Endlich, rund 1.5 Jahre nach dem Verkaufsstart der PlayStation 5 wird die Gaming-Konsole endlich mit dem VRR-Feature (Variable Refresh Rate) ausgestattet. Das Update soll in dieser Woche verteilt werden!
Über den offiziellen PlayStation Blog gab Sony Interactive Entertainment (SIE) heute bekannt, dass die PlayStation 5 noch in dieser Woche die Unterstützung für Variable Bildwiederholungsfrequenzen (VRR oder Variable Refresh Rate) erhalten soll. Besitzer:innen eines kompatiblen Fernsehers oder Monitors, der HDMI 2.1-VRR unterstützt, dürfen sich auf eine verbesserte visuelle Leistung freuen. Ungewollte Artefakte, die durch Frame-Pacing-Probleme entstehen, wie z.B. das Zerreißen des Bildes (Screen Tearing) sollen damit der Vergangenheit angehören. Der Input-Lag dürfte sich ebenfalls verbessern. Neben dem VRR-Update für die PS5 müssen die Spiele ebenfalls gepatcht werden, um das Feature nutzen zu können. Folgende Spiele sollen ein VRR-Update zeitnah erhalten.
Astro‘s Playroom
Call of Duty: Vanguard
Call of Duty: Black Ops Cold War
Destiny 2
Devil May Cry 5 Special Edition
DIRT 5
Godfall
Marvel’s Spider-Man Remastered
Marvel’s Spider-Man: Miles Morales
Ratchet & Clank: Rift Apart
Resident Evil Village
Tiny Tina’s Wonderlands
Tom Clancy’s Rainbow Six Siege
Tribes of Midgard
Sony lässt Sie VRR auch auf Spiele anwenden, die es nicht unterstützen. Sony warnt jedoch davor, dass „die Ergebnisse abhängig vom verwendeten Fernseher, dem Spiel, das Sie spielen, und dem visuellen Modus, den Sie für ein bestimmtes Spiel ausgewählt haben (wenn es mehrere Modi unterstützt), variieren können“. VRR kann in den Bildeinstellungen der PS5 aktiviert (Automatisch) oder deaktiviert (Aus) werden. Zudem gibt es die Unterfunktion, dass VRR auf besagte, noch nicht unterstützte Spiele und Applikationen angewendet wird. Sollte es hierbei zu ungewollten Grafik-Glitches kommen, kann die Funktion jederzeit unabhängig von den unterstützten Games deaktiviert werden.
VRR kann auch für nicht unterstützte Spiele aktiviert werden
Mit dem VRR-Update zieht Sony endlich mit Mitbewerber Microsoft gleich, die VRR bereits seit Verkaufsstart der neuen Xbox Series X und Series S-Konsolen (sowie bei der Xbox One) unterstützen. Für das VRR-Update hat Sony um die 1.5 Jahre (nach Verkaufsstart) benötigt. Jetzt fehlt eigentlich nur noch die versprochene 8K-Funktion der PS5, die auch prominent auf der Verkaufsbox prangert. Ein erstes Spiel, welches in 8K gerendert wurde gibt es bereits, eine native Ausgabe in 8K ist derzeit aber noch nicht möglich.
Mediamarkt.de hat den B1 4K OLED Fernseher aus dem Vorjahr (2021) in der 55 Zoll-Variante auf supergünstige 949 Euro reduziert. Bestpreis laut Preisvergleichs-Portalen!
Es muss doch nicht immer das neuste sein, oder? Ihr sucht einen OLED TV der alle neusten Standards und Features besitzt, Games in 4K@120Hz mit Dolby Vision und VRR (HDMI 2.1) wiedergeben kann und auch bei TV, Filmen, Serien und Streaming eine exzellente Figur macht? Den 55 Zoll B1 OLED TV auf 2021 gibt es derzeit für 949 Euro und das 65 Zoll-Modell für gerade einmal 1.299 Euro – beides Bestpreise laut Preisvergleichs-Portalen!
Im Vergleich dazu, der neue B2 aus 2022, der in puncto OLED-Panel eigentlich keine Vorteile mit sich bringt, kostet als 55 Zöller derzeit meist 1.899 Euro und als 65 Zöller derzeit 2.799 Euro. die Preise für die neuen OLED TVs haben im Vergleich zu den Vorjahresmodellen eh angezogen. Verstand, Herz und Geldbeutel stimmen in diesem Fall sicherlich für den B1 aus 2021!
Die 2022 High-End OLED-TVs von Philips der OLED907 und OLED937-Serie sind wie üblich im Rahmen der iF Design Awards 2022 vorgestellt worden. Erste Details und Bilder gibt es hier!
