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Nvidia Shield TV: Bug sorgt für Probleme mit dem Speicherplatz

Besitzer einer Nvidia Shield TV klagen aktuell über Probleme: Der Speicherplatz wird als voll markiert, obwohl ausreichend Kapazität frei sein sollte.

Bei Reddit haben dies einige User mit Screenshots belegt: Obwohl das System ihnen bescheinigt, dass ihre Apps und Daten unter 3 GByte an Speicherplatz belegen sollten, sind von 12 GByte verfügbarem Platz nur noch wenige MByte frei. Nvidia ist bereits über den Fehler informiert und arbeitet wohl an einer Lösung.

Das Problem tritt offenbar ab dem v9-Update auf. Was genau den Fehler verursacht, ist aktuell offen. Betroffen sind unterschiedliche Shield-TV-Modelle. Ein Werksreset schafft zwar Abhilfe, oftmals aber nur temporär Auch nach dem Zurücksetzen kommt es bei Betroffenen dann also erneut vor, dass der Speicherplatz sich plötzlich füllt.

Immer noch rundum gelungen: Der Nvidia Shield TV Pro Streaming-Player
Immer noch rundum gelungen: Der Nvidia Shield TV Streaming-Player

Das Problem soll auch nichts mit dem Cache von Apps zu tun haben. Letzten Endes ist zu empfehlen, darauf zu warten, dass Nvidia einen Hotfix veröffentlicht. Ihr könnt zwar als Zwischenlösung den besagten Werksreset durchführen, aber das ist dann eben eine Lösung, die euch dauerhaft voraussichtlich auch nicht weiterbringt.

Nvidia Shield TV: Seid ihr von dem Speicherplatz-Bug betroffen?

Seid ihr von dem Problem mit dem „magisch schwindenden“ Speicherplatz der Nvidia Shield TV betroffen? Ihr könnt ja einmal in den Settings mustern, was eure Apps und Dateien realistisch belegen und wie viel Speicherplatz noch frei sein soll. Es kommt offenbar auch vor, dass der vermeintlich gefüllte Speicherplatz nach und nach zunimmt, bis das System nichts mehr freigeben kann. Das ist natürlich nervig, denn es kann die Installation neuer Apps verhindern und womöglich auch das System verlangsamen oder zu Folge-Fehlern führen. Wir bleiben am Thema dran und berichten, sobald Nvidia eine Stellungnahme herausgibt bzw. ein Update in Aussicht stellt.

Spotify HiFi: Alle Infos zum High-Fidelity-Musikstreaming im Platinum-Abo

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Der Start eines neuen Spotify Premium-Abonnements steht uns wohl kurz bevor. Der HiFi-Plan liefert nicht nur Musik in Studio-Sound-Qualität, sondern auch zusätzliche Features und Vorteile. 

Es wurde schon länger gemunkelt, dass Spotify ein Premium-HiFi-Abonnement auf den Weg bringen möchte. Dieses unterscheidet sich im Vergleich zum Basis-Abonnement (sowie dem Free-Abo) vorrangig durch die bessere Audioqualität, welche Mitbewerber wie Apple Music, Amazon Music HD, Deezer, TIDAL usw. bereits seit längerer Zeit anbieten. Spotify ist mit einem Marktanteil von rund 30 Prozent einer der beliebtesten Musikstreaming-Anbieter weltweit. Jedoch verliert Spotify stetig Nutzer an die Mitbewerber. Vor allem Apple Music und Amazon Music konnten in den letzten Jahren neue Nutzer akquirieren und sichern sich damit je zwischen 13 und 15 Prozent des Gesamtmarktes.

Mitbewerber sind besser aufgestellt

Die Abwanderung der Nutzer von Spotify könnte auch damit zu tun haben, dass die Mitbewerber seit längerer Zeit höhere Qualitätsstufen anbieten inkl. Dolby Atmos und 360 Reality Audio. Diese Formate werden mittlerweile von vielen Kopfhörern unterstützt, z.B. von den beliebten Apple AirPods. Wer in hochwertigen 3D-Sound abtauchen möchte, oder einfach nur eine verlustfreie HiFi-Audiowiedergabe in Stereo-Sound bevorzugt, dem bleibt derzeit nichts anderes übrig, als zu einem Mitbewerber von Spotify zu wechseln.

