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Oppo: Zwei UHD-Player erhalten dank Beta-Firmware Unterstützung für HDR10+

Oppo bietet für zwei Ultra HD Blu-ray Player eine neue Beta-Firmware an. Jene implementiert an den beiden Modellen  UDP-203 und UDP-205 nun Unterstützung für HDR10+. Der Download der neuen Firmware ist über die Website des Herstellers möglich.

Update 12-03-2019: Die offizielle Firmware UDP20XEU-65-0131 ist bereits zum Download auf USB-Stick verfügbar. Das Update kann auch über die Aktualisierungs-Funktion des Players installiert werden.

Originalbeitrag: Da es sich um eine Beta-Firmware handelt, erfolgt die Installation und Nutzung natürlich unter einer gewissen Risikobereitschaft. Denn wie es Vorabversionen so an sich haben, können eben noch Fehler enthalten sein. Außerdem ist nach der Installation keine Rückkehr mehr zu älteren Stable- oder Beta-Firmwares möglich.

Die neue Firmware steht für die europäischen Versionen der beiden Player UDP-203 und UDP-205 zur Verfügung. Auch wenn die Rückkehr zu älteren Firmwares ausgeschlossen ist, so solle es laut Oppo keine Probleme geben von der Beta zu neueren Versionen zu wechseln. Auf die Waage bringt die neue Firmware als ZIP-Datei rund 131 MByte. Wichtig: Nach der Installation ist ein Werksreset notwendig! Sonst funktioniert der Player nicht mehr korrekt.

Die neue Firmware ist als „UDP20XEU-64-1221B“ betitelt. Wer noch die Firmware 42-0329 oder sogar eine ältere Version nutzt, sollte laut Oppo vor der Installation erst ein Upgrade auf die Variante UDP20XEU-45-0605 vornehmen. Erst danach sei der Umstieg auf die neue Beta-Firmware mit HDR10+ problemlos möglich.

Oppo hat das weitere Geschäft mit UHD Blu-ray Playern aufgegeben

Oppo hat die Entwicklung und den Vertrieb neuer Ultra HD Blu-ray Player bereits eingestellt. Seine bisherigen Modelle, eben die UDP-203 und UDP-205, versorgt man aber weiterhin mit Updates. So wurde auch die Aktualisierung mit HDR10+ seitens Oppo bereits Anfang Dezember in Aussicht gestellt.

Oppo gibt seine UHD Blu-ray Player noch nicht auf

Wer sich nun keine Beta-Firmware auf seinen teuren Player hieven möchte, der sollte einfach noch etwas abwarten. Früher oder später wird der Hersteller auch die finale Version der neuen Software verteilen. Wer also nicht extrem heiß auf HDR10+ an seinem Oppo UDP-203 bzw. UDP-205 ist, der wartet einfach etwas ab. Um das Feature zu nutzen, ist ohnehin natürlich auch ein entsprechender Fernseher notwendig.

Samsung Neon: Künstliche Intelligenz feiert auf der CES 2020 Premiere (UPDATE)

Aktuell bereiten sich die Hersteller bereits auf die CES 2020 in Las Vegas im Januar vor. Samsung ist besonders eifrig dabei und orakelt bereits zu einer künstlichen Intelligenz namens „Neon“.

Update I: Samsung hat sich neue Wortmarken für seine Neon-KI schützen lassen. Die Begriffe „NEON.LIFE“ und „NEON ARTIFICIAL HUMAN“ deuten ganz deutlich in Richtung künstliche Intelligenz. Etwas „spooky“ sind die Begriffe auf jeden Fall. Bekommen wir von Samsung eine künstliche, menschenähnliche Begleitperson vorgesetzt? Im Rahmen der CES erfahren wir mehr!

Originalbeitrag: Doch um was soll es sich bei Neon handeln? Wir alle kennen ja bereits Bixby, den digitalen Assistenten von Samsung, welchen man auch für die Smart-Home-Steuerung und andere Funktionen an seinen TVs einspannt. Neon soll Bixby aber offenbar nicht ersetzen, sondern in eine andere Kerbe hauen. Der Twitter-Kanal zu Neon besteht erst seit Mitte Dezember und scheint aus einem Science-Fiction-Roman entsprungen zu sein. Dort spricht man nämlich vollmundig von einem künstlichen Menschen.

Dabei deuten die Südkoreaner lediglich an, dass Neon mehrere Sprachen unterstützen werde. Für welche Produkte Neon gedacht ist und was die KI am Ende in der Praxis kann, ist aber noch völlig offen. Auf der offiziellen Website läuft bereits ein Countdown. Entwickelt wurde Neon, so viel wissen wir, von den Samsung Technology & Advanced Research Labs (STAR Labs).

Samsung Neon - KI
Die KI Samsung Neon wird mit Menschen verglichen

Ob Samsung Neon auch für neue Fernsehgeräte einsetzen könnte? Die Vermutung liegt nahe, will das Unternehmen die künstliche Intelligenz doch schließlich auf der CES 2020 vorstellen und nicht auf dem im Februar folgenden Mobile World Congress. Vielleicht will man ja in Zukunft mit Bixby bei mobilen Endgeräten arbeiten und Neon als „Kollegen“ im Heimkino etablieren?

Samsung schweigt und genießt zu Neon

Aktuell trommelt Samsung jedenfalls eifrig für Neon, aber am Ende lässt sich nur schwer sagen, ob der Rummel und die kryptischen Andeutungen gerechtfertigt sind. Auch im Bezug auf Bixby nahm man anfangs den Mund sehr voll – letzten Endes kann der hauseigene Assistent aber nicht mit verbreiteteren Lösungen wie dem Google Assistant oder Amazon Alexa mithalten.

Schenkt man Samsung Glauben, dann wird Neon eine hoch entwickelte KI sein, die laut den Andeutungen auch zu anspruchsvollen Aufgaben und sozialen Interaktionen in der Lage sein könnte. Wir sind gespannt und behalten Neon im Auge.

Kodi v18 Leia RC4 ist bereits verfügbar

Kodi v18 Leia nähert sich der Fertigstellung. Mittlerweile ist der vierte Veröffentlichungskandidat an den Start gegangen. Die finale Version der Multimedia-Schaltzentrale erscheine laut den Entwicklern aber definitiv erst Anfang 2019.

Erst Mitte Dezember hatte man den dritten Release Candidate (RC)ins Rennen geschickt. Nun hat man kurz vor der Jahreswende noch den RC4 veröffentlicht. Erneut konzentriert man sich beim Entwicklerteam auf Fehlerbehebungen und Leistungsverbesserungen. Wann nun die finale Version von Kodi v18 Leia erscheinen könnte, ist noch offen. Die Entwickler erklären, dass jenes natürlich von den Rückmeldungen zum RC4 abhänge.

Man sei aber guter Dinge, dass die fertige Variante der Multimedia-Software Anfang 2018 für alle freigegeben werden sollte. Zunächst gibt es nun eben den vierten Release Candidate, der hier herunterladbar ist. Nach Auswahl des Betriebssystems der Wahl, die Bandbreite reicht von Android über Linux bis hin zu Windows, muss lediglich der Reiter „Pre Release“ angewählt werden. Dort steht dann Kodi v18 Leia als RC4 stramm.

Es ist zu bedenken, dass auch diese Vorabversion noch Fehler aufweisen kann. Es empfiehlt sich demnach vorher die Dateien zu sichern. In dem offiziellen Blog-Beitrag weist man seitens des Kodi-Teams folgende Anpassungen aus:

Changes in RC4 (and RC3)

  • Update documentation regarding Python and Skin develoment: Kodi Doxygen
  • Fix crash on certain music files that contain ID3v2 UFID frame
  • Do not list non-repo add-ons as „unavailable“ in info dialog (the by default included ones)
  • Fix some interface info labels regarding music
  • Fix none responsive when minimising on Mac OSX
  • Fix path for looking up external subtitles
  • Replace vc140 redis with vc141 which fixes crashes on Windows (user should at least install this once)
  • Windows DXVA – fixed color values
  • Fix GUI Notifications rendering
  • Fix watched items in plugins (contains database upgrade)
  • Fix crashes by pressing ‚x‘ to stop DVD .iso image when „Player Process Info“ is displayed
  • Screenshot: simplify logic and bail out if no folder is set
  • Android: remove mpeg4 HD restriction / use dts for unknown pts for mpeg4 (there might be some playback regressions that will be fixed along the way)
  • Change resolution (if required) on application starts (fixes XBXO resolution issues)
  • Android: Reset calibrations if GUI limit changes
  • Android: fix subtitle position problems
  • Fix resolution whitelist issues on Windows
  • Extend option to hide spoilers like text or images from the library view
  • Add support for new iOS devices

Wer einen noch umfangreicheren Überblick über alle Veränderungen wünscht, kann sich auch im offiziellen Kodi-Wiki umsehen. Nun heißt es gespannt darauf sein, wann die finale Version endlich mit einem Termin versehen wird.

Samsung plant OLED-Smartphones mit innovativen Lautsprechern (CES 2019)

Samsung soll für seine High-End-Smartphones des Jahres 2019 ein paar Asse im Ärmel haben. Keine Überraschung ist, dass der südkoreanische Hersteller weiterhin auf OLED-Bildschirme setzen will. Letztere sollen aber dank spezieller Techniken auch die Lautsprecher überflüssig machen.

Die Idee dahinter ist keineswegs neu: Es sind 2018 bereits Smartphones wie das Vivo Nex erschienen, welche ähnliche Techniken implementieren. So nutzt man piezoelektrische Lautsprecher, die deswegen quasi den Bildschirm statt eines separaten Lautsprechers beanspruchen. Deswegen ist es auch gleichgültig, an welche Stelle man beim Telefonieren sein Ohr legt. Jedoch bleibt im Gegenzug die Klangqualität derartiger Lösungen aktuell hinter traditionellen Lautsprechern zurück.

Ähnlich wie Vivo für sein Nex soll nun eben auch Samsung derartige Technologien für kommende High-End-Smartphones verwenden. Denkbar wäre angeblich sogar eine Verwendung in Fernsehern. Allerdings erscheint dieses Gerücht angesichts der voraussichtlich schlechteren Klangqualität weit hergeholt. Dann müsste Samsung zunächst jene Probleme in den Griff bekommen. Bei Telefonaten kann man sicher gewisse Abstriche beim Klang hinnehmen, bei der Wiedergabe des Fernsehtons wäre das aber eher ein Ärgernis für die meisten Anwender.

Der große Pluspunkt der piezoelektrischen Lautsprecher liegt eben darin, dass keine traditionellen Lautsprecheraussparungen mehr notwendig sind. Das Prinzip funktioniert auch über Schwingungen der menschlichen Knochen, man muss dabei also per se das Gerät berühren. Deswegen klingen die Gerüchte im Hinblick auf Fernseher ohnehin sehr fragwürdig. Dann müsste Samsung eher eine völlig andere Technik einspannen.

Samsung soll die Technik „Sound on Display“ taufen

Samsung selbst enthält sich aktuell zu den Meldungen freilich eines Kommentares. Man munkelt das Unternehmen werde das Feature unter dem Namen „Sound on Display“ vermarkten. LG arbeitet auch im TV-Bereich mit derartigen Techniken, die sich aber von denjenigen in mobilen Endgeräten eben durchaus unterscheiden. Bei LG nennt sich das Spielchen „Crystal Sound TV“. Jene OLED-Fernseher erzeugen den Ton ebenfalls über Vibrationen, statt über traditionelle Lautsprecher. Allerdings hat das leider den Nebeneffekt, dass auch dort Kompromisse notwendig sind. Etwa ist der Bass jener Fernseher bekanntermaßen äußerst schwach.

Man wird sehen, ob Samsung jene Problematiken umgehen konnte oder zunächst Sound on Display ohnehin nur an Smartphones statt an Fernsehern einsetzt. Vielleicht erfahren wir dazu bereits auf der CES 2019 in Las Vegas mehr.

Neue Philips „Screeneo S“ Projektoren: Heimkino in 720p, 1080p & 4K HDR

Philips stellt seine neuen Heimkino-Beamer der „Screeneo S“-Serie auf der CES 2019 vor. Die Kurzdistanz-Projektoren S2, S4 und S6 bieten eine „All-in-One“-Lösung für Filme & Serien in 720p, 1080p und 4K HDR. 

Die Philips Screeneo Projektoren freuen sich laut Angaben des Herstellers großer Beliebtheit. Der Full-HD Heimkino-Projektor HDP2510/EU verkaufte sich wohl so gut, dass gleich drei neue Modelle auf der CES 2019 vorgestellt werden. Diese sind Teil der neuen „Screeneo S“-Serie und heißen S2, S4 und S6. Die neuen Kurzdistanz-Projektoren sollen dem Nutzer mit seinem eleganten Design und leichten Materialien maximale Flexibilität erlauben. Aus einer Entfernung von 1.5-2 Meter projizieren die Screeneo S Beamer ein Bild von bis zu 120 Zoll (3 Meter) auf die Leinwand. Zu dem „All-in-One“-System, wie es Philips nennt, gehört auch ein integriertes Soundsystem für immersiven Klang.

Screeneo S2 HD-Projektor

Der kompakte Screeneo S2 liefert den Heimkino-Einstieg mit 720p und 600 Lumen
Der kompakte Screeneo S2 liefert den Heimkino-Einstieg mit 720p und 600 Lumen

Der Screeneo S2 liefert den Einstieg in die neue „S-Serie“. Der S2 liefert ein HD-Bild (720p) mit bis zu 600 Lumen Farbhelligkeit. Das schlanke Design sowie die einfachen Verbindungsmöglichkeiten (z.B. WiFi und Bluetooth) ermöglichen einen flexiblen Einsatz des Projektors. Bereits das kleinste Modell ist mit einem Kurzdistanz-Objektiv ausgestattet und kann ein Bild mit maximal 120 Zoll an die Wand werfen. Das integrierte Stereo-Soundsystem soll einen Surround-Klang mit tiefen Bässen abliefern. Die Einstellungen und Auswahl der Inhalte werden über das Android Betriebssystem vorgenommen.

Screeneo S4 Full-HD Projektor mit HDR

Der S4 bietet bereits Full HD Auflösung und unterstützt den erweiterten Dynamikumfang (HDR)
Der S4 bietet bereits Full HD Auflösung und unterstützt den erweiterten Dynamikumfang (HDR)

Der Philips Screeneo S4 ist ebenfalls mit Android, einem integrierten Stereo-Audiosystem, WiFi und Bluetooth ausgestattet. Das Modell ist jedoch etwas größer als der S2, bietet dafür ein Full-HD Bild (1080p) mit bis zu 1.400 Lumen Farbhelligkeit und Unterstützung für HDR-Inhalte. Philips spricht von einem idealen Begleiter für Heimkino und Gaming-Sessions. Womöglich kann das Modell sogar 60Hz Inhalte darstellen.

Screeneo S6 4K/HDR Projektor

Das High-End-Modell S6 ermöglicht eine 4K/HDR Darstellung mit bis zu 1.600 Lumen Farbhelligkeit
Das High-End-Modell S6 ermöglicht eine 4K/HDR Darstellung mit bis zu 1.600 Lumen Farbhelligkeit

Mit „unglaublichen“ 8.3 Millionen Bildpunkten liefert der Philips Screeneo S6 volle Ultra HD-Auflösung (3.840 x 2.160) mit einer maximalen Helligkeit von 1.600 Lumen. Inhalte mit erweitertem Dynamikumfang verarbeitet der S6 im HDR10 und HLG (Hybrid-Log Gamma) Format. Filme und Serien sollen damit „zum Leben erweckt“ und weitaus dynamischer und plastischer wirken. Ein leistungsstarker Bildprozessor soll den S6 zum ultimativen 4K Heimkino-Projektor machen.

Mehr Infos auf der CES 2019

Ausführliche Informationen soll es auf der CES 2019 im Rahmen der offiziellen Präsentation von Philips geben. Leider hielt sich der Hersteller mit technischen Details etwas zurück. So wissen wir noch nicht, ob Philips die DLP-Technologie mit Farbrad vom Vorgänger übernommen hat und ob eine Lichtquelle mit LED oder Lampe vorliegt. Auch die native Auflösung des S6 4K-Projektors gilt es zu klären. Preis und Verfügbarkeit werden wir hoffentlich im Rahmen der Messe erfahren.

Microsoft goes 4K: UHD-Webcam für Xbox One und Windows 10 geplant?

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Microsoft soll aktuell an einer neuen Webcam arbeiten. Das Gerät wäre am Ende wohl tauglich für die Verwendung an sowohl der Xbox One als auch an PCs mit Windows 10. Als Schmankerl soll die neue Kamera sogar eine 4K-Auflösung anlegen.

Bestätigt hat das Unternehmen aus Redmond die Entwicklung allerdings bisher nicht. So hat man mit Kamerasensoren an Konsolen ja eher negative Erfahrungen gesammelt. Denn ursprünglich gab es die Xbox One nur im Paket mit dem Sensor Kinect. Letzterer stieß aber weder bei Entwicklern noch bei Kunden auf viel Zuspruch. Entsprechend verkaufte Microsoft die Konsole rasch doch noch ohne den Sensor. Die Xbox One S und Xbox One X haben mittlerweile sogar den Anschluss für Kinect gestrichen.

Die Informationen zur neuen 4K-Kamera für die Xbox One und Windows 10 sollen aus zwei unterschiedlichen Quellen stammen und somit glaubwürdig sein. Erscheinen solle die neue Kamera angeblich im Verlauf des Jahres 2019. Unter Windows 10 soll die Kamera natürlich auch die Authentifizierung über Windows Hello ermöglichen. Auch an der Xbox One soll die Kamera wohl das automatische Einloggen über das Erkennen des Nutzers gewährleisten.

Schenkt man den Gerüchten Glauben, so funktioniere das Procedere auch mit mehreren Nutzern parallel, da die Gesichter korrekt erkannt werden. Zu den weiteren technischen Daten ist aktuell aber leider noch vieles offen. So ist zwar von einer 4K-Webcam die Rede, aber die weiteren Features sind noch unbekannt. Auch über das Design wissen wir aktuell entsprechend leider derzeit noch gar nichts.

Microsoft schweigt zur potentiellen 4K-Webcam

Wie bereits erwähnt, schweigt Microsoft selbst noch zur potentiellen 4K-Webcam. Möglich ist, dass die Kamera als Accessoire für den neuen Surface Hub 2 erscheinen könnte. Dort könnte die Cam via USB Typ-C verbunden werden. Es könnten sogar unterschiedliche Modelle auf den Markt kommen. So ist die Rede davon, dass eine Variante sich auf Geschäftskunden fokussieren könnte.

Zunächst heißt es abwarten. Ob Microsoft 2019 wirklich eine Webcam mit 4K-Unterstützung auf den Markt bringt, muss die Zeit zeigen. Möglicherweise plant das Unternehmen das potentielle Produkt aktuell auch nur und streicht es letzten Endes vor der Veröffentlichung. So ein Beispiel wäre leider nicht das erste seiner Art.

Neue UltraWide-Monitore von LG machen Lust auf Arbeit & Zocken (CES 2019)

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LG Electronics enthüllt seine neuen „ULTRA“-Monitore auf der CES 2019. Die Modelle 49WL95 und 38GL950G sind mit ihrem Seitenverhältnis von 32:9 und 21:9 perfekt für anspruchsvolle Büroarbeit und Gaming.

Das gebogene (curved) Display des 49WL95 UltraWide Monitor hat eine Diagonale von 49 Zoll (1.24 Meter) und ein Seitenverhältnis von 32:9. Die Auflösung beträgt 5.120 x 1.440 Bildpunkte und eine Pixeldichte von 108 PPI. Damit lassen sich z.B. fünf Dokumente oder Webseiten nebeneinander hochkant darstellen. Das Modell kann somit Multi-Screen-Setups sehr leicht ersetzen mit dem Vorteil, dass das Bild nicht durch einen Bildschirmrahmen unterbrochen wird. Der Einsatzort des 49WL95 sieht LG Electronics im Bereich Finanzen, IT, Design oder im Architekturbüro. Das IPS-Display soll nicht nur einen weiten Blickwinkel besitzen, auch eine farbtreue Darstellung (99% sRGB) wird eingehalten. Selbst HDR10 Inhalte können auf dem Arbeits-Monitor dargestellt werden. Wer möchte über den USB-C, 2x HDMI 2.0 und einen DisplayPort bis zu drei Quellen parallel auf dem Monitor darstellen.

Der LG 49L95C bietet massig Platz für Anwendungen
Der LG 49L95C bietet massig Platz für Anwendungen

Wie es sich für einen Arbeits-Monitor gehört, besitzt er nicht nur einen integrierten USB-Hub (USB 3.0) sondern auch die Möglichkeit das Display in der Höhe zu verstellen, zu neigen und zu drehen. Zwei integrierte 10-Watt Lautsprecher sind ausreichend für die Wiedergabe von Videos und die akustischen Signale der Programme.

38GL950G UltraGear-Gaming-Monitor

Genug gearbeitet? Dann könnte man vor dem LG 38GL950G UltraGear Gaming-Monitor so richtig abschalten. Voraussetzung ist natürlich ein Spiele-PC, der das 38 Zoll-Display mit 3.840 x 1.600 Bildpunkten und 144Hz befeuern kann. Auch beim 38GL950G setzt LG auf ein gebogenes Display. Das weite 21:9 Seitenverhältnis bringt bei einigen Spielen einen Vorteil. Für eine „ruckelfreie“ Darstellung ohne Screen-Tearing und Schlieren unterstützt der Monitor NVIDIAs G-SYNC Feature. Und damit die Spiele nicht nur detailreich, sondern auch farbenfroh wiedergegeben werden können, soll das Display ganze 98 Prozent des DCI-P3 Farbraumes darstellen können.

Das Design des 38GL950G verspricht "High End Gaming"
Das Design des 38GL950G verspricht „High End Gaming“

Angeschlossen wird der 38GL950G über einen HDMI 2.0 oder DisplayPort-Anschluss. Drei USB 3.0 Anschlüsse sind ebenfalls vorhanden. Für den optimalen Blick auf das Display, lässt sich der Monitor auch neigen und in der Höhe verstellen (110mm).

Beide Modelle werden auf dem Messestand von LG auf der CES 2019 ausführlich vorgeführt. Selbst wenn der PC-Gaming-Markt etwas ins stocken geraten ist, ist es schön zu sehen, dass hochwertige Technik immer noch eine Chance eingeräumt wird.

„Folgt uns“ auf der CES 2019

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ARD plant gemeinsame Video-Plattform mit Zeitungsverlagen

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Die ARD plant gemeinsam mit den deutschen Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen eine gemeinsame Online-Plattform. Letztere will man eventuell sogar auch für Privatsender öffnen. Primär möchte man auf diese Weise großen US-Anbietern Paroli bieten.

Laut dem ARD-Vorsitzenden Ulrich Wilhelm wolle man die gemeinsame Video-Plattform mit den Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen im Verlauf des Jahres 2019 ins Rennen schicken. Die Kooperation solle für beide Seiten Vorteile haben. So könnten die Verlage durch Videos der öffentlich-rechtlichen Sender ihre Berichterstattung audiovisuell aufpeppen. Dafür müssten sie dann eben Kosten für die Lizenzierung tragen.

Dazu erklärt Wilhelm: „ARD und ZDF würden ihre Herkunftsbezeichnung auf den Videos behalten und insofern auch nichts verlieren.“ Entsprechend könnte man sich auch vorstellen die privaten Sender ebenfalls ins Boot zu holen. Im Idealfall wünscht sich Wilhelm eine gemeinsame, europäische Plattform. Für die Idee gibt es aktuell innerhalb der Politik aber noch wenig Unterstützung.

Das liege laut dem ARD-Vorsitzenden auch daran, dass zu viele Menschen sich mit der aktuellen Vormachtstellung der US-Streaming-Anbieter abfinden würden. Es sei aber möglich, jene noch zu kippen, wenn man entsprechende Gelder in die Hand nehme. Diese Argumentation kann man aber natürlich kritisieren: Denn eine neue Verbreitungsplattform ist kein Ersatz für international konkurrenzfähigen Content. Und da müssen sich die öffentlich-rechtlichen Sender viel Kritik gefallen lassen.

Neue Plattform ist kein Ersatz für hochwertige Inhalte

Eine neue Online-Plattform ändert somit nichts daran, dass man an den handwerklich und inhaltlich angestaubten Eigenproduktionen der öffentlich-rechtlichen Sender weiterhin Kritik üben könnte. Deswegen ist zu bezweifeln, ob es wirklich Sinn ergibt, einfach eine weitere Vertriebsplattform ins Rennen zu schicken, statt sich im ersten Schritt auf hochwertigere Inhalte zu besinnen.

So muss man erst einmal abwarten, ob die Videoplattform von ARD und den Verlagen auf entsprechende Resonanz bei den Zuschauern trifft. Erst wenn jenes der Fall sein sollte, würde der Gedanke an eine erweiterte europäische Lösung wohl Sinn ergeben. Vielfach stellt man in der öffentlichen Diskussion das aktuelle Beitragsmodell eher generell in Frage und wünscht sich eine Verkleinerung des ausufernden öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

PlayStation Plus und Xbox Games with Gold: Das sind die Gratis-Spiele im Januar 2019

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Sowohl Microsoft als auch Sony veröffentlichen direkt ab dem 1. Januar 2019 neue Gratis-Games im Rahmen von Xbox Games with Gold bzw. PlayStation Plus. Auch die konkreten Spiele, welche ihren Einstand geben werden, sind mittlerweile bereits bekannt.

Voraussetzung zum Abgreifen der jeweiligen Titel ist natürlich je nach Konsole ein aktives Abonnement für Xbox Live Gold bzw. PlayStation Plus. Beginnen wir dabei zunächst mit Sony, welche sowohl Besitzer einer PS4 als auch einer PS3 und PS Vita mit neuen Spielen versorgen. Wer etwa auf Extremsport und offene Spielwelten steht, freut sich vielleicht über „Steep“ für die PS4.

Zusätzlich haut Sony auch noch das Indie-Game „Portal Knights“ für die PS4 raus. Dieses Action-Adventure mit zufallsgenerierten Welten setzt auch auf RPG-Elemente. Insgesamt geben folgende Spiele im Januar 2019 bei PlayStation Plus für Abonnenten ohne Mehrkosten ihren Einstand:

  • Steep (PS4)
  • Portal Knights (PS4)
  • Zone of the Enders HD Collection (PS3)
  • Amplitude (PS3)
  • Fallen Legion: Flames of Rebellion (PS Vita & PS4)
  • Super Mutant Alien Assault (PS Vita)
PS Plus Januar 2019
Sony bedient PS Plus im Januar 2019 mit neuen Titeln

Bedenken sollten Interessierte, dass zeitgleich die Spiele aus dem Vormonat bei PlayStation Plus herausfallen. Wer also etwa „Soma“, „Onrush“ oder auch „Iconoclasts“ noch mitnehmen möchte, sollte jene schleunigst zu seiner Sammlung hinzufügen. Dann sind die Games nämlich auch später noch installierbar. Voraussetzung ist lediglich, dass das Abonnement für PlayStation Plus aufrecht erhalten wird.

Microsoft bietet im Januar 2019 unter anderem „Celeste“

Microsoft hat für den Januar hingegen beispielsweise „Celeste“ für Besitzer einer Xbox One eingeplant. Dabei sind die Spiele etwas anders gestaffelt, denn Microsoft schickt jeweils einen Titel für die Xbox One bzw. Xbox 360 direkt ab dem 1. Januar an den Start. Jeweils ein weiteres Spiel folgt dann ab dem 15. Januar, wie die Liste zeigt:

  • „Celeste“ (Xbox One, ab 01.01.2019)
  • „WRC 6 FIA World Rally Championship“ (Xbox One, ab 15.01.2019)
  • „Lara Croft and the Guardian of Light“ (Xbox 360, ab 01.01.2019)
  • „Far Cry 2“ (Xbox 360, ab 15.01.2019)

Beide Spiele für die Xbox 360 sind dank Abwärtskompatibilität auch an der Xbox One spielbar. Besitzer der neueren Konsole aus Redmond erhalten also die Gelegenheit gleich vier Spiele zu zocken. Auch hier gilt jedoch, dass zum Einstand der neuen Titel natürlich die Vertreter aus dem Dezember 2018 aus dem Angebot herausfallen.

Wer entsprechend die Xbox Games with Gold des Vormonats noch zocken möchte, sollte sie zumindest seiner Bibliothek hinzufügen. Dann sind sie auch später noch herunterladbar. Auch hier ist die Voraussetzung, dass weiterhin ein aktives Abonnement für Xbox Live Gold besteht.

Verdreht: LG plant wohl einen rotierbaren OLED-TV (CES 2019)

Womöglich präsentiert LG einen rotierbaren OLED-TV auf der CES 2019 in Las Vegas. Ein entsprechendes Patent mit Skizzen zur Funktionsweise des drehbaren OLED-Displays können bereits eingesehen werden.

Das Patent wurde bereits im Mai 2018 eingereicht. Unter der internationalen Registrierungsnummer DM/101 749 in der Datenbank der World Intellectual Property Organization kann die Beschreibung sowie erste Skizzen eingesehen werden. Als Produktbeschreibung wurde „Television Receiver“ hinterlegt. Es ist somit nicht ausgeschlossen, dass es sich hierbei um ein Produkt für private Endkunden handelt. Auf den nachfolgenden Skizzen ist ein schlankes Display im 16:9 Format zu sehen. Aufgrund der geringen Bautiefe gehen wir davon aus, dass sich LG für ein OLED-Display entscheiden würde. Das Display wird von einem stabilen Standfuß gehalten, der der Konstruktion Stabilität verleiht. Bis dahin nichts besonderes. Ein in der Halterung verbauter Motor kann das Display jedoch rotieren lassen. So kann das Display hochkant, wie Smartphone-Display, oder ganz regulär waagerecht genutzt werden.

Sollte LG Electronics so ein Modell geplant haben, fragt man sich natürlich:„Warum ein rotierendes Display?“. Handelt es sich hierbei womöglich um ein speziell für Werbung ausgelegtes Display? Im Schaufenster könnten so Anzeigen hochkant wie auf einer Litfaßsäule oder Smartphone dargestellt werden. Im regulären „TV-Modus“ flimmern dann die Werbespot im gewohnten 16:9-Format über den Bildschirm. Vielleicht gibt es auch einen ganz neuen praktischen Nutzen für die Hochkant-Darstellung. Man könnte so z.B. über Screen-Mirroring die Inhalte seines Smartphones im originalen Bildverhältnis darstellen – ohne schwarze Balken. Instagram, Twitter, Snapchat und Co. lassen sich so auf einem großen Display verfolgen.

In einem von LG gesponsorten Video von Linustechtips ist kurz ein verhülltes Modell zu sehen. Bei dem Aufbau könnte es sich um den rotierenden OLED-TV im Hochkant-Modus handeln.
Womöglich taucht der rotierende OLED TV von LG bereits in einem Video von Linustechtips auf – leider verhüllt. Bildquelle: Youtube

Wir glauben das Modell sogar bereits in einem kürzlich auf Youtube hochgeladenen Video entdeckt zu haben. Im Video „Gaming on the CLEAR TV Prototype“ des Youtube-Channels „Linus Tech Tips“, erscheint nach ca. 10 Sekunden ein verhüllter Prototyp. Uns kommt es fast so vor, als wäre das Thema Gaming auf einem transparenten OLED-TV nur ein Vorwand, um einmal das in rote Samt gehüllte Gerät in die Kamera zu halten. Das Format und die Maße erinnern doch sehr an die Skizze des Patents. Bekommen wir neben LGs regulärem OLED-Lineup und einen 21:9 5K OLED noch einen rotierenden OLED-TV zu sehen?

Eine Antwort erhalten wir auf LGs CES Pressekonferenz. Etwas Skepsis ist jedoch angebracht. Man darf nicht vergessen, dass Unternehmen auch gerne Patente für Produkte einreichen, die vielleicht nie über einen Prototypen-Status hinaus entwickelt werden. Ihr wollt keine Highlight-News von der weltgrößten Fachmesse für Unterhaltungselektronik (CES) verpassen? Dann abonniert doch unseren Newsletter!