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Samsung registriert mysteriöse „Dual LED“ Wortmarke

Samsung Electronics hat sich die Wortmarke „Dual LED“ gesichert. Überrascht uns der Elektronikhersteller auf der CES 2020 mit einem neuen Display-Konzept? Oder handelt es sich nur um heiße Luft?

Update I: Samsung lüftet das Geheimnis der Dual LED Technologie. Auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas, wurden die neuen „The Frame 2020“ Modelle mit Dual LED Backlight vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Hintergrundbeleuchtung die nicht nur auf blaue, sondern zusätzlich mit gelben LEDs ausgestattet ist. Die Quantum Dot Farbschichten sollen damit in verschiedenen Farbtemperaturen angestrahlt werden können, was die Farbgenauigkeit und Kontrast erhöhen soll. Auch die neuen Mittelklasse-QLEDs der Q60TS und Q70TS Serie sollen mit Dual LED ausgestattet sein.

Originalbeitrag: So ist es für Hersteller durchaus üblich, sich Patente und auch Markennamen zu registrieren, ohne am Ende viel damit anzufangen. Oft geschieht das einfach aus Vorsicht, damit einem die Konkurrenz nicht zuvorkommt. Oder es befinden sich zwar neue Techniken in der Entwicklung, am Ende geht das Konzept aber nicht auch. Manchmal sichern sich die Hersteller auch mehrere Markennamen für ein Produkt, wenn sie noch unentschlossen bezüglich der finalen Namensgebung sind.

Was könnte nun Dual LED meinen? Angemeldet wurde die Marke jedenfalls am 21. Oktober 2019 beim EUIPO (Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum). Zugeordnet wurde jene Marke der Klasse 9, welche für Fernseher, Monitore, Fernbedienungen und TV-Zubehör vorgesehen ist. Gestellt wurde der Antrag von Perani & Partners Spa aus Italien im Namen von Samsung Electronics. Könnte hier vielleicht sogar ein Zusammenhang zu den ebenfalls kürzlich gesicherten Marken für Infinity Screen und Zero Bezel bestehen?

Wortmarke Dual LCD Samsung
Die Wortmarke für „Dual LED“ wurde unter der Nizza Klasse 9 beantragt (Fernseher, TV Monitore und mehr)

Letztere Marken drehen sich vor allem um neue Design-Konzepte, die Samsung ein wenig aus dem mobilen Segment adaptieren könnte – also möglichst rahmenlose Fernseher. Vielleicht ist Dual LED dann das technische Konzept, welches das Design ergänzt bzw. erst möglich macht? Aktuell wissen wir dazu leider gar nichts. So könnte es sich auch einfach um einen neuen Marketing-Begriff handeln, hinter dem am Ende heiße Luft steckt.

Samsung schweigt noch zu Dual LED

Die Südkoreaner von Samsung schweigen derzeit noch zu den Hintergründen von Dual LED. Möglicherweise könnte der neue Markenname auch zu Micro LED in Verbindung stehen. Auch ist zwar unwahrscheinlich, aber nicht völlig unmöglich, dass Samsung vielleicht seine QLED umtaufen oder ihnen eine Alternative zur Seite stellen möchte? So hatte LG ja scharfe Kritik an der Namensgebung geübt.

Aktuell kann man nur spekulieren und vieles ist möglich. Am besten wir warten es einfach mal ab. Wir werden auf der CES 2020 vor Ort sein und spätestens dann genauer nachhaken.

Apple TV App landet auf ersten Amazon Fire TV Geräten

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Die Apple TV App ist ab sofort auf mehreren Amazon Fire TV Geräten verfügbar. Somit lässt sich das umfassende Film- & Serien-Portfolio sowie der in kürze startende Apple TV+ Streamingservice nutzen. 

In der ersten Welle wird die Apple TV App für den Fire TV Stick 4K sowie für den Fire TV Stick der 2. Generation (Full-HD) ausgerollt. Die App ist bislang nur in Deutschland, Großbritannien, Italien, Spanien, Frankreich, USA, Kanada sowie Indien verfügbar. Österreich und die Schweiz müssen sich demnach noch etwas gedulden. Im zweiten Step soll auch der Fire TV Cube, sowie der Fire TV der 3. Generation (TV-Dongle) die App nutzen können. Lediglich die ersten Fire TV Modelle der ersten beiden Generationen, müssen auf die App verzichten.

