Amazon reduziert die Einsteiger UHD-Fernseher von Sony (XG7005 Serie) sowie den UHD Player UBP-X800 und unterbietet damit die Konkurrenz! Das ideale Kombo-Angebot für Ultra HD-Einsteiger.
Nur am heutigen Mittwoch (31. Juli 2019) werden die Aktionsgeräte der XG7005 Serie zum Bestpreis angeboten. Unentschlossene Käufer können sich zwischen vier Modellen in 43, 49, 55 und 65 Zoll entscheiden. Der 43 Zöller kostet gerade einmal 509,99 Euro, das größte Modell mit 65 Zoll schlägt lediglich mit 849,99 Euro zu Buche. Die XG7005 Serie ist definitiv für UHD-Erstkäufer und Kunden mit einem etwas schmaleren Geldbeutel konzipiert. Sony stattet seinen 4K-Einstieg erstmals mit Triluminos Display-Technologie aus und liefert mit 4K X-Reality Pro und Motionflow XR eine gute Bildwiedergabe. Die Smart TV Oberfläche (kein Android TV) wurde zudem neu konzipiert und unterstützt erstmals Netflix und Youtube! Zudem verbessert die ClearAudio+ Technologie die Klangwiedergabe und soll den Nutzer vollständig mit Sound umgeben. Für viele wichtig ist auch die Recorder-Funktion des Fernsehers. Mittels externer USB-Festplatte lassen sich unverschlüsselte TV-Signale aufzeichnen.
Wer zudem einen 4K Blu-ray Player sucht, der für High Resolution Audio-Inhalte vorbereitet ist, der sollte sich das Angebot zum UBP-X800 ansehen. Das Modell unterstützt hochauflösende Audioformate, Bluetooth Audio Streaming (z.B. auf Kopfhörer), 4K HDR Wiedergabe inkl. Dolby Atmos und DTS:X sowie einen HDR to SDR Converter. Der ideale Begleiter für die XG7005 Fernseher. Wer jedoch nur nach einem Player sucht, der ggf. noch Dolby Vision unterstützt, der sollte lieber zum UBP-X700 greifen. Das Modell verzichtet auf einige Komfort-Funktionen, unterstützt keine Hi-Res Audiodateien, bietet dafür jedoch 4K Wiedergabe mit Dolby Vision HDR.
Der japanische Hersteller Panasonic steht für Qualität und kann auch mit seinen aktuellen OLED-Modellen bei vielen Kunden punkten. Für letztere lieferte man dann auch erst im Juni über ein Update den Netflix Calibrated Modus nach. Nun beweist man ein Herz für ältere Geräte!
So rollt Panasonic ab heute über ein Firmware-Update Unterstützung für HDR10+ an vielen älteren Fernsehern aus, die bis auf das Jahr 2017 zurückgehen. Das ist eine feine Sache, denn viele Hersteller geben leider nicht viel darauf ihre älteren TV-Serien mit neuen Funktionen zu versorgen – lieber möchte man den Kunden ja neue Geräte andrehen.
Panasonic beweist hier, dass auch Kundenpflege hoch auf der Prioritätenliste steht, was wir nur befürworten können. Dabei sind die Japaner Teil der HDR10+ Allianz, welche es sich zum Ziel gesetzt hat, die Ausbreitung von HDR10+ zu fördern. Im Gegensatz zu Samsung fährt Panasonic aber zweigleisig und unterstützt auch Dolby Vision an seinen Geräten.
Im Gegensatz zu HDR10 ermöglicht HDR10+, genau wie Dolby Vision, dynamisches Tonemapping für einzelne Szenen. Das erlaubt deutlich mehr Flexibilität bei der Darstellung. Panasonic verteilt die neue Firmware laut offizieller Pressemitteilung direkt ab heute. Es ist aber wahrscheinlich, dass man die Aktualisierung in Schritten ausrollt. Der eine wird also früher und der andere erst später in den Genuss kommen.
Diese Modelle von Panasonic erhalten nachträglich HDR10+
Panasonic hat auch schon eine Liste der TVs veröffentlicht, die ab heute mit HDR10+ versehen werden. Man verteilt das Update over-the-air. Wer also im Besitz einer der unten folgenden Fernseher ist, sollte ab sofort nach der neuen Firmware Ausschau halten. Ein Update mit Dolby-Vision-Unterstützung ist übrigens nach aktuellem Stand der Dinge aktuell leider hingegen nicht geplant.
Diese Panasonic-TVs erhalten ab sofort ein Update für HDR10+:
Im großen HDTVtest Shootout am 18. August 2019 stehen sich der LG C9, Samsungs Q90R, der Sony AG9 und der neue Panasonic GZW2004 gegenüber. Wer geht als großer Gewinner aus dem Blindtest hervor?
Welcher Fernseher ist der beste? Diese Frage wird immer wieder gestellt. Eine Frage auf die es laut unserer Ansicht keine definitive Antwort gibt, da eine Empfehlung nur nach einer Analyse des Nutzerverhaltens gegeben werden kann. Zum Glück gibt es ja die sogenannten TV-Shootouts. In einem Blindtest werden die vielversprechendsten TV-Geräte diverser Hersteller gegenüber gestellt und getestet. Im US-Shootout im Juni 2019 trafen bereits der der C9 OLED, Samsungs Q90R QLED, Sony AG9 OLED und Sony ZF9 LCD-TV aufeinander.
