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„Der Junge und der Reiher“ vom Studio Ghibli kommt in 4K Ultra HD ins Heimkino

Der Anime „Der Junge und der Reiher“ erscheint 2024 im Heimkino auch in 4K. Dies betrifft sowohl den digitalen Vertrieb als auch eine physische Ultra HD Blu-ray.

Es gibt aber für deutsche Fans einen Wermutstropfen: Bislang sind die 4K-Versionen nur für die USA bestätigt. Dort vertreibt den Film unter dem englischsprachigen Titel „The Boy and the Heron“ nämlich ein anderer Anbieter als in Europa. Hierzulande müssen wir uns also bezüglich der Ankündigung einer Ultra HD Blu-ray noch gedulden. Wir halten euch freilich auf dem Laufenden.

Theoretisch sollte die US-4K-Fassung zwar ohne Regionalcode daherkommen, weil dies im Standard nicht vorgesehen ist, doch darauf kann man sich bei Anime bedauerlicherweise nicht immer verlassen. So gibt es bereits eine Discs, die doch mit einer Sperre versehen worden sind. Daher zögern wir aktuell noch, „Der Junge und der Reiher“ als US-Import zu empfehlen. Die Disc erscheint dabei am 9. Juli 2024. Die digitale Fassung ist in den USA sogar schon ab 25. Juni 2024 erhältlich.

2024 ist „Der Junge und der Reiher“ mit einem Oscar als bester Animationsfilm ausgezeichnet worden. Es handelt sich um den jetzt wohl wirklich letzten Film des japanischen Regisseurs Hayao Miyazaki vom Studio Ghibli. Dieser ist auch für Werke wie „Mein Nachbar Totoro“, „Chihiros Reise ins Zauberland“ oder auch „Kikis kleiner Lieferservice“ weltweit renommiert.

Weitere Titel des Studio Ghibli in 4K?

Die US-Disc wird im Übrigen nicht nur 4K-Auflösung, sondern auch Dolby Vision für das Bild bieten. Sowohl der japanische Originalton als auch die englische Synchronisation werden in Dolby Atmos dargeboten. In den Vereinigten Staaten erscheint „Der Junge und der Reiher“ als Ultra HD Blu-ray nicht nur als Amaray, sondern auch im Steelbook.

"Der Junge und der Reiher" erscheint mit umfangreichem Bonusmaterial.
„Der Junge und der Reiher“ erscheint mit umfangreichem Bonusmaterial.

Jetzt wünschen wir uns natürlich auch 4K-Aufarbeitungen weiterer Filme des Studio Ghibli – sehr gerne auch für den deutschen Markt, mit entsprechenden Tonspuren.

Apple Music unterstützt an ausgewählten Smart-TVs von LG jetzt Dolby Atmos

Apple Music unterstützt inzwischen an ausgewählten Smart-TVs von LG auch Dolby Atmos. Die Nutzung birgt aber Stolpersteine.

Bestätigt ist dieses Upgrade für den 3D-Sound bisher ganz konkret für den LG OLED GX aus dem Jahr 2020. Sicherlich wird dies aber nicht der einzige Smart-TV der Südkoreaner sein bzw. bleiben, der Dolby Atmos via Apple Music einsetzen kann. Wir gehen davon aus, dass alle LG-TVs ab dem Modelljahr 2020, für die es Apple Music gibt, auch für Dolby Atmos gerüstet werden.

Denkbar ist auch, dass ältere Generationen ebenfalls Apple Music mit Dolby Atmos / Spatial Audio einsetzen können. Wer einen entsprechenden Smart-TV von LG besitzt, kann dies ja einfach einmal austesten. Voraussetzung ist, dass die App kürzlich ein Update erhalten hat. Bislang lief es so, dass ihr im Heimkino Apple Music mit Dolby Atmos nur über den Apple TV 4K, die HomePods und Soundbars von Sonos über die Sonos-App verwenden konntet.

Bislang konnte man am besten Apple Music mit Dolby Atmos über den Apple TV 4K nutzen.
Bislang konnte man am besten Apple Music mit Dolby Atmos über den Apple TV 4K nutzen.

