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Philips 4K Fernseher Neuheiten 2019 mit Dolby Vision & Android 9

Philips hat seine 4K Fernseher Neuheiten 2019 offiziell vorgestellt. Die neuen LCD & OLED Fernseher mit Ambilight bringen neue Features wie Dolby Vision, Dolby Atmos, Android 9 und die dritte Generation der P5 Perfect Picture Engine mit sich!

Philips (TP Vision) drückt aufs Gas und präsentiert uns auf dem TV-Lineup-Event in Amsterdam die Top-Modelle für 2019. Wer auf ein langweilige Upgrade des Vorjahresmodelle getippt hat, der wird positiv überrascht werden. Zwei neue OLED TV-Modellreihen, ausgestattet mit der dritten Generation der P5 Perfect Picture Engine werden von sechs LCD-Serien mit unterschiedlichsten Ausstattungsmerkmalen flankiert. Zu einen der wichtigsten Neuerungen zählt die Integration von Dolby Vision HDR und Dolby Atmos. Die fortschrittlichen Video- und Audio-Standards sollen in knapp 90 Prozent der diesjährigen TV-Range untergebracht sein. Zudem stattet Philips seine Neuheiten mit dem aktuellen Betriebssystem Android TV 9 (Pie) aus. Und wäre das noch nicht genug, gibt es noch optimierte Sound-Lösungen von Bowers & Wilkins sowie Alexa Sprachsteuerung obendrauf. Und wer könnte das Alleinstellungsmerkmal von Philips vergessen:“Ambilight“. Anbei findet ihr alle wichtigen Informationen zu den neuen TV-Geräten:

Philips OLED804 / OLED854 mit P5-Prozessor (Gen 3)

Wie auch in den letzten Jahren, setzt Philips bei seinen Flaggschiff-Geräten auf ein OLED-Display. Die neuen Modelle sind jeweils in 55 und 65 Zoll erhältlich und sollen im Herbst 2019 in den Handel kommen. Die OLED804 und OLED854 UHD-Fernseher sind auch die einzigen Modelle, die auf die verbesserte Rechenpower des P5-Prozessors der 3. Generation zugreifen können. Was ebenfalls unsere Aufmerksamkeit erweckt hat, war eine Angabe zur maximalen Bildhelligkeit von 1.000 nits. Hat es TP Vision wirklich geschafft, die bisherige Grenze von 800 nits (für OLEDs) zu knacken? Weitere technische Spezifikationen:

  • Ultra Slim 4K OLED UHD-TV
  • 1.000 Nits Peak Light Output
  • Neuer leistungsstärkerer 3. Generation P5-Prozessor
  • Verbessertes Perfect Natural Reality
  • Neues Ultra-resolution Pro
  • Dolby Vision und Dolby Atmos
  • HDR10+ und HLG-Kompatibilität
  • 3-seitiges Ambilight
  • 50 Watt – Philips 2.1 Sound-System
  • Android TV „Pie“ mit Google Assistant built-in & „Works with Alexa“
  • Minimalistisches europäisches Premium-Design
  • OLED804 – Chromrahmen und ultra-schlanke Metallfüße
  • OLED854 – Chromrahmen und schwenkbarer T-förmiger Fuß aus dunklem Chrom

Philips 9104 mit NanoCell-Display

Bereits angekündigt, aber immer noch neu, der Philips 9104 LCD-TV mit NanoCell Display
Bereits angekündigt, aber immer noch neu, der Philips 9104 LCD-TV mit NanoCell Display

Nicht neu, aber der Vollständigkeit halber muss auch der Philips 9104 erwähnt werden. Der 4K Fernseher wurde bereits auf der IFA 2018 vorgestellt, soll jedoch erst im 2. Quartal 2019 erscheinen. Die Zusammenarbeit mit Georg Jensen setzt vor allem auf eine simple, jedoch ansprechende Ästhetik. Das 55-Zoll Modell unterstützt z.B. leider kein Dolby Vision, dafür aber HDR10+, dass bereits bei 2018-Modellen zum Einsatz gekommen ist. Weitere Features:

  • Schlanker schwarzer Rahmen mit einem unteren hochglanzpolierten Metallstreifen und hochglanzpolierten schlanken Füßen im zeitlosen, ästhetischen Design von Georg Jensen
  • WCG NanoCell UHD-Technologie
  • P5 Perfect Picture Engine
  • Micro Dimming Pro
  • Perfect Natural Motion
  • Ultra-Resolution Pro
  • HDR Premium
  • HDR10+ und HLG-Kompatibilität
  • 3-seitiges Ambilight
  • 2.1 Sound-System mit 25 Watt
  • Android TV mit Google Assistant und „Works with Alexa“

Philips 8804 LCD-TV mit Dolby Vision & Soundbar

Das vorläufige High-End-Modell in Philips LCD-Range hört auf die Bezeichnung 8804. Die 4K Fernseher der 8804-Serie sind in 50, 55 und 65 Zoll erhältlich und definieren sich vor allem durch zwei Features. Zum einen unterstützen die 8804 LCD-TVs Dolby Vision und Dolby Atmos und sind mit einem kraftvollen 50 Watt 2.1 Soundystem von Bowers & Wilkins ausgestattet. Der „Soundbar“ dürfte einigen bereits aus der OLED+ 903 Serie aus 2018 bekannt sein. Die ersten Geräte der 8804 Serie werden im 2. Quartal 2019 ausgeliefert. Weitere Highlight-Features:

  • Ultra Slim 4K LED/LCD-TV mit Wide Color Gamut
  • Sound by Bowers & Wilkins
  • Minimalistisches europäisches Premium-Design
  • Extrem schlanker zweifarbiger Metallrahmen mit zwei nach vorne gerichteten, in die vordere untere Blende integrierten Lautsprechern. Oberfläche aus hochwertigem Kvadrat Lautsprechergewebe.
  • 3-seitiges Ambilight
  • P5 Perfect Picture Engine
  • Dolby Vision und Dolby Atmos
  • Micro Dimming Pro
  • HDR10+ und HLG-Kompatibilität
  • Bowers & Wilkins 2.1 Sound-System mit 50 Watt (entsprechend OLED+ 903), DTS HD
  • Android TV Pie (9) mit Google Assistant built-in und „Works with Alexa“
  • Voraussichtlich verfügbar gegen Ende des 2. Quartals 2019

Philips 7504 LCD-TV in 50 & 55 Zoll

Bereits bei der Philips 7504 LCD-TV Serie angekommen, bewegen wir uns im mittleren Preissegment von TP-Vision. Die Ausstattung bewegt sich aber immer noch auf dem Niveau der Top-Modelle. Der Android TV ist mit einer integrierten Soundbase ausgestattet, unterstützt 4K Inhalte mit HDR10, HLG, HDR10+ und Dolby Vision und hat die 2. Generation der P5 Perfect Picture Engine „im Herzen“. Es ist schön zu sehen, dass die Highlight-Features, auch in die mittleren TV-Ranges angeboten werden:

  • Slim-line 4K UHD DLED-TV mit schlankem silbernen Rahmen
  • 3-seitiges Ambilight
  • P5 Perfect Picture Engine
  • Dolby Vision und Dolby Atmos
  • Micro Dimming Pro
  • HDR 10+ und HLG-Kompatibilität
  • Philips 2.1 Sound-System mit nach vorne gerichteter Soundbase, 25 Watt-Leistung, DTS HD
  • Android TV Pie (9) mit Google Assistant built-in und „Works with Alexa“
  • Abnehmerbarer zentraler Standfuß (silberfahren) mit integrierter Soundbase mit Premium Kvadrat Lautsprechergewebe

Philips 7304 LCD-TV Performance Serie (THE ONE)

Die Philips 7304 Serie hat die gleichen Hauptmerkmale wie die 7504 Modelle, jedoch mit einem etwas anderem Design und Sound-Ausstattung. Philips bietet dem Käufer somit noch mehr Auswahl im mittleren Preissegment. Da die 7304 Modelle mit einer etwas schwächeren Sound-Ausstattung ausgeliefert werden („nur“ 20 Watt und kein Subwoofer) sind diese Geräte die erste Wahl, wenn bereits eine externe Sound-Anlage vorhanden ist. Der TV lässt sich mit dem Standfuß schwenken, was vor allem für unterschiedliche Sitzpositionen von Vorteil ist. Philips vertreibt dieses Modell unter der Prämisse, dem Käufer ein sehr gutes Allgemeinpaket bieten zu wollen und setzt dafür nicht auf komplizierte Begrifflichkeiten oder Modellnummern, sondern auf einen prägnanten Namen: „The One“. Der eine TV, der auch von einem Freund hätte empfohlen werden können und bei dem man sich sicher sein kann, für sein Gelt einen entsprechenden Gegenwert mit allen wichtigen Standards zu erhalten.

  • Größen 43-, 50-, 55-, 58-, 65,- und 70-Zoll
  • Slim 4K UHD DLED-TV
  • 3-seitiges Ambilight
  • P5 Perfect Picture Engine
  • Dolby Vision und Dolby Atmos
  • Micro Dimming Pro
  • HDR 10+ und HLG-Kompatibilität
  • Philips Sound-System mit 20 Watt und DTS HD
  • Android TV Pie (9) mit Google Assistant built-in und „Works with Alexa“
  • Schlanker Rahmen mit schwenkbarem, silberfarbenem T-förmigem Fuß; 65- & 70-Zoll mit zwei schlanken silberfarbenen Füßen
  • Voraussichtlich verfügbar gegen Ende des 2. Quartals 2019

Philips 6814 LCD-TV Serie mit Amazon Alexa built-in

Im 6000er Einsteiger-Segment, setzt Philips vorerst komplett auf sein eigenentwickeltes Saphi Betriebssystem. Man muss es sich vorstellen wie ein abgespecktes Android TV. Alle unwichtigen und wenig genutzten Features werden über Bord geworfen, was die Performance und Stabilität des Systems erhöht. Dafür sind die 6814 Modelle ebenfalls mit Dolby Vision, Dolby Atmos und 3-seitigem Ambilight in Displaygrößen von 43 bis 65 Zoll erhältlich. Der schwenkbare Standfuß, sind ein Hauptmerkmal der 6814 UHD Fernseher.

  • Größen 43-, 50-, 55-, 65-Zoll
  • Ultra Slim 4K DLED-TV
  • 3-seitiges Ambilight
  • Philips Saphi Smart TV mit Alexa built-in
  • Dolby Vision und Dolby Atmos
  • Pixel Precise Ultra HD Engine
  • HDR10+ und HLG-Kompatibilität
  • Philips Sound-System mit 20 Watt
  • Schlanker silberfarbener Rahmen mit schwenkbarem (43-, 50- und 55 Zoll) T-förmigen Fuß
  • Voraussichtlich verfügbar ab 3. Quartal 2019

Philips 6704 / 6754 – Einstiegsklasse in 43-75 Zoll mit Saphi Smart TV

Einfaches, ansprechendes Design kombiniert mit 3-seitigem Ambilight, der Pixel Precise Ultra HD Engine, HDR10, HDR10+, Dolby Vision sowie Dolby Atmos, so präsentiert sich der aktuelle Einstieg in Philips 2019 TV-Lineup.

  • Ultra Slim 4K DLED TV
  • 3-seitiges Ambilight
  • Philips Saphi Smart TV-System
  • Dolby Vision und Dolby Atmos
  • Pixel Precise Ultra HD Engine
  • HDR10+ und HLG-Kompatibilität
  • Philips Sound-System mit 20 Watt
  • 6704 mit schlankem schwarzen Rahmen – Front glänzend, Seite matt und schwarze schlanke Füße
  • 6754 mit silberfarbenem Rahmen und mit silberfarbenen schlanken Füßen
  • Voraussichtlich verfügbar ab 2. Quartal 201

Mehr Informationen, Bilder und Videos folgen, sobald wir die Geräte auf dem Philips Workshop persönlich unter die Lupe nehmen konnten.

Philips (TP Vision) machen gemeinsame Sachen mit den Abbey Road Studios

Wenn man schon eine strategische Partnerschaft eingeht, wieso nicht mit dem Studio, dass die Beatles bekannt gemacht hat? Philips (TP Vision) kooperiert ab sofort mit den Abbey Road Studios!

TP Vision vertreibt unter der Marke Philips seine TV-Geräte in Europa. Das Philips seine „exzellenten“ Produkte auch im passenden Rahmen präsentieren möchte, geht man jetzt eine Kooperation mit den Abbey Road Studios aus dem Londoner Stadtteil Westminster ein. Die Studios sind vor allem mit ihrer Arbeit mit den Beatles bekannt geworden und  stellten schon immer einen hohen Anspruch an ihre Produkte. Genau so denkt auch Philips, die ebenfalls hohe Ansprüche an ihr TV-Lineup setzen. Daher ist diese kreative Partnerschaft auch gar nicht so weit her geholt. Man möchte in der Zusammenarbeit einzigartige Inhalte schaffen, sowie Veranstaltungen und Aktivitäten rund um die Studioräume generieren.

Philips TVs in den Abbey Road Studios

So werden z.B. die Aufnahmestudios, Kontrollräume und öffentliche Räume von Philips TV ausgestattet. Verschiedene Modelle in verschiedenen Größen, unter anderem auch die OLED+ 903 Modellreihe und im weiteren zeitlichen Verlauf sicherlich das ein oder andere Modell aus dem 2019 TV-Lineup, zieren bald die Abbey Road Studios. Die OLED+ Modelle, überzeugen mit einem hochwertigen Soundsystem von Bowers & Wilkins und wir sind gespannt, welche Inhalte Philips und die Abbey Road Studios zusammen erstellen werden.

Martijn Smelt, TP Vision Chief Marketing Officer merkt an: „Wir haben erfolgreich eine Reihe von aufregenden Partnerschaften mit europäischen High-End-Marken geschlossen, die unser Ethos und unsere Passion teilen. Die Abbey Road Studios sind seit Jahrzehnten eine legendäre Marke und repräsentieren das Beste für Musikproduktionen. Ich bin hocherfreut, dass sie eine ähnliche Kultur der Exzellenz leben wie TP Vision und der Überzeugung sind, dass Philips TV ihr perfekter TV-Partner ist.“

Philips 2019 Smart-TVs unterstützen Dolby Vision und HDR10+

Philips (TP Vision) 2019 Smart TVs bieten erstmals eine Unterstützung für das dynamische HDR-Format Dolby Vision. Damit werden alle relevanten HDR-Standards vom 2019 Lineup abgedeckt!

Um eine optimale Bildwiedergabe von Dolby Vision Inhalten zu gewährleisten, hat das TV-Team von Philips eng mit den Fachleuten mit Dolby zusammen gearbeitet. Neben der verbesserten Farb- und Detailwiedergabe, sollten die Vorteile der P5 Perfect Picture Engine auch bei dynamischen HDR-Inhalten zu tragen kommen. Bildrauschen/-artefakte sowie eine verbesserte Bewegungsdarstellung werden allen 4K Fernsehern mit P5 Prozessor zuteil. Philips hat bereits bestätigt, dass rund 90 Prozent des neuen TV-Lineups HDR10, HDR10+ und Dolby Vision unterstützen, beginnend bei den neuen Einsteiger-Modellen der 6000er Serie bis hin zu den neuen High-End-Modellen mit OLED-Display. Alle kompatiblen Modelle werden wir euch in einem gesonderten Beitrag auflisten.

Philips (TP Vision) unterstützt Dolby Vision

Philips unterstützt damit neben HDR10 und HLG (Hybrid-Log Gamma) auch beide dynamischen HDR-Formate Dolby Vision und HDR10+. Es wird interessant zu sehen sein, Bildmaterial in beiden Formaten auf den neuen Geräten zu testen. Am besten wäre es natürlich, sollten beide Standards die gleiche Bildquelle nutzen (wie womöglich bei der 4K Blu-ray von „Robin Hood“ der Fall). Wir fragen uns zudem (und werden die Frage auch an Philips stellen) ob Philips Dolby Vision rückwirkend für ältere TV-Geräte zur Verfügung stellt. 

Siegt Dolby Vision über HDR10+?

Ein weiterer herber Rückschlag für die HDR10+ Allianz. Nachdem bereits Panasonic auf der CES 2019 seinen neuen 4K OLED GZW2004 mit Dolby Vision und HDR10+ angekündigt hat, folgt nun auch TP Vision, die ihre TV-Geräte in Europa unter dem Philips-Brand vermarkten. Da hilft es auch nichts, dass Samsung auf der CES mit TCL und Hisense zwei neue Partner mit ins Boot geholt hat. Beide chinesischen Hersteller vertreiben nämlich bereits TV-Modelle mit Dolby Vision HDR (nicht in Europa).

"Heimliche Beziehung"? Bereits auf der IFA 2014 präsentierte Philips Dolby Vision Inhalte auf seinen TV-Geräten
„Heimliche Beziehung“? Bereits auf der IFA 2014 präsentierte Philips Dolby Vision Inhalte auf seinen TV-Geräten

Auch eine angekündigte Content-Offensive dürfte an der Marktmacht von Dolby Vision nicht viel ändern. Es fehlt leider immer noch an Inhalten, vor allem hochwertigen Blockbuster-Titeln auf 4K UHD Blu-ray. Bis auf 20th Century Fox und Disney, setzen fast alle namhaften Filmstudios auf Dolby Vision – im Kino sowie in der Zweitvermarktung als digitales und physisches Produkt. Samsung (HDR10+) erscheint uns zu diesem Zeitpunkt wie ein gallisches Dorf, umzingelt von Römern (Dolby Vision).

Philips präsentiert 3. Generation der P5 Perfect Picture Engine

Philips (TP Vision) stellt in diesen Tagen die dritte Generation seiner P5 Perfect Picture Engine vor. Der neue Prozessor wird erstmals in den 2019 OLED TVs zum Einsatz kommen. 

Verbesserungen der Bildqualität über Display-Technologien und die damit zusammenhängenden Hardware-Komponenten sind immer schwerer umzusetzen. Man ist in vielen Belangen bereits an die Grenzen gestoßen, oder es macht einfach keinen Sinn, da die Kosten für ein entsprechendes Gerät in die Höhe schießen würden. Einen weitaus größeren Beitrag zur Bildqualität tragen heutzutage die integrierten Bildprozessoren bei. Das ist auch Philips bewusst, weshalb das Unternehmen fortlaufend seine Algorithmen und die damit verbundenen Prozessoren verbessert. In 2019 kann somit bereits die 3. Generation des P5 Perfect Picture Engine (Prozessor) vorgestellt werden.

„P5.3“ für 2019 OLED TVs

Die neuste Generation soll vorerst den neuen OLED-Modellen 804 und 854 vorbehalten werden. Womöglich kündigt Philips noch im laufe des Jahres weitere Modelle mit „P5.3“ vor. Als Basis dient wie im letzten Jahr die eigenentwickelte Zwei-Chip-Architektur, die ihre optimierte Reihenfolge der Bildverarbeitung beibehält. Lt. Aussage von Philips soll sich die Performance um rund 20 Prozent gesteigert haben. Diese freigesetzte Rechenkapazität sorgt nicht nur dafür, dass bestehende Algorithmen stabiler und präziser laufen, es werden damit auch neue Bildtechnologien befeuert.

Das Flaggschiff für 2017 hört auf den Namen 55POS9002, ein 4K OLED mit maximal 750 nits Helligkeit und P5 Prozessor
Der OLED 55POS9002 war einer der ersten TVs, der von den Fähigkeiten des P5 Prozessors (1. Generation) profitierte!

Philips verweist hier sehr gerne auf die „erstklassige Rauschunterdrückung“ des P5 Prozessors, der auch bei der Verarbeitung von HDR10+ und Dolby Vision-Inhalten zum Einsatz kommt. Dazu kommt eine räumliche Bewegungserkennung mit temporärer Rauschreduzierung. So sollen bewegte Bildinhalte klar dargestellt werden können, ganz ohne Verwischungen oder Schlieren. Weitere Verbesserungen werden von Philips „De-Contour Enhancement“, „Bit-Depth Calculation“ und „Sparse Filtering“ genannt. Der bestehende Detail Enhancer wurde durch zwei Funktionen „Detail Protection und Restauration“ erweitert, um bestehende, detailreiche Bildsegmente nicht übersteuert wirken zu lassen. Der „Dejaggy Filter“, soll ebenfalls noch effektiver gegen „Treppchenbildungen“ bei gerade oder diagonalen Linen vorgehen.

„Perfect Natural Reality“ mit natürlichen Hauttönen

Auch der im letzten Jahr eingeführte neue „SDR to HDR-Upscaler“ mit namen „Perfect Natural Reality“ weiterentwickelt. So erkennt der Bildprozessor jetzt z.B. Spiegelungen, hat eine bessere räumliche Vorstellung und ermöglicht es den Dynamikbereich zu erweitern. Dabei werden die Hautfarben jetzt nicht mehr übersteuert, wirken also nicht mehr so „rosa“. Bei HDR-Inhalten (HDR10, HLG, HDR10+, Dolby Vision) soll es zudem nicht mehr so oft zu Detailverlusten oder Farbclipping in sehr dunklen oder hellen Bildbereichen kommen. Auch unerwünschte Banding-Effekte, gehören mit der 3. Prozessor-Generation der Vergangenheit an.

Alle neuen Features und Algorithmen, die Teil der P5 Perfect Picture Engine sind, werden wir euch nochmals im Detail erläutern, sobald uns Philips alle Informationen zukommen hat lassen.

Optische Datenträger am Ende: Ultra HD Blu-ray steht ohne Zukunft da?

An Fernsehern mit 4K oder sogar 8K und HDR10, HDR10+ und Dolby Vision hat es auf der CES 2019 in Las Vegas keineswegs gemangelt. Doch anders sieht es mit Playern für die Ultra HD Blu-ray aus. Das veranlasst nun einige Insider zu fragen: Kommt das schleichende Aus für optische Datenträger bereits?

Es ist kein Geheimnis, dass viele Vertriebe wie Warner Bros., 20th Century Fox und Paramount ihre Abteilungen für physische Heimkino-Veröffentlichungen in den letzten Jahren entweder immer stärker verkleinert oder sogar ganz eingestampft haben. Paramount etwa vertreibt selbst keine Disks mehr, sondern lizenziert nur noch an Partner. Die Studios lieben stattdessen das Streaming, da sie sich nicht mehr um Produktion und Vertrieb physischer Medien kümmern müssen und stattdessen Lizenzgebühren für beschränkte Zeiträume mitnehmen.

Doch auch Hersteller von Hardware verabschieden sich immer mehr aus dem Rennen. Oppo etwa, einst unter Enthusiasten einer der beliebtesten Anbieter, stellt keine Player mehr für Ultra HD Blu-rays her. Es werden auch keine weiteren Abspielgeräte mehr entwickelt. Vermutlich dürfte Oppo mit dieser Strategie nicht allein bleiben. Denn hat man sich auf der CES 2019 umgesehen, so herrschte dort weitgehend gähnende Leere, was neue Player betroffen hat.

Sorgen macht sich deswegen derzeit der renommierte Industrie-Insider Bill Hunt von The Digital Bits. Er glaubt nicht mehr daran, dass die Ultra HD Blu-ray eine große Zukunft hat. Er nennt auch einige Beispiele für seinen Unmut. So führt er das Franchise „Star Trek“ als Beispiel an. Diese Marke sei immer vorne mit dabei gewesen, sobald ein neues Medium gestartet wäre. Filme und Serien aus dem „Star Trek“-Universum zählten zu den ersten VHS, DVDs und auch HD-DVDs und Blu-rays. Da sehe es nun bei den Ultra HD Blu-ray mickrig aus, obwohl 4K-Master zu Titeln wie „Star Trek II: Der Zorn des Khan“ vorhanden seien.

Ultra HD Blu-ray: Quo vadis?

Statt die Filme auf Ultra HD Blu-ray zu veröffentlichen und als Referenztitel zu vermarkten, hat Paramount z. B. das besagte „Star Trek II: Der Zorn des Khan“ im Director’s Cut bei Apple iTunes in 4K zur Verfügung gestellt. Derartige Entscheidungen werden immer häufiger: Viele Filme und Serien sind in HD oder Ultra HD bei Streaming-Anbietern verfügbar, aber auf physischen Medien manchmal nur auf DVD oder sogar gar nicht erhältlich.

Als Folge konnte man nach neuen Player-Ankündigungen auf der CES 2019 eher mit der Lupe suchen. Das ist für Fans der Ultra HD Blu-ray eine bittere Pille, schließlich ist die CES die größte Messe für Unterhaltungselektronik. Gerade drei Modelle waren als Neuheiten zu sehen: Die beiden Panasonic DP-UB450 und DP-U150 sowie der Sony X800M2 sollen Freunde physischer Medien bei Laune halten. Eine große Vielfalt an Abspielgeräten fehlt also und wird auch in Zukunft nicht zu erwarten sein.

Der Weg der Ultra HD Blu-ray scheint damit der eines Nischenmediums für Enthusiasten zu sein und zu bleiben. 4K und insbesondere 8K werden also vermutlich mehr und mehr bei Streaming-Anbietern stattfinden. Positiv ist zu vermerken, dass speziell in den USA noch viele kleinere Anbieter die Fahne hochhalten, was in Europa bzw. Deutschland ebenfalls geschehen könnte. So haben die großen Studios da eher Nachholbedarf: Während etwa in den Vereinigten Staaten alle neuen Pixar-Filme als Ultra HD Blu-ray erscheinen, kommen sie hierzulande nur als Blu-ray auf den Markt. Jetzt heißt es abwarten, ob sich das in Zukunft noch zum Positiven drehen wird.

Erste Details vom Philips TV & Audio Launch Event 2019 (Dolby Vision!)

Philips veranstaltet sein TV & Audio Launch Event 2019 in Amsterdam. In der Pressekonferenz hat der Hersteller bereits einige Neuheiten und Neuerungen für das TV-Lineup 2019 bekanntgegeben. 

Bei so einem Event darf etwas Lob an sich selbst nicht fehlen. So präsentierte Kostas Vouzas, CEO von Philips TV & Audio Europe erst einmal die Erfolge des letzten Jahres. Vor allem die OLED Modelle 803 und 903+ wurden nochmals hervorgehoben. Allein diese beiden Modelle konnten 43 Awards für sich beanspruchen. Philips sieht sich in ihrer Mission nach Exzellenz bestätigt und kündigt im gleichen Zug eine Kooperation mit den Abbey Road Studios aus London an, die bereits mit den Beatles, Lady Gaga oder Michael Jackson gearbeitet haben.

Die OLED 803 und OLED+ 903 Serien wurden mit insgesamt 43 Awards ausgezeichnet
Die OLED 803 und OLED+ 903 Serien wurden mit insgesamt 43 Awards ausgezeichnet

Nicht die schlechteste Institution um eine strategische Partnerschaft einzugehen. Die Abbey Road Studios werden mit Philips TV-Geräten ausgestattet und es wird sicherlich auch Partnerschaften im Bereich Audio geben. Philips verspricht zu einem späteren Zeitpunkt näher auf die Abbey Road Studios einzugehen.

Philips unterstützt Dolby Vision HDR

Der Hammer des Abends kommt in Form des neu angekündigten 8804 4K LCD-Fernseher. Ein gut ausgestattetes Modell mit P5 Perfect Picture Engine, Bower & Wilkins Soundbar und natürlich 3-seitigem Ambilight. Der vierte Punkt auf dem gezeigten Slide zeigt die Unterstützung von Dolby Vision und Dolby Atmos. Somit unterstützt der Philips TV alle wichtigen HDR-Formate – HDR10, HLG, HDR10+ und Dolby Vision. Auch die Verarbeitung von Dolby Atmos Audiosignalen soll möglich sein. Auch hier erwarten wir uns vom Event noch zusätzliche Details.

Der Philips 8804 4K UHD TV mit 3-seitigem Ambilight, P5 Prozessor und Dolby Vision HDR
Der Philips 8804 4K UHD TV mit 3-seitigem Ambilight, P5 Prozessor und Dolby Vision HDR

Das es sich hier nicht um einen Feldversuch handelt, beweist Philips mit der Ankündigung seiner neuen OLED804 und OLED854 Serie. Die Neuen OLED TVs mit P5 Perfect Picture Engine unterstützen ebenfalls Dolby Vision HDR und Dolby Atmos! Später wird Martin Smelt CMO bei Philips TV & Audio Europe bestätigen, dass diese Entscheidung auch aufgrund von Kundenfeedback gefällt wurde. Philips hört seinen Kunden zu? Ist ja mal gar nicht so schlecht!

Die neuen Philips OLED804 und OLED854 Modelle unterstützen Dolby Vision
Die neuen Philips OLED804 und OLED854 Modelle unterstützen Dolby Vision

Philips Performance 7304: The ONE To Watch

Doch damit nicht genug. Philips hat sich auch mit den Kaufgewohnheiten der Kunden auseinander gesetzt. Diese wissen meist nur zwei Dinge: Wie hoch ist mein Budget und Wie groß soll der Fernseher ca. sein. Wenn man als Redakteur die Frage gestellt bekommt:  „Welchen TV soll ich mir kaufen?“, dann ist man verlockt das derzeit beste Modell zu empfehlen. Doch das beste Modell ist vielleicht nicht das passende für den Kunden und dessen Geldbeutel. Genau da setzt das Philips Performance Modell 7304 an.

Der Philips 7304 Performance 4K TV - "The ONE To Watch"
Der Philips 7304 Performance 4K TV – „The ONE To Watch“

Philips nennt das Model „The ONE To Watch“, also das Modell nach dem man ausschau halten sollte bzw. mit dem es Spaß macht Inhalte zu konsumieren. Philips möchte dem Kunden ganz klar suggerieren, hier handelt es sich um ein sehr gutes Modell mit ansprechender Optik und gutem Preis-/Leistungsverhältnis. Das Design ist einfach, mit gebürstetem Aluminium, aber doch ansprechend. Es vermittelt eine gewisse Wertigkeit und „Festigkeit“.

Philips wird morgen in seinen Workshops allen unseren Fragen Rede und Antwort stehen und auch noch das weitere TV- & Audio-Lineup vorstellen. Wir versorgen euch natürlich mit allen wichtigen Informationen!

ProSiebenSat.1 könnte Streaming-Plattform bereits im Sommer 2019 starten

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Bereits Mitte 2018 hatte ProSiebenSat.1 angekündigt, dass man Streaming-Anbietern wie Amazon Prime Video und Netflix offen die Stirn bieten wolle. Mittlerweile scheinen sich jene Pläne zu verdichten. Aktuellen Meldungen zufolge könnte das Unternehmen schon im Sommer 2019 eine eigene, zentrale Streaming-Plattform starten.

Die senderübergreifende Plattform solle nach dem Wunsch von ProSiebenSat.1 sogar langfristig für Partner offen stehen. Etwa könnte man sich die öffentlich-rechtlichen Anbieter als Mitstreiter vorstellen. Die ARD scheint derartigen Vorhaben gegenüber zumindest prinzipiell offen zu sein. Auch RTL brachte man lose ins Spiel. Letztere haben allerdings mit TV Now just ein eigenes Portal ins Rennen geschickt und dürften sich wohl weiterhin darauf fokussieren.

Derzeit bemühen sich viele TV-Sender um alternative Kanäle, da die Bedeutung des linearen Fernsehens zusehends schwindet. Gerade jüngere Zuschauer wenden sich immer mehr vom traditionellen TV-Programm ab, um via Streaming ihr Bedürfnis nach Entertainment zu decken. Das spürt auch und gerade ProSiebenSat.1, denn die Umsätze sinken. Ob allerdings die Umstellung auf andere Verbreitungswege allein Erlösung bringt, ist freilich eine andere Frage. Auch an den Inhalten müsste sich vermutlich etwas tun.

Als Partner soll sich ProSiebenSat.1 übrigens Discovery ins Boot geholt haben. Ob man da gemeinsam also eventuell Amazon Prime Video, Netflix und Co. Paroli bieten könnte? Aktuell ist das eben noch schwer zu sagen. Laut aktuellen Informationen könnte es jedenfalls schon im Spätsommer 2019 soweit sein. Dann könnte die neue, senderübergreifende Plattform vielleicht schon an den Start gehen.

Netflix macht sich keine Sorgen

In der Vergangenheit hatten Sprecher von Netflix bereits betont, dass man sich um derlei Angebote keine Sorgen mache, da man lineare TV-Anbieter nicht als direkte Konkurrenten bewerte. Das sieht man aber eben bei ProSiebenSat.1 natürlich anders, wenn mehr und mehr Zuschauer ihre Lieblingsserien lieber via Stream konsumieren, statt im Fernsehen einzuschalten.

Viel wird für ProSiebenSat.1 auch davon abhängen die Benutzerfreundlichkeit und plattformübergreifende Verfügbarkeit der eigenen Apps zu verbessern. Nur dann kann das Streaming-Angebot der deutschen TV-Sender erfolgreich sein. Aktuell heißt es da wohl nur abwarten, bis die Ankündigungen noch konkreter werden.

Apple HomePod: Vierfach-Aufbau könnte das Heimkino bereichern

Apple könnte Heimkino-Freunden bald eine neue Option bescheren, um die Audio-Fähigkeiten zu erweitern. So legt ein Patent aus Dänemark offen, dass ein Aufbau mit gleich vier Smart Speakern der Reihe Apple HomePod Unterstützung finden könnte.

Apple selbst hat das Patent offiziell in Dänemark eingereicht. Es beschreibt, wie Anwender vier HomePod-Lautsprecher verwenden könnten, um ein Setup mit Surround-Sound zu generieren. So gibt es schon jetzt viele Smart Speaker, die einen Stereo-Aufbau ermöglichen, wenn man das gleiche Modell zweimal besitzt und über die jeweilige, offizielle App vernetzt. Ein von Apple beschriebener Vierfach-Aufbau ist aber deutlich ungewöhnlicher und technisch nochmals eine Ecke komplexer.

Nun dürfte es nicht so viele Kunden geben, die gleich vier Apple HomePod besitzen. Wer aber in seinem Haus mehrere der smarten Lautsprecher aufgestellt hat, würde eben die Möglichkeit erhalten sie für einen Film- und / oder Serienabend im Wohnzimmer zu einem 4.0-Aufbau zusammenzustellen. Das wäre natürlich für treue Kunden des Unternehmens eine feine Sache. Und diese Möglichkeit dürfte auch diejenigen unter den loyalen Apple-Anhängern freuen, die auch den geplanten Streaming-Dienst des Unternehmens aus Cupertino abonnieren wollen.

Apple HomePod Heimkino
Apple HomePod könnte eventuell das Heimkino bereichern

Ebenfalls eine spannende Funktion, die im Patent beschrieben ist: Wer mehrere Apple HomePod zu Hause aufgestellt hat, soll von einem Lautsprecher zu einem anderen Nachrichten übermitteln können. Dafür erkennen die Speaker mit KI-Unterstützung welcher Anwender sich jeweils in welchem Zimmer befindet, damit die Sprachnachricht auch richtig zugestellt wird – Walkie Talkie lässt grüßen.

Apple kommentiert die neuen Patente offiziell bisher nicht

Ob Apple am Ende aber wirklich zu den neuen Patenten auch in der Praxis Entwicklungen folgen lässt, ist freilich offen. Oft registrieren sich Firmen wie Apple derartige Patente sozusagen für den Fall des Falles. Teilweise liegen die Patente aber dann herum, ohne dass jemals wirklich ein Produkt bzw. ein entsprechendes Feature folgt. Spannend ist aber auch, wie Apple erkennen möchte, welcher Nutzer jeweils welchen HomePod verwendet, um die erwähnten Nachrichten zu übermitteln. Unter anderem beschreibt man im Patent die Messung der Atemfrequenz, die Schritte und die Bewegungen eines Nutzers. Das könnte bei Datenschützern die Alarmsirenen schrillen lassen.

Apple HomePod Quad
Apple HomePod: Quad-Aufbau mit App-Steuerung wird im Patent beschrieben

Auch könnten die HomePod ein Feature erhalten, dass es ihnen ermöglicht die iPhone von Besuchern zu erkennen – dann könnten sie beim Eintreffen der Gäste direkt die passende Musik spielen, ohne dass der Besitzer manuell eingreifen müsste. Erwähnt sei aber zum Schluss: Die Patente hatte Apple bereits im zweiten Quartal 2017 in Dänemark beantragt. Erst am 17. Januar 2019 wurden sie dann aber veröffentlicht. Wann und ob eben nun wirklich entsprechende Techniken eingeführt werden, steht in den Sternen.

Erste Fernseher mit DTS:X sind dank Lösung von MediaTek möglich

Es gibt bereits einige Fernseher, die ab Werk Unterstützung für Dolby Atmos mitbringen. Nun hat der taiwanesische Chiphersteller MediaTek eine Lösung vorgestellt, welche direkt über Fernsehgeräte auch das konkurrierende Format DTS:X implementiert.

Für die Entwicklung der entsprechenden Chipsets hat MediaTek direkt mit der Xperi Corporation, dem Mutterkonzern von DTS, kooperiert. Den meisten Lesern ist MediaTek wohl dadurch bekannt, dass das Unternehmen die Chips vieler Amazon Fire TV geliefert hat. Aber auch in diversen Smartphones, oft im Einstiegssegment oder der unteren Mittelklasse, ist MediaTek stark vertreten.

In ersten Fernsehgeräten wird man die neue Lösung von MediaTek laut Pressemitteilung ab der zweiten Jahreshälfte 2019 erblicken. Das SoC (System-on-Chip) ist damit auch für IMAX Enhanced fit. Die Initiative setzt auf eine noch nicht näher spezifizierte Abwandlung von DTS:X für die Audiowiedergabe. Sowohl bei MediaTek als auch bei DTS bzw. Xperi gibt man sich folgerichtig jetzt euphorisch.

Wir freuen uns mit MediaTek arbeiten zu können, um die erste Lösung für DTS:X für TVs bei den neuen 4K UHS SoC-Chipsets anzubieten„, erklärt die General-Managerin für Home Audio bei Xperia, Joanna Skrdlant. Laut der Sprecherin sei eine nahtlose Premium-Erfahrung an entsprechenden Fernsehgeräten das produktive Ergebnis der gemeinsamen Bemühungen.

Ankündigung der ersten Partner steht noch aus

Nach DTS Virtual:X sind wir erfreut nochmals mit Xperia zu arbeiten und nun DTS:X als Technologie in die neuen MediaTek TV-SoCs zu integrieren„, ergänzt der Corporate Vice President und Kopf der Smart-Home-Geschäftssparte bei MediaTek, Mike Chang. Die neuen Prozessoren von MediaTek sollen laut Chang aber nicht nur mit der DTS:X-Unterstützung punkten, sondern an TVs auch generell die Bildqualität vorantreiben.

DTS:X
DTS:X bald auch direkt an TVs

Fernseher, welche die Chipsets von MediaTek nutzen werden, werden dann DTS:X und DTS über via HDMI oder USB angeschlossene Geräte und über Streaming-Dienste unterstützen. So ist ein Transcoder für DTS:X an Bord, der z. B. den DTS-Core via S/PDIF und ARC (Audio Return Channel) ausgeben kann. Alternativ ist das verlustfreie DTS:X via Bitstream und Enhanced Audio Return Channel (eARC) als Weiterleitung an angeschlossene, kompatible AV-Receiver oder DTS-Home-Entertainment-Systeme möglich.

Offen ist noch, welche Partner DTS und MediaTek eventuell schon für die neuen Chipsets mit DTS:X gewonnen haben. Das wird man aber in den folgenden Monaten sicherlich noch aus konkreten Produktankündigungen herauslesen.

Petition gestartet: Sony & LG sollen AirPlay 2 für ältere TVs bereitstellen

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Besitzer „älterer“ TV-Modelle von LG und Sony versuchen über Petitionen an die neuen Apple AirPlay 2 und HomeKit-Features zu gelangen. Werden die Hersteller darauf reagieren?

TV-Hersteller verbauen in ihren neuen TV-Geräten meist neue und optimierte Hardware, um eine klare Abgrenzung zu den Vorjahres-Modellen zu schaffen. Es werden auch gerne Software-basierte Features eingeführt, um dem Kunden einen zusätzlichen Anreiz zu geben, sich für den neusten (und meist auch teureren) Fernseher zu entscheiden. Wer sich erst kürzlich für ein Vorjahres-Modell entschieden hat, kann es oft nicht nachvollziehen, wieso bestimmte Features nur für die neusten Geräte zur Verfügung stehen. Als Kunde verschafft man sich dann gerne einmal mit einer Petition den benötigten öffentlichen Rückhalt. Im aktuellen Fall fordern Besitzer älterer 4K TVs von LG & Sony aus den Jahren 2016 bis 2018 die Integration von Apple AirPlay 2 und Homekit (Sony Petition / LG Petition).

Erfolgschancen eher gering?

Doch wie hoch stehen die Erfolgschancen für so eine „Forderung“? Mit der Petition und dem Sammeln unzähliger Unterschriften, erreicht man eigentlich überhaupt nichts. Bleibt die Petition vom Hersteller unbeachtet, wird sich auch nichts ändern. Der mediale Druck der sich hinter so einer Petition aufbauen kann (z.B. durch Beiträge wie diesem) „zwingt“ Hersteller oft sich mit dem Thema auseinanderzusetzen oder sich zumindest in einem Statement an die Unterzeichner zu wenden. Die Geschichte zeigt, dass solche Petitionen durchaus Erfolg haben können. So hat sich LG aufgrund einer Petition dem HDR-Gaming-Modus der 2016er OLED TVs angenommen, da dieser einen viel zu hohen Input-Lag aufwies.

Samsung stattet seine 2018/2019 Smart TVs mit Apple iTunes und AirPlay 2 aus!
Samsung stattet seine 2018/2019 Smart TVs mit Apple iTunes und AirPlay 2 aus!

Auch ältere Modelle sind AirPlay 2-kompatibel

Das kabellose Übertragungsprotokoll AirPlay 2 sowie die Smart-Home-Plattform HomeKit stehen bislang nur ausgewählten TV-Geräten aus dem 2019-Lineup von Sony und LG. Samsung hingegen, hat AirPlay 2 bereits für alle 2019/2018 Modelle angekündigt (Alle unterstützten Modelle findest du hier). Der US-Hersteller Vizio, stattet sogar Modelle aus 2017 mit AirPlay 2 und HomeKit aus. Das Feature scheint also keine bestimmte Performance vorauszusetzen. Wir werden sehen, ob LG und Sony auf die Petitionen eingehen und/oder mit welcher Begründung nur die High-End-Modelle mit den Apple-Features ausgestattet werden.