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Android TV 12 zeigt die Systemoberfläche endlich in 4K an

Android TV ist ein beliebtes Betriebssystem für sowohl Fernseher als auch Mediaplayer. Ab Version 12 wird es endlich möglich sein, die Benutzeroberfläche in nativem 4K darzustellen.

Kaum zu glauben, aber sowohl an allen Fernsehgeräten als auch Mediaplayern wie der verbreiteten Nvidia Shield TV wurde das UI bisher nur in 1080p dargestellt. Das sieht dann im Jahr 2021 durchaus eher unschön aus. Somit ist es eine überfällige Anpassung, dass die Oberfläche endlich den Sprung zu nativem 4K hinlegt.

Zugriff hat darauf aktuell aber nur der Kreis von Entwicklern. Bis die Anpassung also tatsächlich bei den Nutzern ankommt, wird es noch etwas dauern. Betroffen ist von der Anpassung dann auch der Überzug Google TV, der ebenfalls bisher mit seinem UI nur in 1080p dargestellt wurde. Diese Beschränkung betrifft im Übrigen nicht nur das System selbst, sondern auch Apps. Auf die 4K-Darstellung wurde bisher stets erst umgeschaltet, wenn ein Videoinhalt mit dieser Auflösung gestartet wurde.

Der neue Google Chromecast mit Google TV ist da
Der neue Google Chromecast mit Google TV zeigt das UI ebenfalls nur in 1080p

Wer nun denkt, dass dann alle Geräte mit Android TV 12 fortan ihre Oberfläche in 4K anzeigen, irrt jedoch. Laut Google wird das nur an „kompatiblen Geräten“ der Fall sein. Gemeint ist damit, dass die Leistung der jeweiligen Produkte ausreichend sein muss, um auch bei der höheren Systemauflösung eine flüssige Darstellung zu gewährleisten. Auch werden die App-Entwickler da natürlich an ihre Anwendungen nochmals Hand anlegen müssen.

Android TV 12 ist noch nicht verfügbar

Android TV 12 wird im Übrigen auch das Umschalten der Bildwiederholrate verbessern, was aktuell leider noch nicht so gut funktioniert. Ebenfalls soll der Datenschutz verbessert werden. Beispielsweise wird es möglich sein, den Zugriff auf Mikrofon und etwaige Kameras ab Werk komplett für Apps zu sperren. Die genannten Anpassungen wurden in der Android TV 12 Beta 3 bereits vorgenommen, welche aktuell Entwicklern zur Verfügung steht.

Yamaha Japan verschiebt neue Aventage AV Receiver-Serie (2021)

Yamaha Japan verschiebt die Auslieferung der neuen Aventage AV-Receiver-Serie 2021, bestehend aus dem RX-A4A, RX-A6A und RX-A8A um je einen Monat. 

Grund ist eine neue Coronavirus-Infektionswelle in Malaysia, wo sich auch die Produktion der Aventage AV-Receiver befindet. Daraus ergibt sich eine kleine Verschiebung für den japanischen Markt um rund einen Monat. Yamaha hat die Verschiebung der Auslieferung für die High-End-AV-Receiver der Aventage-Serie (RX-A4A, RX-A6A und RX-A8A) bereits offiziell kommuniziert. Aufgrund behördlicher Vorgaben kann der Produktionsbetrieb nicht voll ausgelastet werden. Yamaha hofft, dass sich diese Einschränkungen nicht zu lange hinziehen.

Kleinere Verzögerung auch in Deutschland?

Es dürfte auch niemand verwundern, wenn sich die eingeschränkte Produktion auch auf die Auslieferung in Europa, respektive Deutschland, auswirkt. Hier liegen uns keine offiziellen Angaben vor, jedoch scheinen einige Shops den Verkaufstermin um einen Monat nach hinten korrigiert zu haben.

Yamaha kommentiert: „Wir entschuldigen uns aufrichtig für die Unannehmlichkeiten, die allen betroffenen Parteien entstanden sind, einschließlich der Kunden, die sich auf die Veröffentlichung freuen.“. Die Vorbesteller-Periode wurde jedoch unverändert am 1. Juli 2021 gestartet. Die neuen Termine für den japanischen Markt lauten wie folgt:

  • RX-A4A 30. Juli → 27. August
  • RX-A6A 31. August → 30. September
  • RX-A8A 31. August → 30. September

In Deutschland bieten mehrere Händler die Geräte mit folgenden Vorbestell-Monaten an:

  • RX-A4A: September 21
  • RX-A6A: September 21
  • RX-A8A: September 21

Es scheint so, als hätte sich hier auch etwas leicht nach hinten verschoben. Einige Shops listen den RX-A4A z.B. immer noch für August 2021. Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie ist die Liefersituation für viele Geräte im Bereich Unterhaltungselektronik als schlecht zu bewerten. Schuld daran sind aufgelaufene Aufträge bzw. kurzfristig gecancelte Aufträge bei den Chipsherstellern, die jetzt für einen „Stau“ in der Lieferkette sorgen.

Highlight-Features RX-A4A:

DEr RX-A4A markiert den Einstieg in Yamahas Aventage AV-Receiver-Lineup 2021
Der RX-A4A markiert den Einstieg in Yamahas Aventage AV-Receiver-Lineup 2021

A4A – 7.2-Kanal-AVENTAGE mit SURROUND:AI™, HDMI™ 7 Eingänge/3 Ausgänge, neueste QCS407.

  • Kraftvoller 7.2-Kanal-Surround-Sound mit Zone2
  • WLAN, Bluetooth®, AirPlay 2, Spotify Connect und MusicCast Multiroom Audio
  • SURROUND:AI optimiert den Surround-Effekt automatisch und in Echtzeit.
  • Dolby Atmos® und DTS:X® mit CINEMA DSP HD3
  • YPAO™-R.S.C. mit Mehrpunktmessung und Präzisions-EQ
  • HDMI™ 7 Eingänge/3 Ausgänge, 8K/60 Hz, 4K/120 Hz
  • Spezielle Gaming-Funktion (ALLM, VRR, QMS, QFT) per Firmware-Update
  • ESS SABRE ES9007S Premier Audio DAC für hohe Leistungsumwandlung
  • Sprachsteuerung mit Alexa und Google Assistant. * Verfügbarkeit variiert je nach Region

Highlight-Features RX-A6A:

Front des Yamaha RX-A6A AV-Receivers
Front des Yamaha RX-A6A AV-Receivers

A6A – 9.2-Kanal-AVENTAGE mit SURROUND:AI™, HDMI™ 7 Eingänge/3 Ausgänge, neueste QCS407.

  • Kraftvoller 9.2-Kanal-Surround Sound {mit 11.2-Kanal-Verarbeitung, 2-Kanal-XLR} mit Zone2/3/4
  • WLAN, Bluetooth®, AirPlay 2, Spotify Connect und MusicCast Multiroom Audio
  • AURO 3D über FW-Update
  • Dolby Atmos® und DTS:X® mit CINEMA DSP HD3
  • SURROUND:AI optimiert den Surround-Effekt automatisch und in Echtzeit.
  • HDMI™ 7 Eingänge/3 Ausgänge, 8K/60 Hz, 4K/120 Hz
  • Spezielle Gaming-Funktion (ALLM, VRR, QMS, QFT) per Firmware-Update
  • ESS SABRE ES9026PRO Ultra DAC plus ES9007S DAC für hohe Leistungsumwandlung
  • YPAO™-R.S.C. mit 3D, Mehrpunktmessung und Präzisions-EQ
  • Sprachsteuerung mit Alexa und Google Assistant. * Verfügbarkeit variiert je nach Region

Highlight-Features RX-A8A:

Front des Yamaha RX-A8A 11.2-Kanal-AV-Receiver + Einmessmikrofon + Fernbedienung

A8A – 11.2-Kanal-AVENTAGE in ultimativer Qualität, mit SURROUND:AI™, HDMI™ 7 Eingänge/3 Ausgänge, neueste QCS407.

  • Kraftvoller 11.2-Kanal-Surround-Sound mit Zone2/3/4
  • WLAN, Bluetooth®, AirPlay 2, Spotify Connect und MusicCast Multiroom Audio
  • AURO 3D über FW-Update
  • Dolby Atmos® und DTS:X® mit CINEMA DSP HD3
  • SURROUND:AI optimiert den Surround-Effekt automatisch und in Echtzeit.
  • HDMI™ 7 Eingänge/3 Ausgänge, 8K/60 Hz, 4K/120 Hz
  • Spezielle Gaming-Funktion (ALLM, VRR, QMS, QFT) per Firmware-Update
  • Dual ESS SABRE ES9026PRO Ultra DAC für die ultimative Leistungsumwandlung
  • YPAO™-R.S.C. mit 3D, Mehrpunktmessung und Präzisions-EQ
  • Sprachsteuerung mit Alexa und Google Assistant. * Verfügbarkeit variiert je nach Region

A24: Indie-Filmstudio könnte für 3 Mrd. US-Dollar an Apple gehen

Das Film- und Fernsehstudio A24 soll aktuell abwägen, einem Verkauf zuzustimmen. Für 3 Mrd. US-Dollar könnte beispielsweise Apple der neue Besitzer des Vertriebs werden.

Sollte euch A24 auf den ersten Blick nichts sagen: Das Studio steckt hinter Indie-Filmen wie „Der Leuchtturm“ mit Robert Pattinson und Willem Dafoe, „The Witch“ oder auch dem oscarprämierten „Moonlight“. Man hat sich da also eine lukrative Nische erarbeitet und veröffentlicht regelmäßig Filme mit einem kleineren Budget, die aber bei Kritikern in der Regel sehr gut ankommen und auch ihr Publikum erreichen.

Als potenzieller Kaufpreis für A24 stehen wohl 2,5 bis 3 Mrd. US-Dollar im Raum. Das wirkt zunächst eher aufgeblasen, doch das sagte man auch von dem Betrag, den Amazon für MGM hingeblättert hat – 8,5 Mrd. US-Dollar. So sind Streaming-Anbieter aktuell bereit hohe Preise zu zahlen, um sich mit exklusivem Content für die Zukunft zu wappnen. Denn da weht ein immer rauerer Wind, weil Studios wie Paramount, Universal und Disney ihre Filme nicht mehr so offen an Partner wie Netflix und Co. weiterreichen. Lieber stampfen sie eigene Streaming-Portale wie eben Paramount+, Peacock und Disney+ aus dem Boden.

Apple soll dabei an einer Übernahme Interesse angemeldet haben, denn man kooperiert ohnehin bereits mit A24. So reichte A24 beispielsweise Sofia Coppolas „On the Rocks“ mit Bill Murray und Rashida Jones exklusiv zu Apple TV+. Die Frage ist aber, ob eine Übernahme gutgehen würde: A24 hat sich eine feste Marke für eher schräge und spezielle Filme aufgebaut, abseits von typischen Blockbustern oder glattgebügelten Komödien und Dramen.

A24 soll bezüglich seiner Zukunftspläne noch unsicher sein

Die Verantwortlichen bei A24 sollen angeblich aber noch zögern. Für potenzielle Käufer wäre zudem weniger die bestehende Bibliothek von A24 interessant, die überschaubar ist und größtenteils durch Lizenzen an TV- und Streaming-Partner gebunden bleibt, sondern eben die Marke und die kreativen Talente, welche weitere hochkarätige Produktionen stemmen sollen. Es seien also eher die Talente von A24, welche eine Übernahme spannend machen.

Genau jene könnten aber eben nach einer Übernahme möglicherweise A24 verlassen, was die ganze Sache diffizil macht. Wir sind gespannt, wie die Lage sich da noch entwickelt. Das Studio selbst wollte die Gerüchte nicht kommentieren.

Amazon Music jetzt für die TVs von Vestel (JVC, Toshiba, etc.)

Der Hersteller Vestel stockt die TVs seiner diversen Marken (JVC, Toshiba und mehr) auf. Sie integrieren nun direkt die App für Amazon Music.

Vestel ist ein großer TV-Hersteller, der allerdings mehr im Hintergrund die Fäden zieht. Sollte euch der Name nichts sagen: Zu den Marken des türkischen Unternehmens zählen mittlerweile etwa Graetz, JVC, Telefunken und Toshiba. Die günstigen LCD-Modelle von Panasonic stammen ebenfalls von Vestel. Nun hat man eine gute Nachricht für Neu- und Bestandskunden. So erreicht die App für Amazon Music die Fernsehgeräte des Unternehmens.

Versorgt werden konkret alle ab 2018 gefertigten TVs des Herstellers. Das ist positiv zu sehen, man blickt also etwas weiter zurück. Allerdings ist das wohl vor allem Amazons Verdienst, welche ihre App für Amazon Music offenbar für eine recht breite Palette an Geräten optimiert haben. Amazon Music gewährt an den Smart TVs für Prime-Mitglieder kostenlosen Zugang zu zwei Millionen Songs und mehr als tausend Playlists und Sendern. Abonnenten von Amazon Music Unlimited, der Premiumversion des Angebots, können sogar auf mehr als 75 Millionen Lieder sowie tausende Playlists und Sender zugreifen.

Wir wundern uns immer über Musikstreaming-Apps für Fernsehgeräte, offenbar gibt es da aber einen größeren Nutzerkreis, als wir persönlich annehmen würden. Im Zuge der Ankunft der App für Amazon Music bewirbt Vestel da natürlich auch die Lautsprecherqualität seiner Fernseher, die in aktuellen Generationen teilweise sogar mit Unterstützung für Dolby Atmos daherkommen. Auch DTS Virtual:X ist bei einigen der Fernseher an Bord.

Amazon streckt die Fühler in viele Bereiche aus

Amazon will auf diese Weise natürlich die potenziellen Abonnenten für Amazon Music erhöhen. Auch für den Ruf eines Streaming-Dienstes, egal ob Musik oder Video, ist es wichtig, möglichst viele Geräte zu erreichen. Letzten Endes kann das Neu- und Bestandskunden am Ende freilich nur recht sein.

Dolby Atmos: Mittlerweile kein Qualitätsmerkmal mehr? (Update)

Dolby Atmos gilt aktuell als Qualitätsmerkmal im Audio-Bereich. Doch das wird zunehmend verwässert, denn mittlerweile werden selbst Low-End-TVs mit der Unterstützung des Tonformats beworben.

Update: Vestel und Dolby haben sich zur veröffentlichten Pressemitteilung geäußert. Es sei noch nicht von Vestel spezifiziert, bei welchen Produkten und Marken Dolby Atmos zum Einsatz kommt und somit sei die Annahme, dass jetzt auch Low-End-TVs auch mit Dolby Atmos 3D Sound aufwarten können nicht korrekt. Es stimmt laut Vestel, dass Dolby Atmos für bestimmte 4K Fernseher ausgerollt wird, jedoch betrifft dies nicht die günstigen Einstiegsgeräte. Das 3D-Sound-Feature würde bei Modellen mit schwacher Sound-Ausstattung auch wenig Sinn ergeben.

Originalbeitrag: Ohnehin ist es so eine Sache, wenn High-End-Fernseher damit werben, dass ihre Lautsprecher Dolby Atmos wiedergeben können. In der Tat gibt es mittlerweile Fernseher, die gute integrierte Speaker mitbringen. Allerdings steht die Qualität natürlich dennoch weit hinter dedizierten Anlagen mit AV-Receivern und Lautsprechersystemen oder Soundbars zurück.

Doch nun wirbt sogar mittlerweile Vestel, spezialisiert auf Einstiegs-Fernseher unter Marken wie Hitachi, Panasonic, Toshiba und Co. mit Dolby Atmos für seine TV-Lautsprecher. Allerdings ist anzumerken, dass die Dolby-Atmos-Unterstützung hier auch darauf verweist, dass die Fernsehgeräte das 3D-Tonformat verarbeiten können, um es an externe Wiedergabegeräte zu schleusen.

Dolby Atmos
Dolby Atmos ist mittlerweile quasi omnipräsent

Als 2017 die ersten TVs mit Dolby Atmos erschienen sind, war das Tonformat noch für Premium-Modelle reserviert. Nun lässt sich da nicht mehr wirklich eine Grenze ziehen, denn Vestel nutzt Dolby Atmos für seine diversen Marken, zu denen des Weiteren sogar auch Finlux, Grundig, JVC, Strong und Thomson zählen. Per se ist diese Demokratisierung aber natürlich zu begrüßen – nun gibt es quasi Dolby Atmos für alle.

Dolby Atmos ist nicht gleich Dolby Atmos

Dabei ist Dolby Atmos ohnehin ein vielschichtiges Thema: Etwa nutzen die Streaming-Anbieter wie Disney+, Amazon Prime Video und Netflix verlustbehaftetes Dolby Atmos, das auf Dolby Digital Plus basiert. Das verlustfreie Dolby Atmos, basierend auf Dolby TrueHD, gibt es in erster Linie über Ultra HD Blu-rays. Zudem gibt es noch virtuelle Varianten wie Dolby Atmos for Headphones.

Selbst Smartphones werden mittlerweile mit der Unterstützung von Dolby Atmos beworben, sodass die Frage bleibt, ob die Verbreitung des Formats mittlerweile den Status als Qualitätsmerkmal verwässert hat. Denn wir sind der Meinung: Wer wirklich „echten“ 3D-Sound mit Kanälen von oben genießen will, kommt um Deckenlautsprecher nicht drumherum.

Apple TV 4K: Telekom bietet Variante mit eigener Remote für MagentaTV an

Die Deutsche Telekom nutzt die Gunst der Stunde. Man bietet den Apple TV 4K (2021) mit einer eigenen Fernbedienung für MagentaTV an.

MagentaTV ist das Entertainment-Angebot des Telekommunikationsanbieters, das auch Nicht-Kunden der Deutschen Telekom offensteht – gegen einen Obolus natürlich. Nun hat man ein Bundle geschnürt, dass den Zugang zu MagentaTV mit einem Apple TV 4K (2021) verbindet. Auf dem Mediaplayer ist dann auch die App für MagentaTV ab Werk direkt vorinstalliert. Zudem legt die Telekom eine eigene Fernbedienung bei.

Das kann man kritisch sehen, denn gerade die neue Remote des Apple TV 4K (2021) ist sehr gelungen und ein Mehrwert gegenüber vorherigen Generationen. Buchbar ist das Paket ab dem 20. Juli 2021. MagentaTV Smart ist dann für Erstnutzer in den ersten 3 Monaten noch kostenlos. Danach kostet MagentaTV Smart 10 Euro im Monat bei einer Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten. Dabei ist der Apple TV 4K (2021) mit 32 GByte Speicherplatz mit von der Partie. Da zahlt ihr entweder einmalig 199 Euro drauf oder 10 Euro pro Monat.

Die spezielle Apple-TV-4K-Remote der Telekom.
Die spezielle Apple-TV-4K-Remote der Telekom.

Zudem wird für die Nutzung von MagentaTV und Apple TV 4K freilich eine Internetverbindung vorausgesetzt, sonst passiert da wenig. Wermutstropfen: Wie auch beim MagentaTV Stick erhaltet ihr das mobile Senderangebot. Das heißt, es fehlen die Regionalsender und auch die UHD-Sender. Das ist sehr ärgerlich. Bei der MagentaTV Box und dem Media Receiver 401 erhaltet ihr ja auch UHD-Programme, Regionalsender und das IPTV-Angebot.

MagentaTV am Apple TV 4K: Erweiterung des Angebots geplant

Später soll immerhin für lineares Fernsehen (MagentaTV – Fernsehen) noch die Unterstützung für 4K, HDR und Dolby Vision folgen. Diese Pläne will man aber erst nach 2021 umsetzen. MagentaTV – On Demand (Megathek, Videoload, Mediathek von ProSieben und Sat.1) soll im Herbst um 4K / UHD, HDR und Dolby Vision aufgestockt werden.

„Sky Sport Ticket“ wird eingestellt – nur noch Supersport Ticket für 29.99 €

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Das günstige „Sky Sport Ticket“ für 9.99 Euro im Monat wird wohl bald aus dem Angebot des Pay-TV und Streaminganbieters verschwinden. Danach ist nur noch das Supersport-Ticket für 29.99 Euro (monatlich) verfügbar.

Die Vermarktung des „Sky Sport Ticket“ wird wohl bald eingestellt. Angeblich soll bereit am 19. Juli 2021 das monatlich kündbare Sport-Paket für 9.99 Euro nicht mehr gebucht werden können. Sollte dies wirklich der Fall sein, steht Kunden, die kein festes Sky Abonnement wünschen, bald nur noch das „Sky Supersport Ticket“ für 29.99 Euro im Monat  (oder im Vorteilsangebot im Jahresabo für 19.99 Euro in den ersten 12 Monaten) zur Verfügung. Parallel dazu wird es weiterhin die Tickets für „Entertainment & Cinema“ sowie „Entertainment“ geben.

„Sport Lockangebot“ fällt weg

Die Sky Sport Tickets im Vergleich
Die Sky Sport Tickets im Vergleich

Womöglich war es nur eine Frage der Zeit, bis Sky das „Lockangebot“ Sky Sport Ticket einstellt. Mit dem Monatsbeitrag von 9.99 Euro kann man sich nämlich keine Einzelspiele der ersten und zweiten Fußball-Bundesliga in voller Länge und auch keine Formel 1, Formel 2, Formel 3 und Porsche Supercup ansehen. Die Konferenzen sowie die Spiele des DFB-Pokals und der Premiere League waren dagegen enthalten. Also eher ein Paket um mit dem beliebtesten Sport der Deutschen auf dem Laufenden zu bleiben.

Sky wird sich von diesem Schritt auch erhoffen, dass noch mehr Nutzer das Supersport-Ticket buchen ggf. sogar das Jahres-Vorteilsangebot für 19.99 Euro monatlich (ab dem 13. Monat 29.99 Euro) nutzen. Damit würden sich die Lizenzkosten für die Wettbewerbe sicherlich besser kompensieren lassen.

Die Kosten für die Übertragungsrechte nationaler und internationaler Fußball-Ligen sind nämlich in den letzten Jahren „explodiert“. Grund hierfür ist, dass es mehr Bieter gibt, die die Preise für die Verwertungspakete nach oben treiben. Früher hatte Sky gefühlt alleine auf die Lizenzen geboten. Mit DAZN, Amazon Prime Video, MagentaTV usw. sind jetzt „neue“, finanzstarke Mitbieter aufgetaucht. Zudem möchte die UEFA z.B. nicht die alleinigen Rechte an einen Partner übertragen, sondern bietet verschiedene Verwertungs-Pakete an, um mehr Geld zu machen. Selbst wenn Sky genug Geld zur Verfügung hätte, eine Fragmentierung bei der Übertragung beliebter Fußball-Events wird es weiterhin geben.

Nokia Satellite Receiver 7000 will HDTV-Zugang für 39,90 Euro bieten

StreamView hat sich im TV-Markt die Rechte an der Marke Nokia gesichert. So veröffentlicht man da nun auch einen neuen Receiver für den Satellitenempfang: den Nokia Satellite Receiver 7000.

Man bewirbt diese Lösung vor allem für Kunden, die noch einen älteren Fernseher ohne Tuner für den HD-Satellitenempfang besitzen. Denn dann kann der Nokia Satellite Receiver 7000 jene SD-TV-Geräte auf den aktuellen HDTV-Standard aufrüsten. 4K-Enthusiasten gertaen da also wohl eher ins Kichern, nehmen wir an. Ergänzt wird der Satellite Receiver durch die bereits verfügbare Version des Nokia DVB Terrestrial Receivers.

Der neue Nokia Satellite Receiver 7000 ist ab heute in Europa zu haben. Mit 39,90 Euro fällt der Verkaufspreis überschaubar aus. Im Falle einer DVB-S/S2-Abschaltung sei der neue Nokia-DVB-Receiver eine Alternative zum Kauf eines neuen Fernsehers. Er ermögliche Zugriff auf alle frei empfangbaren nationalen Sender und bringe Live-TV Programme in High Definition oder Standard Definition auf den Fernseher.

Der Lieferumfang des Nokia Satellite Receiver 7000.
Der Lieferumfang des Nokia Satellite Receiver 7000.

Der Receiver wird an den Fernseher und die Satellitenantenne angeschlossen, dann ein vorkonfigurierter Satellit, Astra oder Eutelsat Hotbird ausgewählt, dem eingebauten Installationsassistenten gefolgt und Filme, Serien und Sportsendungen aus dem nationalen TV-Programm sollten direkt laufen. Auch bietet der Receiver die Möglichkeit personalisierte Listen zu erstellen und Kanäle in Favoritenlisten nach Genre, Familienmitglied oder anderen Vorlieben zu sortieren.

Nokia Satellite Receiver 700 unterstützt auch H.265

Der Receiver ist auch zu H.265 kompatibel und unterstützt den DVB-S/S2-Empfang. Er arbeitet für den Ton mit Dolby Digital Plus. Das Bild verarbeitet er in bis zu 720p / 1080i. Es lassen sich auch via USB 2.0 exterene Geräte anschließen, um von ihnen Daten abzurufen. Für weitere Konnektivität sorgen ein HDMI-, ein AV-Ausgang und ein S/PDIF Koaxialanschluss.

Im Handel kostet der Nokia Satellite Receiver 7000 nur 39,90 Euro.
Im Handel kostet der Nokia Satellite Receiver 7000 nur 39,90 Euro.

Der Nokia Satellite Receiver 7000 ist europaweit online unter nokia.streamview.com zu einem unverbindlichen Verkaufspreis von 39,90 EURO (inkl. MwSt.) erhältlich. Zudem wird das Produkt auch bei ausgewählten Fachhändlern sowie bei weiteren Online-Portalen wie Amazon.de erhältlich sein.

OLED gesünder als LCD? Laut Studie besserer Schlaf und Gewichtsabnahme

Die OLED-TV-Technologie soll gegenüber LCD gesundheitliche Vorteile mit sich bringen. Laut einer japanischen Studie schlafen Besitzer eines OLED TVs angeblich besser und nehmen sogar mehr Gewicht ab.

Gesünder leben mit OLED? Das die selbstleuchtenden, organischen LED-Displays einen geringeren Blaulicht-Anteil besitzen und dadurch schonender für die Augen sind, wussten wir bereits. Aber, dass die Technologie auch noch anderen gesundheitliche Vorteile mit sich bringen soll, war uns nicht bekannt. In der Studie verglichen Forscher der Universität Tsukuba die Auswirkungen von OLED- und herkömmlicher LED-Beleuchtung auf die physikalischen Prozesse, die im menschlichen Körper während des Schlafens ablaufen. Es wurde festgestellt, dass Probanden, die der OLED-Beleuchtung ausgesetzt waren, weniger  Auswirkungen auf ihre „Schlafarchitektur“ hatten.

Studie deckt sich mit Ergebnissen aus der Blaulicht-Forschung

Die Studie spiegelt im Grunde das wider, was Wissenschaftler bereits aus früheren Studien über blaues Licht wissen. Blaues Licht ist dafür bekannt, die Freisetzung von Melatonin zu unterdrücken, was manchen Menschen das Einschlafen erschweren und sie auch daran hindern kann, einen Tiefschlafzustand zu erreichen, der für eine angemessene Erholung erforderlich ist. Ein Fernseher im Schlafzimmer oder das Browsen im Smartphone vor dem Schlafengehen ist also nicht zu empfehlen.

Besserer Schlaf und Gewichtsverlust durch OLED

Laut Studie sollte wenn dann ein OLED-TV im Schlafzimmer stehen - im Idealfall überhaupt kein TV
Laut Studie sollte wenn dann ein OLED-TV im Schlafzimmer stehen – im Idealfall überhaupt kein TV

Die Studie untersuchte jedoch nicht nur die Schlafqualität, sondern auch, wie sich die verschiedenen Lichtformen auf den Stoffwechsel des Menschen im Schlaf auswirken. Der Stoffwechsel ist der Prozess im menschlichen Körper, bei dem Nahrung in Energie umgewandelt wird. Es wurde festgestellt, dass die Körperkerntemperatur und der Energieverbrauch der meisten Menschen „nach der OLED-Exposition signifikant abgenommen haben“, mehr als bei denen, die LCD-Leuchten ausgesetzt waren. Das entsprach einem erholsameren Schlaf für diejenigen, die OLED ausgesetzt waren. Außerdem wurde die Fettoxidation durch OLED weniger beeinflusst als durch LED.

„Die Aussetzung des Lichts in der Nacht hängt mit der Fettoxidation und der Körpertemperatur während des Schlafs zusammen“, schreibt Professor Tokuyama in seiner Studie. „Es liegt somit nahe, dass bestimmte Arten von Lichtexposition die Gewichtszunahme zusammen mit anderen physiologischen Veränderungen beeinflussen können.“

LCD TVs emittieren mehr Blaulicht

Für die High-End-Modellreihen der NEO QLED TVs gibt es eine professionelle Bildkalibrierung ab Werk!
QLED TVs wie die neuen NEO QLED von Samsung emittieren wohl mehr blaues Licht im Vergleich zu den OLED-Konkurrenzgeräten

In anderen Worten: Wer vor dem Schlafengehen in einen OLED-Fernseher schaut, der wird womöglich mit einer besseren Nachtruhe und höheren Gewichtsverlust belohnt als jemand, der dem Licht eines LCD-Fernsehers abgesetzt ist. Displays, die weniger blaues Licht emittieren, könnten für das allgemeine Wohlbefinden der Menschen wichtig sein, insbesondere wenn sie dazu neigen, lange vor dem Fernseher, Tablet, Monitor oder Smartphone zu sitzen.

Gesünder dürfte es jedoch sein, wenn man die Nutzung von Displays – egal ob OLED oder LCD – grundsätzlich einschränkt oder ggf. komplett aus bestimmten Tagesabschnitten verbannt. Die Display-Abstinenz am Morgen (Stichwort: sich nicht zur Ablenkung erziehen lassen) und vor dem Schlafengehen dürfte in manchen Fällen wahre, gesundheitliche Wunder wirken. Wir sind gespannt wie lange es dauern wird, bis LG Display, die derzeit das Monopol auf den OLED-Markt besitzen, diese Erkenntnisse für ihr Marketing nutzen.

Portables Kino: TCL Nxtwear G Brille simuliert 140 Zoll-Leinwand

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TCL stellt mit seiner Nxtwear G Brille eine kompakte Lösung für ein persönliches Kinoerlebnis vor. Egal, ob Zuhause, im Zug oder im Flugzeug – mit dieser Lösung hat man sein 140 Zoll Heimkino immer dabei!

Ok, das Konzept der personalisierten Heimkino-Brillen ist nicht neu. Viele große Unternehmen haben sich bereits daran versucht, unter anderem auch Sony und Panasonic – meist kombiniert mit einem VR-Ansatz (Virtual Reality). Theoretische eine gute Idee. Doch wie so oft hapert es an der Ausführung und nach einiger Zeit werden wieder die klassischen „Kanäle“ genutzt, um Inhalte wiederzugeben. Es gibt einfach Probleme, die das Heimkino-Brillen-Konzept mit sich bringt. Die TCLs Nxtwear G möchte genau bei diesen Schwachstellen ansetzen und könnte sich dadurch als bisher beste Lösung für „Portables Kino“ präsentieren.

TCL Nxtwear G mit 1080p 60Hz OLED-Displays

Dank transparenten 1080p OLED-Displays kann man weiterhin mit der Außenwelt interagieren
Dank transparenten 1080p OLED-Displays kann man weiterhin mit der Außenwelt interagieren

In der Brille sind zwei 1080p-Sony-Micro-OLED-Displays mit 60Hz verbaut, die eine 140 Zoll Leinwand in rund 4 Meter Entfernung simulieren (im virtuellen Raum). Stereo-Lautsprecher sowie Positionierungshardware sind ebenfalls verbaut. Die Brille an sich wiegt damit gerade einmal 100 Gramm, dazu kommen noch mal rund 30 Gramm für das USB-C-Kabel hinzu, welches eine stabile Verbindung der Brille zum PC, Laptop, Tablet oder Smartphone gewährleistet. Die Brille wird zudem über USB-C mit Strom versorgt. Im Grunde genommen, handelt es sich also um ein Plug & Play-USB-C-Display mit Lautsprechern.

140 Zoll Heimkino auf der Nase

Andere Lösungen schotten das Blickfeld des Nutzers meist komplett ab, um dem Träger das Gefühl zu geben, sich in einem verdunkelten Kino aufzuhalten. Das empfanden viele als unangenehm. Das Full-HD OLED-Display der TCL Nxtwear G ist nicht blickdicht, sondern leicht transparent. So kann man die Umgebung weiterhin wahrnehmen, um so z.B. mit Personen zu interagieren. Auch die Seiten der Brille sind offen ohne „Scheuklappen“, wie sie bei anderen Lösungen zum Einsatz kommen.

Gut aber noch lange nicht perfekt

Der Lieferumfang der TCL Nxtwear G Heimkino-Brille
Der Lieferumfang der TCL Nxtwear G Heimkino-Brille

In einem Feldtest von engadget.com zeigte sich der Reviewer positiv überrascht von der TCL Nxtwear G Cinema-Brille. Die Hardware ist noch nicht perfekt und die Detaildarstellung ist nicht on point, aber der Tester konnte sich sehr gut vorstellen, Filme und Serien über die Brille wiederzugeben. Auch die Arbeit mit der Brille, z.B. um sensible Dokumente zu bearbeiten, die niemand einsehen darf, wäre möglich. Die Stereo-Lautsprecher verrichten ihren Dienst, jedoch können diese die unmittelbaren Sitznachbarn stören. In diesem Fall empfehlen sich zusätzliche Kopfhörer. Auch die Lösung mit den austauschbaren Nasenflügeln ist wohl noch nicht ganz gelungen.

Die TCL Nxtwear G wird in Australien für 899 $AUS, umgerechnet 700 $US oder 590 Euro angeboten. Hier zahlt man sicherlich auch für den Gadget-Faktor. Ob und wann die Brille in Europa, respektive Deutschland, in den Handel gelangt, ist noch nicht bekannt. Womöglich testet TCL sein Produkt erst einmal auf dem australischen Kontinent.

Was denkt ihr über das Konzept „Personal Cinema Glasses“? Könntet ihr euch vorstellen mit der Brille Serien, Filme und Games z.B. auf einem längeren Flug wiederzugeben? Oder bleibt ihr lieber beim in der Rückenlehne integrierten LCD-Screen oder eurem Smartphone/Tablet?