Disney+ geht als Streaming-Angebot im November bereits in einigen Ländern an den Start. Bei unseren Nachbarn aus den Niederlanden läuft derzeit sogar schon eine Beta. Leider kristallisieren sich durchaus auch schlechte Nachrichten heraus. Denn Disney+ bringt hohe DRM-Anforderungen mit sich.
So steht ja schon fest, dass es Disney+ auch als App für mobile Endgeräte geben wird. Wie man nun von Beta-Testern erfahren hat, sind die Voraussetzungen zum Konsum da aber sehr hoch. Das betrifft sogar nicht nur Nutzer von Android an Smartphones und Tablets, sondern auch PC-User mit beispielsweise Linux. Wer zu jener Gruppe gehört, kann Disney+ möglicherweise nicht nutzen.
So gilt zumindest für die Beta zur Streaming-App von Disney, dass als DRM-Maßnahme Widevine L1 vorausgesetzt wird. Wem dieser Begriff nichts sagt: Widevine ist ein sogenanntes Content Decryption Module (CDM), welches nicht nur von Disney, sondern auch beispielsweise von Amazon, Netflix oder auch Hulu verwendet wird, um ihre Inhalte vor Kopien zu schützen. Dabei gibt es unterschiedliche Stufen, die Voraussetzung sein können.
Beispielsweise bieten viele Android-Smartphones nur Widevine L3. Das führt dann dazu, dass etwa das Streaming-Angebot von Netflix an jenen mobilen Endgeräten nur in SD zur Verfügung steht. Disney+ geht da offenbar noch rigider vor als die Konkurrenz: Die App scheint ohne Widevine L1 gar nichts abspielen zu wollen.
Disney+: Linux-Nutzer sehen schwarz
Das betrifft aktuell auch einen anderen Nutzerkreis: nämlich Anwender mit dem Betriebssystem Linux auf ihrem PC. Auch Besitzer von Chromebooks wären betroffen, denn auch jene stecken bei Widevine L3 fest. Statt Disney+ zumindest in SD konsumieren zu können, erscheint bei jenen dann gar nichts auf dem Screen. Widevine L1 ist dabei die höchste und strengste Stufe dieser Content-Schutzmaßnahme. Disney+ setzt sie, zumindest in der Beta, ausnahmslos voraus.
Die Menüoberfläche von Disney+ erinnert etwas an die Apple TV App
Nun ist es natürlich so, dass wir hier immer noch von der Beta zu Disney+ sprechen. Disney könnte also bis zum öffentlichen Start noch Anpassungen vornehmen. Aktuell hat sich das Unternehmen dazu noch nicht klar geäußert. Sollte man beim aktuellen Kurs bleiben, dürfte es zum Start jedenfalls viele Smartphone- und Tablet-Besitzer geben, die sich wundern, warum Disney+ bei ihnen den Dienst verweigert.
Samsung präsentiert mit dem HW-Q90R Soundbar Komplettsystem das perfekte Audio-Upgrade für 4K & 8K Fernseher. Unser Test verrät, wie sich das HW-Q90R System in der Praxis schlägt.
Samsung benennt sein Soundbar-Sortiment ähnlich seiner QLED Modelle. Somit passt der HD-Q90R Soundbar perfekt zum 4K QLED Flaggschiff Q90R und stellt damit die Speerspitze im diesjährigen Soundbar-Lineup dar. Beim HW-Q90R muss man jedoch eher von einem Soundsystem, als von einer Soundbar sprechen, die in Zusammenarbeit mit den Soundspezialisten von harman/kardon entwickelt wurde. Nach der Übernahme von Harman durch Samsung, entstand der Klangriegel sozusagen „im eigenen Haus“.
HW-Q90R mit 7.1.4 Sound
Im Lieferumfang des der HW-Q90R ist eine Soundbar, ein 8 Zoll Subwoofer sowie zwei Rear-Lautsprecher die jeweils mit einem zusätzlichen Height-Lautsprecher ausgestattet sind. Die zusätlichen Rear-Lautsprecher sind übrigens auch der einzige Unterschied zum HW-Q80R Soundsystem. Die Soundbar besitzt drei Hochtöner und sechs Tieftöner. Zwei davon sind nach oben ausgerichtet und zwei an der Seite der Soundbar angebracht. Damit sollen die Höhen- und Surround-Kanäle bedient werden. Insgesamt vier dedizierte Lautsprecher strahlen den Schall in Richtung Decke ab, welcher von dieser reflektiert wird und als Höhenkanäle auf den Zuhörer trifft. Ist die Decke zu hoch, gar nicht vorhanden oder blockieren Balken oder Hängeleuchten den Schall, kommt es zu Verwerfungen und somit zu einer unzufriedenstellenden Klangausbeute. Insgesamt verrichten 18 Lautsprecher ihren Dienst in einer 7.1.4 Installation mit einer Gesamtleistung von 510 Watt.
Musikstücke ganz neu erleben, mit dem UHQ 32bit Upscaling
Dolby Atmos & DTS:X via HDMI
Der Subwoofer muss lediglich mit Strom versorgt werden. Die Verbindung zur Haupteinheit (Soundbar) funktioniert drahtlos. An der Soundbar befinden sich auch die Hauptanschlüsse, zwei HDMI 2.0 Ports. Diese ermöglichen das Durchschleifen von 4K/60p Signalen mit HDR10, HLG, Dolby Vision und HDR10+. An der Soundfront werden Dolby True HD und DTS-HD MA Streams inkl. Dolby Atmos und DTS:X verarbeitet. Leider können Dolby Atmos Inhalte nicht via eARC vom Fernseher an die Soundbar geleitet werden, da nicht unterstützt. Musik findet über Bluetooth und Spotify Connect ihren Weg auf das Soundsystem. 3D Sound schafft es somit nur als externe Quelle (4K Blu-ray Player, AV Receiver) auf dasn HW-Q90R System.
Die Soundbar ist in Zusammenarbeit mit dem Spezialisten für guten Ton harman/kardon entstanden
Doch wie klingt Samsung HW-Q90R? Was wir präsentiert bekommen, ist doch ziemlich beeindruckend. Leider können wir euch nur unseren subjektiven Eindruck wiedergeben, da wir keine Messgeräte besitzen, um unsere Aussagen zu untermauern. Stimmen werden glasklar dargestellt, egal in welcher Stimmlage. Egal in welcher Frequenz wir uns bewegen, die hohen und tiefen Tonlagen werden präzise wiedergeben. Selbst Stereo-Inhalte bekommen im Surround-Modus einen „breiteren“ Klang. Je besser die Tonspur, desto besser die Darstellung – was natürlich logisch ist. Musikstücke konnten wir ganz neu „erfahren“, dank dem integrierten UHQ 32bit UP-Scaling. Musik wird auf die komplett hörbare Frequenzbreite des Menschen erweitert um eine realistische Soundkulisse von 35Hz bis 22kHz zu ermöglichen.
Königsdisziplin 3D Sound
Selbst in der Königsdisziplin 3D Sound mit Dolby Atmos und DTS:X ist das Ergebnis der Samsung HW-Q90R Soundbar alles andere als enttäuschend. Die Höhenkanäle lassen sich nicht so gut lokalisieren wie bei realen Atmos Deckenlautsprechern, dennoch ist das, was man hier zu hören bekommt wirklich beeindruckend. Gut das Samsung hier auf die langjährige Erfahrung von harman/kardon zurückgreifen kann. Die HW-Q90R bietet eine Heimkino-Soundkulisse und harmoniert perfekt mit dem dazu angedachten TV. Auch Fernseher von Fremdherstellern werden mit der Soundbar weitaus besser klingen. Wer möchte, kann den Klangriegel auch an der Wand montieren, oder die Standfüße abmontieren, sollte das TV-Display etwas niedriger hängen.
Mit im Lieferumfang die zwei kabellosen Rücklautsprecher
Der HW-Q90R Soundbar gibt nicht den perfekten Heimkino-Klang wieder, muss er auch gar nicht. Diesen bekommt man in dieser Preisklasse eh nicht. Das „Bundle“ ist für alle Heimkino-Fans gedacht, die die visuelle Darstellung ihres 4K/8K Fernsehers mit einem raumfüllenden, kraftvollen Klang aufwerten wollen. Das Soundsystem nimmt im Gegensatz zu aufwendigen HiFi-Anlagen weniger Platz in Anspruch, bietet dafür aber einen sehr guten Klang. Zum Zeitpunkt an dem dieser Test verfasst wurde, war der HW-Q90R für rund 1.050 Euro zu bekommen. Wir hätten uns vielleicht noch weitere analoge Anschlussmöglichkeiten sowie eARC (enhanced Audio Return Channel) gewünscht. Diese Wünsche kann uns Samsung dann mit dem Nachfolger erfüllen.
Offiziell ist es laut AGB untersagt, stillschweigend wurde es bisher geduldet: das Account-Sharing beim Streaming-Anbieter Netflix. Offenbar könnte sich das aber in naher Zukunft ändern, wie ein ranghoher Manager bestätigt hat.
Greg Peters ist der Chief Product Officer bei Netflix. In einem Gespräch, das sich unter anderem um die letzten Quartalsergebnisse drehte, erklärte der Manager, dass sein Arbeitgeber wohl in Zukunft strenger gegen das Teilen von Konten vorgehen könnte. Aktuell nutzen viele Anwender diese Möglichkeit, um Geld zu sparen.
Zu betonen ist: Schon jetzt verstößt man damit gegen die Nutzungsbedingungen von Netflix. Derzeit ergreift Netflix aber aktiv keine Maßnahmen dagegen, wenn Nutzer sich ein Konto teilen. Eigentlich dürfen aber nur Anwender gemeinsam ein Konto verwenden, wenn sie im selben Haushalt leben. In der Praxis läuft das oft komplett anders.
Wir kennen das: Ein Nutzer abonniert Netflix und teil sein Passwort dann mit Freunden. Man teilt sich die Kosten, nutzt das Streaming-Angebot mit jeweils eigenen Unterprofilen aber von verschiedenen Orten aus. Netflix könnte das unterbinden, denn anhand der IP-Adressen ist für den Anbieter nachvollziehbar von wo aus zugegriffen wird.
Vorgehen gegen Account-Sharing ist ein Balanceakt
Das Unterbinden des Konto-Teilens ist aber ein Balanceakt. Denn es ist wiederum sehr wohl legitim, wenn derselbe Nutzer sein Konto auch unterwegs verwendet oder bei Aufenthalten in Hotels. Was Netflix einführen könnte, wäre auch ein sporadischer GPS-Check, der Nutzer von Zweitprofilen in regelmäßigen Intervallen ihren Standort zu belegen. Das ist aber weniger praktikabel als bei Spotify, die schon seit einer Weile so vorgehen. Im Gegensatz zu Spotify wird Netflix aber nicht vorwiegend mobil verwendet.
Laut einer Umfrage von CNBC teilen angeblich unter 10 % der Netflix-Nutzer ihr Konto. Uns kommt dieser Wert aber zu niedrig vor. Speziell unter Millennials sei jener Wert mit 35 % aber nochmals deutlich höher. Potenziell sollen Netflix monatlich ca. 135 Mio. US-Dollar an Einnahmen durch das Account-Sharing entgehen. Diese Zahl ist allerdings mit extremer Vorsicht zu genießen.
Denn nicht jeder, der ein geteiltes Konto mit verwendet, ist auch ein potenzieller Abonnent. Wenn etwa Oma Erna einmal im Monat bei Netflix über das Konto ihres Enkels reinschaut, um eine Dokumentation zu sehen, dann dürfte sehr unwahrscheinlich sein, dass sie ansonsten selbst ein Abo abschließen würde. Greg Peters hat jedenfalls erklärt, dass man sich bei Netflix die Lage aktuell genauer anschaue und mit Rücksicht auf die Kunden aber wohl die Daumenschrauben anziehen könnte.
Nicht die Mega-Aktion, aber vielleicht findet ihr ja doch den ein oder anderen Titel, den ihr für diesen Preis in eure Sammlung aufnimmt. Parallel dazu gibt es die Tiefpreistage von Fox mit über 4.000 reduzierten Filmen & Serien. Blockbuster auf Blu-ray gibt es 5 Stück für 30 Euro!
Netflix nimmt jeden Monat viele neue Filme und Serien in sein Angebot auf. Jetzt hat der Streaming-Anbieter bestätigt, was es im November 2019 zu sehen geben wird. Als Highlight naht etwa der exklusive Film „The Irishman“ von Martin Scorsese.
„The Irishman“ vereint den renommierten Regisseur („Casino“) wieder mit einem seiner Lieblings-Darsteller: Robert De Niro. Aber auch Al Pacino und Joe Pesci wirken mit, so dass man da sicherlich einiges erwarten kann. Im Bereich der Serien hält hingegen beispielsweise die dritte Staffel von „The Crown“ Einzug.
Für Kinder ist eventuell „She-Ra und die Rebellen-Prinzessinnen“ mit der vierten Staffel eine Empfehlung. Natürlich hat Netflix abseits der Eigenproduktionen aber auch wieder viele Inhalte lizenziert. Darunter ist etwa mit dem zu Unrecht in Deutschland untergegangenen „The Disaster Artist“ ein absoluter Geheimtipp. Alle weiteren Neuzugänge bei Netflix im November 2019 findet ihr unten in den Listen. Viel Spaß beim Streaming!
Neue Serien im November 2019 bei Netflix
Levius – im November 2019
K: Seven Stories 1 – 3 – 01.11.2019
Atypical: Staffel 3 – 01.11.2019
Modern Family: Staffel 9 – 01.11.2019
Hache – 01.11.2019
Kleo und Lukas: Staffel 1 – 01.11.2019
Lego Friends – Freundinnen auf Mission: Staffel 2 – 01.11.2019
Haikyu!!: Staffel 2 – 01.11.2019
Is This a Zombie? – 01.11.2019
The Eccentric Family: Staffel 1 – 01.11.2019
Death Parade: Staffel 1 – 01.11.2019
Girls‘ Last Tour: Staffel 1 – 01.11.2019
Goblin Slayer: Staffel 1 – 01.11.2019
Toradora!: Staffel 1 – 01.11.2019
Queer Eye: We’re in Japan! – 01.11.2019
Wir sind die Welle – 01.11.2019
Hello Ninja – 01.11.2019
The End of the F***ing World: Staffel 2 – 05.11.2019
She-Ra und die Rebellen-Prinzessinnen: Staffel 4 – 05.11.2019
Greenleaf: Staffel 4 – 06.11.2019
SCAMS – 06.11.2019
Busted!: Staffel 2 – 08.11.2019
Grünes Ei mit Speck – 08.11.2019
Little Things: Staffel 3 – 09.11.2019
Patriot Act with Hasan Minhaj: Ausgabe 5 – 10.11.2019
Harvey Miezen für immer!: Staffel 3 – 12.11.2019
Mars: Staffel 2 – 12.11.2019
The Stranded – 14.11.2019
Hinter Gittern: Teil 2 – 15.11.2019
American Horror Story: Apocalypse – 15.11.2019
I’m with the Band: Nasty Cherry – 15.11.2019
Der Club – 15.11.2019
Spielzeug – Das war unsere Kindheit: Staffel 3 – 15.11.2019
Lama Lama: Staffel 2 – 15.11.2019
The Crown: Staffel 3 – 17.11.2019
Z Nation: Staffel 5 – 20.11.2019
Dolly Partons Herzensgeschichten – 22.11.2019
High Seas: Staffel 2 – 22.11.2019
Wer kann, der kann! Merry Christmas: Staffel 2 – 22.11.2019
Die Welt der Drogen: Dope Stories – 22.11.2019
Keiner wacht – 22.11.2019
Singapore Social – 22.11.2019
Der Prinz der Drachen: Staffel 3 – 22.11.2019
Dino Girl Gauko – 22.11.2019
Merry Happy Whatever – 28.11.2019
Sugar Rush Christmas – 29.11.2019
Filme – Das waren unsere Kinojahre – 29.11.2019
Chips und Toffel: Staffel 2 – 29.11.2019
Neue Filme im November 2019 bei Netflix
American Son – 01.11.2019
Erlöse uns von dem Bösen – 01.11.2019
Why Him? – 01.11.2019
Yu-Gi-Oh! Der Film – 01.11.2019
