LG hatte bereits Ende Mai Amazon Alexa für seine aktuellen ThinQ-TVs in Aussicht gestellt. In den USA verteilte man dann auch noch im Mai eine entsprechende Firmware, welche die digitale Assistentin auf die Fernseher hievte. Ab sofort ist auch Europa bzw. Deutschland an der Reihe.
So stellt LG ab sofort für seine TV-Modelle aus dem Jahr 2019 mit künstlicher Intelligenz, also die ThinQ-Geräte, ein Firmware-Update bereit. Es rüstet die Fernseher dann um Amazon Alexa nach. Dadurch stehen an den TVs nun gleich zwei digitale Assistenten stramm. Denn der Google Assistant ist bereits ab Werk an Bord gewesen.
Das Update stehe laut LG als Software-Aktualisierung für Geräte mit ThinQ-KI ab sofort zur Verfügung. Die ThinQ-Modelle decken die OLED-TVs, NanoCell-TVs und UHD-TVs ab. Wer also einen entsprechenden, aktuellen Fernseher besitzt, sollte nach der neuen Firmware Ausschau halten. Es ist aber wahrscheinlich, dass LG die neue Firmware in Wellen ausrollt. Das bedeutet der eine TV-Besitzer kommt vielleicht etwas früher an die Reihe, während der andere noch abwarten muss.
Über die offizielle Alexa-App von Amazon können Besitzer kompatibler LG TVs ihren Geräten Fragen stellen, Smart-Home-Anwendungen steuern oder auf eine der über 90.000 Alexa Funktionen zugreifen. Ihr benötigt keinen separaten Echo oder dergleichen. Stattdessen wird Amazon Alexa direkt über den Fernseher bzw. dessen Fernbedienung aktiviert. Dazu drückt ihr länger als zwei Sekunden die Amazon-Prime-Taste auf der Remote.
LG liefert Amazon Alexa ab sofort für die ThinQ-TVs nach
Wer also einen aktuellen LG-TV besitzt, kann sich somit nun der Nutzung von Amazon Alexa hingeben – oder natürlich alternativ auch wie gehabt weiterhin den Google Assistant verwenden. LG bewirbt seine ThinQ-TVs damit, dass jene auch als Schaltzentrale für das Smart Home herhalten können. Da passt Amazon Alexa natürlich perfekt in das Konzept.
Allerdings ist LG natürlich nicht der einzige Hersteller, der so vorgeht. Samsung etwa hebt seinen eigenen Assistenten Bixby hervor und andere Anbieter wie Sony oder Philips verlassen sich auf das Betriebssystem Android TV und damit auf den Google Assistant als wesentliches Merkmal.
Sowohl Microsoft als auch Sony haben bestätigt, welche Spiele ihr im Juli 2019 über die Dienste Xbox Live Gold bzw. PlayStation Plus ohne weitere Mehrkosten erhaltet. Im Falle von Microsoft bleiben es vier Spiele, während Sony seit März 2019 nur noch zwei Titel pro Monat anbietet.
Update (02.07.2019): Kurzfristig hat Sony leider „Pro Evolution Soccer 2019“ gegen „Detroit: Become Human“ ausgetauscht. Eine Begründung für den Wechsel liefert man nicht, entschuldigt sich aber für die Unannehmlichkeiten.
Bleiben wir zunächst bei den Japanern von Sony, welche im Rahmen von PlayStation Plus mittlerweile nur noch die PS4 mit zwei monatlichen Gratis-Games versorgen. Im Juli 2019 kommen Abonnenten in den Genuss von „Pro Evolution Soccer 2019“ sowie „Horizon Chase Turbo“. Wer also nicht so sehr auf Sportspiele bzw. Arcade-Racer steht, ist bei Sony leider im nächsten Monat schlecht beraten. Zur Verfügung stehen die beiden neuen Titel bei PS Plus bereits ab Dienstag, also ab dem 2. Juli 2019.
Microsoft gibt sich etwas spendabler und behält auch die Xbox 360 weiterhin im Auge. Außerdem ist ein Vorteil für Besitzer einer Xbox One, dass sie auch die beiden enthaltenen Titel für die ältere Konsole zocken können – Abwärtskompatibilität sei dank. Microsoft zieht dabei bereits ab morgen, also ab dem 1. Juli 2018, mehrere Games aus der Tasche.
