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ok. ODL 49650UV-TIB: Eigenmarke von Media Markt und Saturn bringt günstigen 4K-TV

Die Eigenmarke von Media Markt und Saturn, ok., hat einen neuen 4K-TV vorgestellt. Letzterer ist auch schon über die beiden Händler erhältlich. Der ok. ODL 49650UV-TIB löst mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten auf und bietet zu seinem günstigen Preis von nur 329 Euro sogar HDR.

Der ok. ODL 49650UV-TIB legt eine Diagonale von 49 Zoll an. Als Betriebssystem ist Linux angegeben. Auch wenn dieser Fernseher laut Datenblatt HDR beherrscht, sollte man in dieser Hinsicht von dem Gerät nicht zu viel erwarten. Denn als maximale Helligkeit sind 350 cd/m² genannt. Das reicht für eine qualitativ hochwertige HDR-Wiedergabe selbstverständlich nicht aus.

Angesichts des Preises dürfte aber wohl auch kein Käufer vom ok. ODL 49650UV-TIB die gleiche Qualität erwarten wie etwa von einem Samsung QLED oder auch einem OLED-Modell von LG und Co. Spannenderweise nennt man in den Spezifikationen auch eine Direct-LED-Beleuchtung. Dabei dürften aber sicherlich nur wenige Zonen zum Einsatz kommen. Apps für Netflix und YouTube sind bereits vorinstalliert. Als Anschlüsse bzw. Schnittstellen gibt der Hersteller 3x HDMI, 2x USB, 1x Optischer Audio Ausgang, 1x VGA, 1x YPbPr via VGA, 1x Composite Video, 1x PC-Audio per Seiten AV via Adapter, 1x Kopfhörerausgang, 1x RF, 1x F, 1x CI+ und natürlich Wi-Fi an.

Mit Standfuß soll der ok. ODL 49650UV-TIB 1112 x 705 x 235 mm messen. Das Gewicht beträgt 11,25 kg. Als Energieeffizienzklasse ist für den UHD-TV A+ drin. Der günstige Fernseher von ok. konkurriert dann mit ähnlich ausgestatteten Modellen von beispielsweise Medion, Jay-tech und Konsorten.

ok. hat auch zwei weitere Einstiegs-TVs veröffentlicht

Ebenfalls von ok. ist das Modell ODL 32652H-TB zur unverbindlichen Preisempfehlung von 179 Euro. Media Markt und Saturn bieten den Fernseher aber schon für 149 Euro an. Hier handelt es sich um einen TV mit 32 Zoll Diagonale und 1.366 x 768 Pixeln. Als Anschlüsse sind wiederum in diesem Fall zweimal HDMI, USB, Digital Audio Out, VGA, YPbPr via VGA, Kopfhörerausgang und einmal CI+ vorhanden. Dieses Modell verfügt über die Energieeffizienzklasse A.

 ODL 40652F-TB
ok. ODL 40652F-TB: 1080p-TV für 229 Euro

Das dritte TV-Modell ist schließlich der ODL 40652F-TB zur Preisempfehlung von 229 Euro.  Hier handelt es sich um einen 40-Zoller mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten. als Schnittstellen sind 2x HDMI, 1x USB, 1x Digitaler Audio-Ausgang, 1x VGA, 1x YPbPr via VGA, 1x Kopfhörerausgang und 1x CI+ vorhanden. Auch dieser TV verfügt über die Energieeffizienzklasse A.

Anmerken kann man noch, dass alle erwähnten TVs einen Triple-Tuner bieten. Sie sind ausschließlich bei Media Markt und Saturn zu haben, da es sich um eine Eigenmarke der beiden Händler handelt. Gefertigt werden die TVs vom Zulieferer Vestel Elektronik in der Türkei. Von dem gleichen Unternehmen stammen mittlerweile beispielsweise auch die Fernseher der Marken Telefunken, Graetz oder JVC.

Xiaomi Mi 9 im Test: Preis- / Leistungskracher mit HDR10-Display und 4K / 60p Video

Xiaomi Mi 9 im Test

Ende Februar haben diverse Hersteller ihre neuen Smartphone-Flaggschiffe auf dem Mobile World Congress 2019 (MWC) in Barcelona präsentiert. Darunter sind auch viele Modelle mit Bildschirmen mit HDR-Unterstützung und der Option über die Kamera 4K-Videos mit bis zu 60 fps aufzuzeichnen. Dabei zeigt der chinesische Hersteller Xiaomi Platzhirschen wie LG, Samsung und Sony, dass High-End nicht teuer sein muss.

Beispielsweise kostet ein Samsung Galaxy S10 899 Euro und selbst das abgespeckte S10e startet bei 799 Euro. Xiaomi möchte wiederum mit seinem neuen Flaggschiff, dem Mi 9, vergleichbare Technik ab 449 Euro bieten. Klar, dass es da auch Unterschiede gibt: Die Samsung Galaxy S10 etwa legen höhere Auflösungen an, beherrschen nicht nur 4K- sondern auch 8K-Video-Aufzeichnungen, unterstützen Speicherkartenslots und bieten viele Zusatzfeatures.

Doch für ca. die Hälfte des Preises ist das Xiaomi Mi 9 äußerst attraktiv platziert, wenn man vor allem einen pfeilschnellen Prozessor, exzellente Verarbeitung und eine tolle Kamera wünscht. So hat das Xiaomi Mi 9 etwa beim renommierten DxOMark Mobile eine Videopunktzahl von 99 erreicht. Das ist die bisher höchste Videpunktzahl überhaupt und höher als beim (ebenfalls exzellenten) Samsung Galaxy S10+ mit „nur“ 97 Punkten. Wer also mit dem Smartphone 4K-Videos aufzeichnen möchte, sollte deswegen beim Xiaomi Mi 9 goldrichtig liegen.

Sieht auch eingepackt schick aus, das Xiaomi Mi 9
Sieht auch eingepackt schick aus, das Xiaomi Mi 9

Dem Hype wollten wir ein wenig auf den Grund gehen und haben uns deswegen entschieden das Xiaomi Mi 9 einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Einen traditionellen Smartphone-Test wollen wir hier aber natürlich für 4K-Freunde nicht abliefern. Stattdessen konzentrieren wir uns vor allem auf die Qualität der Triple-Kamera sowie unsere Eindrücke vom Full HD+ Bildschirm mit OLED-Panel.

Ausstattung und Verarbeitung

Kurze Anmerkung: Auch wenn der chinesische Hersteller Xiaomi offiziell nicht in Deutschland vertreten ist, sind diverse Modelle von Xiaomi über große Händler wie Alternate, Media Markt und Saturn zu haben. Das liegt daran, dass die Marke zunächst dank chinesischer Importhändler wie GearBest auch in Deutschland immer mehr als Geheimtipp bekannt wurde. Mittlerweile vertreibt Xiaomi zudem offiziell in Frankreich, Italien und Spanien, so dass der Einstieg in den deutschen Markt nur noch eine Frage der Zeit sein sollte. Doch kommen wir zum Xiaomi Mi 9 zurück. Hier sind zunächst einmal im Überblick die zentralen, technischen Daten:

Xiaomi Mi 9: Technische Spezifikationen

  • Display: 6,39 Zoll, 2.280 x 1.080 Pixel Super AMOLED, 19:9 Format, HDR10, DCI-P3, Corning Gorilla Glass 6
  • Prozessor: Qualcomm Snapdragon 855 mit acht Kernen (1x 2,84 GHz Kryo 485, 3x 2,42 GHz Kryo 485 und 4x 1,8 GHz Kryo 485)
  • GPU: Adreno 640
  • RAM / Speicherplatz: 6 GByte / 64 GByte; 6 / 128 GByte (Speicher ist UFS 2.1)
  • Betriebssystem: Android 9.0 Pie mit MIUI 10 als Oberfläche
  • Triple-Hauptkamera: 48 MP (f/1.75) + 16 MP (f2.2) + 12 MP (Telephoto) Megapixel
  • Video-Aufnahme: 4K mit bis zu 60 fps
  • Frontkamera: 24 Megapixel
  • Akku: 3.300 mAh
  • Maße / Gewicht: 155 x 75 x 7,61 mm / 173 Gramm
  • Schnittstellen: Dual-SIM, Bluetooth 5.0, Wi-Fi 802.11 ac, GPS, NFC, USB Typ-C, 4G LTE
  • Besonderheiten: Kein 3,5-mm-Audio, kein Speicherkartenslot, Fingerabdruckscanner direkt im Display, 27 Watt-Schnellaufladung, Wireless Charging mit 20 Watt
    Preis: ab 449 Euro

Während das Xiaomi Mi 9 in Europa ausschließlich mit 6 GByte RAM und wahlweise 64 / 128 GByte Speicherplatz zu haben ist, sind in China auch Varianten mit bis zu 12 GByte RAM erhältlich. Jene verzichten aber auf das in Deutschland relevante LTE Band 20, so dass dies zu beachten ist, falls der ein oder andere über den Import nachdenken sollte.

Das Xiaomi Mi 9 mit einer Schutzhülle von Spigen
Das Xiaomi Mi 9 mit einer Schutzhülle von Spigen

Packt man das Xiaomi Mi 9 aus, dann ist die Verarbeitung direkt beeindruckend: An der Vorderseite sitzt lediglich ein Mini-Notch an der Oberseite und der Rand am Kinn des Smartphones ist im direkten Vergleich mit dem direkten Vorgängermodell, das uns ebenfalls vorliegt, dem Xiaomi Mi 8, stark geschrumpft. Das Gehäuse wirkt äußerst edel und steht anderen High-End-Smartphones in absolut nichts nach.

Wer das Xiaomi Mi 9 erwirbt, sollte allerdings direkt eine Schutzhülle mitbestellen: Vorder- und Rückseite bestehen aus Glas und sind zum einen für Fingerabdrücke sehr empfindlich und zum anderen sehr gefährdet durch Stürze. Im Lieferumfang liegt zwar eine dünne Silikonhülle bei, der Kauf einer dickeren Variante ist aber extrem ratsam! Im Lieferumfang finden sich zudem noch der übliche Papierkram, ein Adapter für Kopfhörer, ein passendes Netztei sowie USB-Kabel und eine SIM-Nadel.

Das Super-AMOLED-Display mit HDR10

Das Xiaomi Mi 9 nutzt einen Super-AMOLED-Bildschirm mit einem Panel von Samsung. Als Auflösung halten 2.280 x 1.080 Pixel auf 6,39 Zoll Diagonale her. Außerdem beherrscht das Display HDR10, was man unter anderem bei YouTube nutzen darf. Geschützt wird dieser Touchscreen im Format 19:9 durch Gorilla Glass 6. Dabei sind die Farben etwas kräftiger als beim Mi 8, können aber nicht mit Samsungs eigenen Flaggschiffen wie dem Galaxy Note 9 mithalten. Doch hier sprechen wir auch immer noch von gewaltigen Preisunterschieden. Es soll aber eben nicht verschwiegen werden, dass Samsung da immer noch klar die Nase vorne hat.

Das Xiaomi Mi 9 bietet ein erstklassiges Preis- / Leistungsverhältnis
Das Xiaomi Mi 9 bietet ein erstklassiges Preis- / Leistungsverhältnis

Zum Preis von 449 Euro bietet das Xiaomi Mi 9 aber einen erstklassigen AMOLED-Bildschirm. Wie beim Mi 8 lässt sich die Darstellung im Menü anpassen: Man kann zwischen drei Farbmodi (Standard, Warm, Kühl) und automatischem, erhöhtem sowie Standard-Kontrast wählen. Für die meisten Anwender dürften sich adaptive Helligkeit, der Standard-Farbmodus und automatischer Kontrast empfehlen. Denn dann bleibt der Bildschirm auch in verschiedenen Umgebungen am besten lesbar.

Die HDR10-Wiedergabe ist gut und ebenfalls einen Tick besser als beim Xiaomi Mi 8. Das neue Mi 9 reicht aber nicht an die Samsung Galaxy S10 oder auch das Google Pixel 3 heran, welche bei der HDR-Wiedergabe bei YouTube deutlich besser die einzelnen Abstufungen zwischen Hell und Dunkel zu betonen wissen. Trotzdem ist es schön, dass das Feature für den Bildschirm an Bord ist.

Drei Kameralinsen, ein neuer Standard für High-End-Smartphones
Drei Kameralinsen, ein neuer Standard für High-End-Smartphones

Nicht zu vernachlässigen ist eine andere Neuerung: Das Xiaomi Mi 9 ist endlich für Widevine Level 1 geeignet. Dabei handelt es sich um eine DRM-Voraussetzung, um beispielsweise Amazon Prime Video und Netflix an mobilen Endgeräten in HD nutzen zu können. Das Mi 8 etwa ließ Widevine Level 1 vermissen und konnte deswegen nur in SD von den genannten Anbietern streamen. Nun bietet das Xiaomi Mi 9 allerdings die entsprechende Unterstützung.

Xiaomi Mi 9: Die Triple-Kamera empfiehlt sich

Zunächst sei erwähnt: Klar, die Kamera des Xiaomi Mi 9 kann auch ansehnliche Fotos knipsen, auch wenn das nicht der Fokus dieses Artikels sein soll. Wir haben allerdings einige Bilder eingefügt, die zeigen, dass man sehr schöne Aufnahmen mit dem Mi 9 erstellen kann. Es zeigt sich eine gute Detailwiedergabe, leicht gepushte aber meistens natürliche Farben und ein überdurchschnittlicher Dynamikumfang. Man kann dabei sowohl HDR als auch einen KI-Modus zuschalten. Auch Porträtaufnahmen mit Tiefenunschärfe sind, auch über die Frontkamera, möglich.

Dabei erlaubt die Kamera auch Fotos mit vollen 48 Megapixeln aufzunehmen. Aus unserer Sicht ist das aber noch nicht wirklich ausgreift und tatsächlich zeigen jene Bilder weniger Details, als die 12-Megapixel-Fotos mit Pixel-Binning. Hier muss man also abwarten, inwiefern der chinesische Hersteller weiter an der Software bastelt.

