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Zidoo UHD 3000 4K Mediaplayer im Test: Das Multitalent im Heimkino

In unserem Test des Zidoo UHD 3000 4K Mediaplayer erfahrt ihr, wieso sich die Anschaffung eines Premium-Modells für das Heimkino wirklich lohnen kann!

Ein Großteil der Film- und Serien-Begeisterten nutzt Videostreaming, um sich im heimischen Wohnzimmer oder Heimkino gut unterhalten zu lassen. Viele Heimkino-Enthusiasten schwören dagegen immer noch auf physische Medien, also Blu-ray oder 4K Ultra HD Blu-rays, um die maximale Qualität zu erzielen. Ein noch kleinerer Teil verfügt über eine digitalisierte Filmsammlung. Und genau diese Zielgruppe benötigt einen hochmodernen Mediaplayer, der im Bestfall alle Video- und Audiodateien wiedergeben kann. Ob der Zidoo UHD 3000 High-End-Multimediaplayer diesen Ansprüchen gerecht wird, möchten wir in einem ausführlichen Test herausfinden!

 Unboxing und Lieferumfang

Der Zuspieler erreichte uns vom in Deutschland zuständigen Distributor in einer sehr stabilen Verpackung. Im ersten Moment nahmen wir an, dass sich hier wohl zwei Geräte im Karton befinden müssen, so wuchtig war der Eindruck. Die Verpackung mag einfach wirken, ist jedoch vom Händler gut durchdacht. Nach dem Öffnen wird uns auch klar, dass allein der Zidoo UHD 3000 für das hohe Gewicht verantwortlich ist. Ganze 5.6 kg bringt das Gerät auf die Waage. Das dürfte der erste Indikator sein, dass nicht nur beim Chassis, sondern auch bei der internen Elektronik, hochwertige Bauteile zum Einsatz kommen.

Nachdem wir den 4K Mediaplayer von seinem Styropor-Einleger befreit haben, empfängt uns auch schon eine zusätzliche Box, in der sich die Fernbedienung, ein HDMI-Kabel, die Wifi-Antennen und eine Dokumentation zum Zidoo UHD 3000 befinden. Gleich nach der ersten Sichtung des Players wird uns klar, dass sich die Verarbeitung auf Referenzniveau bewegt. Spaltmaße? Fehlanzeige! Alle Anschlüsse sind perfekt verschraubt und gesichert und allein die Optik des Frontpanels erfüllt uns mit Freude. Als großer Symmetrie-Fan kommt man beim Anblick voll auf seine Kosten, denn das Display ist diesmal mittig verbaut in einem sehr gefälligen Design. Dieser Entschluss wurde bei Zidoo sicherlich aus der Praxis heraus gefasst, denn die Einschübe für die Festplatten liegen links und rechts vom Display, versteckt hinter eine Abdeckung.

Anschlüsse Rückseite Zidoo UHD 3000
Der Großteil der Anschlüsse ist auf der Rückseite des Zidoo UHD 3000 zu finden

Anschlüsse & Fernbedienung des Zidoo UHD 3000

Alle metallischen Anschlüsse besitzen eine Goldbeschichtung, was den Premiumanspruch weiter unterstreicht (ausgenommen der Gigabit-LAN und die USB-Anschlüsse). Das Gehäuse besitzt ein großes toll ablesbares und dimmbares LED Display, welches die wichtigsten Funktionen anzeigt, wie z.B. Auflösung, HDR und die Wiedergabedauer. Hinter der Frontblende verstecken sich zwei USB 2.0 Anschlüsse und die angesprochenen Einschübe für die Festplatten (3.5 Zoll maximal 18TB), zwei weitere USB 3.0 Anschlüsse auf der Rückseite.

Das wichtigste sind jedoch die zwei HDMI-Ports auf der Rückseite. Im Twin-Konzept werden auf Wunsch des Nutzers die Video- und Audiosignale voneinander getrennt übertragen. Dafür steht ein HDMI 2.0a (Video+Audio) und ein HDMI 1.4-Anschluss (Audio Only Passthrough) bereit. Videosignale könne somit in 4K Auflösung mit bis zu 60 Vollbildern pro Sekunde mit 12Bit, HDR, BT.2020 und YCbCr in 4:4:4 Chroma übertragen werden. Einen HDMI-Eingang hat das Gerät leider nicht.

Gut les- und dimmbar: das mittig angeordnete LCD-Display inmitten der Festplatten-Einschübe (3.5 Zoll)
Gut les- und dimmbar: das mittig angeordnete LCD-Display inmitten der Festplatten-Einschübe (3.5 Zoll)

Bei den digitalen Anschlüssen sind auch zwei Anschlüsse optisch und koaxial zu finden. Diese unterstützen maximal 5.1-Kanal Surround-Sound. Dazu gesellt sich noch die analoge Audiosektion mit RCA-Anschlüssen links/rechts und XLR-Anschlüssen (balanced), ebenfalls links/rechts. Ein RS232-Anschluss für die Ansteuerung des Systems darf auch nicht fehlen!

Im Lieferumfang ist auch eine Infrarot-Fernbedienung enthalten, welche beleuchtet ist und sich optional noch per Bluetooth verbinden lässt, was die Bedienung noch mal etwas flüssiger gestaltet. Endlich mal eine Fernbedienung nach unserem Geschmack! Selbst auf die Kritik mit der glänzenden Oberfläche wurde eingegangen und erscheint jetzt in einem Fingerabdruck unempfindlichen matten dunkelgrau. Die Fernbedienung liegt gut in der Hand, ist übersichtlich aufgebaut und hat programmierbare Tasten, um Shortcuts zu aktivieren. Zusätzlich gibt es eine Airmouse-Funktion, mit der die Menüoberfläche noch intuitiver gesteuert werden kann.

