Start Blog Seite 604

Bis zu 1.000 Euro Cashback auf Sony 4K OLED TVs mit 48 bis 83 Zoll

Sony unterstützt die Elektronik-Händler und startet eine Cashback-Aktion auf aktuelle 4K OLED Fernseher. Die maximale Rückerstattung beträgt 1.000 Euro. 

An der Aktion, die vom 26. Juli 2021 bis zum 29. August 2021 läuft, sind alle Aktionsgeräte, die unter die Kategorie „BRAVIA XR 4K OLED“ fallen, mit dabei. Da hätten wir den Sony A9 OLED mit 48 Zoll, die A80J-Serie in 55 bis 77 Zoll inkl. den unterschiedlichen Ausstattungsvarianten A83J und A84J (Standfüße in anderer Farbausführung) sowie den 83-Zoll-Behemoth der A90J Serie. Wobei der A9 eigentlich nicht in diese Kategorie fallen dürfte, besitzt das Modell als einziges keinen neuen BRAVIA XR-Prozessor, sondern noch den alten X1 Ultimate Prozessor.

Achtung: Ein Modell hat kein HDMI 2.1!

Zum 48 Zoll A9 sei noch gesagt, dass das Modell als einziges Aktionsgerät keinen HDMI 2.1-Anschluss (für 4K@120Hz) besitzt. Ansonsten profitieren alle Geräte von der neuen HDMI 2.1-Schnittstelle, der Acoustic Surface-Technologie (Bildschirm dient als Lautsprecher), HDR10, HLG, Dolby Vision, Dolby Atmos und der Android TV-Plattform. Komfort-Funktionen wie Chromecast oder Apple AirPlay 2 sind ebenfalls enthalten. Alle Modelle mit BRAVIA XR-Prozessor sollen zudem mit den neuen kognitiven Video- und Audiotechnologien eine großartige, audiovisuelle Performance abliefern. (A80J, A83J, A84J und A90J).

Beim Kauf solltet ihr auch unbedingt darauf achten, dass ihr ein Modell mit deutschen/europäischen Modellnummern bezieht. Sollte die Modellnummerbezeichnung nicht wie unten angegeben mit eurem TV übereinstimmen, dann könnt ihr den Cashback von Sony auch nicht in Anspruch nehmen! Es empfiehlt sich, mit dem jeweiligen Code direkt über namhafte Preisvergleich-Portale zu gehen, um so etwaigen Problemen aus dem Weg zu gehen.

Gefunden haben wir die Modelle unter anderem bei folgenden Händlern:

Cashback-Tabelle Sony 4K OLED TV:

Model Name

Product Code

Gutschriftsbetrag

KD-48A9

KD48A9BAEP

100€

KE-48A9

KE48A9BAEP

100€

XR-55A80J

XR55A80JAEP

150€

XR-55A83J

XR55A83JAEP

150€

XR-55A84J

XR55A84JAEP

150€

XR-65A80J

XR65A80JAEP

200€

XR-65A83J

XR65A83JAEP

200€

XR-65A84J

XR65A84JAEP

200€

XR-77A80J

XR77A80JAEP

500€

XR-77A83J

XR77A83JAEP

500€

XR-77A84J

XR77A84JAEP

500€

XR-83A90J

XR83A90JAEP

1000€

 

Alle Details zur Aktion findet ihr auf nachfolgender Seite!

Amazon listet exklusive 4K Komplettboxen zu „Equalizer“, „Zombieland“, „Jumanji“ und den Robert Langdon-Filmen

0

Amazon.de hat in einem Deal mit Sony Pictures exklusive 4K Blu-ray Komplettboxen zu den „Equalizer“, „Zombieland“ und „Jumanji“-Franchises, sowie zu den Robert Langdon-Filmen (Illuminati, Inferno sw.) an Land gezogen. 

Alle 4K Blu-ray Komplettboxen sind als limitierte Edition exklusiv auf Amazon.de erhältlich. Die wohl mittlerweile dritte Verwertung der Filme besteht jeweils aus den 4K Blu-ray und HD Blu-rays. Bis auf Jumanji 1-3, hier hat man sich nur auf drei 4K UHD Blu-rays verständigt. Die audiovisuelle Ausstattung dürfte sich nicht von den Einzeltiteln, die allesamt bereits auf 4K Blu-ray erhältlich sind, unterscheiden. Lediglich die Aufmachung der Komplettboxen bietet einen Anreiz für Fans, sich die Filme, womöglich zum zweiten Mal, zu kaufen. Für Neulinge bieten die Limited Editions einen günstigen Einstieg in die Welt der 4K Blu-rays. Innerhalb der Sammlerboxen kostet ein Film zwischen 9.99 und 14.99 Euro.

Steelbook, Mediabook oder einfaches Amaray?

Bleibt zu hoffen, das Sony neben dem günstigen Preis auch noch eine schicke Umverpackung spendiert. Am liebsten wäre uns natürlich ein Steelbook, was in dieser Preisklasse aber eher unwahrscheinlich ist. Wir wundern uns eh etwas, dass die Titel so günstig gelistet werden, sind die Filme von Sony Pictures Home Entertainment meist vergleichsweise teuer. Dafür hat man aber auch mit Ausstattungs-Mankos zu kämpfen, wie dem einfachen, 5.1 Surround Sound für die deutsche Synchronisation, über den Sony nie hinausgeht (meist Dolby Digital 5.1 oder DTS-HD MA 5.1). Freunde des Originaltons dürfen sich dagegen fast immer über einen Dolby Atmos oder DTS:X Soundmix freuen.