Erster Auftritt für den Panasonic GZW2004
Weitaus interessanter ist dagegen das Shootout von HDTV-Test, welches jetzt am 18. August 2019 in London stattfindet. Im großen HDTVtest Shootout am 18. August 2019 stehen sich der LG C9, Samsung Q90R, der Sony AG9 und der neue Panasonic GZW2004 gegenüber. Wer geht als großer Gewinner aus dem Blindtest hervor? Wir sind schon sehr gespannt, wie sich das Top-Modell von Panasonic schlagen wird. Der GZW2004 unterstützt nicht nur Dolby Vision (Panasonics 2018er OLEDs hatten dieses Feature noch nicht), die OLED-Panels werden zudem von Panasonic nachträglich technisch verändert, bzw. deren Ansteuerung angepasst. Dieses „Feintuning“ soll eine Helligkeitssteigerung von bis zu 30% ermöglichen. Somit hätte das Modell theoretisch einen Vorteil gegenüber die OLED-Konkurrenten C9 von LG und AG9 von Sony.
In einem TV-Shootout stehen sich die besten TV-Geräte gegenüber bzw. nebeneinander. Der Test wird meist von unabhängigen Veranstaltern abgehalten
OLED vs. QLED im Blindtest
Alle Modelle werden in der 65 Zoll Variante in den Testlauf geschickt. Im großen HDTVtest Shootout am 18. August 2019 stehen sich der LG C9, Samsung Q90R, der Sony AG9 und der neue Panasonic GZW2004 gegenüber. Wer geht als großer Gewinner aus dem Blindtest hervor? So soll einer etwaigen Markenpräferenz der Jury entgegengewirkt werden. Beim Wechsel des Bildmaterials werden die Fernseher verdeckt, damit niemand anhand der Nutzerobefläche oder Symbolen das Modell erraten kann. Als Referenz wird zudem ein Professioneller Mastering-Monitor aufgestellt. Nach der professionellen Kalibrierung der 4K Fernseher geht es dann in die Testphase. Die Jury wird sicherlich nach den ersten Testsequenzen sehen, bei welchem Gerät es sich um den Samsung QLED TV mit direktem LED-Backlight handelt. Bei den OLED-Geräten wird es deutlich schwerer werden eine Marke anhand des Bildes zu erkennen, nutzen diese doch alle ein Panel von LG Display.
Der Samsung Q90R QLED TV muss sich gleich gegen drei OLED-Konkurrenten behaupten
Getestet werden wie Kontrast Performance, Farbgenauigkeit, Bewegtbilddarstellung, Videoverarbeitung, HDR Performance, Bildqualität in hellen Räumen und Gaming. Daraus ergeben sich Gewinner in den Kategorien „Bester Heimkino TV“, „Bester Wohnzimmer TV“, „Bester HDR TV“ und „Bester Gaming TV“. Wir sind gespannt, wie sich die TV-Geräte schlagen werden und wie weit die Ergebnisse vom US-Shootout abweichen.
Die limitierte 4-Disc Steelbook Edition von ‚Alita: Battle Angel‘ hat es den Film-Fans anscheinend angetan. Die 4K Blu-ray mit besonderem Print ist nicht mehr zum regulären Preis zu bekommen. Auf Ebay werden dagegen Mondpreise von bis zu 100 Euro verlangt.
Wer vor Wochen noch gezögert hat und keine 40-50 Euro für die 4K Steelbook Variante von „Alita: Battle Angel“ auf die virtuelle Ladentheke legen wollte, der dürfte es spätestens jetzt bereuen. Die 4-Disc Variante (4K UHD, 3D-Blu-ray, HD Blu-ray + Bonus Disc) ist online nicht mehr zu bekommen. So wie es aussieht gehen sogar einige Vorbesteller leer aus. Es gibt mehrere Nutzer, die kurz vor der Auslieferung des 4K Steelbooks eine Nachricht erhalten haben, dass der Artikel nicht mehr vorrätig ist und somit nicht ausgeliefert werden kann. Sehr ärgerlich!
Ab zum lokalen Medienhändler!
Es bleibt abzuwarten, ob die Limitierung wirklich so extrem ist wie angenommen, oder ob das Preisniveau wieder sinkt, sobald die Medienhändler ihre Ware auf die Fläche stellen. Einige Filmfans konnten sich nämlich bereits vor dem offiziellen Release am 1. August 2019 bereits eine limitierte Variante im Saturn, MediaMarkt und Co. sichern. Vielleicht hat auch euer Medienhändler des Vertrauens noch ein Exemplar übrig? Ein kurzer „Einkaufsbummel“ könnte sich in diesem Fall lohnen.
Steht hoch im Kurs: Das limitierte Alita: Battle Angel 4K Steelbook
Man sieht wieder einmal, wie unterschiedlich eine Limitierung eines Artikels auszulegen ist. Den ersten großen Run auf eine 4K Steelbook-Variante gab es bei „Gladiator“. Diese wurde kurz nach Release für gerne einmal 90-120 Euro im Amazon Marketplace angeboten. Universal entschied sich jedoch dafür, eine weitere Charge zu Pressen (was dem Gedanken einer Limitierung eigentlich widerspricht) und so pendelte sich der Preis auf rund 60-70 Euro ein, den wohl nur Sammler zahlen werden.
