Nicht nur der Fußball, auch der Rubel muss rollen. DAZN informierte seine Nutzer via Twitter, dass der Sport-Streaming-Dienst am Wochenende erstmals Werbung in seinem Programm zulassen wird.
Es war zu schön um wahr zu sein. DAZN ist ab diesem Wochenende nicht mehr werbefrei. Wie der Streaming-Dienst via Twitter mitteilte, arbeitet das Unternehmen ab sofort mit ausgewählten Werbepartnern zusammen. „Die Koops sind ein Weg, wie wir weiterhin in die besten Inhalte und innovative Technologien investieren können & EUCH auch in Zukunft den besten Sport zu einem günstigen Preis zu bieten.“. Die Erklärung ist natürlich mehr als vage und am Ende geht es wohl eher darum, Gewinn aus dem Modell zu schlagen. Ob mit der Werbung wirklich neue und bestehende Inhalte finanziert werden, darf bezweifelt werden. Womöglich sind die Werbeblöcke Voraussetzung um bestimmte Lizenzen günstiger oder überhaupt zu erhalten.
DAZN überträgt US-auch Sportarten, unter anderem den Super Bowl LIII Live (Patriots vs. Rams) Bildquelle: therams.com
Werbetests zum Wochenende
In einem ersten Feedback gab DAZN gegenüber dem Newsportal Horizont bekannt, dass es sich nicht um Unterbrecherwerbung im Live-Programm handelt. Das ist schon einmal eine gute Nachricht. Zum „Start“ soll es sich erst einmal um kurze Clips „hinter dem Content“ handeln. Damit geht DAZN ein wichtiger USP (Universal Selling Point), die Werbefreiheit, flöten. Auf der anderen Seite muss man DAZN zugestehen, dass das Programm in den letzten Monaten und Jahren sukzessive mit hochwertigen Inhalten angereichert und erweitert wurde. Für 9.99 Euro im Monat und monatlich kündbar, kann man sicherlich ein paar Sekunden Werbung verkraften.
Wir werden ab heute mit ausgewählten Werbepartnern zusammenarbeiten. Die Koops sind ein Weg, wie wir weiterhin in die besten Inhalte und innovative Technologien investieren können & EUCH auch in Zukunft den besten Sport zu einem günstigen Preis zu bieten.
Die Frage die wir uns stellen ist eher, wo führt das ganze hin. Sollten sich diese ersten Tests als „profitabel“ erweisen, dann wird DAZN den Bereich Werbung sicherlich weiter ausbauen. Ob es dann bei kleinen Werbeblöcken bleibt, wagen wir zu bezweifeln. Eine Einblendung von Werbung in den Live-Blöcken, wird aber sicherlich auf lange Zeit nicht erfolgen. Ein oder mehrere Spots bei jedem Wechsel des Streams, ähnlich wie es Sky mit seinem On-Demand-Angebot handhabt, ist da eher wahrscheinlich.
Einige Tage nach der CES 2019 in Las Vegas, stellt BenQ seinen neuen W2700 CinePrime 4K Heimkino-Projektor vor. BenQ rühmt sich damit, dass der W2700 als erster 4K-DLP-Projektor bis zu 94% des DCI-P3 Farbraums abdeckt.
Der W2700 ist der neuste Zugang in BenQs CinePrime-Lineup. Die CinePrime-Projektoren stellen einen perfekten Kompromiss aus den günstigen CineHome-Geräten und den High-End-Modellen der CinePro-Serie (X1200H, W11000 und X12000) dar. Beim W2700 handelt es sich auch um das erste CinePrime-Modell mit 4K UHD Auflösung. Der DLP-Projektor nutzt eine überarbeitete Version des DMD Chip von Texas Instruments, der mittels Pixel-Shifting eine Auflösung von 3.840 x 2.160 Bildpunkten erreicht. Die native Auflösung beträgt somit „nur“ 1.920 x 1.080 (Full-HD). Ein Verbesserung der Detaildarstellung ist dennoch zu beobachten, vor allem, da der Projektor 4K/60p Videosignale nativ verarbeitet. Für eine präzise Detaildarstellung ohne Bildartefakte sorgt ein Objektiv aus 10 Präzisionslinsen, untergebracht in 8 Gruppen. (Hier geht es direkt zum Preisvergleich)
Helligkeit & Bildkorrektur
Der DLP-Projektor greift für die Farbdarstellung auf ein RGB-Farbrad zurück
Der W2700 ermöglicht dem Anwender eine maximale Bilddiagonale von 120 Zoll aus einer Entfernung von 3-4 Meter. Mit dem 1.3-fach Zoom und der vertikalen Linsenverschiebung um 10% kann das Bild perfekt auf die heimische Leinwand eingestellt werden. Auch eine Trapezkorrektur (Keystone-Korrektur) steht zur optimalen Ausrichtung des Bildes bereit.
