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TEST: Poltergeist auf 4K Blu-ray – Tolle Bildqualität für den Gruselklassiker

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Wir testen die 4K-Restauration des Horror-Klassikers „Poltergeist“ auf 4K UHD Blu-ray! Kann „Poltergeist“ immer noch schocken?

Inhalt (85%)

Es ist der 30. Oktober 1982. Schauspielerin Dominique Dunne ist Zuhause und hat Besuch von ihrem Kollegen David Packer. Mit dem hatte Dunne für die bevorstehende Rolle in V – die außerirdischen Besucher kommen geprobt, als es plötzlich klingelt. Vor der Tür steht Dunnes Ex-Freund John Thomas Sweeney. Sweeney war schon zuvor immer wieder gewalttätig gegenüber Dunne geworden. Nachdem er sie vor die Tür bittet, packt er ihre Kehle und drückt zu. Dunne fällt ins Koma und wird fünf Tage später für hirntot erklärt. 1983: Julian Beck bekommt eine Magenkrebsdiagnose. Zwei Jahre später ist er als Reverend Kane mitten in den Dreharbeiten zu Poltergeist II, als er ins Krankenhaus muss. Dort kann man ihn nur noch bis zum Tod begleiten. Der Magenkrebs war stärker. Muskogee-Indianer Will Sampson war den meisten durch seine Rolle in Einer flog über das Kuckucksnest bekannt. 1985 spielt er in Poltergeist II den Indianer Taylor. Schon seit langem leidet er unter Sklerodermie. Sampson magert ab. Seine Organe versagen. Nach einer Herz- und Lungentransplantation im Houston Methodist Hospital stirbt er am 3. Juni 1987 an postoperativem Nierenversagen.

Heather O’Rourke ist sechs Jahre alt, als sie die junge Carol Anne in Poltergeist spielt. Drei Jahre später tritt sie im zweiten Teil erneut auf. 1987 bekommt sie gesundheitliche Probleme. Man diagnostiziert Morbus Crohn. Ein fataler Fehler. Denn O’Rourke leidet an einer angeborenen Darm-Verengung. Nach der Gabe von Cortison werden die Beschwerden nicht besser. Sie stirbt am 01. Februar 1988, kurz nach den Dreharbeiten zu Poltergeist III an den Komplikationen einer Notoperation infolge eines Darmverschlusses. Begraben wurde sie auf dem Westwood Village Memorial Park Cemetery in Westwood, Los Angeles – ganz in der Nähe von Dominique Dunne.

Alles beginnt mit dem Rauschen im Fernsehen

Was klingt wie eine neue True-Crime-Serie auf einem Streaming-Sender sind die tragischen Begleitumstände, die rund um die Produktionen der ersten drei Poltergeist-Filme passiert sind. Dazu gesellten sich weitere „Geschichten“ und Erzählungen von Mitgliedern der Filmcrew über rätselhafte Vorkommnisse während des Drehs. Selbst Produzent Steven Spielberg hielt einiges für nicht ganz so geheuer und sprach von seltsamen Dingen. Ob wahr oder erfunden – Poltergeist gehört zu den Klassikern des Gruselkinos. Und die Credits dafür gehen an …

… tja, an wen eigentlich? Tobe Hooper als Regisseur oder Steven Spielberg als Produzent, der vielleicht doch mehr am Film beteiligt war als die meisten zunächst annahmen? Es rankten sich immer wieder Gerüchte über die „Machtverhältnisse“ am Set des Films. Immer wieder wurde Spielberg gefragt, ob er nicht doch mehr getan hätte als nur die Produktion zu beaufsichtigen. in einem Interview mit der LA Times von 1982 gab er dann zu Protokoll, dass er Tobe Hooper nicht gerade für den Filmemacher empfinde, der am Set die Dinge in die Hand nimmt. Immer wenn beim Dreh eine Frage aufkam und Hooper nicht sofort antwortete, sprang Spielberg auf und übernahm. Der Plan, dass er den Film schreiben und dann einfach einem Regisseur in die Hand geben könnte, ging offenbar nicht auf.

Die Gegenstände im Haus bekommen ein Eigenleben

So wie man dem Film anmerkt, dass er die Handschrift des E.T.-Regisseurs trägt – ergänzt durch einige Horror-Momente, die zweifelsohne Hoopers Einfluss zeigen. Letzteres bspw. bei der Face-Peeling-Szene vor dem Spiegel. Momente wie dieser (oder auch das spätere Schwimmen mit den Skeletten) waren damals durchaus ungewöhnlich in einem Gruselfilm mit großen Namen und aus prominenter Produktion. Allerdings lebt Poltergeist nicht nur von diesen sehr grafischen Szenen, sondern vor allem von der stetig wachsenden unangenehmen Atmosphäre. Die sich verselbständigenden Gegenstände, Spielpuppen, die plötzlich zum Leben erweckt werden, das Fernsehgerät, das zum Ursprung des Bösen wird – die Behaglichkeit des Freelings’schen Heims wird nach und nach in jedem lieb gewordenen Detail dekonstruiert.

