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Sony PlayStation 5: Sanfter Übergang von der PS4 und wird 120 Hz unterstützen

Sony wird auf der diesjährigen Spielemesse, der E3 2019, nicht vertreten sein. Stattdessen plauderte man schon im Vorfeld über seine nächste Konsolengeneration. Nun holen die Japaner nochmal ein wenig aus und liefern ein paar Informationshäppchen nach.

Sony hat bereits bestätigt, dass die PS5 Raytracing unterstützen wird, mit 8K hantieren kann und abwärtskompatibel zur PS4 sein wird. Leider sieht es hingegen für ein Ultra HD Blu-ray Laufwerk wohl weiterhin düster aus. Sony scheint auch die PlayStation 5 in erster Linie als Gaming-Maschine zu einem attraktiven Preis platzieren zu wollen und verzichtet daher nach aktuellem Stand der Dinge wahrscheinlich auf ein UHD-Laufwerk.

Jim Ryan, der CEO der PlayStation-Abteilung, hat dafür ein paar andere Themen zur PS5 angeschnitten. Sony spricht zwar weiterhin nur von der nächsten Konsolengeneration, es wäre aber eine Überraschung, wenn die Plattform am Ende einen anderen Namen tragen würde. Ryan hat dabei betont, dass man seine sanften Übergang von der PS4 zur PS5 gewährleisten wolle. Im Klartext dürfte das auch bedeuten, dass anfangs viele Triple-A-Blockbuster und insbesondere First-Party-Games noch für alte und neue Konsolen erscheinen dürften.

Außerdem hat der PlayStation-CEO Cross-Generational-Play versprochen. Damit ist gemeint, dass in Multiplayer-Partien wohl Besitzer einer PS4 auch gegen PS5-Spieler antreten können. Auch soll es möglich sein ein Game etwa an der PS4 zu beginnen und dann mit dem gleichen Spielstand an der PS5 fortzusetzen. Auch Freundeslisten sollen so beispielsweise erhalten bleiben.

Sony bestätigt auch 120 Hz für die PlayStation 5

Ebenfalls wird die PS5 4K-Gaming mit 120 Hz unterstützen. Das wird aber natürlich nur in Kombination mit dem entsprechenden TV möglich sein. Zu Virtual Reality äußerte sich Ryan wiederum nur vage: Sony glaube immer noch an die Technik, konkrete Ankündigungen könne man aktuell aber nicht vornehmen. Was die Konkurrenz durch Streaming angeht, so zeigt sich der PlayStation-Manager eher gelassen: In vielen Ländern der Welt gebe es noch gar keine entsprechende Infrastruktur. Sollte es zu einem Übergang von der klassischen Konsole hin zum Game-Streaming kommen, so werde das schleichend und langfristig geschehen. Und darauf sei Sony vorbereitet.

Microsoft und Sound machen im Cloud-Bereich gemeinsame Sache

Ryan gibt noch zu Protokoll, dass sich die Gaming-Welt immer verändere und man sich als Unternehmen anpassen müsse oder im Idealfall selbst Trends anstoße. Die nächste Konsolengeneration werde Großartiges bieten und darauf freue man sich bei Sony.

Alte „Batman“ Filme mit 4K und Dolby Vision auf iTunes aufgetaucht

Warner hat die Batman-Klassiker in 4K Qualität mit Dolby Vision auf iTunes veröffentlicht. Wer die digitalen iTunes-Versionen bereits besitzt, erhält jedoch bislang kein 4K-Upgrade.

Eigentlich warten wir ja sehnsüchtig auf die 4K Blu-ray Versionen der alten Batman Filme, die bereits für den 5. September 2019 geplant sind. Jetzt veröffentlicht Warner die digitalen Varianten der überarbeiteten Versionen auf iTunes. Zumindest gibt es uns Hoffnung, dass die Disc-Versionen in angemessener Qualität erscheinen. Die iTunes-Streams liegen nämlich in 4K Auflösung mit Dolby Vision HDR vor. Die Titel „Batman“, „Batmans Rückkehr“, „Batman Forever“ und „Batman & Robin“ sind auch recht günstig zu bekommen. Für die Leihe zahlt man gerade einmal 3.99 Euro, für den Kauf werden 9.99 Euro fällig.

HD-Käufer bislang ohne 4K-Upgrade

Wiedergebe kann man die 4K Filme bislang nur über den Apple TV 4K oder die Apple TV App auf Samsungs 2019 QLED TVs. Letzteres jedoch ohne Dolby Vision HDR. Wie es Aussieht haben Kunden die bereits die HD-Variante gekauft haben, noch kein 4K/HDR-Upgrade erhalten. Die alte 4 Film-Collection ist ebenfalls nur in HD-Qualität verfügbar. Dies ist auch der Grund, wieso viele Nutzer ihrem Ärger über die Bewertungs-Funktion des iTunes Store Luft machen (Bislang nur 1 Stern Bewertungen). Das Problem liegt aber womöglich an Warner, die die Titel unter einer eigenen Artikelnr. auf iTunes gelistet haben. Wir können uns gut vorstellen, dass Käufer der HD-Variante in Kürze auch die 4K Dolby Vision Version erhalten werden. Ansonsten ist es sicherlich nicht verkehrt, den Apple-Kundenservice zu kontaktieren, sollte ihr betroffen sein.

Hier könnt ihr die Batman-Filme auf iTunes bestellen:

Diese und weitere Filme in 4K Qualität findest du auch in unserer Komplettliste!

Philips 55 Zoll 4K OLED mit Ambilight für nur 1.299 Euro!

Amazon reagiert auf das MediaMarkt-Angebot und reduziert den Preis der Philips 55 Zoll 4K OLED – 55OLED803 mit Ambilight auf günstige 1.299 Euro! 

Das Modell aus 2018 ist mit dreiseitigem Ambilight ausgestattet, unterstützt HDR10 und HDR10+ und hat bereits die verbesserte P5 Perfect Picture Engine integriert.

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Guardians of the Galaxy, Doctor Strange und Ant-Man erscheinen auf 4K Blu-ray

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Fans des MCU (Marvel Cinema Universe) werden Freudensprünge machen. Disney hat sich dazu entschlossen die Marvel-Blockbuster „Guardians of the Galaxy“, „Doctor Strange“ und „Ant-Man“ auf 4K Blu-ray zu veröffentlichen. 

Wer erinnert sich noch an die „Infinity Saga 4K Collection„? Leider handelte es sich dabei um ein Mockup eines Reddit-Users. Man kann jetzt enttäuscht sein, dass es eine solche Edition nie geben wird (sag niemals nie), oder man bastelt sich seine MCU-Collection einfach selbst. Denn mit dem Rerelease der Marvel Blockbuster „Guardians of the Galaxy“, „Doctor Strange“ und „Ant-Man“ sind alle 23 Filme aus dem Marvel Cinema Universe (Phase 1-3) als 4K Ultra HD Blu-ray erhältlich. Die letzten Titel werden wohl als limitiertes Steelbook am 10. Oktober 2019 erscheinen!

GOTG auf 4K Blu-ray

Wir persönlich freuen uns vor allem auf „Guardians of the Galaxy“. Regisseur James Gunn sollte vielen mittlerweile ein Begriff sein (Wurde aufgrund von unangebrachten Tweets aus der Vergangenheit von Disney gefeuertdann wieder eingestellt). Der Regisseur ist bekannt dafür, dass er viel Wert auf Bildqualität legt, sei es für die Kinoprojektion oder für die Wiedergabe in den eigenen vier Wänden. Das konnten die 4K Blu-ray von „Guardians of the Galaxy Vol. 2“ eindrucksvoll unter Beweis stellen.

Visuelle Leckerbissen: Doctor Strange & Ant-Man

Aber auch die visuellen Effekte von „Doctor Strange“ und „Ant-Man“ versprechen beste visuelle Unterhaltung. Natürlich ist es oft so, dass bei CGI-schweren Produktionen meist nur ein 2K Digital Intermediate (Kinomaster) erstellt wird. Aufgrund des hochauflösenden Quellmaterials, dem erweiterten Farbraum und dem erweiterten Dynamikumfang, bietet sich auf der 4K Blu-ray meist ein viel besseres Bild, verglichen mit der Standard Blu-ray.

Die 4K Blu-rays sind bereits auf MediaMarkt.de vorbestellbar: 

Diese und weitere 4K Blu-rays findest du in unser Komplettübersicht!

Creed 2 – Rockys Legacy 4K Blu-ray im Test: Voll auf die Zwölf

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Inhalt (75%)

Nachdem Sylvester Stallone das von ihm kreierte Rocky-Franchise mit dem fünften Teil grandios vor die Mauer gefahren hatte, mit Rocky Balboa aber wieder auferstehen ließ, lebte der Mythos mit dem 2015er Spin-off Creed weiter. Drei Jahre später kommt nun das Sequel zum Spin-off. Und dieses präsentiert ein Story-Gerüst, das sich ebenso aufdrängte wie es vorhersehbar war: Das Aufeinandertreffen mit dem alten Rivalen Ivan Drago. Schon Creed schien eher ein Remake der ersten drei Filme mit umgekehrten Vorzeichen zu sein. Creed 2 – Rocky’s Legacy ist nun praktisch eine Neuerzählung von Teil IV, ohne es zu verleugnen – freilich mit einer jüngeren Generation und an die heutige Zeit angepasst.

Die Fortsetzung des Spin-offs arbeitet sich dabei ausgiebig an Rocky IV ab – und das in einigen Teilen wirklich gut. Dennoch sei an dieser Stelle ein wenig Kritik vorangestellt: Denn Creed 2 verpasst in all seiner Ehre-/Rache-/Männlichkeitswahn-Thematik die Chance, den ultrareaktionären Nebengeschmack des vierten Rocky-Films zu egalisieren. Dieser hatte seinerzeit drastisch unter dem Einfluss des Kalten Kriegs und des Wettrüstens zwischen den USA und Russland gestanden. Schön schwarz-weiß gemalt mit einem Underdog-Boxer, der sich an Schweineschinken hochtrainiert und einem Kampfroboter, der mit neuester Technik (der allgemeine Dopingvorwurf gegenüber Russland war offensichtlich) auf den Sieg „programmiert“ wird.

Creed ist mittlerweile ein erfolgreicher Boxer | Bildquelle: Warner Home Video

Ivan Drago zeigt sich nun aber auch nach 33 Jahren nicht geläutert und will endlich Wiedergutmachung für die Schmach der damaligen Niederlage. Denn natürlich hatte die UdSSR (wie sie Mitte der 80er noch hieß) ihre Kampfmaschine nach dem verlorenen Kampf gegen Rocky ausgestoßen. Nun will er seine Ehre wieder herstellen und wenn er dafür seinen Sohn über die Klinge springen lässt. Erst spät holt Regisseur Caple dann praktisch vollkommen aus der Luft gegriffen die größte Überraschung des Films aus der Zaubertüte.
Aber eine Aussprache mit Rocky oder gar Creeds Familie? Man hat nie wirklich das Gefühl, er würde Verantwortung für den Tod an Apollo übernehmen. Gerade im Hinblick darauf, dass auch in Creed 2 wieder der Amerikaner die Identifikationsfigur ist, hat man hier Potenzial verschenkt, um die Story etwas progressiver und der allgemeinen Politik gegenüber ausgewogener zu gestalten. Denn auch wenn das nicht jeder Fan der Reihe hören mag: Rocky-Filme waren immer auch (gesellschafts)politisch.

Unter Rockys Training wächst in Adonis ein echter Fighter heran | Bildquelle: Warner Home Video

Davon aber mal abgesehen hat das Rocky-Franchise eins drauf, wie kaum eine andere Filmreihe: Die packende Gefühlsaktivierung ihrer Geschichten. Obwohl hier alles komplett vorhersehbar bleibt, ist es natürlich ein höchst emotionalisierendes Moment, ausgerechnet die beiden Söhne der ehemaligen Ring-Konkurrenten aufeinander treffen zu lassen. Ja, das ist klischeehaft. Ja, das ist purer Machoismus. Aber es packt. Und weil fast alle Figuren ihre benötigte Zeit der Charakterisierung erhalten, fiebert man entsprechend mit – zumal wenigstens die jüngeren Rivalen nicht ganz so stereotyp aufeinander losgehen wie ihre einstigen Väter. Apropos Losgehen:

Im Ring geht es ab. Denn wo die Fightszenen in Rocky V wirklich zum Gähnen waren, langen Michael B. Jordan und Florian Munteanu (ein deutsch-rumänischer Boxer aus Bayern) richtig hin. Und die Kamera inszeniert das fiebrig und absolut packend. Schon der erste Kampf zwischen Creed und Wheeler ist fetzig inszeniert. Und aufgrund der schnellen und zackigen Kameraführung hat man heute wirklich kaum mehr das Gefühl, dass die Darsteller daneben schlagen, um sich nicht zu verletzten.

Training für den großen Kampf | Bildquelle: Warner Home Video

Dazu sind es die stillen und leisen Szenen, die eine Balance herstellen. Ob das Adonis‘ unbeholfener Heiratsantrag ist oder ein Teig knetender Rocky. Momente wie der Letztere reflektieren das Franchise und all seine Entwicklungen mehr als jede Kampfszene im Ring. Dazu gibt’s einige knackige Einzeiler von Sly, teilweise wirklich intelligente Dialoge und zahlreiche versteckte Zitate an Stallones Filmkarriere. Kleiner Hinweis am Rande, für diejenigen, die es nicht mitbekommen hatten. Thomas Danneberg, langjähriger Synchronsprecher von Stallone, stand für die Arbeiten an Creed 2 aufgrund einer schweren Erkrankung nicht zur Verfügung. Für ihn kommt nun Jürgen Prochnow zum Einsatz. Der hatte Stallone immerhin schon in Rocky und Rocky II seine Stimme geliehen – also durchaus eine nachvollziehbare Wahl im Sinne eines „back to the roots“. Ungewohnt ist es natürlich dennoch.

Bildqualität (75%)

Creed 2 wurde mit vollkommen digital aufgezeichnet. Am Ausgang lagen 2.8K an. Zwar war nicht gesichert herauszubekommen, ob davon ein 2K- oder ein 4K-Master erstellt wurde, die meisten Quellen sprechen allerdings von einem 2K. Aufgrund der relativ niedrigen Ursprungsauflösung ist das auch wahrscheinlicher. Die UHD ist also nur eine hochskalierte 4K-Scheibe. Integriert wurden indes ein erweiterter Farbraum im Rahmen von Rec.2020 sowie die höhere Kontrastdynamik – und zwar in HDR10 und Dolby Vision.
Im laufenden Film stellt sich leider ein arg dunkles Bild ein, was dem in vielen Szenen ohnehin relativ dunklen Film nicht gut tut. Zumal die ganz düsteren Nachtszenen deutlich flacher und weniger dynamisch wirken als über die Blu-ray. Hier legt sich bisweilen ein sichtbarer Grauschleier über das Bild, was der BD nahezu fremd ist. Besser erscheinen immerhin die Hautfarben, die etwas mehr Kraft haben. So haben die afroamerikanischen Darsteller über die UHD einen weniger gelblichen Teint und erscheinen natürlicher. In den besser ausgeleuchteten Tageslichtszenen (bspw. bei den atmosphärisch kühlen Trainings-Szenen von Viktor) dunkelt HDR10 ebenfalls ziemlich ab. Auch wenn hier die Durchzeichnung noch besser ist und der Kontrast nicht abflacht, wirkt das Bild leider etwas schmuddeliger.

In den dunklen Bereichen kann HDR10 nicht die Dynamik der Blu-ray halten | Bildquelle: Warner Home Video

Ein deutlich anderes Bild ergibt sich mit Dolby Vision. Wo in den dunklen Szenen (bspw. beim Gespräch zwischen Creed und Rocky nach einer halben Stunde) HDR10 fast keine Differenzierung zwischen Stallones Gesicht und dem grauen Hintergrund zuließ, strahlt sein Gesicht per Dolby Vision wieder hervor. Der grünlich-kontrastschwache Teint weicht einem gesünderen, rosigeren Hautbild. In Sachen Auflösung fällt eine Differenzierung extrem schwer. Zum einen, weil viele Halbtotale nicht wirklich extrem scharf sind, zum anderen, weil die BD in den wenigen guten Shots auch recht knackig ist.

Tonqualität (75%)

Leider geht Anbieter Warner hier wieder den Weg, den man zwischendurch bei MEG und The Nun mal verfolgte. Während die meisten Highlights des Anbieters mit deutschem und englischem Atmos ausgerüstet sind, reduzierte man für Creed 2 unverständlicherweise wieder auf Dolby Digital – und zwar für die BD UND für die UHD. Wo also der Originalton schon über die Blu-ray mit Atmos kommt, gibt’s für hiesige Zuhörer nur antiquiertes DD 5.1. Und das auch noch in der praktisch geringstmöglichen Datenrate mit 448 kBit/s anstelle der sonst üblichen 640 kBit/s.

In der Praxis bedeutet das aber glücklicherweise nicht zwingend, dass man die Tonspur ähnlich verdammen muss, wie jene komprimierten Fassungen von Disney. Beinahe erstaunlich ist es, wie druckvoll der Subwoofer schiebt, wenn Creed vor dem ersten Kampf mit Drago zu Hip-Hop-Beats einläuft. So viel Bass hätte man einer derart komprimierten Spur gar nicht zugetraut. Das kann der O-Ton zwar noch besser (und erreicht hier schon fast beängstigende Kickbässe), dennoch Respekt vor der DD-Fassung. Wechselt die Szenerie in den Ring und damit zum offenen Schlagabtausch, bleiben die Fausthiebe etwas flacher. Auch Stimmen klingen etwas dünner. Die Gesamt-Dynamik ist aber innerhalb einer Dolby-Digital-Spur mit derart geringer Datenrate sehr gut – selbst wenn das nicht davon ablenken soll, dass man hier arg sparsam mit dem deutschen Käufer umgeht.

Der deutsche Sound liefert leider nur Dolby Digital | Bildquelle: Warner Home Video

Hören wir uns nun aber mal ein bisschen an, was aus der Höhen-Ebene kommt, wenn man die englische Fassung anwählt. Zu Beginn wabert der fiebrige Score schon etwas von oben mit, wenn die Szenen in Kiev beschrieben werden. Auch das Schwingen der Fäuste nach etwas über zwei Minuten hört man oberhalb der regulären Ebene. Außerdem nutzt man die Heights dann gerne mal für abrupte KO-Schläge, die den Zuhörer fast aus dem Sattel befördern.Im weiteren Verlauf dominieren die ruhigen Dialogszenen, die natürlich keine 3D-Soundaktivität aufweisen. Und so bleibt es längere Zeit still. Bis dann im ersten Kampf mit Viktor schon mal ein Faustschlag und das Raunen der Menge zu hören ist. Ähnlich geht es dann im finalen Fight zu, wenn gerade die Zeitlupen-Szenen mit 3D-Sounds unterlegt werden.

Das ist in Summe nicht wirklich viel, was von den Heights kommt, dafür ist der Atmos-Sound aber auf der regulären Ebene ein Muster an Feinzeichnung, Druck und Dynamik.

  • Deutsch: Dolby Digital Plus 5.1 (75%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (80%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (40%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Englisch: Dolby Atmos (65%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Bonus (60%)

Das Bonusmaterial von Robin Hood enthält neben dem Trailer zunächst einmal sechs geschnittene Szenen sowie eine Gag Reel mit witzigen Szenen vom Dreh. Das Featurette „Robin Hood Reloaded“ ist Kern der Extras und läuft satte 64 Minuten. Von der Arbeit an den aufwändig erstellten Sets über die Neuinterpretation der Geschichte bis hin zur Besetzung und der Charakterisierung des bösen Sheriff Notthingham sowie der Filmmusik wird praktisch die komplette Produktion ausgiebig beleuchtet.

Gesamtbewertung Creed 2 – Rocky’s Legacy  (75%)

Creed 2 – Rocky’s Legacy ist ein emotional packender Film, der seinen Figuren viel Raum lässt. Die Fight-Szenen sind sensationell und Florian Munteanu ist eine Naturgewalt als Widersacher. In Kombination mit dem Wiedersehen alter Bekannter (unter anderem auch Brigitte Nielsen) ist das trotz des ungenutzt gelassenen Themas von Schuld und Vergebung ein würdiger Nachfolger zum Spin-off. Die UHD liefert dazu ein besseres Bild – allerdings nur über Dolby Vision. HDR10 geht leider im flauen Kontrast und der sehr starken Abdunklung unter.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 29. Mai 2019 Review am: 04. Juni 2019
Erscheinungsjahr Film: 2018 Laufzeit: 130 Minuten
Filmstudio: Warner FSK: ab 12 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat:
2.35:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch Dolby Digital Plus 5.1
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10
Dolby Vision
Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D Testgerät Player: Panasonic UB9004

Creed 2 Trailer:

Robin Hood 4K Blu-ray im Test: Klassisches Thema mit Ladehemmung

2

Inhalt (60%)

Ein Einspiel von 84 Mio. Dollar bei Kosten von Gut 100 Mio. Dollar – nicht gerade das, was man einen finanziellen Erfolg nennen würde. Dazu gleich drei Nominierungen für die goldene Himbeere, den gefürchteten Anti-Oscar. Was war da passiert? Hatten Robin-Hood-Verfilmungen beim Kinopublikum doch bisher einen guten Stand beim Publikum. Man warf Regisseur Otto Bathursts Version des Rächers einen unübersichtliche Story vor, sowie tiefe Logiklöcher und ein weites Entfernen vom Kosmos der legendären Figur.

Letzteres ist durchaus zu bemerken – wobei es historisch gesehen auch nicht die EINE Version von Robin Hood gibt, über die sich alle Balladen- und Gedichtschreiber einig wären. Es besteht für einen Filmemacher also eine große Freiheit in der Neuinterpretation des Inhalts. Und wenn Bathurst seine Version der Story mit einem Kriegsszenario beginnen lässt, das aussieht wie aus The Hurt Locker und dabei heutige Vorurteile und Religionskriege reflektiert, dann ist das durchaus legitim. Worauf man sich aber einstellen muss, ist die Abkehr vom romantischen Sherwood-Forest-Dieb, der immer mal wieder eine Postkutsche des Sheriffs ausraubt.

Der einstige Kriegsgegner unterrichtet Robin im Schießen | Bildquelle: STUDIOCANAL Home Entertainment Sales

Im 2018er Robin Hood bekommen wir es vielmehr mit einem atemlosen Action-Abenteuer zu tun, das wesentlich mehr Geist und Atmosphäre von Assassin’s Creed atmet als von den alten Strumpfhosen-Filmen mit Erroll Flynn. Heutige Sehgewohnheiten scheinen danach zu verlangen, dass eine Armbrust zum Maschinengewehr mutiert und die Sarazenen zu wahren MMA-Fightern werden. Macht man sich als Zuschauer also frei von den Erwartungen, eine nur dezent modernisierte Fassung des Altbekannten zu bekommen, kann man mit dem Tempo und der Rasanz der Bilder durchaus seine Freude haben. Die erste Dreiviertelstunde vergeht deshalb praktisch wie im Flug. Was aber auch nicht unbedingt nur positiv ist. Denn um die bis dato drei/vier Hauptfiguren einzuführen, hätte man sich durchweg etwas mehr Zeit nehmen können. Gerade und ausgerechnet Robin kommt zu Beginn alles andere als sympathisch rüber. Sein Übereifer und die Ungeduld nerven mehr als dass sie nachvollziehbar wären und irgendwie fehlt es Egerton in der Rolle trotz entsprechendem Sex-Appeal an Charisma.

Robins Liebe zu Marian ist grenzenlos | Bildquelle: STUDIOCANAL Home Entertainment Sales

Dass man dem Sheriff von Nottingham (Ben Mendelsohn wiederholt seine Rolle aus Rogue One – A Star Wars Story) einen Mantel in Gestapo-Manier angezogen hat, wirkt natürlich plakativ. Hat aber in der damaligen Zeit auch nicht wirklich was verloren. Immerhin gibt er den Sheriff mit diabolischer Inbrunst, wenn er Robin voller Schmerz und Wut davon erzählt, wie er als Junge bei den Lords aufwuchs. Robin Hood hat aber nicht viele von diesen packenden Charakterszenen – und verliert sich lieber in zunehmend repetitiven Actionszenen. Wie eine Nummernrevue klappert Bathurst Überfall nach Überfall ab und lässt seinen Film mehr und mehr comichafte Züge annehmen.

Der Sheriff von Notthingham ist ein korrupter Sadist | Bildquelle: STUDIOCANAL Home Entertainment Sales

Wenn er auf Zeitlupenszenen im Matrix-Stil setzt, mag das ganz nett aussehen, hat aber mit einem eleganten Pfeil-und-Bogen-Dieb nicht mal mehr einen Hauch Ähnlichkeit. Ja, das ist wirklich prächtig inszeniert und es mangelt auch nicht an production value, aber am Ende fehlt vor allem eins: Seele. Die Emotionalisierung der Geschichte geht Robin Hood fast vollkommen ab und irgendwann verliert man sogar den Überblick darüber, was Robin und John eigentlich wollten – denn zielstrebig gehen sie wirklich nicht mehr vor. Gegen einen überagierenden Jamie Foxx und einen durchweg eher unsympathischen Egerton hat auch Bono-Tochter Eve Hewson kaum Handhabe. Zumal ihre Rolle bis auf wenige, kurze Ausnahmen auf das Erfüllen von Klischees reduziert ist.

Bildqualität (90%)

Robin Hood wurde durchweg mit Kameras aufgezeichnet, die am Ausgang volle 8K lieferten. Von diesem Material wurde dann ein runterskaliertes 4K-Digital-Intermediate erstellt, sodass wir es mit einem Real-4K-Master zu tun haben. Ebenfalls auf die Disk gelangte natürlich ein im Rahmen von Rec.2020 erweiterter Farbraum sowie die höhere Bilddynamik HDR. Letzteres in HDR10 und Dolby Vision. Im Gegensatz zur US-Disk von Lionsgate ist HDR10+ hier NICHT enthalten. Entsprechend ist Robin Hood nicht die erste deutsche UHD, die mit allen drei Kontraststeigerungs-Formaten ausgestattet ist.

Die UHD liefert eindrucksvolle Farben und Kontraste | Bildquelle: STUDIOCANAL Home Entertainment Sales

In der Praxis stellt sich das Bild der Ultra-HD durchaus noch mal eindrucksvoller dar als per Blu-ray wiedergegeben – was in puncto Auflösung und Details auch an der extrem hohen Datenrate liegen kann. Die BD-66 UHD ist mit einer Datenrate von beständig zwischen 80 und 120 Mbps fast randvoll gefüllt, was bei 120 Minuten und nur zwei Tonspuren durchaus als „ausgereizt“ gelten darf. Trotz der dunkleren Abstimmung gefällt selbst HDR10 hier schon besser, weil es das ganz dezente Korn auf uniformen Oberflächen in einigen dunklen Einstellungen wesentlich feiner und damit unauffälliger wiedergibt.

Dazu neigt die UHD überhaupt nicht mehr zum Überstrahlen auf helleren Gesichtsbereichen während der Szenen in Arabien. In dunklen Szenen flacht das Bild allerdings ein wenig ab und HDR10 wirkt hier ein kleines bisschen gräulich. Das kann Dolby Vision besser und stellt vor allem die Schwarzwerte in der Kleidung und gerade in den dunkleren Innenraumszenen noch knackiger und satter dar. Auch Farben haben noch etwas mehr Punch. Dazu sind Spitzlichter (bspw. das Blitzen in Augen) noch eindrucksvoller und auf Gesichtern kommt noch etwas mehr Strahlkraft hinzu.

Tonqualität (85%)

Beim Ton muss der deutsche Zuschauer leider sowohl für die BD als auch für die UHD mit dts-HD-Master vorlieb nehmen, während die englische Fassung auf beiden Disks in Dolby Atmos vorliegt. Die deutsche dts-HD-Spur ist zunächst mal eins: Ziemlich leise. Eine Anhebung um rund 10dB! ist nötig, um auf das Level der meisten anderen Disks zu kommen. Das gilt allerdings für beide Sprachfassungen nahezu gleichermaßen. Hat man die Lautstärke erhöht, fetzen die Armbrustpfeile allerdings erstaunlich satt ins Gestein um die Kreuzritter. Auch das säuselnde Windgeräusch kommt räumlich rüber und wenn die Katapulte ihre Arbeit verrichten, gibt’s auch kurz mal richtig Druck. Vornehmlich überzeugt aber die Räumlichkeit.

Der Sound lässt es ordentlich krachen | Bildquelle: STUDIOCANAL Home Entertainment Sales

Zurück in Nottingham setzt es coole Bass-Sweeps während des Bogen-Trainings mit John. Außerdem durchschlagen die Pfeile das Holz ordentlich und man hört die Splitter überall im Raum verteilt herab rieseln. Leider bewirkt das starke Anheben der Lautstärke bisweilen ein leichtes Zerren der Dialoge. Die Originalfassung funktioniert auf der regulären Ebene zunächst noch mal eine Spur dynamischer als die deutsche dts-HD-Master-Fassung. Der Score langt noch ein wenig stärker zu und auch die Pfeile nach schlagen noch etwas fester in der Umgebung ein.

Die englische Atmos-Spur bietet zahlreiche Höheneffekte – inkl. Regen aus den Heights | Bildquelle: STUDIOCANAL Home Entertainment Sales

Nehmen wir die Höhen-Ebene hinzu, so gibt’s nach den Pfeil-Attacken rund um die siebte Minute eine Menge authentisch splitterndes Holz und Gestein aus der Höhe und ein paar Rufe der Kämpfer kommen auch hinzu. Außerdem hat man den Score während der Actionszenen ebenfalls mit auf die Heights gelegt, was zu einer deutlichen Intensivierung der Atmosphäre führt. Wenn die Katapulte dann ihre Ladung ins Ziel bringen, wummert es gewaltig von oben und die Anbindung an die reguläre Ebene ist stets vorzüglich gelungen.
Klasse ist auch das Knarzen und Knorzen des Schiffs sowie das herabfallende Wasser von den Bohlen über den im Bug befindlichen Heimkehrern und selbst in Loxleys Ruinen hat man für einen Widerhall der Stimme und aufstiebende Tauben gesorgt.

Nach etwas über 35 Minuten gibt’s dann einen beeindruckenden Gewitter-Groll aus der Höhe und Regen gesellt sich ebenso hinzu wie spezielle 3D-Sounds beim Auftauchen Robins. Über den Regen kann man hier sicher wieder streiten, beeindruckend klingen tut’s trotzdem. Im Prinzip geht diese Art des Sounddesigns dann über den ganzen Film hinweg so weiter und reißt auch nicht ab. Die Actionszenen werden stets mit fliegenden Pfeilen, Wusch-Sounds und Filmscore von oben ergänzt und es gibt immer mal wieder dedizierte Geräusche wie das Rumpeln der Holzräder des Schatztruhen-Wagens oder auch das dynamische Schließen von großen Türen oder Toren.

  • Deutsch: dts-HD-Master 7.1 (85%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (90%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (75%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Englisch: Dolby Atmos (85%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Bonus (80%)

Das Bonusmaterial von Robin Hood enthält neben dem Trailer zunächst einmal sechs geschnittene Szenen sowie eine Gag Reel mit witzigen Szenen vom Dreh. Das Featurette „Robin Hood Reloaded“ ist Kern der Extras und läuft satte 64 Minuten. Von der Arbeit an den aufwändig erstellten Sets über die Neuinterpretation der Geschichte bis hin zur Besetzung und der Charakterisierung des bösen Sheriff Notthingham sowie der Filmmusik wird praktisch die komplette Produktion ausgiebig beleuchtet.

Gesamtbewertung Robin Hood  (78%)

Robin Hood im Jahre 2018/’19 ist ein atemloser und mit prächtig choreografierten Kampfszenen angereicherter Actionfilm – nicht mehr. Die Essenz der legendären Geschichte fehlt fast komplett. Wer sich den Film unter dem Aspekt eines Actioners mit der Videospiel-Ästhetik eines Assassin’s Creed anschaut, kann Spaß haben. Wer auf eine Erweiterung des Meisterdieb-Kosmos‘ gehofft hatte, kann allerdings nur enttäuscht werden.
Aufgefangen wird das allerdings durch die Technik. Denn auch ohne HDR10+ ist das Bild der UH vorzüglich geraten. Mit hoher Laufruhe und toller Schärfe gelangen die nativen 4K-Bilder ins Heimkino. Dazu gibt es einen Sound, der schon über die deutsche dts-HD-MA-Spur überzeugt und mit der englischen Atmos-Fassung teilweise neue Maßstäbe setzt.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 23. Mai 2019 Review am: 04. Juni 2019
Erscheinungsjahr Film: 2018 Laufzeit: 117 Minuten
Filmstudio: Studiocanal FSK: ab 12 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat:
2.35:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch DTS-HD-Master 7.1
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10
Dolby Vision
Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D Testgerät Player: Panasonic UB9004

Robin Hood Trailer:

Panasonic Lumix S1H: Neue Vollformatkamera für 6K-Video

Panasonic bietet bereits mit der Lumix S1R eine Vollformatkamera an, die für ca. 3700 Euro über die Ladentheke wandert und exzellent in Tests abgeschnitten hat. Nun will man sie Serie um die Lumix S1H erweitern, welche den Schwerpunkt auf die Videofunktion legt. So kann sie 6K-Videos mit 24p aufzeichnen.

Panasonic verspricht für die Lumix S1H „Video in Kinoqualität“ an. So soll es sich laut dem japanischen Hersteller um die erste digitale Wechselobjektiv-Systemkamera, die Videoaufnahmen in 6K / 24p (Seitenverhältnis: 3:2) ermögliche. Dabei wird der Vollformatsensor mit maximaler Pixelnutzung ausgelesen. Es ist auch möglich Videos mit 5,9K und 30p im Format 16:9 aufzuzeichnen.

Gleichzeitig sei die Lumix S1H die erste digitale Vollformat-Systemkamera, die eine Videoaufzeichnung mit 10-Bit 60p 4K/C4K ermögliche. Für Videomacher, die Videos in 4K erstellen, lohnt sich die höhere Auflösung ebenfalls, da sie das Zuschneiden ermöglicht und generell mehr Spielraum für die Bearbeitung gewährt. Die Lumix S1H verfügt über V-Log/V-Gamut für Aufnahmen eines besonders großen Dynamikbereiches von 14+ Blendenstufen – nahezu identisch mit denen der Panasonic Cinema VariCam ist.

Panasonic Lumix S1: Die drei verschiedenen Modelle der Serie

Das aufgezeichnete Material der S1H ist kompatibel mit VariCam V-Log-Material oder V-Log L-Material, das von der Lumix GH5/GH5S aufgenommen wurde. Die Kamera ermöglicht die Videoaufzeichnung ohne Beschränkung in der Länge. Leider verschweigt Panasonic noch den Preis. Erscheinen soll die kommende Panasonic Lumix S1H im Herbst 2019.

Panasonic verbessert die Lumix S1 über ein Software-Update

Panasonic hat aber nicht nur die neue Lumix S1H vorgestellt, sonder auch ein Software-Upgrade für die bereits erhältliche Lumix S1 in Aussicht gestellt, welches ebenfalls die Videoleistung verbessern wird. Das Upgrade namens „DMW-SFU2“ rüstet die Cam ebenfalls auf die 14+ Blendenstufen bei der V-Log-Aufnahme auf. Ebenfalls neu sind die laut Panasonic erste 4:2:2 10-Bit 4K MOV 30p/25p Videoaufzeichnung und der weltweit erste 4:2:2 10-Bit 4K 60p/50p*2 HDMI Output. Auch die Lumix S1 wird durch V-Log und V-Gamut kompatibel mit Cinema VariCam Look.

Dazu kommen die kamerainterne LUT (Look Up Table) Anwendung, welche die Wiedergabe von V-Log während oder nach der Aufnahme ermöglicht (LUT Display mit Custom Funktion) Auch neu ist ein WFM (Waveform Monitor), der die Helligkeitsverteilung während der Aufnahme anzeigt. Zuletzt gibt es die Option 48-kHz/24-Bit oder 96-kHz/24-Bit Ton mit dem XLR-Mikrofonadapter DMW-XLR1 in MOV aufzunehmen. Das Update erscheint im Juli 2019 und wird 199 Euro kosten. Bis September gibt es Panasonic aber kostenlos frei.

Wichtiger Hinweis: Das Update erscheint ausschließlich für die Panasonic Lumix S1, nicht für die S1R!

Luftaufnahmen Japan bei Nacht in 8K Qualität auf Youtube

Dafür wurde 8K gemacht. Auf Youtube gibt es jetzt ein 5-minütiges Video, welches Luftaufnahmen japanischer Städte bei Nacht zeigen. Leider werden nur wenige den vollen Detailreichtum zu sehen bekommen. 

Die Aufnahmen der Städte Tokyo und Yokohama wuden von der Firma Armadas mit Hilfe der RED Monstro VV 8K Kamera und einem Carl Zeiss Milvus 35mm Objektiv angefertigt. Wer in den vollen Genuss des Videos kommen möchte, der muss über einen kompatiblen 8K Fernseher verfügen. Bislang sind uns nur TV-Geräte von Samsung bekannt (Q900 & Q950R) die in der Lage wären das Video zu verarbeiten. Und selbst bei diesen Geräten wissen wir nicht, ob die Qualitätsstufe 4.320p ausgewählt werden kann (Wer dies bestätigen kann, gerne einen Kommentar unterhalb des Beitrags).

Doch auch in Full-HD und 4K Auflösung, liefern die Aufnahmen einen unglaublichen Detailreichtum. Durch die langsamen Shifts der Kamera, bekommt das Bild einen gewissen Tiefeneffekt. Ebenfalls empfehlenswert die weiteren 8K Videos des Kanals. Z.B. Feuerwerk in Zeitlupe, oder ein Highlight-Reel (Japan in 8K) der bereits veröffentlichten 8K Videos. Letzteres wurde jedoch mit der RED Weapon 8K und Ronin 2 Kamera gedreht.

 

LG gewährt 5 Jahre Garantie auf seine OLED Serie 9 Modelle

5 Jahre Garantie auf die neuen 4K OLED Fernseher von LG Electronics. Wer sich den geldwerten Vorteil sichern möchte, der kauft sich bis zum 30. Juni 2019 ein Aktionsgerät bei einem teilnehmenden Fachhändler. 

5 Jahre sind so viel wie eine komplette Lebenszeit – in TV-Jahren gerechnet. Die Zeiten in denen ein TV-Gerät gut und gerne 10 Jahre seinen Dienst verrichtet hat, sind sicherlich vorbei. Es gibt mittlerweile zu viele technische Komponenten die bei regelmäßiger Nutzung des Fernsehers den Geist aufgeben können. Und es kann natürlich passieren, dass der Fernseher kurz nach Ablauf der Garantiezeit (meist 12 oder 24 Monate) anfängt Probleme zu machen. Da loben wir uns das Angebot von LG Electronics, welches dem Kunden 60 Monate Sorgenfreiheit beschert!

5 Jahre Garantie für diese Modelle

Wer sich die Garantieverlängerung sichern möchte, muss ein paar Dinge beachten. Zum einen gilt es abzugleichen, ob das Modell auch eine der deutschen Modellnummern trägt: OLED55C97LA, OLED55E97LA, OLED65C97LA, OLED65E97LA, OLED65W9PLA, OLED77C9PLA, OLED77W9PLA. (Was die neuen Modelle alles so können lest ihr hier!)Zudem nehmen aktuell nur die Fachhändler MediaMarkt, Saturn, Euronics und Medimax an der Aktion teil. LG weißt auch darauf hin, dass man sich im Vorfeld darüber informieren sollte, ob der Händler die Aktion auch wirklich unterstützt. Das ist sicherlich ein Hinweis für diejenigen, die das Gerät direkt im Markt kaufen möchten. In unserer Preisübersicht findet ihr einige Online-Preise der teilnehmenden Fachhändler. Und zuletzt wäre wichtig, dass man den TV bis zum 30. Juni 2019 gekauft haben muss. Mehr Infos findet ihr auf der Aktionsseite von LG.

Die erste Abbildung aller 2019 OLED TVs. Von Links: W9, E9, C9 und Z9 (8K)
Sind Teil der Aktion, der W9, E9 und C9. Der Z9 8K OLED (ganz rechts) ist nicht mit dabei

Keine Garantie gegen Einbrennen!

Wer jetzt denkt damit dem Problem mit dem Einbrennen aus dem Weg gehen zu können, den müssen wir eines Besseren belehren. Sollten sich dauerhafte Veränderungen des Bildes durch Einbrenne/Burn-In zeigen, ist dies kein Garantiefall sondern laut Gebrauchsanweisung eine Defekt der auf eine falsche Nutzung zurückzuführen ist. Die OLED-Fernseher sind mit mehreren Mechanismen ausgestattet, die einer temporären oder dauerhaften Beeinträchtigung des Bildes entgegenwirken. Bei einer normalen Nutzung und Einhaltung einiger Regeln (z.B. den OLED nicht vom Stromnetz trennen) sollte auch bei einer Laufzeit von 5 Jahren Einbrennen kein Thema sein.

Preisübersicht Aktionsgeräte:

E-Sports kommen live in 4K ins Kino: „Cinema loves Esports“

Gaming erreicht mittlerweile ein immer größeres Publikum, wie auch Messen wie die bald anstehende E3 2019 zeigen. Beliebt sind dabei auch die E-Sports in denen sich professionelle Zocker in populären Multiplayer-Titeln miteinander messen. Das will man nun durch das Projekt „Cinema Loves Esports“ (CLE) ins Kino hieven.

Los geht es im Sommer 2019. In immerhin 29 Kinos quer verteilt über Deutschland will man mit zwei unterschiedlichen Veranstaltungen durchstarten. Sollte das Projekt erfolgreich anlaufen und auf Resonanz stoßen, will man weitere Übertragungen für 2019 und auch 2020 umsetzen. Die erste Übertragung findet am 7. Juli 2019 statt und betrifft den Finaltag der ESL One Cologne. Im August folgt dann der Finaltag des Rainbow Six: Siege Majors.

Laut dem Geschäftsführer der Kaydee GmbH, die unter anderem federführend hinter dem Projekt stehen, Andreas Schaetzke, verspreche man sich einiges von CLE: „Ich liebe und lebe den Esport und bin darüber hinaus ein großer Filmfan. Es war schon immer mein Traum die großen Esport-Events auf die große Leinwand zu bringen und mit Martin und der MMmedia haben wir einen Partner, der nicht weniger visionär denkt. Ich freue mich darüber hinaus natürlich sehr auf die Zusammenarbeit mit der ESL, zweiB und TaKeTV, mit denen wir auf technischer Ebene die beste Qualität abliefern werden! Dazu kommt, dass wir mit der Esports Ländermeisterschaft einen weiteren starken Partner für eine enge Zusammenarbeit und Auftritte von deutschen Profispielern in den Kinos gewinnen konnten.

Matches sollen je nach Kino in 4K übertragen werden

Dabei haben die Veranstalter angekündigt, dass die Spiele nicht nur live übertragen werden, sondern je nach Kino sogar auch in 4K. Zumindest gilt das je nach Ort, wenn die notwendige Technik vorhanden ist. Sonst bleibt ihr beim Zuschauen leider auf HD beschränkt. Zwischen den einzelnen Partien findet eine Live-Schaltung in das Berliner Studio statt, in dem bekannte Persönlichkeiten aus dem Bereich Esport und Gaming für ein Rahmenprogramm sorgen.

CLE: Los geht es am 7. Juli 2019

In ausgewählten Kinos verfolgen Influencer und bekannte deutsche Teams die Spiele gemeinsam mit den Besuchern. Aktivitäten in den Kinos – mitsamt eines Preisgeldes in Höhe von 3.500 EUR für die Erfüllung bestimmter Aufgaben – sollen zusätzlich für Stimmung sorgen. Gewinnen können alle Teams, Influencer und E-Sportler, die Bilder von sich und dem anwesenden Publikum vor Ort einreichen.

Die teilnehmenden Kinos könnt ihr dem obigen Plakat entnehmen. Auf den Websites der einzelnen Kinos dürftet ihr weitere Infos zu den Events erhalten.