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JBL Bar 1300: Neue Soundbar mit Dolby Atmos und DTS:X kostet 1.499 Euro

JBL hat sinen neuen Klangriegel JBL Bar 1300 vorgestellt. Die Soundbar beherrscht sowoh Dolby Atmos als auch DTS:X und kostet 1.499 Euro.

JBL präsentiert mit der Bar 1300 eine Soundbar, die über ihre abnehmbaren, kabellosen Surround-Lautsprecher punkten soll. Diesen Kniff nutzte der Hersteller auch schon für Vorgängermodelle. Die JBL Bar 1300 ist mit 15 Kanälen ausgestattet und bietet auch MultiBeam-Technologie von Haman. Sechs nach oben gerichtete Treiber sollen dafür sorgen, dass der Klang auch von oben zum Hörplatz reflektiert wird.

JSB Bar 1300 mit abnehmbaren Surround-Lautsprechern

Mit dabei: ein externer, kabelloser 10-Zoll-Subwoofer. Die beiden abnehmbaren Satelliten sind akkubetrieben und können bei Bedarf hinter dem Zuschauer platziert werden – ohne Kabel oder eigene Stromanschlüsse. Darüber hinaus lassen sich die abnehmbaren Lautsprecher mit einem beliebigen Bluetooth-Gerät verbinden, um sie als eigenständige Lautsprecher zu verwenden oder gemeinsam für Stereosound zu koppeln. Hat natürlich Vor- und Nachteile gegenüber klassischen Rear-Lautsprechern. Denn da sie mit Akkus betrieben werden, müssen sie immer wieder aufgeladen werden.

Die JBL Bar 1300 verfügt über zwei abnehmbare Satelliten.
Die JBL Bar 1300 verfügt über zwei abnehmbare Satelliten.

Die JBL Bar 1300 ist mit der PureVoice-Technologie von Harman ausgestattet. Diese optimiert die Sprachverständlichkeit. Auch ist die JBL Bar 1300 mit sprachgesteuerten Lautsprechern kompatibel und bietet via Alexa, Google Assistant oder Siri die Möglichkeit, die Musik der Nutzer über die Soundbar zu streamen. Die Soundbar ermöglicht außerdem Zugriff auf über 300 Online-Musik-Streaming-Dienste über AirPlay 2, Alexa Multi-Room
Music (MRM) und Chromecast built-in.

JBL Bar 1300: Bereits ab Februar 2023 im Handel

Die JBL Bar 1300 ist ab Februar 2023 für eine unverbindliche Preisempfehlung von 1.499,00 Euro bzw. 1.669,00 CHF auf JBL.com erhältlich. Es ist auch die Verbindung zur mobilen App JBL One möglich, um etwa einen Equalizer zu nutzen oder Firmware-Updates aufzuspielen. Mit einer Gesamt-Systemleistung von 1.170 Watt und HDMI eARC ist man hier gut ausgerüstet für Film- und Spiele-Unterhaltung, zumal auch Dolby-Vision-Passthrough funktioniert.

Die JBL Bar 1300 unterstützt natürlich HDMI eARC.
Die JBL Bar 1300 unterstützt natürlich HDMI eARC.

Selbst eine Kalibrierungsfunktion ist bei dieser Soundbar an Bord. Die weiteren, technischen Daten findet ihr unten.