Jede Ecke, in der man sich wohl und komfortabel fühlte, verwandelt sich in etwas Gespenstisches. Der Horror fährt zwischen die Familienmitglieder und trennt sie – was wiederum das zweite Element des Gruslers zum Tragen kommen lässt: Das Thema Familie, das hier trotz der üblichen Querelen zwischen Geschwistern und Eltern von zentraler Bedeutung ist. Steve ist vollkommen egal, was dieser Poltergeist ist. Er will einzig seine Tochter aus dessen Fängen wieder zurück haben und die Familie wieder vereinen. Und wenn er am Ende den Fernseher aus dem Hotelzimmer verbannt, gibt’s noch einen herrlich ironischen Kommentar auf die damalige Zeit des erstarkenden Video-/TV-Booms obendrauf.

Bildqualität (80%)

Poltergeist wurde damals auf einer Ultracam 35 gefilmt. Eine seltene Kamera, von der lediglich 15 Stück gebaut wurden und die als eher unzuverlässig galt. Ausgehend vom 35-mm-Filmmaterial wurde nun ein 4K-Scan erstellt, das Material neu in HDR10 inkl. erweitertem Farbraum gegradet und für die UHD Blu-ray gemastert. Gegenüber der neuen Blu-ray ist das Mastering etwas dunkler, farblich dafür aber noch stimmiger. Der leichte Cyan-Touch der neuen Blu-ray ist über die 4K-Scheibe nur noch einen Hauch sichtbar.

Die 4K-Scheibe lässt das Bild so gut aussehen wie nie

Was den Detailgrad angeht, schafft es die 4K-Disk noch besser, die feinen Details an den Bäumen bei 4’38 herauszuarbeiten. Auch die Körnung auf dem Himmelshintergrund ist noch feiner und homogener. Am besten ist das erkennbar, wenn man sich das aus Bastgeflecht bestehende Hochregal bei 16’44 anschaut. Vor allem die Abrundungen an der Front weisen über die Blu-ray leichte Encoding-Vermatschungen auf, was die 4K-Disk hier sichtbar besser auflöst. Auch die Schrift auf dem Star-Wars-Plakat ist besser erkennbar, da speziell dort die neue Blu-ray ihre Probleme im Encoding hat. Farben wirken durch das leichte Abdunkeln noch etwas satter, Hauttöne weisen eine deutlichere Brauntönung auf, was den Gesichtern gut steht.

Etwas schade, dass dunkle Nachtszenen hier und da etwas besser durchzeichnet sein dürften und Spitzlichter zur gleichen Zeit nicht sonderlich hervorstechend sind. In diesem einen Punkt setzt sich die 4K-Scheibe nicht von der Blu-ray ab (Nachthimmel 53’34). Im Gegensatz dazu sind ein paar der hellen Einstellungen (bspw. in Carol Annes Zimmer) etwas überrissen. Dort zeichnet die Blu-ray eine Spur besser durch. Dennoch liefert die UHD Blu-ray das insgesamt bessere Bild. Gegenüber der alten Blu-ray, die mit eher flauen Farben und Kontrasten „gesegnet“ war, ist die 4K-Scheibe die absolut bessere Wahl.

Tonqualität (70%)

Die Blu-ray von 2008 enthielt eine Dolby-Digital-Tonspur in 2.0 Stereo. Exakt diese ist nun auch Bestandteil der neuen Blu-ray und der 4K UHD Blu-ray. Das Gute direkt vorweg: Die deutsche Stereo-Fassung klingt gar nicht mal so übel. Schon die US-Nationalhymne, die direkt zu Beginn noch mit voller Wucht intoniert wird (bevor der TV dann plärrend übernimmt), kommt dynamisch und absolut klar ans Ohr. Das klingt weder dumpf, noch zu spitz. Wird es in der Folge leise, während der Hund durch die Räume streunt, gibt’s kein Rauschen oder andere Störgeräusche. Der Flöten-Score, der während der Anfangs-Credits läuft, schwankt nur ganz dezent hörbar und die Stimmen sind überraschend klar. Wenn sich die Jungs zum Sportereignis zusammenfinden, klingen S-Laute schon mal etwas spitz, was auch für die etwas hochfrequenten Soundeffekte gilt.

Apropos Soundeffekte. Während der dynamischeren Spezialeffekte-Szenen bauen die Mainspeaker sogar etwas Druck auf. Fährt die Geisterhand erstmals aus dem TV, zuckt es schon ganz ordentlich über die Speaker, auch wenn die Geräusche in sich etwas übersteuert klingen. Sehr gut gelingt die Stereo-Kulisse und die atmosphärische Einbindung des Geschehens während der regnerischen Szenen im Finale. Man hat Regen schon weniger effektvoll fallen hören. Die englische Fassung der alten Blu-ray kam (unter anderem) als 5.1 in True HD daher. Gegenüber der deutschen Stereo-Tonspur gibt’s hier mehr Räumlichkeit und auch entsprechende Signale für den Subwoofer.

Die finalen Actionszenen würden von einer etwas besseren Tonspur profitieren

Allerdings klingt das gar nicht mal so dynamisch wie man hoffen dürfte. Stimmen sind gar eher mittelprächtig verständlich und so richtig differenziert tönt das nicht – Surroundeffekte hin oder her. Auf der UHD Blu-ray gibt’s für den englischen Sound eine Veränderung von True HD 5.1 auf DTS HD-Master in 5.1. Zusätzlich gibt’s noch einen 2.0-DTS-HD-Master-Track, der als „original theatrical mix“ verzeichnet ist. Die 5.1-Tonspur schlägt den alten True-HD-Sound dabei um Längen.

