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Netflix testet Funktion zum Abspielen zufälliger Serienepisoden

Netflix experimentiert gerne mit neuen Funktionen für einen ausgewählten Nutzerkreis. Manchmal legt man diese Experimente schnell wieder zu den Akten, hin und wieder führen sie aber auch zu allgemeinen, neuen Funktionen. Aktuell probiert man ein Feature aus, das es erlaubt zufällig ausgewählte Serienepisoden zu starten.

Netflix hat die Experimente mit der neuen Funktion bestätigt, welche man speziell in seine mobile Android-App integriert hat. Weiterhin gibt das Unternehmen zu Protokoll, dass es sich nur um einen Test in einigen Regionen handele, der zeitlich begrenzt sei. Ob man darauf am Ende eine Funktion für alle Nutzer stricken könnte, wollte Netflix weder bestätigen noch dementieren. Da möchte der Streaming-Anbieter also sicherlich zunächst einige Auswertungen vornehmen.

Nutzer sehen letzten Endes einen neuen Button, der es erlaubt zufällig ausgewählte Serienepisoden zu starten. Dabei erfolgt im Hauptmenü der Hinweis „Spielen Sie eine beliebte Episode ab“. Es nehmen Serien wie „The Office“, „Arrested Development“ oder „Unser Planet“ an dem Experiment teil. Man kann sich natürlich nun darüber streiten, inwiefern es Sinn ergibt, aus Serien einfach Episoden herauszugreifen. Das ist natürlich ein Schema, das nur bei wenigen Formaten funktioniert.

So wäre es wenig sinnvoll, etwa aus Serien mit fortlaufender Handlung wie „Breaking Bad“ einfach Folgen herauszugreifen. Am ehesten dürfte diese Strategie also mit Sitcoms-, Dokumentationen oder Anthologie-Serien funktionieren, die größtenteils in sich abgeschlossene Episoden anbieten. So sieht das auch der Netflix-Produktmanager Todd Yellin. Er erklärt, dass man so Nutzern die Freiheit geben wolle Serien anzutesten, ohne zwangsweise mit der ersten Episode zu starten.

Netflix Experiment erinnert an das Zappen im linearen Fernsehen

Tatsächlich erinnert diese Strategie ein wenig an das Zappen im traditionellen linearen Fernsehen. Auch dort erwischt man in aller Regel ja nicht die erste Folge einer Serie, wenn man mal zwischen den einzelnen Sendern herumwechselt, um etwas Sehenswertes aufzuspüren. Gefällt einem eine Serie, bleibt man aber vielleicht länger dran und holt dann ältere Staffeln nach. So hat sicherlich fast jeder auch schon einmal eine Serie für sich entdeckt und sie dann zunächst nicht in der chronologischen Reihenfolge genossen.

Ob Netflix dieses Feature rund um zufällig ausgewählte Serien bzw. Serienepisoden auf breiter Flut etablieren könnte, muss die Zeit zeigen. Aktuell experimentiert der Streaming-Anbieter beispielsweise auch mit einem Top-10-Feature. Derlei Experimente finden immer wieder statt, nur wenige führen aber am Ende zu dauerhaften Funktionen.

Disney+: Das sind die Originale, Filme und Serien des neuen Streaming-Dienstes

Disney+ wird in den USA am 12. November 2019 an den Start gehen und soll dort 7 US-Dollar pro Monat kosten. Für andere Regionen, darunter auch Deutschland, fehlt es leider bisher noch sowohl an einem Starttermin als auch an einem Preis. Mittlerweile gibt es aber eine offizielle Liste der Inhalte, die zum Start verfügbar sein werden.

Disney hat bereits bestätigt, dass man mit Disney+ möglichst schnell international expandieren wolle. Innerhalb von zwei Jahren wolle man in möglichst vielen Gebieten der Welt aktiv sein. Vermutlich dürften Europa und damit eben auch Deutschland für 2020 auf der Liste stehen. Netflix macht sich im Übrigen aktuell keine Sorgen um den neuen Konkurrenten und begrüßt den Wettbewerb.

