Amazon versteckt die Entwickler-Optionen auf seinen Fire TV-Geräten. Wir zeigen dir, wo du die Entwickler-Optionen für Sideloading auf dem Fire TV findest und aktivierst.
Nach dem Aufspielen eines Updates auf die Mediaplayer der Fire TV-Serie von Amazon sind die Entwickler-Optionen standardmäßig ausgeblendet. Diese Änderung betrifft derzeit Geräte mit Fire OS 7, einschließlich des Amazon Fire TV Stick, Fire TV Stick Lite, Fire TV Stick 4K, Fire TV Stick 4K Max, Fire TV Cube und Smart-TVs mit Fire TV.
Es ist jedoch möglich, die Entwickler-Optionen auf relativ einfache Weise wieder freizuschalten, ähnlich wie auf mobilen Android-Geräten, auf denen auch Fire OS basiert. Um die Entwickler-Optionen auf dem Fire TV wieder freizuschalten, navigieren Sie zunächst zum Bereich „Mein Fire TV“ und dann zum Unterbereich „Über“. Dort müssen Sie die Auswahl mindestens siebenmal bestätigen, um den Hinweis zu erhalten, dass Sie ein Entwickler sind. Sobald dieser Hinweis erscheint, stehen die Entwickler-Optionen wieder zur Verfügung.
Man muss also betonen, dass Amazon die Developer Options an den Fire TV inzwischen versteckt, sie aber keineswegs entfernt worden sind. Da gibt es somit keinen Grund zur Sorge. Doch vielleicht fragt sich jetzt mancher Leser, wozu der Zugriff auf die Entwickler-Optionen für den privaten User überhaupt notwendig sein könnte?
Amazon Fire TV: Entwickler-Optionen erlauben das Sideloading
Erst über die Entwickler-Optionen könnt ihr das Sideloading und das ADB-Debugging aktivieren. Vor allem das Sideloading ist eine spannende Möglichkeit. Dies ermöglicht es euch nämlich, Apps zu installieren, die nicht aus dem offiziellen App Store von Amazon stammen. Dazu zählt beispielsweise auch die beliebte Multimedia-Schaltzentrale Kodi, die ihr auf diesem Weg eben auf die Fire TV bringen könnt.
Wichtig zu wissen: Habt ihr vor dem Update schon die Developer Options für Einstellungen bemüht, seht ihr sie wohl auch nach der jüngsten Aktualisierung weiterhin. Wer aber nie in die Entwickler-Einstellungen hereingeschaut hat, kann den oben beschriebenen Kniff nutzen, um sie freizuschalten.
Amazon reduziert diesen Sonntag mehrere 4K UHD Blu-rays auf 12.99 Euro! Ein mehr als fairer Preis für die hochwertigen Disc-Varianten! Zusätzlich gibt es noch mehrere Filme unter 16 Euro Anschaffungspreis!
Egal, ob man damit Lücken in der 4K Filmsammlung schließen möchte, oder erste Berührungen mit dem Format Ultra HD Blu-ray wagt, man sollte sich nicht allzu lange Zeit lassen. Die Angebote sind wohl auf Zeit und Menge begrenzt. Spider-Man: A New Universe war z.B. für 12.99 Euro erhältlich, jetzt bereits auf 15.67 Euro hochgerutscht!
Die Superhelden-Actionkomödie Kick-Ass erscheint erstmals auf 4K Ultra HD Blu-ray inkl. Dolby Atmos 3D Sound. Veröffentlichungstermin ist der 15. September 2022.
Update: Kick-Ass ist bereits auf jpc.de vorbestellbar:
Wieso gibt es eigentlich keine echten Superhelden? Dachte sich Dave Lizewski (Aaron Taylor-Johnson) und sorgt fortan als „Kick-Ass“, in der gleichnamigen Actionkomödie, für Recht und Ordnung auf den Straßen seiner Stadt. Zumindest versucht er es, denn sein erster Versuch, seine Stimme gegen das Böse zu erheben, endet im Krankenhaus. Doch alle guten Dinge sind ja bekanntlich drei und kurz darauf ist Kick-Ass nicht mehr allein im Kampf gegen das Verbrechen. Hit-Girl (Chloë Grace Moretz) und Big Daddy (Nicolas Cage) erscheinen bald auf seinem Radar. Und ein Superbösewicht ist auch nicht weit…
Kick-Ass mit Dolby Atmos 3D Sound
Kick-Ass (2010) wurde in den USA bereits 2017 auf 4K Ultra HD Blu-ray veröffentlicht. Hat also nur fünf Jahre gedauert, bis das Remaster hierzulande erscheint. Freut euch auf eine 4K UHD Blu-ray inkl. Blu-ray, die beide die Kinofassung (Uncut) mit 117 Minuten Laufzeit umfasst. Der erweiterte Dynamikumfang sollte in HDR10 sowie Dolby Vision abliegen. Die englische und deutsche Tonspur soll dank Dolby Atmos 3D-Sound (nur auf der UHD Blu-ray überzeugen).
