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Disney+ und Apple TV+: Fehlende Unterstützung durch Smart TVs wird zum Problem

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Bisher sind Amazon Prime Video und Netflix die unangefochtenen Platzhirsche im Streaming-Sektor. Allerdings drängen viele weitere Anbieter auf den Markt und Inhalte werden in Zukunft deutlich versprengter zur Verfügung stehen. Doch Neuankömmlinge wie Apple TV+ und Disney+ haben auch viele Hürden zu bewältigen.

Neben Apple und Disney planen etwa auch Warner mit HBO Max und Comcast / NBC Universal mit Peacock eigene Streaming-Plattformen. Das Ergebnis ist, dass die Studios natürlich langfristig ihren Content von anderen Plattformen wie eben Amazon Prime und Netflix abziehen und stattdessen exklusiv über die eigenen Dienste offerieren wollen. Trotzdem bewahren sich die etablierten Player einige Vorteile.

So ist etwa die Zugriffsmöglichkeit direkt über Smart TVs nicht zu unterschätzen. Heute gibt es kaum einen Fernseher, selbst im Einstiegssegment, der nicht direkt mit einer App für Amazon Prime Video und / oder Netflix ausgeliefert wird. Genau da müssen Apple TV+ und Disney+ sich beispielsweise erst beweisen. Zumal aktuell beispielsweise offen ist, ob Disney+ wirklich einen Platz auf den verbreiteten Amazon Fire TV erhalten wird.

Apple TV+ und Disney+ müssen sich auch auf Smart TVs etablieren

Apple TV+ hat da vielleicht das geringere Problem, da Apple für den Dienst verhältnismäßig wenige Dienste vorsieht und in erster Linie Bestandskunden einen Mehrwert anbieten möchte. Deswegen erhalten die Käufer neuer Apple-Produkte Apple TV+ dann auch für ein Jahr kostenlos. Die Analysten von IHS Markit nehmen dennoch an, dass es für die neuen Streaming-Anbieter nicht ganz so einfach wird, wie mancher sich das vorstellt.

Disney+ profitiert von der Erreichbarkeit über Android-Geräte

Laut den Marktforschern werde Disney+ etwa in den USA potenziell ca. 92 % der Bevölkerungshaushalte erreichen – vor allem aber, weil der Dienst auch über mobile Endgeräte mit Android erreichbar sein wird. Apple wird wiederum nur auf 57 % der Haushalte kommen. Zum Vergleich: Netflix erreicht in den USA 95 % der Haushalte. Speziell für Disney+ wird es entscheidend sein, Partnerschaften mit Smart-TV-Herstellern anzubahnen und die App direkt auf möglichst viele Fernseher zu hieven.

Man darf gespannt sein, wie Apple da im Vergleich vorgehen wird. Schließlich bewahrt sich Apple gerne eine gewisse Exklusivität, auch wenn man das bereits durch Partnerschaften mit etwa Samsung etwas aufgeweicht hat.

Joyn: Streaming-Dienst von ProSiebenSat.1 enthüllt das Premium-Angebot

Mitte Juni hat die ProSiebenSat.1 Gruppe mit Joyn einen neuen, zentralen Streaming-Service ins Rennen geschickt. Schenkt man dem Anbieter Glauben, so ist der Dienst bisher ein voller Erfolg. Nun folgt der nächste Meilenstein: Das Premium-Angebot ist enthüllt worden.

Joyn bietet generell eine kostenlose Streaming-Plattform mit den Sendern und Inhalten der ProSiebenSat.1 Gruppe. Mit über 3,8 Mio. Nutzern sprachen die Betreiber rasch von einem vollen Erfolg. Joyn ist dabei sogar in die TV-App des Apple TV / Apple TV 4K integriert. Weitere Apps für Apple iOS, Android und Co. hat man natürlich auch veröffentlicht, um eine möglichst breite Zielgruppe zu erreichen.

Hier geht es zum kompletten Angebot von JOYN

Teilweise zeigt ProSiebenSat.1 bei Joyn die Folgen von TV-Serien auch schon vor dem Start im regulären Free-TV. Das Vorgänger-Angebot, 7TV, könne man mit Joyn laut den Betreibern locker überflügeln. Am beliebtesten sind bei Joyn aktuell die Originalserie „jerks.“, die Serie „Krass Klassenfahrt“ und die Episoden des Dauerbrenners „Grey’s Anatomy“.

Dabei haben die Entwickler die Plattform tatsächlich stets weiter entwickelt – etwa integriert man in die App mittlerweile auch Chromecast-Unterstützung und in der Beta sogar bereits mehrere Benutzerkonten. Ebenfalls nun in der Beta zu finden: Informationen über das bald startende Premium-Angebot von Joyn.

Joyn Premium wird 6,99 Euro im Monat kosten

Laut der Beta-App bzw. deren Benutzern wird Joyn Premium 6,99 Euro im Monat kosten. Wer mal reinschnuppern möchte, erhält zunächst einen kostenlosen Probemonat. Bei Premium sind dann komplette Serien wie das bereits erwähnte „jerks.“, „The 100“ und auch „Grey’s Anatomy“ zu finden. Außerdem will man dort „aktuelle Filme“ anbieten. Diese Aussage sollte man aber mit etwas Vorsicht genießen, denn als Beispiele nennt ProSiebenSat.1 „John Wick“, „Elysium“ und „Der Marsianer“.

Joyn Premium beinhaltet auch den Empfang von 60 Live-TV-Sendern in HD. Auch ARD und ZDF sind da übrigens mit integriert. Naheliegend: Auf Werbung verzichtet man zudem bei Joyn Premium in den eigenen Premium-Serien und -Filmen. Scheint also ganz gut zu laufen bei dieser deutschen Plattform.

Neuer Nvidia Shield TV Stick mit Tegra X1+ Prozessor geleakt

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Kein guter Tag für Nvidia. Nachdem bereits die Nvidia Shield Pro 2019 von Amazon.com geleakt wurde, taucht nun auch ein neues Modell in Stick-Form auf. Nvidia nennt das Modell wohl einfach „New Shield TV“. 

Wie auch die überarbeitete Pro-Variante, ist der „Nvidia Shield Stick“ mit dem neuen NVIDIA Tegra X1+ Prozessor ausgestattet. 25% mehr Rechenpower ermöglichen die Wiedergabe von 4K/60p Inhalten mit HDR10 und Dolby Vision, sowie 3D Sound mit Dolby Atmos. Zudem soll ein neues intelligentes 4K AI Upscaling HD-Inhalte für neue TV-Geräte optimieren. All diese Neuerungen finden in einem neuen, runden Gehäuse Platz. Uns erinnert das Design irgendwie an eine Powerbank oder vielleicht sogar an einen Lippenstift. Auf jeden Fall soll das Modell durch seine schlanken Ausmaße hinter den Entertainment-Center verschwinden.

Das Gerät besitzt neben einem Stromanschluss einen Gigabit-Ethernet-Port sowie einen HDMI 2.0b Ausgang. DualBand AC Wifi und Bluetooth 5.0 sind mit dabei. Über einen microSD-Kartenleser, können die internen 16GB Speicher erweitert werden. Wir schätzen, dass das Modell wie auch die Nvidia Shield Pro 2019 ein Upgrade auf 3 GB Arbeitsspeicher erhalten hat.

Die vorläufigen Spezifikationen des "Neuen Nvidia Shield TV"
Die vorläufigen Spezifikationen des „Neuen Nvidia Shield TV“

Neue Nvidia Remote

Zudem wird das Modell mit der neuen Nvidia Remote ausgeliefert. Beleuchtete Tasten, eine Netflix-Taste, integriertes Mikrofon und eine neue Suchfunktion (gibt ein akustisches Signal von sich) lassen die Fernbedienung im Jahr 2019 ankommen. Die Anordnung der Tasten und des Steuerelements sind sinnvoll überarbeitet worden. Auch ein IR-Sender ist verbaut.

Eine Powerbank? Nein ein vollwertiger 4K/HDR Streaming-Player von Nvidia!
Eine Powerbank? Nein ein vollwertiger 4K/HDR Streaming-Player von Nvidia!

Der „HDMI-Stick“ soll Nutzern die weite Welt des Entertainment auf kleinem Raum ermöglichen. 4K HDR Wiedergabe von Youtube, Amazon Prime Video und Netflix mit Dolby Vision HDR und Dolby Atmos 3D Sound warten auf uns. Vor allem das neue HD-to-4K AI Upscaling hat uns Neugierig gemacht.

Preis & Verfügbarkeit

Preis und Verfügbarkeit des „NEUEN NVIDIA SHIELD TV“ wurden bislang noch nicht geleakt. Da die Nvidia Shield TV Pro 2019 für 199 Euro in den Handel gelangt, gehen wir von einem günstigeren Preis von 149 bis 179 Euro aus. Womöglich ist der Stick ebenfalls ab dem 28. Oktober 2019 im Handel erhältlich.

Amazon leakt neue Nvidia Shield Pro 2019 mit Dolby Vision und neuer Fernbedienung

Der beliebte Streaming-Player Nvidia Shield Pro bekommt ein Upgrade. Auf Amazon.com wurde die neue Version mit Tegra X1+ Prozessor, Dolby Vision Unterstützung und überarbeiteter Fernbedienung geleakt!

So hat sich Nvidia die Ankündigung der neuen Nvidia Shiel Pro 2019 nicht vorgestellt. Eigentlich sollten die Informationen erst Ende Oktober dieses Jahres veröffentlicht werden. Ein unvorsichtiger Mitarbeiter auf Amazon.com hat die neue Konsole jedoch bereits freigeschaltet. Die Listung ist natürlich mittlerweile nicht mehr auf Amazon.com zu finden. Es blieb jedoch genug Zeit, um Screenshots von der Produktseite anzufertigen und die hochauflösenden Bilder der Konsole zu sichern.

Spezifikationen der Nvidia Shield Pro 2019

Spezifikationen der Nvidia Shield Pro 2019: Tegra X1+ Prozessor, Dolby Atmos, Dolby Vision, AI Upscaling, 4K, HDR und zwei USB 3.0 Ports
Spezifikationen der Nvidia Shield Pro 2019: Tegra X1+ Prozessor, Dolby Atmos, Dolby Vision, AI Upscaling, 4K, HDR und zwei USB 3.0 Ports

Der neue NVIDIA Tegra X1+ Prozessor bildet die Basis für die technischen Neuerungen des Streaming-Players. Der Prozessor soll bis zu 25% effektiver arbeiten und ermöglicht dadurch Features wie das neue 4K AI Upscaling von HD-Inhalten. Über den HDMI 2.0 Port können auch erstmals 4K Inhalte mit Dolby Vision und Dolby Atmos ausgegeben werden. Für anstrengende Rechenaufgaben stehen der Konsole ab sofort 3 GB Arbeitsspeicher und 16GB interner Festplattenspeicher zur Verfügung. Dualband AC-WiFi sowie ein Gigabit-Ethernet-Anschluss erlauben eine schnelle Verbindung mit dem Internet/Heimnetzwerk. Bluetooth 5.0 unterstützt die Konsole ebenfalls. Und mit zwei USB 3.0 Anschlüssen kann man noch mehr externe Peripherie (Keyboard, Maus, externe Speichermedien etc.) anschließen. Die Shield lässt sich zudem in Samsungs SmartThings IoT-System einbinden – cool oder?

Neue Shield Remote mit Nvidia-Button

Die neue Fernbedienung erhält neue Features sowie ein ansprechendes neues Design
Die neue Fernbedienung erhält neue Features sowie ein ansprechendes neues Design

Uns freut vor allem die Überarbeitung der Nvidia Remote Fernbedienung. Ein neues ansprechendes Design und neue Funktionen sollen das Gerät zum idealen Begleiter der Nvidia Shield Pro 1029 machen. Es gibt eine neue, sinnvolle Tastenanordnung inkl. einer neuen Netflix-Taste. Alle Buttons sind beleuchtet. Ein integriertes Mikrofon für Sprachassistenten (Google Assistant & Amazon Alexa) ist ebenfalls mit an Bord. Geht die Remote einmal verloren, kann man diese über einen Tastendruck an der Konsole durch ein Geräusch lokalisieren. Für die Steuerung von TV-Geräten und ähnliches besitzt die Nvidia Remote zudem ein IR-Sender. Und wäre das nicht genug, sind die zwei AAA-Batterien im Lieferumfang mit enthalten.

Features wie das neue HD>4K AI Upscaling werden wir natürlich ausgiebig testen
Features wie das neue HD>4K AI Upscaling werden wir natürlich ausgiebig testen

Gehen die Neuerungen weit genug?

Wir sind eigentlich positiv überrascht und finden, Nvidia hat genau an den richtigen Stellen angesetzt. Ein performanterer Prozessor, AI 4K Upscaling und die Wiedergabe verschiedenster Streaming-Apps wie Youtube, Netflix, Prime Video, Hulu etc. in 4K/HDR Qualität inkl. Dolby Vision HDR und Dolby Atmos 3D Sound – was wünschen wir uns mehr? Naja, vielleicht hätte man der Konsole doch ein anderes Design schenken können. Auf den ersten Blick haben wir keinen Unterschied zur 2017-Version der Konsole feststellen können. Aber das ist dann schon Meckern auf hohem Niveau.

Preis und Verfügbarkeit

Die Nvidia Shield Pro 2019 soll am 28. Oktober 2019 für 199 US-Dollar in den Handel kommen. In Deutschland wird das Modell sicherlich für 199 Euro erhältlich sein.

Google Stadia startet am 19. November mit Kabel-Zwang für den Controller

Google hat für seinen Streaming-Dienst für Spiele, Stadia, große Pläne. Bisher ist der Service vorab aber vor allem von kleineren Enttäuschungen geplagt. Nun kommt eine neue hinzu: Zum Start wird der Stadia Controller nämlich an den Pixel-Smartphones sowie an PCs nur kabelgebunden funktionieren.

Das ist im Jahr 2019 keinesfalls mehr zeitgemäß, denn egal wohin man blickt: Controller für PCs, mobile Endgeräte oder auch Spielekonsolen wie die PS4 und die Xbox One arbeiten drahtlos über Bluetooth- oder Funkverbindungen. Google wirft uns da aber zwei Generationen zurück. Lediglich am Chromecast Ultra soll der Stadia Controller zum Launch kabellos arbeiten.

Wer also beispielsweise an einem Windows-PC über den Chrome-Browser den Game-Streaming-Dienst Google Stadia nutzen möchte und den offiziellen Controller verwenden will, muss ihn über eine USB-Kabelverbindung einspannen. Selbiges gilt eben auch an den Pixel-Smartphones oder anderen Geräten. An den Smartphones wird man sich dann sogar separat einen Adapter kaufen müssen, da im Lieferumfang nur ein Kabel für USB-A zu USB-C enthalten ist.

Langfristig will Google diesen Sachverhalt wohl ändern, denn nach dem Launch von Stadia will man nach und nach weitere Funktionen und Features nachreichen. Allerdings ist es natürlich kritisch zu sehen, dass man das nicht direkt zum Start hinbekommt. Zumal man schon mit „Destiny 2“ ins Fettnäpfchen getreten ist. Google bietet das Spiel kostenlos denjenigen an, die zur Founder’s Edition bzw. der neuen Premiere Edition gegriffen haben. Leider erweist sich das als Fehlgriff, da später bekannt geworden ist, dass „Destiny 2“ ohnehin zu einem Free-to-Play-Titel umgewandelt wird bzw. mittlerweile umgewandelt worden ist.

Google Stadia ist schon vor dem Start von Problemen geplagt

Hinzu kommt, dass mittlerweile ein weiteres Stadia-Zugpferd, „Doom Eternal“, auf 2020 verschoben worden ist. In Gaming-Communities wird Googles Dienst aktuell sehr kritisch betrachtet, sodass Google hoffen muss, dass man wenigstens Gelegenheitsspieler begeistern kann und sich so eine breitere Kundenbasis aufbaut.

Der Launch von Google Stadia soll am 19.November 2019 stattfinden. Man darf sehr gespannt sein, ob Stadia am Ende die Gaming-Landschaft revolutioniert oder einer der vielen Google-Dienste wird, der anfangs mit viel Tamtam eingeführt wurde, nur um rasch wieder das Zeitliche zu segnen.

Rakuten TV startet werbefinanziertes Streaming-Angebot in Europa

Rakuten TV ist unseren Lesern sicherlich bekannt. Die App für die VoD-Plattform ist auf diversen Fernsehgeräten vorinstalliert. Nun wagt man einen neuen Schritt in Europa: Es wird als neue Option nämlich auch ein werbefinanziertes Streaming-Angebot geben.

Rakuten TV bietet monatlich neue Filme gegen Bares zum Abruf an. In Zusammenarbeit mit Sony hat man sogar IMAX-Enhanced-Inhalte im Angebot. Zukünftig will man aber eben nun auch auf AVOD (Advertising-Video-On-Demand) setzen. Dadurch bietet man zahlreiche Titel auch kostenlos an – dafür wird aber eben Werbung eingeblendet.

Im ersten Schritt wird Rakuten TV einige Hollywood-Produktionen und lokale Inhalte über das werbefinanzierte Angebot anbieten. Mittelfristig will man lineare- und On-Demand-Inhalte kombinieren und sogar exklusive Eigenproduktionen, TV-Serien, Dokumentarfilme Nachrichten sowie Sportkanäle inkludieren.

Rakuten TV will die ersten Kunden dabei zu seinem AVOD-Kanal mit einer Dokumentarserie namens „Matchday – Inside FC Barelona“ locken. Als Erzähler fungiert der Hollywood-Schauspieler John Malkovich („Being John Malkovich“). In der Serie der Barça Studios soll es auch neue Einblicke in das Privatleben der Spitzensportler geben. Rakuten TV kombiniert dadurch als erster Anbieter klassische VOD-Angebote gegen Bezahlung mit AVOD-Inhalten, die sich über Werbung finanzieren.

Rakuten TV erhält auch eine neue Oberfläche

Im Zuge des neuen AVOD-Angebots soll Rakuten TV generell eine neue Oberfläche erhalten. In der Benutzeroberfläche wird es bald den Reiter „Free“ im Menü geben, der zu dem AVOD-Angebot führt. Laut dem Unternehmen werde das werbefinanzierte Streaming zunächst als Beta auf allen Smart TVs aus dem Jahr 2019, mittlerweile ja etwa auch bei Hisense, zur Verfügung stehen. Später wird man es dann schrittweise in seinen anderen Apps und der Weboberfläche implementieren.

Rakuten TV führt ein werbefinanziertes Angebot ein

Keine Details nennt man aktuell dazu, wie genau die Werbung eingebunden wird. Blickt man auf andere Anbieter, die On-Demand-Inhalte mit Werbung kombinieren, so ist damit zu rechnen, dass Rakuten TV zu Beginn eines Films Werbespots zeigen wird und eventuell auch in der Filmmitte weitere Clips einbindet. Man wird sicherlich darauf achten das ganze aber nicht zu aggressiv zu gestalten, da man dann direkt wieder seine Zuschauer vergrätzen würde.

„Ad Astra – zu den Sternen“ erscheint als limitiertes 4K Blu-ray Steelbook

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Das Weltraum-Abenteuer „Ad Astra – zu den Sternen“ erscheint als limitiertes 4K Blu-ray Steelbook. 20th Century Fox schenkt dem Blockbuster mit Brad Pitt und Tommy Lee Jones besondere Aufmerksamkeit.

Nach der Übernahme von 20th Century Fox von Disney, bleiben dem Filmstudio nicht mehr so viele Kino-Blockbuster, die prominent für den Heimkinomarkt beworben werden könnten. Die Anzahl der Produktionen wurde stark gekürzt und so gilt es aus den übrig gebliebenen Titeln das beste herauszuholen. Nachdem sich „Ad Astra – zu den Sternen“ an den Kinokassen und bei der Presse bewiesen hat, geht Fox bei diesem Release in die Vollen. Neben einer DVD & Blu-ray wird es zudem ein limitiertes 4K Blu-ray Steelbook geben.

Das Steelbook zu „Ad Astra“ erhält ein, wie wir finden, ansprechendes Design. Neben der 4K UHD Blu-ray wird die Box auch die reguläre Blu-ray enthalten. Diese beinhaltet in der Regel auch das Bonusmaterial. Über die Bild- und Tonqualität der 4K Blu-ray können wir zu diesem Zeitpunkt nur spekulieren. Gedreht wurde mit digital mit einer Arri Alexa Infrared und analog mit einer Panavision panaflex Millenium (35mm). Das Kinomaster (Digital Intermediate) wurde in 2K Auflösung erstellt. Bei so vielen CGI-Effekten ist es kein Wunder, dass der Film nicht in nativem 4K gerendert wurde.

Zweiter Fox-Film mit Multi-HDR?

Der Weltraum-Epos wurde auch mit Dolby Vision HDR gemastert. Die Hochkontrastbilder im Weltraum würden sicherlich vom dynamischen Ansatz der HDR-Technologie profitieren. Jedoch wissen wir bereits, dass Fox eigentlich auf der Seite von „HDR10+“ steht. Lediglich ein Film von Fox,“Alita: Battle Angel“, wurde im Multi-HDR-Format mit HDR10, HDR10+ und Dolby Vision veröffentlicht. Die Hoffnung auf eines der dynamischen HDR-Formate bleibt somit bestehen.

„Im Weltall hört dich niemand schreien“. An diesen Spruch hält sich Hollywood nicht immer und so gibt es selbst bei den Außeneinsätzen ein raumfüllendes Klangerlebnis mit Dolby Atmos – zumindest im Kino. Wir schätzen, dass „Ad Astra“ den Originalsoundtrack im 3D Soundformat enthält und mit einer deutschen Surround-Lösung ankommt. Wie geschrieben, bislang reine Spekulation auf Basis des Kinomasters.

„Ad Astra – zu den Sternen“ erscheint am 29. Februar 2020 auf DVD Blu-ry und limitiertes 4K UHD Blu-ray Steelbook. Eine Amaray-Variante der UHD-Version wird sicherlich nachgereicht, sobald die erste Charge vergriffen ist.

Netflix kündigt drei neue Originals auf der Frankfurter Buchmesse an

Seit gestern läuft in Frankfurt die Frankfurter Buchmesse 2019. Nicht nur Schriftsteller und Verlage sind dort zu Gast, sondern auch der Streaming-Anbieter Netflix schaute vorbei. So hat man im Rahmen der Messe drei neue Original-Serien vorgestellt, welche auf preisgekrönten Büchern basieren.

Frisch hat Netflix also auf der Frankfurter Buchmesse verkündet, dass man sich die Rechte an den drei erfolgreichen Romanen „Folk med ångest“ (Englisch: Anxious People) vom schwedischen Autor Fredrik Backman, „Tyll“ aus der Feder des deutschen Schriftstellers Daniel Kehlmann sowie „Die vierzig Geheimnisse der Liebe“ von der türkischen Autorin Elif Shafak gesichert habe. Laut dem Streaming-Anbieter beginnt die Produktion aller drei Originals bereits in Kürze.

„Folk med ångest“ wird eine Dramedy-Serie in schwedischer Sprache. Regie führt Felix Herngren, Regisseur und Drehbuchautor des für den Oscar nominierten Films „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“. Als Drehbuchautorin hat man Camilla Ahlgren verpflichtet, die Hauptautorin von „Die Brücke“ und „Quicksand“.

Das zweite Original ist „Die vierzig Geheimnisse der Liebe“ von der türkisch-britischen Autorin Elif Shafak. Der Roman wurde in 37 Sprachen übersetzt und allein in der Türkei über 850.000 Mal verkauft. Die Handlung verläuft über sieben Jahrhunderte und erzählt quasi zwei parallel verlaufende Geschichten. Da darf man gespannt sein, wie der Stoff als Serie umgesetzt wird.

„Tyll“ wird dein deutschsprachiges Original der „Dark“-Macher

Für den deutschsprachigen Markt die vielleicht interessanteste, neue Eigenproduktion: „Tyll“ basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Daniel Kehlmann. Die bekannte Figur Till Eulenspiegel wird in den Dreißigjährigen Krieg versetzt. Hinter der Serie steht Dark Ways von Baran Bo Odar und Jantje Friese, welche sich auch schon für die aus Deutschland stammende Serie „Dark“ verantwortlich zeichneten. Allein in Deutschland wurde „Tyll“ über 600.000 Mal abgesetzt.

Weitere Details zu den drei neuen Netflix Originals werden sicherlich in den kommenden Wochen und Monaten noch folgen. Da die Produktion der frischen Serien gerade erst beginnt, dürften sie nicht vor Ende 2020 bzw. vielleicht sogar erst 2021 beim Streaming-Anbieter ihren Einstand geben.

Samsung-Saturn-Prospekt mit reduzierten QLED TVs, Soundbars, Smartphones uvm.

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Saturn beglückt uns mit einem neuen Verkaufs-Prospekt. Für Entertainment-Fans gibt es reduzierte 4K Fernseher, Soundbars, Kopfhörer, Smartphones, Tablets uvm. aus dem Samsung Universum.

Hier geht es zum Prospekt!

Innerhalb des Prospekts konnten wir einige Preisbrecher entdecken. Bereits der QLED Einstieg 43Q60R mit 43 Zoll wird zum aktuellen Bestpreis von 555 Euro angeboten (Vergleich auf idealo.de). Auch das QLED-Top-Modell 55Q90R (65 Zoll Version bei uns im Test), gibt es zum Bestpreis von 1.749 Euro, wenn man die 200 Euro Direktabzug anrechnet (Vergleich auf idealo.de). Und wem 4K einfach zu wenig ist, der bedient sich am 8K Fernseher Samsung 65Q950R zum Bestpreis von 3499 Euro (ein Schnäppchen laut idealo.de).

Auf Saturn.de gibt es reduzierte UHD & QLED Fernseher von Samsung - oft zum Bestpreis
Auf Saturn.de gibt es reduzierte UHD & QLED Fernseher von Samsung – oft zum Bestpreis

An der Audio-Front schafft es Saturn mit dem JBL Bar 5.1 Soundbar den Bestpreis mit 589 Euro abzubilden (Vergleich auf idealo.de). Ein etwas günstigeres Sound-Upgrade liefert wiederum Samsung mit seinem HW-R450 Soundbar für 169 Euro (10 Euro teurer als bei Mitbewerbern).

In der Kategorie Smartphone und Mobile Geräte klicken finden wir reduzierte Einsteiger-Smartphones der A40 und A50 Serie sowie die neuen Galaxy S10 und S10+.

Wer möchte, kann den Prospekt auch virtuell zum Durchblättern aufrufen (Willkommen in der Zukunft).

Amazon: Mitarbeiter werten private Aufnahmen von Cloud-Kameras aus

Es ist bereits groß durch die Medien gegangen, dass bei der Nutzung von Smart Speakern wie den Amazon Echo oder dem Apple HomePod einige der Spracheingaben und Aufzeichnungen später auch anonymisiert von Menschen angehört und ausgewertet werden. Wie nun bekannt geworden ist, gilt das im Falle von Amazon und dessen Cloud-Kameras aber auch für Videomaterial.

So gibt es dafür gesonderte Teams in Rumänien und Indien, die dort Videomaterial  von Hand auswerten – zum einen zur Korrektur von Fehlern und zum anderen um die Algorithmen zu verbessern. In den USA wird die Amazon Cloud Cam seit 2017 angeboten. Klarstellen sollte man, dass eben nicht alle Videos von Hand ausgewertet werden, sondern nur ausgewählte Clips.

Ziel ist es, ähnlich wie auch im Falle der Auswertung von Audioaufnahmen, die KI zu verbessern. Dadurch soll es den Kameras bzw. ihren Algorithmen auf lange Sicht leichter fallen Einbrecher und Personen im Sichtfeld von falschen Alarmen, etwa vorbeihuschenden Katzen, zu unterscheiden. Im Falle des Videomaterials macht sich manch einer aber vielleicht noch mehr Sorgen als bei den Audioaufnahmen.

Ausgewertet werden aber laut Amazon selbst nur Aufnahmen, die gezielt von Kunden eingeschickt wurden, um auf Fehler und Probleme hinzuweisen. Auch wenn einige Kollegen das Thema also derzeit aufbauschen und diesen wichtigen Punkt unterschlagen, sollte man das im Kopf behalten. Hier liegt also keineswegs ein Skandal vor, bei dem Amazon allerlei Videos nach Lust und Laune durchreichen würde.

Video-Auswertungen sind dennoch heikel

Trotzdem ist das Thema nicht ganz unkritisch zu sehen: Denn laut Amazon-Mitarbeitern, die anonym bleiben wollen, sei man durchaus schon bei den Auswertungen auf Aufnahmen gestoßen, die nicht so wirken, als seien sie bewusst eingereicht worden – etwa Videos, in denen Personen Sex haben. Derlei Clips werden jedoch intern aussortiert, da sie sich nicht eigenen, um die KI / Algorithmen zu trainieren.

Amazon hat zudem zu Protokoll gegeben, dass die Mitarbeiter, welche an den Video-Auswertungen arbeiten, strenge Richtlinien erfüllen müssen. Etwa arbeiten sie auf nur eingeschränkt zugänglichen Etagen, auf denen auch keine Nutzung von Mobiltelefonen gestattet sei. Die anonymen Mitarbeiter behaupten wiederum dennoch, dass schon Videomaterial herausgeschmuggelt worden sei. Auch sei oft fragwürdig, ob es sich wirklich um bewusst eingeschicktes Material handele, da so gut wie nie direkte technische Probleme zu erkennen seien.

Auch könnte man bemängeln, dass Amazon seine Kunden nicht transparent darüber informiert, wo ihr Videomaterial landen kann, selbst wenn es freiwillig zur Auswertung eingeschickt wird. So gibt der Online-Riese lediglich vage an, dass man sich das Recht vorbehalte, Clips, die für die Fehlerbehebung preisgegeben werden, weiter zu verarbeiten – auch unter Zuhilfenahme menschlicher Mitarbeiter.