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Video-Streaming unterwegs: StreamOn bleibt den Kunden erhalten

StreamOn der Telekom schien kürzlich auf der Kippe zu stehen. Diese Dienstleistung erlaubt es Kunden im Rahmen ihrer Mobilfunktarife bestimmte Angebote nicht auf das Datenvolumen anrechnen zu lassen. Nun hat die Telekom Änderungen an StreamOn vorgenommen, damit man StreamOn weiterhin anbieten kann.

Das Oberverwaltungsgericht Land Nordrhein-Westfalen hatte entschieden, dass StreamOn in der bisherigen Form nicht weiter angeboten werden durfte. Dies wurde durch die Bundesnetzagentur untermauert, welche StreamOn attestierte gegen die Netzneutralität und auch gegen europäische Roaming-Regelungen zu verstoßen. Einen dagegen gerichteten Eilantrag der Telekom lehnte das Verwaltungsgericht Köln prompt ab.

Auch eine weitere Beschwerde der Telekom lehnte man am 12. Juli 2019 durch das Verwaltungsgericht Köln ab. Da sah es also erst einmal schlecht aus für mobiles Streaming ohne Datenvolumen über StreamOn. Inbegriffen sind beim Angebot der Telekom etwa auch Amazon Prime Video, Netflix, Sky, DAZN und YouTube, so dass viele unserer Leser mit Telekom-Vertrag das Angebot sicherlich ebenfalls gerne unterwegs für Videogenuss genutzt haben.

Mittlerweile hat die Telekom StreamOn aber entsprechend angepasst, was für Kunden sogar von Vorteil ist. Denn zusätzliche Kosten bleiben aus, es gibt aber neue Vorteile. So hebt die Deutsche Telekom die Bandbreitenoptimierung auf – das bedeutet es gibt für das Video-Streaming keine entsprechende Beschränkung mehr, welche die Qualität einschränken könnte.

StreamOn auch innerhalb anderer EU-Länder nutzbar

Außerdem ändert die Telekom, dass StreamOn in Zukunft dann auch innerhalb anderer EU-Länder nutzbar sein wird. Auch damit richtet man sich nun nach der Kritik der Bundesnetzagentur. Bemängeln kann man an StreamOn aber weiterhin, dass die Netzneutralität gewissermaßen unterlaufen werde, indem einige Anbieter bevorzugt behandelt werden.

Aktuell ist das zwar für die Kunden der Telekom zum Vorteil, kann auf lange Sicht aber dazu führen, dass es weniger Konkurrenz gibt und gerade Start-Ups es schwerer haben Fuß zu fassen. Hier dürfte die Diskussion um StreamOn trotz der Änderungen auch in Zukunft nicht abreißen.

Medienstaatsvertrag sorgt für harsche Kritik durch Bevormundung der Zuschauer

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Aktuell ist geplant den ohnehin bereits umstrittenen Rundfunkstaatsvertrag bald durch einen der modernen Zeit angepassteren Medienstaatsvertrag zu ersetzen. Doch mit „modern“ ist das so eine Sache, denn viele Industrieverbände und auch unabhängige Pressestimmen kritisieren den geplanten Medienstaatsvertrag scharf.

So wirkt der Medienstaatsvertrag so, als sei er stark an den Lobbyinteressen der traditionellen TV-Branche bzw. noch stärker des öffentlich-rechtlichen Systems ausgerichtet. Er versuche veraltete Vertriebsmodelle zu zementieren, den Nutzern Optionen vorzuenthalten und Innovationen zu behindern – zumindest trägt man diese Kritikpunkte vor.

Ein positiver Aspekt: Theoretisch benötigte bislang fast jeder Nutzer, der regelmäßig Livestreams überträgt, etwa über Plattformen wie Twitch oder YouTube, eine eigene Rundfunklizenz. In Zukunft wird das nur noch für Angebote gelten, die parallel im Durchschnitt von mehr als 20.000 Nutzern angesehen werden und auch zur Meinungsbildung beitragen.

Die großen Verbände der digitalen Wirtschaft – Bitkom, Anga, Eco und ZVEI – kritisieren einen Punkt scharf: Die Medienanstalten sollen entscheiden, welche Angebote besonders wichtig sind und jene hervorheben können – da denkt man sicherlich in erster Linie an die Öffentlich-Rechtlichen, welche aktuell ein erhebliches Relevanzproblem haben.

Der Sinn dahinter soll vermeintlich sein, dass man eine Dokumentation ins Zentrum rücken könnte. Diese Regelung würde dann Video-On-Demand-Anbieter und Plattformen für lineares Fernsehen betreffen, etwa Zattoo, die sich danach richten müssten. Allerdings birgt jene Praxis die Gefahr, dass die Vielfalt der Inhalte leide bzw. ein ungleicher Wettbewerb entstehe.

Benutzern soll die Freiheit genommen werden

Als bevormundend wird auch empfunden, dass die Anbieter der Inhalte entscheiden sollen, wie ein Nutzer seiner Oberfläche zu konfigurieren hat. Etwa dürften Bild-in-Bild-Modi und Split-Screen-Einstellungen nur dann eingesetzt werden, wenn der Anbieter das auch erlaubt. Zumindest sieht das eine Regelung aus dem Entwurf zum Medienstaatsvertrag so vor. TV-Hersteller, App-Entwickler und Co. müssten sich also nach jenen Vorgaben richten und manche Angebote einstellen bzw. für die Nutzer Darstellungsoptionen ausschließen.

