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Totalausfall bei Sky Go und Sky Ticket erzürnt FC Bayern- & BVB-Fans (Update)

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Sky hatte bei der Classico-Begegnung zwischen dem FC Bayern München und dem BVB mit Toalausfällen seiner Sky Go und Sky Ticket App zu kämpfen. Erst in der zweiten Halbzeit konnte der Stream wieder zum Laufen gebracht werden.

Update II: Sky entschädigt betroffene Kunden, die die Bundesliga Partie zwischen dem FC Bayern München und dem BVB nicht oder nur zum Teil verfolgen konnten! Wer sich speziell für dieses Event ein Sky Ticket (Tagesticket am 9. November oder Wochenticket ab dem 3. November 2019) gebucht hat, erhält den Kaufpreis erstattet. Wer das Supersport Monatsticket oder Sky Go genutzt hat, wird direkt von Sky bis spätestens Ende des Jahres kontaktiert.

Update I: Sky hat sich nochmals zum Totalausfall der webbasierten Dienste Sky Go und Sky Ticket gemeldet. Der Sky Geschäftsführer Carsten Schmidt entschuldigt sich bei betroffenen Nutzern. Über die Service-Kanäle lässt Sky verlauten, dass man nach einer Lösung sucht um betroffene Kunden zu entschädigen. Im Zweifelsfall wird es wohl auf eine Erstattung der Tagestickets, Gutschriften oder Gutscheine hinauslaufen. Den Wortlaut des Statements lest ihr hier:

Carsten Schmidt:Liebe Sky Go und Sky Ticket Nutzer, das Spiel FC Bayern gegen Borussia Dortmund ist jedes Jahr eines der Highlights der Bundesligasaison. Wie alle Fans haben auch wir dieser Partie entgegengefiebert und uns auf den großen Fananstrum auf unsere Streamingdienste intensiv vorbereitet. Die Übertragung über Kabel und Satellit lief einwandfrei, aber auf Sky Go und Sky Ticket haben wir praktisch nicht geliefert. Hierfür möchte ich mich persönlich und aufrichtig entschuldigen. Wir werden schnellstmöglich versuchen, eine zufrieden stellende Lösung für betroffene Nutzer zu finden. Und eines darf ich Ihnen versprechen: Das ganze Sky Team wird alles geben, damit so etwas in der Zukunft nicht mehr vorkommt.

Originalbeitrag: Wartet einmal, gab es da nicht schon einmal vor ein paar Tagen ein ähnliches Problem? Naja, nicht ganz. DAZN hatte bei der Begegnung zwischen dem BVB und Inter Mailand ebenfalls mit schlechter Bildqualität und Tonaussetzer zu kämpfen. Zumindest haben die meisten Abonnenten etwas zu sehen bekommen. Bei der Übertragung des Bundesliga-Krachers FC Bayern München gegen Borussia Dortmund schauten Zehntausende Nutzer von Sky Go und dem Sky Ticket auf eine Fehlermeldung. Eigentlich genau zum Anstoß gingen die Beschwerden bei Allestörungen.de ein:

War Sky Go und Sky Ticket dem Ansturm nicht gewachsen? Über 60.000 Störungsmeldunge innerhalb kürzester Zeit (Bild: Allesstörungen.de)
War Sky Go und Sky Ticket dem Ansturm nicht gewachsen? Über 60.000 Störungsmeldunge innerhalb kürzester Zeit (Bild: Allesstörungen.de)

Sky Go und Sky Ticket war komplett down

Rund 60.000 Zugriffe auf die Störungsseite in kürzester Zeit. Dabei zeigt die Standort-Ermittlung, dass es sich nicht um ein lokales Problem handelt, sondern den kompletten Deutschen Raum betraf. Verständlicherweise häuften sich auf Twitter und Facebook innerhalb weniger Minuten die Kommentare. Für Zehntausende Zuschauer war die erste Halbzeit nicht existent. Und wer möchte schon das Spiel seiner Lieblingsmannschaft via Live-Ticker verfolgen?

Liebe User, leider kommt es momentan zu Problemen beim Streamen über Sky Go und Sky Ticket. Das ganze Sky Team arbeitet bereits mit aller Kraft an einer Lösung. Wir entschuldigen uns für die Unanehmlichkeiten.

— Sky Deutschland (@SkyDeutschland) November 9, 2019

Erst zur zweiten Halbzeit gab es dann wieder ein Bild (+Ton). Da war es für viele Fans bereits gelaufen. Die Partie endete 4:0 für den FC Bayern München. An dem Ergebnis hat Sky sicherlich keine Schuld, dennoch an dem Ausfall des Streams. Ist die Infrastruktur von Sky dem Wechsel auf Streaming noch nicht gewachsen? Ein Statement bleibt bislang aus, wir sind gespannt, ob sich Sky Deutschland zu der Problematik äußert. Dieses Ereignis hinterlässt auf jeden Fall einen fahlen Nachgeschmack.

Nehmen Probleme beim Streaming zu?

Streaming ist schnell, bequem und passt sich perfekt dem hektischen Alltag der Nutzer an. Es gibt aber auch Schattenseiten, wie das heutige Beispiel und die Probleme bei DAZN gezeigt haben. Wir denken, dass mit der „Abwanderung“ Richtung Streaming die Probleme noch wachsen und vor allem bei Highlight-Events, die für eine große Last der Serverlandschaft sorgen, auftreten könnten. Da sehen klassische Übertragungswege wie Satellit, Kabel und Antenne gleich wieder attraktiver aus.

Neues TÜV-Gütesiegel warnt vor schädlichem blauen Licht

Der deutsche TÜV Rheinland ist eine Partnerschaft mit Eyesafe eingegangen, die verdeutlichen soll, wie blaues Licht dem menschlichen Auge schaden kann. In diesem Zuge führt man auch ein neues Gütesiegel ein.

Das kennen auch unsere Leser: An mobilen Endgeräten und Monitoren gibt es Techniken, welche die blauen Lichtanteile reduzieren sollen. Jeder Hersteller spielt dabei mit anderen Marketing-Begriffen. Manchmal nennt man die Funktion auch Nacht- oder Lese-Modus. Ein Nachteil der gängigen Lösungen ist aber, dass durch die Reduzierung der blauen Lichtanteile per Software Farbverfälschungen entstehen. Das äußert sich in der Praxis in einem deutlich sichtbaren Gelbstich.

In Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Eyesafe hat man nun an anderen Technologien und einem passenden Gütesiegel getüftelt. Beteiligt ist offenbar auch EyeMed, ein großes Versicherungsunternehmen. Das Ziel ist eben, das schädliche, blaue Licht zu reduzieren, dabei aber die Farbgenauigkeit stärker zu erhalten, als bei den meisten, konventionellen Techniken.

Eyesafe will blaues Licht reduzieren, aber die Farbgenauigkeit möglichst wahren

Eyesafe hat dafür erstmals im Mai 2019, gemeinsam mit Dell, Anforderungen herausgegeben. Im Oktober aktualisierte man die Vorgaben auf Version 1.1 und arbeitet nun bereits an 2.0. Spannend für OLED-Fans: Laut Eyesafe sollen OLEDs weniger schädliches, blaues Licht absondern als LCDs. Das klingt aber durchaus realistisch, bedenkt man, dass in Blindtests das Bild an OLED-TVs meistens als angenehmer empfunden wird und als augenschonender gilt.

