Start Blog Seite 470

Youtube TV erweitert seine Apps auf Google/Android TV und Roku um 5.1 Surround Sound

4

Wie geplant hat Youtube TV die Unterstützung für 5.1 Surround-Sound auf weitere Plattformen ausgeweitet. 5.1-Klang steht ab sofort für Endgeräte mit Google/Android TV und Roku OS bereit.

Wer sich jetzt wundert, Youtube TV ist in Deutschland noch nicht verfügbar und wird es vielleicht auch nie werden. Denn was das Unternehmen in den USA anbietet, liefern uns in Deutschland Plattformen wie Waipu.tv oder TVNow. Wer möchte, und der englischen Sprache mächtig ist, kann sich über Umwege auch einen Account für Youtube TV anlegen. Doch das soll jetzt eigentlich gar nicht das Thema sein. Während wir hier nämlich auf den Streaming-Service, warten, wird dieser in seinem Heimatland mit neuen Features ausgestattet.

5.1 Surround Sound für noch mehr Endgeräte

5.1 Surround Sound klingt eigentlich nicht „neu“, für Youtube ist es jedoch eine deutliche Verbesserung gegenüber dem regulären Stereo-Output. Filme, Serien, Dokumentationen und live TV konnten bislang nur auf ausgewählten TV-Geräten von Samsung, LG und Vizio, sowie auf den Google Chromecast Streaming-Playern mit 5.1 Surround Sound abgerufen werden. Das soll sich ab sofort ändern. Das Audio-Feature steht ab sofort auch auf Endgeräten mit Google TV, Android TV und Roku OS bereit. Darunter fallen neben den intelligenten TV-Geräten auch Streaming-Player.

Wer sich versichern möchte, dass der Content auch mit 5.1 Surround Sound auf Youtube TV wiedergegeben wird, muss die „Statistiken für Interessierte“ (Englisch: Stats for Nerds) im Youtube Player aufrufen. Diese könnten auf den smarten Geräten über das Einstellungsmenü (Zahnrad) aufgerufen werden. In der Auflistung der Codecs müsst ihr dann auf AC-3/EAC-3 achten, was ein Indikator für das Surround-Sound-Format ist.

https://twitter.com/YouTubeTV/status/1534248864143667200

Youtube arbeitet intern und mit Partnern zusammen, um das Feature auch auf weitere Endgeräte zu bringen. Genannt wurden unter anderem der Apple TV, die Fire TV Streaming-Player sowie beliebte Streaming-Konsolen von Sony, Microsoft und vielleicht sogar Nintendo.

Sony PlayStation 5: Keine Pro-Konsole, aber Pro-Controller geplant

Die Sony PlayStation 5 erfreut sich immenser Beliebtheit. Statt einer Pro-Version der Konsole soll nun bald ein Pro-Controller erscheinen.

Gerüchte um eine Sony PlayStation 5 Pro gab es in der Vergangenheit ebenfalls. Mittlerweile ziehen aber viele Insider in Zweifel, dass so ein Mid-Generation-Refresh in diesem Fall Sinn ergeben würde. So ist selbst die Standard-Version der PS5 immer noch nicht  durchgängig lieferbar. Vor 2023 soll sich daran wohl nichts ändern. Dann direkt mit einem Refresh um die Ecke zu kommen, ergibt aus wirtschaftlicher Sicht keinerlei Sinn.

PS5 PRO ergibt derzeit keinen Sinn

So haben nicht einmal alle Interessenten eine PS5 erhalten. Außerdem wird die aktuelle Hardware noch gar nicht richtig ausgenutzt, da die meisten Spiele Cross-Generation-Entwicklungen sind. Innerhalb der Branche vermutet man daher, dass Sony und Microsoft auf aufgebohrte Versionen ihrer aktuellen Konsolen verzichten werden. Stattdessen soll Sony etwas anderes planen: einen Pro-Controller. Das wäre naheliegend, immerhin bietet Microsoft auch einen Xbox Elite Wireless Controller Series 2 an, also sogar schon in einer neuen Generation.