Schon die Dialoge kommen klarer rüber, sind etwas lauter eingepegelt und die dynamischen Momente werden mit wesentlich mehr Differenzierung transportiert. Während des Baumangriffs auf Robbie hört man die Bläser aus dem Score viel prägnanter und fetziger als über die alte Blu-ray. Auch das Gewittergrollen hat mehr Druck und klingt bedrohlicher. Während der feineren Momente überzeugt die neue Abmischung ebenfalls und kommt tonal gleichmäßiger rüber.

  • Deutsch: Dolby Digital (70%)
  • Englisch: DTS HD-Master (80%) 2D-Betrachtung

Bonus (40%)

Das Bonusmaterial befindet sich auf der Blu-ray des Sets. Die UHD-BD enthält keine Extras. Allerdings ist es ohnehin das bisher bekannte Bonusmaterial, das schon die alte Blu-ray lieferte. Es besteht aus dem zweiteiligen „Sie sind unter uns – Poltergeist in der realen Welt“, das sich mit dem Phänomen der Poltergeister beschäftigt. Außerdem gibt’s noch das siebenminütige Making-of, das (noch im 4:3-Format) Einblicke in die Arbeit am Set gibt.

Gesamtbewertung Poltergeist (78%)

Poltergeist ist bis heute ein echter Gruselklassiker – egal, ob nun Spielberg oder Hooper hauptsächlich Regie geführt hat. Atmosphärisch und in puncto Spannung packt der Film auch heute noch. Und das tut er jetzt in der bisher besten Bildqualität. Während die neue Blu-ray hier und da in hellen Bereichen besser durchzeichnet ist, liefert die 4K-Scheibe das sichtbar bessere Encoding, die passendere Farbgebung und mehr Kontrastdynamik. Der deutsche Ton wurde zwar nicht verändert, gehört aber zu den besseren entsprechender Filme aus dieser Zeit. Übrigens, wer keine Lust hat die überzogenen Preise für das 4K UHD Blu-ray Steelbook zu zahlen, der sollte sich noch etwas gedulden. Ein reguläres Amaray / Keep-Case wird sicherlich nachgeschoben.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 06. Oktober 2022 Review am: 20. Oktober 2022
Erscheinungsjahr Film: 1982 Laufzeit: 114 Minuten
Filmstudio: Warner Home Video FSK: ab 12 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat:
2,39:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch Dolby Digital 2.0
Englisch DTS HD-Master
High Dynamic Range:
HDR 10 Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray

Poltergeist Trailer:

Apple TV 4K (3. Generation): Neues Modell mit HDR10+ ist ab sofort vorbestellbar

Apple hat heute einen neuen Apple TV 4K vorgestellt. Das neue Modell unterstützt jetzt auch HDR10+ und setzt auf das SoC A15 Bionic.

Der leistungsfähigere Prozessor dürfte vor allem denjenigen gelegen kommen, die auch Spiele via Apple Arcade zocken. Dabei erscheint der neue Apple TV 4K der dritten Generation in zwei Varianten. Die Wi-Fi-Version kommt mit 64 GByte Speicherplatz daher und kostet 169 Euro. Es gibt auch eine zweite Variante mit 128 GByte Speicherplatz, die zudem auch einen Ethernet-Port sowie Unterstützung für den neuen Smart-Home-Standard Thread ergänzt. Hier steigt der Preis dann auf 189 Euro.

Somit ist der „kleine“ Apple TV 4K für einige Nutzer möglicherweise in diesen Bezügen gar ein Downgrade: Denn die ältere 2. Generation bringt so oder so Thread-Support und einen Ethernet-Port mit. Das ist vor einem Upgrade auf die neuen Modelle zu bedenken. Enthalten ist bei beiden Modellen der 3. Generation eine neue Siri Remote, die jetzt endlich via USB-C statt via Lightning geladen wird.

Der neue Apple TV 4K 2022 streicht in der "kleinen" Version leider den Ethernet-Port.
Der neue Apple TV 4K 2022 streicht in der „kleinen“ Version leider den Ethernet-Port.

Der neue Apple TV 4K der 3. Generation kann ab heute bestellt werden und ist ab Freitag, 4. November verfügbar. Apple wirbt dabei mit der überlegenen Leistung des A15 Bionic: Die CPU-Leistung ist um bis zu 50 Prozent höher als bei der Vorgängergeneration und die GPU-Leistung ist um bis zu 30 Prozent erhöht. Das Design des kleinen Klotzes wirkt im Übrigen unverändert.

Neue Siri Remote des Apple TV 4K ist auch separat erhältlich

Ab Werk dient für die neuen Apple TV 4K natürlich tvOS 16 als Betriebssystem. Solltet ihr ein älteres Modell besitzen, dann könnt ihr die neue Siri Remote, welche jetzt via USB-C aufgeladen wird, auch separat kaufen. Sie kostet einzeln 69 Euro. Sie ist mit allen Generationen der Apple TV 4K und Apple TV HD kompatibel.