Das Ziel des Medienstaatsvertrages ist offensichtlich, die Nutzer zu lenken und mehr zu traditionellem linearem Fernsehkonsum zurückzuführen. Die Branchenverbände kritisieren, dass die rigiden Maßnahmen aber wohl eher das Gegenteil zur Folge haben dürften: Dass gerade junge Nutzer aufgrund der Einschränkungen noch größere Distanz zu althergebrachten Anbietern suchen. Noch ist jedoch Zeit für Überarbeitungen, denn der aktuelle Entwurf muss natürlich nicht zwangsweise dem finalen Ergebnis entsprechen.

Samsung demonstriert 8K/HDR Fernsehübertragung auf dem neuen Q950R 8K TV

TV-Hersteller Samsung und die koreanische Sendeanstalt KT Skylife haben erfolgreich die Übertragung eine 8K/HDR Fernsehsignals auf einem Q950R 8K TV demonstriert. Die Übertragung wurde unter anderem durch den neusten HDMI Standard ermöglicht. 

Samsung und KT Skylife gewähren einen Blick in die Zukunft. Die Unternehmen haben in Kooperation eine vollständige 8K/HDR-Wiedergabekette auf die Beine gestellt. Ein natives 8K/HDR Signal mit 60 Vollbildern pro Sekunde wurde mittels dem neuen DVB-S2X Standard an einen Prototypen-Receiver von KT Skylife übermittelt. Die Hardware dekodierte das HEVC-Videosignal, dass mit bis zu 100 Mbit/s übertragen wird. Über eine HDMI 2.1 Schnittstelle wurde das Signal dann an Samsung Q950R 8K QLED TV ausgegeben. Die Videosignale wurden vom Q950R korrekt interpretiert, einen Großteil der Mammutaufgabe hat aber sicherlich der Sat-Receiver von KT Skylife übernommen.

Samsung 8K QLED TVs aus 2019 unterstützen laut Angaben von Samsung den neusten HDMI-Standard, welcher es erst ermöglicht 8K Signale mit 60 Vollbilder pro Sekunde und kombiniert mit High Dynamic Range (HDR) zu empfangen. Lee Hyo-jang, Vize-Geschäftsführer der Video Display Abteilung bei Samsung Electronics, betont, dass Samsung seine Vorreiterrolle im 8K-Markt weiter ausbauen wird.

Stolz präsentieren die Kollegen von KT Skylife den 8K/HDR Demostream auf einem Samsung Q950R
Stolz präsentieren die Kollegen von KT Skylife den 8K/HDR Demostream auf einem Samsung Q950R

Für KT Skylife war der Test die Bestätigung, dass Satellitenübertragungen in 8K Auflösung in einer hohen Bitrate in einer stabilen technischen Umgebung möglich sind. Die Sendeanstalt möchte auch in Zukunft mit lokalen und internationalen Unternehmen an die Erweiterung der UHD-Technologie für Satellitenübertragungen arbeiten.

Für den japanischen und koreanischen Markt haben 8K Übertragungen eine gewisse Relevanz. Vor allem Japan fasst die Übertragung der Olympischen Spiele 2020 in Tokio ins Auge und möchte eine flächendeckende Übertragung in 8K-Qualität gewährleisten. Für den europäischen Markt hat die letzte Ausbaustufe des Ultra HD Standards dagegen wohl keine Bedeutung. Die großen Sendeanstalten haben sich erst kürzlich für eine stabile 4K Übertragung gerüstet. Ein lineares 8K-Programm ist daher bereits aus Kostengründen wohl keine Option.

 

Panasonic 2019 OLED TVs erhalten durch die Bank die „Netflix Recommended“ Auszeichnung

Die Panasonic OLED Fernseher aus 2019 erhalten alle die „Netflix Recommended“ Auszeichnung. Auch einige LCD-TVs der GXW-Serie wurden von Netflix als „optimal“ eingestuft. 

Wer die neue Staffel „Stranger Things“, „Comedians auf Kaffefahrt“ oder Abstrusitäten wie das Glasbläser-Battle „Blown Away“ in bester Bildqualität genießen möchte, der darf getrost zu einem Panasonic OLED TV aus dem Produktjahr 2019 greifen. Netflix hat die Modelle anhand verschiedenster Kriterien getestet und für gut befunden. Mit dem „Gütesiegel“ kann sich der Käufer sicher sein, dass der Fernseher das Bester Erlebnis für Netflix bietet. Doch nicht nur die Bildqualität spielt eine Rolle, auch die Leistung des TV-Gerätes, Benutzerfreundlichkeit und andere Funktionen werden auf den Prüfstand gestellt.

Panasonic OLED TVs überzeugen Netflix

Film- und Serienliebhaber sind also mit der GZW2004, GZW1004 und GZW954 Serie mehr als gut aufgehoben. Vor allem Netflix Originale werden so nah wie möglich an der Vision der Produzenten und Regisseure dargestellt. Die Panasonic OLED TVs haben bereits den „Netflix Calibrated Modus“ spendiert bekommen. Ist dieser aktiviert, werden die Inhalte im Heimkino optimal dargestellt, so wie es die professionellen Filmemacher auf den Studio-Monitoren der Post-Produktion vorgesehen haben.

