Die PlayStation 5 ist ausverkauft. In Japan sollte es am letzten Freitag aber eine Verkaufsaktion bei einem Händler geben. Wegen Tumulten musste die ganze Sache jedoch rasch abgeblasen werden.
Man stelle sich vor: Die ausverkaufte PS5 wäre plötzlich wieder bei einem Händler zu haben – im stationären Verkauf. Würdet ihr trotz der Corona-Krise zu einem Markt pilgern? In Tokyo ergab sich genau dieses Szenario am letzten Freitag im Megastore Yodobashi Camera in Tokyos bekanntem Shopping-Areal Akihabara. So war das Besondere, dass für diesen Sale keine spezielle, schwarze Kreditkarte des Händlers notwendig gewesen ist. Jeder sollte eine Chance auf eine Sony PlayStation 5 erhalten.
300 nummerierte Tickets, die zum Kauf einer PS5 berechtigen sollten, hatte ein Mitarbeiter dafür für die Kunden parat. Der Andrang war allerdings so immens und die Ungeduld der Interessenten so enorm, dass die Polizei gerufen werden musste. Die Sicherheit der potenziellen Kunden und der Mitarbeiter war gefährdet.
Das Ende vom Lied war also, dass die ganze Aktion abgebrochen werden musste. Eine riskante Idee von Yodobashi Camera? Das kann man wohl so sagen. Was würde wohl in Deutschland geschehen, würde ein Supermarkt in Berlin, Hamburg, München oder einer anderen großen Stadt ein ähnliches Experiment starten? Besonders brisant wird die Aktion, bedenkt man, dass die Infektionszahlen mit COVID-19 in Tokyo die Höchsten von ganz Japan sind.
PlayStation 5: Lieferengpässe sollen bis zur zweiten Jahreshälfte 2021 andauern
Kürzlich hatte die AMD-Chefin Lisa Su gegenüber Investoren und Analysten bestätigt, dass man damit rechne, bis zur zweiten Jahreshälfte nicht ausreichend Chips für die Nachfrage nach sowohl den PS5 und Xbox Series X|S liefern zu können. Microsofts Phil Spencer, der Kopf der Xbox-Sparte bei Microsoft, hatte deswegen schon klargestellt, dass die Lieferengpässe der Next-Gen-Konsole noch einige Monate andauern werden.
Auch die Sony PlayStation 5 wird voraussichtlich erst ab Sommer 2021 besser verfügbar sein. Wer also bisher keine der Plattformen ergattern konnte und keine Wucherpreise bei Auktionshäusern zahlen möchte, wird sich in Geduld üben müssen.
Physische Medien sind auf dem absteigenden Ast: Das zeigen auch die aktuellen Informationen zu den Verkaufszahlen aus dem Jahr 2020. So hat die Digital Entertainment Group (DEG) ihre offiziellen Statistiken herausgegeben.
Wir hatten ja schon darüber berichtet, dass die Corona-Krise im letzten Jahr zwar den Streaming-Boom intensivierte, die Menschen ihre Unterhaltung im Heimkino aber trotz Lockdown immer weniger bei physischen Datenträgern suchten. Das bestätigen nun auch die offiziellen Zahlen der DEG. Einschränken muss man jedoch, dass sich diese nur auf die USA beziehen. Es liegt jedoch die Vermutung nahe, dass weltweit ein ähnlicher Trend bestehen dürfte.
Demnach sind die Ausgaben für physische Medien, bei DEG „Sell-Through“ betitelt, 2020 in den USA um 25,6 % gesunken, wenn man mit 2019 vergleicht. Seit 2011 sinken die Verkaufszahlen von DVDs, Blu-rays und Ultra HD Blu-rays dabei zusammengenommen kontinuierlich. Man kann also realistisch gesehen nur sagen, dass der Markt für Filme und Serien auf physischen Medien schrumpft.
„Der Herr der Ringe“ konnte die Disc-Verkaufszahlen 2020 ankurbeln
Allerdings hätte es 2020 noch schlimmer kommen können: Denn für viele Menschen hab es auch deutlich weniger interessante Titel als in den Vorjahren, die man hätte auf Disc erwerben können. Beispielsweise erschien 2020 kein einziger Marvel-Film im Kino. Die Pandemie führte zu Verschiebungen und einem Mangel an hochkarätigen Blockbustern. Dafür gab es 2020 aber viele Katalogitel, die Aufmerksamkeit erregten – etwa die Veröffentlichung von „Herr der Ringe“ auf UHD Blu-ray.
Kunden geben mehr Geld für Streaming und On-Demand-Inhalte aus
Wo die US-Kunden das Interesse an optischen Datenträgern verlieren, gaben sie deutlich mehr Geld für Streaming-Dienste und On-Demand-Inhalte aus. Da gab es gegenüber 2019 bei VOD- und PVOD- sowie Download-Inhalten ein Plus von 32,58 %. Es kristallisiert sich heraus, dass auf lange Sicht der Markt für Discs stets weniger Umsätze generieren wird, als der Markt für rein digitalen Vertrieb. Vor allem PVOD-Inhalte sieht die Industrie dabei als wachsendes Segment – da kann man etwa „Trolls: World Tour“ als Beispiel aus dem letzten Jahr hernehmen.
Aber nicht nur Disc-Liebhaber müssen auch auf Veränderungen einstellen, auch die Zukunft des Kinos ändert sich. Analysten nehmen an, dass Kinos in Zukunft eher mit anderen „Erfahrungen“ wie der Bowlingbahn konkurrieren werden, als mit PVOD-Inhalten. Kinos werden sich also mehr auf die Erfahrungen um Filme drumherum fokussieren müssen.
Amazon liefert euch zum Wochenende eine kleine Film-Auswahl zum Vorzugspreis von 99 Cent. Prime Mitglieder dürfen sich Titel wie „Meisterdetektiv Pikachu“, „Unhinged – Außer Kontrolle“ oder „Der Junge muss an die frische Luft“ in HD und 4K leihen.
Ohne Prime-Mitgliedschaft zahlt ihr leider den regulären Preis. Über das Jahr gerechnet lohnt sich ein Prime-Abo durchaus, sollte man zusätzlich zu den digitalen Käufen auch noch physische Produkte einkaufen (Schneller, günstiger Versand von von Amazon bewirtschafteten Artikeln). Zurück zu den Deals auf Amazon Prime Video. Insgesamt 23 Filme stehen zur günstigen Leihe bereit, leider sind nur „Unhinged – Außer Kontrolle„ und „The King of Staten Island„ in 4K Auflösung mit HDR (High Dynamic Range) verfügbar. Der Rerst „erstrahlt“ in regulärer HD-Qualität. Bitte achtet darauf, die richtige Version der Filme auszuwählen. In der Auflistung wird nämlich zwischen HD und 4K-Variante unterschieden.
Von Bruce Willis bis Daniel Radcliffe
Auch wenn die anderen Filme „nur“ in HD vorliegen, sind diese zum Teil zumindest inhaltlich wertvoll – liegt natürlich im Auge des Betrachters. Neben den bereits erwähnten Titel gibt es Filme, von denen viele vielleicht noch gar nichts gehört haben und die, laut IMDB, jetzt auch nicht auf die „Must-See“-Liste eines jeden Filmeliebhabers gehören. Zum Preis von 99 Cent ist einfache Action bei „Survive the Night“ oder „Trauma Center“ (beide mit Bruce Willis), oder der Ballerspaß „Guns Akimbo“ mit Harry Po… äh Daniel Radcliffe dann doch interessant.
Zuletzt noch der Hinweis, dass die Aktion bis Sonntag, 31. Januar 2021 läuft und ausschließlich Prime-Kunden zur Verfügung steht. Die Wiedergabe der ausgeliehenen Filme könnt ihr innerhalb von 30 Tagen starten, müsst euch also nicht alle Titel gleich am Wochenende reinziehen. So kann man auch gut Vorsorgen für stürmische oder regnerische Abende. Beginnt ihr einen Film, könnt ihr diesen innerhalb 48 Stunden so oft ansehen wie ihr wollt. Also keine Sorge, solltet ihr beim Film einschlafen. Dann schaut ihr euch den zweiten Teil eben am Folgetag an!
International startet ein neuer Streaming-Dienst namens Documentary+. Der Abruf der Inhalte ist kostenlos.
Update (31.01.2021):
Mittlerweile hat man bei Documentary+ dann doch regionale Sperren hinzugefügt. Während das Angebot in den USA einwandfrei läuft, gibt es bei uns eine Blockierung. Somit kommen in Deutschland vorerst leider nur VPN-Nutzer in den Genuss des Dienstes.
Originalmeldung:
Wie der Name schon sagt, so offeriert euch Documentary+ im Gegensatz zu den meisten anderen Streaming-Angeboten keine Filme und Serien, sondern Dokumentationen. Dabei muss man aber schon ziemlich wühlen, um auf etwas hochwertigere bzw. aktuellere Beiträge zu stoßen. Es sind aber durchaus ein paar Perlen dabei, unter anderem auch von bekannten Namen wie Werner Herzog und Spike Jonze.
Appes für Documentary+ gibt es zunächst für die Apple TV, die Amazon Fire TV und mobile Endgeräte mit Android bzw. Apple iOS. Ihr erreicht das Streaming-Angebot aber auch über gängige Webbrowser unter dem Link DocPlus.com. Der Streaming-Anbieter integriert Dokumentationen in Spielfilmlänge aber auch kürzere Beiträge.
Documentary+ bietet kurze und lange Dokumentationen.
Laut den Machern wolle man mit Documentary+ die beste Anlaufstelle für sowohl Fans von Dokumentationen als auch deren Macher anbieten. Ob man sich da am heiß umkämpften Streaming-Markt behaupten kann, ist natürlich eine andere Frage. Derzeit gibt es im Angebot noch keine Werbung, was dann doch sehr überrascht.
Documentary+: Finanzierungsmodell bleibt offen
Wie will sich Documentary+ dann also finanzieren? Ob da bald Werbespots folgen werden, was für uns wahrscheinlich klingt, oder ob man da eventuell kostenpflichtige Abonnements plant, ist offen. Das Unternehmen selbst hat sich da leider noch nicht geäußert, sodass man aktuell nur spekulieren kann. Auch sei darauf hingewiesen, dass die Inhalte im Angebot englischsprachig sind, man hat da also derzeit keine besonderen Anpassungen für regionale Märkte wie Deutschland vorgenommen.
Wäre Documentary+ für euch also einen Blick wert? Oder reichen euch da die Dokumentationen, die ihr bei Amazon Prime Video, Disney+, Netflix sowie den Mediatheken z. B. der öffentlich-rechtlichen Sender findet?
Amazon Prime Video nimmt im Februar 2021 wieder neue Filme und Serien in sein Angebot auf. Mittlerweile stehen die Neuzugänge des Streaming-Anbieters dann auch offiziell fest.
Für Comic-Fans stoßen beispielsweise die fünfte Staffel von „Legends of Tomorrow“ und die sechste Staffel von „The Flash“ hinzu. Recht viele Neuzugänge hagelt es aber insbesondere bei den Filmen, unter denen sowohl Klassiker wie „Der Soldat James Ryan“ als auch aktuellere Titel sind. Kids könnten sich außerdem mit den ersten beiden „Spongebob Schwammkopf“-Filmen vergnügen.
Einige Inhalte wird es sicherlich auch wieder in 4K bei Amazon Prime Video geben, leider stellt Amazon nicht klar heraus, welche das sein werden. Wir wünschen jedoch viel Spaß beim Streaming!
Disney hat eine vollständige Liste veröffentlicht, welche die neuen Inhalte enthält, die ihr ab dem 23. Februar 2021 bei Disney+ unter der neuen Marke „Star“ finden werdet. Es sind viele Highlights dabei.
Allerdings muten manche Einträge auf den ersten Blick etwas seltsam an. Etwa wird Star „Deadpool“ enthalten, nicht aber dessen Fortsetzung. Auch zu anderen Filmen fehlen teilweise die Sequels. Wir nehmen an, dass es da noch bestehende Lizenzabkommen mit Partnern gibt, welche die Ursache sind. Auch eröffnet sich nun die Frage, was langfristig mit einem Dauerbrenner wie „How I Met Your Mother“ geschehen wird, der auch bei Amazon Prime Video und Netflix gastiert. Wandern solche Serien zukünftig exklusiv zu Disney+?
Andere Fragen bleiben ebenfalls noch offen: So macht Disney keine Angaben zu Bild- und Tonqualität. Beispielsweise gibt es ja zu „Stirb langsam“ eine Ultra HD Blu-ray. Bei Netflix ist der Film hingegen z. B. nur in HD zu finden. Was wird Disney+ uns da also im Bezug auf solche Titel bei der Auflösung kredenzen? Da heißt es abwarten.
Selbst wenn die Integration des Erwachsenen-Angebotes auf Disney+ von vornherein geplant war, für Bestandskunden wird die Zugabe doch wie ein riesiger Bonus. Weit über 200 Filme und Serien sorgen für gar unendliche Unterhaltung. Viele werden sich sicherlich auf die damaligen Serienklassiker stürzen und durch ehemalige Hollywood-Blockbuster wuseln. Wir wissen zumindest, dass wir das tun werden! Allein die Animationsserien für Erwachsene „American Dad“ oder „Family Guy“ werden bei mir persönlich für entspannte Belustigung sorgen. Und „The Walking Dead“ muss ich nochmals anfangen, da ich irgendwie bei der 5. Staffel ins Stocken geraten bin.
Zeitgleich zur Einführung von Star wird Disney+ teurer: Ab dem 23. Februar 2021 kostet Disney+ 8,99€ bzw. 89,90€ pro Jahr.
Alle Serien von Star
24 – Staffel 1-8
24: Live Another Day – Staffel 1
24: Legacy – Staffel 1
9-1-1 – Staffel 1
Akte X ––Die unheimlichen Fälle des FBI – Staffel 1-9
Sony und Microsoft haben bestätigt, welche Spiele ihr im Februar 2021 als Abonnenten von PlayStation Plus bzw. Xbox Live Gold gratis erhaltet. Insbesondere PS5-Besitzer werden mit einem Hit versorgt.
So gibt es für die brandneue PlayStation 5 im Februar 2021 via PlayStation Plus den Titel „Destruction Allstars“ kostenlos. Hier handelt es sich um ein Multipalayer-Game, das eigentlich schon zum Launch der neuen Sony-Konsole zur Verfügung stehen sollte. Der eigentliche Kracher ist aber sicherlich „Control: Ultimate Edition“. Letzteres erreicht sowohl PS4- als auch PS5-Besitzer. An der PS5 wird das spiel auch Ray-Tracing einsetzen.
Zudem sind in der Ultimate Edition neben dem Hauptspiel direkt auch die Erweiterungen „The Foundation“ und „AWE“ enthalten. Für die Sony PlayStation 4 stößt zudem noch „Concrete Genie“ hinzu, das zwei spezielle Modi für die PlayStation VR enthält. Via Abwärtskompatibilität lässt es sich aber auch an der PlayStation 5 zocken.
„Destruction Allstars“ ist bis Montag, den 5. April 2021, ohne Mehrkosten via PlayStation Plus verfügbar. „Control: Ultimate Edition“ und „Concrete Genie“ sind bis Montag, den 1. März 201, ohne Mehrkosten über PS Plus verfügbar.
Xbox Games with Gold: Das legt Microsoft im Februar 2021 vor
Dagegen muss Microsoft mit seinen Spielen für den Februar 2021 eher zurückstecken. So gibt es das recht betagte Remake von „Resident Evil“ plus das ohnehin im Xbox Game Pass enthaltene „Gears 5“ sowie „Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft“ jeweils ab dem 1. Februar 2021. Ab dem 16. Februar 2021 reichen die Redmonder dann noch „Dandara – Trials of Fear Edition“ sowie „Lost Planet 2“ nach. An den Xbox Series X|S sind alle Titel via Abwärtskompatibilität spielbar.
Das sind die Xbox Games with Gold im Februar 2021.
Da sehen wir Sony jedoch im Februar 2021 mit seinem Spieleangebot als stärker an. Wir wünschen aber natürlich allen PlayStation- und Xbox-Besitzern viel Spaß beim Zocken! Denkt zudem daran rechtzeitig noch die Titel aus dem Januar 2021 mitzunehmen! Einmal zur Bibliothek hinzugefügt, könnt ihr sie auch später noch zocken.
Gewinne unser „Philips HUE Ambilight-Komplettset“ und rüstet euren Fernseher mit Ambilight aus! Unser Adventskalender liefert alles, was ihr dazu benötigt!
Weihnachtsfilme gehören zu den Festtagen einfach dazu! Dank Philips Hue Play Gradient Lightstrip seid Ihr hier nun Mittendrin, wenn Du Dich mit der Familie aufs Sofa kuschelst. Der Lightstrip wird einfach auf der Rückseite Deines TV-Gerätes angebracht und synchronisiert Filme, Games und Musik mit dem passenden Hintergrundlicht.
Hue Bridge + Play HDMI Box + Gradient Lightstrip
Dieses Home-Entertainment-Set bestehend aus Hue Bridge, Hue Play HDMI Sync Box und Hue Play Gradient Lightstrip bringt ein ganz neues Erlebnis fürs Heimkino in Dein Wohnzimmer. Der Lightstrip kombiniert zeitgleich mehrere Lichtfarben miteinander und ahmt den Inhalt auf dem gesamten Bildschirm für ein überwältigendes und einzigartiges Unterhaltungserlebnis nach.
Ambilight zum Nachrüsten: Philips Hue Play Gradient Lightstrip
Als Gewinner meldest Du uns, welche Größe dein Fernsehgerät misst (55-60 Zoll, 65-70 Zoll, 75-80 Zoll) und erhältst den passenden Lightstrip. Mithilfe von Hue Bridge, Hue SyncBox und unserer Philips Hue App lässt sich dein neues Entertainment-Set spielend leicht einrichten!
In diesem Gewinnspiel verlosen wir ein Philips Hue Ambilight-Komplettset bestehend aus Hue Bridge, Hue Play HDMI Sync Box und Hue Play Gradient Lightstrip.
Der hier verloste Gewinn wird von Signify (Philips Hue) gestellt! Vielen lieben Dank für die Unterstützung unseres Adventskalenders!
Dieses Gewinnspiel ist beendet! Schau in unseren Adventskalender und registriere dich für die aktuellen Preise! Folgender Teilnehmer hat gewonnen und wurde per Email benachrichtigt:
Für diesen Preis könnt ihr euch bis zum 26. Dezember 2020 10:00 Uhr anmelden. Wer sich für diesen Preis anmeldet, nimmt NICHT automatisch an allen davor oder danach veröffentlichten Gewinnspiel-Türchen teil. Es muss sich für jeden Gewinn eigens angemeldet werden!
Sony hat seine neue Systemkamera Alpha 1 vorgestellt. Dabei geht man bei den technischen Daten in die Vollen und unterstützt auch 8K-Video mit 30 fps.
Die neue Sony Alpha 1 verwendet einen Full-Frame-Sensor mit effektiv 50,1 Megapixeln – den Exmor RS CMOS in Kombination mit einem aktualisierten BionZ-Prozessor. Letzterer bringe laut Sony nun ca. achtmal mehr Leistung mit als Vorgängermodelle. Der OLED-Viewfinder löse mit Quad-XGA auf und bringe eine Bildwiederholrate von 240 fps mit. Zudem wirbt Sony mit einem leisen, vibrationslosen, elektronischen Verschluss.
Die Sony Alpha 1 ist nicht nur eine Foto-, sondern auch eine Videokamera. Sie könne 8K-Videos in 10-bit mit 4:2:0-Chroma (XAVC HS) bei 30 fps aufnehmen. 4K-Videos wiederum sind mit bis zu 120 fps bei 10-bit und 4:2:2-Chroma möglich. Der Dynamikumfang biete 15 Stops für Fotos und 15+ Stops für Videos. Auch am Echtzeit-Autofokus für Menschen und Tiere wollen die Japaner viele Verbesserungen vorgenommen haben. Eine Fünf-Achsen-Stabilisierung ist in den Kamera-Body integriert.
Die Sony Alpha 1 zeichnet 4K-Videos mit bis zu 120 fps auf.
Laut Sony verwende die Alpha 1 einen Autofokus mit 759 Fokuspunkten, der 92 % des Bildareals abdecke. Dank des KI-unterstützten Echtzeit-Trackings sollen auch sich schnell bewegende Objekte oder Personen perfekt im Fokus bleiben. Für den ISO-Bereich nennt man 100 bis 32.000 bzw. im Falle von Fotos sogar 50 bis 102.400. Es gibt auch den sogenannten Modus Pixel Shift Multi Shooting, der 16 Bilder in voller Auflösung miteinander verschmelzen kann, um ein Foto mit einer Auflösung von 17.280 x 11.520 Pixeln zu erzeugen, wenn die Verarbeitung am Ende in Sonys Desktop-Software Imaging Edge erfolge.
Sony Alpha 1: Der Verkaufspreis zielt auf professionelle Fotografen ab
Die Sony Alpha 1 beherrscht die RAW-Ausgabe in 16-bit an externe Recorder via HDMI. Zudem gibt es nun auch ein separates Digital-Audio-Interface. Als Schnittstelle ist aber auch Wi-Fi 802.11 ac vorhanden. USB Typ-C sorgt ebenfalls für Datentransfers oder die Tether-Steuerung. Ein 1000BASE-T-LAN Connector ist auch noch integriert. Fotos und Videos lassen sich auf Speicherkarten für UHS-I und UHS-II SDXC/SDHC sowie neuen Karten der Reihe CFexpress Type A ablegen. Dafür verbaut Sony zwei Slots in der Alpha 1.
Die Sony Alpha 1 kostet satte 7.300 Euro.
All diese Features haben ihren Preis: In Deutschland kostet die neue Sony Alpha 1, eine Vollformatkamera für Fotos und 4K- sowie 8K-Videos, satte 7.300 Euro. Zu haben sein wird sie hierzulande ab März 2021.
LG kündigt mit dem CineBeam Forte (HU810PW) und Forza (AU810PW) zwei neue 4K-Projektoren mit dualer Laser-Lichtquelle an. Helle 4K/HDR-Projektionen mit maximal 2.700 Lumen und Bilddiagonalen von bis zu 300 Zoll sollten auch gehobene Heimkino-Ansprüche bedienen.
Bereits im Herbst 2020 gab es erste Details zu den neuen CineBeam Forte & Forza 4K Projektoren mit dualer Laser-Lichtquelle. Jetzt wird LG Electronics konkreter und liefert umfassende Informationen zu den neuen Heimkino-Projektoren. Starten wir mit den harten Fakten. Die Auflösung, die auf die Leinwand trifft, beträgt 3.840 x 2.160 Bildpunkte. Der DLP XPR Chip von Texas Instruments liefert diese Auflösung via Shifting der nativen 1.920 x 1.080 Pixel. Die maximale Helligkeit liegt bei 2.700 ANSI-Lumen, die Abdeckung des DCI-P3-Farbraums liegt bei 97 Prozent. Im Inneren arbeiten drei Laser. Einer für die Farbe Rot, einer für die Farbe Blau und ein zweiter blauer Laser emittiert mit einem Phosphor-Filter die Farbe Grün. Für eine kontrastreiche Bilddarstellung, vor allem bei HDR/HLG-Inhalten, sorgt die verstellbare Iris-Blende. Diese kann, an die Umgebungshelligkeit angepasst werden, um bei allen Lichtverhältnissen eine optimale Darstellung zu ermöglichen. Das dynamische Kontrastverhältnis soll bei 2.000.000:1 liegen. (Hier geht es direkt zum Preisvergleich der LG Dual-Laser-Projektoren)
Die CineBeam 810P-Serie ist mit webOS 5.0, Bluetooth, Apple Airplay und weiteren Komfortfunktionen ausgestattet
Unterstützt werden 2D-Videoformate in 4K@60Hz mit SDR, HDR10 oder HLG. Die HDMI 2.1-Deklaration in der Pressemitteilung und im nachfolgenden Video finden wir gelinde gesagt irreführend. Nur weil ein Projektor eARC (enhanced Audio Return Channel) beherrscht, sollte dieser nicht mit HDMI 2.1 beworben werden dürfen – meine Meinung. 3D-Wiedergabe beherrschen die beiden Projektoren übrigens nicht.
Diese manuelle Optimierungsmöglichkeit (Iris Blende) des Forte HU810PW und Forza AU810PW/B wird durch eine automatische Funktion erweitert. Der „Brightness Optimizer“ besteht somit eigentlich aus zwei sich unterstützenden Technologien, dem Laser Dimming und dem dynamischen HDR-Tonemapping. Diese passen das Helligkeitslevel an das jeweilige Bild/Szene an und sind so in der Lage bessere Schwarzwerte und Kontraste zu liefern. Die adaptive Kontrastanpassung, wie man sie bereits von den nativen 4K Projektoren von JVC oder Sony her kennt, erhält Details in extrem dunklen/hellen Bildbereichen und wahrt die Tiefenwirkung. Auch das Abdriften des Schwarzwertes in ein wahrnehmbares „Grau“ wird damit entgegengewirkt.
Dolby Atmos via eARC
Beide Modelle unterstützen Dolby Atmos (eARC), während der AU810PW/B zudem drahtlose WiSA-Übertragung (5.1) beherrscht
Der Filmmaker Mode und liefert Filme und Serien in 24 Bildern pro Sekunde so aus, wie sie vom Produzenten vorgesehen wurden. Bedeutet, dass auch „bildverbessernde“ Algorithmen deaktiviert werden. So bleibt z.B. das Filmkorn und die Lichtstimmung erhalten. Für schnelle Inhalte, Games oder einen „digitalen“ Look sorgt die TruMotion-Zwischenbildberechnung. Inhalte werden damit flüssig, detailreich und natürlich wiedergegeben. Beide Modelle unterstützen Dolby Atmos und können das 3D-Soundformat eARC an einen kompatiblen AV-Receiver/Soundbar weiterleiten. 3D-Sound findet ihr unter anderem in den unzähligen Streaming-Apps (Netflix, Disney+ usw.) der webOS 5.0 Benutzeroberfläche, die die neuen CineBeam 4K Laserprojektoren befeuert. Stereo und Surround-Sound können einfachst via Bluetooth übertragen werden. Der AU810PW/B kann sogar verlustfreie Audiosignale in 5.1 Surround-Sound via WiSa übertragen.
Unterschied HU810PW und AU810PW
Bildgalerie LG 810P-Serie
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Visuell ist zwischen den beiden Modellen kein Unterschied auszumachen. Also wodurch ergibt sich der Aufpreis von 500 Euro (UVP) für den Forza AU810PW im Vergleich zum Forte HU810PW. Salopp gesagt, müssen Heimkino-Enthusiasten, die das letzte Quäntchen an Bildqualität aus dem 4K Laserprojektor holen wollen, tiefer in die Tasche greifen. Der AU810PW verfügt über einen zusätzlichen RS232C-Eingang, IP-Control-Funktion und einen 12V-Trigger, mit dem sich z.B. eine motorisierte Leinwand automatisch ausfahren lässt, sobald der Projektor angeschaltet wird. Zudem gibt es die Möglichkeit den Projektor via CalMAN Auto Calibration (Portrait Display) bis aufs Feinste zu „tunen“. Zudem ist das Modell WiSA kompatibel, kann sich also drahtlos mit kompatiblen Lautsprechern für ein 5.1-Surround-Soundsystem verbinden. Die Auswahl an WiSa-Lautsprechern ist jedoch sehr begrenzt und zudem extrem teuer.
Zuletzt aktualisiert am 21. Juli 2026 um 21:53 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 4. November 2026 um 22:02 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Beide Modelle werden ab März 2021 über den Fachhandel vertrieben. Der Forte HU810PW kostet 3.199 Euro (UVP) während der Forza AU810PW mit 3.699 Euro zu Buche schlägt. Der Forza ist zudem in einer schwarzen Ausführung (matt) erhältlich. Die dunkle AU810PB-Farbvariante kostet ebenfalls 3.699 Euro (UVP). Leider erscheinen die 4K Projektoren in Deutschland nur in der weißen Variante. In Großbritannien wird der AU810PW auch in Matt-Schwarz angeboten.