Die neue Siri Remote wird jetzt via USB-C geladen.
Die neue Siri Remote wird jetzt via USB-C geladen.

Für einen begrenzten Zeitraum können qualifizierte Kunden, die ein neues iPhone, iPad, Apple TV oder einen Mac kaufen, Apple TV+ und Apple Arcade drei Monate lang kostenlos nutzen.

Netflix ermöglich ab sofort Profiltransfers in ein neues Netflix-Konto

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Netflix informiert seine Abonnenten über die neue Profiltransfer-Funktion. Damit ist es möglich, das Profil eines/er Nutzer*in in ein neues Konto zu übertragen, z.B. falls die Beziehung auseinandergebrochen ist.

Es fühlt sich ein wenig wie „Frühjahresputz“ bei Netflix an – nur eben im Herbst. Nachdem es so gut wie sicher ist, dass Netflix in 2023 gegen Account-Sharing vorgehen wird, möchte Netflix jetzt entsprechende Accounts und Profile wohl sauber getrennt sehen. Nutzer werden derzeit über die neue Profiltransfer-Funktion via Email informiert. In der Email kann man selbst wählen, ob die Profiltransfer-Funktion aktiviert oder abgeschaltet werden soll. Reagiert man nicht auf die Email, schaltet sich die Funktion binnen 10 Tage nach dem Empfang der Email automatisch ein.

Netflix: Profiltransfers in einen neuen Account

Doch was ist eigentlich ein Profiltransfer? Wer ein Profil in einem fremden Account nutzt hat, kann damit sein Profil in einen eigenen Account übertragen. Bedeutet, Empfehlungen, Titelverläufe, „Meine Liste“, gespeicherte Spiele usw. gehen somit nicht verloren, sollte man sich vom Account-Eigentümer trennen wollen. Das ist z.B. der Fall, wenn man von Zuhause weg, in einen eigenen Haushalt zieht, die Beziehung in die Brüche geht oder der großzügige Account-Teiler einfach dreist das Abonnement gekündigt hat =D

Netflix eröffnet ein eigenes Entwicklerstudio für Spiele in Helsinki.
Auch Daten aus den Netflix-Games inkl. Aliase werden via Profiltransfer mit umgezogen!

Die Funktion an sich ist kostenlos, jedoch fallen natürlich Gebühren für einen neuen Account an, in den das Profil übertragen wird. Kinderprofile und mit einem PIN geschützte Profile können nicht übertragen werden. Mit einem PIN schützt man sich übrigens auch davor, dass euer Profil übertragen wird, obwohl ihr das gar nicht möchtet. Solltet ihr euren Account mit ein paar Trollen teilen, wäre es anzuraten, die Profiltransfer-Funktion über die Kontoeinstellungen zu deaktivieren.

Vorstufe zur Bereinigung des Account-Sharing?

Für viele ist das neue Feature sicherlich nützlich und womöglich längst überfällig. Jetzt hat man endlich die Möglichkeit, sein digitales Streaming-Vermächtnis „mit umzuziehen“. Womöglich ist dies auch die erste Stufe vor der „Bereinigung“ der sogenannten Account-Sharer. Wenn mehrere Profile innerhalb eines Accounts aktiv sind, diese jedoch verschiedene Standorte aufweisen, dann bittet Netflix die Profil-Inhaber ggf. bald zur Kasse. Alle Details sowie häufig gestellte Fragen zu Profiltransfers beantwortet Netflix in diesem FAQ.

Für 4Kfilme.de-Leser: HDMI 2.1-Switch jetzt für nur 20 Euro (plus Versand)!

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Wir haben ein kleines Kontingent an HDMI 2.1-Switches, das wir unseren Lesern zum Vorteilspreis von 20 Euro anbieten können. Mit dem Kauf unterstützt ihr unsere Plattform und vermindert unsere Kosten!

Wir haben mit dem Hersteller der beliebten HDMI 2.1-Switches gesprochen und konnten ein Kontingent von 205 Stück für Leser:innen unserer Webseite sichern. Diese können wir euch zum Stückpreis von 20 Euro anbieten (zuzüglich Versandkosten für Paketsendung 5€). Regulär kosten die Geräte zwischen 30 und 49 Euro und wie ihr in nachfolgendem Video sehen könnt, funktioniert unsere Variante an den getesteten Endgeräten ohne Probleme und sogar ohne zusätzliche Stromzufuhr, also nur über den HDMI-Strom.

Feedback und Erfahrungen von Kunden:

Wir haben bereits schätzungsweise 130 Stück verkauft und konnten Feedback einsammeln. Wir sind sehr stolz, dass bei allen verkauften Exemplaren bislang keine Reklamation bei uns eingegangen ist! Mehrere Leser hatten sich nach der ersten Lieferung noch einen zweiten bestellt.