Leider haben wir die Kick-Ass 4K Blu-ray bei noch keinem Online-Shop erspähen können. Mit einem Release Mitte September 2022 ist aber auch noch etwas Zeit, um sich den Titel als Vorbesteller zu sichern. Bleibt zu hoffen, dass Universal Pictures Home Entertainment auch bereits den zweiten Teil „Kick-Ass 2“ als restaurierte Fassung bereithält. Beide Titel würde ich mir persönlich sofort in die Filmsammlung holen.
Diesen und noch viele weitere Filme auf 4K Ultra HD Blu-ray findest du auch in unserer Komplettauflistung. Mit einer Bestellung über einen der angegebenen Links, unterstützt ihr unsere Seite, da wir eine kleine Provision von den Verkäufen erhalten. Für euch ändert sich dabei natürlich nichts, auch nicht der Preis.
Das TV-Shootout von Value Electronics startet nach einer zweijährigen Pause wieder durch. In der Sommer 2022-Ausgabe treten die besten 4K und 8K Fernseher von LG, Samsung und Sony gegeneinander an.
Die Frage nach dem „Besten 4K Fernseher“ oder „Besten 8K Fernseher“ lässt sich nie pauschal beantworten. Es kommt immer auf das Nutzungsverhalten und die Umgebung an, innerhalb deren der Fernseher eingesetzt wird. Und doch versucht der US-Händler Value Electronics, mit einem sogenannten TV-Shootout, interessierten Kunden und der Fachpresse einen Hinweis zu geben, welcher der neuen TV-Geräte 2022 der Beste ist. Wir sehen das Event lediglich als Gradmesser, in welche Richtung die Reise geht, sind aber trotzdem auf die Ergebnisse des Events gespannt.
Teilnehmende Fernseher im TV-Shootout 2022
In diesem Jahr werden die besten TV-Geräte von LG, Samsung und Sony in der Kategorie 4K und 8K gegeneinander antreten, darunter folgende Modelle:
Weitere TV-Geräte und Hersteller könnten nachträglich zugelassen werden. Laut aktuellen Stand werden jedoch die obigen Produkte sich im TV-Shootout der Konkurrenz stellen müssen. Schön zu sehen, dass mit OLED, QD-OLED und Mini-LED (LCD) die derzeit modernsten und vielversprechendsten Displaytechnologien abgebildet werden. Leider ist die Lage aufgrund von COVID doch immer noch etwas angespannt, weshalb am Event keine Privatpersonen zugelassen sind. Vertreter der Fachpresse, Coloristen und professionelle Kalibrierer bilden somit die Jury.
Event leider ohne private Teilnehmer
Die Zusammensetzung der Jury bringt sicherlich Vor- und Nachteile mit sich. Zum einen wird es schwer werden, den Teilnehmern zu verheimlichen, um welche TV-Modelle es sich handelt, selbst wenn deren Rahmen- und Standfuß-Design sowie die Logos der TV-Hersteller verschleiert werden. Zum anderen beschäftigen sich die Kollegen bereits seit Jahren mit Displaytechnologien und es könnte sich, wie womöglich bei jedem Menschen, der sich für die Entwicklung der TV-Sparte interessiert, eine gewisse voreingenommene Meinung gebildet haben. Auf der Haben-Seite muss verbucht werden, dass die Kollegen sicherlich auf eine natürliche Bilddarstellung achten werden. Und das sicherlich mehr, als der „Ottonormalverbraucher“.
Beim Shootout wird bestmöglich versucht, zu verstecken, welcher TV-Hersteller hinter welchem Gerät steckt || Bild: WiFi-Spy avsforum.com
Das Event startet am 30. Juni 2022 und wird am 31. Juni 2022 abgeschlossen. Wir berichten natürlich umgehend, wenn die Ergebnisse vom Event vorliegen. Zudem wird es wieder interessant, zu sehen sein, wie beim Vergleichstest vorgegangen wird. In der Regel werden die TV-Geräte vorab professionell kalibriert. Schön wäre in unseren Augen eine Runde im unkalibrierten Zustand. Denn diesen Bildeindruck, erhalten die Käufer eines TV-Gerätes ja in der Regel.
In unserem Test des Zidoo UHD 3000 4K Mediaplayer erfahrt ihr, wieso sich die Anschaffung eines Premium-Modells für das Heimkino wirklich lohnen kann!
Ein Großteil der Film- und Serien-Begeisterten nutzt Videostreaming, um sich im heimischen Wohnzimmer oder Heimkino gut unterhalten zu lassen. Viele Heimkino-Enthusiasten schwören dagegen immer noch auf physische Medien, also Blu-ray oder 4K Ultra HD Blu-rays, um die maximale Qualität zu erzielen. Ein noch kleinerer Teil verfügt über eine digitalisierte Filmsammlung. Und genau diese Zielgruppe benötigt einen hochmodernen Mediaplayer, der im Bestfall alle Video- und Audiodateien wiedergeben kann. Ob der Zidoo UHD 3000 High-End-Multimediaplayer diesen Ansprüchen gerecht wird, möchten wir in einem ausführlichen Test herausfinden!
Unboxing und Lieferumfang
Der Zuspieler erreichte uns vom in Deutschland zuständigen Distributor in einer sehr stabilen Verpackung. Im ersten Moment nahmen wir an, dass sich hier wohl zwei Geräte im Karton befinden müssen, so wuchtig war der Eindruck. Die Verpackung mag einfach wirken, ist jedoch vom Händler gut durchdacht. Nach dem Öffnen wird uns auch klar, dass allein der Zidoo UHD 3000 für das hohe Gewicht verantwortlich ist. Ganze 5.6 kg bringt das Gerät auf die Waage. Das dürfte der erste Indikator sein, dass nicht nur beim Chassis, sondern auch bei der internen Elektronik, hochwertige Bauteile zum Einsatz kommen.
Nachdem wir den 4K Mediaplayer von seinem Styropor-Einleger befreit haben, empfängt uns auch schon eine zusätzliche Box, in der sich die Fernbedienung, ein HDMI-Kabel, die Wifi-Antennen und eine Dokumentation zum Zidoo UHD 3000 befinden. Gleich nach der ersten Sichtung des Players wird uns klar, dass sich die Verarbeitung auf Referenzniveau bewegt. Spaltmaße? Fehlanzeige! Alle Anschlüsse sind perfekt verschraubt und gesichert und allein die Optik des Frontpanels erfüllt uns mit Freude. Als großer Symmetrie-Fan kommt man beim Anblick voll auf seine Kosten, denn das Display ist diesmal mittig verbaut in einem sehr gefälligen Design. Dieser Entschluss wurde bei Zidoo sicherlich aus der Praxis heraus gefasst, denn die Einschübe für die Festplatten liegen links und rechts vom Display, versteckt hinter eine Abdeckung.
Der Großteil der Anschlüsse ist auf der Rückseite des Zidoo UHD 3000 zu finden
Anschlüsse & Fernbedienung des Zidoo UHD 3000
Alle metallischen Anschlüsse besitzen eine Goldbeschichtung, was den Premiumanspruch weiter unterstreicht (ausgenommen der Gigabit-LAN und die USB-Anschlüsse). Das Gehäuse besitzt ein großes toll ablesbares und dimmbares LED Display, welches die wichtigsten Funktionen anzeigt, wie z.B. Auflösung, HDR und die Wiedergabedauer. Hinter der Frontblende verstecken sich zwei USB 2.0 Anschlüsse und die angesprochenen Einschübe für die Festplatten (3.5 Zoll maximal 18TB), zwei weitere USB 3.0 Anschlüsse auf der Rückseite.
Das wichtigste sind jedoch die zwei HDMI-Ports auf der Rückseite. Im Twin-Konzept werden auf Wunsch des Nutzers die Video- und Audiosignale voneinander getrennt übertragen. Dafür steht ein HDMI 2.0a (Video+Audio) und ein HDMI 1.4-Anschluss (Audio Only Passthrough) bereit. Videosignale könne somit in 4K Auflösung mit bis zu 60 Vollbildern pro Sekunde mit 12Bit, HDR, BT.2020 und YCbCr in 4:4:4 Chroma übertragen werden. Einen HDMI-Eingang hat das Gerät leider nicht.
Gut les- und dimmbar: das mittig angeordnete LCD-Display inmitten der Festplatten-Einschübe (3.5 Zoll)
Bei den digitalen Anschlüssen sind auch zwei Anschlüsse optisch und koaxial zu finden. Diese unterstützen maximal 5.1-Kanal Surround-Sound. Dazu gesellt sich noch die analoge Audiosektion mit RCA-Anschlüssen links/rechts und XLR-Anschlüssen (balanced), ebenfalls links/rechts. Ein RS232-Anschluss für die Ansteuerung des Systems darf auch nicht fehlen!
Im Lieferumfang ist auch eine Infrarot-Fernbedienung enthalten, welche beleuchtet ist und sich optional noch per Bluetooth verbinden lässt, was die Bedienung noch mal etwas flüssiger gestaltet. Endlich mal eine Fernbedienung nach unserem Geschmack! Selbst auf die Kritik mit der glänzenden Oberfläche wurde eingegangen und erscheint jetzt in einem Fingerabdruck unempfindlichen matten dunkelgrau. Die Fernbedienung liegt gut in der Hand, ist übersichtlich aufgebaut und hat programmierbare Tasten, um Shortcuts zu aktivieren. Zusätzlich gibt es eine Airmouse-Funktion, mit der die Menüoberfläche noch intuitiver gesteuert werden kann.
Die Fernbedienung des Zidoo UHD 3000 liegt gut in der Hand und punktet vor allem durch die beleuchteten Tasten im Heimkino
Betriebssystem & Apps
Zidoo stattet seine Mediaplayer, somit auch den UHD3000, mit einem Einrichtungs-Assistenten aus, bei dem man durch die grundlegenden Einstellmöglichkeiten begleitet wird. Dies ist sehr benutzerfreundlich gestaltet, sodass keine weiteren Vorkenntnisse benötigt werden, um das Gerät einzurichten. Signaleingänge, WLAN usw. sind so in kürzester Zeit passend konfiguriert. Das macht die Bedienung, nicht nur für Profis, deutlich einfacher.
Das Betriebssystem zum Testzeitpunkt war ein Android 9 mit angepasster Oberfläche und OpenWrt im Hintergrund. Beide Systeme laufen parallel zueinander. Die Bedienung ist übersichtlich gehalten und ist direkt steuerbar zu den Punkten: Dateisystem, MusicPlayer, PosterWall, Apps und Systemeinstellungen. Die Oberfläche – Posterwall genannt – bietet einige Möglichkeiten zur Individualisierung. Es ist möglich, das Hintergrundbild anzupassen, sowie die Covergröße im Scrapper. Informationen kann sich der UHD3000 von TVDB (TeleVision DataBase) oder TMDB (The Movie DataBase) holen. Auch die Möglichkeit eigene .NFO Dateien zu implementieren besteht. Selbst die Mischung aus beiden Varianten funktioniert erstaunlich gut.
Ordneraufstellung der Audiotracks mit dem Zidoo UHD 3000
Intuitive und praktische Auflistung der Musikalben mit der Zidoo Music App
Der Zidoo basiert zwar auf Android 9 hat aber werksseitig keine Root-Rechte. Durch diese Einschränkung ist es nicht möglich, ein Benutzerkonto anzulegen. Apps können jedoch per APK Files installiert werden. Dazu gibt man die IP-Adresse des Players im Browser mit dem Port 18888 ein. Wer auf die Garantie verzichten möchte, kann das Gerät aber auch rooten, um den vollen Funktionsumfang freizugeben. Hier muss natürlich abgewägt werden, ob der Verlust der Garantie mit dem Vollzugriff auf das System im Verhältnis steht.
Wer sich übrigens denkt „Android 9 ist doch schon sehr alt“ dem sei gesagt, lieber alt und erprobt, als neu und mit Fehlern durchseucht. Wir bevorzugen auf jeden Fall ersteres. Vorinstalliert sind unter anderem Apps wie Google Chrome, Clear Manager, CD Ripper und ein Updater. Für Leute, die nicht die hauseigene Oberfläche benutzen wollen, steht auch eine angepasste Kodi Version (ZDMC) zur Verfügung. Diese ist mit dem internen Player des Zidoo ausgestattet.
Die Auswahl der Apps auf dem Zidoo UHD 3000 ist bereits ab Werk ansehnlich
Konnektivität
Wer jetzt denkt, der Zidoo sei der perfekte Mediaplayer, der muss leider doch einen kleinen Abstrich machen, denn dem Zidoo ist es nicht möglich Streaming-Dienste in hoher Auflösung (4K Ultra HD) wieder zugeben. Der Player ist allgemein nicht fürs Streaming entworfen, was er in vielen Anwendungsbeispielen eindrucksvoll beweist. Er versteht sich als Plug&Play-Lösung, die angeschlossen wird und direkt funktioniert. Daher auch der schicke Einrichtungs-Assistent.
Für die Einbindung der persönlichen Files steht ein Dateiexplorer bereit, welcher alle gängigen Dateiformate versteht und diese auch über verschiedenen Wege einbinden kann wie z.B. SMB, NFS, DLNA oder kabellose via Airplay und Miracast. Mit dem Internet oder dem lokalen Netzwerk lässt sich der Zidoo UHD 3000 übrigens mittels WiFi (802.11 a/b/g/n | 2.4 GHz | 5.8GHz | ac Dual Band) oder Gigabit-Lan verbinden. Da kommt der Medienstream auch bei hohen Bitraten sicherlich nichts ins Stocken (außer man hat natürlich 4 Wände zwischen Heimkino und WLAN-Router).
Zidoo spendiert seinem Mediaplayern einen internen Videoplayer, der im Vergleich zu Mitbewerbern große Vorteile in der Vielfalt aufweist. So werden 3D.iso, BD.iso, UHD.iso Dateien abgespielt und bei den meisten Dateien sogar mit Menüführung. Dies funktioniert so gut, dass es zu keinerlei Verzögerung oder Ruckeln beim Test kam.
Das Einstellungsmenü der Bildschirm Auflösung auf dem Zidoo UHD 3000
Sehr wichtig, die Erkennung der korrekten Bildfrequenz (Zidoo UHD 3000)
Wiedergabe von Audio- und Videodateien
Verbreitete Formate wie MKV und 3D MVC spielt der Zidoo ebenfalls ab. Die Auflösungserkennung und Farbraumautomatiken haben im Test einwandfrei funktioniert, wo andere Player Probleme haben wie die oft empfohlene Nvidia Shield. Hier klappte im Vergleich dazu auf Anhieb 4K UHD BT2020 10Bit YUV 4:2:0 bei 23,976hz. HDR, Bildwiederholraten, Farbräume, Farbunterabtastung werden sauber und sehr zuverlässig erkannt und das sogar Bitgenau! Als weiteres Highlight kann der neue Realtek Chipsatz auch (endlich) Dolby Vision HLG und HDR10+ wiedergeben.
Einstellung Twin-HDMI-Ausgang (Audio oder Audio+Video)
Der DAC kann diskret zugeschaltet oder deaktiviert werden
Der Player bietet die Möglichkeit den Kontrast, Farbtöne, Helligkeit und die Sättigung an die persönlichen Vorlieben anzupassen. Toll ist auch die Untertitelfunktion gelöst. Die Untertitel können in der Position angepasst werden – dies ist vorwiegend interessant für Leute mit 21:9 Wiedergabegeräten. Ebenso, kann das Menü komprimiert und an 21:9 Leinwände angepasst werden. Auch eine Skalierung der Bildgröße ist möglich.
Der UHD3000 hat auch einen integrierten Music Player der alle üblichen Formate wie MP3 oder WMA bis hin zu unkomprimierten Files wie WAV, FLAC, SACD (nur 2CH) etc. wiedergibt. Die Files werden sauber erkannt und ohne Dropout, Rauschen oder sonstige Artefakte wiedergegeben.
Testfazit Zidoo UHD 3000
Mit dem UHD3000 bedient Zidoo einen Markt für Filmfreunde, die sich einen leicht bedienbaren Mediaplayer zulegen möchten und dennoch einen sehr großen Umfang an Abspielmöglichkeiten suchen. Das System ist zuverlässig, schnell und die Wertigkeit in der Verarbeitung des Mediaplayers setzt sich auch in der neuen Bedienoberfläche optisch durch. Allein von der korrekten Darstellung der Bildwiederholungsfrequenz sowie der Bit-genauen Wiedergabe von hochwertigen Videodateien werden sich Heimkino-Enthusiasten mehr als begeistert zeigen!
Der Player kann uneingeschränkt empfohlen werden und dürfte bei Leuten, die einen professionellen Mediaplayer suchen, ganz oben auf der Wunschliste stehen. Der UHD3000 ist mit 999 Euro (UVP) nicht ganz günstig, liefert dafür aber nicht nur viel mehr Features, als so manch günstiger Player, sondern überzeugt mit seiner einfachen, aber doch punktgenauen Darstellung verschiedenster Formate. Selbst wenn man etwas mehr Geld bei der Anschaffung auf den Ladentisch legen muss, man spart dafür am Ende Zeit und Nerven.
Pro
+ Hervorragende Verarbeitung + Unterstützung von Mehrkanal-Audio (Dolby Atmos, Auro-3D) + 4K UHD Unterstützung inkl. HDR10+ und Dolby Vision + Wiedergabe von ISO-Formaten + Anzeigen der Menüstruktur bei Blu-rays + OpenWRT Implementierung + Ausgereiftes Android 9.0 + Intuitive und visuell ansprechendes Menü + Schneller Prozessor Realtek 1619DR Hexacore 64Bit + Erweiterung des Speichers mittels 2 Festplatten möglich (bis 18TB) + Beleuchtete Fernbedienung + Ausreichend USB-Anschlüsse
Contra
– Manche Java BD-Menüs werden nicht oder nicht richtig wiedergeben – Keine Streamingdienste in UHD – Hoher Anschaffungspreis
Australien, Zombies, Mad Max und etwas Cyberpunk? Diesen Mix liefert euch der Zombie-Film „Wyrmwood Apocalypse“, der jetzt in deine 3-Disc-Version als 4K UHD Mediabook vorbestellbar ist.
Vielleicht nicht einer der besten Zombie-Filme, aber der Trailer zu Wyrmwood: Apocalypse macht einen dann doch etwas neugierig. Das Setting und das „Zombie-Design“ ist dann doch nicht ganz unspannend. Um den Film gebührend zu feiern, veröffentlicht Capelight ein 4K UHD Mediabook mit insgesamt drei Discs. Auf der Ultra HD Blu-ray finden wir den Hauptfilm „Wyrmwood: Apocalypse“ in 4K Auflösung, HDR10 und dynamischem HDR10+ und einem Bildformat von 2.39:1 vor. Die beiliegende HD-Blu-ray ist ebenfalls in 2.39:1. Die deutsche und englische Tonspur kann mit DTS-HD MA 5.1 aufwarten.
Die dritte Disc enthält den ersten Teil der Zombie-Saga „Wyrmwood: Road of the Dead“ – leider nur als reguläre HD Blu-ray. Das limitierte Mediabook ist derzeit nur im Capelight-Shop vorbestellbar und soll am 19. August 2022 an Vorbesteller ausgeliefert werden.
Kurzbeschreibung Wyrmwood: Apocalypse
Der Soldat Rhys durchkämmt das zombieverseuchte Ödland Australiens. Sein Auftrag: Überlebende einfangen und beim exzentrischen Surgeon-General für die Entwicklung eines Heilmittels abliefern. Als er die mysteriöse Hybridin Grace – halb Zombie, halb Mensch – in den Militärbunker bringt, glaubt er, dass sie der Schlüssel zur Beendigung der Apokalypse sein könnte. Doch Grace abgebrühte Schwester Maxi spürt Rhys auf und öffnet ihm die Augen über seine Auftraggeber. Rhys schwört Rache und beschließt, sich Maxi und ihrer Rebellengruppe anzuschließen…
Der Markt der Streaming-Anbieter wuchert weiter. In Deutschland soll nun auch der Dienst AMC+ starten. Kann das ein Erfolg werden?
Der US-Fernsehsender ist in Deutschland eher unbekannt, dessen Produktionen sind es jedoch nicht. Von AMC stammen beispielsweise Serien wie „The Walking Dead“ inklusive der Spin-offs, „Breaking Bad“ und auch „Mad Men“. Anfang 2023 soll das Streaming-Angebot AMC+ also die Inhalte von AMC in Deutschland verbreiten. Aktuell ist das Angebot in den USA, Kanada und Australien verfügbar.
Als Preis sind in den USA beispielsweise 6,99 US-Dollar im Monat ausgerufen. Es gibt auch Apps für Android sowie Apple iOS. AMC+ hat in den Vereinigten Staaten auch noch Inhalte von BBC America, IFC und Sundance TV im Programm. Wie es da in Deutschland aussehen könnte, ist noch offen. Schließlich gibt es bei uns abweichende Lizenzabkommen. Offen ist auch, ob AMC sich bei uns wirklich an eine eigenständige Streaming-App heranwagen wird oder AMC+ vielleicht nur als einen Amazon Channel vermarktet.
AMC+ müsste beispielsweise Disney+ Paroli bieten
AMC+ könnte es aufgrund des geringen Bekanntheitsgrades des Senders in Deutschland schwer haben. Zumal der Streaming-Markt ohnehin immer stärker wuchert. Neben Amazon Prime Video und Netflix, die ehemals den Markt beherrschten, aber nun auch zu knabbern haben, sind in den letzten Jahren frische Anbieter wie Apple TV+, Disney+, Peacock oder auch Joyn hinzugestoßen.
AMC verteilt seine Inhalte aktuell auf mehrere Anbieter
Momentan sind die Inhalte von AMC in Deutschland über mehrere Plattformen verteilt. Beispielsweise läuft „Breaking Bad“ hierzulande bei Netflix, wo auch die AMC-Produktion „Better Call Saul“ zu finden ist. Hingegen finden wir „The Walking Dead“ bei Disney+ und die Spin-offs bei Amazon Prime Video. Letztere haben außerdem etwa auch bei „Halt and Catch Fire“ oder „Preacher“ angebissen.
Möglich wäre natürlich, dass AMC mit dem Einstieg von AMC+ in den deutschen Markt seinen Content von anderen Plattformen abzieht. Dies dürfte aber auch von der Rechteverteilung abhängen. Für AMC sind wieder externe Produktionsstudios tätig – „Breaking Bad“ und „Better Call Saul“ wurden etwa im Auftrag von AMC von Sony Pictures Television gestemmt.
Die Marke JVC bringt in Europa neue OLED-TVs mit 4K-Auflösung, Dolby Vision und HDMI 2.1 auf den Markt. Als Betriebssystem dient Android TV.
Als Hintergrund: Hinter der Marke JVC steckt mittlerweile das türkische Unternehmen Vestel. Nun sollen die VAO9200-TVs in Europa eben mit anderen OLED-Fernsehgeräten von beispielsweise LG, Philips und Sony konkurrieren. Die Eckdaten lesen sich auch durchaus sinnvoll. So unterstützen die 4K-TVs nicht nur HDR10, sondern auch das dynamische Dolby Vision. Ebenfalls bietet man für Gamer 120 Hz und ALLM. VRR scheint hingegen leider abwesend zu sein.
Als Betriebssystem verwendet man Android TV, was freilich Zugriff auf ein sehr breites App-Angebot ermöglicht. Auch Chromecast built-in und der Google Assistant stehen somit zur Verfügung. Die Reihe der JVC VAO9200 umfasst Modelle mit 55 und 65 Zoll. Für Sound sorgen Lautsprecher mit 24 Watt und sogar Unterstützung für Dolby Atmos und DTS Virtual:X. Des Weiteren sind noch als Schnittstellen ein Kopfhörer-Ausgang, Bluetooth, Wi-Fi, DVB-C, DVB-S2, DVB-T2, CI+, eARC, RJ-45 und S/PDIF zu nennen. Auch in Deutschland sollen diese TVs auf den Markt kommen. Die Preise sind jedoch leider noch offen.
Die JVC VAO9200 bieten HDMI 2.1 und Dolby Vision.
Offen ist, welche Panels Vestel bzw. dessen Marke JVC da genau einsetzt. Wir gehen aber eher nicht von einem evo-Panel aus. So rechnen wir damit, dass man da möglichst günstige Preise anvisieren wird, da Vestel typischerweise eher im unteren Preissegment mit seinen Marken wilder
JVC: Ein interessanter Player im OLED-Segment?
Tja, wie steht es denn bei euch? Würdet ihr bei einem OLED-TV der Marke JVC möglicherweise schwach werden, wenn der Preis denn passen könnte? Oder verlasst ihr euch da lieber auf andere Marken wie LG, Philips, Panasonic und Co.? Letzten Endes ist Konkurrenz immer gut für den Kunden und wir sind in der Redaktion zumindest auf die hiesigen Preisempfehlungen gespannt.
Wie die Veranstalter der IFA 2022 mitgeteilt haben, beginnt der Ticket-Vorverkauf. Die gamescom 2022 hat andere Sorgen: Hochkarätige Gäste haben abgesagt.
Zunächst bleiben wir bei der IFA 2022, die vom 2. bis 6. September 2022 wieder vor Ort in Berlin stattfinden wird. Dort soll es die neuesten Produkte und auch Konzepte führender Marken aus den Bereichen der Unterhaltungselektronik und Elektro-Hausgeräte zu sehen geben. Mittlerweile hat online nun der Ticket-Vorverkauf begonnen. Die Tageskarten kosten im Vorverkauf 13 Euro pro Tag. Kurzentschlossene zahlen ab 1. September dann 17,50 Euro. Für Schüler und Studenten gelten ermäßigte Preise.
Dabei heben die Veranstalter hervor, dass sie die Preise trotz Inflation und gestiegener Kosten im direkten Vergleich mit 2019 gleich belassen hätten. Allerdings nehmen wir an, dass dies nicht etwa Altruismus, sondern vielen Unsicherheiten geschuldet ist. In der Corona-Krise haben viele Hersteller entdeckt, dass sie auch mit eigenen, digitalen Events gut fahren und ohne teure Messepräsenzen auskommen. Zusätzlich haben viele Menschen immer noch Bedenken, sich mit Corona oder anderen Krankheiten (Affenpocken) anzustecken.
Die gamescom 2022 muss sich beweisen.
Dies bekommt auch die gamecom 2022 zu spüren. Zwar konnte man nach eigenen Angaben bereits ca. 60.000 Tickets verkaufen, doch einige Unternehmen, die traditionell auf der Spielemesse Präsenz zeigten, winken ab. So werden weder 2K Games und Nintendo noch beispielsweise Private Division, Wargaming, Rockstar Games oder Activision Blizzard dieses Jahr auf der Messe zu finden sein. Das ist durchaus ein herber Schlag.
gamescom 2022: Viele Wackelkandidaten
Viele andere Entwickler und Publisher sind noch Wackelkandidaten, denn sie haben weder zu- noch abgesagt. Zu nennen sind hier Sony / PlayStation, Microsoft / Xbox, Capcom, Bethesda, Square Enix, Ubisoft, CD Projekt Red, Electronic Arts, Techland, Warner Bros. und 505 Games. Es ist anzunehmen, dass mindestens einige dieser Unternehmen noch eine negative Entscheidung fällen.
Die IFA und die gamescom haben 2022 viel zu beweisen.
Zugesagt haben immerhin beispielsweise Bandai Namco, Koch Media und THQ Nordic. Dennoch sieht es für uns danach aus, dass die gamescom 2022 ordentlich zurückstecken muss und ihre Relevanz erst noch unter Beweis stellen sollte.
Selten hat ein Film so sehr ein hochwertiges 4K Blu-ray Steelbook verdient, wie „Top Gun: Maverick“. Doch wann wird die limitierte Variante des Hollywood-Blockbusters zum Kauf angeboten?
Das muss man sich mal vorstellen, zwischen Top Gun (1986) und Top Gun: Maverick (2022) liegen einfach mal 36 Jahre dazwischen. Diese Zeit scheint Schauspieler Tom Cruise nicht viel angetan zu haben. Er spielt in der Fortsetzung nämlich wieder die Hauptrolle Pete „Maverick“ Mitchell. Wer glaubt, eine Fortsetzung nach so vielen Jahren kann eigentlich gar nicht funktionieren, der sollte sich einmal den derzeitigen Review-Score auf rottentomatoes.com ansehen. Selbst auf imdb.com kann der Film mit einer 8.6/10 glänzen. Bei so guten Rezensionen fällt es dann schon auf, dass bislang noch keine Steelbook-Variante, weder für die HD Blu-ray, noch für die 4K Ultra HD-Version, zur Vorbestellung bereitsteht.
Die reguläre 4K Blu-ray kann bereits bei namhaften Online-Shops vorbestellt werden. Ich persönlich und sicherlich noch viele andere wünschen sich für dieses Film-Highlight eine Veröffentlichung in einer hochwertigen Verpackung. Zum einen, weil es dem Film irgendwie gerecht wird, zum anderen, weil sich diese sicherlich gut in der Filmsammlung machen würde. Wer derzeit ein 4K Blu-ray Steelbook von „Top Gun: Maverick“ entdeckt, wird meist nach wenigen Sekunden enttäuscht, handelt es sich meist um Import-Varianten, z.B. aus Frankreich.
In Frankreich wird Top Gun Maverick bereits im 4K Blu-ray Steelbook mit vorläufigem Cover-Design angeboten
4K Blu-ray Steelbook im 3. Quartal 2022?
Was möchten wir eigentlich mit diesem Beitrag aussagen? Zum einen möchten wir euch mitteilen, dass ihr „Top Gun: Maverick“ bereits gerne als reguläres Amaray/Keep-Case vorbestellen könnt. Paramount Pictures plant den Release des Films für das 3. Quartal 2022. Als Sommer-Release, würde sich der Film wohl auch weniger eignen, vor allem, weil dieser in den meisten Ländern erst Ende Mai 2022 in den Kinos angelaufen ist. Zum anderen möchten wir euch dafür sensibilisieren, dass mit einer sehr großen Wahrscheinlichkeit noch ein 4K Blu-ray Steelbook kommen wird. Wer also nur das Steelbook haben möchte, der sollte derzeit noch von einer Vorbestellung absehen. Wer das Steelbook lieber als Sammlerobjekt originalverpackt in die Sammlung aufnehmen möchte, der darf gerne eine der nachfolgenden Links nutzen, um sich den Film als Zweit-Version für einen gelungenen Filmabend zu sichern:
Wir werden für euch natürlich die Augen und Ohren offen halten und teilen euch schnellstmöglich mit, wenn ein 4K Blu-ray Steelbook angeboten wird. Bis dahin könnten jedoch noch ein paar Wochen ins Land ziehen. Zudem sollte man dann nicht zögerlich bei der Bestellung sein. Limitierte Varianten von Blockbuster-Filmen sind oft schnell vergriffen, wobei Paramount Pictures sicherlich dafür sorgen wird, dass die Stückzahlen nicht allzu überschaubar sind.
Übrigens, derzeit an Platz 1 der Disc-Verkaufscharts in Großbritannien und auch hierzulande sicherlich nicht unbeliebt: Top Gun von 1986 – gibt es auch als 4K UHD Blu-ray: