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ProSiebenSat.1 kooperiert ab sofort mit Facebook Watch

ProSiebenSat.1 und Facebook tun sich zusammen, um die Inhalte der Fernsehsender online auf weiteren Vertriebskanälen besonders für jüngere Zuschauer zu präsentieren. So will ProSiebenSat.1 in Zukunft Content über die Videoplattform Facebook Watch anbieten.

Zum einen sollen bei Facebook Watch Inhalte aus dem Katalog des Medienkonzerns verfügbar sein. Als Beispiele nennt man Show- und Infotainment-Formate wie „Germany’s next Topmodel – by Heidi Klum“, „Galileo“, „Late Night Berlin“, „SAT.1 Frühstücksfernsehen“ und viele mehr. Zusätzlich sollen aber auch Interviews und Behing-the-Scenes-Materialien bei Facebook Watch hochgeladen werden.

So bestätigen die Partner, dass ProSiebenSat.1 exklusive Inhalte für Facebook Watch produzieren werde, in denen die Zuschauer einen Blick hinter die Kulissen, Backstage-Interviews und weitere  Informationen erhalten können. Auch Archiv-Inhalte will man aber zu Facebook Watch bugsieren und so quasi eine ausgewogene Mischung kredenzen.

Wer Facebook Watch bisher nicht nutzt: Die Videoplattform wurde vor rund einem Jahr eingeführt. Laut Facebook selbst nutzen aktuell rund 720 Mio. Anwender monatlich und ca. 140 Mio. Menschen täglich Facebook Watch für mindestens eine Minute. Durchschnittlich verbringen die täglichen Nutzer jeden Tag mehr als 26 Minuten auf Watch. Ruft ihr bei Facebook viele Video-Inhalte ab? Dann habt ihr Watch ebenfalls schon unbewusst genutzt.

Facebook Watch soll die Nutzer binden

Facebook will mit Watch eine Vielzahl von Videoinhalten bieten und den Kreativen auch zahlreiche Monetarisierungsoptionen an die Hand geben. ProSiebenSat.1 fühlte sich offenbar bereits davon angesprochen. So handelt es sich laut Facebook um den ersten TV-Sender in Europa, den man für eine direkte Partnerschaft gewinnen konnte.

Facebook bietet via Watch auch Eigenproduktionen an, allerdings noch nicht in allen Ländern. Offenbar möchte man seine Reichweite durch die Kooperation mit ProSiebenSat.1  nun möglichst stark erhöhen. Man darf gespannt sein, ob jener Plan in hiesigen Gefilden aufgeht.

Asus präsentiert ersten Gaming-Monitor mit 4K, HDR und Display Stream Compression Technology

Asus hat auf der E3 2019 den laut eigenen Aussagen weltweit ersten Monitor mit Display Stream Compression Technology präsentiert. Dadurch kann der Monitor 4K bei 144 Hz über ein einziges DisplayPort-1.4-Kabel verarbeiten.

Laut Asus legt der neue Monitor der Marke Republic of Gamers (ROG) neben 3.840 x 2.160 Bildpunkten als Auflösung auch AMD FreeSync 2 HDR an. Er unterstützt somit auch Adaptive Sync und VRR (Variable Refresh Rate). Das soll ein Spielen ohne Tearing oder lästiges Stottern ermöglichen.

Display Stream Compression (DSC) ist wiederum ein Komprimierungsstandard für den Transfer von ultrahochauflösenden Videostreams. Man benötigt nur eine einzige Schnittstelle und erreicht eine hohe Geschwindigkeit – ohne spürbaren Verlust bei der Bildqualität, so Asus. Deswegen kommt der Monitor eben auf 4K bei 144 Hz via DisplayPort 1.4 – ohne Chroma-Sub-Sampling, was eben sonst die Bildqualität negativ beeinflussen kann.

Um 4K mit 144 Hz zu übertragen, waren bisher zwei DisplayPort-Verbindungen notwendig. Das sorgt in der Praxis oft für Probleme, weil die Treiberkonfiguration komplizierter wird und zudem die Anzeige von HDR und variablen Aktualisierungsraten beim Spielen verhindert wird. Durch DSC umgeht der neue ROG-Monitor von Asus diese Stolpersteine.

Der neue ROG-Monitor bietet auch DisplayHDR 1000

Asus neuer Monitor bietet nicht nur 43 Zoll Diagonale, 4K und 144 Hz, sondern auch HDR10. Dabei erfüllt man die Kriterien für eine Zertifizierung nach VESA DisplayHDR 1000. Das bedeutet man setzt auf eine 10-bit-Bildverarbeitung und erreicht eine Spitzenhelligkeit von 1.000 nits. Dank AMD FreeSync 2 HDR soll zudem nicht nur Tearing vermieden, sondern auch der Input Lag niedrig gehalten werden.

Des Weiteren nennt Asus noch für den kommenden Monitor eine Abdeckung des DCI-P3-Bereichs von 90%. Man setze dabei auf optimiertes Local Dimming, um eine ausgewogene Ausleuchtung und die für HDR notwendigen Kontraste und Spitzenhelligkeiten zu bieten. Zwei wichtige Details verschweigt uns Asus aber noch: Weder den Erscheinungszeitraum noch den Preis des noch nicht näher benannten Monitors verrät und Asus. Angesichts der Diagonale und der technischen Daten, sollte man aber wohl mit mehr als 1.000 Euro rechnen.

Samsung The Wall Luxury: Modularer MicroLED TV mit 2K-8K Auflösung

Samsung hat den weltweiten Verkaufsstart seines modularen MicroLED TV „The Wall Luxury“ für Juli 2019 bekanntgegeben. Je nach Größe löst das Display mit 2K, 4K oder 8K Auflösung auf!

Lange hat man darauf gewartet, jetzt ist es endlich soweit. Mit „The Wall Luxury“ erscheint die erste MicroLED-TV-Lösung von Samsung für private Haushalte. Der modulare Fernseher kann in verschiedensten Größen und Bildverhältnissen bestellt werden. Interessierte Kunden können sich für Installationen von 73 Zoll mit 2K Auflösung, bis zu 292 Zoll und 8K Auflösung entscheiden. Mit einer Bautiefe von gerade einmal 30mm „verschmilzt“ der „The Wall Luxury“ förmlich mit der Wand. Das rahmenlose Design mit anpassbaren Decór-Abschlüssen fügt sich nahtlos in alle Wohnungseinrichtungen ein.

"The Wall Luxury" ist dazu konzipiert, nie ausgeschaltet zu werden. Wird der MicroLED TV nicht genutzt, werden im "Art Modus" Kunstwerke gezeigt
„The Wall Luxury“ ist dazu konzipiert, nie ausgeschaltet zu werden. Wird der MicroLED TV nicht genutzt, werden im „Ambient Modus“ Kunstwerke gezeigt

„The Wall Luxury“ bekommt ein speziell an das Produkt angepasste Interface. Samsung hat umfassende Umfragen gestartet um den Kunden eine personalisierte Erfahrung liefern  zu können. Mit einer garantierten Lebensdauer der selbstleuchtenden LEDs von 100.000 Stunden (11.4 Jahre Dauerbetrieb) ist der MicroLED TV als „always on“-Display konzipiert worden. The Wall schaltet sich nie komplett aus (ist natürlich möglich, jedoch nicht angedacht) und zeigt im „Standby“ wunderschöne Kunstwerke im Ambient Mode. Kuratierte Gemälde, persönliche Bilder oder digitale Bilderrahmen lassen sich anzeigen. Die Stromkosten sollte man bei der Anschaffung auf jeden Fall mit einkalkulieren, da diese nicht gerade gering ausfallen werden.

Quantum Processor Flex (AI)

Wichtiger ist es jedoch, was „The Wall Luxury“ im aktiven Modus präsentiert. Ein neuer Quantum Processor Flex kann Bildinhalte auf verschiedenste Größen, Auflösungen und Bildformate anpassen. Künstliche Intelligenz (AI) verbessert Inhalte Szene für Szene, unabhängig von der Bildquelle. Niedriger aufgelöste Inhalte werden automatisch auf die Auflösung des Displays hochgerechnet.

120hz, 2.000 nits, HDR10+

Egal ob Live-Sport-Event oder Konsolen-Games, die Kombination aus AI-Upscaling, Quantum HDR Technology und 120Hz Bildwiederholungsrate soll eine unvergleichliche Bildqualität abliefern können. Die maximale Heligkeit ist mit bis zu 2.000 nits angegeben. Da die selbstleuchtenden LED-Subpixel komplett deaktiviert werden können, ergibt sich daraus ein sehr breites Luminanzfeld in dem High Dynamic Range (HDR) Inhalte wirken können. Neben dem Standard-Format HDR10 wird auch das dynamische HDR10+ und HLG (Hybrid-Log Gamma) unterstützt werden. Dolby Vision HDR ist nicht mit an Bord.

Die visuelle Präsentation wird komplementiert durch Audio-Systeme von Harman Luxury und Steinway Lyngdorf und die Möglichkeit „The Wall Luxury“ in Heimautomatisierungs-Systeme wie Control4, Creston, Savant uvm. einbinden zu können.

Preis & Verfügbarkeit

Ab Juli 2019 soll der Verkauf von „The Wall Luxury“ starten. Die Frage nach dem Preis lässt Samsung aktuell offen. Wer wirklich mit dem Gedanken spielt, sich den Micro LED TV in die eigenen vier Wände zu holen, sich jedoch über die Anschaffungskosten Gedanken macht, der ist womöglich nicht die Zielgruppe für diesen TV. Für die kleinste Variante mit 73 Zoll vermuten wir bereits einen Preis von mehreren Zehntausend Euro.

80 Jahre „Der Zauberer von Oz“ – 4K Blu-ray geplant!

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Der Filmklassiker ‚Der Zauberer von Oz‘ (1939) mit Judy Garland in der Hauptrolle erscheint zu seinem 80. Geburtstag auf 4K Blu-ray. Die Wiederveröffentlichung ist wohl für Oktober 2019 geplant. 

Dorothy Gale (Judy Garland) lebt auf einer Farm in Kansas. Eines Tages wird wie von einem Tornado erfasst und in das magische Lang OZ getragen. Mit ihren neuen Freunden, der Vogelscheuchte, dem Löwen und dem Zinnmann macht sie sich auf die Suche nach dem Zauberer von OZ um endlich in ihre Welt zurückkehren zu können. Ein zeitloses Meisterwerk, welches sich mit einer IMDB-Wertung von 8.0 und einem perfekten Metascore von 100 einen Platz in der Ruhmeshalle des Films gesichert hat. Es ist schön zu sehen, dass das neue Ultra HD Format Filmklassiker wie „Der Zauberer von Oz“ einem jüngeren Publikum zugänglich macht.

Der Zauberer von Oz als 4K Blu-rays Steelbook in der US-Version
Der Zauberer von Oz als 4K Blu-rays Steelbook in der US-Version

Wir sind sehr gespannt, auf die audiovisuelle Präsentation der 4K Blu-ray. Filmmaterial, welches 80 Jahre auf dem Rücken hat wiederaufzubereiten ist sicherlich keine leichte Aufgabe. Sobald es neue Informationen zum UHD-Release gibt, werden wir euch natürlich darüber informieren!

Der Zauberer von OZ 3D Trailer:

Microsoft glaubt trotz Streaming fest an weitere Konsolengenerationen

Dienste wie Google Stadia und Microsofts Project xCloud werden Game-Streaming anbieten. Geht man nach dem Leiter der Xbox-Sparte bei Microsoft, Phil Spencer, werde das traditionelle Konsolen aber auch auf lange Sicht keinesfalls überflüssig machen.

So hat der Microsoft-Manager betont, dass für viele Jahre immer noch die lokale Berechnung von Games die unangefochten beste Qualität bieten werde. Das betrifft natürlich sowohl die Bildqualität als auch andere Details wie den Input Lag. Laut Spencer habe man im Grunde bei jeder der letzten Konsolengenerationen Unkenrufe gehört, die besagten: „Das wird die letzte Generation sein.“ Die Masche sei also altbekannt, eingetroffen seien jene Prophezeiungen aber nie.

Microsoft selbst wird mit Project Scarlett eine neue Konsole auf den Markt bringen, plant aber zugleich einen Dienst für Game-Streaming mit dem Codenamen Project xCloud. Letzterer soll Ende des Jahres als Beta starten. Google wiederum will Stadia forcieren – der Dienst wird bisher in Gaming-Communities kritisch aufgenommen, aber von Casual-Gamern positiv betrachtet.

Phil Spencer glaubt, dass Game-Streaming zwar eine weitere, interessante Option für Gamer sein werde, Konsolen aber nicht ersetze. Stattdessen nehme einfach die Anzahl der Geräte zu, an denen man Spiele konsumieren könne. Im Grunde also eine ähnliche Betrachtungsweise wie auf Mobile Gaming: Mit dem Aufkommen von Smartphones vermeinten ebenfalls einige Beobachter das Ende der Konsolen kommen zu sehen. Mobile Gaming hat sich aber als eigener Bereich etabliert, der Konsolen ergänzt und nicht verdrängt hat.

Project Scarlett wird ein optisches Laufwerk beibehalten

Der Kopf der Xbox-Sparte hat außerdem bekräftigt, dass Project Scarlett ein Laufwerk für optische Datenträger beibehalten werde. Man sei sich bei Microsoft der Bedeutung des optischen Laufwerks für Gamer bewusst. Viele Spieler würden es weiterhin bevorzugen ihre Spiele auf separaten Datenträgern zu besitzen und auch gebraucht kaufen bzw. verkaufen zu können.

Zum Streaming kommentiert Spencer abschließend: „Der wird dies sagen, der andere das. Aber die Wahrheit ist am Ende, dass der beste Weg um ein qualitativ hochwertiges Spiel bestmöglich zu genießen für viele Jahre noch die lokale Berechnung bleiben wird.Streaming sei aber ein guter Weg, um die Software in die Hände von noch mehr Spielern zu bringen – auch durch Xbox GamePass etwa.

Spencer spielt dabei auch noch auf die Fehler rund um den Launch der Xbox One an: Microsoft vermarktete die Konsole zunächst stark mit Kinect und ihren Multimedia-Fähigkeiten, was bei Spielern ganz und gar nicht gut ankam. Zusätzlich plante man zunächst einen Online-Zwang und wollte alle physischen Spiele an Konten binden, so dass der Markt für Gebrauchtspiele ausgestorben wäre. All das trieb viele Gamer in die Hände von Sony und hat der Xbox-Marke bis heute geschadet.

Laut Spencer habe man gelernt den Kunden besser zuzuhören, man habe das aus der Xbox-One-Ära auf die harte Tour lernen müssen. Man sei immer noch nicht perfekt, aber man denke immer an die Perspektive des Nutzers, bei jeder Entscheidung die man für seine Xbox-Sparte treffe.

Sky will Investitionen in Eigenproduktionen mehr als verdoppeln

Sky hat bestätigt, dass man mit seinen Sky Studios künftig deutlich mehr Eigenproduktionen aus der Taufe heben möchte. Dank des neuen Mutterkonzerns Comcast könne man seine Investitionen für europäische Eigenproduktionen deswegen in Zukunft mehr als verdoppeln.

Die Sky Studios sollen dabei die zentrale Stelle für Sky in Europa werden, um neue Inhalte zu entwickeln und zu produzieren. Die Verdopplung der Investitionen soll aber nicht auf Schlag geschehen, sondern innerhalb der nächsten fünf Jahre nach und nach vorgenommen werden. Am Ende möchte man aber doppelt so hohe Summen ausgeben wie aktuell.

Aktuell kauft Sky sich noch viele Serien aus den USA ein, um sie dann als Sky Originals zu vermarkten, was manchmal etwas verwirrend anmutet. So spricht Sky auch in seiner Pressemitteilung davon, dass „Chernobyl“ die bisher erfolgreichste Sky-Originalproduktion sei. Auch wenn die Serie in Europa aber als Sky Original läuft, so ist sie doch unter der Schirmherrschaft des US-Pay-TV-Anbieters HBO in Kooperation mit Sky UK entstanden.

Dennoch sieht sich Sky hier auf Erfolgskurs und will deswegen mehr eigene Formate kreieren. Etwa kam auch die Neuauflage von „Das Boot“ gut bei den Zuschauern an. Offenbar fühlt man sich aber auch von den neuen Kooperationsmöglichkeiten mit NBC und Universal beflügelt, die ja ebenfalls beide zu Comcast gehören.

Sky Studios sollen international konkurrenzfähige Formate produzieren

Die Sky Studios sollen am Ende für die Sky-Sender, NBC Broadcast und Kabel sowie Universal Pictures Inhalte erstellen. Man erklärt, dass die Sky Studios dafür sorgen sollen, dass Sky in Europa der führende Content-Produzent werde. Sky Studios wolle mit Qualität punkten und sich dadurch sowohl bei Kreativen als auch bei den Zuschauern ganz vorne platzieren.

Was die Inhalte betrifft, so will man da noch nicht alles konkretisieren, legt aber die Genres Comedy und Drama als Schwerpunkte fest. Anlaufen soll eine Co-Produktion mit HBO namens „The Third Day“ bereits im Juli 2019. Beteiligt ist an der Produktion auch Jude Law. Der neue Leiter der Sky Studios wird wiederum Gary Davey, der aktuell für Sky UK den Content-Bereich leitet.

Microsoft Xbox One: Arbeit an der Abwärtskompatibilität eingestellt

Microsoft legt die Arbeit an der Abwärtskompatibilität der Xbox One nieder. Das Team, welches ältere Spiele der Xbox und Xbox 360 an der aktuellen Konsole aus Redmond lauffähig gemacht hat, soll einen neuen Fokus setzen: Project Scarlett.

So hatte Microsoft ja den Nachfolger der Xbox One, Project Scarlett, auf der E3 2019 vorgestellt. In den Handel kommt die nächste Konsolengeneration Ende 2020. Das erfordert einiges an Vorbereitung, denn auch Scarlett soll ältere Spiele abspielen. Damit sind nicht nur Games der Xbox One gemeint, sondern auch Titel der Xbox 360 sowie der ersten Xbox.

Entsprechend verlagert das Team, welches bisher ältere Spiele auf der Xbox One lauffähig machte, nun den Schwerpunkt. Der verantwortliche Manager, Jason Ronald, hat bestätigt, dass keine weiteren Spiele der Xbox 360 und Xbox für die Xbox One vorbereitet werden. Stattdessen widme man sich nun dem Mammutprojekt, die Abwärtskompatibilität von Project Scarlett zu forcieren.

Microsoft entwickelt unter "Project Scarlet" die neue "Xbox 2"
Microsoft entwickelt unter „Project Scarlet“ die neue „Xbox 2“

Das Ziel ist es, dass zum Launch von Scarlett bereits möglichst viele, ältere Spiele lauffähig sind. Allerdings will man sich bei Microsoft nicht ganz genau festlegen. So wird man vermutlich, ähnlich wie an der Xbox One, erst nach und nach mehr und mehr ältere Spiele an Project Scarlett unterstützen.

Die letzten Spiele aus der Xbox-360-Ära erreichen die Xbox One

Auch wenn Microsofts internes Team nun seinen Fokus verlagert, erklärt Ronald, dass man „niemals nie“ sagen werde. Es sei also langfristig durchaus möglich, dass man bei großem Bedarf der Xbox-Community noch neue Retro-Spiele für die Xbox One bereitstelle. Aktuell habe man aber keine derartigen Pläne.

Als kleinen Abschied hat man nun noch ein letztes Mal eine Liste mit neuen Spielen aus der Xbox- und Xbox-360-Ära veröffentlicht, die nun dank Abwärtskompatibilität an der Xbox One laufen.

Xbox:

  • Armed and Dangerous
  • Indiana Jones and the Emperor’s Tomb
  • Sphinx and the Cursed Mummy
  • Tom Clancy’s Splinter Cell
  • Tom Clancy’s Splinter Cell Pandora Tomorrow
  • Tom Clancy’s Splinter Cell Chaos Theory
  • Tom Clancy’s Splinter Cell Double Agent
  • Unreal Championship 2: The Liandri Conflict

Xbox 360:

  • Asura’s Wrath
  • Battlefield 2: Modern Combat
  • Enchanted Arms
  • Enslaved: Odyssey to the West
  • Far Cry Classic
  • Far Cry Instincts Predator
  • Infinite Undiscovery
  • Peter Jackson’s King Kong: The Official Game of the Movie
  • Prince of Persia The Forgotten Sands
  • Skate
  • Star Ocean: The Last Hope
  • Super Puzzle Fighter 2 Turbo
  • Syndicate
  • Too Human
  • Unreal Tournament 3

Xbox One X Enhanced:

  • Banjo-Kazooie
  • Banjo-Kazooie Nuts & Bolts
  • Banjo-Tooie
  • Kameo Elements of Power
  • Perfect Dark
  • Perfect Dark Zero
  • Viva Piñata
  • Viva Piñata: Trouble in Paradise

Hellboy – Call of Darkness 4K Blu-ray mit Dolby Atmos & Dolby Vision

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Hellboy – Call of Darkness (3) erscheint hierzulande am 23. August 2019 auf DVD, Blu-ray und als 4K Blu-ray. Die UHD-Release soll zudem mit Dolby Atmos 3D-Sound und Dolby Vision HDR ausgestattet sein. 

Lionsgate bestätigte bereits die technischen Spezifikationen für den US-Release. So erwartet uns ein natives 4K Master, welches uns einen hohen Detailgrad bescheren sollte. Neben HDR10 soll auch das dynamische Dolby Vision HDR zum Einsatz kommen. An der Audio-Front dürfen mit wir einem Originalton (Englisch) mit Dolby Atmos 3D Sound rechnen. Ob die deutsche Sprachausgabe ebenfalls eine objektbasierte Audio-Kur verpasst bekommt, ist noch nicht offiziell bestätigt.

Bonus-Inhalte liegen komplett auf der 1080p Blu-ray. Eine dreiteilige Dokumentation „Tales of the Wild Hung: Hellboy Reborn“, sowie Deleted Scenes und Previsualizations sorgen für zusätzlichen Hellboy-Spaß.

LG bringt zwei neue Gaming-Monitore mit HDR10, G-Sync und Nano IPS

LG hat auf der aktuell laufenden Spielemesse E3 2019 zwei neue Gaming-Monitore vorgestellt. Die Modelle LG 27GL850 und 38GL950G unterstützen beide HDR10, Nvidia G-Sync und 144 Hz. Auch einige weitere Kniffe sind an Bord.

So warten die beiden Monitore laut LG mit Reaktionszeiten von nur 1 ms (GtG) auf. Außerdem setzt man auf Nano-IPS-Technik, ganz ähnlich wie bei seinen TVs. Es gibt zwischen den beiden Modellen aber auch einige Unterscheide. Etwa nutzt nur der 38GL950G das Format 21:9, ein Curved Design und ist auf 175 Hz übertaktbar.

Letzterer bietet zudem an der Rückseite die Beleuchtung Sphere Lighting 2.0. Sie passt sich farblich jeweils automatisch dem Spielgeschehen an. Im Grunde läuft das also nach haargenau dem gleichen Muster ab, wie bei Philips mit Ambilight. Auch die Auflösungen der beiden Monitore weichen voneinander ab. So löst der 38GL950G auf 38 Zoll Diagonale mit 3.840 x 1.600 Pixeln auf. Der 27GL850 bietet auf 27 Zoll 2.560 x 1.440 Pixel.

Die beiden neuen UltraGear-Monitore von LG

Außerdem ist der kleinere 27GL850 nur mit G-Sync kompatibel, was nicht die volle Unterstützung meint. Da er nur eine Helligkeit von 350 cd/m2 erreicht, kommt er zudem nicht für DisplayHDR der VESA in Frage. Der 38GL950G hingegen bietet volles G-Sync und ist mit einer Helligkeit von 450 cd/m2 auch nach DisplayHDR 400 zertifiziert.

Die LG 27GL850 und 38GL950G erscheinen im dritten Quartal 2019

Die beiden neuen Monitore von LG reihen sich in die Reihe UltraGear ein und sollen ab dem dritten Quartal 2019 im Handel zu haben sein. Leider nennen die Südkoreaner aber für die neuen Gaming-Displays noch keine Preise. Klar ist, dass beide Wide Color Gamut (Abdeckung des DCI-P3-Farbraums von 98 Prozent) bieten.

Technische Daten der LG 27GL850 und 38GL950G

Wer nach einem Gaming-Monitor mit niedrigen Reaktionszeiten sucht und auch HDR, 144 Hz und Nvidia G-Sync nicht missen möchte, kann die beiden neuen Modelle von LG ja eventuell einmal im Auge behalten.

Ubisoft startet mit UPlay+ eigene Spiele-Flatrate

Google bringt mit Stadia einen Dienst für Game-Streaming. Und Microsoft möchte bekanntermaßen mit Project xCloud durchstarten. Nun zieht auch Ubisoft ein As aus dem Ärmel: UPlay+ wird eine hauseigene Gaming-Flatrate für PCs.

In Deutschland soll UPlay+ 14,99 Euro im Monat kosten. Für jene Summe erhält man am PC Zugriff auf über 100 Spiele von Ubisoft. Dabei sind auch kommende Blockbuster wie das erst auf der E3 2019 angekündigte „Watch Dogs Legion“ inbegriffen. Außerdem hat der Publisher erklärt, das Abonnenten von UPlay+ jeweils die Premium-Editionen der Games erhalten – also mit komplettem DLC und kostenlosen Updates.

Offiziell startet Ubisoft UPlay+ am 3. September 2019. Wer sich ab sofort und bis inklusive 15. August 2019 für den Dienst anmeldet, erhält kostenlosen Schnupperzugriff vom 3. bis zum 30. September. Vergleichbar ist das Angebot von Ubisoft also grob mit dem Xbox GamePass. Allerdings hat man auch angekündigt, dass sich UPLay+ auch mit Googles Stadia vernetzen wird. Ihr könnte also die Spieleflatrate von Ubisoft auch mit Stadia koppeln – etwaige Abonnement-Gebühren müsst ihr dann aber zwangsweise für beide Dienste löhnen.

Ubisoft rechnet euch da auch schon ein wenig was vor: So soll sich UPlay+ schnell lohnen, wenn man ohnehin gerne zu Spielen mit Season Pass greift, da immer automatisch beides in UPlay+ enthalten sei. Dadurch soll sich ein Abonnement schnell für euch rentieren – eventuell schon bei einem Spiel. Über UPlay+ lassen sich Spiele direkt auf den PC herunterladen und Offline-Titel können dann auch ohne aktive Internetverbindung gespielt werden.

UPlay+ ist jederzeit kündbar

Laut Ubisoft lässt sich UPplay+ jederzeit kündigen. Wer dann doch wieder neu abonniert, erhält anschließend sogar seine bisherigen Spielfortschritte zurück. Schade ist lediglich ein wenig, dass UPlay+ zunächst dem PC vorbehalten bleibt. Eine Version für die Sony PlayStation 4, Microsoft Xbox One oder die Nintendo Switch ist nach aktuellem Stand der Dinge nicht geplant.

Wer nicht am PC zockt, wird UPlay+ aber immerhin in Verbindung mit Google Stadia verwenden können. Vielleicht ist diese Kombination auch für den ein oder anderen eine interessante Sache.