Die 8K Association, ein Zusammenschluss führender Unterhaltungselektronik-Hersteller, Display-Hersteller und weiterer Unternehmen haben die sogenannten „Performance Specifications“ verabschiedet. Diese geben die Schlüssel-Attribute für 8K Fernseher vor.
8K bezeichnet die vierfache 4K Auflösung mit 7.680 x 4.320 Bildpunkten, welche ein Teil der Ultra HD Spezifikation ist. Damit nicht jeder Hersteller sein eigenes Süppchen kocht, hat es sich die 8K Association zur Aufgabe gemacht, Spezifikationen und Verläufe zu definieren, anhand deren ein 8K Fernseher und Dienste innerhalb des 8K Ecosystems ausgerichtet werden müssen. „Die“ sagen einem halt, wie und was ein 8K TV können muss, um eine bestmögliche Darstellung des Formats zu gewährleisten. Macht so weit auf jeden Fall Sinn.
Am Ende geht es darum, dass die Geräte die Spezifikationen erfüllen und zur besseren Kommunikation mit dem Kunden mit einem entsprechenden Logo ausgestattet werden können. Innerhalb der technischen Spezifikationen wurden folgende „Voraussetzungen“ oder Attribute festgelegt:
Samsung ist natürlich Gründungsmitglied der 8K Association und hat bereits zwei 8K Fernseher (Q900 & Q950R) auf den Markt gebracht
Erweiterte Spezifikationen nur für Mitglieder
Es gibt noch zusätzliche Performance und Interface-Spezifikationen die z.B. die Bittiefe, Framerate, Chroma (Farbunterabtastung), Schwarzwert, Farbraum oder Weißpunkt-Abgleich definieren. Auch die Unterstützung von Anschlüssen und Medien-Formaten (z.B. High Dynamic Range Codecs) werden darin festgelegt. Diese Informationen möchte die 8KA den Nutzern aber nicht „zumuten“ weshalb diese nur den Mitgliedern der 8KA vorliegen.
Chris Chinnock, Executive Director von 8KA:„Die Definition der Schlüsselattribute für eine 8K-TV-Spezifikation zeigt, dass der 8K Association darauf ausgerichtet ist, schnell einen entscheidenden Schritt für das Wachstum der Videotechnologie der nächsten Generation zu definieren. Das Erreichen dieses Meilensteins ist ein großartiger Beweis für den kooperativen Geist, den die Mitglieder der 8K Association zusammen mit unserer gemeinsamen Begeisterung für die Erweiterung des 8K-Ökosystems genießen.“
Nachdem die Definition ausgearbeitet wurde, sollen im nächsten Schritt Konformitätstests entwickelt werden, anhand deren Hersteller ihre Produkte testen können. Durchläuft ein 8K Fernseher alle Vorgaben-Tests ohne Beanstandungen, wird dem Gerät das offizielle 8K Logo zu gesprochen.
8K Association wächst stetig
Zuletzt möchte die 8K Association noch auf ihre neuen Mitglieder aufmerksam machen. Zu den Gründungsmitgliedern Samsung Electronics, Panasonic, AU Optronics, Hisens und TCL, gesellen sich Astro Design, ATEME, Chili, Innolux, Intel, Louis Pictures, Novatek, Samsung Display, Tencent, V-Silicon und Xperi. Zudem soll sich der Streamingdienst UltraFlix aktuell im Aufnahmeprozess befinden.
Der September wird wieder sportlich auf HD+. Gleich vier Rennen in der Formel 1 sowie zwei Begegnungen der deutschen Fußball-Natioalmannschaft liefertn beste Unterhaltung in Ultra HD-Qualität!
Der sportliche September beginnt genau genommen bereits im August. Am 31. August (am Tag an dem dieser Beitrag online geht) um 14:45 Uhr gibt es bereits das Qualifying zur Formel 1 Sause „Großer Preis von Belgien“ live auf RTL UHD zu sehen. Das eigentliche Rennen ist am Folgetag dem 01. September 2019 um 15:00 Uhr. Mit diesem Highlight können Formel 1 Fans die „Qualen“ der Sommerpause endlich vergessen. Ob Hammilton mit seinen 250 Punkten noch eingeholt werden kann? Wir wagen es zu bezweifeln.
Klassiker Deutschland gegen Holland
Wer den PS-Boliden nichts abgewinnen kann und sich mit maximalen Geschwindigkeiten von rund 32 km/h zufriedengibt, der sollte die deutsche Fußball-Nationalmannschaft am 06. und 09. September bei ihren EM-Qualifikationsspielen gegen Holland und Nordirland am Bildschirm begleiten. Vor allem der Klassiker „Holland gegen Deutschland“ lässt Fußball-Herzen höher schlagen. Schafft es die Nationalelf um Trainer Jogi Löw den Sprung an die Tabellenspitze? Als besonderes „Zuckerl“ werden die Spiele nicht nur in 4K Ultra HD Auflösung, sondern auch mit erweitertem Dynamikumfang (HDR) auf RTL UHD gezeigt!
Sport-Highlights auf HD+ im September:
Formel 1: „Großer Preis von Belgien“ Qualifying: am Samstag, 31. August 2019 ab 14:45 Uhr live auf RTL UHD Rennen: am Sonntag, 01. September 2019 ab 15:00 Uhr live auf RTL UHD
EM-Qualifikation: Deutschland gegen Holland
Am 06. September 2019 ab 20:15 Uhr auf RTL UHD
Formel 1: „Großer Preis von Italien“ Qualifying: am Samstag, 07. September 2019 ab 14:45 Uhr live auf RTL UHD Rennen: am Sonntag, 08. September 2019 ab 15:00 Uhr live auf RTL UHD
EM-Qualifikation: Nordirland gegen Deutschland
Am 09. September 2019 ab 20:15 Uhr auf RTL UHD
Formel 1: „Großer Preis von Singapur“ Qualifying: am Samstag, 21. September 2019 ab 14:45 Uhr live auf RTL UHD Rennen: am Sonntag, 22. September 2019 ab 14:00 Uhr live auf RTL UHD
Formel 1: „Großer Preis von Russland“ Qualifying: am Samstag, 28. September 2019 ab 13:45 Uhr live auf RTL UHD Rennen: am Sonntag, 29. September 2019 ab 13:00 Uhr live auf RTL UHD
Um alle Sport-Highlights auf RTL UHD verfolgen zu können, benötigt man ein HD+ Abonnement oder die HD-Option im Sky Abo.
Traditionshersteller METZ zeigt auf der IFA 2019 sein breites TV-Portfolio inkl. Neuheiten wie einem 8K OLED TV oder 120 Zoll 4K Fernseher. Zudem gibt es neue Sondermodelle des bestehenden Sortiments zu bestaunen.
Zusammen mit der Mutterkonzern Skyworth teilt sich METZ einen Stand mit über 800 Quadratmetern Fläche. Der „Rückenwind“ aus China ist sicherlich auch der Grund, weshalb Metz bereits einige „TV-Geräte der Zukunft“ ausstellen kann, darunter ein 8K OLED TV mit 88 Zoll Displaydiagonale. Das Panel dafür stammt aus den Produktionshallen von LG Display. Ebenso ein transparenter OLED-TV, wie wir ihn schon von Panasonic zu Gesicht bekommen haben. Zuletzt gibt es einen 4K UHD Fernseher mit 120 Zoll Displaydiagonale (3.05 Meter) zu bestaunen.
Verbesserte Classic & Fineo Pro Modelle
Der Produktionsstatus dieser Modelle kann ist sicherlich noch als „Prototyp“ deklariert. Ob und in welcher Ausstattung die neuen TV-Formate in den Handel kommen, lässt Metz noch offen. Konkreter wird Metz dagegen bei seinem Classic-Modellen. Wie bereits auf der IFA IMB angekündigt, kommt die neuste Generation des Metz Fineo Pro auf den Markt. Das mit einem neuen Chassis ausgestattete Modell soll hinsichtlich Performance und Geschwindigkeit einen großen Sprung nach vorne machen. Das neu entwickelte 100-Hz Panel mit Direct-LED-Backlight mit Local Dimming soll Kontrast und Schwarzwert deutlich verbessern.
Die Metz Classic Reihe wird verbessert, unter anderem mit den Fineo Pro Modellen
Das Sondermodell „Fineo pro“ ist in den Displaydiagonalen 43 und 49 Zoll erhältlich. Zuletzt gibt es neue 4K OLED Fernseher der METZ blue Serie. Die Geräte sollen im ersten Quartal 2020 in den Handel kommen und liefern dem Kunden mit Android 9.0 neue Features und Komfort-Funktionen. Mit dem Android TV Quick Setup, lässt sich die Erstinstallation z.B. deutlich verkürzen, indem Login-Daten von kompatiblen Peripherie-Geräten (Android Smartphones) automatisch übernommen werden.
Folgt uns auf der IFA
Wir werden dem Stand von METZ (Halle 6.2a – Stand 112) natürlich einen Besuch abstatten. Hands-On Berichte und Videos aus erster Hand bekommt ihr auf unseren Facebook und Twitter-Kanälen, in unserem kostenlosen Newsletter und natürlich in unserem IFA Special!
Sowohl Sony als auch Microsoft haben die Spiele bestätigt, welche ihr ab September als Abonnenten von PlayStation Plus bzw. Xbox Live Gold / Xbox Game Pass Ultimate gratis mitnehmen könnt. Es gibt also mal wieder neuen Stoff zum Zocken.
Bleiben wir einmal zunächst bei Sony. Jene bieten mittlerweile nur noch zwei monatliche Gratis-Spiele über PlayStation Plus an, da man die PS Vita und die PS3 leider nicht mehr berücksichtigt. Für die PS4 stehen ab dem nächsten Dienstag, also dem 3. September 2019, die beiden Titel „Darksiders III“ und „Batman: Arkham Knight“ im Rahmen von PS Plus ohne weitere Mehrkosten zur Verfügung.
Auch wenn „Batman: Arkham Knight“ spielerisch der schwächste Teil der Arkham-Trilogie von Rocksteady ist, lohnt sich das Game für Fans des dunklen Ritters immer noch. Das gilt insbesondere, wenn die englischsprachige Sprachausgabe gewählt wird, da hier erneut Kevin Conroy und Mark Hamill Batman und den Joker vertonen.
Wer sich allerdings gerne noch die Spiele aus dem Vormonat sichern möchte, sollte das unbedingt vor dem 3. September erledigen. Dann fallen sie nämlich bei PlayStation Plus aus dem Angebot heraus. Wenn sie aber bereits der eigenen Bibliothek hinzugefügt wurden, lassen sie sich auch später noch herunterladen und installieren. Das gilt natürlich nur so lange, wie das Abonnement für PS Plus aufrechterhalten wird.
Microsoft bietet schon ab dem 1. September neue Xbox Games with Gold
Die Xbox Games with Gold stehen sogar zum Teil bereits ab dem 1. September 2019 stramm. Dann können sich Besitzer einer Xbox One „Hitman: The Complete First Season“ herunterladen. Für die Xbox 360 hagelt es am selben Datum „Earth Defense Force 2025“. Ab dem 16. September folgt für die Xbox One wiederum „We Were Here“, während Microsofts ältere Konsolengeneration mit „Tekken Tag Tournament 2“ versorgt wird.
Die beiden Spiele für die Xbox 360 sind dank Abwärtskompatibilität auch an der Xbox One spielbar. Auch hier gilt natürlich, noch möglichst vor dem Einstand der neuen Titel die Games aus dem August 2019 zu sichern.
Sony hat zwei neue, spiegellose Systemkameras vorgestellt: die Sony Alpha 6600 und 6100. Beide nutzen APS-C-Sensoren und sollen besonders leichte und kompakte Kameras darstellen. Im deutschen Handel werden beide Modelle an Mitte / Ende Oktober 2019 zu haben sein.
Sony nennt als Preis für die Alpha 6100 899 Euro. Wer sie direkt mit dem Objektiv SEL-1650 im Kit ersteht, zahlt 999 Euro – wahlweise in der Farbe Schwarz bzw. Silber. Wiederum ist die Sony Alpha 6100 im Kit mit den beiden SEL-1650 und SEL-55210 für 1.249 Euro zu haben.
Die neue Sony Alpha 6600 startet Ende Oktober und kostet als Body 1.599 Euro. Wer das Objektiv SEL-18135 im Kit dazu haben möchte, soll 1.999 Euro zahlen. Dabei betonen die Japaner die One-Mount-Lösung der Kameras, welche zahlreiche Objektive kompatibel machen soll. Beide Kameras setzen auf einen Exmor-Sensor mit 24,2 Megapixeln sowie einen Bionz-Prozessor mit Front-End LSI, wie man ihn auch in einigen Vollformatkameras von Sony findet.
Beide Kameras bieten einen Autofokus mit 0,02 Sekunden Reaktionszeit. Der Phasendetektions-Autofokus mit 425 Punkten deckt rund 84 Prozent des Sensors ab. In Kombination mit dem Kontrastautofokus mit 425 Punkten soll also selbst bei wenig Licht ein zuverlässiger Autofokus möglich sein. Echtzeit-Tracking und KI-basierte Objekterkennung sollen für schnelles Scharfstellen sorgen. Auch Augenerkennung ist an Bord, um Gesichter möglichst schnell zu fokussieren.
Sony Alpha 6600 und 6100 übernehmen Features der Vollformat-Modelle
Von den Vollformatmodellen hat man etwa auch Algorithmen zur Verbesserung der Farbwiedergabe, speziell bei Hauttönen übernommen. 4K-Videos beherrschen beide Kameras ebenfalls – ohne Pixel-Binning. Auch andere Tricks wie Zeitraffer-Aufnahmen sind freilich drin. Wer den Sucher nicht nutzen möchte, kann sich über den LC-Touchscreen mit 3 Zoll Diagonale und 921.000 Pixeln einen Überblick verschaffen. Er lässt sich um bis zu 180° neigen. Auch ein Mikrofonanschluss ist jeweils vorhanden.
Auch die Sony Alpha 6100 soll ein gutes Gesamspaket bieten
Die Alpha 6600 deckt einen ISO-Bereich von 100 bis 32.000 (auf ISO 50 bis 102.400 erweiterbar) ab und soll daher stets wenig Rauschen zeigen. Ins Gehäuse ist ein 5-Achsen-Stabilisator integriert. Mit einer Akkuladung sollen sich ca. 720 Fotos über den Sucher bzw. 810 Euro über den Touchscreen knipsen lassen. Das Gehäuse setzt auf eine Magnesiumlegierung und ist daher resistent gegen Spritzwasser. An die Alpha 6600 lassen sich auch Kopfhörer anschließen, um den Ton abzuhören.
Außerdem unterstützt die Alpha 6600 auch HLG HDR (Hybrid Log Gamma). Nutzer, die ihre Aufnahmen mit Farbkorrekturen nachbearbeiten möchten, werden S-Log3- und S-Log2-Gamma-Profile bereitgestellt. Klingt also alles gar nicht mal schlecht bzw. nach einem guten Gesamtpaket für sowohl Fotograden als auch Videomacher. Weitere Details sind auf den Produktseiten der Alpha 6600 bzw. der Alpha 6100 zu finden.
In China hat der Hersteller Redmi zwei neue Smartphones vorgestellt: die Redmi Note 8 und Note 8 Pro. Zwei schöne Mittelklasse-Modelle, auf die wir an dieser Stelle aber nicht im Detail eingehen wollen. Denn die Überraschung ist eher der neue Redmi TV – ein 4K-Fernseher mit 70 Zoll Diagonale.
Aktuell scheinen viele Smartphone-Hersteller den TV-Markt für sich zu entdecken. Das deutet darauf hin, dass vielleicht in naher Zukunft die etablierten Hersteller durch neue Player etwas aufgemischt werden. Konkurrenz belebt das Geschäft und das kann man als Kunde nur begrüßen. Etwa haben wir ja auch erst kürzlich über kommende Fernsehgeräte von OnePlus berichtet, welche auch in Europa und damit Deutschland auf den Markt kommen sollen.
Auch die Huawei-Tochter Honor hat mit dem Honor Vision einen 4K-TV ins Programm genommen – vorerst aber noch nicht in Europa. Der Mutterkonzern Huawei wiederum plant bereits 8K-TVs mit 5G-Anbindung. Und auch Xiaomi, von dem man Redmi abgespalten hat, hat bereits eigene Fernsehgeräte veröffentlicht. Zum neuen Redmi TV gibt es aktuell aber nur relativ grobe Angaben. 70 Zoll Diagonale soll der Fernseher mit 4K-Auflösung und HDR-Unterstützung anlegen.
Zudem solle er Dolby Atmos unterstützen, auf sehr schmale Rahmen um den Screen setzen drei HDMI- plus zwei USB-Ports bieten. Auch Wi-Fi ist natürlich für Firmware-Updates und die Nutzung von Streaming-Apps an Bord. Der TV verwendet 2 GByte RAM und 16 GByte integrierten Speicherplatz. In China soll sich der Redmi TV auch mit anderen Geräten von Xiaomi vernetzen können, um sie quasi als Smart-Home-Schaltzentrale zu steuern.
Redmi TV mit 4K / HDR erscheint zunächst nur in Asien
Neben China wird der neue Redmi TV auch in Indien auf den Markt kommen. Als Preisempfehlung hat man für den dortigen Markt bereits umgerechnet ca. 480 Euro genannt, was für einen 4K-TV mit HDR und 70 Zoll wie ein Schnäppchen klingt. Jeder Leser kann sich aber ausmalen, dass damit Kompromisse bei der Bildqualität verbunden sein werden.
Der Redmi TV kostet umgerechnet nur 480 Euro
Ob wir den Redmi TV irgendwann auch in Europa erhalten werden? Das steht leider in den Sternen, dürfte momentan aber unwahrscheinlich sein, da die Marke hierzulande nicht operiert. Einige Produkte hat Xiaomi aber in Europa unter anderem Namen veröffentlicht – etwa die Redmi K20 und K20 Pro als Xiaomi Mi 9T und Mi 9T Pro.
Na da wird sich Mitbewerber und 8K-Vorreiter Samsung aber umsehen. Sharp hat nämlich einen 120 Zoll 8K LCD Fernseher mit im Gepäck, das weltweit größte Display mit vierfacher 4K-Auflösung.
Der 8K Behemoth mit einer unglaublichen Diagonale von 305 cm, stellt jedoch nur das größte LCD-Display mit 7.680 x 4.320 Bildpunkten dar. Der „Award“ für das größte jemals gebaute 8K Display hat immer noch Samsung inne, mit einer 292 Zoll-Variante (7.41 Meter) der MicroLED-Installation „The Wall Luxury“. Aber wollen wir einmal nicht so pingelig sein. Womöglich geht es Sharp auch nicht vorwiegend um das 8K Display, sondern um das komplette Ecosystem, welches der Hersteller ebenfalls im Rahmen der IFA 2019 präsentieren wird.
120 Zoll 8K Fernseher
Zum einen kombiniert Sharp die 8K Auflösung mit dem neuen 5G Mobilfunkstandard. Die massiven High-Speed-Transferleistungen von 5G reichen aus um die Datenmengen von 8K UHD Videos übertragen zu können. Dabei stehen nicht unbedingt Unterhaltung und Live-Fernsehen im Vordergrund, sondern eher Anwendungen in den Gebieten Medizin oder Bildung. Auf dem 120 Zoll Display soll ein 8K Viewer für Museums- und Schul-Installationen vorgeführt werden. Der technische Fortschritt von 8K in Kombination von 5G soll die Gesellschaft und das Leben der Menschen nachhaltig positiv beeinflussen – so wie Vision von Sharp.
Wer hätte das gedacht, 8K Fernseher liefern einen extrem hohen Detailgrad =)
8K Lösungen für professionelle Anwendungen
Auch professionelles Kamera-Equipment, soll auf der IFA 2019 ausgestellt werden. Womöglich handelt es sich hierbei sogar um 8K Produktionskameras. Irgendwo müssen dich hochauflösenden Videos ja herkommen. Alles in allem scheint die Ausrichtung eher in Richtung Industrie und Business zu gehen. Das wird uns jedoch nicht aufhalten uns den 120 Zoll 8K Fernseher aus der Nähe anzusehen. Vielleicht erwartet uns auf dem Messestand von Sharp noch die ein oder andere Überraschung.
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Disney hat einen reichen Schatz an Zeichentrick- und Animationsfilmen. So reich, dass man sich 1994 und 1996 dachte: Warum nicht mal einen davon aufs Realfilm-Format adaptieren? Gedacht, getan. Heraus kamen Das Dschungelbuch und 101 Dalmatiner mit einer wunderbar bösen Glenn Close als Cruella De Vil. Für Letzteren standen am Ende weltweit über 300 Mio. Dollar Kinoeinspiel auf dem Konto – für 1996 wirklich hervorragende Zahlen. Dennoch sollte es 14 Jahre dauern, bis der nächste Animations-Klassiker mit realen Schauspielern umgesetzt wurde – von keinem geringeren als Tim Burton. Sein Alice im Wunderland profitierte 2010 massiv vom 3D-Boom und erwirtschaftete über eine Mrd. Dollar. Und er gab den Startschuss für eine Reihe von Real-Verfilmungen Disneys. Neun Jahre nach „seiner“ Alice ließ man dann erneut Tim Burton ans Ruder. Er sollte sich eine weitere der buntesten Geschichten vorknöpfen. Eine, deren Optik wie gemacht war für den visuell so einfallsreichen Regisseur: Dumbo.
Die kleine Familie wurde unfreiwillig um Elefant Dumbo erweitert
Dass Burton (und Disney) mit der Geschichte um den Zirkuselefanten, der fliegen kann, am Ende ein wenig baden gingen (350 Mio. Dollar Einspiel sind heutzutage dann kein riesiger Erfolg mehr – vor allem in Anbetracht der 170 Mio. Dollar Produktionskosten), ist schade. Denn eigentlich versprüht Dumbo von der ersten bis zur letzten Sekunde das Flair der Burt’schen Filme. Schon die Eröffnungssequenz mit dem bunten Treiben am Standort des Zirkus ist typisch für den Regisseur. Überall entdeckt man Details und visuelle Ideen. Die Kostüme und der bunte Look sind prächtig und erinnern an Filme wie Charlie und die Schokoladenfabrik. Vielleicht lag es daran, dass das Original eine der ältesten Vorlagen ist (immerhin ist der Zeichentrickfilm Anno 1941), vielleicht aber auch daran, dass man die Story dann doch massiv abänderte und um Figuren ergänzte. Die Hauptdarsteller-Familie um Holt Farrier gibt’s in der Vorlage nicht und die Subplots der Realverfilmung lassen Dumbo ab und an etwas zerfasert wirken. Rein visuell aber kann man Burtons Adaption überhaupt nichts vorwerfen. Schon die Animation des Titelcharakters ist schlicht sensationell und wenn man sich einen Zirkus der damaligen Zeit vorstellt, dann genauso wie der Regisseur ihn umgesetzt hat. Mit den warmen Farben, die sich an einer Braun- und Orangepalette entlang hangeln, schmeichelt der Film zusätzlich dem Auge. Dazu ist die Besetzung exquisit. Man kann Burton vielleicht vorwerfen, dass er stets auf Nummer sicher geht. Denn mit Michael Keaton ist einer dabei, mit dem Burton zuvor schon drei mal gedreht hatte. Auch Danny De Vito und Eva Green sind nicht das erste Mal am Burton-Set.
Vandevere braucht Attraktionen für seinen Vergnügungspark
Einziger Neuling an Bord: Colin Farrell. Der hatte sich schon seit Edward mit den Scherenhändengewünscht, einmal mit dem Regisseur zusammen zu arbeiten. Dass sein Holt die am wenigsten extrovertierte Figur des Films ist, wirkt etwas undankbar für den irischen Darsteller. Neben den expressionistischen Darbietungen von Keaton, Green und vor allem Danny De Vito geht er ein wenig unter. Ohnehin sind die erwachsenen Figuren nur schmückendes Beiwerk. Die Emotionen drehen sich klar um die beiden Kinder und Dumbo selbst. Und das funktioniert besser als so manch Kritiker es wahrhaben wollte. Wenn Dumbo zunächst gedemütigt wird und dann auf seine Art zurück schlägt, dann berührt das sehr wohl. Und wenn die beiden Kids die einzigen sind, die zunächst an den langohrigen Elefanten glauben, lädt auch das Dumbo emotional auf.
Vielleicht hätte man sich etwas auf das Innerfamiliäre konzentrieren sollen. Auf die Problematik, die durch den Tod der Mutter und die Versehrtheit des Vaters entsteht. Auf die Tatsache, dass Milly das Zirkusleben nicht führen möchte, sondern lieber eine Wissenschafterin werden würde. Und auf die Familie namens Zirkus. Eben jene Menschen, die irgendwie aus der Gesellschaft gefallen sind und nur unter sich glücklich zu sein scheinen. Der Nebenplot Tradition vs. Moderne (aka Wanderzirkus vs. technologisierter Vergnügungspark) wirkt für den Film zu viel und überfrachtet ihn. Es lenkt von Dumbo ab und von den großen Gefühlen, die das Animations-Original ausmachte.
Dumbo wurde digital aufgenommen. Da Tim Burton ein Fan von regulärem 16:9 ist, liegt der Film mit 1,85:1 (fast) im 16:9-Vollformat vor. Leider wurde trotz einer teils in 5K vorliegenden Auflösung des Ausgangsmaterials nur ein 2K-Digital-Intermediate angefertigt, was dann für die UHD wieder hochskaliert wurde. Davon ab integrierte man einen im Rahmen von Rec.2020 Betrachten wir das Live-Bild der UHD, so ist es zunächst wesentlich dunkler abgestimmt. Soll heißen: Wo es bei der Blu-ray beispielsweise Mittagszeit-Atmosphäre hat, ist der Tag bei der UHD schon fortgeschrittener. Die Sonne scheint dann bereits untergehen zu wollen und es wirkt eher wie eine frühabendliche Stimmung.
Wechselt die Szenerie in die wenig ausgeleuchteten Zugwaggons, sollte es deshalb während des Schauens durchaus recht gut abgedunkelt sein, um die Details ausnahmslos erkennen zu können. Verschluckt wird zwar nichts, aber hohe Restlicht-Anteile könnten hier störend sein und bisweilen werden Gesichter dann arg überdramatisch rot. Spitzlichter wie das Funkeln in den Augen sind etwas besser als bei Friedhof der Kuscheltiere, wenngleich der echte Wow-Effekt ausbleibt.
Das Bild der UHD präsentiert sich mit einer nachmittäglichen Lichtstimmung
Was sichtbar besser ist, ist die Bildruhe an sich. Während man über die Blu-ray das ganz feine Rauschen noch wahrnahm, fällt das über die dunkler abgestimmte UHD praktisch gar nicht mehr auf. Auch die Auflösung kann trotz nur 2K-DI mehr aus dem Film holen. Beispielsweise ist der feine Zwirn von Vandeveres Anzugjacke bei genauem Hinschauen detaillierter, zeigt das Gewebe feiner und die Struktur klarer. Leider büßt HDR10 – wie zuletzt bei einigen Disks – in den dunklen Szenen an Punch und Kontrastdynamik ein. Farben wirken in solchen Momenten eher schwächer und ausgewaschener als über die Blu-ray, die hier mehr Dynamikspreizung zeigt. Auf der anderen Seite überstrahlen helle Bildbereiche praktisch gar nicht mehr, die über die BD noch etwas zum Ausreißen neigten. Die UHD empfiehlt sich also primär für jene, die nicht das letzte Quäntchen Schwarz suchen, sondern vornehmlich auf harmonischere und noch stärker burton’eske Farbgebung setzen.
Beim Ton muss man Disney leider erneut kritisieren. Und das betrifft nicht nur die Tatsache, dass der Anbieter sich offenbar dauerhaft auf ein komprimiertes Dolby Digital Plus für die deutsche Fassung beschränkt hat. Vielmehr geht es um die erneut etwas zu leise eingepegelte Disk sowie vor allem einen hörbaren Mangel an Tiefbass und Dynamik. Selbst wenn man den Subwoofer mal komplett alleine laufen lässt, meldet er sich nur selten – und wenn, dann ziemlich unmotiviert zu Wort. Schon die eigentlich dynamische Eröffnung mit der Zugfahrt rumpelt eher vor sich hin und klingt durch das fehlende Sub-Spektrum aufgeregt und krachig. Exemplarisch wird das noch deutlicher, wenn Mrs. Jumbo wütend ins Zelt stampft und das Konstrukt kurz darauf zum Einsturz bringt. Immer wieder trampelt sie wuchtig auf die Erde, bringt große Holzbalken zum Bersten und zum Einsturz. Und gefühlt klingt das wie eine TV-Sendung am Nachmittag – ohne jedes Fundament.
Und oft tönt es auch noch undifferenziert wie bspw. beim Seifenblasen-Spiel nach 60 Minuten, bei dem die innovativen Sounds völlig im viel zu laut eingepegelten Score von Burtons Haus- und Hof-Komponist Danny Elfman untergehen.
Während der Actionszenen fehlt es dem Ton deutlich an Tiefbass und Dynamik
Um aber mal eine Lanze für eine Dolby-Digital-Plus-Spur zu brechen, da es ja häufig die Meinung gibt, alleine aufgrund einer komprimierten Tonspur den Sound abstrafen zu müssen: An der DD+-Fassung der deutschen Version liegt es gar nicht, dass es hier so undynamisch zugeht. Die englische Fassung hat es gar noch schlimmer getroffen, denn sie tönt in der Szene mit dem von Mrs. Jumbo zum Einsturz gebrachten Zelt noch weniger druckvoll. Und hier reden wir über unkomprimiertes dts-HD-Master. Schuld ist hier also nicht die Datenrate/Komprimierung, sondern schlicht der Entschluss, die Disney-Filme ohne jede Dynamik abzumischen als höre man im Mitternachts-Modus des Receivers. Selbst wenn beim ersten echten Flug von Dumbo (und auch während seiner späteren Fliegereien) ein wenig mehr los ist, so ist das Ganze auch für die Originalfassung (trotz ein paar schöner 3D-Sounds der Atmos-Version) ziemlich unbefriedigend.
Was akustisch am Ende bleibt sind gut verständliche Dialoge und eine leidlich aktive Surround-Szenerie. Vor allem vom Score profitieren die Rears und öffnen durch ihn immer wieder den Raum. Dennoch kann man nicht anders, als die Tonspur als Enttäuschung zu bezeichnen, die ihr Potenzial fast komplett ungenutzt liegen lässt.
Deutsch: Dolby Digital Plus 5.1 (65%) 2D-Betrachtung
Das Bonusmaterial von Dumbo findet sich komplett auf der Blu-ray. Hier warten zum einen neun zusätzliche Szenen, Gags und Pannen vom Dreh sowie das Musikvideo „Baby Mine“ von Arcade Fire. Außerdem werden einige Easter Eggs preisgegeben, in denen auf die Querverweise des Realfilms auf den Animationsfilm eingegangen wird. Drei richtige Featurettes gibt es aber auch noch. In „Ein spektakulärer Cast“ geht es natürlich um das hochkarätige Ensemble des Films. Burton erzählt aber auch, was seine Auffassung des Films ist. „Ein besonderer Elefant“ fokussiert sich dann auf die Ursprünge der Geschichte und auf die Emotionen, die das Original bei den Beteiligten auch heute noch auslöst. In „Atemberaubende Sets und Kostüme“ wird dann die Arbeit der Setdesigner und Künstler hinter den fantastischen Kostümen gezeigt – oscarwürdig sind diese allemal.
Gesamtbewertung Dumbo (72%)
Dumbo ist vielleicht nicht die beste aller bisherigen Real-Verfilmungen von klassischen Zeichentrickhits des Maus-Studios. Tricktechnisch und visuell überzeugt Burtons Film aber durchaus. Und die Szenen mit Dumbo und den Kids sind emotional genug, um die junge Zielgruppe vor den Bildschirm zu fesseln. Die Mamas und die Papas erfreuen sich an tollen Darstellern und einem sehr guten Bild, während sie sich leider über den unzureichenden Ton ärgern müssen.
Panasonic hat seine neue, spiegellose Vollformat-Kamera Lumix S1H final vorgestellt. Zuvor hatte man sie vage für den Herbst 2019 angekündigt. Diese Kamera kann nun auch Aufnahmen in 6K mit 24p anfertigen. Wie von Panasonic gewohnt, ist zudem eine Dual-Bildstabilisierung an Bord.
Im Handel wird die neue Panasonic Lumix S1H ab Septembee 2019 zu haben sein. Da es sich hier um eine Vollformat-Kamera für anspruchsvollere Anwender handelt, spiegelt sich das auch im Preis wider. Jener beträgt 3.999 Euro. Die Systemkamera betet auch einen OLED-Sucher mit 5,8 MP. Was Videos betrifft, so beherrscht sie unter anderem 6K/24p (Seitenverhältnis 3:2), 5,9K/30p (Seitenverhältnis 16:9) oder 10-Bit 60p 4K/C4K.
Es dient ein Vollformat-Sensor mir 24,2 Megapixeln mit Tiefpassfilter als Basis. Dank Dual-Native-ISO-Technologie mit zwei Grundempfindlichkeiten soll sich das Rauschen minimieren. Der Dynamikbereich der S1H mit über 14 EV-Stufen entspreche laut den Japanern Kinokameras. DV-Log/V-Gamut ist kompatibel mit dem VariCam-Cinema-Look. Die Lumix S1H kann unbegrenzt Videos aufnehmen, es gibt keine Zeitbeschränkung. Dafür unterstützt sie außerdem HDR über Hybrid Log Gamma (HLG).
Mit der Lumix S1H visiert Panasonic gezielt Filmemacher an
Die Aufnahmen kann man auch über den frei schwenkbaren Touchscreen-Monitor mit 3,2 Zoll Diagonale im Blick behalten. Objektive werden über das L-Mount-Bajonett angeschlossen. Damit ihr nicht den Überblick verliert: Panasonic bietet nun im Rahmen der Reihe Lumix S die S1R, die S1 und die neue S1H an. Die S1H wurde speziell für die Filmproduktion konzipiert und entwickelt. Der CMOS-Sensor der Lumix S1H deckt einen weiten Farbraum ab, der als V-Gamut bezeichnet wird. Er liefert einen noch größeren Farbraum als Film und ist auch größer als IBU-R BT.2020.
Die Panasonic Lumix S1H bietet für die Nachbearbeitung viel Spielraum
Mit der VFR (Variable Frame Rate) können Filmer Zeitlupen-/Zeitraffer-Videos in C4K/4K (60 B/s, maximal 2,5x langsamer in 24p) und FHD (180 B/s, maximal 7,5x langsamer in 24p) aufnehmen. Die minimale Bildrate für Zeitraffer-Videos beträgt 2 B/s. Darüber hinaus ist HFR (High Frame Rate)-Video mit Ton und Verwendung des Autofokus aufnehmbar. Damit alles im Blick bleibtm bietet die Kamera auch zusätzliche Tools wie einen skalierbaren Waveform-Monitor zur Kontrolle des Videosignals sowie eine V-Log-Vorschaufunktion zur Darstellung unterschiedlicher LUT-Effekte auf dem Monitor.
Auch bringt die Lumix S1H einen doppelten Speicherkartensteckplatz für SD-Karten mit. Der Anwender kann flexibel die Aufzeichnungsmethode aus kontinuierlicher Aufzeichnung, paralleler Backup-Aufzeichnung oder getrennt nach Dateitypen auf beiden Karten wählen, etwa um Video- und Fotodaten auf separaten Karten zu speichern. Der Akku mit wiederum 3.050 mAh soll etwa 2 Stunden Aufnahmezeit erlauben. Er ist während des Betriebs über USB Typ-C aufladbar.
Die Panasonic Lumix S1H im Einsatz
Die Lumix S1H liefert ein 4:2:2 10-Bit 4K 60p/50p-Signal am HDMI-Ausgang Typ A. Dank Bluetooth 4.2 ist auch die Verbindung mit einem Smartphone oder Tablet möglich. Zusätzlich steht auch noch Wi-Fi 802.11 ac zur Verfügung, um andere Geräte als Fernsteuerung zu verwenden. Die Kamera kann Fotos im 14-Bit-RAW-Format aufnehmen.
Durch die Kombination von Kontrast-AF mit DFD-Technik will man zudem einen Autofokus mit einer Reaktionszeit von nur 0,08 Sekunden erreichen. Eine Gesichts- und Augenerkennung ist ebenfalls an Bord und kann sogar speziell die Pupille erkennen und in den Fokus nehmen. KI-Technologie soll bestimmte Objekte – Personen oder auch sich bewegende Tiere, einschließlich Hunde, Katzen und Vögel – erkennen. Die Kamera verfolgt diese Objekte auch dann weiter, wenn sie der Kamera den Rücken zukehren.
Wie bereits eingangs erwähnt, wendet sich Panasonic mit der Lumix S1H an anspruchsvollere Fotografen und vor allem Videomacher. Man darf gespannt sein, wie jene auf die neue Vollformat-Systemkamera reagieren.