Konkret sind das bei Microsoft ab dem 1. Juli 2019 „Inside“ für die Xbox One sowie „Castlevania: Symphony of the Night“ für die Xbox 360. Es folgen jeweils am 16. Juli dann noch die beiden Titel „Big Crown: Showdown“ für die Xbox One plus „Meet the Robinsons“ für die Xbox 360.
Schnell noch die Titel aus dem Juni 2019 sichern
Wer das noch nicht getan hat, sollte sich unbedingt noch die Xbox Games with Gold bzw. die Gratis-Games bei PS Plus aus dem Juni 2019 sichern. Denn sie verschwinden natürlich mit dem Einstand der Neuzugänge aus dem Angebot. Habt ihr sie aber rechtzeitig zu eurer Sammlung hinzugefügt, dann könnt ihr sie natürlich auch später noch herunterladen und spielen.
Voraussetzung bleibt lediglich, dass ihr euer Abonnement für Xbox Live Gold bzw. PlayStation Plus aufrecht erhaltet. Sonst besteht der Zugang zu den erhaltenen Spielen erst dann wieder, wenn ihr ein neues Abonnement abschließt. Viel Spaß beim Zocken!
Der TÜV Rheinland aus Deutschland hat sich mal die OLED-Panels für Fernsehgeräte des Herstellers LG genauer angeschaut. Und das Ergebnis dürfte die Südkoreaner erfreuen, denn sie erhalten eine Zertifizierung für besonderen Augen-Komfort.
Besonderes Augenmerk legt der TÜV Rheinland bei seiner Zertifizierung für eine augenschonende Darstellung auf die Blaulichtanteile, Flimmern und die allgemeine Bildqualität. Dabei setzt man 50 % blaue Lichtanteile als Maximum an, um noch als augenfreundlich zu gelten. Die OLED-Panels von LG liegen bei nur 34 %.
Zum Vergleich: High-End-LCD-TVs liegen oft bei 64 % blauem Licht, so dass die OLED-Modelle hier einen deutlichen Vorteil haben. Tatsächlich könnte dies eine Rolle dabei spielen, dass Zuschauer OLED-Fernseher oftmals in Befragungen als angenehmer empfinden. Blaues Licht gilt in zu hohem Ausmaß bzw. auf lange Sicht als augenschädigend und soll gerade abends gemieden werden. Deswegen bringen etwa viele mobile Endgeräte mittlerweile einen Nachtmodus oder augenschonenden Modus für das Display mit.
OLEDs haben den Vorteil, dass sie mit weißem Licht beginnen, das durch rote, gründe und blaube Farbfilter geschickt wird. Bei LED-LCD-Fernsehern ist in der Regel stattdessen helles blaues oder blau-violettes Licht die Ausgangsbasis. Dadurch kommt es dazu, dass es für OLED-Panels einfacher ist mit geringeren Blaulichtanteilen auszukommen.
TÜV Rheinland bescheinigt LGs OLED-Panels noch weitere Qualitäten
Laut dem TÜV Rheinland überzeugen die OLED-Panels von LG aber auch mit einem hohen Farbvolumen und sauberer HDR-Darstellung. Zudem gebe es nur sehr geringe Lichteflexionen – 0,87 % weist man hier als Wert zu. Das sei um etwa die Hälfte geringer, als bei typischen LCD-Panels. LG Display reibt sich da natürlich die Hände und rät seinen Partnern die Testergebnisse des TÜV Rheinland für die Vermarktung ihrer OLED-TVs zu nutzen.
Samsung setzt im Übrigen auf ähnliche Techniken und hat auch ähnliche Zertifizierungen des TÜV Rheinlands erhalten – nur nicht im TV-Segment, sondern im Bereich Smartphones. Denn während Samsung aktuell keine OLED-TVs anbietet, setzt man bei mobilen Endgeräten stark auf OLED. Zusätzlich bastelt Samsung aber auch an einem Quantum Dot OLED.
John Wick: Kapitel 3 bekommt einen hochwertigen Release als 4K Blu-ray Steelbook. Der dritte Teil der John Wick Saga soll am 01. Oktober 2019 auf DVD, Blu-ray, 4K Ultra HD und Digital erscheinen.
