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PlayStation VR: Sony stellt nächste Generation für die PS5 vor

Sony hat heute mal so eben eine Bombe platzen lassen: Es wurde eine neue PlayStation VR für die PS5 angekündigt.

Gerüchte um einen Nachfolger für die PlayStation VR hatte es schon weit vor Erscheinen der Sony PlayStation 5 gegeben. Zuletzt sah es aber nicht danach aus, als ob die Japaner sich da noch einen Ruck geben würden. Immerhin ist das VR-Headset aus der PS4-Ära aber auch an der PS5 nutzbar – jedoch nur für Spiele, die via Abwärtskompatibilität laufen. Nun ist klar: Es wird eine PlayStation VR 2 geben.

Noch keinen offiziellen Namen für „PSVR2“

Die nächste Generation trägt noch keinen offiziellen Namen, könnte am Ende also auch anders betitelt werden. Klar ist, dass sie leider wieder kabelgebunden operieren wird. Immerhin wird es nur ein einziges Kabel vom Headset zur Konsole geben, wie Sony verrät. Außerdem habe man die VR-Brille an allen Punkten technisch verbessert. Das betreffe sowohl das Tracking, die Auflösung als auch das Blickfeld. Ebenfalls wurde heute ein neuer Controller für die kommende PS VR angekündigt.

Playstation VR
Die erste Playstation VR

Damit wird man sich also von dem PlayStation Move als Eingabegerät verabschieden. Laut Sony übernehme der neue VR-Controller auch einige Aspekte des DualSense. Da ging man jedoch noch nicht weiter in die Details. Sony verspricht einen Fokus auf die Ergonomie. Allerdings bremsen die Japaner direkt diejenigen, welche auf eine baldige Veröffentlichung gehofft hatten. So werde die nächste PlayStation VR nicht vor 2022 erscheinen.

PlayStation VR 2: Die Entwicklung läuft noch

Entsprechend zeigte Sony uns leider auch noch keine Bilder seines kommenden VR-Headsets. So sei man noch mit der Entwicklung beschäftigt. Partner würden ebenfalls bereits an Games werkeln. Vor allem auf den zuletzt genannten Punkt muss man gespannt bleiben. So gab es leider für die erste PS VR nur wenige brauchbare Spiele. Das Gros der Veröffentlichungen entsprach eher mal mehr und mal weniger gelungenen Minispielchen. Da sollte also für das Nachfolgemodell hoffentlich ein breiteres Angebot folgen.

Twitch erreicht Fernseher von Toshiba, Hitachi, JVC, Telefunken und Techwood

Twitch steht bald an deutlich mehr smarten Fernsehgeräten zur Verfügung. So gibt es eine neue Partnerschaft mit dem Multibrand-Hersteller Vestel.

Vestel ist ein türkisches Unternehmen, dass im Stillen hinter mehreren Marken steckt, die in Europa vertrieben werden. Beispielsweise hält Vestel im TV-Markt in Europa die Rechte an Marken wie Toshiba, Hitachi, JVC, Telefunken und Techwood. Und all diese Marken bzw. deren Fernsehgeräte erhalten dann nun auch die App für den Livestreaming-Anbieter Twitch.

Twitch jetzt auch für „Zombie-Marken“

Über die App für Twitch wird es an den Vestel-Fernsehgeräten, die seit Juni 2018 produziert werden, möglich sein, Twitch-Kanäle und Livestreams abzurufen sowie natürlich auf der Plattform gezielt nach Inhalten zu suchen. Einige TV-Modelle von Vestels Marken binden dafür sogar eine eigene Twitch-Taste auf der Fernbedienung ein. Die App-Navigation erfolge laut dem Hersteller über die Pfeiltasten der Fernbedienung. So lassen sich dann auch alle relevanten Inhalte finden. Wer bereits ein Twitch-Konto im Gebrauch hat, kann sich ohne Umschweife über die TV-App anmelden, um die  Live-Übertragungen der eigenen Lieblingsstreamer abzurufen.

Der türkische TV-Hersteller ist da weniger im hochpreisigen Segment unterwegs und bietet unter den genannten Marken vielmehr vorwiegend Einstiegs-Fernseher an. Wer ein entsprechendes Modell besitzt, wird es aber sicherlich begrüßen, dass nun die App für Twitch direkt am Fernsehgerät nutzbar ist. Auch an anderen Modellen von Herstellern wie LG, Samsung (Die Twitch-App wurde wohl aus dem Smart Hub von Samsung entfernt) und Co. steht Twitch ja bereits zur Verfügung und gewinnt vor allem bei jüngeren Zielgruppen an Beliebtheit.

Twitch fokussiert sich auf Gaming-Livestreams

Auch wenn es bei Twitch eine recht große Bandbreite an Livestreams gibt, macht Gaming wohl immer noch den Löwenanteil aus. Es sind dort aber auch Podcasts und andere Streams zu Veranstaltungen zu finden. Manchmal gibt es auch zeitlich beschränkte Channels, die TV-Inhalte ausstrahlen.

Stadia: Sammelklage will Google für die 4K-Mogelpackung zur Verantwortung ziehen

Google bewarb sein Cloud-Gaming-Angebot Stadia vollmundig mit 4K-Auflösung und 60 fps. Doch in der Regel werden die Spiele nur hochskaliert. Eine Sammelklage will Google die Schummelei nicht durchgehen lassen.

Als Google Stadia das erste Mal vorgestellt wurde, schmiss Google mit Selbstlob um sich: 4K bei 60 fps und mehr Leistung als die kombinierte Power der damals aktuellen PS4 Pro und Xbox One X wollte man bieten. Rasch kristallisierte sich heraus, dass Google den Mund viel zu voll genommen hatte. Das Cloud-Gaming-Angebot ließ zum Start (und bis heute) viele der anfangs vorgestellten Funktionen vermissen. Außerdem entpuppte sich 4K leider als Mogelpackung: Das Gros der Spiele lief in niedrigeren Auflösungen als etwa an der Xbox One X – teilweise sogar mit schlechteren Grafikeinstellungen. Selbst ein Vorzeigetitel, der intensiv von Google beworben war, nämlich „Doom Eternal“, erreichte kein natives 4K.

Sammelklage wegen 4K-Lüge

Einige Gamer, die ihre Hoffnungen in Google Stadia gesetzt hatten, wollen all die Schlappen nicht auf sich sitzen lassen. So wurde in den USA eine Sammelklage gegen Google ins Leben gerufen. Sie wirft Google vor die Qualität des Streaming bei Google Stadia bewusst überzogen beworben zu haben.

Stadia hat eine errechnete Grafikpower von 10.7 teraflops und ist damit theoretisch stärker als die PS4 Pro und Xbox One X zusammen.
Stadia wurde mit 10,7 Teraflops beworben – Gamer sind davon nicht überzeugt

Demnach sei es eine Werbelüge gewesen, dass Stadia die kombinierte Leistung der PS4 Pro und Xbox One X mitbringe. Google habe die Verbraucher in die Irre geführt, um Abonnenten zu ködern. So wirft die Sammelklage Google vor in allen 50 US-Bundesstaaten Gesetze zum Verbraucherschutz gebrochen zu haben. Deswegen solle Google nun Entschädigungen an aktuelle und bisherige Abonnenten von Stadia zahlen. Außerdem fordere man, dass Google zu jedem Spiel, das bei Stadia verkauft werde, die Framerate und die tatsächliche Auflösung angebe.

Sammelklage könnte bei Erfolg auch Auswirkungen auf Microsoft und Sony haben

Sollte die Sammelklage Erfolg haben, könnten auch andere Hersteller betroffen sein. Denn auch Microsoft und Sony geben in ihren Stores nicht an, mit welchen Auflösungen und Framerates die zu kaufenden Spiele laufen. Wir nehmen aber nicht an, dass die Sammelklage in diesem Punkt Erfolg haben dürfte. Wie es wiederum um Googles Vermarktung von Google Stadia bestellt ist, also ob tatsächlich Kunden bewusst in die Irre geführt worden sind, müssen die Gerichte entscheiden.

Sky Q greift mit Sky Originals in 4K mit HDR an

Sky will für seine Originals in die Offensive gehen. Ab sofort stehe zahlreiche Titel in 4K mit HDR zum Abruf bereit.

Sky hatte da ja lange Zeit den technischen Stand der Dinge komplett verschlafen: Erst im August 2020 rüstete man endlich HDR für Sky Q nach. Das Sky Ticket wiederum ist immer noch technisch veraltet und erntet dafür regelmäßig nicht nur bei uns in den Kommentaren Kritik. Insofern ist das Eigenlob von Sky im Zuge dieser Ankündigung wenig angebracht und etwas mehr Bescheidenheit stünde dem Pay-TV-Anbieter gut – schließlich gibt es weiterhin immensen Nachholbedarf.

Skys Streaming-Service kann ohne Originals nicht überleben

Doch Ehre, wem Ehre gebührt: Viele Sky Originals sind künftig mit Sky Q auch in UHD und HDR auf Abruf verfügbar. Gleich zum Start zählen laut Sky dazu: „Das Boot“, „Hausen“, „Gangs of London“, „Tin Star“, „Riviera“, „Britannia“, „Catherine the Great“, „A Discovery of Witches“, „Patrick Melrose“, „Temple“, „Der Pass“, „8 Tage“ und „Save Me“. Zudem baut man sein Angebot an Inhalten mit Dolby Atmos aus und kommt damit im Jahr 2021 an.

"Wonder Woman 1984" startet bereits am 18.02.201 bei Sky!
„Wonder Woman 1984“ startete bereits am 18.02.201 bei Sky!

Als Beispiel nennt man „Wonder Woman 1984“, der bei Sky Q mit Dolby Atmos und in UHD zur Verfügung steht – sowohl im Originalton als auch in der deutschen Synchronisation. Das Portfolio solle laut Sky wachsen. Man wolle in Zukunft viele weitere Filme, Serien, Dokumentationen und Livesport-Ereignisse in UHD mit HDR zeigen. Geplant sei etwa, künftig neben Fußball zusätzlich Formel-1-Rennen und weitere große Sportevents in HDR zu übertragen.

Dolby Atmos: Hier wird nachgerüstet

Was Dolby Atmos betrifft, so sind fortan auch „Der Pass“, „8 Tage“ und „Hausen erstmals via Sky Q mit Dolby Atmos verfügbar. Über das Sky Ticket funktioniert das leider weiterhin nicht. Um die Sky-Inhalte in UHD und HDR bzw. mit Dolby Atmos zu sehen, benötigen Kunden einen UHD- und HDR-tauglichen Fernseher, einen Sky-Q-Receiver, sowie das jeweils passende Sky-Programmpaket (Bundesliga, Sport, Cinema, Entertainment), plus die zubuchbare UHD-Option. Für Dolby Atmos müssen natürlich Atmos-fähige Devices wie Soundbars, Lautsprechersets, Smart TVs oder AV-Receiver mit dem Sky Q Receiver verbunden sein.

2012 auf 4K UHD Blu-ray im Test: Tondowngrade und 2K-Auflösung

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Inhalt (50%)

„Ich mach’s kaputt“ – den Schlachtruf von Disneys Animationsheld Randale Ralph hat der Latzhosenträger aus dem 8-Bit-Arcade-Spiel eigentlich gar nicht selbst erfunden, sondern beim Stuttgarter Roland Emmerich geklaut. Denn wo der erfolgreichste deutsche Export-Regisseur in den USA hinlangt, wächst in der Regel kein Gras mehr: 1996 macht er in Independence Day nicht nur das Kapitol kaputt. Zwei Jahre später zertrampelt seine Großechse in Godzilla halb New York und 2004 lässt er die Erde in The Day After Tomorrow gleich komplett erfrieren.

Fünf Jahre später war es Emmerich aber immer noch nicht genug und er nahm sich vor, unseren Planeten noch ein zweites Mal untergehen zu lassen. Mit Erfolg – sowohl im monetären als auch im fiktiven Sinne. Fiktiv ließ er gleich mehrere Naturgewalten auf die Erde los, um seine Vision vom finalen Ende der Welt zu inszenieren. Von Tsunamis über Erdbeben bis hin zu Vulkanausbrüchen reicht die Palette, mit der der Regisseur die Menschen auf unserem Planeten heimsuchte. Monetär sorgte ein weltweites Einspiel von knapp 800 Mio. Dollar für volle Kassen bei Columbia Pictures. Es lohnt sich also zweifelsohne, etwas so richtig „kaputt zu machen“ – jedenfalls im emmerich’schen Sinne.

Beide Schauspieler hat man schon besser agieren sehen

Ob es sich künstlerisch gelohnt hat, darf indes etwas bezweifelt werden. 2012 bietet zweifelsohne großes Kino und epische Zerstörung. „Die Mutter aller Katastrophenfilme“ nannte Emmerich sein Werk 2009 in einem Interview mit der Zeitschrift Merian. Das ist in puncto Kaputtmachen sicherlich keine Untertreibung. Und sicher kann man sagen, dass ein solcher Film auf Charakterentwicklung verzichten kann. Am Ende geht’s aber eben auch darum, dass man mit den bedrohten Figuren mitfiebern kann. Dass Spannung auch deshalb erzeugt wird, weil die Hauptcharaktere ein ums andere Mal dem Tod entrinnen. Und hier muss man auch so ehrlich sein dürfen, zu sagen, dass Emmerich noch nie ein guter Schauspiel-Regisseur gewesen ist.

Nicht selten waren seine Besetzungen fragwürdig (Maria Pitillo in Godzilla) oder lieferten eigentlich verdiente und beliebte Darsteller in seinen Filmen schwache bis ganz schlechte Leistungen ab (Bill Pullman in ID4). In 2012 ist’s von beidem etwas. Ganz unglücklich gecastet wirkt Oliver Platt als Stabschef und weit unter seinem eigentlichen Niveau agiert John Cusack als Jackson Curtis. Cusack, eigentlich perfekt besetzt als „einfacher Jedermann“ fühlt sich in seiner Rolle sichtbar unwohl und nicht wirklich Zuhause. Und dann ist da auch noch Woody Harrelson. Bitte nicht falsch verstehen, er gehört zu meinen Top-10-Favoriten, was Schauspielkunst und Leinwandpräsenz angeht. Aber als Verschwörungstheoretiker mit dickem Flanellhemd, Gebetsmütze und Zottelmähne ist nicht nur seine Figur an Albernheit kaum zu übertreffen, er spielt leider auch noch unterirdisch. Und als wäre das noch nicht genug, muss man ihn nach 60 Minuten auch noch völlig unpassend mit Maurer-Dekolleté ertragen. Kombiniert mit einem wirklich hanebüchenen Drehbuch und einer Vielzahl an absurden Zufällen, ist 2012 eigentlich ein sündhaft teurer Trashfilm.

Im Supermarkt wird es brenzlig

Aber eben auch einer, der über weite Strecken Spaß macht. Denn bei aller Kritik an Drehbuch, Dialogen und Schauspielführung – die Trickeffekte waren seinerzeit (größtenteils) wirklich erste Sahne. Sieht man von ein paar unglücklichen VFX ab, ist die Welt im Film noch nie so beeindruckend untergegangen. Emmerich reicht es nicht, ein bisschen Wasser in Büroräume schwappen zu lassen. Er lässt Flugzeugträger ins Weiße Haus krachen, zerstört die berühmtesten Wahrzeichen, schickt gigantische Flutwellen auf die großen Städte und bricht die Erde auseinander als wäre sie ein Butterkeks. Die Schauwerte sind immens hoch und das Spektakel drückt einen (einmal angefangen) immer wieder in den Sessel.

Wenn, ja WENN man sich auch noch freimacht von esoterischem Quark und religiösen Querverweisen. Da wird für die Rettung der Menschheit nicht nur eine Arche gebaut – nein, da heißt der Sohn des Protagonisten auch noch Noah! Subtil ist anders, Herr Emmerich. Und das ist auch kein Zaunpfahl mehr, sondern ein ganzer Bretterverschlag, mit dem hier gewunken wird. Dass man ganz offensichtlich den Maya-Kalender (bzw. das Ende des 13. Baktuns ihres Langzeitkalenders) auch noch missverstehen will (der in der wissenschaftlichen Lesart eben nicht von einem Weltuntergang im Dezember 2012 spricht), passt zur schlampigen Art des Drehbuchs. Die heutigen Maya im Yucatan jedenfalls wollten im Jahre 2012 vom angeblichen Weltuntergang nichts wissen. Am Ende übrigens belohnt Emmerich die sozial und finanziell besser gestellten Menschen. Jene, die sich ein Ticket für das rettende Boot leisten können. Man könnte ihm unterstellen, dass er damit ein wenig Sozialkritik äußert. Könnte. Aber selbst das will ihm so richtig nicht gelingen.

Angebot

Bildqualität (70%)

2012 stammt aus dem Jahr 2009, einer Zeit, in der Digitalkameras zwar mehr und mehr für Filme genutzt, aber noch nicht flächendeckend auf hohem Niveau waren. Emmerich drehte hauptsächlich mit der Panavision Genesis in 1080p. Die 4K-UHD ist also in jedem Fall ein Upscale, da die Original-Auflösung bereits nur in 1920 x 1080 vorlag. Ausgehend von einem 2K-DI wurde also hochskaliert. Und das sieht man dann auch. Beziehungsweise, man sieht es nicht. Denn einen Auflösungsvorsprung gegenüber der Blu-ray gibt es schlicht nicht. Da der Film durchweg relativ soft wirkt, sollte man seinen Anspruch an einen superscharfen Transfer etwas dämpfen. Wenn man hin und wieder meint, es sei etwas knackiger wirkt das eher wie leichtes Edge Enhancement – also einer kleinen Nachschärfung.

Hinzu kommt, dass zwar viele visuelle Effekte heute immer noch recht beeindruckend sind, manche aber auch arg artifiziell und gamelike aussehen. Ganz schlimm sind beispielsweise Szenen, in denen die von Cusack gefahrene Stretch-Limousine von oben gefilmt wird, während die Straße überall aufbricht (ab 45’55). Ebenfalls wirken einige Einstellungen bisweilen rauschgefiltert und führen damit zu leicht wachsigen Gesichtern. Nicht wirklich überzeugend ist bisweilen zudem das Encoding, das rund um bewegliche Objekte vor dunklen Hintergründen deutliche Artefakte rund um Figuren zaubert, die da so nicht hingehören. Außerdem ist auch die UHD-BD nicht vor Banding-Problemen gefeit (Taschenlampen unter Wasser Kapitel 15, Oberfläche der Sonne vor den Eruptionen zu Beginn).

Die UHD-Blu-ray kann in Sachen Auflösung die Blu-ray systembedingt nicht übertreffen

Was die erstaunlich hohe maximale Lichtstärke angeht, mit der 2012 gemastert scheint, so bezieht sich die Angabe ganz offensichtlich ausschließlich auf sehr helle Lichtquellen in dunklen Szenen. So sind beispielsweise Laternen während der Vogelperspektiven auf nächtliches Stadtgeschehen oder auch Reflexionen in Augen bei dunkler Umgebung sehr prägnant. Das war’s in Summe aber auch schon, denn das Bild ist grundsätzlich (noch) sehr viel dunkler abgestimmt als das der Blu-ray schon. Leider bisweilen so dunkel, dass Details auf Anzügen (bspw. auf Ejiofors Jacke im Oval Office) schon mal (noch) stärker versumpfen (18’31).

Im Prinzip hangelt sich der Film immer wieder entlang einer schmalen Grenze zum Black Crush. Allerdings ist das Muster auf Ejiofors weißem Hemd in der gleichen Szene dafür besser durchzeichnet. Was also im Schwarz eher Probleme macht, sorgt im Weiß für mehr Abbildung von Struktur. Leider ist HDR im Weiß, bzw. auf hellen Flächen auch nicht immer souverän. So sehen die Wolken bei 55’27 arg flach aus und helle Oberflächen auf VFX-Shots überstrahlen schon mal. Wirklich besser sind eigentlich nur die wesentlich kräftigeren Orangetöne während der zahlreichen Explosionen und Feuersbrünste – das dann aber sehr beeindruckend viel besser. Denn wo die BD fast nur Gelbnuancen darstellt, fetzen Sonneneruptionen und Feuerkugeln nach dem Vulkanausbruch in sattem Orange auf die Netzhaut.

Angebot

Tonqualität (85%)

Gab es für Elysium von Sony zuletzt noch Lob, weil man dessen deutsche Tonspur nicht (wie beim Anbieter ansonsten typisch) down-, sondern sogar von 5,1 auf 7.1-DTS-HD-MA upgradete, geht es bei 2012 leider wieder den bekannten Weg. Anstelle der DTS-HD-Master-Spur der alten Blu-ray kommt hier leider erneut nur eine auf 0.6 Mbps mickrig runterkomprimierte Dolby-Digital-Fassung. Umso erstaunlicher, dass sie in den relevanten Actionszenen richtig Gas geben kann. Nehmen wir exemplarisch wieder die Explosion des Vulkans, ist der Kickbass kurz vor dem Sweep bei 59’54 etwas weniger fett und der Sweep wirkt ein bisschen dezenter gegenüber ihrem unkomprimierten Blu-ray-Pendant.

Allerdings: Die deutsche Dolby-Digital-Fassung der UHD-BD klingt immer noch besser und dynamischer als das DTS-HD-Master des O-Tons auf der Blu-ray – und das verdient immerhin ein bisschen Anerkennung. Von allen DD-Spuren, die in den letzten Jahren auf UHD-Blu-ray gebrannt wurden, gehört diese wirklich zu den besten. Die Kritik bleibt dennoch bestehen: Wenn eine unkomprimierte Fassung in DTS-HD-Master vorliegt, sollte diese mindestens genutzt werden, wenn man schon keine neue Atmos-Spur fürs Deutsche mixt. Selbst wenn auch bei 2012 zahlreiche Audiospuren auf der 4K-Scheibe Platz nehmen mussten, ist nach Auslesen der Größe der Disk noch reichlich Platz übrig, die unkomprimierte dt. Fassung zu integrieren – zumal die erneute Integration der englischen DTS-HD-MA-Fassung völlig unnötig gewesen ist. Deshalb: Eine wirklich sehr gute Dolby-Digital-Spur, aber eben „nur“ eine Dolby-Digital-Spur!

Die wuchtigen Actionszenen werden über die Dolby Digital Fassung etwas schwächer wiedergegeben als bei der alten Blu-ray
Hören wir uns die englische Atmos-Version an, so liefert diese endlich das ab, was die damalige (und auch hier zusätzlich integrierte) englische DTS-HD-Master-Version nicht schaffte: Tiefbass und Dynamik. Gegenüber der hervorragenden deutschen DTS-HD-Master-Spur der Blu-ray ist sie noch eine Spur heftiger, wenn’s um die entsprechenden Actionszenen geht und wirkt bereits auf der regulären Ebene noch etwas luftiger und freier aufspielend. Wenn wir uns die Höhen-Ebene anhören und zum Gesamtgeschehen hinzu addieren, so nutzt diese direkt zu Beginn bereits den Score, um diesen sehr intensiv mitspielen zu lassen. Auch die Sonneneruptionen branden bereits auf die Heights und auch das Gewitter und die Regenatmosphäre nach zwei Minuten bleiben dort oben.
Nach neun Minuten knattern dann zwei Hubschrauber äußerst voluminös über die Deckenspeaker, während der Score dort eigentlich fast dauerhaft präsent bleibt und die Räumlichkeit über die gesamte Laufzeit hinweg unterstützt. Wenn’s nach zwölf Minuten erstmals erdbebenmäßig scheppert, wird auch das mit über die Heights geschickt und das Garagentor schwingt ebenfalls hörbar nach oben. Wunderbar auch das Signalhorn des Ozeanriesen sowie das Quietschen, sobald sich dieser zur Seite neigt. Man muss schon die Minuten suchen, in denen mal nichts auf den 3D-Speakern los ist. Schön, dass auch Naturgeräusche und leisere Sounds integriert wurden – wie beispielsweise das sehr präsente Vogelzwitschern nach 21’30. Wenn nach 36’20 dann der Supermarkt auseinanderbricht, passiert praktisch dasselbe mit dem Heimkino, so vehement scheppert’s von oben und von allen Seiten.
Der englische Atmos-Sound ist phänomenal
Nach 44’55 setzt es dann einen der vielleicht vehementesten 3D-Sounds seit es das Format gibt. Während das Haus in seinen Grundfesten erschüttert wird und in sich zusammen fällt, rumpelt, kracht und knirscht es von überall. Man könnte hier noch unzählige weitere Szenen aufzählen, denn 2012 ist voll mit Referenz-Momenten in Sachen 3D-Sound. Nur hin und wieder hat man es übertrieben, wenn bspw. Helikopter von OBEN zu sehen sind, deren Rotoren aber auf die Heights gelegt wurden. Das ist dann nicht mehr wirklich realistisch (macht aber natürlich trotzdem Spaß). Spaß macht auch, dass selbst die feineren Sounds sehr räumlich auf die Heights gelegt wurden – beispielsweise das Bröckeln des Deckenputzes von der Sixtinischen Kapelle nach 90’40. Klasse sind auch die zahlreichen Lautsprecher-Durchsagen, die vor allem in Richtung Finale in den Hallen der Archen zu hören sind. Insgesamt, wie erwähnt, eine der bis dato aktivsten Atmos-Tonspuren überhaupt.
  • Deutsch: DTS HD-Master (85%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (95%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (90%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Englisch: Dolby Atmos (95%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Bonus (40%)

Vom reichhaltigen Bonusmaterial der Blu-ray von 2012 ist nichts mehr übrig geblieben. Dafür gibt’s ein „neues“ Feature, das auf den Namen „2012 Apokalypse“ hört und im Februar 2012 vom produzierenden Discovery Channel ausgestrahlt wurde. Die Doku geht der Frage nach, was wirklich dran ist, an den Weltuntergangsszenarien, die für das betreffende Jahr vorausgesagt wurden. Man geht auch noch deutlich intensiver auf die verschiedenen Interpretationen des langen Maya Kalenders ein – deutsche Untertitel lassen sich hier einblenden.

Gesamtbewertung 2012  (68%)

2012 befreit sich von der halbwegs vorhandenen Tiefe der Figuren in The Day After Tomorrow, deren Schicksale noch zu Herz gingen. Dafür lässt Emmerich die Welt noch viel spektakulärer untergehen als jeder andere Regisseur vor ihm. Ganz klar: Da bleibt auch einfach keine Zeit für emotionale Bindungen zu Figuren oder bewegende Schicksale. Zwischen zerberstenden Staatsgebäuden, absaufenden Sehenswürdigkeiten und auseinanderreißenden tektonischen Platten ist einfach kein Platz für Gefühlsduselei. Das kann man sich angucken und genießen, wenn man das Hirn aber mal so richtig an der Kasse abgibt und zweieinhalb Stunden das Heimkino einreißen möchte.

Und das gelingt überraschenderweise sogar mit der deutschen Dolby-Digital-Spur recht gut. Denn die klingt nur unwesentlich schwächer als ihr DTS-HD-MA-Pendant der alten BD – und immer noch besser als die schwachbrüstige DTS-HD-MA-Spur des O-Tons. Der wiederum liegt nun zusätzlich in Dolby Atmos vor und gehört in allen Lagen zu den aktivsten 3D-Tonspuren der letzten Monate. Für O-Ton-Fans lohnt sich die UHD-BD also – wenngleich das visuelle Upgrade aufgrund der 2K-Basis nicht viel an Zugewinn ermöglicht und die Scheibe ein paar Probleme mit überaggressivem HDR auf hellen sowie tendenziell absaufenden Bereichen auf dunklen Oberflächen hat.

Angebot

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 11. Februar 2021 Review am: 21. Februar 2021
Erscheinungsjahr Film: 2009 Laufzeit: 158 Minuten
Filmstudio: Sony Pictures FSK: ab 12 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat:
2.39:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch Dolby Digital 5.1
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10 Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D Testgerät Player: Panasonic UB9004

2012 Trailer:

Samsung SuperDeals: Gratis Smartphones & bis zu 250 Euro Cashback beim TV- und Soundbar-Kauf

Samsung startet erneut seine SuperDeals. Somit erhaltet ihr beim Kauf eines TVs oder einer Soundbar je nach Modell einen nachträglichen Cashback-Rabatt oder ein kostenloses Smartphone.

HIER GEHT ES ZUR SUPERDEALS AKTION!

Die Aktion startet bereits heute und erstreckt sich bis 14. März 2021. Obacht: Es nehmen ausschließlich Fernsehgeräte und Soundbars teil, die einen deutschen Modellcode aufweisen! Die SuperDeals greifen sowohl in Samsungs eigenem Online Shop als auch bei teilnehmenden Händlern. Beim Kauf von Aktions-TVs und Soundbars erhaltet ihr je nach Modell bis zu 250 Euro Cashback oder aber ein kostenloses Smartphone als Bonus. Je nach gekauftem Fernseher ist das entweder ein Samsung Galaxy A71 bzw. A51 oder ein Samsung Galaxy S10 Lite.

Wir empfehlen vor allem die High-End-Varianten der Q95T (mit One Connect Box) oder Q90T-Serie. Diese liefern im Vergleich zum Vorjahr jetzt keine großen Quantensprünge, mit den Preisvorteilen bzw. den kostenlosen Zugaben lohnen sich die Geräte dann aber doch weitaus mehr. Man sollte auch die „The Frame“ Lifestyle-TVs ins Auge fassen. Diese bieten durch ihren angepassten Art-Modus doch einen visuellen Vorteil gegenüber einem normalen, ausgeschalteten TV. Ansonsten könnt ihr euch innerhalb der Aktion fast duch alle Serien, außer die Highlight 8K-Modelle „sparen“.

Cashback oder Smartphone geschenkt!

Es nehmen neben diversen 4K- und 8K-QLED-Modellen auch die Lifestyle-Serien The Sero, The Serif und The Frame teil. Zu beachten ist natürlich, dass sich die Aktion nur dann lohnt, wenn ihr ohnehin an einem der Geräte Interesse hattet und sie zu einem guten Kurs im Handel findet. Da lohnt es sich also, die Preise weiterhin zu vergleichen.

Alle weiteren Informationen findet ihr direkt bei Samsung auf der SuperDeals-Website. Nach dem Kauf der teilnehmenden Geräte habt ihr bis 28. März 2021 Zeit, um euch online mit der Rechnung zu registrieren. Ihr erhaltet den Cashback dann nachträglich per Überweisung bzw. das Smartphone per Post innerhalb von 45 Tagen.

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Samsung SuperDeals: Teilnehmende Aktions-Modelle

QLED TV Q700T mit Gratis-Smartphone

GQ65Q700TATXZG 65 – Galaxy A71 SM-A715FZKUDBT 128 GB Prism Crush Black
GQ55Q700TATXZG 55 – Galaxy A71 SM-A715FZKUDBT 128 GB Prism Crush Black

QLED TV Q95T mit Gratis-Smartphone

  • GQ65Q95TGTXZG 65 – Galaxy A71 SM-A715FZKUDBT 128 GB Prism Crush Black
  • GQ55Q95TGTXZG 55 – Galaxy A51 SM-A515FZKVEUB 128 GB Prism Crush Black

QLED TV Q90T mit Gratis-Smartphone

  • GQ65Q90TGTXZG 65 – Galaxy A71 SM-A715FZKUDBT 128 GB Prism Crush Black
  • GQ55Q90TGTXZG 55 – Galaxy A51 SM-A515FZKVEUB 128 GB Prism Crush Black

QLED TV Q87T mit Gratis-Smartphone

  • GQ75Q87TGTXZG 75 – Galaxy S10 Lite SM-G770FZKDDBT 128 GB Prism Black
  • GQ65Q87TGTXZG 65 – Galaxy A51 SM-A515FZKVEUB 128 GB Prism Crush Black
  • GQ55Q87TGTXZG 55 – Galaxy A51 SM-A515FZKVEUB 128 GB Prism Crush Black
  • GQ49Q87TGTXZG 49 – Galaxy A51 SM-A515FZKVEUB 128 GB Prism Crush Black

QLED TV Q85T mit Gratis-Smartphone

  • GQ75Q85TGTXZG 75 – Galaxy S10 Lite SM-G770FZKDDBT 128 GB Prism Black
  • GQ65Q85TGTXZG 65 – Galaxy A51 SM-A515FZKVEUB 128 GB Prism Crush Black
  • GQ55Q85TGTXZG 55 – Galaxy A51 SM-A515FZKVEUB 128 GB Prism Crush Black
  • GQ49Q85TGTXZG 49 – Galaxy A51 SM-A515FZKVEUB 128 GB Prism Crush Black

QLED TV Q84T mit Gratis-Smartphone

  • GQ75Q84TGTXZG 75 – Galaxy S10 Lite SM-G770FZKDDBT 128 GB Prism Black
  • GQ65Q84TGTXZG 65 – Galaxy A51 SM-A515FZKVEUB 128 GB Prism Crush Black
  • GQ55Q84TGTXZG 55 – Galaxy A51 SM-A515FZKVEUB 128 GB Prism Crush Black
  • GQ49Q84TGTXZG 49 – Galaxy A51 SM-A515FZKVEUB 128 GB Prism Crush Black

QLED TV Q80T mit Cashback

  • GQ75Q80TGTXZG 75 – 250 €
  • GQ65Q80TGTXZG 65 – 150 €
  • GQ55Q80TGTXZG 55 – 100 €
  • GQ49Q80TGTXZG 49 – 75 €

QLED TV Q77T mit Cashback

  • GQ75Q77TGTXZG 75 – 175 €

QLED TV Q75T mit Cashback

  • GQ75Q75TGTXZG 75 – 175 €

QLED TV Q70T mit Cashback

  • GQ75Q70TGTXZG 75 – 175 €

QLED TV Q67T mit Gratis-Smartphone

  • GQ75Q67TGUXZG 75 – Galaxy A51 SM-A515FZKVEUB 128 GB Prism Crush Black

QLED TV Q65T mit Gratis-Smartphone

  • GQ75Q65TGUXZG 75 A+ – Galaxy A51 SM-A515FZKVEUB 128 GB Prism Crush Black

QLED TV Q64T mit Gratis-Smartphone

  • GQ75Q64TGUXZG 75 – Galaxy A51 SM-A515FZKVEUB 128 GB Prism Crush Black

QLED TV Q60T mit Cashback

  • GQ85Q60TGUXZG 85 – 200 €
  • GQ75Q60TGUXZG 75 – 150 €

The Sero mit Cashback

  • GQ43LS05TAUXZG 43 – 100 €

The Frame mit Gratis-Smartphones bzw. Cashback

  • GQ65LS03TAUXZG 65 – Galaxy A51 SM-A515FZKVEUB 128 GB Prism Crush Black
  • GQ55LS03TAUXZG 55 – Galaxy A51 SM-A515FZKVEUB 128 GB Prism Crush Black
  • GQ50LS03TAUXZG 50 – 75 €
  • GQ43LS03TAUXZG 43 –  50 €

The Serif und Gratis-Smartphones bzw. Cashback

  • GQ55LS01TAUXZG 55 – Galaxy A51 SM-A515FZKVEUB 128 GB Prism Crush Black
  • GQ55LS01TBUXZG 55 – Galaxy A51 SM-A515FZKVEUB 128 GB Prism Crush Black
  • GQ49LS01TAUXZG 49 – 75 €
  • GQ49LS01TBUXZG 49 – 75 €
  • GQ43LS01TBUXZG 43 – 50 €
  • GQ43LS01TAUXZG 43 – 50 €Aktions-Soundbars und Cashback-Angaben
  • Q-Soundbar HW-Q950T/ZG – 100 €
  • Q-Soundbar HW-Q900T/ZG – 80 €
  • Q-Soundbar HW-Q800T/ZG – 60 €
  • Q-Soundbar HW-Q70T/ZG – 50 €
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DualSense: Drift-Problem des PS5-Controllers kann jeden treffen

Der Controller der PlayStation 5 leidet bei einigen Gamern bereits unter einem Defekt. Allerdings ist das Problem leider umfangreicher, als man zunächst annehmen sollte.

Wer eine Nintendo Switch besitzt, kennt das Drift-Problem eventuell: Denn die Joy-Con der Konsole sind geradezu berüchtigt dafür geworden. Auch der DualShock 4 der PlayStation 4, der Switch Pro Controller und die Pads der Xbox One, inklusive des Elite-Modells, sind anfällig für Controller Drift. Der Defekt äußert sich dadurch, dass die Analogsticks Eingaben ausführen, ohne dass der Spieler aktiv wäre. Ursachen kann es mehrere geben. Dazu zählen Schmutz im Gehäuse und Verschleiß des Materials.

Drift Problem – Wenn sich der Controller selbständig macht

Wir hatten auch schon über das Drift-Problem des DualSense berichtet. Nun haben die Kollegen sich einmal das Innere des Controllers der PlayStation 5 genauer angeschaut, um der Sache auf den Grund zu gehen. Es lässt sich alles auf eine Komponente zurückführen: Das Standard-Bauteil für die Sticks aller genannten Controller stammt vom Zulieferer Alps. Im Übrigen dürften da auch die Pads der Xbox Series X|S leider inbegriffen sein, denn sie setzen ebenfalls auf Sticks dieses Unternehmens.

Laut iFixit sei der Austausch der Sticks beim DualSense allerdings besonders umständlich, weil das Joystick-Modul an sechzehn Stellen verlötet sei. Bei den Joy-Con etwa müsse man nur eine Schraube entfernen, was den Austausch im Vergleich erleichtere. Ein Problem sind die integrierten Potentiometer. Alps weist ihnen eine Lebensdauer von rund 2.000.000 Zyklen zu, was jeweils eine Umdrehung des Sticks entspricht. Was sich viel anhört, ist beim Zocken wenig. Beispielsweise komme man bereits bei etwa einer Minute Zocken eines First-Person-Shooters im Durchschnitt auf rund 100 Zyklen pro Minute.

Verschleiß der PS5 Dualsense Controllers ist garantiert

Das eröffnet die Frage, warum Sony und Co. keine anderen Bauteile mit längeren Lebensdauern verwenden? Da spielt in erster Linie der Kostenfaktor eine Rolle. Zu beachten ist jedoch, dass die oben genannte Lebensdauer freilich eine Schätzung des Zulieferers bleibt. Heißt, dass die Sticks deutlich früher den Geist aufgeben aber auch wesentlich länger halten können.

Verschleiß ist bei Controllern ein enormes Problem
Verschleiß ist bei Controllern ein enormes Problem

Probleme sind durch die Abnutzung der Materialien aber langfristig im Grunde unausweichlich. Auch die im Inneren verbaute Feder ist da ein Kandidat: Sie führt den Stick im Grunde immer wieder zur neutralen Position in der Mitte. Mit der Zeit kann sich diese Position aber durch den Verschleiß der Fehler verlagern. Was könnten die Hersteller nun besser machen?

Laut iFixit wäre es möglich mit anderen Bauteilen zu arbeiten. Sega etwa setzte für die Pads der Dreamcast anno dazumal Magneten ein, die weniger anfällig für Verschleiß seien und sich zudem leichter austauschen ließen. Für die Pads des Nintendo 64 verbaute Nintendo damals optische Sensoren. Ob es da aber ein Einlenken geben wird oder man lieber defekte Eingabegeräte in Kauf nimmt, steht in den Sternen.

82 Zoll 4K TV für nur für 1.099 Euro: Medion Life X17882 ab 4. März 2021 bei Aldi Nord

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Ab dem 4. März 2021 gibt es bei Aldi Nord den Medion Life X17882 für 1.099 Euro. Dabei handelt es sich um einen 4K-TV mit satten 82 Zoll Diagonale.

Ihr könnt es euch jedoch denken: Der Preis in Kombination mit der Größe bedingt Abstriche bei der Bildqualität. So erreicht der Fernseher gerade einmal eine Helligkeit von 350 cd/m² (typ.). Das ist für eine brauchbare HDR-Darstellung natürlich viel zu gering. Medions LCD-Modell kommt mit einer vorinstallierten App für Netflix daher und bietet drei Ports für HDMI 2.0, drei USB-Anschlüsse und auch einen HD Triple Tuner. Dieser empfängt digitales Fernsehen in HD-Qualität via Kabel, Satellit und terrestrisch via DVB-T2 HD, ohne dass weitere Receiver nötig sind. Über ein CI+-Modul und eine Smart Card bietet die CI+-Schnittstelle Zugang zu verschlüsselten Programmen.

Man sollte auch davon ausgehen, dass Medion für den Life X17882 nur eine einfache Edge-LED-Hintergrundbeleuchtung einspannt. Wer Interesse an dem Medion Life X17882 hat, kann diesen TV ab dem 4. März 2021 für 1.099 Euro bei Aldi Nord erwerben. Dank des Services Aldi liefert, ist die kostenlose Lieferung bereits im Preis enthalten.

Medion Life X17882: Leider ist die Helligkeit nur moderat.
Medion Life X17882: Leider ist die Helligkeit nur moderat.

Sollte euch dieser Fernseher ungewöhnlich bekannt vorkommen: Aldi Süd nimmt diesen Boliden etwas früher ins Angebot: Ab dem 25. Februar 2021 könnt ihr den Medion Life X17882 dort erwerben.

Technische Ausstattung und Daten des Medion Life X17882:

Den Medion Life X17882 erhaltet ihr ab dem 25. Februar 2021 bei Aldi Süd
Den Medion Life X17882 erhaltet ihr ab dem 25. Februar 2021 bei Aldi Süd

– 207,1 cm (82“) LCD-TV mit Ultra HD Auflösung und LED-Backlight-Technologie

– HD Triple Tuner (DVB-T2 HD, DVB-C, DVB-S2)

– HDR (High Dynamic Range) mit erhöhtem Dynamikumfang

– Integrierter Internetbrowser

– Integriertes WLAN

– CI+-Schnittstelle

– Integriertes Medienportal

– Netflix App zum Streamen von Filmen und Serien direkt auf dem Smart-TV

– HbbTV

– Wireless Display

– 3 HDMI-Eingänge mit HDCP 2.2-Entschlüsselung

– Integrierter Mediaplayer

– EPG (Elektronischer Programmführer)

– Programmsperre mittels Passwort

– Kindersicherung

– Sleeptimer

– Wandmontage dank VESA-Standard (Lochabstand 600 x 300 mm)

– Statischer Kontrast von 5.000:1 (typ.)

– Physikalische Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixel

– Seitenverhältnis 16:9

– Helligkeit 350 cd/m² (typ.)

– Integrierte Stereo-Lautsprecherboxen (2 x 8 W RMS)

– Kompatibel mit MPEG2 und MPEG4 (H.264)

– DVB-S2/DVB-T2 HD mit HEVC (H.265) Unterstützung

– 7.000 Programmspeicherplätze

– 1 x Antenne, 1 x Satellit, 3 x USB, 1 x LAN RJ-45, 3 x HDMI 2.0 mit HDCP 2.2-Entschlüsselung, 1 x VGA (15 Pin D-Sub), AV In (Adapter 3,5 mm Klinke auf Cinch), Kopfhöreranschluss (3,5 mm Klinke), Digital Audio Out (SPDIF) (optisch), YPbPr In (YUV) (Adapter 3,5 mm Klinke auf Cinch)

– Lieferumfang: Smart-TV, Standfüße inkl. Schrauben, Fernbedienung inkl. Batterien, YUV-Adapter, Bedienungsanleitung, Garantiekarte

– Abmessungen (B x H x T) / Gewicht: ca. 183,2 x 106,5 x 8,5 cm / ca. 38,5 kg (ohne Füße) / ca. 183,2 x 112,5 x 38 cm / 39,7 kg (mit Füßen)

– Preis: 1.099 Euro

Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K Pro: Neue Kamera mit HDR-Fähigkeiten

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Blackmagic Design hat die Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K Pro vorgestellt. Zu einem Preis von 2.499 US-Dollar vor Steuern visiert man (semi-)professionelle Videomacher an.

Es handelt sich hier um eine digitale Videokamera mit einem Super-35-Sensor, der 12,99 x 23,10 mm misst und eine Auflösung von 6.144 x 3.456 Bildpunkten erreicht. An der Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K Pro lassen sich EF-Objektive nutzen. Integriert ist auch ein schwenkbarer LC-Touchscreen, der die Kontrolle von HDR-Aufnahmen ermöglicht. So erreicht das Display mit 5 Zoll Diagonale und 1080p-Auflösung Helligkeiten von bis zu 1.500 Nits.

Blackmagic Pocket Cinema: Integrierte ND-Filter und höhere Akkulaufzeit

Es sind bereits ND-Filter in die Kamera integriert und Blackmagic verspricht für die Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K Pro höhere Akkulaufzeiten als bei Vorgängermodellen. So steckt im Inneren nun ein Akku von Sony (NP F570). Speichermedien lassen sich in jeweils einem SD UHS-II- bzw. CFast-2.0-Slot unterbringen. Außerdem sind zwei XLR-Eingänge für z. B. Mikrofone vorhanden. Per zweimal 3,5-mm-Audio lassen sich zudem ebenfalls ein Mikrofon sowie ein Headset anschließen.

Die Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K Pro kostet 2.499 US-Dollar
Die Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K Pro kostet 2.499 US-Dollar

Abseits des Akkubetriebs ist auch der Anschluss an ein Netzteil möglich. Wird die Kamera per Netzstrom betrieben, lädt sich parallel der Akku auf. Da ein Port für USB-Typ-C vorhanden ist, kann sogar unterwegs via Powerbank geladen werden. Zusätzlich zur Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K Pro für 2.499 US-Dollar (ohne Steuern) bietet der Hersteller auch noch einen Viewfinder für 500 und einen Zusatzgriff für 150 US-Dollar an.

Die Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K Pro ist ab sofort erhältlich

Laut dem Hersteller komme die gleiche Gen 5 Color Science für die Farben zum Einsatz, wie schon in der URSA Mini Pro 12K. Die Pocket Cinema kommt auf 13 Stops für den Dynamikumfang und erreicht einen dual-nativen ISO von 25.600. Videos lassen sich mit voller Auflösung mit 60 fps aufnehmen und in geringeren Auflösungen mit 120 fps. Käufer der Kamera erhalten auch eine Vollversion von DaVinci Resolve.

Der Screen der Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K Pro unterstützt HDR
Der Screen der Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K Pro unterstützt HDR

Die Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K Pro nimmt Videos mit 10-bit in 4K im Format Apple ProRes auf, kann aber auch in 12-bit in bis zu 6K im Format Blackmagic RAW. Man arbeitet mit einer 12-bit-Gamma-Kurve. Weitere Eckdaten laut Hersteller:

Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K Pro Features

  • Designed from carbon fiber polycarbonate composite.
  • 6144 x 3456 sensor with 13 stops and dual native ISO up to 25,600.
  • Compatible with a wide range of popular EF lenses.
  • Built in motorized 2, 4 and 6 stop ND filters.
  • Up to 25,600 ISO for incredible low light performance.
  • Standard open file formats compatible with popular software.
  • Adjustable, HDR 1500 nit LCD screen.
  • Includes Blackmagic Generation 5 Color Science.
  • Optional Blackmagic Pocket Cinema Camera Pro EVF.
  • Professional mini XLR inputs with 48 volt phantom power.
  • Larger NP-F570 battery, optional Blackmagic Pocket Camera Battery Pro Grip.
  • Includes full DaVinci Resolve Studio for post production.

RTL tauft sein Streaming-Angebot TVNow zu RTL+ um

Die RTL Gruppe will das hauseigene Streaming-Portal TVNow zu RTL+ umtaufen. Ob mit der neuen Bezeichnung weitere Veränderungen einhergehen sollen, ist noch offen.

RTL+ weckt da vielleicht bei manchem Erinnerungen, denn das war in den 1980er-Jahren einmal der Name des Hauptsenders. Entsprechend unterhält die Mediengruppe RTL Deutschland auch noch einen Retro-Sender unter dieser Bezeichnung. Da ist nun wahrscheinlich, dass eine Umbenennung anstehen dürfte, um mit RTL+ und RTL plus nicht zu viel Verwechslungsgefahr zu bieten.

Anderer Name – gleiche Qualität

Die Initiative soll intern unter dem Projektnamen „RTL United“ laufen. Ironisch ist daran, dass das Angebot TVNow ehemals unter dem Namen RTLNow lief. Im Grunde geht man also nun eigentlich einen Schritt zurück, indem man RTL als Markennamen wieder mehr in den Fokus rückt. Es soll aber noch eine Weile dauern, bis die Umbenennung greife: Innerhalb des zweiten Halbjahrs 2021 soll die Umstellung erfolgen.

Hier geht es zur Paket- und Preisübersicht von RTL+

Zudem soll generell die Markenwelt des Unternehmens neu aufgestellt werden. Was genau da aber in Sachen Branding passieren soll, ist noch nicht ganz klar. Es soll um eine Vereinheitlichung gehen, die für Kunden und Partner mehr Übersicht schaffe. Ein Fokus auf die Kernmarke RTL solle dabei auch eine bessere Position gegenüber der Konkurrenz schaffen, zu der mittlerweile nicht nur andere TV-Sender, sondern auch Streaming-Anbieter wie Amazon, Disney und Netflix zählen.

RTL: Einheitliches Erscheinungsbild angestrebt

RTL will dabei wohl auch den Wildwuchs an unterschiedlichen Logos und Schriftzügen beseitigen. Die Mediengruppe RTL Deutschland will dabei in Zukunft dann als RTL Deutschland auftreten. Marken wie Vox oder ntv sollen jedoch in ihrem bisherigen Auftritt und Profil bestehen bleiben. Die Marke TVNow wurde dabei 2018 im Übrigen auch gewählt, weil man hoffte mit anderen TV-Sendern ein gemeinsames Portal aufzubauen. Doch da kam man nicht auf einen Nenner und so ist TVNow ein RTL-Portal geblieben. Dem trägt man auch durch die neue Bezeichnung als RTL+ Rechnung.