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Paramount+ with Showtime will vorwiegend auf Franchises setzen

Paramount+ wird mit Showtime verschmelzen. Damit soll auch eine Neuaufstellung der Inhalte zugunsten von zentralen Franchises einhergehen.

So hatten wir ja schon aufgegriffen, dass Paramount+ und Showtime zusammenrücken sollen. In vielen Ländern, etwa Deutschland, landen ohnehin bereits Inhalte des US-Pay-TV-Senders im Streaming-Angebot von Paramount+. Der Zusammenschluss soll aber eben auch inhaltliche Veränderungen des Programms bedingen. Demnach will man bei zukünftigen Produktionen vor allem auf Franchises blicken.

Das heißt im Klartext, es geht um Produktionen, die sich durch Ableger ausbauen lassen. Geplant sind etwa schon neue Formate zu „Billions“ und auch „Dexter“. Die zuletzt genannte Serie soll ein Prequel erhalten, das sich um den jungen Dexter Morgan drehen wird. Als Vorbild soll wohl „Yellowstone“ herhalten, das ebenfalls sukzessive ausgebaut worden ist.

Derzeit sind bis zu vier Spin-offs zu „Billions“ geplant, welche unter anderem die Arbeitstitel „Millions“ und „Trillions“ tragen. Neben dem genannten Prequel zu „Dexter“ soll es auch weitere Ableger zu einzelnen Charakteren geben – etwa dem Trinity Killer. Auch von der Spionage-Thriller-Serie „The Bureau“, die auf einem Hit aus Frankreich aufbaut, verspricht sich Paramount / Showtime offenbar einiges.

Paramount+ und Showtime schießen Serien ohne Franchise-Potenzial ab

Umgelehrt haben Paramount+ und Showtime bereits Serien eingestellt, bei denen nicht das Potenzial gesehen wird, daraus größere Marken aufzubauen. Deswegen sind etwa „American Gigolo“, „Let the Right One I“ und „Three Women“ bereits ins Aus geschossen worden. Diese Aufräumaktion erinnert an vorherige Schritte von Warner Bros. Discovery.

Am Ende orientiert man sich da bei Paramount+ und Showtime offenbar auch Disneys Modell: Dort stampft man zu Marken wie Star Wars oder Marvel ebenfalls stets neue Ableger aus dem Boden. Ob dieses Muster auch für Paramount funktioniert, muss uns die Zeit zeigen.

Wer zeigt den Super Bowl 2023 in Deutschland? Football-Großereignis im TV und Stream

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Der 57. Super Bowl wird in der Nacht vom 12. auf den 13. Februar 2023 ausgetragen. Doch wer zeigt das Football-Großereignis im Fernsehen und Stream?

Der Super Bowl ist eines der weltweit beliebtesten Sportereignisse der Welt. Auch in Deutschland verfolgen viele Interessierte das Mega-Event. Und nicht nur das, ein Großteil davon verfolgt sogar die komplette NFL-Saison bis zu diesem Höhepunkt. Diejenigen wissen dann vermutlich bereits, wo man den 57. Super Bowl (Super Bowl LVII) live verfolgen kann. Für alle anderen haben wir einen kleinen Guide zusammengestellt, wie ihr das Sportereignis auch in euren eigenen vier Wänden verfolgen könnt.

Supoer Bowl LVII die Basics:

Der 57. Super Bowl beginnt am 12. Februar 2023 mit dem Kick-Off um 16:30 Uhr lokaler Zeit im State Farm Stadium in Glendale, Arizona. In Deutschland startet das Event mit Zeitverschiebung am 13. Februar 2023 um 00:30 Uhr. In diesem Jahr treffen die Philadelphia Eagles auf die Kansas City Chiefs. Wie auch in den vergangenen Jahren gibt es ein aufwendiges Programm vor dem Kick-Off, die große Halbzeit-Show unter anderem mit Superstar Rihanna und am Montagmorgen steht dann auch der Gewinner der NFL-Saison fest.

Wer überträgt den Super Bowl 57 im TV und Stream?

Hierzulande sichert sich wieder einmal ProSieben das Sport-Highlight und überträgt dieses auch live im Fernsehen. Parallel wird der Livestream von ProSieben auch über Joyn bereitgestellt.

Dazu gesellt sich noch ran.de, die den Super Bowl im Livestream zeigen, oder man begnügt sich mit dem Live-Ticker auf ran.de. Als weiterer Player im Streaming-Game hält DAZN wohl wieder den amerikanischen Livestream bereit. Hat man kein aktives DAZN-Abonnement, muss man aber mindestens 24.99 Euro für das „DAZN Standard“-Abo (für einen Monat) hinlegen.

Als letzte und womöglich günstige Variante (zumindest wenn man sich den US-Livestream geben möchte) gibt es dann noch den NFL Game Pass, den man jetzt als „Super Bowl Pass“ zum fixen Preis von nur 0.99 Euro buchen kann. Mit dabei ist dann der Super Bowl 57 Live und On Demand, die Apple Music Halftime Show, die Original-US-Übertragung mit den lustigen Werbespots uvm.

Zusammenfassung Super Bowl 57:

  • Der Super Bowl 57 startet am 13. Februar 2023 um 00:30 Uhr in Deutschland
  • Im Fernsehen überträgt ProSieben das Event live
  • Ebenso im Stream auf Joyn, Ran.de, Joyn oder mit dem NFL Game Pass
  • Es treffen die Philadelphia Eagles auf die Kansas City Chiefs
  • Gespielt wird im State Farm Stadium in Glendale, Arizona
  • Die Halbzeit-Show wird angeführt von Rihanna

Disney will wohl seine Streaming-Produktionen an Konkurrenten lizenzieren

Disney+ fährt weiterhin Verluste ein. CEO Bob Iger will das wohl damit ausgleichen, dass einige Filme und Serien des Streaming-Angebots auch an Partner lizenziert werden.

Wir hatten erst kürzlich darüber berichtet, dass viele Streaming-Anbieter aktuell Geld verbrennen und weit entfernt von der Gewinnzone sind. Das gilt auch für Disney+. Das Unternehmen mit der Maus hegt offenbar besondere Pläne, um in die schwarzen Zahlen zu kommen. Zuletzt hatte man ja bereits in den USA die Preise für das Abonnemnt erhöht. Doch ein anderer Weg soll es sein, die Eigenproduktionen von Disney+ an Partner zu lizenzieren.

Das klingt zunächst widersinnig. Denn die exklusiven Inhalte sollen ja gerade Abonennten anlocken. Doch zuletzt musste Disney für sein Streaming-Geschäft Verluste über 1,5 Mrd. US-Dollar ausweisen. Die Eigenproduktionen wie „The Mandalorian“ sind kostspielig, doch Gewinne bringen sie nicht. Da muss sich also etwas ändern. Und in der Vergangenheit spülten Lizenzen bei Disney eben sehr viel Geld in die Kassen. Da hatte man etwa ja auch mal ein lukratives Abkommen mit Netflix laufen, aus dem Serien wie „Daredevil“ hervorgingen.

"Daredevil" soll in einer neuen Serie zurückkehren.
„Daredevil“ soll in einer neuen Serie zurückkehren.

Überraschend wäre der Schritt von Disney nicht: Warner Bros. Discovery hatte ebenfalls begonnen, seine Inhalte bei HBO Max zu horten, schiebt mittlerweile in den USA aber auch wieder mehr Content zur Konkurrenz, weil die Einnahmen locken. Derzeit ist aber noch unklar, ob Disney bevorzugt Katalogtitel wieder verstärkt an Dritte weiterreichen könnte oder ob es da auch um aktueller Produktionen geht.

Disney+: Eigenproduktionen vielleicht temporär im Free-TV?

Aus unserer Sicht wäre es eine kluge Idee, Eigenproduktionen wie „The Mandalorian“ vielleicht temporär an Free-TV-Sender zu lizenzieren. Nach den Ausstrahlungen im linearen Fernsehen könnten sicherlich viele Zuschauer auf den Geschmack kommen und dann auch bei Disney+ hereinschauen. Auch mit Filmen könnte man auf diese Weise verfahren. Doch warten wir es einmal ab: Konkretere Pläne fehlen aktuell noch.

Mini LED: Wachstum bis 2027, danach folgt das langsame Ende

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Die Mini-LED-Technologie setzt ihren unaufhaltsamen Siegeszug fort und wird auch in den nächsten Jahren das Display-Segment dominieren. Doch auch der Absturz der Technologie ist wohl schon vorprogrammiert.

Bis 2025 werden laut den Marktforschern der DSCC mobile Endgeräte den Markt antreiben. Apple allein hat einen hohen Bedarf an Mini-LED-Panels für seine MacBook Pro und iPad Pro. Im vierten Quartal 2022 wurden bereits 5,6 Millionen Mini-LED-Panels ausgeliefert, wobei allein 2,2 Millionen auf das Konto der MacBook Pro gingen und 1,6 Millionen auf die iPads entfielen. Der Einfluss von Apple auf den Mini-LED-Markt ist unbestreitbar.

Apple ist Segen und Fluch für Mini-LED

Doch bereits ab 2024 plant Apple einen Wechsel zu OLED-Technologie für seine iPads, und ab 2025 sollen auch die MacBook Pro auf OLED umsteigen. Der Mini-LED-Markt wird somit zunehmend von Monitoren und Fernsehgeräten dominiert werden. Das Wachstum von Mini-LED ist somit einerseits gesichert, andererseits aber auch bereits vorprogrammiert, zu stagnieren und abzufallen. Aber wer weiß, vielleicht bringt die Zukunft ja noch weitere Überraschungen und Innovationen hervor, die uns das Display-Segment revolutionieren werden.

Mini LED wird wohl 2027 seinen Höhepunkt erleben.
Mini LED wird wohl 2027 seinen Höhepunkt erleben.

Doch wie es im Technologie-Markt oft der Fall ist, wird der Erfolg von Mini LED wohl nur von kurzer Dauer sein. Denn auch wenn die Prognosen der DSCC ein erfreuliches Bild zeichnen, so ist der Absturz der Technologie bereits vorprogrammiert. Im Jahr 2027 soll demnach der Höhepunkt erreicht werden und danach geht es abwärts.

OLED-Bildschirme machen sich breit

OLED-Bildschirme werden LCDs dann zunehmend verdrängen, denn diese sind technisch den Mini-LED-Beleuchtungen überlegen. Anders als die Mini-LED-Technologie haben OLEDs selbstleuchtende Pixel, die eine hervorragende Farbdarstellung und tiefes Schwarz bieten. Zudem ist es bei OLED-TVs möglich, einzelne Pixel komplett auszuschalten, wodurch nicht nur der Stromverbrauch gesenkt werden kann, auch die Detail- und Kontrastdarstellung verbessert sich drastisch.

Auch im Gaming-Bereich haben OLED-TVs Vorteile gegenüber Mini-LED-Beleuchtungen. Denn bei der Mini-LED-Technologie muss die Hintergrundbeleuchtung im Gaming-Modus simpler angesteuert werden, um den Input-Lag niedrig zu halten. Das kann zu Einbrüchen in der Bildqualität führen, die bei OLED-TVs nicht auftreten. Aber mit OLED ist nicht alles so rosig. Die Helligkeit bei großflächigen Darstellungen ist geringer als bei Mini-LED und wer primär ergebnisorientiert zockt, der findet sich womöglich eher im Mini-LED-, als im OLED-Lager wieder.

Mini LED ist nicht zu verwechseln mit Micro LED

Obacht: Während Mini LED eine Hintergrundbeleuchtung für LCDs meint, gibt es mit Micro LED auch eine neue Display-Technologie, die aktuell aber noch extrem teuer ist. Weitere, potenzielle Nachfolger könnten NanoLEDs sein. Auch dies steht für eine eigenständige Technik. Es ist zu erwarten, dass sich Mini LED in den kommenden Jahren immer stärker in der TV-Mittelklasse etabliert. Das Premium-Segment wird aber zunehmend von OLED dominiert.

„Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“: 100 Mio. Zuschauer

Die Fantasy-Serie „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ kann mittlerweile 100 Mio. Zuschauer verbuchen. Die meisten User haben die erste Staffel aber nicht zu Ende geschaut.

Bekannt gegeben hat Amazon seine Erfolgsmeldung im Zuge der Verkündung der letzten Quartalszahlen. Auch wenn „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ bei den Kritikern sehr gut weggekommen ist, spielen die Zuschauerbewertungen auf Portalen wie Rotten Tomatoes auf einem sehr niedrigen Niveau. Viele Tolkien-Fans oder auch nur Freunde der Verfilmungen von Peter Jackson haben die mangelnde Werktreue bemängelt. Generell wurden die Charaktere und Drehbücher vielfach scharf kritisiert – aus unserer Sicht zurecht.

Das ändert aber nichts daran, dass die Serie bisher für Amazon wohl ein kommerzieller Erfolg ist. So sei „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ laut Amazon die bisher meistgesehene Amazon-Original-Serie. Allerdings: 100 Mio. Zuschauern stehen 24 Mrd. gestreamte Minuten gegenüber. Rechnet man nun die Anzahl der Episoden, acht sind es an der Zahl, und die jeweiligen Spielzeiten gegen, kommt man zu dem Ergebnis, dass viele Zuschauer die Serie vor dem Finale abgebrochen haben. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass es auch Anwender gibt, die sich Folgen mehrmals ansehen.

Spannend wird also, wie viele Menschen bei Staffel 2 erneut einschalten. Bei Season 2 sollen im Übrigen ausschließlich Frauen Regie führen. Die Produktion läuft bereits. Uns ist wiederum egal, ob Frauen, Männer oder non-binäre Menschen die Regie übernehmen: Auf das Ergebnis kommt es an. Uns ließ Season 1 da leider kalt. Daher werden wir auch bei Runde 2 nicht dranbleiben – ihr?

„Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“: Neuzugänge beim Cast

Vor der Kamera sind auch einige neue Darsteller an Bord: Oliver Alvin-Wilson, Stuart Bowman, Gavi Singh Chera, William Chubb, Kevin Eldon, Will Keen, Selina Lo und Calam Lynch, Gabriel Akuwudike, Yasen Atour, Ben Daniels, Amelia Kenworthy, Nia Towle, Nicholas Woodeson und Sam Hazeldine. Dabei dreht sich „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ um das zweite Zeitalter, spielt also weit vor den Büchern bzw. Verfilmungen von Peter Jackson, sodass der Titel „Der Herr der Ringe“ inhaltlich auch eigentlich weniger passt, aber aus Marketing-Aspekten gewählt worden ist.

 

Großes Schnäppchen-Update auf Apple iTunes: 4K Filme für 3.99 / 4.99 und 5.99 EUR!

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Tabula Rasa auf iTunes! Schnäppchen-Filme, die seit Wochen für kleines Geld in 4K-Qualität angeboten wurden, sind jetzt gegen hochwertige Nachfolger ausgetauscht worden! 4K-Filme bereits ab 3.99 Euro sichern!

Update II: Leider sind die iTunes Schnäppchen nicht mehr aktuell. Vielleicht findest du unter unseren aktuellen Angeboten etwas Interessantes:

Update: Apple hat weitere Filme für 3.99 und 4.99 Euro in seine Aktion aufgenommen. Darunter viele Titel mit Tom Hanks (Sakrileg, Illuminati, Philadelphia usw.), den ersten Hellboy, 2012, Terminator die Erlösung uvm.

