegen Samsung nach

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Die koreanischen Schwergewichte LG und Samsung lassen so richtig die Fetzen fliegen. Nach mehreren „Angriffen“ auf die jeweiligen Produkte des Mitbewerbers, tritt LG Electronics jetzt mit einem „Real 8K“ Markeneintrag nach. 

Der jüngste Streich kommt von LG Electronics. Das Unternehmen hat die Wort-/Bildmarke „Real 8K“ für Europa, die USA und Kanada eintragen lassen. Es würde uns nicht wundern, wenn LG seine 8K OLED Fernseher auf der CES 2020 prominent mit dem neuen Logo ausstellen. Dem ein oder anderen Fachbesucher möchte beim Besuch des Samsung-Standes auffallen, dass keiner der 8K-Geräte mit dem „Real 8K“-Logo ausgestattet ist. Der Ursprung der Streitigkeiten liegt bereits einige Wochen zurück.

Real 8K Logo
Real 8K Logo von LG Electronics

LG Electronics und Samsung Electronics waren sich gegenseitig nie ganz grün. Doch in der letzten Zeit nimmt die Auseinandersetzung der koreanischen Technik-Giganten richtig an Fahrt auf. Aktuell geht es vorrangig um TV-Geräte. Auf der IFA 2019 hatte LG einen Vergleichsstand installiert welcher zeigen sollte, dass Samsungs 8K Fernseher die industrieweiten Standards für diesen Auflösungsstandard nicht erfüllen. Der 8K OLED Pendant von LG hingegen schon. Samsung schmetterte die Anschuldigungen als „absurd“ zurück, was LG wohl überhaupt nicht gefiel. Kurz darauf gab es eine Beschwerde bei der Fair Trade Commission (FTC) in Südkorea, dass Samsung seine QLED-Fernseher irreführend bewerbe. Die Displays basieren lediglich auf LCD-LED Technologie mit einer zusätzliche LC-Schickt mit Quantum Dot Material. Der Ausgang dieser Beschwerde ist bislang noch offen.

Das Samsung ebenfalls austeilen kann, zeigte das Unternehmen Mitte Oktober. Mit einem kostenlosen Burn-In-Testvideo auf Youtube, wollte Samsung betroffene Nutzer auf etwaige Bildfehler aufmerksam machen. Das Video schließt mit einer Wechsel-Empfehlung zu einem neuen QLED Fernseher ab. Ein Ende der Streitigkeiten ist nicht abzusehen.

Aus unserer Sicht bietet keine der auf den Markt erhältlichen Displaytechnologien eine perfekte Bilddarstellung. Jede Technologie birgt ihre Vor- und Nachteile. Wir sind gespannt, was die nächste Generation an OLED, QD-OLED oder Micro-LED-Displays zu bieten hat. Vielleicht gehören dann solche Streitigkeiten der Vergangenheit an.

Alle Star Wars Filme in 4K Qualität mit Dolby Vision & Atmos auf Disney Plus

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Zum Start von Disney Plus (USA, Kanada, Niederlande) gibt es bereits erste Überraschungen. Die komplette Star Wars Filmsaga, inkl. der klassischen Trilogie, liegt in 4K Qualität, Dolby Vision und Dolby Atmos 3D Sound vor!

Allein hierfür lohnt sich ein Abonnement von Disney Plus. Der Streamingservice ist am 12. November 2019 in den ersten Ländern „ans Netz“ gegangen. In Deutschland und weiteren Märkten muss man sich leider noch bis zum 31. März 2020 gedulden. Kurz nach Mitternacht überschlagen sich bereits die Meldungen in den sozialen Netzwerken und die „Entdeckungen“ reißen nicht ab. Die größte Überraschung sind sicherlich die überarbeiteten Fassungen der Star Wars Filme. Die jüngsten Ableger hatte Disney ja bereits auf 4K Ultra HD Blu-ray veröffentlicht. Von den anderen Filmen gab es bislang nur Gerüchte um ein 4K Remaster.

Alle Star Wars Filme in 4K Qualität

Erstmals bekommen wir „Star Wars Episode IV bis VI“ in 4K Qualität mit erweitertem Dynamikumfang (HDR10 sowie Dolby Vision) und 3D Sound zu sehen/hören. Die Angaben zu Dolby Atmos beziehen sich jedoch vorerst nur auf den englischen Originalton. Ob es auch eine Überarbeitung der deutschen Sprachausgabe geben wird, ist noch offen. Ebenso die Prequel Trilogie Episode I-III, welche bereits komplett digital gedreht wurde, soll in „bester“ Qualität vorliegen. Und wäre das nicht genug, gibt es noch die neu produzierte Live-Action-Serie „The Mandolorian“ obendrauf.

Großartige Angebot

Auch die Streaminglandschaft wird von der „Erschütterung der Macht“ nicht verschont bleiben. Mit Disney+ haben Netflix und Prime Video einen ernstzunehmenden Konkurrenten. Im Gegensatz zum kürzlich gestarteten Apple TV+, hat Disney anscheinend seine Hausaufgaben gemacht. Die Nutzer zeigen sich begeistert von der Plattform und vor allem vom umfangreichen Angebot. Neben Filmen und Serien aus Star Wars gibt es Highlights von Disney, Marvel, Pixar oder National Geographics zu sehen.

Preis-/Leistungssieger?

Und nicht nur die Auswahl, auch der Preis überzeugt. Gerade einmal 6.99 Euro werden pro Monat fällig. Darin inbegriffen die beste Qualitätsstufe (4K, HDR, Dolby Vision, Dolby Atmos) und der Zugriff auf den kompletten Disney-Katalog. Die Jahresoption mit 69.99 Euro kommt den Abonnent noch günstiger.

Wir können es kaum erwarten, bis wir den Streamingservice in Deutschland nutzen können!

Finale der Amazon Überraschungsangebote mit 100 Tagesdeals!

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Letzter Tag der Amazon Überraschungsangebote mit über 100 Tagesdeals! Jetzt nochmal richtig sparen und sich dann eine Pause bis zu den Cyber Monday Wochen gönnen! Und vergesst nicht die Blitzangebote!

Hier geht es zur Aktion!

Wir haben euch anbei ein paar Highlights am zweiten Tag der Überraschungsangebote herausgefiltert:

 

Hier findest du alle Informationen rund um den Cyber Monday und den damit verbunden Countdown-Angeboten! Weitere Angebote, Schnäppchen und Aktionen findest du Auf dieser Seite!