Für die Zukunft bleiben noch viele Fragen offen

Blaues Licht schadet den Augen, wie viele Studien bereits nachgewiesen haben. Und wir werden im Alltag heute stärker davon angeleuchtet. In Glühbirnen etwa war es noch zu deutlich geringeren Anteilen enthalten, als in heutigen Energiesparlampen und LEDs. Auch Bildschirme, seien es nun TVs, Monitore oder mobile Endgeräte, strahlen blaues Licht ab. Die Auswirkungen können auch als Spätfolgen im Alter auftreten und im schlimmsten Fall sogar zur Blindheit führen.

Eyesafe sieht sich vor der Konkurrenz

Eyesafe und der TÜV Rheinland wollen nun verstärkt kooperieren, was aber natürlich auch mit etwas Vorsicht betrachtet werden sollte, immerhin geht es auch um ein Wirtschaftsunternehmen, das seine Techniken an der Spitze sehen möchte. Viele Fragen dazu sind aber noch offen, so dass wir mal abwarten müssen, wie die Techniken und auch die Gütesiegel sich so durchsetzen.

LG Electronics tritt mit „Real 8K“-Logo gegen Samsung nach

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Die koreanischen Schwergewichte LG und Samsung lassen so richtig die Fetzen fliegen. Nach mehreren „Angriffen“ auf die jeweiligen Produkte des Mitbewerbers, tritt LG Electronics jetzt mit einem „Real 8K“ Markeneintrag nach. 

Der jüngste Streich kommt von LG Electronics. Das Unternehmen hat die Wort-/Bildmarke „Real 8K“ für Europa, die USA und Kanada eintragen lassen. Es würde uns nicht wundern, wenn LG seine 8K OLED Fernseher auf der CES 2020 prominent mit dem neuen Logo ausstellen. Dem ein oder anderen Fachbesucher möchte beim Besuch des Samsung-Standes auffallen, dass keiner der 8K-Geräte mit dem „Real 8K“-Logo ausgestattet ist. Der Ursprung der Streitigkeiten liegt bereits einige Wochen zurück.

Real 8K Logo
Real 8K Logo von LG Electronics

LG Electronics und Samsung Electronics waren sich gegenseitig nie ganz grün. Doch in der letzten Zeit nimmt die Auseinandersetzung der koreanischen Technik-Giganten richtig an Fahrt auf. Aktuell geht es vorrangig um TV-Geräte. Auf der IFA 2019 hatte LG einen Vergleichsstand installiert welcher zeigen sollte, dass Samsungs 8K Fernseher die industrieweiten Standards für diesen Auflösungsstandard nicht erfüllen. Der 8K OLED Pendant von LG hingegen schon. Samsung schmetterte die Anschuldigungen als „absurd“ zurück, was LG wohl überhaupt nicht gefiel. Kurz darauf gab es eine Beschwerde bei der Fair Trade Commission (FTC) in Südkorea, dass Samsung seine QLED-Fernseher irreführend bewerbe. Die Displays basieren lediglich auf LCD-LED Technologie mit einer zusätzliche LC-Schickt mit Quantum Dot Material. Der Ausgang dieser Beschwerde ist bislang noch offen.

Das Samsung ebenfalls austeilen kann, zeigte das Unternehmen Mitte Oktober. Mit einem kostenlosen Burn-In-Testvideo auf Youtube, wollte Samsung betroffene Nutzer auf etwaige Bildfehler aufmerksam machen. Das Video schließt mit einer Wechsel-Empfehlung zu einem neuen QLED Fernseher ab. Ein Ende der Streitigkeiten ist nicht abzusehen.

Aus unserer Sicht bietet keine der auf den Markt erhältlichen Displaytechnologien eine perfekte Bilddarstellung. Jede Technologie birgt ihre Vor- und Nachteile. Wir sind gespannt, was die nächste Generation an OLED, QD-OLED oder Micro-LED-Displays zu bieten hat. Vielleicht gehören dann solche Streitigkeiten der Vergangenheit an.

Alle Star Wars Filme in 4K Qualität mit Dolby Vision & Atmos auf Disney Plus

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Zum Start von Disney Plus (USA, Kanada, Niederlande) gibt es bereits erste Überraschungen. Die komplette Star Wars Filmsaga, inkl. der klassischen Trilogie, liegt in 4K Qualität, Dolby Vision und Dolby Atmos 3D Sound vor!

Allein hierfür lohnt sich ein Abonnement von Disney Plus. Der Streamingservice ist am 12. November 2019 in den ersten Ländern „ans Netz“ gegangen. In Deutschland und weiteren Märkten muss man sich leider noch bis zum 31. März 2020 gedulden. Kurz nach Mitternacht überschlagen sich bereits die Meldungen in den sozialen Netzwerken und die „Entdeckungen“ reißen nicht ab. Die größte Überraschung sind sicherlich die überarbeiteten Fassungen der Star Wars Filme. Die jüngsten Ableger hatte Disney ja bereits auf 4K Ultra HD Blu-ray veröffentlicht. Von den anderen Filmen gab es bislang nur Gerüchte um ein 4K Remaster.

Alle Star Wars Filme in 4K Qualität

Erstmals bekommen wir „Star Wars Episode IV bis VI“ in 4K Qualität mit erweitertem Dynamikumfang (HDR10 sowie Dolby Vision) und 3D Sound zu sehen/hören. Die Angaben zu Dolby Atmos beziehen sich jedoch vorerst nur auf den englischen Originalton. Ob es auch eine Überarbeitung der deutschen Sprachausgabe geben wird, ist noch offen. Ebenso die Prequel Trilogie Episode I-III, welche bereits komplett digital gedreht wurde, soll in „bester“ Qualität vorliegen. Und wäre das nicht genug, gibt es noch die neu produzierte Live-Action-Serie „The Mandolorian“ obendrauf.

Großartige Angebot

Auch die Streaminglandschaft wird von der „Erschütterung der Macht“ nicht verschont bleiben. Mit Disney+ haben Netflix und Prime Video einen ernstzunehmenden Konkurrenten. Im Gegensatz zum kürzlich gestarteten Apple TV+, hat Disney anscheinend seine Hausaufgaben gemacht. Die Nutzer zeigen sich begeistert von der Plattform und vor allem vom umfangreichen Angebot. Neben Filmen und Serien aus Star Wars gibt es Highlights von Disney, Marvel, Pixar oder National Geographics zu sehen.

Preis-/Leistungssieger?

Und nicht nur die Auswahl, auch der Preis überzeugt. Gerade einmal 6.99 Euro werden pro Monat fällig. Darin inbegriffen die beste Qualitätsstufe (4K, HDR, Dolby Vision, Dolby Atmos) und der Zugriff auf den kompletten Disney-Katalog. Die Jahresoption mit 69.99 Euro kommt den Abonnent noch günstiger.

Wir können es kaum erwarten, bis wir den Streamingservice in Deutschland nutzen können!

Finale der Amazon Überraschungsangebote mit 100 Tagesdeals!