Spotify Platinum ist wohl noch in der „Findungsphase“

Das erste Lebenszeichen von „Spotify Premium“ erreicht uns über Reddit. Ein Nutzer bekam nach seiner Kündigung von Spotify (und Wechsel zu Apple Music) eine Umfrage zugeschickt, ob er in den nächsten 30 Tagen mit einem der nachfolgenden Abo-Pläne zurückkehren würde. Dabei wurde bereits die Platinum-Variante mit „HiFi“ und „Studio Sound“ für 19.99 $US pro Monat aufgelistet:

Links die Umfrage zu Spotify Premium mit HiFi-Sound in der Auswahl. Rechts eine weitere Umfrage mit einem alternativen Preisangebot für 24.99 $US
Links die Umfrage zu Spotify Premium mit HiFi-Sound in der Auswahl. Rechts eine weitere Umfrage mit einem alternativen Preisangebot für 24.99 $US

Ein weiterer Nutzer hat eine ähnliche Umfrage zugesendet bekommen. Hier experimentierte Spotify anscheinend noch mit dem Preis. Der Bestandskunde des Premium-Abonnements hätte das neue Platinum-Angebot für einen Monat kostenlos testen können, danach hätte sich der Preis um 14.99 $US auf insgesamt 24.99 $US erhöht. Mit fast 25 Dollar würde Spotify die Markentreue seiner Nutzer definitiv bis ans äußerste ausreizen, selbst wenn dieser dafür neue Features und zusätzliche Vorteile genießt.

Details zu Features und Audioqualität fehlen

Wie wir dem obigen Screenshot entnehmen können, umfassen die Vorteile „HiFi“ und „Studio Sound“ (wahrscheinlich eine Form von proprietärem 3D- oder Surround-Sound), einen Kopfhörer-Tuner-Modus und andere Funktionen namens Audio Insights, Library Pro, Playlist Pro sowie Zugriff auf Podcasts mit begrenzter Werbung. Leider lässt sich aus den Screenshots nicht genau entnehmen, welche Vorteile genau „Library Pro“ und „Playlist Pro“ bieten und welche Qualität die „HiFi“-Audiodateien bieten. TIDAL und Amazon Music bieten Musikstücke zum Teil als FLAC-Dateien mit 24-Bit und einer Abtastfrequenz von 192 kHz an. Spotify müsste auf jeden Fall mit den Mitbewerbern gleichziehen, um eine weitere Abwanderung zu stoppen.

Google verteilt Android 12 an Chromecast (4K) inkl. Framerate-Matching

Google verteilt mittlerweile Android TV 12 für seinen Chromecast mit Google TV (4K). Dadurch funktioniert jetzt das automatische Framerate-Switching.

Das Update lag allerdings nahe, denn der kürzlich erschienene Google Chromecast mit Google TV HD verwendet bereits ab Werk Android TV 12. Das UHD-Modell steckte jedoch bisher bei Android TV 10 fest. Jetzt ist es also so weit und auch der ältere, aber potentere, Mediaplayer wird nachgerüstet. 722 MByte bringt der Download der neuen Firmware auf die Waage. Dabei weist Google auch noch weitere Verbesserungen aus.

Vage spricht man von erweiterten HDR- und Surround-Sound-Einstellungsmöglichkeiten. Zudem hätten sich die Sicherheit und Performance verbessert. Etwa ist nun der Android-Sicherheitspatch aus dem Juli 2022 integriert. Auch führt Android TV 12 eine Systemeinstellung ein, die es euch erlaubt, zentral für alle Apps Mikrofon und Kamera zu aktivieren bzw. zu deaktivieren.

Google Chromecast mit Google TV 4K: Jetzt mit automatischem Framerate-Switching.
Google Chromecast mit Google TV 4K: Jetzt mit automatischem Framerate-Switching.

Highlight dürfte aber eben die automatische Anpassung der Bildrate sein. Denn viele Mediaplayer zeigen sonst stur alle Inhalte mit 60 Hz an. Das führt dann zu ruckeln bei der Wiedergabe von 24p-Content. Nun kann der Chromecast 4K automatisch wechseln. Allerdings gibt es da eine wichtige Einschränkung: Auch die jeweilige App muss dafür optimiert sein.

Highlight Features Android 12:

  • Update von Android 10 auf 12
  • Zusätzliche Nutzereinstellungen für HDR-Formate und Surround-Sound
  • Neue Frame-Matching-Funktion (Bildratenanpassung)
  • Erhöhte Sicherheit und Privatsphäre
  • Neue Datenschutzeinstellungen für Kameras, Mikrofone auf App-Ebene
  • Android Sicherheits-Patch wurde auf das Niveau von Juli 2022 angehoben
  • Sonstige Fehlerbehebungen und Verbesserungen.