Apple TV App erreicht mehr Nutzer

Für Apple ist diese Kooperation ein großer Schritt. Die Entertainment-Plattform steht somit vielen Millionen Nutzern zur Verfügung und erreicht damit auch Personen, die bislang kein Apple-Produkt genutzt haben. Bislang konnte die Apple TV App nur über die Apple TV Player und die Samsung Smart TVs aus 2018/2019 genutzt werden. Filme, Serien und die sogenannten Apple Channels (Angebote von Drittkanälen) sollen sich zukünftig auch in die Sprachsuche des Fire TV integriert werden.

Die ersten Anmeldeversuche blieben in einem Loop stecken
Die ersten Anmeldeversuche blieben in einem Loop stecken

Gefangen im Anmelde-Loop

Die App lässt sich über die Suche auf dem Fire TV finden und installieren. Auf dem Home-Bildschirm begrüßen uns bereits Filmen und Serien. Es gibt auch Einstellungsmöglichkeiten innerhalb der App, die aber weitaus geringer ausfallen, als auf den Apple TV Geräten. Leider konnten wir uns über die App bislang nicht über unsere Apple-ID anmelden, um unsere Film-Bibliothek abzurufen. Womöglich war die Schnittstelle zu iTunes noch nicht final eingerichtet. Aus der Vorschau der Filmtitel geht bereits hervor, dass die Inhalte in 4K Qualität mit HDR10 wiedergegeben werden können. Dolby Vision HDR wird leider nicht unterstützt.

Wir werden die Apple TV App auf dem Fire TV in den nächsten Tagen etwas genauer unter die Lupe nehmen. Vor allem, wenn der Streaming-Service Apple TV+ am 1. November für 5 Euro im Monat startet.

Disney+: Heruntergeladener Content bleibt auch nach Lizenz-Ende erhalten

Über den kommenden Streaming-Dienst Disney+ werden auch Downloads möglich sein, damit ihr Filme und Serien auch offline konsumieren könnt. Da hat Disney jetzt eine gute Neuigkeit für kommende Abonnenten: Auch wenn eine Lizenz ausläuft, sollen euch die Downloads noch erhalten bleiben.

Update (25.10.2019): Disney hat klargestellt, dass die Aussagen von Iger offenbar falsch verstanden / falsch vermittelt wurden. Demnach werden herausgefallene Titel leider auch nicht mehr als Downloads zur Verfügung stehen.

So kann man da bei Amazon Prime Video oder Netflix Pech haben: Wollte man sich einen Film oder eine Serie offline ansehen, z. B. bei einer langen Zugfahrt, kurz vorher lief aber die Lizenz aus, dann hat man Pech gehabt. Laut Bob Iger, dem CEO von Disney, wolle man da bei Disney+ kundenfreundlicher vorgehen. Habt ihr Content heruntergeladen, könnt ihr ihn euch so lange ansehen, wie ihr Disney+ abonniert habt.

So erklärt Iger, dass Disney nichts dagegen habe, wenn Abonnenten sich gerne ihre Festplatte mit Downloads vollstopfen wollen. Da mache man den Kunden keine Vorschriften. Wer sich dann also via Disney+ zehn Animations-Klassiker auf einmal herunterladen wolle, dem stehe das absolut frei. Gleichzeitig werfen die Aussagen von Iger aber auch eine spannende Frage auf.

Disney+ funktioniert zum Launch auf vielfältiger Hardware

Denn es ist unklar, warum überhaupt Filme und Serien wieder bei Disney+ herausfallen sollten. Schließlich hievt Disney ja seine eigenen Produktionen in das Angebot und lizenziert nicht wie Amazon oder Netflix Inhalte von anderen Studios. Wie sich nun herausgestellt hat, wird es aber wohl dazu kommen, dass zumindest einige beliebte Filme aus den Jahren 2016 bis 2018 zeitweise wieder bei Disney+ herausfallen werden, weil Disney da noch Lizenzabkommen mit beispielsweise Netflix im Hintergrund laufen hat.

Downloads als Möglichkeit um Lücken zu schließen

Es kann aber theoretisch auch andere Ursachen geben: Manchmal ist die Lage bei Musikrechten, gerade bei älteren Filmen, kompliziert. Das könnte auch ein Grund sein, aus dem Disney also im Vorfeld Kunden beruhigen will. Selbst wenn mal ein Film oder eine Serie zeitweise bei Disney+ herausfallen sollte, wird es dann möglich sein, sich den jeweiligen Inhalt über einen Download dauerhaft zu sichern.

Pixar, Marvel, Star Wars auf Disney Plus
Die „Heilige Dreifaltigkeit“ auf Disney Plus bilden die Pixar-Filme, sowie die Filme & Serien aus dem Marvel und Star Wars Universum

Bleibt zu hoffen, dass Disney da keine künstlichen Kniffe anwenden wird, so nach dem Motto: „Höhöhö, nehmen wir mal ein paar Filme aus dem Streaming-Angebot, weisen die Kunden auf Downloads hin und dann haben sie einen guten Grund ihr Abonnement aufrechtzuerhalten, wenn sie ihre Downloads weiter nutzen wollen.“ Denn wer dann sein Abo kündigen würde, würde den Zugriff verlieren und bei einem erneuten Abonnement wären die Titel ja nicht mehr verfügbar, wenn sie aus dem Angebot entfernt würden.

Aber warten wir einmal ab. In anderer Hinsicht ist Disney deutlich rigider, da man im Bereich der DRM-Maßnahmen Widevine L1 voraussetzt – sonst bleibt der Bildschirm schwarz. Dadurch lässt man etwa Linux-Nutzer außen vor und auch einige Android-Smartphones sind dadurch nicht für Disney+ geeignet.

Verkehrte Welt: Nvidia Shield TV Pro in den USA bereits vorm offiziellen Launch im Verkauf

Nvidia bringt eine neue Shield TV Pro sowie sogar auch einen Shield TV Stick auf den Markt. Dazu hat es ja bereits Leaks gegeben. Nun treibt man das Spielchen ein Stückchen weiter. Denn auch wenn der offizielle Launch noch bevorsteht, sind beide Produkte in den USA versehentlich bereits in den Verkauf gegangen.

Über die durchgesickerten Bilder und Informationen zu sowohl der brandneuen Nvidia Shield TV Pro als auch dem neuen Shield TV Stick hatten wir ja bereits berichtet. Wir möchten unseren Lesern natürlich auch zeitnah einen Test der neuen Gadgets präsentieren, sodass sich in den nächsten Tagen sicherlich das Reinschauen bei uns lohnen wird. Mit einigen Käufern in den USA können wir aber nicht mithalten, das Händler wie Best Buy vorgeprescht sind und sowohl die Shield TV Pro als auch den Shield TV Stick einfach schon verkaufen.

Dabei sind sie nicht einmal alleine: Auch der kanadische Ableger des Online-Stores newegg bietet die Nvidia Shield TV Pro bereits ohne Reue zum Verkauf und als sofort lieferbar an. Einige Kunden haben bereits zugeschlagen und teilen nun via Reddit ihre Bilder und Erfahrungen mit dem neuen Multimedia-Player mit der Welt.

Die Nvidia Shield TV Pro ist in den USA bereits zu haben

Wie ihr oben erkennen könnt, wechselt die Shield TV Pro dabei für 199,99 US-Dollar den Besitzer, was man für unsre Breitengerade mit Sicherheit 1:1 in 199,99 Euro übertragen kann. Wir wissen ja auch bereits, dass das neue Modell neben HDR10 auch Dolby Vision und natürlich Dolby Atmos unterstützen wird. 3 GByte RAM und 16 GByte Speicherplatz sind an Bord.

Nvidia Shield TV Pro setzt auf den neuen SoC Tegra X1+

Das neue Modell setzt auch auf einen neuen Prozessor, den Tegra X1+, der bis zu 25 % mehr Leistung bieten soll, als der reguläre X1 in den Generationen aus den Jahren 2015 bzw. 2017 (hier unser Test). Als Schnittstellen sind auch schon zweimal USB 3.0, Bluetooth 5.0, HDMI 2.0b und Wi-Fi 802.11 ac genannt. Leider spart Nvidia sich erneut den Slot für microSD-Speicherkarten, welcher weiterhin der ersten Generation von 2015 vorbehalten bleibt.

Auch ohne offiziellen Launch: Mancher Kunde besitzt die neue Shield TV Pro bereits

Die neue Nvidia Shield TV Pro wiegt 250 Gramm und misst 98 x 15,9 x 25,93 cm. Auch eine runderneuerte Fernbedienung ist im Lieferumfang enthalten. Natürlich besteht dank Android TV abermals Zugriff auf ein sehr breites App-Angebot, das unter anderem YouTube, Netflix, Amazon Prime Video und mehr umfasst. Einen neuen Shield-Controller findet man spannenderweise noch nicht im Handel. Er wird separat verkauft.

Deutsche Telekom bringt eigenen MagentaTV Stick mit 4K und HDR

Die Deutsche Telekom geht auf Kundenfang: Im Dezember wird man für seine Plattform MagentaTV einen eigenen Stick veröffentlichen. 64,99 Euro wird das gute Stück kosten. Man will also im Grunde direkt mit den Amazon Fire TV Stick 4K konkurrieren.

Im gleichen Atemzug weist das Unternehmen auch nochmals darauf hin, dass es nun für MagentaTV einen neuen Netflix-Tarif gibt. Wer jenen abonniert, spart im direkten Vergleich mit dem separaten Abonnement ein paar Euro. Das kann man sowohl mit der Standard- als auch der Premium-Stufe von Netflix kombinieren. Wir hatten bereits über jenen neuen Kombi-Tarif von MagentaTV und Netflix berichtet. Er steht auch Kunden zur Verfügung, die bereits ein Netflix-Account verwenden. Es ist in das Angebot der Deutschen Telekom überführbar.

Neu ist nun der MagentaTV Stick, welcher zum eingangs erwähnten Preis von 64,99 Euro auch drei Monate Zugriff auf MagentaTV beinhaltet. Laut der Telekom stecke im Inneren ein nicht näher präzisierter Quad-Core. Der MagentaTV Stick wird auch 4K und HDR unterstützen, zu den konkreten Formaten sagt der Anbieter aber nichts. Ob also nur HDR10 an Bord ist, oder auch Dolby Vision und HDR10+, muss man noch sehen – es ist aber durchaus wahrscheinlich.

Über den MagentaTV Stick soll natürlich nicht nur Zugriff auf MagentaTV möglich sein, sondern auch auf viele Mediatheken und weitere Streaming-Dienste. Ziel ist es aber, über den Stick natürlich das Angebot der Deutschen Telekom unabhängig vom Internetanbieter weiter voranzutreiben. Ähnlich wie der Amazon Fire TV Stick jenen Job für Amazon Prime Video erledigt, so soll der MagentaTV Stick eine Eintrittskarte in die Welt von MagentaTV sein.

MagentaTV erhält zwei weitere, exklusive Eigenproduktionen

Zusätzlich stehen exklusiv für MagentaTV bald zwei weitere, exklusive Eigenproduktionen zur Verfügung. Die erste nennt sich „Wild Republic“ und mischt Drama und Abenteuer. Es handelt sich um eine Ko-Produktion von MagentaTV sowie ARTE, WDR, SWR und One. Das zweite Format nennt sich „Children of Mars“ und ist gemeinsam mit ZDFneo entstanden. Hier mischt man die Genres Science-Fiction und Drama.

Es wird aber noch etwa dauern, bis ihr die Serien zu sehen bekommt. „Wild Republic“ etwa soll erst Ende 2020 auf MagentaTV seine Weltpremiere feiern. Für „Children of Mars“ nennt man derzeit noch keinen Starttermin.

Amazon Prime Video: Diese Filme und Serien gibt es im November 2019 beim Streaming-Anbieter

Amazon hat bestätigt, welche neuen Filme und Serien ihr ab November 2019 beim Streaming-Anbieter vorfindet. Unter anderem wandert etwa der Sitcom-Dauerbrenner exklusiv zu Prime Video. Außerdem startet die deutsche Synchronfassung der Eigenproduktion „Carnival Row“.

Außerdem neu im Angebot beim Streaming-Anbieter: „Tom Clancy’s Jack Ryan“ geht in die nächste Runde, denn Staffel 2 gibt direkt am 1. November 2019 ihren Einstand. Wer lieber Filme schaut, darf sich z. B. auf „Tomb Raider“ oder „Pacific Rim: Uprising“ freuen. Im direkten Vergleich zu den neuen Titeln bei Netflix, fällt das Angebot bei Amazon Prime Video aber etwas überschaubarer aus.

Dafür hagelt es auch neue Filme zum Kaufen und Leihen. Etwa ist da auch der letzte Marvel-Blockbuster „Spider-Man: Far From Home“ mit von der Partie. Dabei erinnern wir auch daran, dass wir an dieser Stelle einige der Ultra-HD-Inhalte bei Amazon Prime Video zusammengefasst haben. Unten findet ihr dann die Listen der neuen Filme und Serien bei Amazon Prime Video im nächsten Monat – viel Spaß!

Neue Serien & Staffeln im November 2019 bei Amazon Prime Video

  • Tom Clancy’s Jack Ryan – Staffel 2 – exklusiv verfügbar ab 1. November
  • Scandal – Staffeln 1-4 – exklusiv verfügbar ab 1. November
  • Friends – Alle Staffeln (1-10) – exklusiv verfügbar ab 14. November
  • The Man in the High Castle – Staffel 4 – exklusiv verfügbar ab 15. November
  • Carnival Row – Staffel 1 (Deutsche Synchronfassung) – exklusiv verfügbar ab 22. November
  • 4 BLOCKS – Staffel 2 – exklusiv verfügbar ab 22. November

Neue Filme im November 2019 bei Amazon Prime Video

  • Nightcrawler – exklusiv verfügbar ab 1. November
  • Die Queen – verfügbar ab 1. November
  • Der Adler der neunten Legion – verfügbar ab 1. November
  • Know1ng – Die Zukunft endet jetzt – verfügbar ab 1. November
  • Das Kabinett des Doktor Parnassus – verfügbar ab 1. November
  • Nymphomaniac – Vol. I & II – exklusiv verfügbar ab 1. November
  • The Hole in the Ground – exklusiv verfügbar ab 2. November
  • Unheimlich perfekte Freunde – exklusiv verfügbar ab 3. November
  • Der Herr der Ringe 1-3 – exklusiv verfügbar ab 4. November
  • Champagner & Macarons – Ein unvergessliches Gartenfest – exklusiv verfügbar ab 5. November
  • Zombie Shooter – exklusiv verfügbar ab 6. November
  • Sommer 1943: Das Ende der Unschuld – exklusiv verfügbar ab 10. November
  • The Last Witch Hunter – verfügbar ab 11. November
  • Destroyer – exklusiv verfügbar ab 14. November
  • Höre die Stille: Die Schrecken des Krieges – exklusiv verfügbar ab 14.November
  • Hurricane – Die Luftschlacht um England – exklusiv verfügbar ab 14. November
  • Brittany Runs a Marathon – exklusiv verfügbar ab 15. November
  • Tomb Raider – exklusiv verfügbar ab 15. November
  • Breaking & Exiting – exklusiv verfügbar ab 16. November
  • Feuchtgebiete – verfügbar ab 16. November
  • Die Bestimmung – Divergent / Insurgent / Allegiant – exklusiv verfügbar ab 17. November
  • Die Geschichte vom Brandner Kaspar – verfügbar ab 17. November
  • Mädelsabend – Nüchtern zu schüchtern! – verfügbar ab 21. November
  • Pacific Rim: Uprising – exklusiv verfügbar ab 26. November
  • Hard Powder – exklusiv verfügbar ab 28. November
  • The Report – exklusiv verfügbar ab 29. November

Neue Titel zum Kaufen und Leihen im digitalen Shop bei Amazon

  • Spider-Man: Far from Home – zum Kaufen verfügbar ab 1. November / zum Leihen verfügbar ab 14. November
  • Feuerprobe – Die wichtigsten Beweise – zum Kaufen und Leihen verfügbar ab 2. November
  • Apollo 11 – zum Kaufen verfügbar ab 7. November / zum Leihen verfügbar ab 21. November
  • Bailey – Ein Hund kehrt zurück – zum Kaufen und Leihen verfügbar ab 7. November
  • Annabelle 3 – zum Kaufen verfügbar ab 7. November / zum Leihen verfügbar ab 21. November
  • TKKG – zum Kaufen verfügbar ab 7. November / zum Leihen verfügbar ab 21. November
  • Yesterday – zum Kaufen und Leihen verfügbar ab 8. November
  • ANNA – zum Kaufen verfügbar ab 14. November / zum Leihen verfügbar ab 28. November
  • Child’s Play – zum Kaufen verfügbar ab 15. November / zum Leihen verfügbar ab 22. November
  • Der König der Löwen – zum Kaufen verfügbar ab 15. November / zum Leihen verfügbar ab 21. November
  • Fast & Furious Presents: Hobbs & Shaw – zum Kaufen verfügbar ab 29. November / zum Leihen verfügbar ab 12. Dezember

Disney+ zieht die Mauern hoch: DRM-Voraussetzungen sorgen für Probleme

Disney+ geht als Streaming-Angebot im November bereits in einigen Ländern an den Start. Bei unseren Nachbarn aus den Niederlanden läuft derzeit sogar schon eine Beta. Leider kristallisieren sich durchaus auch schlechte Nachrichten heraus. Denn Disney+ bringt hohe DRM-Anforderungen mit sich.