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Letzter Tag der Amazon Überraschungsangebote mit über 100 Tagesdeals! Jetzt nochmal richtig sparen und sich dann eine Pause bis zu den Cyber Monday Wochen gönnen! Und vergesst nicht die Blitzangebote!

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Wir haben euch anbei ein paar Highlights am zweiten Tag der Überraschungsangebote herausgefiltert:

 

Hier findest du alle Informationen rund um den Cyber Monday und den damit verbunden Countdown-Angeboten! Weitere Angebote, Schnäppchen und Aktionen findest du Auf dieser Seite!

Godzilla 2: King of the Monsters 4K Blu-ray im Test: Erdbeben im Heimkino

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Inhalt (65%)

Gareth Edwards war 2014 mit seinem erst zweiten Film ein Big-Budget-Monster-Feature gelungen, welches das (spätestens von Roland Emmerich) zu Grabe getragene Gojira-Franchise zu neuem Leben erweckte. Edwards Godzilla lieferte ab. Und zwar so richtig. Ein gigantisches Monster, spektakuläre Zerstörung und dazwischen sogar so etwas wie eine bewegende Vater-Sohn-Geschichte. Da man relativ frühzeitig beschlossen hatte, das mit Edwards Neubelebung des Echsen-Ungeheuers erschaffene MonsterVerse betitelte Franchise mit weiteren Filmen zu füllen, folgte 2017 Kong: Skull Island. Dieser begann die Verknüpfung beider Monster-Universen, die nun mit Godzilla II: King of the Monsters zunächst auf der Gojira-Seite weitergeführt werden, bis Kong und Godzilla dann im März 2020 aufeinander treffen werden. An Edwards Stelle trat Michael Dougherty (Krampus), der auch am Drehbuch mit schrieb und über seinen King of the Monsters sagte, dass er ihn für den Aliens aus dem Godzilla-Franchise halte – selbstverständlich ohne Edwards Vorgänger zu diskreditieren, den er als den Alien des MonsterVerse einkategorisierte.

Da staunen sie nicht schlecht

Und wer Alien und Aliens kennt, der weiß, worin die Unterschiede liegen: Klaustrophobischer Horror durch EIN Monster vs. Actionfilm mit einer Vielzahl an Kreaturen. Das mag nicht unbedingt 1:1 auf die beiden Godzillas zutreffen, kommt dem aber schon relativ nahe. Denn die Fortsetzung liefert gleich vier gigantische Titanen aus dem Original-Universum und fügt noch ein paar Eigenkreaturen hinzu, wo im Vorgänger neben Godzilla „nur“ ein namenloses mutiertes Wesen auftrat. Und weil das so ist, gibt’s auch wesentlich mehr Screentime für die Kaijus. Tatsächlich kritisierte man Godzilla noch dafür, dass er sein Titelmonster nur so selten und spät auftreten ließ – was letztlich ganz bewusst so gewählt wurde und die Spannungskurve konstant hoch hielt. Vermutlich sind es jetzt die gleichen, ewig unzufriedenen Nörgler, die an Godzilla: King of the Monsters rumkritteln. Denn dem wirft man nun inhaltliche Leere, zu viel Tamtam und zu wenig Tiefe vor – man kann es den Kritikern aber auch nicht Recht machen. Zunächst mal zum „Tamtam“: Ja, davon gibt’s eine Menge. Sehr zur Freude all jener Fans der Original-Godzilla-Filme. Es geht eine Menge zu Bruch, die Monster treffen gleich mehrfach aufeinander und was Dougherty fast nebenbei mit seinem Drehbuchkollegen Zach Shields schafft, ist eine erstaunlich gelungene Verquickung der Originalmotive mit den Tricks und Sehgewohnheiten der Gegenwart.

Kolossale Fehlbesetzung wie einst Laura Dern in „Jurassic Park“: Kyle Chandler (links) in der Hauptrolle

Dougherty verwendete eine Menge Zeit dafür, die bisherigen Filme der Tōhō-Studios zu studieren und verwies die Designer immer wieder auf die Original-Kreaturen. Ihm war diese Verbindung zu den Wurzeln der Designs extrem wichtig – wenngleich er eben auch noch eigene Kreaturen erschaffen ließ. Was die Action- und Zerstörungs-Sequenzen angeht, überzeugt King of the Monsters dann fast zu 100%. Hier und da wirkt mal ein CGI nicht ganz so glücklich, aber eine spaßige Kaputtmach-Orgie mit unglaublichen vielen Referenzen ans Original-Universum ist das allemal. Godzilla II: King of the Monsters passt sich aber nicht nur bei seinen Monstern und Geräuschen an die Original-Gojira-Filme aus Japan an. Denn wo der direkte Vorgänger erstaunlich gute Darsteller besetzte und sie verhältnismäßig nachvollziehbar agieren ließ, wählt man hier wieder das gewohnte Trash-Niveau des Franchise.

Macht sie alle platt: Godzilla

Wer zum Beispiel auf die Idee gekommen ist, ausgerechnet Kyle Chandler in der Hauptrolle zu besetzen, der schon in King Kong so unfassbar hölzern rüberkam; wer also meinte, es wäre schlau, ihn in einem weiteren Creature-Film zu besetzen, der kann nur bewusst auf die Trash-Schiene geschielt haben. Dass dessen Bruce Baxter nicht nur ein bewusst überagierender Ausrutscher in Jacksons Kong war, zeigt sich, wenn er hier mit pausenlos offenem Mund vor sich hin staunt, dass er Laura Dern in Jurassic Park alle Ehre erweist. Aber es geht ja nicht um die Schauspieler. Es geht nicht um die Figuren. Das ging es in den Godzilla-/Mothra-/King-Ghidorah-Filmen ohnehin nie. Es ging auch nie um logisches Verhalten des Militärs. Nie darum, dass man vielleicht aus den vorherigen Ereignissen mal lernt und weiß, dass simple MGs gegen die Titanen-Haut nun mal nichts ausrichten. Es ging um Monster, um Zerstörung, um Effekte und darum, der Menschheit in ihrer Arroganz den Spiegel vorzuhalten – und all das funktioniert auch in King of the Monsters, der sich deshalb der Kritik an seinen logischen und darstellerischen Unzulänglichkeiten sowie an der dünnen (und ziemlich von Marvels Thanos abgekupferten) Story weitgehend entzieht. Godzilla mag der insgesamt bessere Film sein, in Godzilla II ist aber mehr los – und das macht eben auch ziemlichen Spaß.

Bildqualität (80%)

Godzilla II: King of the Monsters wurde selbstredend digital gefilmt, was am Ausgang für 3.4K- und 6.4K-Auflösung sorgte. Vermutlich aufgrund der Angleichung an die (höchstwahrscheinlich) in 2K gerenderten VFX skalierte man das Ganze für das Digital Intermediate auf 2K runter und rechnete für die UHD entsprechend wieder hoch. In Sachen Bilddynamik ging Warner hier jedoch in die Vollen. King of Monsters gehört zu den ersten Titeln, die mit HDR10, HDR10+ und Dolby Vision sämtliche HDR-Formate liefern und bietet natürlich auch noch einen im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum. Die maximale Bildhelligkeit liegt bei 1998 Nit, was in den dunklen Szenen für ziemlich auffällige Spitzlichter sorgt (Reflexion in den Augen, LED-Anzeigen, lodernde Brandstellen etc.). Vor allem die einzelnen kleinen Feuer sind über die Ultra-HD klar definiert, wo sie die Blu-ray vermatscht und nicht durchzeichnet. Da der Film grundsätzlich sehr dunkel und in Braun-Grüntönen gehalten ist, bietet er nicht die großen Möglichkeiten für referenzartige Farbkontraste. Die UHD intensiviert Schwarz zwar etwas, erreicht aber auch keine Referenzwerte. Die gut fokussierten Close-ups (bspw. in Mark Russells Hütte) wirken noch etwas klarer, ansonsten sind große Auflösungsunterschiede eher subtil.

