Plant Disney eine Mega 4K-Blu-ray Collection „The Infinity Saga“? Im Internet ist eine erste Abbildung der 4K Komplettbox mit allen 22 bisher erschienenen Filmen inkl. Avengers: Endgame aufgetaucht.
Update 17-04-2019: Leider stellt sich heraus, dass es sich bei der Box nur um ein Mockup eines Reddit-Nutzers handelt. Somit ist „The Infinity Saga“ vorerst vom Tisch =( Hier geht es zur Quelle der Grafik: reddit.com
Originalbeitrag: Sollte die „The Infinity Saga“ 4K Blu-ray Komplettbox wirklich in Deutschland erscheinen, dann weiß der Autor dieses Beitrages bereits, was er unter seinem Weihnachtsbaum sehen möchte. Die Sammlung aller bisher veröffentlichten Titel aus dem Marvel Cinema Universe (MCU) wäre wohl das ultimative Geschenk für Fans der Comic-Verfilmungen. Eine Bestätigung seitens Disney oder den Marvel Studios steht leider noch aus. Eine offizielle Ankündigung ist auch frühestens zum Kinostart von „Avengers: Endgame“ (24. April 2019) zu erwarten. Es bleibt auf jeden Fall spannend.
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Alle Marvel-Filme auf 4K Blu-ray
Umfang und Preis der „The Infinity Saga“ dürfte alles bislang im 4K Ultra HD Format erschienene in den Schatten stellen. Auf dem Frontcover steht „Phases One – Three“ bedeutet alle drei Phasen des Marvel Cinematic Universe wären Teil der Collection. Dabei handelt es sich um folgende 22 Filme:
Iron Man
The Inredible Hulk
Iron Man 2
Thor
Captain America: The First Avenger
The Avengers
Iron Man 3
Thor: Dark World
Captain America: The Winter Soldier
Guardians of the Galaxy
Avengers: Age of Ultron
Ant-Man
Captain America: Civil War
Doctor Strange
Guardians of the Galaxy Vol. 2
Spider-Man: Homecoming
Thor: Ragnarok
Black Panther
Avengers: Infinity War
Ant-Man and the Wasp
Captain Marvel
Avengers: Endgame
The Infinity Saga Fanart by Joel_Tempero || Bildquelle reddit.com
„The Infinity Saga“
Nach der Banderole des Covers zu urteilen beinhaltet die Komplettbox neben der 4K UHD Blu-ray der Filme auch die jeweiligen 3D Blu-rays, HD Blu-rays sowie Codes für die digitale Verwertung (womöglich für Disney Plus?). Alles schön und gut, jedoch ist bei so einem „Leak“ doch eine gewisse Skepsis angebracht. Viele der Titel wie „Thor“, „Ant-Man“ oder „Guardians of the Galaxy Vol. 1“ sind bislang nicht auf 4K UHD Blu-ray erschienen. Es gibt jedoch bereits Hinweise, dass auch Titel wie „Doctor Strange“ für einen 4K UHD Release vorbereitet werden.
Arbeiten Disney, Sony & Concorde zusammen?
Zudem werden nicht alle Titel von der Walt Disney Company vertrieben. Die Spider-Man Filme werden z.B. von Sony Pictures verteilt. Die Iron-Man Filme werden hierzulande von Concorde in den Handel gebracht. Der Rest befindet sich jedoch im Einflussbereich von Disney. Es bedarf somit womöglich vertraglichen Anpassungen um „The Infinity Sage“ 4K Blu-ray Collection in allen Märkte in den Handeln zu bringen. Es wird auch sehr interessant sein, was so eine Komplettbox kosten könnte. Gehen wir von einem Preis von 20 Euro pro Titel aus, dann sind es um die 440 Euro welche für „The Infinity Saga“ anfallen! Wir schätzen jedoch, dass es noch teurer werden könnte – ein echtes Sammlerobjekt eben. Wir halten euch auf jeden Fall auf dem Laufenden. Wer keine wichtigen News verpassen möchte, der meldet sich am besten zu unserem kostenlosen Newsletter an.
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Wählt aus über 1.100 Titeln eure Lieblingsfilme raus. Leider gibt es keine 4K UHD Blu-ray Titel, dafür viele großartige DVD & Blu-rays.
4K: Eine hohe Auflösung ist nicht nur für Multimedia-Fans eine feine Sache, sondern insbesondere auch für Kreative. Denn diejenigen, welche die Inhalte erstellen, profitieren von mehr Pixeln am meisten. Dem will der Hersteller Acer nun mit seinen neuen Notebooks der Reihe ConceptD gerecht werden.
Dabei stellt man gleich mehrere Modelle vor. Am interessantesten ist vermutlich das Flaggschiff: ConceptD 9. Denn dieses Notebook bringt durch ein spezielles Scharnier im wahrsten Sinne des Wortes einen besonderen Twist mit. Hier kann man nämlich den Bildschirm mit 17,3 Zoll Diaginale und 3.840 x 2.160 Bildpunkten einmal umklappen. Dadurch ist das Notebook etwa auch als Tablet oder als Präsentations-Display nutzbar.
Laut Acer decke der Screen des ConceptD 9 100 % des Adobe-RGB-Farbraums ab und das mit einer Delta E <1 Farbgenauigkeit. Im Lieferumfang ist ein Wacom-EMR-Stift mit 4.096 Druckstufen enthalten, der mit einem Magneten am ConceptD 9 befestigt wird. Zum weiteren Innenleben zählen dabei bis zu Intel Core i9 der 9. Generation, Nvidia GeForce RTX 2080 sowie bis zu satte 32 GByte DDR4-RAM mit 2.666 MHz. Es lassen sich SSDs mit bis zu zweimal 512 GByte verwenden – im Raid-0-Verbund. Das ConceptD 9 kann laut Acer sogar 8K-RAW-Dateien bearbeiten, ohne Frames zu droppen bzw. Pre-Caching oder Proxies zu generieren.
Acer ConceptD 7: Premium-Notebook mit 4K-Display
Es folgt das Acer ConceptD 7. Auch dieses Exemplar kann eine potente Nvidia GeForce RTX 2080 verwenden. Hier ist bis zu 6K-RED-Videobearbeitung und -Rendering in Echtzeit möglich. Als weitere Spezifikationen nennt Acer noch einen IPS-Bildschirm mit 15,6 Zoll und erneut 3.840 x 2.160 Bildpunkten als Auflösung. Auch beim ConceptD 7 ist eine Abdeckung von 100 % für den Adobe-RGB-Farbraum gewährleistet – bei einer Farbgenauigkeit von Delta E <2. Als Prozessoren stecken bis zu Intel Core i7 der 9. Generation im Inneren. Als Anschlüsse / Schnittstellen nennt Acer unter anderem Thunderbolt 3, Mini-DisplayPort und Wi-Fi.
ConceptD 5 und das ConceptD Ojo runden die Reihe ab
Zusätzlich bringt Acer noch das neue ConceptD 5, welches ebenfalls mit 3.840 x 2.160 Pixeln auflöst – bei einer Abdeckung des Adobe-RGB-Farbraumes von 100 % und einer Farbgenauigkeit von Delta E <2. Hier werkeln im Inneren Intel Core i7 der achten Generation und AMD Radeon Vega M GL. Acer hebt zusätzlich die geringe Dicke von 16,9 mm und das Gewicht von 1,5 kg hervor.
Acer ConceptD 5: Ein weiteres Notebook für Kreative
Im Inneren verbergen sich des Weiteren bis zu 16 GByte DDR4-RAM und SSDs mit bis zu 1 TByte. Auch ein Fingerabdruckscanner für Windows Hello ist vorhanden. Zu den Schnittstellen verrät Acer nur wenig, nennt aber USB Typ-C als Beispiel.
Acer ConceptD Ojo: Mixed-Reality-Headset für Windows 10
Acer haut zudem noch das ConceptD Ojo raus, ein neues Mixed-Reality-Headset für PCs mit Windows 10. Als Auflösung sind 4.320 x 2.160 Bildpunkte drin. Hier hebt Acer die gepolsterte Kopfhalterung hervor, die sich abnehmen lässt. Jenes soll den Transport aber auch die Reinigung erleichtern. Dabei bietet man zwei Versionen des Ojos an – eine mit weicher und eine mit fester Kopfhalterung.
Für guten Klang kommt das Soundpipe-Design zum Einsatz. Die integrierten Lautsprecher sollen den Klang ideal auf die Ohren des Trägers ausrichten. Das Ergebnis sei laut Acer ein immersives Ergebnis, ohne jedoch die Ohren des Trägers komplett zu bedecken. Inside-Out-Tracking zur Ausmessung des Raumes ist ebenfalls an Bord.
Preise & Verfügbarkeit der Acer ConceptD
Die Creator-Notebooks der ConceptD 5-Serie sind voraussichtlich ab Juni zu unverbindlich empfohlenen Endkundenpreisen ab 1.699 Euro erhältlich.
Preise und Verfügbarkeiten der weiteren ConceptD-Notebooks werden zu einem späteren Zeitpunkt kommuniziert.
Ob und wann das ConceptD OJO Windows Mixed Reality Headset in Deutschland verfügbar sein wird, gibt Acer ebenfalls zu einem späteren Zeitpunkt bekannt.
Am 7. Mai 2019 soll die neue Xbox One S All Digital Edition erscheinen. Wie der Name schon sagt, so verzichtet diese Version der Spielekonsole auf ein optisches Laufwerk. Nun ist der Preis durchgesickert: 229 Euro soll die Microsoft Xbox One S All Digital Edition kosten.
Jene Preisempfehlung wirkt leider deutlich zu hoch angesetzt, wenn man bedenkt, dass die reguläre Xbox One S in Angeboten oftmals schon für knapp 150 Euro zu haben gewesen ist. Immerhin soll die genannte Xbox One S All Digital aber dafür auch mit drei vorinstallierten Games in den Handel kommen. Die Auswahl ist jedoch etwas seltsam.
So sollen „Minecraft“, „Sea of Thieves“ sowie „Forza Horizon 3“ bereits ab Werk auf der Festplatte der Xbox One S All Digital Edition ruhen. Warum man nicht das bereits erschienene „Forza Horizon 4“ (hier unser Bericht) ausgewählt hat, bleibt hier schleierhaft. Auch die Festplatte an sich wirkt mit 1 TByte Speicherplatz eher knapp bemessen. Sie dürfte sich mit nur wenigen Spieleinstallationen schnell bis zum Rand füllen.
Xbox One S All Digital soll 229 Euro kosten
Die Xbox One S All Digital Edition dürfte in erster Linie für diejenigen attraktiv sein, die ohnehin hauptsächlich den Xbox Game Pass nutzen wollen. Alle anderen machen hier vermutlich ein schlechtes Geschäft: Denn in der Regel sind die Spiele im regulären Handel schon zum Launch oder kurz danach deutlich günstiger als die rein digitalen Versionen aus dem Microsoft Store. Zumal sich logischerweise auch keine gebrauchten Spiele für die Xbox One S All Digital Edition erwerben lassen. Selbst wenn man also beim Kaufpreis ein wenig Geld sparen sollte, zahlt man es mittelfristig leider schnell wieder bei den Spielen drauf.
Xbox One S All Digital gleicht der regulären Xbox One S optisch
Schaut man sich die Bilder an, dann gleicht die Xbox One S All Digital im Design bis auf das fehlende optische Laufwerk 1:1 der erhältlichen Xbox One S. Zum Lieferumfang zählen neben der Konsole mit den vorinstallierten Spielen natürlich auch ein Xbox One Wireless Controller, ein Strom- sowie ein HDMI-Kabel.
Die offizielle Vorstellung der Xbox One S All Digital soll nach aktuellem Stand der Dinge bereits am 16. April 2019 erfolgen. Erhältlich sein wird die Konsole dann ab dem 17. Mai 2019.
Philips bringt mit seinem Momentum 326M6VJRMB einen durchaus üppigen 4K-Monitor auf den Markt. Denn der Bildschirm mit einer nativen Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln bietet eine Diagonale von 32 Zoll. Auch HDR ist an Bord.
Hinter der Marke Philips steckt in Europa im Bereich Monitore MMD. Jene vertreiben dann auch den Philips Momentum 326M6VJRMB. Dabei bewirbt man den Monitor auch als „Konsolen-Gaming-Display“. Interessant dürfte für einige Nutzer sein, dass man den Bildschirm auch mit Ambiglow ausgestattet hat. Dadurch strahlen ins Gehäuse integrierte LEDs auf die Umgebung ab, was den Übergang von Monitor zur Raumumgebung nahtloser macht. Die Farben passen sich dabei den Bildschirminhalten an.
Der Monitor operiert mit 60 Hz und unterstützt DisplayHDR 600. In diesem Punkt schlägt er also in die gleiche Kerbe wie beispielsweise der Samsung C49HG90 QLED. DisplayHDR der Vesa setzt bestimmte Qualitätsmerkmale voraus – im Falle von DisplayHDR 600 beispielsweise eine Helligkeit von mindestens 600 cd/m2. Außerdem ist bei dem Monitor auch noch Adaptive Sync an Bord, was beim Zocken störende Nebeneffekte wie Tearing vermeiden sollte.
Der Philips Momentum 326M6VJRMB unterstützt DisplayHDR 600
Der Philips Momentum 326M6VJRMB bietet zudem DTS-Sound und auch einen Betrachtungsmodus, der die Blaulichtanteile reduziert und dadurch die Augen schonen soll. Für mehr Ergonomie ist der Standfauß um -5 bzw. 20° neigbar und um bis zu 110 mm in der Höhe verstellbar.
Philips Momentum 326M6VJRMB kostet in Deutschland 599 Euro
In Deutschland ist der neue Monitor Philips Momentum 326M6VJRMB ab sofort erhältlich. MMD nennt als Preisempfehlung offiziell 599 Euro. Unten sind noch einmal zusammengefasst die wichtigsten Eckdaten.
Philips Momentum 326M6VJRMB: 599 Euro sind der ausgerufene Preis
Panasonic hat im Rahmen der Salone Internazionale del Mobile 2019, der weltweit größten und Messe für Möbel und Lifestyle in Mailand, ein spezielles OLED-Konzept präsentiert. Es handelt sich dabei um Vitrinen, die auch einen transparenten OLED-Bildschirm integrieren.
Für die speziellen Möbel kooperiert Panasonic mit der Schweizer Möbelmarke Vitra, welche die Vitrinen auf der Messe ins rechte Licht rücken. Dabei erscheinen die Endergebnisse im ausgeschalteten Zustand wie eine normale Vitrine aus Holz, die lediglich eine zusätzliche, eingelassene Glasscheibe nutzt. Eingeschaltet dient das Glas aber als durchsichtiger Bildschirm.
Dabei handelt es sich bei den entsprechenden Vitrinen und den transparenten OLED-Bildschirmen aber noch um Prototypen. Grundsätzlich ist die Technik auch nichts Neues, denn sowohl Panasonic als auch viele andere Hersteller gehen mit durchsichtigen OLED-Bildschirmen seit Jahren auf diversen Messen hausieren. Jedoch folgen bisher keine Produkte für den Massenmarkt. Und auch ob aus der Vitrine mit transparentem OLED-Screen jemals ein im Handel verfügbares Produkt werden könnte, ist aktuell noch offen.
Panasonic: OLED-Vitrine ist noch ein Prototyp
Der Prototyp besteht jedenfalls aus unterschiedlichen Materialien wie Holz, Metall und Glas. Die Technik verbirgt man im Holzrahmen, damit ein organischer Eindruck entsteht, der nahtlos in andere Möbelstücke übergehen kann. Ein Beleuchtungselement, das die Erscheinung des Gehäuses unterstreicht, ist ebenfalls im Rahmen untergebracht.
Panasonic will Technologie natürlich in die Lebenswelt integrieren
Panasonic arbeitet mit Vitra daran Technik unauffälliger in die normale Lebenswelt zu integrieren. Die Vitrinen mit OLED-Bildschirmen sind eines der ersten Beispiele dafür. So möchten die beiden Unternehmen die Zusammenarbeit in Zukunft laut eigenen Aussagen noch ausbauen. Entworfen wurde das Konzept vom skandinavischen Designer Daniel Rybakken und Panasonic Design Kyoto.
„Mit unserer revolutionären OLED Technologie sind wir dabei, die nächste Evolutionsstufe des Fernsehers einzuläuten„, so der Head of PR, Media und Sponsoring bei Panasonic Deutschland, Michael Langbehn. Panasonic habe den Fernseher schon immer als Design-Element eines Zimmers verstanden. Es sei also an der Zeit von einem großen schwarzen Loch wegzukommen.
Es existieren aber, wie bereits erwähnt, derzeit keine Pläne das Konzept dieser Vitrinen tatsächlich für ein Produkt auf dem Massenmarkt umzusetzen. Panasonic wolle allerdings laut eigenen Aussagen das Potential prüfen.
Disney plant eine 4K Blu-ray Komplettbox mit dem vorläufigen Titel „Star Wars: The Skywalker Saga“. Diese soll alle sechs Episoden in überarbeiteter 4K/HDR Qualität mit zusätzlichem Bonusmaterial beinhalten.
Star Wars Fans sollten erst einmal einen tiefen Atemzug nehmen und sich beruhigen. Was sich viele gewünscht haben tritt nämlich endlich ein. Laut Informationen die der Webseite thedigitalfix.com zugespielt wurden, arbeitet Disney an einem 4K Blu-ray Box-Set, dass alle Filme der Skywalker-Saga enthalten soll. Wir sprechen somit von Episode I bis VI ohne die Spin-Off-Filme. Episode 7 und 8 sind ebenfalls nicht Teil der Collection. Wir werden uns jedoch noch etwas gedulden müssen. Laut einem anonymen Disney-Mitarbeiter, der mit den Restaurationsprozessen vertraut ist, soll „The Skywalker Saga“ Complete Collection erst in 2020 erscheinen.
Star Wars Episode 1-6 als 4K/HDR Remaster
Es ist bereits bekannt, dass von Star Wars Episode 4 bis 6 Restaurationen in 4K/HDR Qualität vorliegen. Diese wurden bereits 2014 angestoßen und wurden von Gareth Edwards gesichtet während er an Rogue One: A Star Wars Story arbeitete. Die Original-Negative wurden bereits für die Special-Editions in Anspruch genommen. Das Material wurde zum Teil zerstört oder verändert. Man hat für die zukünftigen 4K Blu-rays nochmals alle Materialien gesichtet und versucht daraus die bestmöglichste Version zu schaffen.
Das Original-Material zu Episode I wird sicherlich in besserer Verfassung gewesen sein. Ein qualitativ ansprechendes 4K Master zu erstellen, sollte daher kein Problem darstellen. Schwieriger ist es bei Episode II und III, die bereits komplett digital gedreht wurden. Die Originale liegen nur als 2K Master vor, was bedeutet, dass man lediglich ein 4K-Upscale auf der 4K Blu-ray zu sehen bekommen. Aber auch hier versucht man durch neue Technologien die visuelle Präsentation der Star Wars Filme zu verbessern. Zumindest der erweiterte Dynamik- und Farbumfang sollte einen Mehrwert gegenüber der Blu-ray Collection bieten.
Neue Bonusinhalte
Zuletzt arbeiten sich Disney-Mitarbeiter wohl durch das komplettes Fox und LucasFilm-Archiv um interessante Inhalte für die Bonus-Sektion der „The Luke Skywalker Saga“ 4K Blu-ray Box an Land zu ziehen. Aufgrund der Masse an Inhalten soll sich dies sehr schwer gestalten. Am Ende möchte Disney vier Discs pro Film (1x Ultra HD 3x Blu-ray) in die Collection einbringen. Bonusmaterial soll auf zwei zusätzlichen Blu-rays Platz haben. Parallel zum Release soll „Rogue One“ und „Solo“ in einer neuen Aufmachung wiederveröffentlicht werden, damit diese zum Style der 4K Blu-ray Collection passt.
Neben dem Sony AF9 OLED den wir bereits getestet haben gehört auch das LCD Modell ZF9 zur Bravia Master Series. Uns war es daher eine große Freude auch dieses Modell einen ausführlichen Test unterziehen zu können. Leider wird das Modell in 2019 nicht fortgeführt, obwohl das Gerät erst im Herbst 2018 auf den Markt gekommen ist. Wie unser Test zeigt, lohnt es sich jedoch nach einen der verbleibenden Modelle im Handel ausschau zu halten. Wie auch das OLED Modell verspricht der ZF9 als LCD Flaggschiff beste Sound als auch Bildqualität. Ob ihm das genauso gut gelingt wie dem AF9 lest ihr. (Direkt zum Preisvergleich)
Der Aufbau des ZF9 gestaltet sich relativ simpel und geht schnell von der Hand. Man muss lediglich die zwei Standfüße mit jeweils zwei Schrauben auf der Rückseite des TVs anbringen und schon kann man ihn sicher aufstellen. Dennoch empfiehlt es sich für den knapp 30 kg schweren Boliden eine zweite Person für den Aufbau hinzuzuziehen. Entsprechende Empfehlungen spricht auch Sony aus. Für diejenigen von euch die den TV an der Wand anbringen möchten, können dies mittels einer VESA Halterung (65 Zoll: 300×300 | 75 Zoll: 400×300) natürlich gerne machen.
Der ZF9 Bravia 4K HDR TV hat ein eher unauffälliges Design. Es soll wohl nichts von der Bildqualität des Master Series LCD ablenken.
Anders als der AF9 OLED sticht der ZF9 in Punkto Design nicht besonders hervor und reiht sich in das typische LCD Design anderer Hersteller ein. Die Füße verfügen über eine abnehmbare Klappe hinter der sich die Kabelführung versteckt. Auch das Anschluss-Panel verfügt über eine abnehmbare Klappe, mit der sich Kabel blicksicher verstecken lassen. So eignet sich der ZF9 auch für eine offene Installation in der Mitte des Raumes. Wie auch schon bei dem AF9 sind die Anschlüsse nach unten ausgerichtet. Das erschwert die Erstinstallation von externen Zuspielern etwas, dafür kann das Gerät bei einer Wandmontage mit geringerem Abstand angebracht werden. Für die „schnelle Zuspielung“ hat Sony einen HDMI und einen USB-Anschluss an der Seite des Gerätes verbaut.
Die Funktionstasten die um den Navigationskreis in der Mitte der Standard-Fernbedienung (RMT-TX102D) liegen, laden dazu ein den Nutzer in ein falsches Menü oder zurück zum Homescreen zu schicken!
Die Fernbedienung weißt das bekannte Design auf und verfügt über ein integriertes Mikrofon das allein dem Sprachassistent Google Assistant gilt. Mit dem Befehl „OK Google“ lässt sich so der TV unkompliziert über Befehle steuern. Das macht nicht immer Sinn (z.B. bei der Anpassung der Lautstärke), zu Inhalten und Apps gelangt man so ggf. schneller. Der Google Assistant ist aktuell in 5 Sprachen erhältlich Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch und Spanisch. Die Funktion lässt sich in den Einstellungen auch deaktivieren. Darüber hinaus verfügt die Fernbedienung über Shortcut Tasten für Netflix und Google Play was sehr praktisch ist und die Apps direkt startet. Wir hatten schon einmal die Funktionstasten um die Navigations-Buttons moniert. Immer wieder passiert es, dass man sich durch ein Menü klicken möchte, dabei jedoch aus versehen den Home-Bildschirm oder den Guide des Gerätes aufruft. Wir freuen uns bereits auf die 2019er Modelle, die endlich mit einer neuen Fernbedienung aufwarten können.
Ausstattung & Anschlüsse
Getestet wurde mit der aktuellsten Firmware für den ZF9 Android TV
Der Sony ZF9 wird mit dem neuen Android TV OS Oreo 8.0 ausgeliefert. Wir hatten zum Test die Firmware Version 6.0744 (S18) installiert. Der TV verfügt über viele Smart Features. Die Nutzeroberfläche ist über alle Modelle hinweg gleich und wirkt in der neuen Version nach wie vor sehr organisiert. Der Hauptbildschirm kann individuell an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Dafür verschiebt man die sogenannten Channels einfach nach belieben und passt deren Inhalte (z.B. bei Apps) an. Der Wechsel vom App-basierten Interface des Vorgängers (Nougat) zu einem inhaltsbasierten hat dem Betriebssystem gut getan.
Das Android TV 8.0 Update mit überarbeitetem Interface gestaltet in unseren Augen die Bedienung weitaus komfortabler
Unterstützte Formate & Features der Anschlüsse
HDR10 / HDR10+
Ja / Ja
Dolby Vision
Ja
HLG
Ja
3D
Nein
5.1 Passthrough ARC Dolby Digital
Ja
5.1 Passthrough ARC DTS
Nein (nur über eARC)
5.1 Passthrough Optical Dolby Digital
Ja
5.1 Passthrough Optical DTS
No
HDMI 2.0 Volle Bandbreite
Ja (HDMI 1-4)
HDMI 2.1 Volle Bandbreite
Nein
ARC
Ja (HDMI 3)
USB 3.0
Ja (1x)
HDCP 2.2
Ja (HDMI 1-4)
CEC
Ja
Wi-Fi Unterstützung
Ja (2.4 GHz, 5 GHz)
Die Anschlüsse des ZF9 befinden sich allesamt auf der Rückseite. Die wichtigsten Ports sind nach unten ausgerichtet. Das kann die Installation von externen Geräten erschweren.
Beim ZF9 verfügen ebenfalls nun alle vier HDMI Eingänge die volle Bandbreite von 18 Gbps. Dies erlaubt die Wiedergabe von 4K/60p Inhalten mit erweitertem Dynamikbereich (HDR). Dabei unterstützt Sony nicht nur HDR10 und HLG (Hybrid-Log Gamma), sondern auch das dynamische Dolby Vision Format. Wie schon der AF9 verfügt das LCD Modell aus dem Hause Sony den neuen enhanced Audio Return Channel (eARC) und das HDCP 2.3 Protokoll.
Sound
Der Sound des Sony ZF9 ist als durchschnittlich zu bewerten. Zwar wird er bei Bedarf verhältnismäßig laut, jedoch reicht dies nicht für große Wohnräume aus. Die Down-firing Lautsprecher haben eine maximale Leistung von 20 Watt (2x10W) was nicht sehr viel ist. Der fehlende Subwoofer mach sich in den tiefen Klangbereichen bemerkbar. Womöglich ist es kein Zufall, dass Sony einen Soundbar/Subwoofer-Bundle mit ähnlichem Namen „HT-ZF9“ anbietet. Wie ihr in unserem Test lesen könnt, spielt der KD-65ZF9 in puncto Bildqualität in der oberen Liga mit. Daher ist ein „Upgrade“ mit einem externen Soundsystem oder einem Soundbar aus unserer Sicht dringend notwendig.
SDR Kalibrierung
Sony implementierte mit der Bravia Master Series erstmals die Möglichkeit einen 20P Weißabgleich für die Grautreppe durchzuführen, als auch die Primär- und Sekundärfarben mittels CMS (Color Management System) zu kalibrieren. Wie dies im Detail funktioniert, dem sei nochmal unseren Review des Sony AF9 OLED Modells ans Herz gelegt, wo wir darauf nochmal genauer eingehen.
Grundlage für unsere SDR Kalibrierung ist der Bildmodus Custom Pro 1. Mit diesem peilt Sony beim ZF9 ab Werk ein Gamma von 2.2 an und ist bei der Farbtemperatur mit ≈6500K bereits auf Referenz Niveau. Wie man an der RGB Balance jedoch entnehmen kann, liegt ein Defizit bei Blau vor. Besonders in den Mittel- und Hochtönen, die wir mittels einer Kalibrierung allerdings behoben haben. Die Rec.709 Farbraum Abdeckung mit ca. 99% ab Werk zeigt, wie Präzise der TV voreingestellt ist. Dennoch ist es möglich, die Primär- und Sekundär Farben in den Mitteltönen anzuheben, da diese ab Werk leicht untersättigt sind.
Sony ZF9 vor der Kalibrierung im SDR-Modus || Calman-Software by Portrait Display
Nach einem 2 Punkte Weißabgleich schafften wir bereits eine nahezu ideale Ausgangslage für den RGB Verlauf der Grautreppe. Daraufhin waren nur wenige Steps bei dem 20 Punkte Weißabgleich von Nöten, um den dE Durchschnittswert auf <0.3 zu ziehen und somit für das Menschliche Auge keine Fehler mehr wahrnehmbar sind. Die leichte unter Sättigung besonders von Rot und Gelb konnte mit nur leichten Anpassungen am CMS korrigiert und auf Referenz Niveau gebracht zu werden.
Nach der SDR-Kalibrierung des ZF9 trifft der LCD-TV die Farbtöne nahezu perfekt || Calman-Software by Portrait Display
Die Spitzenhelligkeit bei SDR beträgt für ein 2% Window Pattern ca. 1.500 nits und fällt gleichmäßig bis auf ca. 620 nits bei Vollflächigem Weiß ab.
Die Spitzenhelligkeit liegt bei rund 1.500 nits bei einem 2% Window. Ansonsten liegen die Werte gleichmäßig auf rund 620 nits || Calman-Software by Portrait Display
HDR Kalibrierung
Ich bin nach wie vor davon begeistert, dass es bei den neuen Geräten von Sony möglich ist, den ermittelten Off Set für den Weißabgleich und dem CMS vom SDR Modus auf HDR10/HDR10+ und Dolby Vision zu übertragen. Dies spart nicht nur Zeit, sondern zeigt auch wie gut der TV intern abgestimmt ist. Die Peak Helligkeit des ZF9 liegt bei einem 2% Window Pattern im HDR Modus bei ca. 1.300 nits und sorgt somit für einen hervorragenden HDR Effekt.
Im Vergleich zum Sony ZD9 oder dem Q9FN sowie den neuen 8K LCD Modellen von Samsung ist er damit zwar etwas dunkler, brauch sich aber keinesfalls mit diesen Werten zu verstecken.
Vor der HDR-Kalibrierung: Die EOTF-Kurve trifft der ZF9 fast perfekt, mit dem angewandten Tonemapping bleiben Details in Spitzenlichtern erhalten. || Calman-Software by Portrait Display
Wie auf der Messung schön zu sehen ist, folgt der ZF9 äußert präzise und Lineal der EOTF Kurve und das von Sony gewählte Tonemapping sorgt dafür, feine Details auch in Spitzenlichtern wie z.B. sehr hellen Wolken Formationen oder Sonnenuntergängen darzustellen.
Die Farbwiedergabe von HDR Material ist sehr stimmig und insgesamt als sehr gut zu bewerten. Wie auch der AF9 tendieren Gelb- und Grüntöne bei diesem Modell leicht ins rötliche zu driften und wirken dadurch einen Hauch wärmer. Ansonsten erwarten einem bei der Wiedergabe von Ultra HD Inhalten im erweiterten Farbraum präzise Farben und dank des gewählten Tonmappings von Sony sanfte Verläufe von dunklen zu hellen Szenen und vice versa. Neben dem HDR10 Standard samt statischer Metadaten, kann der TV auch HDR10+, HLG sowie Dolby Vision Inhalte mit dynamischen Metadaten wiedergeben. Die Qualität der Wiedergabe hängt auch stark vom Quellmaterial und dem Master ab. Mit einer Abdeckung von knapp 95% des DCI-P3 Farbraums bietet der Sony ZF9 zudem eine weitere Voraussetzung, um Ultra HD Inhalte samt erweiterten Farbraum in bester Qualität darzustellen.
Fast 95% des DCI-P3 Farbraums (Kinostandard) können abgebildet werden || Calman-Software by Portrait Display
Dolby Vision Performance
Der ZF9 bietet die Möglichkeit Dolby Vision Inhalte über HDMI Quellen wie z.B einen Apple TV 4K oder einen Ultra HD Player wiederzugeben. Neben der Wiedergabe von Dolby Vision Inhalten über HDMI Quellen, funktioniert auch die Wiedergabe von den TV internen Apps wie Amazon Prime Video oder Netflix. Eine weitere Neuerung die in dem Zusammenhang steht, ist der sogenannte Netflix Calibrated Modus.
Gemäß Aussagen von Sony als auch Netflix, soll diese Einstellung bewirken, der Intention des Regisseurs, die er beim Color Grading im Sinn hatte am nähsten zu kommen. Hier werden aber nicht etwa spezielle Werte beim Weißabgleich oder den Farben im CMS individuell für den ZF9 vorgenommen, sondern lediglich jegliches Processing deaktiviert und müsste meiner Meinung nach in „Dolby Vision Dunkler Raum“ umbenannt werden, denn mehr ist es eigentlich nicht. Es handelt sich hier um einen guten Marketing-Streich über den immerhin viel berichtet worden ist.
Bildeindruck
Der ZF9 bietet im Bildmodus „Anwender“ bereits sehr gute Bildeinstellungen ab Werk. Die Farbwiedergabe ist gut, dazu kommt eine fast perfekte Grautreppe (Greyscale). Unser Test Sample weißte lediglich etwas zu wenig Rot und Blau in der Grautreppe auf, was auch bei den Primärfarben in Form von einer leichten unter Sättigung bemerkbar gemacht hat.
Dennoch waren wir überrascht über die Tatsache, dass der native Kontrast des TV’s mit 1730:1 so gering ausgefallen ist. Zwar liegt er mit diesem Wert immer noch höher als viele andere TV Geräte mit einem IPS Panel. Verglichen mit anderen VA Panels ist dieser Wert jedoch etwas gering ausgefallen. Man kann diesen Wert noch nach oben auf 3340:1 pushen, indem man die Einstellungen für das Local Dimming, als auch für Xtended Dynamic Range auf „hoch“ setzt. Wir vermuten, dass die von Sony neu eingeführte X-Wide Angle Technologie hierfür verantwortlich ist. Zwar verbessert sich hierdurch die Blickwinkel Stabilität des TV’s um ein vielfaches, sorgt jedoch für entsprechende Einbußen beim Kontrastverhältnis.
Die Farbwiedergabe kann überzeugen. Die Kontrastdarstellung lässt jedoch zu Wünschen übrig. Hier hätten wir uns etwas mehr erwartet. Dafür verbessert sich der Blickwinkel dank X-Wide-Angle
Das Full Aray Local Dimming des ZF9 mit seinen 112 Zonen funktioniert relativ gut und sorgt auch für entsprechend satte Schwarzwerte. In schwierigen Szenen wie z.B. einer Feuerwerkszene in der Nacht stoßt er damit bereits an seine Grenzen, sodass man als Betrachter deutlich den „blooming“ Effekt um die hellen Objekte wahrnehmen kann. Ein Grund hierfür liegt bei den großen Dimming Zonen und deren Anordnung die in dem ZF9 zum Einsatz kommen. Zum Vergleich: Die Samsung Q90R & Q950R Modelle besitzen über 400 Dimming-Zonen. Dieser Effekt verstärkt sich nochmals bei der Wiedergabe von HDR Bildmaterial mit Untertiteln. Die Cinemascope Balken sind im Bereich rund um die Untertitel dann leider entsprechend aufgehellt. Hiervon einmal abgesehen besticht der ZF9 durch brillante und natürliche Farben und einem homogenen Bild.
In den neuen „Bravia Master Series“-Modellen kommt erstmalig der neue Chipsatz X1 Ultimate zum Einsatz. Mit diesem Chipsatz gelingt es Sony auch in diesem Jahr mit einer sehr guten Signalverarbeitung und einem guten Upscaling aufzuwarten. Wie auch der AF9 und bereits viele Sony Modelle davor verfügt der ZF9 ebenfalls über eine Einstellung, zur Reduzierung von Banding Artefakten.
Banding in den Farbverläufen sind mit deaktivierter „Gleichmäßigen Abstufung“ deutlich erkennbar. Bereits auf niedriger Stufe bringt die Funktion viel weichere Farbverläufe.
Gerade bei der Wiedergabe von komprimierten SDR Inhalten mit 8-bit Farbtiefe kommt es häufig zu sogenannten Banding Artefakten. Besonders in dunklen Bildbereichen erkennt man abgestufte harte Farbverläufe wie in dem Bild oben zu sehen. Um diesem Effekt entgegen zu wirken und für saubere und sanfte Farbverläufe zu sorgen, hat man die Möglichkeit die Option „Gleichmäßige Abstufung“ auf „niedrig“ zu stellen. Wir freuen uns, dass inzwischen auch andere Hersteller wie z.B LG dazu übergangen sind bei den bal erscheinenden 2019er TV Modellen diese Einstellung von MPEG Rauschfilter zu trennen.
Bewegtbild + Input-Lag
Der Sony ZF9 bietet mit seinem Motionflow sehr übersichtliche Einstellungsmöglichkeiten um die Bewegt Bild Darstellung zu optimieren. Man hat die Wahl zwischen „Custom“, „Auto“ sowie „deaktiviert“. Ich empfehle Motionflow auf „Custom“ zu stellen und maximal Glätte auf „1“ zu setzen denn ab Stufe „2“ wird bereits der Soap Effekt sehr deutlich erkennbar. Diese Stufe kann aber z.B. für Sport Sendungen wie z.B. Fußball durchaus Sinn machen. Bei der Wiedergabe von Film und Serieninhalten ist es zwar möglich durch die Erhöhung der Glättung das Bild weiter zu beruhigen, jedoch ist bereits ab dem Wert „1“ eine Unschärfe im Bild zu erkennen. Die Gamer unter euch können sich auf den bis dato niedrigsten Input Lag eines Sony TV’s freuen. Dieser liegt im Spiele Modus bei SDR als auch HDR für 1080p und 4K Inhalten bei 60 Hz Bildwiederholrate gerade mal bei 21,2 ms. Das ist gut, liegt jedoch oberhalb eines Samsung QLED oder LG OLED TV. Der Wert vervierfacht sich in etwa außerhalb des Spiele Modus.
Fazit & Preisvergleich
Sony bringt mit dem ZF9 einen TV auf den Markt, der sich aufgrund des niedrigen Input Lags besonders für Gamer eignet und darüber hinaus mit seiner enormen Helligkeit auch in hellen Räumen sein Potenzial entfalten kann. Die Bildqualität ist unabhängig von der Quelle als gut zu bezeichnen. Er bietet alle aktuellen Standards wie HDR10, HDR10+, HLG und Dolby Vision und ist somit gerüstet um im aktuell herrschenden Formatkrieg dem starken Wettbewerb das Wasser zu reichen. Android Oreo 8.0 macht wie schon bei unserem Test des AF9 Spaß. Die Navigation läuft flüssig und der neue frische inhaltsbasierte Look bietet dem User viele Möglichkeiten das Home Interface an seine Bedürfnisse anzupassen. Die Farbwiedergabe befindet sich nach der Kalibrierung auf Referenz Niveau und sorgt insgesamt für ein kontrastreiches und natürliches Bild.
Disney setzt die Auswertung ihrer Katalogtitel fort. Die Pixar Animationsfilme „Toy Story 1-3“ erscheinen in den USA am 04. Juni 2019 auf 4K Ultra HD Blu-ray.
Disney schöpft weiterhin alle Vertriebsmöglichkeiten für seine Filme aus. Das Unternehmen veröffentlicht daher immer wieder Titel auf 4K Blu-ray mit erweitertem Dynamikumfang (HDR). Zur Unterstützung des Kino-Blockbusters „Avengers: Endgame“ erscheinen z.B. „Captain America: The First Avenger“, „The Return of the First Avenger“ und „Captain America: Civil War“ auf 4K Blu-ray. Mit „König der Löwen“ testete man bereits einen Disney Classics Titel an. Jetzt möchte man wohl antesten, wie gut die älteren Pixar-Filme im neuen Format funktionieren.
Toy Story 1-3 auf 4K Blu-ray
Den Anfang macht „Toy Story 1-3“. Der erste Teil kann als Geburtsstunde des Computeranimationsfilms angesehen werden. Bis zum Erscheinen 1995 gab es keine digital erstellten Titel in Spielfilmlänge. Der große Erfolg von „Toy Story“ zeigt, dass Disney auf das richtige Pferd gesetzt hatte. Die hohen Produktionskosten konnte der Film aufgrund des Kinoerfolgs locker wieder einspielen. Wir sind gespannt wie die Qualität der 4K Remaster sein wird und ob die Filme auch in Deutschland in den Handel gelangen.
Die Disney Corporation hat den Preis und Starttermin für den neuen Streaming-Service „Disney Plus“ vorgestellt. Ab dem 12. November steht das Portal Kunden in den USA zur Verfügung. Der Preis dürfte vor allem Konkurrent Netflix sauer aufstoßen.
Erstmals wurden ausführliche Informationen zum neuen Streaming-Dienst Disney Plus veröffentlicht. Neben dem Starttermin gab es auch ausführliche Details zum Preis, Qualität und Umfang des Angebots. Es gab auch erste bewegte Bilder der neuen Plattform (Video weiter unten im Beitrag). Wenn das Angebot am 12. November 2019 in den USA startet, erhalten Abonnenten Zugriff auf das komplette Film- & Serien-Portfolio inkl. Disney Classics, Pixar, Marvel, Start Wars und National Geographics. Im ersten Jahr werden zudem über 25 Original-Serien und 10 Original-Filme veröffentlicht, die nur über Disney Plus angeboten werden. Einige der Titel hat das Studio bereits bei der Pressekonferenz bekanntgegeben:
The Mandalorian (Live-Action Star Wars Serie)
The Falcon and The Winter Soldier (Marvel Serie)
Loki (Marvel Serie)
WandaVision (Marvel Serie)
Marvel’s What If…? (Animierte Marvel Serie)
Into the Unknown: Making Frozen 2 (Dokuserie über „Die Eiskönigin 2“)
Die Monster AG (Pixar)
Projekt basierend auf der Toy Story Lizenz (Pixar)
The World According to Jeff Goldblum (National Geographic)
Magic of the Animal Kingdom (National Geographic)
The Phineas And Ferb Movie (Animierter Disney Film)
uvm.
Dazu kommt noch Serien & Filmtitel von Fox. Dieses umfasst unter anderem alle Staffeln von „Die Simpsons“ oder „Malcom mittendrin“. Dazu gesellen sich Film-Neuheiten und sogar Klassiker wie „The Sound of Music“ oder „Die Braut des Prinzen“. Disney hebt hervor, dass vorerst nur die familienfreundlichen Inhalte von Fox in das Portfolio aufgenommen werden. Das sind um 7.500 Serien-Episoden und 500 Filme (Sorry Deadpool du bist noch nicht am Zug!).
So präsentiert sich die Menüoberfläche von Disney Plus (Disney+)
Nur 6.99 US-Dollar im Monat
Und jetzt kommt der Hammer. Das komplette Angebot soll nur 6.99 US-Dollar im Monat kosten. Es gibt sogar eine Jahresabo für 69.99 US-Dollar mit der man gegenüber der Monats-Option 16 Prozent spart. Im Preis enthalten ist zudem die Wiedergabe in 4K/HDR Qualität. Marktführer Netflix verlangt für gleich gleiche Qualität ganze 15.99 US-Dollar, also 9$ mehr! Selbst die SD-Option von Netflix ist mit 8.99$ teurer als das Angebot von Disney.
Netflix hat mit seinen rund 2.600 Filmen und 1.100 Serien noch einen Vorteil in puncto Quantität, aber sicherlich nicht bei der Qualität. Bekannte Marken wie Pixar, Marvel, Star Wars oder National Geographics gestalten das Angebot von Disney Plus unglaublich attraktiv. Disney spielt zudem auf Exklusivität. Wie bereits vorab angekündigt werden die Inhalte von Drittanbietern wie Netflix, Prime Video, Sky On Demand usw. abgezogen. Ein herber Verlust für die zukünftige Konkurrenz.
Disney+ Plattform vorgestellt
Auf der Pressekonferenz gab es erstmals bewegte Bilder von der Disney+ Oberfläche, wie sie auf Smart TVs, Spielekonsolen, dem Apple TV oder mobilen iOS und Android Endgeräten zum Einsatz kommen wird. Mobile Geräte erhalten von Disney eine besondere Aufmerksamkeit, weshalb es für ausgewählte Inhalte auch eine Download-Option für die Offline-Wiedergabe geben wird. Das Unternehmen hat sich bei der Menüführung und Design an Branchengrößen wie Apple oder Netflix orientiert. So erinnert der Startbildschirm an die Apple TV App, während wir den ausklappbaren Sidebar aus der Überarbeitung der Netflix-App kennen. Neben Neuheiten und bereits angesehenen Inhalten, werden auf der Startseite auch die „Themenwelten“ (Disney, Star Wars, Pixar etc.) angezeigt. Darin werden Filme & Serien zusammengefasst und noch ausführlicher präsentiert. Dazu gehören neben automatisch startenden Preview-Videos auch detaillierte Informationen zum Content.
Disney CEO Bob Iger zeigt sich begeistert: „Disney + markiert einen mutigen Schritt in eine aufregenden neue Ära für unser Unternehmen – eine, in der die Verbraucher eine direkte Verbindung zu der unglaublichen Vielfalt kreativer Inhalte haben, die das Markenzeichen der Walt Disney Company sind. Wir sind zuversichtlich, dass Disney + durch die Kombination unserer unvergleichlichen Geschichtenerzählungen, beliebter Marken, ikonischer Franchise-Unternehmen und modernster Technologie eine herausragende Stellung auf dem Markt einnehmen wird und sowohl Verbrauchern als auch Aktionären einen erheblichen Mehrwert bietet. „
Wann kommt Disney+ nach Deutschland?
Nach dem US-Debüt werden wir sehen, was für einen Impact der neue Streaming-Dienst am Markt hat. Das Filmstudio betont, dass man nach dem Start „schnell global expandieren“ möchte. Der Plan ist, das Angebot innerhalb der nächsten zwei Jahre auf allen wichtigen Märkten der Welt zu platzieren. Einen genauen Fahrplan stellte Disney jedoch nicht vor. Da Deutschland jedoch einen der wichtigsten europäischen Markte darstellt, sollten wir nicht allzu lang auf den Netflix-Konkurrenten warten müssen. Wir denken 2020 könnte der Dienst bereits hierzulande starten.