Philips hat auf seinem TV Launch-Event im Hilton Hotel in Schiphol seine neuen UHD Fernseher für 2018 vorgestellt. Erste Details zu den neuen LCD & OLED TVs mit Ambilight könnt ihr aus dem Video entnehmen, welches wir für euch bereitstellen.
Das Lineup wurde von Kostas Vouzas, CEO von Philips TV Europe, vorgestellt. Detailinformationen folgen dann Morgen. In unterschiedlichen Tech-Sessions geht Philips (TP Vision) auf sein Lineup, speziell aber auf seine neuen OLED-TVs, die Smart-TV Oberfläche, PQ (also HDR und HDR10+) und den neuen P5 Prozessor ein, der erstmals in TV-Geräten aus 2017 zum Einsatz gekommen ist (POS9002, PUS8602, PUS7502).
HDMI 2.1 darf nicht als eigener geschlossener Standard gesehen werden, sondern eher als „Zusammenfassung“ aller technischen Entwicklungen der letzten Jahre. Viele neue Features setzten dabei gar nicht mal die neue HDMI 2.1 Schnittstelle voraus, sondern könnten auch unter HDMI 2.0 realisiert werden.
Wir haben bereits ausführlich erläutert, welche Vorteile die neue HDMI 2.1 Schnittstelle bietet. TV-Geräte (4K UHD Fernseher), die die neue Version der HDMI-Schnittstelle unterstützen werden wohl nicht vor Ende 2018 angekündigt werden, womöglich erst zur CES im Frühjahr 2019. Grund dafür sind Verzögerungen bei Finalisierung des Standards. Das bedeutet aber nicht, dass Besitzer eines aktuellen 4K Fernsehers mit HDMI 2.0 Anschluss auf die Vorteile der neuen Schnittstelle verzichten müssen. Wenn die Hersteller mitspielen, können Features wie VRR, QMS oder eARC via Firmware-Update für ältere Geräte bereitgestellt werden.
HDMI 2.1-Features per Firmware-Update:
VRR ist kurz für „Variable Refresh Rate“, dabei handelt es sich im Grunde genommen um eine FreeSync-Technologie für Fernseher. Die Bildwiederholungsrate des Fernsehers wird dabei mit der des HDMI-Zuspielers (z.B. eine Spielekonsole) synchronisiert was negative Bildeffekte wie Tearing (Zerreißen des Bildes), Ruckler und Schlieren verhindern soll.
QMS oder „Quick Media Switching“ erlaubt es zwischen verschiedenen Bildwiederholungsraten, Auflösungen und HDR-Modi zu wechseln ohne merkliche Verzögerungen. Somit soll die leere Anzeige (schwarzer Bildschirm) eliminiert werden, welche z.B. beim Appl TV 4K zu beobachten ist, wenn man von einer Bildquelle (Netflix 24p Inhalte) zurück ins Menü wechselt (50/60p).
Zuletzt soll noch eARC (enhanced Audio Return Channel) realisiert werden können. Sollte dem ARC-Kanal eine erhöhte Bandbreite zur Verfügung gestellt werden, können darüber auch verlustfreie und objektbasierte Audioformate (z.B. Dolby Atmos oder DTS:X) über eine HDMI-Verbindung übertragen werden. Ob sich eARC zusammen mit hochauflösendem 4K Material mit HDR und erweiterten Farbraum (BT.2020) realisieren lässt, darf aber bezweifelt werden.
Geräte wie die neue Xbox ONE X sollen z.B. bereits in der Lage Bildsignale mit VRR zu übertragen. Auch Marantz hat bereits angekündigt, ausgewählte AV-Receiver fit für eARC zu machen. Ob auch Tv-Hersteller alle „Hebel“ in Bewegung setzen um bestehenden Kunden einen Vorgeschmack auf HDMI 2.1 zu bieten, oder ob sie die neuen Features für ihr neues TV-Lineup in 2019 zurückhalten bleibt abzuwarten.
Netflix hat erst im Oktober 2017 die Preise (nicht nur) in Deutschland erhöht. In den Geschäftsergebnissen scheint sich das aber nicht durch schwindende Abonnenten bemerkbar zu machen. So konnte der Streaming-Anbieter im vierten Quartal 2017 einen Gewinn von 185,5 Mio. US-Dollar bzw. umgerechnet etwa 151,3 Mio. Euro verbuchen. Im gleichen Zeitraum im Jahr 2016 kam Netflix auf „nur“ 66,7 Mio. US-Dollar Gewinn.
Der Umsatz stieg 2017 um 33 % gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr – auf 3,29 Mrd. US-Dollar. Netflix hat somit die Erwartungen der Analysten erfüllt bzw. sogar übertroffen. Offenbar haben die Eigenproduktionen des Streaming-Anbieters, etwa „Stranger Things“, „Eine Reihe betrüblicher Ereignisse“ oder auch das erste, deutschsprachige Original, „Dark“, die Abonnenten überzeugt bzw. neue Kunden gelockt.
https://youtu.be/zy0b9e40tK8
Im Geschäftsjahr 2017 hat Netflix 559 Mio. US-Dollar Gewinn gemacht. Das ist fast dreimal so viel wie noch im Jahr 2017. Dabei investiert Netflix parallel immer höhere Beträge in seine Eigenproduktionen. Dieses Jahr will Netflix 7,5 bis 8 Mrd. US-Dollar auf den Tisch legen. Die Börse hat die Geschäftsergebnisse des Streaming-Anbieters mit dem Anstieg des Aktienwertes um über 8 % belohnt. Erstmals stieg der Wert von Netflix an der Börse entsprechend auf über 100 Mrd. US-Dollar.
Allein im vierten Quartal 2017 hat Netflix dabei rund um den Globus ca. 8,3 Mio. neue Abonnenten hinzu gewonnen. 6,4 Mio. der neuen Abonnenten sind außerhalb des Heimatlandes von Netflix, den USA, angesiedelt. Offenbar hat es sich also für den Streaming-Anbieter ausgezahlt immer mehr Eigenproduktionen, wie eben das deutsche „Dark“, in anderen Ländern aufzubauen. Ca. 111 Mio. zahlende Abonnenten soll Netflix aktuell zählen.
Netflix bekommt Konkurrenz durch Disney
Netflix rechnet für das erste Quartal 2018 abermals mit einem Zuwachs bei den Abonnentenzahlen. Rund 6,4 Mio. neue Kunden will man gewinnen. Allerdings gerät Netflix zunehmend unter Zugzwang. Schließlich ist bekannt, dass auch Disney einen eigenen Streaming-Dienst aufbauen möchte. Die aktuell noch bestehende Partnerschaft mit Netflix wird deswegen auch auslaufen. Nachdem Disney große Teile von 21st Century Fox übernommen hat, kann der Konzern für seinen kommenden Streaming-Service auf viele, starke Marken bauen.
https://youtu.be/AZqDO6cTYVY
Man kann jedenfalls sicher sein, dass Netflix auch 2018 viele neue Originals und auch Fortsetzungen bereits laufender Eigenproduktionen an den Start schicken wird, um seine Abonnenten zu halten bzw. neue Kunden zu locken. Hier haben wir eine Übersicht der aktuellen Filme und Serien in 4K beim Streaming-Anbieter. Unter anderem sollen 2018 zudem neue Staffeln von „Glow“, „Eine Reihe betrüblicher Ereignisse“ und „Arrested Development“ starten.
4K-Fernseher entwickeln sich langsam aber sicher zum Mainstream. 1080p-Geräte findet man mittlerweile nur noch im Niedrigpreissegment. Selbst Discounter wie Aldi und Lidl bieten entsprechend immer häufiger in Angeboten günstig TVs mit Ultra HD an. Ab dem 25. Januar etwa will Lidl deutschlandweit seinen 4K-TV mit 55 Zoll Diagonale von Telefunken unter die Leute bringen.
Der Telefunken LU55FZ41A ist ab dem 25.01.2018 über den Onlineshop von Lidl zu haben. Dieser Fernseher bietet eine Diagonale von 55 Zoll bei einer nativen Auflösung von 3.840 x 2.160 Bildpunkten. Es handelt sich hier um ein LCD-Gerät mit Direct-LED-Hintergrundbeleuchtung. Telefunken verzichtet also auf Edge-LED, sondern platziert die LEDs direkt hinter dem Display.
Außerdem bietet der LU55FZ41A einen Triple-Tuner plus als Anschlüsse dreimal HDMI, CI+ und zweimal USB. Auch VGA ist an Bord. Leider sind offenbar ausgeklammert: Ethernet, Cinch oder ein digitaler Audioausgang. Lidl spricht zwar in der Produktbeschreibung auf seiner Website auch von weiteren Schnittstellen, verschweigt aber Details. Klar ist, dass natürlich Wi-Fi an Bord ist. Auch Apps für z. B. Netflix, YouTube und Maxdome sind ab Werk vorinstalliert.
Der Telefunken LU55FZ41A verzichtet auf HDR
Der Telefunken LU55FZ41A entspricht der Energieeffizienzklasse A+ und integriert auch Lautsprecher mit zweimal 10 Watt Ausgangsleistung. Die Maße des Fernsehers liegen bei 124,8 x 78,5 x 27,9 cm bei einem Gewicht von ca. 15 kg. Im Lieferumfang sind neben dem TV selbst auch noch eine Bedienungsanleitung sowie eine Fernbedienung mit zwei AAA-Batterien enthalten. Zu anderen technischen Details, etwa der Helligkeit oder dem Kontrast bzw. dem Farbraum, schweigt Lidl sich aus.
HDR bietet der Telefunken LU55FZ41A leider nicht, so dass der vielleicht Größte Vorteil aktueller UHD-Fernseher fehlt. Das spiegelt sich aber eben auch im Preis des Geräts von 529 Euro wider. Bombastische Bildqualität ist hier sicherlich nicht zu erwarten. Wer aber nur einen einfachen 4K-TV, z. B. als Zweitgerät, wünscht, kann ja eventuell Abwägungen zum Telefunken LU55FZ41A anstellen. In diesem Preisbereich gibt es jedoch viele Alternativen – qualitativ sind hier aber so oder so keine Quantensprünge zu erwarten.
Am 30. Januar 2018 feiert Unitymedia den „Change Day“ und mit ihm den Start der ersten 4K UHD Sender im Kabelnetz. Besitzer eines Sky+ Pro Receivers wenn ab diesem Datum die Kanäle „Sky Sport UHD“ und „Sky Bundesliga UHD“ empfangen können. Das Angebot wird zudem um unzählige HD-Sender inkl. den „Olympic Pop-Up-Channels“ von Eurosport erweitert.
Unitymedia Kunden in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg sollten sich den 30. Januar 2018 vormerken. Am „Change Day“ wird das Senderangebot des Kabelnetzbetreibers erweitert. Zum einen gewährt man Kunden einen kostenlosen Zugang zu eigens für die Olympischen Winterspiele kreierten Pop-up-Channelsvon Eurosport, zum anderen gibt es zwei neue HD-Sender (Anixe HD, HOPE CHANNEL) sowie den Lokalsender „Studio 47“ der in Teilen von NRW empfangen werden kann. Das Highlight ist aber sicherlich der Start der ersten UHD-Sender im Kabelnetz. Dabei bedient sich Unitymedia beim Angebot und der Hardware von Sky, das sollte Sport- und Fußballbegeisterte aber nicht stören. Ab dem 30. Januar stehen mit „Sky Sport UHD“ und „Sky Bundesliga UHD“ endlich die ersten 4K-Sender im Kabelnetz bereit.
„Großen Sport in großartiger Qualität nicht nur sehen, sondern erleben – das ist es, was wir unseren Kunden mit diesem besonderen HD-Angebot bieten“, so Christian Hindennach, Chief Commercial Officer bei Unitymedia. „Die messerscharfe Bildqualität sorgt für ein hautnahes Sporterlebnis – fast so, als wäre man live dabei.“
Neue TV-Sender im Überblick:
Anixe HD – Senderplatz 210 (frei zu empfangen)
HOPE CHANNEL – Senderplatz 434 (frei zu empfangen)
Studio 47 – Senderplatz 382 (Erweiterung auf Wesel, Oberhausen und Mülheim)
Eurosport 360 1 HD – Senderplatz 244 (HD-Option)
Eurosport 360 2 HD – Senderplatz 245 (HD-Option)
Eurosport 360 3 HD – Senderplatz 246 (HD-Option)
EUROSPORT Olympic Pop-up-Channel 1*– Senderplatz 254 (frei zu empfangen)
EUROSPORT Olympic Pop-up-Channel 2*– Senderplatz 255 (frei zu empfangen)
EUROSPORT Olympic Pop-up-Channel 3*– Senderplatz 256 (frei zu empfangen)
Sky Sport Bundesliga UHD – Senderplatz auf Sky UHD Box: 210
Sky Sport UHD – Senderplatz auf Sky UHD Box: 202
*Sender werden temporär während der Olympischen Winterspiele eingespeist.
Sendersuchlauf zum „Change Day“:
Wer Endgeräte von Unitymedia nutzt (wie dem Horizon TV Receiver), muss zum Change Day eigentlich nur einschalten und findet sofort die neuen Sender vor. Wer einen externen oder integrierten Kabel-Receiver nutzt, sollte aber einen Sendersuchlauf starten. Zusätzliche Informationen zum Change Day, Hilfe zum Sendersuchlauf sowie eine ausführliche Beschreibung der neuen Kanäle findet man auch auf der eigens eingerichteten Hilfeseite von Unitymedia wieder. Kunden wird sogar ein 3-minütiges Youtube-Video zur Verfügung gestellt:
Logan Lucky auf 4K UHD Blu-ray im ausführlichen Test (Review). Ein klassischer „Heist-Movie“ mit Charakteren die nur wenig Klasse besitzen. Und genau das macht den neuen Film von Steven Sonderbergh aus. „Logan Lucky“ ist die weitaus sympatischere Version eines „Ocean’s 11,12,13“ und kann vor allem bei der Bildqualität punkten!
Eigentlich wollte er dem Kino ja fern bleiben, der gute Herr Soderbergh. Doch nachdem er sich 2013 offiziell verabschiedet hatte, um sich vornehmlich hochwertigen TV-Produktionen zu widmen, kehrt er vier Jahre nach Side Effects nun mit Logan Lucky auf die große Leinwand zurück. Für sein Comeback hat sich der Regisseur auf seine erfolgreichsten Filme zurückbesinnt und beschwört den Geist der Ocean’s-Reihe. Allerdings auf eine ziemlich krude Art und Weise, denn während Danny Ocean und seine Gang betont cool und smart, gut gekleidet und distinguiert sind, haben die Logans davon genau nichts. Jimmy und Clyde sind im Zusammenspiel mit Joe Bang die Antithese zur Oceans Elf, was Logan Lucky tatsächlich sehr charmant macht.
Auch wegen der versammelten Darsteller, die es einfach großartig schaffen, ihre Loser-Figuren liebenswürdig rüberkommen zu lassen. Channing Tatum ist bei Soderbergh mittlerweile ja eh eine Institution und Adam Driver zeigt erneut, dass er gerade in kleineren unabhängigen Filmen überzeugt. Es sind die Außenseiter-Rollen, die ihm liegen und zu denen er auch optisch passt. Bis heute darf gerätselt werden, warum man ihn als Kylo Ren in der neuen Star-Wars-Trilogie besetzte. Es bleibt wohl ein ewiges Geheimnis der Macher rund um J. J. Abrams.
Jimmy Logan (Channing Tatum) stellt seinem Bruder Clyde (Adam Driver) seinen wasserdichten Plan vor
Aber zurück zu Logan Lucky. Hier ist Driver perfekt besetzt und in seiner Rolle als versehrter Kriegsveteran mit Bob-Seger-Tshirt geradezu grandios. Wie er mit seinem völlig negativen Lebens-Zynismus mehr durch den Film wandelt als aktiv an ihr teilnimmt, macht sogar noch mehr Spaß, wenn man sich seinen breiten Südstaaten-Slang im Original anhört.
Und dann ist da ja noch Daniel Craig. Man muss schon gesehen haben, wie der Gentleman-Geheimagent im Dienste ihrer Majestät sich mal so richtig von seiner Bond-Rolle freimacht und sowohl optisch als auch darstellerisch grandios über die Stränge schlägt. Wie ein blondierter Panzerknacker mit Redneck-Attitüde und Vollzeit-Sarkasmus raunzt er sich durch den Film, dass es eine wahre Freude ist.
Gemeinsam versprüht das Trio diese Robin-Hood-Romantik, die dafür sorgt, dass man ihnen kaum übel nehmen kann, sich an dem zu bereichern, was die satte Gesellschaft allzu leichtfertig aufbewahrt. Und weil Soderbergh sich ein Beispiel an den Südstaaten-Filmen der Coen-Brüder nimmt, hat er auch ein Auge für die schrägen Gewohnheiten der einfachen Amerikaner in der Gegend. Das beobachtet er noch dazu immer wieder aus der Frosch-Perspektive und mit einer entschleunigten Langsamkeit, die für eine willkommene Abwechslung im Höher-Schneller-Weiter-Kino sorgt. Schon alleine das erste Treffen zwischen Jimmy, Clyde und Joe läuft gute fünf Minuten, in der nun wirklich nicht viel geredet wird. Und ein bisschen Revoluzzer ist Soderbergh dann bei Logan Lucky doch wieder. Denn ganz abgesehen davon, dass er mal wieder für Regie, Kamera und Schnitt in Personalunion verantwortlich zeichnete, hat er den Film vollkommen unabhängig (vor)finanziert. Die benötigten Gelder stammen allesamt aus den Vorverkauf der weltweiten Verleihrechte für Kino- und Video-Auswertung.
Logan Lucky wurde innerhalb eines vollständigen digitalen Fertigungsprozesses mit Red-Epic-Kameras aufgenommen. Am Ausgang lagen 6K an. Davon wurde fürs Kino ein 4K Digital Intermediate angefertigt, das auch die Grundlage für diese UHD liefert. Es handelt sich also um eine „echte“ 4K-Scheibe.
Dass dem Film eine 4K-Kette beschieden wurde, sieht man zwar schon der wirklich sehr guten Blu-ray an, doch über die Ultra-HD kommen feine Details in Close-ups und bei Naheinstellungen von Schriften selbst aus regulärem Sichtabstand klarer rüber und sorgen für das plastischere und dreidimensionalere Bild. Allerdings übertreibt es die UHD mit keinem ihrer Parameter. Insbesondere die Farben wurden nicht übertrieben dargestellt, sondern im Rahmen eines erweiterten Farbraums dezent angehoben. So ist Grün bspw. kräftiger und Gesichtstöne bekommen etwas mehr Gelb-Braun-Anteil. Das ist bei manch anderem Film zu viel, passt aber hier sehr gut zur Atmosphäre. Die höhere Bilddynamik (HDR10) sorgt für eine Anhebung der Werte in dunklen Szenen, was für eine bessere Durchzeichnung sorgt, ohne die Schwarzwerte zu vergrauen. Spitzlichter sind prägnanter und insgesamt erscheinen die Szenen lebhafter. Lediglich in einigen dunkleren Szenen wie in Clydes Bar wirken Hauttöne etwas überkräftig.
Ein hoher Detailgrad und natürliche Farben machen Logan Lucky zum visuellen Leckerbissen
Studiocanal kann wieder mit einem großartigen Ultra HD-Release aufwarten. Die Bildqualität übertrifft bisherige Veröffentlichungen wie „Deepwater Horizon“, „John Wick“, „Sicario“ oder „Terminator 2“ und zeigt, welchen Qualitätssprung ein 4K Master ausmachen kann.
Tonqualität „Logan Lucky“ (70%)
Akustisch ist Logan Lucky für Heimkino-Dynamik-Freunde eher eine Enttäuschung. Das liegt aber vor allem daran, dass es (zunächst) kaum Anlass gibt, um überhaupt für Surround-Effekte zu sorgen. Dialoge beherrschen das Geschehen und etwas Umgebungsgeräusche gesellen sich hinzu. Zu Beginn ist es ausschließlich die Filmmusik, die für etwas Rundum-Sound sorgt.
Der in Haft sitzende Joe Bang (Daniel Craig) wird ins Boot geholt
Immerhin sind die Dialoge sehr gut eingepegelt, wenngleich die deutschen Stimmen vielleicht einen Hauch brummelig rüberkommen. Oft wird so viel Konzentration auf die Dialoge und die Gesprächsmomente gelegt, dass es nicht mehr als ein leichtes Hintergrundrauschen gibt. Doch selbst, wenn hier kein Effektfeuerwerk abgefackelt wird, macht der Ton das, was er machen soll, sehr gut. Und während des Rennens und des Coups gibt’s dann ja doch mal Signale von den Rears. So kommt die Hymne nach 65 Minuten mit authentischem Hall und die Nascar-Boliden fetzen ziemlich krass aus allen Speakern. Leider gibt’s keine Atmos-Spur, beide Sprachen kommen im dts-HD-Master-Gewand daher.
Deutsch DTS-HD MA 5.1 (70%)
Englisch DTS-HD MA 5.1 (70%)
Bonus (30%)
Im Bonusmaterial von Logan Lucky wartet neben Interviews mit Channing Tatum, Adam Driver und Steven Soderbergh noch ein Making-of. Dieses ist allerdings mit drei Minuten ziemlich kurz geraten und ohnehin nur fürs deutsche Publikum gemacht. Zwei Deleted Scenes runden das etwas magere Angebot ab.
Gesamtbewertung „Logan Lucky“ 4K Blu-ray (80%)
Logan Lucky ist die Antithese zu Ocean’s Eleven – launig, voller schräger Typen und mit beißendem Sarkasmus unterlegt. Das einzige, dass man Soderbergh vorwerfen kann, ist die Nähe seines Films zu jenen der Coen-Brüder. Doch wenn man schon bei den Regie-Brüdern ist, so hat Soderbergh hier definitiv den besseren Ladykiller abgeliefert.
Sport1 hat angekündigt, dass der Sender dem Thema eSports in Zukunft verstärkt gerecht werden wolle. Das erklärte Ziel sei es, den eSport langfristig wie eine Mainstream-Sportart im Programm zu platzieren. Wenig verwunderlich ist, dass man die eSports-Offensive vor allem auf den digitalen Angeboten in den Bereichen Online, Mobile und Social Media forcieren will.