Wie jedes Jahr hat sich Philips mal wieder für seine High-End-OLED-Fernseher, die im Herbst 2022 in den Handel kommen, einen iF Design Award gesichert. Dieser beschert uns erste Abbildungen und Informationen, die wir hier mit euch teilen möchten:
Philips OLED907 mit integrierter Soundbar und Subwoofer
Philips OLED907
1 von 6
Der Philips OLED907 verfügt über ein integriertes Bowers & Wilkins-Soundsystem, dass unterhalb des Displays wie eine integrierte Soundbar angebracht wurde. Das ganze System ist mit Akustikstoff überzogen. Auf der Rückseite sehen wir den frei schwingenden, in der Mitte angebrachten Subwoofer, der auch tiefe Frequenzbereiche abdecken und somit eine ausgewogene Klangdarstellung über alle Frequenzbereiche hinweg bieten soll. Die Premium-Fernbedienung ist auf beiden Seiten und auf der Rückseite mit Leder umwickelt und setzt immer noch auf eine Vielzahl von Funktionstasten inkl. dem 10-Nummern-Feld. Ein in der Mitte angebrachter Standfuß erlaubt es, den OLED907 4K OLED Fernseher zu drehen. Bestätigte Größen sind 48, 55 und 65 Zoll. 3-seitiges Ambilight rundet diesen Highlight-TV ab.
Philips OLED937 mit 4-seitigem Amblight
Philips OLED937
1 von 5
Wer dann doch etwas mehr möchte, landet unweigerlich beim Philips OLED937. Das abgekoppelte Soundsystem vonBowers & Wilkins, das auch als Standfuß und Stütze für das OLED-Display fungiert, soll bereits ab Werk Dolby Atmos 3D-Sound wiedergeben können. Dafür wurde das System mit nach vorne, zur Seite und nach oben gerichteten Lautsprechern ausgestattet, alle schön versteckt hinter Akustikstoff. Da das Display scheinbar in die Luft gehoben wird, kann der TV auch mit seinem 4-seitigen Ambilight so richtig glänzen. Optimal wäre bei diesem Modell eine Wandinstallation. Auch dem OLED937 wird die Premium-Fernbedienung mit Leder beiliegen. Interessanterweise, ist das Premium-Modell bislang nur in 77 Zoll angekündigt worden. Mal sehen, ob sich Philips noch zu anderen Modellgrößen hinreißen lässt, z.B. einem 83 Zöller?
OLED907 und OLED937 mit OLED-Ex-Panel?
Im Frühjahr 2022 präsentierte Philips bereits die OLED807 Modellreihe mit neuem OLED Ex-Panel vorgestellt. Das neue Panel von LG Display setzt auf neue Deuterium-Materialien, die nicht nur die Langlebigkeit des Panels verbessern, sondern auch dessen Helligkeitsausbeute auf bis zu 30 Prozent erhöhen soll. Das ist übrigens auch der Grund, wieso es die OLED807 4K OLED Fernseher noch nicht zum Kauf angeboten werden. Die Auslieferung der OLED-Ex-Panels ist erst für Mitte des Jahres einberaumt. Es ist noch offen, ob auch der OLED907 und OLED937 mit einem OLED-Ex-Panel aufwarten können, oder nur mit einem OLED Evo-Panel mit Brightness-Booster. Die Bilder suggerieren das Erstere.
Netflix verbietet das Account-Sharing über den eigenen Haushalt hinaus seit jeher. Ersmals will der Streaming-Anbieter diese Regel aber nun in der Praxis auch aktiv umsetzen.
Verantwortlich für das Umdenken sind sicherlich die erstmals seit 10 Jahren gesunkenen Abonnentenzahlen, die unter Aktionären bereits für Bedenken gesorgt haben. So fiel der Aktienwert von Netflix um etwa 35%. Kontern will man unter anderem mit einem werbefinanziertem Tarif. Allerdings will man auch das Teilen von Konten und Passwörtern eben inzwischen aktiv eindämmen. Laut dem COO des Unternehmens, Greg Peters, gehe es dabei aber nicht darum, Zuschauer auszusperren.
Zusatzgebühr für Netflix-Unterkonten?
Doch es benötige eine für beide Seiten faire Lösung. Experimente mit zusätzlichen Preisen pro Unterkonto laufen da bereits in Südamerika, wie wir aufgegriffen haben. Auf diese Weise wolle Netflix laut Peters bald international vorgehen. Es werde aber noch rund ein Jahr dauern, bis man diese Strategie ausreichend vorbereitet habe. Dann werde man sie global umsetzen. Hauptbenutzer von Konten sollen dann für ihre Mitbenutzer also zur Kasse gebeten werden. Vor einigen Jahren sah Netflix das noch liberaler.
Doch der Markt für Streaming-Anbieter hat sich seitdem verändert. Netflix erhält kaum noch Lizenztitel von Dritten, da Studios wie Disney, Warner Bros., Paramount und Universal stattdessen lieber eigene Streaming-Portale ins Rennen schicken. Dazu kommen dann auch noch weitere, neue Konkurrenten wie Apple TV+. Die rosigen Zeiten scheinen für Netflix folgerichtig vorbei zu sein.
Netflix wagt mit dem Vorgehen gegen Account-Sharing einen Drahtseilakt
Doch nicht jeder Mitbenutzer eines Netflix-Kontos wird bereit sein, höhere Kosten in Kauf zu nehmen. Viele Bestandskunden zahlen vermutlich nur die vollen 17,99 Euro im Monat für den Premium-Tarif, weil sie sich das Konto mit anderen teilen. Gut möglich, dass Netflix also mit drakonischem Vorgehen gegen Account-Sharing am Ende das Gegenteil von seinem Ziel erreichen würde: keine höheren Einnahmen bzw. neue Kunden, sondern eine Kündigungswelle. Zumal es schwierig sein wird, zu differenzieren: Manche Menschen pendeln bzw. wohnen in Zeiten der Ausbildung oder des Studiums an zwei Wohnsitzen. Hier wird Netflix vorsichtig vorgehen müssen, um die legitime Kontonutzung nicht einzuschränken.
Marktbeobachter vermuten daher, dass Netflix anfangs primär gegen „extreme“ Account-Sharer vorgehen wird, die beispielsweise 15 Unterprofile angelegt haben, die allesamt von unterschiedlichen Orten aus verwendet werden. Netflix-COO Greg Peters gibt zu, dass sich Netflix daher die Zeit nehme, um eine gute Balance zu erarbeiten. Dabei dürften allerdings auch andere Streaming-Anbieter das Treiben beobachten. Sollte Netflix Plan aufgehen, sollten wir uns keine Illusionen machen. Dann dürften auch Konkurrenten wie Disney+ schärfer gegen das Teilen von Konten vorgehen.
Netflix setzt aktuell offenbar die Schere an. Die Animationsabteilung des Streaming-Anbieters wird umgestaltet und neu ausgerichtet.
Netflix produziert nicht nur Realfilm-Projekte, sondern auch Animationsfilme und -Serien. Doch nachdem man erstmals seit 10 Jahren einen Nettoverlust bei den Abonnenten hinnehmen musste, setzt der Streaming-Anbieter nun die Schere an. So wird die Animationsabteilung intern neu ausgerichtet. In Zukunft sollen Formate wie „Boss Baby“ für Kreative bei Netflix der goldene Standard sein. Experimentellere Produktionen, die bei Kritikern gut ankommen, aber kleinere Nischen besetzen, sind für Netflix wohl keine Priorität mehr.
Netflix muss jetzt handeln
Netflix Aktienwert fiel an der Börse um etwa 37 %, nachdem die Abonnentenverluste bekannt geworden sind. Neben einem rigiden Vorgehen gegen Account-Sharer will man also auch bei seinen Produktionen an sich anders vorgehen. Als Konsequenz musste bereits Phil Rynda, Netflix bisheriger Leiter der Animationsabteilung, seinen Hut nehmen. Wendete sich Netflix früher an Kreative aus der Branche mit Versprechungen von hohen Budgets und kreativer Freiheit, so soll es inzwischen verstärkt darum gehen, den Massengeschmack im Fokus zu halten.
Neben Rynda wurden deswegen auch andere Mitarbeiter der Animationsabteilung entlassen. Vor allem der Bereich Kids & Family soll neu positioniert werden. Deswegen fielen auch bereits die geplanten Produktionen „Bone“, basierend auf der Comicreihe von Jeff Smith, „The Twits“, basierend auf der Geschichte von Roald Dahl, sowie „Toil and Trouble“ von Lauren Faust der Schere zum Opfer. Wobei „The Twits“ wohl noch in der Form gerettet werden konnte, dass daraus nun statt einer Serie ein Film wird.
Netflix ordnet sich neu: Wird das ein Erfolg?
Innerhalb der letzten Monate sollen bereits viele Animations-Talente von Netflix zu etablierten Größen wie Nickelodeon, Cartoon Network oder Disney abgewandert sein. Andere landeten z. B. bei Amazon Prime Video oder Apple TV+. Die Kreativen waren wohl auch mit der internen Handhabe von Serien-Einstellungen unzufrieden. Es heißt, Netflix habe Streichungen meist nur mit einem selektiven Wust von Daten begründet, um jegliche Diskussionen auszuschließen.
Zudem kam es wohl zu Frust, da Netflix im Gegensatz zu anderen Anbietern die Vermarktung von Animationsserien erschwere. Sie dürften es rund einen Monat vor dem Start wirklich beworben werden. Das erschwere es, Hype zu schüren. Zumal Disney im Gegensatz zu anderen Firmen auch kein großes Merchandise vertreibt, welches das Interesse dauerhaft bei Kindern hoch halten könnte.
Hat Samsung seinen QD-OLED-TV S95B so präpariert, dass dieser bei Tests besser abschneidet als die etablierte WRGB-OLED-Konkurrenz? Oder handelt es sich hierbei um nur um ein Missverständnis?
Mit QD-OLED bekommen wir nach so vielen Jahren endlich eine neue Displaytechnologie präsentiert. Spannende Zeiten, die jetzt durch jüngste Beobachtungen des professionellen Kalibrierers und „Youtube-Stars“ Vincent Teoh getrübt werden. Er hatte sich ein frühes Exemplar aus den USA liefern lassen, welches er bereits umfänglich getestet hat. Auffällig dabei war, dass der neue Samsung S95B QD-OLED-TV einige Charakteristiken aufwies, die den Fernseher subjektiv besser dastehen lassen, als er vielleicht in Wirklichkeit ist. Doch wovon reden wir überhaupt? (Hier geht es direkt zum Preisvergleich!)
S95B kann maximale Helligkeit von 1.500 nits nicht halten
Als Erstes widmen wir uns der angeblichen maximalen Helligkeit von 1.500 nits. Wie bereits bei unserem Beitrag zum ersten Test der QD-OLED-Technolgie angemerkt, kommt die maximale Helligkeit von rund 1.500 nits bei normaler Nutzung so gut wie nie zu Tragen. Denn dieser Wert konnte bislang nur bei winzigen Wiedergabefenstern erreicht werden. Bei einer Messung in einem 1%-Fenster (1% des Displays wird mit einem weißen Viereck bespielt), erreicht der S95B Werte von fast 1.580 nits. Aber erst nach einer „Aufwärmphase“ von rund 30 Sekunden. Zudem fällt der Wert schnell wieder ab und pendelt sich auf immer noch gute 1.050 nits ein.
Noch mal zum Verständnis: Auf einem 65 Zoll QD-OLED-TV, der eine Fläche von 1.14 m² besitzt, kann die maximale Helligkeit gerade einmal auf einem Feld erreicht werden, dass in etwa 10cm x 10cm misst. In 99.99% der dargestellten HDR-Inhalte, wird dieser scheinbare Helligkeitsvorteil, der wohl sowieso nur wenige Sekunden gehalten werden kann, nicht zutragen kommen. Also nur ein Marketing-Wert ohne Wert. Übrigens, in einem 10%-Fenster, welches in Tests auch dazu hergenommen wird, um die Bildqualität von TV-Geräten zu bewerten, sinkt der Wert schnell auf WRGB-OLED-Niveau ab und erreicht nur noch um die 800 nits.
Besitzt der QD-OLED-TV von Samsung einen echten Helligkeitsvorteil, würde sich dieser unter anderem in den Spitzenlichtern der Farben widerspiegeln. Wo ein WRGB-OLED schwächelt und über hohe Farbhelligkeiten hinweg immer nur die gleiche Farbe darstellen kann (Verlust von Details in Spitzenlichtern) sollte der S95B glänzen und die Details erhalten und darstellen können. Vincent hat sich einmal die PQ EOTF-Kurve des S95B in einem 10%-Fenster angesehen. 10% sind eine Größe, die von den meisten Testern genutzt wird, um die Qualität eines Displays objektiv bewerten zu können. Wir sehen auf der linken Seite der nachfolgenden Abbildung, dass die EOTF-Kurve wirklich mustergültig ist. Gemessen wurde in HDR (Filmmaker Modus). Kleinere Anpassungen könnten den kleinen „Knick“ im unteren Bereich sicherlich ausmerzen (Details in dunklen Bildbereichen), aber ansonsten perfekt. Leider zeigt der TV bei allen anderen Messgrößen ganz andere Werte (rechte Seite):
Messung der PQ EOTF-Kurve im HDR-Modus (Filmmaker Mode) am S95B QD-OLED-TV von Samsung || Bild: Vincent Teoh
Die Farben werden, hauptsächlich bei den Mitteltönen, übersaturiert dargestellt (graue Linie liegt über er optimalen EOTF-Linie in Gelb). Das schmeichelt vielleicht dem menschlichen Auge, Kunden, die sich den S95B jedoch wegen seines Helligkeitsvorteils gekauft haben, werden hier womöglich an der Nase herumgeführt. Denn der TV liefert keine scheinbar bessere Farbdarstellung durch seine erhöhte Helligkeitsausbeute, sondern das gesamte Bild wirkt überzogen, wie bei einem schlecht eingestellten Bildmodus (kann sich noch jemand an die frühen Bildmodi „Dynamisch“ oder „Fußball“ an Samsungs Smart TVs erinnern? Gruselig!). Mit einer Anpassung via Firmware, bzw. mit einer manuellen Kalibrierung, lässt sich die EOTF-Kurve sicherlich optimieren. Doch zeigt der Samsung S95B in der Messung und subjektiv dann noch einen Vorteil gegenüber einem neuen LG OLED TV der C2 oder G2-Modellreihe?
Messungen der Farbgenauigkeit im HDR-Modus am Samsung S95B QD-OLED-TV || Bild: Vincent Teoh
Übrigens, diese Beobachtung konnte auch mit einer Messung der Farbgenauigkeit im HDR-Modus (Filmmaker Mode) untermauert werden. In der oberen Abbildung sehen wir bei der Messung im 10% Fenster (links) Out-of-the-Box hervorragende Werte für die Primärfarben Rot, Grün und Blau sowie für Gelb, Magenta und Cyan. Sobald das Messfenster verändert wird, egal ob 1% oder 9% werden die Mitteltöne deutlich angehoben. Grün und Rot sind in den Mitteltönen weit von den optimalen Werten entfernt.
Versehen oder Vorsatz?
Vielleicht handelt es sich hierbei nur um ein Missverständnis, zumindest möchten wir daran glauben. Samsung konnte mit der OLED-Technologie für großflächige TV-Bildschirme nur wenige Erfahrungen sammeln. Die ersten Gehversuche 2013 mit dem S9C curved OLED TV zählen wir einfach nicht mit, ok? Die oben aufgelisteten „Ungenauigkeiten“ bei den Messungen des Referenz-Anwärters, hinterlassen aber auf jeden Fall einen faden Beigeschmack. Wir hoffen, dass Samsung auf die Kritik reagiert und entsprechende Anpassungen an der Ansteuerung des Displays vornimmt, was über Firmware-Updates kein Problem darstellen sollte. Ansonsten muss man doch davon ausgehen, dass die TV-Geräte der S95B-Serie insoweit präpariert wurden, damit sie bei professionellen Tests eine gute Figur machen. Auch subjektiv, im Vergleich mit einem regulären WRGB-OLED-TV, dürfte der Samsung QD-OLED-TV ein helleres, scheinbar überlegenes Bild abliefern, was sich letztlich nur als Übersättigung herausstellt.
Wir freuen uns immer über technische Neuerungen, die uns näher in Richtung „perfektes Display“ bringen. Und Samsungs QD-OLED-Technologie hat auf jeden Fall Potenzial. Allein durch die integrierte Anti-Reflexions-Beschichtung lassen sich TV-Geräte und Gaming-Monitore viel besser in helleren Umgebungen nutzen. Und womöglich ergeben sich auch bei der Langlebigkeit noch Vorteile gegenüber einem OLED-TV, wobei wir gestehen müssen, dass negative Effekte wie Burn-In oder Helligkeitsverlust heutzutage nur noch in Ausnahmesituationen – sprich falscher Nutzung – auftreten. Bleibt zu hoffen, dass etablierte TV-Tester dieses „Fehlverhalten“ nicht übersehen und entsprechend bewerten.
Zuletzt aktualisiert am 24. August 2026 um 13:05 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Wer sich einen neuen LG OLED, QNED oder UHD TV aus 2022 kauft, der erhält den Rundfunkbeitrag (GEZ-Gebühren) bis zu 10 Jahre als Cashback geschenkt!
Mediamarkt.de hat bereits einen Großteil der neuen 2022 TV-Modelle von LG Electronics im Angebot. Darunter auch die neuen OLED-Fernseher der A2, C2, B2 und G2 Serie. Dazu gesellen sich die QNED Fernseher mit Mini-LED-Backlight (QNED81), ein kleiner NANO-UHD-TV mit 43 Zoll und die preislich attraktiven 4K UHD Fernseher der UQ9100 Serie in Größen zwischen 50 und 86 Zoll. Doch wieso sollte man sich bereits jetzt für einen der neuen TV-Geräte entscheiden?
LG 2022 TV kaufen: bis zu 10 Jahre GEZ-Gebühren geschenkt
Der Clou ist die parallel von LG Electronics ins Leben gerufene Verkaufsaktion, bei der ihr euch bis zu 10 Jahre Rundfunkgebühren als Cashback sichern könnt. Der maximale Cashback beläuft sich somit auf 2.203,20 Euro, nach der Erhöhung der GEZ-Gebühren auf 18,36 Euro in 2022. Alles, was ihr dafür machen müsst, ist euren TV nach dem Kauf auf der LG Webseite zu registrieren. Es dürfte auch einleuchten, dass nur Käufer der teuersten Modelle, die 8K OLED Fernseher der Z2-Serie, den maximalen Cashback-Betrag erhalten. Aber selbst bei den beliebten C2-Modellen, erhält ihr bereits, je nach Größe, zwischen 7 und 32 Monate GEZ-Cashback – immerhin zwischen 128 und 587 Euro. Folgende Modelle der C2-Serie sind auf mediamarkt.de bereits lieferbar (Preis ohne Cashback-Betrag):
Mit der neuen C2-Serie könnt ihr die Vorteile des OLED Evo-Panels (Helligkeitssteigerung um bis zu 20% bei den Modellen ab 55 Zoll) sowie eine bessere Bildverarbeitung durch den Alpha 9 Gen 5 Prozessor, im Vergleich mit dem Vorgänger, nutzen.
G2 Gallery OLED TV 2022
Auch die beliebte G2-Modellreihe mit OLED Evo-Panel im Gallery-Design hat ein „Upgrade“ erhalten. Hier wird der Helligkeitszuwachs im Vergleich mit den regulären OLED-TVs aus 2021 (A1, B1, C1) mit bis zu 30 Prozent angegeben. Gut lieferbar ist das 55 Zoll-Modell für 2.349 Euro:
In puncto Preis-/Leistung, bezogen auf die Displaydiagonale, überzeugt der B2 OLED TV mit 77 Zoll (OLED77B29LA). Dieser kostet 3.999 Euro, jedoch ist dies verglichen mit den Preisen der anderen OLED-Fernseher mit 77 Zoll immer noch ein akzeptabler Preis.
Wer auf HDMI 2.1 und die erhöhte Bildwiederholungsrate 120Hz verzichten kann, z.B. weil man sich selbst nicht als Performance-Gamer am PC, PS5 oder Xbox Series X bezeichnet, der sollte einen Blick auf die neuen A2-Modelle werfen. Mediamarkt.de hat die 48 und 55 Zoll-Variante bereits im Angebot:
Ebenfalls preislich interessant sind die neuen QNED 4K UHD-Fernseher mit Mini-LED-Backlight. Die ersten Vertreter der QNED81-Serie vermitteln bereits, dass man sich hier für sein Geld eine gute Bildqualität in großen Bildschirmdiagonalen sichern kann. Die ersten Ableger mit 50 und 55 Zoll kosten derzeit zwischen 899 und 1.111 Euro.
Last but not least, die sehr erschwingliche UQ9100-Modellreihe, bei der man sich für kleines Geld TV-Größen von bis zu 86 Zoll in sein Zuhause stellen kann. Nachfolgende Geräte stehen bei mediamarkt.de im Fokus:
Es muss doch nicht immer das neuste sein oder? Ihr sucht einen OLED TV der alle neusten Standards und Features besitzt, Games in 4K@120Hz mit Dolby Vision und VRR wiedergeben kann und auch bei TV, Filmen, Serien und Streaming eine excellente Figur macht? Den 55 Zoll B1 OLED TV auf 2021 gibt es derzeit für 949 Euro und das 65 Zoll-Modell für gerade einmal 1.299 Euro – beides Bestpreise!
Die Ausbeute bei der QD-OLED-Produktion von Samsung Display soll bereits 75 Prozent betragen. Mit dieser Kommunikation möchte Samsung vor allem seine Mitarbeiter motivieren.
Ein ungewöhnlicher Schritt von Samsung Display, die an ihre Mitarbeiter Informationen zur Ausbeute der verkaufsfähigen QD-OLED-Displays kommuniziert haben. Meistens halten sich Hersteller von Displays sehr gerne bedeckt, wie hoch der Ausschuss bei der Produktion ist. Nicht nur um Mitarbeiter, Investoren und Externe nicht zu beunruhigen, sondern auch, um den Mitbewerbern keine tiefen Einblicke in die eigenen Zahlen zu gewährleisten. Doch eine Produktionsausbeute von 75 Prozent (25 Prozent der hergestellten QD-OLED-Displays sind somit nicht für den Verkauf geeignet) kann sich laut Ansicht von Samsung Display wohl sehen lassen. (Hier geht es direkt zum Preisvergleich!)
Ausbeute der QD-OLED-Produktion soll auf 90 Prozent ansteigen
Samsungs OLED TV S95B erhältlich in 55 und 65 Zoll
Samsung Display hat die Zahlen vorrangig für die eigene Belegschaft veröffentlicht. Denn viele Mitarbeiter zeigten hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit der QD-OLED-Panels Bedenken, die in der Asan Produktionslinie in Chungcheong (Südkorea) gefertigt werden. Vor allem, wenn man gegen einen so etablierten Mitbewerber wie LG mit seinen WRGB OLED-Displays ankämpfen muss. Sollten die Zahlen stimmen, dürften sich die Mitarbeiter erst einmal selbst auf die Schultern klopfen. Dafür ist aber womöglich keine Zeit. Wer das Arbeitsethos der Koreaner kennt, weiß, dass 75 Prozent nicht genug sind. So soll die Vorstandschaft die Mitarbeiter ermutigt haben, den Wert in den kommenden Monaten auf 90 Prozent zu steigern.
Bis zu 1 Million QD-OLED-TVs im Jahr
Samsung Display begann im November 2021 mit der Auslieferung von QD-OLED-Panels. Die Produktionsanlage soll 30.000 Muttergläser für QD-OLED-Panels pro Monat verarbeiten können. Sollte dieses Volumen voll ausgeschöpft werden können, könnten rund eine Million 55- und 65-Zoll-QD-OLED-Fernseher pro Jahr vom Band laufen. Samsung Display verkauft die QD-OLED-TV-Panels an seine Muttergesellschaft Samsung Electronics und Sony, während Samsung und Dell auch kleinere QD-OLED-Panels für Gaming-Monitore kaufen.
Samsung Electronics bleibt skeptisch
Die Führungsriege von Samsung Electronics begutachtet die neuen QD-OLED Fernseher
Samsung Electronics vermarktet seinen angekündigten QD-OLED-TV S95B nicht als Flaggschiff-TV. Zu groß seien die Sorgen, ob genug Einheiten für eine profitable Vermarktung der Technologie hergestellt werden können. Während sich Endverbraucher sehr interessiert an der neuen Technik zeigen, scheint Samsung Electronics extreme Skepsis auszuüben. Bleibt zu hoffen, dass die vielversprechende Technik nicht wieder so schnell verschwindet, wie die ersten OLED-TVs von Samsung!
Zuletzt aktualisiert am 24. August 2026 um 13:05 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Die heutigen Tagesdeals bei Media Markt und Saturn haben es in sich. Bestellt den 77 Zoll LG G1 OLED TV oder Samsungs 55 Zoll QN90A NEO QLED zum aktuellen Bestpreis!
Achtung! Es handelt sich bei den angebotenen TV-Geräten um „Tagesdeals“. Der Preis gilt nur solange der Vorrat reicht und nur bis zu einem Kaufabschluss bis zum 23. April 2022 um 08:59 Uhr!
Die beiden Angebote könnten eigentlich nicht unterschiedlicher sein. Jedoch verbindet die Tagesangebote auf mediamarkt.de und saturn.de, dass beide die Mitbewerber laut Preisvergleich unterbieten. Der 77 Zoll G1 Gallery OLED TV mit EVO-Panel ist nur heute für 3.299 Euroerhältlich, während Samsung NEO QLED TV der QN90A-Serie mit 55 Zoll für günstige 1.099 Euro zu haben ist. Beide Modelle spielen in der High-End-Liga mit, wobei jeder natürlich persönlich entscheiden muss, welche Voraussetzungen der TV erfüllen muss.
Die Qual der Wahl: OLED oder NEO QLED?
Allein die Wahl zwischen 55 Zoll und 77 Zoll stellt Sparfüchse, allein finanziell, vor eine wichtige Entscheidung. Pixelgenaue Ansteuerung und perfektes Schwarz beim LG G1 OLED TV, dagegen brilliert der Samsung QN90A mit seiner extrem hohen Helligkeit und der Anti-Reflexionsbeschichtung, die auch bei hellem Umgebungslicht sehr gute Ergebnisse erzielt. Der LG G1 OLED unterstützt 4K@120Hz Dolby Vision HDR-Gaming (nur für Xbox Series X wichtig), der QN90A 4K@120Hz mit HDR10. Bei beiden erhält man wichtige HDMI 2.1-Features wie z.B. ALLM, eARC und VRR (Variable Refresh Rate).
Jetzt von den günstigen Preisen auf Vorjahresmodelle profitieren, anstatt ewig zu warten und ggf. von den Preisanstiegen bei Elektronikartikel (Chip-Knappheit und weitere geopolitische Ereignisse) überrascht zu werden. Aktuell sind die Preise noch transparent und nachvollziehbar und Händler bieten die Vorjahresmodelle zu Top-Preisen an. Weitere Schnäppchen findet ihr in unserem Special!
Loewe bedient mit den neuen, kompakten TV-Modellen der „bild c“-Serie wortwörtlich die Nischen in Deutschland. Die neuen Displaygrößen mit 32 und 43 Zoll sind ab sofort verfügbar!