Einige der Video-Einstellungsmöglichkeiten beim Xiaomi Mi 9
Einige der Video-Einstellungsmöglichkeiten beim Xiaomi Mi 9

Wer Interesse hat sich die Fotos unkomprimiert herunterzuladen und in Ruhe am Monitor hinsichtlich ihrer Qualität zu bewerten, findet hier einen Ordner mit unseren Testbildern zum freien Download. So könnt ihr euch einen noch etwas besseren Eindruck verschaffen.

Wir drehen Videos mit dem Xiaomi Mi 9 in 4K mit 60 fps

Wir haben mit der Kamera des Xiaomi Mi 9 einige Beispiel-Videos gedreht, um die Möglichkeiten aufzuzeigen. Einige sind mit der Standard-App des Herstellers entstanden, andere mit höherer Bitrate über die kostenpflichtige App Filmic Pro. Letztere haben wir mit 24p geschossen, wie es für Kinofilme üblich ist. Die Videos mit der Kamera-App von Xiaomi sind mit 60 fps entstanden. Für alle Videos haben wir den Gimbal Zhiyun Smooth 4 (hier unser Test) verwendet, da es uns um die Bildqualität ging.

Wie man anhand der obigen Videos aus Filmic Pro erkennt, liefert das Xiaomi Mi 9 in der Tat eine erstaunlich gute Videoqualität. Natürlich kann das Ergebnis nicht mit einer Systemkamera oder einem Camcorder mithalten, ist aber für einen derart kleinen Sensor beeindruckend. In dem dunkleren Clip hatten wir bewusst über Filmic Pro die Belichtung einmalig festgesetzt, damit man unterschiedliche Areale in Hell und Dunkel sehen kann.

Auch die Standard-App von Xiaomi zeichnet sehr gute Videos auf. Man muss sich quasi entscheiden: Aktuell unterstützt Filmic Pro in Kombination mit dem Xiaomi Mi 9 leider nur 30 fps, so dass die 60 fps der App von Xiaomi vorbehalten bleiben. Allerdings ermöglicht Filmic Pro deutlich höhere Bitrates, so dass die Kompression hier gewinnt. Das kann man in unseren Vergleichsvideos bei YouTube im Gegensatz zur Steigerung der Bildrate leider nicht wirklich wahrnehmen, da die Videoplattform ja selbst noch einmal komprimiert.

In den Videos erkennt man natürlich generell, wie vor allem im Hintergrund die Details stark absaufen. Am anderen Ufer des künstlichen Sees etwa, sieht das Bild sehr matschig aus, was dem kleinen Sensor des Smartphones und sicher auch der Software geschuldet ist. Denn bei den Aufnahmen mit der Standard-App von Xiaomi ist dieser Effekt deutlich stärker als bei Filmic Pro, wo man ein natürlicheres Bild erhält.

Für das Xiaomi Mi 9 gibt es auch einen Port der Google Camera in den Weiten des WWW, falls sich jemand daran versuchen möchte. Insgesamt kann man aber definitiv sagen, dass die mit dem Smartphone geschossenen Videos überraschend gut zu gebrauchen sind. Wir haben natürlich noch weitere Clips gedreht und mussten wenig überraschend feststellen, dass allerdings gute Lichtverhältnisse Pflicht sind. Das ist aber bei dem kleinen Sensor auch naheliegend. Wer jedoch bei ausreichender Beleuchtung filmt, erhält mit dem Xiaomi Mi 9 ein Smartphone, dessen Kamera in der Tat sehr gerne mal für Videos herhalten kann.

Im Übrigen kann das Xiaomi Mi 9 auch Zeitlupen-Videos mit 960 fps drehen – sie sind allerdings nur 10 Sekunden lang und beschränken sich auf eine Auflösung von 720p. Das ist jedoch kein Alleinstellungsmerkmal und war beispielsweise auch schon am Vorgängermodell, dem Mi 8, möglich.

Fazit & Preisvergleich

Das Xiaomi Mi 9 kostet aktuell 449 Euro mit 64 GByte Speicherplatz in Europa und bietet High-End-Spezifikationen und eine der besten Kameras, die man derzeit in mobilen Endgeräten findet. Das gilt sowohl für Fotos als auch für Videos. Wer also ein Smartphone mit tollem OLED-Bildschirm, pfeilschnellem Prozessor und Aufnahmemöglichkeiten für 4K-Videos mit bis zu 60 fps sucht, kann hier ohne Bedenken zuschlagen.

Das Xiaomi Mi 9 bietet ein erstklassiges Preis- / Leistungsverhältnis
Das Xiaomi Mi 9 bietet ein erstklassiges Preis- / Leistungsverhältnis

Was fehlt uns bei der Kamera? Ein optischer Bildstabilisator wäre schön, denn den hat das Vorgängermodell Mi 8 an Bord gehabt. Die elektronische Stabilisation funktioniert zwar gut, doch ein zusätzlicher, optischer Stabilisator wäre eben ein weiterer Bonuspunkt. Doch es fällt schwer zum ausgerufenen Preis sonst am Xiaomi Mi 9 Kritik zu üben.

Xiaomi Mi 9 bestellen:

Acer Predator CG437KP: 4K-Monitor mit HDR und 144 Hz lässt Gamer-Herzen höher schlagen

Acer hat heute einen neuen Gaming-Monitor vorgestellt, der auch bzw. gerade für 4K-Fans einiges zu bieten hat. So löst der Bildschirm nicht nur mit 3.840 x 2.160 Pixeln auf, sondern bietet auch noch HDR10 und 144 Hz. Mit seiner Diagonale von 43 Zoll dringt er schon in TV-Gefilde vor.

Dabei handelt es sich um einen der wenigen Monitore, der sogar für Vesa DisplayHDR 1000 zertifiziert ist. Dabei handelt es sich um die qualitativ hochwertigste Stufe des Standards. Etwa setzt sie eine Helligkeit von 1000 cd/m2 voraus. Bisher blieb der Philips Momentum 436M6VBPAB für DisplayHDR 1000 der Pionier. Die meisten Monitore erreichen nur DisplayHDR 400 bzw. in einigen Fällen, wie beim Samsung C49HG90 QLED, DisplayHDR 600.

Dank 144 Hz ist der Acer Predator CG437KP für Gamer natürlich besonders interessant, zumal auch Adaptive Sync an Bord ist. Das sollte in Kombination eine Spieleerfahrung ohne Tearing bei hohen Bildraten ermöglichen. Die Voraussetzung bleibt natürlich, dass im Gaming-PC der Wahl entsprechende Power steckt. Dabei reiht sich der CG437KP in die Riege der Large Format Gaming Displays (LFGD) ein. Acer bewirbt den Monitor aber nicht nur für PC-Gamer, sondern auch für Konsoleros.