Yu-Gi-Oh! 3D: Bonds Beyond Time – 01.11.2019
Legend of the Galactic Heroes: Die Neue These – 01.11.2019
Weihnachten in der Wildnis – 01.11.2019
The King – 01.11.2019
Der Mann ohne Gravitation – 01.11.2019
True: Die große Apfelernte – 01.11.2019
My Little Pony – Freundschaft ist Magie: Das beste Geschenk – 01.11.2019
Paradise Beach – 08.11.2019
Tage wie diese – 08.11.2019
Game Night – 12.11.2019
House Arrest – 15.11.2019
Klaus – 15.11.2019
Wo die Erde bebt – 15.11.2019
GO! Eine unvergessliche Party – 15.11.2019
The Disaster Artist – 15.11.2019
All Eyez on Me – 16.11.2019
Jumanji: Willkommen im Dschungel – 19.11.2019
Wer ist Daddy? – 19.11.2019
The Knight Before Christmas – 21.11.2019
Mon frère – Mein Bruder – 22.11.2019
Aus dem Nichts – 24.11.2019
True: Wünsche im Winter – 26.11.2019
Die Supermonster retten Weihnachten – 26.11.2019
The Irishman – 27.11.2019
Holiday Rush – 28.11.2019
Arctic Dogs – 29.11.2019
96 Hours – Taken 3 (Extended Cut) – 29.11.2019
Atlantique – 29.11.2019 (nicht in der Schweiz verfügbar)
Ich habe meinen Körper verloren – 29.11.2019 (nicht in der Schweiz verfügbar)
Neue Dokumentationen im November 2019 bei Netflix
Fire in Paradise – 01.11.2019
Der Teufel wohnt nebenan – 04.11.2019
Maradona in Mexiko – 13.11.2019
Keine Zeit für Scham – 19.11.2019
Lorena, die Läuferin – 20.11.2019
Bikram: Yogi, Guru, Raubtier – 20.11.2019
Der Verbrauchermarkt: Ein kaputtes System – 27.11.2019
Neue Comedy im November 2019 bei Netflix
Seth Meyers: Lobby Baby – 05.11.2019
Jeff Garlin: Our Man In Chicago – 12.11.2019
Fadily Camara: Das Witzigste an deinen Freundinnen – 14.11.2019
OLED oder LCD: Über Vor- und Nachteile diskutieren nicht nur die Hersteller gerne, auch ihr nehmt euch das Thema gerne in den Kommentaren vor. Für LG Display gibt es einen eindeutigen Weg in die Zukunft: Man will sich ausschließlich auf OLED-Panels fokussieren.
Wer bei uns mitliest, der weiß, dass das Thema OLED vs. LCD aktuell wieder sehr hochgekocht ist. LG wettert etwa gegen die Samsung QLED, während letztere kontern, indem sie im Marketing auf Burn-In-Effekte verweisen und ihre eigenen QLED als überlegen darstellen. Trotzdem steht mittlerweile fest, dass auch Samsung für die Zukunft mit OLED-Fernsehern plant, das wurde erst kürzlich offiziell bestätigt.
LG bereitet sich unterdessen auf den Abschied von LCDs vor, indem man beim Management aufräumt und zusammenlegt. Die Tochter LG Display hat jedenfalls 20 seiner aktuell 118 Management-Positionen gestrichen. Auf diese Weise will man sich auf die OLED-Only-Zukunft vorbereiten. Langfristig will man also die LCD-Herstellung komplett aufgeben.
Insgesamt muss sich LG neu organisieren, denn im mobilen Segment steckt der Hersteller derzeit tief in einer Krise. Die letzten Flaggschiffe des Unternehmens erreichten bei Kunden nur wenig Resonanz und ein schneller Preisverfall stellte sich ein. Unter anderem liegt das vielleicht auch an der schwachen Update-Politik des Unternehmens, für welche LG leider bei Smartphone-Besitzern bekannt ist.