Neben den 4K OLED TVs aus 2019 mit Dolby Vision, unterstützen auch die LCD-Modellreihen GXW945, GXW904 und GXW804 den „Netflix Calibrated Modus“ und sind ebenfalls mit der „Netflix Recommended“ Auszeichnung gekürt worden.

Folgende Serien werden von Netflix empfohlen:

  • GZW2004 Serie
  • GZX1509 Serie
  • GZN1508 Serie
  • GZF1507 Serie
  • GZT1506 Serie
  • GZW1004 Serie
  • GZW954 Serie
  • GXW945 Serie
  • GXW904 Serie
  • GXW804 Serie

Nvidia Shield erhält ab sofort Android TV 9.0 Pie

Nvidia versorgt seine Shield Android TV ab sofort mit einer Aktualisierung auf die Shield Experience 8.0. Letztere basiert auf Android 9.0 Pie. Mit dem neuen Betriebssystem halten natürlich auch viele neue Features Einzug.

Beispielsweise ist erwähnenswert, dass die Nvidia Shield Android TV nach der Aktualisierung für die Netflix-App Dolby Digital 5.1 Plus mit bis zu 640 kbps unterstützt. Wer also eine entsprechend schnelle Internetverbindung verwendet, darf sich über erhöhte Tonqualität freuen.

Außerdem bietet Amazon Prime Video nach dem Update 4K Cast. Stöbert ihr also etwa am Smartphone nach neuen Inhalten und startet sie über das mobile Endgerät an der Shield, könnt ihr dennoch die UHD-Versionen anstoßen. In den USA kommt zudem noch für FandangoNOW 4K- und HDR-Unterstützung hinzu.

Zudem hat nicht nur die Oberfläche der Shield eine dezente Überarbeitung erfahren, sondern auch die Twitch-App wurde überarbeitet. Im System fällt beispielsweise auf, dass die Lautstärkeregelung nun vom oberen an den rechten Bildschirmrand gewandert ist. Laut Nvidia erhält außerdem GeForce Now mehr als 20 neue Spiele zum Streamen. Zudem gibt es neue, nativ laufende Spiele: Das sind „Unknown Fate“, „Wonder Boy: The Dragon’s Trap“ und „SiNKR2.

Nvidia überarbeitet auch die Systemeinstellungen der Shield Android TV

In den Systemeinstellungen zur Anzeige gibt es nun zudem eine neue Option, welche die Shield automatisch je nach Inhalt den Farbraum wechseln lässt. Außerdem wurden kleinere Einstellungen rund um USB- und Bluetooth-Accessoires optimiert. Zusätzlich erhalten sowohl die Fernbedienungen als auch die Controller aus den Jahren 2015 und 2017 neue Firmwares.

Nvidia versorgt sowohl die Nvidia Shield Android TV aus dem Jahr 2015 als auch die Revision aus dem Jahr 2017 (hier unser Testbericht) ab sofort mit der Aktualisierung auf Android TV 9.0 Pie. Die Pflege der Hardware bleibt also weiterhin vorbildlich, denn es dürfte kaum einen anderen Hersteller geben, der seine TV-Box seit nun mittlerweile vier Jahren derart konstant mit Updates versorgt.

The First Avenger: Civil War 4K Blu-ray im Test: Tolles Bild, unglücklicher Ton

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Inhalt (80%)

Im dritten Captain-America-Film nimmt die Konfrontation des Caps mit seinen bisherigen Superhelden-Kollegen größere Ausmaße an: Die Avengers spalten sich regelrecht in zwei verfeindete Lager, die alles daran setzen, die Auseinandersetzung für sich zu entscheiden. Nie zuvor waren so viele Superhelden in einem anderen Marvel-Film vertreten. So laufen neben dem harten Kern der Gruppe unter anderem auch der Winter Soldier, Ant-Man, Spider-Man, Black Panther und Vision auf. Dass bei dieser Masse an Charakteren der Film an sich nicht unübersichtlich wird, ist den individuellen Entwicklungen der einzelnen Superhelden zu verdanken. Man erfährt bei einigen Figuren, was sie in der Vergangenheit durchgemacht haben und welche Beweggründe sie haben, sich auf eine der Seiten zu schlagen. Die gut zweieinhalb Stunden, die Marvel-Verfilmungen mittlerweile regelmäßig dauern, haben aber auch schon mal Tempoverschleppungen zu kämpfen. In First Avenger: Civil War geht es ja nicht nur um den Konflikt innerhalb der Superheldentruppe, sondern auch um einen neuen Bösewicht (etwas klischeehaft mit Daniel Brühl besetzt) , der ein ganz besonderes Interesse daran hat, die Avengers gegeneinander aufzuwiegeln. Und (wie man es auch von Marvel-Filmen kennt) natürlich hat dieser Baron Zemo auch eine persönliche Motivation. Denn meist haben die Bösen im Universum des Comic-Giganten eben auch eine bittere Vorgeschichte.

