Razer hat mit der Ripsaw HD eine neue Capture-Karte vorgestellt, die für Streamer einen besonderen Cloud mitbringt. So könnt ihr in 4K zocken, das Gameplay aber parallel in 1080p mit 60 fps aufzeichnen bzw. live streamen.
Es handelt sich hier um eine externe Lösung, die 4K / 60 fps im Passthrough-Modus unterstützt. Das führt eben zu dem Vorteil, dass ihr selbst in 4K zocken könnt und dann zeitgleich einen Stream in 1080p ausgeben dürft. Genau das stellt sonst für Streamer manchmal ein Problem dar, so dass sie sich selbst beim Spielen auf eine niedrigere Auflösung beschränken mussten, wollten sie das Gameplay direkt live übertragen.
Dabei ist die Razer Ripsaw HD im Übrigen nicht nur für Gaming-PCs geeignet, sondern kann auch in Kombination mit Konsolen wie der Microsoft Xbox One X oder der Sony PlayStation 4 Pro genutzt werden. Dafür spannt man als Schnittstellen jeweils einen HDMI-Eingang und -Ausgang sowie USB Typ-C (3.0) ein. Auch die Audio-Abmischung kann diese externe Lösung direkt übernehmen, da jeweils ein Eingang für Mikrofon bzw. Kopfhörer vorhanden ist.
Razer Ripsaw HD: Anschlüsse für HDMI und USB
Razer verspricht dabei keinerlei Verzögerungen für die Audio- und Video-Wiedergabe. Der Mikrofon-Eingang soll es dabei ermöglichen ein einziges Mikrofon an zwei Rechnern zu verwenden. Neben dem erwähnten 4K-Passthrough, unterstützt die Capture-Karte auch 1440p, 1080p, 720p und 480p. Im Lieferumfang sind neben der externen Lösung an sich auch ein Kabel von USB Typ-C zu USB Typ-A, ein HDMI-2.0-Kabel sowie ein 3,5-mm-Audio-Kabel enthalten.
Razer Ripsaw HD erscheint bereits diese Woche
Über die offizielle Webiste des Herstellers soll die neue externe Capture-Lösung Razer Ripsaw HD bereits ab Donnerstag, also dem 11. April 2019, erhältlich sein. Im weltweiten Handel kann man das Produkt noch im Verlauf des zweiten Quartals 2019 erstehen. Auch die offizielle Preisempfehlung kommuniziert Razer bereits. Sie liegt für Europa bei 169,99 Euro.
Razer Ripsaw HD betet auch jeweils einen Kopfhörer- und Mikrofon-Anschluss
Kompatibel ist Razer Ripsaw HD unter anderem mit Streamlabs, Mixer, XSplit, Twitch und YouTube, wenn das Ziel ist direkt Livestreams beim Zocken auszugeben. Vielleicht hat ja der ein oder andere Gamer an dieser Lösung Interesse, sollte 4K-Passthrough ein ausschlaggebendes Argument sein.
Schindlers Liste ist ein episches Meisterwerk von Steven Spielberg. Die 4K UHD Blu-ray liefert eine hochwertige 4K Restauration, die dem Inhalt und der schauspielerischen Leistung endlich gerecht wird!
Inhalt (100%)
Ausgerechnet Steven Spielberg? 1993 schauten nicht Wenige skeptisch aus der Wäsche, als bekannt wurde, dass der Kassenmagnet- und Spezialeffekte-Filmemacher sich eines des größten und schwierigsten Themas menschlicher Historie annehmen würde. Gerade mal ein halbes Jahr vorher hatte Spielberg mit Jurassic Park das moderne Blockbusterkino neu definiert. Und jetzt sollte dieser Spielberg also eine Geschichte erzählen, die so fernab von Kinospektakel ist, wie sie nur sein kann? Die Fach- und Zuschauerwelt sollte sich täuschen – zumindest jene Skeptiker. Denn wer dieses 195 Minuten auf Zelluloid gebannte Meisterwerk gesehen hatte, konnte nicht umhin sämtliche vorhandenen Hüte vor dem Mann zu ziehen, aus dessen ukrainischen Familienwurzeln mehrere Mitglieder in Konzentrationslagern ermordet wurden.
Oskar Schindler, genial gespielt von Liam Neeson
Um dem Thema der Judenverfolgung und -vernichtung in den Konzentrationslagern des Zweiten Weltkriegs angemessen zu begegnen, engagierte man Autor Steven Zaillian, dessen armenische Herkunft ebenfalls mit dem Zweiten Weltkrieg verknüpft war (nicht weniger als 250.000 Mitglieder der armenischen Armee verloren – integriert in die Rote Armee – in den Kriegshandlungen ihr Leben). Zaillian erzählt die Geschichte aus der Sicht Schindlers. Eine Wahl, die ihm nicht nur Lob einbrachte. Gerade jene Zeitzeugen und Überlebende der Konzentrationslager, bei denen die Geschehnisse zu einer (nachvollziehbar) sehr pessimistischen Sicht auf die Welt führten, warfen Schindlers Liste diese Erzählweise als zu heroisch vor. Sich der Tatsache bewusst zu sein, dass man mit einem Kinofilm über den Holocaust niemals alle Kritiker und Zeitzeugen unter einen Hut bekommen würde, ihn aber dennoch zu machen – das ist die „Reife“, von der Spielberg sprach, dass er sie vor Drehstart brauchte.
Was für alle Beteiligten von Beginn an klar war: Man wollte an Originalschauplätzen drehen – zumindest so weit es ging. Im polnischen Krakau musste man zwar einige Schauplätze neu errichten, viele Außenaufnahmen fanden jedoch an den tatsächlichen Orten statt. Da man nicht auf dem Gelände der Gedenkstätte von Auschwitz drehen durfte, baute man die Kulissen für das Konzentrationslager in unmittelbarer Nähe des eigentlichen Bereichs. Für größtmögliche Authentizität und die Betonung eines dokumentarischen Stils entschloss man sich zudem, in Schwarz-Weiß zu drehen – immerhin sind reale Dokumentar-Aufnahmen aus dieser Zeit ebenfalls in aller Regel nicht in Farbe. Spielberg symbolisierte damit zudem die Abwesenheit von „echtem“ Leben und Vitalität während des Holocaust.
Julian Scherner und Amon Goeth gespielt von Andrzej Seweryn und Ralph Fiennes
Außerdem war Schindlers Liste der Beginn der Zusammenarbeit mit dem polnischen Kameramann Janusz Kaminski. Bis heute weicht dieser Spielberg nicht mehr von der Seite (insgesamt 18! Filme haben die beiden seitdem zusammen abgedreht). Die Entscheidung, fast die Hälfte der Laufzeit mit handgehaltenen Kameras (und ohne Steadycam) zu drehen, sorgte für die unmittelbare Erzeugung einer (bisweilen unerträglichen) Nähe. Jene Technik, die Kaminski dann in Der Soldat James Ryan perfektionierte.
In Sachen Besetzung wollte Spielberg von Beginn an, dass man mit einem (zu diesem Zeitpunkt) relativ unbekannten Darsteller für Schindler arbeitet. Kein Star sollte die Kraft des Filmcharakters überstrahlen. Ohnehin nicht auszudenken, wenn ein Kevin Costner oder Mel Gibson (die beide Interesse an der Rolle bekundeten) gewählt worden wären. Liam Neeson hat zwar vielleicht die undankbarste Rolle in einem Trio von Hauptfiguren, kann aber aufgrund seiner freundlichen Ausstrahlung und der beeindruckenden Physis (Neeson ist 1,93m groß) dennoch diesen überlebensgroßen Schindler geben. Vor allem in den Casanova-Momenten sowie in den gemeinsamen Szenen mit Ben Kingsley überzeugt der nordirische Schauspieler. Während Neeson als Lebensretter dem Film seine unabdingbar gute Seite gibt, ist es an Ralph Fiennes, den Gegenpol zu geben. Seine Schauspielleistung als Amon Göth ist auch heute noch dermaßen beeindruckend, dass einem beim Zuschauen immer wieder ein kalter Schauer über den Rücken läuft – nachvollziehbar durchaus, wenn man nach drei Stunden Laufzeit einen gewissen Hass auf Fiennes entwickelt, weil dessen Darbietung so extrem überzeugend geriet. Ein Skandal übrigens, dass die Academy zwar den Film, seinen Regisseur und zahlreiche technische Sparten mit dem Oscar bedachte, nicht aber Fiennes als Nebendarsteller – selbst wenn der Gewinner, Tommy Lee Jones, in Auf der Flucht durchaus herausragend agierte.
Endlich sind die Juden frei jedoch gezeichnet von den letzten Jahren
Vielleicht hat Spielberg Oskar Schindler etwas zu positiv dargestellt und dessen Lebemann-Eigenschaften und Überheblichkeiten abgesoftet. Aber selbst wenn es so ist, war es gut so. Es war gut so, weil es dem Film die Balance gibt, die er braucht, um den Schrecken auf der anderen Seite ertragen zu können. Schindlers Figur – und vor allem dessen fast schon zärtlich beschriebenes Verhältnis zu Itzhak Stern ist der Ankerpunkt für den Zuschauer, um die unmenschlichen und brutalen Mechanismen der nationalsozialistischen Tötungsmaschinerie überstehen zu können. Und Stern, der von Sir Ben Kingsley (Ghandi) großartig gespielt wird, ist das Gewissen des Films. Als Analyst und Zahlenkenner gibt er Schindler die relevanten Tipps, um die Emaille-Firma zu übernehmen und ans Laufen zu bekommen. Pfiffig empfiehlt er, nicht die polnischen Zwangsarbeiter als Angestellte zu nutzen, sondern die „noch billigeren“ Juden Krakaus. Kingsley gibt Stern dabei eine Menschlichkeit, die als Vorbild für Schindler gedient haben dürfte.
Ein Menschlichkeit, die am Ende Schindlers Liste ausmacht. Eine Menschlichkeit, die man trotz (vielleicht) berechtigter Kritik an den Details, nicht kleinreden darf und sollte. Es zeigt, dass Menschen auch unter den schrecklichsten Umständen fähig sind, Großes – ja Heldenhaftes zu leisten. Und weil Spielberg 1993 auch deshalb die Zeit für den Film gekommen sah, da sich in Europa eine neue antisemtische Stimmung breitmachte (Ralph Fiennes begegnete während der Dreharbeiten gar eine Frau mit den Worten „… die Deutschen wären charmante Menschen gewesen, die niemanden umgebracht hätten, der es nicht auch verdient gehabt hätte“), kann es nur gut sein, nun eine technisch aktualisierte Fassung zu veröffentlichen. Denn während immer weniger Zeitzeugen am Leben sind, die von den Geschehnissen berichten können, kann Film eben auch ein Element für Erinnerung sein. Und da Schindlers Liste den Geist des Humanismus beschwört und sich nicht in Pessimismus oder Menschenfeindlichkeit suhlt, ist er sogar ein ganz universelles und wichtiges Werk.