Die John Wick Saga kann mit jedem Kapitel neue Erfolge feiern. An den Kinokassen performen die Filme immer besser und so profitieren auch die physischen Releases von der steigenden Nachfrage. So erscheint die 4K Blu-ray von „John Wick: Kapitel 3″ als Steelbook-Variante, die später sicherlich gegen ein normales Amaray augetauscht wird. Es gibt auch schon einige Infos zur Ausstattung. Gedreht wurde hauptsächlich mit Arri Alexa Kameras in 3.4K Auflösung. Daraus entstand ein 2K DI (Digital Intermediate – Kinomaster) mit erweitertem Dynamikumfang (HDR10). Zu einer Dolby Vision HDR-Verarbeitung ist aktuell noch nichts bekannt.
Dafür gibt es bereits umfassende Infos zur Sound-Ausstattung. Die deutsche Sprachausgabe liegt als DTS-HD Master Audio 7.1 vor, der Originalton erhält dagegen ein Upgrade auf Dolby Atmos. Wie wir aus Kapitel 2 spielt sich bei John Wick die meiste Action auf der Surround-Ebene ab. Es gibt natürlich einige Szenen, bei denen 3D-Sound gut die Atmosphäre unterstreicht, ein Muss ist Dolby Atmos jedoch nicht. Vielleicht werden wir auch positiv vom englischen Originalton überrascht.
Wir dürfen auf jeden Fall gespannt sein, wie es mit John Wick weitergeht. Als Excommunicado genießt Wick nicht mehr dem Schutz des hohen Rates. Er ist sozusagen zum Abschuss freigegeben. Doch wer sollte sich mit der Killermaschine anlegen? Keiner wäre so dumm sich ihm in den Weg zu stellen, wäre da nicht eine Belohnung von 14 Millionen US-Dollar auf seinen Kopf ausgesetzt. Das setzt natürlich die komplette Unterwelt in Bewegung. Auftragskiller wittern ein lukratives Geschäft. Zudem macht es sich sicherlich gut in seiner Vita stehen zu haben „Killer von John Wick“.
Warner veröffentlicht die DVD, Blu-ray und 4K Blu-ray von „Pokémon Meisterdetektiv Pikachu“ am 10. Oktober 2019. Die UHD-Variante erscheint als reguläres Amaray und als Steelbook.
Pika, Pika, Pika – Chu, Pika Pi. Pika – Chu! Pika Pi! Oh sorry ihr versteht mich nicht? So geht es allen in der City in der Pokemon und Menschen friedlich miteinander leben. Eines Tages trifft das Pokemon Pikachu auf Tim, den Sohn des Top-Privatdetektivs Harry Goodman. Beide können es nicht glauben, doch Tim versteht Pikachu und das Pokemon ist sichtlich erleichtert endlich mit einem Menschen kommunizieren zu können. Diese besondere Verbindung nutzen Tim und Pikachu und bilden ein Team um geheimnisvolle Machenschaften zu entwirren – genau wie Tims Vater.
„Pokémon Meisterdetektiv Pikachu“ ist nicht nur etwas für Pokemon-Fans, ganz und gar nicht. Die City erinnert an eine futuristische Stadt die aus dem Blade Runner Universum stammen könnte. Die hyperrealistische Live-Action Welt wird von unzähligen, aufwendig animierten Pokemon aufgebrochen. Und das Beste, wie wir finden, der deutsche Synchronsprecher von Ryan Reynolds (Deadpool) verleiht Pikachu seine Stimme! Im Originalton ist Reynolds selbst hinter das Mikrofon getreten. Der Charakter wirkt, im Gegensatz zu seinem Äußeren, deutlich erwachsener.
Bis zum finalen Release der 4K Blu-ray von „Pokémon Meisterdetektiv Pikachu“ am 10. Oktober 2019 sind es noch einige Tage hin. Deshalb gibt es leider noch keine finale Angaben zur Ausstattung. In der US-Pressemitteilung wurde bereits der Originalton in Dolby Atmos bestätigt. Hoffentlich wird auch die deutsche Sprachausgabe im 3D Sound vorliegen. Auch das dynamische Dolby Vision HDR ist eine Option, die wir hoffentlich im Rahmen der UHD-Verarbeitung präsentiert bekommen. Ein 2K DI (Digital Intermediate – Kinomaster) liegt vor. Wie gut sich das 4K Upscale schlägt, können wir jedoch erst im Test beurteilen.
Toshiba und Amazon agieren in den Vereinigten Staaten als Partner, um gemeinsam einen 4K-Fernseher als Fire TV Edition mit Dolby Vision auf den Markt zu bringen. Natürlich bewirbt man den Fernseher als ideales Accessoire für den Streaming-Dienst Amazon Prime Video.