So steht ja schon fest, dass es Disney+ auch als App für mobile Endgeräte geben wird. Wie man nun von Beta-Testern erfahren hat, sind die Voraussetzungen zum Konsum da aber sehr hoch. Das betrifft sogar nicht nur Nutzer von Android an Smartphones und Tablets, sondern auch PC-User mit beispielsweise Linux. Wer zu jener Gruppe gehört, kann Disney+ möglicherweise nicht nutzen.

So gilt zumindest für die Beta zur Streaming-App von Disney, dass als DRM-Maßnahme Widevine L1 vorausgesetzt wird. Wem dieser Begriff nichts sagt: Widevine ist ein sogenanntes Content Decryption Module (CDM), welches nicht nur von Disney, sondern auch beispielsweise von Amazon, Netflix oder auch Hulu verwendet wird, um ihre Inhalte vor Kopien zu schützen. Dabei gibt es unterschiedliche Stufen, die Voraussetzung sein können.

Beispielsweise bieten viele Android-Smartphones nur Widevine L3. Das führt dann dazu, dass etwa das Streaming-Angebot von Netflix an jenen mobilen Endgeräten nur in SD zur Verfügung steht. Disney+ geht da offenbar noch rigider vor als die Konkurrenz: Die App scheint ohne Widevine L1 gar nichts abspielen zu wollen.

Disney+: Linux-Nutzer sehen schwarz

Das betrifft aktuell auch einen anderen Nutzerkreis: nämlich Anwender mit dem Betriebssystem Linux auf ihrem PC. Auch Besitzer von Chromebooks wären betroffen, denn auch jene stecken bei Widevine L3 fest. Statt Disney+ zumindest in SD konsumieren zu können, erscheint bei jenen dann gar nichts auf dem Screen. Widevine L1 ist dabei die höchste und strengste Stufe dieser Content-Schutzmaßnahme. Disney+ setzt sie, zumindest in der Beta, ausnahmslos voraus.

Die Menüoberfläche von Disney+ erinnert etwas an die Apple TV App
Die Menüoberfläche von Disney+ erinnert etwas an die Apple TV App

Nun ist es natürlich so, dass wir hier immer noch von der Beta zu Disney+ sprechen. Disney könnte also bis zum öffentlichen Start noch Anpassungen vornehmen. Aktuell hat sich das Unternehmen dazu noch nicht klar geäußert. Sollte man beim aktuellen Kurs bleiben, dürfte es zum Start jedenfalls viele Smartphone- und Tablet-Besitzer geben, die sich wundern, warum Disney+ bei ihnen den Dienst verweigert.

Samsung Dolby Atmos Soundbar HW-Q90R im Test

Samsung präsentiert mit dem HW-Q90R Soundbar Komplettsystem das perfekte Audio-Upgrade für 4K & 8K Fernseher. Unser Test verrät, wie sich das HW-Q90R System in der Praxis schlägt. 

Samsung benennt sein Soundbar-Sortiment ähnlich seiner QLED Modelle. Somit passt der HD-Q90R Soundbar perfekt zum 4K QLED Flaggschiff Q90R und stellt damit die Speerspitze im diesjährigen Soundbar-Lineup dar. Beim HW-Q90R muss man jedoch eher von einem Soundsystem, als von einer Soundbar sprechen, die in Zusammenarbeit mit den Soundspezialisten von harman/kardon entwickelt wurde. Nach der Übernahme von Harman durch Samsung, entstand der Klangriegel sozusagen „im eigenen Haus“.

HW-Q90R mit 7.1.4 Sound

Im Lieferumfang des der HW-Q90R ist eine Soundbar, ein 8 Zoll Subwoofer sowie zwei Rear-Lautsprecher die jeweils mit einem zusätzlichen Height-Lautsprecher ausgestattet sind. Die zusätlichen Rear-Lautsprecher sind übrigens auch der einzige Unterschied zum HW-Q80R Soundsystem. Die Soundbar besitzt drei Hochtöner und sechs Tieftöner. Zwei davon sind nach oben ausgerichtet und zwei an der Seite der Soundbar angebracht. Damit sollen die Höhen- und Surround-Kanäle bedient werden. Insgesamt vier dedizierte Lautsprecher strahlen den Schall in Richtung Decke ab, welcher von dieser reflektiert wird und als Höhenkanäle auf den Zuhörer trifft. Ist die Decke zu hoch, gar nicht vorhanden oder blockieren Balken oder Hängeleuchten den Schall, kommt es zu Verwerfungen und somit zu einer unzufriedenstellenden Klangausbeute. Insgesamt verrichten 18 Lautsprecher ihren Dienst in einer 7.1.4 Installation mit einer Gesamtleistung von 510 Watt.

Musikstücke ganz neu erleben, mit dem UHQ 32bit Upscaling
Musikstücke ganz neu erleben, mit dem UHQ 32bit Upscaling

Dolby Atmos & DTS:X via HDMI

Der Subwoofer muss lediglich mit Strom versorgt werden. Die Verbindung zur Haupteinheit (Soundbar) funktioniert drahtlos. An der Soundbar befinden sich auch die Hauptanschlüsse, zwei HDMI 2.0 Ports. Diese ermöglichen das Durchschleifen von 4K/60p Signalen mit HDR10, HLG, Dolby Vision und HDR10+. An der Soundfront werden Dolby True HD und DTS-HD MA Streams inkl. Dolby Atmos und DTS:X verarbeitet. Leider können Dolby Atmos Inhalte nicht via eARC vom Fernseher an die Soundbar geleitet werden, da nicht unterstützt. Musik findet über Bluetooth und Spotify Connect ihren Weg auf das Soundsystem. 3D Sound schafft es somit nur als externe Quelle (4K Blu-ray Player, AV Receiver) auf dasn HW-Q90R System.

Die Soundbar ist in Zusammenarbeit mit dem Spezialisten für guten Ton harman/kardon entstanden
Die Soundbar ist in Zusammenarbeit mit dem Spezialisten für guten Ton harman/kardon entstanden

Doch wie klingt Samsung HW-Q90R? Was wir präsentiert bekommen, ist doch ziemlich beeindruckend. Leider können wir euch nur unseren subjektiven Eindruck wiedergeben, da wir keine Messgeräte besitzen, um unsere Aussagen zu untermauern. Stimmen werden glasklar dargestellt, egal in welcher Stimmlage. Egal in welcher Frequenz wir uns bewegen, die hohen und tiefen Tonlagen werden präzise wiedergeben. Selbst Stereo-Inhalte bekommen im Surround-Modus einen „breiteren“ Klang. Je besser die Tonspur, desto besser die Darstellung – was natürlich logisch ist. Musikstücke konnten wir ganz neu „erfahren“, dank dem integrierten UHQ 32bit UP-Scaling. Musik wird auf die komplett hörbare Frequenzbreite des Menschen erweitert um eine realistische Soundkulisse von 35Hz bis 22kHz zu ermöglichen.

Königsdisziplin 3D Sound

Selbst in der Königsdisziplin 3D Sound mit Dolby Atmos und DTS:X ist das Ergebnis der Samsung HW-Q90R Soundbar alles andere als enttäuschend. Die Höhenkanäle lassen sich nicht so gut lokalisieren wie bei realen Atmos Deckenlautsprechern, dennoch ist das, was man hier zu hören bekommt wirklich beeindruckend. Gut das Samsung hier auf die langjährige Erfahrung von harman/kardon zurückgreifen kann. Die HW-Q90R bietet eine Heimkino-Soundkulisse und harmoniert perfekt mit dem dazu angedachten TV. Auch Fernseher von Fremdherstellern werden mit der Soundbar weitaus besser klingen. Wer möchte, kann den Klangriegel auch an der Wand montieren, oder die Standfüße abmontieren, sollte das TV-Display etwas niedriger hängen.

Mit im Lieferumfang die zwei kabellosen Rücklautsprecher
Mit im Lieferumfang die zwei kabellosen Rücklautsprecher

Spezifikationen HW-Q90R:

Klangkanäle 7.1.4 (17 integrierte Lautsprecher)
Objektbasierter Sound Dolby Atmos, DTS:X
Ausgangsleistung (RMS) 510 W
Besonderheiten 4K Pass-Through, HDR10+, UHQ Upscaling
Audioausgang 3x HDMI 1x optisch
WiFi (ac)
Bluetooth
Sprachsteuerung Alexa
Lieferumfang Soundbar, Subwoofer, Wireless Rear Speakers, Fenbedienung, HDMI Kabel, Wandhalterung

Fazit

Der HW-Q90R Soundbar gibt nicht den perfekten Heimkino-Klang wieder, muss er auch gar nicht. Diesen bekommt man in dieser Preisklasse eh nicht. Das „Bundle“ ist für alle Heimkino-Fans gedacht, die die visuelle Darstellung ihres 4K/8K Fernsehers mit einem raumfüllenden, kraftvollen Klang aufwerten wollen. Das Soundsystem nimmt im Gegensatz zu aufwendigen HiFi-Anlagen weniger Platz in Anspruch, bietet dafür aber einen sehr guten Klang. Zum Zeitpunkt an dem dieser Test verfasst wurde, war der HW-Q90R für rund 1.050 Euro zu bekommen. Wir hätten uns vielleicht noch weitere analoge Anschlussmöglichkeiten sowie eARC (enhanced Audio Return Channel) gewünscht. Diese Wünsche kann uns Samsung dann mit dem Nachfolger erfüllen.

Pros

+ Sattes 7.1.4 System
+ Dolby Atmos
DTS:X
4K/60p Passthrough mit HDR (inkl. Dolby Vision)
+ Drahtlose Rear Lautsprecher

Cons

Kein eARC
Hoher Preis

Aus der Traum? Netflix will Account-Sharing ins Visier nehmen

Offiziell ist es laut AGB untersagt, stillschweigend wurde es bisher geduldet: das Account-Sharing beim Streaming-Anbieter Netflix. Offenbar könnte sich das aber in naher Zukunft ändern, wie ein ranghoher Manager bestätigt hat.

Greg Peters ist der Chief Product Officer bei Netflix. In einem Gespräch, das sich unter anderem um die letzten Quartalsergebnisse drehte, erklärte der Manager, dass sein Arbeitgeber wohl in Zukunft strenger gegen das Teilen von Konten vorgehen könnte. Aktuell nutzen viele Anwender diese Möglichkeit, um Geld zu sparen.

Zu betonen ist: Schon jetzt verstößt man damit gegen die Nutzungsbedingungen von Netflix. Derzeit ergreift Netflix aber aktiv keine Maßnahmen dagegen, wenn Nutzer sich ein Konto teilen. Eigentlich dürfen aber nur Anwender gemeinsam ein Konto verwenden, wenn sie im selben Haushalt leben. In der Praxis läuft das oft komplett anders.

Wir kennen das: Ein Nutzer abonniert Netflix und teil sein Passwort dann mit Freunden. Man teilt sich die Kosten, nutzt das Streaming-Angebot mit jeweils eigenen Unterprofilen aber von verschiedenen Orten aus. Netflix könnte das unterbinden, denn anhand der IP-Adressen ist für den Anbieter nachvollziehbar von wo aus zugegriffen wird.

Vorgehen gegen Account-Sharing ist ein Balanceakt

Das Unterbinden des Konto-Teilens ist aber ein Balanceakt. Denn es ist wiederum sehr wohl legitim, wenn derselbe Nutzer sein Konto auch unterwegs verwendet oder bei Aufenthalten in Hotels. Was Netflix einführen könnte, wäre auch ein sporadischer GPS-Check, der Nutzer von Zweitprofilen in regelmäßigen Intervallen ihren Standort zu belegen. Das ist aber weniger praktikabel als bei Spotify, die schon seit einer Weile so vorgehen. Im Gegensatz zu Spotify wird Netflix aber nicht vorwiegend mobil verwendet.

Laut einer Umfrage von CNBC teilen angeblich unter 10 % der Netflix-Nutzer ihr Konto. Uns kommt dieser Wert aber zu niedrig vor. Speziell unter Millennials sei jener Wert mit 35 % aber nochmals deutlich höher. Potenziell sollen Netflix monatlich ca. 135 Mio. US-Dollar an Einnahmen durch das Account-Sharing entgehen. Diese Zahl ist allerdings mit extremer Vorsicht zu genießen.

Denn nicht jeder, der ein geteiltes Konto mit verwendet, ist auch ein potenzieller Abonnent. Wenn etwa Oma Erna einmal im Monat bei Netflix über das Konto ihres Enkels reinschaut, um eine Dokumentation zu sehen, dann dürfte sehr unwahrscheinlich sein, dass sie ansonsten selbst ein Abo abschließen würde. Greg Peters hat jedenfalls erklärt, dass man sich bei Netflix die Lage aktuell genauer anschaue und mit Rücksicht auf die Kunden aber wohl die Daumenschrauben anziehen könnte.

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