Die Fernbedienung des Zidoo UHD 3000 liegt gut in der Hand und punktet vor allem durch die beleuchteten Tasten im Heimkino
Die Fernbedienung des Zidoo UHD 3000 liegt gut in der Hand und punktet vor allem durch die beleuchteten Tasten im Heimkino

Betriebssystem & Apps

Zidoo stattet seine Mediaplayer, somit auch den UHD3000, mit einem Einrichtungs-Assistenten aus, bei dem man durch die grundlegenden Einstellmöglichkeiten begleitet wird. Dies ist sehr benutzerfreundlich gestaltet, sodass keine weiteren Vorkenntnisse benötigt werden, um das Gerät einzurichten. Signaleingänge, WLAN usw. sind so in kürzester Zeit passend konfiguriert. Das macht die Bedienung, nicht nur für Profis, deutlich einfacher.

Das Betriebssystem zum Testzeitpunkt war ein Android 9 mit angepasster Oberfläche und OpenWrt im Hintergrund. Beide Systeme laufen parallel zueinander. Die Bedienung ist übersichtlich gehalten und ist direkt steuerbar zu den Punkten: Dateisystem, MusicPlayer, PosterWall, Apps und Systemeinstellungen. Die Oberfläche – Posterwall genannt – bietet einige Möglichkeiten zur Individualisierung. Es ist möglich, das Hintergrundbild anzupassen, sowie die Covergröße im Scrapper. Informationen kann sich der UHD3000 von TVDB (TeleVision DataBase) oder TMDB (The Movie DataBase) holen. Auch die Möglichkeit eigene .NFO Dateien zu implementieren besteht. Selbst die Mischung aus beiden Varianten funktioniert erstaunlich gut.

Der Zidoo basiert zwar auf Android 9 hat aber werksseitig keine Root-Rechte. Durch diese Einschränkung ist es nicht möglich, ein Benutzerkonto anzulegen. Apps können jedoch per APK Files installiert werden. Dazu gibt man die IP-Adresse des Players im Browser mit dem Port 18888 ein. Wer auf die Garantie verzichten möchte, kann das Gerät aber auch rooten, um den vollen Funktionsumfang freizugeben. Hier muss natürlich abgewägt werden, ob der Verlust der Garantie mit dem Vollzugriff auf das System im Verhältnis steht.

Wer sich übrigens denkt „Android 9 ist doch schon sehr alt“ dem sei gesagt, lieber alt und erprobt, als neu und mit Fehlern durchseucht. Wir bevorzugen auf jeden Fall ersteres. Vorinstalliert sind unter anderem Apps wie Google Chrome, Clear Manager, CD Ripper und ein Updater. Für Leute, die nicht die hauseigene Oberfläche benutzen wollen, steht auch eine angepasste Kodi Version (ZDMC) zur Verfügung. Diese ist mit dem internen Player des Zidoo ausgestattet.

Die Auswahl der Apps auf dem Zidoo UHD 3000 ist bereits ab Werk ansehnlich
Die Auswahl der Apps auf dem Zidoo UHD 3000 ist bereits ab Werk ansehnlich

Konnektivität

Wer jetzt denkt, der Zidoo sei der perfekte Mediaplayer, der muss leider doch einen kleinen Abstrich machen, denn dem Zidoo ist es nicht möglich Streaming-Dienste in hoher Auflösung (4K Ultra HD) wieder zugeben. Der Player ist allgemein nicht fürs Streaming entworfen, was er in vielen Anwendungsbeispielen eindrucksvoll beweist. Er versteht sich als Plug&Play-Lösung, die angeschlossen wird und direkt funktioniert. Daher auch der schicke Einrichtungs-Assistent.

Für die Einbindung der persönlichen Files steht ein Dateiexplorer bereit, welcher alle gängigen Dateiformate versteht und diese auch über verschiedenen Wege einbinden kann wie z.B. SMB, NFS, DLNA oder kabellose via Airplay und Miracast. Mit dem Internet oder dem lokalen Netzwerk lässt sich der Zidoo UHD 3000 übrigens mittels WiFi (802.11 a/b/g/n | 2.4 GHz | 5.8GHz | ac Dual Band) oder Gigabit-Lan verbinden. Da kommt der Medienstream auch bei hohen Bitraten sicherlich nichts ins Stocken (außer man hat natürlich 4 Wände zwischen Heimkino und WLAN-Router).

Zidoo spendiert seinem Mediaplayern einen internen Videoplayer, der im Vergleich zu Mitbewerbern große Vorteile in der Vielfalt aufweist. So werden 3D.iso, BD.iso, UHD.iso Dateien abgespielt und bei den meisten Dateien sogar mit Menüführung. Dies funktioniert so gut, dass es zu keinerlei Verzögerung oder Ruckeln beim Test kam.

Wiedergabe von Audio- und Videodateien

Verbreitete Formate wie MKV und 3D MVC spielt der Zidoo ebenfalls ab. Die Auflösungserkennung und Farbraumautomatiken haben im Test einwandfrei funktioniert, wo andere Player Probleme haben wie die oft empfohlene Nvidia Shield. Hier klappte im Vergleich dazu auf Anhieb 4K UHD BT2020 10Bit YUV 4:2:0 bei 23,976hz. HDR, Bildwiederholraten, Farbräume, Farbunterabtastung werden sauber und sehr zuverlässig erkannt und das sogar Bitgenau! Als weiteres Highlight kann der neue Realtek Chipsatz auch (endlich) Dolby Vision HLG und HDR10+ wiedergeben.

Der Player bietet die Möglichkeit den Kontrast, Farbtöne, Helligkeit und die Sättigung an die persönlichen Vorlieben anzupassen. Toll ist auch die Untertitelfunktion gelöst. Die Untertitel können in der Position angepasst werden – dies ist vorwiegend interessant für Leute mit 21:9 Wiedergabegeräten. Ebenso, kann das Menü komprimiert und an 21:9 Leinwände angepasst werden. Auch eine Skalierung der Bildgröße ist möglich.

Der UHD3000 hat auch einen integrierten Music Player der alle üblichen Formate wie MP3 oder WMA bis hin zu unkomprimierten Files wie WAV, FLAC, SACD (nur 2CH) etc. wiedergibt. Die Files werden sauber erkannt und ohne Dropout, Rauschen oder sonstige Artefakte wiedergegeben.

Testfazit Zidoo UHD 3000

Mit dem UHD3000 bedient Zidoo einen Markt für Filmfreunde, die sich einen leicht bedienbaren Mediaplayer zulegen möchten und dennoch einen sehr großen Umfang an Abspielmöglichkeiten suchen. Das System ist zuverlässig, schnell und die Wertigkeit in der Verarbeitung des Mediaplayers setzt sich auch in der neuen Bedienoberfläche optisch durch. Allein von der korrekten Darstellung der Bildwiederholungsfrequenz sowie der Bit-genauen Wiedergabe von hochwertigen Videodateien werden sich Heimkino-Enthusiasten mehr als begeistert zeigen!

Der Player kann uneingeschränkt empfohlen werden und dürfte bei Leuten, die einen professionellen Mediaplayer suchen, ganz oben auf der Wunschliste stehen. Der UHD3000 ist mit 999 Euro (UVP) nicht ganz günstig, liefert dafür aber nicht nur viel mehr Features, als so manch günstiger Player, sondern überzeugt mit seiner einfachen, aber doch punktgenauen Darstellung verschiedenster Formate. Selbst wenn man etwas mehr Geld bei der Anschaffung auf den Ladentisch legen muss, man spart dafür am Ende Zeit und Nerven.

Zidoo UHD 3000 4K Mediaplayer Referenz-Award

Zidoo UHD 3000 4K Mediaplayer Empfehlungs-Award

Pro

+ Hervorragende Verarbeitung
+ Unterstützung von Mehrkanal-Audio (Dolby Atmos, Auro-3D)
+ 4K UHD Unterstützung inkl. HDR10+ und Dolby Vision
+ Wiedergabe von ISO-Formaten
+ Anzeigen der Menüstruktur bei Blu-rays
+ OpenWRT Implementierung
+ Ausgereiftes Android 9.0
+ Intuitive und visuell ansprechendes Menü
+ Schneller Prozessor Realtek 1619DR Hexacore 64Bit
+ Erweiterung des Speichers mittels 2 Festplatten möglich (bis 18TB)
+ Beleuchtete Fernbedienung
+ Ausreichend USB-Anschlüsse

Contra

– Manche Java BD-Menüs werden nicht oder nicht richtig wiedergeben
– Keine Streamingdienste in UHD
– Hoher Anschaffungspreis

Technische Details Zidoo UHD 3000

  • Hauptfunktionen:
    • GPU ARM Mali-G51 MP3
    • Android 9.0
    • Dateisysteme : FAT16/FAT32/exFAT/NTFS/HFS+/Samba/EXT2/3/4
    • 4K@60p, HEVC/H.265 12Bit, HDR10, HDR10+, Dolby Vision
    • HDMI IN 2.0
    • LAN: 10/100M/1000M Ethernet
    • Kann Originale BD ISO mit Menü wiedergeben
    • Unterstützt 2D, 3D Filme
    • Unterstützt 802.11 a/b/g/n 2.4G/5.8G ac Dual Band WIFI
    • Unterstützt 11.1 Dolby True HD ,DTS-HD MA ,LPCM ,Dolby Digital, Dolby Atmos, Auro 3D
    • Firmware Upgrade: Über Internet oder USB-Port
  • Hardware:
    • Realtek RTD1619DR ARM Cortex-A55 (Hexa-core)
    • RAM: 4GB DDR4
    • Storage 32GB eMMC
  • Anschlüsse:
    • Videoausgang: HDMI 2.0a
    • Wireless: 2.4G+5G dual band WiFi, 802.11 a/b/g/n/AC 2T2R MIMO 867Mbps
    • LAN :10/100M/1000Mb Ethernet
    • Audio/Vido: AV Ausgang
    • Optical : Optical Ausgang
    • Coaxial: Digital Audio Ausgang
    • SATA Anschluss: 2x intern 3.5“SATA Anschluss
    • HDMI Ausgang: HDMI 2.0a Ausgang (Audio+Video)
      HDMI 1.4 Ausgang (nur Audio)
    • USB Ports: 2 x USB 3.0 , 2 x USB 2.0
    • RS232 Port
  • Menü Sprachen:
    • Deutsch/Englsich/Spanish/France/Italia/Nederland/Poland/Russia
  • Unterstützte Formate:
    • Video Container: RM/RMVB, MPEG1/2/4 Elementary(M1V,M2V,M4V), MPEG1/2 PS(M2P,MPG), MPEG2 Transport Stream(TS, TP,TRP, M2T,M2TS,MTS), VOD
      AVI, ASF, WMV, Matroska(MKV), MOV(H.264),MP4,RMP4, IFO, DVD-ISO,BD-ISO, MINI BD ,BD-9,BD25,RBD, D5, D9, DVD,CD, FLV, swf(.swf), 3GP/.3gp, AVS/(.avs), 3D Bluray(DISC/ISO) or Single-File(*.ts/*.m2ts)
  • Audio: aac, mp4,m4a, MPEG audio(mp1,mp2,mp3,mpa), wav/wma ,asf/ogg/ape/flac/amr,3ga/ra,rm,rmvb,ram,
    • Support HD audio passthrough and decode 2 channels
      built-in XMOS+ESS 9068 DAC,supporting DSD、MQA decoding
    • USB audio input supports Windows 7, Windows 10, Mac and Android
    • Up to two channels DSD512, PCM 768KHz@32bit PCM, MQA decoding
    • Frequency range: 20Hz-20KHz +/-0.35dB
    • SNR: > 128dBrA
    • THD+N: < 0.00026%
    • Output level: (XLR) 4.0±0.4Vrms. (RCA) 2.0±0.2Vrms.
    • DNR: > 125dB
    • Crosstalk: > 135dBrA
  • Bildformate: JPEG ,BMP, PNG, GIF ,TIFF, Webp(Android),
  • Untertitel: MicroDVD[.sub], SubRip[.srt], Sub Station Alpha[.ssa], Sami[.smi], VobSub[.idx+.sub], Advance, SubStation Alpha[.ass]