Der BenQ stützt sich nicht nur auf seine Auflösung, sondern kann auch in anderen Bereichen des Ultra HD Standards punkten! Als Lichtquelle dient eine 245 Watt Lampe die eine Laufzeit von bis zu 4.000 Stunden (15.000 SmartEco-Modus) erreichen soll. Die Helligkeit wird mit 2.000 ANSI Lumen angegeben, bewegt sich also im tageslichttauglichen Bereich. Das Kontrastverhältnis wird mit 30.000:1 angegeben, jedoch als Full-On/Full-Off (FOFO) Wert. Dieser ist leider nicht sehr aussagekräftig, was den nativen Kontrast anbelangt. Dank einer aktiven Blende, die die Lichtleistung beeinflussen kann, sollte der W2700 einen guten Schwarzwert und Kontrast abliefern.
BenQ W2700 unterstützt DCI-P3 Farbraum
Bis zu 94% des DCI-P3 Farbraums kann vom BenQ W2700 dargestellt werden
Stolz ist BenQ vor allem auf die Farbdarstellung des W2700. Als Basis dienen die hochwertigen Glaslinsen mit niedriger Dispersion (Zerstreuung), die Farben und Details „punktgenau“ auf die Leinwand projizieren. Die CinematicColor-Technologie soll eine „echte Konkurrenz für Kinos“ liefern. Der durch die Filmindustrie spezifizierte DCI-P3 Farbraum wird vom W2700 zu 94% unterstützt. So bewegt sich der Projektor nah an der Farbdarstellung, die der Vorstellung der Regisseure entspricht. Diese Farbpräzision erreicht man aber nicht nach einer langwierigen Kalibrierung, sondern bereits „Out-of-the-Box“. Mit einer speziellen Software werden die BenQ W2700 Geräte vor der Auslieferung geprüft und eingestellt. Dabei werden D65-Farbtemperatur, der Gammawert, der Schwarzpegel und Weißpegel, Neutralgrau, der RGBCMY-Farbton sowie Farbton, Sättigung, Helligkeit und Ausgabe von verschiedenen Schnittstellen auf Basis von ITU-R DCI-P3/Rec. 709 genau eingestellt. Dem Projektor soll sogar ein Kalibrierungs-Protokoll beiliegen, dass eine präzise Farbdarstellung von Delta E ≤ 3 beweist. Wer selbst das Maximum aus dem W2700 holen möchte, der kann die Bilddarstellung dank ISF-Kalibrierungsmodus optimal auf Tag und Nacht optimieren.
„HDR PRO“ und 3D
Dank HDR PRO (HDR10 & HLG) erlaubt der BenQ W2700 eine detailreiche, natürliche Bilddarstellung
Der letzte und womöglich wichtigste Feature des BenQ W2700 nennt sich HDR PRO. Dahinter verbirgt sich ganz einfach die Verarbeitung und Darstellung von HDR10 und HLG (Hybrid-Log Gamma) Videosignalen. Inhalte mit erweitertem Dynamikumfang können so noch kontrastreicher und detaillierter dargestellt werden. Man muss aber immer wieder daran erinnern, dass die HDR-Standards auf Displays, also vor allem 4K Fernseher ausgelegt sind. Ein HDR-Standard, der allein für Projektoren angewendet werden kann, gibt es bislang nicht. Zuletzt sollte noch die Wiedergabe von 3D-Filmen erwähnt sein. Kompatible 3D-Brillen (aktiv) können optional erworben werden.
Audio & Anschlüsse
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Frontabbildung mit dem Objektiv, dem Rad zur Höhenverstellung und dem IR-Empfänger
Der BenQ W2700 soll die Lücke zwischen den teuren High-End-Geräten und dem Mittelklasse-Segment schließen
Der BenQ W2700 soll die Lücke zwischen den teuren High-End-Geräten und dem Mittelklasse-Segment schließen
Die Anschlüsse befinden sich allesamt auf der Rückseite des W2700
Auf der Oberseite findet man die Menüelemente sowie den Zugang zum manuellen Fokus/Lens-Shift
Zuletzt werfen wir noch einen Blick auf die Audio-Ausstattung und die Anschlüsse. Der Klang der integrierten 2×5 Watt Lautsprecher, soll dank „Cinema Master Audio+ 2“ einen „exzellenten, stereophonen Klang“ erzeugen. Wir meinen jedoch, wer sich so einen Projektor im gehobenen Preissegment anschafft, der sollte mindestens ein annehmbares Stereo-Setup oder eine Soundbar für die Audiowiedergabe parat haben. Am besten natürlich eine Surround- oder 3D-Soundanlage. Bei den Anschlüssen gibt es eigentlich wenig zu meckern. Zwei HDMI 2.0 (HDCP 2.2) Anschlüsse unterstützen 4K/HDR-Signale mit vollen 18 Gbps, während ein USB-Typ-A Anschluss die Wiedergabe von Filmen, Bildern und Musik über den integrierten Mediaplayer ermöglicht. Ein Mini-USB-Anschluss wird für die Firmware-Updates bereitgestellt. Zusätzlich haben wir noch einen Audioausgang (3.5 mm Klinkenstecker) und zwei IR-Empfänger an der Front und Oberseite für die Fernbedienung.
Preisvergleich BenQ W2700:
Preis & Termin
Der BenQ W2700 CinePrime 4K/HDR-Projektor, soll ab Mitte Februar 2019 in den Handel kommen. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 1.890 Euro!
Das Fernsehen, speziell das Pay-TV, muss aufpassen nicht ins Hintertreffen zu geraten. So wächst die Konkurrenz durch Streaming-Anbieter. Sowohl technisch als auch inhaltlich müssen TV-Sender dabei im Grunde immer mehr auffahren, um die Zuschauer bei der Stange zu halten. Das eröffnet die Frage: Wann wird Sky endlich an seinen Sky Q Receivern HDR10 unterstützen?
Jene Frage gewinnt an Brisanz, wenn man bedenkt, dass Sky-Abonnenten mittlerweile auch zusätzlich Netflix dazu buchen und über eine Abrechnung bezahlen können. Netflix bietet wiederum Content mit HDR10 und teilweise auch Dolby Vision – beide funktioniert aktuell nicht über den Sky Q Receiver. Abhilfe seitens des Pay-TV-Anbieters täte also dringend not. Einen klaren Zeitplan für kommende Updates, die HDR-Unterstützung nachliefern könnten, gibt es aktuell aber nicht.
Immerhin ist es möglich die HDR-Variante HLG (Hybrid Log-Gamma) über den Sky Q Receiver zu verwenden. Jene kommt für TV-Sendungen zum Einsatz – nicht aber bei Streaming-Anbietern und beispielsweise auch nicht bei Ultra HD Blu-rays. Wir beschreiben kurz, wie es möglich ist, HLG am Sky Q Receiver zu verwenden. Denn dafür ist das Setzen einiger Einstellungen notwendig.
Wie aktiviere ich „HDR“ auf dem Sky Q Receiver?
Eine offizielle Unterstützung von HDR10 steht bislang noch für die Sky Q Receiver aus – zum Ärger vieler Sky-Abonnenten. Wer immerhin TV-Programme mit HLG-HDR im Videostream wiedergeben möchte, der muss darauf achten folgende Einstellungen zu aktivieren. So drücken wir die Home-Taste auf der Sky Fernbedienung. Anschließend scrollen wir durch das Menü nach unten zu Einstellungen. Von dort aus hangeln wir uns weiter zu „Einrichten“ und danach zu „Bild und Ton„. Das war im Grunde schon die halbe Miete.
HLG-HDR funktioniert an den Sky Q Receivern
Dort können wir nun in den Optionen sowohl die Auflösung als auch die Farbtiefe einstellen. Hier sollte jetzt 2160p mit 10-bit ausgewählt werden. Zudem sollte der HDMI-Eingang des Fernsehers auch für „Deep Color“ freigeschalten sein. Hier ist zu beachten: Es gibt auch TVs mit älteren HDMI-Eingängen, die kein HDR unterstützen, da sie nicht die vollen 18 Gbps Bandbreite ermöglichen. Weitere Infos hierzu findet ihr aber in den Bedienungsanleitungen der Hersteller. In der Regel sollte dies bei neueren 4K-TVs aber kein Problem darstellen.
Et voila, mit den gesetzten Einstellungen lässt sich bereits HLG HDR über die Sky Q Receiver verwenden. Das klingt einfach – und das ist es auch. Dennoch haben wir des Öfteren Anfragen von Lesern erhalten, welche versehentlich die falschen Einstellungen setzten und deswegen auf HLG verzichten mussten. Eventuell hilft dieser kleine Hinweis also ja einigen unter euch weiter.
„James Bond 007: Casino Royale“ ist ab sofort in 4K UHD Qualität auf iTunes verfügbar. Der Film gilt als Blu-ray-Referenz und kann jetzt als digitale 4K-Version für 11.99 Euro gekauft werden.
Die Blu-ray zu „James Bond 007: Casino Royale“ wird gerne mal aus dem Regal der Filmsammlung genommen. Nicht nur um sich die beeindruckende visuelle Präsentation inkl. spannender Story einzuverleiben, sondern oft auch um einen neuen Fernseher, Projektor oder Monitor auszutesten. Das Mastering ist sehr gut gelungen und der Film strotzt geradezu vor Details. Es gibt unzählige Passagen um Kontrast, Farbdarstellung oder Hauttöne zu testen. Das macht die jüngste digitale 4K-Veröffentlichung über den iTunes Store ja gerade so spannend. Leider bietet der Film, wie auch alle bisher veröffentlichten James Bond-Klassiker, keinen erweiterten Dynamikumfang (HDR). Die Audio-Ausstattung lässt ebenfalls zu wünschen übrig. „Casino Royale“ kommt leider nicht über einen Dolby Digital 5.1 Soundmix hinaus.
Alle James Bond Filme in 4K
Wer sich den Film in 4K kaufen möchte muss 11.99 Euro auf den digitalen Ladentisch legen. Leider gibt es keine Möglichkeit den Titel zu leihen. Wer nicht auf die „neueren“ James Bond steht, dem freut es vielleicht zu hören, dass iTunes mittlerweile alle jemals erschienenen James Bond-Filme in 4K Qualität anbietet, auch die ersten „James Bond 007 jagt Dr. No“, „James Bond 007 – Liebesgrüße aus Moskau“ oder „James Bond 007 – Goldfinger“. Eine komplette Auflistung aller Bond-Filme findest du in diesem Beitrag.
Saturn.de startet kurzerhand eine „3-für-50€“-Aktion auf 4K UHD Blu-rays. Man kann sich aus 200 Titeln drei Filme aussuchen und zahlt pro Film gerade einmal 16.66 Euro!
Das lineare Fernsehen gerät in Deutschland in die Krise: 2018 schauten Menschen unter 50 Jahren hierzulande so wenig TV wie seit Jahrzehnten nicht. Speziell Jugendliche schalten mittlerweile lieber ab als an. Hier zeigt sich offenbar auch die Abwanderung hin zu den benutzerfreundlicheren Streaming-Angeboten.
Lediglich bei den Nutzern über 50 Jahren ist die TV-Nutzung weitgehend identisch zu den Vorjahren geblieben. Im Durchschnitt schauten die Deutschen 2018 täglich 217 Minuten fern. Das sind zwar nur vier Minuten weniger als im Rekordjahr 2017, doch die Zusammensetzung über die Generationen sollte TV-Macher alarmieren. Denn bei den 14- 49-jährigen sank der Wert auf 153 Minuten am Tag. Das entspricht dem niedrigsten Wert seit über 20 Jahren.
Seit 2011 ging der TV-Konsum in der genannten Altersgruppe von Jahr zu Jahr weiter runter. Für Stabilisierung sorgen also nur die über 50-jährigen mit 315 Minuten pro Tag. Bei den 14- bis 29-jährigen hingegen schwindet das Interesse am linearen Fernsehen zusehends. Hier erreichte man 2018 den niedrigsten Wert seit Messung der Sehbeteiligungsdaten: 94 Minuten pro Tag. 2010 waren es beispielsweise in dieser Altersgruppe noch 142 Minuten pro Tag.
Die Gründe für die Schwierigkeiten sind deutlich: Die Medienlandschaft wird immer vielfältiger. Gerade jüngere Anwender wünschen sich zeitliche und räumliche Unabhängigkeit. Sie fühlen sich daher von nicht-linearen Streaming-Angeboten über etwa Amazon Prime Video und Netflix angesprochen. Dazu kommen auch kostenlose Angebote wie YouTube, welche ebenfalls Nutzungszeit beanspruchen, die dann vom TV abgezwackt wird. Laut Erhebungen des ProSiebenSat.1-Vermarkters SevenOne Media schauen die 14 – 29-jährigen täglich bereits ca. 55 Minuten Online-Videos.
Das lineare Fernsehen macht immer mehr dem Streaming Platz
Es scheint absehbar, dass gerade bei der jüngeren Zielgruppe langfristig das Streaming das Fernsehen als wichtigste Anlaufstelle für Videoinhalte ablösen dürfte. Diese Entwicklung ist logisch. Denn für den Zuschauer ist es am Ende einerlei, ob er seine Lieblingsserie im linearen Fernsehen oder über einen Streaming-Anbieter konsumiert. Entscheidend ist die Benutzerfreundlichkeit. Und da sind die Streaming-Anbieter aufgrund der ausgereiften Apps und der räumlichen und zeitlichen Flexibilität aktuell überlegen.
TV Now ist das neue Streaming-Angebot der Mediengruppe RTL
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk dürfte sich um die Zahlen wenig kümmern, denn das Programm der Sender richtet sich wenig nach den Bedürfnissen jüngerer Zielgruppen und die Finanzierung ist so oder so gesichert. Für die Privatsender verheißen die Ergebnisse eine bitterere Pille, weil das Fernsehen damit als Werbeplattform unattraktiver wird. Speziell jüngere Zuschauer sind für Werbetreibende die attraktivste Zielgruppe, so dass die sinkende Sehbeteiligung eine schlechte Nachricht für die Free-TV-Sender darstellt. Kein Wunder also, dass etwa auch RTL und Co. immer stärker mit Mediatheken, Apps und Web-Angeboten locken wollen.
Sky passt laufend allerlei Dinge an. Im November etwa strich man viele SD-Sender und ersetzte sie stattdessen durch die HD-Pendants. Jetzt kommt es zu einer umstritteneren Anpassung, denn Sky Deutschland verändert die Bedingungen für die bei Sky Go und Sky Q parallel nutzbaren Geräte.
Wie bereits erwähnt, optimiert Sky natürlich laufend sein Angebot: Sei es die App für das Smart Ticket, Strategiewechsel bei den Inhalten oder aber die Einführung neuer Angebots- und Preisstrukturen für Sky Q. Nun hat man sich gedacht, dass man die Verwaltung der gleichzeitig nutzbaren Geräte für Streams mal anpasst. Die neuen Bedingungen gelten bereits seit dem 15. Januar 2019, dürften aber dem ein oder anderen noch nicht aufgefallen sein.
Ein deutlicher Nachteil: Die Apple TV bzw. Apple TV 4K vermerkt Sky Q nun als eigenständige Geräte in seiner Geräteverwaltung. Zuvor war dies nicht der Fall. Geändert hat sich auch: Wer Kunde bei Sky ist, kann das Programm nun auf einem Sky Q Receiver, einem Receiver mit Zweitkarte und drei zusätzlichen Geräten via App parallel nutzen. Vier Geräte sind für die App registrierbar, aber eben nur drei gleichzeitig verwendbar. Einmal im Monat lassen sich Geräte aus der Liste entfernen und so entsprechend auch neue hinzufügen.
Zuvor sah es etwas anders aus: Es ließen sich zwar vier Geräte in die Liste hieven, aber nur jeweils zwei für Streams über Sky Q oder über Sky Go parallel verwenden. Jetzt könnt ihr über drei Geräte Sky Go nutzen, statt wie bisher nur über zwei. Oder eben ihr nutzt an drei Geräten Sky Q, statt wie bisher nur über zwei. Kombinationen sind freilich auch möglich. Das bedeutet ihr könnt etwa auch an zwei Geräten die App für Sky Go verwenden und an einem Sky Q, so als Beispiel. Hier ist also sogar ein Vorteil für einige Nutzer erkennbar.
Sky eröffnet ein Für und Wider für seine Kunden
Doch wo Licht ist, ist bekanntermaßen auch Schatten: Die Möglichkeit über den Browser Sky-Content zu konsumieren fällt in diesen Szenarien nämlich komplett weg. Die Nutzung der App ist zur Pflicht geworden. Außerdem rechnet an nun eben den Apple TV / Apple TV 4K in der Geräteliste ein. Dafür sind eben potentiell in einigen Szenarien mehr Streams bzw. Geräte parallel abrufbar.
Je nach Nutzungsgewohnheiten dürfte sich also unterscheiden, ob man die Anpassungen durch Sky als Vor- oder Nachteil einstuft. Aktuell erntet der Pay-TV-Anbieter häufig für seine Veränderungen Kritik. Auch die neue Maßnahme dürfte sicher von Abonnenten kontrovers aufgenommen werden.
18 Filmtitel für je nur 3.99 Euro auf Amazon Prime Video. Das gibt es nur in den Prime Deals! Günstiger kann man seine digitale Videosammlung nicht aufwerten!
Bis zum 21. Januar 2019 kann man sich 18 Top-bewertete (lt. IMDb.com) Titel für nur 3.99 Euro je Film sichern. In der Auswahl finden sich Blockbuster der letzten Jahre wieder, darunter „Logan“, „Hacksaw Ridge“ oder „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“. Es sind aber auch Klassiker darunter, wie „Braveheart“, „Alien“ (der wohl auch auf 4K Blu-ray erscheint“ und „Die 12 Geschworenen“. Anbei findest du alle Filme und einen direkten Link zur Aktion:
Bisher hat Philips bzw. der Inhaber der Markenrechte in Europa, TP Vision, Android TV für seine High-End-Fernseher und auch viele Mittelklasse-Modelle verwendet. Offenbar plant man aber einen Kurswechsel. Denn nun gibt es Meldungen, laut denen Philips einen hochwertigen OLED-TV ohne das Betriebssystem Android TV plane.
Philips will dabei wohl nun für seine hochwertige OLED-Serie auf das hauseigene System Saphi setzen. Saphi steht als Abkürzung für Speed, Agility, Performance, Heritage und Integration. Bisher hatte Philips das auf Linux basierende Saphi vorwiegend für das Einstiegssegment und die untere Mittelklasse verwendet. Offenbar soll sich das aber eben nun 2019 ändern. Denn Saphi wird wohl auch für die kommenden OLED-TVs des Unternehmens zum Einsatz kommen.
Die neuen OLED-Modelle von Philips sollen als 7000er-Reihe ihren Einstand geben. Diagonalen von 55 und 65 Zoll sind geplant. Klar, dass es sich hier erneut um 4K-TVs mit HDR10 und wohl auch HDR10+ handeln wird. Ob man den Verzicht auf Android TV nun begrüßt oder ablehnt, mag Geschmackssache sein. Android TV ist auf Fernsehern eine zwiespältige Angelegenheit und hat etwa auf früheren Modellen von Sony für viele Bugs und Performance-Schwierigkeiten gesorgt. Allerdings gibt es für das System relativ viele Apps und regelmäßige Updates. Entsprechend kann man von einem Für und Wider sprechen.
Das vielleicht bekannteste Gerät mit Android TV ist aber nicht ein Fernseher, sondern die Nvidia Shield Android TV – hier unser Test. Für Fernseher gibt es aber viele Alternativen. Beispielsweise setzt LG auf webOS und Samsung auf Tizen. Philips möchte eben offenbar Saphi weiter vorantreiben und sich damit unabhängiger von Googles Plattform machen. Vielleicht kann man so auch Kosten einsparen. Auch für Saphi gibt es dabei die wichtigsten Apps, wie etwa Amazon Prime Video, Netflix und YouTube.
Philips gibt bald offizielle Informationen zu seinen OLED-Modelle bekannt
Aktuell handelt es sich bei allen Angaben rund um die kommenden OLED-TVs von Philips und den Verzicht auf Android TV aber noch um Gerüchte. Schon nächste Woche veranstaltet Philips aber ein Preview-Event, an dem auch unsere Redaktion teilnehmen wird. Dann sollten wir alle Informationen zu den kommenden Fernsehern erhalten. Was wir dann erfahren, werden wir natürlich auch hier an euch weitergeben. Bisherige OLED-Modelle des Unternehmens schnitten in Blindtests hervorragend ab.
Darauf könnte man nun mit Verbesserungen aufbauen: Beispielsweise sollten die OLED-TVs mit Saphi endlich HDR-Unterstützung für Amazon Prime Video erhalten. Bisher war dies an anderen TVs von Philips nicht der Fall, weil Amazon mit fehlender Leuchtstärke argumentierte. Bei den neuen OLED-Panels sollte das aber nicht mehr ziehen.
Über 200 Filme & Serien sind 2018 auf 4K Blu-ray veröffentlicht worden. Über 60 Filme haben wir für euch getestet! Wir präsentieren euch unsere Top 20 aus 2018.
Welche Filme haben sich 2018 auf 4K Blu-ray wirklich gelohnt und welche Titel kann man getrost ignorieren? Wir, zum größten Teil Timo von blu-ray-rezensionen.net, hat sich alle potentiellen 4K Blu-rays vorgenommen und bewertet. Damit ihr keine Highlights verpasst, haben wir euch drei Top-Listen erstellt. Wir haben bewusst zwischen Erstveröffentlichungen und Remaster unterschieden und zwei separate Listen erstellt. Zudem wollen wir euch in einer „Flop 10“ ein paar Titel präsentieren, die nicht unbedingt in jede Filmsammlung müssen. In unsere Bewertung fließen nicht nur Bild- & Audioqualität, sondern auch eine inhaltliche Bewertung ein. Es ist also gut möglich, dass ein Film mit guter Bildpräsentation schlechter bewertet wird, als ein Genre-ähnlicher Titel mit schlechterem Bild, da die Story einfach mehrere „Macken“ hat. Doch nun zu unseren Top 10 – Flop 10 Listen!
Top 10: Erstveröffentlichungen 4K Blu-rays
Die zehn besten Erstveröffentlichungen aus 2018 bilden eine schöne bunte Mischung. Auffällig ist natürlich, dass die Marvel-Filme von Disney sich sehr gut in den Top 10 präsentieren. Gleich vier Titel aus dem Comic-Universum haben es in unsere Bestenliste geschafft. Es gibt aber auch Überraschungen, wie z.B. „Unser blauer Planet II“ oder „Feinde – Hostiles“, die man vielleicht gar nicht so auf dem Radar hatte.
Die Filmstudios haben 2018 so richtig Lust auf Remaster bekommen – zumindest was die neue 4K UHD Blu-ray angeht. Vorreiter ist hier sicherlich Warner Home, die sich ausgiebig aus ihrer „Schatzkiste“ bedient haben. Aber auch Universal und Fox haben einige Titel ausgegraben und überarbeitet. Vor allem die 4K Remaster der Christopher Nolan Filme waren 2018 hoch im Kurs. Und wer könnte das 4K Steelbook von „Gladiator“ vergessen?
Nachfolgende Filme wurden von uns nicht so gut bewertet. Dabei muss man für den ein oder anderen Titel doch noch eine Lanze brechen. Nur weil unsere Bewertung nicht so hoch ausgefallen ist, heißt es nicht, dass sich die Anschaffung nicht lohnen würde. Klassiker wie „Stirb langsam“ oder „Rambo – First Blood“ verlieren nichts von ihrem Charme, jedoch muss man aufgrund der audiovisuellen Präsentation doch ein paar Minuspunkte vergeben. Vor allem bei der Restaurierung von analogen Filmmaterial, sind die Möglichkeiten doch irgendwann ausgeschöpft.
Wir sind uns bewusst, dass bei Filmrezensionen immer das subjektive Empfinden dest Testers in die Bewertung einfließt. Und da jeder einen anderen Geschmack hat, würden die Top 10 / Flop 10 bei jedem etwas anders aussehen. Was waren denn eure Top 10 / Flop 10 (oder auch nur Top 5) im letzten Jahr? Ihr könnt uns gerne einen Kommentar unterhalb dieses Beitrage dalassen!
Alle Neuheiten und Neuzugänge auf 4K Blu-ray findest du in unserer Komplettliste. Auf PC/Notebook oder Tablet, lassen sich zudem viele interessante Zusatzinfos aufrufen.