Google Chromecast mit Google TV (4K): Android TV 12 jetzt herunterladen

Das bedeutet, Google hat zwar den automatischen Wechsel der Bildraten im System verankert, das nutzt aber nur dann etwas, wenn auch die Anbieter wie Amazon Prime Video, Disney+, Netflix und Co. tatsächlich von dem Feature Gebrauch machen. Solltet ihr Android TV 12 jetzt auf euren Google Chromecast mit Google TV in der 4K-Version hieven wollen: Ihr findet das Update in den Einstellungen im Bereich „System“, dann „Über“ und dann „System-Update“.

Kostenloses Upgrade für viele Netflix-Kunden ab dem 3. November 2022

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Netflix stimmt ganz neue Töne an und liefert ein kostenloses Upgrade für Abonnenten des Basis-Tarifs. Diese werden ab dem 3. November von 480p (SD) auf 720p (HD) Auflösung hochgestuft, ohne zusätzliche Kosten.

Positive News von Netflix sind eher selten geworden. Bis auf die monatlichen Neuheiten geht es meist nur um kleine bis große Problemchen, die Einführung des werbefinanzierten Tarifs oder – wie so oft – um Preiserhöhungen. Dass Netflix-Kunden mal ein kostenloses Qualitäts-Upgrade erhalten, damit hätten auch wir nicht gedacht. Wobei, kostenlos nicht so ganz den Kern trifft. Abonnenten des Basis-Tarifs (ohne Werbung) werden nämlich ab dem 3. November 2022 von 480p (SD) Qualität auf 720p (HD) Auflösung hochgestuft. Ihr könnt euch bereits jetzt denken, wie Netflix die Kosten für die zusätzlich benötigte Bandbreite deckt.

Aktualisierte Übersicht der Netflix-Preise und Features (Stand: Oktober 2022)
Aktualisierte Übersicht der Netflix-Preise und Features (Stand: Oktober 2022)

Kosten werden durch Werbeeinnahmen gedeckt

Ab dem 3. November 2022 startet nämlich ein weiterer Basis-Tarif mit Werbung, welcher statt 7.99 Euro nur 4.99 Euro kostet. Dieser nutzt ebenfalls 720p Auflösung und soll die Einnahmen bei Netflix durch die Zusammenarbeit mit Werbepartnern erhöhen. Zudem bietet das werbefinanzierte Basis-Abo einen günstigen Einstieg in die Netflix-Welt, wovon sich der Streamingdienst einen Zuwachs der Nutzerzahlen erhofft. Das wäre ein wichtiges Signal an die Aktionäre, nachdem die Ergebnisse der letzten zwei Quartale nicht so rosig ausgesehen hatten.

4K Auflösung im Vergleich mit Full-HD, HD und PAL
4K-Auflösung, Full-HD, HD-Ready (HD) und PAL (SD)

Am Ende musste sich wohl auch Netflix eingestehen, dass eine Auflösung von 480p auf modernen TV-Geräten einfach nicht mehr zeitgemäß ist. Selbst auf einem Smartphone oder Tablet ist man besseres gewohnt. Der Schritt zu 720p beim regulären Basis-Tarif ohne Werbung, ist daher eine logische Konsequenz, die Netflix ziehen musste. Und wie bereits angemerkt, wird Netflix nicht einfach so zusätzliche Streaming-Kosten auf sich nehmen, sondern finanziert diese mit dem werbefinanzierten Tarif sowie den Preiserhöhungen in den USA quer.

Netflix: 720p ohne HDR und 3D Sound

Was interessant zu wissen wäre, ist die Aufteilung zwischen Basis, Standard und Premium-Tarif. Für Account-Sharer ergibt eigentlich nur der Premium-Tarif einen Sinn, da dieser als einziger die parallele Nutzung mit vier Endgeräten erlaubt. Premium liefert dem Endnutzer auch die beste Qualität inkl. High Dynamic Range in HDR10 und Dolby Vision sowie Dolby Atmos 3D-Sound. Auf HDR und 3D Sound muss man beim Basis-Tarif weiterhin verzichten und damit auch auf zwei der wichtigsten Qualitäts-Features der letzten Jahre. Sollte Netflix noch heftiger gegen das Teilen von Account-Informationen vorgehen, würde sich vielleicht auch ein „Premium-Tarif Light“ lohnen, mit dem nur ein Endgerät auf den vollen Funktionsumfang von Netflix zugreifen kann – natürlich zu einem reduzierten Preis.

Amazon US listet „House of the Dragons“ Staffel 1 als 4K Blu-ray Steelbook

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Amazon US hat die erste Staffel von „House of the Dragons“ als 4K Ultra HD Blu-ray Steelbook zur Vorbestellung freigeschaltet. Damit steigen auch die Chancen auf einen 4K-Release in Deutschland.

Update: House of the Dragon kann ab sofort auch in Deutschland als 4K UHD Blu-ray Steelbook vorbestellt werden. Die erste Staffel der Fantasy-Saga erscheint kurz vor Weihnachten am 20. Dezember 2022:

Originalbeitrag: Noch hat Amazon US keinen Veröffentlichungstermin für das limitierte 4K Ultra HD Blu-ray Steelbook bekanntgegeben. Es liegt jedoch nahe, dass nach dem Abschluss der ersten Staffel, die physische Verwertung noch vor Weihnachten 2022 geplant ist. Das dürfte auch die Chancen auf einen Disc-Relase in Deutschland erhöhen. Und wie wir es von Warner bzw. HBO gewohnt sind, dürfte sich die Ausstattung der Serie wieder auf Referenzniveau bewegen. Bleibt nur zu hoffen, dass Warner bei der Veröffentlichung von „House of the Dragon“ einer Linie treu bleiben und nicht, wie bei Game of Thrones, für Chaos sorgen. Bei GOT wurde nämlich die erste Staffel, sowie die letzte Staffel als 4K UHD Blu-ray veröffentlicht und zum Schluss erst alle Staffeln in einer Gesamtedition.

Käufer der ersten oder letzten Staffel hatten somit keine Möglichkeit, die einzelnen Staffeln 2-7 zu kaufen. Also Daumen drücken. Bis dahin kann man sich weiterhin „House of the Dragon“ via Sky Q oder WOW TV gönnen. Wer möchte, kann sich auch mit der Game of Thrones Komplettbox (4K Ultra HD) in Stimmung für die Spin-Off-Serie bringen.

Keine Produkte gefunden.

Xbox Game Pass: Microsoft wollte ihn offenbar auf die PlayStation bringen

Der Xbox Game Pass ist als Spiele-Flatrate bei Gamern beliebt. Offenbar wollte Microsoft ihn auch gerne auf PlayStation-Konsolen bringen – aber Sony blockierte.

Durchgesickert sind diese Angaben durch Dokumente, welche Microsoft in Großbritannien den dortigen Kartellwächtern von der Competition and Markets Authority (CMA) vorgelegt hat. So ist es kein Geheimnis, dass dort derzeit die geplante Übernahme von Activision Blizzard genauer geprüft wird. Sony hatte sich mehrfach dagegen positioniert. So vertreten die Japaner die Ansicht, Microsoft würde dadurch zu viel Marktmacht erhalten – insbesondere durch die Rechte an der Marke „Call of Duty“.

Es droht eine „Verschiebung der Macht“ im Gaming-Markt

Microsoft konterte dieses Argument damit, dass man Sony angeboten habe, weitere „Call of Duty“-Spiele für viele Jahre zu garantieren – Sony reichte dies jedoch nicht aus. Außerdem warfen die Redmonder Sony vor, die Realität zurecht zu drehen. Sony habe jahrelang Exklusivdeals forciert, um seine PlayStation-Marke zu stärken. Jetzt fürchte man den Wettbewerb und schiebe das vermeintliche Wohl der Gamer vor, um die Übernahme auszubremsen.

Microsoft kauft Activision Blizzard. Diablo, Call of Duty und Warcraft gehören jetzt zu Team Xbox
Microsoft will Activision Blizzard übernehmen. Aber der Deal steht auf der Kippe.

Ebenfalls gibt Microsoft an, dass man den Gamepass auch für die PlayStation-Konsolen anbieten wollte. Es sei aber Sony gewesen, die aus Angst vor Einnahmeverlusten diese Idee blockiert hätten. Sony sei es lieber, wenn die Spieler die Titel einzeln kauften, da dies besser für die Bilanz sei. Aus dem gleichen Grund bevorzuge man es, mit neuen Veröffentlichungen erst separat den Reibach zu machen, bevor man sie später in eine Flatrate schiebe. Es gehe nicht um das Wohl der Gamer, sondern um die Zahl unter dem Strich.

Activision Blizzard: Platz der Übernahme-Deal noch?

Letzten Endes wollen sowohl Sony als auch Microsoft Geld verdienen, was auch völlig legitim ist. Dabei versucht man auch die Spieler teilweise hineinzuziehen, indem man damit argumentiert, was für sie angeblich am besten wäre. Am Ende wollen aber natürlich beide Firmen in erster Linie ihre eigenen Plattformen stärken. Es wird nun spannend, ob die Übernahme von Activision Blizzard am Ende genehmigt wird oder doch die Kartellwächter einschreiten.

HDR: „House of the Dragon“ wiederholt die Fehler von „Game of Thrones“

Viele Nutzer regen sich über die Darstellung der 7. Folge aus der Debüt-Staffel von HBOs „House of the Dragon“ auf. Die Darstellung ist viel zu dunkel und selbst High-End-Fernseher kommen an ihre Grenzen!

Update: House of the Dragon kann ab sofort auch in Deutschland als 4K UHD Blu-ray Steelbook vorbestellt werden. Die erste Staffel der Fantasy-Saga erscheint kurz vor Weihnachten am 20. Dezember 2022:

Originalbeitrag: Als wir die Nachrichten zur 7. Folge der neuen Serie „House of the Dragon“ gelesen haben, glaubten wir an ein Déjà-vu. Doch wie sich herausstellte, wiederholt sich die Geschichte um eine zu dunkle Bilddarstellung in Westeros. Mehrere Szenen in der Folge sind extrem dunkel gehalten. MINI-SPOILER: Szenen am Strand sowie eine Sex-Szene haben einen so geringen Helligkeitswert, dass TV-Geräte aus dem günstigen und mittleren Preissegment nicht viel mehr wiedergeben, als einen grauen Brei. Doch woran liegt das? HBO Max schiebt die Schuld von sich weg und erklärt in einer Stellungnahme auf Twitter, dass die geringe Helligkeit bei den Szenen die kreativen Absichten des Regisseurs widerspiegeln. Anscheinend möchte dieser nicht, dass Zuschauer etwas zu sehen bekommen…

„House of the Dragon“ auf Sky Q oder WOW TV

In Deutschland bekommt man „House of the Dragon“ vorrangig, auf Sky Q oder via WOW TV (ehemalig Sky Ticket) zu sehen. Dort auch nur in 1080p oder Ultra HD-Auflösung, jedoch nicht mit HDR (High Dynamic Range). Das ist in diesem Fall sogar ein Vorteil, da die geringeren Helligkeitsabstufungen der SDR-Wiedergabe bei dem dunklen Setting von „House of the Dragon“ zugutekommen. So auch bei den angesprochenen Extremen in Folge 7 „Driftmark“.

i love tv! i love to look at it and see it and just look at that screen and see all the things on that screen hoo boy it's so fun pic.twitter.com/OxelT3KLie

— Kathryn VanArendonk (@kvanaren) October 3, 2022

Doch selbst mit der vorteilhaften SDR-Darstellung treten bei High-End-Fernsehern – primär bei OLED TVs – Probleme auf. Denn durch die geringe Helligkeit werden die Szenen nicht mehr als Bewegtbilder erkannt, sondern als statische Objekte. In einigen Fällen dimmt der OLED die Helligkeit dann zusätzlich nach unten, wodurch sich gar nichts mehr erkennen lässt. Dieses Problem ist bei den Streamingdiensten HBO Max (HDR10) oder Sky UK (HLG) noch größer, wenn dort die HDR-Varianten der Folgen wiedergegeben werden.

7. Folge weicht vom Industriestandard ab

Dass es sich hier nicht um eine subjektive Wahrnehmung oder einen unberechtigten Shitstorm gegen „House of the Dragon“ handelt, hat Vincent Teoh in einem seiner letzten Videos sehr gut mit Fakten untermauert. Die betreffenden Szenen haben eine durchschnittliche Helligkeit von gerade einmal einem Nit (1 cd/m²) und weichen damit von den offiziellen Empfehlungen der ITU (International Telecommunication Union) ab, die eine minimale Helligkeit von 5 nits vorsehen. Der Unterschied zwischen einem und fünf Nits scheint nicht viel zu sein, doch für die Ansteuerung und den daraus resultierenden Bildeindruck ist dies wirklich viel.

Er zeigt auch eindrucksvoll, wie „gut“ das Video auf einem 30.000 Euro Referenzmonitor aussehen kann. Bringt aber leider nicht viel, wenn fast alle TV-Geräte, vor allem in der Preiskategorie von über 1.000 Euro, ein Problem mit den Szenen haben. Ein weiteres Problem taucht übrigens bei helleren TV-Geräten, wie z.B. den NEO QLED-Fernsehern von Samsung auf. Diese liefern eine erhöhte Maximalhelligkeit und einen besseren Schutz vor Reflexionen, dafür kommt es in den Szenen zum Teil zu unschönen Bildartefakten, bei denen dunkle Details „verschluckt“ werden und eher bläulich erscheinen.

Fazit

Im Prinzip verlangt der Regisseur, dass sich die Konsumenten die Einstellungen ihrer TV-Geräte und Projektoren an die extremen Helligkeitsbedingungen der Folge anpassen. Denn es scheint ja überhaupt keine Einsicht seitens HBO zu geben. Doch das sollte nie der Fall sein. Man muss sich als Produzent und Regisseur doch Gedanken darüber machen, wie die Szenen bestmöglich im Heimkino dargestellt werden können. Und Workarounds wie die Auswahl von UHD/SDR-Streams, um besser die Helligkeit und Gamma von OLED-Fernsehern einstellen zu können, sollten dem Ottonormalverbraucher nicht aufgebürdet werden. Vor allem, wenn man dadurch die Darstellung für andere Programme verschlechtert.

Wie habt ihr die 7. Folge der ersten Staffel „House of the Dragons“ erlebt und habt ihr ähnliche Entdeckungen gemacht?

Haben Sonys High-End 4K-Projektoren zu viele Qualitätsmängel? (XW5000ES / XW7000ES)

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Ein bekannter Fachhändler für Heimkino-Equipment, hat den Verkauf der Sony High-End 4K-Projektoren VPL-XW5000ES und VPL-XW7000ES vorerst gestoppt. Bemängelt wird die allgemeine Qualität und die Abwicklung des Service.

Wer sich einen hochwertigen Projektor für sein Heimkino kaufen möchte, geht in der Regel zum Fachhändler. Diese haben im Vergleich zu vielen Online-Shops, die die Ware von Sony nur weiterschieben, die Geräte vor Auslieferung nochmals auf Herz und Nieren geprüft. Diesen Service, den stationäre Händler anbieten, sollte man auch definitiv in Anspruch nehmen, vor allem wenn man zu lesen bekommt, was Grobi.tv vor ein paar Tagen für eine Stellungnahme in ihren sozialen Kanälen gepostet hat.

Sony VPL-XW7000ES 4K Laser Projektor in Schwarz
Sony VPL-XW7000ES 4K Laser Projektor in Schwarz

Erneut geht es um die Projektoren-Sparte von Sony Professional. Die neuen Sony VPL-XW5000ES und VPL-XW7000ES bilden die neue Speerspitze des Portfolios und sind seit Sommer dieses Jahres erhältlich. Viele haben sich auf das Upgrade der Laser-Projektoren gefreut und vielleicht sogar auf einen solchen Heimkino-Boliden hin gespart. Dann ist es mehr als ärgerlich, wenn die Auslieferung der Geräte sich wegen Qualitätsmängeln verschiebt, oder komplett gestoppt wird.

Premium-Support (Service) von Sony gestaltet sich zäh

Im Fall von Grobi.tv werden defekte bzw. suboptimale Exemplare bereits durch eine Prüfung beim Wareneingang aus dem Verkehr gezogen und an Sony zurückgeschickt. Diesen Aufwand möchte der Fachhändler jedoch nicht mehr auf sich nehmen, da dieser Umstand wohl nicht mehr die Ausnahme darstellt, sondern eher die Regel. Der Service gestaltet sich wohl immer noch zäh und selbst ein Gespräch mit Sony hat keine Besserung gebracht. Somit entschied man sich vorerst für einen Verkaufsstopp.