Fest steht, dass alle Titel am 23. September 2021 ausgeliefert werden. Nachfolgend haben wir euch noch die Ausstattung (Änderungen vorbehalten) der einzelnen Filmtitel aufgelistet:

Ausstattung Sony 4K Blu-ray Limited Editions

Equalizer 1: Laufzeit 132 Minuten, 4K, HDR10, Bildverhältnis 2.40:1, Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch Dolby Atmos
Equalizer 2: Laufzeit 121 Minuten, 4K, HDR10, Bildverhältnis 2.40:1, Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch Dolby Atmos
Zombieland: Laufzeit 88 Minuten, 4K, HDR10, Bildverhältnis 2.39:1, Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch Dolby Atmos
Zombieland 2: Laufzeit 99 Minuten, 4K, HDR10, Bildverhältnis 2.39:1, Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS:X (IMAX Enhanced) (Zum Test)
Jumanji: Laufzeit 104 Minuten, 4K, HDR10, Bildverhältnis 1.85:1, Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch Dolby Atmos
Jumanji: Willkommen im Dschungel: Laufzeit 119 Minuten, 4K, HDR10, Dolby Vision, Bildverhältnis 2.39:1, Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch Dolby Atmos (Zum Test)
Jumanji: The Next Level: Laufzeit 123 Minuten, 4K, HDR10, Bildverhältnis 2.39:1, Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS:X (Zum Test)
Illuminati: Laufzeit 138 Minuten, 4K, HDR10, Bildverhältnis 2.40:1, Deutsch Dolby Digital 5.1, Englisch Dolby Atmos
Illuminati: Laufzeit 121 Minuten, 4K, HDR10, Bildverhältnis 1.85:1, Deutsch Dolby Digital 5.1, Englisch Dolby Atmos
Der Da Vinci Code: Laufzeit 143 Minuten, 4K, HDR10, Bildverhältnis 2.40:1, Deutsch Dolby Digital 5.1, Englisch Dolby Atmos

Fast & Furious 9-Movie-Collection auf 4K UHD Blu-ray jetzt vorbestellbar!

1

Zur Feier von „Fast & Furious 9 – Die Fast & Furious Saga“ wird eine neue Gesamtkollektion auf 4K UHD Blu-ray mit allen neun Filmen veröffentlicht.

Wie es sich gehört aktualisiert Universal Pictures Home Entertainment seine Fast & Furious Komplettbox und bietet bereits jetzt die „Fast & Furious 9-Movie-Collection“ auf 4K Blu-ray zur Vorbestellung an. Über jpc.de kann der Artikel bereits für 121,99 Euro vorbestellt werden. Das entspricht gerade einmal 13.55 Euro je Film. Wer noch keinen der Fast & Furious Filme auf 4K Blu-ray besitzt und auch sonst dem F&F-Franchise nicht abgeneigt ist, für den ist diese Gesamtedition womöglich keine schlechte Investition.

Alle Fast & Furious-Filme mit DTS:X 3D Sound

Die Filme werden wohl allesamt mit DTS:X 3D-Sound in Deutsch und Englisch ausgeliefert. Sollten sich im Paket auch die regulären Blu-rays befinden, liefern diese DTS Digital 5.1 (Deutsch) und DTS-HD MA 5.1 (Englisch). Bei den HDR-Standards darf man mit HDR10 vorlieb nehmen. Teil 8 und wohl auch der neuste Film „Fast & Furious 9“ sollen zusätzlich Dolby Vision HDR unterstützen. Der Release der 9-Movie-Collection wird sich sicher am Disc-Release von F&F9 orientieren.

Über den offiziellen Warner Shop in Großbritannien gib es bereits Informationen über die Ausstattung. Es handelt sich um eine 9-Film-Edition der eigentlichen Saga, also ohne den Ausflug mit „Hobbs & Shaw“. Das Releasedatum wird in UK übrigens mit 11. Oktober 2021 angegeben. Die Fast & Furious-Gesamtedition wird somit voraussichtlich folgende Discs enthalten:

  • The Fast and the Furious (4K UHD + Blu-ray)
  • 2 Fast 2 Furious (4K UHD + Blu-ray)
  • The Fast and the Furious: Tokyo Drift (4K UHD + Blu-ray)
  • Fast & Furious – Neues Modell. Originalteile. (4K UHD + Blu-ray)
  • Fast & Furious 5 (4K UHD + Blu-ray)
  • Fast & Furious 6 (4K UHD + Blu-ray)
  • Fast & Furious 7 (4K UHD + Blu-ray)
  • Fast & Furious 8 (4K UHD + Blu-ray)
  • Fast & Furious 9 – Die Fast & Furious Saga (4K UHD + Blu-ray)
  • Bonus Disc (Blu-ray)

LG UltraFine OLED Pro: Premium-Monitore mit 27 & 32 Zoll sowie DisplayHDR 400 True Black

LG schickt ab sofort seinen neuen Monitor LG UltraFine OLED Pro mit 32 Zoll Diagonale ins Rennen. Der Preis hat sich mit 3.249 Euro allerdings gewaschen.

So übertrifft der Monitor mit 32 Zoll Diagonale dann also deutlich größere Fernsehgeräte im Anschaffungspreis. Da sind wohl aber auch andere Optimierungsprozesse notwendig. Zumal ja auch Samsungs neuer LCD-Monitor Odyssey Neo G9 mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung kein Schnäppchen ist. LG bewirbt seine LG UltraFine OLED Pro allerdings nicht für Gamer, sondern als Begleiter für Foto- und Videoprofis. Der LG UltraFine OLED Pro 32EP950 ist ab sofort im deutschen Handel erhältlich. Das technisch ebenbürtige Schwestermodell LG UltraFine OLED Pro 27EP950 mit einer Bilddiagonale von 27 Zoll ist jedoch erst ab Herbst 2021 verfügbar.

Beide Modelle lösen mit 3.840 x 2.160 Pixeln auf und unterstützen HDR10. Sie sind für VESA DisplayHDR 400 True Black zertifiziert. Dabei erreiche man eine Lichtstärke von 540 cd/m² (typ. 250 cd/m²). Das ist natürlich im direkten Vergleich mit LCDs gering. Dafür erreicht man jedoch bis zu 0,0005 cd/m² für jeden einzelnen Pixel, was zu Kontrasten von 1.000.000:1 führt. Hier spielen die selbstleuchtenden Pixel ihre Vorteile aus.

Die LG UltraFine OLED Pro werden mit perfektem Schwarz beworben.
Die LG UltraFine OLED Pro werden mit perfektem Schwarz beworben.

LG verspricht echte 10-Bit-Farben und eine Abdeckung der Farbräume DCI-P3 und Adobe RGB zu jeweils zu 99 Prozent (typ.). Die OLED-Monitore lassen sich in der Höhe verstellen, neigen und zwischen Hoch- und Querformat (Pivot) drehen. Als Anschlüsse nennt man HDMI 1.4, DisplayPort, USB 3.0 und einem USB-C-Anschluss mit 90 Watt Ladeleistung. Unten findet ihr auch die weiteren, technischen Daten.

Spezifikationen der LG UltraFine OLED Pro:

  32EP950 27EP950
Bildschirmgröße 31.5″ 27”
Auflösung UHD (3840×2160) UHD (3840×2160)
Display-Typ OLED OLED
Farbraum (Typ.) Adobe RGB 99%, DCI-P3 99% Adobe RGB 99%, DCI-P3 99%
Helligkeit 250 nits (Typ.), 540 nits (Peak) 250 nits (Typ.), 540 nits (Peak)
HDR DisplayHDR 400 TRUE BLACK DisplayHDR 400 TRUE BLACK
Farbkalibriert Ja Ja
Betrachtungswinkel (vert./hor.) 178 / 178 178 / 178
Reaktionszeit (GtG) 1ms 1ms
Selbstkalibrierung Nein Nein
Hardwarekalibrierug Ja Ja
Anschlüsse HDMI, 2 x DisplayPort 1.4, USB 3.0 (1 upstream / 3 downstream), USB-C (DP Alt. Mode, DP-Version 1.4 und max. 90W Ladeleistung), Kopfhörer HDMI, 2 x DisplayPort 1.4, USB 3.0 (1 upstream / 3 downstream), USB-C (DP Alt. Mode, DP-Version 1.4 und max. 90W Ladeleistung), Kopfhörer
Standfuß-Design Neo-ArcLine Neo-ArcLine
Ergonomie Neigung -5~20°, Höhenverstellung 110 mm, Pivot 90º, VESA-kompatibel (100×100) Neigung -5~20°, Höhenverstellung 110 mm, Pivot 90º, VESA-kompatibel (100×100)
Software LG Calibration Studio, OnScreen Control LG Calibration Studio, OnScreen Control
Preis € 3.249 Tbd.

 

Samsung MicroLED-TV mit 99 Zoll und kleiner verzögern sich erneut – Produktion zu teuer

Samsung verschiebt erneut den Verkaufsstart seiner MicroLED-TVs mit 99 Zoll und kleiner. Grund hierfür ist angeblich, dass Samsung die MicroLED-Displays in kleineren Größen nicht günstig genug produzieren kann.

Der koreanische TV-Hersteller hatte im März angekündigt, in der ersten Jahreshälfte einen 99 Zoll MicroLED TV auf den Markt zu bringen. Leider gibt es von dem Modell, bis auf wenige Ausstellungsstücke, nicht viel zu sehen! Das Unternehmen hatte im Laufe des Jahres auch Versionen mit 88 Zoll und 75-Zoll in Aussicht gestellt, die sich, wie der 99-Zöller, wohl aus den gleichen Gründen verschieben. So berichtet die Tech-News-Website The Elec, dass Samsung den Verkaufsstart aufgrund eines Kostenproblems nochmals verschieben müsse.

Offiziell spricht Samsung von einer „hohen Nachfrage“ beim bereits erhältlichen 110 Zoll-Modell, dass schlappe 150.000 Euro kostet. Die 99 Zoll-Variante kostet dagegen „nur“ 130.000 Euro und sollte eigentlich bereits erhältlich sein. Man kann sich jetzt natürlich überlegen, welche Version plausibler erscheint. Eine hohe Nachfrage beim 110 Zoll MicroLED-TV, oder Samsung bekommt die Produktionskosten für kleinere MicroLEDs nicht in den Griff?

Samsung bekommt Kosten für MicroLED nicht in den Griff

The Elec sieht in den Aussagen von Samsung nur Ausflüchte für die Kostenprobleme bei der MicroLED-Produktion
The Elec sieht in den Aussagen von Samsung nur Ausflüchte für die Kostenprobleme bei der MicroLED-Produktion

Wie The Elec aus Firmen-nahen Kreisen erfahren haben soll, ziehen sich die Kostenprobleme durch das gesamte MicroLED-Portfolio. Auch die Varianten mit 88 und 75 Zoll  Samsung leiden unter dem gleichen Umstand.

Die MicroLED-Fernseher von Samsung sollen allem, was man bisher in Wohnzimmern gesehen hat, überlegen sein. Das die MicroLED-Technologie mit selbst-emittierenden LED-Pixeln ein ganz neues Seherlebnis bieten, können wir bestätigen. Allein die Tatsache, dass sich zwischen den LEDs und dem Zuschauer keine zusätzlichen Schichten aus Glas oder Plastik befinden, verändert den Bildeindruck komplett. Ansonsten kombiniert die Technik der LED-Technik (Langlebigkeit, hohe Lichtausbeute) und der allseits bekannten OLED-Technik (perfektes Schwarz, unendlicher Kontrast).

Erhöhte Pixeldichte sorgt für Probleme

MicroLED Fernseher liefern einen klasse Bildeindruck, leider sind diese noch extrem teuer und nur in 110 Zoll erhältlich
MicroLED Fernseher liefern einen klasse Bildeindruck, leider sind diese noch extrem teuer und nur in 110 Zoll erhältlich

Trotz des Versprechens ist der Bau der Fernseher nicht einfach. Die Pixel von MicroLED-Fernsehern bestehen aus LED-Subpixeln, die nur Mikrometer groß sind. Diese LEDs werden in 9,7-Zoll-Module verpackt, die dann zu größeren Fernsehern zusammengebaut werden. Die LEDs müssen bei einer kleineren Zollgröße auf eine noch kleinere Fläche gepackt werden und genau mit dieser erhöhten Pixeldichte soll Samsung angeblich zu kämpfen haben.

QD-OLED noch vor MicroLED?

Wie beeindruckend und schick die MicroLED-Technologie auch sein mag (nicht verwechseln mit Mini LED), bis Modelle in „normalen“ Diagonalen und Preisen zur Verfügung stehen, werden noch einige Jahre ins Land ziehen. Bis dahin sehen wir wohl eher den Versuch, QD-OLEDs, also die Verbindung von Quantum-Dot-Materialien mit einer OLED-Lichtquelle (blaue Diode), marktfähig zu gestalten.

Hitachi bringt 4K Android TVs der Q-Serie mit 43 bis 65 Zoll nach Deutschland

Die japanische Marke Hitachi versucht mit seinen neuen Android-TV-4K-Fernsehern der Q-Serie in Deutschland Fuß zu fassen. Die Hitachi Q-Serie erscheint hierzulande in Größen zwischen 43 und 65 Zoll.

Wie ihr euch bereits denken könnt, steht das „Q“ für Quantum Dot Colour. Bei den Geräten der Q-Serie handelt es sich somit um Modelle mit LCD/QLED-Display. Die zusätzliche Quantum-Dot LC-Schicht soll für eine breitere Farbdarstellung sorgen. Jedoch sollte man nicht allzu viel von den Hitachi 4K Fernsehern erwarten. Das Unternehmen möchte sich mit den neuen Modellen im unteren, mittleren Preissegment platzieren. Das sugerrieren die weiteren Spezifikationen der Q-Serie.

Hitachi 4K Fernseher in 43 bis 65 Zoll

Während die QLED-TVs mit 43, 50, 55 und 65 Zoll über ein LED-Backlight verfügen, gibt es in der Produktbeschreibung keinerlei Hinweise auf ein Local-Dimming. Wir vermuten hier also ein kostengünstiges EDGE-LED-Backlight, ggf. mit Frame-Dimming (also Anpassung der Bildschirmhelligkeit für das gesamte Bild, und nicht für einzelne Zonen). Trotz alledem soll die Abdeckung des DCI-P3 Farbraums 90 Prozent erreichen. Farbraum wohl gemerkt, nicht Farbvolumen (Alle Farben mit allen Luminanzen innerhalb eines Farbraums).

Die Hitachi Q-Serie führt ein einfaches Design: schmaler Rahmen, Standfuß aus Plastik, mittig angebrachtes Logo
Die Hitachi Q-Serie führt ein einfaches Design: schmaler Rahmen, Standfuß aus Plastik, mittig angebrachtes Logo

Dolby Vision mit an Bord

Für die Verarbeitung von HDR-Inhalten stehen HLG (Hybrid-Log Gamma), HDR10 und sogar Dolby Vision zur Verfügung. An der Audio-Front liefert die Hitachi Q-Serie Unterstützung für Dolby Digital Audio  und DTS HD. Dolby Atmos ist nicht mit an Bord. Alle Modelle besitzen zwei 10 Watt Lautsprecher, das 65 Zoll-Modell zwei 12 Watt-Treiber – also nichts Besonderes.

HDMI 2.0, Bluetooth, Wifi…

In puncto Konnektivität warten die 4K UHD Fernseher mit Standardkost auf. Auf der Rückseite werden sich drei HDMI 2.0-Anschlüsse und zwei USB-Ports wiederfinden. Integriertes Bluetooth und Wi-Fi ist ebenfalls mit an Bord. Google Chromecast wird ebenso unterstützt. Mit der Android TV Plattform erhält man einfachen Zugriff auf beliebte Streamingdienste wie Netflix, Amazon Prime Video oder Disney+. Hitachi hat sich noch nicht dazu geäußert, welche Version von Android TV oder gar Google TV auf den neuen Geräten zum Einsatz kommt.

Hitachi Q-Serie Preis und Termin

Die Hitachi Q-Serie soll im Spätsommer 2021 über ausgewählte Händlerkanäle erscheinen. Preise zu den 4K Android TVs mit 43, 50, 55 und 65 Zoll sind noch nicht kommuniziert.

Wer steckt hinter Hitachi?

Von der Marke Hitachi hat man eigentlich seit mehreren Jahren nicht viel gehört. Das liegt vielleicht daran, dass TV-Geräte von Hitachi nicht mehr direkt vom japanischen Headquarter aus in die Märkte gebracht, sondern als sogenannte „Zombie-Marke“ von Drittherstellern produziert werden. Für den europäischen Markt werden Fernsehgeräte vom türkischen Konzern Vestel produziert. Dies ist einer der größten Outsourcing-TV-Hersteller, der unter anderem auch Geräte unter den Marken Telefunken oder JVC in Europa vertreibt (im TV-Segment).

Samsung Odyssey Neo G9: Gaming-Monitor mit HDMI 2.1 und Mini LED

Samsung bringt seinen neuen Gaming-Monitor Odyssey Neo G9 in den Handel. Punkten will man unter anderem mit zweimal HDMI 2.1 und Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung.

Doch der Gaming-Bolide hat natürlich noch mehr auf dem Kasten: Schon die Diagonale von 49 Zoll ist für einen Monitor beeindruckend, Außerdem soll der Screen mit 5.120 x 1.440 Bildpunkten im Format 32:9 auflösen. Man setzt auf ein Curved-Design mit einer 1000R-Krümmung. Spieler will man aber natürlich auch mit der Bildwiederholrate von 240 Hz sowie der Reaktionszeit von 1 ms (GtG) abholen.

Der Samsung Odyssey Neo G9 nutzt eine Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung, wie sie auch die Neo QLED des Unternehmens verwenden. Satte 2.048 Dimming-Zonen soll der Monitor bieten. Davon dürfte die HDR-Darstellung stark profitieren. Als Grundlage dient ein VA-Panel. Die Südkoreaner merken an, dass der Monitor eine Leuchtkraft von bis zu 2.000 cd/m² und einen Kontrast von bis zu 1.000.000:1 erreiche. Neben HDMI 2.1 finden wir auch DisplayPort 1.4, USB und einen Port für 3,5-mm-Audio als Schnittstellen vor.

Der Samsung Odyssey Neo G9 kostet eine Stange Geld.
Der Samsung Odyssey Neo G9 kostet eine Stange Geld.

Im Handel wird der neue Samsung Odyssey Neo G9 ab dem 9. August 2021 verfügbar sein. Vorbestellungen sind jedoch bereits ab dem 29. Juli 2021 möglich. Wer Interesse hat, sollte sich reichlich Geld zur Seite legen. Denn die unverbindliche Preisempfehlung für den Gaming-Monitor steht bei 2.539 Euro.

Samsung Odyssey Neo G9 ist auch für Konsolen geeignet

Freilich ist der neue Monitor dank HDMI 2.1 auch zum Spielen mit den Xbox Series X|S und PlayStation 5 bestens geeignet. Zudem unterstützt er neben HDMI VRR auch AMD FreeSync Premium Pro sowie die Kompatibilität zu Nvidia G-Sync. Wer also nach einem Gaming-Monitor für gehobene Ansprüche sucht und das notwendige Kleingeld zur Seite gelegt hat, der kann ja eventuell einen Blick auf den Odyssey Neo G9 werfen.

In the Line of Fire auf 4K Blu-ray im Test: Dynamischer geht’s nicht mehr!

0

Inhalt (90%)

Wolfgang Petersen hatte mit Das Boot gezeigt, dass er nach bereits großartigen TV-Filmen auch fürs Kino packend inszenieren konnte. Bis heute gilt sein U-Boot-Film als die Mutter des submarinen Genres. In der Folge streckte er seine Fühler immer mehr ins internationale Geschäft aus. Bereits in Die unendliche Geschichte engagierte er Hauptdarsteller aus dem Ausland und in Geliebter Feind war dann bereits eine deutsch-amerikanische Koproduktion. Nachdem der Regisseur dann 1986 in die USA zog, dauerte es zwar fünf Jahre, bis er mit Der Tod im Spiegel ein erstes Engagement bekam, das jedoch beeindruckte keinen Geringeren als Clint Eastwood, was noch eine Rolle für In the Line of Fire spielen sollte.

Der Film über den potenziellen Präsidentschaftsattentäter basiert auf einer Idee von Produzent Jeff Apple. Seitdem er als Kind das Attentat auf Kennedy miterlebt hatte, wollte er eine Story um einen Secret-Service-Agenten schreiben. Als er dann Anfang der 90er noch einmal Aufnahmen des Kennedy-Attentats gesehen hatte, nahm er sich der Sache noch mal an und mit Autor Jeff Maguire kam dann auch ein professioneller Drehbuchschreiber an Bord. Clint Eastwood kam frühzeitig als Darsteller hinzu, hatte aber nach Erbarmungslos keine große Lust, erneut Regie zu führen. Und hier kommt wiederum Wolfgang Petersen und Eastwoods Respekt vor dessen Boot und Tod im Spiegel ins Spiel. Der mittlerweile 62-jährige Mime schlug nicht nur den Deutschen als Regisseur vor, sondern gleich auch noch Robert De Niro als Widersacher Mitch Leary. De Niro jedoch drehte gerade A Bronx Tale und so wurde es dann John Malkovich.

Eigentlich im Rentner-Alter durfte Clint Eastwood hier noch mal richtig sportlich werden

Möglicherweise die glücklichste Entscheidung des Films. Denn obwohl De Niro ein vorzüglicher Darsteller ist, hätte dessen damalige Prominenz den Film möglicherweise etwas überstrahlt. Malkovich, der einfach perfekt darin ist, den Allerweltstypen mit undurchsichtigem Hintergrund zu spielen, agiert perfekt als Attentäter mit wandlungsfähigem Gesicht. Immer wieder gibt es Szenen, bei denen es dem Zuschauer eiskalt den Rücken runterläuft – bspw., wenn er den beiden Waidmännern seine selbstgebastelte Pistole zeigt.

Eastwood bleibt dagegen fast ein bisschen blass, weil seine Rolle des alternden Helden, der es noch einmal allen beweisen will, nicht so wahnsinnig viel hergibt. Zumal man sich die Lovestory mit Agentin Lilly Raines wirklich hätte sparen können. Sieht man davon aber ab, bietet Petersens Actionthriller auch heute noch eine Menge Spannung und Thrill. Gerade das Duell zwischen Secret-Service-Agent und Attentäter, das oft aus der Ferne geführt wird und von Petersen und seinem Kameramann mit perfekt gewählten Einstellungen verfolgt wird.

Der Secret-Service-Mann kommt gehörig ins Schwitzen

Übrigens basiert die Figur des Frank Horrigan auf dem Secret-Service-Agenten Clint Hill. Der damalige Leibwächter des US-Präsidenten war es, der nach den ersten Schüssen auf Kennedy auf den Kofferraum des Lincoln Continental kletterte und versuchte, weitere Schüsse abzufangen. Weiß man das, versteht man auch, warum Petersen die finale Sequenz inszeniert hat, wie er es tat. Um dabei möglichst authentisch zu bleiben, gilt In the Line of Fire als erster Film, den der Secret Service uneingeschränkt beriet und begleitete. Entsprechend echt wirken die Szenen, in denen Horrigan und seine Kollegen neben der Staatslimousine her laufen. Und erstaunlich echt sehen sogar die hier eingesetzten CGIs aus – bspw. die Air Force One. Und so lässt sich zweifelsohne sagen, dass Petersens zweite US-Produktion auch heute noch hervorragend funktioniert und spannend unterhält.

Bildqualität (95%)

Natürlich wurde In the Line of Fire 1993 analog aufgezeichnet. Zum Einsatz kam hier (neben den üblichen Panavision-Kameras) auch eine eher selten zu sehende Aaton 35-III, die durch ihre kompakte Bauweise spezielle Vorteile bot. Gedreht wurde auf 35-mm-Film und davon zog man für die 4K-Veröffentlichung nun einen komplett neuen 4K-Scan, was man (ohne auf die Auflösung zu achten) bereits am deutlich veränderten Bildausschnitt erkennt, der nun mehr Bildinhalt liefert als zuvor über die Blu-ray.

Und kaum startet man die UHD-Blu-ray, fallen einem vor Ungläubigkeit fast die Augen aus den Höhlen. Sollte das wirklich noch der gleiche Film sein? Der Film, der über die Blu-ray aussieht, als hätte man ein altes, mehrfach kopiertes VHS-Tape eingelegt? Wahnsinn. Was der 4K-Scan, die anschließende Bearbeitung sowie das integrierte HDR hier rausholen, ist phänomenal. Selten war eine Differenz zwischen BD und UHD-BD dermaßen groß. Farben sind unglaublich kräftig und die Kontrastdynamik ist famos.

Ungefähr so trüb und trist sah die alte Blu-ray aus. Die 4K-UHD-BD macht damit Schluss

Der Zugewinn an Helligkeit und Bilddynamik ist so groß, dass man seinen Augen kaum traut. Als ob die Blu-ray von einem massiven Schleier der Alterung überzogen ist, den die UHD-BD nun gelüftet hat. Und das, ohne auf hellen Oberflächen zu überstrahlen. Außerdem hat man auf eine Filterung offenbar komplett verzichtet. Die 4K-Scheibe bietet deshalb authentisches Filmkorn, das sehr fein und harmonisch wirkt, ohne je störend zu erscheinen. Wo die BD weiche Oberflächen hatte, liefert die UHD-BD noch Details. Die Ziegelwand bei 80’43 ist nun sichtbar und auf den Gesichtern der Darsteller oder ihrer Bekleidung sind Details zu erkennen, die man zuvor gar nicht vermutet hat. Für eine analoge UHD-Blu-ray eines Films von 1993 ist das mustergültig und fast nicht besser zu machen.

Tonqualität (70%)

Zunächst sei positiv erwähnt, dass Sony Pictures offenbar die jahrelange Kritik verstanden hat und immer häufiger 4K-Scheiben von bereits veröffentlichten Filmen nicht im Ton downzugraden. Lange Jahre war das stets ein Ärgernis. Für die deutsche Fassung steht nun zwar nicht mehr True-HD im Heft, sondern DTS HD-Master, aber verlustfrei sind sie beide. Gegenüber der alten True-HD-Spur ist die DTS-HD-MA-Version ein klein wenig leiser eingepegelt. Das gibt sich aber nach einer Anhöhung von 3-5 dB (je nach Gehör). Und dann klingen beide sehr identisch und vergleichbar. Immer noch etwas weniger dynamisch als die alte englische Fassung, aber eben auch nicht schlechter als die von der Blu-ray bekannte. Und das ist für Sony doch schon mal ein Fortschritt.

Und erstaunlich gut für die damalige Zeit der Blu-ray-Veröffentlichung ist der Ton noch heute. Die Räumlichkeit ist durchweg wirklich gelungen. Auch der Score klingt ausgewogen und die Stimmen sind gut eingebettet und verständlich. Während der lauteren Szenen kommt der Ton sogar ziemlich in Wallung und lässt den Tiefbass aktiv einschreiten (startendes Flugzeug).

Die Actionszenen werden über den deutschen Ton gut, über den englischen Atmos-Sound phänomenal wiedergegeben

Man darf halt nur nicht auf die englische Atmos-Fassung wechseln (oder eben doch, wenn man zu den O-Ton-Fans gehört). Denn die ist selbst gegenüber der bereits dynamischeren englischen True-HD-Version der alten Blu-ray noch einmal derart viel druckvoller und satter, dass man bald aus dem Sessel kippt. Was hier an Druck während der Bass-Drum bei 80’45 erzeugt wird, ist irre. Auch die Schüsse aus Mitch‘ Pistole liefern noch einmal mehr Informationen und viel mehr Punch. Schon auf der regulären Ebene muss man konstatieren, dass man aus einem Sounddesign der 90er kaum mehr rausholen kann, es sei denn, man würde es nach heutigen Maßstäben komplett neu abmischen.

Und es gesellt sich ja noch die Höhen-Ebene hinzu. Zwar ist In the Line of Fire kein Film, der permanent Möglichkeiten für 3D-Sounds liefert, aber nach etwas über acht Minuten hört man schon mal etwas Filmmusik sowie ein entferntes Gewittergrollen von oben. Die Durchsage des Kapitäns im Flugzeug nach knapp 32 Minuten kommt ebenfalls von oben und nach gut 54 Minuten hört man das Gewitter rund um das Flugzeug ebenfalls aus den Heights. Regen gibt’s nach 56’30 und ab Minute 58 zahlreiche auslösende Kameras. Klasse sind auch die zwei Schüsse bei 85’20, die äußerst wirkungsvoll über die Heights verhallen. Gefundenes Fressen für Soundtüftler sind dann sämtliche Durchsagen über die Lautsprecher am Flughafen, die stets von oben dargestellt werden.

  • Deutsch: DTS HD-Master (70%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (90%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (60%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Englisch: Dolby Atmos (75%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Bonus (60%)

Das Bonusmaterial der 4K UHD-Blu-ray beginnt mit dem Audiokommentar von Wolfgang Petersen und geht über fünf entfallene Szenen weiter. Vier Featurettes schließen sich an, von denen „Behind the Scenes mit dem Secret Service“ am aufschlussreichsten ist.

Gesamtbewertung In the Line of Fire  (85%)

In the Line of Fire ist zwar fast 30 Jahre alt, unterhält aber auch heute noch auf voller Länge. Und jetzt haben Fans (und solche, die es werden wollen) noch mehr Anlass zur Freude. Denn die 4K-HDR-Scheibe wischt mit der alten Blu-ray den Boden auf. In jeder Beziehung ist sie besser als die alte, im direkten Vergleich fast trostlos wirkende Blu-ray.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 17. Juni 2021 Review am: 24. Juli 2021
Erscheinungsjahr Film: 1993 Laufzeit: 128 Minuten
Filmstudio: Sony Pictures FSK: ab 16 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat:
2.39:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch DTS HD MA 5.1
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10 Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D Testgerät Player: Panasonic UB9004

In the Line of Fire Trailer:

 

Acer Predator XB323K: 32-Zoll 4K Monitor mit 144Hz und HDR600 gesichtet!

3

Es sind erste Informationen zum neuen Acer Predator XB323K 32 Zoll 4K Monitor mit 144Hz, HDR600 und HDMI 2.1-Schnittstelle durchgesickert. Alle bekannten Details zum Predator XB323K findest du hier!

Die Infos stammen von einem chinesischen Händler und wurden von der Webseite tftcentral.co.uk aufgefasst. Dort ist der Beitrag zum neuen 4K-Gaming-Monitor von Acer jedoch nicht mehr aufzufinden. Womöglich wurde Text und Bild auf Bitten von Acer entfernt. Es gibt jedoch unzählige Webseiten, die sich alle Details sowie Abbildungen zum Acer Predator XB323K gesichert haben. Demnach handelt es sich um einen 32 Zoll Monitor mit 4K Auflösung (3.840 x 2.160 Pixel), IPS-Display und einer maximalen Bildwiederholungsrate von 144Hz.

Predator XB323K mit 2x HDMI 2.1

Frontabbildung des Acer Predator XB323K 4K Monitors
Frontabbildung des Acer Predator XB323K 4K Monitors

4K@144Hz ist nur über den Displayport realisierbar und auch nur mit einer performanten, neueren Grafikkarte. Die Darstellung mit 4K@120Hz soll sich dagegen über eine HDMI 2.1-Schnittstelle herstellen lassen. Die Reaktionszeit des IPS-Panels wird mit „echten 1ms“ angegeben, was jedoch nur einer „grau-zu-grau“-Schaltung entspricht.

700 cd/m² und 99% DCI-P3

Rückseite des Predator XB323K
Rückseite des Predator XB323K

Die verbauten Panels von AUOpticts sollen laut offiziellen Angaben einen Kontrast von 1.200:1 sowie eine maximale Helligkeit von 700 cd/m² besitzen. Der Blickwinkel ist mit 178° sehr breit und eine echte 10-bit-Verarbeitung liefert die besten Voraussetzungen für HDR-Inhalte. Das Panel soll eine 99%ige Abdeckung des DCI-P3-Farbraums besitzen und wäre somit auch für Farb-kritische Arbeiten eingesetzt werden. Und wie es sich für einen 4K-Gaming-Monitor gehört, unterstützt dieser auch VRR (Variable Refresh Rate) in form des G-Sync-Standards. Es werden folgende Anschlüsse beim Acer Predator XB323K in Aussicht gestellt:

  • 2x DisplayPort 1.4
  • 2x HDMI 2.1
  • 4x USB 3.0
  • Audio-Out (Klinke 3.5mm)

Zwei 2 Watt-Lautsprecher und ergonomische Features wie das Neigen und Schwenkden des Monitors runden das Gesamtpaket ab. Der Bildschirm lässt sich zudem in der Höhe verstellen. Leider fehlen mit dem Preis und Liefertermin die wichtigsten Angaben. Diese wird uns Acer sicherlich persönlich liefern, wenn das Modell offiziell für den europäischen Markt angekündigt wird.

Samsung The Wall: Micro-LED-Screens kommen für virtuelle Filmstudios zum Einsatz

Samsung wird seine Micro-LED-Displays der Reihe The Wall auch an Filmstudios liefern. Ein erster Kunde ist mit CJ ENM gefunden.

Wir hatten ja erst kürzlich darüber berichtet, dass The Wall (2021) nun Geschäftskunden zur Verfügung steht. Die Reihe steht für Micro-LED-Fernsehgeräte, die bis zu 1.000 Zoll Diagonale aufweisen und in unterschiedlichen Formaten und Auflösungen zu haben sind. Samsung hat nun eine recht interessante Partnerschaft bestätigt: Man wird The Wall in Custom-Formaten an die Produktionsfirma CJ ENM in Südkorea liefern. Letztere wollen mit den Displaywänden ein virtuelles Studio errichten.

Sollte euch CJ ENM nichts sagen: Der Vertrieb steckt unter anderem auch hinter dem oscarprämierten „Parasite“. Im südkoreanischen Paju baut man nun mit The Wall (2021) ein virtulles Studio auf. Der oval geformte Hauptbildschirm wird dabei auf satte 20 Meter Durchmesser kommen und 7 Meter hoch sein. Das Konzept ähnelt den Produktionstechniken, die beispielsweise auch schon für „The Mandalorian“ eingesetzt worden sind.

So verzichtet man auf einen Greenscreen und verwendet stattdessen die Micro LEDs als Hintergrund. Laut Samsung und CJ ENM habe das mehrere Vorteile. Zum einen erleichtere des das nachträgliche Compositing, denn es sei wesentlich weniger Feinschliff notwendig. Zum anderen könne man so manch aufwändigen Vor-Ort-Dreh umgehen. Da es zudem einen aufwändigen Aufbau mit mehreren vernetzten Kameras gebe, würden sich auch kreative, neue Wege öffnen.

The Wall eröffnet Filmstudios neue Möglichkeiten

Samsungs The Wall ist da aufgrund der Micro-LED-Technik, die besonders hohe Helligkeiten erlaubt, aber parallel selbstleuchtende Pixel einsetzt, gut geeignet, um solche Hintergrundflächen für Film- und Serienproduktionen zu ermöglichen. Gerade in den Zeiten der Pandemie machten deswegen viele Studios von dieser Technik Gebrauch.

Screens wie The Wall sind für virtuelle Studios nützlich.
Screens wie The Wall sind für virtuelle Studios nützlich.

Laut Samsung sei es zudem je nach Anspruch der Studioinhaber möglich The Wall in unterschiedlichen Formen und Formaten zu installieren. Da hat man also offenbar in der Filmproduktion direkt einen Kundenkreis erschlossen.