Daniel Brühl fungiert als böser Gegenspieler Zemo

Natürlich kommt trotz der dramatischen konfrontativen Ereignisse die typische Mischung aus Action, Witz und Spannung nicht zu kurz! Ein besonderes Highlight und eine Bereicherung des Films ist sicherlich auch der Auftritt des jungen Spider-Man, der von Tony Stark angeheuert wird. Die zweite Portion Humor liefert Vision, wenn er ungebeten durch die Wand eintritt oder sich beim Kochen versucht. Auch Ant-Man, dessen Soloauftritt zu Unrecht weniger erfolgreich war als die Filme seiner Kollegen, trägt mit seiner pfiffigen Art zu der gewissen Portion Komik ibei. Nicht wirklich erwähnt werden muss die Tatsache, dass die Actionszenen vom Feinsten sind – und das gilt nicht nur für die riesige Kampfszene zwischen den Anhängern beider Lager auf dem (Leipziger) Flugfeld, die vor allem von spektakulären Effekten und Kampfmoves dominiert wird. Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs. Schon Black Widows behendes Schwingen über Hindernisse auf dem Markt von Lagos sowie ihre Kampfszenen in London sind traumhaft inszeniert und die Verfolgungsjagd zwischen Wintersoldat, Cap und Black Panther im Tunnel macht trotz des fiesen Product-Placements richtig Spaß.

Der Winter Soldier kämpft nun an Caps Seite

Es ist aber nicht nur die Action, die überzeugen kann. Auch unerwartete Ereignisse aus der Vergangenheit, die für große Spannung sorgen, tragen zum Gelingen bei. Das große Moment, das First Avenger: Civil War allerdings ausmacht, ist die Tatsache, dass man als Zuschauer beide Seiten nachvollziehen kann. Man weiß, woher die Figuren kommen, welche Entwicklungen sie durchgemacht haben. Und man versteht, warum ein Tony Stark (immerhin derjenige, der stets Befehle der Regierung in den Wind schoss) nun plötzlich anders denkt, während ein Captain America (als ursprünglicher Befehlsempfänger) im Verlaufe der Filme mehr und mehr Misstrauen in Politiker und Machthaber entwickelte.

Bildqualität (90%)

Ausgehend von The Return of the First Avenger wechselten die Russos erneut die Kameras. Unter andem kam die Arri-Alexa-65 zum Einsatz – und zwar während des Showdowns auf dem Flughafen. Dort drehte man mit den großen IMAX-Kinos im Hinterkopf auf dem großen 65mm-Sensor, um möglichst viel von der Vielzahl an Figuren und Kampfhandlungen abbilden zu können. Jedoch nutzt auch die UHD NICHT das Vollformat in diesen Szenen. Das Bild bleibt bei 2,39:1, weshalb nach wie vor die 3D-Blu-ray die einzige Disk ist, die dort aufs 1,85:1-„Voll“format wechselt. Für die UHD rechnete man die unterschiedlichen Auflösungen der verwendeten Kameras auf ein 2K DI runter, weshalb auch die UHD des dritten Cap-Abenteuers „nur“ eine hochskalierte 4K-Scheibe ist. Nun hat die Blu-ray ja praktisch schon ein fast perfektes Bild, sodass es für eine hochskalierte UHD vermutlich schwer wird, dies zu toppen.

Spider-Man schaut vorbei und lässt seinen Anzug über die UHD kräftiger Rot erscheinen

In der Tat muss zunächst einmal die etwas dunklere Abstimmung umarmt werden. Da dies nichts Ungewöhnliches ist, darf man das Auge dann auf den integrierten, im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum, sowie auf die höhere Bilddynamik HDR (hier: HDR10) werfen. Letztere liefert in gut ausgeleuchteten Szenen tatsächlich noch mal eindrucksvoller Schwarz-/Weiß-Kontraste ab – beispielsweise während Peggys Beerdigung. Das Weiß der Hemden ist im Verhältnis zum Schwarz der Anzüge noch prägnanter. Leider sorgt aber die etwas stärkere Abdunklung der Ultra-HD für etwas geringere Durchzeichnung in den dunkleren Szenen. Außerdem wirken Gesichter dann schon mal etwas arg sonnengebräunt. Dem stehen wirklich extrem gut konstrastierte, dynamische und sehr scharfe Einstellungen in den gut ausgeleuchteten Szenen gegenüber, die zum Besten gehören, was hochskalierte Ultra-HDs bisher ablieferten. In Totalen gibt es außerdem sichtbar mehr Detailtiefe – wie beispielsweise beim Anflug auf Wien. Die Gebäude haben bessere Kanten, klarere Linien und mehr sichtbare Details. Die UHD ist also ein bisschen von beidem: Oftmals noch etwas stärker als die BD, manchmal aber etwas schwächer.

Tonqualität (85%)

Leider geht Disney auch hier wieder den Weg, dass die UHD ein kleines Downgrade für den deutschen Ton liefert. Dieser liegt nun nicht mehr in dts-HD-HR vor, sondern in Dolby Digital Plus. Allerdings darf Entwarnung insofern gegeben werden, dass die DD+-Fassung hier nicht schlechter/schwächer klingt. Wer hier einen Unterschied raushört, hat wirklich ein sehr feines Gehör. In Sachen Dynamik und Detailfreude liegt sie auf gleichem Niveau wie die dts-HD-Fassung der BD, weshalb die gleichen positiven Eigenschaften des Sounds der Blu-ray auch für die UHD gelten dürfen. Auch wenn’s schade ist, dass man dem deutschen Zuhörer eine Atmos-Fassung verwehrt. Wie schon bei beiden Vorgängern (und bei den meisten anderen Disney-Titeln der letzten Monate) sind DD+-Synchro und Atmos-Fassung allerdings wesentlich leiser eingepegelt, wenn man es mit den dts-HD-Versionen der Blu-ray vergleicht. Gut sechs dB muss man anheben, wenn der Bass-Sweep nach 50’10 mit derselben Intensität in die Magengegend drücken soll. Dann jedoch liegen die englische Atmos-Version und die dts-HD-MA-Spur der Blu-ray absolut gleichauf. Stellt sich also die Frage nach der Integration der Höhen-Speaker:

Wo der Black Panther auftaucht, wird es akustisch dynamisch

Diese melden sich erstmals, wenn der Glasbehälter sich nach oben öffnet, in dem Bucky seine Zeit verbracht hat. Ganz cool sind die quietschenden Sounds bei der Falcon-Vision im Prolog, während man vom Überschlag des LKW durchaus etwas von oben hätte hören dürfen. Immerhin befindet sich die Kamera in dem Moment auf Bodenhöhe, bzw. -tiefe. Dass es danach gut 30 Minuten dauert, bis wieder etwas passiert, liegt an der Story, die sich in der ersten halben Stunde Zeit nimmt, sich langsam aufzubauen. Nach der Explosion wuscht dann der Rauch nach oben, wobei man zuvor durchaus auch während des eigentlichen Feuerballs ein paar Trümmer-Signale nach oben hätte legen können. Immerhin hört man im Nachgang auch mal einen Hubschrauber in der Luft – allerdings erst im zweiten Moment. Irgendwie macht’s den Anschein, als wäre man doch etwas konservativ an den Atmos-Track für den dritten Cap-Film ran gegangen.

Im Finale gibt es einige coole 3D-Sounds über die englische Atmos-Spur
Schüsse von den Heights gibt’s beispielsweise erst während des Überfalls auf Bucky und Cap. Und direkt drauf knallt einer der Typen von oben durch ein Dachfenster und man hört rein gar nichts . Dann, zwei Minuten später, gibt es endlich mal richtig vehement was auf die Ohren, wenn der Helikopter von hinten ins Bild fliegt und auch aus ihm heraus geschossen wird – warum nicht gleich so, möchte man fragen? Immerhin gibt’s natürlich noch die Kampfsequenz auf dem Flughafengelände von Leipzig: Umherfliegende Autos, Iron Man und War Machine, die ständig über die Heights düsen, das Herausschießen von Spideys Spinnenfäden, deutlicher Hall wenn Caps Schild beinahe demoliert wird oder der Energiestrahl von Vision – das macht schon Spaß. Selbst wenn auch hier das eine oder andere visuell zu erkennende Effekte akustisch ohne Entsprechung bleiben.
  • Deutsch: Dolby Digital Plus 5.1 (90%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (90%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (60%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Englisch: Dolby Atmos (75%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Bonus (60%)

Im Bonusmaterial der Single-Blu-ray-Disk wurden ein Audiokommentar sowie Pannen vom Dreh und vier zusätzliche/erweiterte Szenen abgelegt. Der Featurette-Bereich umfasst drei Dokumentationen. Die erste von ihnen ist zweigeteilt und hört auf den Namen: „Entzweit gehen wir zugrunde – Making-of“. Hier zeichnet man den Weg vom letzten Avengers-Film nach und schildert, wie man die Idee des „Civil War“ umsetzte. Auch auf die neuen Fähigkeiten und die einzelnen Figuren wird eingegangen. Und natürlich schildert man intensiv den finalen Kampf. Im zweiten Featurette „Captain Americas Perspektive zu Civil War“ wird gezeigt, welche Entwicklung Cap durchgemacht hat. Der dritte und letzte Bericht schildert hingegen „Iron Mans Perspektive zu Civil War“ – also den Weg, den Tony Stark gegangen ist .

Gesamtbewertung The First Avenger: Civil War (85%)

The First Avenger: Civil War ist ein spektakulärer Marvel-Film, der zwar bisweilen ein wenig zur Superhelden-Nummernrevue zu verkommen droht, am Ende aber mehr Tiefe und Entwicklung zeigt als Genrekollegen. Zwar hat das Ganze kaum mehr etwas mit einem „Soloabenteuer“ zu tun, doch wer Marvel kennt, weiß auch, dass man immer schon zwei Filme weiter denkt und die Entwicklungen rückwirkend stets schlüssig waren. Die UHD toppt in vielen Belangen noch mal das Bild der Blu-ray, selbst wenn ein paar dunkle Szenen etwas unter Durchzeichnungsverlust leiden. Der Atmos-Sound der UHD hat ein paar absolut tolle Momente – leider zwischendurch auch einige unglückliche.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 18. Juli 2019 Review am: 28. Juli 2019
Erscheinungsjahr Film: 2016 Laufzeit: 148 Minuten
Filmstudio: Disney FSK: ab 12 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat:
2.35:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch Dolby Digital Plus 5.1
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10 Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D Testgerät Player: Panasonic UB9004

The First Avenger: Civil War Trailer:

Game of Thrones Serien-Kollektion (Staffel 1-8) erscheint nur für DVD & Blu-ray

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Mit der 8. Staffel von Game of Thrones ging ein Fantasy-Epos zu Ende. Jetzt erscheinen die GoT Serien-Kollektionen auf DVD und Blu-ray. Fans des Ultra HD Formates müssen mit der 8. Staffel vorlieb nehmen. 