Die Frontansicht des Playstation 5 DualSense Controllers

Der Codename der Pro-Version des DualSense soll „Hunt“ lauten. Zu den Funktionen sollen neue Buttons an der Rückseite, austauschbare Analogsticks und weitere Anpassungsoptionen zählen. Hinter den Kulissen soll Sony zudem auch an der Ansteuerung gebastelt haben. Möglicherweise könnte der DualSense Pro dann auch auch verbessertes haptisches Feedback bieten.

Sony schweigt zum potenziellen DualSense Pro

Sony selbst hat sich aktuell noch nicht zu einem solchen Controller-Modell geäußert. Schenkt man den Gerüchtenb Glauben, dann könnte der Pro-Controller für die PlayStation 5 jedoch schon bald vorgestellt werden. Das könnte schon Ende Juni 2022 der Fall sein. Sollte der Preis vertretbar sein, dann hätten sicherlich viele Gamer Interesse an so einem Eingabegerät.

Sony Bravia XR Master Series A90K und Bravia XR A75K ab sofort vorbestellbar

Sony hat die Vorbestellungen für seine OLED-TVs der Reihen Bravia XR Master Series A90K und Bravia XR A75K freigeschaltet. Wer Interesse hat, kann sogar noch einen Deal mitnehmen.

Wir hatten ja schon über die Bravia XR Master Series A90K und auch die später angekündigten Bravia XR A75K berichtet. In beiden Fällen dient der Cognitive Processor XR als Fundament. Ebenfalls ist bei beiden Geräten Android TV mit dem Launcher Google TV an Bord. Dadurch habt ihr Zugriff auf die Apps aus dem Play Store, den Google Assistant, Chromecast built-in und auch Apple AirPlay 2 sowie HomeKit. Auch Sonys hauseigener Streaming-Dienst Bravia Core steht für euch bereit. Nur Dort gibt es beispielsweise die IMAX-Enhanced-Fassung von „Spider-Man: No Way Home“. Letzterer kommt ja im September als Extended Cut erneut ins Kino.

Sony A90K mit 42 und 48 Zoll

Sony veröffentlicht die A90K mit 42 und 48 Zoll Diagonale. Mit dabei sind Features wie XR OLED Contrast Pro zur Anpassung der Helligkeit, um hellere Werte für helle Bereiche und tieferes Schwarz in dunklen Bereichen zu erzielen. XR Triluminos Pro soll hingegen die Farbpalette erweitern. Auch den Bravia Core Calibrated Mode offeriert man wieder. Selbiges kann man beim A90K auch von Acoustic Surface Audio+ und Acoustic Center Sync behaupten. Ersteres ist jene Technik, die quasi den Screen zum Lautsprecher macht. Zweiteres ermöglicht eine Nutzung der TV-Speaker im Tandem mit ausgewählten Soundbars von Sony.

Erhöhte Stanfußposition A90K 4K OLED TV Sony
Erhöhte Standfußposition um z.B. eine Soundbar darunter zu platzieren oder besser zocken zu können

Die Sony Bravia XR A90K und A75K bieten eine Premium-Fernbedienung aus Aluminium. Beide Modelle sind zur neuen Bravia Cam kompatibel, die Videochats mit Freisprech-Funktion am TV erlaubt. Die Sony Bravia XR A90K verwenden außerdem einen 2-fach-Fuß mit zwei Optionen: Die Standardeinstellung minimiert laut Sony Ablenkungen, während die Soundbar-Einstellung den Fernseher anhebt, damit ein Soundbar-System integriert werden kann. Siehe auch das obige Bild.

Sony Bravia XR Master Series A90K und Bravia XR A75K mit HDMI 2.1

Auch vollwertiges HDMI 2.1 mit etwa 4K bei 120 Hz bieten die Bravia XR Master Series A90K und Bravia XR A75K. Fehlen uns nur noch die Preisangaben, welche zuvor noch nebulös geblieben waren.