Schindlers Liste wurde 1993 von Janusz Kaminski seinerzeit natürlich analog gefilmt. Zum Einsatz kam 35mm Filmmaterial – und zwar in 4:3. Das 1,85:1-Bildformat, das wir kennen, wurde durch einen Bildbeschnitt erreicht. Von diesem Original-Material wurde für die limitierte Kino-Wiederaufführung sowie für diese UHD ein taufrischer 4K-Scan angefertigt, den Spielberg final höchstselbst abgenommen hat. Wir haben es also mit einer Real-4K-Disk zu tun, deren Basis auch die enthaltene, neue Blu-ray nutzt. Ebenfalls integriert hat man für die UHD den im Rahmen von Rec.2020 erweiterten Farbraum, was augenfällig natürlich nur in den wenigen Farbszenen zur Geltung kommt. Auch mit an Bord: HDR in beiden Varianten (HDR10 und Dolby Vision).
Im laufenden Bild fallen gegenüber der alten Blu-ray dann sofort die verbesserten Kontrast- und Schwarzwerte auf. Gerade in den besser ausgeleuchteten Szenen und jenen Momenten, in denen das Tageslicht bei Außenaufnahmen gut war. Das wirkt insgesamt einfach noch satter und in den Naheinstellungen ist die Schärfe tatsächlich sichtbar besser. Das Fischgrätmuster im Mantel nach 25 Minuten ist für die Kamera in jedem Fall eine Herausforderung gewesen und das wird hier noch besser deutlich. Die aus Totalen aufgenommenen Außenaufnahmen bei diesigem Wetter sind allerdings durch die grundsätzliche Abdunklung des Bildes noch etwas grauer geworden. Die Stimmung ist deshalb häufig noch düsterer, das Bild wirkt in diesen Szenen etwas schmuddeliger. Nicht beseitigen konnte man natürlich jene unscharfen Aufnahmen, die aufgrund der jeweiligen Objektiv-Unschärfen ins Auge fallen.
Die 4K Restauration verhilft der UHD & HD Blu-ray zu einer unglaublich guten Bildperformance. Die 4K/HDR Variante hat die Nasenspitze jedoch etwas weiter vorn
Zwischen HDR10 und Dolby Vision tun sich an den Kontrastflanken leichte Unterschiede auf. So lässt Dolby Vision die hellen Bereiche noch etwas deutlicher strahlen und die Schattenanteile werden noch schwärzer dargestellt. Bisweilen ist das eine Spur zu harsch, wobei es aber nie zu unschönen Überstrahlungen kommt.
Ebenfalls auffallend ist das noch feinere Korn. Hier lässt sich dann in vielen Szenen durchaus auch der Auflösungsunterschied erkennen, weil die Körnung nicht so matschig, sondern einfach noch filmischer wirkt. Es sollte auch niemand hoffen/vermuten, dass Spielberg beim 4K-Remaster auf die Idee kam, einen Rauschfilter übers Bild zu schicken. Nein, das hier sieht noch genauso analog aus wie seinerzeit im Kino – und so gehört das für Schindlers Liste eben auch. Ein glattgebügelter Wachslook würde den Film in seiner Stimmung komplett zerstören.
Akustisch lag die bisherige Blu-ray in dts-HD-Master fürs Englische und in regulärem dts fürs Deutsche vor. Zum Jubiläum hat man Schindler’s Liste für beide Tonspuren schon für die Blu-ray Dolby-Atmos-Spuren geschenkt. Jetzt darf man sich sicherlich fragen, ob es Sinn macht, einem derart dialoglastigen Drama, das so fern von Action-Unterhaltung ist, wie man nur sein kann, eine weitere Sound-Ebene zu spendieren. Während diese Frage sicherlich nicht ganz unberechtigt ist, hat man aber zumindest nicht den Fauxpas begangen, einfach alles mit auf die Höhen-Ebene zu mischen. Weder hört man hier den Score von John Williams, noch hochgemischte Dialoge oder ähnliche Spielereien. Der neue Dolby-Atmos-Sound mit unkomprimiertem True-HD-Kern macht das gesamte akustische Feld auf noch ein wenig feiner und klingt etwas offener.
Die Musikaufnahmen in den Vergnügungs-Etablissements oder auch bei Schindler zuhause haben dieses typisch blecherne Scheppern und die Geräusche auf den Straßen nehmen den Zuschauer in ihre Mitte. Während der Szenen mit den marschierenden Soldaten kitzelt der Ton sogar etwas den Bassbereich und Stimmen gelangen jederzeit sehr gut verständlich und sauber zum Ohr. Fällt dann ein isolierter Schuss aus Göths Waffe, kracht dieser zwar zu Beginn etwas dünn, verhallt aber sehr realistisch über der weiten Anlage (75’39).
Wechseln wir nun auf die Höhen-Ebene, bleiben die Heights einzig und allein den (wenigen) echten 3D-Toneffekten vorbehalten.
In der 2D-Betrachtung können die Dolby Atmos Tonspuren überzeugen. Ein Surround-Mix hätte womöglich ausgereicht, denn die Höhenkanäle kommen fast nie zum Einsatz
Es beginnt mit aufstiebendem Dampf der Lok nach etwa zwei Minuten und offenbart nach weiteren 20 Minuten ein paar schnarrende Produktionslinien-Geräusche in der Fabrik. Nach gut einer Stunde hört man dann die Soldaten auf den Außentreppen entlang rennen, während in der Wohnung darunter die Menschen in Angst ausharren. Die bis dato deutlichsten Effekte aus der Höhe gibt’s dann kurz darauf, wenn die Koffer von oben ausgeleert werden – wobei das Trampeln der Füße nach zweieinhalb Stunden vielleicht der auffälligste 3D-Sound des ganzen Films ist (ab 152’24). Da die Atmos-Unterstützung schon rein quantitativ auf die Gesamtlaufzeit eher zu vernachlässigen ist, hätte man sie vielleicht besser ganz weggelassen. Denn die paar kurzen Szenen stören in diesen Momenten eher die intime Atmosphäre und erweitern sie nicht. Vielleicht ist Schindlers Liste einfach der falsche Film für solche Spielereien und der deutsche dts-Ton wäre die authentischere Wahl gewesen. Die Kodierung des Subwoofers hätte man sich im Übrigen praktisch sparen können. Dessen Aktivität beschränkt sich über den ganzen Film auf ein paar wenige Szenen – und dort auch nur dezent.
Anmerkung: Offenbar weist die dt. Synchro nach knapp zweieinhalb Stunden für zwei Minuten einen Fehler auf, in der man die italienische Fassung zu hören bekommt. Wer dieses Problem hat, sollte sich an info@universal-pictures.de wenden.
Das Bonusmaterial von Schindlers Liste setzt sich aus bereits bekanntem, aber auch neuem Material zusammen. Das komplett neue Featurette „Schindler’s List: 25 Jahre später“ zeigt Spielberg, Neeson, Kingsley, Caroline Goodall und Embeth Davidtz bei einer Frage-Antwort-Runde nach einer Sonderführung des Films während des Tribeca Festival 2018. Mit fast genau 40 Minuten Lauflänge nimmt man sich Zeit, den Film und die Dreharbeiten noch einmal Revue passieren zu lassen. Dabei werden zahlreiche Momente eingeblendet, die zeigen, was hinter den Kulissen passierte und wie man sich der Geschichte näherte. Spannend bspw., wenn Leopold Pfefferberg, einer der Schindler-Juden, ein Fotoalbum mit Bildern von seinem „Retter“ öffnet, der ihn in den 60ern in Malibu besuchte. Bewegend, wenn Neeson davon erzählt, dass sein erster Drehtag ihn direkt mit einem der (an der Produktion beteiligten) Überlebenden konfrontierte und dieser ihm zeigte, in welcher der Hütten von Auschwitz er einkaserniert war.
„Stimmen aus der Liste“ wird von Spielberg eingeführt und liefert danach gut 80 Minuten an Interviews mit den Überlebenden selbst. Die „Geschichte der Shoah Foundation“ gibt preis, welche Motive man bei der Gründung der Stiftung hatte und was sie heute zu bewirken versucht. „Lasst ihre Zeugnisse sprechen“ betont, dass Liebe immer stärker sein wird als Hass. und „Über IWitness“ ist ein kleiner Werbefilm über das gleichnamige Programm.
Gesamtbewertung Schindlers Liste (90%)
6,5 Mio. Zuschauer sahen Schindlers Liste seinerzeit in den deutschen Kinos. Zahlen, die für ein dreieinviertelstündiges Epos in Schwarz-Weiß geradezu sensationell sind und heute nur noch von Klamauk-Komödien oder Harry-Potter-Fantasy erreicht werden. Auch 25 Jahre später hat Spielbergs Film nichts von seiner Kraft verloren. Sicher kein Werk, das man sich „mal eben“ nebenbei zu Gemüte führt. Dazu sollte sich auch niemand genötigt fühlen. Es muss schon der richtige Moment sein, zu dem man sich dieses 195-minütige Epos anschaut. Dann aber wird man – bei aller Tragik – mit einer Botschaft belohnt, die vollkommen zeitlos ist.
Die UHD, die nun mit einer nativen 4K-Auflösung erscheint, präsentiert das Bild durchweg in seiner bestmöglichen, kinohaftesten Form – es sollte nur niemand einen glatten Digital-Look erwarten. Ob es den Atmos-Sound wirklich gebraucht hätte, sei dahingestellt. Er funktioniert zwar auf der regulären Ebene ähnlich gut wie seine bisherigen dts- und dts-HD-MA-Pendants (englische Fassung), fügte den wenigen Szenen aber eher ein bisschen Schaden zu als dass er sie authentischer werden lässt.
Samsung hat bestätigt, dass die beiden Design-TV-Reihen des Herstellers, The Frame und The Serif, ab Ende April 2019 in Deutschland im Handel erhältlich sind. Dabei deckt man Diagonalen von 43 bis hin zu 65 Zoll ab. Preislich geht es bei 1.199 Euro los.
Für jenen Preis gibt es jedenfalls The Serif mit 43 Zoll Diagonale in den Farben Blau oder Weiß. Die Fernseher dieser Reihe entsprechen alle der Energieeffizienzklasse A. Das trifft auch auf den The Frame mit 65 Zoll zu, während die anderen Modelle der Reihe allerdings bei Klasse B verbleiben. Gemeinsam ist allen neuen Design-TVs unter anderem, dass sie HDR10+ unterstützen. Wir hatten bereits zur CES 2019 über die neuen Fernseher berichtet.
Auch bieten die Fernseher allesamt eine native 4K-Auflösung, 100 % Farbvolumen und AI-Upscaling. Die neuen The Frame 2019 gibt es wahlweise mit 43, 49, 55 bzw. 65 Zoll Diagonale. The Serif ist mit 43, 49 und 55 Zoll zu haben. Dabei setzen The Frame auf den bekannten Art Mode, welcher die TVs quasi zu digitalen Bilderrahmen umfunktioniert. Dabei erhalten Käufer vier Monate kostenlosen Zugriff auf Samsungs Art Store. Danach heißt es, für einzelne Bilder oder ein Abonnement zahlen. Allerdings verfügen The Frame auch über 2 GByte internen Speicherplatz, auf dem sich ebenfalls Fotos und anderweitige Bilder zur Anzeige im Art Mode ablegen lassen.
Über 100 Kunstwerke seien beim Kauf laut Samsung jedoch bereits enthalten. Wer möchte, kann den Rahmen zudem auch wechseln – vier optionale Varianten in Walnussoptik, Beige, Weiß und Schwarz sind erhältlich. Ist niemand im Raum, um The Frame zu betrachten, schaltet sich der TV dank eines Bewegungssensors automatisch ab.
Samsung The Serif: 5 Jahre Garantie bei Vorbestellung
Dann wäre da eben noch The Serif. Wer diesen Design-TV, der einer Staffelei ähnelt, vorbestellt, erhält eine Garantieverlängerung auf 5 statt der üblichen 2 Jahre. Das gilt jedoch nur bei einer Vorbestellung direkt über Samsungs hauseigenen Online-Shop. Diese Fernseher nutzen einen Ambient-Modus, der dann Informationen zu beispielsweise der Uhrzeit, dem Wetter oder aktuellen Nachrichten anzeigen kann. Auch hier können aber auch Fotos eingespannt werden.
Zudem kann The Serif via NFC auch als Musik-Anlaufstelle dienen. Dafür hält man ein Smartphone mit NFC an den Rahmen und der Ambient-Modus wird aktiv. Dann kann man Musik vom Smartphone über die TV-Lautsprecher wiedergeben. So wie auch The Frame bietet auch The Serif ab Werk den Sprachassistenten Bixby. Allerdings unterstützt Samsung mittlerweile an seinen QLED auch den Google Assistant sowie Amazon Alexa.
THE FRAME 2019
Modellnummer
Größe
Online-Preis
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Über den Smart Hub stehen zudem Apps für Amazon Prime Video, Netflix, Rakuten TV und Co. zur Verfügung. Auch Unterstützung für Apple AirPlay 2 ist an Bord. Die Preise der einzelnen Modelle könnt ihr der obgen Tabelle entnehmen. Dabei richten sich sowohl The Frame als auch The Serif weniger an Technik-Enthusiasten und mehr an Anwender, die auch auf ein schickes Design viel Wert legen.
Für Geld lässt sich einfach alles kaufen. Mitglieder des exklusiven „Red Carpet Home Cinema“ Clubs können sich Filme zum Kinostart für 1.500 bis 3.000 US-Dollar in ihr Heimkino holen!
Der Ottonormalverbraucher kauft sich ein Kinoticket, holt sich vielleicht noch eine Tüte Popcorn und ein Erfrischungsgetränk und regt ich auf dem Weg zum Kinositz über die horrenden Preise auf. Es gibt aber auch Leute, die könnten über diese Erfahrung nur lächeln. Mit einem High-End-Heimkino in den eigenen vier Wänden für mehrere Tausend Euro hat dieser elitäre Kreis immer die beste Sitzposition. Doch auch die „Reichen“ müssten sich dem Gepflogenheiten der Marktwirtschaft unterwerfen. Neuerscheinungen stehen erst Wochen oder Monate nach dem Kinostart digital oder physisch (Disc) zur Verfügung um diese Zuhause genießen zu können. Das soll der Premium-Service von „Red Carpet Home Cinema“ ändern.
Filme zum Kinostart streamen
Mit diesem exklusiven Dienst lassen sich Titel wie „Shazam“, „Friedhof der Kuscheltiere (2019)“, „Godzilla (2019)“ oder „Pokemon: Detective Pikachu“ bereits zum Kinostart für private Vorstellungen ausleihen. Das Unternehmen arbeitet mit großen Hollywood-Studios (Fox, Paramount, Warner Bros. Lionsgate) sowie mit kleineren Independent-Anbietern (Annapurna) zusammen. Wer eine Bewerbung ausfüllt und alle Kriterien erfüllt (wie z.B. ein Kreditkartenlimit von über 50.000 US-Dollar), bekommt den „Full-Service“ geboten. Ein „VIP Concierge“ erklärt einem jedes Detail und kümmert sich auch um die komplette Planung. Die Filme werden über einen Media Server heruntergeladen, wie er auch in professionellen Kinos zum Einsatz kommt.
Kein Film unter 500 Euro
Ab da heißt es Film ausleihen und genießen. Das Unternehmen stellt in seinen FAQs klar, dass kein Titel weniger als 500 US-Dollar kosten wird. Blockbuster werden in den unteren Tausender-Regionen liegen, maximal bis zu 3.000 US-Dollar. Für diesen Preis kann man die Wiedergabe des Titels innerhalb von 36 Stunden zwei mal starten. Red Carpet Home Cinema ist bislang nur in New York und Los Angeles (USA) verfügbar. Der Dienst soll noch in diesem Jahr in weiteren Städten angeboten werden. Macht sich dieses Geschäftsmodell bezahlt, ist es sicher nur eine Frage der Zeit, bis „Red Carpet“ auch in Deutschland angeboten wird.
Der Autor dieses Artikels geht dann doch lieber für kleines Geld ins Kino oder leiht sich einen Film von iTunes oder Prime Video. Und auf Netflix läuft ja auch immer was neues 😉
Bang & Olufsen hat auf der Milan Design Week ein neues TV-System namens Beovision Harmony vorgestellt. Dabei setzt man auf einen OLED-TV von LG mit 77 Zoll sowie eine Art speziellen Schrank, der aus Aluminium und Eiche besteht und seine Flügel wie ein Schmetterling öffnen kann.
So kann man das System auch nutzen, um nur Musik abzuspielen, dann bleibt der OLED-TV verborgen hinter den besagten Frontpartien, die auch Lautsprecher integrieren. Will man dann Fernsehen, erhebt sich der TV quasi aus der Mitte und die Frontpanele falten sich zur Seite. Wie man also schon heraushört, will Bang & Olufsen mit dem Beovision Harmony sowohl hochwertiges Design als auch moderne Technik kombinieren.
Der Hersteller bewirbt Beovision Harmony als zentrale Anlaufstelle für Home Entertainment. Deswegen kombiniert man hier ein Lautsprechersystem mit einem OLED-TV in einem Design-Möbelstück. Über mobile Endgeräte lässt sich direkt über z. B. Apple Airplay 2, Chromecast built-in oder eben ohne Schnickschnack via Bluetooth Musik zuspielen. Dienste wie Tune-In und Deezer werden direkt unterstützt.
Als Herzstück dient der LG OLED C9 mit 77 Zoll Diagonale und webOS 4.5. Über diesen 4K-Fernseher hatten wir beispielsweise zur Ankündigung im Januar bereits berichtet. Der TV bietet natürlich vorinstallierte Apps für z. B. Netflix, Amazon Prime Video oder YouTube. Das System Beovision Harmony soll von Haus aus 7.1-Sound decodieren können. Dadurch lassen sich bis zu acht Beolab-Lautsprecher verbinden. Als Beispiele nennt Bang & Olufsen die Beolab 18, Beolab 50 und Beolab 90.
Bang & Olufsen ruft einen satten Preis aus
Bedienen lässt sich der Beovision Harmony auch über die Beoremote. Im Grunde ähnelt das Prinzip dieses Design-Systems vage LGs aufrollbarem OLED-TV. Zumindest gilt das in der Form, dass der Fernseher hier mehr als eine Art Möbelstück in den Raum integriert werden soll und eben nach oben herausfahren kann.
Der Beovision kann seine Vorderseite wie Schmetterlingsflügel bewegen
Im Handel soll der Beovision Harmony an Oktober 2019 in den Geschäften von Bang & Olufsen zu haben sein. Die offizielle Preisempfehlung beträgt 18.500 Euro. Dabei werden Kunden die Wahl haben zwischen einem Modell mit Eiche / Aluminium an der Vorderseite oder aber einer Kombination aus grauer Vertäfelung und Aluminium. Befestigen lässt sich das Gesamtpaket auch an der Wand – oder eben für die normale Aufstellung auf dem Boden.
Mit dem jüngsten Firmware-Update (Version 1.55) für Panasonics 4K Blu-ray Player wird der DP-UB824 noch besser! Ab sofort können auch HDR10 Metadaten über den Player abgerufen werden.
Update: Nach rund 2 Jahren hat Panasonic ein weiteres kleines Update für den DP-UB824 herausgebracht! Dieses bringt weitreichende Unterstützung, auch für neue 4K Blu-ray-Discs, mit denen ggf. Probleme bei der Wiedergabe gegeben hat.
Originalbeitrag: Das neue Feature ist vielleicht etwas „nerdig“ jedoch zeigt es, dass Panasonic seine Produktpflege ernst nimmt. Die Darstellung der HDR10 Metadaten war bislang dem Top-Modell DP-UB9004 vorbehalten, wurde jetzt mit dem Firmware-Update 1.55 auch für den DP-UB824 bereitgestellt. Beim zweiten Tastendruck der „Playback Info“ auf der Fernbedienung werden interessante Infos zu den HDR10-Metadaten ausgegeben. So kann man z.B. die „maximale durchschnittliche Bildlichtstärke“ der Disc in Erfahrung bringen. Auch in welcher maximalen Helligkeit die Inhalte gemastert wurden (1.000, 4.000 oder 10.000 nits) können damit herausgelesen werden.
HDR10 Metadaten ausgegeben über den DP-UB824 (Bild Sicario 2)
Auch wenn die Firmware Version 1.55 für den DP-UB424 veröffentlicht wurde, erhält der Budget-Player leider nicht dieses Feature. Mehr Informationen sowie ein direkter Download des Updates findet ihr auf der offiziellen Support-Seite von Panasonic.
Nach internen Tests können wir bestätigen, dass ausgewählte 4K Fernseher von Sony wohl den HDR10+ (Plus) Standard unterstützen. Ein offizielles Statement von Sony steht bisher aus.
Der dynamische HDR-Standard HDR10+ scheint wohl wieder etwas Aufwind zu bekommen. Nach der Ankündigung, dass Universal Pictures ebenfalls Inhalte digital und physisch in diesem Format anbieten möchte, gibt es einen weiteren TV-Hersteller der HDR10+ unterstützt – wenn auch nur inoffiziell. Auf das „versteckte Feature“ wurden wir erstmals auf der Sony Roadshow 2019 aufmerksam. In einer Präsentation konnten wir den Spezialisten von Sony jegliche Fragen stellen. Nachdem bereits Mitbewerber wie Philips oder Panasonic neben Dolby Vision auch HDR10+ unterstützen (bzw. umgekehrt) war für uns die Frage, ob Sony ähnliches gedenkt nicht ganz abwegig.
Inoffiziell bestätigt
Zu unserer Überraschung gab es eine positive Aussage nach der Wiedergabemöglichkeit von HDR10+ auf Sony Bravia TV-Geräten:„theoretisch möglich, jedoch nicht offiziell“. Zu diesem Zeitpunkt gab es in Deutschland bereits HDR10+ fähige-Player (z.B. den Oppo UDP-203/UDP205) jedoch keine entsprechenden Inhalte. Die ersten 4K Blu-rays die zusätzlich zu HDR10 auch HDR10 Plus unterstützen erschienen erst im März 2019. Nun da wir gerade ein Testgerät des Sony ZF9 in unserer Redaktion stehen haben (Test ist bereits abgeschlossen und folgt), sowie einen Oppo UDP-203 samt „Bohemian Rhapsody“ 4K Blu-ray konnten wir erstmals überprüfen ob die Aussage zutrifft.
BEWEISE! Bohemian Rhapsody läuft auf einem Sony AF9 via Oppo UDP-203 im HDR10+ Modus
Sony 4K TV unterstützt HDR10 Plus
Und siehe da, in den detaillierten Playbay-Informationen des Players wird HDR10+ angezeigt. Stellt sich die Frage, ab welchem Modelljahr bzw. mit welchem SoC (System-on-Chip) die Sony 4K Fernseher in der Lage sind HDR10+ zu verarbeiten? Vielleicht gibt es in den nächsten Wochen/Monaten ein offizielles Statement von Sony? Sollte einer unserer Leser einen Sony 4K TV sowie einen HDR10 Plus-fähigen Player samt 4K Blu-ray (aktuell „Bad Times At The El Royale“ oder „Bohemian Rhapsody“) besitzen, dann würden wir uns über einen kurzen Test (Bestätigung der Unterstützung) und Feedback in unseren Kommentaren freuen!
Amazon hat in dieser Woche einige Highlight-Aktionen im Bereich Film & Serien für uns parat. Unter anderem gibt es „10 Blu-rays für nur 50 Euro“ auf über 300 ausgewählte Titel.
In der Aktion findet ihr über 330 Titel von 20th Century Fox, darunter auch Titel aus den beliebten James Bond, Alien und Planet der Affen-Franchises. Stöbern lohnt sich!
Wer einen Fernseher oder Streaming-Player mit Android TV 8.0 besitzt, dem wird vielleicht bald ein unschönes Update zugeschoben. Google fügt nämlich eine neue Leiste mit „Sponsored Content“ hinzu.
Software-Updates sind im Grunde genommen etwas Positives. Fehler werden behoben, Sicherheitslücken geschlossen und neue Features eingeführt. Blöd nur, wenn dem Kunden damit ein als „Sponsored Content“ getarnter Werbebalken mitten auf die Menüoberfläche geklatscht wird. Viele Nutzer, vor allem in den USA, berichten, dass ihre Android TV-Geräte wie die Nvidia Shield oder 4K Fernseher von Sony von dieser Veränderung betroffen sind. Nicht nur wird die Leiste prominent auf dem Startbildschirm dargestellt, über die normalen Einstellungen ist es auch nicht möglich die Leiste zu deaktivieren.
„Unterhaltungserlebnis optimieren und personalisieren“
Erstmals hat XDA-Developers.com darüber berichtet. Aufgrund der Brisanz des Artikels, hat Google sich bereits mit einem Statement an die Webseite gewandt. In diesem heißt es: „Android TV ist bestrebt, das Unterhaltungserlebnis zu Hause zu optimieren und zu personalisieren. Bei der Erkundung neuer Möglichkeiten zur Einbindung der Community führen wir ein Pilotprogramm durch, um gesponserte Inhalte auf dem Android TV-Startbildschirm anzuzeigen.“. Eine schwache Erklärung wie wir finden. Google missbraucht Hardware, für die Kunden teils mehrere Hundert Euro ausgegeben haben, als Werbetafel.
Die „Sponsored“-Leiste wird prominent auf dem Startbildschirm dieses Sony Smart TV dargestellt. || Bildquelle: http://zatznotfunny.com
Nicht nur Nutzer zeigen sich verärgert und verunsichert, anscheinend sind auch die Hersteller dieser Willkür ausgeliefert. Sony hat bereits eine Support-Seite (Englisch) eingerichtet, auf der die wichtigsten Fragen rund um den „Sponsored Channel“ beantwortet werden. Darauf heißt es auch: „Dieser Kanal wird von Google verwaltet“. Zudem wird eingeräumt, dass man die neue Leiste nicht deaktivieren kann. Lediglich die Videovorschau lässt sich deaktivieren (Einstellungen > Startbildschirm > Videovorschau aktivieren).
Ein Trick lässt den „Sponsored Channel“ verschwinden
Hilfe oder eher ein Workaround kommt aus der Reddit-Community. Findige Nutzer haben herausgefunden, wie man die Werbung wieder ausblenden kann. Man muss die Updates für die „Android TV Core Services“-App (com.google.android.tvrecommendations) deinstallieren. Der Startbildschirm sollte daraufhin abstürzen. Mit einem Druck auf den Home-Button, wird dieser wieder neu gestartet. Wenn das Update dann deinstalliert ist, kann man die Leiste über das Minus-Symbol deaktivieren, verschieben oder über die Kanal-Einstellungen deaktivieren. Und ja, mit dem jüngsten Update der App hat Google wohl bewusst die Möglichkeit zur Deaktivierung entfernt.
Da fühlt man sich doch als Kunde komplett entmündigt – oder etwa nicht? Hat jemand von euch schon ähnliche Erfahrungen gemacht? Falls ja, dann schreibt uns doch bitte über die Kommentar-Funktion an!
Panasonic hat seine neue, spiegellose Systemkamera Lumix G91 vorgestellt, den Nachfolger der G81. Dabei setzt man nun auf 20 statt 16 Megapixel wie beim Vorgängermodell, behält aber Vorzüge wie den dualen Bilstabilisator sowie den Verzicht auf einen Tiefpassfilter bei.
So integriert die Lumix G91 ab Werk einen 5-Achsen-Dual-Bildstabilisator. Wenn ein kompatibles Objektiv zum Einsatz kommt, das ebenfalls einen Stabilisator integriert, dann erfolgt quasi eine doppelte Korrektur. Das hat schon bei der G81, wie wir aus eigener Erfahrung berichten können, erstklassig funktioniert. Wie die G81 so bietet dann auch die Lumix G91 ein spritzwassergeschütztes Gehäuse und einen neigbaren Touchscreen sowie einen integrierten OLED-Sucher.
Auch die 4K-Videoaufzeichnung mit bis zu 30 fps ist möglich. 1080p-Videos lassen sich auch mit höheren Bildraten aufzeichnen. Neu ist, dass die Videoaufzeichnung nun mit unlimitierter Dauer erfolgen kann – so viel die Speicherkarte natürlich hergibt. Ein Anschluss für 3,5-mm-Mikrofone und nun auch zusätzlich für Kopfhörer ist ebenfalls vorhanden.
Die Panasonic Lumix G91 eignet sich für Fotos wie für Videos gleichermaßen
Bei der Panasonic Lumix G91 handelt es sich um eine MFT-Kamera mit Hochgeschwindigkeits-Autofokus (AF) mit nur 0,07 s Reaktionszeit sowie Hochgeschwindigkeits-Serienaufnahmen mit 9 B/s (AF-S) oder 6 B/s (AF-C). Der Gesichts-/Augenerkennungs-AF erkennt automatisch menschliche Gesichter für die gezielte Fokussierung. Ein benutzerdefinierbarer Custom-Multi-AF bietet gezielt 49 Fokuserkennungsbereiche.
Die Panasonic Lumix G91 soll die Ergonomie verbessern
Dabei hat Panasonic laut eigenen Aussagen auch die Ergonomie verbessert und drei neue Tasten für Belichtung, ISO und Weißabgleich hinzugefügt. Die überarbeitete Gehäusekonstruktion der G91 besteht aus einem Volldruckguss-Frontrahmen aus Magnesiumlegierung. Panasonic bewirbt die G91, wie auch das Vorgängermodell, gezielt nicht nur für Fotografen, sondern auch für Videomacher. Über den HDMI-Ausgang kann das Videosignal in 4:2:2 / 8-bit während der Aufnahme an einen externen Monitor ausgegeben werden. V-Log L für einen größeren Dynamikbereich zur Farbdarstellung in der Nachbearbeitung ist vorinstalliert.
Eine Akkuladung soll für ca. 900 Bilder reichen. Als weitere Schnittstellen nennt Panasonic außerdem etwa Bluetooth 4.2 und Wi-Fi mit 2,4 GHz. Bilder lassen sich optional auch direkt mit GPS-Tags versehen. Im Handel ist die Panasonic Lumix G91 ab Juni 2019 zur unverbindlichen Preisempfehlung von 999 Euro erhältlich.
Neue 10-fach Superzoom-Linse passend zur neuen G91
Parallel hat Panasonic auch noch das neue 10-fach Superzoom-Objektiv Lumix G Vario mit 14-140 mm / F3.5-5.6 ASPH. II und Power O.I.S. vorgestellt. Wie die Lumix G91 ist es gegen Staub und Spritzwasser geschützt und für MFT-Kameras wie eben die neue G91 geeignet. Der Zoombereich beträgt 28 bis 280 mm. Trotz Weitwinkel und Bildstabilisator ist es mit 265 Gramm recht leicht- Dank der maximalen Sensorauslesung von 240 Hz eignet sich das Objektiv für den High-Speed-AF aktueller Lumix-Kameras sowohl bei Bild- als auch 4K-Videoaufnahmen. Das neue Objektiv ist ebenfalls ab Juni 2019 zu haben uns wird 699 Euro kosten.