Samsung ha für die USA den neuen Beamer The Freestyle Gen 2 vorgestellt. Der Projektor integriert ab Werk den Gaming Hub.
Samsungs Gaming Hub bietet einen Überblick über diverse Apps, auch für das Cloud-Gaming über z. B. GeForce Now. Als Betriebssystem dient hier also, wie bei den Smart-TVs von Samsung, Tizen. The Freestyle Gen 2 kann Diagonalen von bis zu 100 Zoll erzeugen und lässt sich mit seinem austauschbaren Akku auch unterwegs verwenden.
Jetzt mit Gaming Hub: Gaming mit Bluetooth-Controller
Der Gaming Hub hat einen weiteren Vorteil: Es lassen sich direkt an The Freestyle 2 Bluetooth-Controller verwenden. State of the Art ist der Beamer ansonsten aber nicht. So löst er nur mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf und operiert mit 230 ANSI-Lumen. Der integrierte Lüfter kann bis zu 30 dB laut werden. Als Kontrastverhältnis gibt Samsung 100.000:1 an und die Lebensdauer des LED-Leuchtmittels steht bei bis zu 30.000 Stunden.
Samsung The Freestyle Gen 2 ist flexibel nutzbar.
Ein interessanter Kniff: Ihr könnt zwei Modelle des The Freestyle Gen 2 nebeneinander platzieren, um ein 32:9-Bild zu projizieren. Die Ränder und Kanten werden automatisch aufeinander abgestimmt. Auch 360°-Lautsprecher sind wie beim Vorgängermodell an Bord. Zudem wirbt Samsung mit Autofokus und automatischer Keystone-Korrektur. Neu ist eben der (optionale) Akku-Standfuß. Leider fehlen allerdings Angaben zur Laufzeit.
Samsung The Freestyle Gen 2: Kommt er nach Deutschland?
In den Vereinigten Staaten ist The Freestyle Gen 2 für 799,99 US-Dollar zu haben. Wer den Beamer auch unterwegs nutzen möchte, kann den genannten Akku-Standfuß für 189,99 US-Dollar dazu erwerben. Ob und wann dieser Beamer auch nach Europa bzw. Deutschland kommt, ist derzeit ungewiss. Das Vorgängermodell schaffte es für 849,99 Euro zu uns.
Zu erwähnen ist noch, dass der Beamer auch HDR10 bzw. HDR10+ unterstützt und mit 60 Hz arbeitet. Als Schnittstellen sind neben Bluetooth 5.2 und Wi-Fi 5 auch Micro-HDMI sowie USB-C an Bord.
Denon präsentiert seinen 7.2-Kanal AVR-X1800H 8K-Audio/Video-Receiver und verspricht ein echtes Kinogefühl im heimischen Wohnzimmer. Der neueste Receiver zielt darauf ab, ein erschwinglicher Einstieg in die Welt des beeindruckenden 3D-Sounds und der brillanten 8K-Bildqualität zu sein.
Ausgestattet mit einem kraftvollen Sieben-Kanal-Verstärker ist er ideal für mittelgroße Wohnzimmer und bringt sowohl Film- als auch Musikerlebnisse auf ein neues Niveau. Dank Dolby Atmos und DTS:X bietet der AVR-X1800H immersive Sounderlebnisse, indem er den Nutzern das Gefühl gibt, mitten im Geschehen zu sein. Ältere Filme bekommen durch Dolby Surround und DTS Neural:X Upmixer ein akustisches Upgrade spendiert.
AVR-X1800H mit HDMI 2.1 für 8K- und 4K-Gaming
Frontabbildung des AVR-X1800H: Der günstige Einstieg in 3D-Sound und hochauflösendes Gaming (8K@60Hz & 4K@120Hz) || Bild: Denon
Die Zukunft des Heimkinos und Gaming steht im Mittelpunkt dieses Receivers. Mit drei 8K-HDMI-Eingängen und fortschrittlichen Gaming-Funktionen, wie 4K120, VRR und ALLM, sorgt er für eine flüssige und verzögerungsfreie Spielerfahrung mit kompatiblen Konsolen. Der AVR-X1800H verbindet sich außerdem nahtlos mit Musik-Streaming-Diensten wie Spotify, Amazon Music HD und Tidal über Wi-Fi, Bluetooth und Apple AirPlay 2, dank der HEOS Built-in-Technologie.
145 Watt pro Kanal
Anschlüsse inkl. HDMI 2.1 auf der Rückseite des AVR-X1800H(DAB) von Denon
Für all jene, die den typischen Denon-Klang schätzen, hat das Unternehmen den Receiver vom Denon Soundmaster abstimmen lassen. Dieser bietet Unterstützung für sieben Lautsprecher mit diskreten Hochstromverstärkern und liefert beeindruckende 145 W pro Kanal. Zudem betont Denon die über 110-jährige Geschichte des Unternehmens und stellt sicher, dass sowohl Filmliebhaber als auch Audiophile auf ihre Kosten kommen. Mit CD- und Phono-Eingängen lassen sich z.B. auch physische Medien optimal nutzen.