Chinesische Zulieferer setzen LG Display unter Druck
LG Display wiederum muss schwer schlucken, da chinesische LCD-Zulieferer im Markt Druck aufbauen. So gibt es auf dem Markt aktuell zu viele günstige LCD-Panels und der Preiskrieg führt zu geringen Margen. Für Kunden ist das eine gute Sache, doch es führt eben auch dazu, dass Hersteller wie LG Display umdenken müssen. Aktuell produziert LG Display aber immer noch mehr LCD- als OLED-Panels.
Marktbeobachter begrüßen die Entscheidung von LG Display: Sie erklären, dass LCD keine Technik mit einer großen Zukunft mehr sei und der Markt schlichtweg gesättigt sei. TV-Hersteller wollen sich vielfach in Zukunft auf OLED und anschließend Micro LED konzentrieren, während im mobilen Bereich OLED-Displays für Flaggschiffe aber auch Mittelklasse-Modelle immer mehr zum Standard werden.
Langfristig könnte es LCDs also ähnlich ergehen wie Plasmas und sie könnten mehr und mehr aus dem Markt entschwinden. Bis das komplett der Fall ist, wird es zwar noch viele Jahre dauern, aber die ersten, frühen Anzeichen sind erkennbar.
Im Dezember wird der Abschluss der aktuellen Star-Wars-Trilogie in den Lichtspielhäusern der Welt anlaufen. Nun hat Disney den finalen Trailer zu „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ veröffentlicht – am gestrigen Geburtstag (21.10.) der leider verstorbenen Carrie Fisher.
Im letzten Teil der neuen Saga übernimmt erneut J. J. Abrams die Regie, welcher auch schon die erste Episode „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ aus der Taufe gehoben hat. Das gibt Fans wieder Hoffnung, denn von „Star Wars: Die letzten Jedi“ sind viele Fans bitter enttäuscht gewesen. Kritiker hingegen fanden für den Streifen von Rian Johnson deutlich freundlichere Worte und waren im Grundtenor voll des Lobes.
Nun soll „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ es richten, und Kritiker und Fans wieder vereinen. Der Trailer zeigt bombastische Bilder, ob die Story da mithalten kann, gilt es aber natürlich noch herauszufinden. Bekannt ist bereits, dass auch ein weiterer Charakter aus den alten Filmen zurückkehren wird, wer also Spoiler dazu komplett vermeiden und sich die Überraschung erhalten will, sollte den neuen Trailer besser umgehen.
Oben ist, der Vollständigkeit halber auch nochmal der D23 Special Look, welcher andere Szenen enthält. Kombiniert könnt ihr euch mit beiden Trailern also schon einmal gut auf „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ einstimmen. Wer natürlich aus Frust nach „Star Wars: Die letzten Jedi“ ausgestiegen ist, wird vermutlich auch am neuen Videomaterial keinen Gefallen finden.
„Star Wars: Der Aufstieg Sykwalkers“ startet am 18. Dezember 2019
In Deutschland und der deutschsprachigen Schweiz wird das neue Star-Wars-Abenteuer am 18. Dezember 2019 anlaufen. In den USA sprengt der Film bereits Vorverkaufsrekorde und scheint kurz nach dem Start der Ticketreservierungen bereits „Avengers: Endgame“ zu überflügeln. Offenbar hielt die Enttäuschung der Fans also nicht allzu lange an. Oder die Neugierde der Star-Wars-Community überwiegt am Ende.
Ein letztes Mal auf der großen Leinwand zu sehen. Carrie Fisher alias Prinzessin Leia
Dabei ist schon bekannt, dass „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ der bisher längste Film der gesamten Reihe werden soll: 155 Minuten Spielzeit wurden bereits offiziell bestätigt. Man darf darauf gespannt sein, wie das Ende der aktuellen Trilogie bei Fans ankommt.
Zum 35. Jubiläum verpasst Universal Pictures der „Zurück in die Zukunft“-Trilogie ein 4K Restauration. Die beleibten Sci-Fi Filme erhalten eine visuelle 4K Ultra HD Überarbeitung für einen erneuten Kino- und Heimkinorelease.
Update I: Auf Amazon.de kann die limitierte 4K Steelbook-Variante (Teil 1) mit japanischem Artwork (Exklusiv) jetzt vorbestellt wereden.
Universal geht zurück in der Zeit um das 35-jährige Jubiläum des geliebten Film-Franchises „Zurück in die Zukunft“ zu feiern. 2020 gibt es einen großen Paukenschlag mit neuen Merchandise-Artikeln, Festivitäten zum Jubiläum sowie neuen digitalen Content. Zudem soll die „Zurück in die Zukunft“-Trilogie in der überarbeiteten 4K Ultra HD Fassung erneut in die Kinos kommen.
Neues „Zurück in die Zukunft“ Spielzeug
Die beliebten Charaktere und Fahrzeuge wie Marty McFly, Dr. Emmett Brown und die DeLorean Zeitmaschine werden als Playmobil-Variante in den Handel kommen. Ebenso sind Funko POP! Figuren, ein auf dem Franchise basiertes Brettspiel von Ravensburger und weitere Überraschungen von Hasbro und Mattel geplant.
Uns interessiert das 4K Remaster natürlich am meisten. Und wie es so oft ist, fehlen genau hierzu weitreichende Informationen. Universal spricht in seiner Pressemitteilung von kommenden Kino-Event und dem Debüt der „Zurück in die Zukunft“-Trilogie in 4K. Die Science-Fiction Filme die von 1985 bis 1990 für einen Ansturm an den Kinokassen sorgten, wurden allesamt analog in 35mm gefilmt. Das Material hat bereits einige Jahre auf dem Buckel, somit ist eine Digitalisierung mit viel Arbeit verbunden. Bleibt zu hoffen, dass Universal Pictures ausreichend Resourcen und Know-How in das Remastering fließen lässt.
4K Blu-ray ist Pflicht
Obwohl in der Pressemitteilung nicht direkt von einer 4K Ultra HD Blu-ray die Rede ist, gehen wir schwer davon aus, dass Universal die überarbeiteten Fassungen über alle Vertriebskanäle verwerten wird. Ansonsten würden sich die Mühen einer aufwendigen Restauration wohl nicht rechnen. Wir spekulieren somit, neben digitalen Veröffentlichungen auf iTunes, Prime Video & Co., auf eine 4K Blu-ray – am liebsten als Steelbook-Variante.
Philips wird mit den LCD-TVs der Reihe PUS8204 neue Modelle mit 4K, Dolby Vision und auch HDR10+ auf den Markt bringen. Leider sind sie nicht für die DACH-Region geplant, kommen also in Deutschland, Österreich und der Schweiz nicht auf den Markt.
Der Unterschied zur bereits vorgestellten PUS8804-Serie liegt darin, dass man für die PUS8204 auf ein Soundsystem von Bowers & Wilkins verzichtet und den sogenannten Picture Performance Index (PPI) von 2.100 PPI bei den 8804 auf 1.900 bei den 8204 herabstuft. Da dies aber ohnehin nur eine sinnfreie Marketing-Angabe ist, kann man daraus keine großen Schlüsse über die Bildwiedergabe im Alltag schließen.
Als Betriebssystem der neuen Philips PUS8204 hält Android TV 9.0 Pie her, wodurch natürlich der Google Assistant direkt an Bord ist. Im Rahmen der Initiative „Works with Alexa“ sind die TVs aber auch für die digitale Assistentin von Amazon gerüstet. Ambilight könnt ihr ebenfalls beanspruchen und im Audio-Bereich gibt man Unterstützung für Dolby Atmos und DTS-HD Master Audio an. An Bord ist ein 2.0-Set mit entsprechenden zweimal 10 Watt. eARC bieten diese 4K-Fernseher nicht.
Dank Android TV ist eine breite App-Auswahl gegeben
Dafür unterstützen die Philips PUS8204, welche mit Diagonalen von 50, 55 und 65 Zoll zu haben sein sollen, neben HDR10 und HLG auch HDR10+ und Dolby Vision. Als Herzstück dient die P5 Perfect Picture Engine. Als weitere Details nennt man unter anderem auch noch eine Fernbedienung mit Mikrofon, einen Single-Tuner, HDMI mit einem Auto Low Latency Modus und insgesamt vier HDMI-Ports.