Technische Daten der JBL Bar 1300

  • Soundsystem: 11.1.4-Kanal
  • Gesamtleistung des Lautsprechers: 1.170 W
  • Ausgangsleistung der Soundbar: 650 W
  • Ausgangsleistung des Surround-Lautsprechers: 2x 110 W
  • Ausgangsleistung des Subwoofers: 300 W
  • Soundbar-Lautsprechertreiber: 6 Racetrack-Treiber (46 x 90 mm), 5 Hochtöner 0,75 Zoll (20 mm), 4 aufwärts gerichtete Vollbereichs-Treiber 2,75 Zoll (70 mm)
  • Surround-Lautsprechertreiber: (46 x 90 mm) Racetrack-Treiber, 0,75 Zoll (20 mm) Hochtöner, 2,75 Zoll (70 mm) Vollbereichs-Treiber, 2 x (48 x 69 mm) rechteckiger, abgerundeter Passivradiator
  • Lautsprechertreiber Subwoofer: 10 Zoll (260 mm)
  • Abnehmbare Surround-Lautsprecher: bis zu 10 Stunden Wiedergabezeit (kann je nach Inhaltstyp und Lautstärke variieren)
  • HDMI-Videoeingänge: 3 HDMI-Videoausgang (mit Enhanced Audio Return Channel, eARC): 1 HDMI HDCP-Version: 2.3
  • HDR-Passthrough: HDR10, Dolby Vision
  • Audiospezifikation Frequenzgang: 33 Hz – 20 kHz (-6 dB)
  • Audioeingänge: 1 optisch, Bluetooth, USB (USB-Wiedergabe ist in der US-Version erhältlich. Für andere Versionen ist USB nur für Wartungen vorgesehen.)
  • Bluetooth-Version: Haupt-Soundbar: 5.0, abnehmbarer Surround-Lautsprecher – 5.2
  • WLAN: IEEE 802.11 a/b/g/n/ac/ax (2,4 GHz/5 GHz)
  • Soundbar-Gesamtabmessungen (B x H x T): 1.376 x 60 x 139 mm
  • Soundbar-Hauptabmessungen (B x H x T): 1.000 x 60 x 139 mm
  • Abmessungen der abnehmbaren Surround-Lautsprecher (jeweils) (B x H x T): 202 x 60 x 139 mm
  • Abmessungen des Subwoofers (B x H x T): 305 x 440,4 x 305 mm
  • Gewicht der Soundbar: 4,3 kg
  • Gewicht der abnehmbaren Surround-Lautsprecher (jeweils): 1,17 kg
  • Gewicht des Subwoofers: 10 kg
  • Preis: 1.499 Euro

„Rocky: The Knockout Collection“ am 28.02.2023 auf UHD Blu-ray mit Dolby Vision

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Es ist offiziell: „Rocky: The Knockout Collection“ erscheint am 28.02.2023 auf UHD Blu-ray. Leider sind jedoch nur die ersten vier Filme enthalten.

Update: Die Knockout-Collection sowie Steelbook-Varianten der einzelnen Filme sind ab sofort vorbestellbar:

Originalbeitrag: Es hieß ja kürzlich, dass sich die Filmreihe „Rocky“ in 4K verzögern würde. Diese Gerüchte behalten aber nur teilweise recht: So erscheint „Rocky: The Knockout Collection“ auf Ultra HD Blu-ray tatsächlich in den USA am 28. Februar 2023 im Vertrieb von Warner Bros. Allerdings enthält jene Sammlung nur die ersten vier Filme der Reihe. Es fehlen also „Rocky V“ sowie der finale Film „Rocky Balboa“.

4K Restauration der Rocky-Klassiker

Dafür liegt „Rocky IV“ in gleich zwei Schnittfassungen vor. Einmal wäre das die gewohnte Kinoversion und einmal als neu erstellter „Rocky vs. Drago: The Ultimate Director’s Cut“. Diese Variante hatte Sylvester Stallone während der Pandemie neu erstellt und diverse Änderungen vorgenommen. Sie wird auch im 4K-Set enthalten sein. Freilich könnt ihr damit rechnen, dass die „Rocky“-Streifen nicht nur auf UHD Blu-ray erscheinen, sondern in 4K auch die üblichen VoD-Anbieter wie Apple iTunes erreichen.

Für Deutschland fehlt noch ein Erscheinungstermin für „Rocky: The Knockout Collection“. Wir rechnen, da Warner Bros. den Vertrieb übernimmt, mit einer zeitnahen Ankündigung. In den USA wird des neben dem Bundle auch Einzel-Releases der Filme in Steelbooks geben. Auch hier fehlen noch Angaben für Europa bzw. Deutschland.

„Rocky“ in Dolby Vision

Feine Sache: Die Filme um Sylvester Stallone als Underdog „Rocky“ erscheinen in 4K mit HDR10 und auch Dolby Vision. Für den Ton setzt man jedoch nicht auf Dolby Atmos, sondern auf DTS-HD Master Audio 5.1. Warum „Rocky V“ und „Rocky Balboa“ fehlen? Es heißt, dass Stallone ebenfalls an neuen Schnittfassungen dieser beiden Filme arbeite. Daher sollen sie erst als UHD Blu-rays erscheinen, wenn die neuen Versionen final sind. Das wird wohl noch im Jahresverlauf 2023 der Fall sein.