Den Switch nutzen sie in den meisten Fällen, um zwischen zwei Bildsignalen auf einem HDMI-Eingang wechseln zu können. Andere wiederum, nutzen den HDMI-Switch auch dafür, um eine „Verlängerung“ ihrer HDMI-Verbindung zu erzielen, indem sie z.B. zwei 3 Meter-Kabel verwenden. Wieder andere haben zwei verschiedene Soundanlagen, die sie beide über den HDMI-Eingang mit ARC/eARC betreiben können. Der Wechsel zwischen verschiedensten Bildsignalen von 720p bis hin zu 8K scheint reibungslos zu verlaufen. Wir haben bis dato noch keine Beschwerden (bis auf eine, welche jedoch auf ein defektes HDMI-Kabel zurückzuführen war) vernommen. Wir sind also sehr zufrieden mit unserem Schnäppchen. =)

Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr uns unterstützt. Schreibt uns im Angebot auf ebay-kleinanzeigen.de an und wir schicken euch euren HDMI 2.1-Switch schnellstmöglich nach der Zahlung via PayPal oder Überweisung zu.

Vielen Dank im voraus – das 4KFilme.de-Team.

Disney+ im November 2022: Das sind die neuen Filme, Serien und mehr

Disney+ hat seine neuen Inhalte für den November 2022 bekannt gegeben. Neue Filme, Serien, Dokumentationen und mehr sollen euch zur dunklen Jahreszeit gut unterhalten.

Für Lacher könnte bei einigen etwa die mittlerweile 20. Staffel der Animationsserie für Erwachsene, „Family Guy“, sorgen. Schon am 2. November geben die neuen Episoden ihren Einstand. Wir setzen jedoch auch Hoffnungen in den Film „Disenchanted“. Der neue Film ist eine Fortsetzung von „Enchanted“ („Verwünscht“) aus dem Jahr 2007. Erneut spielen Amy Adams als Giselle und Patrick Dempsey als Robert die Hauptrollen. Der erste Teil war auch deswegen gelungen, weil Disney sich traute, sich selbst gehörig auf die Schippe zu nehmen.

Bei Disney+ gibt es ab November 2022 aber außerdem auch noch für die jüngeren Zuschauer „Zootopia+“ zu sehen – basierend auf dem Kinofilm. Obendrein stößt „Willow“ mit Warwick Davis zum Angebot hinzu. Das sollte Fantasy-Fans durchaus erfreuen. Als Klassiker der Serienunterhaltung kann man „Ally McBeal“ betrachten. Die Serie mit Calista Flockhart war in den späten 1990er- bzw. frühen 2000er-Jahren ein enormer Erfolg.

Verzögerungen bei "Blade" verschiebt den Kinostart mehrerer Marvel-Filme nach hinten
Disney hat für das MCU noch große Pläne. || Bild: Disney Plus

In Sachen Marvel und Star Wars gibt es dafür im nächsten Monat nicht so viel Neues. Es gibt aber immerhin für Freunde der mittlerweile durchgelaufenen Serie „She-Hulk“ ein Making-Of zu sehen. Könnte möglicherweise spannender ein als die Serie selbst, welche bei MCU-Fans recht gemischte Gefühle verursachte.

Disney+: Preiserhöhung und Tarif mit Werbung geplant

Im Dezember 2022 wird Disney+ im Übrigen in den USA mit einem werbefinanzierten Tarif loslegen. In Europa wird es jenen aber wohl erst ab 2023 geben. Da ist Netflix hierzulande schneller. Auch eine Preiserhöhung wird es zeitgleich in den Vereinigten Staaten geben. Auch jene ist für unsere Gefilde bisher noch nicht angekündigt worden, dürfte aber unvermeidbar sein.

Bis es so weit ist, wünschen wir noch viel Spaß mit den Filmen und Serien aus dem November 2022. Ist da für euch etwas dabei, oder setzt ihr euere Hoffnungen jetzt auf den Dezember 2022? Mal sehen, womit uns Disney+ zum Jahresende versorgen wird. In den letzten Jahren hatte man da immer besondere Schmankerl wie den Pixar-Film „Soul“ im Angebot.

Neustarts im November 2022 bei Disney+

2. November

  • Weihnachten mit Donna Hay – Staffel 1 (Disney)
  • The D’Amelio Show – Staffel 2 (Star)
  • Reboot – Staffel 1 (Star)
  • Family Guy – Staffel 20

3. November

  • Marvel Studios: Gemeinsam unbesiegbar – The Making of She-Hulk (Marvel)

9. November

  • The Montaners – Staffel 1 (Disney)
  • Zootopia+
  • S.O.S. mit David Beckham
  • Candy: Tod in Texas – Staffel 1 (Star)
  • Fire of Love

16. November

  • Ohne Limits mit Chris Hemsworth
  • Santa Clause: Die Serie
  • Mike

18. November

  • Ein wunderbarer Herbst mit Micky Maus (Disney)
  • Verwünscht nochmal
  • Micky: Die Geschichte einer Maus

20. November

  • Elton John Live: Farewell from Dodger Stadium (OT) (Disney)

23. November

  • Maggie – Staffel 1 (Star)
  • Reasonable Doubt – Staffel 1 (Star)

25. November

  • Matriarch

30. November

  • Willow
  • The Patient

Neue Katalog-Titel:

2. November

  • Der Bergdoktor – Staffel 14 (Star)
  • Die Bergretter – Staffel 12 (Star)

4. November

  • Petterson und Findus: Das schönste Weihnachten überhaupt (Star)
  • Table 19 – Liebe ist fehl am Platz (Star)

9. November

  • Chinas Geschichte von oben – Staffel 1 (National Geographic)
  • Angriff auf Pearl Harbor: Minute um Minute – Staffel 1 (National Geographic)
  • Fix it! – Reparaturen am Limit – Staffel 1 (National Geographic)

