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Samsung könnte TV-Generation 2019 mit dem Google Assistant ausstatten

Samsung soll für seine 4K-TVs des nächsten Jahres offenbar einen relativ großen Umschwung planen. Statt nur auf seinen eigenen Assistenten Bixby zu setzen, will Samsung offenbar für die nächste Generation seiner Fernseher auch den Google Assistant einbinden.

Offiziell bestätigt haben die Südkoreaner jene Gerüchte bisher noch nicht. Allerdings dauert es bis zur CES 2019 in Las Vegas Anfang Januar ja nicht mehr allzu lange. Angeblich wolle Samsung schon auf jener Messe die Partnerschaft mit Google und folgerichtig auch die Implementierung des Google Assistants in die neue TV-Generation ankündigen.

Bixby solle dadurch zwar wohl von Samsungs Fernsehern nicht verschwinden, könnte aber weiter in den Hintergrund rücken. Das wäre letzten Endes nur konsequent, denn bisher konnten die Südkoreaner mit ihrem eigenen digitalen Assistenten außerhalb des Unternehmens an sich kaum jemanden hinter dem Ofen hervorlocken. Beispielsweise kann Bixby nicht wirklich sinnvoll auf Third-Party-Apps zugreifen.

Letzteres, also die Vernetzung mit anderen Apps, ist aber gerade die Stärke von z. B. Amazon Alexa oder eben dem Google Assistant. Deswegen hat kürzlich ja auch Nvidia den Google Assistant endlich in Deutschland an seine Shield gehievt. Bei Sony hat sich ähnliches bewegt. Eventuell will man da bei Samsung nun nicht ins Hintertreffen geraten und öffnet sich deswegen abseits von Bixby für neue Möglichkeiten.

Samsung will auch die Audioqualität an seinen TVs verbessern

Zusätzlich heißt es, dass Samsung auch die Audioqualität an seinen Fernsehern verbessern wolle. Dafür hatte man sich im November schon Markennamen wie „Audio Spatial Intelligence“, „Volume Intelligence“ und „Audio Scenic Intelligence“ gesichert. Gemeint sind damit offenbar Techniken, welche die Klangeinstellungen automatisch je nach Inhalt und auch Wohnumgebung anpassen. Das könnte also wie eine Mischung aus flexiblem Equalizer und Einmessen an einem AVR funktionieren. Viele Smart Speaker wie der Apple HomePod nutzen ähnliche Technologien.

Samsung selbst enthält sich sowohl zu der potentiellen Einbindung des Google Assistants als auch den möglicherweise verbesserten Audio-Fähigkeiten seiner Fernseher eines Kommentares. Zusätzlich gibt es auch noch sehr vage Gerüchte, laut denen Samsung ebenfalls Optimierungen für sein Feature TV Plus plane. Aktuell sind davon ähnlich „viele“ Anwender angetan wie von Bixby. Sucht man etwa bei Google nach TV Plus, finden sich rasch Fragen danach, wie man die Funktion abschalte oder eventuell ganz von den Fernsehern entfernen könne. Aber wer weiß, vielleicht machen die Südkoreaner ja noch mehr aus diesem Feature.

Amazon Fire TV / Fire TV Stick: Ältere Modelle erhalten Update für adaptives HDR

Amazon verteilt aktuell Updates für seine älteren Generationen der Fire TV Stick und Fire TV. Da ist sogar der erste Fire TV aus dem Jahr 2015 inbegriffen. Beispielsweise erhalten die Geräte durch die neue Firmware Unterstützung für adaptives HDR.

Allerdings ist das durchaus etwas irreführend, denn beispielsweise bringen der erste Fire TV sowie die älteren Fire TV Stick von Haus aus grundsätzlich gar keine HDR-Unterstützung mit. Deswegen wundert, dass in den Optionen nun adaptives HDR als Einstellung auswählbar ist. Vermutlich handelt es sich hier um einen Fehler und das Setting entschwindet durch eine weitere Aktualisierung. Ein Herumspielen daran hat in der Praxis aktuell ohnehin keinen Effekt.

Konkret liefert Amazon für die Fire TV 1, Fire TV 2, Fire TV Stick 1 und Fire TV Stick 2 die neue Firmware Fire OS 5.2.6.8 mit der Build-Nummer 630508320 aus. Andere Hardware, wie die Fire TV 3, Fire TV Cube und Fire TV Stick 4K haben ein Update auf Fire OS 6.2.5.8 erhalten. Neue Features bringen die Aktualisierungen ansonsten nicht mit sich. Die Einführung von adaptivem HDR ist aber eine gute Sache: Dadurch ist HDR entweder permament aktiv oder eben nur, wenn entsprechender Content erkannt wird.

Amazon Fire TV Adaptives HDR
Äkltere Amazon Fire TV erhalten eine Option für Adaptives HDR

Zudem hat Amazon auch noch ein wenig an der Oberfläche für Fire TV Recast DVR gebastelt. Das soll es leichter machen, Aufnahmen zu löschen. Diese Verbesserungen erfolgten anfangs nur an den Fire TV Cube und Fire TV Stick 4K, erstrecken sich aber nun über Amazons gesamte Palette an Fire-TV-Modellen. Das Feature ist allerdings auf den US-Markt ausgerichtet und daher für deutsche Anwender leider nicht wirklich relevant.

Amazon sieht den Fire TV Stick 4K als zentrales Gerät an

Aktuell ist der Fire TV Stick 4K bei Amazon das zentrale Gerät der Fire-Reihe. Dafür hat der Online-Riese nämlich sogar seinen Fire TV 2017 in den Ruhestand geschickt. Wir haben den kleinen Stick bereits einem Test unterzogen. Natürlich gibt es für diejenigen, die sich noch nicht in die große weite 4K-Welt vorgewagt haben, auch noch den traditionellen Amazon Fire TV zu günstigerem Preis und ohne 4K und HDR.

Feiertags-Sales für Xbox- und PlayStation-Games beginnen in den Stores

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Sowohl Microsoft als auch Sony beenden das Jahr mit Games-Sales für die Xbox One und PlayStation 4 in ihren jeweiligen Stores. Dabei gibt es viele Triple-A-Blockbuster des Jahres 2018 nun zu reduzierten Preisen.

Viele Angebote überschneiden sich dabei durchaus. Beispielsweise können Interessierte „Die Sims 4“ sowohl für die Xbox One als auch für die PlayStation 4 für jeweils rund 10 Euro mitnehmen. Auch Lara Crofts letztes Abenteuer, „Shadow of the Tomb Raider“, ist jeweils für 34,99 Euro erhältlich. Selbiges gilt auch für „Assassin’s Creed Odyssey“, das nun ebenfalls sowohl im Microsoft Store als auch im PlayStation Store bereits für ca. 35 Euro angeboten wird.

Sony-Anhänger haben dann aber z. B. etwas mehr Glück beim Retro-Game „Sonic Mania“, das für die PlayStation 4 bereits für 9,99 Euro zu haben ist. Wer wiederum eine Xbox One besitzt, hat vielleicht Spaß am Open-World-Racer „Forza Horizon 4“. Jenes Spiel haben wir sogar in einem Beitrag gesondert vorgestellt und an der Xbox One X gezockt.

Der Xbox Countdown Sale hat bereits begonnen
Der Xbox Countdown Sale hat bereits begonnen

Ausgewählte Angebote aus dem Microsoft Store

  • Assassin’s Creed Origins – 28 Euro
  • Grand Theft Auto V – 15 Euro
  • Valkyria Chronicles 4 – 30 Euro
  • Little Nightmares Complete Edition – 9 Euro
  • Deus Ex: Mankind Divided – 4,50 Euro
  • Spyro Reignited Trilogy – 29,99 Euro
  • South Park: Die rektakuläre Zerreißprobe – 18 Euro
  • Metal Gear Solid V: The Definitive Experience – 15 Euro
  • Cuphead – 14,99 Euro
  • Life Is Strange 2: Episode 1 – 4 Euro

https://youtu.be/e8LTRG5DB8Q

Die genannten Spiele sind natürlich nur ein Auszug aus Microsofts Countdown Sale, bei dem im Übrigen auch viele PC-Games im Preis gefallen sind. Wer möchte, kann alle Rabatte entweder in der App für den Microsoft Store unter Windows 10, im Web oder direkt an der Konsole durchstöbern.

Ausgewählte Angebote aus dem PlayStation Store

  • Battlefield V – 34,99 Euro
  • Horizon Zero Dawn: Complete Edition – 29,99 Euro
  • Spider-Man – 39,99 Euro
  • Gran Turismo Sport – 19,99 Euro
  • Resident Evil 7 (Gold Edition) – 24,99 Euro
  • Rocket League – 9,99 Euro
  • Yakuza 6: The Song of Life – 29,99 Euro
  • Kingdom Come: Deliverance – 26,99 Euro
  • Persona 5 – 24,99 Euro
  • Final Fantasy XV: Royal Edition – 24,99 Euro
PS Store Januar Angebote 2019
Im PlayStation Store erhaltet ihr aktuell bis zu 70 % Rabatt

Sony betitelt seinen Sale spannenderweise bereits als „Januar Angebote“. Offenbar ist man beim Konsolenhersteller also schon im neuen Jahr angekommen. Auch im PlayStation Store kann der Zugriff auf die Angebote wahlweise direkt über die Konsole oder auch im Web erfolgen. Viel Spaß beim Stöbern!

Sony präsentiert ersten „Men In Black: International“ Trailer

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Sony Entertainment hat den ersten Trailer zu „Men In Black: International“ online gestellt. Das Reboot des erfolgreichen Film-Franchises startet am 13. Juni 2019 in den deutschen Kinos. 

In der Hauptrolle sind diesmal Chris Hemsworth (Agent H) und Tessa Thompson (Agent M) zu sehen. Leider sind keine der ehemaligen Hauptdarsteller der ersten drei Teile mit an Bord. Im neuen Film kommt die Bedrohung diesmal nicht von außerhalb, sondern innerhalb der „Men In Black“. Ein Maulwurf hat sich in die Organisation eingeschlichen und um die Welt auch weiterhin vom „Abschaum des Universums“ beschützen zu können, soll dieser natürlich ausgeschalten werden.

Mal sehen, ob sich Sony mit dem Reboot einen Gefallen getan hat, oder ob es in Klamauk untergeht, wie die 2017-Version von Ghostbusters. Ein Video-Release auf DVD, Blu-ray und 4K Blu-ray ist ziemlich sicher.

LG „Objet“: Neue Premium-Serie inkl. Super UHD TV und Audio-Würfel

LG Electronics stellt mit „Objet“ bereits seine zweite Premium-Marke vor. Ziel ist es funktionelle Haushalts- und Unterhaltungselektronik mit luxuriösem Design zu kombinieren. Neben einem Super UHD TV und einem Audio-System gibt es auch einen Kühlschrank und einen Luftreiniger. 

Wer auf der suche nach einem kleinen Kühlschrank, Luftreiniger, 4K Fernseher oder Audio-System ist, für den zählt meist nur, dass das Gerät funktioniert und recht preiswert ist. Es gibt jedoch eine breite Käuferschicht, die ebenso auf ein hochwertiges Produktdesign wert legen. Das Gerät soll sich in das vorhandene Interieur einfügen und auch eine gewisse Materialqualität aufweisen. Dafür wird auch gerne etwas mehr bezahlt. In diese „Nische“ fällt auch die 2016 gestartete Signature-Serie oder  Samsungs „The Frame“ und „SERIF TV“. Die Objet-Serie möchte technische Geräte mit Möbel kombinieren, so dass sie nicht nur einen Zweck erfüllen.

Der „Objet TV“ kombiniert ein Super UHD TV Display mit einem Schrank. Das Display verdeckt den Inhalt des Schranks, kann jedoch nach links und rechts zur Seite geschoben werden um an die darin befindlichen Gegenstände zu gelangen. Im linken Schrank-Segment sind zudem Steckdosen und die Anschlüsse des „Objet TV“ untergebracht. So können Zuspieler aus dem Sichtfeld des Nutzers verschwinden. Ein integrierter Soundbar in der Basis sorgt für eine direkte Klangwiedergabe. Uns was kostet dieser Spaß? Umgerechnet rund 7.300 Euro! 

Etwas weniger funktional, dafür aber ebenso visuell ansprechend präsentiert sich das „Objet Sound System“. Hier konnte sich LG wieder auf seine Zusammenarbeit mit dem britischen Audiospezialisten Meridian stützen. Leider gibt es noch keine genaueren Angaben zu den technischen Spezifikationen. Auch zum Preis ist bislang noch nichts bekannt.

Der Vollständigkeit halber möchten wir euch den Kühlschrank und Luftreiniger der Objet-Serie nicht vorenthalten. Beide Geräte kosten umgerechnet „günstige“ 2.000 Euro und machen genau das, was man von ihnen erwartet. Auch hier liefert die Front aus Eschenholz eine Wertigkeit. Beide Geräte sollen auch sehr leise arbeiten, damit diese in Wohnräumen nicht stören. Der Kühlschrank arbeitet z.B. mit thermoelektrischen Halbleitern, anstatt mit Kompressoren und Kühlmittel.

Ob und in welchem Umfang die Objet-Geräte in Deutschland angeboten werden ist noch nicht klar. Wir hoffen, dass wir im Rahmen der CES 2019 zusätzliche Informationen sammeln können.

LG präsentiert neuen CINEBEAM Laser 4K Kurzdistanz-Projektor auf der CES 2019

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LG Electronics präsentiert mit dem HU85L die zweie Generation seiner CineBeam Laser 4K Kurzdistanz-Projektoren. Das Modell bietet eine Helligkeit von 2.500 Ansi-Lumen und wird auf der CES 2019 vorgestellt. 

Der HU85L baut auf den technischen Spezifikationen des Vorgängers HU80K auf und präsentiert sich als stylischer Kurzdistanz-Projektor mit Laser-Lichtquelle. Das schlanke, ansprechende Design ermöglicht eine platzsparende Installation. Im Gehäuse ist kompakt, könnte jedoch sogar über integrierte Lautsprecher verfügen. Die Stoff-bespannte Front impliziert dies. LG verspricht eine unglaublich detailreiche Projektion auf so ziemlich jeder Oberfläche. Der Kurzdistanz-Projektor dann dabei auf dem Boden oder einen Möbelstück platziert oder an der Decke montiert werden. Aus einer Entfernung von 5 cm zur Projektionsfläche liefert der CineBeam 4K Laser Projektor bereits eine Bilddiagonale von 2.3 Metern (90 Zoll). Mit einer Entfernung von 18 cm wächst das Bild auf gigantische 3 Meter Diagonale (120 Zoll) an! Eine 12-Punkt Keystone-Korrektur, soll „schrägen“ Bilddarstellungen entgegenwirken.

Der Cinebeam 4K Laser Projektor unterstützt anscheinend auch Screen-Mirroring von Smartphones und Tablets
Der Cinebeam 4K Laser Projektor unterstützt anscheinend auch Screen-Mirroring von Smartphones und Tablets

Die angegebenen 2.500 ANSI-Lumen und die 4K UHD Auflösung (3.840 x 2.160) versprechen ein kontrast- und detailreiches Bild. Die Angabe zur maximalen Bildwiederholungsrate fehlt. Da Gaming auch beworben wird, sollte eine 4K/60p Darstellung möglich sein. Der HU85L soll Farben innerhalb des erweiterten rec.2020 Farbraums präzise darstellen können. Eine genaue Angabe mach LG jedoch noch nicht. Ein Hinweis zum erweiterten Dynamikumfang (HDR) fehlt zudem. Da der Vorgänger bereits HDR wiedergeben konnte, wird LG dieses Feature sicherlich auch im neuen CineBeam Laser 4K Projektor unterstützen. Leider bezweifelt wir, dass LG es geschafft hat eine native 4K Projektion zu ermöglichen. Wir gehen davon aus, dass es sich hierbei um eine 4K-Signalverarbeitung mit Pixel-Shifting handelt. Dafür soll das Gerät mit großartiger Konnektivität punkten. Inhalte können z.B. über USB, Netzwer (Ethernet) oder HDMI zugespielt werden.

Die Stoff-bespannte Front des HU85L CineBeam 4K Projektors ist ein Hinweis auf ein integriertes Soundsystem
Die Stoff-bespannte Front des HU85L CineBeam 4K Projektors ist ein Hinweis auf ein integriertes Soundsystem

Der Laser-Kurzdistanz-Projektor soll mit LGs ThinQ-Technologie ausgestattet sein. Die künstliche Intelligenz ermöglich z.B. die Steuerung via Sprachbefehle. Dies ist auch ein Hinweis, dass das Gerät das neue webOS 4.0 Betriebssystem nutzen könnte. Auch die im Lieferumfang beiliegende Magic Remote mit beleuchteten Tasten und Gestenerkennung deutet auf webOS 4.0 hin.

LG HU85L auf der CES 2019

Der LG HU85L CineBeam 4K Laser-Kurdistanz-Projektor wird auf der CES 2019 dem Fachpublikum vorgestellt. Wir sind natürlich auch auf der Messe und werden versuchen alle fehlenden Informationen zum neuen Heimkino-Projektor einzuholen inkl. Preis & Verfügbarkeit. Du willst keine Infos rund um die CES 2019 verpassen? Dann abonniere doch unseren kostenlosen Newsletter!

Wir sind gespannt, ob LG die Bildqualität des HU85L im Vergleich zum Vorgänger HU80K steigern konnte
Wir sind gespannt, ob LG die Bildqualität des HU85L im Vergleich zum Vorgänger HU80K steigern konnte

‚Anaconda‘ und ‚Lockhart‘: Alle Gerüchte zu Microsofts neuen Xbox Konsolen für 2020

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Sowohl Microsoft als auch Sony werkeln natürlich bereits intern an neuen Konsolengenerationen. Immerhin haben die PlayStation 4 und Xbox One ja auch schon über 5 Jahre auf dem Buckel. Microsoft soll dabei gleich an zwei Varianten tüfteln. Die Codenamen lauten „Anaconda“ und „Lockhart“.

Microsoft arbeitet aber nicht nur an neuer Hardware, sondern auch an einer Cloud-Plattform namens Project xCloud, die Konsolenspiele via Game-Streaming an allerlei Geräten verfügbar machen soll. Allerdings hat Microsoft offenbar gleich mehrere Eisen im Feuer. Beispielsweise solle noch im Frühling 2019 angeblich eine neue Variante der Xbox One erscheinen, welche auf das optische Laufwerk verzichte. Jene Konsole könnte dann nur über den Microsoft Store Games herunterladen. Vermutlich dürfte Microsoft da also einen günstigeren Einstiegspreis als wichtigstes Kaufargument nutzen.

Discs gegen digitale Spiele tauschen?

Es heißt auch, dass Microsoft es im gleichen Zuge Kunden ermöglichen wolle ihre bereits gekauften Disks bei teilnehmenden Händlern in digitale Versionen umzuwandeln. Dazu fehlen aber noch jegliche Details. Allerdings soll dieses Modell insgesamt nicht das Vorbild für die nächste Xbox-Generation mit dem Codenamen „Scarlett“ sein. Da wollte Microsoft weiterhin bei einem optischen Laufwerk bleiben. Hier soll Microsoft für Ende 2020 zwei verschiedene Modelle planen.

Demnach werde Microsoft direkt zum Launch der neuen Konsolengeneration quasi einen direkten Nachfolger für die Xbox One S und einen Nachfolger für die Xbox One X präsentieren. Die günstigere Variante laufe unter dem Codenamen „Lockhart“, während das höherwertige Modell als „Anaconda“ intern bekannt sei. Auf diese Weise will Microsoft offenbar direkt unterschiedliche Preisklassen bedienen. Das könnte darauf hindeuten, dass die aktuelle Strategie um die Xbox One S und die Xbox One X als Erfolg gewertet wurde.

Xbox One X Project Scorpio Edition
Xbox One X Project Scorpio Edition: Die aktuell leistungsfähigste Konsole von Microsoft

Anaconda könnte ab Werk ein SSD bieten

Schenkt man den aktuellen Gerüchten Glauben, dann könnte die Anaconda-Konsole, also der Nachfolger der Xbox One X, sogar direkt mit einem SSD auf den Markt kommen. Das sollte die Ladezeiten verkürzen. Zusätzlich plant Microsoft offenbar die Abwärtskompatibilität zu allen Xbox-One- und sogar Xbox-360-Titeln weiterhin zu erhalten. Auch die Spiele der ersten Xbox sollen auf den neuen Konsolen immer noch laufen. Da ist Microsoft Sony weit voraus, welche da deutlich verhaltener sind.

Angeblich wolle Microsoft zudem die Kompatibilität zwischen den Konsolen und Windows 10 verbessern. Das soll es Entwicklern erleichtern ihre Games für den PC und die Microsoft-Konsole zu entwickeln. Offenbar hat Microsoft da große Pläne, um Entwickler bei der Stange zu halten. In diesem Bezug haben die Redmonder viel aufzuholen, denn mit der PS4 sicherte sich Sony letzten Endes erneut die unangefochtene Marktführerschaft.

LGs aufrollbarer „Poster-OLED“ soll 2019 Realität werden

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Die Gerüchte um einen einrollbaren „Poster OLED“-TV des koreanischen TV-Hersteller LG nehmen ein Ende. Wie eine firmennahe Quelle dem Nachrichtenportal Bloomberg verraten hat, soll die Endkunden-Variante bereits 2019 in den Handel kommen. 

Auf der Consumer Electronics Show 2019 (CES) könnte LG bereits das für den Handel vorgesehene Modell vorstellen. Das koreanische Unternehmen hätte damit rund ein Jahr Zeit gehabt, den Prototypen auf dem Frühjahr 2018 in ein finales, marktfähiges Produkt zu überführen. Das neue Modell baut auf die flexiblen Display-Eigenschaften der OLED-Technik auf. Der Bildschirm soll sich wie ein Poster oder eine Leinwand einrollen lassen und so komplett aus dem Blickfeld des Nutzers verschwinden. Die firmennahe Quelle, die anonym bleiben möchte, bestätigte nochmals die Pläne von LG Electronics. Das Modell sieht auf den ersten Blick nur wie eine technische Spielerei aus, LG möchte mit dem aufrollbaren OLED jedoch gegen die fallenden Panel-Preise und festgefahrenen chinesischen Mitbewerber steuern.

LGs aufrollbarer OLED-Prototyp von der CES 2018 soll im nächsten Jahr in den Handel kommen
LGs aufrollbarer OLED-Prototyp soll 2019 als Endkunden-Version in den Handel kommen

Die Bildqualität des 65-Zoll Prototyps zeigte subjektiv gesehen die gleiche Bildqualität, wie die „starren“ OLED-Varianten. Das praktische Design bietet dem Nutzer jedoch einige Vorteile. Im eingerollten Zustand kann der OLED-TV weitaus einfacher platziert und installiert werden. Womöglich ist das Endprodukt so flexibel, dass es wie eine Projektor-Leinwand einfach von A nach B transportiert werden kann. Das „schwarze Loch“ des Fernsehers verschwindet zudem komplett aus dem Sichtfeld, sobald der TV nicht mehr in Benutzung ist. Kombiniert mit einem schicken TV-Möbel, wie es Sony z.B. mit einem 4K Laser Projektor kombiniert hat, würde das Modell sicherlich einige Nutzer ansprechen.

LGs OLED-Show auf der CES 2019

LG hat sich auf Anfrage des Bloomberg Magazins nicht zu der Berichterstattung geäußert. Wir sind gespannt, ob LGs „Rollable OLED TV“ es auf die CES 2019 schafft. Ebenso freuen wir uns natürlich auf den ersten 8K OLED TV und hoffen, dass das geleakte Konzept eines 21:9 OLED TV mit beweglichen Lautsprechern nicht nur ein Konzept bleibt!

Aufrollbarer OLED-Prototyp in Aktion:

Netflix kurbelt eigene Filmproduktionen auf 90 pro Jahr an

Netflix will im nächsten Jahr noch deutlich mehr eigene Filme ins Rennen schicken. Demnach denkt man für 2019 an rund 90 Produktionen, wenn man auch Dokumentationen einrechnet. Die Budgets sollen sich bei zwischen 20 bis 200 Mio. US-Dollar pro Film einpendeln.

Netflix Kopf der Filmabteilung, Scott Stuber, hat jedenfalls für die nächsten Jahre den Auftrag erhalten die Eigenproduktionen des Streaming-Anbieters im Bereich der Filme auf das gleiche Level zu bringen wie die Serien. So überwiegen aktuell noch letztere. Mit Erfolgen wie „House of Cards“, „Eine Reihe betrüblicher Ereignisse“ oder natürlich „Stranger Things“ konnte sich der Streaming-Anbieter dabei zu einer renommierten Größe aufschwingen. Nun möchte man auch bei Filmen einen ähnlichen Status erlangen.

Das soll Scott Stuber erreichen, der ehemals für das Filmstudio Universal Studios tätig gewesen ist. Ein erster Erfolg in dieser Strategie ist bereits „Roma“, über den wir erst kürzlich in Verbindung mit der Zwischenbildberechnung berichtet haben. Netflix hofft aktuell darauf über jenen Film seine erste Oscar-Nominierung zu ergattern. Dafür zeigte man „Roma“ nämlich in den USA sogar im eingeschränkten Rahmen im Kino.

Netflix hat aber auch andere namhafte Regisseure wie Martin Scorsese, Steven Soderbergh oder Guillermo del Toro für Projekte gewonnen. Selbst Michael Bay, Hollywoods Meister der Explosionen, soll einen Film für Netflix produzieren. Vor der Kamera sollen für Netflix Größen wie Meryl Streep, Ben Affleck, Eddie Murphy, Sandra Bullock und Dwayne Johnson agieren. Der Streaming-Anbieter meint es mit seinem Angriff auf das Kino also ernst.

Netflix will mehr Filme veröffentlichen als große Studios

Netflix plant, rechnet man Animationsfilme und Dokumentationen ein, für 2019 rund 90 Filme. Zum Vergleich: Ein Studio wie Universal veröffentlicht im Jahr ca 30 Filme. Netflix geht dabei mittlerweile auch stärker auf Kreative zu, die sich in der Regel eine Erstveröffentlichung im Kino wünschen – auch aus Gründen des Prestiges und damit ihre Werke an Preisverleihungen teilnehmen können. Im Zentrum bleibt für Netflix aber stets das eigene Streaming-Angebot.

Martin Scorsese („Casino“) hat Netflix dafür gelobt, dass dort Filme in einer kreativen Atmosphäre produziert werden, bei der es um die Liebe zur Kunst gehe. Es sei zwar ungewohnt für ihn und andere Regisseure wie die Coen-Brüder oder Alfonso Cuarón direkt auf das Streaming abzuzielen, aber man erhalte nach wie vor die Möglichkeit seine Werke ins Kino zu bringen. Cuarón gibt dabei zu Protokoll, dass alle großen Filmstudios seinen Film „Roma“ aus kommerziellen Abwägungen abgelehnt hätten. Nur Netflix habe sich bereitwillig darauf eingelassen. Netflix ermögliche somit also auch mehr Vielfalt und Experimentierfreude bei Filmemachern.

Ob Netflix Plan langfristig aufgeht, muss nun natürlich die Zeit zeigen. Denn der Streaming-Anbieter ist hoch verschuldet und will nun noch mehr Geld investieren, um zu expandieren.

Hellboy (2019) Trailer online – früher als geplant!

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Der Trailer zum neuen „Hellboy“ (2019) Film wurde von Lionsgate früher als geplant online gestellt. Anscheinend wurde der Tailer bereits im Vorfeld geleakt worden worauf hin das Filmstudio sich gedacht hat „ah… what the hell“. 

Fans der Hellboy Filme von Guillermo Del Toro warten bereits seit Jahren auf eine Fortsetzung. Ob sich die Warterei gelohnt hat, wird sich am 11. April 2019 zeigen. An diesem Datum startet „Hellboy“ in den deutschen Kinos. Mit dem Reboot des Franchises gibt es jedoch einige Änderungen. Zum einen steckt nicht mehr Ron Perlman in der Haut des roten Teufels, sondern David Harbour, der vielen aus der Serie „Stranger Things“ bekannt sein dürfe, in der er den Marshall Jim Hopper spielt.

Das Regie-Zepter wird von Del Toro an Neil Marshall übergeben, der sich laut Interviews näher an der Comic-Vorlage von Mike Mignola orientieren möchte. Das bedeutet, Hellboy ist nicht mehr so gechillt sondern hat spürbar mit seinen inneren Dämonen zu kämpfen. Als Ventil dient seine versteinerte Hand bzw. sein Revolver, die er in einer „noch brutaleren und blutigeren“ Art einzusetzen weiß.

Wir freuen uns auf jeden Fall auf den Kinostart sowie auf die 4K Blu-ray!