  • XR-42A90K (42 Zoll/107 cm) – ab 15.06.2022 für 1.899 Euro
  • XR-48A90K (48 Zoll/121 cm) – ab 15.06.2022 für 1.999 Euro
  • XR-55A75K (55 Zoll/139 cm) – ab 15.07.2022 für 2.149 Euro
  • XR65A75K (65 Zoll/164 cm) – ab 15.06. 2022 für 2.999 Euro
Sony hat überraschend den Bravia A75K OLED vorgestellt.
Sonys Bravia  XRA75K OLED ist vorbestellbar.

Zeitgleich startet laut Sony am 15.06.2022, also heute, die TV & Soundbar Cashback Aktion. Endkunden können sich je nach TV-Modell Cashback von bis zu 300 € sichern. Ein zusätzlicher Cashback-Betrag wird beim Kauf einer Soundbar HT-G700 (150 €) oder HT-X8500 (100 €) in Kombination mit einem TV-Aktionsgerät gewährt. Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen und dem Ablauf der TV & Soundbar Cashback Aktion findet ihr hier.

Apple: Alle Verweise auf Support von HDR10+ entfernt

Apple hatte eigentlich für unter anderem tvOS 16 die Unterstützung von HDR10+ angekündigt. Doch plötzlich hat man alle Verweise auf das dynamische HDR-Format entfernt.

Wir hatten darüber berichtet: Apple selbst hatte bestätigt, dass man mit seinen kommenden Betriebssystemen tvOS 16, iPadOS 16, iOS 16 und macOS Ventura das dynamische HDR-Format HDR10+ unterstützen würde. Bisher konzentrierte man sich in Cupertino nämlich auf HDR10 und Dolby Vision. Doch jetzt die Überraschung: Apple hat aus den entsprechenden Websites zur Preview plötzlich alle Ankündigungen und Verweise auf HDR10+ entfernt.

Die Kollgen von Forbes haben schon versucht von Apple eine Rückmeldung zu erhalten, bisher schweigt das Unternehmen jedoch. Die Ursachen könnten natürlich vielfältig sein. Denkbar ist, dass man immer noch Support für HDR10+ einführen will, sich dies aber verzögert. Möglicherweise stieß man auf zuvor unerwartete, technische Hürden.

Apple tvOS 15.4 bringt viele neue und nützliche Funktionen mit sich
Apple tvOS 16 sollte eigentlich HDR10+ unterstützen: Wird daraus nichts?

Allerdings ist auch denkbar, dass Apple eine komplette Rolle rückwärts gemacht hat. Möglich wäre, dass die Entwickler und Content-Partner schlichtweg zu wenig Interesse an HDR10+ hatten, das im Vergleich mit Dolby Vision ein Nischendasein fristet. So könnte man sich kurzfristig entschieden haben, dass der Aufwand der Implementierung dann doch nicht lohnt.

Apple TV App: Dolby Vision gehört zum guten Ton, HDR10+ nicht

Letzten Endes können wir hier aktuell aber nur wild spekulieren. Apple selbst hat keine Stellungnahme abgegeben und da man den entsprechenden Passus zu HDR10+ wortlos entfernt hat, rechnen wir auch nicht damit, dass plötzlich genauere Erläuterungen folgen. Die Frage ist: Hättet ihr HDR10+ in der Apple TV App begrüßt? Oder vermisst ihr da nichts, weil ihr Dolby Vision bevorzugt bzw. ohnehin kein Display mit passender Unterstützung einsetzt? Gebt uns gerne Rückmeldung zum Thema!

Apple zeigt weltweit ab 2023 alle Spiele der Major League Soccer

Apple wird ab 2023 international alle Spiele der Major League Soccer für 10 Jahre via Apple TV ausstrahlen. Damit steigt man also in Live-Übertragungen beim Sport ein.

Fans der Fußball-Liga aus den USA können dann also ohne regionale Sperren und Einschränkungen alle Partien via Apple TV verfolgen. Jedes einzelne MLS-Spiel wird über die Streaming-App des Unternehmens aus Cupertino exklusiv weltweit zu sehen sein. Da sind logischerweise alle Spiele der Reihen MLS Next Pro, MLS Next und des Leagues Cup eingeschlossen.

Bis 2032 ist diese Kooperation beschlossene Sache. Damit die Sache läuft, benötigt ihr allerdings ein zusätzliches Abonnement des MLS-Streamingservices, der in der Apple TV App verfügbar sein wird. Zusätzlich zu allen Spielen wird der Service eine wöchentliche Liveshow bieten. Da will man Highlights der Spiele, aber auch Spielwiederholungen, Analysen und andere Originalsendungen einbinden.

Endlich! Eine neue Apple TV Fernbedienung mit Klickrad (Clickwheel)
Via Apple TV gibt es bald zahlreiche MLS-Inhalte zu sehen

Gemischt werden also sowohl Live- als auch On-Demand-Inhalte. Nicht für alles benötigt ihr aber das zusätzliche Abo: Wer Apple TV+ zahlt, kann eine Auswahl an MLS- und Leagues-Cup-Spielen ohne zusätzliche Kosten abrufen. Eine begrenzte Anzahl an Spielen wird sogar komplett kostenlos angeboten. Als zusätzlicher Vorteil für Fans wird der Zugang zum neuen MLS-Streamingservice in den Ticketpaketen der MLS für die gesamte Saison enthalten sein.

MLS: Apple schnürt ein umfangreiches Paket

Die MLS-Live- und On-Demand-Inhalte auf der Apple TV App werden für jeden mit Internetzugang auf allen Geräten verfügbar sein, auf denen sich die Apple-TV-App befindet, einschließlich iPhone, iPad, Mac, Apple TV 4K und Apple TV HD, Samsung, LG, Panasonic, Sony, TCL, VIZIO und andere Smart-TVs, Amazon Fire TV und Roku-Geräte, PlayStation- und Xbox-Spielkonsolen, Chromecast mit Google TV und Comcast Xfinity. Fans können zudem online unter tv.apple.com zuschauen.

Zum Start werden alle MLS- und Leagues-Cup-Spiele auf Englisch und Spanisch moderiert, und alle Spiele mit Beteiligung kanadischer Teams werden auf Französisch verfügbar sein. Weitere Details zum MLS-Service, einschließlich der Preise, will man später noch nachreichen.

OLED-Markt: Zulieferer BOE will ebenfalls TV-Panels anbieten

Der chinesische Zulieferer BOE könnte bald mit LG Display und Samsung Display konkurrieren. Angeblich will man sich OLED-Panels für Fernsehgeräte zuwenden.

Der chinesische Zulieferer BOE war bei uns schon ein Thema für seine innovativen Entwicklungen rund um OLED-Displays und andere Technologien. Jetzt will BOE offenbar mit LG Display und Samsung Display im OLED-Markt konkurrieren. So heißt es, BOE wolle an Partner OLED-Displays für Fernsehgeräte mit Diagonalen von 55 bis 95 Zoll liefern. Zunächst rechnet man aber mit geringen Produktionsmengen: 300.000 Panels will man noch 2022 ausliefern.

LG bekommt noch mehr Konkurrenz

LG Display dürfte die ganze Sache mit viel Interesse verfolgen, denn ein weiterer Anbieter im OLED-Sektor dürfte den Preisdruck erhöhen. Was Kunden begrüßen dürften, könnte LG Display weniger in den Kram passen. Allerdings muss BOE da natürlich beweisen, dass die Qualität der Panels mit denen von LG Display mithalten kann. Die Technik soll wohl stark den W-OLEDs von LG Display ähneln und ebenfalls weiße Pixel verwenden.

Der LG G2 OLED evo nutzt beispielsweise ein Panel von LG Display

Die maximale Helligkeit der Panels von BOE soll bei 800 Nits liegen und wie bei LG Displays W-OLEDs soll 120 Hz die native Bildwiederholrate sein. Aktuell gibt es ein erhebliches Wachstum im Markt für OLED-TVs, sodass BOE sich da sicherlich erhofft, ein Stück vom Kuchen zu erhalten.

OLED-TVs bieten viele Vorteile

OLED-TVs haben aufgrund ihrer selbstleuchtenden Pixel Vorteile bei der Kontrast- und Schwarzdarstellung sowie der präzisen HDR-Wiedergabe. Allerdings altern sie schneller als LCDs und kranken immer noch an der Gefahr des Einbrennens. Letzten Endes vereint erst Micro LED die Vorteile beider Technologien – ohne die Nachteile. Doch jene TV-Modelle sind aktuell noch teuer und kosten für Privatkunden ca. 100.000 Euro und mehr. Erst in diesem Jahr ist zudem Samsung nach langer Abstinenz in den OLED-TV-Markt mit seinen QD-OLEDs zurückgekehrt.

Terminator 2 erscheint nochmals als 4K Blu-ray Steelbook (30th Anniversary)

61

Das kann wohl nur Arnie. Der Kultfilm „Terminator – Judgment Day“ wird von KochMedia Films ein zweites Mal als 30th Anniversary Edition im limitierten 4K Blu-ray Steelbook aufgelegt. 

Movie-Buffs wissen, dass Terminator 2 – Judgment Day 1991 in die Kinos kam. Somit feiert der Film bereits sein 31-jähriges Jubiläum. Bereits im Dezember letzten Jahres erschien ein 4K Blu-ray Steelbook mit 3 Discs (4K, 3D und HD Blu-ray), dass auch das gleiche Cover-Design wie die „neue“ Variante aufweist. Den Titel hatten wir für euch natürlich bereits rezensiert. Nun sei die Frage erlaubt, wieso bringt KochMedia Films den Titel erneut als limitierte Edition in den Handel?

„Neuer“ Stereo-Soundmix (Deutsch)

Wir haben die Spezifikationen der beiden Varianten miteinander verglichen und konnten nur bei einem Punkt einen Unterschied feststellen. Laut offiziellen Angaben wird die neue Version mit dem deutschen Stereo-Soundmix (PCM) ausgeliefert und nicht mit dem vermurksten DTS-HD MA 7.1. Mag für den ein oder anderen wie in Rückschritt klingen, Filmfans können dem sauberen Stereo-Soundmix aber sicherlich weitaus mehr abgewinnen, als der erzwungenen Surround-Variante. Der englische Originalton liegt weiterhin als DTS-HD MA 5.1 ab.

Die Aufmachung des Terminator 2 Steelbooks unterscheidet sich eigentlich nur bei der Banderole. Deren Informationen wurden etwas anders angeordnet/betont. Fans bekommen neben der Kinofassung des Films auf 4K UHD Blu-ray (ca. 137 Minuten) auch die Blu-ray Fassungen der Special Edition (ca. 153 Minuten) sowie der Extended Special Edition (ca. 156 Minuten) geboten. Der Bonus-Content ist ebenfalls gleich:

  • Dokumentation „T2: Reprogramming the Terminator“ mit exklusiven Interviews mit Arnold Schwarzenegger, James Cameron, Edward Furlong und vielen anderen
  • 2 Audiokommentare von James Cameron & Co-Autor William Wisher und von Cast & Crew
  • Making of
  • Geschnittene Szenen „Die Suche des T-1000“ und „Die Zukunftssequenz“ (wahlweise mit Audiokommentar)
  • Trailer

Visuell kann das Bildmaster weiterhin mit einer vollwertigen 4K-Restauration inkl. erweitertem Dynamikumfang (HDR10) glänzen. Das Bildformat wird mit 2.35:1 angegeben. Die „Terminator 2 – Limited 30th Anniversary Steelbook Edition“ wir ab dem 21.07.2022 an Kunden ausgeliefert.

Neue Variante:

Alte Variante:

Netflix und Co. sollen auf der Daten-Autobahn in der EU Maut zahlen

Die EU-Kommission wägt auf Druck der Telekommunikations-Lobby eine Art Daten-Maut ab. Damit möchte man unter anderem Netflix zur Kasse bitten.

Die Lobbyisten von der Deutschen Telekom, Vodafone und Telefónica haben ganze Arbeit geleistet. Seit Jahren wünschen sich die Telekommunikationsunternehmen etwas von den Gewinnen der US-Tech-Konzerne für sich abgreifen zu können. Nun hat man sich eine „spannende“ Argumentation zurecht gestrickt, welcher die EU-Kommission zu folgen scheint. Zumindest übernahmen die Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager und der Binnenmarktkommissar Thierry Breton im Grunde 1:1 die Wortlaute der Lobby-Vertreter.

Worum geht es konkret? Nun, die Telekommunikationsanbieter fordern, dass sich erfolgreiche US-Anbieter wie Google, Meta (ehemals Facebook) und Netflix an den Kosten für den Netzausbau und den Betrieb der Infrastruktur beteiligen sollten – würden sie doch massiv davon profitieren. Somit möchte man auf der Datenautobahn passenderweise eben eine Daten-Maut erheben. Die soll jene Unternehmen betreffen, die besonders viel Datenverkehr verursachen.

Netflix kredenzt im Juni 2022 wieder neuen Content.
Müsste Netflix eine Daten-Maut zahlen, wäre wahrscheinlich, dass man die Mehrkosten am Ende auf die Verbraucher umlegt.

In der Vergangenheit wurden derlei Begierden noch von der Digitalkommissarin Neelie Kroes abgeschmettert. Sie argumentierte, dass es erst Anbieter wie YouTube, Netflix, Apple und Co. seien, welche die Kunden den Telekommunikationsanbietern zuführen. Nur wer entsprechende Bandbreiten benötigt, z. B. für 4K-Streaming, bucht schließlich entsprechende Tarife – unterwegs und zu Hause.

Die Daten-Maut könnte schon 2023 kommen

Leider scheint man nun in der EU-Kommission umzudenken. Warum „leider“? Nun, wir gehen davon aus, dass am Ende der Kunde die Zeche zahlt. Streaming-Anbieter bekämen damit ein weiteres Argument für Preiserhöhungen und würden die Mehrkosten sicherlich auf die Abonnenten umlegen. Dazu kommt, dass die Pläne für so eine Daten-Maut eventuell ein Verstoß gegen die Netzneutralität wären. Denn man will nur große Anbieter aus dem Ausland damit belasten. Wegen des Verstoßes gegen die Netzneutralität wurden kürzlich auch StreamOn und die Vodafone Pässe verboten.

Auch für StreamOn der Telekom ist die Zeit abgelaufen.
Verstößt gegen die Netzneutralität: Für StreamOn der Telekom ist die Zeit abgelaufen.

In Kraft treten könnte so eine Daten-Maut bereits 2023. Es soll wohl über den Sommer 2022 an einem entsprechenden Konzept gearbeitet werden. Fraglich ist ohnehin, ob die Mehreinnahmen dann wirklich in den Ausbau der Infrastruktur fließen oder vielmehr in den Taschen des Managements bzw. der Investoren landen. Da bedürfte es sicherlich auch eindeutiger Auflagen für die Telekommunikationsanbieter.

„Spider-Man: No Way Home“ kommt als Extended-Fassung erneut ins Kino

Der Blockbuster „Spider-Man: No Way Home“ kommt im September 2022 erneut ins Kino. Eine neue Schnittfassung soll mit erweiterten und neuen Szenen aufwarten.

Kürzlich haben wir erst das Review zur UHD Blu-ray von „Spider-Man: No Way Home“ auf die Website gehievt, da gibt es die nächste Ankündigung: Der Kinofilm mit Tom Holland, Andrew Garfield, Tobey Maguire und mehr wird ein zweites Mal im Kino anlaufen. Offenbar will Sony den enormen Erfolg des Streifens ausnutzen. So hat man für September 2022 „Spider-Man: No Way Home – The More Fun Stuff Version“ angekündigt.

Jene Schnittfassung soll neben erweiterten Momenten auch neue Szenen beinhalten. Was genau es da zu sehen geben wird, ist jedoch offen. Freuen würde uns zudem, wenn man die Zeit vielleicht auch nutzen würde, um einige CGI-Effekte aufzupolieren. Der Film wurde in seiner Kinofassung unter enormem Zeitdruck fertigggestellt, sodass man hier gerne noch einmal Hand anlegen dürfte.

Wermutstropfen: Bisher wurde „Spider-Man: No Way Home – The More Fun Stuff Version“ lediglich für die USA und Kanada bestätigt. Es ist offen, ob der Kinofilm in der neuen Fassung auch in Europa ein zweites Mal in die Lichtspielhäuser kommt. Wir können uns aber gut vorstellen, dass Sony auch hierzulande nochmal zur Kasse bitten will. So rechnen wir dann auch mit einer neuen Heimkino-Fassung bei den üblichen Portalen wie iTunes sowie neuen DVDs, Blu-rays und Ultra HD Blu-rays zur erweiterten Filmfassung.

„Spider-Man: No Way Home – The More Fun Stuff Version“: Kommt sie nach Deutschland?

Wir nehmen an, dass Sony durch den Re-Release versuchen will, das Einspielergebnis des Films über die Grenze von 2 Mrd. US-Dollar zu hieven. Fans des Films dürften sicherlich gespannt sein, welche neuen Szenen da warten und ob anderweitige Anpassungen vorgenommen werden. So lange dauert es ja bis zum September 2022 gar nicht mehr. Dann werden wir mehr wissen.

https://twitter.com/SpiderManMovie/status/1535436960076120064

Bluetooth SIG stellt Auracast Broadcast Audio vor

Die Bluetooth SIG, die Organisation hinter dem Bluetooth-Standard, hat Auracast Broadcast Audio vorgestellt. Man will damit einen deutlichen Wandel im Markt für kabellose Audioverbindungen herbeiführen.

Auracast Broadcast Audio ist eine neue Marke für die Funktion, die bisher als Audio Sharing bekannt gewesen ist. Mit Auracast Broadcast Audio kann ein Audiosender, beispielsweise ein Smartphone, ein Laptop, ein Fernseher oder eine Beschallungsanlage, Audiosignale an eine unbegrenzte Anzahl von Bluetooth-Audioempfängern in der Nähe übertragen. Dies können Lautsprecher, Kopfhörer oder Hörgeräte sein. Das Potenzial ist also enorm – auch im Heimkino.

Auracast „teilt“ euer Bluetooth-Audiosignal

Vorstellbar wäre, dass ihr euch einen Film anschaut und der Ton via Bluetooth an eure Soundbar geht. Gleichzeitig kann aber euer Freund im Zimmer, der eine Hörschwäche hat, den Klang auf sein Hörgerät übertragen lassen. Die Technologie soll jedoch auch für Besucher von öffentlichen Einrichtungen und Plätzen neue Audioerlebnisse bieten und deren Zugänglichkeit erhöhen. Denkbar wäre z. B. die Nutzung in Museen, Flughäfen oder in Bahnhöfen.

Ihr könnt aber auch als Nutzer eben andere einladen, an euren Audioerlebnissen teilzuhaben. Etwa wenn ihr gemeinsam mit Familie und Freunden mit der Bahn reist und alle per Auracast Broadcast Audio gemeinsam dasselbe Hörspiel, denselben Podcast oder auch dieselbe Musik hören können.

Auracast Broadcast Audio hat viel Potenzial

An öffentlichen Plätzen könnten es Geräte mit Auracast Broadcast Audio erlauben, dass ihr euch zu TVs und anderen Bildschirmen verbindet und den Klang wahrnehmt. Die Bluetooth SIG geht dabei von einer schnellen Adoption von Auracast Broadcast Audio aus. Als Partner erwähnt man beispielsweise bereits Google und Xiaomi.

Auracast Broadcast Audio soll sich schnell verbreiten.
Auracast Broadcast Audio soll sich schnell verbreiten.

Die Bluetooth-Spezifikationen, die Auracast Broadcast Audio definieren, sind Teil der Bluetooth-LE-Audio-Spezifikationssuite und werden voraussichtlich in den nächsten Monaten veröffentlicht. Entwickler von Audioprodukten und Betreiber von Veranstaltungseinrichtungen erfahren mehr über Auracast Broadcast Audio unter www.bluetooth.com/auracast. Falls ihr euch fragt, wie solche Verbindungen in der Praxis gehandhabt werden sollen: ähnlich wie Wi-Fi-Netzwerke. Ihr könntet also Broadcast-Geräte suchen und euch mit den jeweiligen Zuspielern frei verbinden.