Denon erweitert sein diesjähriges AV-Receiver Lineup um drei weitere Modelle der S-Serie. Mit dem AVR-S650H, AVR-S750H und AVR-S950H bekommt man drei Ausstattungs-Varianten mit gutem Preis/Leistungsverhältnis präsentiert.
Beginnen wir mit den Gemeinsamkeiten. Alle drei Modelle sind mit der HEOS Multiroom-Technologie ausgestattet. Zudem unterstützen die AV-Receiver die Sprachassistenten Amazon Alexa sowie den Google Assistant. Auch über Apple Siri lassen sich die Schaltzentralen steuern. Der dafür benötigte AirPlay 2 Übertragungsstandard ist ebenfalls ab Werk integriert. Bluetooth erlaubt eine einfache Vernetzung mit externen Geräten wie Smartphones, Tablets oder Laptops. Darüber lassen sich auch beliebte Musikstreaming-Dienste wie Tidal, Deezer oder Spotify über die AV-Receiver wiedergeben lassen. Die Audio-Sektion wird durch einen USB-Anschluss für High-Resolution Audio (FLAC, ALAC, WAV, etc.) und einem Phono-Eingang komplettiert. (Hier geht es direkt zum Preisvergleich)
Auf der Rückseite des AVR-S650H findet man die wichtigsten Anschlüsse
Die interessanteste Neuerung der AVR-S650H, AVR-S750H und AVR-S950H Modelle betrifft die HDMI-Schnittstelle. Die HDMI 2.0 Anschlüsse unterstützen den neuen HDCP 2.3 Kopierschutz und sind in der Lage objektbasierte 3D Audioformate via eARC (enhanced Audio Return Channel) an eine kompatible Soundanlage zurückzuspielen! Dank ALLM (Auto Low Latency Mode) schaltet sich das Modell automatisch in den für Gaming geeigneten Modus, sobald z.B. eine Xbox One am AV-Receiver in Betrieb genommen wird. Die fortschrittliche Videosektion ist zudem in der Lage 4K/60p Inhalte mit HDR10, HLG, Dolby Vision, BT.2020 Farbraum und 4:4:4 Chroma durchzuschleifen.
Wer viele externe Komponenten anschließen möchte, der sollte vielleicht zum Top-Modell AVR-S950 greifen
Die Geräte sind also in puncto Konnektivität gut aufgestellt. Die neuen AV-Receiver von Denon lassen sich auch via WLAN oder Ethernet mit dem Internet bzw. Heimnetzwerk verbinden. Komfort-Funktionen wie die Quick-Select-Tasten an der Vorderseite, eine kostenlose App für die Steuerung der Receiver, Audyssey Multeq Audioeinmessung und Smart TV-Kompatibilität (Steuerung via HDMI CEC) ist bei allen drei Varianten mit an Bord. Aber es gibt natürlich auch Unterschiede.
AVR-S650H: Basis mit 5.2-Kanal-Sound
AVR-S650H 5.2-Kanal-Receiver
Wer sein Home-Entertainment-System mit Surround-Sound erweitern möchte, für den ist der AVR-S650H die richtige Wahl. Der 5.2 AV-Receiver liefert bis zu 135 Watt Leistung pro Kanal und verteilt die AV-Signale über fünf HDMI-Eingänge sowie einen HDMI-Ausgang. Man sollte sich jedoch darüber im Klaren sein, dass sich die Soundanlage mit dem AVR-S650H nicht nachträglich auf 3D-Sound wie Dolby Atmos oder DTS:X „aufrüsten“ lässt. Wir sehen in dem Modell den perfekten Einstieg in das Surround-Sound-Segment. Neuste Standards und vielfältige Konnektivitäts-Features sprechen für das Gerät.
AVR-S750H mit Dolby Atmos & DTS:X
Der AVR-S750H von Denon bietet bereits Unterstützung für Dolby Atmos und DTS:X
Das Step-Up-Modell hört auf die Bezeichnung AVR-S750H und erfreut den Nutzer mit 7.2 Kanal Sound mit maximal 140 Watt Leistung. Durch die Erweiterung der aktiven Kanäle, kann der AVR-S750H auch Dolby Atmos und DTS:X Soundformate wiedergeben (5.1.2 Setup). Auro 3D ist leider nicht mit an Bord. Zusätzlich zu den verlustfreien Audioformaten erweitert die Dolby Atmos Height Virtualization Technology und DTS Virtual:X den Klang von Surround-Formaten um Höhenkanäle. So bekommt man bei fast allen Soundquellen 3D-Klang präsentiert. Komfortabel ist auch der zusätzliche HDMI-Eingang an der Front (6in / 1out). Mit der Funktion „All Zone TV“ lässt sich der Ton vom Fernseher auf allen angeschlossenen Geräten, egal ob digital oder analog, wiedergeben. So kann man den Ton der Serie weiter verfolgen, wenn man sich z.B. in der Küche kurz einen Snack aus dem Kühlschrank holt.
AVR-S950H erweitert mit 4K Upscaling
Beste Ausstattung innerhalb der S-Serie: Denon AVR-S950H
Der AVR-S950H bietet ebenfalls 7.2-Sound mit einer leicht erhöhten Leistung von 145 Watt pro Kanal. Dolby Atmos und DTS:X sind somit in einem 5.1.2 Setup möglich. Die HDMI-Anschlüsse erweitern sich auf 8 Eingänge und 2 Ausgänge. Den zweiten Ausgang kann man als Zone 2 ansteuern, somit seine Lieblingsserie im Hauptraum und auf einem anderen Gerät (z.B. im Hobbyraum) parallel verfolgen. Zusätzlich zum Fullrate-Passthrough von 4K/60p Signalen ermöglicht der AVR-S950H das 4K-Upscaling (max 30p) von niedriger aufgelösten Inhalten. Zuletzt wird es mit dem Modell möglich sein, die Audio-Ausgabe über Bluetooth-Lautsprecher und Kopfhörer laufen zu lassen. Das dafür benötigte Update soll noch in diesem Jahr veröffentlicht werden. Zuletzt findet man auf der Rückseite des AV-Receivers einen zusätzliche Component Video Anschluss (In/Out).
Preis und Verfügbarkeit S-Serie (2019)
Den Anfang macht der AVR-S650H (5.2) mit einem Preis von 479,- Euro (UVP). Der 7.2-Kanal Receiver AVr-S750H schlägt bereits mit 549 Euro (UVP) zu Buche, während das „Topmodell“ der S-Serie 679 Euro (UVP) kostet. Alle Modelle sind bereits erhältlich!
Microsoft hat auf der E3 2019 nicht nur Project Scarlett, den Nachfolger der Xbox One, vorgestellt, sondern auch über mehr als 60 (!) neue Spiele gesprochen – viele davon sind exklusiv für die Xbox One zu haben und zum Launch direkt im Xbox Game Pass enthalten. Außerdem gab es eine deftige Überraschung – auch für Filmfans.
So holte man sich bei Microsoft den bekannten Schauspieler Keanu Reeves („John Wick“) auf die Bühne. Überraschend bestätigte er seine Mitwirkung an CD Projekts „Cyberpunk 2077“. So wird Reeves die Rolle des NPCs Johnny Silverhand übernehmen und offenbar mehr als ein kleines Cameo geben. Silverhand soll zentral für die Handlung sein – und damit auch die Performance von Reeves. Letzterer hatte auf der Bühne sichtlich seinen Spaß und konnte die Herzen der Fans sofort für sich gewinnen.
Damit ist diese Aktion also auch ein Big Win für sowohl Microsoft als auch CD Projekt. „Cyberpunk 2077“ wurde nun für den 16. April 2020 bestätigt und ist bereits vorbestellbar. Ein weiteres RPG, das formidabel aussieht: „The Outer Worlds“ stammt von Obsidian Entertainment, die das wohl bisher beste 3D-„Fallout“, „Fallout: New Vegas“ entwickelt haben.
Wie der Trailer zeigt, schlägt „The Outer Worlds“ in die gleiche Kerbe und ähnelt nicht nur in der Atmosphäre, sondern auch grafisch den bisherigen „Fallout“-Titeln. Gute Neuigkeiten für Inhaber des Xbox Game Pass: Das RPG wird direkt zur Veröffentlichung bei Game Pass enthalten sein.
Microsoft stellt auch neuen Xbox Elite Controller und Game Pass für PC vor
Microsoft hat auf der E3 auch eine neue Version seines Xbox Elite Controllers vorgestellt. Das neue Eingabegerät soll noch ergonomischer sein – unter anderem mit verstellbarem Widerstand für die Thumbsticks. Erscheinen soll der neue Elite Controller im November 2019. Als Preis für die USA sind bereits 179,99 US-Dollar bestätigt. Man visiert also definitiv Enthusiasten an.
Außerdem sprach man noch über den Xbox Game Pass für PC: Die PC-Version der Spiele-Flatrate wird auch in Xbox Game Pass Ultimate enthalten sein. Aktuell können Interessierte sich bereits für die Beta anmelden. Zum Start für die Öffentlichkeit sollen über 100 Titel enthalten sein – unter anderem auch der „Fußball Manager 2019“.
Wenn wir noch einmal zum Abschluss kurz auf die vorgestellten Games zurückkommen: Es empfiehlt sich der Blick auf den offiziellen YouTube-Kanal für die Xbox-Marke. Dort hat Microsoft in Zusammenarbeit mit seinen Partnern unzählige neue Spiele-Videos hochgeladen.
Als weitere Highlights sind etwa noch „Minecraft Dungeons“, ein Dungeon-Crawler im Stile von „Diablo“, die Rückkehr von „Battletoads“ oder das kommende JRPG „Tales of Arise“ zu nennen. Außerdem wird es ein Spiel zur Marke „Blair Witch“ geben, ältere Cineasten erinnern sich sicherlich noch an den Erfolg des ersten Kinofilms.
Es stehen also gute Zeiten für Gamer an, denn da sind doch viele hochkarätige Spiele dabei. Weitere Konferenzen stehen unter anderem noch von Square Enix, Bandai Namco und Nintendo an.
Microsoft hat auf der E3 Pressekonferenz ausführliche Details zur „Xbox 2“ veröffentlicht. „Project Scarlet“ unterstützt 8K Grafik, 120fps, Hardware-Raytracing und schnellen SSD Speicher!
Microsoft gewährt einen Blick in die Gaming-Zukunft. Für das Xbox Team stehen die Spieler und die Spiele im Vordergrund. Man bezieht aber auch die Veränderungen am Markt für die Entwicklung der neuen Xbox Plattform mit ein. Gamer sind es gewohnt mit ihrem Handy immer und überall auf Inhalte zugreifen zu können. Mit Project xCloud möchte man diesen Nutzer auf lange Sicht die Möglichkeit geben, ihre Spiele und Inhalte immer und überall nutzen zu können. Im Fokus des neuen Xbox-Ecosystems steht jedoch die neue Next-Generation-Console mit dem Codenamen „Project Scarlett“.
Hardware der „Xbox 2“
Für den Herzschlag der neuen Xbox-Konsole sorgt ein speziell für dieses Projekt angepasste Prozessor-Lösung des Hardware-Partners AMD. Die aktuellste ZEN 2 / NAVI-Generation wurde auf die Bedürfnisse und Voraussetzungen der Entwickler und Gamer angepasst. So muss sich niemand mit einer vorgefertigten Lösung herumschlagen. Das gewährleistet auch, dass der Prozessor sich mit allen anderen Komponenten „bestens verträgt“. Allein der Prozessor soll eine vierfache Leistungssteigerung im Vergleich mit der Xbox One X mit sich bringen.
Ein angepasster AMD Zen 2 & NAVI Prozessor schlägt im Inneren von Project Scarlett
SSD Festplatte und schneller GDDR6 Speicher
Ladebildschirme gehören zum Alltag eines Konsolen-Gamers einfach dazu. Wir kennen leider keine aktuellen Statistiken, ein Hobby-Gamer verbringt im Monat aber sicherlich mehrere Stunden damit, auf die nächste Szene oder Multiplayer-Partie zu warten. Das soll sich mit Project Scarlett ändern. Um die Ladezeiten drastisch zu verkürzen, oder diese gar nicht mehr aufkommen zu lassen, setzt Microsoft auf eine SSD (Solid State Disc) Festplatte. Das Speichermedium kommt ganz ohne bewegliche Bauteile aus und ist daher unglaublich schnell. Die SSD wird zum Teil auch als virtueller RAM (Random Access Memory) genutzt. Die Festplatte greift dem High-Performance GDDR6 Arbeitsspeicher sozusagen unter die Arme. Daraus resultiert eine Performance-Steigerung vom Faktor 40 gegenüber eine Xbox One Konsole. Bedeutet weniger (kein) Laden, mehr Spielen!
8K, 120fps und VRR
Raytracing in Echtzeit liefert unglaublich realistische Darstellungen
Die Kombination des Custom SoC (System on Chip) mit der SSD wird Spielern eine ganz neue Erfahrung vermitteln. Die gewonnene Power lässt Ladezeiten verschwinden, sorgt für schönere Grafiken und realistischere, lebendigere und größere Welten. Microsoft verspricht 8K Auflösung und Framerates von bis zu 120fps. Die 120fps beziehen sich sicherlich nur auf Inhalte mit einer maximalen Auflösung von 4K (3.840 x 2.160), da die Bandbreite der HDMI 2.1 Schnittstelle kein 8K/120p erlauben würde. 8K Auflösung wird daher auf maximal 60p beschränkt sein. Wir können uns aber nicht vorstellen, dass die Konsole High-End-Games nur annähernd in dieser Qualitätsstufe darstellen kann. Und natürlich ist auch wieder das Variable Refresh Rate (VRR) Features mit an Bord, welches für eine schlieren- und ruckelfreie Bilddarstellung mit geringem Input-Lag sorgt.
Raytracing
Raytracing, die physikalisch korrekte Berechnung von Licht, wird erstmals in einer Konsole in Echtzeit berechnet werden können, dank Hardware-Implementierung. Licht ist das was Spielzenen Leben verleiht. Mit Raytracing können wir uns von unrealistischen Schatten und Lichteffekten verabschieden. Die Technologie trägt einen großen Beitrag zur realistischen Darstellung bei.
Microsoft zeigte eine 4K 60p Ingame-Demo des neuen Halo Infinite auf der Scarlett Plattform
Alle diese Vorteile werden nicht nur dem Spieler, sondern vor allem dem Entwickler zuteil. Spiele können frei gestalten werden, ohne sich Gedanken über Hardware-Restriktionen zu machen. Erinnern wir uns zurück an Single-Player-Kampagnen in Call of Duty, Halo oder Battlefield, die so angepasst werden mussten, damit die Framerate nicht merklich unter 30fps fällt. Ebenso verhält es sich im Multiplayer. Frame-Drops bei Halo 3 waren keine Seltenheit, wenn „viel auf dem Bildschirm los war“. Das soll der Vergangenheit angehören.
Hunderte von Leute in Microsoft First und Third Party Studios arbeiten bereits an Spielen für die Project Scarlett Plattform. Spiele die am Ende Millionen von Gamern begeistern könnten. Microsoft verspricht mit Project Scarlett, einen fließenden Übergang von der aktuellen zur neuen Konsolen Generation. Inhalte, Spiele, Fortschritte, Freunde und Accessoires werden bei einem Wechsel auf die „Xbox 2“ immer noch vorhanden sein. Das impliziert ja womöglich auch eine Rückwärtskompatibilität zur Xbox One bzw. der Xbox 360.
Xbox 2 Preis & Verfügbarkeit:
Wann werden wir Project Scarlett in unseren Wohnzimmern begrüßen dürfen? Im Herbst/Winter 2020, rechtzeitig zur Vorweihnachtszeit. Finale Informationen zur Ausstattung, Umfang und Preis werden somit erst im nächsten Jahr fallen. Auch der Name der neuen Konsole wird sicherlich zur nächstjährigen E3 Pressekonferenz preisgegeben.
Seit dem 1. Mai 2019 ist Ultimate Audio offiziell am Markt präsent. Was ist Ultimate Audio, wer steckt dahinter und was macht es so besonders?
Ultimate Audio ist eine „Marke“ aus Deutschland mit dem Anspruch das bestmögliche Akustikkonzept zu realisieren. Jedes Projekt des Unternehmens basiert auf einer Planung der Gesamtakustik, die den Hörraum als wesentliches Element einbezieht. Die Realisierung erfolgt mit individuell entwickelten und im Hause produzierten, raumakustikoptimierenden Komponenten. Doch wer steckt eigentlich hinter Ultimate Audio und was bietet das Konzept seinen Kunden?
Ultimate Audio ist der Zusammenschluss von drei Musik- und Film-begeisterten Perfektionisten, die nach dem Besonderen suchten. Die Gründer von Ultimate Audio sind Gerd Lommersum von Acoustic Systems Engineering (ASE), Peter Nickel von Smarthome Profi eK und Nils Hitschke von FM Audio. Wir freuen uns, dass „Die Drei“ uns Rede und Antwort standen.
4kfilme:„Was ist die grundlegende Idee von Ultimate Audio“
Herr Nickel„Es gibt gute Produkte am Markt, aber die Betrachtung der Gesamtheit geht leider fast immer verloren. So weiß ein Lautsprecherentwickler z. B. nicht, wo der Kunde seinen Lautsprecher installiert. Mittelmäßige Gesamtlösungen sind die Folge und damit ist nicht jeder zufrieden. Unserer Meinung nach muss das deutlich besser gehen. Das ist unser Ansporn! Dass es besser geht, zeigen wir in unseren Showrooms mehr als eindrucksvoll und nachwirkend. Die Ultimate Audio Produkte kann man nicht einzeln kaufen, sondern immer nur im Gesamtpaket mit einem Raumakustikkonzept und der Dienstleistung der gesamten Realisierung. Planung, Installation und eine endgültige Feineinstellung der Elektronik mit messtechnischer Dokumentation.“
Ein Ultimate Audio Aufbau für ein Heimkino inkl. Raumanpassung
4kfilme: „Das hört sich nach einem ambitionierten Ziel an.“
Herr Hitschke dazu:„Immer das bestmögliche Resultat zu erreichen ist das Ziel von Ultimate Audio. Ein gutes tonales Ergebnis kommt nicht alleine von den Lautsprechern. Der Raum und die dort verbauten Lautsprecher bilden eine Einheit und da muss alles perfekt miteinander harmonieren. Bei Ultimate Audio gilt: 50% des Augenmerks liegen auf den Lautsprecher mit geeigneter Verstärkerelektronik und 50% auf der Raumakustik nebst Realisierung. Langjährige Erfahrung und das Know-How sind hier der Schlüssel zum Erfolg. Daher werden alle Schritte von uns selbst geplant und umgesetzt und nichts dem Zufall oder dem Laien überlassen. Der Spruch, Know-How und Erfahrung kann man nicht im Karton verschicken, trifft es auf den Punkt“.
4kfilme:„Herr Lommersum, sie können mit ihren über 30 Jahren in der Lautsprecherentwicklung gerne als „alter Hase“ bezeichnet werden.Sie arbeiten erfolgreich als selbstständiger Ingenieur für zahlreiche renommierte Marken. Viele kennen sie nicht, dafür haben die meisten sprichwörtlich schon einmal etwas von ihnen gehört. Fast wöchentlich gibt es neue Audio-Produkte und Projekte am Markt. Was hat sie dazu bewogen gerade bei Ultimate Audio mitzuwirken?“
Herr Lommersum:„Eines Tages kontaktierte mich Herr Hitschke mit der Vorstellung eines Lautsprecherkonzeptes, das so auf dem Markt nicht erhältlich ist. Die Idee ging aber weiter. Es sollten nicht nur Lautsprecher entwickelt, sondern ein gesamtheitliches Konzept umgesetzt werden. Kontrolliert abstrahlende, hochpegelfeste Lautsprecher und eine korrigierte, ausgewogene Raumakustik wird zwingend als Einheit betrachtet, um das akustisches Endergebnis nicht dem Zufall zu überlassen. Die Argumentation und die Vorteile fand ich überzeugend und war gespannt wie sich die Ausarbeitung gestalten würde. Schon kurze Zeit später wurde mit der Entwicklung der F1 begonnen. Allein in dessen Entwicklung sind hunderte Stunden geflossen und die Umsetzung gestaltete sich als größere Herausforderung. Mit der F1 wurde ein „Quasi Coax“ System entwickelt. Die gleichmäßige Abstrahlung und die verzerrungsfreie Wiedergabe, auch bei extremen Abhörlautstärken, sind exzellent . Der Aufwand hat sich definitiv gelohnt. Das muss man sich anhören, mit Worten kann man die Dynamik und die Sauberkeit des Höreindrucks kaum beschreiben. Und da sind noch die Kollegen Hitschke und Nickel, die bereit sind für die Umsetzung dieser Idee viel Überzeugungsarbeit zu leisten. Die Herangehensweise hat mich begeistert und so bin ich dabeigeblieben“.
Hier das aktuelle Portfolio: Damit lassen sich klassische Stereo Lösungen realisieren aber auch eine kompletter Heimkino Ausbau
4kflime: „Sind die Ultimate Audio Produkte für jedermann erhältlich?“
Herr Nickel:„Wir müssen hier realistisch bleiben denn Produkte in dieser Preisklasse sind nichts für jedermann. Die Skyline F1, unser aktuelles Topmodell, kostet den Endkunden 9.990,00€ inkl. 19% MwSt. pro Stück. Hinzu kommen noch die Kosten für die raumakustischen Optimierungsmaßnahmen und die Installation. Alles in allem eine richtige Investition und somit schon alleine deswegen ist Ultimate Audio kein Massenprodukt.“
4kfilme:„Also nichts für den Fachhandel?“
Herr Nickel:„Ultimate Audio wollen wir erstmal nicht über den klassischen Fachhandel verkaufen. Dafür gibt es mehrere Gründe, „Sag Niemals Nie“ passt hier auch wieder ganz gut aber derzeit muss ich dies wie folgt beantworten: Wenn wir Ultimate Audio über den Fachhändler vor Ort vermarkten wollten, dann nur, wenn ausgeprägte Vorkenntnisse vorhanden sind und eine spezielle mehrtägige Schulung nebst Prüfung bei uns durchlaufen und bestanden wurde. Das ist schlichtweg organisatorisch derzeit nicht machbar. Des Weiteren müsste der Fachhändler in mind. einem Raum eine reine Ultimate Audio Demo realisieren, mit umfangreichen raumakustischen Optimierungen, was in vielen Mietobjekten so wohl gar nicht erlaubt sein dürfte.“ Herr Nickel weiter: „Zudem muss der Fachhändler später die komplette handwerkliche Realisierung der Projekte beim Endkunden stemmen können. Das ist ein erheblicher Aufwand. Ultimate Audio Produkte werden nicht einzeln verkauft, immer nur mit der kompletten Raumakustik und allen dazu nötigen Ein- und Umbauten. Das ist so nicht für jeden Fachhändler, der sich auf den Verkauf spezialisiert hat möglich. Wenn überhaupt dann geht dies nur über den Custom Installer. Derzeit sehen wir keine Chance die Vermarktung vernünftig über den klassischen Fachhändler zu realisieren. Wie das später mal aussieht wird sich zeigen.“
Ultimat Audio betreut den Kunden vom ersten Kontakt, über die Planung, Ausmessung, Raumanpassung, Installation bis zum Test und Inbetriebnahme.
4kfilme:„Wenn ich mich für ihr Produkt interessiere, wie trete ich am besten mit ihnen in Kontakt?“
Herr Hitschke: Bei Interesse kontaktieren Sie uns über www.ultimateaudio.de oder Sie rufen uns an (08005894715 Freecall) Gerne können Sie auch mit uns ein Hörtermin vereinbaren und einen unserer Showräume besuchen.
Die Marktforscher der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) haben sich den deutschen Markt für Streaming einmal genauer angeschaut. Demnach verzeichneten die Streaming-Anbieter in Deutschland ein enormes Wachstum im ersten Quartal 2019.
Im ersten Quartal 2019 haben demnach in Deutschland 22,7 Mio. Personen kostenpflichtige Streaming-Dienste wie Amazon Prime Video, Netflix oder maxdome genutzt. Im Vergleich mit dem vorherigen Quartal entspricht das einem Zuwachs um stolze 9 % bzw. 1,8 Mio. Personen.
Parallel erklärt die GfK, dass sich der Markt für Subscription-Video-on-Demand (SVOD) im Wesentlichen auf Amazon Prime Video und Netflix fokussiere. Alles andere kann man eher unter „ferner liefen“ abhaken. Zwischen Januar und März 2019 verbrachten rund 22,7 Millionen Personen ab 14 Jahren im Durchschnitt 1,2 Milliarden Stunden auf SVOD-Plattformen.
Dabei sind die meisten Nutzer jung – denn 60 % der SVOD-Nutzer sind zwischen 14 und 39 Jahren alt. Allerdings hat sich innerhalb der letzten neun Monate ein Trend abgezeichnet, den der Anteil der Nutzer ab 50 Jahren habe sich mittlerweile auf 19 % erhöht. Auch das Durchschnittsalter innerhalb der Nutzer von SVOD-Angeboten stieg von 35 auf 37 Jahre.
Nutzerschicht der Streaming-Dienste wird immer heterogener
Laut GfK seien die SVOD-Angebote in Deutschland zu Anfang am stärksten von männlichen Personen aus urbanen Ein- bis Zweipersonenhaushalten genutzt worden. Mittlerweile sei die Geschlechterverteilung aber immer gleichmäßiger und auch Mehrpersonenhaushalte außerhalb der Großstädte nutzen Streaming. Die beliebteste Serie ist dabei im Bereich Streaming „The Big Bang Theory“. Es gibt aber Unterschiede zwischen Frauen und Männern.
Top 3 Serien der Frauen im ersten Quartal 2019
You – Du wirst mich lieben
The Big Bang Theory
Sex Education
Top 3 Serien der Männer im ersten Quartal 2019
The Big Bang Theory
Vikings
Star Trek Discovery
Wer Interesse an weiteren Ergebnissen der Studie hat, kann auf der Website der GfK auch hier ein PDF abrufen. Wie man erkennen kann, erreicht Streaming immer mehr Nutzer aus unterschiedlichen Altersgruppen und sozialen Umfeldern, so dass der Siegeszug der Anbieter kaum aufzuhalten sein dürfte. Auch viele Deutsche dürften Streaming mittlerweile als wertvolle Alternative zum linearen Fernsehen ansehen, so dass die Nutzung sicherlich noch Wachstumspotential hat.
WarnerMedia möchte einen eigenen Streaming-Dienst aufbauen. Die Pläne für die USA scheinen sich zu konkretisieren, denn es tauchen neue Berichte auf, die von einem möglichen Launch im März 2020 ausgehen. Der Preis könnte bei monatlich 16 bis 17 US-Dollar liegen.
Auf den ersten Blick mutet der Preis recht hoch gegriffen an. Allerdings sollen nicht nur Filme und Serien von Warner enthalten sein, sondern auch die in den USA recht kostspieligen Pay-TV-Kanäle HBO („Westworld) und Cinemax („Strike Back“). Das rückt den Preis also schon in ein anderes Licht. Parallel würde das allerdings die Frage eröffnen, was aus HBOs eigenem Streaming-Dienst HBO Go / HBO Now werden würde. Jener kostet aktuell für sich genommen bereits 14,99 US-Dollar und wäre dann nicht mehr wirklich lohnenswert.
WarnerMedia soll zudem eine weitere, günstigere Preisstufe abwägen, auf welcher dann Werbung integriert wäre. Auch eine teurere Premium-Stufe ist noch im Rennen. Sie würde dann Live-Sportübertragungen zur Verfügung stellen. WarnerMedia betritt mit seinen Streaming-Ambitionen allerdings ein hart umkämpftes Feld, denn neben den Platzhirschen Amazon und Netflix drängen etwa auch Apple, Disney und NBC Universal mit neuen Angeboten auf den Markt.
Für Kunden könnte leider bald ein Umdenken anstehen: So will Disney seine Inhalte nach und nach zugunsten der eigenen Plattform Disney+ von anderen Plattformen wie Netflix abziehen. WarnerMedia könnte ähnlich vorgehen, was langfristig das Aus für Serien wie „The Flash“, „Riverdale“ oder „Friends“ bei Konkurrenzplattformen bedeuten könnte. Für die Zuschauer wird es damit unübersichtlich und nur wenige Kunden dürften Lust verspüren allzu viele einzelne Streaming-Anbieter zu abonnieren.
Studios wollen den Streaming-Markt selbst abstecken
Der Ultra HD Blu-ray könnte die zweifelhafte Ehre zuteil werden das letzte neue optische Medium für den Massenmarkt zu bleiben. So haben die meisten großen Vertriebe ihre Heimkino-Abteilungen stark verkleinert und auch im Bereich der Player tut sich nur noch wenig. Viele Filme und Serien erhalten gar keine physische Veröffentlichung mehr und werden nur noch digital vermarktet. Dazu zählen selbst prominente Vertreter wie HBOs Comedy-Serien „Silicon Valley“ oder „Veep“.
So sehen die Studios im Streaming viele Vorteile: Die Gefahr illegaler Kopien sinkt, man behält also mehr Kontrolle über seine Inhalte und kann zusätzlich noch wertvolle Nutzerdaten sammeln uns auswerten. Aus diesem Grund streben nun viele Hollywood-Studios danach eigene Plattformen aufzubauen, statt nur Lizenzen an Amazon, Netflix und Co. zu vergeben. Ob der Plan aufgehen wird?
Die Japaner von Sony zeigen zwar in diesem Jahr auf der E3 2019 keine Präsenz, lassen es sich aber nicht nehmen zum Start der Messe mit Angeboten aufzufallen. Im Rahmen der PlayStation Days of Play senkt man die Preise der PlayStation 4, von PlayStation Plus, der PlayStation VR sowie zahlreicher Spiele.
Die Angebote gelten nicht nur in Sonys eigenem PlayStation Store, sondern auch bei Partnern wie Amazon.de, Media Markt und Saturn. Dabei weichen die Preise und Angebote je nach Händler aber etwas ab. Beispielsweise hat Sony den Preis seines PlayLink-Titels „Wissen ist Macht“ im digitalen Store auf 9,99 Euro gesenkt, bei Amazon.de kostet die physische Ladenversion aber nur 5,99 Euro. Außerdem gibt es das PlayLink Bundle mit den Titeln „Hidden Agenda“, „Wissen ist Macht“, „SingStar Celebration“ und „That’s You!“ für nur 12,99 Euro.
Auch zahlreiche Core-Games wie „God of War“, „Spider-Man“ oder auch „Days Gone“ sind im Preis gefallen. Während die erstgenannten Spiele für jeweils 29,98 bzw. 29,99 Euro den Besitzer wechseln, kostet das noch frecht frische Open-World-Spiel nun 44,99 Euro. Aber auch Titel von Third-Party-Publishern sind im Preis gesunken. Etwa kostet „Anthem“ von EA jetzt nur noch 19,99 Euro.
Außerdem finden Fans von Virtual Reality nun das PlayStation Virtual Reality Mega Pack mit der PS VR plus fünf Spielen, darunter etwa „The Elder Scrolls V: Skyrim VR“ für nur noch 229 Euro vor. Die Sony PlayStation 4 selbst kostet mit 500 GByte Speicherplatz und zwei DualShock 4 nur noch 269,99 Euro. Außerdem gibt es die DualShock-4-Controller einzeln für nur noch 39,99 Euro.
Auch Media Markt und Saturn locken mit PlayStation Deals
Neben Amazon.de locken auch Media Markt und Saturn mit Deals zu den PlayStation Deals of Play. Etwa bietet man „Detroit: Become Human“ für gerade einmal 15,99 Euro an. Auch die PlayStation Classic verramscht man quasi erneut – sie kostet nur noch 29,99 Euro. Zuletzt war der Preis im Februar 2019 auf 39,99 Euro gesunken. Es bietet sich somit auch an bei Media Markt und Saturn zu stöbern.
PlayStation Days of Play mit vielen Deals
Sony selbst hält eine Übersicht der digitalen Deals auf dieser Site im Web bereit. Alternativ könnt ihr natürlich auch direkt an der Konsole im PlayStation Store stöbern. Denn ein weiteres Highlight ist auch die im Preis gesenkte Mitgliedschaft bei PlayStation Plus. Sie kostet derzeit für ein Jahr nur noch 41,99 Euro statt 59,99 Euro.
Google gab in seinem Format ‚Stadia Connect‘ erstmals ausführliche Informationen zum neuen Game-Streaming-Service preis. Preis, Verfügbarkeit, Inhalte und technische Voraussetzungen von Stadia findest du hier!
Stadia ist Googles versprechen Gaming für Spieler weltweit noch zugänglicher zu machen. Man möchte Spieler und Zuschauer näher zusammen bringen um eine globale Community zu bilden. Mit Stadia soll es noch einfacher sein seine Lieblinsspiele auf irgendeinem Bildschirm zu spielen. Der große Vorteil ist, dass die Spiele an allen Orten zur Verfügung stehen, an denen es eine stabile Internetverbindung gibt – somit auch Unterwegs. Keine Downloads, keine Updates, keine langen Installations-Prozesse – einfach den Controller in die Hand nehmen und losspielen. Um die anspruchsvolle Verarbeitung der audiovisuellen Inhalte, kümmert sich Googles Datencenter. Stadia stellt das in den Vordergrund, was den Gamern am wichtigsten ist: Die Spiele. Dafür arbeitet man mit Hunderten von Spieleentwicklern zusammen um die größten und besten Spieletitel auf die Stadia Plattform zu bringen.
Namhafte Spieleentwickler und große Game-Studios wie EA, Ubisoft, Bethesda oder Bungie sind mit an Bord
Stadia funktioniert auf fast jedem Bildschirm
Wer diesen Beitrag liest, der wird seinen Blick in der Regel bereits auf ein Gerät gerichtet haben, auf dem Google Stadia laufen könnte. Egal ob TV, Desktop-PC, Laptop, Tablet oder Pixel Smartpohnes (Pixel 3 und Pixel 3A) – Stadia funktioniert auf all diesen Geräten. Die explizite Nennung der Pixel-Smartphones wirft jedoch bereits die erste Frage auf. Was ist mit Android und iOS Smartphones? Wie Google später erläutert, können die beliebten mobilen Begleiter die Stadia App herunterladen und nutzen, jedoch nur um sich ein Konto einzurichten, Spiele zu kaufen oder sein Abo zu verwalten. Das soll auf allen Gerätena b Android M+ und iOS 11+ möglich sein. Leider passt dies nicht ganz zu der Aussage, dass Stadia auf allen Geräten mit einem Chrome-Browser läuft. Denn diesen gibt es ja auch für Smartphones von Samsung, Apple & Co. Die Aussage, man möchte Stadia auf noch mehr Bildschirme bringen, inkl. mehr Smartphones beruhigt da nur ein wenig. Übrigens, wer Stadia auf seinem 4K/HDR Fernseher nutzen möchte, braucht zwangsweise einen Google Chromecast Ultra Dongle (andere Chromecast Geräte werden nicht unterstützt).
35 Mbit/s für höchste Qualitätsstufe
Die höchste Qualitätsstufe beträgt vorerst 4K/60p, HDR mit 5.1 Surround-Sound. Dafür benötigt man eine stabile Internetverbindung von 35 Mbit/s. Das sind 5 Mbit/s mehr, als auf dem Project Stream Event im März angekündigt. Zukünftig sollen sogar 8K Auflösung un 120+ FPS möglich sein. Für die meisten Spiele und Gamer sollte diese Konfiguration zufriedenstellend sein – solange nicht zu viele Kompressionsartefakte auftreten. Denn man darf nicht vergessen, wir reden hier immer noch von einem Audio-/Videostream. Als minimale Voraussetzung wird eine Internetverbindung von 10 Mbit/s vorausgesetzt. Damit erhält man 720/6op mit Stereo-Sound. Allein diese Geschwindigkeit werden viele Nutzer nicht erreichen. Vor allem in Wohnhäusern mit mehreren Parteien, wird es zur „Stoßzeit“ schwierig werden 10 Mbit/s durch die Leitung zu bekommen. Wer betroffen ist, weiß wovon wir schreiben.
Stadia passt die Auflösung, Framerate und Audio-Qualität an die Internetgeschwindigkeit an
Man darf es jedoch nicht außer Acht lassen, was es für ein Aufwand sein muss, den Stream an die Nutzer zu senden. Dafür optimierte Google seine Netzwerke und Datacenter. Man betonte, dass die Übertragung des Streams vom Datencenter zu den Bildschirmen schneller ist, als die Verbindung zwischen Augen und Gehirn, sowie die Verarbeitung der visuellen Signale. Das bedeutet, lediglich, dass der Stream mit einer Latenz von unter 135ms übertragen wird (30 Millisekunden für die Erregung der Nervenzellen auf der Netzhaut, 5 Millisekunden bis zum Gehirn und 100 Millisekunden um die Informationen zu verarbeiten). Doch bevor die Bilder vom Server verarbeitet und losgesendet werden, müssen die Signale des Controllers noch ins Datacenter gelangen. Wie hoch die Latenz der Spieleingabe ist, um diesen Fakt hat sich Google mit dieser Aussage versucht herauszuwinden.
Breites Spieleangebot zum Start
Das Rollenspiel Baldurs Gate 3 könnte das erste Stadia Exclusive sein!
Wie man sieht, gibt es noch viele Fragen und Unklarheiten. Klar dagegen ist, welche Titel zum initialen Start „später in diesem Jahr“ auf der Stadia Plattform bereitstehen werden. Als ersten Trailer präsentierte Google den heiß ersehnten Nachfolger „Baldurs Gate 3“, ein Rollenspiel das auf der Dungeons & Dragons Lizenz aufbaut. Womöglich ist dies einer der ersten exklusiven Stadia-Titel.
Doch damit nicht genug, viele namhafte Spieletitel werden ab Start auf den Spieler warten: Mortal Kombat 11, Tom Clancys Ghost Recon: Breakpoint, Gylt, Get Packed, Destiny 2, Doom Ethernal, The Crew 2, Grid, FM, Saban Power Rangers: Battle for the Grid, Landwirtschafts-Simulator 19, The Elder Scrolls Online, Darksiders: Genisis, Wolfenstein: Youngblood, Just Dance, Dragonball Xenoverse 2, Final Fantasy 15, Rage 2, Samurai Showdown, Assassins Creed Odyssey, Trials Rising, Shadow of the Tomb Raider, Thumper, Metro Exosus und Fußball Manager 19.
Damit hat Google so ziemlich jedes Gerne und Interessensbereich abgedeckt. Auffällig ist, dass wir keine Titel von Activision Blizzard entdecken konnten. Also kein Call of Duty, Overwatch oder ähnliches. Vielleicht befindet man sich noch in Verhandlungen mit der Spieleschmiede.
Wie kann ich Stadia nutzen?
Stadia lässt sich auf fast jedem Bildschirm nutzen!
Wir hatten bereits geklärt, mit welchen Bildschirmen Stadia genutzt werden kann. Das allein reicht aber oft nicht aus, um die Spiele spielen zu können. Auf einem Smartphone fehlen einem z.B. die Tasten, um einen Shooter oder ein Prügel-Spiel wie Mortal Kombat 11 zocken zu können. Auch wenn Google, betont, dass man keine Konsole benötigt, kommt der Service nicht ganz ohne zusätzliche Hardware (vom Bildschirm abgesehen) aus. Der Stadia Controller ist für die neue Spieleerfahrung optimiert. Das Modell sieht aus wie eine Symbiose aus Xbox One und PlayStation 4 Controller, verfügt jedoch zusätzlich über einen Aufnahme-Knopf (für Streaming oder hochladen auf Youtube) und einen Button für den Google Assistant. Der Controller verbindet sich auch direkt mit dem Google Datacenter um die schnellste Verbindung zwischen Nutzer und Spielinhalt zu ermöglichen.
Der Google Stadia Controller verbindet sich direkt mit dem Google Datencenter und soll damit die beste Variante darstellen um den Gaming-Service nutzen zu können.
Das bedeutet, der Google Stadia Controller bietet womöglich eine bessere Latenz, als andere Controller. Zusätzlich zu der vorgestellten Hardware, sollen sich die Spiele mit „allen unterstützten Gaming Controllern“ sowie mit Tastatur und Maus steuern lassen. Welche Controller das genau sind lässt Google bislang offen. Bei Tastatur und Maus, sollen HID-konforme Geräte ausreichen. Es wäre sehr schade, wenn jemand mit einem Standard-Controller einen Nachteil erfährt, nur weil sich dieser erst mit dem Smartphone/Tablet/PC etc. verbinden muss und dann erst seine Eingaben an das Datencenter von Google sendet. Wir können nur hoffen, dass wir bei dieser Annahme falsch liegen.
Preis und Verfügbarkeit
Die Informationen zu Preis und Verfügbarkeit, gab John Justice (geiler Name) zum besten. Da man sich das Geld für eine teure Konsole spart, kann man sich dafür mehr Spiele kaufen. Dafür gibt es das Premium Abonnement „Stadia Pro“ für 9.99 US-Dollar im Monat. Mit diesem Abonnement versorgt einen Google mit regulärem Content und bietet die beste Qualität in 4K/60p, HDR und 5.1 Surround-Sound. Also scheint die Qualität nicht nur von der Internetverbindung abhängig zu sein, sondern auch vom jeweiligen Abonnement, ähnlich wie bei Netflix. Wer ein Stadia Pro Abonnement abgeschlossen hat, kann aber nicht alle Spiele zocken die er möchte. Diese müssen zusätzlich gekauft werden! Man könnte es also als eine monatliche Bereitsstellungs-Gebühr sehen. Wer gleich loslegen und zocken möchte, für den gibt es die „Stadia Founders Edition“ (bislang das einzige Paket das bestellt werden kann.
Limitiertes Set zum Start
John Justice präsentiert den Inhalt der „Stadia Founders Edition“
Die „Stadia Founders Edition“ liefert einige Vorteile gegenüber denjenigen, die sich nur für ein Stadia Pro Abonnement entscheiden. Käufer erhalten als erstes Zugriff auf die Stadia Plattform, 4K/60p/HDR Qualität (Chromecast Ultra im Lieferumfang enthalten) sowie einen limitierten Stadia Controller in der Farbe „Nachtblau“. Zudem 3 Monate Stadia Pro Mitgliedschaft, sowie einen Gutschein für drei weitere Monate Stadia Pro, die man einem Freund, Kollegen, Verwandten schenken kann. Und was am wichtigsten ist, mann kann sich als erstes seinen Gamer Tag (Spielernamen) vor allen anderen sichern – natürlich in Konkurrenz zu all den „Stadia Founders Edition“-Käufern. Und was kann man damit zocken? Die Antwort auf diese Frage lautet: „Die komplette Destiny 2“ Erfahrung. Im Lieferumfang der limitierten Edition ist das Basis-Spiel „Destiny 2“ mit allen Add-Ons sowie der neuen Erweiterung „Shadowkeep“ enthalten. Man kann sogar seinen Destiny 2 Guardian von anderen Plattformen auf Stadia „laden“. Es ist jedoch noch nicht bestätigt, ob dies mit der PS4 Variante klappt.
Das alles kostet 129 US-Dollar. Zusätzliche Stadia Controller in den Farben Weiß, Schwarz und Wasabi kosten je 69 US-Dollar. Der Service startet wohl im Herbst 2019 in Belgien, Finnland, Kanada, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, Holland, Norwegen, Spanien, Schweden, Großbrittanien und den USA. Stadia wird 2020 auf weitere Märkte ausgeweitet.
Unser Fazit:
Interessant und verwirrend zugleich. Die Idee, immer und überall auf seine Spiele zugreifen zu können finden wir ziemlich sexy. Da kann man sich die Wartezeit am Flughafen man eben mit einer Runde Landwirtschafts-Simulator 19 verkürzen. Auch „Lan-Parties“ könnten sich einfacher gestalten. Einfach das Smartpohne/Tablet aufstellen, Controller verbinden und losspielen. Keine Patches laden, keine Startschwierigkeiten, einfach zocken. Unsere Begeisterung müssen wird jedoch noch etwas zügeln. Es sind viel zu viele offene Punkte, die einem die Nutzung des Game-Streaming-Service versauen könnten.
Im Jahr 2019 konsumieren die meisten unserer Leser sicherlich am liebsten 4K-Inhalte – oder zumindest HD-Content. Die SD-Ära möchten auch gern die Öffentlich-Rechtlichen gerne für sich abschließen. Bei den Privatsendern sieht man die ganze Angelegenheit aber notgedrungen anders.
So plant die ARD möglichst im zweiten Halbjahr 2020 die SD-Übertragung via Satellit zu begraben. Laut Sprechern erreiche man bereits 80 % der Satelliten-Zuschauer in HD, nur noch 20 % würden die SD-Variante verwenden. Die technischen Voraussetzungen für den HD-Empfang seien bereits bei 95 % der Zuschauer gegeben. Ziel sei es, die 90-Prozent-Hürde zu nehmen, um dann die SD-Übertragung einzustellen.
Bis zum zweiten Halbjahr 2020 sieht man jenen Meilenstein als erreichbar an. In Stein gemeißelt sei die SD-Abschaltung zwar noch nicht, allerdings wäre es für die Öffentlich-Rechtlichen eine gute Sparmaßnahme die simultane SD- und HD-Übertragung zu eliminieren. Das so eingesparte Geld würde man laut eigenen Aussagen lieber in Inhalte investieren.
Dazu kommt, dass die KEF, welche die die Finanzen von ARD und ZDF im Blick hat, das Budget für die SD-Verbreitung streichen könnte. Dadurch würde die Abschaltung also doppelt nahegelegt werden. Man werde aber laut Sprechern der Sender sichergehen, dass man im Falle des Falles die HD-Angebote rechtzeitig hervorhebe und niemandem im Regen stehenlasse.
Privatsender halten notgedrungen an SD fest
Die Privatsender haben da allerdings eine andere Perspektive: Bei ihnen ist es nämlich im Bereich Satellit genau umgekehrt: Nur 20 % der Zuschauer nutzen HD, die anderen bleiben bei SD. Hier ist die Zahlungsbereitschaft für HD offenbar beim Publikum gering. Den SD-Betrieb einzustellen, das könnte für die Privaten also einen erheblichen Zuschauerschwund bedeuten. Als Schlussfolgerung hat man da noch keine Pläne zur Einstellung. Bis 2022 sind die Sender ohnehin verpflichtet via Satellit auch in SD zu übertragen.
Auch danach dürfte man bedacht an die Sache herangehen: Das lineare Fernsehen hat mittlerweile zunehmend Konkurrenz bekommen. Und viele Zuschauer zücken vermutlich lieber für Streaming-Anbieter wie Amazon Prime Video oder Netflix den Geldbeutel, als für die Privatsender in HD – welche dennoch weiterhin Werbung senden.
Der WDR und das Fraunhofer IIS testen erstmals MPEG-H um 3D Sound im Fernsehen zu ermöglichen. Zudem soll das neue Tonübertragungsverfahren MPEG-H eine bessere Sprachverständlichkeit bieten.
In puncto Bildqualität nähern sich einige TV-Sender so langsam dem Ultra HD Standard an. Die Audiospur kann sich aber meist nicht mit den Konkurrenzformaten Streaming oder der (4K) Blu-ray messen. Das soll sich nach Auffassung des WDR und den Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) aus Erlangen ändern. Ein einem gemeinsamen Projekt möchte man sich den Themen Sprachverständlichkeit, Barrierefreiheit und Audioqualität widmen. Als Basis dafür dient der MPEG-H Standard, der vom Fraunhofer IIS entwickelt wurde.
Bessere Sprachverständlichkeit
Wenn wir ehrlich sind, schreit der Content der auf dem WDR gezeigt wird nicht gerade nach raumfüllenden 3D-Sound. Aber irgendwo muss man ja anfangen. Was für das WDR Programm weitaus wichtiger ist, ist die Sprachverständlichkeit. Bei regulären TV-Programmen hat man lediglich die Möglichkeit die Gesamtlautstärke zu ändern. Einige TV-Geräte und Sound-Anlagen bieten darüber hinaus noch die Möglichkeit, die Verständlichkeit des Dialogs zu verbessern. Bei MPEG-H Audio wird die Sprache als separates Ton-Objekt übertragen. So kann man die Sprach unabhängig von Hintergrundgeräuschen, Effekten und Musik direkt beeinflussen.
Für Menschen mit Sehschwäche stehen für Filme und Serien oft sogenannte Audiodeskriptionen parat. Dabei handelt es sich um eine Tonspur, die dem Zuhörer erklärt, was sich gerade abspielt. Parallel wird die reguläre Audiospur des Inhalts wiedergeben. Mit MPEG-H Audio kann man die Audiodeskription räumlich verschieben, z.B. als God-Voice von oben kommen lassen oder von den hinteren Audiokanälen.
Räumlicher 3D Sound mit jedem Audiogerät
Der Ton im TV wird meist kanalorientiert übertragen. Stereo ist hier Standard, 5.1 Surround eher die Ausnahme und 3D Sound im freien TV gab es noch nie. Mit einer Produktion in MPEG-H kann die Produktion von der Wiedergabe des Tons entkoppelt werden. Bedeutet, man hat Anpassungsmöglichkeiten, je nachedem auf was für einem Wiedergabegerät der Audiostream wiedergegeben wird. So ermöglicht es MPEG-H unterschiedliche Lautsprecherkonfigurationen nachzubilden, auch wenn diese physisch nicht vorhanden sind. Aus einem einfachen 2.1 Soundbar, soll dann ein raumfüllender 3D-Klang ähnlich Dolby Atmos oder DTS:X kommen können. Hierbei handelt es sich aber eher um so etwas wie einen Upmixer ähnlich DTS Virtual:X. Auf jeden Fall vielversprechender als der reguläre TV-Sound.
Wo kann ich MPEG-H hören?
Und nun die Preisfrage, wann und wo bekomme ich MPEG-H zu hören? Dazu gibt es leider keinerlei Informationen, weder vom WDR noch vom Fraunhofer IIS. Die Zusammenarbeit hat wohl erst begonnen. Tests werden somit erst einmal intern durchgeführt. Möchte man sich vom neuen Raumformat überzeugen muss ein MPEG-H kompatibles Soundwiedergabegerät, wie z.B. die Samsung HW-N950 oder HW-N850 Soundbar oder dem eindrucksvollen Sennheiser Ambeo, vorhanden sein.