Bereits seit Herbst 2017 hat Sport 1 verstärkt an eSports Gefallen gefunden. Um das Engagement auszubauen, will der Sender ab dem zweiten Quartal 2018 einen Relaunch seines eSports-Channels auf Sport1.de anvisieren. Aber auch im Free-TV will man weiterhin ausgewählte Live-Events übertragen. Da fackelt man nicht lange, denn es geht schon mit dem Saisonfinale 2018 der TAG Heuer Virtuellen Bundesliga (VBL) los.
So will Sport1 den Höhepunkt in „FIFA 18“ von Electronic Arts am 31. März bzw. 1. April 2018 ausstrahlen. Dafür kooperiert man erneut mit dem Publisher bzw. dessen Marke EA Sports. Zudem wird Sport1 auf der DreamHack Leipzig 2018 als offizieller Partner vertreten sein. Jene findet vom 26. bis zum 28. Januar auf dem Leipziger Messegelände statt. Noch diese Woche geht es also los. Laut Pascal Damm, COO Digital von Sport1, setze man im Bereich eSports „auf ein digitales Produkt, das gezielt von Free-TV-Formaten begleitet wird.“
Sport1 will eSports für die Masse zugänglich machen
Damms Kollege, Dominic Multerer, Leiter eSports TV & Digital bei Sport1, ergänzt: „Entscheidend ist die Frage, welchen Mehrwert SPORT1 im jeweiligen Medium stiften kann. Unser Anspruch ist es, im komplexen und fragmentierten eSports-‚Dschungel‘ Kompass zu sein.“ Man wolle eSports dabei sozusagen nicht nur dein bereits begeisterten Fans zugänglich machen, sondern auch neue Zielgruppen begeistern. Ob der Plan aufgeht, kann dann natürlich nur die Zeit zeigen.
So begeistert eSports besonders in Asien bereits eine breite Masse, in Deutschland betrachtet man das Phänomen generell aber noch eher skeptisch. So scheuen sogar viele eSportler selbst den Vergleich zu traditionellen Athleten aus etwa den Bereichen Fußball, Handball oder Leichtathletik. Vielleicht kann die Initiative von Sport1 ja tatsächlich neue Zuschauer und Fans generieren.
Am 02. Februar 2018 überträgt Eurosport erstmals ein Bundesligaspiel in brillanter 4K Qualität live auf „UHD1 by HD+“. Zu sehen ist die Partie zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Dortmund. Die Vorberichterstattung beginnt um 19:30 Uhr, Anstoß ist um 20:30 Uhr.
Das Angebot des Senders „UHD1 by HD+“ wird immer Attraktiver. Während das Programm zu Beginn eher einem „Demo-Kanal“ glich, kann man jetzt schon fast von einem gut gepflegten Angebot sprechen. Das nun auch König Fußball auf dem 4K-Sender blicken lässt, dürfte viele HD+ Nutzer freuen. Die Übertragung des Bundesliga-Spiels erfolgt verschlüsselt, es wird somit ein aktives HD+ Abonnement benötigt – zusätzlich zu einem kompatiblen 4K UHD Fernseher mit integriertem oder angeschlossenen Sat-Receiver. Seit Start der Bundesligasaison 2017/2018 laufen auf Eurosport 2 HD Xtra alle Freitags- und Montagsspiele sowie die Spiele am Sonntagmittag exklusiv im TV auf HD+ im Eurosport-Paket und im Eurosport Player.
4K-Angebot auf UHD1 wächst weiter
Neben dem Bundesligaspiel am 2. Februar laufen auf UHD1 hochwertige
Dokumentation und Serien. Heute (23. Januar) startet z.B. die erste RTL 4K-Produktion „Sankt Maik“, die ebenfalls auf UHD1 ausgestrahlt wird. Die Zehnteilige Serie läuft ab nächster Woche jeden Montag um 20:15 Uhr auf dem 4K-Sender. In der Vergangenheit gab es auch immer wieder Highlights aus dem Bereich Musik sowie Eigenproduktionen. In den DELUXE MUSIC SESSIONS konnte man Künstler wie Rag ’n‘ Bone Man, Wyclef Jean oder Mando Diao in visueller und akustischer Bestform erleben. Etwas wilder präsentierte sich dagegen die erste 4K-Übertragung der MTV European Music Awards im vergangenen Jahr.
Zur „Daytime“ unverschlüsselt
Das Angebot auf „UHD1 by HD+“ wird auch in diesem Jahr weiter ausgebaut und ist für HD+ Nutzer natürlich kostenlos. Wer kein HD Plus Abonnement abgeschlossen hat, kann den Sender während der „Daytime“ (Mo-Sa 8:00 bis 20:00 Uhr und So 8:00 bis 14:00 Uhr) unverschlüsselt empfangen. Die Empfangsparameter findet ihr am Ende des Beitrages.
Georges Agnes, Geschäftsführer Operations und Produktentwicklung der HD PLUS GmbH, zum Spiel: „Erstmals zeigen wir auf UHD1 ein von Eurosport
präsentiertes Bundesligaspiel ultra-hochauflösend. Die bessere Qualität
bietet gerade bei Sportübertragungen einen echten Mehrwert für alle
Zuschauer. Darüber hinaus planen wir unser Angebot auf UHD1 2018
maßgeblich auszubauen: Bis zum Ende des Jahres dürfen sich alle HD+ Nutzer
auf weitere ultra-brillante Sporthighlights zusammen mit Eurosport und
weitere neue Serien und Formate mit unseren TV Partnern freuen.“
Die drei Kanäle stoßen zum bestehenden Angebot in Deutschland und Österreich. Alle drei sind ab sofort bereits buchbar. Neu sind ganz konkret AXN, der Sony Channel sowie der Premium-on-Demand-Channel Animax Plus. Die drei Kanäle lassen sich live oder on-demand in HD abrufen. Für Anime-Fans könnte natürlich besonders der zuletzt genannte Kanal spannend sein. So strahlt Animax Plus zum Beispiel japanische Animationsserien wie „Sailor Moon Crystal“, „Haykyu!!“ und „Sword Art Online“ in HD und in deutscher Synchronfassung aus. Monatlich ist Animax Plus der teuerste der drei neuen Kanäle. Der Channel schlägt nämlich mit 5,99 Euro zu Buche.
Amazon nimmt den neuen Channel AXN ins Programm
Dann wäre da aber natürlich noch der erwähnte AXN. Dieser Kanal ist auf Action und anderes, schlagkräftiges Entertainment spezialisiert. Hier sind etwa Sendungen wie „Power“, „Kingdom“ oder „Snatch“ zu finden. Das monatliche Abonnement kostet 3,99 Euro. Für den gleichen Preis lässt sich im Übrigen auch der Sony Channel abonnieren.
Abonnenten des Sony Channel können z. B. Inhalte wie die britische Serie „Poldark“, „Velvet und „Baron Noir“ bestaunen. Der Zugriff auf die Amazon Channels, und damit auch die drei neuen Kanäle von Sony Pictures Television Networks, erfolgt über die App für Amazon Prime Video an Smart TVs, an Geräten mit Apple iOS und Android sowie natürlich an den Amazon Fire TV, Fire TV Stick und Fire Tablets. Alternativ lassen sich AXN, der Sony Channel sowie Animax Plus aber auch über das Web ansteuern.
Amazon bietet Animax Plus für 5,99 Euro monatlich an
Alex Green, Geschäftsführer von Channels & Sport bei Amazon in Europa, hält für seinen Arbeitgeber fest: „Prime-Mitglieder profitieren bereits von einem umfangreichen Angebot an schon jetzt mehr als 40 Amazon Channels. Wir freuen uns mit AXN, Sony Channel und dem erweiterten Angebot Animax Plus drei weitere Premium-Channels anbieten zu können.“
Die Wogen der CES 2018 haben sich wieder geglättet und bis die neuen TV-Geräte, Soundbars, 4K Player und co. auf den Markt kommen, kann man sich die Zeit doch mit dem ein oder anderen Film auf 4K UHD Blu-ray vertreiben. Wir präsentieren euch die Neulistungen und Top-Vorbesteller der nächsten Monate.
Episode 8 wurde von Star Wars-Fans mit gemischten Gefühlen aufgenommen und kontrovers diskutiert. Die einen waren recht angetan vom neuen Star Wars-Film, die anderen zeigten sich entsprechend enttäuscht. Egal auf welcher „Seite der Macht“ man doch steht, eines ist klar: „Star Wars: Die letzten Jedi“ wird wohl einer der größten 4K Blu-ray Releases in diesem Jahr werden. Auch wenn noch kein finaler Release-Termin für „Die letzten Jedi“ feststeht, zeigen die Vorbesteller doch deutlich wer im April/Mai 2018 die 4K-Verkaufscharts anführen wird.
Die Brüder Jimmy und Clyde Logan werden vom Pech verfolgt. Während der impulsive Jimmy (Channing Tatum) einen Job nach dem nächsten verliert, wird Barkeeper Clyde (Adam Driver), der nur einen Arm hat, regelmäßig schikaniert. Und dann wären da noch die Geldsorgen. Aber Jimmy hat eine brillante Idee, die den beiden aus der misslichen Lage helfen soll: Ein Raubüberfall im großen Stil!
Die Kritiken waren gut, auch das Echo der Kinobesucher war durchweg positiv, trotzdem konnte der Reboot des „Blade Runner“-Franchise im Box-Office nicht den gewünschten Erfolg erzielen. Der Video-Markt soll es nun richten. Wir glauben, dass „Blade Runner 2049“ ein sehr guter 4K-Release sein wird. Final werden wir das aber erst wissen, wenn wir ein Testmuster in unserem 4K Player liegen haben.
Universal Pictures bringt den Backkatalog-Titel „Straight Outta Compton“ nochmal als 4K UHD Blu-ray in den Handel. Der Film zeigt nicht nur den Aufstieg der Band N.W.A., sondern auch, wie der „Gangster Rap“ einen neuen Kulturkampf entfacht, da die Musik der Welt erstmals einen Einblick in den brutalen Alltag des Ghettos verschafft.
Wenn ein Filmstudio es weiß wie man seinen Backkatalog spielt, dann ist es wohl Sony Pictures. Der Fantasy Spielfilm von 1982 bekam ein 4K Remaster spendiert und erscheint am 08. März als 4K UHD Blu-ray. Der Klassiker wurde von Jim Henson realisiert, Puppenspieler und Erfinder der Muppets.
„Thor: Tag der Entscheidung“ wird der zweite 4K UHD Blu-ray Release von Disney werden (nach Guardians of the Galaxy Vol. 2). Das neue Solo-Abenteuer von Thor hat viele Elemente der Guardians übernommen und kommt etwas bunter, und schräger um die Ecke. Ein durchaus empfehlenswerter Release für Mitte März.
Diesmal war es mit großer Wahrscheinlichkeit nicht der Gärtner… oder doch? Basierend auf dem Buch der Bestsellerautorin Agatha Christie, erzählt MORD IM ORIENT EXPRESS die Geschichte von dreizehn Fremden in einem Zug, von denen jeder ein Verdächtigter ist.
Die Edel-Dokumentation die von der BBC in Zusammenarbeit mit dem WDR produziert wurde wird im März 2018 endlich auf DVD, Blu-ray und 4K UHD Blu-ray veröffentlicht. Die Doku konnte sogar die Zuschauerzahlen der „PLANET ERDE II„-Ausstrahlung toppen und verspricht wieder großartige Unterhaltung unterteilt in 7 Episoden.
Justice League (29. März)
Keine Produkte gefunden.
„Hilfe Wölfe!“… naja eigentlich nur ein Wolf, aber der hat es in sich. Der intergalaktische Bösewicht „Steppenwolf“ ist mit seinen Schergen auf Durchreise und bedroht unsere Erde. Um die Chancen auf einen glimpflichen Ausgang zu erhöhen, schickt DC nicht nur einen sondern gleich fünf Helden ins Rennen um unseren Planeten zu beschützen.
The Purge: Die Säuberung / Anarchy / Election Year / (15. März)
Die „The Purge“ Filme waren bislang nur als Trilogie auf 4K UHD Blu-ray erhältlich. Universal Pictures hat sich nun aber dazu entschieden, die Titel auch einzeln auf den Markt zu bringen. Für Fans beklemmender Horror-Szenarien mit Psycho-Einschlag eine absolute Empfehlung.
Nach „Unknown Identity“ und „Non-Stop“ folgt die dritte Zusammenarbeit von Hollywood-Superstar Liam Neeson und Regisseur Jaume Collet-Serra. Ein mit Action und Spannung vollgepackter Thriller, in dem Liam Neeson nur wenige Stopps Zeit hat, um eine Katastrophe an Bord seines Pendlerzugs zu verhindern. Das verspricht Hochspannung!
Your Name – Gestern, heute und für immer (Limited Steelbook)
Ein neue Anime Film von Makoto Shinkai erscheint hierzulande in einer limitierten Steelbook Version mit 4K UHD Blu-ray + HD Blu-ray mit deutscher Sprache inkl. dem japanischen Originaltons (+ dt. Untertitel).
Das Reboot des „Jumanji“-Franchise scheint bei den Kinobesuchern gut anzukommen. Der Film kann viel Charme des Vorgängers wiedergeben und mit einem recht sympathischen Cast (Dwayne „The Rock“ Johnson, Jack Black, Kevin Hart, Karen Gillan) aufwarten. Das Original von 1995 ist bereits von Sony Pictures auf 4K UHD Blu-ray veröffentlicht worden: