Netflix hat seine Neuzugänge für den Monat Juni 2019 bestätigt. Es gibt wieder viele neue Filme und Serien sowie Fortsetzungen bekannter Formate. Beispielsweise geht es im nächsten Monat weiter mit den Eigenproduktionen „Black Mirror“ und „Dark“.
Auch seine schräge Eigenproduktion „Happy“ schickt der Streaming-Anbieter in eine zweite Runde. Unter den Lizenztiteln stechen beispielsweise der Superhelden-Film „Spider-Man: Homecoming“ sowie die komplette Serie „Glee“ hervor. Letztere schaffte erst mit großer Verzögerung der Synchronisation der letzten Staffel den Sprung nach Deutschland.
Wie immer stehen einige Formate auch in Ultra HD mit HDR bzw. Dolby Vision zur Verfügung. Wir bieten eine Zusammenfassung der 4K-Inhalte bei Netflix auch an dieser Stelle an. Auf jeden Fall deckt Netflix wieder eine große Bandbreite an Inhalten ab, um Film und Serienfreunde jeglicher Coleur im Juni 2019 zu versorgen.
Neue Serien bei Netflix im Juni 2019
Marvel’s Jessica Jones: Staffel 3 – Juni 2019
Diebische Elstern – Juni 2019
A Thousand Goodnights – 01.06.2019
Malibu Rescue – Die Serie – 03.06.2019
Happy!: Staffel 2 – 05.06.2019
Black Mirror: Staffel 5 – 05.06.2019
3%: Staffel 3 – 07.06.2019
Stadtgeschichten – 07.06.2019
Designated Survivor: Staffel 3 – 07.06.2019
Die Supermonster und ihre Monstertiere – 07.06.2019
Arthdal Chronicles – 11.06.2019
Dschinn – 13.06.2019
Kakegurui – Das Leben ist ein Spiel – 13.06.2019
Well Intended Love – 14.06.2019
Leila – 14.06.2019
Awake: The Million Dollar Game – 14.06.2019
Black Spot: Staffel 2 – 14.06.2019
Aggretsuko: Staffel 2 – 14.06.2019
The Americans – Satffel 5 – 15.06.2019
Modern Family – Staffel 8 16.06.2019
DARK: Staffel 2 – 21.06.2019
Mädchen hinter Gittern: Staffel 2 – 21.06.2019
Mr. Iglesias – 21.06.2019
The Confession Tapes: Staffel 2 – 21.06.2019
The Casketeers: Staffel 2 – 21.06.2019
GO! Sei du selbst: Staffel 2 – 21.06.2019
Forest of Piano: Staffel 2 – 24.06.2019
Answer for Heaven – 27.06.2019
Abyss – 27.06.2019
Instant Hotel: Staffel 2 – 28.06.2019
Paquita Salas: Staffel 3 – 28.06.2019
Der Auserwählte – 28.06.2019
Vis a vis: Staffel 2 – 28.06.2019
Magie in Motown: Staffel 2 – 28.06.2019
7SEEDS -28.06.2019
RuPaul’s Drag Race All Stars: Staffel 4 – 29.06.2019
Power Rangers Ninja Steel – 30.06.2019
Glee: Die komplette Serie – 30.06.2019
Versailles – 30.06.2019
Neue Filme bei Netflix im Juni 2019
Oh, Ramona! – 01.06.2019
Cliffhanger – Nur die Starken überleben – 01.06.2019
Die Blechpiraten – 01.06.2019
Red Heat – 01.06.2019
Sterben für Anfänger – 01.06.2019
Miss Daisy und ihr Chauffeur – 01.06.2019
The Doors – 01.06.2019
Sie leben! – 01.06.2019
Jules und Jim – 01.06.2019
Fall 39 – 01.06.2019
Transformers: Ära des Untergangs – 01.06.2019
Der Junge im gestreiften Pyjama – 01.06.2019
American Psycho – 01.06.2019
Rush Hour – 01.06.2019
Training Day – 01.06.2019
Blind Side – Die große Chance – 01.06.2019
Godzilla – 01.06.2019
Rush Hour 2 – 01.06.2019
Tyler Perry’s The Single Moms Club 01.06.2019
Rush Hour 3 – 01.06.2019
Takers – 01.06.2019
Sexual Intelligence – 01.06.2019
Mission: Impossible – Rogue Nation – 01.06.2019
The Equalizer – 02.06.2019
Voll Normaaal! – 03.06.2019
Unbesiegbar – 04.06.2019
Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott – 06.06.2019
Elisa & Marcela – 07.06.2019
Pachamama – 07.06.2019 (nicht in der Schweiz verfügbar)
Spider-Man: Homecoming – 11.06.2019
Queen of the South – 13.06.2019
Das dritte Auge 2 – 13.06.2019
Murder Mystery – 14.06.2019
Pumping Iron 15.06.2019
Unsere Mütter, unsere Väter 17.06.2019
Beats – 19.06.2019
Countdown der Liebe – 19.06.2019
Dunkirk – 19.06.2019
Jaoon Kahan Bata Ae Di – 21.06.2019
The Team – 25.06.2019
Baby Driver – 27.06.2019
Shaft – 28.06.2019
Neue Comedy bei Netflix im Juni 2019
Miranda Sings Live…Your Welcome – 04.06.2019
Jo Koy: Comin‘ In Hot – 12.06.2019
Adam Devine: Best Time of Our Lives – 18.06.2019
Mike Epps: Only One Mike – 25.06.2019
Daniel Sosa: Maleducado – 27.06.2019
Neue Dokumentationen bei Netflix im Juni 2019
The Chef Show – 07.06.2019
The Godfather of Black Music – 07.06.2019
Rolling Thunder Revue: A Bob Dylan Story by Martin Scorsese – 12.06.2019
„ALITA: Battle Angel“ bekommt endlich seinen verdienten Release auf 4K UHD Blu-ray. Im August 2019 soll es endlich soweit sein. Fox hat neben der 4K-Version bislang nur eine DVD und Blu-ray in Aussicht gestellt. Infos zu einer 3D-Version fehlen bislang.
Update II: Kurz nachdem die US-Pressemitteilung veröffentlicht wurde, haben auch die deutschen Kollegen Details zum Science Fiction Blockbuster veröffentlicht. Alita: Battle Angel erscheint hierzulande am 01. August 2019 und beinhaltet neben der 4K UHD Blu-ray auch die HD und 3D Blu-ray Variante. Die Laufzeit ist mit 122 Minuten genau so lang wie die Kinoversion. Dazu gibt es noch über 2 Stunden Bonusmaterial. Die deutsche Tonspur liegt leider wieder nur als DTS Digital 5.1 Mix ab. Freunde des Originaltons dürfen sich dagegen auf Dolby Atmos 3D-Sound freuen. Verlässliche Angaben zur den HDR-Formaten gibt es leider noch nicht. Wir haben Fox entsprechend kontaktiert.
Update I: Die US-Pressemitteilung zu „Alita: Battle Angel“ verrät interessante Details zum 4K Blu-ray Release. In den USA erscheint der Titel bereits am 23. Juli, für Deutschland steht immer noch August 2019 im Raum. Die 4K Blu-ray soll mit Dolby Atmos Originalton und drei HDR-Formaten ausgestattet sein. Neben HDR10 sind auch die dynamischen Formate HDR10+ und Dolby Vision vertreten. Das wäre ein Novum für einen Fox-Release, da sich das Filmstudio eigentlich gegen Dolby Vision ausgesprochen hat. Womöglich haben sich die Befindlichkeiten nach der Übernahme durch die Walt Disney Company etwas gelockert. Ist dies der Fall, lässt sich endlich Vergleich zwischen den konkurrierenden Formaten mit hochwertigem Bildmaterial anfertigen. Die neuen TV-Modelle von Philips und Panasonic sind bereits in der Lage beide Formate zu verarbeiten.
Originalbeitrag: Alita: Battle Angel steht in der Gunst der Science-Fiction-Fans ganz schön weit oben. Es dauerte ganz schön lange, bis sich 20th Century Fox dazu durchgerungen hat, die Informationen zum Disc-Release bekannt zu geben. Normalerweise steht zum Kinostart bereits fest, in welchen Konfigurationen ein Film in der Zweitverwertung veröffentlicht wird. Womöglich hat es was mit der Übernahme von Fox durch die Walt Disney Corporation zu tun? Wie dem auch sei, Fox bringt nun endlich eine 4K Blu-ray mit High Dynamic Range (HDR) und erweiterten Farbraum auf den Markt.
Alita: Battle Angel auf 4K Blu-ray
Ob sich an der Konfiguration aufgrund der Übernahme etwas ändern wird, dass werden wir wohl erst mit den finalen Spezifikationen erfahren. Fans sollten sich erst einmal auf ein 2K Master mit HDR10-Verarbeitung einstellen. Womöglich wird auch das dynamische HDR10+ zum Einsatz kommen. Das Format konnte jedoch bei den Debüt-Releases („Bad Times at the El Royale“) nicht unbedingt glänzen. Als deutschen Soundmix nennen diverse Quellen DTS Digital 5.1, sowie DTS-HD MA 5.1 für den Originalton.
Sobald wir zusätzliche Infos erhalten werden wir den Beitrag entsprechen anpassen. Die Details findet ihr dann auch in unserer 4K Blu-ray Komplettliste.
Denon erweitert seine erfolgreiche X-Serie um drei neue Modelle. Die 7.2-Kanal AV-Receiver AVR-X1600H, AVR-X2600H und AVR-X2600H DAB unterstützen neuste Technologien wie eARC und Apple AirPlay 2.
Die neuen Modelle AVR-X2600H und AVR-X2600H DAB (150 Watt pro Kanal), sowie der AVR-X1600H (145 Watt pro Kanal), liefert laut Hersteller ein „spektakuläres 7.2 Surround-Sound-Erlebnis ab. Die neuen AV-Receiver unterstützen zudem 3D-Sound wie Dolby Atmos oder DTS:X, sind dementsprechend auch in der Lage verlustfreie Dolby True HD und DTS HD Master Audio Signale zu verarbeiten. Mit den neuen Modellen ist es somit ein Leichtes sich von allen Seiten mit einem 5.1.2 Lautsprecher-Setup mit Klang zu versorgen. DTS-kodierte Surround-Formate lassen sich mit DTS Virtual:X auf 3D-Sound „hochskalieren“. Zusätzlich liefert die Dolby Atmos Height Virtualization-Technologie (wird per Firmware-Update nachgereicht) Höheneffekte für herkömmlichen 2.1 oder 5.1 Lautsprecherkonfigurationen.
Frontabbildung des AVR-X2600H mit dem Mikrofon für die Audyssey Raumkalibrierung
eARC, HDCP 2.3 und ALLM
Ein großer Vorteil gegenüber den Vorgänger-Modellen ist die Integration des erweiterten Audio-Rückkanals oder kurz eARC (enhanced Audio Return Channel). Damit lassen sich über ein einziges HDMI-Kabel unkomprimierte, objektbasierte Soundformate wie Dolby Atmos und DTS:X wiedergeben. Die HDMI Ein- und Ausgänge sogar HDCP 2.3-konform. Geschützte Inhalte, egal ob von Streamingdiensten oder einem 4K Player, lassen sich somit unkompliziert auf 4K und 8K Geräte übertragen. Selbst für Gamer halten die AV-Receiver AVR-X1600H, AVR-X2600H und AVR-X2600H DAB etwas bereit. Der ALLM (Auto Low Latency Mode) schaltet den Receiver automatisch in den Modus mit dem geringsten Input-Lag, sobald eine angeschlossene Quelle (z.B. Xbox One) danach verlangt. Über die HDMI-Verbindungen lassen sich maximal 4K/60p Signale mit High Dynamic Range (HDR10, HLG und Dolby Vision) und erweiterten BT.2020 Farbraum verarbeiten. Das dynamische HDR10+ Format könnte laut Denon via Hardware-Upgrade nachgerüstet werden. Für diese Modelle ist jedoch noch kein Upgrade in Aussicht gestellt worden.
Üppig ausgestattet. Die Anschlüsse des AVR-X2600H und AVR-X2600H DAB
Hi-Res Audio, HEOS & AirPlay 2
Musikliebhaber dürfen sich über den hochwertigen AKM AK4458 32 Bit Digital/Analog-Wandler freuen, der die Hi-Res-Audio Dekodierung verlustfreier Audioformate wie ALAC (bis 24Bit/192 kHz), FLAC, WAV sowie DSD (2,8 und 5,6 MHz) übernimmt. Musikstücke können über das Netzwerk, Bluetooth oder den USB-Eingang an der Front auf den AVR-X1600H, AVR-X2600H und AVR-X2600H DAB gespielt werden. Wer sich der Musik ganz hingeben, sich jedoch frei im Raum bewegen möchte, der kann Musikstreams via Bluetooth auf kompatible Kopfhörer wiedergeben (wird per Software-Update nachgereicht).
Die Front des AVR-X1600H unterscheidet sich nicht groß vom AVR-X2600H
Das Multiroom-System HEOS lässt sich mit kompatiblen Lautsprechern und Soundanlagen via WLAN verbinden. Damit lassen sich auch kostenpflichtige Angebote von Amazon Music, Deezer, Spotify, TuneIn oder Tidal nutzen. Mit AirPlay 2 lassen sich Titel von Apple Music und Co. kabellos von iOS und Mac-Geräten auf die Denon AV-Receiver streamen.
Für eine bequeme Erstinstallation steht Denons Raumakustikkalibrierung Audyssey MutEQ XT inkl. Dynamic Volume bereit. Ein Mikrofon für die Einmessung liegt dem Lieferumfang bei. Für eine einfachere Bedienbarkeit sind Schnellwahltasten an der Front angebracht. Die Audioeinstellungen können nach eigenem Gusto für alle Signalquellen separat optimiert werden. Da Knöpfe drücken total out ist, lassen sich die Denon AV-Receiver auch per Sprachassistenten steuern. Der Nutzer darf seine Gespräche wahlweise mit dem Google Assistant, Amazon Alexa oder Apples Siri führen.
Auf der Rückseite des AVR-X1600H werden die Unterschiede zum besser ausgestatteten AVR-X2600H klar.
Unterschied AVR-X1600H und AVR-X2600H
Der AVR-X1600H ist im Gegensatz zum AVR-X2600H etwas spartanischer ausgestattet. Es fehlt die 4K Upscaling-Funktionalität sowie der Pure Direct Modus. Auch bei den Anschlüssen wurde etwas gespart, so gibt es nur 6 HDMI-Eingänge und einen Ausgang (AVR-X2600H hat 8 Eingänge/ 2 Ausgänge). Es gibt auch zwei Analog-Ausgänge weniger, sowie 5 Watt weniger Leistung pro Kanal. Dafür spart man sich bei dem Modell mal so eben 100 Euro. Wer mit der Basis-Ausstattung zufrieden ist und das 4K Upscaling eh lieber seinem TV-Gerät oder Projektor überlässt, der sollte sich für den AVR-X1600H entscheiden. Der AVR-X2600H und AVR-X2600H DAB unterscheiden sich lediglich darin, dass die DAB-Variante ein digitales Radio integriert hat. Dafür muss man 20 Euro Aufpreis zahlen.
Preis & Termin
Die Denon AVR-X1600H, AVR-X2600H und AVR-X2600H DAB AV-Receiver sind ab dem 15. Juli 2019 bei autorisierten Denon-Händlern verfügbar. Die unverbindlichen Preisempfehlungen belaufen sich auf 579 Euro, 679 Euro und 699 Euro.
Wir schreiben das Jahr 1979: Zwei Jahre zuvor hatte der Brite Ridley Scott mit Die Duellisten sein Langfilm-Debüt gegeben. Dass er dann aber an das Skript zu einem Science-Fiction-Film kam, war fast ausschließlich der Tatsache zu verdanken, dass Star Wars 1977 durch die Decke ging. Mit dem Erfolg des George-Lucas-Epos war der Weg für ein Genre frei geworden, das man zuvor im Kino tot glaubte. Die Story, die Dan O’Bannon über einen längeren Zeitraum entwickelt hatte, wollte er als „ernste“ Version seiner Studenten-Kooperation mit John Carpenter, Dark Star, etablieren. Kurze Zeit war O’Bannon auch selbst im Gespräch, den Film zu realisieren, doch das Produzententeam brachte Scott ins Gespräch, nachdem sie dessen Duellisten gesehen hatten. Der Rest ist Sci-Fi-Filmgeschichte. Und Alien ist unzweifelhaft einer der besten Science-Fictioner aller Zeiten.
Nie zuvor war das Setting im Genre düsterer als hier. Zudem wurden die Filmfiguren mit herausragenden Darstellern gecastet und es gab erstmals eine Frau als Actionheldin. War noch etwas?
Ach ja: H.R. Giger. Doch der Reihe nach. Denn Ridley Scotts 1979er Science-Fiction-Klassiker ist so viel mehr.
Das erste Mahl nach dem langen Kälteschlaf | Bildquelle: 20th Century Fox
Bevor der Regisseur zu diesem Projekt kam, hatte Dan O’Bannon also bereits das Drehbuch geschrieben und auch den Schweizer Künstler Hansruedi Giger engagiert, dessen Arbeit später einen wichtigen Bestandteil ausmachen sollte. Als Ridley Scott dazu stieß, setzte er etwas durch, was das Studio nur mit Murren und großen Bedenken zuließ: Scott nahm praktisch eine Geschlechtsumwandlung der ursprünglich als Mann konzipierten Hauptfigur vor und boxte gegen den Willen aller Produzenten durch, mit Ripley eine Frau als Heldin zu positionieren. Eine Entscheidung, die für das Kino wegweisend werden sollte.
Die Umsetzung von Alien selbst war eine Mischung aus sehr profanen Mitteln (da es Ridley Scott gerne puritanisch haben wollte) und dem Art-Design eben jenes H.R. Giger, der zuvor mit seinen Werksammlungen „ARh+“ und „Necronomicon 1“ aufgefallen war. Seine Neuinterpretation von Kunst verhalf dem Film zu einem Design, das bis heute unerreicht und zahlreich (meist schlecht) kopiert wurde. Sein Alien dürfte ohne Zweifel die abscheulich-furchterregendste und morbid-faszinierendste Kreatur des Kinos sein. Unzählige Genrefilme, in denen ein bösartiges Alien fortan eine Rolle spielte, präsentierten ein Wesen, das unverkennbar auf Gigers Original basierte.
Wären sie doch bloß nicht in dieses Raumschiff gegangen | Bildquelle: 20th Century Fox
Bis heute ist der Spannungsbogen, den Scott aufbaut, unerreicht. Wenn die Bewegungssensor-Geräte immer lauter knackend davon zeugen, dass das Wesen in unmittelbarer Nähe sein muss; wenn Harry Dean Stanton auf der Suche nach Schiffskater Jones im Frachtraum auf das sabbernde Alien trifft und wie sich die Kreatur am Ende im Rettungs-Shuttle kauernd aus einer Nische schält – das sind unvergessliche Filmmomente. Situationen in denen man mit Gänsehaut und vollgepumpt mit Adrenalin erfuhr, was es bedeutet, vor einem Film Angst zu haben.
Was weder zuvor noch nachher einem Film, bzw. einem Masken- und Kreaturdesigner gelang, ist das gleichzeitig abschreckende und anziehende, das von diesem Alien ausgeht. Gigers Kreatur, ihr länglicher Schädel und der kurz vor der Exekution des Opfers hervorpreschende zweite Kiefer – das waren Ideen und Einfälle, die so neu und einzigartig (gleichzeitig sexuell aufgeladen) waren, dass man es nur bewundern konnte. Gleichzeitig funktioniert der Film aber auch deshalb so gut, weil er die Figuren sorgsam einführt, weil er neben dem Kampf mit dem Alien auch das Thema „niedrige Arbeiter“ gegen „intellektuelle Vorgesetzte“ berührt, weil er sozialkritische Aspekte wie Rassismus und Vorurteile gegenüber Andersartigem einfügt und einen Verschwörungsaspekt integriert, welcher der Geschichte am Ende noch eine zusätzliche brisante Note verleiht.
Facepalm auf Alien-Art | Bildquelle: 20th Century Fox
Wie Scott dies mit seinem Team und den Darstellern unter einen Hut brachte und dabei nie die Übersicht über die Geschichte verlor oder das Thema Spannung vernachlässigte, das ist hohe Filmkunst. Im Übrigen wurden nicht nur die Kinobesucher und Zuschauer des Films mit Überraschungseffekten konfrontiert, sondern auch die Schauspieler selbst. Wer die Szene des aus Kanes Bauch herausplatzenden Chestbursters genau ansieht, merkt die reale Überraschung von Veronica Cartwright als ihr das Blut ins Gesicht spritzt – man hatte den nicht direkt beteiligten Darstellern davon zuvor gemeinerweise nichts gesagt.
Alien wurde seinerzeit natürlich analog gedreht – und zwar mit Panavision-Kameras auf 35mm Film. Um ihn auf das Ultra-HD-Medium zu bringen, wurde die Kinofassung 2018 in 4K vom Original-Negativ neu abgetastet (und hat nun ein klein wenig mehr Bildinhalt an den Seiten). Ridley Scott beaufsichtigte die Restaurierungs-Arbeiten, die zu einem 4K-Digital-Intermediate führten. Zur nativen 4K-Auflösung der Disk kommt die erweiterte Kontrastdynamik hinzu, die hier nach HDR10 und HDR10+ auf die Scheibe gebracht wurde. Natürlich ebenfalls an Bord: Ein erweiterter Farbraum im Rahmen von Rec.2020.
In puncto HDR10+ gibt es leider erneut (wie bei „Battle at the El Royale“) keinen Unterschied zu HDR10 – jedenfalls nicht auf der von mir genutzten, etwas höherwertigeren Panasonic-Kette.
Zunächst geht es deshalb also „nur“ um HDR10 und die neue 4K-Abtastung.
Und beides schlägt die bisherige Blu-ray dann doch sehr deutlich. Es ist nicht einmal die höhere Auflösung, die hier für eine etwas feinere Darstellung sorgt und Linien/Details an der Nostromo oder auf Gesichtern besser darstellt. Vielmehr wirkt das neue Color Grading, als schaue man einen neuen Film. Gegenüber der doch sehr fleischigen Blu-ray mit etwas gelben Gesichtern und eher orangefarbenem Blut wirkt die UHD viel näher an der Realität und erscheint zeitgemäßer.
Hauttöne sind nun wärmer, etwas brauner und weniger gelb. Blut kommt kräftig rot rüber und es lassen sich auch mehr Farbabstufungen erkennen. Zwar ist die UHD im direkten Vergleich doch deutlich dunkler abgestimmt, säuft aber in der Tiefe der dunklen Räume nicht ab. Nur ganz wenige Szenen leiden unter einem leichten Crush auf den Schwarzflächen. Das bekommt man allerdings mit einer leichten Korrektur am Helligkeitsregler in den Griff – wenn es überhaupt auffällt, weil es evtl. in den Toleranzbereich der jeweiligen Kalibrierung des Gerätes fällt.
Das Letzte, das die Mitglieder an Bord der Nostromo sehen werden | Bildquelle: 20th Century Fox
Gleichzeitig muss man sich aber auch mit einem sichtbareren Korn arrangieren, was über die BD teils auf den hellen Flächen unterging. Für analoge Filmfans ist’s allerdings ein Genuss, denn es wird in den allermeisten Fällen sehr authentisch reproduziert. Dazu kann die Ultra-HD Spitzlichter wirklich gut.
Der Director’s Cut liegt auf der UHD per Seamless-Branching vor. Sprich: Wählt man ihn an, läuft die reguläre Kinofassung und schiebt die erweiterten/veränderten Szenen des Dir. Cut fließend ein. Letztere liegen nach allem, was die Recherche hergab, nicht in 4K vor, sondern basieren wohl auf dem bisherigen 2K-Master von 2003. Im laufenden Bild sieht man die Übergänge im Color Grading nicht. Der generelle Look wurde gleichermaßen angewendet und gibt ein stimmiges Gesamtbild ab. Allerdings sind nicht alle Einstellungen gleichermaßen scharf. So gesellen sich schon mal Randunschärfen in die Szenen des Dir. Cut, wo die Kinofassung solche Probleme nicht hat. Die Szene, in der Ripley Dallas mit dem Flammenwerfer grillt, leidet außerdem etwas unter einem schwächeren Schwarzwert.
Geblieben ist leider der deutsche Ton in regulärem dts. Und der klingt halt nun mal etwas nach 1979. Die Dialoge sind dünn und wenig voluminös, Hintergrundgeräusche wirken nicht sehr natürlich und einige Effekte wie der Funkspruch, denn man aus der Außenansicht der Nostromo hört, wirken künstlich aufgebläht. Ganz besonders unglücklich sind die Dialoge zwischen Ripley und Brett während der Dampf sie übertönt. Hier hört man förmlich, wie die Kompression regelrechte Sprach-Frequenzen wegfiltert. Dazu kommt ein generelles Rauschen über den Dialogen in leisen Szenen. Beispielsweise, wenn Brett „Kitty-Kätzchen“ nach Kater Jonesy ruft.
Gigers Alien-Design ist bis heute unerreicht | Bildquelle: 20th Century Fox
Das kann der englische dts-HD-MA-Mix durchweg besser. Dessen Stimmen wirken präsenter, nicht so komprimiert – und schon gar nicht leidet er unter Rauschen. Atmosphärische Geräusche klingen echter und die Soundeffekte wirken logischer. Auch vom Sub vernimmt man mehr, wenn man die Nostromo bspw. hin und wieder von außen gleiten hört. Auch die Landung auf dem Planeten gerät etwas dynamischer, wobei auch die englische Version die Rearspeaker nur sehr dezent einsetzt und kein Surround-Feuerwerk liefert. Dafür gerät die Landung des Shuttle auf dem Planeten kraftvoller und basskräftiger als über die Synchronfassung. Wenn es in der deutschen Version dann aufs Finale zugeht, wirken die Actionszenen und Paniksrufe der Crewmitglieder kreischig und auch hier bleibt das Geschehen weitgehend frontal. Insgesamt ein aus heutiger Sicht akzeptabler, aber nicht herausragender Tonsektor, der ein Remastering durchaus verdient gehabt hätte.
Deutsch: DTS 5.1 (60%) 2D-Betrachtung
Englisch: DTS-HD Master 5.1 (75%) 2D-Betrachtung
Bonus (50%)
Das Bonusmaterial von Alien ist (fast) identisch mit jenem der Blu-ray von 2010. Entsprechend ist der so genannte Director’s Cut enthalten sowie die zwei Audiokommentare von 1999 und 2003. Dazu gibt’s den isolierten Score in 5.1 Dolby Digital, den Original-Score des Komponisten (ebenfalls in 5.1 Dolby Digital) und insgesamt sieben entfernte Szenen. Was allerdings FEHLT, ist der MU-TH-UR-Mode, der auf der bisherigen BD die Möglichkeit gab, Audiokommentar-Teile, Behind-the-Scenes-Videomaterial oder Texterklärungen einzublenden.
Gesamtbewertung Alien 40th Anniversary (82%)
Was wären Filmwelt und Genrefans heute ohne die Begriffe „Facehugger“ oder „Chestburster“? Alien bietet von allen düsteren Science-Fiction-Filmen die herausragendsten Kreaturen und den einzigartigsten Look – oft kopiert und nie erreicht. Scotts Verdienst ist es, über die Inszenierung trotz dominanter Entwürfe des Schweizer Künstlers H.R. Giger und der fantastischen Ausleuchtung und Kameraarbeit, nie die Übersicht verloren zu haben. Selbst in der heutigen Zeit, in welcher der Sci-Fi-Film durch schnelle Schnitte und unruhige Kameras dominiert wird, kann ein Alien immer noch bestehen und wirkt keinesfalls antiquiert.
Microsoft und Sony haben verkündet, dass sie in Zukunft für Cloud-Gaming kooperieren wollen. Allerdings scheint diese Ankündigung das PlayStation-Team eher auf dem kalten Fuß erwischt zu haben.
So sind Microsoft und Sony schließlich im Konsolensegment erbitterte Rivalen. Beide Unternehmen sind jedoch im Bereich Cloud-Gaming bereits aktiv: Sony bietet PlayStation Now an und Microsoft will nicht nur eine Konsole mit Cloud-Schwerpunkt veröffentlichen, sondern preist mit Project xCloud allgemein derlei Techniken an.
Offenbar hatte Sony aber sein PlayStation-Team gar nicht vorab über die Kooperation mit Microsoft ausreichend informiert. So will Sony in Zukunft für seine Cloud-Dienste im Hintergrund auf Microsoft Azure setzen. Die Verhandlungen liefen über das oberste Sony-Management, etwa CEO Kenichiro Yoshida, so dass die PlayStation-Abteilung offenbar nicht mitwirken konnte.
Entsprechend hab es intern wohl auch einigen Aufruhr, da die Mitarbeiter dazu Fragen hatten, wie sich das ganze auf die PlayStation 5 und weitere Next-Generation-Pläne auswirken könnte. Offenbar will Sony aber eher langfristig planen, denn die Strategie rund um die PS5 soll bleiben wie gehabt. Eventuell will sich Sony durch die Kooperation mit Microsoft auch darauf vorbereiten mit Google Stadia zu konkurrieren.
Cloud-Gaming wird in den nächsten Jahren eine Nische bleiben
Es heißt, dass Sony sich bereits 2018 um eine Cloud-Kooperation mit Amazon bemüht haben soll. Die Unternehmen wurden sich aber offenbar nicht einig. Als Ergebnis sei dann die Übereinkunft mit Microsoft angebahnt worden. Amazon wiederum arbeite aktuell an einer eigenen Cloud-Gaming-Plattform. Das liegt durchaus nahe, denn zu Amazon gehört mit Twitch bereits eine Streaming-Plattform, die sich auf Gamer als Zielgruppe spezialisiert hat. Synergieeffekte wären also möglich.
Microsoft und Sound machen im Coud-Bereich gemeinsame Sache
Die Analysten von IHS Markit rechnen aber damit, dass Cloud-Gaming zunächst eine Nische bleiben wird. Bis 2023 soll Cloud-Gaming nur für 2 % der Gesamtumsätze der Spieleindustrie stehen. Eine große Rolle werden nach Meinung der Marktforscher zudem weiterhin die Exklusivtitel spielen. Da konnte Sony in dieser Konsolengeneration ganz besonders mit Titeln wie „Horizon Zero Dawn“, „Spider-Man“ oder auch „God of War“ punkten.
MediaMarkt startet seine Sound-Tiefpreis-Woche und liefert Bestpreise für Soundbars in vier Ausstattungs-Kategorien. Zudem gibt es wechselnde Tagesangebote!
MediaMarkt.de holt wieder einmal den Preishammer aus dem Keller. In dieser Woche dreht sich alles um das Thema Sound & Audio. Das Angebot reicht von Bluetooth-Lautsprechern, Soundbars und MP3-Playern bis hin zu Schallplatten-Spielern, Radios, kompakten Soundanlagen und Musikinstrumenten. Wir haben uns einmal die Preise und Ausstattung der Soundbars angesehen und haben positives zu berichten.
Philips HTL 1510B/12
Philips HTL 1510B/12 Soundbar
Beginnen wir mit dem Budget-Angebot, dem Philips HTL 1510B für günstige 99 Euro. Wir haben zum Zeitpunkt als dieser Artikel entstanden ist keinen besseren Preis in den Vergleichsportalen gefunden. Für einen aufgerundeten Hunderter bekommt man einen 2.1 Kanal Soundbar mit externem Subwoofer mit einer Gesamtleistung von 70 Watt (2x15W Soundbar + 40W Subwoofer). Das Gerät kann lediglich via Bluetooth oder optisch-digitalen S/PDIF Eingang mit einer Audioquelle verbunden werden. Reicht auf jeden Fall aus um die integrierte Soundlösung des Fernsehers aufzuwerten. Eine Fernbedienung (inkl. Batterien) befindet sich im Lieferumfang.
LG SK4D
LG SK4D Soundbar
Das Step-Up-Modell hört auf die Bezeichnung SK4D und kommt von LG Electronics. Hierbei handelt es sich ebenfalls um einen Stereo-Soundbar mit externem Subwoofer, die Gesamtklangleistung steigt aber auf satte 300 Watt – und das zum Bestpreis von 129 Euro. Die Wiedergabe via Bluetooth und S/PDIF-Eingang ist gleich wie beim Philips-Modell, zusätzlich gibt es noch einen USB-Anschluss. Über einen integrierten Player lassen sich darüber MP3s und WMA-Audiodateien wiedergeben.
Sony HT-MT300
Sony HT-MT300
Die Sony HT-MT300 Soundbar überzeugt mit einem sehr kompakten und einfachen Design. Vor allem der Subwoofer ist auffällig „klein“ geraten. Die Gesamtleistung schrumpft auf 100 Watt, reicht aber aus um Filmen und Serien etwas mehr akustischen Rückhalt zu geben. Mit der S-Force Pro „Front Surround“-Technologie soll dem Nutzer trotz 2.1-Setup ein einnehmender Surround-Klang geboten werden. Bei den Anschlüssen finden wir eine optisch/digitalen-Eingang, einen analogen Audioeingang und einen USB-IN vor.
Sony HT-ZF9
Sony HT-ZF9 Soundbar
Wer sich so richtig etwas gönnen möchte, der holt sich den Sony HT-ZF9 Soundbar ins Haus. Hier spart man gegenüber der Konkurrenz gleich mal 70+ Euro und kann das Kit für 499 Euro erwerben. Dafür bekommt man einen 3-Wege-Lautsprecher und einen kabellosen Subwoofer, die zusammen ein 3.1 System bilden. Maximal 400 Watt Leistung schallt so durch den Raum. Zwei HDMI-Eingänge, ein HDMI-Ausgang (ARC), ein optisch-digitaler Ausgang, USB-A, Ethernet und ein analoger Eingang vollenden die Anschlüsse. Via HDMI lassen sich zudem 4K/60p Signale mit Dolby Vision weiterleiten. Dazu gesellt sich Google Chromecast, WLAN und Bluetooth. Der Soundbar kann Dolby Atmos und DTS:X Quellen verarbeiten und versucht diese mittels Vertical Surround Engine perfekt auf den Raum abzustimmen.
Fazit
Auch bei dieser Aktion hat MediaMarkt mehr geklotzt als gekleckert. Die Soundbar-Auswahl bietet etwas für jeden Geldbeutel und auch die zusätzlichen Sound-Angebote können sich sehen bzw. hören lassen. Wer sich für eines der Schnäppchen entschieden hat sollte aber schnell sein. Hier gilt: Nur solange der Vorrat reicht!
Apple hat die offizielle App für Steam Link von Valve mittlerweile für den Apple TV bzw. Apple TV 4K freigegeben. Angekündigt wurde die Anwendung schon vor rund einem Jahr und nun ist es dann endlich soweit. Über die kostenlose App lassen sich PC-Spiele an den Apple TV streamen und somit auf einfache Weise am TV zocken.
Dass es so lange gedauert hat, bis zur Veröffentlicht von Steam Link für Apple iOS und tvOS, liegt daran, dass Apple die Anwendung zunächst nicht freigeben wollte. Da gab es Probleme mit der Art der In-App-Käufe, von denen sich das Unternehmen aus Cupertino bekanntermaßen immer seinen Anteil sichern möchte.
Offenbar konnten sich Valve und Apple mittlerweile aber einigen. Denn mittlerweile steht Steam Link nun für sowohl Apple iOS (iPhone, iPad, iPod touch) als auch tvOS (Apple TV, Apple TV 4K) zur Verfügung. Folgerichtig lassen sich damit PC-Spiele aus eurer Sammlung bei der Plattform Steam im heimischen Netzwerk an die entsprechenden Geräte streamen.
Am Ende ist das eine praktische Sache für all diejenigen, die einen Gaming-PC besitzen, ihn aber zum Beispiel nicht mir ihrem 4K-TV verbinden können oder wollen. Über den Steam Controller oder andere kompatible Eingabegeräte ist es dann einfach möglich etwa am Apple TV 4K zu zocken – die Berechnungen führt weiter der PC aus und streamt das Gameplay als Video an Apples Multimedia-Kiste.
Gaming über mobile Datenverbindungen funktioniert unter Apple iOS noch nicht
Für Android wurde Steam Link bereits vor einer Weile veröffentlicht. Unter Googles Plattform hat das ganze dann auch einen Vorteil: Dort ist auch das Zocken über mobile Datenverbindungen möglich. Das unterstützt Apple iOS allerdings aktuell noch nicht. Hier funktioniert Steam Link also nur über Wi-Fi bzw. Ethernet.
Apple TV ab sofort mit offizieller App für Steam Link
Dabei unterstützt Valve Steam Link auch 4K mit bis zu 60 fps. Für diese Auflösung und Framerate ist aber wiederum eine kabelgebundene Verbindung notwendig. Via Wi-Fi liegt das Maximum bei einer 5-GHz-Verbindung bei 1080p mit 60 fps. Wer einen Apple TV bzw. Apple TV 4K besitzt, kann bei Interesse ja einfach Steam Link antesten. Die App ist über den offiziellen App Store verfügbar.
Sony hat die Verfügbarkeit und Preise der Master Series ZG9 8K Fernseher offiziell bestätigt. Die Modelle in 85 und 98 Zoll sind ab Juni 2019 für 15.999 Euro bzw. 79.999 Euro im Fachhandel erhältlich.
Wer in die „Zukunft der Unterhaltung“ eintauche möchte muss tief in die Tasche greifen – zumindest wenn man sich einen 8K-Fernseher von Sony ins Haus holen möchte. Die Geräte mit 16-mal höherer Auflösung als Full-HD, können ab Juni 2019 für 15.999 Euro (85 Zoll) und 79.999 Euro (98 Zoll) erworben werden. Man zahlt somit 188 Euro bzw. 816 Euro je Zoll 8K-Erlebnis. Zum Vergleich dazu kostet der 65 Zoll AG9 Master Series OLED gerade einmal 61 Euro je Zoll. Wer einen Sony ZG9 erwirbt, kann dafür gerne auf ein projektionsbasiertes Heimkino verzichten. Mit Diagonalen von bis zu 2.5 Metern kommt auf jeden Fall Kinofeeling auf.
ZG9 bietet XXL-Fernseherlebnis
Um die über 33 Millionen Pixel versorgen zu kommen, setzt Sony auf seinen bewährten X1 Ultimate 8K/HDR Prozessor. Dieser ermöglich die Darstellung von 8K-Inhalten mit erweitertem Dynamikumfang (HLG, HDR & Dolby Vision) mit bis zu 60 Vollbildern pro Sekunde. Die Bildqualität hängt bei dieser Bildschirmgröße nicht nur vom Display selbst, sondern vor allem vom Prozessor ab. Die Interpretation von SD, HD und Full-HD Quellen ist eine Herausforderung für sich. Dieser Challenge stellt sich die neue 8K X-Reality Pro Technologie, die auch lineare TV-Programme mit hohen Details auf dem 8K ZG9 darstellen soll.
Die Bautiefe des ZG9 ist aufgrund der Größe des Displays und des „Backlight Master Drive“ doch etwas üppiger ausgefallen.
Hoher Kontrast und „bester“ Schwarzwert
Das Display ist an der Gesamtqualität aber natürlich nicht ganz unbeteiligt. Mit einem Backlight Master Drive mit Full Array Local Dimming (kennen viele sicherlich noch vom ZD9) soll der 8K Fernseher unglaubliche Kontraste und fast perfekte Schwarzwerte erreichen. Die Hintergrundbeleuchtungstechnologie holt mit X-tended Dynamic Range Pro noch mehr aus dem Bild heraus. Eingesparte Energie in den dunklen Bildbereichen wird zur Steigerung der Helligkeit in den benötigten Bildregionen eingesetzt. Details und Highlights werden dadurch noch besser herausgearbeitet.
Acoustic Multi-Audio
Gehen wir davon aus, dass der ZG9 eine gute Bildqualität präsentiert. Doch wie sieht es mit dem Klang aus? Ein Display mit 85 bzw. 98 Zoll liefert den Ingenieuren eine große Herausforderung. Bei einem Projektionskino können die Lautsprecher direkt hinter der akustisch-transparenten Leinwand aufgestellt werden. Der Klang kommt somit „direkt aus dem Bild“. Bei einem LCD-LED-Display kommt der Klang meist unterhalb des Displays (Downfiring) oder von einer Soundbar (Front-Facing). Die Ergebnisse reichen von „naja“ bis „gut“. Hat man nun so ein Display jenseits der 80 Zoll vor sich und nimmt den Klang nur von unterhalb des Displays wahr, dann kann das das Seherlebnis negativ beeinflussen. Sony ist sich dieser Problematik bewusst und hat sich dieser mit der Acoustic Multi-Audio-Technologie angenommen.
Gut zu erkennen die Lautsprecherleisten unter- und oberhalb des Displays für den „Acoustic-Multi-Audio“-Klang
Vier schlanke Frontlautsprecher sind im Rahmen des Displays integriert – zwei unten und zwei oben. Im Zusammenspiel der Lautsprecher lassen sich die Toninhalte exakt zum Bildinhalt positionieren. Man möchte damit auch die Acoustic Surface Technologie der OLED-Displays imitieren. Natürlich passt sich die Darstellung entsprechend der Raumakustik an, um ein optimales Ergebnis abliefern zu können.
Android TV und Apple AirPlay 2
Als Betriebssystem kommt natürlich die aktuelle (aktuell stabil laufende) Android TV Version 8 (Oreo) zum Einsatz. Damit schafft es auch der Google Assistant auf den Sony ZG9 8K Fernseher. Durch das neue SoC (System on Chip) und die aktualisierte Nutzeroberfläche ist Menüführung noch einfacher und vor allem schneller. Der Wechsel zwischen Apps wie Youtube, Netflix und Amazon Prime Video ist binnen wenigen Sekunden abgeschlossen. Via Firmware-Update werden auch Features wie Apple AirPlay 2 und HomeKit integriert. Laut vorläufigen Informationen soll auch die Apple TV App auf die Sony Premium TVs aus 2019 integriert werden.
Zuletzt stellt sich bei uns noch die Frage, wie genau die 8K-Signale auf den ZG9 gelangen sollen. Laut unseren Informationen bekommt die ZG9 Serie ein Firmware-Update auf Version 2.1, bzw. eine Freischaltung. Damit lassen sich dann 4.320p Signale problemlos von externen Quellen wiedergeben. Leider gibt es für private Anwender weder Abspielgeräte noch nennenswerte Videos, die in 8K Auflösung bereitstehen.
ZG9 Preis und Termin
Nochmal zum Mitschreiben. Der ZG9 8K LCD-LED-TV mit 85 Zoll wir 15.999 Euro (UVP) kosten, während die 98 Zoll Version mit 79.999 Euro zu Buche schlägt. Ab Juni ist jedoch nur der 98-Zöller verfügbar. Die günstigere 85 Zoll Variante kommt erst im Juli 2019.
Ist ein 8K Fernseher für euch eine Option? Schreibt uns doch gerne einen Kommentar!
Microsoft und Sony gelten als scharfe Konkurrenten im Gaming-Segment: Xbox vs. PlayStation, dieser Battle bringt das Blut der Fanboys in Wallung. Allerdings ist es nicht ungewöhnlich, dass auch Rivalen mal zusammenarbeiten. Und genau so eine Partnerschaft haben die beiden Hersteller nun angekündigt.
Derlei Beispiele gibt es in der Technik-Welt viele: Jahrelang stritten sich etwa Apple und Samsung vor Gericht um diverse Patente. Dennoch lieferte Samsung in jenem Zeitraum weiterhin Bauteile für die Apple iPhone an Samsung. Microsoft und Sony mögen zwar Konkurrenten im Konsolenmarkt sein, tun sich jedoch nun hinter den Kulissen für Cloud-Gaming zusammen.
Da ist ja bekannt, dass die Redmonder mit Project xCloud große Pläne haben. Zudem soll eine der kommenden Next-Generation-Konsolen des Unternehmens auch den Fokus auf das Streaming von Spielen legen. Aber auch Sony wildert mit PlayStation Now bereits im Markt für Cloud-Gaming. Über die Kooperation wollen beide Hersteller laut eigenen Aussagen Innovationen für die Kunden vorantreiben und auch gemeinsam an KI-Lösungen tüfteln.
Als Basis der gemeinsamen Bestrebungen soll Microsoft Azure dienen. Azure soll dann auch für sowohl Microsoft als auch Sony die kommenden Plattformen im Bereich Game- und Video-Streaming befeuern. Die Kooperation der beiden Gaming-Riesen soll am Ende für die Kunden eine verbesserte Benutzererfahrung hervorbringen. Außerdem will man auch Entwicklern so mit verbesserten Lösungen entgegen kommen.
Kooperation von Microsoft und Sony soll andere Bereiche einschließen
Spannend: Microsoft und Sony erklären zudem, dass sie auch im Bereich der Schaltkreise eventuell zusammenarbeiten könnten. Vielleicht ist das aber keine schlechte Idee, sind sich schon die Xbox One und PlayStation 4 in technischer Hinsicht doch in vielerlei Punkten sehr ähnlich. Etwa nutzen beide fast identische CPUs von AMD. Zunächst spricht man aber spezifisch davon Microsofts KI-Techniken aus der Azure-Plattform zum Beispiel mit Sonys Kamerasensoren zu vernetzen. Offenbar zielt man da im ersten Schritt auch eher auf Geschäftskunden ab, wie die offizielle Mitteilung andeutet.
Natürlich folgt im Zuge der Ankündigung auch das übliche, gegenseitige Schulterklopfen der Unternehmen. Konkrete, weitere gemeinsame Ankündigungen zur Zusammenarbeit und den entsprechenden Projekten wollen die beiden Hersteller zu einem späteren Zeitpunkt noch verkünden. Da darf man gespannt sein.
Samsung verschiebt die Entwicklung seiner QD-OLED-Displays auf frühestens 2023. Die SDC sieht die Micro-LED als potentieller an und verlegt den Fokus auf die selbstleuchtenden LED-Pixel.
Ursprünglich hatten wir berichtet, dass Ende 2020 die ersten QD-OLED-Displays von der Samsung Display Company (SDC) in Masse gefertigt werden könnten. Nach einer großen Tagung im April 2019 steht nun fest, man wird die Entwicklung und Produktion nach hinten verschieben. Testproduktionen beginnen demnach frühestens Ende 2020, die Massenproduktion auf einer Gen 10 Fertigungsanlage wäre laut Plan für 2023 angedacht. Quantum Dot OLED Displays kombinieren die positiven Eigenschaften von OLED (perfekter Schwarzwert, unendlicher Kontrast, selbstleuchtende Pixel) mit der Quantum Dot Technologie (satte, realistische Farbdarstellung, erhöhte Helligkeit).
Der Aufbau der Quantum-Dot-OLED Display (QD-OLED)
Im ersten Schritt soll eine Gen 8 Fertigungsanlage für die QD-OLED Produktion vorbereitet werden. Das würde wiederum bedeuten, dass Samsung sich erst einmal auf kleinere Displaygrößen bis 55 Zoll konzentrieren muss, da sich in einer Gen 8 Produktionslinie keine 65 Zoll Modelle effizient herstellen lassen (Die Gen-Bezeichnungen stehen für die Größen der Substrate aus denen die Displays geschnitten werden.). In der Tagung wurden auch 77 Zoll Prototypen in Aussicht gestellt, was eigentlich gegen eine Gen 8 Produktion spricht, da diese nicht ohne hohen Verschnitt hergestellt werden könnten. Wir sind gespannt wann wir die Prototypen zu Gesicht bekommen werden.
Samsung QD-OLED gegen LG OLED
Für viele war die Technologie Samsungs Pendant zur OLED-Macht von LG Electronics. Vor allem im High-End-Segment musste koreanische Hersteller Federn lassen. Marktanteile wanderten vor allem zu OLED-Herstellern wie LG, Sony, Philips und Panasonic. Samsung ist sich dessen natürlich bewusst, hat mit Micro-LED womöglich schon das passende „Gegenmittel“ parat. Laut Berichten aus der Industrie hat die SDC erst kürzlich wichtige Patente einer koreanischen Universität erworben, die im Bereich Mini / Micro-LED geforscht hatte.
Samsung präsentiert einen 75 Zoll Micro LED TV im Rahmen seines First Look Events auf der CES 2019
Das Team um den Professor Do Yeongrak entwickelte Technologien, die die Lichtausbeute der Micro-LED-Pixel steigern, indem sie die Elektrodeneffizienz der Subpixel optimieren. Laut aktuellem Stand hat die SDC rund 1.2 Milliarden Euro in die Micro-LED-Technik investiert. Die Ausgaben müssen sich natürlich irgendwann amortisieren und am Ende hundertfache Umsätze der ursprünglichen Investitionssumme einbringen. Samsung würde sicherlich nicht so viel Geld in die Hand nehmen, wenn man daraus kein Kapital schlagen könnte. Der hohe Einsatz von finanziellen Mitteln birgt jedoch auch ein Risiko, wie es Samsung in der Vergangenheit noch nicht eingegangen ist.
Hat Micro-LED eine Chance?
Welche Technologie haltet ihr für potentieller und vor allem bezahlbar? Micro-LED oder QD-OLED? Oder denkt ihr LG kann vielleicht mit einer neuen Generation von OLED-Displays seinen Vorsprung weiter ausbauen?