Der Begriff „Limitiert“ lässt sich dehnen
Andere Steelbook-Varianten, z.B. von Warner Home Video oder Disney liegen dagegen wie Blei in den Regalen der Händler. Es ist schön wenn man den Kunden einen Mehrwert bieten möchte, jedoch sollte man sich auch Gedanken darüber machen, was „Limitiert“ bedeutet. Wenn nach Wochen und Monaten immer noch Steelbooks zu regulären oder bereits reduzierten Preisen angeboten werden, hat die Sonderedition ihren Sinn in unseren Augen verfehlt.
Der Autor dieses Beitrages bestellt ja eher nach dem Motto „Better safe than sorry“. Bedeutet, eine Order für eine limitierte 4K Variante wird getätigt, sobald er Artikel in Online-Shops auftaucht. Gerne sogar bei zwei Online-Händlern parallel. Eine Stornierung ist immer noch möglich, sollte einem die Ausstattung (die meist erst später bekanntgegeben wird) nicht gefällt, oder man auf den Release verzichten möchte. Bei Amazon bekommt man dank Preisgarantie zudem den günstigsten Preis zwischen Bestellung und Auslieferung in Rechnung gestellt. Die Angst vor hohen Pseudo-Preisen hält sich daher in Grenzen. Ihr wollt nicht das nächste begehrte Sammelobjekt verpassen? Nachfolgend findet ihr limitierte Varianten, bei denen sich eine Vorbestellung lohnen könnte:
Überrascht war man schon, als der erste Captain America mit einem unerwartet hohen weltweiten Gesamteinspiel einen Siegeszug durch die Kinos vollzog. Dabei waren die Gründe dafür augenscheinlich: Ein sympathischer Held, furiose Actionsequenzen und vor allem ein erfrischend selbstironischer Auftritt eines Superhelden, dessen Name eigentlich eine schlimm-patriotische Grundeinstellung hatte befürchten lassen. Und weil das im Vorgänger so gut funktionierte, hat man auch The Return of the First Avenger von beiden Seiten sehr gut beleuchtet, was militärische Aufrüstung und Gefahrenpotenziale bewirken. Rogers ist auch hier erneut derjenige, dessen ausgewogenes Gemüt vollkommen auf der Seite der Gerechtigkeit steht und der dafür auch unbequeme Fragen an die eigene Organisation stellt. Mehr als einmal gerät er mit Fury aneinander, kann dessen proaktiven Militarismus nicht teilen. So liefert ein vornehmlich zur Unterhaltung inszenierter Actionfilm ganz nebenbei überraschend deutliche Kritik am amerikanischen „War on Terror“.
Der Cap und Natasha Romanoff sind ein schlagkräftiges Team
Aber mal Politik- und Gesellschaftskritik beiseite, denn The Return of the First Avenger ist immer noch ein Actionfilm – und was für einer: Schon die Befreiung der Geiseln zu Beginn liefert eine Menge perfekt choreografierter Kampfszenen, die nur ein wenig unter der hastigen Kameraführung leiden. Das legt sich später allerdings etwas – was dann vor allem der grandiosen Aufzugs-Szene zugute kommt. Spätestens beim Zwischenshowdown auf der Stadtautobahn klappen die Münder dann endgültig weit auf und der erste echte Kampf zwischen Cpt. America und Winter Soldier gehört zum Besten, was man die letzten Jahre gesehen hat. Natürlich kann Action so rasant inszeniert sein wie sie will. Wenn sie seelenlos verkörpert wird, ist’s das Zelluloid nicht wert, auf dem sie gefilmt wird. Chris Evans, der in The Fantastic Four noch den arroganten Jungen in Flammen gab, darf auch in The Return of the First Avenger zeigen, dass er sich trotz wahrlich beeindruckender Muskelberge ganz in den Dienst einer Geschichte stellen kann, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.
Winter Soldier, der Krieger aus der Kälte
Rogers‘ neuer Sidekick, Falcon, der von Anthony Mackie sympathisch und witzig verkörpert wird, ist darstellerisch eine Bereicherung, auch wenn seine Figur (bzw. Ausrüstung) leider eher albern wirkt. Robert Redford schiebt zwar maximal Dienst nach Vorschrift, ist aber ein charismatischer Antagonist. Abseits der Darsteller werden natürlich weiter die Fäden zwischen den einzelnen Helden geknüpft, Wege für neue Abenteuer bereitet und bisher offene Fragen beantwortet. Auf diese Weise reiht sich The Return of the First Avenger hervorragend ins Marvel-Filmuniversum ein.
Gegenüber Captain America: The First Avenger, der hauptsächlich mit Panavision-Genesis-Kameras aufgenommen wurde, wechselte man für die Fortsetzung auf Geräte von ARRI und Red. Trotz deren Auflösung von 2.8K und 5K wurde jedoch dann für das Digital Intermediate auf 2K runterskaliert. Die UHD ist also eine hochskalierte Disk, keine native 4K-Scheibe. Davon ab gelangte (Disney-typisch) „nur“ HDR10 sowie der im Rahmen von Rec.2020 erweiterte Farbraum auf die Scheibe. Im laufenden Bild sorgt die dunklere Abstimmung leider für eine noch deutlichere Schwierigkeit, in den dunklen Szenen alle Details zu erkennen. Wo die BD bisweilen schon etwas düster war, sollte man für die UHD den Raum schon sehr gut abdunkeln können. Davon ab gibt es aber zwei Bereiche, in denen die UHD sichtbar besser ist.
In den dunklen Szenen lässt die UHD ein paar Federn
Und der Erste ist – durchaus beachtenswert – die Auflösung. Denn bei The Return of the First Avenger darf man ohne Zweifel von einer der am besten hochskalierten 2K-DIs überhaupt sprechen. Nimmt man beispielsweise die Totale bei 41’27 braucht man kein zwei Meter breites Bild, um die wesentlich bessere Detailtiefe auf den Gebäudeteilen rechts sowie dem kleinen Hangar wahrzunehmen. Das ist für ein 2K-DI wirklich herausragend gut. Bei der Farbgebung und dem eigentlichen Color-Grading zeigt sich, was Disney sehr oft offenbart: Wenig Unterschied zur Blu-ray. Der erweiterte Farbraum liefert zwar etwas satteres Grün und Rot, doch insgesamt sind die Unterschiede gering. Was man, wie gesagt, von der Helligkeitsabstimmung nicht sagen kann. Glücklicherweise spielen nur wenige Szenen bei echter Dunkelheit und vor allem die Action findet am Tag statt. Während der gut ausgeleuchteten Szenen ist die Bildruhe dann nochmals besser. Insgesamt ein Upgrade gegenüber der Blu-ray.
Die UHD von The Return of the First Avenger geht leider den gleichen Schritt wie jene des Vorgängers. Wo die Blu-ray immerhin noch dts-HD-High-Resolution für die Synchro lieferte, erfährt die Ultra-HD ein Downgrade in typischer Disney-Manier. Nun läuft die deutsche Spur mit einem auf 1Mbps festgesetzten Dolby-Digital-Plus-Codec. Und der ist leider nicht ganz so dynamisch wie das dts-HD-HR-Pendant der Blu-ray. Die Schießereien sind zwar nach wie vor effektvoll und auch der Subwoofer liefert nahezu die gleiche Intensität, aber man hört doch, dass der Ton komprimierter ist und weniger Dynamikspreizung bietet. Wobei man hier meilenweit entfernt ist vom flachen Sound eines Black Panther. Grundsätzlich muss man ohnehin etwas lauter einpegeln als bei den dts-HD-Pendants. Danach lässt sich durchaus noch Spaß haben, mit der DD+-Variante.
Klasse Fight-Sequenz mit coolen Atmos-Effekten
Der englische Sound bekommt für die UHD ein kleines Upgrade, wenn’s nach der Anzahl der kodierten Lautsprecher geht. Denn hier gibt’s jetzt Dolby Atmos. Auch dieser muss allerdings zunächst lauter geregelt werden als das dts-HD-MA-Gegenstück von der Blu-ray, um auf dem gleichen Niveau zu liegen. Dann lässt sich das Ganze aber recht sauber und differenziert an. In Sachen Räumlichkeit und Substanz liegt die mit True-HD-Kern ausgestattete Atmos-Fassung gleichauf mit jener der BD. Nimmt man die Höhen-Ebene hinzu, gibt es immer wieder Anlass für diese, ins Geschehen einzugreifen. Die Geräusche in der Produktionshalle des Hel-Carriers bewirken bspw. eine erstaunlich realistische Atmosphäre. Und wenn Furys Wagen auf dem Dach schliddert, kratzt es hübsch aus den Heights. Zwar wird nach der Hälfte des Films klar, dass der Atmos-Sound in Sachen Quantität keine Maßstäbe setzen will, doch er macht grundsätzlich nichts falsch. Alle Geräusche, die visuell in der Höhe verortet sind, hört man auch von dort. Dass das über die gesamte Laufzeit nicht mustergültig viele sind, liegt am Geschehen, nicht an der Vertonung.
Deutsch: Dolby Digital Plus 5.1 (85%) 2D-Betrachtung
Im Extra-Bereich von The Return of the First Avenger finden wir zunächst einen lebhaften Audiokommentar der beiden Regisseure und der Autoren. Dazu gesellt sich eine (wie immer witzige) Gag Reel sowie zusätzliche & erweiterte Szenen. Kernbereich sind die drei Featurettes: In „Kampfplätze“ gibt’s hautnahe Hintergrundmomente von den Stuntarbeiten und den großen Schauplätzen wie der Autoverfolgung oder dem Kampf zwischen Rogers und Bucky Barnes. „Am Set mit Anthony Mackie“ führt die Figur des Falcon ein – allerdings auf gerade mal zwei Minuten. In „Steve Rogers Notizbuch“ gibt es dann noch 150 Sekunden Einblick in das kurz im Film vorkommende Merkheft, für das sogar länderspezifische Varianten entworfen wurden. Alles in allem hätte man sich aber ein echtes und langes Making-of gewünscht.
Gesamtbewertung The Return of the First Avenger (85%)
The Return of the First Avenger ist Popcorn-Kino allererster Güte. Ein paar Logiklöcher werden mit atemberaubenden Actionszenen, sympathischen Helden und viel Humor locker gekittet und im Marvel-Universum gehört der zweite Ausflug des amerikanischen Kapitäns zu den gelungensten Filmen. Die UHD ist aus visueller Sicht ein Gewinn. Trotz der noch etwas dunkleren Abstimmung liefert vor allem die Detailtiefe ab. Auch die Bildruhe ist nochmals besser. Der englische Atmos-Sound macht ebenfalls Spaß und ist besser als jener des Vorgängers. Schade, dass der deutsche Ton ein leichtes Downgrade erfuhr.
Der Spears & Munsil 4K HDR Benchmark versorgt Profis und private Anwender mit bewegten Testbilder und Videosequenzen in Referenzqualität. Auch ohne technische Hilfsmittel lässt dich die Bildqualität teils drastisch verbessern.
Der 4K HDR Benchmark von „Spears & Munsil“ ist eine der beeindruckendsten Sammlungen an Testmaterial, welches wir bislang auf einer 4K Blu-ray zu sehen bekommen haben. Die Video-Experten haben sich große Mühe gegeben, alle Standards und Mastering-Stufen zu berücksichtigen. Test- und Kalibrierbilder sowie Testsequenzen wurden in 8K Auflösung gemastert und entsprechend auf 4K Auflösung (3.840 x 2.160 Bildpunkte) runterskaliert.
Testvideos für SDR, HDR10, HDR10+ und Dolby Vision
Alle Demoinhalte liegen als HDR und SDR-Version vor. So kann der TV auch für reguläres Fernsehprogramm, DVDs und Blu-rays, die den Standard Dynamikumfang nutzen, kalibriert werden. Für viele jedoch weitaus interessanter ist die Kalibrierung für High Dynamic Range Videos. Alle geläufigen Standards HDR10, HLG (Hybrid-Log Gamma), HDR10+ und Dolby Vision liegen auf der Disc ab. Man kann bei allen Videos unterschiedliche Helligkeitswerte einstellen, wie sie beim Mastering der 4K Blu-rays definiert werden. Ob 600, 1000, 2000, 4000 oder 10.000 nits, mit dem Democontent lassen sich OLED-Fernseher und Projektoren mit eingeschränkter Helligkeitsausbeute, sowie helle QLED TVs von Samsung mit bis zu 3.000 nits Spitzenhelligkeit optimal einstellen. Zudem kann man zwischen dem vollen BT.2020 Farbraum oder dem Kinostandard DCI-P3 wählen.
Testbilder wie dieses „Chroma Alingment“ bedürfen einer Erklärung
Bewegungsschärfe einstellen
Die Möglichkeiten die sich Profis und Video-Enthusiaten mit der Spears & Munsil 4K HDR Benchmark 4K Blu-ray decken einen großen Bereich einer professionellen Kalibrierung ab. Uns ist natürlich klar, dass für das bestmögliche Ergebnis auch professionelle Geräte zur Kalibrierung wie Colorimeter zum Einsatz kommen müssen. Doch selbst mit Profi-Geräten lassen sich nicht alle Faktoren einer optimalen Kalibrierung abdecken. So bietet der Spears & Munsil UHD HDR Benchmark Videosequenzen, mit denen sich die Bewegungsschärfe optimal einstellen lässt. Wenn viel actionreiche Filme, Sportübertragungen, Fußball und Co. auf dem 4K Fernseher wiedergegeben werden, für den ist dieser Benchmark Gold wert. Mit den Videos erkennt man sofort, wann die Kantenglättung, Schärfung oder Zwischenbildberechnung optimal greift und wann es die Bildverbesserungs-Technologien übertreiben.
Mit den Testbilder lassen sich unter anderem Kontraste optimal einstellen. Details in Bildern und Videos bleiben erhalten
Online-Anleitung zum UHD HDR Benchmark
Wir können jetzt nicht auf alle Details und Testbilder eingehen, die die 4K Blu-ray bietet. Das würde auch weit zu umfänglich werden. Einer der sich diese Arbeit bereits gemacht hat, ist Florian Friedrich. Auf dessen Webseite bekommt ihr wertvolle Informationen und Tipps, wie ihr das bestmögliche Ergebnis mit der Disc erreicht. Auf der der Webseite ff.de geht er auf die Basis, Bedienung und die wichtigsten Testvideos ein. Da das Menü nur in englischer Sprache vorliegt, ist der deutschsprachige Guide von Florian umso wertvoller. Wer dem Englischen mächtig ist, der kann ich auch die Guides auf spearsandmunsil.com durchlesen und mehr über den korrekten Einsatz der Disc erfahren.
Wenn wir Kritik anbringen müssten, dann diese, dass sich im Lieferumfang in unseren Augen ein umfassendes Booklet befinden müsste um Laien die Bedienung näher zu bringen. Zudem finden wir die Namenswahl und die Aufmachung der Amaray überhaupt nicht ansprechend. Ohne „Aufklärungsarbeit“ werden viele Nutzer diesen „Schatz“ links liegen lassen.
Asus bringt einen neuen Gaming-Monitor, den ROG Swift PG35VQ, welcher für Gamer einiges zu bieten haben wird. So handelt es sich hier um ein Modell mit 35 Zoll Diagonale und DisplayHDR 1000.
Monitore mit DisplayHDR 1000 sind aktuell noch rar gesät, da sie mindestens eine Helligkeit von 1.000 nits bieten müssen. Ein weiteres Beispiel wäre etwa der Philips Momentum 436M6VBPAB, welcher im Mai 2018 erschienen ist. Die Zertifizierung DisplayHDR stammt von der VESA und setzt spezifische Anforderungen voraus. Sie soll bei Kunden für mehr Transparenz sorgen.
Der Asus ROG Swift PG35VQ soll aber noch mit weiteren Aspekten punkten. Etwa nutzt der Monitor ein FALD-Backlight mit 512 Zonen, lässt sich mit bis zu 200 Hz betreiben und unterstützt Nvidia G-Sync Ultimate. Außerdem ist eine Reaktionszeit von nur 4 ms angegeben. Dank Quantum Dots soll der Monitor 90 % des DCI-P3-Farbraumes abecken. Über ein VESA-Montage-Kit ließe er sich auch an der Wand befestigen.
Asus Rog Swift PG35VQ unterstützt Nvidia G-Sync Ultimate
Wer es optisch gerne verspielter mag, kann den neuen Gaming-Monitor dank Aura Sync zudem mit weiteren Komponenten mit RGB-Beleuchtung synchronisieren. Einzig die Auflösung des Asus ROG Swift PG35VQ erfüllt die Ansprüche unserer Leser wohl nicht ganz, denn sie steht bei 3.440 x 1.440 Bildpunkten beim breiten Format 21:9. Außerdem muss der Monitor aufgrund seiner High-End-Features Lüfter einsetzen. Die aktive Kühlung verbleibe laut Asus aber dank einer dynamischen Steuerung sehr leise.
Der Asus ROG Swift PG35VQ ist ab sofort im Handel zu haben
Asus hebt zudem hervor, dass der ROG Swift PG35VQ der erste Gaming-Monitor mit integriertem ESS 9118 Digital-Analog-Konverter, einem Single-Chip Audioprozessor, welcher 24-bit/192 Lossless Playback unterstützt, sei. Im Handel ist das gute Stück ab sofort zu haben.
Asus Rog Swift PG35VQ: Neuer Gaming-Monitor für 2.799 Euro
Der Preis fällt mit 2.799 Euro allerdings hoch aus und stellt manchen TV in den Schatten. Deswegen dürften bei diesem Monitor wohl sicherlich nur absolute Gaming-Enthusiasten zuschlagen. Unten findet ihr noch einmal die wichtigsten, technischen Eckdaten.
Der 11. September 2012 – elf Jahre nach den Anschlägen auf das WTC in New York. Der als Bengasi-Anschlag in die Geschichtsbücher eingehende Überfall auf das US-amerikanische Interims-Konsulat in der gleichnamigen Stadt zog eine Welle der Kritik hinter sich her.
Ob diese Kritik berechtigt ist oder nicht, soll nicht Gegenstand dieser Rezension sein. Sehr wohl aber Michael Bays Film zu diesem Thema. Denn mit 13 Hours – The Secret Soldiers of Benghazi inszeniert der Krachwumm-Regisseur von Transformers & Co. das erste Mal seit Pearl Harbor mal wieder einen auf (politischen) Tatsachen beruhenden Film. Stand zu befürchten, dass er erneut ein romantisches Kitschgemälde vor kriegerischem Hintergrund auf die Leinwand bannen würde, darf man zunächst aufatmen. Denn basierend auf dem Buch 13 Hours: The Inside Account of What Really Happened in Benghazi von Mitchel Zuckoff zeichnet Bay ein realistisches Szenario ohne jede Romantisierung. Auch hält er den ansonsten so gerne genutzten Patriotismus überraschend im Zaum.
Eigentlich hält er sogar die Politik außen vor. Denn 13 Hours kümmert sich keinen Deut um die Hintergründe – weder um jene der Angreifer, noch um jene des US-Außenministeriums.
Sollten eigentlich nur die CIA-Dependance beschützen und geraten mitten in einen terroristischen Gewaltakt
Und so nutzt Bay die reale Geschichte schlicht dafür aus, einen atemlosen Actionfilm aufs Publikum los zu lassen, dessen Szenario unerbittlich ist. Erstaunlicherweise wollte das im Kino kaum jemand sehen. Mit gerade einmal 69 Mio. Dollar weltweitem Einspiel war 13 Hours Michael Bays mit Abstand am schwächsten performender Kinofilm. Ob’s daran lag, dass er in den USA zu einer maximal unglücklichen Zeit während der Vorwahlen zum US-Wahlkampf 2016 startete, in denen Hillary Clinton und Donald Trump erbitterte Gegner waren? Stimmen wurden laut, die vermuteten, dass sich nur politische Hardliner von dem Film angesprochen fühlten, da sie in ihrer Sichtweise (Clinton sei schuld) bestätigt fühlen würden – zumal exakt diese Klientel im Zuge des Marketings offensiv umworben wurde.
Tatsächlich dürften gerade die Hardliner enttäuscht sein. Denn – wie erwähnt – Politik spielt hier praktisch keine Rolle und Hillary kriegt NICHT ihr Fett weg. Es geht vielmehr (typisch Bay) um das Hohelied auf Soldaten und Kameradschaft. Um die Liebe zur Waffe und um klassische Rollenverteilung.
Frauen spielen in Bay-Filmen eher klischeehafte Rollen
Dass sich Bay dabei mit fortschreitender Zeit immer mehr in Computerspiel-Ästhetik verirrt und 13 Hours wie eine Call-of-Duty-Version des Kriegs gegen den Terror anmutet, ist anhand seiner Vita kaum verwunderlich – eine Kathryn Bigelow (Zero Dark Thirty) erreicht er in Sachen Differenziertheit und Ambivalenz ohnehin zu keiner Zeit. Und so ist es am Ende tatsächlich egal (was für die vier Opfer des Anschlags sowie deren Angehörige schmerzhaft sein dürfte), ob der Film auf Tatsachen beruht. Es hätte genauso eine erfundene Geschichte sein können. Für den Betrachter jedenfalls wird kaum erlebbar, welche Umstände um dieses Ereignis herum gegolten haben. Bays Adaption der Romanvorlage ist ein lupenreiner Actionfilm mit viel Geballer, viel Kameradschaft und bisweilen nervenzerrender Spannung. Denn wenn man die inhaltlichen Mängel und Bays Militär-Werbeoptik mal beiseite lässt, sorgen die zahlreichen Scharmützel natürlich für angemessene Kurzweil und spektakuläre Bilder. Außerdem wird’s durchaus gewalthaltig. Nicht umsonst fuhr sich 13 Hours in den USA das ungeliebte R-Rating ein. Aber Krieg ist nun mal kein Wattebausch-Schmeißen und dann dürfen auch mal Körper zerteilt und Kopfschüsse in Zeitlupe gezeigt werden.
Darstellerisch passt das Ganze. Mit John Krasinski hat man sogar einen Hauptdarsteller gewählt, der eigentlich mehr drauf hätte, als das Stereotyp eines Elite-Soldaten zu geben. Das zeigte er zuletzt nicht nur in seinem eigenen Film A Quiet Place, sondern auch in einer ganz ähnlich gelagerten, aber ungleich differenzierteren Rolle als Jack Ryan in der gleichnamigen Prime-Original-Serie nach Tom Clancy.
Michael Bay ist auch heute noch ein kleiner Fan von analogen Filmaufnahmen. Trotz der Integration einiger Shots mit Filmkameras entschloss er sich gemeinsam mit Kameramann Dion Beebe hier allerdings dafür, hauptsächlich digital zu schießen. Vornehmlich aufgrund der zahlreichen Nachtaufnahmen und Szenen in der „blauen Stunde“ kurz bevor das Sonnenlicht komplett verschwindet. Hier hatte er wesentlich mehr Flexibilität mit den digitalen Kameras. Hinzu gesellt sich ein im Rahmen von Rec.2020 erweiterter Farbraum sowie eine höhere Bilddynamik nach HDR10 und Dolby Vision. Letzteres, so viel vorweg, ist die bessere Variante, die UHD zu schauen. Doch dazu später mehr.
Grundsätzlich punktet die UHD in jeder Situation mit einem harmonischeren Look. Die teils drastischen Farben werden wieder zu einer etwas natürlicheren Variante verändert, was vor allem bei den grünen Grasflächen deutlich wird, die über die BD fast neonfarben sind. Hauttöne geraten weniger gelb, sondern sind wärmer/gebräunter. Auch das wirkt insgesamt angenehmer.
Die UHD punktet mit satten Kontrasten und per Dolby Vision mit sehr guter Homogenität
Dazu ist der Kontrastumfang durchweg höher und lässt auch im Schwarz (wie zuletzt bei einigen UHDs) nicht nach. Zusätzlich werden die deutlich besseren Spitzlichter hier besonders auffällig. Glanz in Augen, Lichter auf dem Gelände – alle punktuell-hellen Quellen kommen wesentlich prägnanter rüber. Genau hierfür wurde HDR erfunden – klasse. Die Detailtiefe und Schärfe ist aufgrund der nur hochskalierten UHD erst bei großen Bild-Diagonalen oder Schriften auffällig. Zwischen Dolby Vision und HDR10 hat – wie oben erwähnt – DV die Nase vorn. Der Grund dafür ist die etwas weniger übertriebene Darstellung von Hauttönen. Während HDR10 hier in einigen Szenen arg rotbraun wirkt, lässt Dolby Vision das Geschehen natürlicher wirken. Auch in der Dunkelheit wirkt DV souveräner. Dennoch sind beide Fassungen ein sichtbares Upgrade zur Blu-ray.
Wie so oft in den letzten Jahren hat es Anbieter Paramount auch bei 13 Hours wieder nicht geschafft, dem deutschen Ton mehr als eine schnöde Dolby-Digital-Spur mitzugeben. Gleichzeitig glänzt der Originalton mit einer unkomprimerten Dolby-Atmos-Fassung (True-HD-Kern) – einen viel größeren Abstand zwischen zwei Tonformaten kann man rein technisch kaum bieten. Betrachten wir uns das Ganze aber mal unvoreingenommen:
Die DD-Fassung ist zunächst einmal zu leise. Man muss deutlich höher einpegeln als bei üblichen Referenzpegeln. Dialoge dominieren zu Beginn und dürften etwas offener klingen. Etwas brummelig tönen sie aus dem Center. Davon ab kann der deutsche Sound aber durchaus Akzente setzen. Hat man ihn einmal rund 10 dB lauter eingepegelt, offenbart er während des wummernden Scores in Actionszenen auch ganz guten Schub und stellt eine verhältnismäßig gute Dynamik her. Viel besser wird es aber noch, wenn das Konsulat gestürmt wird. Die noch entfernten Schüsse werden erstaunlich präzise aus den Effektlautsprechern wiedergegeben und klingen richtig klasse – inklusive der Querschläger. Werden die Raketenwerfer abgefeuert, gibt richtig was auf die Ohren. Das ist für eine DD-Tonspur aller Ehren wert. Wechselt man während dieser Sequenz auf die englische Atmos-Fassung, merkt man allerdings, was absoluter Tiefbass und perfekte Präzision ist. Was die Projektile und Geschosse der Panzerfäuste sowie die späteren Salven aus den MGs hier abliefern, ist absolut referenzwürdig.
Dolby Digital klingt zwar gut, aber die englische Atmos-Spur fetzt erst so richtig
Wechseln wir auf die Höhen-Ebene vom O-Ton, bzw. betrachten sie zusätzlich zum Gesamtgeschehen, so braucht es keine drei Minuten, bis die Heights das Flugzeug sowie die darauf folgenden Lautsprecher-Durchsagen im Flieger und am Flughafen sehr deutlich von oben präsentieren. Während des beginnenden Überfalls auf das Konsulat zischen dann aber mehrfach die Geschosse der Panzerfäuste durch die Luft und während der Explosion nach 44 Minuten setzt es eine von allen Lautsprechern ausgeführte Sog-/Druckwelle. Die gibt es dann gleich in mehreren Detonationen und auch in der Folge setzt es immer wieder direktionale Effekte wie das Motorengeräusch des Mercedes nach knapp 55 Minuten, wenn unsere Protagonisten über die Kamera hinweg fahren. Bis zum feurigen Finale werden die Heights immer wieder mit eingebunden und lassen das Kriegsgeschehen auf hohem akustischen Niveau über sämtliche Speaker ins Heimkino gelangen – klasse.
Deutsch: Dolby Digital Plus 5.1 (85%) 2D-Betrachtung
Michael Bays 13 Hours ist kein differenzierter Kriegs-, sondern ein lupenreiner Actionfilm. Dessen ständiges und ziemlich arrogantes Kompetenzgerangel ALLER Beteiligten nervt zwar gewaltig, aber die Kampfsequenzen sind wirklich atemlos und extrem packend inszeniert. Nichts für den Feinschmecker-Abend, aber sehr wohl etwas, um mal die Birne frei zu blasen. Ob man die UHD braucht, wo sie doch „nur“ ein hochskaliertes 2K-Bild mit HDR10 und Dolby Vision liefert und keinerlei Verbesserung beim Ton? Ja, man braucht sie! Vor allem, wenn man den Film ohnehin noch nicht hat. Denn das Bild ist durchweg besser als das der Blu-ray. Mit besserem Schwarzwert, sichtbar höherem Kontrastumfang und tollen Spitzlichtern in den dunklen Szenen der zweiten Stunde bietet die Scheibe bisweilen echtes Show-Potenzial.
In der 31. Kalenderwoche lockt Amazon mit „Sommer, Sonne, Sonderangebote!“. Über 1.500 Filme & Serien auf DVD, Blu-ray und 4K Ultra HD Blu-ray sind bis zu 50% reduziert. Die Highlights der Aktion findest du hier!
Es ist schon seit 2017 möglich via Google Play Filme & Serien ausgewählte Titel in 4K mit HDR zu erstehen. Das Gros des Angebots bleibt allerdings den USA und Kanada vorbehalten. Das gilt zunächst auch für die Neuzugänge von Disney.
Immerhin kann man auch in Deutschland beispielsweise „Spider-Man: Homecoming“ in 4K über Google Play Filme & Serien beziehen. In den Vereinigten Staaten ist das Angebot aber ungleich größer, als hierzulande. Dieses Gefälle vergrößert sich nun abermals. Denn überm großen Teich fügt nun auch Disney allerlei Filme im digitalen Store von Google hinzu. Dazu zählen beispielsweise auch Titel von Lucasfilm, Marvel und Pixar.
Die Filme lassen sich in 4K aber nicht ausleihen, sondern nur kaufen. Zu den Launch-Titeln zählen „Avengers: Infinity War“, „Captain Marvel“, „Coco“, „Solo: A Star Wars Story“, „Black Panther“ und „Der König der Löwen“. Alle genannten Filme bieten neben der erhöhten UHD-Auflösung gegenüber den HD-Pendants auch noch HDR10 als Vorzug. Weder Dolby Atmos noch Dolby Vision sind allerdings an Bord.
Die kosten für die einzelnen Titel liegen über denen der HD-Versionen und spielen zwischen 20 bis 25 US-Dollar. Wirklich lohnenswert sind die Käufe damit rein wirtschaftlich gedacht nicht, da man die Ultra HD Blu-ray der genannten Filme in den USA im Grunde für die gleichen Preise erhält. Als Dreingaben winken dann die regulären Blu-rays plus digitale Kopien – und natürlich eine bessere Bildqualität als bei den rein digitalen Varianten über den Google Play Store. Vom Bonusmaterial mag man da fast gar nicht anfangen.
Deutschlandstart der 4K-Versionen ist ungewiss
Ob und wann Disney seine 4K-Versionen auch in Europa bzw. Deutschland zu Google Play Filme & Serien hieven wird, ist aktuell leider ungewiss. So gibt es auch die meisten anderen 4K-Filme, welche in den USA über den Play Store digital zu haben sind, hierzulande nicht über die Plattform von Google. Auch „Avengers: Endgame“ soll übrigens in den USA schon ab dem 30. Juli in 4K mit HDR über den Play Store zur Verfügung stehen.
In den USA bietet Disney nun seine Titel auch in 4K über Google Play an
Weitere Katalogtitel will Disney in den kommenden Wochen und Monaten noch ergänzen. Damit setzt man nun auch Apple unter Druck, denn bei iTunes stehen die Filme von Disney nur in HD zur Verfügung. Hier dürfte Apple in Zusammenarbeit mit Disney aber sicherlich bald nachziehen. Das Problem könnte sein, dass Apple von Studios verlangt ihre 4K-Versionen zum selben Preis anzubieten wie die HD-Varianten. Diese Strategie scheint nicht so ganz nach Disneys Geschmack zu sein.