Viele Inhalte waren für Disney+ ja bereits zur Vorstellung am 12. April bestätigt worden: Darunter sowohl Klassiker von Disney wie „Der König der Löwern“, Pixar-Produktionen wie „Toy Story“ als auch neue Eigenproduktionen wie etwa die Star-Wars-Serie „The Mandalorian“. Mehr als 500 Filme und 7.500 TV-Episoden sollen zum Launch bereits bei Disney+ zum Streaming zur Verfügung stehen.

Disney+
Disney+ wird einen enormen Katalog an Titeln bündeln

Neue Filme wie z. B. „Toy Story 4“ will Disney+ dann exklusiv zum Abruf anbieten – sie sollen nicht mehr ihren Weg zu bisherigen Partnern wie Amazon Prime Video oder Netflix finden. Rechte, die aktuell noch an Partner vergeben wurden, will man auslaufen lassen, so dass auch ältere Disney-Werke dann langfristig an Disney+ gebunden werden. Je nach Titel will man die Inhalte natürlich auch in 4K mit HDR kredenzen.

Das sind die bereits bestätigten Inhalte für Disney+

Disney listet bereits die Disney+ Originals sowie die anderen Filme und Serien, welche beim Streaming-Dienst ihren Einstand geben werden. Hier ist eine vorläufige Übersicht:

Disney+
Disney+ soll Kunden auch mit Marvel-Filmen locken

Disney+ Originals

  • High School Musical: The Musical: The Series
  • The Mandalorian
  • Diary of a Female President
  • The Falcon and The Winter Soldier
  • Loki
  • Untitled Cassian Andor Series
  • WandaVision
  • SparkShorts
  • Lamp Life
  • Monsters at Work
  • Encore!
  • Untitled Walt Disney Imagineering Documentary Series
  • Marvel’s Hero Project
  • The World According to Jeff Goldblum
  • Star Wars: The Clone Wars
  • Be Our Chef
  • Into the Unknown: Making Frozen 2
  • Marvel’s 616
  • (Re)Connect
  • Rogue Trip
  • Earthkeepers
  • Ink & Paint
  • Lady & The Tramp
  • Noelle
  • The Phineas and Ferb Movie (working title)
  • Stargirl
  • Timmy Failure
  • Togo

Aktuelle Blockbuster

  • Captain Marvel
  • Dumbo
  • Avengers: Endgame
  • Aladdin
  • Toy Story 4
  • The Lion King
  • Maleficent: Mistress of Evil
  • Frozen 2
  • Star Wars: Episode IX

Katalogtitel

  • 101 Dalmatians
  • A Bug’s Life
  • A Goofy Movie
  • An Extremely Goofy Movie
  • Bambi
  • Bao
  • Big Hero 6
  • Born in China
  • Cars
  • Fantasia
  • Finding Dory
  • Finding Nemo
  • Free Solo
  • Frozen
  • Fun and Fancy Free
  • Hercules
  • High School Musical
  • Honey I Shrunk the Kids
  • Inside Out
  • Iron Man
  • Lady and the Tramp
  • Lilo & Stitch
  • Mary Poppins
  • Mickey, Donald, Goofy: The Three Musketeers
  • Mickey’s Once Upon a Christmas
  • Moana
  • Monsters University
  • Pirates of the Caribbean: The Curse of the Black Pearl
  • Pixar Short Films Collection Vol 1
  • Ratatouille
  • Remember the Titans
  • Rogue One: A Star Wars Story
  • Sleeping Beauty
  • Snow White and the Seven Dwarfs
  • Star Wars: Episode I: The Phantom Menace
  • Star Wars: Episode II: Attack of the Clones
  • Star Wars: Episode III: Revenge of the Sith
  • Star Wars: Episode IV: A New Hope
  • Star Wars: Episode V: The Empire Strikes Back
  • Star Wars: Episode VI: Return of the Jedi
  • Star Wars: Episode VII: The Force Awakens
  • Star Wars: The Clone Wars (animated series)
  • Steamboat Willie
  • The Good Dinosaur
  • The Incredibles
  • The Little Mermaid
  • The Parent Trap (1961)
  • The Prince & The Pauper (1990)
  • The Princess Diaries
  • The Rocketeer
  • The Sorcerer’s Apprentice (short)
  • The Sword in the Stone
  • The Three Caballeros
  • Thor: The Dark World
  • Toy Story
  • Tron (1982)
  • Up
  • Wall-E
  • Zootopia

