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Sony VPL-VW570ES 4K-Projektor im Test – Heimkino-Empfehlung!

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Wir haben den Sony VPL-VW570ES 4K Heimkino-Projektor für euch getestet und geben einen Einblick in Sonys „4K-Vision“. Der VPL-VW570ES ist das derzeit größte lampenbasierte Gerät von Sony, dass dem Zuschauer High-End pur bietet!

Jedes Jahr im September präsentiert Sony sein aktuelles 4K Projektoren-Lineup auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin. Die neuen Geräte sind somit nur wenige Monate alt. Der VPL-VW570ES ist das derzeit am besten ausgestattetste, lampenbasierte Modell. Daneben gibt es noch den „4K-Einstieg“ VPL-VW270ES sowie das Premium-Gerät VPL-VW870ES mit Laser-Lichtquelle. Die Highlight-Features des 2018-Lineup sowie die unterschiedlichen technischen Eigenschaften, haben wir euch in diesem Beitrag zusammengefasst. Doch jetzt möchten wir uns den VPL-VW570ES widmen.

Design & Ausstattung:

Für einen Laien sind die Sony 4K Projektoren der letzten drei Jahre fast nicht auseinander zu halten. Kein Wunder, setzt Sony doch auf sein altes, jedoch bewährtes Design. Bereits ein Blick auf das Gerät reicht und man denkt sich „High End“. Und wer das 14kg schwere Gerät dann einmal in die Hände nimmt merkt, da muss gut was drin verbaut sein. Die Stringenz beim Design hat natürlich seine Vorteile. Zum einen weiß Sony ganz genau wie sich die Komponenten im bekannten Chassis verhalten und zum anderen finden sich Heimkino-Enthusiasten, die vielleicht schon einmal einen Sony-Projektor im Einsatz hatten, gleich zurecht. Eine kleine Änderung am Design gibt es, die aber nur den wenigsten auffallen dürfte. Sony hat das Chassis ein wenig vergrößert. Vielleicht um eine bessere Luftzirkulation zu ermöglichen.

Der VPL-VW570ES ist ein nativer 4K Projektor. Von der Signalquelle bis hin zur Projektion wird das 4K-Signal in seiner Auflösung nicht verändert, umgerechnet oder per Shifting auf UHD-Qualität angehoben. Die maximale Leuchtkraft soll laut Herstellerangaben 1.800 Lumen betragen. Dank SXRD-Panel (Silicon X-tal Reflective Display) und Triluminos-Technologie spielt das Modell in der ersten Liga mit. Durch die Objektivblendensteuerung wird ein dynamischer Kontrast von bis zu 350.000:1 ermöglicht. Davon profitieren vor allem HDR-Inhalte. Die Reality Creation erlaubt es niedrig aufgelöste Inhalte von DVD, Blu-ray und Co. auf 4K-Niveau zu heben. Wie gut das klappt, könnt ihr nachfolgend lesen. Eine große Neuerung noch zum Schluss. Die MotionFlow-Zwischenbildberechnung kann nun auch bei 4K Inhalten zugeschalten werden.

Installation

Der VPL-VW570ES misst 496 x 205 x 464 mm und wiegt rund 14 kg. Wer den Projektor z.B. an der Decke installieren möchte, sollte sich vielleicht einen Freund zur Hilfe holen. Ansonsten kommt man mit dem Gerät auch ganz gut alleine zurecht. Bevor man den Projektor startet sollte man nicht vergessen die Objektivklappe von der Linse zu nehmen. Sonst bekommt man nur ein schwarzes Bild präsentiert. Eine mechanische Klappe, die das Objektiv gegen Staub schützt, wäre vielleicht eine gute Erweiterung für zukünftige Modelle. Die Ausrichtung an die Leinwand wird mit den elektrischen Objektiv vorgenommen. Der Fokus, Zoom (ca. 2.06x) sowie ein vertikaler und horizontaler Lens-Shift (Vertikal: +85 % -80 % Horizontal: +/- 31 %) erlaubt es das Modell versetzt zur Leinwand zu installieren.

Hat man einmal die richtigen Einstellungen gefunden, kann man diese für zukünftige Filmabende abspeichern. Sony nennt dieses Funktion „Picture Position Memory“. Auf Knopfdruck werden verschiedene zuvor abgespeicherte Bildformate (z.B. 16:9 oder Cinemascope) abgerufen. Insgesamt fünf Profile kann der Nutzer abspeichern. In unserem praktischen Einsatz konnten wir das Bild mittels der vorgegebenen Funktionen perfekt auf unsere Leinwand einstellen.

Optik und Schärfe:

Der VPL-VW570ES ist mit einem 4K SXRD-Panel (4096x2160Pixel) ausgestattet. Sony war damit bis vor kurzem der einzige Hersteller von nativen 4K Panels für Projektoren und besitzt somit die meiste Erfahrung auf diesem Gebiet. Die SXRD-Panel-Technologie verspricht einen sehr hohen Detailgrad ohne unscharfe Kanten oder sichtbare Pixel. Bei der Umsetzung eines scharfen Bildes kommt es natürlich auch auf die Qualität der Optik an. Sony setzt beim VW570ES eine Kunststoffoptik ein, welche im Test zum Rand hin etwas unschärfer geworden ist. Dies ist mehreren unabhängigen Testern auch aufgefallen.

Die native Schärfe bei der Zuspielung von Full-HD und niedriger aufgelösten Inhalten ist gut, allerdings nicht besser als vergleichbare Full-HD Projektoren. Nun hat das Gerät einige Hilfsmittel an Board, um das Bild zu optimieren – erwähnenswert ist hier die Sony bekannte Reality Creation. Aktiviert man diese, zeigt der Projektor was er kann. Das Bild wird auf Pixel-Basis analysiert und auf 4K UHD Auflösung hochgerechnet. Die Plastizität und die Schärfe sind atemberaubend. Das Bild wirkt teilweise so scharf, dass man die Maske bei den Schauspielern erkennen kann Das funktioniert dermaßen gut, dass man bei einem Full-HD Bild denken könnte es liegt ein 4K Inhalt vor.

Noch besser sehen da nur native 4K Inhalte aus. Egal ob Live-Fernsehen, 4K Blu-rays oder Videostreams in 4K Auflösung, der Detailgrad ist (abhängig vom Ausgangsmaterial) meist mehr als zufriedenstellend. Referenz 4K Blu-rays wie „The Revenant“ oder „Planet Erde 2“ reizen den Projektor sehr gut aus. Auch „Die verrückte Heldentour des Billy Lynn“, auch wenn inhaltlich vielleicht nicht jedermanns Geschmack, reizt den VPL-VW570ES mit seinem nativen 4K/50p-Bild ganz schön aus.

Helligkeit:

Auf dem Papier liefert Sonys 4K Projektort 1.800 Lumen im hohen Lampenmodus, was an sich ein guter Wert ist für ein Heimkinogerät. Wer den VPL-VW570 professionell kalibrieren lässt, der bringt um die 1.500 Lumen auf die Leinwand, muss ein paar Lumen einbüßen, bekommt dafür aber ein homogenes und kontrastreiches Bild präsentiert. Man muss keine Sorge haben, dass die 1.500 Lumen nicht ausreichen. Das kann man vor allem bei HDR-Material gut sehen. Bei maximaler Kontrasteinstellung wird man bei einer kleineren Leinwand nahezu geblendet. Wer den Sony VPL-VW570ES im niedrigen Lampenmodus durchlaufen lässt, muss mit einem Tausch der 280W Quecksilberhochdrucklampe nach rund 6.000 Betriebsstunden rechnen. Das sind aber immerhin rund 3.000 Filme oder 250 Tage Dauerbetrieb. Im hohen Lampenmodus verringert sich die Zeit entsprechend. Sony macht hierzu jedoch keine Angabe.

Kontrast:

Sony gibt den dynamischen Kontrast mit 350000:1 an, auf der Homepage ist kein Wert zum nativen Kontrast zu finden. Unsere Messungen liegen nativ bei 12000:1 und dynamisch bei 80000:1. Der ANSI Kontrast beträgt sagenhafte 380:1 was eine hervorrage Plastizität mit sich bringt. Gemessen wurde hierbei bei minimalem Zoom. Bei stärkerem Zoom verbessert sich der ANSI Kontrast weiter.

SDR:

Das Bild ist angenehm natürlich und von Werk aus sehr gut kalibriert. Es braucht nur eine paar kleine Änderung, um die Farbabweichung der Leinwand zu korrigieren. Schon bekommt man ein perfekt kalibriertes REC709 Bild, welches auch bei Blu-Rays zum Einsatz kommt. Wer das letzte aus dem Gerät hohlen möchte, der sollte jedoch über eine professionelle Kalibrierung nachdenken. Bereits geprüfte und angepasste Geräte werden bereits bei vielen Fachhändlern angeboten.

HDR:

Hier zeigt der Sony was er kann, hohe Lichtleistung, schöne Farbe, toller Kontrast und hervorragender ANSI Kontrast. Der Beamer erkennt automatisch ob ein HDR Inhalt anliegt oder nicht und schaltet dann die Einstellung HDR Kontrast frei. Wir empfehlen auch die HDR-Einstellungen auf „Automatisch“ zu belassen. Sonst könnte das Bild ggf. etwas zu Dunkel rüberkommen.

Man kann die HDR-Einstellung auch manuell beeinflussen. Bis zum Wert 85 funktioniert das ohne nennenswerte Artefakte. Das Bild bekommt umso höher dieser Wert ist einen richtigen Punch im Bild. Außerdem ist diese Regelung sehr benutzerfreundlich, weil man keine weiteren Vorkenntnisse haben muss, um das HDR Bild zu optimieren.

Im erweitertem Farbraum (DCI-P3) trifft er die Farben rot und blau sehr gut, nur eine leichte Grünschwäche hier messbar. Den kompletten DCI-P3 Farbraum deckt das Gerät leider nicht ab. Der Wert dürfte sich hier bei um die 87-90% bewegen.

Zwischenbildberechnung:

Im Vergleich zu den Vorjahres-Modellen hat die MotionFlow-Zwischenbildberechnung ein wichtiges Upgrade erhalten. Erstmals lässt sich die Technik auch bei nativem 4K-Inhalten anwenden und erhöht die Bildwiederholungsrate auf 50Hz (2017er Modelle konnten nur 1080/50p). Das Feature ist ideal für Action-Filme oder Sportübertragungen. Hier gibt es verschiedene Einstellmöglichkeiten zwischen Aus, True Cinema, schwach glätten, stark  glätten, und Impuls. Wir haben True Cinema, schwach und stark getestet. Bei Impuls fängt das Bild ab und an an zu flackern. Übrigens bei ganz weißen Flächen hat unser Modell im Test eine Art Pulsieren gezeigt, was laut Community normal sei und im Filmbetrieb in der Regel nicht auffällt. Zusätzlich ist die Fläche nicht ganz weiß sondern zeigt zu den Rändern hin einen Farbverlauf. Dies wird fachlich auch Shading genannt, war aber nicht sehr stark ausgeprägt und fällt auch hier im Filmbetrieb überhaupt nicht auf.

Darstellung mit und ohne Motion Flow (Zwischenbildberechnung)
Darstellung mit und ohne Motion Flow (Zwischenbildberechnung)

Bei der Einstellung True Cinema, soll das Feeling wie im Kino rüberkommen. Es ist nicht zu flüssig und hat den typischen 24 Bilder pro Sekunde Look. Wir hatten die meiste Zeit die Einstellung auf schwach, was schon super flüssig rüber kommt ohne zu übertrieben zu wirken. Es entstand kein Soap-Look.

Gaming & Input Lag

Eine Runde Zocken? Ja auch dafür eignet sich der VPL-VW570ES. Dank der zwei HDMI-Anschlüsse mit vollen 18 Gbps ist auch 4K-Gaming über Playstation 4 Pro, Xbox One X oder PC möglich. Auf so einer großen Leinwand kommen Rollenspiele, Shooter oder Rennspiele sehr gut zur Geltung. Wer leidenschaftlich gerne Fifa zockt, für den gibt es womöglich nichts besseres als auf so einem Gerät gegen seine Kumpels zu spielen. Der Input-Lag beträgt bei Full-HD-Übertragungen um die 36ms, bei UHD-Zuspielung ca. 32ms. Damit befindet sich das Gerät absolut im spielbaren Bereich!

Jedoch gibt es auch einen Wermutstropfen. Bei Farbverläufen können immer wieder Banding-Effekte auftreten. Das ist etwas schade, vor allem weil die HDMI 2.0 Ports eigentlich die vollen 10-bit Farbtiefe unterstützen. Womöglich könnte ein Firmware-Update dieses Problem beheben.

3D:

Durch die hohe Lampenhelligkeit hat man auch durch die Brille noch ein tolles kontrastreiches Bild. Lässt man den Beamer nativ laufen ohne Bildprocessing flackert es leicht in weißen Szenen wie es sonst auch bei anderen Herstellern zutrifft. Lässt man den Projektor aber per Zwischenbildberechnung das Bild verbessern so tritt ein dermaßen ruhiges Bild auf, dass man keine Kopfschmerzen mehr bekommt. Kein Ghosting, kein Pulsieren, nichts! Super, bisher das beste 3D Bild dass wir bei einem Heimkino-Projektor erleben durften.

Die Geräuschentwicklung:

Das Geräusch ist im niedrigen Lampenmodus leise und angenehm. Im hohen Lampenmodus stört das Geräusch allerdings bei leisen Szenen. Das Geräusch ist von der Frequenz her höher, als bei einem vergleichbaren JVC-Gerät, der in den getesteten Räumlichkeiten stand. Beim Vergleich störte das Geräusch leicht. Das akustische Störgeräusch wird mit 26db angegeben.

Lieferumfang:

Der Sony VPL-VW570ES 4K-Projektor kommt mit einem Netzkabel und einer Objektivklappe. Die RM-PJ24 Fernbedienung inkl. zwei AA-Akkus ist ebenfalls Bestandteil des Lieferumfangs. Die Bedienungsanleitung auf CD-ROM und die Kurzanleitung sollte vor allem von Heimkino-Neulingen zu Rate gezogen werden. Leider legt Sony dem Projektor keine 3D-Brillen. Die TDG-BT500A muss separat gekauft werden und kostet um die 50-60 Euro.

Fazit:

Der Sony VPL-VW570ES ist ein echtes Sahnestück und wir werden ihn nach unserem Test schmerzlich vermissen. Er ist ein heller Leistungsstarker Projektor, der in der Preisklasse unter 10.000 Euro wirklich Referenzwerte auf die Leinwand zaubert. Einziger Nachteil? Sony ist sich natürlich der Qualität seines Produktes bewusst, weshalb auch der VPL-VW570ES extrem preisstabil ist. Somit kostet das Modell bis zur „Ablösung“ im nächsten Jahr weiterhin seine 7.999 Euro (Unverbindliche Preisempfehlung). In diesen Preisregionen tummeln sich aber meist nur Heimkino-Enthusiasten, die den Projektor entsprechend zu nutzen und zu schätzen wissen. Für diese Bildperformance ist der Preis sicherlich gerechtfertigt. Die Verbesserungen im Vergleich zu den Vorjahresmodellen, machen den VPL-VW570ES noch wertvoller. Vielleicht haben wir ja Glück und Sonys Preisgestaltung ändert sich in den nächsten Jahren, da JVC jetzt ebenfalls mit nativen 4K Projektoren auf den Markt drängt.

Wer ein Projektor sucht, der native 4K Schärfe bietet mit einem hervorragenden Bildprozessor, sollte dieses Modell auf jeden Fall auf dem Schirm (oder Leinwand) haben.

Zattoo bietet nun mehr Aufnahmen dank „Recording Plus“

Zattoo ist ein Dienst, der lineares Fernsehen unkompliziert per App für etliche Endgeräte anbietet. Auch Aufzeichnungen sind in den kostenpflichtigen Abonnements möglich. Nun erweitert das Unternehmen sein Angebot um die Funktion „Recording Plus“.

Wir hatten ja bereits in der Vergangenheit darüber berichtet, als Zattoo allgemein die Möglichkeit für TV-Aufnahmen einführte. Auch Pläne in Ultra HD zu streamen gibt es bei diesem Anbieter bereits. Zu letzteren warten wir allerdings immer noch auf konkretere Neuigkeiten. Erst einmal führt man aber eben nun mit dem sogenannten Recording Plus eine neue Funktion ein. Sie steht ab sofort im Zuge der Premium- und Ultimate-Abonnements zur Verfügung.

Wer Recording Plus verwenden möchte, muss allerdings einen monatlichen Aufpreis zahlen. 1,99 Euro ruft Zattoo hier als monatliche Summe aus. Was man dafür erhält? Es winken 50 zusätzliche Aufnahmen im Online-Speicher, die für TV-Sendungen beansprucht werden dürfen. Das entspricht durchaus einer deftigen Erhöhung. So können Abonnenten von Zattoo Premium momentan als Standard 30 Aufnahmen anfertigen und in der privaten Aufnahmeliste speichern. Wer Zattoo Ultimate abonniert hat, kommt auf eine Zahl von 100 Aufnahmen.

Durch Recording Plus erhöht sich die Anzahl der verfügbaren Aufnahmen bei Zattoo Premium auf 80 und im Falle von Zattoo Ultimate eben auf 150. Für diejenigen, die generell viele Sendungen aus dem TV-Programm aufnehmen, kann Recording Plus also durchaus eine sinnvolle Erweiterung sein. Wer anschließend feststellt, dass er doch weniger Aufzeichnungen anfertigt, als ursprünglich angenommen, kann Recording Plus monatlich wieder kündigen.

Zattoo bietet geräteübergreifende Aufnahmen

Der Vorteil an Aufnahmen über Zattoo ist, dass jene online gespeichert werden. Dadurch stehen sie folgerichtig nicht nur an dem Gerät zur Verfügung, dass die Aufnahme anleierte, sondern geräte- und plattformünergreifend. Wer möchte, startet also beispielsweise eine Aufnahme am Smartphone, um sie später ganz einfach am Fernseher anzuschauen. Wer Recording Plus für mehr Aufnahmen dazu buchen möchte, kann jenes direkt über den Zattoo Shop anstoßen.

Zattoo bietet ab der Stufe Premium unter anderem Zugriff auf ProSieben HD, RTL HD und natürlich auch die öffentlich-rechtlichen Sender in HD. Der Dienst erfreut sich als TV-Empfangsmöglichkeit offenbar wachsender Beliebtheit.

Arte zeigt Cirque du Soleil „Kurios – Cabinet of Curiosities“ an Weihnachten in UHD

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Über die Feiertage kann man sich angesichts der aktuellen Ankündigungen nicht über 4K-Inhalte beschweren. Da stimmt auch der Kulturkanal Arte mit ein. Jener zeigt am 26. Dezember 2018 nämlich in Ultra HD das Programm des berühmten Cirque du Soleil.

Konkret handelt es sich dabei um „Kurios – Cabinet of Curiosities“. Als Sendezeit ist 21:40 Uhr angegeben. Damit die Übertragung problemlos in Ultra HD vonstatten gehen kann, hievt man das Programm auf den Demokanal UHD1, der unseren Lesern sicherlich mittlerweile ein Begriff ist. Für die Übertragung des Arte-Materials stellt Astra UHD1 zeitweise sogar unverschlüsselt zur Verfügung.

Wie auch bei den sonstigen Übertragungen via UHD1 bleiben für den Empfang natürlich ein 4K-TV  mit HEVC-Decoder und ein Satellitenanschluss Voraussetzung. Falls es hier daheim Probleme gibt, besteht immer noch als Alternative die Möglichkeit „Kurios – Cabinet of Curiosities“ in SD oder HD über die traditionellen Empfangsmöglichkeiten und Mediatheken abzurufen. Die höchste Qualität erreicht man aber eben über UHD1 – 3.840 x 2.160 Bildpunkte mit 50 Bildern pro Sekunde.

Ultrascharfe Weihnachten
Ultrascharfe Weihnachten mit dem Cirque du Soleil (Quelle: obs/ASTRA Deutschland GmbH/Martin Girard)

Es handelt sich dabei laut Arte um die Erstausstrahlung von „Kurios – Cabinet of Curiosities“. In Europa gab des diese Show des Cirque du Soleil noch nicht einmal für ein Live-Publikum zu sehen. Arte will mit der Übertragung seine Bemühungen als UHD-Pionier fortsetzen. Etwa legte man bereits 2016 los und sendete damals das Ballett „Le Corsaire“ aus der Wiener Staatsoper als Live-Übertragung erstmals in UHD.

Cirque du Soleil sei laut Arte für Ultra HD prädestiniert

Laut Arte sei das farbenfrohe Programm des Cirque du Soleil besonders für eine Ausstrahlung in Ultra HD geeignet. Gegründet wurde der Zirkus bereits 1984 in Montreal in Kanada. Vormerken sollten sich Interessenten dafür eben den 26. Dezember 2018 bzw. 21:40 Uhr als konkrete Uhrzeit. Die Fernsehregie übernimmt Jean-Marc Létourneau. Nach der Ausstrahlung wird „Kurios – Cabinet of Curiosities“ noch 30 Tage im Replay über Arte Concert in der Mediathek zur Verfügung stehen. 83 Minuten geht diese Sendung.

Empfangsparameter „UHD1 by Astra/HD+“

  • Astra (19, 2° Ost) UHD1 by Astra / HD+
  • Transponder: 1.035
  • Frequenz: 10.994 MHz (Horizontal)
  • Symbolrate: 22.000 Ms/s
  • Video: 2160 50p, HEVC Main 10
  • Datenrate: 25 Mbit/s

Neue Firmware für LG OLED TVs aus 2017 behebt Schwarzwert-Probleme

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Seit längerer Zeit haben die LG OLED TVs aus 2017 mit einer erhöhten Schwarzdarstellung im HDR-Modus zu kämpfen. Das jüngste Firmware-Update 5.80.10 soll dieses Problem endlich beheben!

Seit einigen Monaten müssen Besitzer eines LG 2017 OLED mit erhöhten Schwarzwerten bei der HDR-Wiedergabe kämpfen. Die Vorteile der OLED-Technik, die einen perfekten Schwarzwert bieten soll, konnte bis vor kurzem (abhängig von den Inhalten) nicht ausgespielt werden. Kurz nachdem LG ein lange erwartetes Firmware-Update für seine aktuellen 2018er OLEDs veröffentlicht hat, bekommen die Vorjahres-Modelle ebenfalls ein großes Update spendiert. Mit der Software-Version 5.80.10 werden alle EU-Modelle der B7, C7, E7, G7 und W7-Serie mit zwei Verbesserungen versorgt. Die HDR-Helligkeitskurve, die bei den 2018er OLED TVs ein Problem mit erhöhter Schwarzdarstellung verursacht hatte, wurde ebenfalls korrigiert (Danke an unseren Leser mrc247 für den Hinweis).

Schwarz ist Schwarz

Dieser Fehler tauchte vor allem bei Dolby Vision Inhalten auf. Beispiele für eine schlechte Schwarzdarstellung kam meist von Nutzern, die einen Apple TV 4K am Gerät angeschlossen haben. Wie uns einer unserer Leser informiert hat, wurde das Dolby Vision Profil mit der neuen Firmware ebenfalls aktualisiert, von Version 1.4.4_07.01 auf 1.4.4_08.01. Erste Tests mit „Tarzan“ oder „Jagd auf Roter Oktober“ (Mehr iTunes 4K Filme findest du hier) verliefen anscheinend mit perfekter Schwarzdarstellung. Vor allem die Filmbalken sollen jetzt nicht mehr ins gräuliche abdriften.

Ansonsten werden mit der neuen Firmware-Version 05.80.10 natürlich auch ein paar Sicherheits- und Stabilitätsprobleme behoben werden. Der spärliche Changelog des Updates gibt hierzu aber nur wenig Preis. Wer öfters das HbbTV Feature am OLED Smart-TV nutzt, der freut sich vielleicht, dass das Problem mit den nicht angezeigten Untertiteln behoben wurde. Es gibt auch Vermutungen, nachdem mit dem Update auch das Geoblocking im App-Store der OLED-TVs deaktiviert wurde (wie mittlerweile gesetzlich vorgeschrieben).

Die aktuelle Software-Version 05.80.10 kann auch direk über die Support-Seite von LG heruntergeladen und mittels USB-Stick installiert werden: Klick zum Download (839 MB)

Sky Q bringt satte 80 Film-Blockbuster zu Weihnachten in UHD-Qualität

Sky feiert Weihnachten auf seine eigene Art. So zelebriert man das Fest der Liebe mit reichlich Action. Etwa feiern die beiden Blockbuster „Avengers: Infinity War“ sowie „Tomb Raider“ auf Sky Q in Ultra HD ihre Deutschlandpremiere im Fernsehen.

Doch damit endet es noch nicht. Zusätzlich kündigt Sky für Sky Q auch die TV-Premieren von Kinofilmen wie „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“, „Maze Runner – Die Auserwählten in der Todeszone“ und „Fack Ju Göhte 3“ an. Auch diese Streifen sollen in 3.840 x 2.160 Bildpunkten zu sehen sein. Man widmet sich aber nicht nur aktueller Unterhaltung, sondern hievt auch Klassiker in UHD-Qualität ins Rampenlicht.

So erwähnt Sky des Weiteren auch Filme wie „Taxi Driver“, die Trilogie „Men n Black“ und auch alle drei Teile der Reihe „The Dark Knight“ von Christopher Nolan. Hinzu kommen weitere Gassenhauer wie „Wonder Woman“ und „The Greatest Showman“. Insgesamt rund 80 Filme will Sky über Sky Q in Ultra HD ausstrahlen. Das bedeutet für 4K-Fans also einen ungeahnten Höhenflug, kann man sagen. Zumindest ist dies der bisher größte Vorstoß von Sky in den Bereich 4K / Ultra HD.

Ein Wermutstropfen bleibt: Die Sky Q Receiver beherrschen nämlich immer noch kein HDR. Somit könnt ihr zwar die erhöhte Auflösung genießen, profitiert aber noch nicht, wie auf den entsprechenden Ultra HD Blu-ray zu den genannten Filmen, von HDR. Sky hatte aber immerhin erst kürzlich die App für Sky Q grundlegend verbessert.

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Sky Q: Wichtige Termine zum Jahresende für 4K-Fans

Vormerken können sich 4K-Fans und Blockbuster-Zuschauer bereits jetzt die folgenden Termine. Sie stellen natürlich nur eine Auswahl dar:

  • Three Billboards Outside Ebbing, Missouri – 23. Dezember 2018
  • Avengers Infinity War – 25. Dezember 2018
  • Tomb Raider – 26. Dezember 2018
  • Maze Runner: Die Auserwählten in der Todeszone – 30. Dezember 2018
  • Fack Ju Göhte 3 – 1. Januar 2019

Zusätzlich kredenzt der Pop-Up-Sender „Sky Cinema Best Of 2018 HD“ vom 21. Dezember 2018 bis zum 6. Januar 2019 ausgewählte Kinoerfolge des Jahres. Darunter sind Titel wie „Star Wars: Die letzten Jedi“, „Black Panter“ und auch „Es“. Auch „Fifty Shades of Grey – Befreite Lust“, „Fast & Furious 8“, „Pirates of the Caribbean – Salazars Rache“, „Thor: Tag der Entscheidung“ und „Jumanji: Willkommen im Dschungel“ zeigt man dort nochmals.

Via Sky Q lassen sich Filme einerseits On Demand abrufen oder aber auch von linearen Sendern wie Sky Cinema einbinden. Nutzbar ist Sky Q über den Sky Q Receiver, die App für Sky Q am Apple TV, an Smart-TVs von Samsung sowie an mobilen Endgeräten mit Apple iOS bzw. Android. In Ultra HD sind des Weiteren auch Filme wie „Kingsman: The Golden Circle“, „Mord im Orient Express“, „Kong: Skull Island“, „Life“, „Spider-Man: Homecoming“, „Die Verlegerin“ oder „Dunkirk“ zu empfangen. Es sind also gute Zeiten für 4K-Fans mit Sky Q, so wie es aussieht.

Teufel Cinesystem Pro: Kabelloses 4.1-System fürs Heimkino mit Chromecast built-in

Teufel hat mit dem neuen Cinesystem Pro ein 4.1-System fürs Heimkino vorgestellt. Man setzt dabei auf eine Kombination aus Soundbar, Subwoofer und kabellosen Rear-Lautsprechern. Als Preis ruft der Hersteller 1.599,99 Euro aus.

Teufel, ein deutscher Lautsprecher-Hersteller aus Berlin, der sich auch bei Heimkino-Freunden einen Namen gemacht hat, bringt mit dem Cinesystem Pro ein neues Set auf den Markt. Es handelt sich hier um eine 4.1-Zusammenstellung mit einer Soundbar, zwei Rear-Lautsprechern und einem Subwoofer. Letzterer lässt sich flexibel sowohl im Front- als auch im Downfire-Modus betreiben. Das bringt mehr Möglichkeiten für die Aufstellung mit sich.

Erleichtert wird die Aufstellung auch dadurch, dass die Rears und der Subwoofer kabellos arbeiten. Zudem sind nicht nur AV-Receiver und Fernseher via HDMI in Kombination mit dem Cinesystem Pro verwendbar, sondern auch mobile Endgeräte dank Bluetooth 4.0 mit apt-X. Dank Spotify Connect und Google Chromecast built-in gibt es hier vielfältige Möglichkeiten direkt auf Streaming-Angebote zuzugreifen.

Die Soundbar, sozusagen das Herzstück des Pakets, integriert sechs Endstufen. Schenkt man Teufel Glauben, so bietet sie nicht nur hohe Pegel, sondern auch ausgezeichnete Sprachverständlichkeit. Ein weiterer Vorteil: Der HDMI-Ausgang unterstützt CEC für die Bedienung direkt über die TV-Remote plus ARC für den Anschluss über nur ein Kabel.

Ab sofort ist das Cinesystem Pro direkt bei Teufel für 1.599,99 Euro bestellbar. Im Lieferumfang sind die besagte Soundbar, die beiden Rear-Speaker, eine Fernbedienung, Stromkabel, der Subwoofer und eine Anleitung enthalten. Es folgen die technischen Daten der einzelnen System-Komponenten.

Technische Daten der Soundbar CB Pro SB

  • Hochtöner (Anzahl pro Box) 2
  • Hochtöner (Durchmesser) 25,00 mm
  • Mitteltöner (Anzahl pro Box) 6
  • Mitteltöner (Durchmesser) 100,00 mm
  • Sidefiring-Speaker für Dynamore Ultra
  • 2-Wege-System
  • Gehäuseaufbau: Bassreflex
  • Gehäusematerial: Aluminium
  • Gehäuseoberfläche: Aluminium, gebürstet
  • Standfuß integriert: Ja
  • Wandhalterungsbefestigung: Ja
  • Schlüssellochaufhängung: Ja
  • Anschlüsse:
  • Chromecast built-in: Ja
  • Sonstiges: Klinkenbuchsen-Ausgänge für Subwoofer und Rear-Lautsprecher
  • Anschlüsse:  koaxial, optisch, 3,5-mm-Eingang (zweimal), 3,5-mm-Ausgang, Subwoofer-Ausgang, HDMI -Eingang (viermal), HDMI-Ausgang mit CEC und ARC, Wi-Fi 802.11 b/g/n, Bluetooth 4.0
  • Gesamtausgangsleistung (RMS): 200 Watt
  • Verstärker-Technologie: Class D
  • Verstärker-Konfiguration: 2.0
  • Verstärkerkanäle: 2
  • Betriebsspannung: 230 Volt
  • Standby-Leistungsaufnahme: 1 Watt
  • Speicher für Einstellungen bei Netztrennung: Ja
  • Ein-/Ausschalt-Automatik: Ja
  • Display: Ja
  • Abmessungen / Gewicht: Tiefe 14,00 x 120,00 x 13,50 cm /  11,20 kg

Technische Daten der Satelliten

  • Frequenzbereich von/bis 120 – 20000 Hz
  • Hochtöner (Anzahl pro Box): 1
  • Hochtöner (Durchmesser): 19,00 mm
  • Mitteltöner (Anzahl pro Box): 1
  • Mitteltöner (Durchmesser): 76,00 mm
  • Akustisches Prinzip: 2-Wege
  • Gehäuseaufbau: Geschlossen
  • Gehäusematerial: Kunststoff
  • Gehäuseoberfläche Gehäuse: Seidenmatt/Gitter: glänzend
  • Wandhalterungsbefestigung: Ja
  • Schlüssellochaufhängung: Ja
  • Sonstiges: Passender Standfuß: Teufel AC 1001
  • Verstärker-Technologie: Class-D
  • Verstärkerkanäle: 2
  • Ausgangsleistung Verstärker: Satelliten 35 Watt
  • Standby-Leistungsaufnahme: 0,50 Watt
  • Speicher für Einstellungen bei Netztrennung: Ja
  • Ein-/Ausschalt-Automatik: Ja
  • Sonstiges: Länge des Stromkabels beträgt 4 Meter
  • Abmessungen / Gewicht: 11,20 x 11,20 x 15,30 cm /  0,96 kg

Technische Daten des Subwoofers T 10

  • Maximaler Schalldruck 115 dB/1m
  • Frequenzbereich von/bis 37 – 200 Hz
  • Tieftöner (Anzahl pro Box): 1
  • Tieftöner (Durchmesser): 250,00 mm
  • Tieftöner (Material): Aluminium
  • Akustisches Prinzip: 1-Wege-System
  • Gehäuseaufbau: Bassreflex, DPU
  • Gehäusematerial: MDF
  • Gehäuseoberfläche: matt foliert
  • Ausgleichsöffnungen: 1
  • Standfuß integriert: Ja
  • Sonstiges: Reflexkanal in DPU-Technik vermeidet Strömungsgeräusche, stabiler MDF-Gehäuseaufbau mit Innenverstrebungen
  • AV-Receiver geeignet: Ja
  • Anschlüsse: Cinch-Eingang
  • Untere Grenzfrequenz (-3 dB) 33 Hz
  • Bassboost/EQ: Ja
  • Eingangspegelregler: Ja
  • Pegelregler: Ja
  • Phasenregelung: Ja
  • Sonstiges: Als Downfire- oder Frontfire-Subwoofer einsetzbar
  • Verstärker-Technologie: Class D
  • Verstärker-Konfiguration: 1.0
  • Verstärkerkanäle: 1
  • Ausgangsleistung: Maximal Subwoofer-Kanal 150 Watt
  • Betriebsspannung: 230 Volt
  • Standby-Leistungsaufnahme: 1 Watt
  • Maximale Leistungsaufnahme: 150 Watt
  • Netzkabel fest: Ja
  • Speicher für Einstellungen bei Netztrennung: Ja
  • Ein-/Ausschalt-Automatik: Ja
  • Sonstiges: Wireless-Subwoofer-Modul integirert (Subwoofer mit kompatiblen Zuspielern kabellos ansteuerbar)
  • Abmessungen / Gewicht: 38,00 x 35,10 x 48,30 cm / 15,60 kg

RTL UHD bringt „Das Supertalent“ und weitere Liveshows in 4K mit HDR

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RTL baut sein Engagement im Bereich 4K weiter aus. Davon profitieren zunächst die Kunden von HD+. Denn RTL UHD sendet bald das Finale von „Das Supertalent“ sowie vier weitere Liveshows von „Deutschland sucht den Superstar“ sowohl in Ultra HD als auch mit HDR.

RTL hat aktuell alle Hände voll zu tun: So hat man erst kürzlich seine neue Streaming-Plattform TV Now vorgestellt. Außerdem will man im Bereich Ultra HD und HDR im linearen Fernsehen weiterhin Initiative beweisen. Entsprechend lizenziert man nicht nur Inhalte, sondern produziert auch selbst in 4K. Das hat RTL ja etwa bereits mit seinem Format „Sankt Maik“ relativ früh unterstrichen.

Nun hievt man auch zwei seiner großen Showformate ins UHD-Zeitalter. Den Anfang macht dabei „Das Supertalent“ mit dem Finale am 22. Dezember 2018. Hier können 4K-Fans, welche auch mit der durchaus umstrittenen Casting-Show warm werden, also in ultrahoher Auflösung und mit HDR reinschauen. Weiter geht es dann 2019 direkt mit vier weiteren Liveshows von „Deutschland sucht den Superstar“. Casting-Dramen in 4K sind also das aktuelle Motto bei RTL Deutschland.

Das sind natürlich nicht die ersten Inhalte, welche die Mediengruppe RTL Deutschland Zuschauern in UHD anbietet. neben dem Bereits erwähnten „Sankt Maik“ hat man auch schon die Formel 1, Fußball sowie das DSDS-Finale 2018 in Ultra HD für seine Zuschauer angeboten. Zu empfangen ist der Content via RTL UHD über HD+. Ein Sprecher der HD Plus GmbH zeigt sich entsprechend angetan: „UHD ist im Massenmarkt angekommen und HDR ist quasi das Sahnehäubchen dieser Technologie. Im ersten Quartal 2019 werden über 10 Millionen UHD-fähige TV-Geräte in den Wohnzimmern stehen. Nun wächst auch das Angebot an UHD-Inhalten rasant.

„Das Supertalent“ und „Deutschland sucht den Superstar“ in UHD mit HDR

Auch der Bereichsleiter Programmverbreitung Mediengruppe RTL Deutschland, Andre Prahl, gibt sich dem Selbstlob hin: „Sowohl ‚Das Supertalent‘ als auch DSDS gehören zu den beliebtesten Sendungen im deutschen Fernsehen. Es freut uns sehr, dass wir UHD nun noch stärker im Genre Unterhaltungsshows etablieren können. Dass wir beide Formate auch in HDR produzieren werden, ist natürlich ein besonderes Highlight.

Die Mediengruppe RTL Deutschland setzt bei der Ausstrahlung der beiden Unterhaltungsshows auf die beiden HDR-Standards HDR10 (non-linear) sowie HLG (linear). Unsere Leser erahnen die Voraussetzungen für den Empfang: Neben dem passenden 4K-TV sind auch ein Empfangsgerät für HD+ (UHD HD+ Receiver oder ein HD+ TV Key mit aktivem HD+ Sender-Paket) sowie ein Satellitenanschluss Pflicht. RTL UHD finden die Kunden von HD+ Kunden auf Kanalplatz 319 (kann je nach TV Hersteller abweichen).

Die Empfangsparameter von RTL UHD

  • Satellit: ASTRA 1KR, 19,2 Ost
  • Transponder: 1.013
  • Frequenz: 11391,25Mhz (Horizontal)
  • Symbolrate: 22.000 Ms/s
  • Datenrate: 20 Mbit/s
  • FEC 5/6

Sony Bravia: Ausgewählte 4K-TVs erhalten den Google Assistant

Sony versorgt ausgewählte Fernseher seiner Bravia-Reihe ab sofort mit Firmware-Updates. Jene sorgen nicht nur für die üblichen Fehlerkorrekturen und Leistungsverbesserungen, sondern beherbergen eine große Neuerung. So hält der Google Assistant Einzug.

Überraschend ist diese Neuigkeit für unsere Leser vermutlich nicht. Denn kürzlich hatte Nvidia erst bestätigt, dass der digitale Assistent von Google für die Nvidia Shield Android TV seinen Einstand in Deutschland gibt. Sowohl die Sony Bravia als auch die Nvidia Shield nutzen Android TV als Betriebssystem. Somit war die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Shield eben nicht das einzige Gerät mit der Plattform bleiben würde, welches nun den Google Assistant erhält.

Im Falle der Sony Bravia handelt es sich dann auch gleich um eine ganze Bandbreite an TVs. Dabei rollt Sony den Google Assistant nicht nur in Deutschland, sondern parallel auch in Frankreich, Italien, den Niederlanden und Spanien aus. Somit hält die Sprachsteuerung in mehreren Ländern Europas Einzig. In Großbritannien gibt es den Google Assistant an den Sony Bravia bereits seit mehreren Monaten.

Ganz genau genommen erhalten die Sony-Bravia der Serien AF9, ZF9, AF8, XF90, XF85, XF80 und XF75 nun Updates, welche den Google Assistant freischalten. Der Funktionsumfang ist dabei natürlich im Grunde sehr ähnlich wie an der Nvidia Shield (hier unser Test). So könnt ihr auch an den Bravia-Fernsehern über den Google Assistant das Smart Home fernsteuern, Informationen zu beispielsweise dem Wetter oder Sportergebnissen abrufen und etwa Filme und Serien in Google Play Filme & Serien bedienen.

Google Assistant erreicht per Update Besitzer der Sony Bravia

Als Beispiel für die Bedienung mit dem Google Assistant nennt Siny etwa die Aktion „OK Google, spiele Jumanji: Willkommen im Dschungel auf Google Play ab„. Dann startet der ausgewählte Film nahtlos – vorausgesetzt ihr habt ihn schon gekauft oder ausgeliehen. Sonst fällt natürlich erst einmal ein Obolus an. Oder ihr sucht eben über den Google Assistant nach Filmen und Serien und erhaltet dann Informationen zu den ausgewählten Inhalten.

Für das Smart Home unterstützt der Google Assistant inzwischen mehr als 1.500 Smart-Home-Geräte von über 225 bekannten Marken. Hier sind auch Produkte für beispielsweise die Licht- und Thermostatsteuerung inbegriffen. Befehle wie „OK Google, schalte das Küchenlicht aus“ oder „OK Google, stelle die Heizung auf 20 Grad ein“ ermöglichen dann die Sprachsteuerung direkt vom Sofa aus. Die entsprechenden Firmware-Updates gehen ab sofort in die Verteilung und sollten Nutzer nach und nach erreichen.

Neuer MediaMarkt-Prospekt mit Highlight-Angebote für Gamer

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MediaMarkt gibt nochmal Gas! Im neuen Online-Prospekt gibt es reduzierte 4K Konsolen wie die PS4 Pro und Xbox ONE X zum Schnäppchen-Preis, das iPhone 6S für nur 339 Euro und viele weitere Top-Angebote! Gültig bis 17. Dezember 2018!

TV Now: Mediengruppe RTL startet sein neues Streaming-Angebot

Mit TV Now schickt die Mediengruppe RTL Deutschland nun sein neues Streaming-Angebot ins Rennen. Das Ziel ist es, damit Amazon Prime Video und Netflix langfristig Paroli zu bieten. Erreichen will man das unter anderen mit einem Fokus auf deutschsprachige Inhalte und Eigenproduktionen.

Es gibt dabei eine kostenlose und eine kostenpflichtige Variante. Für monatlich 4,99 Euro erhalten Nutzer das Premium Paket. Erst jenes bietet Zugriff auf das Gros der Inhalte. Dazu zählen viele lizenzierte Serien und Eigenproduktionen der Mediengruppe RTL Deutschland. Viele neue Formate der Mediengruppe RTL sollen künftig nämlich vor der Ausstrahlung im Fernsehen komplett über TV Now zu sehen sein. Auch ein Archiv mit älteren TV-Inhalten bietet man an.

Zum Start bietet das Premium Paket von TV Now aber auch exklusive Deutschland-Premieren von internationalen Serien wie „Grantchester“, „Mary Kills People“, „Freakish“, „Du wurdest getagged“ und „Schitt’s Creek“. Zudem nimmt man das Original von „Das Boot“ ins Programm, also die Serie von Wolfgang Petersen. Der  Chief Digital Content Officer der Mediengruppe RTL Deutschland und Geschäftsführer RTL interactive, Jan Wachtel, greift vielleicht etwas hoch, wenn er sagt: „Kein anderer Streaming-Dienst bietet eine solch große Bandbreite an hochwertigen Live-Events, Show-Highlights, Serien und Dokumentationen.

TV Now biete laut der Mediengruppe RTL Deutschland:

  • Exklusive deutsche Eigenproduktionen wie „M – Eine Stadt sucht
    einen Mörder“ von David Schalko mit Moritz Bleibtreu, Udo Kier,
    Verena Altenberger und Bela B.
  • Exklusive internationale Lizenz-Serien wie „Die Wahrheit über
    den Fall Harry Quebert“ mit „Grey’s Anatomy“-Star Patrick Dempsey
  • Populäre neue Realityshows wie „Temptation Island“ und
    „Survivor“
  • Alle 13 Free- und Pay-TV-Sender der Mediengruppe RTL live und
    auf Abruf in HD
  • Zahlreiche Sender-Inhalte bereits vor TV-Ausstrahlung verfügbar
  • Umfangreiches Angebot an deutschen und internationalen
    Serien-Highlights
  • Sendungen in HD-Qualität
  • Premium Paket von TV Now für monatlich 4,99 Euro
  • Viele Serien und Shows weiterhin kostenlos

2019 soll TV Now mit mehr exklusiven Inhalten Abonnenten locken

Im kommenden Jahr will man dabei über diverse Inhalte neue Kunden locken. Etwa präsentiert TV Now das Reality-Dating-Format „Temptation Island“ und deie Abenteuershow „Survivor“. Neue Staffeln bzw. einzelne Folgen von Serien wie „Magda macht das schon!“ oder „Der Lehrer“ sollen ebenfalls vorab exklusiv die Streaming-Plattform beehren. Nach den jeweiligen Episoden der Serie „Der Bachelor“ gibt es bei TV Now zudem ein ergänzendes Format mit Frauke Ludowig: „Der Bachelor – Jetzt reden die Frauen!“ begleitet die Serie mit Diskussionen von Ex-Kandidatinnen. Auch neue Folgen von „Der Bachelor“ sollen vor der TV-Ausstrahlung im Free-TV bei TV Now zu sehen sein.

Bei TV Now stehen im Premium Paket auch die Sender RTL Crime, GEO Television, RTL Passion und RTL Living live und teilweise auch mit vielen Formaten auf Abruf bereit. Als Fokus sollen bei TV Now lokale Inhalte dienen, auch wenn man zusätzlich internationalen Content lizenziert. Außerdem bietet man in Kooperation mit den kommerziellen Tochterunternehmen der öffentlich-rechtlichen Sender einige ihrer Inhalte an. Darunter sind neben „Das Boot“ auch Serien wie „Mord mit Aussicht“, „Wilsberg“, „Der Bergdoktor“, „Bloch“, „Kudamm 56“, „Unsere Mütter, unsere Väter“ und sämtliche Folgen der Serie „Türkisch für Anfänger“ mit Elyas M’Barek.

TV Now kostet als Premium Paket 4,99 Euro im Monat

Das Premium Paket von TV Now kostet monatlich die bereits eingangs erwähnten 4,99 Euro. Allerdings bindet man hier dennoch Werbung ein. Vor dem Start jeder Sendung läuft ein Werbespot- Wer sich den ganzen Spaß erst einmal zur Probe ansehen möchte, kann TV Now für 30 Tage kostenlos testen. Generell kostenfrei bleibt das Free-Paket, in dem verpasste Serien und Sendungen bis zu sieben Tage nach Free-TV-Ausstrahlung nachträglich abrufbar bleiben. Zusätzlich hat man die Website und seine Apps generalüberholt. Etwa bietet der Player nun HD-Unterstützung.

Diese Sender sind über TV Now im Livestream verfügbar:

  • RTL
  • VOX
  • RTL II
  • n-tv
  • NITRO
  • RTLplus
  • NOW US
  • Super RTL
  • Toggo plus
  • RTL Crime
  • RTL Passion
  • RTL Living u
  • GEO Television.

Zur Verfügung steht TV Now über das Web am PC, an mobilen Endgeräten mit Apple iOS und Android, für den Apple TV, die Amazon Fire TV und auch Geräte mit Android TV. 2019 wolle man laut der Mediengruppe RTL mehr und mehr Geräte ins Boot holen.