11. November

  • Haie im Bermudadreieck (National Geographic)

16. November

  • The Good Doctor – Staffel 4 (Star)
  • The Hot Zone: Tödliches Virus – Staffel 2 (National Geographic)

18. November

  • Queen Elizabeth II: Passing of the Crown – A Special Edition of 20/20 (Star)
  • Queen Elizabeth II: The Legacy, The Life (Star)
  • Big Mama’s Haus 2 (Star)
  • Das Urteil – Jeder ist käuflich (Star)

23. November

  • Ally McBeal – Staffel 1-5 (Star)
  • Rescue Me – Staffel 1-6 (Star)

30. November

  • Savage Kingdom – Staffel 1-4 (National Geographic)

Netflix Gaming: Streaming-Anbieter will über 55 Games veröffentlichen

Netflix ist mittlerweile auch in Sachen Gaming aktiv. Genau da will man seine Bemühungen in Zukunft noch aggressiv ausbauen, wie der Streaming-Anbieter gegenüber Investoren mitgeteilt hat.

Derzeit bietet Netflix nur Mobile Games für Apple iOS und Android an. Die Titel, wie z. B. „Oxenfree“, sind für Abonnenten kostenlos herunterladbar und nutzbar. Sie verzichten auf Werbung und Mikrotransaktionen. Bisher soll die ganze Sache aber wohl laut mehreren Berichten noch kein sonderlich großer Erfolg sein. Nur wenige Abonnenten nutzen die Spiele aktiv. Dennoch sieht Netflix da Potenzial und will auch Spieler direkt am Fernseher bzw. am PC erreichen. Kürzlich gründete man da ja auch ein neues Entwicklerstudio in Finnland.

Die Vorgehensweise soll dabei in Richtung Cloud-Gaming gehen, sich aber vom gescheiterten Google Stadia abheben: Netflix plant also offenbar sich eher am Game Pass von Microsoft ein Beispiel zu nehmen und eine Flatrate anzubieten. Der Blick schweift derzeit vor allem auf Smart-TVs, wo der Streaming-Anbieter ja ohnehin bereits mit seiner App gut platziert ist. Man wolle dabei laut Sprechern von Netflix zunächst, wie im mobilen Segment, mit wenigen Spielen starten und die Sache dann immer weiter ausbauen.

Ungewöhnlich: Netflix versorgt Abonnenten des Basis-Tarifs mit einem Gratis-Upgrade!
Netflix stößt mit seinen Spielen bisher noch auf gespaltene Resonanz.

Laut Netflix verantwortlichem Manager, Mike Verdu, habe Netflix derzeit 55 Spiele in der Entwicklung. 14 stammen von internen Studios. Netflix wird sich aber harter Konkurrenz stellen müssen: Der Game Pass Ultimate ermöglicht Cloud-Gaming und dann wären da auch noch Rivalen wie Amazon Luna oder natürlich Nvidia GeForce Now.

Netflix Gaming: Erreicht man wirklich die Abonnenten?

Die Frage ist natürlich, ob die Abonnenten von Netflix wirklich so ein enormes Interesse an Gaming haben oder sich ohnehin bereits anderweitig damit vergnügen. Vielleicht wäre es besser, sein Streaming-Angebot mit Filmen und Serien attraktiver zu machen, statt es durch einen neuen Bereich aufzublähen? Da besteht sicher das Risiko, dass man die Wünsche der Abonnenten verfehlt. Zumal die Zeiten da ohnehin härter werden, denn ab 2023 will man das Account-Sharing deutlich erschweren.

Netflix bestätigt weltweite Maßnahmen gegen Account-Sharing für 2023

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Netflix hat bestätigt, dass man ab Anfang 2023 weltweit gegen das Account- und Passwort-Sharing vorgehen werde. Alternativ können Kunden einen Obolus zahlen.

Wir hatten ja schon über die Tests derartiger Maßnahmen in Südamerika berichtet. Im Wesentlichen wird es bald so sein, dass das bisherige Account-Sharing, dem viele Netflix-Nutzer frönen, ein Riegel vorgeschoben wird. Allerdings will man gegen einen Aufpreis die gemeinsame Nutzung eines Netflix-Kontos über einen Haushalt erlauben. Aktuell ist das laut Nutzungsbedingungen ohnehin untersagt, wird aber stillschweigend noch toleriert. Das hat bald ein Ende, da Netflix nach einem Nutzerschwund und zunehmender Konkurrenz durch Disney+, Apple TV+, Paramount+ und mehr unter Druck geraten ist.

Deswegen plant Netflix ja auch einen werbefinanzierten Tarif, der in Deutschland bereits ab November 2022 verfügbar sein soll. Damit ist sogar ein Upgrade für das Basis-Abo verbunden, das bald statt maximal 480p zukünftig 720p als Auflösung bietet. Offen ist im Übrigen noch, wie viel das Hinzufügen zusätzlicher Haushalte zu einem Streaming-Abonnement bei Netflix am Ende kosten soll. In Tests variierten die Preise und lagen grob zwischen 2 bis 3 Euro.

Netflix lockt neue Kunden mit dem werbeunterstützten Basis-Abo für nur 4.99 Euro im Monat
Netflix lockt neue Kunden mit dem werbeunterstützten Basis-Abo für nur 4.99 Euro im Monat

Netflix-Kunden werden zwei Möglichkeiten erhalten: Entweder sie schieben ihre bisherigen Mitbenutzer in separate Accountsa ab, für die jene zahlen müssten, wenn sie zustimmen, oder aber sie legen Unterkonten an, für die dann die besagten Aufpreise anfallen. Weiterhin soll es aber natürlich möglich sein, Netflix auch unterwegs zu verwenden. Das eröffnet jedoch einige Detailfragen.

Netflix vs. Account-Sharing: Wie wird der Streaming-Anbieter vorgehen?

So wissen wir nicht, wie genau Netflix feststellen möchte, wenn ein Kontoinhaber seinen Account mit mehreren Personen teilt. Es gibt da zwar zahlreiche Möglichkeiten, etwa über die Mac- und IP-Adressen, doch es wird schwer sein, konkret zu unterscheiden, ob jemand viel reist oder sein Konto z. B. auch unterwegs nutzt oder tatsächlich das Konto mit anderen Haushalten teilt. Hier dürfte ein sensibles Vorgehen gefordert sein.

Letzten Endes dürfte Netflix durch die angekündigten Maßnahmen nicht nur neue, zahlende Nutzer hinzugewinnen oder mehr Geld für das Account-Sharing einnehmen, sondern auch einige Kunden verlieren. Ob am Ende die positiven oder negativen Effekte überwiegen, dürften auch andere Streaming-Anbieter mit Argusaugen beobachten, um abzuwägen, ob sie rasch ähnliche Maßnahmen ergreifen.

LG 32SQ780S: Neuer Smart Monitor mit webOS und Apple AirPlay 2

LG hat seinen neuen Smart Monitor 32SQ780S vorgestellt. Der 4K-Bildschirm nutzt webOS 22 als Betriebssystem.

Ähnlich wie Samsungs Pendant, der M8 mit Tizen, so vereint auch das neue Modell von LG quasi Aspekte eines Smart-TVs und eines Monitors. So kommt webOS 22 als Betriebssystem zum Einsatz. Dadurch besteht auch Zugriff auf den LG Content Store zum Herunterladen weiterer Apps. Ebenfalls unterstützt man etwa Apple AirPlay 2. Und auch Thin Q Home ist an Bord. Über das entsprechende Dashboard kann der Monitor dann als Schaltzentrale fürs Smart Home herhalten.

Der LG Smart Monitor 32SQ780S löst mit 3.840 x 2.160 Pixeln auf, bietet eine Reaktionszeit von 5 ms, einen Kontrast von 3.000:1 und deckt 90 % des Farbraums DCI-P3 ab. Die maximale Helligkeit steht bei 250 cd/m2. Ab Werk sind Stereo-Lautsprecher mit zweimal 5 Watt integriert. Für mehr Ergonomie soll die Chance sorgen, den Ständer in der Höhe zu verstellen, zu neigen, zu drehen und zu schwenken. Auch der Pivot-Modus ist so möglich.

Der Smart Monitor von LG ist mit zweimal HDMI gerüstet.
Der Smart Monitor von LG ist mit zweimal HDMI gerüstet.

Der LG Smart Monitor 32SQ780S mit 32 Zoll Diagonale nutzt als Basis ein VA-Panel. Als Schnittstellen erwähnt der südkoreanische Hersteller dreimal USB, einmal USB-C (mit 65 Watt), zweimal HDMI und Ethernet. Die Bildwiederholrate beträgt 60 Hz. In den USA ist der Bildschirm im Handel bereits für 500 US-Dollar gelistet. Für den deutschen Markt fehlt aber noch eine offizielle Ankündigung.

LG Smart Monitor 32SQ780S: Monitor mit Potenzial?

Wir sind unschlüssig, ob es nun den großen Markt für smarte Monitore gibt. Immer wieder lesen wir eher umgekehrt, dass sich einige unserer Leser einen „dummen“ Fernseher wünschen, da sie ohnehin lieber externe Mediaplayer und Co. anschließen. Zumal Anbieter wie LG und Samsung immer stärker versuchen, ihre Plattformen webOS und Tizen mit Werbung zu monetarisieren. Oder seht ihr in dem neuen LG Smart Monitor 32SQ780S besonderes Potenzial?

YouTube in 4K und 8K für alle: Google beendet den Test mit Premium-Zwang

YouTube schaltet 4K und 8K wieder für alle Nutzer frei. Ein „Experiment“ mit der Kopplung an YouTube Premium ist offiziell beendet.

Wir hatten darüber berichtet: Die Videoplattform YouTube hatte damit begonnen, die höchsten Auflösungen (4K und 8K) an das kostenpflichtige YouTube Premium zu koppeln. Diese Anpassung betraf allerdings nicht alle Nutzer. Bei einigen Anwendern tauchte diese Beschränkung auf, bei anderen wieder nicht. Offenbar wählte YouTube da nach nicht transparent aufgeschlüsselten Kriterien aus.

Nachdem ein Twitter-Nutzer deswegen seine Unzufriedenheit ironisch zum Ausdruck gebracht hatte, antwortete das offizielle YouTube-Konto, dass das „Experiment“ beendet sei. Wir vermuten, man wollte mit dem Testballon prüfen, wie viele Nutzer YouTube Premium abonnieren könnten, würde man 4K- und 8K-Auflösung aus dem kostenlosen Angebot abziehen. So ist immer noch möglich, dass so eine Strategie langfristig umgesetzt wird.

YouTube koppelt bei einigen Usern hohe Auflösungen an ein Premium-Abo.
YouTube koppelte bei einigen Usern hohe Auflösungen an ein Premium-Abo.

Betroffene Free-Nutzer wurden, und das geräteübergreifend, jedenfalls im Experiment auf maximal 1440p festgenagelt. Wer höher hinaus wollte, wurde auf das kostenpflichtige Premium-Abo verwiesen. Jetzt wird YouTube sicherlich auswerten, wie viele Nutzer man durch den Schritt bekehren konnte und ob die ganze Sache Potenzial hat.

YouTube Premium: Würdet ihr zahlen?

YouTube Premium beinhaltet aktuell als wohl größten Mehrwert die Werbefreiheit. Klar, Sponsorships innerhalb der Videos seht ihr weiterhin, Werbeclips, welche die Videos unterbrechen können oder vor ihrem Start laufen, fallen aber heraus. Ebenfalls beinhaltet YouTube Premium die Möglichkeit, Videos für den Offline-Konsum herunterzuladen. Ebenfalls mit dabei: Zugriff auf YouTube Music Premium.

YouTube Premium kostet in Deutschland 11,99 Euro im Monat. Viele Anwender behelfen sich allerdings auch mit günstigeren Abonnements zu ausländischen Tarifen. Das ist zwar streng genommen laut den Richtlinien nicht zulässig, wird bisher aber nicht weiter unterbunden.

Paramount+ startet am 8. Dezember 2022 in Deutschland

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Paramount Plus gibt am 8. Dezember 2022 in Deutschland seinen Einstand. Für Kunden von Sky Cinema ist der Streaming-Dienst ohne Mehrkosten im Abo enthalten.

Update: Paramount+ startete mit einem Preisvorteils-Angebot, wenn man das Jahresabonnement auswählt.

Direkt zum Start, der zeitgleich auch in Österreich und der Schweiz erfolgt, will man mit einigen Inhalten überzeugen: Darunter sind „Top Gun: Maverick“, „Star Trek: Strange New Worlds“, „Yellowstone“ sowie dessen Prequel „1883“ und auch dem deutschsprachigen Original „Der Scheich“ (ab 22. Dezember 2022). Für Kinder gibt es den Film „Paw Patrol: Der Kinofilm“ sowie die passende Serie mit exklusiven, neuen Episoden der neunten Staffel. Dazu kommen noch mehr internationale und lokale Originals von Marken und Studios wie CBS, Comedy Central, MTV, Nickelodeon, Paramount Pictures und Showtime.

Zum Start können neue Nutzer Paramount+ für eine Woche kostenlos antesten. Danach beträgt der monatliche Preis 7,99 Euro  oder aber im Jahresabo 79,99 Euro. Wer Sky Cinema abonniert hat, erhält Paramount+ ohne Mehrkosten dazu. Der Dienst wird in allen drei Märkten über paramountplus.de sowie auf mobilen Geräten und unterstützten Connected TV-Geräten unter anderem über die Plattformen von Apple, Amazon, Google, Samsung und Roku verfügbar sein.

Als weitere Inhalte nennt Paramount für sein Streaming-Angebot Paramount+ unter anderem die Serie „Super Pumped: The Battle for Uber“, „Halo“, „The First Lady“, „The Offer“, „iCarly“, „1923“ und die Serie „Tulsa King“ mit Sylvester Stallone. Außerdem gibt es „A Gentleman in Moscow“ mit Ewan McGregor. Auch die sechste Staffel von „Spotlight“ findet bei Paramount+ seine Heimat.

Paramount+: Wie erfolgreich wird der neue Streaming-Dienst?

Ab Anfang 2023 will Paramount+ unter anderem die neue Krimiserie „Simon Beckketts Chemie des Todes“ zeigen. Auch „A Thin Line“, eine Serie um zwei Schwestern, die sich als Hacktivistinnen verdingen, soll 2023 anlaufen. „Kohlrabenschwarz“ wiederum basiert auf der gleichnamigen Mystery-Hörspielreihe. Im Übrigen wird Paramount+ euch auch die vierte Staffel von „Start Trek: Discovery“ kredenzen. In „Mayor of Kingstown“ sehen wir hingegen Jeremy Renner („Hawkeye“) in der Hauptrolle.

Auch bei "Halo" schalten sicherlich viele Zuschauer ein.
Auch bei „Halo“ schalten sicherlich viele Zuschauer ein.

Auch Klassiker wie „Dexter“ und dessen Fortsetzung „Dexter: New Blood“ sind mit von der Partie bei Paramount+. Das gilt auch für „Billions“ und „Beavis and Butt-Head do the Universe“ oder das zweiteilige Special „South Park: The Streaming Wars“. Auch „Star Trek: Prodigy“ läuft etwa bei Paramount+. Werdet ihr euch zu einem Abonnement hinreißen lassen?