Wer nicht viel Platz oder einen geringen Sitzabstand zu seinem Fernseher hat, der hat es in der Regel schwer, ein neues Fernsehgerät mit neuster Technologie im kleinen Format zu finden. Die durchschnittliche Displaydiagonale eines TVs in einem deutschen Haushalt, beträgt nämlich über 50 Zoll, Tendenz steigend. Entsprechend richten die Hersteller natürlich ihr Line-up aus und bieten neue Modelle oft erst ab 50 oder 55 Zoll zum Kauf an. Bei kleineren Modellen ist die Auswahl mehr als überschaubar, oder die technische Ausstattung ist nicht zufriedenstellend. Hier schafft der deutsche TV-Hersteller Loewe mit den neuen „bild c“ Modellen mit 32 und 43 Zoll Abhilfe.
Auch als Wandinstallation macht der 43 Zoll Loewe Bild C etwas her
Loewe bild c: Full-HD oder UHD mit HDR
Das 32-Zoll-Modell besitzt Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080), während der 43-Zöller mit Ultra HD (3.840 x 2.160) aufwarten kann. Beide Modelle besitzen eine maximale Helligkeit um die 450-500 nits und unterstützen HLG (Hybrid-Log Gamma), HDR10 und den erweiterten Farbraum REC.2020. Der „bild c“ mit 43 Zoll unterstützt zudem Dolby Vision HDR, was bei der überschaubaren Helligkeitsausbeute des Edge-LED-Backlights sicherlich hilfreich ist!
Integrierte Soundbar mit 60 Watt Klangleistung
Der bild c-Modelle mit 32 und 43 Zoll lässt sich dank dem Standfuß drehen
Wie gewohnt setzt Loewe auf hochwertige Materialien, die in das schicke und doch dezente Design verarbeitet werden. Der Standfuß erlaubt es dem Nutzer den TV zu drehen, während die mittig angebrachte Kabelführung die Unordnung hinter dem TV in Zaum hält. Die Displays sind in einem minimalen Rahmen eingefasst, und finden an der unteren Kante ihren Abschluss mit einer noch vorne gerichteten „Soundbar-Lösung“. Diese überzeugt mit einer satten Klangleistung von 60 Watt (2x 30 Watt Stereo). Allein dies ist schon ein Alleinstellungsmerkmal bei einem TV mit nur 32 oder 43 Zoll. Loewes bild c baut auf das dem neuen SL7 Chassis mit Loewe os7 auf und ist sogar in der Lage Dolby Atmos 3D Sound zu encodieren. Dieser kann via eARC (enhanced Audio Return Channel) an eine kompatible Soundbar oder Soundanlage mit AV-Receiver geleitet werden. Audiosignale mit Dolby Digital Plus und DTS-HD werden ebenfalls unterstützt. Und wer möchte, kann seine Musikstücke via Bluetooth an die kraftvolle Soundanlage des „bild c“ übertragen.
Würde uns nicht wundern, wenn der kompakte Loewe Bild C in dem ein oder anderen Hotelzimmer Einzug hält
Streaming-Multitalent mit schicker Fernbedienung
Die TV-Geräte liefern unzählige Features und Komfort-Funktionen, die unter anderem in diesem ausführlichen Datenblatt eingesehen werden können. Wichtig ist vorrangig die Unterstützung für Streamingdienste wie Netflix, Prime Video oder Youtube, sowie der Zugang zum App Store von VIDAA, ein Betriebssystem welches einige vielleicht von den Hisense TV-Geräten kennen. Hoffentlich können über den Store auch neuere Portale wie Disney+ oder Apple TV+ installiert werden. Gesteuert wird übrigens mit der hochwertigen Fernbedienung von Loewe:
Die Loewe Fernbedienung des bild c mit Schnellwahltasten für diverse Streamingdienste und 10-Zahlen-Bedienfeld
HDMI 2.0 getarnt als HDMI 2.1
Offiziell besitzt der „bild c“ vier HDMI 2.1-Anschlüsse in der 43-Zoll-Variante bzw. drei HDMI 2.1-Ports beim 32-Zoll-Modell. Faktisch handelt es sich jedoch nur um HDMI 2.0-Anschlüsse mit 18 Gbit/s-Bandbreite, die laut der neuen Deklaration der HDMI-Licensing für Verwirrung sorgen. Einzig durch das eARC-Feature, darf Loewe die Anschlüsse entsprechend bewerben. Nicht cool, wie wir finden. Dazu gesellen sich zwei USB-Ports, Ethernet, WLAN und ein Triple-Tuner in der einfachen Ausführung.
Loewe Bild C: Preise und Termin
Der Loewe Bild C kann ab sofort über die Webseite von Loewe geordert werden. Der 32-Zöller kostet 1.299 Euro während der 43-Zöller mit 1.499 Euro zu Buche schlägt. Sicherlich ein hoher Preis für TV-Geräte in dieser Größenklasse, jedoch liefert Loewe auch eine gewohnt gute Ausstattung.