Das Bild bietet aufgrund seiner sehr neblig-trüben Stilisierung nicht wirklich Referenzmaterial

Nicht mal subtil, sondern erneut nicht vorhanden: Eine Differenz zwischen HDR10 und HDR10+. Erneut drängt sich der Verdacht auf, dass es sich hier um eine Mogelpackung handelt, die vor allem auf hochklassigen OLED-Displays zu keiner Differenz führt. Möglicherweise sieht das auf kostengünstigeren HDR10+-fähigen LCD-Geräten anders aus, um dort eine gewisse Dynamik zu erzielen. Dies entzieht sich jedoch unseren Testmöglichkeiten. Als einer der ersten Titel, der mit sämtlichen dynamischen Formaten kommt, ist zwar auch der Unterschied zwischen HDR10 und Dolby Vision hier relativ gering (entgegen anderer UHDs, wo dies deutlich zum Tragen kommt), aber es GIBT immerhin eine Differenz. In der Regel präsentiert DV die Farben etwas neutraler und intensiviert den Kontrast ein kleines bisschen. Allerdings, wie erwähnt, nur im Bereich von Nuancen. Insgesamt liefert die UHD gegenüber der BD das farblich etwas neutralere Bild, bietet wärmere und weniger gelbliche Hauttöne, die harmonischer wirken. Im Verbund mit der besseren Durchzeichnung in den Spitzlichtern ist die UHD insgesamt die bessere Wahl.

Tonqualität (100%)

Wie bei den größeren Warner-Titeln der letzten Monate oft schon geschehen, so kommt bereits die Blu-ray von Godzilla II – King of the Monsters mit Dolby Atmos für Deutsch und Englisch, liefert bei der BD aber nur die hiesige Fassung mit True-HD-Kern, während der O-Ton mit wesentlich weniger dynamischem Dolby Digital Plus auskommen muss. Die UHD mit ihren True-HD-Spuren für BEIDE Sprachen ist also gerade für Originalton-Fans ein Muss! Zunächst einmal kümmern wir uns um die reguläre Ebene der deutschen Atmos-Fassung – und krallen unsere Fingernägel dabei ganz fest in unseren Nebensitzer oder den Kinosessel. Denn das, was hier in den nächsten 130 Minuten passiert, gehört nicht nur zum Besten, was man bekommen kann, sondern IST schlicht und ergreifend das Beste, was man bisher im Heimkino erleben durfte. Beginnend mit einem Tiefton-Kanal, der jeden Auftritt der Kreaturen mit einer Vehemenz zum Betrachter drückt, dass das Leistungsverhältnis von Receiver und Lautsprechern durchaus stimmen sollte, um nicht einen Teil der Kette ins akustische Nirwana zu schicken. Schon der einfache Flug durch eine Nebelbank sorgt für ein Erzittern des Bodens und wenn zu Beginn die Rückblenden in Zeitlupe geschildert werden, ist das ein willkommenes Fressen für Tiefbass-Attacken. Aber selbst das „simple“ Grollen von Mothra sorgt für massig Volumen. Herausragend ist aber nicht nur der LFE-Kanal, sondern die generelle Dynamik und gleichzeitige Souveränität. Trotz der heftigen Attacken, bleiben Stimmen oder einzelne Geräusche hervorragend verständlich und nachvollziehbar. Die Surroundaktivität ist schlicht sensationell – egal, ob das die Kreaturen sind, die sich um den Zuschauer herum bewegen oder das militärische Geballer. Umso genialer, wenn feine Geräusche wie die lebhafte Tieratmosphäre rund um Marks Hütte genauso definiert ans Gehör kommt.

Während der Titanen-Angriff bebt das Heimkino

Kommen wir zur 3D-Sound-Ebene. Und von der hören wir schon direkt zu Beginn das vertraute Gekreische von Godzilla. Gefolgt von kreisenden Hubschraubern und in Zeitlupe gestreckten Wusch-Geräuschen des Sauriers – ein fantastischer Einstand in ein Sounderlebnis, dass es in dieser Form von Dynamik, Vielfalt und Direktionalität bisher noch nicht gegeben hat. Vielfalt deshalb, weil es nicht nur die Actionszenen mit Sauriergebrüll und militärischer Abwehrmaschinerie sind, sondern auch feinere Sounds wie der Rauchmelder nach drei Minuten, die flackernden Lichter kurz darauf oder der äußerst lebhafte Dschungel Chinas. Klasse sind auch die wabernden und elektrisch wirkenden Geräusche des reifen Kokons. Wenn Mothra dann zum Leben erwacht und ihre Kräfte spielen lässt, ist es von oben praktisch gar nicht mehr still. Es sei gesagt, dass an dieser Stelle absolut unmöglich ist, jeden einzelnen 3D-Soundeffekt aufzuführen. Denn hier ist schlicht dermaßen viel los, dass es den Rahmen einer üblichen Rezension vollkommen sprengen würde. Im Prinzip kann man es kurz fassen (wenn es nicht so viel Spaß machen würde) und sagen: Nahezu jede Szene, in der nicht einfach Dialoge in einem geschlossenen Raum stattfinden, werden von allen Speakern teils bis an die Grenzen der Leistungsfähigkeit unterstützt. Auch Ghidorahs Geräusche, sein Raunen und das Zischeln seiner Unmutsbekundungen sowie dessen elektrische Energiestöße sind ein großer Spaß.

„Godzilla II“ forder das Equipment akustisch aufs Äußerste

Im Prinzip geht das weiter und weiter so, wird nach 84 Minuten um coole Sounds der Unterwasser-Gefährte ergänzt und liefert einfach permanent ab. Im Finale gibt’s dann neben dem Gekreische der Kreaturen zahlreiche Feuerbrünste, herumfliegende Häuserteile oder auch die Turbinen der Militär-Transportflugzeuge. Dazu donnert und gewittert es, Blitze zucken mit elektrischen Geräuschen vom Himmel und Ghidorahs Energiestrahlen füllen sämtliche Lautsprecher. Will man hier wirklich das Haar in der Suppe suchen, so findet sich schon mal ein Helikopter-Geräusch auf den Heights, das dort nicht hingehört, weil das Gefährt gerade unterhalb der Kamera zu sehen ist – aber das ist Mäkeln auf einem Niveau, das bisher ohnehin noch von keinem Film erreicht wurde.

  • Englisch/Deutsch: Dolby Atmos (100%) 2D-Betrachtung
  • Englisch/Deutsch: Dolby Atmos (95%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Englisch/Deutsch: Dolby Atmos (100%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Bonus (80%)

Im Bonusmaterial von Godzilla II – King of Monsters warten insgesamt sieben Featurettes mit insgesamt ca. 95 Minuten Spielzeit. Dazu gesellen sich zwei entfernte Szenen sowie der Audiokommentar mit Regisseur Dougherty, Drehbuchautor Zach Shields und Darsteller O’Shea Jackson Jr. Bei den Featurettes kümmert man sich natürlich um die vier Toho-Monster, die im Film hauptsächlich auftauchen. Besonders in „Evolution der Titanen“ tut man dies sehr ausgiebig und behandelt auch die weiteren Effekte. Natürlich kommen hier auch ein paar der am Film Beteiligten zu Wort. Das nächste Featurette beschäftigt sich dann in fünf Teilen ausgiebig um die gleiche Anzahl an unterschiedlichen Settings des Films – vom Yunnan Tempel bis zu Godzillas Höhle im Inneren der Erde. Ein kleineres Spezial stellt die junge Millie Bobby Brown vor, die im Film die Madison spielt und ein weiteres kurzes Feature gibt ein paar Einblicke in die technologischen Gadgets, die der Film präsentiert. Das letzte Special gibt noch mal ein paar Rückblicke auf das bisherige MonsterVerse.

Gesamtbewertung Godzilla II: King of the Monsters  (82%)

Godzilla II – King of the Monsters ist nicht so gut wie sein Vorgänger. Er ist aber auch nicht so schlecht wie ihn Viele gemacht haben. Letztlich funktioniert er als Guilty Pleasure durchaus – immerhin ist der Unterhaltungsfaktor aufgrund der Schauwerte ziemlich hoch. Im Heimkino schwingt er sich zudem zum absoluten König des Sounds auf. Möglicherweise liefert die BD/UHD des Films den bisher besten Sound seit es unkomprimierte Tonspuren gibt. Und schon deshalb gehört das Ding in jede Sammlung. Schade, dass das etwas trübe und manchmal nicht perfekt fokussierte Bild den hohen Standard vom Ton nicht ganz halten kann.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 30. Oktober 2019 Review am: 08. November 2019
Erscheinungsjahr Film: 2019 Laufzeit: 132 Minuten
Filmstudio: Warner Home Video FSK: ab 12 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat:
2.39:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch Dolby Atmos
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10
HDR 10+
Dolby Vision
Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D
Panasonic TX-55GZW954
Testgerät Player: Panasonic UB9004

Godzilla II: King of the Monsters Trailer:

MagentaTV der Deutschen Telekom ab sofort mit Filmen und Serien von Sony One

MagentaTV bietet ab sofort für Abonnenten neue Inhalte von Sony One zum Abruf über die Megathek. Ein Aufpreis entfällt glücklicherweise für die neuen Filme und Serien.

Zur Verfügung stehen die Inhalte von Sony One via MagentaTV bereits – nämlich seit dem 8. November 2019. Sie sind auf Abruf in der Megathek zu finden und zwar in einem eigenen Bereich. Dabei bietet man nun Filme und Serien von Sony Pictures Television (SPT) sowie ausgewählte Inhalte von Sony AXN und dem Sony Channel.

Laut Pressemitteilung der Deutschen Telekom bietet man in Kooperation mit Sony nun über Sony One zum Start mehrere hundert Serienepisoden und Filme. Das Angebot wird aber regelmäßig erweitert, sodass sich das wiederholte Stöbern wohl lohnen soll. Ist so oder so natürlich eine feine Sache, denn wer bereits MagentaTV abonniert hat, erhält nun ein breiteres Angebot, muss aber keinen Aufpreis bezahlen.

Dafür sind die erwähnten Filme und Serie aber auch von der etwas älteren Sorte. So nennt man als Beispiele „The Good Doctor“, „S.W.A.T.“ und „Masters of Sex“ aus dem Bereich Serien und Filme wie „Ghostbusters“, „Men in Black II“, „Spider-Man 2“ und „Hotel Transsilvanien“. Von Sony AXN hievt man „Power“ und „Outsiders“ sowie europäische Serien des Sony Channels wie „Poldark“ und „A Very English Scandal“ zu Sony One bzw. damit auch zu MagentaTV.

Sony One kann nicht separat abonniert werden

Vielleicht denkt sich nun mancher Leser, dass man Sony One ja eventuell auch separat abonnieren könnte, sollte der Preis passen. Das geht allerdings leider nicht. Sony One ist ein reines B2B-Produkt, welches das Unternehmen anderen Plattformen zur Integration anbietet. In diesem Fall hat da also die Deutsche Telekom für MagentaTV zugeschlagen.

„Wasteland – Verlorenes Land“ schafft es exklusiv zu MagentaTV

Zudem hievt man im Übrigen noch ab dem 5. Dezember „Wasteland – Verlorenes Land“ exklusiv zu MagentaTV. Dabei handelt es sich um eine Produktion von HBO Europe. Zusätzlich bietet man ab Dezember auch noch die Fox-Serien „Emergence Staffel 1“ (Start: 04.12.2019) und „Snowfall Staffel 3“ (Start: 10.12.2019) an. Das ist offenbar also ein volles Programm gesichert. Nutzbar ist das Angebot auch für Nicht-Kunden der Deutschen Telekom. Dafür bietet man sogar einen eigenen 4K-Stick an.

Wie gut sind die Singles Day Angebote auf MediaMarkt.de?

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MediaMarkt.de feiert noch heute seine Singles Day Angebote! Wie gut schlägt sich die Auswahl im Vergleich mit anderen Anbietern? Lasst es uns herausfinden!

Hier geht es zur Aktion! 

Es gibt 11 Highlight-Angebote, die der Konkurrenz preislich das Fürchten lehren sollen. Wir beginnen mit MediaMarkts Eigenmarke. Der OK. ODL 32653HS 32 Zoll HD-Ready TV ist für 111 Euro zu haben. Das Gerät ist natürlich nirgends günstiger zu bekommen. Das Modell eignet sich in unseren Augen lediglich als Zweit-TV für das Schlafzimmer, Hobbyraum oder Büro. Die audiovisuelle Qualität und Ausstattung lässt da sicherlich zu Wünschen übrig.

SAMSUNG Galaxy Tab A 10.1 Wi-Fi (2019), Tablet , 32 GB, 10.1 Zoll, Schwarz

Weiter geht es mit dem Samsung Galaxy Tab A 10.1 für den komischen Preis von 158,27 Euro. Nimmt man nämlich die 19% MwST Steuer geschenkt Aktion von Samsung dazu, landet man bei 133 Euro (Der Rabatt wird an der Kasse abgezogen). Somit liefert MediaMarkt auch hier den besten Preis.

JBL E65BTNC, Over-ear Kopfhörer Bluetooth Schwarz

Die JBL E65BTNC Over-Ear-Kopfhörer könnten vielen als mobile Begleiter eine Freude bereiten. Auch hier unterbietet MediaMarkt die Konkurrenz um weitem und liefert die Bluetooth Kopfhörer mit Noise Cancelling für nur 69 Euro aus!

APPLE HomePod Smart Speaker, Weiß

Der Smart Speaker Apple HomePod in weiß und schwarz ist auf 249 Euro reduziert. Und was soll man sagen, auch hier kann kein Mitbewerber mit dem Preis mithalten. Guter Klang, tiefe Bässe und ein elegantes Design, könnte sich auch bald in eurer Wohnung niederlassen.

HUAWEI P30 128 GB Breathing Crystal Dual SIM

Das Huawai P30 mit 128 GB, ein High-End Smartphone zum Schleuderpreis wenn man so möchte. Mediamarkt weist auch hier die Konkurrenz in die Schranken und haut die „Teile“ für 444 Euro an Singles (und Nichtsingles) raus. Vielleicht sollte man sich noch Sorgen zwecks des Embargos machen, welches die USA gegen den Hersteller Huawai verhängt hat… oder auch nicht?

SONY Playstation 4 500GB Jet Black: EA Sports Fifa 20-Bundle

Und wie könnte man sich sein Singledasein schöner gestalten, als mit einer Playstation 4 (500GB) mit dazugehörigen Fifa 20! Für 239 Euro ist die Konsole nicht geschenkt, aber noch gut 30-50 Euro unter den Angeboten der Konkurrenz!

Die anderen SinglesDay-Angebote könnt ihr euch direkt im Special auf MediaMarkt.de ansehen. Uns stellt sich die Frage, wie viel Spaß ein Single mit einer Waschmaschine, Sodastream oder einem Braun Rasierer haben kann (wir wollen darauf auch gar keine Antwort haben), aber auch diese Geräte werden zu Bestpreisen angeboten.

PHILIPS 55 PUS 8804/12 LED-TV (Flat, 55 Zoll/139 cm, UHD 4K, SMART TV, Ambilight, Android™ 9.0 (P))

Es gibt auch noch weitere Angebote aus den verschiedensten Kategorien. Auch hier lohnt sich das stöbern. Z.B. haben wir den Philips 55PUS8804 55 Zoll 4K HDR TV mit Ambilight entdeckt, der für schlappe 799 Euro angeboten wird (150 Euro Direktabzug).

SAECO SM 5573/10 PicoBaristo Kaffeevollautomat Edelstahl/Schwarz

Übrigens, was dem Verfasser des Artikels gut gefallen würde, wäre so etwas wie der SAECO SM5573/10 Kaffeevollautomat für 549 Euro! Auch hier liefert MediaMarkt.de den Bestpreis bzw. zieht mit der Konkurrenz gleich.

Fazit

Was sollen wir sagen, die SinglesDay Aktion von MediaMarkt.de rockt. Teils hochwertige Artikel zu Bestpreisen gefallen nicht nur Singles! Wir haben uns selbst 1-2 Schnäppchen gesichert und würden euch nur empfehlen, selbst einmal durch die Aktionsseite zu stöbern!

Sharp zeigt Prototyp eines aufrollbaren 4K OLED Displays mit 30 Zoll

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Überraschung aus Japan! Sharp präsentiert einen Prototyp eines aufrollbaren 4K OLED Displays mit IGZO-Schicht. Das 30 Zoll Modell soll sich auf gerade einmal 2cm Durchmesser zusammenrollen lassen!

Ein aufrollbares OLED-Display, haben die meisten von uns nur von LG Electronics gesehen. LG wollte die Technologie sogar in ein marktfähiges Produkt (OLED R9) überführen. Leider fehlt von diesem Gerät bislang jede Spur, obwohl es für das Kalenderjahr 2019 angekündigt wurde. Somit ist die „Bühne wieder frei“ und Sharp nutzt die Gelegenheit, um seine Fortschritte in der OLED-Technologie zu präsentieren. Der japanische Elektronikhersteller hat in Zusammenarbeit mit der japanischen Sendeanstalt NHK ein flexibles 30 Zoll 4K OLED Display entwickelt, dass sich komplett aufrollen lässt. Mit einer Displaytiefe von gerade einmal 0.5mm lässt es sich auf einen Durchmesser von nur 2 cm einrollen. Das Display selbst wiegt nur 100 Gramm. Die Meldung von Sharp hält noch mehr Besonderheiten parat.

Aufrollbares 30 Zoll 4K OLED Display

Aufrollbares 4K OLED Display von Sharp
Sharps aufrollbares IGZO-OLED-Display erinnert etwas an LGs Prototyp von der CES 2019

Zum einen sind 30 Zoll ein Formfaktor, der für 4K OLED Displays nicht unbedingt üblich ist. Es gibt wenige High-End-Monitore, die mit 31.5 Zoll Diagonale angeboten werden. Das ist jedoch noch die Ausnahme. Hochauflösende OLED-Displays sind meist kleiner und kommen in Notebooks oder Tablets zum Einsatz. Noch kleiner finden die OLED-Displays auch in Smartphones Platz. Die Displaydiagonale lässt die Frage offen, ob Sharp in Zukunft noch ein paar Zoll drauflegt und das Produkt im TV-Markt platziert?

RGB-Subpixel für farbgenaue Darstellung

Die Subpixelanordnung des 4K-OLED-Panel unterscheidet sich von marktbeherrschenden Modellen, wie sie von LG Display hergestellt werden. Hierbei handelt es sich um ein echtes RGB-Display mit einem roten, grünen und blauen Subpixeln. Die in den TV-Geräten von LG Electronics und vielen Drittanbietern eingesetzten Displays basieren auf einer WRGB Matrix, haben somit einen zusätzlichen weißen Subpixel integriert, um den Helligkeitswert zu steigern. Sharps Display dürfte theoretisch in den höheren Luminazen eine bessere Farbdarstellung abliefern. Die Frage, die sich jedoch stellt, ist das Display genauso hell wie LGs OLED TVs (rund 750 nits maximal).

IGZO-Technologie

Zuletzt kombiniert Sharp die organischen Leuchtmittel mit einer IGZO-EL-Schicht. Das „Indium-Gallium-Zink-Oxid“ dient als Dünnschichttransistor und bietet eine bis zu 40-mal höhere Elektronenbeweglichkeit als herkömmliche Materialien. Das Display lässt sich damit schneller und genauer ansteuern. Zudem soll der Stromverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen OLED-Displays geringer ausfallen. Mittels NHKs Signalverarbeitungs-Algorithmus gelang es Sharp, ein gleichmäßiges, klares Bild mit einer erhöhten Helligkeit zu präsentieren.

Der Protoyp sieht sehr spannend aus, die Frage nach dem genauen Nutzungsfeld klärt Sharp in seiner Presseveröffentlichung leider nicht. Wir sind gespannt, ob wir den Prototyp oder ein ähnliches Modell auf der CES 2020 zu sehen bekommen.

Technische Details 4K-IGZO-OLED-Display:

Displaydiagonale 30 Zoll (76 cm)
Display-Tiefe / aufgerollt 0.5mm / 2cm
Seitenverhältnis 16:9
Auflösung 3.840 x 2.160 (4K)
Bildwiederholungsrate 60Hz
Transistor-Schicht IGZO-TFT

 

Test: Léon, der Profi auf 4K Blu-ray: Kultfilm in nie gesehener Qualität

8

Inhalt (100%)

Elf Jahre nachdem der Franzose Luc Besson mit seinem postapokalyptischen Drama Der letzte Kampf als Regisseur debütierte, hatte er mit Subway, Im Rausch der Tiefe und Nikita drei veritable Kultfilme inszeniert, die ihre jeweiligen Genres nachhaltig beeinflussten. Besson war dabei zwar nie der größte Geschichtenerzähler, verstand es aber nachhaltig, Stil mit Emotionalität zu verbinden. Sein fünfter Film sollte diese Aspekte dann aber perfektionieren. Als er 1994 die Geschichte vom Profikiller und dem Mädchen schrieb, konnte er sicherlich nicht wissen, welche Wogen er damit auslösen würde. Aber mit Léon, der Profi ist ihm tatsächlich sein Meisterstück gelungen. Im Kino zwar noch nicht wirklich erfolgreich, zündete das Profikiller-Märchen durch die Zweitverwertung im Heimvideo-Bereich. Und sie machte gleich zwei Darsteller zu Weltstars. Zwar war Jean Reno kein Unbekannter mehr (immerhin hatte er in allen vorigen Filmen von Besson mitgespielt), doch erst seine Rolle als schweigsamer Profikiller verschaffte ihm die Reputation, fortan in großen Hollywoodfilmen mitzuspielen.

Ein absoluter Glücksgriff war allerdings eine andere Besetzung. Natalie Portman, die mit 13 Jahren die Rolle der praktisch gleichaltrigen Figur Mathilda übernahm, bezauberte mit ihrer ebenso unbekümmerten wie unerhört professionellen Art Zuschauer und Kritiker gleichermaßen. Das in Jerusalem geborene Mädchen, das nach und nach zu einer der erfolgreichsten Schauspielerinnen des neuen Jahrtausends wurde, war die perfekte Besetzung für das gebeutelte Mädchen.

Ikonischer Killer in Kultfilm: Jean Reno als Léon

Schon ihre erste Szene mit Reno, im Treppenhaus sitzend und die Beine durch das Geländern baumelnd, gibt die Marschrichtung vor für eine ebenso aufgeweckte, wie gleichzeitig liebenswerte Mathilda. Nur selten sieht man junge Schauspielerinnen, die scheinbar so spielend leicht große Emotionen mit mädchenhaftem Tatendrang und entschlossenem Willen paaren können. Portman gelingt das in einer unnachahmlichen Art und Weise. Zu keiner Zeit hält man sie für arrogant oder zu naiv oder albern. Luc Besson schafft mit Léon, der Profi gleichzeitig etwas, das durchaus ein gewisses Maß an Fingerfertigkeit und Sensibilität erforderte: Sein Film wird in der Beziehung zwischen Killer und Auszubildender weder lächerlich, noch droht er, eine gewisse Grenze zu überschreiten. Es ist stets klar, dass Léon hier nicht auf eine Lolita-Geschichte eingeht. Auch wenn sein Gemüt schlicht ist, wenn er manchmal nicht so ganz helle wirkt und deshalb selbst wie ein kleines Kind erscheint, wird die Linie zwischen erwachsenem Mann und minderjährigem Mädchen nicht übertreten.

Léon ist sich seines Alters immer bewusst, auch wenn Mathildas Wesen vielleicht sogar schon reifer ist als sein eigenes. Es gibt einen kurzen Dialog zwischen Léon und Mathilda, der die Essenz der Story perfekt auf zwei Sätze destilliert: „Ich bin bereits erwachsen, Léon. Ich werde nur noch älter“ sagt Mathilda. Darauf antwortet Léon: „Bei mir ist es umgekehrt. Ich bin alt genug. Ich brauche Zeit, um erwachsen zu werden. Ja, es gibt diese Momente, in denen Mathilda etwas von „Liebe“ brabbelt (in einer emotional sehr aufgewühlten Situtation). Dennoch ist klar, dass der Film nicht in diese Falle tappt.

Der Profi und seine Azubine

Oben zitierter Dialog kommt in einer entscheidenden Phase des Films, bevor es Richtung Showdown geht. In dem setzt es dann durchaus ruppige Szenen, was wiederum auch an Gary Oldman liegt. Denn Léon, der Profi hat ja nicht nur zwei großartige Protagonisten zu bieten, sondern auch einen sensationellen Antagonisten. Oldman als drogenabhängiger und abgewrackter DEA-Beamter, der gerne mit Gedanken an Beethoven seine Exekutionen selbst vornimmt, ist einfach unglaublich. Unvergessen die Szene, in der er (beobachtet von einer Kamera über ihm) seine Aufputsch-Tablette knackt, während er den Nacken verrenkt, als würden seine Adern augenblicklich mit Rauschmitteln versorgt. Alleine für diesen Moment hätte Oldman eine Oscar für die beste Nebenrolle verdient gehabt. Er gibt dem Film dieses Diabolische, das Mathildas Wunsch nach Rache erst nachvollziehbar macht. Wäre es nicht Oldmans Stansfield, der (ohne mit der Wimper zu zucken) auch noch zwei Mal auf den bereits toten Vater ballert, wäre es vermutlich schwerer gewesen, die Rachegelüste einer 12-jährigen als glaubwürdig zu empfinden. Dass uns der Film zwischendurch aber auch Zeit zum Verschnaufen gibt, liegt an den so grandios zusammen agierenden Portman und Reno. Wenn Mathilda und Léon sich gegenseitig Filmfiguren und Musiker zum Erraten vorspielen (und jeweils kläglich scheitern), ist das witzig, bewegend und unglaublich gut gespielt. Jean Reno gibt den John Wayne so verdammt großartig, dass man ihn als Schauspieler alleine für diese Szene lieben muss. Ganz nebenbei zeigt Besson hier auch noch einmal den Generationsunterschied zwischen den beiden – und das ganz spielerisch. Selbst wenn Léon zum Finale hin in Sachen Gewalt vielleicht etwas zu dick aufträgt, bleibt unter’m Strich immer noch ein Kultfilm. Besson wurde als Regisseur in der Folge zwar größer, aber nie mehr besser.

Bildqualität (85%)

Die 4K-Fassung von Léon, der Profi basiert auf dem Master, das von Weltvertrieb Gaumont vom Original-Negativ angefertigt und zur Verfügung gestellt wurde. Auch die dort angefertigten HDR10- und Dolby-Vision-Parameter wurden von Studiocanal übernommen.
Besson ließ seinen Kameramann Thierry Arbogast mit zwei unterschiedlichen Arriflex-Kameras und der lieferte einen äußerst filmischen Look. Vermutlich kam bisher keine Veröffentlichung so nahe an eben diese Optik heran. Mit einem wunderbar konservierten, sehr feinen Korn, das ganz offensichtlich nicht von einem Rauschfilter aufgeweicht wurde, liefert die UHD von Léon, der Profi ein unglaublich authentisches Filmerlebnis. Und es begeht nicht die gleichen Fehler wie die (neue) Blu-ray, die ebenfalls auf dem neuen Master basiert. Die sichtbaren Filter-Artefakte auf Renos Gesicht nach knapp 34 Minuten zeigt die UHD nicht – was wiederum an der deutlich höheren Datenraten liegen wird, die an dieser Stelle gut das sechsfache der Blu-ray zeigt.