Wir müssen leider die Hoffnung auf eine komplette Serien-Kollektion der Game of Thrones Saga auf 4K Blu-ray aufgeben. Warner Home Video hat die Konfigurationen und Inhalte des letzten großen Medienreleases von Game of Thrones bekanntgegeben. Neben „Game of Thrones: Die komplette Serie“ (Staffel 1-8) auf DVD & Blu-ray, erscheint die 8. Staffel auf DVD, Blu-ray und 4K Ultra HD. Die Blu-ray und UHD-Variante ist als limitiertes Steelbook erhältlich. Somit wurden lediglich Staffel 1 und 8 für das Ultra HD Format aufbereitet.

Game of Thrones limitierte Kollektors-Edition (Staffel 1-8)
Das Highlight ist natürlich die limitierte Komplett-Kollektion von Game of Thrones in einer aufwendig gestalteten Box

Jetzt könnte man natürlich sagen, der Aufwand für die 4K Ultra HD Version steht nicht im Verhältnis zum damit erwirtschafteten Umsatz, vielleicht verfolgt Warner jedoch einen anderen Ansatz. Erst vor kurzem gab das Filmstudio den Namen seines eigenen Streaming-Services „HBO Max“ bekannt. Für den Start der Plattform wäre die komplette Game of Thrones Serie in 4K/HDR Qualität natürlich ein Aufhänger. Auf der anderen Seite würden sich Fans auf den Schlips getreten fühlen, die nach dem Kauf der ersten Staffel auf UHD-Blu-ray bereits Platz für die nachfolgenden Staffeln im Filmregal reserviert haben.

Wir werden wohl abwarten müssen, was Warner mit dem Game of Thrones Backkatalog anstellt. Bis dahin können wir euch erst einmal mit den umfassenden Ausstattungs-Infos der einzelnen Varianten versorgen:

Game of Thrones® Limited Collector’s Edition und Game of Thrones: Die komplette Serie auf Blu-rayTM enthalten folgendes Bonusmaterial: 

  • Game of Thrones: Reunion-Special: Eine zweiteilige live in Belfast aufgezeichnete Reunion-Show mit ehemaligen und gegenwärtigen Darstellern, moderiert von Conan O’Brien und exklusiv erhältlich in allen kompletten Serien-Kollektionen. Das Reunion-Special ist in Segmenten zusammengestellt, die sich auf die Häuser Lennister, Stark und Targaryen konzentrieren, und schließt ab mit einem Auftritt aller zentralen Akteure, die gemeinsam die in Westeros und Essos verbrachten Jahre reflektieren.
  • Bonusmaterial und handelsexklusive Videos aus zuvor veröffentlichten, exklusiven Box Sets, mit insgesamt mehr als 15 Stunden Zusatzmaterial für alle Fans, die auch nach dem Serienfinale nicht genug bekommen können.

Die Digipack Einzelstaffeln beinhalten eine exlusive Bonusdisc, die in keinem anderen Produkt enthalten ist, mit folgenden Inhalten:

  • Von der Idee bis zur Realität: Die visuellen Effekte in Staffel 8: Wirf einen Blick hinter die Kulissen und sieh dir an was Game of Thrones so magisch macht. Von den gewaltigen Schlachtszenen in Winterfell und Königsmund bis hin zu den unglaublichen Drachen-Sequenzen kannst du erleben, wie das Team für visuelle Effekte in der 8. und letzten Staffel dieser Emmy®-prämierten Serie das scheinbar Unmögliche Realität werden ließ. In Interviews kommen die Show-Runner David Benioff and D.B. Weiss, der Leiter der visuellen Effekte Joe Bauer und viele weitere Team-Mitglieder zu Wort.
  • Wie der Sturm geboren wurde: In der vorletzten Episode von Game of Thrones (Staffel 8, Episode 5: „Die Glocken“) nimmt das Drama gewaltige Ausmaße an, als Dany mit Hilfe ihres Drachen die Stadt Königsmund in Schutt und Asche legt. Erfahre von den Darstellern und dem Team, wie diese außergewöhnliche Episode entstand: Von der Konstruktion bis zur Zerstörung taucht dieses Special ein in die Darstellung der Schauspieler, die visuellen Effekte und die aufwendigen Sets – in all das, was dieser überwältigenden Episode Leben einhauchte.