Liefern auf dem Papier und dem Heimkino ein großartiges Bild ab. Leider ist nicht jedes Exemplar der Sony 4K-Laser-Projektoren fehlerfrei
Liefern auf dem Papier und dem Heimkino ein großartiges Bild ab. Leider ist nicht jedes Exemplar der Sony 4K-Laser-Projektoren fehlerfrei

Geräte, die die Qualitätskontrolle beim Händler bestanden haben und ausgeliefert wurden, sollten von den Kinderkrankheiten verschont bleiben und einwandfrei laufen. Jetzt warten jedoch einige Käufer auf ihre 4K-Laser-Projektoren und müssen darauf hoffen, dass Sony ihre Qualitätsprüfung und Service endlich in den Griff bekommt. Denn im Gegensatz zu früher, als Sony ein Monopol auf das native 4K-Heimkino-Segment hatte, locken jetzt Mitbewerber wie JVC mit hochwertigen, nativen 4K Projektoren, die oft noch früher mit neuen Features ausgestattet werden.

Nutzer bestätigen Qualitätsmängel bei Sony

Der oben dargestellte Sachverhalt erscheint vielen vielleicht zu einseitig. Ein Fachhändler hat aber viel mehr Berührungspunkte mit dem Produkt, als der Endkunde und kann damit wohl besser einschätzen, wie gut die Qualität der Produktlinie einzuschätzen ist. Auf Facebook häuften sich auch binnen kürzester Zeit Kommentare, die zum Teil die Kommunikation von Grobi.tv unterstützen. Der Schritt eines Verkaufsstopps ist sicher kein leichter, da dieser auch den Verlust von potenziellen Kunden nach sich ziehen kann. Jedoch zeigt eine solche Aktion vielleicht mehr Wirkung, als wenn man Sony einfach gewähren lässt.

Rakuten TV bald mit 100 Filmen in IMAX Enhanced

Rakuten TV hat bestätigt, dass man innerhalb der nächsten 6 Monate 100 Filme in IMAX Enhanced ins Programm aufnehmen werde. Dadurch will man in Sachen technischer Qualität ganz vorne mitspielen.

Wichtig: IMAX Enhanced ist aber eher ein Marketing-Label und technisch eher diffus definiert. Im Falle von Filmen bei Disney+ bedeutet IMAX Enhanced beispielsweise nicht mehr und nicht weniger, als dass sie im erweiterten Bildformat angeboten werden. Wir gehen davon aus, dass auch Rakuten TV so eine Verfahrensweise meint. Dabei ist man schon jetzt Partner von IMAX Enhanced, will die entsprechenden Inhalte aber quantitativ stark ausbauen.

Auch wenn man da die Partnerschaft ausbaut, ist noch offen, welche Inhalte genau in IMAX Enhanced vorliegen sollen. Die Pressemeldung erwähnt nur recht allgemein „beliebte Blockbuster“ und eben die Erweiterung des Bildformats sowie DTS-Klang. Letzteren bindet Disney+ beispielsweise nicht für seine Inhalte ein. Falls ihr euch fragt, ob man mit dieser Initiative auch in Deutschland durchstarten wird: Die Antwort lautet „Ja!“.

So hat Rakuten TV erklärt, dass man die neuen IMAX-Enhanced-Filme in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien, Norwegen, Polen und den Niederlanden in sein Portfolio aufnehmen werde. Letzten Endes darf man eben gespannt sein, welche Studios da mitspielen und entsprechende Inhalte anliefern. Schließlich kann Rakuten TV die Filme nicht direkt von der IMAX Corporation, die hinter IMAX Enhanced stecken, lizenzieren.

IMAX Enhanced: Seid ihr gespannt?

Bei Disney+ ist IMAX Enhanced aufgrund des erweiterten Bildformats für die Marvel-Kinofilme eine nette Option, da man letzten Endes mehr Inhalt zu sehen bekommt. Klassische 16:9-Fernseher werden dann nahezu ausgefüllt. Manchmal sieht man jedoch auch, dass die Bildkomposition nicht darauf ausgelegt gewesen ist. Als Folge entsteht viel toter Raum am oberen und unteren Bildrand. Wie steht ihr denn zu IMAX Enhanced?

Netflix Basis-Abo mit Werbung startet am 3. November 2022 und kostet 4.99 Euro im Monat

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Netflix hat alle Details zum neuen Basis-Abonnement mit Werbung veröffentlicht. Bereits am 3. November 2022 startet das werbeunterstützte Abo für 4.99 Euro im Monat. Nutzer müssen sich jedoch auf Kompromisse einstellen. 

Ab sofort gibt es keine Spekulationen mehr. Netflix hat endlich alle Informationen zum Start des neuen „Basis-Abo mit Werbung“ bekanntgegeben. Das werbefinanzierte Netflix-Abo startet am 3. November 2022 um 17:00 Uhr und kostet 4.99 Euro im Monat. Das Abonnement ergänzt das bestehende Abomodell, bestehend aus Basis-, Standard- und Premium-Abo, wodurch sich für Bestandskunden keine Änderungen ergeben. Deutschland gehört übrigens zu einem der 12 Länder, in denen das neue Abo mit Werbung als Erstes startet. Österreich und die Schweiz sind, obwohl deutschsprachig, nicht ab dem 3. November 2022 mit am Start.

Nutzer bezahlen mit Geld und Zeit

Kennt ihr den Spruch „Zeit ist unbezahlbar“? Laut dem neuen Netflix Basis-Abonnement sind 4-5 Minuten eurer Zeit (pro Stunde) um die drei Euro wert. Denn im Gegensatz zum regulären Basis-Abo für 7.99 Euro im Monat, spart man sich genau diesen Betrag. Die 8 Prozent eurer Zeit (pro Stunde) füllt Netflix nämlich mit zielgerichteter Werbung. Die Werbespots sind entweder 15 oder 30 Sekunden lang und können vor oder während einer Serie/Film laufen. Kinderprogramme sollen von Werbeeinblendungen verschont bleiben. Kinder haben wohl auch zu wenig Kaufkraft, als dass sie für Werbetreibende interessant wären.

Netflix treibt die Maßnahmen gegen das Account-Sharing voran.
Beliebte Netflix-Originale wie „Squid Game“ sind sicherlich im neuen Angebot enthalten.

Netflix hat angeblich strenge Rahmenbedingungen für den Inhalt der Werbung festgelegt. So werden z.B. keine Spots mit Sex, Nacktheit oder Gewaltdarstellungen gezeigt. Nutzer müssen sich aber darauf einstellen, dass sie je nachdem, welches Genre sie am liebsten auf Netflix verfolgen, entsprechende Werbeeinblendungen von passenden Produkten und/oder Dienstleistungen zu sehen bekommen.

Netflix mit Werbung: Was bleibt, was ändert sich?

Was bleibt und was von Netflix mehrfach betont wurde, ist eine „breite Auswahl an großartigen Serien und Filmen“. Die Auswahl wird (so hoffen wir) Neukunden, oder Wechsel-Kunden sicherlich überzeugen. Alles bekommt man im werbefinanzierten Abonnement dann doch nicht zu sehen. Lizenzvereinbarungen erlauben es nämlich nicht, bestimmte Titel mit Werbung anzureichern. Darunter könnten unter anderem die beliebten Filme und Serien der externen Studios fallen. Originaler Netflix-Content ist hoffentlich von diesen Ausnahmen nicht betroffen.

Netflix Abo-Preise Stand Oktober 2022 (Start Basis mit Werbung am 3. November 2022)
Netflix Abo-Preise Stand Oktober 2022 (Start Basis mit Werbung am 3. November 2022)

Das Netflix Basis-Abo lässt sich auf einer Vielzahl von smarten TV-Geräten, Streaming-Playern und mobilen Endgeräten nutzen. Die Qualität beträgt maximal 720p (HD) in SDR (Standard Dynamic Range). Angaben zu Dolby Atmos 3D Sound wurden nicht gemacht. Dieses Feature wird aber sicherlich auch weiterhin dem Premium-Abo vorbehalten bleiben. Worauf Nutzer ebenfalls verzichten müssen, ist die Download-Funktion, da für die Werbeeinblendungen eine Internetverbindung benötigt wird. Also nicht geeignet für Pendler oder längere Reisen mit dem Flugzeug.

Das neue Basis-Abo mit Werbung zusammengefasst:

  • Basis-Abo mit Werbung startet am 3. November 2022 um 17:00 Uhr
  • Kostet 4.99 Euro im Monat
  • Kann monatlich gekündigt oder geändert werden
  • durchschnittlich 4-5 Minuten Werbung pro Stunde
  • 720p (HD) Videoqualität in Standard Dynamic Range (SDR)
  • Zugriff auf das komplette Netflix-Angebot mit wenigen Ausnahmen (Lizenzgründe)
  • Streaming auf Smart TVs, smarten TV-Geräten, Konsolen und Streaming-Playern
  • Keine Download-Funktion