Preise für die Philips PUS8204 sind noch offen
Zwar ist zu den neuen 4K-TVs bei Philips schon allerlei Material online, etwa auch ein PDF mit den technischen Spezifikationen, die Preise sind aber noch offen. Angegeben ist weiterhin noch, dass der verbaute SoC von MediaTek nun mehr Leistung mitbringt, als bei vorherigen Generationen und von 3 GByte RAM und 16 GByte Speicherplatz, erweiterbar via USB, unterstützt wird. Klar, dass die neuen Fernseher auch Wide Color Gamut bzw. 90 % des DCI-P3-Farbraumes abdecken.
Ambilight ziert die Rückseite der neuen 4K-Fernseher
Es stehen an den Philips PUS8204 sowohl ein Anschluss für USB 2.0 als auch einer für USB 3.0 zur Verfügung. Nun heißt es auf eine offizielle Ankündigung mit mehr Informationen zu den Preisen und Erscheinungszeiträumen warten. Vielen Dank geht da an Alex und sein Toengels Philips Blog, der die Informationen als erstes entdeckt hat!
Unter die Kategorie „Ja es gibt sie wirklich“ fällt das jüngst veröffentlichte Bild des Playstation 5 Dev Kits (Development Kits). Wir stellen uns die Frage, wird die finale PS5 ein ähnliches Design bekommen?
Das Bild wurde dem Youtuber ZONEofTECH (@ZONEofTECH auf Twitter) zugespielt. Die EXIF-Informationen der Datei wurden entfernt, somit waren alle Detailinformationen, wo, wann und womit das Bild entstanden ist, nicht mehr verfügbar. Lediglich der Dateinamen gab Aufschluss darüber, dass das Bild wohl am 10. Oktober 2019 entstanden sein muss. Das Foto ist der erste Beweis, dass sich Sony auch wirklich am Design-Patent von Yusuhiro Ootori gehalten hat. Das sich die Development-Kits bereits seit längerer Zeit im Umlauf befinden ist kein Geheimnis. Schließlich müssen die Spiele und Exklusives zum Start der PS5 im Herbst/Winter 2020 fertig sein!
Punktlandung! Das Dev-Kit sieht in echt genau so aus, wie das Patent
Über die technischen Spezifikationen der Playstation 5 haben wir bereits berichtet. Kurz gesagt: Die PS5 hat mächtig Power. Wo Kräfte wirken, da wird es auch oft heiß. Das Design des Development-Kits ist darauf ausgerichtet, die durch die technischen Komponenten (Prozessoren, Festplatte, Laufwerke) angestaute Wärme optimal abzuleiten. Stauwärme ist auch eine der „Todesursachen“ für Spielekonsolen. Zu hohe Temperaturen in Kombination mit schwachen Lötstellen haben auch zum berüchtigten Ring of Death der Xbox 360 Konsole geführt.
Playstation 5 Development Kit umgedreht (Youtube: ZONEofTECH
Doch wirklich „schön“ sieht das PS5 Development Kit ja nicht aus. Zumindest auf den ersten Blick. Das Design der Lüfterkomponente ist womöglich nicht zufällig gewählt. Von oben lässt sich nämlich der Buchstabe „V“ erkennen, die römische Fünf. Das macht das Modell auch nicht viel schöner. Doch was, wenn wir einfach die Perspektive ändern? Im Youtube-Video von ZONEofTECH wurde ein ganz neuer Blickwinkel präsentiert. Umgedreht sieht das 3D-Modell des Playstation 5 Development Kits gleich viel ansprechender aus. Die Kühlung auf der Unterseite kann trotzdem weiterhin optimal wirken.
Das Playstation 4 Dev-Kit war die Vorlage für das finale Design der PS4
Das Aussehen der Playstation 5 Konsole, die Ende 2020 in den Handel gelangen soll, wird sich somit womöglich nicht so weit vom Design des Dev-Kit entfernen. Die Maschinen für die Entwickler entspringen ja meist einem früheren Status der Hardware, geben aber oft das visuelle Design der Konsole vor. So war es auch bei der Playstation 4. Die Entwickler-Konsolen waren weitaus größer, am Ende übernahm Sony jedoch das „kastige“ Design.
Was haltet ihr vom Design der Playstation 5? Oder interessiert euch viel eher, was Microsoft für die neue Xbox Konsole (Codename Scarlett) geplant hat?