Acer Predator-CG437K-P
Acer Predator CG437KP: Viel Technik für 1.499 Euro

Als Grundlage dient ein VA-Panel, das 90 % des DCI-P3-Farbraumes abdeckt. Der Monitor bietet zudem als Anschlüsse dreimal HDMI, einmal USB Typ-C und auch einmal DisplayPort. Leider nennt Acer in der Pressemitteilung noch nicht die konkrete HDMI-Version. So wäre, gerade im Hinblick auf die mögliche Kombination mit der Microsoft Xbox One X, natürlich HDMI 2.1 wünschenswert.

Acer Predator CG437KP startet in Deutschland für 1.499 Euro

Der LFGD-Monitor von Acer kann auf Wunsch auch seine Helligkeit automatisch an die Umgebung anpassen. Ungewöhnlich für einen PC-Monitor: Sogar eine Fernbedienung ist im Lieferumfang enthalten. Damit will der Hersteller den Monitor wohl wirklich auch fürs Wohnzimmer empfehlen.

Doch einen Wermutstropfen gibt es: den Preis. Der Gaming-Monitor Acer Predator CG437KP kostet nämlich 1.499 Euro. Im Handel wird der heute angekündigte Monitor aber ohnehin erst ab dem vierten Quartal 2019 zu haben sein.

Physischer Videomarkt (DVD / Blu-ray) weiter im Sinkflug

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Der Markt für physische Video-Formate befindet sich weiter im Sinkflug. Allein im letzten Jahr sanken die globalen Umsätze um rund 14 Prozent. Innerhalb der letzten 5 Jahre hat sich das Umsatzvolumen fast halbiert. 

Die gute Nachricht zuerst: Der deutsche sowie der internationale Videomarkt hat seinen bisher höchsten Wert erreicht. Weltweit werden rund 50 Milliarden US-Dollar mit Videostreaming, Video-on-Demand und Discs umgesetzt. In Deutschland allein sind es um die 2.3 Milliarden Euro. Ein Großteil der Erträge kommt aus dem digitalen Videomarkt. In Deutschland liegt die Verteilung zwischen digital/physisch mittlerweile bei 59/41%. Somit wurden in Deutschland erstmals mit digitalen Inhalten mehr Umsatz als mit physischen erwirtschaftet. Ein Trend, der vor allem auf die steigende Popularität von Streaming-Diensten wie Netflix oder Prime Video zurückzuführen ist.

Stirbt die Disc aus?

Die Disc scheint langsam auszusterben und selbst das neue 4K Ultra HD Blu-ray Format kann daran nichts ändern. Man könnte jetzt natürlich mit dem Finger auf die „Raubkopierer“ und die „Streamer“ zeigen, die keine Disc-Versionen mehr kaufen, das wäre jedoch zu einfach. Wenn man beobachtet, was für horrende Preise zum Teil für Neuerscheinungen auf Blu-ray, 3D Blu-ray und 4K Disc gefordert werden, dann kann man es keinem verübeln, wenn man sich den Film in der gleichen oder besseren Ausstattung auf iTunes für 3.99 Euro ausleiht oder in der Aktion für 6.99 Euro kauft. Vor allem die 4K Blu-ray ist oft extrem teuer. Grund hierfür ist neben den gestiegenen Kosten für das Mastering sicherlich auch die meist beiliegende HD Blu-ray. Lässt man diese Weg, könnte man den Titel sicherlich etwas günstiger anbieten.

Apple TV+: Eigener Streaming-Dienst von Apple kommt im Herbst 2019
Das Geschäft mit Videostreams boomt. Erst kürzlich hat Apple seinen eigenen Dienst „Apple TV+“ vorgestellt

Man darf auch nicht vergessen, dass jüngere Generationen nur noch wenig Berührungspunkte mit physischen Medien haben. Für viele ist Digital der einzige Weg wie sie Musik, Filme, Bilder und Informationen konsumiert haben und konsumieren werden. Das Starten des Players, das einlegen der Disc und das Warten bis die Hinweise zum Datenschutz vorbeigezogen sind, ist ja auch nicht mehr zeitgemäß. Wir selbst ärgern uns manchmal, wenn uns wieder zwei Minuten unserer Lebenszeit gestohlen werden, nur weil man uns darüber aufklären muss, dass man die gerade gekaufte Disc nicht kopieren soll. Da ist der Klick auf „Abspielen“ in der Netflix-App sicherlich bequemer.

Eine Disc in einen Player einlegen? Für viele Millennials bereits heute keine Option mehr (Abgebildet: Oppo UDP-205)
Eine Disc in einen Player einlegen? Für viele Millennials bereits heute keine Option mehr (Abgebildet: Oppo UDP-205)

Weniger Player in Produktion

Mit sinkenden Verkaufszahlen von Discs, wird das Geschäft mit den Abspielgeräten für Hersteller immer uninteressanter. Platzhirsch Panasonic kann sich noch freuen und mehrere Jahre von diesem Marktsegment zehren. Andere Hersteller wie Oppo oder Samsung sind aber bereits aus der Entwicklung und Produktion von Playern ausgestiegen. Auch LG Electronics hat bislang kein neues Modell vorgestellt und könnte entsprechend auch bereits mit dem Segment abgeschlossen haben.

Die Disc wird uns noch lange begleiten (hoffentlich)

Wir denken, dass es DVDs und Blu-rays noch viele Jahre geben wird. Viele Nutzer haben keinen Zugriff auf eine Infrastruktur um Videos zu streamen. Zudem muss man sich immer bewusst sein, dass man letztendlich nie die volle Kontrolle über seine digitalen Käufe hat. Auf eine Disc die im Regal steht, hat man dagegen jederzeit Zugriff. Mit der Fragmentierung des Streaming-Marktes, könnte der Trend auch wieder Richtung Disc gehen oder der Rückgang zumindest gestoppt werden. Unternehmen wie Netflix werden weiterhin die Preise erhöhen um die Aktionäre glücklich zu machen. So lange bis die Abonnentenzahlen einbrechen und das Konstrukt in sich zusammenfällt. Dann ist man vielleicht besser dran, ein paar Euro mehr für physische Videos ausgegeben zu haben.

Netflix: Preiserhöhung trifft jetzt Deutschland

Eine Hiobsbotschaft für Streaming-Fans: Netflix zieht in Deutschland leider die Preise an. Einzig das Basis-Abonnement bleibt unberührt. Wer es also hinnimmt im Jahr 2019 noch in SD Inhalte zu konsumieren, zahlt auch weiterhin 7,99 Euro im Monat.

Für das Gros unserer Leser dürfte das allerdings keine Option sein. Und schon das Standard-Paket wird leider teurer. Hier sind zwei parallele Streams in HD möglich. Bisher veranschlagte der Streaming-Anbieter für diese Stufe 10,99 Euro im Monat. Ab sofort werden allerdings 11,99 Euro fällig. Im Klartext zahlt ihr also im Monat einen Euro mehr – oder aufs Jahr gerechnet 12 Euro.

Wiederum steigt der Preis des Premium-Abonnements, welches auch Ultra HD / 4K und HDR bzw. Dolby Vision beinhaltet, etwas deutlicher. Hier schraubt Netflix den Preis von den bisherigen 13,99 Euro auf monatlich 15,99 Euro nach oben. Das entspricht also einer Steigerung um 2 Euro im Monat bzw. 24 Euro im Jahr. Durchaus im Verhältnis ein deutlicher Anstieg, auch wenn die meisten Abonnenten die Erhöhung wohl hinnehmen dürften. Schließlich erhält man für diese Summe in der Regel nicht einmal eine einzelne Ultra HD Blu-ray.

Netflix: Das sind die neuen Preise
Netflix: Das sind die neuen Preise

Wer nun als Bestandskunde hofft, dass die Preiserhöhung nur Neukunden treffen könnte, guckt in die Röhre. Die Preiserhöhung soll ab der nächsten, monatlichen Abbuchung bereits für Bestandskunden greifen. Auch eine Begründung für die Preiserhöhung hat der Streaming-Anbieter natürlich parat. So argumentiert man, dass man die Anzahl der Eigenproduktionen erhöht habe. Die gestiegenen Kosten für Original-Inhalte müsse man über die Gebühren wieder reinholen.

Netflix dürfte nicht mit einem Abonnenten-Schwund rechnen

Zuletzt hatte Netflix 2017 die monatlichen Gebühren erhöht. Davor war 2015 ebenfalls eine Preissteigerung zu vermelden. Sollte Netflix diesem Rhythmus weiterhin treu bleiben, müsste uns wohl 2021 die nächste Preiserhöhung beim Streaming-Anbieter erwarten. Bisherige Preiserhöhungen hatten bei Netflix auf die Zahl der Abonnenten allerdings keine negativen Auswirkungen. Das Gros der Nutzer ist also bereit auch höhere Kosten zu stemmen, um Zugriff auf die Inhalte bei Netflix zu behalten.

Mit dem neuen Schachzug beugt sich Netflix natürlich auch ein Stück weit den Investoren, welche vom hoch verschuldeten Streaming-Anbieter schwarze Zahlen erwarten. Da Netflix fortwährend die Investitionen in neue Inhalte erhöht, war auf lange Sicht nur zu erwarten, dass für Kunden auch die Kosten steigen.

Ihr erratet nie wo das weltweit größte IMAX Kino gebaut wird!

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Die weltweit größte IMAX Leinwand wird in Deutschland entstehen. Genauer gesagt im Traumpalast Leonberg bei Stuttgart. Das IMAX-Vergnügen auf rund 800 Quadratmetern soll 2020 starten!

Es gibt um die 10 IMAX-Installationen in Deutschland. Dazu gesellt sich bald die weltweit größte IMAX-Kinoinstallation. Mit einer geplanten Breite von 38 Metern und einer Höhe von 20 Metern bietet sich den Zuschauern DAS größte Bild überhaupt. Entsprechende IMAX-Szenen, wie sie z.B. in „Avengers: Endgame“ oder in „AQUAMAN“ zum Einsatz kommen, füllen die ganze Leinwand aus. Für die Darstellung kommen IMAX Dual-Laser-Projektoren zum Einsatz die natürlich 4K-Auflösung (4.096 x 2.160) beherrschen. Der gute Ton kommt aus der unternehmenseigenen 12-Kanal-Soundanlage die in einem 7.0.5 Setup abgebildet werden. Keine Angst, der Bass kommt natürlich nicht zu kurz.

Im größten IMAX-Kino der Welt kommt natürlich die erprobte Dual-DLP-Laster-Technologie zum Einsatz! Diese sorgt für mehr Helligkeit und soll sogar in der Lage sein den kompletten REC.2020 Farbraum abzubilden.
Im größten IMAX-Kino der Welt kommt natürlich die erprobte Dual-DLP-Laster-Technologie zum Einsatz! Diese sorgt für mehr Helligkeit und soll sogar in der Lage sein den kompletten REC.2020 Farbraum abzubilden.

Der Vertrag zwischen der Lochmann Filmtheaterbetriebe, die bereits einen Kinosaal mit einer neuen Samsung ONYX LED-Kinoleinwand ausgestattet haben, wurde am 10. April 2019 unterschrieben. Die Mega-Leinwand passt natürlich nicht in den Traumpalast und daher wird ein riesiges Nebengebäude für die Installation errichtet. Wenn alles nach Plan läuft wird die Eröffnung 2020 gefeiert. Der Grund, wieso dieses Prestige-Projekt in Deutschland realisiert wird ist laut IMAX-Geschäftsführer Richard L Gelfond klar: „Die globale Nachfrage am IMAX-Erlebnis ist größer als je zuvor, was die jüngste Entwicklung und das Wachstum an IMAX-Häusern in Deutschland verdeutlicht“. Deutschland hat wohl Potential und das möchte man gleich voll ausschöpfen.

Ruhestörung Inklusive. Das IMAX Soundsystem sorgt nicht nur hinter der Leinwand, sondern auch über den Köpfen der Zuschauer für präzisen, kraftvollen Sound
Ruhestörung Inklusive. Das IMAX Soundsystem sorgt nicht nur hinter der Leinwand, sondern auch über den Köpfen der Zuschauer für präzisen, kraftvollen Sound

Geschäftsführer des Traumpalast Leonberg, Heinz Lochmann, freut sich auf das intensive IMAX-Erlebnis: „Das Kino ist die Welt der Träume. Hier kann man sich fallen lassen, sich zurücklehnen und voll und ganz in den Film eintauchen. Es gibt nichts Vergleichbares zu IMAX, wenn es darum geht, der Welt das umfassendste und intensivste Kino-Erlebnis zu ermöglichen.“. Auch sein Sohn Marius, der einmal den Betrieb übernehmen wird, ist „extrem stolz auf diese herausragende Kino-Erfahrung“. Am meisten dürften sich jedoch die Kinofans freuen, die eine einzigartige Kinopräsentation geliefert bekommen. Wir sind gespannt und werden dem Kino, sobald fertiggestellt, auf jeden Fall einen Besuch abstatten.

Operation Overlord 4K Blu-ray im Test: Nazi-Zombies ohne Biss

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Inhalt (75%)

Bisher war das Subgenre des Nazi-Zombie-Kriegs-Horrorfilms ja praktisch fest in skandinavischer Hand: „Dead Snow“ aus Norwegen und demnächst ein Zombie-Hitler im zweiten Teil zu Iron Sky des finnischen Timo Vuorensola. Doch jetzt schlagen die USA zurück. Kein Geringerer als Produzenten- und Regie-Wunderkind J.J. Abrams finanzierte unter seinem Bad-Robots-Label den von Regisseur Julius Avery inszenierten Operation Overlord. Wer sich in der Kriegshistorie auskennt, weiß, dass mit der Operation Overlord eben jene militärische Aktion im Zweiten Weltkrieg gemeint ist, in der ab dem 06. Juni (D-Day) die westlichen Alliierten in Nordfrankreich anlandeten, um eine zweite Front gegen das Deutsche Reich zu errichten. Vor diesem Hintergrund erzählt Averys Film nun einen teils beinharten Kriegs- und Zombie-Horrorfilm, dessen Story Abrams tatsächlich selbst auf den Weg brachte. In Anbetracht der doch eher trashigen Story nimmt es fast Wunder, dass Paramount sich für eine Kinoauswertung entschloss und nicht – wie bspw. bei Cloverfield Paradox – ein Angebot von Netflix einholte. Immerhin lief der Film dann mit einem weltweiten Einspiel von ~42 Mio. Dollar knapp kostendeckend. Denn mit einem Budget von 38 Mio. Dollar ist Operation Overlord mitnichten billig. Selbst wenn seine Geschichte klingt, als käme sie aus den Niederungen des B-Movie.

Ist doch eigentlich ganz schön hier in Frankreich
Ist doch eigentlich ganz schön hier in Frankreich

Rein optisch gehört der Zombiehorrorkriegsdrama-Film aber rein gar nicht in die Kategorie „B“. Ganz im Gegenteil: Schon die Eröffnungsszene ist extrem aufwändig produziert und schildert den Abwurf der Soldaten auf nervenzerrende Weise. Wie sie schon in der Luft beschossen und (größtenteils) getroffen/dezimiert werden – das hätte auch einem Soldat James Ryan gut gestanden. In der Folge nimmt der Film mehr und mehr Züge eines Kriegsdramas an, das in dramatischen Momenten vor allem das Zwangsverhältnis zwischen Wafner und der Französin Chloe beschreibt. Pilou Asbaek, der den Nazi Wafner spielt, erfüllt seine Rolle mit einer Bösartigkeit, die fast ein wenig an Ralph Fiennes in Schindlers Liste erinnert. Erst in der zweiten Hälfte steigert sich Operation Overlord dann ins Horror-Zombie-Subgenre, wenn die zuvor nur angesprochenen Untoten-Soldaten, die das Tausendjährige Reich sichern sollen, auch wirklich auftauchen. Und dann fühlen sich nicht Wenige der Generation Gamepad an die Castle-Wolfenstein-Videospiele erinnert. Denn Fans der Serie erleben hier gleich zahlreiche Déjà-vu-Situationen. Von da an zieht auch das Gewaltlevel noch mal deutlich an. Die praktischen Masken lassen das dem B-Movie überlegene Budget deutlich erkennen, wenn Köpfe zertrampelt oder Löcher in Gesichter geschossen werden. Auch extrahierte Wirbelsäulen gibt es zu bestaunen und die Exekutionen sind auch nicht gerade zimperlicher Natur.

Choe (Mathilde Ollivie) und Boyce (Jovan Adepo) sind ganz schön tief in der S*****
Choe (Mathilde Ollivie) und Boyce (Jovan Adepo) sind ganz schön tief in der S*****

Dass das Cast dabei etwas untergeht, liegt sicherlich auch an den ziemlich klischeehaften Figuren und deren mangelnder Charakterisierung. Dennoch gelingt vor allem das Kameradschafts-Thema gut und weil die Darsteller miteinander harmonieren, funktioniert auch die Bindung an die Charaktere. Das wiederum macht das spätere Gemetzel emotionaler. Die Figuren wirken eben nicht komplett austauschbar und zumindest Boyce‘ Schicksal ist einem auch nicht egal. Doch persönliche Hintergründe und Figurentiefe sind nach 80 Minuten eh ohne Belang, wenn der Terrorfilm plötzlich die Kontrolle übernimmt – und das aufgrund der äußerst gelungenen Masken erstaunlich effektiv. Schon der glatzköpfige Zombie mit Unterarm-Fraktur funktioniert sensationell. Die irren Bewegungen des Darstellers, seine völlig instinktive Verfolgung von Chloe – das hat schon fast Horrorfilm-Charakter. Außerdem gerät die Atmosphäre in den unterirdischen Labors ziemlich packend, was am stimmigen Setdesign, der vortrefflichen Beleuchtung und den passenden Kamera-Einstellungen liegt. Klar, Operation Overlord ist trotz aufwändiger Produktion und hohem Budget dann doch kein Mainstream. Also nichts für jedermann. Aber für Freunde blutigerer und actionlastigerer Gangart ist der Film ein Fest. Regisseur Avery jedenfalls hat sich hiermit für Größeres empfohlen, ist er doch für das Remake von Flash Gordon gebucht.

Bildqualität (80%)

Operation Overlord wurde mit vollständig digital aufgenommen. Am Ausgang lagen 2.8- 3.4K an. Bis zur Fertigstellung der Rezension war nicht sicher herauszufinden, ob eventuell ein 4k-DI angefertigt wurde. Allerdings ist bei den vielen Szenen mit 2.8K-Basis nicht davon auszugehen. Ein 2K DI erscheint deshalb wahrscheinlicher. Davon abgesehen liefert die Disk einen erweiterten Farbraum im Rahmen von Rec.2020 sowie die höhere Bilddynamik – und zwar in HDR10 und Dolby Vision.

Klaus? Bist du das? Du siehst so verändert aus. Warst du beim Friseur?
Klaus? Bist du das? Du siehst so verändert aus. Warst du beim Friseur?

Im laufenden Film zeigt sich: Operation Overlord ist dunkel – SEHR dunkel. Nicht „schlecht“ dunkel wie Solo: A Star Wars Story, sondern relativ knackig dunkel. Aber eben sehr düster. Definitiv kann man den Film nicht tagsüber mit Restlicht im Wohnzimmer schauen – es sei denn, man möchte ein Ratespiel veranstalten. Und damit ist die Blu-ray in Sachen Helligkeit durchweg im Vorteil. Allerdings mit deutlich mehr Korn wieder im Nachteil. Denn obwohl die UHD aufgrund der dunkleren Bildabstimmung gegenüber der Blu-ray finsterer ist, zeigt sie weniger Neigung zur Körnung. Letztlich vor allem deshalb, weil die Unruhen im Schwarz verschluckt werden.

Apropos Schwarzwert: Hier zeigt sich die 4K-Scheibe knackiger und plastischer, selbst wenn nicht alle Szenen perfekt durchzeichnet sind. Bis auf ein paar Ausnahmen jedoch gelingt die Kontrastierung so gut, dass Schattenbereiche nur selten versumpfen. Die grundsätzlich braune Filterung wirkt noch einmal prägnanter und sorgt für einen authentisch schmuddeligen Look. Die betont krasse Kontrastierung – auch im Hinblick auf die Farben – lässt allerdings Boyce‘ dunkle Hautfarbe etwas unnatürlich rötlich überzeichnen. Das mag dem einen gefallen, für andere ist das etwas zu viel des Guten. Vor allem Dolby Vision schlägt hier etwas über die Stränge. Wohingegen die dynamische HDR-Variante bei etwas besser ausgeleuchteten Szenen die Nase vorne hat und auch die Uniformen in der Regel mit weniger Grauschleier darstellt.

Tonqualität (95%)

Beim Ton von Operation Overlord tut sich über die UHD etwas. Zwar bleibt der englische Atmos-Sound unverändert und kommt 1:1 von der Blu-ray, doch man horche auf: Ausgerechnet Paramount, die bisher gerade die deutschen Tonspuren sträflich vernachlässigten, liefert für die Synchro der UHD nun ebenfalls Dolby Atmos. Alleine das lässt die UHD zur absoluten Pflicht werden, denn der Sound ist schlicht atemberaubend. Und er ist in der dt. Fassung im Effektbereich noch etwas auffälliger und ein bisschen prägnanter. Im direkten Vergleich wirken die Actionszenen immer eine Spur kräftiger/lauter als jene der englischen Atmos-Version. Geblieben ist der phänomenale Surround-Eindruck und die sensationelle Einbindung der Höhen-Ebene. Was hier abgefackelt wird, lässt schon in den ersten zwei Kapiteln 80% der bisherigen Atmos-Spuren weit hinter sich.

Was inhaltlich fehlt, macht die gute Bildperformance und der großartige Dolby Atmos Sound wieder wett.
Was inhaltlich fehlt, macht die gute Bildperformance und der großartige Dolby Atmos Sound wieder wett.

Es beginnt schon während der Einblendungen sämtlicher Produktionsfirmen mit dem quietschenden Sound des Rundfunkempfängers. Der Sprecher ist daraufhin ebenso über den Köpfen platziert. Gleichzeitig ist die reguläre Ebene unglaublich aktiv. Ab der sechsten Minute feuert Operation Overlord ein akustisches Feuerwerk ab, das in Sachen Räumlichkeit, Direktionalität und Druck so ziemlich jeden Film der letzten Jahre abhängt. Die wummernden Sounds, die fernes Flakfeuer ankündigen, die Propeller der Maschinen, der einsetzende Beschuss, der die einzelnen Projektile im Heimkino genauso ablädt wie im Flieger oder die fleddernden Geräusche des Fallschirms beim Absprung des Soldaten und die über ihn hinweg fliegenden Maschinen nach seiner Landung – das ist schon absolut beeindruckend. Auch die Stimmen, die im Wald von überall her zu kommen scheinen und das dann eher entfernte Geräusch von Kampfhandlungen. Ohne große Übertreibung: Die erste Viertelstunde dürfte in vielen potenten Heimkinos auf längere Zeit Referenzmaterial werden – einziges Manko zu Beginn im Flieger: Die zu leise eingebetteten deutschen Dialoge.

Ein Flammenwerfer kann auch Atmosphäre verbreiten
Ein Flammenwerfer kann auch Atmosphäre verbreiten

Und während es von oben zischt, knallt und spratzelt, bekommt der Subwoofer nicht mal eine Sekunde Ruhe. Was der LFE-Bereich hier abliefert, rundet nach unten hin auf vehementeste Weise ab. Sensationell auch in den Momenten, in denen die LKW-Motoren angelassen werden. Die Heights bekommen indes auch noch nicht Ruhe, wenn die Jungs dann aus dem Flugzeug springen. Ob es die verzweifelten Rufe sind, das Flattern von Fallschirm-Material oder die Flieger, die ihnen – am Boden angekommen – über die Köpfe hinwegdonnern. Auch die Atmosphäre im Wald mit knarzenden Ästen oder entferntem Flak-Beschuss gelingt prächtig. Zwar wird es dann schon mal ein paar Minuten ruhiger, aber wenn so funkenschlagende Effekte wie die Explosion bei 15’40 die Stille von oben durchbrechen, ist man erneut hellwach.

In den Katakomben dominieren dann die Geräusche der Versuchspersonen. Gurgeln, Kreischen und Brüllen sowie Schläge an die metallenen Türen – hier wird eine Menge Atmosphäre über die reguläre Ebene erzeugt, die weiterhin vom Sub unterstützt wird. Denn der darf den Filmscore weiterhin kräftigst wiedergeben. Fallen dort unten Schüsse, kommen sie mit dem authentisch gedämpften Nachhall. Und das sensationelle „Pling“-Geräusch des M1-Garand-Gewehrs wurde so lebhaft und akzentuiert auch noch nie ins Heimkino transportiert (91’21).

  • Deutsch: Dolby Atmos (95%) 2D-Betrachtung
  • Deutsch: Dolby Atmos (80%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Deutsch: Dolby Atmos (95%) 3D-Betrachtung (Qualität)
  • Englisch: Dolby Atmos (90%) 2D-Betrachtung
  • Englisch: Dolby Atmos (80%) 3D-Betrachtung (Quantität)
  • Englisch: Dolby Atmos (95%) 3D-Betrachtung (Qualität)

Bonus (60%)

Das Bonusmaterial von Operation Overlord besteht aus exakt einem Featurette namens „Die Schrecken des Krieges“. Klingt erst einmal geizig, ist es aber gar nicht. Denn das Feature teilt sich in sechs Bereiche mit einer Gesamtlaufzeit von 52 Minuten auf. Nacheinander geht man auf die Story selbst, auf die spektakuläre Eröffnungs-Sequenz in der Luft und auf den Tod, der am Boden lauert, ein.

Dabei geht man auch immer wieder auf die Charaktere ein. Auch die Darsteller sowie der Regisseur und J.J. Abrams selbst kommen zu Wort. Natürlich beschreibt man auch den Twist des Films, wenn es plötzlich um Zombies geht. Im letzten Teilbereich „Waffenbrüder“ wird die besondere Beziehung zwischen Regisseur Julius Avery und seinem Produzenten Abrams beschrieben – insgesamt ein sehr inhaltsreiches Featurette, das dem Film gerecht wird.

Das Bonus-Material befindet sich leider ausschließlich auf der HD Blu-ray. Bedeutet keine erhöhte Auflösung oder erweiterten Dynamikumfang bei den Featurettes.

Gesamtbewertung Operation Overlord (83%)

Hirn aus, Film rein! Nur selten war der Klischee-Spruch zuletzt so angebracht wie hier. Weder haben wir es mit einem realistischen, noch mit einem philosophisch anspruchsvollen Film zu tun. Aber halt mit einem, der einen Haufen Spaß macht, wenn einem das Szenario gefällt. Und weil die UHD das mit einem Atmos-Sound unterstützt, der sich sogar besser schlägt als die englische Fassung, gibt’s für Freunde dynamischer Tonspuren gleich noch eine Referenzscheibe obendrauf. Beim Bild scheiden sich die Geister sowohl bei der BD als auch bei der UHD.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 21. März 2019 Review am: 18. März 2019
Erscheinungsjahr Film: 2018 Laufzeit: 110 Minuten
Filmstudio: Paramount FSK: ab 16 Jahre
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Deutsch, Englisch, Arabisch, Italienisch,
Französisch, Japanisch uvm.
Bildformat:
2.40:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch Dolby Atmos
Englisch Dolby Atmos
High Dynamic Range:
HDR 10
Dolby Vision
Ausstattung:
4K Blu-ray
HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D Testgerät Player: Panasonic UB9004

Operation Overlord Trailer:

Bang & Olufsen Beovision Eclipse: Luxus-Fernseher zählt nun zur Bronze Collection

Bang & Olufsen reiht seinen Beovision Eclipse TV nun als optionales Angebot auch in seine Bronze Collection ein. Selbiges gilt aber nicht nur für den Luxus-Fernseher, sondern auch für die Lautsprecher bzw. Kopfhörer BeoLab 18, Beolab 50 and Beoplay H9i.

Angekündigt hat der Hersteller jenen Schachzug auf der Milan Design Week 2019. Dort zeigte man ja auch seinen neues, bewegliches Fernseher-System Beovision Harmony. Bang & Olufsen, das sollte man wissen, ich nicht unbedingt für technische Innovation bekannt. Stattdessen ist das Unternehmen für sein Design bekannt, das mehr im Vordergrund steht, als die Technik an sich.

Die Bronze Collection des Herstellers umfasst Produkte, die dann zusätzlich zu ihren regulären Versionen als neue Farbvariante in Bronze erscheinen. Zusätzlich zu den neuen Ankündigungen hatte Bang & Olufsen bereits die Beosound 1, Beoplay A9, Beosound Edge, Beoplay M5 und Beosound 2 als derartige Sondervarianten auf den Markt gebracht.

Bang & Olufsen: Eclipse TV ist nun Teil der Bronze Collection

Bang & Olufsen bewirbt die Bronze Collection damit, dass sie besonders stilvoll und laut dem Hersteller zeitlos sei: „Der Bronze-Akzent bleibt neutral, egal ob Tag oder Nacht, zu jeder Jahreszeit und in jedem Jahr. Er behält seine Eleganz und Ausstrahlung, ganz gleich, welche Modeerscheinungen und Trends gerade aktuell sind.

Die neue Bronze Collection ist ab dem 17. April 2019 zu haben

Bang & Olufsen veröffentlicht seit jeher gerne Sondereditionen bereits erhältlicher Produkte. Der Beovision Eclipse TV ist etwa auch in Piano Black und anderen Versionen erhältlich, welche nach der Veröffentlichung der erste Variante nachgereicht wurden. Wer Interesse an der neuen Variante des Fernsehers oder der Beolab 18, Beolab 50 und Beoplay H9i in Bronze hat, kann ab dem 17. April 2019 in den Ladengeschäften von Bang & Olufsen fündig werden.

Bang & Olufsen: Beoremote One ist ebenfalls in der Farbe Bronze zu haben
Bang & Olufsen: Beoremote One ist ebenfalls in der Farbe Bronze zu haben

Leider schweigt der dänische Anbieter noch zu den Preisen. Allerdings lässt sich Bang & Olufsen sein Design seit jeher mehr als ordentlich versilbern. Beispielsweise kostet der Beovision Eclipse in der Standard-Ausführung bereits 9.000 Euro mit 55 Zoll Diagonale. Die Version aus der Bronze Collection dürfte sicherlich noch mit einem Aufschlag aufwarten. Erwähnt sei noch, dass im gleichen Atemzug auch die Beoremote One in der Farbe Bronze erscheint.

Canon EOS 250D: DSLR mit APS-C und 4K-Video für 549 Euro

Canon hat eine neue Mittelklasse-DSLR angekündigt, die sich auch für 4K-Videos eignet: die EOS 250D. Sie erscheint am 25. April 2019 zum Preis von 549 Euro. Dabei bietet Canon mehrere Farbvarianten in Schwarz, Silber und Weiß an. Außerdem kommen auch Bundles mit Objektiven auf den Markt.

Dabei bewirbt Canon die neue digitale Spiegelreflexkamera als „die weltweit leichteste DSLR-Kamera mit dreh- und schwenkbarem Display„. Allerdings ist das Gewicht von 449 Gramm (Schwarz / Silber) bzw. 451 Gramm (Weiß) sicherlich nicht das wichtigste Merkmal so einer Kamera. Als Maße gibt Der Hersteller im Übrigen für die EOS 250D ca. 122,4 x 92,6 x 69,8 mm an.

Dabei nutzt die Kamera einen APS-C-Sensor mit 24,1 Megapixeln. Zudem integriert Canon seinen Digic-8-Bildprozessor Die Kamera kann eben nicht nur Fotos aufnehmen, sondern auch 4K-Videos (mit bis zu 25 Bildern pro Sekunde) oder auch 4K-Zeitraffer-Clips. AF-Augenerkennung bei Foto sowie Video und eine Korrektur für Objektivrestfehler mit dem Digital Lens Optimizer ohne Geschwindigkeitseinbußen sind ebenfalls implementiert.

Canon EOS 250D
Canon EOS 250D: Viele Bedienelemente an der Oberseite

Neben dem Touchscreen ist natürlich auch ein optischer Sucher mit 9-Punkt-AF vorhanden. Dabei lässt sich die Canon EOS 250D via Bluetooth mit mobilen Endgeräten vernetzen. Jene benötigen mindestens Bluetooth 4.0 und Apple iOS 8.4 bzw. Android 5.0. Über die Canon Camera Connect App lässt sich die Kamera dann vom Smartphone oder Tablet aus fernsteuern. Auch das Übertragen von Fotos bzw. Videos. ist auf diese Weise möglich.

Canon EOS 250D ist ab dem 25. April 2019 im Handel erhältlich

In Deutschland ist die neue Canon EOS 250D ab dem 25. April erhältlich. Vorbestellungen sind aber schon jetzt über Canons hauseigenen Online-Shop möglich. Sicherlich werden bald auch andere Händler nachziehen und die Kamera anbieten. Wer also nach einer Mittelklasse-DLSR mit APS-C-Sensor sucht, kann dieses Modell ja eventuell einmal im Blick behalten.

Canon EOS 250D
Canon EOS 250D startet preislich bei 549 Euro

Preise der Canon EOS 250D

  • EOS 250D Body Schwarz 549,00€
  • EOS 250D Body Schwarz mit EF-S 18-55 IS 649,00€
  • EOS 250D Body Schwarz mit EF-S 18-135 IS 1049,00€
  • EOS 250D Body Weiß mit EF-S 18-55mm f/4-5.6 IS STM (Silber) 649,00 €
  • EOS 250D Body Silber mit EF-S 18-55mm f/4-5.6 IS STM (Silber) 649,00 €

Harry Potter Filme auf Ultra HD Blu-ray nur heute für je 14,97 Euro!

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Ausgewählte Harry Potter Filme auf 4K UHD Blu-ray gibt es nur heute für je 14.97 Euro! Dunkle Magie? Nein – die Amazon Frühlings-Angebote Woche! 

Amazon reduziert nur heute Produkte aus dem Harry Potter-Universum. Man kann sich also nicht nur mit fantastischen Filmen, sondern auch mit allerlei Merchandise eindecken. Am interessantesten scheinen uns jedoch die 4K UHD Blu-rays zu sein. Sieben der insgesamt acht Filme gibt es zu je nur 14,97 Euro. Wieso der letzte Teil zum regulären Preis angeboten wird, ist uns jedoch ein Rätsel (vielleicht einfach nur vergessen?). Wer wirklich alle Titel haben möchte, der sollte jedoch lieber die 4K Complete Collection mit allen Filmen für 99,97 Euro wählen. So spart man gegenüber dem Einzelkauf aktuell um die 26 Euro. Und weil es so gut passt, gibt es „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ für knackige 16.97 Euro!

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