Insofern ist es möglich, dass die ganze Sache wie bei „Star Trek“ endet: Später wird sicher noch eine zweite Box folgen, die dann die Filme 1-6 enthält.

Samsung S95C: Neuer Premium QD-OLED TV mit One Connect Box und 77 Zoll

Mit dem S95C QD-OLED-Fernseher zeigt Samsung, wie wichtig dem Unternehmen das OLED-Segment geworden ist. Das Premium-Modell ist mit einer One-Connect-Box ausgestattet und zusätzlich als 77 Zoll-Variante erhältlich. 

Das OLED-Line-up von Samsung Electronics wird in 2023 ausgebaut. So wird es in diesem Jahr gleich zwei Modellreihen, den S90C (ähnlich wie das Vorjahresmodell) und den S95C (Premium OLED TV) geben. Letzterer ist mit einem neuen Quantum Dot OLED Panel von Samsung Display ausgestattet, das eine maximale Helligkeit von 2.000 nits erreichen soll. Diese Werte wurden von Samsung jedoch noch nicht bestätigt, man erkennt jedoch im direkten Vergleich mit dem S90C doch eine veränderte Bildqualität. Farbspitzen werden besser herausgearbeitet und subjektiv würden wir dem OLED Fernseher eine noch bessere Anti-Reflexions-Eigenschaft attestieren.

S95C 55 ZollS95C 65 ZollS95C 77 ZollS90C 55 ZollS90C 65 Zoll
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S95C QD-OLED TV mit One Connect Box

Samsung verkabelt den S95C OLED TV mittels One Connect Box
Samsung verkabelt den S95C OLED TV mittels One Connect Box

Alles sicherlich sehr spannend, doch der S95C legt in vielen Belangen noch eine Schippe oben rauf. Erhältlich ist die Variante übrigens in 55, 65 und neu 77 Zoll, womit die Gerüchte der letzten Wochen bestätigt wären. Eine 49 Zoll-Variante stand noch im Raum, wurde jedoch nicht im Rahmen der CES 2023 vorgestellt. Das System profitiert auch von der externen Anschluss-Lösung, der One Connect Box, die nur mit einem dünnen Kabel mit dem superschlanken OLED-Display verbunden wird. Das Chassis des Samsung S95C OLED TV wurde überarbeitet und wirkt jetzt wie aus einem Guss. Das Display misst nicht einmal einen Zentimeter in der Tiefe und dürfte sich damit wirklich großartig für Wandinstallationen eignen.

144Hz und AMD FreeSync Premium Pro

S95C OLED TV: Strahlende Farben dank spiegelungsarmem Display
S95C OLED TV: Strahlende Farben dank spiegelungsarmem Display

Wie die Vorgänger OLEDs von Samsung unterstützt auch der S95C 4K-Videosignale mit 144Hz, was vor allem PC-Gamer freuen dürfte. Neu dagegen ist die Unterstützung für AMD FreeSync Premium Pro (4K+120Hz+HDR+10bit), übrigens ein Novum in der OLED-Welt. Alles in allem bleiben derzeit noch ein paar Fragen offen. Vor allem die finale Performance des S95C QD-OLED-Fernsehers interessiert nicht nur uns, sondern vor allem unsere Leser. Denn das Gerät wird sich wie im letzten Jahr gegen die hochwertige OLED-Konkurrenz von LG Electronics beweisen müssen. Diese liefern nämlich mit dem LG G3 Gallery OLED TV einen neuen Anwärter auf die Heimkino-Krone!

Schlanker Displayrahmen mit weniger als 1 Zentimeter Tiefe (Samsung S95C OLED TV)
Schlanker Displayrahmen mit weniger als 1 Zentimeter Tiefe (Samsung S95C OLED TV)

Wie so oft haben wir zur CES keine Informationen zu Preisen oder Lieferzeiten erhalten. Diese werden sicherlich in den nächsten Wochen nachgeliefert. Spätestens zur Roadshow von Samsung dürften die Daten vorliegen.

Der flache Standfuß des Samsung S95C OLED TV erlaubt die Installation einer Soundbar vor dem TV
Der flache Standfuß des Samsung S95C OLED TV erlaubt die Installation einer Soundbar vor dem TV

Dell Alienware präsentiert seinen ersten 500Hz Gaming-Monitor auf der CES

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Dell wird auf der diesjährigen CES ihren ersten 500Hz Gaming-Monitor mit IPS-LCD-Panel mit 24.5-Zoll (62 cm) und Full-HD Auflösung (1.920 x 1.080) ausstellen. Ist das schon „Framerate-Wahn“? 

Das Thema Gaming-Monitore ist in den vergangenen Jahren gefühlt unaufhaltsam in alle Richtungen gewachsen. Sei es die Bildschirmgröße, Auflösung oder die maximale Bildwiederholungsrate – der Markt scheint noch sehr viel Platz für Innovationen zu bieten. So präsentiert Dell einen neuen 24.5 Zoll Full-HD-Monitor im 16:9 Bildformat mit einer maximalen Bildwiederholungsrate von 500Hz. Die native Bildwiederholungsrate beträgt übrigens 480Hz, die 500Hz werden nur im Overdrive-Bildmodus erreicht. Die Auflösung beträgt 1.920 x 1.080 Bildpunkte (Full-HD). Unterstützt werden auch VRR-Standards wie HDMI-VRR und Nvidia G-Sync inkl. Reflex Analyzer. Die maximale Bildwiederholungsrate mit 480/500Hz kann nur über den DisplayPort 1.2 ausgegeben werden. Der angebliche HDMI 2.1-Anschluss hat nämlich lediglich eine Bandbreite von 18 Gbit/s (nicht 40/48 Gbit/s, was unserem Verständnis nach HDMI 2.1 ausmacht). Die Modellnummer für den US-Markt lautet AW2524H.

Ist ein 500Hz-Display so viel besser?

Für viele sind die restlichen Spezifikationen des Dell Alienware 500Hz Gaming-Monitor unterdimensioniert
Für viele sind die restlichen Spezifikationen des Dell Alienware 500Hz Gaming-Monitor unterdimensioniert

Man darf oder muss an dieser Stelle die Frage stellen, ist ein 500Hz-Display wirklich so viel besser als z.B. ein 240Hz Display? Um die 500Hz technisch umsetzen zu können, reduziert Dell Alienware ja die Bildschirmgröße und Auflösung, was das Spielerlebnis negativ beeinflussen kann. Betrachten wir einmal nur die theoretische Wiedergabedauer für ein Vollbild bei einem 500Hz-Panel, liegt diese bei 2ms. Bei einem 240Hz-Gerät bei 4,16ms. Einen spielerischen Vorteil werden Gamer von diesen 2ms Unterschied nicht erhalten, vielleicht noch einen visuellen. Doch die Bildschirmleistung kann nicht so einfach bewertet werden, da diese sich aus mehreren Faktoren wie Reaktionszeit der Pixel, Input-Lag, Overdrive usw. zusammensetzen. Und es konnte bereits in Tests herausgefunden werden, dass die 240Hz-Monitore in vielen Belangen optimal abgestimmt sind.

Trotzdem sollte man gegenüber solcher neuen Technologien grundsätzlich aufgeschlossen sein. Vielleicht führen sie am Ende zu einer Zwischenlösung, von denen Endkunden wirklich profitieren. Die Lösung von Dell soll im ersten Quartal 2023 in den Handel gelangen. Einen Preispunkt für den 500Hz-Gaming-Monitor nannte Dell noch nicht. Weitere Informationen zu Neuheiten von der CES findet ihr in unserem Special!

Was ist QMS (Quick Media Switching) oder QMS-VRR? Wir erklären das HDMI 2.1-Feature!

Was hat es mit QMS (Quick Media Switching) auch QMS-VRR genannt auf sich? Wir geben euch einen Einblick in das HDMI 2.1-Features und welche Vorteile dieses mit sich bringt. 

Update: Wie es aussieht, hat das HDMI Konsortium bei QMS gepatzt. Nachfolgendes Special ist immer noch aktuell, wer noch tiefer gehen möchte, sollte sich danach jedoch diesen Beitrag durchlesen!

Originalbeitrag: QMS (Quick Media Switching) ist ein Feature, welches unter der HDMI 2.1a Spezifikation definiert wurde. Ins Deutsche übersetzt könnte man „Schnelle Medien-Umschaltung“ oder „Schneller Medien-Wechsel“ sagen. Es ist keine weltbewegende neue Funktion, jedoch behebt diese einen Umstand, der uns bereits seit den Anfängen des modernen TV-Zeitalters begleitet. Ihr kennt den schwarzen Bildschirm, den ihr beim Wechsel zwischen verschiedenen Signalquellen zu sehen bekommt? Dabei ist es egal, ob ihr in einem Streamingdienst verschiedene Inhalte abruft, oder am Fernseher auf den HDMI-Eingang eurer Spielekonsole wechselt. Dieser kurze „Blackout“ kommt daher zustande, dass der Bildschirm zwischen verschiedenen Bildwiederholungsraten (Framerates) umschalten muss. Und genau hier setzt das HDMI-Feature an.

QMS entfernt schwarze Bildschirme mittels HDMI-VRR

Vergleich Bildwechsel mit und ohne QMS (Quick Media Switching)
Vergleich Bildwechsel mit und ohne QMS (Quick Media Switching)

QMS (Quick Media Switching) stützt sich auf HDMI-VRR (Variable Refresh Rate), welches vielen bereits aus dem Bereich Gaming bekannt sein dürfte. Mittels VRR wird der beim Wechsel der Signalquelle zustande kommende schwarze Bildschirm eliminiert, solange die Auflösung die gleiche bleibt. Dies ermöglicht die sofortigen Wechsel zwischen verschiedenen Bildwiederholungsraten (Framerates). Das sorgt für eine flüssigere Nutzererfahrung bei Inhalten mit einer Bildwiederholungsrate zwischen 24Hz und 60Hz.

Hersteller beginnen langsam mit der Integration von QMS-VRR

Obwohl das Feature bereits seit längerer Zeit unter HDMI 2.1a spezifiziert wurde, haben Elektronikhersteller dieser Funktion bislang nur wenig Beachtung geschenkt. Als erster großer Hersteller hat Apple das QMS-Feature in seinen neuen Apple TV 4K (2022) integriert, obwohl es zu diesem Zeitpunkt noch einen Fernseher oder Monitor gab, der QMS-VRR unterstützte. Als einer der ersten TV-Hersteller hat LG Electronics im Rahmen der CES 2023 in Las Vegas, das Quick Media Switching für seine Premium OLED-Fernseher in Aussicht gestellt.

Welche Fernseher und Wiedergabegeräte unterstützen HDMI 2.1 QMS?

Bislang ist uns nur bekannt, dass LG Electronics QMS in seinen Modellreihen QNED81, QNED82, QNED86 sowie den OLED TVS B3, C3, G3, M3 und Z3 unterstützt. Andere Hersteller wie Sony, Philips, Samsung oder TCL haben bislang keine Ankündigungen in diese Richtung gemacht. Bei den Wiedergabegeräten beschränkt sich die Auswahl derzeit ebenfalls nur auf den Apple TV 4K (2022).

QMS schnell erklärt:

  • QMS ist Teil des HDMI 2.1a-Standards
  • Mit QMS (Quick Media Switching) werden beim Wechsel zwischen Signalquellen mit unterschiedlichen Bildwiederholungsraten keine schwarzen Bilder mehr eingeblendet. 
  • Voraussetzung ist, dass diese die gleiche Auflösung besitzen.
  • Endgeräte müssen QMS aktiv unterstützen
  • Quick Media Switching ermöglicht eine flüssigere Nutzererfahrung auf unterstützten Wiedergabegeräten.

Micro LED: Bald bei der Apple Watch erschwinglich?

Angeblich will Apple 2024 eine neue Apple Watch mit Micro-LED-Bildschirm auf den Markt bringen. Könnte die Technik so den Durchbruch auf dem Massenmarkt schaffen?

Hersteller wie LG, Samsung und Sony bieten bereits Fernsehgeräte auf Basis von Micro LED an – primär jedoch für Geschäftskunden. Samsung hat auch Modelle für Privatkunden im Sortiment, doch die Preise von um die 100.000 Euro pro Gerät machen es dem durchschnittlichen Kunden unmöglich, einen Micro-LED-Fernseher ins Wohnzimmer zu stellen. Wie es aussieht, könnte die Technik auf andere Weise ihren Durchbruch auf dem Massenmarkt erleben.

Apple Watch mit Micro-LED-Display bereits 2024?

Denn Gerüchten zufolge möchte Apple 2024 eine neue Generation der Apple Watch mit einem Micro-LED-Display bestücken. So könnte es sein, dass sich die Bildschirme in kleineren Diagonalen kosteneffizienter produzieren können. Insbesondere Smartwatches könnten da ein Feld zum Experimentieren sein, denn da liegen üblicherweise nicht so hohe Pixeldichten an. Allerdings könnte auch die Apple Watch mit Micro LED für eine Smartwatch eher hochpreisig ausfallen.

Die Apple Watch mit Micro LED soll ein Premium-Modell werden.
Die Apple Watch mit Micro LED soll ein Premium-Modell werden.

So nimmt man an, dass es sich dabei um eine Premium-Ausführung der Apple Watch Ultra handeln dürfte. Angeblich kalkuliere Apple da für 2024 mit einem Micro-LED-Display mit 2,1 Zoll Diagonale. Dank Micro LED könnte man da die Leuchtkraft gegenüber den aktuellen OLED-Bildschirmen enorm steigern, was gerade bei einem Wearable, das man eben auch bei direkter Sonneneinstrahlung draußen nutzt, sehr hilfreich wäre.

Apple enthält sich zur Micro-LED-Verwendung eines Kommentars

Der Hersteller aus Cupertino schweigt natürlich zur potenziellen Apple Watch Ultra mit Micro-LED-Bildschirm. Bis 2024 ist es noch eine Weile hin, denn vorerst wird Apple in diesem Herbst erst einmal eine neue Smartwatch-Generation veröffentlichen. Man sollte also abwarten, ob so ein Wearable mit Micro-LED-Screen am Ende wirklich realistisch ist.

Samsung Display bestätigt QD-OLED Panels mit 77 Zoll und 2.000+ Nits Helligkeit

Samsung Display hat seine neuen QD-OLED-Panels für 2023 vorgestellt. Es gibt erstmals Diagonalen von 77 und 49 Zoll sowie eine erhöhte Leuchtkraft.

Das Warten hat ein Ende, Samsung Display hat seine neuen QD-OLED-Panels für das Jahr 2023 vorgestellt und die Innovationen können sich sehen lassen. Mit verbesserten KI-Algorithmen und neuen Materialien ist es dem Unternehmen gelungen, mehr Licht durchzulassen und dabei den Stromverbrauch um bis zu 25 % zu reduzieren. Das Resultat ist eine unglaubliche Leuchtkraft von mehr als 2.000 Nits, die für ein atemberaubendes Seherlebnis sorgen soll.

Bald neue QD-OLED Fernseher mit 77 und 49 Zoll?

Doch das ist noch nicht alles, denn Samsung Display hat auch zwei neue Diagonalen auf den Markt gebracht. Erstmals können nun QD-OLED-Panels mit 77 und 49 Zoll Diagonale erworben werden. Für die Fans von großen Fernsehern ist das eine fantastische Neuigkeit, denn bald wird es sicherlich Ankündigungen von Samsung Electronics, Sony und vielleicht sogar Philips geben. Aber auch für die Monitorliebhaber hat Samsung Display eine Überraschung parat, denn die Größe von 49 Zoll ist für Monitore neu. MSI hatte bereits ein Modell angekündigt und Samsung hat mit dem Odyssey OLED G9 auch schon einen Monitor vorgestellt.

Samsung hält nun QD-Panels mit 49 Zoll Diagonale für Monitore bereit.
Samsung hält nun QD-Panels mit 49 Zoll Diagonale für Monitore bereit.

Die Herstellungskosten der QD-OLED-Panels konnten zudem gesenkt werden, was theoretisch dazu führen könnte, dass die TV-Geräte 2023 günstiger werden. Doch ob die Hersteller diese Preisvorteile an die Kunden weitergeben werden, bleibt abzuwarten. Die aktuelle Inflation könnte diese Einsparungen auch wieder zunichtemachen.

QD-OLED werden günstiger

Insgesamt dürfen wir uns aber auf eine spannende Zukunft der QD-OLED-Technologie freuen, denn immer mehr Hersteller scheinen auf den Zug aufzuspringen und bald wird es eine größere Auswahl an QD-OLED-Fernsehern geben. Wir sind gespannt, welche Innovationen uns in Zukunft noch erwarten werden und freuen uns auf ein atemberaubendes Seherlebnis.

Samsung Odyssey, ViewFinity und Smart Monitor: Neue Screens auf der CES 2023

Samsung hat bereits zur CES 2023 einige neue Monitore vorgestellt. Darunter sind neue Modelle der Serien Odyssey, ViewFinity und Smart Monitor.

Beispielsweise kommt der neue LCD-Monitor Odyssey Neo G9 (G95NC) auf eine Diagonale von stolzen 57 Zoll im Format 32:9 bei einer Auflösung von 7.680 x 2.160 Pixeln. Der Bildschirm operiert mit einer 1000R-Krümmung und nutzt Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung. Nach VESA Display HDR 1000 hat der Monitor eine sehr ordentliche Leuchtkraft für High Dynamic Range zu bieten. Auch DisplayPort 2.1 ist hier bereits an Bord. Dank der Bildwiederholrate von 240 Hz ist der Odyssey Neo G9 für Gamer eventuell interessant.

Der Samsung Odyssey OLED G9 (G95SC) wiederum nutzt ein QD-OLED-Panel und bringt es auf 49 Zoll Diagonale bei Quad-HD-Auflösung, dem Format 32:9 und 1800R-Krümmung. Auch dieser Monitor operiert mit 240 Hz und kann eine Reaktionszeit von nur 0,1 ms aufweisen.

Der Samsung Odyssey OLED G9 nutzt ein QD-OLED-Panel.
Der Samsung Odyssey OLED G9 nutzt ein QD-OLED-Panel.

Er integriert zudem den Smart Hub, wodurch direkter Zugriff auf Apps wie YouTube, Prime Video oder Netflix besteht. Über den Gaming Hub erreicht ihr hingegen die Xbox-App oder Nvidia GeForce Now.

Samsung ViewFinity S9 startet

Der Samsung ViewFinity S9 (S90PC) visiert dann Kreative an und beschränkt die Diagonale zwar auf 27 Zoll, löst aber höher auf: mit 5K bzw. 5.120 x 2.880 Pixeln. Er deckt zudem 99 % des Farbraums DCI-P3 ab. Hier ist die Color Calibration Engine an Bord, um Farben und Helligkeit akkurat zu halten. Ihr könnt da auch mit einem kompatiblen Smartphone Weißpunkt, Gamma und RGB-Farben genauer abstimmen. Dafür benötigt ihr dann die App Samsung Smart Calibration. Der ViewFinity S9 arbeitet mit einem matten Panel.

Der ViewFinity S9 ist ein 5K-Monitor für Kreative.
Der ViewFinity S9 ist ein 5K-Monitor für Kreative.

Besonderheit: Der ViewFinity S9 wird mit einer 4K-SlimFit-Kamera geliefert. Aus dem Samsung Smart Hub kann er etwa direkt die App für Google Meet nutzen. Als Schnittstellen sind unter anderem auch USB-C und Thunderbolt 4 an Bord.Smart Monitor M8

Samsung Smart Monitor M8 für mehr Produktivität

Der Smart Monitor M8 (M80C) ist in der neuen Version in den Diagonalen 27 und 32 Zoll zu haben und löst mit 4K auf. Ihr habt die Wahl aus den Farben Blau, Pink, Grün und Weiß. Der Monitor kann in der Höhe verstellt und geneigt werden. Außerdem lässt er sich, wie auch der ViewFinity S9 im Übrigen, auch im Pivot-Modus verwenden. Dank integriertem SmartThings Hub und Matter-Unterstützung kann der Bildschirm auch als Zentrale fürs Smart Home herhalten. Auch hier bietet der Smart Hub direkten Zugriff auf Apps wie Prime Video, Netflix und YouTube. Auch der Gaming Hub darf nicht fehlen.

Der Samsung Smart Monitor M8 erscheint 2023 als neue Version.
Der Samsung Smart Monitor M8 erscheint 2023 als neue Version.

Zudem gibt es die neue Funktion My Contents. Die sorgt dafür, dass der Monitor erkennt, wenn ein registriertes Smartphone in der Nähe ist. Funktioniert via Bluetooth LE. Dann kann der Screen aus dem Standby-Betrieb erwachen und z. B. personalisierte Fotos oder auch Terminkalender anzeigen. Entfernt sich der User, schaltet sich der Monitor automatisch wieder ab.

Auch hier ist eine SlimFit-Kamera an Bord – mit 2K-Auflösung. Zudem sorge der integrierte Knox Vault laut Samsung für mehr Sicherheit.

Offen ist, was die neuen Monitore von Samsung kosten sollen und wann sie auf den Markt kommen. Da erfahren wir sicherlich zeitnah zum Start in Deutschland mehr.

Neuer G3 2023 OLED TV ist bis zu 70% heller dank Microlinsen-Technologie

Der neue G3 2023 OLED Fernseher sticht aus dem diesjährigen Line-Up von LG Electronics heraus. Das Premium-Modell soll dank neuer Microlinsen-Technologie einen Helligkeitsgewinn von bis zu 70 Prozent erreichen.

LG hat uns bereits einen kleinen Einblick in sein OLED Line-Up 2023 gewährt. Darunter gibt es eine Meldung, die uns aufhorchen lässt. So soll der neue G3 Gallery OLED TV dank seinen Helligkeits-Algorithmen und dem Brightness Booster Max (Wärmeableitendes Chassis) einen Helligkeitszuwachs von bis zu 70 Prozent gegenüber den regulären OLED-Serien (A3, B3) erreichen. Den vollen Helligketis-Boost erreichen nur die Geräte mit 55, 65 und 77 Zoll. Die kleineren Modelle dürften damit eine maximale Lichtleistung von bis zu 1.800 nits erreichen. Die Modelle mit 83 und 97 Zoll sollen eine erhöhte Lichtausbeute zwischen 30 und 40 Prozent besitzen und dürften sich dabei auf dem Niveau der Vorjahresmodelle bewegen.

Nutzt LGs G3 OLED TV die MLA-Displaytechnik?

Die Microlens Array (MLA) Technologie soll die Bündelung des Lichts durch Microlinsen ermöglichen
Die Microlens Array (MLA) Technologie soll die Bündelung des Lichts durch Microlinsen ermöglichen

Interessant ist vor allem, wie der G3 OLED diese neuen Spitzenwerte erreicht. Denn die Gerüchteküche geht davon aus, dass LG bei seiner Premium-Serie bereits auf die angekündigte Micro Lens Array-Technologie, kurz MLA zurückgreift. LG Electronics wollte sich zu diesen Angaben nicht äußern und gibt auch keine detaillierten Aussagen darüber, welche Panels von LG Display verbaut werden. Somit auch keine Info, ob jetzt wirklich alle TVs mindestens mit einem OLED.Ex-Panel ausgestattet sind. LG hat gegenüber FlatpanelsHD sogar bestätigt, dass in bestimmten Bildmodi die Helligkeit sogar noch höher sein könnte. In diesen „dymamischen Bildmodi“ leidet dann aber meist die Darstellung von Kontrast und Farbe.

Sehr spannend. Wir werden im Laufe der nächsten Woche sicherlich mehr Informationen an Land bringen können, die diese Annahmen entweder dementieren oder bestätigen. Übrigens, der C3 und B3 OLED TV (2023) soll im Vergleich zum Vorjahresmodell keine erhöhte Helligkeitswerte besitzen. Der Z3 (8K) soll bis zu 1.300 nits auf den Bildschirm bringen.

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