Originalbeitrag: Erst gestern haben wir unser iTunes-Schnäppchen-Special erneut aktualisiert. Und einen Tag später dürfen wir uns erneut durch unzählige Angebote arbeiten. Aber selbst, wenn mit der Auflistung einige Arbeit verbunden ist, es freut uns extrem, dass Apple wieder eine neue Aufstellung an günstigen 4K Filmen für uns bereithält. Freut euch unter anderem auf die Matrix-Trilogie, Stanley Kubricks Shining (Fun Fact: Der Schnee im Film war Salz und kein Schnee, weil beim Dreh zu warm war), mehrere Lego-Filme, Spaceballs, Inception, Edge of Tomorrow, Interstellar, Blade, Blade Runner: Final Cut uvm.

iTunes 4K Filme für 3.99 Euro

iTunes 4K Filme für 4.99 Euro

iTunes 4K Filme für 5.99 Euro

Netflix rudert zurück und kündigt neue Vorgehensweise für gesperrte Geräte an

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Netflix hat sich viele Gedanken darüber gemacht, wie man effektiv gegen das Teilen von Login-Informationen vorgehen kann. Beim Thema Geräteverwaltung strebt der Streamingservice jetzt eine neue Vorgehensweise an. 

Erst vor ein paar Tagen hatte Netflix bekannt gegeben, wie Login-Informationen, freigeschaltete Geräte und die „Home-Zone“ zukünftig verwaltet werden, damit ein Account nicht von Nutzern außerhalb des Haushalts genutzt werden kann. Geblockte Geräte mussten sich alle 31 Tage in das heimische WiFi einloggen und unterwegs sollen Smartphone, Tablet und Co. mit einem Freischaltcode für 7 Tage aktiviert werden. Diese Vorgehensweise ist vielleicht effektiv, jedoch nicht sehr praktikabel. Sie bestraft eigentlich diejenigen, die ihren Account nicht mit anderen teilen und fortan mit Freischaltcodes und ähnlichem hantieren müssen.

Freischalt-Code per Email oder SMS

Netflix spendiert Premium-Nutzern gleich zwei Verbesserungen.
Das Thema Account-Sharing auf Netflix wird in den nächsten Wochen sicherlich viele beschäftigen.

Netflix hat eingesehen, dass man wohl über das Ziel hinausgeschossen ist und hat seine Seite zum Thema „Teilen eines Netflix-Accounts“ aktualisiert. Fortan wird es so sein, dass ein Gerät vom Account-Besitzer einmalig freigeschaltet werden muss. Das passiert mit einem 4-stelligen Code, der entweder an die Email oder Handynummer (SMS) des Besitzers versendet wird. Dieser muss dann innerhalb von 15 Minuten eingegeben werden, um Netflix auf dem jeweiligen Gerät nutzen zu können.

Regelmäßige Geräteprüfung erforderlich?

Selbst wenn sich die Geräte im Haushalt befinden (wird definiert über IP-Adressen und Geräte-IDs), lässt es Netflix derzeit offen, ob sie in festen Abständen bereits registrierte Geräte nochmals abfragen. Im FAQ von Netflix heißt es „Die Geräteüberprüfung kann regelmäßig erforderlich sein.“. Außerhalb der „Home-Zone“ werden ihr auf jeden Fall einen Code abfragen müssen. Das dürfte der Fall sein, wenn ihr in ein anderes Land reist, aber auch, wenn ihr nur mit Bus und Bahn unterwegs seid.

Was hat sich geändert? Im Endeffekt bleiben die Vorgehensweisen zur Bekämpfung des Account-Sharings nervig. Uneingeschränkte Nutzung von Netflix sollte nur der-/diejenige bekommen, die das Gerät im Heim-WiFi nutzt und das mindestens einmal pro Monat. Jetzt wird dieses Vorgehen etwas entschärft und primär mit Freischalt-Codes geregelt, die jedoch nur der Besitzer des Accounts erhält (Email oder SMS). Account-Besitzer könnten die Codes auch an Freunde und Kollegen weiterleiten, jedoch stellt sich die Frage, ob man alle paar Tage sich von dieser Praxis nerven lassen möchte.

Mehr Beiträge zum Thema „Netflix“:

Xbox Cloud Gaming: Möglicherweise bald Streaming von gekauften Spielen

Microsoft könnte abwägen, sein Cloud-Gaming-Angebot zu erweitern. Auch gekaufte Spiele könnten bald eingebunden werden.

Aktuell läuft es folgendermaßen: Wenn ihr den Xbox Game Pass Ultimate abonniert habt, könnt ihr viele Spiele aus der Flatrate auch via Cloud-Gaming nutzen. Die Spielstände werden natürlich synchronisiert. Das heißt, ihr könnt etwa unterwegs eine Session am Smartphone anfangen und später nahtlos weiter an der Konsole zocken.

Was bisher jedoch leider nicht möglich ist: Das Zocken gekaufter Spiele in der Cloud. In der Vergangenheit hatte Microsoft diese Option immerhin vage angedeutet. Geschehen ist in dieser Hinsicht aber bisher nichts – bis jetzt. Zumindest gibt es mittlerweile einen Hinweis darauf, dass da doch mehr folgen könnte. Denn ein Nutzer der Xbox-App hat an seinem Samsung TV für das nicht (mehr) im Game Pass enthaltene Spiel „GTA V“ eine Cloud-Gaming-Option entdeckt.

"GTA V" weist auf das Zocken via Cloud-Gaming hin, ist aber nicht im Game Pass enthalten.
„GTA V“ weist auf das Zocken via Cloud-Gaming hin, ist aber nicht im Game Pass enthalten.

Laut dem User, der diese Option an seinem Samsung-TV über die Xbox-App im Gaming Hub entdecken konnte, funktioniert das Cloud-Gaming trotz des vorhandenen Buttons jedoch nicht. Will er es starten, wird nur die Xbox-App neu geladen. Möglicherweise könnte sich aber bald etwas tun?

Xbox Cloud Gaming: Breiteres Feature oder Exklusivdeal mit Samsung?

Offen ist, ob Microsoft das Cloud-Gaming für gekaufte Spiele dann vielleicht erst in einer Zusammenarbeit mit Samsung über den Gaming Hub an TVs der Südkoreaner verfügbar macht oder die Funktion direkt breiter für alle verteilt. Beides wäre durchaus möglich. Technisch gibt es da jedoch für die Redmonder noch sehr viel zu tun, vergleicht man mit dem haushoch überlegenen Nvidia GeForce Now. Letzteres bietet wesentlich höhere Auflösungen, Framerates und die überlegene Kompression.

Nvidia hat AV1 für GeForce Now bestätigt.

Zumal Nvidia sogar schon AV1 als Codec einspannt. Bei Nvidia könnt ihr im Übrigen gar keine Spiele kaufen – das Cloud-Gaming-Angebot GeForce Now setzt vielmehr auf euren Spielesammlungen bei Steam, dem Epic Games Store GOG.com und mehr auf.

LG erweitert den webOS Hub um Apps und Funktionen von Apple

LG bietet seine Plattform webOS in Form des webOS Hubs auch Partnern an. Hier hat man nun auch Apps und Funktionen von Apple ins Boot geholt.

So hatten wir schon über den webOS Hub berichtet: Dabei handelt es sich um LGs Version des Betriebssystems für externe Partner. Mit über 200 anderen Anbietern will man da bereits international kooperieren. Auf den Zug aufgesprungen sind etwa Blaupunkt, Hyundai und weitere Marken wie Konka. LG hat bereits angekündigt, möglichst viele TV-Hersteller für die Plattform gewinnen zu wollen.

Die jetzt bestätigte Einbindung von Apple TV bzw. Apple TV+, Apple Music, aber auch den Funktionen Apple AirPlay 2 und HomeKit sowie der Home-App, dürfte die Zugkraft des webOS Hubs erhöhen. LG selbst konnte die genannten Features natürlich schon unter webOS an eigenen TV-Modellen verwenden. Mittlerweile erhalten aber eben externe Partner die gleiche Chance.

Auch Apple AirPlay 2 ist über den webOS Hub möglich.
Auch Apple AirPlay 2 ist über den webOS Hub möglich.

Dabei geht es natürlich darum, dass LG die Reichweite seiner Plattform erhöhen möchte. Je mehr Partner den webOS Hub einsetzen, desto mehr Zuschauer erreicht man potenziell. Und dadurch kann man dann Werbekunden gewinnen, die im System ihre Anzeigen den Nutzern unterjubeln. Denn leider wird Werbung direkt in den TV-Oberflächen zu einem immer größeren Geschäftsfeld. Auch Samsung hat da mit Tizen etwa größere Ambitionen.

LG webOS Hub: In Deutschland noch ein eher unbeschriebenes Blatt

Aktuell sieht es jedoch noch so aus, dass vor allem hierzulande eher unbekannte Hersteller und Marken den webOS Hub einspannen. So findet die Plattform in erster Linie für Einstiegs-TVs Verwendung. Da sollte man mal abwarten, wie sich das Ganze noch im weiteren Jahresverlauf entwickelt. Dank Apple Home bzw. HomeKit kann der webOS Hub dann ja auch als Schaltzentrale fürs Smart Home herhalten.

Auch Apple Music erreicht den webOS Hub.
Auch Apple Music erreicht den webOS Hub.

Einschränkung: Apple AirPlay 2 und HomeKit erreichen nur aktuelle OLED- und LCD-TVs mit mindestens dem webOS Hub 2.0. Die anderen Funktionen kommen auch für ältere Geräte.

Netflix-Film „Im Westen nichts Neues“ erscheint auf 4K UHD Blu-ray!

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Premiere einer Netflix-Verfilmung auf 4K UHD Blu-ray! Die Neuinterpretation von „Im Westen nichts Neues“ wird als 4K Blu-ray Mediabook inkl. Dolby Vision und Dolby Atmos veröffentlicht!

Im Westen nichts Neues? Wenn wir ganz weit in den Westen blicken, ins Hauptquartier von Netflix, dann gibt es dort durchaus Neues zu berichten! Die Neuverfilmung des Antikriegsfilms, welcher bislang exklusiv auf dem Streamingservice Netflix zu sehen war, erscheint hierzulande auch auf 4K UHD Blu-ray! Somit bekommt ihr den audiovisuell aufwendig produzierten Epos in bestmöglicher Qualität geliefert. Wer gehen hier von einem nativen 4K Master aus, dessen Kontrastumfang mit HDR10 und Dolby Vision erweitert wurde. Zudem soll Dolby Atmos einen umwerfenden 3D-Sound bieten.

Im Westen nichts Neues in 4K mit Dolby Vision und Dolby Atmos

Umgesetzt wurde die 4K UHD Blu-ray von „Im Westen nichts Neues“ von Capelight Pictures. Der Film erzählt die Geschichte des jungen Soldaten Paul und seinen Freunden, die getrieben durch die Propaganda es gar nicht erwarten konnten, in den Krieg zu ziehen. Die Realität ist aber eine ganz andere. Junge Schulabsolventen dienen an der Front als Kanonenfutter, nicht mehr als eine Schachfigur in einem Spiel, das niemand gewinnen kann.

Nominiert für 9 Oscars

Wir haben uns „Im Westen nichts Neues“ auf Netflix bereits angesehen und waren von der Inszenierung des Films mehr als begeistert. Das Thema aufgrund seiner Tragik sehr schwer und ist vielleicht nicht optimal, um einen stressigen Tag ausklingen zu lassen. Den Film sollte man aber auf keinen Fall verpassen und mit dem Release auf 4K UHD Blu-ray sollte man darüber nachdenken, den Blockbuster in seine Filmsammlung aufzunehmen. 9 Oscar-Nominierungen, unter anderem für „Bester Film“, „Beste Regie“ und „Beste visuelle Effekte“, versprechen auf jeden Fall einen hohen Unterhaltungsgrad.

Mehr Filme auf 4K Blu-ray findest du in unserem Special!