Start Blog Seite 816

LG bringt die CineBeam 4K HU85L und HU70L nach Deutschland

LG wird auf der IFA 2019 in Berlin die beiden ProjektorenCineBeam 4K HU85L und HU70LS zeigen. Während wir über den HU85L bereits in einem ausführlichen Artikel mit allen Details berichtet haben, ist der HU70LS ein neues Modell.

Hier findet ihr Dominics Bericht zum LG CineBeam HU85L, den er sich schon detaillierter anschauen konnte. Deswegen werden wir auf jenen Projektor dann auch an dieser Stelle nciht mehr erneut eingehen. LG hat allerdings bestätigt, dass man auch den HU85LS auf der IFA 2019 in Berlin zeigen wird. Er soll ab September in Europa erhältlich sein. Den Preis hat LG wiederum nicht bestätigt.

Neu ist der LG CineBeam HU70LS. Hier handelt es sich um einen LED-Projektor, der ebenfalls eine hervorragende Bildqualität gewährleisten solle. Deswegen setzt der Hersteller auf vier LEDs. Es gibt jeweils einzelne für die Farben Rot, Grün und Blau sowie eine vierte, um Helligkeit und Kontrast zu verstärken. Das logische Ergebnis ist, dass der neue HU70LS auch HDR10 unterstützt. Er erreicht eine für einen Beamer beeindruckende Helligkeit von 1.500 ANSI-Lumen.

Der CineBeam HUL70LS kann Diagonalen von bis zu 140 Zoll erzeugen und deckt 92 % des DCI-P3-Farbraumes ab. Auch wenn der Beamer nativ mit 3.840 x 2.160 Pixeln arbeitet, kann er natürlich auch niedriger aufgelöste Inhalte hochskalieren. Als Schnittstellen nennt LG unter anderem zweimal HDMI, Ethernet, zweimal USB 2.0, einmal USB Typ-C und auch eine Funktion für das Screen-Mirroring. Damit können Inhalte von mobilen Endgeräten mit Android oder Apple iOS drahtlos an den Beamer gereicht werden.

Der neue LG CineBeam HU70LS erscheint im September

Als Betriebssystem des Projektors dient webOS 4.5, wie es bei LG auch kaum anders zu erwarten gewesen wäre. Damit man seinen Multimedia-Bedarf möglichst leicht decken kann, sind bereits ab Werk Apps für Amazon Prime Video, Netflix und YouTube vorinstalliert. Außerdem sind Stereo-Lautsprecher mit zweimal 3 Watt integriert.

Der LG CineBeam HU70LS

Bedienbar ist der LG CineBeam HU70LS auch über seine Magic Remote. Die Tasten verfügen über eine Hintergrundbeleuchtung, damit die Steuerung auch bei wenig Licht ohne Probleme läuft. Als Lebensdauer für eine Lampe gibt LG bei diesem Beamer ca. 30.000 Stunden an. Wer selbst Eindrücke sammeln möchte, kann sich den LG CineBeam HU70LS sowie den HUL85 auf der IFA 2019 in Berlin ansehen.

HU85LS und HU70LS im Vergleich

  HU85L HU70LS
Projektions-System DLP DLP
Native Auflösung 4K UHD (3840 x 2160) 4K UHD (3840 x 2160)
HDR HDR10 HDR10
Lichtquelle 3Ch Laser (Based onDual Laser – R/B/B(G)) 4Ch LED
Lichtquelle Lebensdauer 20,000 hours 30,000 hours
Helligkeit (ANSI Lumen) 2,700 1,500
Kontrast (Full On / Full Off) 2,000,000:1 150,000:1
Lautstärke (typisch) High / Mid / Low 30 / 28 / 26 dB 30 / 28 / 25 dB
Projektions Linse Focus (Auto / Manual) Manual Remote Focus
(Motorisierter Focus)
Zoom Fixed 1.25x
Bild Projektion Bilddiagnoale 90-120 Zoll 60-140 Zoll
Set to Wall
Lens to Wall

Kurzdistanz: 100 Zoll @10cm

Objektiv zur Wand:

100 Zoll @ 42cm

Objektiv zur Wand: 100 Zoll @ 2.7-3.4m
Projektions-Faktor 0.19 1.2-1.5
Sound Leistung 5W + 5W Stereo 3W + 3W Stereo
Dolby Surround Audio Ja Ja
Dolby TMOS Kompatibel Ja Ja
Größe (W x D x H) 680 x 347 x 128mm 314 x 210 x 95mm
Gewicht 12.2kg 3.2kg
HDMI 2x (HDMI 2.0) 2x (HDMI 2.0)
USB Type-A 2x (USB 2.0) 2x (USB 2.0)
USB Type-C (Bild, Laden) 1x (USB 2.0, Display,
Power: 5V/1A Out)
1x (USB 2.0, Display,
Power: 5V/1A Out)
Plattform (OS, UI) webOS 4.5 (Smart) webOS 4.5 (Smart)
Premium Streaming Services Netflix, YouTube, Amazon, Google Play Movie, etc. Netflix, YouTube, Amazon, Google Play Movie, etc.
Digitale Trapez-Korrektur Advanced Edge Adjustment (12 Punkt) Vertikale Auto Keystone Korrektur

 

Hollywood-Regisseure feiern neuen „Filmmaker Mode“ für 4K Fernseher

Die UHD Alliance hat im Rahmen ihrer Pressekonferenz den „Filmmaker Mode“ für 4K Fernseher vorgestellt. Der Modus soll die originalgetreue Filmwiedergabe nach Präferenzen der Filmemacher etablieren.

Ein großer Schritt für namhafte Regisseure wie Christopher Nolan, James Gunn, Thomas Anderson oder Rian Johnson. Der neue „Filmmaker Mode“ für 4K UHD Fernseher soll die Bildeinstellungen soweit verändern, dass sie die Visionen der Filmemacher so originalgetreu wie möglich darstellen können. Es wird feste Voreinstellungen für Farbraum, Bildwiederholungsfrequenz, Weißpunkt-Abgleichung uvm. geben. Das wichtigste sei jedoch die Deaktivierung sämtlicher Funktionen, die das Bildsignal maßgeblich verändern, wie z.B. eine Zwischenbildberechnung. TV-Hersteller LG Electronics, Panasonic und Vizio (USA) haben der Initiative bereits ihre Unterstützung ausgesprochen.

Regisseur J.J. Abrams Filmmaker Mode
Regisseure wie J.J. Abrams (Star Wars: Das Erwachen der Macht) promoten den „Filmmaker Mode“

Filmmaker Mode „kalibriert“ den TV

Aus Erfahrung können wir berichten, dass wohl die wenigsten Besitzer eines 4K Fernsehers diesen mit einer natürlichen bzw. kalibrierten Einstellung nutzen. Der „Filmmaker Mode“ könnte Kunden helfen, ohne Vorkenntnisse und technische Hilfsmittel eine bessere Bilddarstellung zu erhalten. Die voreingestellten Modi der TV-Hersteller (Standard, Dynamisch, Natürlich etc.) geben Filme und Serien meist verfälscht wieder. Um mehr Aufmerksamkeit auf das neue Feature zu lenken, hat die UHD Alliance ein auffälliges Logo gestaltet, das auf Umverpackungen oder Fernbedienungen platz finden soll. Der Bildwiedergabe-Modus kann über die Einstellungen des Fernsehers, der Metadaten des Video-Signals oder auch per Sprachsteuerung aktivieren werden – so die Vision der UHD Alliance.

Christopher Nolan, Regisseur der ‚The Dark Knight Trilogie‘ und vieler weiterer Blockbuster:Moderne Fernseher verfügen über außergewöhnliche technische Fähigkeiten, und es ist wichtig, dass wir diese neuen Technologien nutzen, um sicherzustellen, dass der Heimzuschauer unsere Arbeit so nah wie möglich an unseren ursprünglichen kreativen Absichten präsentiert bekommt.“

Wann und für welche TV-Modelle der Filmmaker Mode zur Verfügung gestellt wird, ist leider noch nicht bekannt. Wir können nur hoffen, dass TV-Hersteller dieses interessante Feature nicht nur für aktuelle Fernseher zur Verfügung stellen, sondern auch Geräte aus den Vorjahren via Firmware-Update nachrüsten. Die UHD Alliance scheint sich auch in Verhandlungen mit weiteren Herstellern zu befinden. Zu den Mitgliedern der Allianz zählt neben LG Electronics, Panasonic und Vizio auch Samsung, Sony, TCL, Philips, TCL und Vestel.

Parameter des Filmmaker Mode:

  • Ziel: Die Erhaltung des korrekten Bildverhältnisses, Farben und Bildwiederholungsraten
  • Anwendung für SDR und HDR Inhalte
  • Weißpunkt-Abgleich nach D65 (6500 Kelvin)
  • Übernahme der originalen Bildwiederholungsrate & Bildverhältnisses
  • Deaktivierung der Zwischenbildberechnung
  • Aktivierung von Overscan nur falls die Quelle es vorgibt
  • Deaktivierung von Schärfe-Filtern
  • Deaktivierung von Rauschreduzierung
  • Deaktivierung aller weiteren „Bildverbesserungs-Prozesse“

Zusammenfassung:

  • Der Filmmaker Mode ist das Resultat einer branchenweit ersten Zusammenarbeit, zwischen der UHD Alliance, Filmemachern, Elektronik-Herstellern und Hollywood Studios.
  • Im Filmmaker Mode werden Filme und Fernsehsendungen so präsentiert, wie sie vom Filmemacher beabsichtigt wurden.
  • Filmmaker Mode deaktiviert alle Post-Processing-Algorithmen (Zwischenbildberechnung, Rauschreduzierung, Weichzeichner etc.) um das korrekte Bildverhältnis, Farben und Bildwiederholungsrate zu bewahren
  • Der Modus soll einfach zugängliche sein und wird von verschiedenen TV-Herstellern unterstützt, ohne dass man sich durch verschiedene Menüs klicken muss.

Friedhof der Kuscheltiere 4K Blu-ray im Test: Remake mit Schwächen beim Bild

3

Inhalt (60%)

Stephen King mag seinen Friedhof der Kuscheltiere nicht. Eigentlich findet er ihn sogar „schrecklich“ und viel zu „düster“. Noch heute sagt er, dass das Manuskript irgendwo in einer Schublade liegen würde, wenn er nicht aus einem ungeliebten Autoren-Vertrag herauskommen hätte wollen. Die erste Verfilmung des Romans indes begleitete er zumindest mit einem Screenplay (sowie einem Cameo-Auftritt) und war auch sonst recht angetan von Mary Lamberts Adaption.

Aus heutiger Sicht muss man aber ganz klar sagen: Die 1989er Film-Realisation ist kein wirklich guter Horrorfilm. Okay, es gibt einen halbwegs überzeugenden Milo Hughes als wiederkehrendes Baby Gage und diese eine Achillessehnen-Szene ist schmerzhaft anzuschauen. Ansonsten gehört der Film aber wirklich auf den Trash-Friedhof der 80er – am besten ohne Chance auf Wiederbelebung. Schauspieler, Effekte und Produktionsbudgets sind allerdings über die Jahre (oft) hochwertiger geworden und spätestens nach einer Stephen-King-Renaissance mit Adaptionen von Der dunkle Turm und einer Neuverfilmung von Es gelangten auch seine anderen älteren Werke wieder in den Fokus. Bereits 2010 gab es schon die Idee, Friedhof der Kuscheltiere neu aufzulegen und 2017 übernahm dann Paramount Pictures die Produktion.

Was vollziehen die Kids da für eine Prozession?

Bevor der Film aber als Remake auch die deutschen Kinos erreichte, hörte man schon von bösen Kommentaren via sozialer Netzwerke über eine vermeintlich drastische Änderung innerhalb der Story. Denn die beiden Regisseure Kölsch und Widmeyer entschlossen sich gemeinsam mit ihren Drehbuchautoren, nicht Baby Gage sondern die heranwachsende Tochter Ellie in den Mittelpunkt zu stellen – ein Skandal!

Naja, zumindest unter eingefleischten King-Fans. Der Autor selbst nahm es gelassen und antwortete im Hinblick auf die Hate-Postings in einem Interview, dass er die Reaktionen der Leute für „verrückt [nuts]“ hält. „Man könne die Route 301 nach Tampa nehmen oder die Route 17 … über beide gelangt man nach Tampa!“ Und damit liegt er richtig. Zumal es für das heutige Publikum einfacher ist, wenn eine Elfjährige die Rolle spielt als ein Dreijähriger. Schon rein aus Glaubwürdigkeitsgründen bezüglich geforderter Gewaltsituationen.

Außerdem kommt so das intensive Vater-Tochter-Verhältnis noch besser zum Tragen. Adäquat besetzt ist das Reboot von Friedhof der Kuscheltiere ohnehin. Denn mit Jason Clarke sowie John Lithgow als Jud sind die beiden männlichen Hauptrollen schon mal hochwertiger besetzt als damals. Auch die beiden Kinderdarsteller schlagen sich gut und Amy Seimetz als Mutter ist eine wesentlich bessere Schauspielerin als Denise Crosby.

Ein ziemlich zerlauster Artgenosse

Den Segen von King hatten die Regisseure also. Dass es am Ende nur so halb geklappt hat, mit der künstlerischen Umsetzung des Films, liegt eher daran, dass man sich in den letzten zwanzig Minuten darauf beschränkt, gängige Horrorklischees zu bedienen. Was eigentlich gut und atmosphärisch begann, leidet später darunter, nicht aus dem üblichen Genre-Einerlei heraus zu kommen. Was fehlt ist die Tiefe und die Bindung zu den Figuren. Obwohl alle Darsteller ihre Sache sehr gut machen, fehlt es dem Zuschauer am Mitfieber-Faktor, weil die innerfamiliären Dramatiken und Verbindungen zu kurz kommen. Dämonen aus der Vergangenheit, Differenzen im Glauben an das, was nach dem Tod kommt, ein Kindergeburtstag, der nette ältere Nachbar – manchmal hat man das Gefühl, der 2018er Friedhof der Kuscheltiere klappert alle notwendigen Stationen nur ab.

Gleichzeitig kompensiert er den Mangel an Tiefe mit ein paar gelungenen Splatter-Effekten und einigen leider ziemlich misslungenen CGI-Effekten. Was man sich bspw. bei der visuellen Umsetzung des Unfalls gedacht hat, wissen wohl nur die Geldgeber, die dem Trickstudio hier den Finanzhahn abgedreht haben müssen, bevor man mit dem Rendern fertig gewesen ist.

Bildqualität (70%)

Friedhof der Kuscheltiere wurde volldigital aufgenommen. Am Ausgang lagen 2.8K und 3.4K an. Von dieser Auflösung wurde aber nach allen recherchierbaren Quellen auf ein 2K-Digital-Intermediate herunter gerechnet. Die UHD ist also nur eine hochskalierte Fassung des Films und bekam zusätzlich einen im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum sowie die höhere Bilddynamik nach HDR10 und Dolby Vision.

Im laufenden Bild fällt bei HDR10 relativ stark die andere Farbgebung auf, die deutlich ins Grüne tendiert. Neutrale Oberflächen werden so sichtbar eingefärbt. Himmelshintergründe, Asphalt, aber auch Gesichter wirken durchweg weniger natürlich. Zwar ist die BD im Vergleich rot-rosiger auf Gesichtstönen, aber das wirkt am Ende natürlich als das Grün der UHD. HDR10 ist zudem in dunkleren Szenen durch die leichte Grüneinfärbung etwas weniger dynamisch als die BD.

In den dunklen Szenen fehlt es der UHD in beiden HDR-Varianten an kräftigem Schwarz

Auch Spitzlichter hat man schon prägnanter gesehen. Während der Begräbnis-Szenen auf dem stockfinsteren Friedhof reicht es kaum für ein prägnantes Funkeln im Weiß der Augen oder durch die Lichtreflexionen von Knöpfen. Dolby Vision revidiert den anderen Look, den man über HDR10 zu sehen bekommt, zwar nicht vollständig, hebt aber die Kontrastflanken an und reduziert das Grün deshalb ein wenig. Hauttöne und Hintergründe sind wieder etwas natürlicher und in den dunklen Friedhofszenen ist die Durchzeichnung etwas besser. Dennoch dürften auch hier die meisten den Look der Blu-ray bevorzugen. Denn so richtig knackig schwarz können beide UHD-Varianten nicht.

In puncto Auflösung ist zudem keine große Veränderung sichtbar. Close-ups von Gesichtern, Schriften und andere fein detaillierte Bildanteile wirken nur marginal schärfer.

Tonqualität (85%)

Wie von Anbieter Paramount bekannt und gewohnt, gibt’s nur höchst selten verlustfreie deutsche Tonspuren. Das gilt leider auch für Friedhof der Kuscheltiere, der nur in Dolby Digital vorliegt, während die Originalspur bereits auf der Blu-ray mit Dolby Atmos aufwartet. Grundsätzlich hört man im direkten Vergleich zum einen, dass die Lautstärke der hiesigen Fassung angehoben werden muss. Zum anderen sind einige feine Geräusche wie die Klaviermusik zu Beginn etwas belegter und spielen weniger frei. Davon abgesehen werden die Surrounds aber aktiv eingebunden und der Truck zu Beginn rauscht ziemlich vehement am Zuschauer vorbei. Auch der Sub greift zwischendurch aktiv uns spürbar ins Geschehen ein, wenn der sterbende Victor Louis am Arm packt oder später noch einmal überraschend auftritt. Dazu ist die Räumlichkeit bspw. bei Rachels zweitem Flashback in die Vergangenheit exemplarisch hoch. Auch das Wispern auf dem Friedhof sowie die Stimmen, die Louis hört, werden zum akustischen Highlight. Da auch die Dialoge viel Volumen haben und die Dynamik erstaunlich gut ist, könnte man beim Hören fast meinen, es mit einer verlustfreien Tonspur zu tun zu haben. Von allen Dolby-Digital-Spuren des Anbieters der letzten Monate/Jahre gehört die von Friedhof der Kuscheltiere mit Abstand zu den Besten.

Während der Friedhofs-Szenen gibt es immer wieder tolle 3D-Sounds für die Fans des Originaltons

Und dennoch hat sie gegen die englische Fassung das Nachsehen. Diese ist in sämtlichen Effektszenen druckvoller und noch dynamischer. Sie erlaubt sich praktisch keine Fehler und liefert ein durch und durch beeindruckendes Szenario ab. Von den glasklaren Musik-Sequenzen über die brutal vorbei donnernden Trucks bis hin zu den Grusel-Sounds. Und dann ist da ja noch die Höhen-Ebene der Atmos-Fassung.

Die lebt erstmalig auf, wenn man Jud am Tiefriedhof stehen sieht, wo die Vögel plötzlich lautstark von oben zu hören sind und ein bedrohliches Grummeln ertönt. Auch während der Einlieferung des übel zugerichteten Patienten im Krankenhaus nimmt man unheimliche Geräusche aus den Heights wahr. Der Wald wird ohnehin immer wieder zum Leben erweckt: knackende und raschelnde Äste, Windgeräusche oder eben spezielle Gruselsounds. Insgesamt sorgt das für eine sehr schön immersive akustische Erfahrung in diesen Szenen.

Richtig klasse und einer der genialsten 3D-Soundeffekte seit A Quiet Place ist dann das Knarzen des Lebensmittel-Aufzugs in der Rückblende nach etwa einer halben Stunde – ein echter Gänsehaut-Effekt. Nach 45 Minuten gibt’s dann noch mal ausführliche 3D-Sounds vom kleinen Lastenaufzug mit einem Hallo-Wach-Effekt zum Schluss – sensationell und mit Sicherheit eine der kommenden Atmos-Referenz-Szenen.

  • Deutsch: Dolby Digital Plus 5.1 (85%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (90%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (65%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Englisch: Dolby Atmos (90%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Bonus (60%)

Im Bonusmaterial hat man ein alternatives Ende sowie sieben gelöschte und erweiterte Szenen untergebracht. Dazu kommen insgesamt drei Featurettes. In „Nächtliche Schrecken“ bekommen wir noch einmal drei der Hauptcharaktere zu sehen, wie sie ihren eigenen Ängsten gegenüber stehen. „Die Geschichte von Timmy Baterman“ ist auch eher eine Erweiterung des Films. Wir hören Jud Crandall zu, wie er von einem im Krieg getöteten Jungen erzählt, der über den Friedhof zurück kam. „Hinter dem Windbruch“ letztlich ist ein vierteiliges Making-of, das gut 61 Minuten läuft. Im ersten Kapitel erzählen die Darsteller und Macher ihre Verbindungen zu Stephen King. Der zweite Teil führt uns dann zu den Drehorten. Das nächste Kapitel geht näher auf einzelne Szenen ein und zeigt auch das Training mit den Tieren. Im abschließenden Teil geht’s dann um das Makeup, um das Thema Tod an sich.

Gesamtbewertung Friedhof der Kuscheltiere  (72%)

Friedhof der Kuscheltiere ist gegenüber dem 89er Erstling ein durchweg besserer und gruseligerer Streifen geworden. Die Änderungen an Kings Vorlage gehen in Ordnung und dienen dem Film spürbar. Allerdings fehlt am Ende doch die Bindung zu den Figuren und das innovative Überraschungsmoment abseits von bekannten Jumpscares. Der Sound allerdings sorgt schon über die dt. DD-Spur für Freude im Heimkino. Erst Recht großartig ist die englische Atmos-Fassung mit teils sensationellen Höhen-Effekten. Dass das Bild der UHD sich gegenüber der Blu-ray zwar farblich anders zeigt, aber nicht wirklich absetzen kann, ist schade.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 15. August 2019 Review am: 23. August 2019
Erscheinungsjahr Film: 2018 Laufzeit: 101 Minuten
Filmstudio: Paramount Pictures FSK: ab 16 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat:
2.35:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch Dolby Digital 5.1
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10
Dolby Vision
Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D Testgerät Player: Panasonic UB9004

Friedhof der Kuscheltiere Trailer:

Denon bringt die beiden neuen Premium-Soundbars DHT-S516H und DHT-S716H

Denon hat heute zwei neue Soundbars für das gehobene Segment mit HEOS Built-in vorgestellt: die DHT-S516H und DHT-S716H. Als Verkaufspreise nennt das Unternehmen jeweils 699 bzw. 899 Euro. Der optionale Subwoofer DSW-1H ist für weitere 699 ebenfalls zu haben.

Die beiden neuen Soundbars von Denon unterstützen auch Hi-Res-Audio sowie Sprachsteuerungen. Ebenfalls an Bord ist HDMI ARC. Die beiden Modelle Denon DHT-S516H (UVP: 699 €) bzw. DHT-S716H (UVP: 899 €) und der optionale Subwoofer DSW-1H (UVP: 699 €) sind ab Mitte September bei autorisierten Denon Händlern erhältlich.

Bleiben wir zunächst einmal bei der DHT-S516H: Diese Soundbar ist 7,3 cm hoch, sodass sie sich auch gut vor einem Fernseher platzieren lässt. Unterstützt werden bei diesem Modell die Surround-Standards Dolby Digital, Dolby Digital Plus und DTS. Über den Denon Dialogue Enhancer lässt sich bei Filmen und Serien der Dialog besonders hervorheben.

Die neue Denon DHT-S516H

Was die Anschlüsse betrifft, so bietet die Denon DHT-S516H einen HDMI-Eingang mit 4K Ultra HD, HDCP 2.2 und HDR sowie einen HDMI-Ausgang mit ARC, einen optischen Digitaleingang, Bluetooth, Apple AirPlay 2 und einen 3,5-mm-Analog-Eingang.

Die Denon DHT-S716H setzt noch eins drauf

Das zweite Modell ist die besagte Denon DHT-S716H Soundbar, welche die Spezifikationen aufstockt. Etwa unterstützt sie auch Dolby TrueHD / DTS-HD Master Audio Surround-Sound-Dekodierung. Vier HDMI-Eingänge mit 4K Ultra HD, HDCP 2.2, HDR, Dolby TrueHD, DTS-HD Master Audio und Dolby Vision sowie ARC sind in diesem Fall vorhanden.

Denon DSW-1H: Ein Subwoofer als Erweiterungsmöglichkeit

Erweitern lässt sich das Setup über den drahtlosen Subwoofer DSW-1H, wenn noch mehr Bass gewünscht ist. Er nutzt zwei 5,25-Zoll-Treiber und eine Class-D-Hochleistungsendstufe. Vernetzungen mit der Soundbar DHT-S716H sind via HEOS App möglich. Dabei bewirbt Denon auch die Möglichkeiten zur Sprachsteuerung, für die aber ein separater Amazon Echo bzw. Google Home notwendig ist.

Die DHT-S516H wird übrigens bereits ab Werk mit einem dedizierten drahtlosen Subwoofer ausgeliefert. Beide Soundbars spielen DSD- (2,8/5,6 MHz), FLAC-, WAV-, ALAC-, (192 kHz/24 Bit), MP3-, WMA- und AAC-Dateien (via USB/Netzwerk) ab. Beide Soundbars unterstützen auch Bluetooth-Musik-Streaming von mobilen Endgeräten. Über das HEOS-Ökosystem sind auch Multiroom-Setups möglich. Über HEOS Built-in kann Musik von Diensten, wie Amazon Music, Spotify (Premium und Free), Deezer, TIDAL, TuneIn Internet Radio etc. gestreamt werden.

Die Denon DHT-S716H im Einsatz

Die HDMI-Eingänge der beiden Soundbars unterstützen auch den Auto Low Latency-Modus (ALLM), der für Gamer wichtig sein kann. Die DHT-S716H kann zudem mit HEOS Lautsprechern, wie HEOS 1, HEOS 3, HEOS 5 und HEOS 7 für die Wiedergabe der Surroundkanäle in 5.1 Surround-Sound-Setups kombiniert werden.

USA: Anteil der UHD Blu-ray liegt erstmals bei 20 Prozent dank Avengers

13

Ein Denkwürdiger Tag für die 4K UHD Blu-ray Disc. In den USA hat das physische Format erstmals einen Marktanteil von 20 Prozent erreicht – dank der Veröffentlichung von „Avengers: Endgame“. 

Es hängt meist vom Genre ab, auf welchem physischem Medium sich ein Film oder Serie am besten verkauft. Familienunterhaltung, Animation und Komödien werden immer noch zum größten Teil auf DVD geordert, während die Kunden für Fantasy und Science-Fiction-Blockbuster lieber zur Blu-ray greifen. Bei der 4K UHD Blu-ray braucht es da schon ein richtiges Highlight um die Anteile an den Verkäufen nach oben schnellen zu lassen. Hierzulande liegt die UHD-Disc bei rund 5 Prozent Marktanteil. In Deutschland ist die DVD immer noch vorherrschend, dazwischen die Blu-ray. In den USA gab es mit dem Release von „Avengers: Endgame“ einen deutlichen Ruck in Richtung UHD-Disc.

Die UHD Disc schaffte in den USA erstmals 20% Marktanteile in der 33. Kalenderwoche
Die UHD Disc schaffte in den USA erstmals einen Marktanteil von 20% in der 33. Kalenderwoche

Laut mediaplaynews.com stieg der Marktanteil für die UHD-Disc in den USA erstmals auf 20 Prozent – der bisherige Bestwert. In der Kalenderwoche 33 ist neben „Avengers: Endgame“ eigentlich nur noch „Unplaned“ und „Shadow“ auf den Markt bekommen. Die beiden Veröffentlichungen sind aber zu vernachlässigen, da diese nur einen geringen Anteil am Gesamtergebnis ausgemacht haben. Interessant ist die isoliert betrachtete Medien-Verteilung des Marvel-Blockbusters. Gerade einmal 20 Prozent entfallen auf die DVD-Variante, 60 Prozent auf die Blu-ray und 20 Prozent auf die UHD Blu-ray. Allein diese Verteilung plus UHD-Anteile aus den Verkäufen von „Avengers: Infinity War“ und „Alita: Battle Angel“ pushen den Gesamtanteil auf 20,0 Prozent.

Physischer Markt im Abwind

Natürlich muss man mit einbeziehen, dass der physische Markt in den USA alles andere als floriert. Der Anteil der digitalen Käufe und Streaming nimmt stetig zu. Somit ist es für ein Highlight wie „Avengers: Endgame“ nicht mehr so schwer die Gesamtverteilung „aufzumischen“. Es ist trotzdem schön zu sehen, dass viele Kunden den Titel in einer guten, vielleicht sogar der besten Bildqualität sehen möchten um der Produktion entsprechend seinen Respekt zu zollen. Hierzulande erscheint „Avengers: Endgame“ übrigens erst am 5. September 2019.

Disney+: Streaming-Angebot soll auf Qualität statt Quantität setzen

Disney+ wird am 12. November 2019 in den USA starten. In Deutschland geht es wohl im Frühjahr 2020 los. Nun haben die Verantwortlichen noch einmal über das Konzept des Streaming-Angebots gesprochen. So wolle man eher auf Qualität als auf Quantität setzen.

Auf der Disney D23 Expo hat das Unternehmen zahlreiche neue Inhalte für seinen geplanten Streaming-Dienst Disney+ im Detail vorgestellt. Etwa wird es neben den neuen Serien aus dem Star-Wars-Universum auch exklusive Animationsserien von Pixar sowie eine Serie zu „Susi & Strolch“ geben. Auch zur bei Jugendlichen beliebten Marke „High School Musical“ ist Neues geplant. Von den zahlreichen Marvel-Serien wie „Loki“, „Ms. Marvel“ oder „Falcon and the Winter Soldier“ ganz zu schweigen.

Kosten wird Disney+ 6,99 US-Dollar bzw. in Deutschland dann wohl 6,99 Euro. Neue Serien / Staffeln will man nicht auf einen Schlag veröffentlichen, sondern mit wöchentlichen, neuen Episoden. Diese Strategie hat man sicherlich auch gewählt, da man anfangs eben quantitativ nicht mit anderen Streaming-Anbietern mithalten kann. So verhindert man, dass einige Abonnenten eventuell zu schnell alle exklusiven Inhalte durchrattern. Immerhin sollen zum Start aber über 500 Filme und über 7.500 TV-Episoden zur Verfügung stehen.

Der Präsident der Disney Streaming Services, Michael Paull, hat aber erklärt, dass es bei Disney+ auch darum gehe den Wert der Marken zu erhalten. Im Klartext heißt das, man wolle die Qualität gewährleisten, welche Zuschauer von Disney gewohnt seien. Disney sei extrem lange dabei Inhalte zu produzieren und habe mehr Erfahrung damit als alle konkurrierenden Streaming-Anbieter. Daraus werde man seine Stärke ziehen.

Disney sieht Disney+ nicht als Netflix-Rivalen

Laut Paull sei Disney+ aber aus seiner Sicht kein direkter Konkurrent für Netflix. Er sehe das vielmehr ähnlich wie bei klassischen TV-Sendern: Die Zuschauer würden da auch unterschiedliche Programme anknipsen, um ihre jeweiligen Wunsch-Inhalte zu sehen. Genau so entwickele sich eben nun auch die Streaming-Landschaft. Es spreche also nichts dagegen Disney+ und Netflix koexistieren zu lassen. Am Ende sei es entscheidend, den Zuschauern hochwertige Inhalte anzubieten – da gebe es genügend Platz für mehrere Anbieter.

Zum Start in Europa ergänzte Paull noch, dass man nicht zeitgleich mit den USA starte, weil es etwa in der EU auch viele rechtliche Stolpersteine und individuelle Gesetzgebungen der Länder zu beachten gebe. Etwa sei die DSGVO ein komplexes Gebilde für den Start eines Streaming-Angebots. Man freue sich aber darauf international die Disney-Fans mit seinen Inhalten zu begeistern – jene seien das Zentrum.

Bang & Olufsen in der Krise: Bisher keine neuen Investoren gefunden

Der dänische Hersteller Bang & Olufsen steckt schon seit Monaten in der Krise. So ist der Aktienwert des Unternehmens enorm eingebrochen und man sucht nach einem Käufer- Bisher bleibt die Suche aber erfolglos und die Talfahrt geht weiter.

Kurzzeitig sah es aufgrund nebulöser Aussagen des Vorsitzenden von Bang & Olufsen so aus, als sei ein Investor in Sicht. Freitag stiegen deswegen die Aktienkurse der Dänen um 15 %. Dann stellte sich aber wieder Ernüchterung ein, denn bisher hat sich nichts ergeben. Der CEO hat mittlerweile sogar klargestellt, dass er deswegen auf seinen sonst fälligen Bonus verzichten werde.

Aktuell ist Bang & Olufsen nur noch rund 270 Mio. US-Dollar wert. Der Hersteller verfolgt seit langem die Strategie seine Produkte in erster Linie über eigene Filialen zu verkaufen und das Design mehr in den Vordergrund zu stellen, als die technischen Qualitäten. Man spricht auch von Möbeln mit Zusatzfunktionen, wenn es um den Hersteller geht. Offenbar sind mehr und mehr Kunden die dafür ausgerufenen Preise aber schlichtweg zu hoch.

Kritiker bemängeln, dass Bang & Olufsen zu viel auf einmal gewollt habe. Dafür, dass man viele Marktsegmente anvisiert habe, habe man aber wiederum zu wenige Produkte veröffentlicht. Der Vorsitzende des Unternehmens, Ole Andersen, hat eingestanden, dass man sich aktuell mit „sehr unbefriedigenden“ Geschäftsergebnissen konfrontiert sehe. Man habe aber schon einen Plan, um sich besser aufzustellen – Details nannte Andersen dazu aber wiederum nicht.

Findet Bang & Olufsen einen Weg aus der Krise?

Viele Premium Hersteller haben sich in den letzten Jahren verhoben und die Zahlungswilligkeit der europäischen Kunden überschätze. Man denke da nur an die Insolvenz von Loewe aus Deutschland. Marktbeobachter erklären, dass Bang & Olufsen aktuell in erster Linie für potenzielle Käufer interessant sei, einfach, weil der Wert derzeit im Keller liege. Das eröffnet aber die Frage, was ein Käufer aus dem Unternehmen machen würde.

Bang & Olufsen wurde bereits 1925 gegründet. Man begann als Hersteller von Radios und entwickelte sich dann zu der Firma, die man heute darstellt. Zu Ruhm gelangte B&O etwa 40 Jahre nach der Gründung, als man begann mehr und mehr Design in den Vordergrund zu stellen. Nun muss man abwarten, ob dieser Pfad den dänischen Traditionshersteller auch weiterhin über Wasser halten kann.

Disney+: Vier 4K-Streams sind inbegriffen und Neuigkeiten rund um Star Wars

Aktuell findet in den USA die Disney D23 statt. Auf seinem hauseigenen Event verkündet das Studio mit der Maus wichtige Neuigkeiten rund um die Entertainment-Pläne des Unternehmens. Da ist natürlich auch Disney+ ein sehr wichtiges Thema.

Disney+ soll etwa bis zu sieben einzelne Nutzerprofile unterstützen. Ähnlich wie bei Netflix höchster Premium-Stufe sind vier parallele Streams möglich. Auch 4K-Inhalte sind inbegriffen, einen Aufpreis verlangt Disney im Übrigen für die erhöhte Auflösung im Gegensatz zur Konkurrenz nicht! Für 6,99 Euro im Monat können Abonnenten also bei ausreichender Bandbreite an bis zu vier Geräten UHD-Streams genießen.

Unklar ist, wie und ob Disney im Gegensatz zu Netflix härter gegen Account-Sharing vorgeht. So gibt es viele Netflix-Nutzer, die ihr Konto mit Freunden oder Familie teilen, um auf jene Weise die Kosten zu senken. Dann wird natürlich regelmäßig aus verschiedenen Haushalten auf den Streaming-Dienst zugegriffen. Netflix lässt das aktuell ohne Konsequenzen durchgehen. Ob Disney da bei Disney+ in ähnlicher Weise ein Auge zudrücken wird, ist offen.

Außerdem will Disney seine Eigenproduktionen offenbar nicht jeweils als ganze Staffel veröffentlichen, sondern stattdessen lieber wie im linearen Fernsehen eine neue Episode pro Woche rausrücken. Starten soll der neue Streaming-Dienst Disney+ in den USA am 12. November 2019. Deutschland soll wohl im Frühjahr 2020 an die Reihe kommen.

Star Wars pur: Neue Inhalte auf der D23 für Disney+ vorgestellt

Auf der D23 hat Disney aber natürlich auch noch über die Inhalte für Disney+ gesprochen. Dabei haben sich auch einige Gerüchte bewahrheitet: So kam niemand anderes als der Schauspieler Ewan McGregor auf die Bühne, um seine Rückkehr als Obi-Wan Kenobi zu bestätigen. Der Schotte wird für eine Serie erneut in die Haut des Jedi-Meisters schlüpfen. Für viele Fans stellt er einen der wenigen positiven Aspekte der Prequels dar. Da dürfte also manches Fanherz höher schlagen. Die Serie rund um Obi-Wan Kenobi hat noch keinen offiziellen Titel und wird Anfang 2020 in Produktion gehen. Wann die Serie dann veröffentlicht wird, ist noch offen.

Außerdem hat Disney den ersten Trailer zur neuen Serie „The Mandalorian“ veröffentlicht, welche sich um einen Kopfgeldjäger im Star-Wars-Universum dreht. Auch der deutsche Regisseur Werner Herzog hat im Trailer einen Auftritt. Die Effekte sehen für eine TV-Serie wirklich gut aus und die Atmosphäre scheint deutlich rauer zu sein, als in den aktuellen Kinofilmen.

Außerdem ist nun bestätigt, dass die Serie „Star Wars: The Clone Wars“ im Februar 2020 zu Disney+ zurückkehrt. Die Serie endete anno dazumal eher unrühmlich und viele Handlungsfäden konnten nicht abgeschlossen werden. Dass es ein Revival geben würde, war bereits seit einiger Zeit bekannt. Nun wissen wir aber eben, wann die neuen Episoden an den Start gehen. Da dürfte sicher auch so mancher Star-Wars-Fan einschalten.

Amazon Prime Video: Das sind die neuen Filme und Serien im September 2019

Amazon Prime Video hat bekannt gegeben, welche neuen Filme und Serien euch im September 2019 beim Streaming-Anbieter erwarten. Auch aus Deutschland gibt es dabei neuen Stoff in Form von „Chris Tall Presents…“ mit der ersten Staffel des neuen Comedy-Formats.

Ebenfalls mit von der Partie ist das Musical-Finale der Amazon-Eigenproduktion „Transparent“. Aber natürlich hievt der Streaming-Anbieter nicht nur eigene Originalserien ins Programm, sondern hat auch wieder neue Inhalte lizenziert. Dabei sind etwa die Filme „Bumblebee“ und „Gremlins“ sowie die Serie „Grey’s Anatomy“ mit Staffel 14.

Einige der Inhalte bei Amazon Prime Video stehen auch in 4K mit HDR zur Verfügung, wie wir auch in dieser Liste gesammelt haben. Unten sind die Neuzugänge im September 2019 für euch jeweils nach Listen geordnet. Viel Spaß beim Streaming!

Neue Serien im September 2019 bei Amazon Prime Video

  • Criminal Minds – Staffeln 1 – 13 – verfügbar ab 01.09.
  • Grey’s Anatomy – Staffel 14 – verfügbar ab 06.09.
  • Undone – Staffel 1 – Amazon Original – exklusiv verfügbar ab 13.09.
  • El Corazón de Sergio Ramos (OmU) – Staffel 1 – Amazon Original – exklusiv verfügbar ab 13.09.
  • Chris Tall Presents… – Staffel 1 – Amazon Original – exklusiv verfügbar ab 27.09.
  • Transparent – Das Musical Finale – Amazon Original – exklusiv verfügbar ab 27.09.
  • Shooter – Staffel 2 – verfügbar ab 30.09.

Neue Filme im September 2019 bei Amazon Prime Video

  • Lean on Pete – exklusiv verfügbar ab 01.09.
  • Ein riskanter Plan – verfügbar ab 01.09
  • 96 Hours – Taken 2 – verfügbar ab 02.09.
  • The Haunting of Sharon Tate – exklusiv verfügbar ab 03.09.
  • Sorry to Bother You – exklusiv verfügbar ab 05.09.
  • Yardie – exklusiv verfügbar ab 05.09.
  • Kleine Ziege, sturer Bock – verfügbar ab 06.09.
  • Troja – verfügbar ab 08.09.
  • Operation: Overlord – exklusiv verfügbar ab 21.09.
  • Colette – exklusiv verfügbar ab 08.09.
  • Olympus Has Fallen – Die Welt in Gefahr – verfügbar ab 08.09.
  • Sky: Der Himmel in mir – verfügbar ab 09.09.
  • The Best of Me – Mein Weg zu dir – verfügbar ab 11.09.
  • Traumfrauen – verfügbar ab 11.09.
  • Der Nanny – verfügbar ab 13.09.
  • Jurassic Park1 – 3 – verfügbar ab 14.09.
  • Polaroid – exklusiv verfügbar ab 17.09.
  • Immenhof – Das Abenteuer eines Sommers – exklusiv verfügbar ab 17.09.
  • Inception – verfügbar ab 19.09.
  • Junges Licht – verfügbar ab 19.09.
  • Redemption – Stunde der Vergeltung – verfügbar ab 19.09.
  • Nobody’s Fool – Die Knastschwester – exklusiv verfügbar ab 20.09.
  • Hin und weg – verfügbar ab 20.09.
  • Operation: Overlord – exklusiv verfügbar ab 21.09.
  • Sex and the City 1 & 2 – verfügbar ab 21.09.
  • Vampire Academy – verfügbar ab 23.09.
  • Yves Saint Laurent – verfügbar ab 23.09.
  • We Die Young – exklusiv verfügbar ab 24.09.
  • Womit haben wir das verdient? – exklusiv verfügbar ab 24.09.
  • The Shining – verfügbar ab 29.09.
  • Identical Strangers – exklusiv verfügbar ab 27.09.
  • Annabelle – verfügbar ab 28.09.
  • Bumblebee – exklsuiv verfügbar ab 30. September
  • Gremlins – Kleine Monster – verfügbar ab 30.09.

Neue Kids-Highlights im September 2019 bei Amazon Prime Video

  • Niko und das Schwert des Lichts– Staffel 2B – Amazon Original – exklusiv verfügbar ab 06.09.
  • Die Winzlinge – Abenteuer in der Karibik – exklusiv verfügbar ab 21.09.
  • Spycies – exklusiv verfügbar ab 01.09.
  • Die Legende der Wächter – verfügbar ab 26.09.
  • Die Häschenschule: Jagd nach dem Goldenen Ei – verfügbar ab 17.09.
  • Dragonball Z: Kampf der Götter – verfügbar ab 09.09.

Neue Titel zum Kaufen und Leihen im digitalen Shop bei Amazon

  • Ostwind – Aris Ankunft – zum Kaufen verfügbar ab 05.09. / zum Leihen verfügbar ab 05.09.
  • After Passion – zum Kaufen verfügbar ab 05.09. / zum Leihen verfügbar ab 05.09.
  • Stan & Ollie – zum Kaufen verfügbar ab 06.09. / zum Leihen verfügbar ab 13.09.
  • Ein Gauner & Gentleman – zum Kaufen verfügbar ab 06.09. / zum Leihen verfügbar ab 13.09.
  • Pokémon Meisterdetektiv Pikachu – zum Kaufen verfügbar ab 12.09. / zum Leihen verfügbar ab 10.10.
  • Die Goldfische – zum Kaufen verfügbar ab 12.09. / zum Leihen verfügbar ab 19.09.
  • Greta – zum Kaufen verfügbar ab 13.09. / zum Leihen verfügbar ab 20.09.
  • Trautmann – Geliebter Feind – zum Kaufen verfügbar ab 13.09. / zum Leihen verfügbar ab 20.09.
  • A Very English Scandal – zum Kaufen verfügbar ab 20.09.
  • John Wick: Kapitel 3 – zum Kaufen verfügbar ab 20.09. / zum Leihen verfügbar ab 04.10.
  • Aladdin – zum Kaufen verfügbar ab 20.09. / zum Leihen verfügbar ab 26.09.
  • This is Us– Staffel 4 – zum Kaufen verfügbar ab 25.09.
  • Empire– Staffel 6 – zum Kaufen verfügbar ab 25.09.
  • Rocketman – zum Kaufen verfügbar ab 26.09. / zum Leihen verfügbar ab 10.10.
  • The Blacklist– Staffel 6 – zum Kaufen verfügbar ab 27.09.
  • Modern Family– Staffel 11 – zum Kaufen verfügbar ab 26.09.
  • Ma – zum Kaufen verfügbar ab 27.09. / zum Leihen verfügbar ab 10.10.

QLED-Neueinsteiger: OnePlus plant 4K-TVs mit bis zu 75 Zoll

Der chinesische Hersteller OnePlus ist hierzulande in erster Linie für seine Smartphones wie das aktuelle OnePlus 7 bekannt. Doch wir haben bereits darüber berichtet, dass das Unternehmen mittlerweile auch eigene Fernseher plant. Nun werden die Informationen konkreter, denn es soll sich um QLED handeln.

Spannende Sache, das heißt, dass OnePlus die Technik wohl von Samsung lizenziert hat. Als Betriebssystem der Fernseher soll Android TV dienen. Dabei sind Modelle mit 43 bis maximal 75 Zoll geplant. OnePlus hat bereits bestätigt, dass die neuen 4K-TVs des Unternehmens auch in Deutschland auf den Markt kommen sollen, aber noch keinen konkreteren Zeitrahmen genannt. Bei Amazon in Indien gibt es immerhin schon die Möglichkeit sich bei genaueren Angaben zum Launch benachrichtigen zu lassen.

Wie die Qualität der Fernseher ausfallen könnte, muss man einmal abwarten. Die Strategie im mobilen Segment ist für OnePlus klar: Flaggschiff-Spezifikationen zu deutlich günstigeren Preisen als die Konkurrenz zu bieten. Das will man nun auch im TV-Markt versuchen. Ob jener Plan aber aufgeht, ist aktuell noch schwer zu sagen. Ein Traum wären natürlich günstige OLED-Modelle gewesen, doch das ist vermutlich noch etwas zu viel verlangt.

OnePlus: In Indien kann man sich schon für die Fernseher vormerken lassen

Wer möchte, kann sich übrigens auch mit einem deutschen Amazon-Konto in Indien für weitere Informationen vormerken lassen. Eine Bestellung dort ist sicherlich aber keine realistische Option. Es bleibt also weiterhin abzuwarten, wann es konkretere technische Daten, Angaben zu den potenziellen Preisen und natürlich Erscheinungsdaten geben wird.

OnePlus will den TV-Markt aufmischen

OnePlus ist nicht der einzige Smartphone-Hersteller, der sich für den TV-Markt interessiert. Jüngst stieg auch die Huawei-Tocher Honor in dieses Segment ein – allerdings ist momentan kein Launch der neuen Honor Vision in Europa geplant. In Asien bietet beispielsweise auch Xiaomi Fernsehgeräte ein. Jenes Unternehmen expandiert gerade aktiv in Europa und auch nach Deutschland.

Huawei wiederum hat HarmonyOS entwickelt, ein Betriebssystem, das man auch für Smart TVs vorgesehen hat. Da kommen also viele, spannende Entwicklungen auf den TV-Markt zu, welche etablierte Hersteller wie LG, Samsung und Sony sicher mit Argusaugen beobachten.