Generell sind wir keine großen Fans von Musikstreaming über einen Smart-TV, aber gerade mit Dolby Atmos kann das dann natürlich doch Sinn ergeben. Denn die meisten Menschen dürften eine entsprechende Anlage dann wohl für ihr Heimkino-Set-up verwenden. LG unterstützt Dolby Atmos an seinen Smart-TVs dabei bereits seit 2017.

Apple Music mit Dolby Atmos ist nicht für alle Szenarien geeignet

Echte Vorteile zieht ihr aus Dolby Atmos via Apple Music natürlich vor allem dann, wenn ihr einen AVR mit entsprechenden Lautsprechern oder wenigstens eine Dolby-Atmos-Soundbar angeschlossen habt. Hört ihr hingegen den Ton nur über die integrierten TV-Lautsprecher, dann könnt ihr Dolby Atmos zwar dennoch wiedergeben, dürftet aber praktisch keinen Unterschied bei der Klangqualität erleben.

Gespannt sind wir nun natürlich, ob Apple Music bald auch auf Smart-TVs anderer Hersteller um Dolby Atmos aufgerüstet wird. Auch Besitzer von Fernsehgeräten mit Android TV / Google TV oder Samsung Tizen wären da sicherlich erfreut.

Neue limitierte 4K Blu-rays jetzt vorbestellbar: Scarface, Anchorman, Forrest Gump uvm.

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Es gibt neue limitierte 4K Ultra HD Blu-rays als Steelbook oder Collectors Edition, die jetzt vorbestellt werden können. Titel wie „Scarface“, „Anchorman“, „Forrest Gump“ oder „Der weiße Hai 3“ könnten schnell vergriffen sein!

Wie so oft starten die Vorbestellung neuer, limitierter 4K UHD Blu-rays am Donnerstag – so auch heute. Die Neuzugänge bringen aber auch immer einen gewissen Stressfaktor mit sich, da limitierten Varianten oft binnen Stunden, wenn nicht sogar Minuten ausverkauft sein können (haben wir leider zu oft miterleben müssen). Klar besteht immer noch die Chance, dass Kontingente bei anderen Händlern freigeschaltet werden. In den vergangenen Monaten ist eine flächendeckende Verfügbarkeit von Sammlereditionen auf 4K Blu-ray nur noch selten zu beobachten. Also ohne weiteres Klimbim, hier die aktuellen Neuzugänge:

Forrest Gump 4K Blu-ray (Steelbook) auf jpc.de Scarface 4K Blu-ray (Steelbook) auf jpc.de Anchorman 4K Blu-ray (Collectors Edition) auf jpc.de Der weiße Hai 3 – 4K Blu-ray (Steelbook) auf jpc.de Der weiße Hai 4 – 4K Blu-ray (Steelbook) auf jpc.de The Fall Guy – 4K Blu-ray (Steelbook) auf jpc.de Chinatown – 4K Blu-ray (Collectors Edition) auf mediamarkt.de Chinatown – 4K Blu-ray (Collectors Edition) auf saturn.de Halo – Staffel 2 4K Blu-ray (Steelbook) auf jpc.de

Bitte achtet darauf, die Angebote können binnen Minuten/Stunden ausverkauft sein. Wir finden diesen Umstand sehr schade und wir können nur hoffen, dass viele Exemplare auch bei wertschätzenden Sammlern landen.

YouTube testet Werbung in pausierten Videos auf TV-Apps

YouTube testet ein neues Werbeformat, welches Anzeigen in pausierten Videos ausspielt. Dieses neue Anzeigenformat scheint Nutzern der TV-Apps immer häufiger angezeigt zu werden.

Werbung, wo nur möglich. Mittlerweile kommt fast wöchentlich ein anderer Streaminganbieter mit neuen Möglichkeiten Werbeeinnahmen zu generieren um die Ecke. Die Unternehmen sowie deren Investoren und Aktionäre freuen sich natürlich darüber. Lediglich die Kundschaft dürfte sich von dieser Entwicklung nicht allzu begeistert zeigen. Der neuste Streich von YouTube sind Anzeigen in pausierten Videos. Wird ein Video mittels Pause-Taste unterbrochen, werden Displayanzeigen eingeblendet, bis die Wiedergabe fortgesetzt wird. Dieses neue Format wurde bislang nur in den TV-Apps von YouTube getestet. Fernseher sind aufgrund ihres Bildformats und der Präsenz im Wohnbereich wohl die perfekte Plattform, für die neuen Pause-Anzeigen.

Pause-Anzeigen sind „Unterbrechungsfreies Werbeformat“

Alternative Youtube-Apps mit Adblockern sollen bald nicht mehr funktionieren
Alternative Youtube-Apps mit Adblockern sollen bald nicht mehr funktionieren

Erstmals wurde das Format im Frühling 2024 angetestet. Laut Google soll die Pause-Werbung eine Win-Win-Win-Situation für die Videoplattform YouTube, Werbetreibende und Nutzer zugleich darstellen. YouTube bzw. Google hat mit dem neuen Format eine weitere, potenzielle Möglichkeit gefunden, die Umsätze und Gewinne durch Werbeeinnahmen weiter voranzutreiben (Einnahmen stiegen im letzten Quartal um 21. Prozent auf 8.1 Milliarden US-Dollar). Kunden dürften laut Aussage von Google die neuen Anzeigen nicht stören, da diese nicht zu einer Unterbrechung der Inhalte führen. Für Werbetreibende soll dieses Anzeigenformat dagegen eine neue Premium-Variante darstellen, da die Anzeigen ggf. mehrere Minuten, wenn nicht sogar Stunden, im Wohnbereich angezeigt werden könnten.

Geldmaschine YouTube wächst weiter

Die neuen Pause-Anzeigen wären sicherlich auch für Nutzer ein guter Kompromiss, wenn dafür andere Werbeblöcke, z.B. zu Beginn oder während des Videos entfallen. Man muss jedoch davon ausgehen, dass Youtube die „Pause-Ads“ zusätzlich zu den bereits bekannten Formaten ausrollt. Parallel zu dieser Entwicklung geht YouTube derzeit drastisch gegen Werbeblocker und alternative YouTube-Apps vor. Dieses Vorgehen dürften ebenfalls für einen Zuwachs der Werbeeinnahmen führen, wenn vielleicht auch nur im geringen Maße. YouTube spart dagegen bei der Bitrate seiner Videos bares Geld, da man die Wiedergabe mit erhöhter Bitrate nur noch Nutzern des YouTube Premium-Abos ermöglicht.

Crunchyroll: Preiserhöhungen beim Anime-Streaming-Anbieter

Crunchyroll erhöht in vielen Ländern die Preise. Die Reaktionen der Aninme-Fans fallen reichlich verärgert aus.

Crunchyroll hat die Preise in Argentinien, Kolumbien, Portugal, Frankreich und den Vereinigten Staaten erhöht. Obendrein soll die Preiserhöhung des Anime-Streaming-Anbieters auch noch in „ausgewählten, weiteren Ländern“ greifen. Ob auch Deutschland betroffen sein wird, wissen wir derzeit noch nicht. Früher oder später dürfte die Preiserhöhung aber auch hierzulande ankommen.

Zumindest belässt man den Preis seines Basistarifs namens „Fan“ identisch. Doch schon „Mega Fan“ verteuert sich von 9,99 auf 11,99 US-Dollar im Monat. In Deutschland kostet dieses Abo aktuell (noch) 9,99 Euro. Ebenfalls erhöht sich der Preis für den Tarif Ultimate Fan von 14,99 auf 15,99 US-Dollar im Monat. Dieses Abo gibt es allerdings aktuell in Deutschland gar nicht.

Bei Crunchyroll könnt ihr zum Fan oder auch Mega-Fan werden.
Bei Crunchyroll könnt ihr zum Fan oder auch Mega-Fan werden – hier noch mit den alten Preisen.

Crunchyroll begründet die Preiserhöhung eher vage mit einem erweiterten Angebot an Anime-Inhalten und verbesserten Funktionen für seine Nutzer. Man habe die Preise seit 2019 nicht mehr erhöht, müsse sich aber jetzt für die Zukunft absichern. In der entsprechenden Ankündigung reagieren die Nutzer in den Kommentaren dennoch mit vorhersehbarem Ärger.

Crunchyroll verkürzt auch die kostenlose Trial

Während die Preiserhöhung aktuell in Deutschland auf der Website nicht ausgewiesen wird, wir also vielleicht noch eine Weile verschont bleiben, sieht es mit einem anderen Nachteil anders aus. So verkürzt Crunchyroll nämlich auch die kostenlose Trial-Phase von 14 auf nur noch 7 Tage. Die Anpassung greift auch schon in Deutschland. Wer also beim Anime-Streaming-Dienst herein schnuppern möchte, hat nur noch eine Woche dafür Zeit.

Crunchyroll hat sich zwar auf Anime spezialisiert, bietet aber auch Zugriff auf Dokumentationen, Making-ofs und Musikvideos. Man offeriert seine Filme und Serien mit verschiedenen Synchronisationen und Untertiteln – auch im japanischen Originalton.

Netflix kündigt Kunden das werbefreie Basis-Abo – bald auch in Deutschland?

Netflix hat in den USA damit begonnen, Kunden das werbefreie Basis-Abonnement zu kündigen. Die Alternativen sind das 65 Prozent teurere Standard-Abo, das günstigere Basis-Abo mit Werbeeinblendungen oder die Kündigung.

Netflix hat damit begonnen, Kunden des wohl beliebtesten Abo-Tarifs zu kündigen. Mehrere Nutzer aus den USA berichten auf X (ehemals Twitter), Reddit und Co. dass sie ab dem 1. Mai 2024 nicht mehr auf den günstigen Basis-Plan (kostete 9.99 $US) zugreifen können, sondern sich für ein alternatives Abomodell entscheiden müssen. Zur Auswahl stehen das überarbeitete Basis-Abonnement mit Werbeeinblendungen für 4.99 $US oder für das Standard-Abo, welches einen preislichen Aufschlag von 65 Prozent mit sich bringt. Es gibt auch noch das Premium-Abonnement für 22.99 $US, dieses wird jedoch aufgrund der großen Preisdifferenz für die wenigsten Kunden eine Option darstellen. Als Kunden bleibt einem natürlich auch die Möglichkeit, das Abonnement auslaufen zu lassen.

Die aktuellen Preise und Ausstattungen der Netflix Abonnements (Stand: Mai 2024)
Die aktuellen Preise und Ausstattungen der Netflix Abonnements (Stand: Mai 2024)

Basis-Kunden in Deutschland bleiben vorerst verschont

Im deutschsprachigen Raum scheint Netflix seinen Kunden noch etwas gewähren zu lassen. Doch auch hierzulande optimiert Netflix seinen Service weiter in Richtung Profitabilität. Erst zum 1. Mai 2024 wurden die Preise für das Standard- und Premium-Abonnement erhöht (siehe Tabelle). Auch Bestandskunden mit werbefreiem Basis-Abo müssen tiefer in die Tasche greifen und zahlen fortan 9.99 Euro im Monat, statt 7.99 Euro. Das werbefreie Basis-Abo kann übrigens seit Oktober 2023 nicht mehr abgeschlossen werden. Es ist sicherlich nur noch eine Frage der Zeit, bis das werbefreie Basis-Abo auch im europäischen Raum komplett verschwindet. Bis dahin warten wir erst einmal die Reaktion der US-Kundschaft ab. Wie so oft droht diese nach Preiserhöhungen ihr Abonnement zu kündigen, doch meist hatten Veränderungen am Ausstattungs- und Preismodell von Netflix keine spürbaren, negative Auswirkungen auf die Abonnentenzahlen.

Netflix bereitet sich aber auf den Fall vor, dass die Anzahl der Abonnenten international sinken könnte. Egal, ob diese jetzt auf die Änderungen der Abostruktur oder der Marktsättigung zurückzuführen sind. Ab 2025 wird Netflix keine Zahlen zur Abonnentenentwicklung, sondern nur noch zum Umsatz und Gewinn veröffentlichen.

Loewe fertigt eigene OLED-Module in Deutschland

Loewe hat ein besonderes Abkommen mit LG Display erreicht. Dadurch kann man ab Mai 2024 eigene OLED-Module in Deutschland fertigen.

Allerdings kommt die Basis dafür natürlich immer noch von LG Display. So erhält Loewe von LG Display letzten Endes sogenannte Open-Cell-OLED-Panels. Der Geschäftsführer von Loewe, Christian Alber, erklärt, dass man von seinem Partner im Grunde ein blankes Panel ohne Schaltkreise erhalte. Das ermögliche es Loewe, deutlich mehr Anpassungen vorzunehmen, als andere TV-Hersteller.

Im Ergebnis will Loewe mit seinen kommenden OLED-TVs deutlicher Akzente am Markt setzen. Auch will man so das Label „Made in Germany“ im eigenen Sinne stärken. Man wirbt obendrein mit einer erhöhten Nachhaltigkeit. Denn da man die Fertigung noch stärker in die eigene Hand nehme, könne man länger Ersatzteile vorhalten und Reparaturen durchführen.

Loewe ist für hochpreisige OLED-TVs wie die Ionic-Serie bekannt.
Loewe ist für hochpreisige OLED-TVs wie die Ionic-Serie bekannt.

Am Ende ist aber zu bedenken, dass Loewe mit seinen Fernsehgeräten eher ein Nischenpublikum anspricht: Das Unternehmen platziert sich und seine Geräte im Premium-Segment und will sich von der Konkurrenz bislang weniger technisch und mehr in Sachen Design und Verarbeitung absetzen. Das spiegelt sich auch in den vergleichsweise hohen Verkaufspreisen wider.

Loewe: OLED-TVs der nächsten Generation folgen noch

Bedauerlicherweise schlüsselt Loewe auch nicht genauer auf, welche Art vom OLED-Panels man von LG Display bezieht. Ob man also auf Varianten mit Mikro-Linsen bzw. Meta Technology 2.0 für gesteigerte Helligkeiten von bis zu 3.000 Nits zurückgreifen kann, ist offen. Dies sollte man aber eigentlich von einem Premium-TV-Anbieter erwarten dürfen, sodass wir einmal davon ausgehen.

Wir sind zumindest darauf gespannt, wie die Qualität der nächsten OLED-Fernsehgeräte von Loewe ausfallen wird. Ob man durch die gewonnene Freiheit bei der Fertigung auch technisch vor die Konkurrenz preschen kann? Die Zeit wird es uns zeigen.

X (ehemals Twitter) stellt seine App für Smart-TVs vor

X, ehemals Twitter, plant eine eigene App für Smart-TVs. Inzwischen hat man diese auch in einem kleinen Sneak Peek offiziell vorgestellt.

Falls ihr euch nun darauf freut fröhlich am Smart-TV Tweets (oder nennt man es heute Xs?) abzusetzen, dann müssen wir euch jedoch einen Strich durch die Rechnung machen. Denn die kommende App mit der Bezeichnung „X TV“ soll in erster Linie der Videowiedergabe dienen. So will man sich als Alternative zu YouTube platzieren.

Hervorheben soll die Smart-TV-App von X bzw. X TV primär längere Videos, die sich für das Ansehen am großen Bildschirm eigenen. Elon Musk, der Besitzer von X, hat auch schon ein Teaser-Video zur kommenden Anwendung veröffentlicht. Offen ist noch, welche Plattformen man als Erstes mit der App versorgen möchte. Wir gehen einmal forsch von Android TV / Google TV und sicherlich rasch Tizen und webOS aus.

Die Oberfläche von X TV erinnert durchaus an YouTube.
Die Oberfläche von X TV erinnert durchaus an YouTube.

Auf ersten Screenshots, die bereits munter in sozialen Netzwerken kursieren, erinnert das Design von X TV dann auch auf den ersten Blick durchaus an YouTube. Man will euch offenbar auf dem Homescreen mit verschiedenen Bereichen wie „Trending“ oder „For You“ begrüßen – auch mit personalisierten Empfehlungen.

X TV: Erscheinungsdatum ist noch offen

Wie bereits erwähnt: X TV soll offenbar ähnlich YouTube eher länger Videos hervorheben und nicht etwa Kurzvideos wie TikTok. Ebenfalls sollen an den Fernsehgeräten Clips im Landscape-Format im Vordergrund stehen, nicht etwa vertikale Videos. Jetzt müssen wir aber natürlich abwarten, wann das soziale Netzwerk von Elon Musk seine App für Smart-TVs und Mediaplayer wirklich ins Rennen schickt. Denn einen potenziellen Starttermin kennen wir weiterhin nicht.

Würdet ihr X TV an dem Gerät eurer Wahl nutzen? Oder habt ihr so gar kein Interesse daran, Elon Musks Social-Media-Plattform am Fernsehgerät zu begrüßen?

Sony Bravia 2024 (7, 8 und 9): Das kosten die neuen TVs in Deutschland

Sony hatte seine neuen Bravia 7, 8 und 9 Mitte April 2024 vorgestellt. Jetzt sind die frischen Smart-TVs vorbestellbar – und die offiziellen Preise für Deutschland bestätigt.

Ungewöhnlich ist dabei in diesem Jahr, dass Sony seine neuen Bravia 9, die Flaggschiffe, mit LCD-Technologie und Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen ausgestattet hat. Die Japaner vermarkten also, anders als andere Hersteller, nicht mehr OLED als Spitzentechnik. Auch fehlen 2024 neue QD-OLED-Modelle von Sony. Denn man behält stattdessen die Sony Bravia XR A95L aus dem Vorjahr als aktiven Teil des Line-ups bei.

Das ist natürlich eine Schlappe für Samsung Display. Der Zulieferer kann im TV-Bereich daher nach aktuellen Stand nur an den eigenen Mutterkonzern Samsung Electronics die QD-OLED-Panels der 3. Generation liefern. Zwar sind die Bravia 8 OLED-TVs, sie nutzen aber nach aktuellem Wissensstand WOLED-Panels von LG Display. Sie operieren allerdings ohne Mikro-Linsen bzw. Meta Technology 2.0.

Im Endergebnis bleibt abzuwarten, ob Sonys Strategie für das Jahr 2024 aufgeht. Nicht alle Kunden dürften sich damit anfreunden, dass sie hier für LCD-TVs mehr bezahlen sollen, als für OLED-Flaggschiffe bei der Konkurrenz. Sony wiederum wirbt zwar mit dem Vorzügen der verbesserten Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen, dürfte aber so auch deutlich seine Margen erhöhen.

Die Preise der neuen Sony Bravia 2024

Jedenfalls gibt Sony an, dass die neuen Bravia 7, 8 und 9 ab sofort im Handel vorbestellbar sind. Damit hat man konsequenterweise auch die offiziellen Preisempfehlungen bestätigt. Sie fallen folgendermaßen aus:

Bravia 9

  • 75“: 4.399,00 €
  • 85“: 4.999,00 €
Sony Bravia 9 - 75 Zoll85 Zoll
Versand: € 49,99 Verfügbarkeit: N/A
Versand: € 49,99 Verfügbarkeit: N/A
Zuletzt aktualisiert am 15. August 2026 um 08:00 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 2. August 2026 um 22:31 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Bravia 8

  • 55“: 2.399,00 €
  • 65“: 2.999,00 €
  • 77“: 4.599,00 €
Sony Bravia 8 - 55 Zoll65 Zoll77 Zoll
Versand: n. a. Verfügbarkeit: Auf Lager
Versand: € 4,95 Verfügbarkeit: lieferbar - am nächsten Werktag bei dir
Versand: € 39,90 Verfügbarkeit: Lieferung in 3 - 6 Werktagen
Versand: € 39,90 Verfügbarkeit: Lieferung in 3 - 6 Werktagen
Versand: € 49,99 Verfügbarkeit: N/A
Versand: € 49,99 Verfügbarkeit: N/A
Zuletzt aktualisiert am 15. August 2026 um 07:54 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Versand: n. a. Verfügbarkeit: Auf Lager
Versand: € 39,95 Verfügbarkeit: lieferbar - in 2-3 Werktagen bei dir
Versand: € 49,99 Verfügbarkeit: N/A
Versand: € 49,99 Verfügbarkeit: N/A
Versand: € 39,90 Verfügbarkeit: Lieferung in 3 - 6 Werktagen
Zuletzt aktualisiert am 15. August 2026 um 07:54 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
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Versand: € 39,95 Verfügbarkeit: lieferbar - in 1-2 Werktagen bei dir
Versand: € 49,99 Verfügbarkeit: N/A
Versand: € 49,99 Verfügbarkeit: N/A
Versand: n. a. Verfügbarkeit: 1
Zuletzt aktualisiert am 15. August 2026 um 07:54 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Bravia 7

  • 65“: 2.399,00 €
  • 75“: 2.999,00 €
  • 85“: 3.799,00 €
Sony Bravia 7 - 65 Zoll75 Zoll85 Zoll
Versand: n. a. Verfügbarkeit: 1
Zuletzt aktualisiert am 15. August 2026 um 07:59 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 19. März 2026 um 17:31 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Versand: € 49,99 Verfügbarkeit: 1
Zuletzt aktualisiert am 15. August 2026 um 08:00 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Die Sony Bravia 9 sind die neuen TV-Flaggschiffe des Unternehmens.
Die Sony Bravia 9 sind die neuen TV-Flaggschiffe des Unternehmens.

Nun müssen die Kunden, also im Endeffekt ihr, entscheiden, ob es sich lohnt zu den neuen Fernsehgeräten von Sony zu greifen. An Bord ist natürlich auch Sony Pictures Core, der exklusive Streaming-Dienst des Anbieters. Zieht ihr vielleicht den Kauf eines neuen Sony Bravia aus dem Jahr 2024 in Erwägung?

Roku will Werbespots auf dem Homescreen integrieren

Roku will seine Werbeoffensive ausbauen. Teil der Strategie ist zukünftig auch Videowerbung auf dem Homescreen.

So hatte Roku ja schon angekündigt, die Werbeeinblendungen auf dem Starbildschirm von Roku OS bzw. Roku TV erweitern zu wollen. Inzwischen hat man sich sogar ein Patent gesichert, das eine Technik beschreibt, die Werbung auch auf anderen HDMI-Eingängen bei anderen Zuspielern erlauben soll. Beispielsweise könnten euch Smart-TVs mit Roku TV dann auch Werbung anzeigen, wenn erkannt würde, dass ihr etwa an Xbox oder PlayStation ein Spiel pausiert habt.

Im Zuge der Bekanntgabe der Quartalsergebnisse hat der Geschäftsführer von Roku, Anthony Wood, jedenfalls darauf verwiesen, dass man Videowerbung auf dem Startbildschirm integrieren wolle. Das Ganze soll wohl ähnlich wie bei Amazon bzw. dessen Fire TV ablaufen. Somit würden einige Videos im Vollbild automatisch abgespielt. Google geht da noch ein Stück weniger aggressiv vor, denn zwar gibt es auch hier Werbespots auf dem Homescreen, sie starten aber erst, wenn der Anwender mit der Fernbedienung auf bestimmten Bereichen verweilt.

Die Oberfläche der Amazon Fire TV setzt bereits sehr prominent Werbung ein.
Die Oberfläche der Amazon Fire TV setzt bereits sehr prominent Werbung ein.

Letzten Endes kann man als Zuschauer immer schwerer der Werbung an Smart-TVs und Mediaplayern entkommen. Denn die Anzeigen werden immer tiefer in den Systemen verankert. Auch Plattformen wie webOs von LG oder auch Tizen von Samsung betrifft dies. Es bleibt als Ausweg beispielsweise, den eigenen Smart-TV nur noch ab und an für Updates ins Netz zu lassen und sich mit einem noch relativ werbefreien Gerät wie dem Apple TV 4K zu behelfen.

Roku nimmt mehr Geld durch Werbung als durch Geräteverkäufe ein

Dass gerade Roku seine Werbeeinblendungen so aggressiv ausbauen möchte, liegt in der Natur der Sache. So verdient der Hersteller wenig mit dem Verkauf der Hardware an sich und erwirtschaftet vielmehr nachträglich seine Einnahmen mit Werbung und entsprechenden Partnerschaften. In Europa ist Roku da zwar noch klein großer Player, in den USA hingegen erfreuen sich die Geräte des Anbieters großer Beliebtheit.

Ab wann genau Roku die Werbespots auf dem Homescreen einführen möchte, ist noch offen. Vermutlich wird diese Form der Vollbildwerbung zuerst in den USA starten und dann nach und nach weltweit ausgerollt.