AVR-X1800H Preis und Verfügbarkeit:
Der AVR-X1800H ist ab Oktober für € 799 erhältlich, während die Variante mit integriertem DAB-Tuner für € 849 angeboten wird. Interessenten finden diese und weitere Modelle bei autorisierten Denon-Händlern.
Die wichtigsten Features des Denon AVR-X1800H:
3D-Sound-Technologie: Mit Dolby Atmos und DTS:X sorgt der AVR-X1800H für ein immersives Klangerlebnis, als ob man mitten im Geschehen ist.
8K-Heimkino & Gaming: Ausgestattet mit drei 8K-HDMI-Eingängen und unterstützt fortgeschrittene Gaming-Funktionen wie 4K120, VRR und ALLM.
Kabelloses Musikstreaming: Nahtlose Verbindung zu Musik-Streaming-Diensten über Wi-Fi, Bluetooth und Apple AirPlay 2 dank HEOS Built-in-Technologie.
Hochleistungsverstärker: Unterstützt bis zu sieben Lautsprecher mit bis zu 145 W pro Kanal, abgestimmt vom Denon Soundmaster.
Vielfältige Medienanschlüsse: Bietet sowohl CD- als auch Phono-Eingänge für ein optimales Hörerlebnis physischer Medien.
Sony betritt den Markt der ultragroßen TV-Geräte. Der 4K LCD TV der X90L-Serie wird auch in einer 98 Zoll-Variante (249 cm) auf den Markt kommen. Diese hebt sich derzeit deutlich von der Konkurrenz ab… leider nur beim Verkaufspreis!
In deutschen Wohnzimmern setzen sich TV-Geräte mit 55 Zoll immer mehr als Standard durch. Jährlich wächst diese Größe um etwa einen Zoll. In einem Jahrzehnt könnten so überwiegend 65-Zoll-Bildschirme in heimischen Gefilden dominieren. Dabei scheint der TV-Markt bemüht, diesen Trend noch zu beschleunigen. Waren in den letzten Jahren vor allem Modelle mit 70+ oder 80+ Zoll im Mittelpunkt, richten Hersteller dieses Jahr verstärkt den Blick auf ultragroße TVs jenseits der 90 Zoll. Sony steigt ebenfalls in diesen Trend ein und stellt mit seinem 98-Zöller aus der X90L-Serie ein neues Highlight vor.
Sonys 98 Zoll X90L kotet schlappe 10.000 Euro
Praktischer Tragegriff, der den Aufbau des 98 Zoll Sony S90L erleichtern soll || Bild: flatpanelshd.com
Doch was unterscheidet den Sony XR-95X90L von den Mitbewerbern wie Samsung oder TCL? Vor allem der Preis sticht ins Auge: Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 10.000 Euro liegt Sony deutlich über Samsungs Q80C, der für 7.849 Euro zu haben ist. Noch markanter ist der Unterschied zu TCL, das für den XXL-Panel lediglich 2.800 Euro (P745) veranschlagt. Erwähnenswert ist, dass alle diese TV-Geräte im Kern dasselbe Panel von CSOT (TCL) nutzen – der Preisunterschied ist somit umso erstaunlicher.
Sony möchte sich mit Design und Bildprozessor abheben
Was rechtfertigt Sonys Preis? Das Unternehmen hebt den „Cognitive Processor XR“ hervor, der für eine fortschrittliche Bildqualität sorgt. Hinzu kommt eine besondere Kompatibilität für die PlayStation 5 und ein durchdachtes Design mit Tragegriffen an der Rückseite. Für Gamer mag der Unterschied im Vergleich zu anderen TVs weniger deutlich sein, da beim Spielen oft alle bildverbessernden Algorithmen ausgeschaltet sind, um den Input-Lag minimal zu halten. Doch für Film- und Serienliebhaber könnte Sonys Prozessor einen sichtbaren Mehrwert bieten und sich gegenüber der Konkurrenz abheben.
Was denkt ihr, wo liegen bei euch die Grenzen bei den TV-Größen? Plant ihr irgendwann einen Boliden mit 80+ oder gar 90+ Zoll in euer Zuhause aufzunehmen, oder steht da ggf. schon so ein Heimkino-Monster? Schreibt es uns doch in die Kommentare!
LG Display hat die Roadmap für ihre zukünftigen OLED-Entwicklungen bekanntgegeben. Bald werden OLED-Displays in 32, 34 und 39 Zoll für Monitore produziert. Auch die Größenauswahl an transparenten OLED-Displays wird erweitert.
LG Display konnte bislang nur OLED-Displays in den Größen 27 Zoll (16:9 Bildverhältnis) und 45 Zoll (21:9 Bildverhältnis) liefern, wenn es darum ging, der Monitor-Division bei LG Electronics sowie von dritten Partnern zu bedienen. Der Sweetspot, der für Gaming und Arbeit sicherlich genau zwischen diesen beiden Größen liegt, hatte LG Display bislang verpasst. Doch wie das Unternehmen jetzt in einem Strategie-Meeting bekanntgegeben hat, wird man schon bald Geräte mit 30+ Zoll zur Verfügung stellen können.