„Die Volle Zombie-Dröhnung“: Wyrmwood Apocalypse als 3-Disc UHD Blu-ray

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Australien, Zombies, Mad Max und etwas Cyberpunk? Diesen Mix liefert euch der Zombie-Film „Wyrmwood Apocalypse“, der jetzt in deine 3-Disc-Version als 4K UHD Mediabook vorbestellbar ist. 

Vielleicht nicht einer der besten Zombie-Filme, aber der Trailer zu Wyrmwood: Apocalypse macht einen dann doch etwas neugierig. Das Setting und das „Zombie-Design“ ist dann doch nicht ganz unspannend. Um den Film gebührend zu feiern, veröffentlicht Capelight ein 4K UHD Mediabook mit insgesamt drei Discs. Auf der Ultra HD Blu-ray finden wir den Hauptfilm „Wyrmwood: Apocalypse“ in 4K Auflösung, HDR10 und dynamischem HDR10+ und einem Bildformat von 2.39:1 vor. Die beiliegende HD-Blu-ray ist ebenfalls in 2.39:1. Die deutsche und englische Tonspur kann mit DTS-HD MA 5.1 aufwarten.

Die dritte Disc enthält den ersten Teil der Zombie-Saga „Wyrmwood: Road of the Dead“ – leider nur als reguläre HD Blu-ray. Das limitierte Mediabook ist derzeit nur im Capelight-Shop vorbestellbar und soll am 19. August 2022 an Vorbesteller ausgeliefert werden.

Kurzbeschreibung Wyrmwood: Apocalypse

Der Soldat Rhys durchkämmt das zombieverseuchte Ödland Australiens. Sein Auftrag: Überlebende einfangen und beim exzentrischen Surgeon-General für die Entwicklung eines Heilmittels abliefern. Als er die mysteriöse Hybridin Grace – halb Zombie, halb Mensch – in den Militärbunker bringt, glaubt er, dass sie der Schlüssel zur Beendigung der Apokalypse sein könnte. Doch Grace abgebrühte Schwester Maxi spürt Rhys auf und öffnet ihm die Augen über seine Auftraggeber. Rhys schwört Rache und beschließt, sich Maxi und ihrer Rebellengruppe anzuschließen…

AMC+: Noch ein neuer Streaming-Dienst für Deutschland

Der Markt der Streaming-Anbieter wuchert weiter. In Deutschland soll nun auch der Dienst AMC+ starten. Kann das ein Erfolg werden?

Der US-Fernsehsender ist in Deutschland eher unbekannt, dessen Produktionen sind es jedoch nicht. Von AMC stammen beispielsweise Serien wie „The Walking Dead“ inklusive der Spin-offs, „Breaking Bad“ und auch „Mad Men“. Anfang 2023 soll das Streaming-Angebot AMC+ also die Inhalte von AMC in Deutschland verbreiten. Aktuell ist das Angebot in den USA, Kanada und Australien verfügbar.

Als Preis sind in den USA beispielsweise 6,99 US-Dollar im Monat ausgerufen. Es gibt auch Apps für Android sowie Apple iOS. AMC+ hat in den Vereinigten Staaten auch noch Inhalte von BBC America, IFC und Sundance TV im Programm. Wie es da in Deutschland aussehen könnte, ist noch offen. Schließlich gibt es bei uns abweichende Lizenzabkommen. Offen ist auch, ob AMC sich bei uns wirklich an eine eigenständige Streaming-App heranwagen wird oder AMC+ vielleicht nur als einen Amazon Channel vermarktet.

Nutzer des werbefreien Disney Plus Abonnements sollten sich auf eine Preiserhöhung einstellen
AMC+ müsste beispielsweise Disney+ Paroli bieten

AMC+ könnte es aufgrund des geringen Bekanntheitsgrades des Senders in Deutschland schwer haben. Zumal der Streaming-Markt ohnehin immer stärker wuchert. Neben Amazon Prime Video und Netflix, die ehemals den Markt beherrschten, aber nun auch zu knabbern haben, sind in den letzten Jahren frische Anbieter wie Apple TV+, Disney+, Peacock oder auch Joyn hinzugestoßen.

AMC verteilt seine Inhalte aktuell auf mehrere Anbieter

Momentan sind die Inhalte von AMC in Deutschland über mehrere Plattformen verteilt. Beispielsweise läuft „Breaking Bad“ hierzulande bei Netflix, wo auch die AMC-Produktion „Better Call Saul“ zu finden ist. Hingegen finden wir „The Walking Dead“ bei Disney+ und die Spin-offs bei Amazon Prime Video. Letztere haben außerdem etwa auch bei „Halt and Catch Fire“ oder „Preacher“ angebissen.

Möglich wäre natürlich, dass AMC mit dem Einstieg von AMC+ in den deutschen Markt seinen Content von anderen Plattformen abzieht. Dies dürfte aber auch von der Rechteverteilung abhängen. Für AMC sind wieder externe Produktionsstudios tätig – „Breaking Bad“ und „Better Call Saul“ wurden etwa im Auftrag von AMC von Sony Pictures Television gestemmt.

JVC VAO9200: OLED-TVs mit HDMI 2.1 und Android TV kommen nach Europa

Die Marke JVC bringt in Europa neue OLED-TVs mit 4K-Auflösung, Dolby Vision und HDMI 2.1 auf den Markt. Als Betriebssystem dient Android TV.

Als Hintergrund: Hinter der Marke JVC steckt mittlerweile das türkische Unternehmen Vestel. Nun sollen die VAO9200-TVs in Europa eben mit anderen OLED-Fernsehgeräten von beispielsweise LG, Philips und Sony konkurrieren. Die Eckdaten lesen sich auch durchaus sinnvoll. So unterstützen die 4K-TVs nicht nur HDR10, sondern auch das dynamische Dolby Vision. Ebenfalls bietet man für Gamer 120 Hz und ALLM. VRR scheint hingegen leider abwesend zu sein.

Als Betriebssystem verwendet man Android TV, was freilich Zugriff auf ein sehr breites App-Angebot ermöglicht. Auch Chromecast built-in und der Google Assistant stehen somit zur Verfügung. Die Reihe der JVC VAO9200 umfasst Modelle mit 55 und 65 Zoll. Für Sound sorgen Lautsprecher mit 24 Watt und sogar Unterstützung für Dolby Atmos und DTS Virtual:X. Des Weiteren sind noch als Schnittstellen ein Kopfhörer-Ausgang, Bluetooth, Wi-Fi, DVB-C, DVB-S2, DVB-T2, CI+, eARC, RJ-45 und S/PDIF zu nennen. Auch in Deutschland sollen diese TVs auf den Markt kommen. Die Preise sind jedoch leider noch offen.

Die JVC VAO9200 bieten HDMI 2.1 und Dolby Vision.
Die JVC VAO9200 bieten HDMI 2.1 und Dolby Vision.

Offen ist, welche Panels Vestel bzw. dessen Marke JVC da genau einsetzt. Wir gehen aber eher nicht von einem evo-Panel aus. So rechnen wir damit, dass man da möglichst günstige Preise anvisieren wird, da Vestel typischerweise eher im unteren Preissegment mit seinen Marken wilder

JVC: Ein interessanter Player im OLED-Segment?

Tja, wie steht es denn bei euch? Würdet ihr bei einem OLED-TV der Marke JVC möglicherweise schwach werden, wenn der Preis denn passen könnte? Oder verlasst ihr euch da lieber auf andere Marken wie LG, Philips, Panasonic und Co.? Letzten Endes ist Konkurrenz immer gut für den Kunden und wir sind in der Redaktion zumindest auf die hiesigen Preisempfehlungen gespannt.

Messe-Chaos: gamescom 2022 leidet unter Absagen; Ticketverkauf der IFA beginnt

Wie die Veranstalter der IFA 2022 mitgeteilt haben, beginnt der Ticket-Vorverkauf. Die gamescom 2022 hat andere Sorgen: Hochkarätige Gäste haben abgesagt.

Zunächst bleiben wir bei der IFA 2022, die vom 2. bis 6. September 2022 wieder vor Ort in Berlin stattfinden wird. Dort soll es die neuesten Produkte und auch Konzepte führender Marken aus den Bereichen der Unterhaltungselektronik und Elektro-Hausgeräte zu sehen geben. Mittlerweile hat online nun der Ticket-Vorverkauf begonnen. Die Tageskarten kosten im Vorverkauf 13 Euro pro Tag. Kurzentschlossene zahlen ab 1. September dann 17,50 Euro. Für Schüler und Studenten gelten ermäßigte Preise.

Dabei heben die Veranstalter hervor, dass sie die Preise trotz Inflation und gestiegener Kosten im direkten Vergleich mit 2019 gleich belassen hätten. Allerdings nehmen wir an, dass dies nicht etwa Altruismus, sondern vielen Unsicherheiten geschuldet ist. In der Corona-Krise haben viele Hersteller entdeckt, dass sie auch mit eigenen, digitalen Events gut fahren und ohne teure Messepräsenzen auskommen. Zusätzlich haben viele Menschen immer noch Bedenken, sich mit Corona oder anderen Krankheiten (Affenpocken) anzustecken.

Gamescom Event
Die gamescom 2022 muss sich beweisen.

Dies bekommt auch die gamecom 2022 zu spüren. Zwar konnte man nach eigenen Angaben bereits ca. 60.000 Tickets verkaufen, doch einige Unternehmen, die traditionell auf der Spielemesse Präsenz zeigten, winken ab. So werden weder 2K Games und Nintendo noch beispielsweise Private Division, Wargaming, Rockstar Games oder Activision Blizzard dieses Jahr auf der Messe zu finden sein. Das ist durchaus ein herber Schlag.

gamescom 2022: Viele Wackelkandidaten

Viele andere Entwickler und Publisher sind noch Wackelkandidaten, denn sie haben weder zu- noch abgesagt. Zu nennen sind hier Sony / PlayStation, Microsoft / Xbox, Capcom, Bethesda, Square Enix, Ubisoft, CD Projekt Red, Electronic Arts, Techland, Warner Bros. und 505 Games. Es ist anzunehmen, dass mindestens einige dieser Unternehmen noch eine negative Entscheidung fällen.

Die IFA soll 2021 zu ihrem alten "Glanz" zurückkehren!
Die IFA und die gamescom haben 2022 viel zu beweisen.

Zugesagt haben immerhin beispielsweise Bandai Namco, Koch Media und THQ Nordic. Dennoch sieht es für uns danach aus, dass die gamescom 2022 ordentlich zurückstecken muss und ihre Relevanz erst noch unter Beweis stellen sollte.

Wo bleibt eigentlich das 4K Blu-ray Steelbook von „Top Gun: Maverick“?

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Selten hat ein Film so sehr ein hochwertiges 4K Blu-ray Steelbook verdient, wie „Top Gun: Maverick“. Doch wann wird die limitierte Variante des Hollywood-Blockbusters zum Kauf angeboten?

Das muss man sich mal vorstellen, zwischen Top Gun (1986) und Top Gun: Maverick (2022) liegen einfach mal 36 Jahre dazwischen. Diese Zeit scheint Schauspieler Tom Cruise nicht viel angetan zu haben. Er spielt in der Fortsetzung nämlich wieder die Hauptrolle Pete „Maverick“ Mitchell. Wer glaubt, eine Fortsetzung nach so vielen Jahren kann eigentlich gar nicht funktionieren, der sollte sich einmal den derzeitigen Review-Score auf rottentomatoes.com ansehen. Selbst auf imdb.com kann der Film mit einer 8.6/10 glänzen. Bei so guten Rezensionen fällt es dann schon auf, dass bislang noch keine Steelbook-Variante, weder für die HD Blu-ray, noch für die 4K Ultra HD-Version, zur Vorbestellung bereitsteht.

Die reguläre 4K Blu-ray kann bereits bei namhaften Online-Shops vorbestellt werden. Ich persönlich und sicherlich noch viele andere wünschen sich für dieses Film-Highlight eine Veröffentlichung in einer hochwertigen Verpackung. Zum einen, weil es dem Film irgendwie gerecht wird, zum anderen, weil sich diese sicherlich gut in der Filmsammlung machen würde. Wer derzeit ein 4K Blu-ray Steelbook von „Top Gun: Maverick“ entdeckt, wird meist nach wenigen Sekunden enttäuscht, handelt es sich meist um Import-Varianten, z.B. aus Frankreich.

In Frankreich wird Top Gun Maverick bereits im 4K Blu-ray Steelbook mit vorläufigem Cover-Design angeboten
In Frankreich wird Top Gun Maverick bereits im 4K Blu-ray Steelbook mit vorläufigem Cover-Design angeboten

4K Blu-ray Steelbook im 3. Quartal 2022?

Was möchten wir eigentlich mit diesem Beitrag aussagen? Zum einen möchten wir euch mitteilen, dass ihr „Top Gun: Maverick“ bereits gerne als reguläres Amaray/Keep-Case vorbestellen könnt. Paramount Pictures plant den Release des Films für das 3. Quartal 2022. Als Sommer-Release, würde sich der Film wohl auch weniger eignen, vor allem, weil dieser in den meisten Ländern erst Ende Mai 2022 in den Kinos angelaufen ist. Zum anderen möchten wir euch dafür sensibilisieren, dass mit einer sehr großen Wahrscheinlichkeit noch ein 4K Blu-ray Steelbook kommen wird. Wer also nur das Steelbook haben möchte, der sollte derzeit noch von einer Vorbestellung absehen. Wer das Steelbook lieber als Sammlerobjekt originalverpackt in die Sammlung aufnehmen möchte, der darf gerne eine der nachfolgenden Links nutzen, um sich den Film als Zweit-Version für einen gelungenen Filmabend zu sichern:

Wir werden für euch natürlich die Augen und Ohren offen halten und teilen euch schnellstmöglich mit, wenn ein 4K Blu-ray Steelbook angeboten wird. Bis dahin könnten jedoch noch ein paar Wochen ins Land ziehen. Zudem sollte man dann nicht zögerlich bei der Bestellung sein. Limitierte Varianten von Blockbuster-Filmen sind oft schnell vergriffen, wobei Paramount Pictures sicherlich dafür sorgen wird, dass die Stückzahlen nicht allzu überschaubar sind.

Übrigens, derzeit an Platz 1 der Disc-Verkaufscharts in Großbritannien und auch hierzulande sicherlich nicht unbeliebt: Top Gun von 1986 – gibt es auch als 4K UHD Blu-ray:

Keine Produkte gefunden.

Youtube TV erweitert seine Apps auf Google/Android TV und Roku um 5.1 Surround Sound

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Wie geplant hat Youtube TV die Unterstützung für 5.1 Surround-Sound auf weitere Plattformen ausgeweitet. 5.1-Klang steht ab sofort für Endgeräte mit Google/Android TV und Roku OS bereit.

Wer sich jetzt wundert, Youtube TV ist in Deutschland noch nicht verfügbar und wird es vielleicht auch nie werden. Denn was das Unternehmen in den USA anbietet, liefern uns in Deutschland Plattformen wie Waipu.tv oder TVNow. Wer möchte, und der englischen Sprache mächtig ist, kann sich über Umwege auch einen Account für Youtube TV anlegen. Doch das soll jetzt eigentlich gar nicht das Thema sein. Während wir hier nämlich auf den Streaming-Service, warten, wird dieser in seinem Heimatland mit neuen Features ausgestattet.

5.1 Surround Sound für noch mehr Endgeräte

5.1 Surround Sound klingt eigentlich nicht „neu“, für Youtube ist es jedoch eine deutliche Verbesserung gegenüber dem regulären Stereo-Output. Filme, Serien, Dokumentationen und live TV konnten bislang nur auf ausgewählten TV-Geräten von Samsung, LG und Vizio, sowie auf den Google Chromecast Streaming-Playern mit 5.1 Surround Sound abgerufen werden. Das soll sich ab sofort ändern. Das Audio-Feature steht ab sofort auch auf Endgeräten mit Google TV, Android TV und Roku OS bereit. Darunter fallen neben den intelligenten TV-Geräten auch Streaming-Player.

Wer sich versichern möchte, dass der Content auch mit 5.1 Surround Sound auf Youtube TV wiedergegeben wird, muss die „Statistiken für Interessierte“ (Englisch: Stats for Nerds) im Youtube Player aufrufen. Diese könnten auf den smarten Geräten über das Einstellungsmenü (Zahnrad) aufgerufen werden. In der Auflistung der Codecs müsst ihr dann auf AC-3/EAC-3 achten, was ein Indikator für das Surround-Sound-Format ist.

https://twitter.com/YouTubeTV/status/1534248864143667200

Youtube arbeitet intern und mit Partnern zusammen, um das Feature auch auf weitere Endgeräte zu bringen. Genannt wurden unter anderem der Apple TV, die Fire TV Streaming-Player sowie beliebte Streaming-Konsolen von Sony, Microsoft und vielleicht sogar Nintendo.

Sony PlayStation 5: Keine Pro-Konsole, aber Pro-Controller geplant

Die Sony PlayStation 5 erfreut sich immenser Beliebtheit. Statt einer Pro-Version der Konsole soll nun bald ein Pro-Controller erscheinen.

Gerüchte um eine Sony PlayStation 5 Pro gab es in der Vergangenheit ebenfalls. Mittlerweile ziehen aber viele Insider in Zweifel, dass so ein Mid-Generation-Refresh in diesem Fall Sinn ergeben würde. So ist selbst die Standard-Version der PS5 immer noch nicht  durchgängig lieferbar. Vor 2023 soll sich daran wohl nichts ändern. Dann direkt mit einem Refresh um die Ecke zu kommen, ergibt aus wirtschaftlicher Sicht keinerlei Sinn.

PS5 PRO ergibt derzeit keinen Sinn

So haben nicht einmal alle Interessenten eine PS5 erhalten. Außerdem wird die aktuelle Hardware noch gar nicht richtig ausgenutzt, da die meisten Spiele Cross-Generation-Entwicklungen sind. Innerhalb der Branche vermutet man daher, dass Sony und Microsoft auf aufgebohrte Versionen ihrer aktuellen Konsolen verzichten werden. Stattdessen soll Sony etwas anderes planen: einen Pro-Controller. Das wäre naheliegend, immerhin bietet Microsoft auch einen Xbox Elite Wireless Controller Series 2 an, also sogar schon in einer neuen Generation.

Die Frontansicht des Playstation 5 DualSense Controllers

Der Codename der Pro-Version des DualSense soll „Hunt“ lauten. Zu den Funktionen sollen neue Buttons an der Rückseite, austauschbare Analogsticks und weitere Anpassungsoptionen zählen. Hinter den Kulissen soll Sony zudem auch an der Ansteuerung gebastelt haben. Möglicherweise könnte der DualSense Pro dann auch auch verbessertes haptisches Feedback bieten.

Sony schweigt zum potenziellen DualSense Pro

Sony selbst hat sich aktuell noch nicht zu einem solchen Controller-Modell geäußert. Schenkt man den Gerüchtenb Glauben, dann könnte der Pro-Controller für die PlayStation 5 jedoch schon bald vorgestellt werden. Das könnte schon Ende Juni 2022 der Fall sein. Sollte der Preis vertretbar sein, dann hätten sicherlich viele Gamer Interesse an so einem Eingabegerät.

Sony Bravia XR Master Series A90K und Bravia XR A75K ab sofort vorbestellbar

Sony hat die Vorbestellungen für seine OLED-TVs der Reihen Bravia XR Master Series A90K und Bravia XR A75K freigeschaltet. Wer Interesse hat, kann sogar noch einen Deal mitnehmen.

Wir hatten ja schon über die Bravia XR Master Series A90K und auch die später angekündigten Bravia XR A75K berichtet. In beiden Fällen dient der Cognitive Processor XR als Fundament. Ebenfalls ist bei beiden Geräten Android TV mit dem Launcher Google TV an Bord. Dadurch habt ihr Zugriff auf die Apps aus dem Play Store, den Google Assistant, Chromecast built-in und auch Apple AirPlay 2 sowie HomeKit. Auch Sonys hauseigener Streaming-Dienst Bravia Core steht für euch bereit. Nur Dort gibt es beispielsweise die IMAX-Enhanced-Fassung von „Spider-Man: No Way Home“. Letzterer kommt ja im September als Extended Cut erneut ins Kino.

Sony A90K mit 42 und 48 Zoll

Sony veröffentlicht die A90K mit 42 und 48 Zoll Diagonale. Mit dabei sind Features wie XR OLED Contrast Pro zur Anpassung der Helligkeit, um hellere Werte für helle Bereiche und tieferes Schwarz in dunklen Bereichen zu erzielen. XR Triluminos Pro soll hingegen die Farbpalette erweitern. Auch den Bravia Core Calibrated Mode offeriert man wieder. Selbiges kann man beim A90K auch von Acoustic Surface Audio+ und Acoustic Center Sync behaupten. Ersteres ist jene Technik, die quasi den Screen zum Lautsprecher macht. Zweiteres ermöglicht eine Nutzung der TV-Speaker im Tandem mit ausgewählten Soundbars von Sony.

Erhöhte Stanfußposition A90K 4K OLED TV Sony
Erhöhte Standfußposition um z.B. eine Soundbar darunter zu platzieren oder besser zocken zu können

Die Sony Bravia XR A90K und A75K bieten eine Premium-Fernbedienung aus Aluminium. Beide Modelle sind zur neuen Bravia Cam kompatibel, die Videochats mit Freisprech-Funktion am TV erlaubt. Die Sony Bravia XR A90K verwenden außerdem einen 2-fach-Fuß mit zwei Optionen: Die Standardeinstellung minimiert laut Sony Ablenkungen, während die Soundbar-Einstellung den Fernseher anhebt, damit ein Soundbar-System integriert werden kann. Siehe auch das obige Bild.

Sony Bravia XR Master Series A90K und Bravia XR A75K mit HDMI 2.1

Auch vollwertiges HDMI 2.1 mit etwa 4K bei 120 Hz bieten die Bravia XR Master Series A90K und Bravia XR A75K. Fehlen uns nur noch die Preisangaben, welche zuvor noch nebulös geblieben waren.

  • XR-42A90K (42 Zoll/107 cm) – ab 15.06.2022 für 1.899 Euro
  • XR-48A90K (48 Zoll/121 cm) – ab 15.06.2022 für 1.999 Euro
  • XR-55A75K (55 Zoll/139 cm) – ab 15.07.2022 für 2.149 Euro
  • XR65A75K (65 Zoll/164 cm) – ab 15.06. 2022 für 2.999 Euro
Sony hat überraschend den Bravia A75K OLED vorgestellt.
Sonys Bravia  XRA75K OLED ist vorbestellbar.

Zeitgleich startet laut Sony am 15.06.2022, also heute, die TV & Soundbar Cashback Aktion. Endkunden können sich je nach TV-Modell Cashback von bis zu 300 € sichern. Ein zusätzlicher Cashback-Betrag wird beim Kauf einer Soundbar HT-G700 (150 €) oder HT-X8500 (100 €) in Kombination mit einem TV-Aktionsgerät gewährt. Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen und dem Ablauf der TV & Soundbar Cashback Aktion findet ihr hier.

Apple: Alle Verweise auf Support von HDR10+ entfernt

Apple hatte eigentlich für unter anderem tvOS 16 die Unterstützung von HDR10+ angekündigt. Doch plötzlich hat man alle Verweise auf das dynamische HDR-Format entfernt.

Wir hatten darüber berichtet: Apple selbst hatte bestätigt, dass man mit seinen kommenden Betriebssystemen tvOS 16, iPadOS 16, iOS 16 und macOS Ventura das dynamische HDR-Format HDR10+ unterstützen würde. Bisher konzentrierte man sich in Cupertino nämlich auf HDR10 und Dolby Vision. Doch jetzt die Überraschung: Apple hat aus den entsprechenden Websites zur Preview plötzlich alle Ankündigungen und Verweise auf HDR10+ entfernt.

Die Kollgen von Forbes haben schon versucht von Apple eine Rückmeldung zu erhalten, bisher schweigt das Unternehmen jedoch. Die Ursachen könnten natürlich vielfältig sein. Denkbar ist, dass man immer noch Support für HDR10+ einführen will, sich dies aber verzögert. Möglicherweise stieß man auf zuvor unerwartete, technische Hürden.

Apple tvOS 15.4 bringt viele neue und nützliche Funktionen mit sich
Apple tvOS 16 sollte eigentlich HDR10+ unterstützen: Wird daraus nichts?

Allerdings ist auch denkbar, dass Apple eine komplette Rolle rückwärts gemacht hat. Möglich wäre, dass die Entwickler und Content-Partner schlichtweg zu wenig Interesse an HDR10+ hatten, das im Vergleich mit Dolby Vision ein Nischendasein fristet. So könnte man sich kurzfristig entschieden haben, dass der Aufwand der Implementierung dann doch nicht lohnt.

Apple TV App: Dolby Vision gehört zum guten Ton, HDR10+ nicht

Letzten Endes können wir hier aktuell aber nur wild spekulieren. Apple selbst hat keine Stellungnahme abgegeben und da man den entsprechenden Passus zu HDR10+ wortlos entfernt hat, rechnen wir auch nicht damit, dass plötzlich genauere Erläuterungen folgen. Die Frage ist: Hättet ihr HDR10+ in der Apple TV App begrüßt? Oder vermisst ihr da nichts, weil ihr Dolby Vision bevorzugt bzw. ohnehin kein Display mit passender Unterstützung einsetzt? Gebt uns gerne Rückmeldung zum Thema!