Fernsehserien:

  • Amazing Planet
  • Andi Mack (seasons one-three)
  • Boy Meets World
  • Brain Games
  • Dog Whisperer with Cesar Millan
  • Dr. K’s Exotic Animals
  • Dr. Oakley Yukon Vet
  • Drain the Ocean
  • DuckTales (1987)
  • DuckTales (2016, season one)
  • Earth Live
  • Goof Troop
  • Great Migrations
  • Howie Mandel’s Animals Doing Things
  • Kim Possible
  • Malcolm in the Middle
  • Marvel’s Guardians of the Galaxy (animated series)
  • Marvel’s Ultimate Spider-Man (animated series)
  • Mickey and the Roadster Racers (seasons one and two)
  • Mickey Mouse Clubhouse
  • Mickey Mouse Shorts
  • One Strange Rock
  • Raven’s Home
  • Rocky Mountain Animal Rescue
  • Star Wars Rebels
  • Star Wars: The Clone Wars (series)
  • That’s So Raven
  • The Incredible Dr. Pol
  • The Simpsons
  • Unlikely Animal Friends
  • Wicked Tuna

Netflix mit Rekord-Wachstum: Streaming-Anbieter zwinkert Disney+ zu

Netflix darf sich über ein sehr erfolgreiches erstes Quartal 2019 freuen. So gewann der Streaming-Anbieter international rund 9,6 Mio. neue Abonnenten für sich. Damit hat man einen neuen Rekord aufgestellt.

Entsprechend hat Netflix auch keine Angst vor neuen Konkurrenten wie Disney+ oder auch dem seitens Apple angekündigten Streaming-Angebot: Wir freuen uns darauf mit ihnen zu konkurrieren„, erklärt man seitens Netflix vielmehr äußerst selbstbewusst. Dabei hatte der Streaming-Anbieter in Deutschland leider erst kürzlich die Preise angehoben. Mit einem Abonnentenschwund ist aber sicherlich dennoch kaum zu rechnen.

Netflix glaubt daran, dass die Konkurrenz für alle Seiten das Geschäft beleben werde und auch zu einer erweiterten Vielfalt an Inhalten führen werde. Letzten Endes sei es eine gute Zeit für Filme- und Serienmacher, weil sie mehr Optionen hätten, um ihre Ideen umzusetzen. Davon profitieren dann am Ende auch die Zuschauer. Wie ihr immer wieder in unseren Kommentaren bemängelt, entsteht so aber natürlich auch mehr Fragmentierung. Und nur wenige Nutzer dürften am Ende motiviert sein neben Amazon Prime Video und Netflix auch alle Neuankömmlinge wie Apple TV+, Disney+, DC Universe und Co. zu abonnieren.

Zu Apple und Disney gibt man seitens Netflix noch gezielt zu Protokoll: „Beide Unternehmen sind Weltklasse-Marken und wir freuen und darauf mit ihnen zu konkurrieren.Bei Netflix geht man nicht davon aus, dass die beiden Anbieter das Wachstum bei Netflix bremsen werden. Denn aktuell sei der Trend zu stark, der die Zuschauer vom linearen Fernsehen hin zu Streaming-Anbietern abziehe.

Netflix kommt mittlerweile auf 148,86 Mio. zahlende Abonnenten

Netflix weist für sein Streaming-Angebot mittlerweile weltweit ca. 148,86 Mio. zahlende Abonnenten aus. 9,6 Mio. neue Kunden waren, wie eingangs erwähnt, im ersten Quartal 2019 hinzugestoßen. Den Meilenstein von 150 Mio. zahlenden Abonnenten werde man laut eigenen Aussagen schon bald erreichen. Bedenkt man, wie viele Kunden im Bezug auf Netflix Account-Sharing betreiben bzw. wie viele Konten im Haushalt von mehreren Personen genutzt werden, so schätzt man, dass die tatsächliche Zuschaueranzahl bei Netflix mindestens doppelt so hoch liegen dürfte, wie die Anzahl der zahlenden Abonnenten.

Netflix experimentiert aktuell in vielerlei Form: Etwa plant man mehr interaktive Inhalte zu veröffentlichen und jongliert auch mit Top-10-Listen als neuem Weg beliebte Formate hervorzuheben. In Deutschland ist zwar Amazon Prime Video der führende Streaming-Anbieter, international dominiert Netflix jedoch.

Xbox Game Pass Ultimate ist da: Xbox Live Gold und Game Pass vereint

Microsoft hat eine gute Neuigkeit für Fans rein digital erhältlicher Games: Man bietet in Zukunft ein neues Abonnement an: den Xbox Game Pass Ultimate. Damit vereint man die sonst getrennten Dienstleistungen für Xbox Live Gold und den Xbox Game Pass.

Zur Erinnerung: Microsoft hat seinen Xbox Game Pass im Juni 2017 eingeführt. Der Dienst kostet 9,99 Euro im Monat. Enthalten ist in diesem Angebot eine Spiele-Flatrate. Neuerscheinungen von Microsoft selbst halten dabei stets zum Launch auch bei Game Pass Einzug. Die enthaltenen Titel anderer Publisher sind jedoch eher älteren Datums. Gerade in Kombination mit der just angekündigten Xbox One S All Digital Edition ist der Xbox Game Pass aber eventuell eine lohnenswerte Sache.

Dazu gibt es bei den Redmondern noch das allseits bekannte Xbox Live Gold. Hier benötigt man das Abonnement für Multiplayer-Partien. Außerdem erhält man dann auch durch die Games with Gold monatlich Spiele zum Zocken ohne weitere Mehrkosten. Ein Jahresabonnement von Xbox Live Gold kostet aktuell 59,99 Euro, was runtergebrochen dann auf ca. 4,99 Euro monatlich käme.

Der Xbox Game Pass Ultimate macht nun nichts anderes, als beide Abonnements zu vereinen. Wer nun hofft dadurch auch Geld zu sparen, guckt jedoch in die Röhre. Microsoft hat für die USA einen Preis von monatlich 14,99 US-Dollar angekündigt. Für Deutschland dürfte man das mit ziemlicher Sicherheit 1:1 in 14,99 Euro übertragen. Das entspräche also genau den kombinierten Kosten von Xbox Live Gold sowie dem Xbox Game Pass.

Keine Ersparnis – warum dann das kombinierte Abonnement?

Daraufhin könnte man nun fragen: Wenn man schon kein Geld spart, warum sollte man dann das kombinierte Abonnement über den Xbox Game Pass wählen? Letzten Endes stellt das ganze nur eine Vereinfachung da – man hat sozusagen nur einen Posten auf der Abbuchung stehen. Kann aber durchaus auch Nachteile haben, da man folgerichtig Xbox Live Gold und den Game Pass dann nicht mehr getrennt kündigen kann. So mag es ja Fälle geben, in denen jemand Xbox Live Gold weiterhin abonnieren möchte, aber in dem Game Pass keine Mehrwerte mehr sieht. Dann muss man den Xbox Game Pass Ultimate kündigen und Xbox Live Gold separat abonnieren.

Zunächst testet Microsoft das kombinierte Abonnement mit den Xbox Insidern. Im Verlauf des Jahres soll der Xbox Game Pass Ultimate aber überall an den Start gehen, wo es auch den regulären Xbox Game Pass gibt – also auch in Deutschland.

Microsoft Xbox One S All Digital Edition ist offiziell und für 229 Euro vorbestellbar

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Microsoft hat die Xbox One S All Digital Edition nun offiziell vorgestellt. Es bleibt bei dem zuvor unterstellten Verkaufspreis von 229 Euro. Diese neue Variante der Xbox One S verzichtet auf ein optisches Laufwerk.

Lohnenswert dürfte die Xbox One S All Digital Edition aber erst dann sein, wenn der Straßenpreis von der unverbindlichen Preisempfehlung abweicht. So kostet die reguläre Xbox One S mit einem Laufwerk für Ultra HD Blu-ray aktuell im Handel mit dem Spiel „Forza Horizon 4“ nämlich nur 200 Euro. Zumal über die Xbox One S All Digital Edition, wie der Name schon verrät, Games nur über den Microsoft Store erwerbbar sind.

Dort liegen die Preise aber außerhalb von Sales in der Regel höher als bei den physischen Ladenversionen. Zumal man gebrauchte Spiele oft ebenfalls sehr günstig erstehen kann. Diese Option fällt logischerweise an der Xbox One S All Digital Edition flach. Selbst wenn der Verkaufspreis der Konsole noch sinken sollte, ist also damit zu rechnen, dass Käufer die anfängliche Ersparnis rasch bei den Spielekäufen wieder draufzahlen.

Immerhin sind auf der Xbox One S All Digital Edition drei Spiele vorinstalliert: „Forza Horizon 3“, „Sea of Thieves“ sowie „Minecraft“. Es kommt eine Festplatte mit 1 TByte Speicherplatz zum Einsatz. Vermutlich möchte Microsoft mit dieser Variante der Xbox One S testen wie gut rein digitale Vertriebsmodelle von den Spielern angenommen werden und ob eine Konsole ohne optisches Laufwerk bereits eine Zukunft hat.

Xbox One S All Digital Edition: Auslieferung ab dem 7. Mai 2019

Die Xbox One S All Digital Edition ist ab sofort bereits im Microsoft Store vorbestellbar (siehe Quelle) – zur genannten Preisempfehlung von 229 Euro. Wer online zocken möchte, benötigt natürlich wie gehabt ein Abonnement für Xbox Live Gold. Eventuell lohnt sich die Xbox One S All Digital Edition, sobald der Preis gefallen ist, für diejenigen, die primär den Xbox Game Pass nutzen wollen. Jene benötigen dann kein optisches Laufwerk.

Man darf gespannt sein, ob die Microsoft Xbox One S All Digital Edition von Kunden angenommen wird und wie sie sich preislich so entwickelt. Bis auf das gestrichene, optische Laufwerk ist sie identisch mit der herkömmlichen Xbox One S – auch im Design.

Offizielles zur Sony PlayStation 5: Raytracing, abwärtskompatibel und mit 8K

Seit vier Jahren arbeite Sony laut dem Lead System Architect der PlayStation 4, Mark Cerny, an einer neuen Konsolengeneration. Cerny leitet auch die Entwicklung der PS5 und hat in einem frischen Interview endlich einige Details zur kommenden Spielekonsole offiziell bestätigt.

Cerny bestätigt dabei, dass die Sony PlayStation 5 Raytracing unterstützen werde (wie vermutet). Diese Technik zur deutlich realistischeren Beleuchtung in Spielen steht aktuell nur in wenigen PC-Titeln zur Verfügung und setzt potente Hardware voraus. Die Bezeichnung „PlayStation 5“ nimmt der Sony-Manager dabei zwar nicht in den Mund, es ist aber naheliegend, dass die Konsole wohl diesen Namen tragen dürfte. Cerny sprach nur stets von der nächsten Konsolengeneration Sonys.

Auch ist nun offiziell bestätigt, dass die PS5 nicht mehr 2019 erscheinen wird. Damit hatte aber wohl auch kein Gamer mehr ernsthaft gerechnet. Dev-Kits sollen jedoch schon bei Entwicklern stehen. Eine Veröffentlichung im Jahr 2020 erscheint uns wahrscheinlich. Außerdem wird die PlayStation 5 abwärtskompatibel zur PS4 sein. Das sind gute Nachrichten für all diejenigen, die ihre Spielesammlung auch an der nächsten Sony-Plattform weiter verwenden möchten.

Ebenfalls seitens Cerny bestätigt: Auch die Next-Generation-Konsole von Sony wird wieder ein optisches Laufwerk bieten – sicherlich dieses Mal auch für Ultra HD Blu-ray wie etwa die Microsoft Xbox One S und Xbox One X. Dadurch bleibt dann wohl auch der Markt für Gebrauchtspiele, den viele Konsolen-Gamer schätzen, bestehen. Des Weiteren wird die Sony PS4 auf einen AMD Ryzen mit acht Kernen als CPU setzen. Der Chip wird im 7-Nanometer-Verfahren entstehen und basiert auf der Architektur Zen 2. Als GPU dient eine angepasste AMD Radeon Navi.

Sony PlayStation 5 legt den Fokus auch auf 3D-Sound

Mark Cerny betont aber, dass die PS5 nicht nur grafische Verbesserungen mit sich bringen solle. Man werde viel Wert auf 3D-Audio legen. Jedoch bleibt der Sony-Mitarbeiter hier sehr vage und bezieht sich nicht konkret auf objektbasierte Techniken wie Dolby Atmos oder DTS:X. Stattdessen erklärt er, dass Sonys Lösung auch an TV-Lautsprechern und Kopfhörern funktionieren werde. Muss man also abwarten, ob es sich hier nur um marketingwirksames Gerede handelt oder wirkliche Mehrwerte folgen.

Die PS5 bleibt dabei kompatibel zur PlayStation VR. Ob ein neues VR-Headset geplant sein könnte, ließ Cerny jedoch offen. Virtual Reality bleibe ein wichtiger Punkt für Sony. Außerdem soll die nächste PlayStation auf ein pfeilschnelles SSD setzen. Cerny verspricht Geschwindigkeiten, die höher sein sollen, als bei allen aktuellen PC-Modellen. Das soll zu stark verkürzten Ladezeiten aber auch mehr Möglichkeiten für Entwickler führen, da sich im Spiel Inhalte schneller streamen lassen.

Auch 8K-Grafik werde die PS5 unterstützen. Hier kann man aber davon ausgehen, dass damit hochgerechnete Inhalte gemeint sein werden – so wie etwa die PS4 Pro aktuell Spiele zu 4K hochrechnen kann, nur Ausnahmen aber nativ in jener Auflösung berechnet. Anschließend erklärt Cerny im Namen von Sony, dass der Übergang von der PS4 zur PS5 sanft vonstatten gehen werde. Damit ist gemeint, dass zunächst viele Titel noch für beide Plattformen erscheinen werden. Das war etwa auch beim Übergang von der PS3 zur PS4 der Fall. Beispielsweise ist wahrscheinlich, dass Titel wie „The Last of Us: Part 2“ dann wohl zeitgleich für die PS4 und die PS5 auf den Markt kommen.

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Yamaha rüstet AVR und Co. um eARC, Apple AirPlay 2, Spotify Connect und mehr nach

Yamaha ist aktuell im Update-Wahn: So hat der japanische Hersteller sowohl neue Funktionen für seine MusicCast-App bestätigt als auch Firmware-Updates für viele seiner Audio-Produkte. Dadurch halten etwa eARC, Apple AirPlay 2 und Spotify Connect Einzug.

Zusätzlich gibt es über die MusicCast-App nun auch die Option auf den Hi-Res-Musik-Streaming-Dienst Qobuz zuzugreifen. Ebenfalls neu sind in diesem Bezug auch die Actions on Google bzw. die Unterstützung des Google Assistants. Da tut Yamaha also einiges, um seine Kunden mit neuen Features zu bedenken.

15 Audio-Produkte versorgt man dabei mit Apple AirPlay, Spotify Connect und Qobuz – darunter sind eine Soundbar, drahtlose Lautsprecher und AVR. Außerdem erhalten insgesamt 70 Produkte werden über ein Update der Yamaha-MusicCast-App Zugriff auf die Actions on Google erhalten. 23 AVR erhalten wiederum ein Update, um für eARC (Enhanced Audio Return Channel) gerüstet zu sein.

Yamaha stellt seine neuen 2018 Avantage AV-Receiver vor (RX-A680, RX-A880, RX-A1080, RX-A2080 und RX-A3080)
Yamaha verteilt kostenlose Updates für viele seiner AVR

Man bedenkt dabei die AV-Receiver aus den Jahren 2017 und 2018 mit dem genannten eARC-Firmware-Update. Dabei sollen die neuen Funktionen je nach Gerät zu unterschiedlichen Zeitpunkten bereit stehen. Yamaha hat auch schon einen groben Zeitplan genannt.

Yamaha MusicCast für Android und Apple iOS erhält schon heute ein Update

Die entsprechende App für Yamahas MusicCast-App geht schon heute für Apple iOS und Android an den Start. Auch erste Firmware-Updates rollt man ab heute aus. Zugriff auf die Actions on Google erhalten alle MusicCast-Modelle ab 2015. Ab Ende April halten wiederum Apple AirPlay 2, Qobu und Spotify Connect für folgende Geräte Einzug: MusicCast 20 und MusicCast 50 Wireless Speakers, MusicCast BAR 400 Soundbar, RX-A 80 Series AVR, RX-V 85 Series AVR, RX-S602 Slimline AVR, ATS-4080 Soundbar, TSR-7850 AVR, CX-A5200 AV Prreamp / Prozessor, XDA-QS5400 MusicCast Multi-Room Streaming Amplifier. In der zweiten Jahreshälfte 2019 folgt zudem der MusicCast Vinyl 500 Plattenspieler.

Yamaha verteilt die Updates für die eARC-Nachrüstung ebenfalls ab Ende April. Hier kommen in den Genuss: RX-A 80 Series AVR, RX-A 70 Series AVR, RX-V 85 Series AVR, RX-V 83 Series AVR, RX-S602 Slimline AVR, TSR-7850 AVR, TSR-5830 AVR, CX-A5200 AV Preamp / Prozessor.

Logitech Harmony Express: Entschlackte Universal-Fernbedienung mit Amazon Alexa

Logitech bringt mit der Harmony Express eine neue Universalfernbedienung auf den Markt, welche einen anderen Fokus wählt, als beispielsweise die beliebte Harmony One. Man habe festgestellt, dass viele Anwender von der Komplexität überfordert seien. Daher setzt die Harmony Express im Gegensatz zu ihren Geschwistern auf wenige Tasten und Amazon Alexa als zentrales Feature.

So sind die Harmony-Universalfernbedienungen zwar bei Enthusiasten beliebt, aufgrund der vielen Buttons und Konfigurationsmöglichkeiten aber oft überfordernd für Neulinge. Letztere will Logitech dann eben mit der Harmony Express locken. Diese Remote konzentriert sich auf wenige Buttons für die Mediensteuerung. Im Zentrum steht die Sprachsteuerung über Amazon Alexa. Die digitale Assistentin ist direkt über einen Button auswählbar.

Natürlich lassen sich über Amazon Alexa dann auch deutlich mehr Funktionen nutzen, als nur die Steuerung von Heimkino-Komponenten. Auch Nachrichten oder das Wetter lassen sich abrufen. Zusätzlich steht die Steuerung kompatibler Smart-Home-Komponenten zur Verfügung. Dabei kann die Logitech Harmony Express quasi auch nahtlos mit Amazon Echo zusammenarbeiten.

Die Logitech Harmony Express fokussiert sich auf Amazon Alexa
Die Logitech Harmony Express fokussiert sich auf Amazon Alexa

Wie man auf den Bildern sieht, weicht auch das Design stark von den sonstigen Harmony-Produkten ab. Logitech will also eine deutlich schlankere Erfahrung anbieten und die wichtigsten Funktionen ins Zentrum rücken. Wer nun allerdings denkt, das würde sich auch in einem günstigen Preis widerspiegeln, der irrt leider. So ist die Harmony Express in den USA ab heute verfügbar und kostet dort 249,99 US-Dollar. Für Deutschland fehlt leider noch eine offizielle Ankündigung.

Logitech Harmony Express vernetzt sich mit einer mobilen App

Die Fernbedienung kann sich mit der mobilen App Harmony Express verbinden und zusätzliche Funktionen nutzen. Dazu zählt etwa auch eine Option, um die Fernbedienung aufzustöbern. Ist sie etwa zwischen die Sofakissen gerutscht, kann man über die App aktivieren, dass sie einen lauten Ton aussendet, was das Auffinden natürlich erleichtert. Dieses Feature ist aber auch via Amazon Alexa nutzbar. Über Alexa lassen sich dann auch an der Harmony Express Streaming-Dienste, Spielekonsolen, Sound-Systeme und anderweitige Komponenten steuern.

https://youtu.be/HNAxRml1bOE

Nun heißt es abwarten, ob bzw. wohl vielmehr wann Logitech die Harmony Express auch für Deutschland vorstellt. Der Preis von 249,99 US-Dollar ist natürlich kein Pappenstiel, auch wenn Logitech sich von diesem Modell eine breitere Zielgruppe erhofft.

Jetzt bestellbar: LGs 2019 OLED TVs der C9, E9 und W9 Serie

Es ist endlich soweit. Die ersten 4K OLED Fernseher aus dem Produktjahr 2019 sind auf dem deutschen Markt verfügbar. Ab sofort können die C9, E9, W9 Serien ab 2.499 Euro bestellt werden.

Darauf haben viele Leser gewartet. Die neuen 4K OLED Fernseher aus dem 2019er Lineup stehen endlich bei Fachhändlern und Online-Shops zum Kauf bereit. Den Start macht wie im letzten Jahr die C9 (C97), E9 (E97) und W9 Serie. Alle ausgestattet mit dem neuen Alpha 9 Gen 2 Prozessor und der HDMI 2.1 Schnittstelle. Die Geräte sollen durch künstliche Intelligent mit ThinQ Signalquellen in Bild und Ton optimieren. Dabei werden die Bedingungen der Umgebung mit einbezogen. So passt sich z.B. die HDR-Wiedergabe in hellen Räumen an, so dass Details in allen Luminanzbereichen erkennbar bleiben. Mit Features wie HFR (High Frame Rate) ALLM (Auto Low Latency Mode) oder VRR (Variable Refresh Rate) sind die neuen OLEDs vor allem für Gamer interessant. (Direkt zum Preisvergleich)

Neue 4K OLEDs jetzt bestellbar

Preislich beginnen die Modelle bei 2.499 Euro (OLED55C) und kosten bis zu 12.999 Euro (OLED77W9). Während die C9 und E9 Geräte bereits in diesem Monat ausgeliefert werden, muss man sich auf die Wallpaper-OLEDs der W9 Serie noch bis Mai 2019 gedulden. Wer sich fragt, was eigentlich den preislichen Unterschied zwischen der C9 und E9 Serie ausmacht: Der E9 besitzt einen nach vorne ausgerichteten Soundbar der unterhalb des Displays angebracht ist. Im Herbst sollen zudem der aufrollbare R9 OLED TV und der weltweit erste 8K OLED mit 88 Zoll „nachgeliefert“ werden. Zu diesen Geräten ist jedoch noch kein konkreter Liefertermin oder Preis bekannt. Ebenfalls im Herbst ist noch die B9 Serie mit Alpha 7 Gen 2 Prozessor geplant. Diese soll mit ihrem guten Preis-/Leistungsverhältnis wieder zum OLED-Topseller in 2019 avancieren.

Modell Größe Termin Preis (UVP)
OLED55C9 55 Zoll April 19 2.499 €
OLED65C9 65 Zoll April 19 3.499 €
OLED77C9 77 Zoll April 19 7.999 €
OLED55E9 55 Zoll April 19 2.999 €
OLED65E9 65 Zoll April 19 3.999 €
OLED65W9 65 Zoll Mai 19 6.999 €
OLED77W9 77 Zoll Mai 19 12.999 €

Ausführliche Informationen über die Verbesserungen der 2019 OLED Fernseher von LG Electronics könnt ihr in diesem Beitrag in Erfahrung bringen. Ansonsten könnt ihr die bereits verfügbaren Modelle im nachfolgenden Preisvergleich im Blick behalten.

Preisvergleich C9 OLED TV:

Preisvergleich E9 OLED TV:

Preisvergleich W9 OLED TV: