Offiziell ist es laut AGB untersagt, stillschweigend wurde es bisher geduldet: das Account-Sharing beim Streaming-Anbieter Netflix. Offenbar könnte sich das aber in naher Zukunft ändern, wie ein ranghoher Manager bestätigt hat.
Greg Peters ist der Chief Product Officer bei Netflix. In einem Gespräch, das sich unter anderem um die letzten Quartalsergebnisse drehte, erklärte der Manager, dass sein Arbeitgeber wohl in Zukunft strenger gegen das Teilen von Konten vorgehen könnte. Aktuell nutzen viele Anwender diese Möglichkeit, um Geld zu sparen.
Zu betonen ist: Schon jetzt verstößt man damit gegen die Nutzungsbedingungen von Netflix. Derzeit ergreift Netflix aber aktiv keine Maßnahmen dagegen, wenn Nutzer sich ein Konto teilen. Eigentlich dürfen aber nur Anwender gemeinsam ein Konto verwenden, wenn sie im selben Haushalt leben. In der Praxis läuft das oft komplett anders.
Wir kennen das: Ein Nutzer abonniert Netflix und teil sein Passwort dann mit Freunden. Man teilt sich die Kosten, nutzt das Streaming-Angebot mit jeweils eigenen Unterprofilen aber von verschiedenen Orten aus. Netflix könnte das unterbinden, denn anhand der IP-Adressen ist für den Anbieter nachvollziehbar von wo aus zugegriffen wird.
Vorgehen gegen Account-Sharing ist ein Balanceakt
Das Unterbinden des Konto-Teilens ist aber ein Balanceakt. Denn es ist wiederum sehr wohl legitim, wenn derselbe Nutzer sein Konto auch unterwegs verwendet oder bei Aufenthalten in Hotels. Was Netflix einführen könnte, wäre auch ein sporadischer GPS-Check, der Nutzer von Zweitprofilen in regelmäßigen Intervallen ihren Standort zu belegen. Das ist aber weniger praktikabel als bei Spotify, die schon seit einer Weile so vorgehen. Im Gegensatz zu Spotify wird Netflix aber nicht vorwiegend mobil verwendet.
Laut einer Umfrage von CNBC teilen angeblich unter 10 % der Netflix-Nutzer ihr Konto. Uns kommt dieser Wert aber zu niedrig vor. Speziell unter Millennials sei jener Wert mit 35 % aber nochmals deutlich höher. Potenziell sollen Netflix monatlich ca. 135 Mio. US-Dollar an Einnahmen durch das Account-Sharing entgehen. Diese Zahl ist allerdings mit extremer Vorsicht zu genießen.
Denn nicht jeder, der ein geteiltes Konto mit verwendet, ist auch ein potenzieller Abonnent. Wenn etwa Oma Erna einmal im Monat bei Netflix über das Konto ihres Enkels reinschaut, um eine Dokumentation zu sehen, dann dürfte sehr unwahrscheinlich sein, dass sie ansonsten selbst ein Abo abschließen würde. Greg Peters hat jedenfalls erklärt, dass man sich bei Netflix die Lage aktuell genauer anschaue und mit Rücksicht auf die Kunden aber wohl die Daumenschrauben anziehen könnte.
Nicht die Mega-Aktion, aber vielleicht findet ihr ja doch den ein oder anderen Titel, den ihr für diesen Preis in eure Sammlung aufnimmt. Parallel dazu gibt es die Tiefpreistage von Fox mit über 4.000 reduzierten Filmen & Serien. Blockbuster auf Blu-ray gibt es 5 Stück für 30 Euro!
Netflix nimmt jeden Monat viele neue Filme und Serien in sein Angebot auf. Jetzt hat der Streaming-Anbieter bestätigt, was es im November 2019 zu sehen geben wird. Als Highlight naht etwa der exklusive Film „The Irishman“ von Martin Scorsese.
„The Irishman“ vereint den renommierten Regisseur („Casino“) wieder mit einem seiner Lieblings-Darsteller: Robert De Niro. Aber auch Al Pacino und Joe Pesci wirken mit, so dass man da sicherlich einiges erwarten kann. Im Bereich der Serien hält hingegen beispielsweise die dritte Staffel von „The Crown“ Einzug.
Für Kinder ist eventuell „She-Ra und die Rebellen-Prinzessinnen“ mit der vierten Staffel eine Empfehlung. Natürlich hat Netflix abseits der Eigenproduktionen aber auch wieder viele Inhalte lizenziert. Darunter ist etwa mit dem zu Unrecht in Deutschland untergegangenen „The Disaster Artist“ ein absoluter Geheimtipp. Alle weiteren Neuzugänge bei Netflix im November 2019 findet ihr unten in den Listen. Viel Spaß beim Streaming!
Neue Serien im November 2019 bei Netflix
Levius – im November 2019
K: Seven Stories 1 – 3 – 01.11.2019
Atypical: Staffel 3 – 01.11.2019
Modern Family: Staffel 9 – 01.11.2019
Hache – 01.11.2019
Kleo und Lukas: Staffel 1 – 01.11.2019
Lego Friends – Freundinnen auf Mission: Staffel 2 – 01.11.2019
Haikyu!!: Staffel 2 – 01.11.2019
Is This a Zombie? – 01.11.2019
The Eccentric Family: Staffel 1 – 01.11.2019
Death Parade: Staffel 1 – 01.11.2019
Girls‘ Last Tour: Staffel 1 – 01.11.2019
Goblin Slayer: Staffel 1 – 01.11.2019
Toradora!: Staffel 1 – 01.11.2019
Queer Eye: We’re in Japan! – 01.11.2019
Wir sind die Welle – 01.11.2019
Hello Ninja – 01.11.2019
The End of the F***ing World: Staffel 2 – 05.11.2019
She-Ra und die Rebellen-Prinzessinnen: Staffel 4 – 05.11.2019
Greenleaf: Staffel 4 – 06.11.2019
SCAMS – 06.11.2019
Busted!: Staffel 2 – 08.11.2019
Grünes Ei mit Speck – 08.11.2019
Little Things: Staffel 3 – 09.11.2019
Patriot Act with Hasan Minhaj: Ausgabe 5 – 10.11.2019
Harvey Miezen für immer!: Staffel 3 – 12.11.2019
Mars: Staffel 2 – 12.11.2019
The Stranded – 14.11.2019
Hinter Gittern: Teil 2 – 15.11.2019
American Horror Story: Apocalypse – 15.11.2019
I’m with the Band: Nasty Cherry – 15.11.2019
Der Club – 15.11.2019
Spielzeug – Das war unsere Kindheit: Staffel 3 – 15.11.2019
Lama Lama: Staffel 2 – 15.11.2019
The Crown: Staffel 3 – 17.11.2019
Z Nation: Staffel 5 – 20.11.2019
Dolly Partons Herzensgeschichten – 22.11.2019
High Seas: Staffel 2 – 22.11.2019
Wer kann, der kann! Merry Christmas: Staffel 2 – 22.11.2019
Die Welt der Drogen: Dope Stories – 22.11.2019
Keiner wacht – 22.11.2019
Singapore Social – 22.11.2019
Der Prinz der Drachen: Staffel 3 – 22.11.2019
Dino Girl Gauko – 22.11.2019
Merry Happy Whatever – 28.11.2019
Sugar Rush Christmas – 29.11.2019
Filme – Das waren unsere Kinojahre – 29.11.2019
Chips und Toffel: Staffel 2 – 29.11.2019
Neue Filme im November 2019 bei Netflix
American Son – 01.11.2019
Erlöse uns von dem Bösen – 01.11.2019
Why Him? – 01.11.2019
Yu-Gi-Oh! Der Film – 01.11.2019
Yu-Gi-Oh! 3D: Bonds Beyond Time – 01.11.2019
Legend of the Galactic Heroes: Die Neue These – 01.11.2019
Weihnachten in der Wildnis – 01.11.2019
The King – 01.11.2019
Der Mann ohne Gravitation – 01.11.2019
True: Die große Apfelernte – 01.11.2019
My Little Pony – Freundschaft ist Magie: Das beste Geschenk – 01.11.2019
Paradise Beach – 08.11.2019
Tage wie diese – 08.11.2019
Game Night – 12.11.2019
House Arrest – 15.11.2019
Klaus – 15.11.2019
Wo die Erde bebt – 15.11.2019
GO! Eine unvergessliche Party – 15.11.2019
The Disaster Artist – 15.11.2019
All Eyez on Me – 16.11.2019
Jumanji: Willkommen im Dschungel – 19.11.2019
Wer ist Daddy? – 19.11.2019
The Knight Before Christmas – 21.11.2019
Mon frère – Mein Bruder – 22.11.2019
Aus dem Nichts – 24.11.2019
True: Wünsche im Winter – 26.11.2019
Die Supermonster retten Weihnachten – 26.11.2019
The Irishman – 27.11.2019
Holiday Rush – 28.11.2019
Arctic Dogs – 29.11.2019
96 Hours – Taken 3 (Extended Cut) – 29.11.2019
Atlantique – 29.11.2019 (nicht in der Schweiz verfügbar)
Ich habe meinen Körper verloren – 29.11.2019 (nicht in der Schweiz verfügbar)
Neue Dokumentationen im November 2019 bei Netflix
Fire in Paradise – 01.11.2019
Der Teufel wohnt nebenan – 04.11.2019
Maradona in Mexiko – 13.11.2019
Keine Zeit für Scham – 19.11.2019
Lorena, die Läuferin – 20.11.2019
Bikram: Yogi, Guru, Raubtier – 20.11.2019
Der Verbrauchermarkt: Ein kaputtes System – 27.11.2019
Neue Comedy im November 2019 bei Netflix
Seth Meyers: Lobby Baby – 05.11.2019
Jeff Garlin: Our Man In Chicago – 12.11.2019
Fadily Camara: Das Witzigste an deinen Freundinnen – 14.11.2019
OLED oder LCD: Über Vor- und Nachteile diskutieren nicht nur die Hersteller gerne, auch ihr nehmt euch das Thema gerne in den Kommentaren vor. Für LG Display gibt es einen eindeutigen Weg in die Zukunft: Man will sich ausschließlich auf OLED-Panels fokussieren.
Wer bei uns mitliest, der weiß, dass das Thema OLED vs. LCD aktuell wieder sehr hochgekocht ist. LG wettert etwa gegen die Samsung QLED, während letztere kontern, indem sie im Marketing auf Burn-In-Effekte verweisen und ihre eigenen QLED als überlegen darstellen. Trotzdem steht mittlerweile fest, dass auch Samsung für die Zukunft mit OLED-Fernsehern plant, das wurde erst kürzlich offiziell bestätigt.
LG bereitet sich unterdessen auf den Abschied von LCDs vor, indem man beim Management aufräumt und zusammenlegt. Die Tochter LG Display hat jedenfalls 20 seiner aktuell 118 Management-Positionen gestrichen. Auf diese Weise will man sich auf die OLED-Only-Zukunft vorbereiten. Langfristig will man also die LCD-Herstellung komplett aufgeben.
Insgesamt muss sich LG neu organisieren, denn im mobilen Segment steckt der Hersteller derzeit tief in einer Krise. Die letzten Flaggschiffe des Unternehmens erreichten bei Kunden nur wenig Resonanz und ein schneller Preisverfall stellte sich ein. Unter anderem liegt das vielleicht auch an der schwachen Update-Politik des Unternehmens, für welche LG leider bei Smartphone-Besitzern bekannt ist.
Chinesische Zulieferer setzen LG Display unter Druck
LG Display wiederum muss schwer schlucken, da chinesische LCD-Zulieferer im Markt Druck aufbauen. So gibt es auf dem Markt aktuell zu viele günstige LCD-Panels und der Preiskrieg führt zu geringen Margen. Für Kunden ist das eine gute Sache, doch es führt eben auch dazu, dass Hersteller wie LG Display umdenken müssen. Aktuell produziert LG Display aber immer noch mehr LCD- als OLED-Panels.
Marktbeobachter begrüßen die Entscheidung von LG Display: Sie erklären, dass LCD keine Technik mit einer großen Zukunft mehr sei und der Markt schlichtweg gesättigt sei. TV-Hersteller wollen sich vielfach in Zukunft auf OLED und anschließend Micro LED konzentrieren, während im mobilen Bereich OLED-Displays für Flaggschiffe aber auch Mittelklasse-Modelle immer mehr zum Standard werden.
Langfristig könnte es LCDs also ähnlich ergehen wie Plasmas und sie könnten mehr und mehr aus dem Markt entschwinden. Bis das komplett der Fall ist, wird es zwar noch viele Jahre dauern, aber die ersten, frühen Anzeichen sind erkennbar.
Im Dezember wird der Abschluss der aktuellen Star-Wars-Trilogie in den Lichtspielhäusern der Welt anlaufen. Nun hat Disney den finalen Trailer zu „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ veröffentlicht – am gestrigen Geburtstag (21.10.) der leider verstorbenen Carrie Fisher.
Im letzten Teil der neuen Saga übernimmt erneut J. J. Abrams die Regie, welcher auch schon die erste Episode „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ aus der Taufe gehoben hat. Das gibt Fans wieder Hoffnung, denn von „Star Wars: Die letzten Jedi“ sind viele Fans bitter enttäuscht gewesen. Kritiker hingegen fanden für den Streifen von Rian Johnson deutlich freundlichere Worte und waren im Grundtenor voll des Lobes.
Nun soll „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ es richten, und Kritiker und Fans wieder vereinen. Der Trailer zeigt bombastische Bilder, ob die Story da mithalten kann, gilt es aber natürlich noch herauszufinden. Bekannt ist bereits, dass auch ein weiterer Charakter aus den alten Filmen zurückkehren wird, wer also Spoiler dazu komplett vermeiden und sich die Überraschung erhalten will, sollte den neuen Trailer besser umgehen.
Oben ist, der Vollständigkeit halber auch nochmal der D23 Special Look, welcher andere Szenen enthält. Kombiniert könnt ihr euch mit beiden Trailern also schon einmal gut auf „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ einstimmen. Wer natürlich aus Frust nach „Star Wars: Die letzten Jedi“ ausgestiegen ist, wird vermutlich auch am neuen Videomaterial keinen Gefallen finden.
„Star Wars: Der Aufstieg Sykwalkers“ startet am 18. Dezember 2019
In Deutschland und der deutschsprachigen Schweiz wird das neue Star-Wars-Abenteuer am 18. Dezember 2019 anlaufen. In den USA sprengt der Film bereits Vorverkaufsrekorde und scheint kurz nach dem Start der Ticketreservierungen bereits „Avengers: Endgame“ zu überflügeln. Offenbar hielt die Enttäuschung der Fans also nicht allzu lange an. Oder die Neugierde der Star-Wars-Community überwiegt am Ende.
Ein letztes Mal auf der großen Leinwand zu sehen. Carrie Fisher alias Prinzessin Leia
Dabei ist schon bekannt, dass „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ der bisher längste Film der gesamten Reihe werden soll: 155 Minuten Spielzeit wurden bereits offiziell bestätigt. Man darf darauf gespannt sein, wie das Ende der aktuellen Trilogie bei Fans ankommt.
Zum 35. Jubiläum verpasst Universal Pictures der „Zurück in die Zukunft“-Trilogie ein 4K Restauration. Die beleibten Sci-Fi Filme erhalten eine visuelle 4K Ultra HD Überarbeitung für einen erneuten Kino- und Heimkinorelease.
Update I: Auf Amazon.de kann die limitierte 4K Steelbook-Variante (Teil 1) mit japanischem Artwork (Exklusiv) jetzt vorbestellt wereden.
Universal geht zurück in der Zeit um das 35-jährige Jubiläum des geliebten Film-Franchises „Zurück in die Zukunft“ zu feiern. 2020 gibt es einen großen Paukenschlag mit neuen Merchandise-Artikeln, Festivitäten zum Jubiläum sowie neuen digitalen Content. Zudem soll die „Zurück in die Zukunft“-Trilogie in der überarbeiteten 4K Ultra HD Fassung erneut in die Kinos kommen.
Neues „Zurück in die Zukunft“ Spielzeug
Die beliebten Charaktere und Fahrzeuge wie Marty McFly, Dr. Emmett Brown und die DeLorean Zeitmaschine werden als Playmobil-Variante in den Handel kommen. Ebenso sind Funko POP! Figuren, ein auf dem Franchise basiertes Brettspiel von Ravensburger und weitere Überraschungen von Hasbro und Mattel geplant.
Uns interessiert das 4K Remaster natürlich am meisten. Und wie es so oft ist, fehlen genau hierzu weitreichende Informationen. Universal spricht in seiner Pressemitteilung von kommenden Kino-Event und dem Debüt der „Zurück in die Zukunft“-Trilogie in 4K. Die Science-Fiction Filme die von 1985 bis 1990 für einen Ansturm an den Kinokassen sorgten, wurden allesamt analog in 35mm gefilmt. Das Material hat bereits einige Jahre auf dem Buckel, somit ist eine Digitalisierung mit viel Arbeit verbunden. Bleibt zu hoffen, dass Universal Pictures ausreichend Resourcen und Know-How in das Remastering fließen lässt.
4K Blu-ray ist Pflicht
Obwohl in der Pressemitteilung nicht direkt von einer 4K Ultra HD Blu-ray die Rede ist, gehen wir schwer davon aus, dass Universal die überarbeiteten Fassungen über alle Vertriebskanäle verwerten wird. Ansonsten würden sich die Mühen einer aufwendigen Restauration wohl nicht rechnen. Wir spekulieren somit, neben digitalen Veröffentlichungen auf iTunes, Prime Video & Co., auf eine 4K Blu-ray – am liebsten als Steelbook-Variante.
Philips wird mit den LCD-TVs der Reihe PUS8204 neue Modelle mit 4K, Dolby Vision und auch HDR10+ auf den Markt bringen. Leider sind sie nicht für die DACH-Region geplant, kommen also in Deutschland, Österreich und der Schweiz nicht auf den Markt.
Der Unterschied zur bereits vorgestellten PUS8804-Serie liegt darin, dass man für die PUS8204 auf ein Soundsystem von Bowers & Wilkins verzichtet und den sogenannten Picture Performance Index (PPI) von 2.100 PPI bei den 8804 auf 1.900 bei den 8204 herabstuft. Da dies aber ohnehin nur eine sinnfreie Marketing-Angabe ist, kann man daraus keine großen Schlüsse über die Bildwiedergabe im Alltag schließen.
Als Betriebssystem der neuen Philips PUS8204 hält Android TV 9.0 Pie her, wodurch natürlich der Google Assistant direkt an Bord ist. Im Rahmen der Initiative „Works with Alexa“ sind die TVs aber auch für die digitale Assistentin von Amazon gerüstet. Ambilight könnt ihr ebenfalls beanspruchen und im Audio-Bereich gibt man Unterstützung für Dolby Atmos und DTS-HD Master Audio an. An Bord ist ein 2.0-Set mit entsprechenden zweimal 10 Watt. eARC bieten diese 4K-Fernseher nicht.
Dank Android TV ist eine breite App-Auswahl gegeben
Dafür unterstützen die Philips PUS8204, welche mit Diagonalen von 50, 55 und 65 Zoll zu haben sein sollen, neben HDR10 und HLG auch HDR10+ und Dolby Vision. Als Herzstück dient die P5 Perfect Picture Engine. Als weitere Details nennt man unter anderem auch noch eine Fernbedienung mit Mikrofon, einen Single-Tuner, HDMI mit einem Auto Low Latency Modus und insgesamt vier HDMI-Ports.
Preise für die Philips PUS8204 sind noch offen
Zwar ist zu den neuen 4K-TVs bei Philips schon allerlei Material online, etwa auch ein PDF mit den technischen Spezifikationen, die Preise sind aber noch offen. Angegeben ist weiterhin noch, dass der verbaute SoC von MediaTek nun mehr Leistung mitbringt, als bei vorherigen Generationen und von 3 GByte RAM und 16 GByte Speicherplatz, erweiterbar via USB, unterstützt wird. Klar, dass die neuen Fernseher auch Wide Color Gamut bzw. 90 % des DCI-P3-Farbraumes abdecken.
Ambilight ziert die Rückseite der neuen 4K-Fernseher
Es stehen an den Philips PUS8204 sowohl ein Anschluss für USB 2.0 als auch einer für USB 3.0 zur Verfügung. Nun heißt es auf eine offizielle Ankündigung mit mehr Informationen zu den Preisen und Erscheinungszeiträumen warten. Vielen Dank geht da an Alex und sein Toengels Philips Blog, der die Informationen als erstes entdeckt hat!
Unter die Kategorie „Ja es gibt sie wirklich“ fällt das jüngst veröffentlichte Bild des Playstation 5 Dev Kits (Development Kits). Wir stellen uns die Frage, wird die finale PS5 ein ähnliches Design bekommen?
Das Bild wurde dem Youtuber ZONEofTECH (@ZONEofTECH auf Twitter) zugespielt. Die EXIF-Informationen der Datei wurden entfernt, somit waren alle Detailinformationen, wo, wann und womit das Bild entstanden ist, nicht mehr verfügbar. Lediglich der Dateinamen gab Aufschluss darüber, dass das Bild wohl am 10. Oktober 2019 entstanden sein muss. Das Foto ist der erste Beweis, dass sich Sony auch wirklich am Design-Patent von Yusuhiro Ootori gehalten hat. Das sich die Development-Kits bereits seit längerer Zeit im Umlauf befinden ist kein Geheimnis. Schließlich müssen die Spiele und Exklusives zum Start der PS5 im Herbst/Winter 2020 fertig sein!
Punktlandung! Das Dev-Kit sieht in echt genau so aus, wie das Patent
Über die technischen Spezifikationen der Playstation 5 haben wir bereits berichtet. Kurz gesagt: Die PS5 hat mächtig Power. Wo Kräfte wirken, da wird es auch oft heiß. Das Design des Development-Kits ist darauf ausgerichtet, die durch die technischen Komponenten (Prozessoren, Festplatte, Laufwerke) angestaute Wärme optimal abzuleiten. Stauwärme ist auch eine der „Todesursachen“ für Spielekonsolen. Zu hohe Temperaturen in Kombination mit schwachen Lötstellen haben auch zum berüchtigten Ring of Death der Xbox 360 Konsole geführt.
Playstation 5 Development Kit umgedreht (Youtube: ZONEofTECH
Doch wirklich „schön“ sieht das PS5 Development Kit ja nicht aus. Zumindest auf den ersten Blick. Das Design der Lüfterkomponente ist womöglich nicht zufällig gewählt. Von oben lässt sich nämlich der Buchstabe „V“ erkennen, die römische Fünf. Das macht das Modell auch nicht viel schöner. Doch was, wenn wir einfach die Perspektive ändern? Im Youtube-Video von ZONEofTECH wurde ein ganz neuer Blickwinkel präsentiert. Umgedreht sieht das 3D-Modell des Playstation 5 Development Kits gleich viel ansprechender aus. Die Kühlung auf der Unterseite kann trotzdem weiterhin optimal wirken.
Das Playstation 4 Dev-Kit war die Vorlage für das finale Design der PS4
Das Aussehen der Playstation 5 Konsole, die Ende 2020 in den Handel gelangen soll, wird sich somit womöglich nicht so weit vom Design des Dev-Kit entfernen. Die Maschinen für die Entwickler entspringen ja meist einem früheren Status der Hardware, geben aber oft das visuelle Design der Konsole vor. So war es auch bei der Playstation 4. Die Entwickler-Konsolen waren weitaus größer, am Ende übernahm Sony jedoch das „kastige“ Design.
Was haltet ihr vom Design der Playstation 5? Oder interessiert euch viel eher, was Microsoft für die neue Xbox Konsole (Codename Scarlett) geplant hat?
Microsoft hat sich zu seiner Next-Generation-Konsole Codename „Xbox Scarlett“ geäußert. Das Unternehmen wird bei der Leistung der CPU keine Kompromisse eingehen und „4K als auch 120fps“ ermöglichen.
Kurz nachdem Sony umfangreiche Informationen (inkl. Releasezeitraum) für ihre Playstation 5 Konsole bekannt gegeben hatte, streut Microsoft in einem Interview neue Details zur neuen Xbox Konsole Codename „Scarlett“. Aaron Greenberg spricht in der November-Ausgabe des „Offical Xbox Magazine“ (Großbritannien) über die CPU-Performance der Next-Gen Konsole.
Aaron Greenberg: „Aber ich denke, mit der nächsten Generation werdet ihr ein großes Upgrade der CPU sehen, da wir wirklich sicherstellen möchten, dass ihr keine Kompromisse bei den Framerates eingehen müsst. Ja, wir können 4K, aber wir können auch 120 FPS. Ich denke, dass diese Leistungsfähigkeit etwas sein wird, was man die Leute bislang noch nicht gesehen haben.“
Nicht gerade der „Big Reveal“, den wir uns von Microsoft erhofft hatten. Zudem drückt sich Greenberg doch sehr diplomatisch aus. Aus dem Zitat geht z.B. nicht heraus, dass eine 4K Darstellung in Kombination mit stabilen 120 Vollbildern pro Sekunde angepeilt wird. Das würde eine extreme Rechenpower der „Xbox TWO“ voraussetzen. Es wäre nicht unmöglich, aber definitiv ein ambitioniertes Ziel.
Wir dürfen an dieser Stelle auch die Frage stellen, wie wichtig 120fps für Gaming sind. Bei einer Wiedergabe mit 60fps wird das menschliche Auge alle 16ms mit einem neuen Bild versorgt. Bei 120fps würde sich dieser Wert auf 8ms reduzieren. Die Nervenzellen in der Netzhaut benötigen bereits 35ms, um die visuellen Signale zum Hirn zu übertragen. Dieses braucht nochmals um die 100ms um das Gesehene zu verarbeiten. Ob eine Verdoppelung der FPS eine Verbesserung des Gaming-Erlebnisses mit sich bringt, darf demnach bezweifelt werden.
Lieber Fokus auf 4K & HDR
Es wäre hier weitaus sinnvoller, andere „Säulen des Ultra HD Standards“ zu fokussieren. Hochkontrastbilder (HDR) sowie eine native 4K Darstellung wären Möglichkeiten, die visuelle Darstellung zu verbessern. Bei kompetitiven Spielen wie Shootern oder Autorennspielen würden sich dadurch sicherlich deutlichere Vorteile ergeben, als von der gesteigerten Bildwiederholungsfrequenz von 120fps.
Am Ende bleibt uns nichts anderes übrig, als uns bis zum nächsten Jahr zu gedulden. Wie die Playstation 5 wird die „Xbox TWO“ im Herbst/Winter 2020 in den Handel gelangen. Mehr Details zu den Spezifikationen der Konsolen findet ihr in folgendem Beitrag.
Man stelle sich vor: Der Autor dieser Zeilen hat bis zu diesem Zeitpunkt nicht ein einziges Nintendo-Videospiel gespielt. Er ist nie in Berührung mit einem Game aus der Pokémon-Reihe gekommen und wenn er ehrlich ist, hat er keinen blassen Schimmer, worum es da geht. Ich hatte und habe die Pokémons bewusst ignoriert – selbst dann noch, als vor drei Jahren scheinbar verwirrte Teenager (und Erwachsene) auf öffentlichen Plätzen mit dem Handy vor der Nase umherirrten und nicht selten unglückliche Unfälle erlebten, weil sie virtuellen Kuscheltierchen nachjagten. Kein Wunder, dass mir ein „D’oh“ in einer innerlichen Lautstärke entfuhr, dass es wohl Homer Simpson in Springfield noch wahrgenommen hat, als bekannt wurde, dass man diesen Videogame-Kosmos nun mit einer Real-Verfilmung „segnen“ würde. Kurzum: Meine Meinung war von vornherein zementiert: „Was für ein Quatsch!“
Ganz sicher nicht die neutralste Herangehensweise an einen Film. Auch wenn es vielleicht eher von Vorteil ist, das Pokémon-Universum so gar nicht zu kennen. Denn wer nicht weiß, was dahintersteckt, der kann auch nicht mit romantisierter Erwartungshaltung reingehen – oder wahlweise furchtbar enttäuscht werden, wenn’s dann doch ganz anders wird als erhofft. Im Vorfeld der Rezension zu Pokémon Meisterdetektiv Pikachu recherchiert man aber natürlich ein bisschen. Und man stolpert über eine Vielzahl sehr wohlwollender Kritiken. Und dann liest man sich mal eine Inhaltsangabe durch und denkt sich: Moment mal. So etwas hattest du gar nicht erwartet: Neo-Noir-Stil, Blade-Runner-Optik, Detektiv-Krimi im Hardboiled-Style – das klang so gar nicht nach niedlichen Kuscheltieren, die einem japanischen Jugendlichen einfielen, weil er als Kind gerne Insekten sammelte.
Und tatsächlich: Pokémon Meisterdetektiv Pikachu straft so ziemlich alle Vorurteile Lügen.
Tim bekommt Zweifel am Tod seines Vaters
Einmal in den unbekannten Kosmos eingetaucht, nimmt der Film aufgrund seiner Optik sofort gefangen. Blade Runner wurde als Inspiration genannt. Und das ist soweit hergeholt nicht. Ryme City hat durchaus Ähnlichkeit mit dem L.A. aus Ridley Scotts Film und die Atmosphäre erinnert deutlich mehr an die Krimis von Raymond Chandler als bspw. an einen Roger Rabbit (um mal beim Interaktionsfilm zwischen Real-Menschen und animierten Figuren zu bleiben).
Selbst wenn die Geschichte an sich etwas vorhersehbar ist, folgt man dem Duo aus gelbem Elektro-Pokémon und seinem unfreiwilligen Partner Tim Goodman gespannt und manchmal sogar berührt. Denn, verdammt noch eins, diese Pikachu-Dings ist süß! Supersüß. Und gleichzeitig durchtrieben. Denn es wird von keinem geringeren als Mr. Selbstironie persönlich gesprochen: Ryan Reynolds. Klar, nur im Original. Aber die gepfefferten Dialoge und Kalauer haben’s auch in die Synchro geschafft und Dennis Schmidt-Foß, der deutsche Sprecher von Reynolds, gehört nicht nur zu den Besten seines Fachs, sondern hatte auch schon die Deadpool-Filme für deutsche Zuhörer zum Fest werden lassen.
Pikachu erweist sich zwar als vergessliches, aber zuverlässiges Kerlchen
Der Chemie zwischen Pikachu und Justice Smith tut das nur gut – wobei (so ehrlich muss man sein) das plüschige Pokémon seinen Kollegen aus Fleisch und Blut glatt an die Wand spielt. Die Einbindung der Fantasiewesen gelingt übrigens durchweg hervorragend. Man hat es vorzüglich hinbekommen, das Ganze in den leicht körnigen Look des mit analogen Kameras aufgezeichneten Films einzubinden. Trotz eines 150 Mio. Dollar Budgets gibt es aber leider ein paar ärgerliche Tricks, die furchtbar billig aussehen, wie beispielsweise das flüchtende Auto zu Beginn. Nicht billig, aber vorhersehbar ist dann die Story. Und das betrifft nicht nur das übliche Abklappern klischeehafter Krimi-Stationen, sondern auch eine gewisse Storywendung, die sich lange vor der Auflösung ankündigt. Sei’s drum: Spaß macht das trotzdem irgendwie. Und auch wenn die Pokémon-App sich nicht auf meinem Smartphone einfinden wird, hat das Pokémon-Universum nun einen – wenn auch kleinen – Fan mehr.
Kameramann John Mathieson filmte Pokémon Meisterdetektiv Pikachu analog auf 35mm Film und begründet die Entscheidung damit, dass er den Film trotz seiner fantastischen Elemente soweit wie möglich „real“ wirken lassen wolle und dies mit analogem Material deutlicher würde. Außerdem würde analoger Film Farben durchweg satter und reichhaltiger aufzeichnen, was mit Digitalkameras schlicht immer noch nicht möglich sei. Der Neo-Noir-Story würde das außerdem gut tun und sie authentischer im Genre verwurzeln. Fürs Kino (und damit auch als Basis für die UHD) wurde allerdings laut der verfügbaren Quellen nur ein 2K-Digital-Intermediate angefertigt. Was zwar verwunderlich ist, wenn man den Film eigentlich in bestmöglicher Qualität für das aktuelle UHD-Medium oder auch 4K-Streams auf Streaming-Plattformen konservieren wollte, bei näherem Überlegen aber doch wieder Sinn macht. Denn die Welt dieses Films besteht dauerhaft aus einer Interaktion mit den Fantasiefiguren. Da diese natürlich per CGI am Rechner entstanden (und das in 2K), ist es nachvollziehbar, wenn man die Realfiguren nicht zu deutlich herausstechen lassen wollte, um einen insgesamt homogenen Look zu erzielen – was zweifelsfrei gelungen ist.
Die UHD hinterlässt keinen sonderlich beeindruckenden HDR-Effekt
Abgesehen von der Auflösung stattete man die UHD mit einem im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum aus und gab ihr die höhere Kontrastdynamik nach dem statischen HDR10 mit auf den Weg. In der Praxis fällt die Differenz aber herzlich gering aus. Gerade in Sachen Farbkraft und Bilddynamik sind die Unterschiede gering. HDR10 (hier gerade mal mit 200 Nits maximaler Spitzenhelligkeit gemastert), holt weder sonderlich starke Highlights hervor, noch lässt der erweiterte Farbraum wesentlich kräftigere Töne zu. Der größte Unterschied ist die etwas dunklere Abstimmung, die weniger Hang zu gräulich-nebligen Hintergründen hat. Der zweite Punkt betrifft die Bildruhe. Das Korn ist sichtbar feiner und sorgt für ein ruhigeres Bild. Das sieht man sehr gut bei der Totalen von Ryme City, deren Oberflächen stabiler erscheinen und Umrisse durch das feinere Korn besser erkennen lassen. Die Blu-ray ist hier gröber und wirkt dadurch unruhiger. Gerade für große Projektionen lohnt sich deshalb die UHD. Auf einem 55“-TV fallen die Differenzen hingegen sehr gering aus.
Wie man es bei Warner und den größeren Titeln bereits kommt, kommt schon die Blu-ray mit einem Atmos-Sound fürs Deutsche und Englische. Allerdings mit der (ebenfalls bekannten) Einschränkung, dass die englische Fassung „nur“ über die UHD einen True-HD-Kern hat. Originalton-Fans sollten also die UHD wählen, denn das DD+ der Blu-ray ist hörbar weniger dynamisch. Grundsätzlich liefert Pokémon Meisterdetektiv Pikachu eine sehr lebhafte Vorstellung ab. Vor allem die Front ist äußerst präsent und voller räumlicher Effekte. Die Surrounds werden zwar auch genutzt, könnten aber etwas lauter eingebunden sein. Gerade bei den Actionszenen wirkt die Front etwas zu dominant. Dafür gibt’s satten Tiefbass – und das immer wieder. Ob das die Techno-Beats in der Halle mit den Kämpfen sind oder das LFE-Gewitter ab der 65 Minute – der Subwoofer bekommt ordentlich zu tun. Stimmen gelangen zu jeder Zeit hervorragend verständlich zum Ohr und gehen in den dynamischeren Szenen nicht unter. Hier wirkt der O-Ton aber noch etwas souveräner und liefert die Stimmen mit etwas mehr Volumen.
In der Kampfarena setzt es erste akustische Highlights
Wenn es der Film aber drauf anlegt, dann geht’s auch in Sachen Surround, bzw. Rundumsound richtig ab. Die herausragendste Sequenz ist sicherlich die holografische Aufarbeitung des Labor-Unfalls mit Mewtu nach etwas über einer Stunde, die wie eine Entschädigung für die zuvor etwas stiefmütterliche Einbindung der Surrounds wirkt. Zudem besteht natürlich die Hoffnung, dass die Höhen-Ebene für die etwas unterforderten Rears hier vielleicht einspringt. Diese beginnt nach ca. zwei Minuten mit der Laborstimme, die von der Alarmstufe: Rot verkünden. Auch der explosive Einschlag kurz darauf kommt direktional und perfekt ortbar von hinten rechts hinein geflogen. Richtig heftig ist der Wurf des elektronischen Balls auf der Wiese zum ende des ersten Kapitels. Nachdem wird es dann allerdings für gut 20 Minuten mal still auf den Heights. Erst während Tims Flucht über die Dächer der Stadt hört man ein paar der kreischenden Pokémons von oben.
Ab und an gibt es fetzige 3D-Sounds
Bei den Kämpfen in der Arena kommt dann der DJ mit seinen Durchsagen aus den Heights. Allerdings werden die Kampfgeräusche selbst zu selten Teil des immersiven Sounds. Da hört man mal das feurige Fauchen des Drachens, was aber in Anbetracht der rasanten Szenen, die immer wieder die Möglichkeit für 3D-Tonsignale gäben, zu wenig ist. Nachdem es dann erneut für gut 15 Minuten ziemlich still ist, kommt nach etwas über einer Stunde der bis dato deutlichste und direkteste 3D-Soundeffekt, wenn die zwei Protagonisten miterleben, was im Labor passiert ist – hier werden die Heights gleich mehrfach sehr intensiv einbezogen. Sehr seltsam ist hingegen der Umgang mit der Filmmusik. Während der O-Ton diese immer wieder dezent mit auf die Heights legt, ist das über die Synchro nicht der Fall – bis zur knapp 88. Minute, ab der es urplötzlich auch über den deutschen Ton etwas Score von oben gibt – verstehe das, wer will. Davon abgesehen, werden die Höhen-Speaker leider etwas unterrepräsentiert genutzt und es hätte wesentlich mehr Gelegenheit gehabt, sie ins Geschehen eingreifen zu lassen.
Im Bonusbereich von Pokémon Meisterdetektiv Pikachu finden sich neben einem alternativen Anfang und einem Kommentar von Mr. Mime auch noch ein Musikvideo („Carry on“ von Rita Ora) und ein Featurette mit Ryan Reynolds außerhalb des Studios. Der dreiminütige Kommentar von Mr. Mime ist natürlich ohne Stimme wie es sich für den Pantomimen gehört und Reynolds outet sich (erneut) als Spaßvogel, wenn er davon erzählt, wie er in die Pokémon-Welt eingetaucht ist. In „Mein Pokémon-Abenteuer“ kommt Hauptdarsteller Smith kurz zu Wort und im fünfteiligen „Die Welt von …“ gibt es gut 22 Minuten Einblicke hinter die Kamera sowie in die bunte Welt der Figuren oder das Design von Ryme City. Der aktivierbare „Detektiv-Modus“ läuft parallel zum Film und bietet die Möglichkeit, an bestimmten Punkten Easter Eggs zu finden und sich Einblicke hinter die Kulissen zu holen. Außerdem werden Textinfos eingeblendet und auch der unerfahrene Pokémon-Gucker ist danach deutlich schlauer.
Gesamtbewertung Pokémon Meisterdetektiv Pikachu (75%)
Pokémon Meisterdetektiv Pikachu ist trotz vorhersehbarer Story ein vergnüglicher Realfilm aus einem Universum voller puscheliger Tierchen und ihren menschlichen Gefährten. Aufgezogen wie ein Neo-Noir-Krimi gefällt die Optik genauso wie die Charakterisierung der Freundschaft zwischen Tim und Pikachu. Für den vortrefflich gelungenen Humor ist Ryan Reynolds praktisch im Alleingang verantwortlich, wenn er seinen gelben Fell-Charakter bis in die Haarspitzen mit Sarkasmus anfüllt. Spaß macht auch der Sound, der räumlich und vor allem druckvoll abgeliefert wird. Dass die Rears etwas zu dünn ausfallen, fällt so tragisch nicht ins Gewicht.vBeim Bild freuen sich Freunde analogen Looks, wobei die UHD diesen wesentlich ruhiger und harmonischer wiedergibt, dafür aber keine echten HDR-Highlights bietet.