Die UHD liefert wesentlich mehr Detailtiefe als die alte Blu-ray

Ein weiterer Vorteil der UHD gegenüber der neuen Blu-ray sind die kräftigeren Farben und Kontraste. Rote, grüne oder gelbe Farben bekommen mehr Kraft. Auch die Durchzeichnung im Himmel ist wieder besser und Hautfarben kommen wärmer zum Betrachter. Außerdem ist die auf der neuen BD bereits deutliche besserer Detailtiefe und Schärfe über die UHD nochmals das Quäntchen stärker. Gegenüber der bisherigen Blu-ray sind das in der Detailtiefe tatsächlich Welten. Das neben erweitertem Farbraum und HDR10 ebenfalls integrierte Dolby Vision bietet eine etwas angehobene Dynamik bei hellen Bildanteilen in Mischbildern, auf dass die Kontraste noch etwas intensiver rüberkommen. Farben sind zudem noch einmal eine Spur kräftiger. Nimmt man die Eigenschaften in Summe zusammen, hat man mit der UHD die bisher bestmögliche Variante von Léon, der Profi im Heimkino.

Tonqualität (75%)

Die neue BD/UHD von Léon, der Profi kommt für den Ton bereits mit einer neuen Abmischung gegenüber der alten Ultimate Edition – und das absolut hörbar. Sowohl die englische als auch die deutsche Fassung liegen nun in dts-HD-Master vor, während sie bei der alten Blu-ray nur High-Resolution-kodiert waren. Das allerdings macht nicht zwingend den Unterschied aus. Hört man sich allerdings beide im Vergleich an, werden die Differenzen sofort klar. Während die alten HD-HR-Tonspuren relativ muffig, undynamisch und leise sind, klingt die neue Abmischung wesentlich offener, ist deutlich lauter sowie gleichzeitig dynamischer. Zwar reißt auch das keine Tiefbass-Wurzeln aus (man beachte das Alter des Sounddesigns), aber wenn nach 4’28 die Bodyguards des fetten „Schweinehunds“ auf den Aufzug ballern, klingt das um Längen direktionaler, feiner aufgelöst und schlicht besser.

Ebenso ergeht es den Stimmen. Sowohl das Organ von Léon als auch das von Tony haben nun richtig Volumen und stehen nahe vor dem Zuschauer, während sie über die 2008er Ult. Edition klingen als säßen sie einen Raum weiter. Der etwas brummelige Score zu Beginn von Kapitel vier klingt zwar nicht tieffrequenter, wirkt aber etwas feiner aufgelöst. Im Gegensatz zu Geräuscheffekten und Stimmen hat man ihn nur unwesentlich in der Lautstärke angehoben, was im Sinne der Dynamik ist und wiederum dafür spricht, dass der neue Mix nicht einfach nur lauter gestaltet wurde. Schön zu hören, wenn Stansfield seine Tablette nimmt. Das Aufknacken der Pille kommt innerhalb des noch anwirkenden Scores deutlicher und gruselig-knacksender rüber.

Die neue dts-HD-Master-Abmischung ist präsenter und dynamischer

Beim Ton der UHD tut sich noch ein bisschen was – zumindest für Freunde der Originalsprache. Denn der englische Sound liegt über die UHD nun in Dolby Atmos vor, während der deutsche Ton beim identischen dts-HD-Master der (neuen) Blu-ray bleibt. Auf der regulären Ebene bleiben die Differenzen zum dts-HD-Pendant der BD gering bis unhörbar. Die Höhen-Ebene übernimmt allerdings schon von Beginn an die Filmmusik mit auf die Heights, sodass die generelle Räumlichkeit durchweg etwas höher ist – ob man das mag oder nicht. Leider hört man relativ genau, wenn hin und wieder die Regler einfach auf und zu gemacht wurden. So hat man bspw. die Schüsse auf den Fahrstuhl auch auf die Heights gelegt, was dazu führt, dass die Stimme des Einhalt gebietenden Typs kurz von der Decke zu hören ist. Auch im nächsten Moment hört man ihn noch mit einem Kollegen sprechen. Bis dieser dann die Treppe runter rennt und plötzlich von oben alles mucksmäuschenstill ist. Das „Abdrehen“ der Rauschatmosphäre, die dann plötzlich vollkommen weg ist, lässt die Art des 3D-Sounddesigns erahnen. Zumal längst nicht jeder 3D-Sound korrekt ist. Wenn Léon den Kerl am Schlips packt und in die Tiefe zieht, ist die Kamera auf einer Ebene mit dem Opfer. Dennoch hört man den Schrei von oben – das wirkt eher befremdlich. Etwas besser funktioniert das Herunterlassen der Rolladen kurz darauf, das ebenfalls aus den Heights kommt. Auch die U-Bahn nach zehn Minuten hat man relativ aggressiv mit auf die Höhen-Speaker gemischt. Was allerdings dieser erste Dialog zwischen Léon und Mathilda auf den Heights verloren hat – und das auch noch inkonsequent (mal hört man Portmans Stimme von oben, mal nicht – wohlgemerkt bei identischen Kamerapositionen), das weiß wohl wirklich nur derjenige, der hier am Mischpult saß.

  • Deutsch: DTS-HD-Master 5.1 (75%)
  • Englisch: Dolby Atmos (75%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (40%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Englisch: Dolby Atmos (50%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Bonus (50%)

Das Bonusmaterial von Léon, der Profi ist (fast) komplett von der alten Blu-ray bekannt. Es liegt nur auf der neuen BD vor und besteht aus den drei Featurettes: „The Road to Léon“, das noch einmal die Entstehung und die Charaktere vorstellt sowie „Starting Young“, das sich gut 15 Minuten um das damalige Nachwuchstalent Natalie Portman kümmert. „Léon – A Ten Year Retrospective“ letztlich führt das Team nach zehn Jahren noch einmal per Interview-Parts zusammen und lässt den Dreh Revue passieren. Neu hinzugekommen sind die beiden Interviews mit Jean Reno und Komponist Eric Serra.

Gesamtbewertung Léon der Profi  (87%)

Léon, der Profi ist Bessons Meisterstück. Er war in den vorhergehenden Filmen nur knapp auf dem Niveau und hinterher wurde er eigentlich sukzessive schwächer. Für viele Filmfans ist Léon zudem der beste Film von Jean Reno und Natalie Portman, deren filmisches Zusammenspiel auch 25 Jahre nach dem Start des Films noch bewegt. Die UHD liefert dazu das bisher filmischste und authentischste Bild – allerdings nur für den Director’s Cut, denn die Kinofassung liegt neben dem Dir. Cut nur auf der Blu-ray vor. Und die Blu-ray hat leider leichte Filterungsprobleme. Keine Probleme hat der Sound, der mit einer neuen Abmischung kommt und den alten Mix um Längen abhängt.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 24. Oktober 2019 Review am: 08. November 2019
Erscheinungsjahr Film: 1994 Laufzeit: 110/133 Minuten
Filmstudio: Studiocanal FSK: ab 16 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat:
2.39:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch DTS HD Master 5.1
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10
Dolby Vision
Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D Testgerät Player: Panasonic UB9004

(Copyright der Cover, Szenenbilder und vergleichenden Screenshots liegt bei Anbieter: Studiocanal Home Entertainment Sales)

Léon, der Profi 25th Anniversary Trailer: