Start Blog Seite 838

Apple Mac Pro: Mächtiger Rechner für die 8K-Videobearbeitung

Apple hat seinen neuen Mac Pro für professionelle Anwender vorgestellt. Der Rechner hat es in sich, denn es werkeln im Inneren Intel Xeon mit bis zu 28 Kernen. Insgesamt birgt der neue Mac vor allem Potential für die Videobearbeitung und die Musikproduktion.

So setzt der neue Apple Mac Pro auf Workstation-CPUs, bietet bis zu 1,5 TByte RAM auf 12 Slots und kann modular erweitert werden. In diesem Zusammenhang stellte man die Erweiterungskarte Afterburner vor, welche den Mac Pro um noch mehr Grafikleistung beschleunigen kann. Laut Apple sei dank der massiven Leistung die gleichzeitige Wiedergabe von drei 8K-Videostreams im ProRes-Format möglich. Die meisten aktuellen Computer für professionelle Anwender schaffen nicht einmal einen Stream flüssig.

Entsprechend zeigte Apple dann auch auf der WWDC 2019 bei der Präsentation des neuen Mac Pro einige Beispiele, wie die Echtzeit-Videobearbeitung in 8K, bei der in der Vorschau Animationen und andere Bildbearbeitungen sofort flüssig dargestellt wurden. Der neue Mac Pro setzt auf ein Gehäuse aus Aluminium mit einer sehr effizienten Kühlung, die drei mächtige Lüfter an der Vorderseite einspannt und einen zusätzlichen im Gehäuse, um die warme Luft schneller nach außen zu ziehen.

Der neue Apple Mac Pro ähnelt optisch auf den ersten Blick einer Käsereibe

An der Oberseite des Mac Pro sitzen Tragegriffe, um den Rechner schnell im Büro zu transportieren. Optional sind auch Räder unter dem Gehäuse verfügbar. Laut Apple bestehe von allen Seiten Zugriff auf das System, um leicht Komponenten austauschen zu können. Die effiziente Kühlung sorge dafür, dass den Intel Xeon bis zu 300 Watt Leistung zur Verfügung stehen. Die Netzteile liefern bis zu 1.400 Watt.

Apple Mac Pro wird ein kostspieliger Spaß

Als Anschlüsse bietet der neue Apple Mac Pro zweimal Thunderbolt 3, zweimal USB Typ-A, einmal 3,5-mm-Audio und zweimal 10-GBit-Ethernet. Intern stehen acht PCI-Express-Slots stramm plus ein Anschluss mit PCIe x16. Als Grafikkarten stehen AMD Radeon Pro 580X oder sogar Pro Vega II zur Verfügung. Dank der Afterburner-Erweiterung lassen sich bis zu vier GPUs parallel nutzen. Neben den bereits erwähnten, parallelen 8K-Streams reicht die Leistung dann alternativ für 12 gleichzeitige 4K-Streams.

Trotz der massiven Leistung sollen die neuen Mac Pro in der Regel so leise bleiben wie ein Apple iMac Pro. Partner sind bereits Unternehmen wie Adobe, Serif und Black Magic Design. Aber auch Epic mit der UnrealEngine und Unity sind mit von der Partie. Das sorgt dafür, dass auch Spieleentwickler aufhorchen dürften. Bis zu sagenhafte 56 TFLOPS an Grafikleistung kann der neue Mac Pro offerieren. Dazu sei erwähnt, dass macOS ab der neuen Version Catalina auch in Verbindung mit den entsprechenden Macs und Monitoren in 4K HDR und Dolby Atmos unterstützt.

Der Apple Mac Pro in geöffnetem Zustand

Auch für die Musikbearbeitung sind die neuen Mac Pro geeignet: Hier zeigte Apple Demos von Logic Pro X, bei denen über 1.000 einzelne Spuren zum Einsatz kamen und trotzdem noch Puffer vorhanden gewesen ist. Wohlgemerkt geht Apple dabei aber von der höchsten Ausstattung aus. Veröffentlicht wird der neue Apple Mac Pro allerdings erst im Herbst. Preislich startet er bei 5.999 US-Dollar. Natürlich empfiehlt das Unternehmen als Begleiter das neue Pro Display XDR.

PlayStation Plus Rewards: Sony will Abonnenten monatlich belohnen

Sony will PlayStation Plus für seine Abonnenten wieder etwas aufwerten. Nachdem man im März 2019 die monatlichen Gratis-Games für die PS3 und die PS Vita gestrichen hatte, sucht man nun nach Möglichkeiten seine Kunden besser zu binden. Und da treten die PS Plus Rewards auf den Plan.

Sony hatte erst kürzlich bestätigt, dass außerdem der Preis für monatliche Abonnements von PlayStation Plus von 7,99 im Monat auf 8,99 Euro pro Monat ansteigt. Diese Anpassung gilt ab dem 1. August 2019. Die Kosten für die 3-Monats- und Jahres-Abonnements bleiben jedoch wie gehabt. Trotzdem nehmen das vielleicht einige Nutzer mit Missmut zur Kenntnis.

Um das wieder auszugleichen, führt Sony also nun die PS Plus Rewards ein. Sie bescheren Abonnenten monatlich neue, exklusive Deals. Allerdings handelt es sich hier, zumindest zum Start, nicht etwa um spezielle Angebote im PlayStation Store, sondern um leider etwas ramschig wirkende Aktionen bei Partnern.

  • About You: 10 Euro Gutschein für den Fashion-Online-Store
  • Burger King: Gamer Bundle mit 6 Onion Rings, 6 Chilli Cheese Nuggets, 6 Nuggets und einem Monster Energy Drink für 11,99 Euro (30 % Rabatt)
  • FILA: 15 % Rabatt auf Schuhe, Bekleidung und Accessoires
  • Müller: 20 % Rabatt auf TV-Serien auf Blu-ray und DVD
  • Sky: Sky Entertainment Ticket für zwei Monate zum Preis von 9,99 statt 19,98 Euro

Sony will monatlich wechselnde Deals liefern

Die ersten Angebote der PlayStation Plus Rewards ähneln also eher den üblichen Gutschein-Codes, welche sonst auf diversen Deals-Plattformen im Web kursieren. Ob man damit also viele Gamer hinter dem Ofen hervorlocken kann, muss die Zeit zeigen. Die Deals sind zeitlich beschränkt und sollen monatlich wechseln. Es besteht also Potential, denn man muss mal abwarten, was Sony den Abonnenten von PS Plus dann auf lange Sicht so anbietet.

PS Plus Rewards im Juni 2019

Abonnenten von PS Plus können ihre Gutschein-Codes für den Juni 2019 bereits abrufen. Im Juli geht es dann mit abweichenden Angeboten weiter. Vielleicht sind ja in Zukunft auch noch bessere Rabatte auf Spiele mit von der Partie.

Apple Pro Display XDR: Professioneller Monitor mit 6K, HDR und echtem 10-bit

Apple hat anlässlich seiner aktuell laufenden Entwicklerkonferenz, der WWDC 2019, nicht nur neue Software, sondern auch neue Hardware vorgestellt. Dazu zählt auch der mehr als beeindruckende Monitor Pro Display XDR. Dieses Display löst mit 6K auf, unterstützt HDR und nutzt ein echtes 10-bit-Panel.

So sind viele Monitore leider immer noch mit 8-bit + HFR unterwegs. Der Monitor Apple Pro Display XDR richtet sich allerdings an professionelle Anbieter, die am Bildschirm auch Foto- und Videibearbeitung betreiben wollen. Man möchte eine besonders gute HDR-Darstellung bieten, da ist ein echtes 10-bit-Panel natürlich Pflicht.

Der Monitor setzt auf eine Diagonale von 32 Zoll bei einer nativen Auflösung von ganz genau 6.016 x 3.384 Pixeln. Apple verspricht den DCI-P3-Farbraum abzudecken und eine Helligkeit von 1.000 Nits, welche im Betrieb nicht nur für Spitzen, sondern dauerhaft haltbar sein soll. Spitzenhelligkeiten von 1.600 Nits seien ebenfalls möglich. Als Kontrast gibt man 1.000.000:1 an.

Damit der Monitor besonders gute Schwarzwerte und Kontraste kombinieren kann, habe Apple laut eigenen Aussagen eine spezielle Hintergrundbeleuchtung entwickelt. Man verspricht zusätzlich eine hohe Blickwinkelstabilität. Laut Apple handele es sich beim Pro Display XDR um das bisher größte Retina-Display.

Apple Pro Display XDR erscheint in zwei Varianten

Das Apple Pro Display XDR erscheint in zwei Versionen: Neben der regulären Version mit Antireflexionsbeschichtung gibt es eine zweite Option mit einer Nanotextur. Letzten Endes soll es such um ein mattes Design handeln. Durch im Nanometerbereich geätztes Glas sollen Reflexionen nochmals reduziert werden. Apple hebt aber auch den schmalen Rahmen um den Bildschirm hervor, die nur 9 mm betragen.

Das Apple Pro Display XDR mit dem neuen Mac Pro an seiner Seite

Separat erhältlich ist der Pro-Ständer, welcher auch die Nutzung im Hochformat erlaubt und zudem neig- und schwenkbar ist. Günstig ist der ganze Spaß aber nicht: Als Apple den Preis des Pro-Ständers nannte, ging ein Raunen durch die Menge. Er soll nämlich schon allein 999 US-Dollar kosten. Das neue Pro Display XDR wiederum kostet 4.999 US-Dollar bzw. 5.999 US-Dollar in der Variante mit Nanotextur. Separat gibt es zudem noch einen VESA-Halterungs-Adapter, den sich Apple mit 199 US-Dollar ebenfalls deftig versilbern lässt.

Zu bedenken ist, dass Apple sich mit dem Monitor und seinem Zubehör nicht an Privatkunden richtet, sondern an professionelle Anwender und Unternehmen. Da will man also gänzlich andere Ansprüche erfüllen, was auch die Preise widerspiegeln.

Kleinere OLED-Fernseher mit 48 Zoll verschieben sich auf 2020

5

Die Produktion kleinerer 4K OLED Fernseher mit 48 Zoll Diagonale wird nicht wie zuerst berichtet in diesem Jahr starten. Die Massenproduktion soll erst 2020 ins Rollen kommen.

Gute und schlechte Nachrichten. LG Display hält an seinem Plan fest, eine kleinere 49 Zoll 4K OLED Variante auf den Markt zu bringen. Leider müssen sich Interessierte noch bis 2020 gedulden. Vice President Chang-ho, verantwortlich für das TV-Geschäft bei LG Display, bestätigte dies gegenüber dem koreanischen Magazin TheElec. Das Unternehmen möchte seine Stellung im High-End-Segment festigen, aber auch Präsenz im Standard- und Premium-Segment zeigen. Der 48 Zöller würde sich dafür perfekt eignen. Mit einem günstigeren Preispunkt, kombiniert mit den Vorteilen der OLED-Technik, könnte das Modell im gehobenen, mittleren Preissegment zum Bestseller avancieren!

Die Roadmap von LG Display zeigt die ambitionierten OLED-Pläne (Bildquelle: oled-info.com)
Die Roadmap von LG Display zeigt die ambitionierten OLED-Pläne (Bildquelle: oled-info.com)

Entgegen dem Trend

Der Trend geht ganz klar Richtung größere Displaydiagonalen. In 2018 hatten verkaufte TV-Geräte im Durchschnitt eine Größe von 50 Zoll. Jedes Jahr wächst dieser durchschnittliche Wert um ein Zoll. Kein Wunder, werden im Handel zum größten Teil 4K Fernseher mit 55 oder 65 Zoll angeboten. In den nächsten Jahren sollen vor allem Geräte jenseits der 70 Zoll einen enormen Wachstumsschub erhalten. Ein Großteil der TV-Geräte hat jedoch immer noch eine Größe von 40 bis 49 Zoll, vielleicht sogar noch kleiner. Wer kein großes Budget, wenig Platz oder einen geringen Sitzabstand zum TV-Gerät hat, der wird sich sicherlich für ein kleineres Modell entscheiden. Der 48 Zoll OLED wäre der perfekte Kompromiss zwischen Bildqualität und kompakter Bauweise. Vor allem Gamer könnten mit dem kleinen OLED ihre Freude haben.

Neue Größen für 4K & 8K OLEDs

Es war bereits seit längerer Zeit bekannt, dass LG Display seine Standard-OLED-Größen von 55, 65 und 77 Zoll erweitern möchte. Zum einen mit einem kleinen 48 Zoll 4K Modell, zum anderen mit einer 8K OLED-Variante mit 77 und 65 Zoll. Auf einer Presse-Tour durch China hat LG Display nun erstmals einen groben Zeitraum für die Produktion bekanntgegeben. Das koreanische Unternehmen möchte nämlich im Nachbarland eine 8.5G Fabrik für die Massenproduktion von OLED-TV-Panels errichten. Das ist die erste Niederlassung außerhalb von Südkorea. Damit soll die Produktion pro Monat um 70.000 bis 130.000 Substrate, was in etwa 780.000 55-Zoll OLEDs entsprechen würde. Eine fortschrittlichere 10.5G Fertigungsanlage wird parallel in Korea gebaut. Diese soll die steigende Nachfrage nach selbstleuchtenden Displays für die nächsten Jahre bedienen.

Sony stellt 4K-Streaming-Plattform ULTRA bereits wieder ein

Sony stellt seine Streaming-Plattform ULTRA bereits wieder ein, bevor sie die meisten Länder überhaupt erreichen konnte. So hatte man über Ultra in den USA 4K-Streaming hauseigener Filme von Sony Pictures angeboten. Bereits ab dem 26. Juli 2019 wird damit aber leider Schluss sein.

Dabei war ULTRA sogar ein Pionier und bot als einer der ersten Dienste überhaupt den Abruf von 4K-Filmen an. Gestartet war Sonys ULTRA in den Vereinigten Staaten nämlich bereits 2016. Zunächst hatte man damals nur Besitzer von Sonys eigenen Fernsehern bedient, weitete das Angebot aber später auch auf kompatible PCs aus. Neben der Option Filme zu leihen, bot man später auch Titel zum Kauf an.

In einer E-Mail informiert Sonys nun die Kunden, dass ULTRA am eingangs erwähnten Datum den Betrieb einstellt. Einige der Filme sollen sich zu Movies Anywhere, einer Alternative zum ebenfalls eingestampften UltraViolet, transferieren lassen. Das soll aber nur mit den Titeln funktionieren, die direkt zum Kauf in den Apps für Android und Windows angeboten worden sind.

Die Einstellung von sowohl ULTRA als auch UltraViolet zeigt, dass der rein digitale Erwerb von Filmen und Serien für Kunden seine Stolpersteine birgt. Stellt eine Plattform ihren Betrieb ein, kann der Zugriff auf erworbene Inhalte leider verloren gehen. Das kann mit einer Disk im Regal freilich nicht geschehen – von Alterungsprozessen einmal abgesehen.

Sony wird in Zukunft andere Wege gehen

Sony ist bekannt dafür oftmals eigenwillige Wege einzuschlagen, nur um sie nach kurzer Zeit wieder zu verlassen – niemals vergesse man die Memory Sticks des Unternehmens. In den USA wollte man zudem einen speziellen UHD-Media-Player pushen, der ausschließlich mit TVs von Sony funktionierte. Über den später modifizierten Player konnten Sony-Kunden zunächst exklusiv auf viele 4K-Filme zugreifen, bevor andere Anwender zum Zuge kamen.

Mittlerweile wächst die Konkurrenz im Streaming-Segment, denn neben Amazon und Netflix wollen etwa auch Apple und Disney ein Stück vom Kuchen abhaben. In diesem Dickicht hat Sony wohl für ULTRA keinen Platz mehr gesehen. In Deutschland hat Sony seine Filme in 4K beispielsweise über Apple iTunes verfügbar gemacht.

Sony Xperia 1: 4K-Smartphone im Kino-Format ist ab sofort erhältlich

Sony hat mit dem Xperia 1 ein neues Smartphone veröffentlicht, das auch 4K-Freunde ansprechen soll. So bietet das mobile Endgerät nicht nur ein OLED-Display mit 4K-Auflösung, sondern es unterstützt auch HDR10. Zudem nutzt man das ungewöhnliche Format von 21:9.

Zumindest für Smartphones ist 21:9 ein ungewöhnliches Format. Cineasten kennen es natürlich von vielen Blockbustern. So will Sony das Xperia 1 mit 6,5 Zoll Diagonale und auch HDR-Unterstützung gerne Video-Freunden schmackhaft machen. Vorgestellt hatte man das Smartphone-Flaggschiff im Übrigen bereits im Februar 2019 anlässlich des Mobile World Congress (2019) in Barcelona.

Der OLED-Bildschirm des mobilen Endgeräts löst nativ mit 3.840 x 1.644 Bildpunkten auf. Dabei unterstützt das Xperia 1 auch die simulierte Dolby-Atmos-Wiedergabe über seine Stereo-Lautsprecher. Das Display arbeitet mit einem 10-bit Panel und unterstützt den Farbraum BT.2020. Die Triple-Hauptkamera mit 12 (f/1.6) + 12 (f/2.4) + 12 (f/2.4) Megapixeln kann freilich 4K-Videos mit 60 fps und auch HDR aufzeichnen. Haupt- und Telephoto-Linse bieten einen optischen Bildstabilisator.

Das Sony Xperia 1 kostet 949 Euro

Dank Schutzklasse IP68 ist das Sony Xperia 1 resistent gegen Staub und Wasser. Im Inneren stecken ein Qualcomm Snapdragon 855, 6 GByte RAM und 128 GByte Speicherplatz – erweiterbar via microSD. Dual-SIM kann ebenfalls verwendet werden, dann muss man jedoch auf eine Speicherkarte verzichten. Des Weiteren sind auch 4G LTE, Bluetooth 5.0, Wi-Fi 802.11 ac, USB Typ-C (3.1), GPS und NFC an Bord.

Das Sony Xperia 1 ist ab sofort für 949 Euro erhältlich

Laut Sony messe das Smartphone 167 x 72 x 8,2 mm bei einem Gewicht von etwa 180 Gramm. Das Xperia 1 lässt sich drahtlos dank des Qi-Standards aufladen. Klar, dass eine Frontkamera mit 8 Megapixeln (f/2.0) an Bord ist. Ab Werk dient im Übrigen Android 9.0 Pie als Betriebssystem. Für den Akku nennt man 3.300 mAh.

Sony Xperia 1 im Format 21:9

Zu haben ist das Sony Xperia 1 ab sofort direkt über Sonys Online Store oder im Web über ausgewählte Partner. Der Preis beträgt stolze 949 Euro. In Ladengeschäften geht es etwas später los, nämlich erst Mitte Juni 2019. Wer früh zuschlägt, erhält laut Sony auch noch ein Schutz-Cover als Dreingabe gratis dazu. Jenes Angebot ist aber zeitlich und in den Stückzahlen begrenzt.

Viveport & Viveport Infinity: VR-Plattformen nun auch für Windows Mixed Reality

HTC hat mit Viveport und Viveport Infinity zwei Plattformen bzw. Modelle für Virtual Reality am Start. Nun erweitert man die Zielgruppe, denn ab dem 5. Juni 2019 bezieht man auch Windows Mixed Reality (WMR) Headsets ein.

Als kleine Erinnerung: Viveport ist die App-Plattform von HTC und somit eine zentrale Anlaufstelle für Besitzer einer Vive-VR-Brille. Mit Viveport Infinity bietet man wiederum eine Flatrate an. Das monatliche Abonnement kostet 14,99 Euro. Wer für ein ganzes Jahr abonniert, zahlt aber weniger. Das kann sich für VR-Fans durchaus lohnen, denn in Viveport Infinity sind über 600 VR-Inhalte enthalten, auf welche Abonnenten uneingeschränkten Zugriff haben.

Viveport an sich bietet wiederum rund 1.700 verschiedene Titel. Sowohl Viveport als auch Viveport Infinity öffnet man nun ab dem 5. Juni für Besitzer von Headsets der Initiative Windows Mixed Reality (WMR). Wer sich wundert, das HTC damit im Grunde die Konkurrenz einlädt: Der Hersteller begründet den Schritt damit, dass man auf diese Weise Entwicklern einen breiteren Adressatenkreis liefere und somit die Umsatzmöglichkeiten steigere.

Valve Index
Die Valve Index ist kompatibel zu Zubehör für die HTC Vive und auch zu Viveport

Am Ende sollen davon sowohl Entwickler als auch Kunden profitieren. Denn aktuell ist Virtual Reality noch eine Nische, was sicherlich zumindest zum Teil auch noch an der Fragmentierung liegt. Um die Adoption voranzutreiben setzt man mittlerweile also lieber auf ein breit verfügbares Angebot, statt sich zu isolieren. Zum Marktstart am 5. Juni werden deswegen mehr als 200 Infinity-Titel auch mit WMR-Headsets kompatibel sein.

HTC will möglichst viele Kunden und Partner ins Boot holen

HTC ist von seinem großen Plan überzeugt: „In diesem Sommer erweitert sich das Angebot von Viveport für alle wichtigen PC-VR-Geräte, einschließlich der HTC VIVE-Familie, Oculus Rift und Oculus Rift S sowie in Kürze Windows Mixed Reality und Valve Index.“ Über die Valve Index hatten wir ebenfalls bereits berichtet: Jene VR-Brille von Valve erscheint Ende Juni und unterstützt unter anderem 144 Hz.

Zu Viveport und Viveport Infinity kompatible WMR-Headsets gibt es von Herstellern wie Acer, Asus, Dell, HP, Lenovo und Samsung. Teil von Viveport Infinity sind neben der Flatrate z. B. auch Coupons für Rabatte auf Games. Für Besitzer eines Windows Mixed Reality Headsets sind das sicherlich gute Neuigkeiten.

Dreambox One Ultra HD mit HDR ist der schnellste Sat-Receiver am Markt

Die neue Dreambox One Ultra HD übertrifft alles bisher dagewesene. Der Sat-Receiver mit 6-Kern-Prozessor hat eine unglaubliche Leistung von 53.360 DMIPS, unterstützt 4K/HDR-Inhalte und kann mit Linux E2 oder Android gestartet werden.

Das neue Modell von Dream Property mach seinem Namen alle Ehre. Die Dreambox One Ultra HD kann gerne als Ferrari unter den Satelliten-Receivern bezeichnet werden. Nicht nur die Ausstattung und die Geschwindigkeit sind unerreicht, auch das Design sucht seinesgleichen. Das es sich hierbei um ein besonderes Gerät handelt zeigt sich bereits bei der Verpackung. Die Box ist schön modern gestaltet. Mit dem Namen und der Aufmachung, könnte es sich auch um die nächste Next-Generation-Konsole handeln.

Ein aufwendig gestaltete Verpackung beherrbergt den Dreambox One Ultra HD Receivern
Ein aufwendig gestaltete Verpackung beherrbergt den Dreambox One Ultra HD Receivern

Neues System on Chip mit 6-Kern-Prozessor

Auch der Look und Design des Receivers selbst erinnert eher an eine Spielekonsole. Auf jeden Fall bereitet sie den Kunden darauf vor, was ihn erwartet – absolute Power! Ein neues S922X System on Chip (SoC) von Amlogic bringt eine Leistung von unglaublichen 53.360 DMIPS auf die Waage! Andere 4K-Receiver schaffen gerade einmal 15.000 DMIPS. Der Prozessor besteht aus sechs Kernen die sich in einen Quad Core A73 Prozessor und einen Dual Core A53 Porzessor aufteilen. Eine Mali G52 Dual-Core Grafikeinheit mit 850 MHz Takt ist ebenfalls mit an Bord. Superschnelle Umschaltzeiten und die Verarbeitung aufwendiger Grafiken sind damit kein Problem.

Anschlüsse der Dreambox One Ultra HD
Auf der Rückseite finden wir die Anschlüsse der Dreambox One Ultra HD. Von Links nach Rechts: Dual-Sat, Ethernet (1.000 Mbit), S/PDIF Audio, Service-USB, USB 2.0, USB 3.0, Stromanschluss und ein An/Aus Schalter

Bleiben wir kurz bei den „Internals“ und schauen was die Dreambox One Ultra HD noch so zu bieten hat. Ein HDMI 2.0b Ausgang und der HEVC (h.265) Codec liefern die Basis für den hochauflösenden TV-Empfang mit HDR. Zwei Sat Receiver ermöglichen die gleichzeitige Wiedergabe und Aufnahme von Live-Inhalten. Der SmartCard Reader ist lediglich dazu da einige Ü18 Programme zu empfangen. Ein zusätzliches Angebot wie HD+ kann damit leider nicht genutzt werden. Mit dem Internet verbindet sich der Receiver via Gigabit LAN oder 2.3G/5G MiMo WLAN. Externe Geräte werden mit Bluetooth 5.0 verbunden. 2GB Arbeitsspeicher und 16 GB interner Speicher sind für das Betriebssystem und erste Apps ausreichend. Zusätzlichen Speicherplatz verschafft man sich über externe Speichermedien via USB 2.0 oder USB 3.0.

Am wichtigsten ist jedoch der Twin-Sat-Receiver. Das Setup unterstützt Multistream und S2X-Modulation. Damit lassen sich 4K/60p Signale mit HDR problemlos empfangen. Neben HLG-HDR können auch HDR10-Inhalte dargestellt werden. Dolby Vision ist leider nicht mit dabei obwohl es der Chipsatz unterstützt. Vielleicht liefert Dream Property dieses Feature mit einem Update nach. Zu erwähnen wäre an diesem Punkt noch das h.264/h.265 Hardware-Encoding mit maximal 1080p60 möglich ist. Ob externe Quellen, z.B. von USB-Stick, auch mit höherer Auflösung HEVC-kodiert abgespielt werden können, ist noch nicht bekannt.

Das Design der Dreambox One Ultra HD erinnert uns etwas an die Spielekonsole die wir immer wollten, die es jedoch gar nicht gab!

Das Design der Dreambox One Ultra HD erinnert uns etwas an die Spielekonsole die wir immer wollten, die jedoch nie existierte.

Dual Boot mit Linux E2 und Android 8.1

Die Dreambox One Ultra HD kann seine Rechenpower beim neuen Dual Boot-Konzept unter Beweis stellen. Mit Linux E2 bietet sich dem Käufer ein stabiles, intuitives und flüssiges Fernseherlebnis in 4K/60p Qualität. Vorprogrammierte Senderlisten für Astra 19.2° Ost und ein übersichtliches Multi-EPG machen den TV-Genus perfekt. Wer eine USB-Festplatte angeschlossen hat, kann die Programm mit Timeshift zeitverzögert ansehen und aufzeichnen. Die komfortable Bild in Bild-Funktion sei mit den ersten Testgeräten nicht möglich gewesen. Mit Android 8.1 kann der Nutzer auf die weite Welt der Streaming- und Gaming-Apps zugreifen, darunter auch Amazon Prime Video, Netflix, DAZN oder Kodi. Und wieso sich nicht ein bisschen die Zeit mit ein paar Spielen vertreiben? Im Google Play Store gibt es Tausende Games, die nur darauf warten entdeckt zu werden. Mit der Bluetooth 5.0 Verbindung lassen sich Gaming-Controller mit dem Receiver verbinden. Leider wird die Unterstützung des Android-Betriebssystem erst nach einem Firmware-Update möglich sein. Dafür fungiert der Sat-Receiver ab Werk als Streaming-Server. Smartphones, Tablets, PCs und andere Clienten können so Inhalte von der Box streamen.

Neue Fernbedienung mit Sprachsuche

 

Die Fernbedienung macht einen wertigen Eindruck und scheint gut konzipiert zu sein.
Die Fernbedienung macht einen wertigen Eindruck und scheint gut konzipiert zu sein.

Nichts ist ärgerlicher, als eine schlechte Fernbedienung. Anscheinend müssen wir uns darüber jedoch keine Gedanken machen. Das „Zapper-Instrument“ hat eine sinnige Anordnung der Tasten. Erste Test bescheinigen der Fernbedienung angenehme Druckpunkte der Tasten sowie eine schnelle Reaktionszeit. Prominent in der Mitte eine Taste für den Sprachassistenten. Über Amazon Alexa lässt sich die Box so bequem mit der Stimme steuern. Die Funktion soll mit einem Firmware-Update im Sommer 2019 nachgeliefert werden. Die FB verbindet sich via Bluetooth oder Infrarot mit dem Satelliten-Receiver. Ein ganz nettes Gimmick ist der eingebaute Vibrationsalarm. Bei bestimmten Aktionen lässt sich die Fernbedienung in Schwingung versetzen. Einziger Kritikpunkt an dieser Stelle wäre vielleicht eine fehlende Tastenbeleuchtung.

Dreambox One Ultra HD Fazit

Die Dreambox One Ultra HD liefert, was sich Fans gewünscht haben. Jedoch gibt es noch viel Potential das es auszuschöpfen gilt. Im Lieferumfang enthalten ist die Dreambox One Ultra HD in der DVB-S2X-Variante, ein Netzteil mit Kabel, ein HDMI-Kabel, eine Kurzanleitung sowie eine Bluetooth/IR-Fernbedienung mit Batterien. Erste Stückzahlen wurden bereits an einschlägige Shops ausgeliefert. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 249 Euro.

LGs 8K-OLED mit 88 Zoll und Dolby Vision ist für über 37.000 Euro vorbestellbar

Aktuell ist bei den TV-Herstellern 8K in aller Munde. Für Kunden ergibt die erhöhte Auflösung mangels entsprechender Inhalte und auch Standards noch wenig Sinn. Dennoch pushen die Unternehmen ihre Prestige-Geräte und dazu zählt auch der nun in den Verkauf gehende 8K-OLED-TV mit 88 Zoll Diagonale von LG.

Die technischen Daten stehen natürlich für Premium: Der Fernseher setzt auf ein OLED-Panel, bietet stolze 88 Zoll Diagonale und löst eben nativ mit 7.680 x 4.320 Bildpunkten (8K) auf. Außerdem unterstützt der TV neben HDR10 und HLG auch noch Dolby Vision. Das von Samsung vorangetriebene HDR10+ bleibt freilich beim Erzrivalen außen vor.

Leider hat die Sache aktuell noch einen Haken: Vorbestellbar ist der neue LG 88Z9 ab sofort zunächst nur in Südkorea. Immerhin hat LG aber bestätigt, dass die USA und Europa im dritten Quartal 2019 folgen sollen. Auch die Preise für Südkorea stehen bereits und liefern einen Fingerzeig: So kostet der LG 88Z9 dort umgerechnet ca. 37.500 Euro. Vorbesteller erhalten allerdings Rabatt und zahlen „nur“ etwa 30.000 Euro.

LG will mit dem 88Z9 technische Maßstäbe setzen

In seiner offiziellen Pressemitteilung bestätigt LG auch abermals, dass der Fernseher HDMI 2.1 unterstützt. Zudem setzt er auf den Alpha 8 der zweiten Generation als Chip. Jener soll etwa für eine exzellente Hochrechnung von 4K- und 2K-Inhalten sorgen. Zudem verspricht man eine verbesserte Noise Reduction mit nun sechs statt vier Schritten. Im Bereich Audio will LG damit punkten, dass der TV beispielsweise Stereo-Sound zu 5.1-Surround umrechnen könnte. Auch Dolby-Atmos-Unterstützung ist an Bord.

LG 88Z9 eignet sich auch für gut betuchte Gamer

Weil der LG 88Z9 HDMI 2.1 unterstützt, bietet er auch einen Automatic Low Latency Mode (ALLM) sowie eine variable Refresh Rate (VRR), was für Zocker ein Vorteil sein kann. Dass HDMI eARC an Bord ist, wirkt bei so einem Premium-Gerät wiederum wie ein Muss. In den meisten Märkten soll der 8K-OLED zudem ab Werk die beiden digitalen Assistenten Google Assistant und Amazon Alexa unterstützen.

Der LG 88Z9 bietet auch bereits HDMI 2.1

Nun heißt es nur noch abwarten, bis der LG 88Z9 in Deutschland auf den Markt kommt. Angesichts der Preisgestaltung, dürften da aber wohl nur sehr gut betuchte Kunden zuschlagen. Alle anderen warten vermutlich ab, bis sich 8K mit mehr Content auf dem Markt durchsetzt und die Preise sinken.

Die UHD-TV Highlights auf HD+: EM-Qualifikation, Formel 1 und mehr!

Wer einen 4K Fernseher sowie ein HD+ Abonnement besitzt, bekommt monatlich unzählige Highlights in vierfacher Full-HD Auflösung präsentiert. Auch im Juni 2019 werden wieder unzählige Sport und Entertainment-Highlights in UHD-Qualität geliefert.

Noch bis zum 09. Juni 2019 gibt es Weltklasse-Tennis aus dem Stade Roland Garros in Paris. Die French Open starteten bereits am 20. Mai 2019, die spannendsten Partien stehen jedoch noch vor uns. Täglich ab 11 Uhr präsentiert Eurosport Live-Action in UHD/HDR-Qualität auf dem Demokanal UHD1. Etwas ganz anderes ist die DELUXE MUSIC Live Session mit Max Giesinger am 06. Juni 2019 um 22:00 Uhr. Wie üblich präsentiert der Singer/Songwriter seine Stücke in einem intimen Akustik-Set. Wer Max Giesinger nicht kennt, kennt zumindest seine Hitsingle „80 Millionen“, die während der Fußball Europameisterschaft 2019 rauf und runter lief.

Ganz Privat mit Max Giesinger in der in der Deluxe Music Session
Ganz Privat mit Max Giesinger in der in der Deluxe Music Session

Fußball-EM in 4K/HDR

Das ist eine perfekte Überleitung zum nächsten 4K-Highlight innerhalb der HD Plus Welt. Am 08. Juni 2019 tritt die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft im EM-Qualifikationsspiel gegen Weißrussland an. Anstoß ist um 20:15 Uhr auf RTL UHD. Zur gleichen Uhrzeit auf den gleichen Sender muss sich die Auswahl von Jogi Löw (Der nach einer Verletzung selbst nicht in der Coarching-Zone zugegen sein wird) am 11. Juni 2019 gegen Estland beweisen. Neben vierfacher Full-HD Auflösung werden die Spiele auch mit erweitertem Dynamikumfang (HDR-HLG) gezeigt!

Formel 1 in Frankreich & Österreich

Formel 1 Fans kommen bei hochsommerlichen Temperaturen im Juni voll auf ihre Kosten! Bereits am 09. Juni um 20:00 Uhr startet der „Große Preis von Kanada“. Am 22. Juni 2019 um 15:45 Uhr findet das Qualifying zum „Großen Preis von Frankreich“ statt, das Rennen folgt am Tag darauf um 15:00 Uhr. Eine Woche später schlägt das Rennfahrer-Herz beim „Großen Preis von Österreich“ höher. Am 29. Juni 2019 um 14:45 startet das Qualifying, das Rennen am 30. Juni um 15 Uhr. Alle Übertragungen natürlich auf RTL UHD.

Dramedy mit göttlichem Segen

"Sankt Maik" ist die erste Serie von RTL Deutschland die in 4K / HDR produziert wird!
„Sankt Maik“ ist die erste Serie von RTL Deutschland die in 4K / HDR produziert wird!

Als Schmankerl zwischendurch, läuft jeden Dienstag ab 21:15 Uhr auf RTL UHD die 2. Staffel von Sankt Maik. Nach einem erfolgreichen Einstand wurde die Dramedy-Serie um den Trickbetrüger Maik Schäfer um eine weitere Staffel verlängert. Die „gute Unterhaltung“ läuft immer auf RTL UHD, sogar mit HLG-HDR.

UHD Juni-Highlights auf HD+:

  • Immer Dienstag 21:15 Uhr: 2. Staffel Sankt Maik auf RTL UHD
  • Täglich bis 09. Juni 11:00 Uhr: Roland Garros French Open auf UHD1
  • 06. Juni – 22:00 Uhr: DELUXE MUSIC SESSION mit Max Giesinger auf UHD1
  • 08. Juni – 20:15 Uhr: Fußball EM-Qualifikation gegen Weißrussland auf RTL UHD
  • 09. Juni – 20:00 Uhr: Formel 1 Rennen „Großer Preis von Kanada“ auf RTL UHD
  • 11. Juni – 20:15 Uhr: Fußball EM-Qualifikation gegen Estland auf RTL UHD
  • 22. Juni – 15:45 Uhr: Formel 1 Qualifying „Großer Preis von Frankreich“ auf RTL UHD
  • 23. Juni – 15:00 Uhr: Formel 1 Rennen „Großer Preis von Frankreich“ auf RTL UHD
  • 29. Juni – 14:45 Uhr: Formel 1 Qualifying „Großer Preis von Österreich“ auf RTL UHD
  • 30. Juni – 14:00 Uhr: Formel 1 Rennen „Großer Preis von Österreich“ auf RTL UHD