Start Blog Seite 465

„Thor: Love and Thunder“ räumt im Kino groß ab

Der neueste Blockbuster von Disney und Marvel, „Thor: Love and Thunder“, räumt in den Kinos bereits ab. Über 303,2 Mio. US-Dollar konnte der Film zur Eröffnung einspielen.

Allein 144 Mio. US-Dollar kamen in den Vereinigten Staaten zusammen. Laut Disney sicherte sich „Thor: Love and Thunder“ damit in fast allen Ländern, in welchen der Film bisher gestartet ist, den ersten Platz in den Kinocharts. Zumal der Streifen in einigen Regionen, beispielsweise Frankreich, erst noch anlaufen muss. Ob das Abenteuer des Donnergotts wiederum in China starten kann, ist derzeit höchst ungewiss.

So liefen die letzten Marvel-Filme alle nicht in China, da es Diskussionen um die Inhalte gegeben hatte. In China gibt es sehr strenge Richtlinien – auch die Darstellung homosexueller Beziehungen ist etwa in Kinofilmen untersagt. Gerade in der Pandemie konnte Marvel dabei punkten und sicherte sich die meisten Platzierungen in den Top 10 der in der Corona-Krise erfolgreichsten Filme.

Für „Thor: Love and Thunder“ kehrte nicht nur Chris Hemsworth in die Hauptrolle zurück, Natalie Portman spielt ebenfalls wieder eine Rolle. Die Regie übernimmt, wie beim direkten Vorgänger „Thor: Tag der Entscheidung“,Taika Waititi. Neu mit an Bord sind als Darsteller unter anderem Christian Bale und Russel Crowe.

Marvel ist weiterhin nicht zu bremsen

Offenbar ist beim Publikum nach all den Jahren immer noch keine Ermüdung in Sachen Superhelden-Filmen aufgetreten, denn die Adaptionen der Comics dominieren im Kino ungebremst. Bei den Kritikern sieht es schon etwas anders aus. So bemängelten viele Rezensionen an „Thor: Love and Thunder“ den überbordenden Humor, der oftmals nicht richtig zünde. Auch die Beziehung zwischen Thor und Jane Foster traf auf ein sehr geteiltes Echo.

Wer Interesse an „Thor: Love and Thunder“ hat, kann sich im Kino selbst von den Qualitäten des Films überzeugen. Angesichts der Tatsache, dass „Doctor Strange in the Multiverse of Madness“ recht fix nach dem Kinostart zu Disney+ wanderte, kann man dies allerdings auch vom neuen Marvel-Blockbuster erwarten.

Diese Konter-Angebote setzten Media Markt und Co. dem Prime Day entgegen!

0

Media Markt, Saturn, Expert und viele weitere Online-Händler versuchen mit Konter-Angeboten dem Mitbewerber Amazon während dem Prime Day die Kunden streitig zu machen. Mit diesen Schnäppchen könnte das auch gelingen:

Mediamarkt.de kontert den Prime Day mit seinen Hammer-Preisen! Bis zum 13. Jui 2022 könnt ihr in fast allen Produktkategorien sparen. Reduzierte Laptops wie das Chromebook mit 15,6 Zoll für 249 Euro, der Philips 55 Zoll OLED TV für 899 Euro, ein 75 Zoll Philips Heimkino-TV für nur 999 Euro, Kühlschränke, Spülmaschinen uvm. Reinschauen lohnt sich:

Saturn.de hat dagegen die „Vergleichen zwecklos“-Aktion ins Leben gerufen. Eine ganz schön forsche Aussage, wenn man bedenkt, dass Amazon doch ganz schön Gas gibt beim Prime Day. Ganz ohne Vergleich würden wir jetzt nicht zu einem der unzähligen Schnäppchen greifen. Auf den ersten Blick, gibt es aber viele Highlights, z.B. einen 55 Zoll QN90A NEO QLED für 999 Euro, ein Lenovo Tab für schlanke 99 Euro, die LG DSN4 Soundbar für 119 Euro uvm.:

Expert feiert bereits seit einigen Tagen seine Summer Deals und ist somit bestens gerüstet, für Amazons Preis-Angriffe. Auch hier finden wir viele gut Angebote aus dem Bereich Laptop/PC, Soundbars, Smartphones, TV-Geräte, Kaffeemaschinen uvm. Zudem feiert Expert sein 60-jähriges Jubiläum. Beim Jubi-Glücksrad kann man Preise gewinnen, darunter der Hauptpreis: 60.000 Euro!

Computeruniverse liefert in seinem Technik-Outlet eigentlich das ganze Jahr attraktive Angebote! Reduzierte Grafikkarten, Kaffeevollautomaten, Notebooks, Tables, Kameras, Monitore usw. Aktuell gibt es nochmals 10% Extra-Rabatt auf alle B-Ware-Artikel. Also Geräte, die minimale visuelle Mängel aufweisen, vielleicht ist das Gerät sogar nur einmal ausgepackt gewesen. Hier gehts zu der Auswahl:

Habt ihr gute Konter-Angebote entdeckt? Große Aktionen oder nur einzelne Schnäppchen? Lasst es uns wissen und teilt eure Entdeckungen im Kommentarfeld mit der Community?

Wir möchten euch natürlich nicht die Prime Angebote vorenthalten. Diese findet ihr in unserem Special oder direkt unter diesem Link:

Hier geht es zur Prime Day Seite

Netflix: Kunden sind so unzufrieden wie noch nie!

Netflix Kunden waren nie unzufriedener mit dem Streamingdienst. Die Stimmung schlägt langsam um, was definitiv auch an der attraktiven Konkurrenz Disney+, Peacock, Apple TV+ oder HBO Max liegt. 

Früher war Netflix das beste Unternehmen. Als Vorreiter im Streaming-Markt konnte sich das Unternehmen über viele Jahre entwickeln, wie es wollte. Seit der ersten Rückgang der Abonnentenzahlen hat es den Anschein, als hätte Netflix nur seinen Aktienkurs in die Höhe treiben wollen. Nachdem Netflix innerhalb kürzester Zeit über 60% der Marktkapitalisierung an der Börse verloren hat, sollte man meinen, dass der Streamingdienst beginnt das zu pflegen, was den einstigen Erfolg bescherte: die Kunden.

Netflix-Abonnenten werden unzufriedener

Laut einer Umfrage von Whip Media, sind die Abonnenten so unzufrieden wie noch nie mit Netflix. Die durchschnittliche Zufriedenheit sank innerhalb eines Jahres von 90 Prozent auf 80 Prozent! Damit liegt Netflix derzeit hinter HBO Max (94%), Disney+ (88%) und Hulu (87%). Während die Nutzer den originalen Content noch sehr schätzen, schwächelt Netflix laut umfrage bei der Qualität der Serien und Filme, die von Dritten über die Plattform angeboten werden. Kein Wunder, behalten die meisten Studios ihre beliebten Film- und Serienlizenzen lieber bei sich und verwerten diese über ihre eigene Streamingplattformen. Übrigens, der Hauptgrund für ein beendetes Abonnement bei Netflix war der zu hohe Preis! Knapp dahinter der Eindruck der Abonnenten, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht stimmt.

Kundenzufriedenheit der Streamingdienst-Abonnenten im Juni 2022
Kundenzufriedenheit der Streamingdienst-Abonnenten im Juni 2022

Zu höher Preis als Hauptkündigungsgrund

Wir vergleichen: Netflix verlangt für sein Basis-Abonnement 7.99 Euro. Für das Premium-Abo mit 4K/HDR-Streaming muss man satte 17,99 Euro im Monat. Bei Disney+ bekommt man die beste Bild- und Tonqualität bereits für 7,50 Euro im Monat (beim Abschluss eines Jahresabonnements für 89.99 Euro). Prime Video, welches in einem Prime-Abonnement (kostenlose Premium-Lieferung, kostenlos Amazon Music uvm.) enthalten ist, kostet derzeit 7.99 Euro im Monat. Der günstigste Anbieter ist derzeit Apple TV+ mit nur 4.99 Euro im Monat. Die Auswahl an Filmen und Serien ist aber immer noch überschaubar im Vergleich mit der Konkurrenz. Dafür ist die Audio- und Bildqualität wirklich beispielhaft!

Wie schlagen sich andere Streamingdienste?

Wie schlagen sich eigentlich anderen Streamingdienste bei der Kundenzufriedenheit? Knapp hinter Netflix der noch recht junge Streamingdienst Paramount+ der jedoch eine leichte Verbesserung auf 79 Prozent verbuchen konnte. Den größten Sprung machte übrigens Apple TV+ von 61 auf 76 Prozent Kundenzufriedenheit (2021 vs 2022). Das liegt womöglich daran, dass die Auswahl an rein exklusiven Filmen und Serien so langsam ein besseres Angebot formt. Audiovisuell kann man Apple TV+ derzeit nichts vormachen. Der Streamingdienst liefert einen hervorragenden Videostream ab!

Neue Filmproduktionen auf Apple TV+ für 2022/2023
Apple setzt auf 100% exklusiven Content und konnte bereits mit eignen Filmen und Serien für Aufsehen sorgen

Die Kundenzufriedenheit bei Amazon Prime Video, mit ihrem gemischten Programm aus kostenlosen und kostenpflichtigen Inhalten, sank 2022 auf 72 Prozent (2021: 75%), dahinter finden wir noch Discovery+ mit 72% und Peacock mit 68% (ebenfalls verbessert von 62%). Wie es aussieht, optimieren die Mitbewerber von Netflix weiter, während man von Netflix nicht sehr viel Gutes zu hören bekommt. Derzeit ist das Unternehmen wohl eher im Panik-Modus unterwegs und versucht, die Abonnentenzahlen sowie den Aktienkurs zu stabilisieren bzw. zu verbessern. So plant der Streamingdienst ein günstiges, werbefinanziertes Abo und möchte sich auch noch einmal den Account-Sharern zuwenden.

Spannend wird es am 17. Juli 2022. An diesem Tag stellt das Unternehmen seine Quartalszahlen für das Q2 2022 vor (April – Juni). Sollte es in diesem Zeitraum zu einem weiteren Abonnentenschwund gekommen sein, wären damit nicht nur die Umfragewerte des Analyseunternehmens Whip Media bestätigt, auch an der Börse könnte es nochmals rund gehen für Netflix.

Netflix bringt Spatial Audio auf alle Geräte

Netflix hat sich mit Sennheiser zusammengetan, um Spatial Audio nun an allen Geräten anzubieten. So will man auch außerhalb des Apple-Kosmos eine verbesserte Audiowiedergabe erzielen.

Zuvor stand Spatial Audio via Netflix nur via Apple Spacial Audio für die Apple TV, iPhones und iPads zur Verfügung, wie Netflix auch hier auf seiner Support-Website beschreibt. Mittlerweile beschreibt man aber genau unter jenem Link auch, wie eine verbesserte Stereo-Audio-Wiedergabe über Sennheiser Ambeo an allen Geräten realisiert werden kann.

Netflix nutzt also als Basis für die Umwandlung von Stereo zu Spatial Audio Sennheisers Ambeo-Technologien für 3D-Audio als Basis. Diese Techniken kommen etwa auch für die gleichnamige Soundbar, die Sennheiser Ambeo, zum Einsatz. Spatial Audio greift dann geräteübergreifend, also neben Smartphones und Tablets auch an Fernsehgeräten, wenn eine Stereo-Tonspur verwendet wird. Spezielle Voraussetzungen gibt es ansonsten nicht.

Zu beachten: Das ganze Procedere funktioniert nur bei kompatiblen Inhalten, die für Spatial Audio optimiert sind. Aktuell sind das im Falle von Netflix dann eben nur einige Eigenproduktionen. Es dürfen auch nicht die „echte“ Surround-Spur oder Dolby Atmos ausgewählt sein. Letzten Endes will Netflix so einen Ersatz für Surround-Sound integrieren, der den Klang an Geräten aufwertet, sie sonst mit Stereo auskommen müssten.

Netflix Spatial Audio erfordert keine Heimkino-Ausrüstung

Die neue Funktion ist also primär für diejenigen interessant, welche z. B. den Klang von Netflix über Kopfhörer oder die integrierten TV-Lautsprecher wiedergeben. Aber auch bei Einstiegs-Soundbars könnte Spatial Audio durchaus für Mehrwerte sorgen. Wenn keine Surround-Sound-Lautsprecher im Einsatz sind, wird 3D-Audio bei der Wiedergabe eines kompatiblen Titels mit Stereo-Audio automatisch aktiviert.

Viele Kopfhörer-Anbieter werben bereits für Spatial Audio.

Wenn ihr über Surround-Sound-Lautsprecher verfügt, empfiehlt es sich, Serien und Filme in 5.1-Surround-Sound oder Dolby Atmos wiederzugeben. Zu beachten: Bei einigen Fernsehern ist standardmäßig eine 5.1-Audioausgabe eingestellt, wodurch 3D-Audio deaktiviert wird. Da solltet ihr also selbst mal in den Einstellungen wühlen und gegebenenfalls manuell nachhelfen.

Amazon reduziert FireTV und Echo-Produkte zum Prime Day!

1

Amazon reduziert mehrere Echo-Produkte und den Fire TV Cube (4K/HDR-fähig) um Kunden auf die bevorstehenden Prime Day-Angebote einzustimmen:

Wir hätten erwartet, dass Amazon eigentlich in die Vollen geht, was die Vorab-Angebote anbelangt. Es ist schon fast traurig, dass bei den Fire TV-Geräten nur der Fire TV Cube mit integriertem Alexa Sprachassistent (Lautsprecher und Near-Field-Mikrofone integriert) im Preis reduziert wurde. Mal sehen, ob zum Start des Prime Day auch weitere Fire TV-Modelle, vor allem die beliebten Stick-Varianten, im Preis gesenkt werden:

Erfreulicher ist dagegen die Auswahl bei den Echo-Modellen. Neben den kompakten Echo Dot (3. und 4. Generation) und den vollwertigen smarten Echo-Lautsprechern (3. und 4. Generation) gibt es auch noch den Echo Show 5 und Echo Show 8 zu günstigen Preisen:

Weitere Vorteilsangebote könnt ihr euch bereits jetzt sichern! Wer die Schnäppchen zum Prime Day nicht verpassen möchte, sollte sich auf jeden Fall ein Prime Abonnement sichern. Dieses könnt ihr übrigens 30 Tage kostenlos und unverbindlich testen!

Weitere Prime Day Vorteilsangebote!

AV1: EU-Wettbewerbshüter schauen genauer in die Lizenzbedingungen

Rummel um den Videocodec AV1: In der EU will man die Lizenzbedingungen der verantwortlichen Alliance for Open Media (AOM) kritisch überprüfen.

AV1 dürfte unseren Lesern bereits ein Begriff sein: Der neue Videocodec wird bereits von vielen Geräten, etwa aktuellen Fernsehern von LG, unterstützt. Auch Streaming-Anbieter wie Netflix setzen AV1 bereits ein. Die Vorteile des neuen Videococecs: Gegenüber HEVC wurde die Effizienz enorm gesteigert. Das ermöglicht wahlweise gleichbleibende Bildqualität bei geringeren Bitrates oder gesteigerte Bildqualität bei identischer Bitrate.

Verantwortlich für AV1 ist nun die bereits erwähnte Alliance for Open Media (AOM). Zu den Mitgliedern zählen unter anderem Googles Mutterkonzern Alphabet, Amazon, Apple, Meta und mehr. Die EU-Wettbewerbshüter wollen indessen prüfen, ob da bei der Lizenzierung an Partner alles mit rechten Dingen zugeht. Zugleich weist die EU-Kommission darauf hin, dass man nur eine erste Untersuchung gestartet habe. Es sei also möglich, dass keinerlei Fehlverhalten zu konstatieren sei.

Sony integriert den AV1 Codec in sein 2021 TV-Lineup (ab A80J)
Sony integriert den AV1 Codec bereits in sein 2021 TV-Lineup (ab A80J)

Die AOM hat sich zu der Untersuchung und den Ursachen jener nicht geäußert. Es geht offenbar darum, dass die Lizenzbedingungen für Unternehmen, die nicht Mitglieder der AOM sind bzw. sein wollen, wettbewerbswidrig sein könnten. Betroffen sind hier wohl Firmen, die nicht Teil der Allianz sind, deren Patente aber essenziell für die technischen Spezifikationen sind. Genauere Details bleiben diffus.

AV1: Zukunft des Codecs sicherlich nicht in Gefahr

Die Zukunft von AV1 dürfte dadurch nicht in Gefahr geraten, sollte die Untersuchung aber zu dem Ergebnis kommen, dass die Lizenzvorgaben wettbewerbswidrig sind, müssten sie angepasst werden. Es heißt, die Bedingungen könnten offenbar Innovationen behindern. Möglich ist also, dass die AOM durch rigide Vorgaben verhindern möchte, dass Konkurrenzformate von den Inhabern der relevanten Patente verwendet / entwickelt werden.

Letzten Endes heißt es aber nun abwarten. Die Untersuchungen der Kartellbehörden könnten sich Monate, wenn nicht Jahre hinziehen.

TV-Nachfrage bricht ein – Samsung hält Bestellungen für LCD-Panels zurück

Die schwindende Nachfrage nach LCD-Fernsehern hat Samsung laut einem Bericht von The Elec dazu gezwungen, den Kauf von LCD-Panels auszusetzen.

Während die Nachfrage nach OLED-Fernsehern weiter steigt, besteht der gesamte TV-Markt immer noch hauptsächlich aus LCD-Fernsehern. Das LCD-Segment, zu denen auch Samsungs QLED, NEO QLED sowie Mini-LED-TVs der Mitbewerber zählen, wird nach dem Verkaufsboom der ersten Covid-19-Lockdowns entsprechend härter getroffen. Samsung hat nur ein einziges OLED-TV-Modell, den S95B QD-OLED-Fernseher im Angebot – der Rest basiert auf LCD-Technologie.

Unrealistische Verkaufsprognose von Samsung?

Nach der Auslieferung von 50 Millionen Fernsehern im vergangenen Jahr hatte Samsung ursprünglich geplant, 53 bis 54 Millionen TV-Panels für 2022 zu beschaffen. Die Schätzung wurde später auf 44 Millionen reduziert und nun weiter auf 40 Millionen nach unten korrigiert, laut Quelle. Lässt man sich einmal diese Zahlen durch den Kopf gehen, erkennt man eigentlich ziemlich schnell, dass eine sehr unrealistische Prognose abgegeben wurde. Womöglich, um die Geschäftsführer-Riege von Samsung zufriedenzustellen. Selbst ohne steigende Inflation und Rezessionsangst durch den Ukrainekrieg, ist es doch sehr unrealistisch, dass man mit den Top-Verkaufszahlen von 2021 mithalten, laut Prognose diese sogar noch übertreffen kann.

Schön den S95B OLED TV endlich einmal live gesehen zu haben!
Konzentriert sich Samsung jetzt vermehrt auf das OLED-Geschäft (Oben: Samsung S95B OLED TV)

Samsung setzt Bestellungen von LCD-Displays aus

Jetzt folgt die einzig richtige Konsequenz: Samsung stellt die Einkäufe ab Mitte Juni bei seinen LCD-TV-Panel-Lieferanten BOE, CSoT (TCL), HKC, AU Optronics und Innolux ein. Die Lagerbestände reichen derzeit aus, um dem Markt ausreichend 4K und 8K Fernseher zur Verfügung zu stellen. Der Kauf-Stopp soll laut Quelle nicht von kurzfristiger Natur sein. Es ist möglich, dass über mehrere Monate hinweg, keine LCD-Orders von Samsung bei den Unternehmen eintreffen. Entsprechend könnten die Displayhersteller mit günstigeren Preisen versuchen, eine Bestellung bei Samsung und Co. auszulösen. Es wird erwartet, dass Display-Panel-Unternehmen aufgrund sinkender Stückpreise eine geringe Rentabilität verzeichnen werden. LG Display wird voraussichtlich im zweiten Quartal einen Verlust verbuchen.

Anlagen wie Samsung Suzhou LCD-Produktion sollten eigentlich bereits längst verkauft sein
Anlagen wie die Samsung Suzhou LCD-Produktion haben bereits ihren Dienst eingestellt

Wenigstens hatte Samsung Display (in weiser Voraussicht) im Juni dieses Jahres die Eigenproduktion von LCD-TV-Panels beendet. Eigentlich hätte Samsung bereits im letzten Jahr die Produktion einstellen wollen, jedoch stieg die Nachfrage im ersten Pandemie-Jahr so rasant an, womit das Geschäft wieder rentabel wurde. Zudem wollte man die hohe Nachfrage nach Unterhaltungselektronik bedienen und gleichzeitig den Kunden zufriedenstellen.

Hersteller korrigieren Verkaufsprognosen nach unten

Auch TV-Hersteller wie LG, TCL und Sony haben dem Bericht zufolge ihre Lieferziele für 2022 nach unten korrigiert, den Kauf von LCD-Panels zu diesem Zeitpunkt aber offenbar nicht eingestellt. Im Mai 2022 gab das Analyse-Unternehmen Omdia bekannt, dass die Auslieferungen von OLED-TVs bis 2022 voraussichtlich um 23 % auf 8 Millionen Einheiten steigen werden. Die Verkäufe von LCD-TVs werden voraussichtlich etwas mehr als 200 Millionen Einheiten erreichen. 2021 wurden 260 Millionen LCD-TV-Panels abgesetzt. Vielleicht zwingt diese Entwicklung Samsungs Displayproduktion vermehrt auf QD-OLED zu setzen? Wir werden sehen.

Für den Endkunden können diese Nachrichten eher als erfreulich eingestuft werden. Damit die Umsätze der Unternehmen nicht komplett einbrechen, werden diese sicherlich mit großzügigeren Rabatten locken. Aktuell steht es z.B. den Samsung QN95A in 65 Zoll für supergünstige 1.577 Euro zum Kauf. Ein Angebot, welches den Lagerbestand reduziert beim Händler reduziert und dem Käufer ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet:

Versand: n. a. Verfügbarkeit: Auf Lager
Zuletzt aktualisiert am 24. August 2026 um 11:43 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Samsungs Fernseher erhalten Unterstützung für Philips Hue Leuchten

Samsungs intelligente Fernseher sollen sich nach einem Update mit Philips Hue Leuchtmitteln synchronisieren lassen. Damit wird die Anschaffung eines und Nutzung eines Hue Play Ambilight-Systems weitaus günstiger.

Das Update soll in den kommenden Monaten veröffentlicht werden, womöglich bereits im August 2022. Die neue Funktion ist Teil eines großen Updates für Samsungs SmartThings App, über die sich alle Endgeräte von Samsung IoT-Plattform (Internet of Things) verwalten und steuern lassen. Wie die Quelle berichtet, wird „Samsung auch Unterstützung für Philips Hue Sync hinzufügen. Auf diese Weise können Benutzer ihre intelligenten Hue-Leuchten synchronisieren, sodass sie mit den auf dem Fernseher wiedergegebenen Inhalten ihre Farbe und Helligkeit verändern.“.

Samsung TVs unterstützen bald Philips Hue

Bedeutet, zum einen lassen sich die 4K und 8K Fernseher von Samsung einfach mittels Philips Hue Play Gradient Lightstrip mit Ambilight ausstatten. Zum anderen kann das Ambilight-Feature auch auf das komplette Hue-System im Wohnzimmer oder Heimkino ausgeweitet werden. Das sollte mit Audiosignalen von Musikstreaming-Apps, sowie mit beliebten Videostreaming-Plattformen wie Netflix, Prime Video, Disney+ usw. funktionieren. Wie das ganze aussehen kann, könnt ihr in nachfolgendem Videoausschnitt (ab Minute 23:17).

Dieses Zusammenspiel mit externen IoT-Geräten, wie den smarten Leuchtmitteln von Philips Hue, ist nur möglich, weil Samsung auch die lizenzfreie Plattform Matter in seine TV-Geräte integrieren wird. Dieser Smart-Home-Standard, der darauf abzielt die Interoperabilität über Ökosysteme, Produkte und Marken hinweg zu ermöglichen, soll im Herbst 2022 auf den Markt kommen – zum gleichen Zeitpunkt, an dem das große Update für die SmartThings App live gehen soll.

TV-Synchronisation mit Ambilight und Hue wird günstiger

Philips ist weiterhin der einzige TV-Hersteller, der über eine integrierte Ambilight-Lösung verfügt und eine Synchronisation mit Philips Hue Leuchtmitteln auch ohne zusätzliche Hardware ermöglicht. TV-Geräte von Drittherstellern benötigen die noch recht teure Philips Hue Play HDMI Sync-Box, die derzeit immer noch um die 215 Euro kostet. Der Nachteil dieser externen Lösung, Videosignale können lediglich über eine HDMI-Quelle verarbeitet und an die Umgebungsbeleuchtung übertragen werden. Es ist derzeit also nicht möglich, das Ambilight Feature über die internen Streaming-Apps von TV-Geräten (außer Philips) anzusteuern. Aber anscheinend wird sich hier in den nächsten Wochen bald was ändern!

Firmware-Update entfernt ALLM-Zwang der Sony PlayStation 5

Mit dem neuen Firmware-Update für die PlayStation 5 können Nutzer endlich selbst entscheiden, ob sie den ALLM (Auto Low Latency Mode) oder eigene Bildeinstellungen für Gaming nutzen möchten.

Sony Interactive Entertainment (SIE) hat die beliebte PlayStation 5 Konsole im März 2022 mit der HDMI 2.1-Funktion ALLM ausgestattet. ALLM steht für „Auto Low Latency Mode“, welches alle Geräte in der Wiedergabekette in den Bildmodus mit dem geringsten Input-Lag schaltet (z.B. PC- oder Game-Mode) sobald die Konsole gestartet wird. Eigentlich eine komfortable Funktion, jedoch brachte ALLM in Kombination mit einem Sony-Fernseher einige Probleme mit sich. Sobald die PlayStation 5 aktiviert wurde, schaltete sich der Sony TV immer in den Gaming-Modus und sperrte somit mehrere Funktionen in den Bildeinstellungen des Fernsehers. Diesem Zusammenspiel von Sony TV und PS5 hat man übrigens einen eigenen Namen verpasst: „Auto Genre Picture Mode“.

ALLM auf PlayStation 5 deaktivieren

Mit dem jüngsten Firmware-Update für die PlayStation 5 Konsole kann man endlich die ALLM-Funktion deaktivieren. Dafür geht man in die Einstellungen > Bildschirm und Video > Videoausgabe und stellt „ALLM“ auf „Aus“. Belasst die Einstellung auf „Automatisch“ wenn sich alle Geräte (Soundbar, AV-Receiver, Monitor, Fernseher etc.) in den Gaming-Modus schalten sollen. Noch ein Hinweis, bei Spielen mit VRR (Variable Refresh Rate) wird ALLM immer aktiviert, selbst wenn in den Einstellungen „Aus“ ausgewählt ist. Das liegt daran, dass VRR bei TV-Geräten auch in der Regel nur in deren Gaming-Bildmodus funktioniert.

Was war eigentlich nochmal das Problem? Wer seine PS5 an einem Sony TV angeschlossen hatte, konnte nicht umfänglich in die Bildeinstellungen des Fernsehers eingreifen. Das ist eigentlich positiv zu werten, da mit jedem aktivierten Bildverbesserungs-Algorithmus (in der Regel sind die meisten Bildverbesserungsfunktionen im Game-Modus deaktiviert) den Input-Lag negativ beeinflussen kann. Es scheint genug „Quality Gamer“ zu geben, die sich über etwas mehr Input-Lag keine Gedanken machen und lieber die volle Kontrolle über die visuelle Darstellung behalten möchten. Auch die Aktivierung der Zwischenbildberechnung bei 30Hz-Games, ist ein Argument, dass gegen ALLM spricht.

Bei TV-Geräten von anderen Herstellern hat man in der Regel immer die Möglichkeit, vom Gaming-Modus in einen anderen Bildmodus zu wechseln, oder manuelle Einstellungen zu nutzen.

Endlich! Blues Brothers erscheint auf 4K Blu-ray inkl. Dolby Atmos und DTS:X-Sound

5

Der Filmklassiker „Blues Brothers“ mit Johm Belushi und Dan Aykroyd erscheint endlich auf 4K UHD Blu-ray inkl. Dolby Atmos und DTS:X 3D-Sound!

Nach scheinbar unendlichen Verschiebungen erscheint „Blues Brothers“ jetzt doch auf 4K UHD Blu-ray. Die bereits getätigten Vorbestellungen bleiben sicherlich bestehen. Wer sich den Filmklassiker, der am 15. September 2022 erscheint, jetzt erst vorbestellt, muss es derzeit auf amazon.de oder jpc.de versuchen. Andere Shops bieten derzeit keine Möglichkeit, die 4K UHD Blu-ray vorzubestellen (noch). Zu lange war unklar, wann und ob der Film überhaupt erscheint. Auf jeden Fall freuen wir uns jetzt auf die restaurierte 4K-Fassung zum 40-jährigen Jubiläum:

Blues Brothers mit Dolby Atmos und DTS:X

Universal Pictures hat auch bereits umfängliche Details zur „Blues Brothers“ 4K UHD Blu-ray veröffentlicht. Der Film erscheint in der Extended Version mit 148 Minuten Laufzeit in einem 2-Disc Keep Case (Amaray). Die Restauration der Original-Negative wird wohl in 4K Auflösung inkl. erweitertem Dynamikumfang (HDR10) abgeschlossen worden sein. Das Bildschirm-füllende Seitenverhältnis von 1.85:1 wurde beibehalten. Interessant ist, dass gleich zwei 3D Audioformate auf der UHD-Disc (und HD Blu-ray) abliegen. Die deutsche Synchronisation wird uns mit Dolby Atmos dargeboten, während die englische Fassung mit DTS:X beehrt. Beide Sprachausgaben stehen zudem in einem DTS-HD Master Audio 5.1-Mix bereit. Folgender Bonus-Content wird in der 2-Disc-Version angeboten:

  • Hintergrundgeschichten zum Making-of Blues Brothers
  • Das Transponieren der Musik
  • Erinnerungen an John
  • Kinotrailer deutsch
  • Kinotrailer englisch

Blues Brothers zählte zu den letzten filmischen Werken von John Belushi, der 2 Jahre nach Veröffentlichung des Films an einer Überdosis starb. Für Dan Aykroyd war der Film eher so etwas wie ein Sprungbrett in weitere Hollywood Produktionen. Er ist unter anderem in „Indiana Jones und der Tempel des Todes“, „Caddyshack I & II und natürlich in den Ghostbusters-Filmen zu sehen, sogar im jüngsten „Ghostbusters: Legacy„.

Kurzbeschreibung Blues Brothers

Den Film sollte man sich auf jeden Fall einmal angesehen haben. Die Kult-Action-Komödie lebt durch seine Schauspieler und vor allem durch die Musik. Der Gauner Jake Blues (Belushi) wird aus dem Gefängnis entlassen und besucht sofort seinen Bruder Elwood (Aykroyd). Das Waisenhaus in denen die beiden großgezogen wurden, soll an das Kultusministerium verkauft werden, da die Kirche ihre finanzielle Unterstützung zurückgezogen hat. Es bleiben ihnen 11 Tage, das Geld aufzutreiben. Und wie könnte man schneller den Zaster besorgen, als mit einem großen Konzert? Aber so einfach ist es dann wohl doch nicht!