In den USA bietet Amazon mehrerer solcher Fire TV Editions an, die neue ist aber die erste mit Dolby Vision an Bord. Dadurch stellt man sich gegenüber der Konkurrenz besser auf, denn in den Vereinigten Staaten gibt es z. B. auch von TCL sogenannte Roku TVs und auch günstige Modelle von Vizio mit Dolby Vision, die explizit für das Streaming beworben werden. Spannend: Der TV verzichtet aber auf HDR10+, welches Amazon Prime Video parallel nutzt, das aber immer mehr ins Hintertreffen gerät.
Der neue 4K-Fernseher mit Dolby Vision setzt auf 55 Zoll Diagonale und beherrscht natürlich auch das reguläre HDR10. Als Preis sind gerade einmal 450 US-Dollar ausgerufen. Es sollen auch Varianten mit 50 Zoll und 43 Zoll folgen, die jeweils 380 bzw. 330 US-Dollar kosten werden. Damit handelt es sich um Einstiegsmodelle, die dennoch Dolby Vision beherrschen. Natürlich arbeitet man da aber wohl mit etwas Augenwischerei.
So arbeiten derartige Modelle meistens mit keiner echten 10-bit-Verarbeitung, sondern 8-bit + FRC. Auch ist bei Einstiegs-TVs zu derartigen Preisen mit vergleichsweise niedrigen Helligkeiten zu rechnen, so dass die HDR-Darstellung trotz Dolby Vision nicht mit Mittelklasse- oder gar High-End-TVs mithalten kann. Das liegt irgendwo nahe, wir möchten aber hervorheben, dass man sich hier eben nicht vom Label „Dolby Vision“ blenden lassen sollte.
Amazon nutzt Dolby Vision als Marketing-Argument
In erster Linie ist Dolby Vision hier also ein gutes Marketing-Argument für Amazon und den Partner Toshiba. Da Amazon Prime Video bei Eigenproduktionen wie „Tom Clancy’s Jack Ryan“ allerdings auf Dolby Vision setzt und sein Engagement in diesem Bereich auch stark ausbauen möchte, ist es aber nur logisch, dass man auch bei den Fire TV Editions auf den HDR-Standard setzt.
Der neue Toshiba Fire Edition TV zum günstigen Preis
Bei den angebotenen TVs handelt es sich im Übrigen im 60-Hz-Modelle mit einem Kontrast von 4.000:1. Full Array Local Dimming könnt ihr leider nicht erwarten. In Deutschland sind die Fire-Edition-Fernseher bisher nicht verfügbar, so dass der Kauf hierzulande ohnehin nicht möglich ist. Ob eine Veröffentlichung in Europa möglich sein könnte, steht in den Sternen. Bisherige Fire TV Editions blieben den USA vorbehalten.
Die Sony PlayStation 5 wird ein Produkt für Core-Gamer, wie man aktuell aus Sonys Kreisen vernimmt. Eine Überraschung ist das natürlich mitnichten, denn schon bei der PS4 stellte Sony Gaming in den Fokus und grenzte sich damit stark von Microsofts Marketing-Strategie ab – mit Erfolg.
So wollte Microsoft die Xbox One anfangs als Multimedia-Konsole platzieren und rückte TV- und Video-Funktionen sowie den mittlerweile eingestampften Sensor Kinect ins Zentrum. Bei Spielern kam das aber mehr schlecht als recht an und noch heute lecken sich die Redmonder die Wunden. Denn die Sony PlayStation 4 avancierte rasch zum Marktführer und sichert sich bis heute diese Position.
Doch auch Microsoft schwenkt mittlerweile um: Die nächste Xbox mit dem Codenamen Project Scarlett will man als reines Gaming-Device bewerben und hat die Konsole auch entsprechend entwickelt. Sony wird wieder in die gleiche Kerbe schlagen. Alles andere wäre im Jahr 2019 bzw. 2020 aber auch ein Witz: Denn Multimedia-Lösungen, wie etwa den Amazon Fire TV Stick 4K, erhält man bereits für sehr kleines Geld. Dafür braucht also niemand mehr eine Spielekonsole.
Schwerpunkt sollen also auch bei der Sony PlayStation 5 wieder Triple-A-Spiele sein. Das soll im Übrigen auch die eigenen Games von Sony und dessen Studios betreffen. Man will sich in jenem Bezug treu bleiben und weiter storygetriebene Single-Player-Spiele wie „Horizon Zero Dawn“, „Spider-Man“ oder „God of War“ veröffentlichen. Diese Strategie erwies sich in der PS4-Ära für Sony als enormer Erfolg: Die Exklusivtitel erzielten hervorragende Verkaufszahlen und wurden auch von der Presse gefeiert.
Sony will sich erneut auch Exklusivtitel von Third-Party-Studios sichern
Sony hat von der PS4 seit Markteinführung über 95 Mio. Einheiten abgesetzt. Microsoft macht keine Angaben zu den Verkaufszahlen der Xbox One, Analysten schätzen aber auf „nur“ rund 43 Mio. verkaufte Exemplare. Sony geht also mit einem guten Vorsprung in die nächste Konsolengeneration, was auch ein Grund dafür sein dürfte, dass die PS5 abwärtskompatibel wird. Auch ist bekannt, dass die Konsole Raytracing und 8K unterstützen wird.
Außerdem habe sich Sony bereits daran gemacht mit anderen Publishern wie Take 2 und Bethesda zu verhandeln. Das Ziel ist es, sich Triple-A-Blockbuster für die PS5 exklusiv oder zeitexklusiv zu sichern. Auch gilt als wahrscheinlich, dass Sony z. B. „The Last of Us 2“ nicht nur für die PS4, sondern auch für die PS5 veröffentlichen wird. Erscheinen soll die PS5 voraussichtlich Ende 2020, dann wird auch die nächste Xbox auf den Markt kommen.
Anime haben sich international längst von einer Nische zur Unterhaltung für ein breites Publikum entwickelt. So decken die japanischen Animationsfilme und -serien die unterschiedlichsten Genres ab. Dem will man auch bei Amazon Prime Video in Deutschland besser gerecht werden und kündigt eine kuratierte Auswahl zahlreicher Anime-Filme und -Serien an.
Über jene Empfehlungen will man die Zuschauer also noch besser abholen und nicht nur alte, sondern auch neue Fans für Anime gewinnen. Bisher liegt Netflix da nämlich klar vorne, denn jener Streaming-Anbieter hat deutlich mehr Anime-Eigenproduktionen und auch lizenzierte Inhalte zu bieten. So hatte Netflix erst im März 2019 einen Ausbau seiner Anime-Offensive angekündigt.
Offenbar will Amazon Netflix aber nicht völlig kampflos das Feld überlassen. Man darf gespannt sein, ob die kuratierte Auswahl der Anime nun mehr Abonnenten von Prime Video auf die Inhalte aufmerksam macht bzw. zum Reinschauen animiert. Zusätzlich hat der Streaming-Anbieter bestätigt, dass im Juli auch neue Anime-Highlights mit von der Partie sind. Die allgemeinen Neuzugänge bei Amazon Prime Video haben wir ja schon an dieser Stelle zusammengefasst.
So nennt Amazon als neue Anime im Juli 2019 bei Prime Video unter anderem „Hunter x Hunter“, „No Game No Life Zero“, „Gate“ und die erste Staffel von „Gintama“. Zurück kehren ins Angebot die zwischenzeitlich gestrichenen „Hellsing Ultimate“ plus der Klassiker „Samurai Champloo“. Letztere Serie ist speziell für Einsteiger absolut empfehlenswert.
Anime gewinnen bei Streaming-Anbietern an Bedeutung
Anime decken facettenreiche Genres ab und lassen sich nicht alle über einen Kamm scheren. Genau wie bei Realfilmen und -serien gibt es hier von Science-Fiction über Komödien bis hin zu bodenständigen Romanzen die gesamte Palette zu sehen. In den letzten Jahren erreichten Anime immer mehr internationale Aufmerksamkeit, was auch an hochkarätigen Produktionen wie „Your Name“ gelegen hat.
Neue Anime bei Amazon Prime Video
Man darf gespannt sein, wie die Streaming-Anbieter wie Amazon Prime Video und Netflix ihr Angebot entsprechend innerhalb der nächsten Jahre anpassen. Anime sprechen mittlerweile auch ein erwachsenes Publikum an und ein Ende der Begeisterung scheint nicht in Sicht zu sein.
Panasonic deckt mit seinen Lumix-Kameras alle Marktsgemente ab. Am 9. Juli 2019 wird man nun ein Update für zahlreiche Modelle bereitstellen. Je nach Kamera halten dabei natürlich unterschiedliche Funktionen Einzug. Unter anderem versorgt man auch die noch recht frische Lumix G91 mit einer neuen Firmware.
Auch das Vorgängermodell, die Lumix G81, erhält eine neue Firmware. Zusätzlich bedenkt man etwa auch die Lumix S1R und S1, über die wir im Februar 2019 berichtet haben. Diese und weitere Modelle, die am 9. Juli 2019 neue Firmware-Updates erhalten, sind ganz konkret: die Lumix-Modelle S1R, S1, GH5, GH5S, G9, G91, G81 und GX9.
Welche Funktionen neu zur Verfügung stehen, variiert natürlich je nach gewählter Systemkamera. Wer eine der genannten Kameras besitzt, kann die entsprechenden Aktualisierungen ab dem 9. Juli 2019 auf dieser Website herunterladen. Dort müsst ihr einfach zum Bereich „Downloads“ wechseln und das passende Kameramodell auswählen. Dann erhaltet ihr eine Übersicht über die einzelnen Firmwares.
Panasonic listet bereits die neuen Features
Der japanische Hersteller listet bereits die neuen Funktionen für die Kameras auf. Beispielsweise verbessert man bei einigen Modellen die Bildstabilisatoren oder fügt die stufenlose Verstellung der Blende bei Videos hinzu. Unten findet ihr die offiziellen Angaben von Panasonic zu den neuen Firmwares der einzelnen Modelle.
Panasonic Lumix S1: Die drei verschiedenen Modelle der Serie
Spiegellose Vollformatkameras
Lumix S1R Firmware-Version 1.2
1. Verbesserte Leistung des Gehäuse-Bildstabilisators (B.I.S.)
• Die Stabilisierungsleistung des gehäuseinternen Bildstabilisators wird von maximal 5,5 EV auf maximal 6 EV verbessert. *1
• Die Stabilisierungsleistung des koordinierten Dual IS2 Systems wird von maximal 6 EV auf maximal 6,5 EV verbessert. *2 *1 nach CIPA-Standard [seitlich/auf&ab, Brennweite 50mm, mit S-X50] *2 nach CIPA-Standard [seitlich/auf&ab, Brennweite 105mm, mit S-R24105] *2 nach CIPA-Standard [seitlich/auf&ab, Brennweite 200mm, mit S-R70200]
2. Verbesserte Autofokus-Leistung
• Die Funktionen [AF-ON: Near-Shift] und [AF-ON: Far-Shift] werden hinzugefügt. [AF-ON: Near-Shift] fokussiert vorzugsweise auf nähergelegene Objekte, [AF-ON: Far-Shift] auf entferntere Objekte.
• Die AF-Verfolgung im [Tracking]-AF-Modus bei Videoaufnahmen wird verbessert.
• Das Live-View-Bild ist nun während der Autofokussierung besser erkennbar.
3. Verbesserte Betriebssicherheit
Die Betriebssicherheit bei Verwendung von XQD-Speicherkarten wurde verbessert.
Lumix S1 Firmware-Version 1.2
1. Verbesserte Leistung des Gehäuse-Bildstabilisators (B.I.S.)
• Die Stabilisierungsleistung des gehäuseinternen Bildstabilisators wird von maximal 5,5 EV auf maximal 6 EV verbessert. *1
• Die Stabilisierungsleistung des koordinierten Dual IS2 Systems wird von maximal 6 EV auf maximal 6,5 EV verbessert. *2 *1 nach CIPA-Standard [seitlich/auf&ab, Brennweite 50mm, mit S-X50] *2 nach CIPA-Standard [seitlich/auf&ab, Brennweite 105mm, mit S-R24105] *2 nach CIPA-Standard [seitlich/auf&ab, Brennweite 200mm, mit S-R70200]
2. Verbesserte Autofokus-Leistung
• Die Funktionen [AF-ON: Near-Shift] und [AF-ON: Far-Shift] werden hinzugefügt. [AF-ON: Near-Shift] fokussiert vorzugsweise auf nähergelegene Objekte, [AF-ON: Far-Shift] auf entferntere Objekte.
• Die AF-Verfolgung im [Tracking]-AF-Modus bei Videoaufnahmen wird verbessert.
• Das Live-View-Bild ist nun während der Autofokussierung besser erkennbar.
3. Funktionsverbesserung mit den Upgrade-Software-Schlüssel DMW-SFU2
Es wurde eine Funktion [Aktivieren] hinzugefügt. Sie ermöglicht die Nutzung erweiterter Funktionen mit dem Upgrade-Software-Schlüssel DMW-SFU2.
Folgenden Funktionen werden durch Aktivieren des Upgrade-Software-Schlüssels hinzugefügt:
• Video-Aufzeichnungsmodi [MOV]
* nur In PAL-Gebieten
• HDMI 4K60p/50p* 4:2:2 10bit output * nur In PAL-Gebieten
• V-Log wird beim Foto-Stil hinzugefügt
• Die Funktion [V-Log View Assist] wird hinzugefügt. Sie ermöglicht es, die V-Log-Datei mit LUT(Look Up Table) bei der Videoaufzeichnung mit V-Log anzusehen.
• Die [Read LUT File]-Funktion wird hinzugefügt. Sie ermöglicht es Benutzern, ihre bevorzugte LUT zu installieren und anzuwenden.
• Die WFM (Waveform Monitor)-Anzeigefunktion wird hinzugefügt.
• Die [Luminanzbereich]-Einstellfunktion konform mit 10-Bit.
• Die [XLR-Mikrofonadapter-Einstellung]-Funktion ermöglicht eine hochauflösende Tonaufnahme mit dem XLR-Mikrofonadapter DMW-XLR1 (separat erhältlich) .* *nur MOV
4. Verbesserte Betriebssicherheit
Die Betriebssicherheit bei Verwendung von XQD-Speicherkarten wurde verbessert.
Micro-FourThirds-Kameras
Lumix GH5 Firmware-Version 2.5
1. Verbesserte Kompatibilität mit dem LEICA DG VARIO-SUMMILUX 10-25mm / F1.7 ASPH. (H-X1025)-Zoom
• Stufenlose Blendeneinstellung bei Videoaufnahmen möglich
• Eine neue [Blendenring-Einstellung] erlaubt beim Fotografieren die Blendeneinstellung wahlweise [stufenlos] oder in [1/3EV-Stufen].
2. Verbesserte Kompatibilität mit dem Panasonic Fernauslöser DMW-RS2.
Der Video-REC-Schalter am Fernauslöser kann im benutzerdefinierten Menü der Kamera deaktiviert werden.
Lumix GH5S Firmware-Version 1.3
1. Verbesserte Kompatibilität mit dem LEICA DG VARIO-SUMMILUX 10-25mm / F1.7 ASPH. (H-X1025)-Zoom
• Stufenlose Blendeneinstellung bei Videoaufnahmen möglich
• Eine neue [Blendenring-Einstellung] erlaubt beim Fotografieren die Blendeneinstellung wahlweise [stufenlos] oder in [1/3EV-Stufen].
2. Verbesserte Kompatibilität mit dem Panasonic Fernauslöser DMW-RS2.
Der Video-REC-Schalter am Fernauslöser kann im benutzerdefinierten Menü der Kamera deaktiviert werden.
Lumix G9 Firmware-Version 1.3
1. Verbesserte Kompatibilität mit dem LEICA DG VARIO-SUMMILUX 10-25mm / F1.7 ASPH. (H-X1025)-Zoom
• Stufenlose Blendeneinstellung bei Videoaufnahmen möglich
• Eine neue [Blendenring-Einstellung] erlaubt beim Fotografieren die Blendeneinstellung wahlweise [stufenlos] oder in [1/3EV-Stufen].
2. Verbesserte Kompatibilität mit dem Panasonic Fernauslöser DMW-RS2.
Der Video-REC-Schalter am Fernauslöser kann im benutzerdefinierten Menü der Kamera deaktiviert werden.
Lumix G91 Firmware-Version 1.3
1. Verbesserte Kompatibilität mit dem LEICA DG VARIO-SUMMILUX 10-25mm / F1.7 ASPH. (H-X1025)-Zoom
• Stufenlose Blendeneinstellung bei Videoaufnahmen möglich
• Eine neue [Blendenring-Einstellung] erlaubt beim Fotografieren die Blendeneinstellung wahlweise [stufenlos] oder in [1/3EV-Stufen].
2. Verbesserte Kompatibilität mit dem Panasonic Batteriegriff DMW-BGG1.
Der Fn-Knopf am Batteriegriff kann über das Menü konfiguriert werden.
Lumix G81 Firmware-Version 1.3
1. Verbesserte Kompatibilität mit dem LEICA DG VARIO-SUMMILUX 10-25mm / F1.7 ASPH. (H-X1025)-Zoom
• Stufenlose Blendeneinstellung bei Videoaufnahmen möglich
• Eine neue [Blendenring-Einstellung] erlaubt beim Fotografieren die Blendeneinstellung wahlweise [stufenlos] oder in [1/3EV-Stufen].
2. Verbesserte Kompatibilität mit dem Panasonic Fernauslöser DMW-RS2.
• Der Video-REC-Schalter am Fernauslöser kann im benutzerdefinierten Menü der Kamera deaktiviert werden.
Lumix GX9 Firmware-Version 1.3
1. Verbesserte Kompatibilität mit dem LEICA DG VARIO-SUMMILUX 10-25mm / F1.7 ASPH. (H-X1025)-Zoom
• Stufenlose Blendeneinstellung bei Videoaufnahmen möglich
• Eine neue [Blendenring-Einstellung] erlaubt beim Fotografieren die Blendeneinstellung wahlweise [stufenlos] oder in [1/3EV-Stufen].
Google plant mit Stadia für Ende 2019 einen Game-Streaming-Dienst. Allerdings wird es keine Flatrate geben. Stattdessen sollen Nutzer ihre Spiele nach wie vor separat kaufen. Dabei soll die Preisgestaltung identisch zu der in anderen großen Stores sein.
So hat Phil Harrison, bei Google verantwortlich für Stadia, erklärt: „Ich sehe keinen Grund, warum die Spiele bei uns günstiger sein sollten.„ Seiner Ansicht nach biete Stadia den Gamern ausreichende Mehrwerte an. Denn die Spiele werden sich an mobilen Endgeräten, über den Chromecast Ultra und auch an PCs zocken lassen. Außerdem obliege die Preisgestaltung in erster Linie den Entwicklern und Publishern.
Bei Google Stadia fällt zwar in der Pro-Stufe, welche man für 4K-Gaming benötigt, ein monatlicher Preis für das Abonnement an, mit jenem erkauft man sich aber in erster Linie die Rechenleistung sowie den Zugang zu ausgewählten Titeln, die ohne Mehrkosten spielbar sein werden. Bestätigt sind jene, bis auf „Destiny 2“, aber noch nicht im Detail. Andere Spiele werden Interessierte einzeln kaufen müssen – ganz genau wie bei konkurrierenden Plattformen wie Steam oder eben dem Microsoft Store oder dem PlayStation Store.
Die Preise bei Google Stadia sollen dann identisch sein und nicht nach oben oder unten hin abweichen. Harrison ergänzt, dass die Publisher über die Preise entscheiden. Werde also ein Titel beispielsweise auf anderen Plattformen für 50 Euro angeboten, werde dieser Preis auch bei Google Stadia ausgerufen. Gleichermaßen gilt dies natürlich auch bei günstigeren Spielen, die dann ebenfalls passend bei Stadia bepreist werden.
Google Stadia will die Spieler durch Flexibilität abholen
Laut Harrison werde man die Gamer durch die Vielseitigkeit von Stadia für sich gewinnen, da sie eben nicht an eine bestimmte Konsole oder den Gaming-PC gebunden seien, sondern hardwareübergreifend mit Stadia zocken können. Man wisse aber, dass es dauern werde die Community für sich zu gewinnen, denn es seien noch nicht alle Spieler bereit sich vom klassischen Besitz der Spiele zu verabschieden.
Auch ist es aufgrund der angekündigten Preispolitik gut möglich, dass die Retail-Versionen der jeweiligen Spiele für andere Plattformen günstiger sein werden als das digitale Pendant bei Google Stadia. Das erlebt man schon jetzt in der Regel bei PS4- und Xbox-One-Titeln. Meistens kosten die Spiele im digitalen Store mehr, als die physischen Ladenversionen. Das liegt daran, dass sich die Händler oft einen Preiskampf liefern. Rechnet dann man den Second-Hand-Wiederverkaufswert ein, rechnet es sich meistens eher der Ladenversion den Vorzug zu geben.
Laut dem Google-Manager Phil Harrison biete man Gamern dennoch insgesamt ein tolles Angebot, denn schließlich entfalle die Investition in spezifische Hardware. Wie Google Stadia am Ende bei den Gamern ankommt, muss uns aber die Zeit zeigen.