32, 34 und 39 Zoll OLEDs für Monitore und TV
Dabei werden die bestehenden Zollgrößen um 32 Zoll im 16:9 Bildverhältnis, sowie 34 Zoll und 39 Zoll im 21:9 Widescreen-Format erweitert. Bei den beliebten 34 Zöllern wird man sich somit schon bald zwischen Samsung QD-OLED oder einem WRGB-OLED von LG entscheiden müssen. Zudem ist es gut möglich, dass das 32 Zoll-Modell, aufgrund seines Seitenverhältnisses, auch als OLED TV, also mit integriertem Tuner und webOS-Betriebssystem zum Einsatz kommt. Z.B. in der zweiten Generation des Koffer-TVs, der kürzlich vorgestellt wurde.
Die LG Display OLED-Roadmap für 2023 und darüber hinaus || Bild Thelec
Neue OLED-Größen bereits auf der IFA 2023?
Das erweiterte Produktangebot wurde letzte Woche von LG Display’s Geschäftsführer Yeo Jun-ho auf dem K-Display Business Forum im COEX in Seoul vorgestellt und von der koreanischen Zeitung The Elec berichtet. LG Display, Lieferant von WOLED-Panels für LG Electronics, Acer, Asus, BenQ, Philips, Sony, Panasonic und andere Marken, gab nicht bekannt, wann es plant, mit der Massenproduktion der neuen OLED-Größen zu beginnen. Es ist jedoch zu erwarten, dass im Januar auf der CES 2024 möglicherweise erste Produktankündigungen für Verbraucher gemacht werden. Wenn wir Glück haben, werden wir sogar bereits zur IFA 2023 in Berlin (Anfang September) erste Informationen erhalten.
Transparente OLED-Displays in 30 und 77 Zoll
LG Display bestätigte zudem, dass es plant, die Größen 30 Zoll und 77 Zoll zu seinem Sortiment an transparenten OLED-Panels hinzuzufügen. Das 77-Zoll-Modell wird Ende 2023 in die Massenproduktion gehen.
„Wir erwarten, dass bei Einführung der 30- und 77-Zoll-Modelle die Voraussetzungen geschaffen werden, transparente Displays nicht nur im kommerziellen, sondern auch im allgemeinen häuslichen Umfeld einzusetzen. Wir haben die Transparenzrate von OLEDs von zuvor 40% in diesem Jahr auf 45% erhöht und planen, diese in Zukunft weiter zu steigern“, erklärte Yeo Jun-ho, Geschäftsführer von LG Display, laut der Zeitung The Elec.
„Früher dachten wir bei der Erweiterung der OLED-Lösungen hauptsächlich an Fernsehgeräte. Doch jetzt orientieren wir uns aufgrund von Lebensstiländerungen auch an mittelgroßen und transparenten OLEDs“, fügte er hinzu.
Der Gaming-Markt hat sich im ersten Halbjahr 2023 in Deutschland positiv entwickelt. Grund sind vor allem die Verkaufszahlen der PlayStation 5.
So war die PlayStation 5 nach Erscheinen Ende November 2020 im Grunde dauerhaft ausverkauft. Erst ab Ende 2022 bzw. Anfang 2023 hat sich die Verfügbarkeit signifikant verbessert. Jetzt gibt es die Konsole im Grunde ganz normal im Handel zu kaufen. Das zeigt sich auch an den Verkaufszahlen im Jahresvergleich. Laut den Marktforschern der GfK haben sich die Verkaufszahlen der PS5 im ersten Halbjahr 2023 gegenüber dem Vorjahreszeitraum verdreifacht.
Generell seien die Verkaufszahlen von Konsolen im ersten Halbjahr 2023 um 90 % angestiegen. Auch die Nintendo Switch habe sich etwa, trotz des Erscheinens im Jahr 2017, besser verkauft als im Vorjahr. Das dürfte primär an dem Spiel „The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom“ gelegen haben, welches die Begeisterung für die Plattform noch einmal befeuerte.
Die PS5 findet in Deutschland reißenden Absatz. || Bild: GFK
Der große Verlierer ist Microsoft. Denn die Xbox Series X|S haben entgegen dem Trend geringere Verkaufszahlen zu verbuchen. Das lässt vermuten, dass 2022 vielleicht einige Gamer noch die besser verfügbaren Konsolen von Microsoft gekauft haben. Jetzt, da die PS5 aber gut zu haben ist, greifen sie lieber zur Sony-Plattform.
Physische Spieleverkäufe ebenfalls mit Wachstum
Auch die physischen Spieleverkaufszahlen sind angestiegen – um 2 %. Das ist dennoch beachtlich, da immer mehr Gamer auf rein digitalen Plattformen zuschlagen. Blickt man z. B. auf Monitore, dann gab es im Übrigen Umsatzeinbußen von 8 %. Allerdings gibt es da je nach Segment erhebliche Abweichungen. Bei Gaming-Monitoren mit einer Bildwiederholfrequenz von 360 Hertz und höher stiegen die Umsätze etwa um 64 %. Das Premium-Segment bleibt damit für Kunden und Hersteller interessant.