Die  Komplett-Editionen sowie die Staffel 8 Einzelstaffeln enthalten außerdem folgende Specials:

  • Game of Thrones: The Last Watch: Zweiteilige Dokumentation von Filmemacherin Jeanie Finlay, die die Dreharbeiten für die letzte Staffel begleitete.
  • When Winter Falls: Exklusives 30-minütiges Feature mit den Showrunnern David Benioff und D.B. Weiss, Stars der Show und Mitgliedern des Hinter-den-Kulissen-Teams, die im Einzelnen verraten, was alles zur Entstehung der kolossalen 3. Folge von Staffel 8, „Die lange Nacht“, beitrug.
  • Duty is the Death of Love: Ein eindrucksvoller Blick darauf, wie das Team von Game of Thrones und die großen Stars, darunter Kit Harington, Peter Dinklage und Emilia Clarke, die Serie mit der finalen Folge „Der Eiserne Thron“ zum Abschluss brachten.
  • Audiokommentare: 10 Audiokommentare mit Darstellern und Team, darunter die Schöpfer der Serie Benioff und Weiss, zur finalen Staffel.
  • Nicht verwendete und erweiterte Szenen: 5 unveröffentlichte, nicht verwendete oder erweiterte Szenen aus Staffel 8.
  • Legenden und Überlieferungen: Neue animierte Clips zu Geschichte und Hintergrund bemerkenswerter Locations und Storylines in Staffel 8.

Amazon bietet die Bundesliga live für 5,99 Euro im Monat an

Huch, das ist ein interessanter Kniff: Amazon gibt bekannt, dass man die Bundesliga live für 5,99 Euro im Monat über Amazon Prime Video anbiete. Erst wenn man sich die Details anschaut, versteht man aber, was hinter diesem nur auf den ersten Blick überraschenden Angebot steckt.

So bietet Amazon die Bundesliga im Grunde nicht selbst an, sondern über einen Umweg: Es ist eigentlich der Eurosport Player, der den Zugang zu 40 Live-Übertragungen gewährt. Nun mag sich mancher wundern, da doch Eurosport die Lizenz an DAZN abgetreten hatte. Offenbar bleibt der Eurosport Player aber ausgenommen, so dass die Bundesliga dort ebenfalls gezeigt werden kann.

Wer im Übrigen nicht 5,99 Euro monatlich zahlen möchte, kann auch einen Jahrespass für 49,90 Euro buchen. Der Zugang erfolgt über die Amazon Prime Video Channels. Unter den 40 Live-Übertragungen sind alle Freitagsspiele, fünf Sonntags- und fünf Montagspartien. Zusätzlich können Prime-Mitglieder über den Eurosport Player bei den Prime Video Channels auch noch die Relegationsspiele zur ersten und zweiten Liga sehen. Schon am 3. August ab 20:30 Uhr geht es los mit dem DFL Supercup zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München.

Amazon veröffentlicht schon den Zeitplan für de Live-Spiele im Eurosport Player

Der Eurosport Player ist über die Amazon Prime Video App auf Smart-TVs, mobilen Geräten, Fire TVs, Fire TV Sticks, Fire Tablets, Apple TV, Chromecast, Spielekonsolen oder online unter amazon.de/channels verfügbar. Amazon weist in diesem Zusammenhang auch darauf hin, dass alle Spiele der ersten und zweiten Bundesliga sowie die Relegationsspiele zur ersten und zweiten Liga und die Begegnungen der deutschen Mannschaften in der UEFA Champions League im Audio-Livestream bei Amazon Music zur Verfügung stehen.

Das sind die ersten Live-Spiele im Eurosport Player bei Prime Video Channels:

  • 3. August 2019, 20:30 Uhr: DFL Supercup– Borussia Dortmund gegen FC Bayern München
  • 16. August 2019, 20:30 Uhr: Bundesligastart– FC Bayern München gegen Hertha BSC Berlin
  • 23. August 2019, 20:30 Uhr: Spieltag 2– 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund
  • 30. August 2019, 20:30 Uhr: Spieltag 3– Borussia Mönchengladbach gegen RB Leipzig
  • 13. September 2019, 20:30 Uhr: Spieltag 4– Fortuna Düsseldorf gegen VfL Wolfsburg
  • 20. September 2019, 20:30 Uhr: Spieltag 5– FC Schalke 04 gegen 1. FSV Mainz 05
  • 23. September 2019, 20:30 Uhr: Spieltag 5 – VfL Wolfsburg gegen TSG 1899 Hoffenheim
  • 27. September 2019, 20:30 Uhr: Spieltag 6 – 1. FC Union Berlin gegen Eintracht Frankfurt

Amazon Prime Video verabschiedet sich von weiterer Sony-Hardware

Sony hatte bereits bestätigt, dass von älteren TVs des Unternehmens die App für Amazon Prime Video entschwindet. Man nannte sogar bereits die konkreten, betroffenen Modelle. Jetzt hat Sony seine Liste aktualisiert und gibt ebenfalls an, von welchen Blu-ray-Playern die Streaming-App weichen muss.

Über den Wegfall von Amazon Prime Video auf diversen Sony TVs aus den Jahren 2010, 2011, 2012 und 2013 hatten wir bereits berichtet. Noch bis zum 26. September 2019 wird Amazon Prime Video aber an den Geräten nutzbar sein. Danach empfiehlt sich der Kauf anderweitiger Hardware. Deswegen hat Amazon betroffenen Nutzern einen Gutschein über 20 Euro für einen Fire TV angeboten.

Doch nicht nur Bravia-TVs von Sony sind betroffen, sondern auch Blu-ray-Player, Home Entertainment Systeme, AV-Receiver und Netzwerk- bzw. Internet-Streaming-Player. Auch hier geht es ausschließlich um ältere Geräte aus den Jahren 2010 bis 2013. Ab dem 26. September 2019 wird auch auf jenen Produkten die App wegfallen – ab dem 26. Oktober 2019 verschwindet dann auch das Prime-Video-Symbol gänzlich von den Sony-Gerätschaften.

Sony entschuldigt sich bei den betroffenen Kunden und hat seine Liste mit betroffenen Geräten aktualisiert – wir nennen unten alle betroffenen Modelle. Kurze Anmerkung dazu: Aktuell gibt es Gerüchte dazu, dass auch Modelle von Panasonic betroffen sein. Wir haben mit dem Hersteller gesprochen und können Entwarnung geben. Laut Panasonic falle Amazon Prime Video ausschließlich auf älteren TVs in den USA weg. Deutschland und Europa seien aber ausdrücklich nicht betroffen!

Folgende Sony-Produkte müssen in Zukunft ohne Amazon Prime Video auskommen

Blu-ray Player

  • BDP-S370,BDP-S373, BDP-S470, BDP-S570, BDP-S770 (2010)
  • BDP-S780,BDP-S383, BDP-S380, BDP-S580, BDP-S580, BDP-S280, BDP-S485, BDP-S186, BDP-S185 (2011)
  • BDP-S495, BDP-S390, BDP-S790, BDP-S590, BDP-S490 (2012)
  • BDP-S1100, BDP-S3100, BDP-S5100, BDP-S4100 (2013)

Blu-ray Home Entertainment Systeme

  • BDV-E370, BDV-E870,  BDV-F700, BDV-F500, BDV-IZ1000W, BDV-E970W, BDV-E670W (2010)
  • BDV-L800M, BDV-E980W, BDV-E780W, BDV-L600, BDV-E380, BDV-L800, BDV-E880, BDV-E280, BDV-EF200, BDV-E985W, BDV-E980 (2011)
  • BDV-N990W, BDV-N890W, BDV-N590, BDV-N790W, BDV-E490, BDV-E690, BDV-E290, BDV-E190, BDV-EF420, BDV-EF220, BDV-NF620, BDV-NF720 (2012)
  • BDV-E2100, BDV-E3100, BDV-E4100, BDV-E6100, BDV-EF1100, BDV-N7100W, BDV-N7100WL, BDV-N8100W, BDV-N9100W, BDV-N9100WL (2013)

Netzwerk-Medien- und Internet-Streaming-Player

  • SMP-N100 (2010)
  • SMP-N200 (2011)

Mehrkanal-AV-Receiver

  • STR-DA3700ES, STR-DA5700ES (2011)
  • STR-DA2800ES, STR-DA5800ES (2012)

2010 BRAVIA Modelle:

  • BX30* and BX40* Series
  • EX30*, EX4**B, EX40*, EX50*, EX60*, EX70* and EX71* Series
  • NX50*, NX70*, NX71*, NX80* and NX81* Series
  • HX70*, HX80*, HX90*, LX90* and PX30* Series

2011 BRAVIA Modelle:

  • EX32*, EX42*, EX52* and EX72* Series
  • HX72*, HX82*, HX92*, NX72*, and CX52* Series

2012 BRAVIA Modelle:

  • EX55* and EX65* Series
  • HX75*, HX85*, HX95* and X90** Series

2013 BRAVIA Modelle

  • W60*A, W65*A, W68*A, W80*A, W85*A and W90*A Series
  • X85**A, X90**A, and S99*A Series

Youtube und Netflix halten Einzug in Tesla Autos

Geschäftsführer Elon Musk hat via Twitter bekanntgegeben, dass Youtube und Netflix bald in Tesla Autos integriert werden. Ob auch europäische Kunden in den Film- & Seriengenuss während der Autofahrt kommen, ist jedoch fraglich. 

Sobald der Autopilot für Tesla Autos in den USA genehmigt wird, können sich die Passagiere Videos, Filme und Serien auf Youtube und Netflix genießen. Es ist natürlich möglich, sein Tablet, Smartphone oder PC zu nutzen um sich audiovisuell zu versorgen, jedoch bieten die Tesla Fahrzeuge mit ihrem großen Display und dem aus mehreren Lautsprechern bestehenden Soundsystem definitiv die bessere „Ausstattung“.

Es gibt bereits einige Entertainment Features, wie z.B. Spiele, die jedoch nicht während der Fahrt gespielt werden können. Jegliche Apps die vom aktiven Fahren ablenken sind gesperrt – solange bis in den USA der Autopilot genehmigt wurde. In Europa liegt wieder eine andere Rechtslage zugrunde. Ob hier jemals Autos ohne aktive Handlungen des Fahrers auf den Strassen unterwegs sein werden, wagen wir zu bezweifeln.

Ability to stream YouTube & Netflix when car is stopped coming to your Tesla soon! Has an amazingly immersive, cinematic feel due to the comfy seats & surround sound audio.

— Elon Musk (@elonmusk) July 27, 2019

Die Nutzung von Youtube und Netflix wie auch die Spiele werden nur genutzt werden können, wenn das Fahrzeug steht. Längerer Standphase (z.B. Stau oder Rastplatz) lassen sich so mit Entertainment angenehmer gestalten. Wer einen Tesla sein Eigen nennt, der hat damit ein persönliches „Autokino“ in der Garage stehen. Und wäre CarPool Karaoke oder Comedians auf Kaffeefahrt (Comedians in Cars getting Coffee) nicht geradezu prädestiniert für dieses neue Feature?