Auch das Merchandise zu Spielen hat sich im ersten Halbjahr 2023 in Deutschland gut verkauft. Führend sind hier „FIFA“-Artikel, „Harry Potter“-Merchandise und Produkte zu „The Legend of Zelda“ gewesen. So hat etwa auch „Hogwarts Legacy“ für reißenden Absatz gesorgt.
Später in diesem Jahr erscheinen „The Mandalorian“, „WandaVision“ und „Loki“ auf Blu-ray und 4K UHD – die ersten Disney+ Originalserien, die als physische Version herauskommen. Bislang leider nur in den USA!
Würdest du Disney+ Original-Serien auf Blu-ray und/oder 4K UHD Blu-ray kaufen? Ich vermute ganz stark, dass nicht nur ich diese Frage mit einem klaren „Ja“ beantworten würde (gerne auch in unseren Kommentaren). Wobei mein kapitalistischer Fokus sicherlich auf die ersten beiden Staffeln von „The Mandalorian“ fallen würde. Worum geht es überhaupt? Das angekündigte Umdenken bei Walt Disney findet wohl wirklich statt und während das Unternehmen mit Streaming nur Geld verbrennt, besinnt man sich auf die alten Stärken des Film- und Serien-Mediums: die Disc. In den USA wurden jetzt erstmals „exklusive“ Disney+-Serien auf Blu-ray und 4K UHD Blu-ray angekündigt.
Loki, WandaVision und The Mandalorian auf 4K Blu-ray
Die erste Staffel von „Loki“wird am 26. September veröffentlicht, „WandaVision“ am 28. November und die ersten beiden Staffeln von „The Mandalorian“am 12. Dezember. Diese Veröffentlichungen bieten sowohl eine Collector’s Edition in 4K UHD als auch eine Blu-ray-Disk, eingebettet in einem luxuriösen Steelbook mit sammelbaren Konzeptkunstkarten und einem brandneuen Cover, entworfen vom Künstler Attila Szzarka. Nochmals der Hinweis, bislang wurden die 4K Blu-ray Steelbooks noch nicht für den europäischen Markt, respektive Deutschland, angekündigt. Daumen drücken!
Umfängliche Bonusinhalte für physische Varianten
Die physischen Versionen enthalten auch bisher unveröffentlichte Extras. Bislang wurden jedoch nur die Sonderinhalte von „Loki“ bekannt gegeben, darunter „Designing the TVA“ (Time Variance Authority) mit Produktionsdesigner Kasra Farahani und Tom Hiddleston, welches Einblicke in die zweite Staffel bietet; das „Miss Minutes TVA Einführungsvideo“; entfernte Szenen; ein Spaßband; und die Dokumentation „Assembled“.
Kurzbeschreibung der Serien:
„Loki“, die dritte Marvel Studios Disney+ Serie nach „WandaVision“ und „The Falcon and the Winter Soldier“, präsentiert Hiddleston als Gott des Unfugs, der zu Beginn von „Avengers: Infinity War“ starb. Die Serie führte als Erste das MCU-Multiversum ein und wurde auch als erste Marvel Disney+ Serie für eine zweite Staffel verlängert (Staffel 2 startet am 6. Oktober im Stream). Obwohl „WandaVision“, die erste MCU TV-Serie, keine zweite Staffel bekam, ist sie eine der beliebtesten Marvel-Ableger. Aber anscheinend sorge die interne Erfolgsmessung bei Walt Disney dafür, dass das Format nicht fortgeführt wurde – parallel zu Sparmaßnahmen, die bei Disney wohl dringend notwendig sind.
Wir wagen noch einen kleinen Rückblick in den März dieses Jahres, als wir folgenden Beitrag veröffentlichten:
In diesem bekommen wir zu lesen „Ein Highlight wäre sicherlich für viele Leser, würde Disney es tatsächlich wagen, seine Streaming-Produktionen wie „The Mandalorian“ auch auf Ultra HD Blu-ray auszuwerten.“. Und ja, es ist gut möglich, dass uns diese „Highlights“ bald als physische Releases begleiten!
Ab sofort hat „HDR10+ Gaming“ eine echte Daseinsberechtigung. Das für Gaming-optimierte HDR-Format von Samsung, wird erstmals im NEXON-Spiel „The First Descendant“ zum Einsatz kommen.
Samsungs HDR10+ Gaming-Option bekommt mit „The First Descendant“ von NEXON das erste unterstützte Spiel, das eine Revolution im HDR-Gaming verspricht.
Die Technologie bietet verbesserte Farbwiedergabe, Kontrast und Reaktionszeit, ist aber aktuell nur mit spezifischer Hardware kompatibel.
HDR10+ Gaming entwickelt sich sehr zäh. Community spricht Standard eher ein Nischendasein zu.
HDR10+ Gaming wird zum Leben erweckt
Besitzer hochwertiger Samsung-Fernseher der Q70-Serie oder darüber haben sicherlich schon die mysteriöse Option namens HDR10+ Gaming in ihren Menüs bemerkt. Seit 2022 war diese Funktion ein Rätsel, da es keine offensichtliche Verwendung dafür gab. Doch jetzt bekommt diese Option endlich eine Daseinsberechtigung. Denn mit „The First Descendant“ von NEXON (Baldurs Gate 3) kommt das erste Spiel auf den Markt, das HDR10+ bzw. HDR10+ Gaming unterstützt. Samsung spricht hier von einer bahnbrechenden Ankündigung und einer Revolution im Bereich des High Dynamic Range (HDR) Gaming.
Interessanter Genre-Mix des Loot-Shooters
Gaming-Monitore von Samsung wie der Odyssey G7 unterstützen HDR10+ Gaming
Das Third-Person-„Looter Shooter“-Spiel wurde bereits vor einem Jahr durch einen detaillierten Trailer enthüllt. In der Folgezeit ergänzten kürzere Clips und Gameplay-Aufnahmen die Vorstellung. Zur Gamescom rechnen Fans nun mit neuen Einblicken und Videoinhalten, von denen einige bereits auf bekannten Videoportalen veröffentlicht wurden. Das Gameplay vereint Elemente aus „Monster Hunter“ und „Destiny“, während der Grafikstil an die jüngsten „Final Fantasy“-Titel angelehnt ist. Das rasante 4K-Erlebnis baut übrigens auf der neusten Unreal Engine auf.
Wird sich HDR10+ Gaming etablieren können?
Was verspricht HDR10+ Gaming für den Nutzer? HDR steht für einen erweiterten Dynamikumfang von Videoinhalten, der die Bildqualität markant aufwertet – ein Feature, das viele bereits beim Fernsehen, Streaming oder im Kino erlebt haben. Doch Samsung möchte nicht nur auf bestehende HDR-Standards setzen. Der Konzern strebt an, sein eigenes Format, HDR10+, ins Zentrum der Aufmerksamkeit zu rücken. Dabei steht der koreanische Elektronikriese vor der Herausforderung, den Mehrwert von HDR10+ Gaming deutlich zu vermitteln. Sollten die Vorteile gegenüber Standard-HDR oder Dolby Vision Gaming marginal oder gar nicht erkennbar sein, könnte es schwierig werden, weitere Akteure für diese Technologie zu gewinnen.
Die Herausforderung, einen neuen Standard im Gaming-Sektor zu etablieren – immerhin einer der umsatzstärksten Entertainment-Märkte weltweit – hat Dolby mit „Dolby Vision Gaming“ zu spüren bekommen. Das Format debütierte auf der Xbox Series X|S und wird nun auch von verschiedenen PC-Grafikkarten unterstützt. Trotz dieses Erfolges kann man Dolby Vision Gaming nicht als festen Standard bezeichnen. Die Frage bleibt: Kann Samsung sein Versprechen eines „dynamischeren und konsistenteren HDR-Erlebnisses“ einlösen? Es bleibt abzuwarten. Im Film- und Streaming-Bereich fristet HDR10+ schon seit Längerem ein Nischendasein und findet hauptsächlich auf Samsung-Geräten Anwendung.
Auch Samsungs 4K & 8K Fernseher unterstützen zum größten Teil HDR10+ Gaming
HDR10+ verspricht auf dem Papier beeindruckende Vorteile: eine verfeinerte Farbdarstellung, gesteigerten Kontrast und eine optimierte Helligkeit, die das Spielgeschehen zum Leben erweckt. Hinzu kommt eine verbesserte Reaktionszeit – ein Aspekt, der für Gamer von größter Bedeutung ist. Doch wie so oft bei innovativen Technologien stehen auch Hürden im Weg. Aktuell profitieren nur jene Spieler von HDR10+, die über eine passende Hardware-Ausstattung verfügen. Dies schließt spezielle Grafikkarten sowie Samsung-Monitore und -Fernseher ein. Doch Konsolensupport? Fehlanzeige. Während Sony vermutlich weiterhin auf eine eigene Lösung setzt, könnte Team Xbox durch einen Exklusivvertrag mit Dolby gebunden sein.
Dabei wäre gerade „The First Descendant“ – zu Deutsch „Der erste Nachkomme“ – prädestiniert, um HDR10+ Gaming zu präsentieren. Stellt HDR10+ also einen Gamechanger dar oder bleibt es eine Randerscheinung? Die Zukunft wird es zeigen.
Im Test: „Der Mann mit der Todeskralle“ in der restaurierten 4K UHD Blu-ray Variante! In diesem Review durchleuchten wir alle Aspekte dieses Klassikers, um zu klären, ob sich das 4K-Upgrade wirklich lohnt. Los geht’s!
Zuletzt aktualisiert am 19. August 2026 um 06:29 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
„Der Mann mit der Todeskralle“ (OT: „Enter the Dragon“) prägte das Martial-Arts-Genre mit seiner packenden und ikonischen Bildsprache. Es sind nicht nur einzelne Bilder, sondern unzählige: Bruce Lee, blutverschmiert auf Brust, Gesicht und Bauch, in Kampfhaltung stehend. Die metallene Hand des bösen Han. Lees Gesichtsausdruck, während er auf den Kopf seines Gegners tritt. Die Spiegel. John Saxon’s sichtbare Überheblichkeit. Jim Kelly mit seinem unverkennbaren, befriedigenden Hauch von ’70er Coolness. Egal, welches Bild man wählt, jedes davon definiert dieses Genre für westliche Fans.
Es ist ein seltener Film, der so mühelos und unwissentlich eine Ära so genial verkörpert, ohne auf Substanz aus zu sein. „Der Mann mit der Todeskralle“ nutzt den internationalen Drogenhandel als Rahmenhandlung, unterstützt von Richard Nixons Drogenkrieg, um Lee zu einem internationalen Star zu machen. Ansonsten ist es eine einfache Rache-Geschichte: Lee jagt den korrupten Mönch Han auf dessen prachtvoller Privatinsel. Die Rohheit, die Gewalt, die sexuelle Ausbeutung – all das verknüpft „Der Mann mit der Todeskralle“ mit den frühen 70ern, in denen soziale Unruhen und Korruption feste Bestandteile des Kinogeschehens waren.
Bruce Lee, der Star von „Der Mann mit der Todeskralle“ hat wortwörtlich „Blut geleckt“ || Bild: Warner Bros.
Lee ist keine typische Persönlichkeit, oder besser gesagt, kein typischer Leinwandheld. Er ist selbstbeherrscht, fest in seinen Überzeugungen und zeigt keinen Humor, sondern nur körperliche und maskuline Stärke. Es sind Kelly und Saxon, die „Der Mann mit der Todeskralle“ überraschen lassen. Kelly verkörpert seine Rolle, als wäre er in einem Blaxploitation-Epos (Filme, die sich speziell an ein schwarzes Publikum richten), schlägt korrupte Polizisten nieder und stiehlt ihr Auto. Saxon, auf der Flucht vor Kredithaien, verliert nie seine Überheblichkeit, ist jedoch so authentisch, dass er eine Katze vor dem sicheren Tod rettet.
Andere Kung-Fu-Filme bieten möglicherweise bessere Action, zumindest in ihrer Choreografie. 1973 wurden die Grundlagen dieses Genres noch entdeckt. Das bedeutet, dass sich „Der Mann mit der Todeskralle“ auf Lees Form, seine erstaunliche Geschwindigkeit und fehlerlose Athletik verlässt, um die Kämpfe voranzutreiben. Es stellt sich heraus, dass, wie bei Lees früheren Werken, genau das genügt, um das Publikum zu fesseln.
Gegenspieler Han schmuggelt Opium und ist im Besitz der legendären Todeskralle || Bild: Warner Bros.
Lee war ein filmisches Spektakel, das die Zuschauer sowohl mit östlicher Philosophie als auch mit seinen Tritten in den Bann zog. „Der Mann mit der Todeskralle“ definierte Lee als perfekte Präsenz auf der Leinwand, etwas, das die endlosen Nachahmer nach seinem Tod nicht erreichten. Obwohl Lees gesamtes Werk sehenswert ist, war es „Der Mann mit der Todeskralle“, das muskuläre Stärke und reiche Intellektualität mit einem vollkommen unwahrscheinlichen Drogenrazzien-Szenario kombinierte, um sein Erbe zu definieren.
Die 4K Restauration bietet Filmfans neben der Kinofassung (99 Minuten) auch die ungekürzte „Special Edition“ mit 102 Minuten Laufzeit. Und wenn man sich schon auf eine Zeitreise begibt, dann doch bitte gleich die längere Fassung auswählen. Ihr werdet sicherlich nicht enttäuscht sein.
Bildqualität (90%)
Die Videoqualität dieser restaurierten Variante von „Der Mann mit der Todeskralle“ setzt sich aus der liebevollen Restauration der Original-Negative zusammen. Diese wurden hochauflösende abgetastet und danach in ein 4K-Master mit erweitertem Dynamikumfang (HDR10) übertragen. Durch HDR erhält das Bildmaterial weitaus mehr tiefe und vor allem Außenaufnahmen, erstrahlen förmlich, durch den erweiterten Dynamikumfang. Der Unterschied zwischen der 4K UHD Blu-ray und der regulären Blu-ray ist hier sicherlich nicht von der Hand zu weisen. Wenn jemals ein direkter Vergleich zwischen den Formaten nötig ist, dann ist dies eine der besten Optionen dafür. Das Gleiche gilt auch für die Darstellung in dunklen Bildbereichen, die eine deutlich bessere Durchzeichnung von Details mit sich bringt. Das Filmkorn bleibt erhalten, was bei der Herausarbeitung von Details unterstützt.
Dieser Panorama-Shot zeigt die Grenzen der 4K-Restauration sehr gut auf! || Bild: Warner Bros.
Die gesättigten Farben variieren zwischen natürlich reichem Inselgrün und lebendigen, intensivierten Farben, die man so in einem Filmklassiker selten zu Gesicht bekommt (vor allem nicht in regulären SD/HD-Fassungen). Die Details in den Gesichtern, Mönchskutten und der Umgebung (man beachte z.B. die unzähligen Wandmalereien) blühen förmlich auf unter dem zusätzlichen Farbkontrast. In späteren Szenen wirkt die Wahl von gelben, violetten und blauen Kostüme fast so, als hätte man den Film bereits mit einer 4K-Restauration im Hinterkopf gedreht. Auch die Hauttöne werden realistisch und lebendig wiedergegeben.
Die beeindruckende Auflösung sorgt für reichlich Detailreichtum. Texturen kommen bestens zur Geltung, sei es bei Weitwinkelaufnahmen der Umgebung oder bei intensiven Nahaufnahmen. Es sei denn, die Originalfilmquelle verliert an Schärfe (etwa durch Linseneffekte oder allgemeine Weichzeichnung für den Stil), „Der Mann mit der Todeskralle“ wirkt makellos scharf, an manchen Stellen sogar neu. Das Encoding von Warner bewältigt die Kornstruktur fehlerfrei, selbst wenn sich die Filmqualität – wohl bedingt durch die Quelle – ändert.
Audioqualität (65%)
Mag man sich anfangs fragen, ob eine Mono-Produktion aus den frühen 70ern Dolby Atmos braucht, findet die Antwort im englischen Originalton. Schon wenn Lalo Schifrins Musik direkt nach den Warner-Logos erklingt, begleitet von intensiven Trommelschlägen und effektiver Nutzung des Klangraums, wird der Nutzen offensichtlich. „Der Mann mit der Todeskralle“ hat noch nie so dynamisch geklungen, mit makellosen Höhen und einem breiten Klangspektrum der Trommeln. Man darf und kann sich jedoch keine Wunder erwarten. Wer jedoch der englischen Sprache mächtig ist, sollte den Film auch mit Dolby Atmos oder im unkomprimierten DTS-HD MA 1.0 genießen.
Roper, überheblich aber menschlich in „Der Mann mit der Todeskralle“. || Bild: Warner Bros.
Was bei der deutschen Synchronisation in Dolby Digital Mono (1.0), wie auch beim englischen Dolby Atmos zutragen kommt, ist, dass Dialoge und Soundeffekte immer noch ihre altersbedingten Klangeigenschaften mit sich bringen. Diese klingen eher flach und ausgedünnt – besonders die Dialoge. Es besteht jedoch ein deutlich spürbarer Unterschied zwischen gesprochenen Worten und Musik. Diese Abstinenz von Dynamik macht womöglich auch einen Teil der Faszination alter Filme aus. Und daher wollen wir gar nicht zu harsch mit dem Finger auf die Restaurateure zeigen.
Zuletzt aktualisiert am 19. August 2026 um 06:29 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Denn, dem Alter des Films geschuldet, haben Warner Bros. einen guten Soundmix erschaffen, der sich mit einem Upmixer ins 21. Jahrhundert hieven lässt. Damit gelingt es, das Filmerlebnis für moderne Zuschauer zu verbessern und gleichzeitig den Charme der Originaltonspur zu bewahren. Die gelungene Balance zwischen den verschiedenen Tonspuren ermöglicht es, das Beste aus beiden Welten zu genießen und den Film in neuem Klanggewand zu erleben.
Audioqualität deutsche Synchronisation: 60% (Dolby Digital Mono 1.0)
Williams verkörpert die Coolness der 70er Jahre || Bild: Warner Bros.
Die restaurierte 4K UHD Blu-ray von „Die Todeskralle“ wird durch eine Reihe von Bonusinhalten ergänzt, die das Filmerlebnis vertiefen. Hier finden Sie möglicherweise Einblicke in die Entstehung des Films, Interviews mit Schauspielern oder Regisseuren sowie Hintergrundinformationen zur Martial-Arts-Kultur. Sicherlich ein nettes Gimmick für Fans von Bruce Lee und seinen Werken.
Der Fruch des Drachens
Keinen Weg als Weg
Wing Chun: Wie Bruce Lee in die Kunst des Kung Fu eingeführt wurde
Die Rückkehr auf Hans Insel
Blut und Stahl: Das Making-of von „Der Mann mit der Todeskralle“
Bruce Lee mit seinen eigenen Worten
Linda Lee Cadwell Interview-Dokumentation von 1973
Zuletzt aktualisiert am 19. August 2026 um 06:29 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
„Der Mann mit der Todeskralle“ in der restaurierten 4K UHD Blu-ray Variante präsentiert sich als Juwel für Fans des Films und des Martial-Arts-Genres. Die hervorragende 4K-Restaurierung lässt den Film in einem neuen Licht erstrahlen. Die visuellen Aspekte sind gestochen scharf, die Farben lebendig und die Details atemberaubend.
Die brillante HDR-Darstellung verleiht dem Film zusätzliche Intensität, insbesondere in Außenaufnahmen. Die englische Dolby Atmos-Fassung bietet beeindruckende Klangqualität mit intensiver Nutzung des Klangraums. Die deutsche Synchronisation bietet trotz begrenzter Audiooptionen ein ansprechendes Klangerlebnis.
Die Kombination aus visueller Brillanz und guter Klangqualität macht „Der Mann mit der Todeskralle“ zu einem Muss für Sammler, Fans des Films und Cineasten. Die 4K-Restaurierung ermöglicht ein bisher unerreichtes Filmerlebnis mit modernem Glanz, ohne den Charme des Originals zu verlieren. Insgesamt ist „Die Todeskralle“ in der restaurierten 4K UHD Blu-ray Variante nicht nur eine Hommage an das Genre, sondern auch eine herausragende technische Leistung. Die Restaurierung bringt den Film ins 21. Jahrhundert und bewahrt gleichzeitig seine zeitlose Anziehungskraft.
LG und Bang & Olufsen machen gemeinsame Sache. So kombiniert man die Micro LED Magnit mit den Beolab 90.
Die LG Magnit sind Micro-LED-Bildschirme, die sich vorwiegend an Geschäftskunden oder sehr wohlhabende Privatkunden richten. Denn die Preise bewegen sich jenseits der 100.000 Euro. Selbiges gilt jedoch auch für die Premium-Lautsprecher Beolab 90 von Bang & Olufsen. Diese Speaker warten mit 8.200 Watt je Lautsprecher sowie 18 Treibern auf.
Laut den beiden Herstellern seien die Produkte im Tandem voll aufeinander abgestimmt. Das gelte sowohl für die Soft- als auch für die Hardware. Dadurch lassen sich etwa die LG Magnit auch über die Fernbedienung der Beolab 90 steuern. LG hebt da speziell sein Micro-LED-Modell mit 136 Zoll Diagonale, 4K-Auflösung und 120 Hz hervor.
Die LG Magnit kosten über 100.000 Euro.
Nicht nur LG bietet natürlich Micro-LED-Displays an. Bei Samsung heißen die entsprechenden Pendants The Wall. Sony vermarktet seine Micro-LED-Fernseher hingegen als Crystal LED. Identisch sind bei allen Gerätereihen die exorbitanten Preise. Dabei vereinen Micro-LED-TVs quasi die Vorteile von OLEDs (perfektes Schwarz, selbstleuchtende Pixel) und LCDs (hohe Helligkeit, Langlebigkeit).
LG Magnit und Beolab 90: Kein Schnäppchen
Für die Kombination aus LG Magnit und Beolab 90 dürften aber nur wenige Kunden das Geld übrig haben. Aufgrund des Preises und der schmalen Zielgruppe werdet ihr im Handel dann auch eher nicht auf diese Kombination treffen. Allerdings werden LG und Bang & Olufsen diese Kombination auf einigen, exklusiven Events vermarkten. Einen gewissen Kreis an Kunden kann man damit sicherlich erreichen.
Wann sinken die Preise von Micro LED?
Bleibt nur zu hoffen, dass die Preise von Micro-LED-TVs wie den LG Magnit irgendwann auf ein Niveau fallen, dass es auch uns „Normalsterblichen“ erlaubt bei derartigen Geräten einmal zuzuschlagen. Noch liegt das allerdings ein weiter Ferne.
In Hollywood möchte man gerne verstärkt mit künstlicher Intelligenz hantieren. Doch ein Gericht hat nun entschieden, dass KI-generierte Inhalte nicht unter das Urheberrecht fallen.
Jedenfalls ist das das Urteil eines US-Bundesrichters. Dieser bestätigt damit auch vorangegangene Aussagen des U.S. Copyright Offices. Allerdings: Es können natürlich Werke geschützt werden, die mit der Hilfe von KI erstellt worden sind. Voraussetzung für einen urheberrechtlichen Schutz ist eben, dass der menschliche Einfluss überwiegt.
Beispiel: Ein durch generative KI erstelltes Bild oder Drehbuch lässt sich nicht urheberrechtlich schützen. Ein Drehbuch, bei dem die KI Formulierungen sowie Grammatik- und Rechtschreibfehler überarbeitet hat, ließe sich sehr wohl durch das Urheberrecht schützen. Angestrebt hatte den Schutz von KI-Werken Stephen Thaler, Geschäftsführer der Firma Imagination Engines. Dessen KI-System Creativity Machine hatte ein Bild erstellt, das das Unternehmen sich schützen lassen wollte. Dies wurde aber mehrfach abgeschmettert.
Die Drehbuchautoren in Hollywood streiken – auch wegen den KI-Plänen der Studios.
Thaler wollte sich ein Urheberrecht auf das entsprechende Bild sichern, scheiterte aber, weil kein Mensch daran aktiv mitgearbeitet habe. Die Gerichte betonten in den Vereinigten Staaten stets, dass ein rein durch generative KI erstelltes Werk nicht geschützt werden könne. Denn es sei keine menschliche Kreativität im Spiel und es gebe somit auch keinen menschlichen Urheber.
Hollywood könnte vor Problemen stehen
Für Hollywood ist das Urteil ebenfalls relevant. Reine KI-Drehbücher würden sich somit in den USA auch nicht urheberrechtlich schützen lassen. Allerdings ist man in Hollywood nicht nur bei der Buchführung kreativ, sondern könnte auch dieses Problem entgehen. Etwa könnte man Drehbücher via KI erstellen lassen und dann behaupten, ein Mensch habe so lange daran herumgedoktert, bis es perfekt sei – und die menschliche Leistung überwiege.
Da könnte es in Zukunft wohl noch viele Debatten geben.