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Juli-Neuheiten auf Blu-ray & 4K UHD Disc (Pacific Rim, Mission: Impossible, Black Panther…)

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Hier findest du die Juli 2018 Neuheiten auf 4K Blu-ray und Blu-ray. Zu den Entertainment-Highlights im Sommermonat zählt unter anderem Pacific Rim, die Mission: Impossible-Filme oder Black Panther von Marvel/Disney. 

Ein frühes Ausscheiden der deutschen Nationalelf bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 sorgt bei vielen nicht nur für Frust, sondern auch für „freie Zeit“ im Juli. Bereits im unserem Juni-Update gab es einige interessante Neuzugänge, die Fußballfans über das Sport-Debakel hinweghelfen. Die Juli 2018 Neuheiten sind dagegen noch etwas interessanter. „Pacific Rim: Uprising“, „Black Panther“, „Red Sparrow“ oder „12 Strong“ versorgen euch mit Action und Spannung. In der „Klassiker-Sektion“ finden wir Titel wie „Mamma Mia!“ oder die „Mission: Impossible“-Filme (als reguläre und Steelbook 4K Blu-ray) wieder.

Wie gewohnt findet ihr in unserem Video-Update auch aktuelle und beachtenswerte Filme & Serien auf Blu-ray.

4K UHD Blu-ray Neuheiten im Juli 2018:

Film-Neuheiten & Klassiker auf Blu-ray:

 

Neue Serien auf Blu-ray:

Steelbooks & Mediabooks:

Schaut auch nochmal in unser Juni 2018 Update um sicher zu gehen, dass euch kein Highlight-Release durch die Lapen geht!

Apple soll Konkurrenz für Amazon Prime Video und Netflix planen

Apple hat viele Pläne und lässt sich selten direkt in die Karten schauen. So gibt es im Grunde schon seit Jahren Gerüchte um ein eigenes Streaming-Angebot des Unternehmens aus Cupertino. Jene Meldungen leben nun neu auf. Angeblich wolle Apple mit einem eigenen Dienst Amazon Prime Video und Netflix entgegen treten.

Schon lange tauchen immer wieder Berichte auf, laut denen Apple im Streaming-Bereich größer auftrumpfen wolle. Ergebnisse fehlen jedoch bisher. Jetzt heißt es, dass Apple mit einem Dienst liebäugele, der Apples eigene TV-Inhalte, Musik und auch Zeitschriften kombinieren könnte. Über ein einziges Abonnement wolle Apple also quasi ein Rundum-Sorglos-Paket kredenzen.

Es ist kein Geheimnis, dass das Geschäft mit Video-Downloads zugunsten von Streaming-Abonnements eher abnimmt. Deswegen erschiene logisch, dass Apple im Bereich Streaming verstärkt Präsenz zeigen könnte. Mit einem umfassenden Multimedia-Angebot könnte sich Apple dann auch besser von anderen Konkurrenten wie Netflix abgrenzen. Ob an den Gerüchten jedoch etwas dran sein könnte, lässt sich nur schwer sagen. Denn Apple selbst enthält sich wie immer eines Kommentares.

Vor 2019 wolle Apple jene Pläne aber nicht umsetzen, so heißt es aus der Gerüchteküche. 2018 hat Apple ehemalige Führungskräfte von Sony Pictures angeheuert, um sich vorsichtig an den Erwerb von exklusiven Inhalten heranzutasten. 1 Mrd. US-Dollar wies Apple diesem Bereich zu. Das mag sich auf den ersten Blick nach viel anhören, ist aber im Verhältnis eine eher geringe Summe. Denn im gleichen Zeitraum haben Amazon und Netflix jeweils ca. 5 bzw. 8 Mrd. US-Dollar investiert.

Aufbau von Apples Abonnement-Dienst bleibt noch diffus

Aktuell ist noch offen, wie Apple in den nächsten Jahren seine exklusiven Inhalte genau platzieren und anbieten könnte. Speziell bei der Aushandlung von Lizenzabkommen mit Hollywood-Studios tut sich Apple seit Jahren schwer. So plante Apple zeitweise auch umfangreiche TV-Angebote, die bisher aber nie im groß angelegten Stil umgesetzt wurden.

Über Apple Music bietet Apple bereits einige exklusive Inhalte an, etwa zeitweise auch Carpool Karaoke. Dass man nun eine Kombination aus verschiedenen Multimedia-Inhalten planen könnte, würde Apple auch besser gegenüber Google platzieren. Letztere haben genau jenes mit dem neuen YouTube Premium vorangetrieben.

DC Universe: Streaming-Dienst für Superhelden-Fans startet im Herbst

Warner Bros. Entertainment schickt im Herbst die neue Streaming-Plattform DC Universe an den Start. Zur Verfügung stehen soll das Angebot nicht nur übers Web, sondern auch über die Apple TV 4K, für Geräte mit Android / Android TV, Apple iOS die Amazon Fire TV und Roku. Eine Beta-Phase beginnt im August 2018.

Neben Filmen und Serien soll ein Abonnement für DC Universe aber auch Zugriff auf digitale Comics ermöglichen. Auch Neuigkeiten rund um DC sowie eine Enzyklopädie sollen den Nutzern zur Verfügung stehen. Zusätzlich können Kunden via DC Universe exklusives Merchandise bestellen. Ebenfalls sind Community-Funktionen geplant. In Wettbewerben soll es Gewinne hageln.

Was die angebotenen Inhalte betrifft, so nennt man Klassiker wie Tim Burtons „Batman“ und „Batmans Rückkehr“, die Nolan-Trilogie rund um „The Dark Knight“ aber auch exklusive frische Serien wie „Titans“. Auch die dritte Staffel der beliebten Animationsserie „Young Justice“ soll bei DC Universe ihre Premiere feiern. Fans warten seit Jahren auf jene Fortsetzung.

Bei den Comics will man ähnlich vorgehen und neben Comics aus 1938, wie dem ersten Auftritt von Superman, auch aktuelle Veröffentlichungen einbinden. Somit handele es sich laut den Machern bei DC Universe mehr als um ein reines Streaming-Angebot. Vielmehr biete man Fans die Option an komplett ins DC-Fandom einzutauchen.

DC Universe steht zunächst nur in den USA zur Verfügung

Zum Start im Herbst 2018 wird DC Universe leider nur in den USA zur Verfügung stehen. Die Macher versprechen allerdings auch Ankündigungen für weitere Regionen zu einem späteren Zeitpunkt. Entsprechend kann man sich aktuell nur fragen wann und ob DC Universe auch in Europa bzw. Deutschland an den Start geht.

In Deutschland müsste DC bzw. der Warner Bros. Entertainment natürlich bezüglich der Rechte neu verhandeln. Will man hier manche Filme und Serien exklusiv anbieten, könnten andere Vereinbarungen mit Partnern erst auslaufen müssen. Außerdem ist die TV- und Streaming-Landschaft in Europa etwas anders aufgestellt als in den USA.

Nvidia Shield Android TV: Verzögertes Android Oreo ist endlich da

Was lange währt, wird endlich gut: Das hat sich wohl Nvidia mit dem Shield Experience Upgrade 7.0 gedacht. Ursprünglich wollte es der Hersteller schon vor etwa einem Monat für die Shield Android TV verteilen. Nach langer Verzögerung, ist es aber jetzt endlich soweit. Mittlerweile erreicht die Firmware das Gros der Nutzer.

Wir hatten schon Ende Mai über das aktuelle Update für die Streaming-Box berichtet. Nvidia rollte die Aktualisierung zunächst nur für wenige Nutzer aus. Offenbar tauchten dann aber unerwartet einige Bugs auf, wie man uns bestätigt hat. Deswegen verzögerte man die größer angelegte Verteilung zunächst. Mittlerweile erreicht die neue Firmware aber die Nutzer.

So bekamen auch wir die auf Android 8.0 alias Oreo basierende Shield Experience Upgrade 7.0 mittlerweile. Das neue Update ist dabei das bisher wohl umfangreichste für die Nvidia Shield Android TV. So gestaltet die Firmware die gesamte Benutzeroberfläche neu. Denn der Hersteller hat die Startseite komplett generalüberholt. Dort erhaltet ihr nun in der Übersicht besseren Zugriff auf eure Lieblingsinhalte.

Nvidia Shield Start 7.0
Nvidia Shield Experience 7.0 bringt einen neuen Startbildschirm mit

Schon ohne, dass ihr die Apps öffnet, seht ihr nämlich beispielsweise eure zuletzt bei Netflix oder anderen Anbietern abgerufenen Inhalte. Auf Wunsch lässt sich der Startbildschirm natürlich weiterhin anpassen. Etwa prangen oben unter „Apps“ eure Lieblings-Programme. Die Sortierung ist frei wählbar. Unter „Meine Auswahl“ lassen sich gestartete Filme und Serien wiederum direkt fortsetzen, ohne dass die App erst gestartet werden müsste.

Zudem erhaltet ihr über den Startbildschirm nun Zugriff auf einzelne Kanäle. Dabei hat sich Nvidia quasi an einem Programmführer orientiert. Auch das soll den Zugriff auf Inhalte erleichtern. Die Reihenfolge der Kanäle ist ebenfalls anpassbar. Kanäle lassen sich natürlich auch hinzufügen und entfernen. Zwar unterstützen noch nicht alle Apps Kanäle, es ist aber bereits der Fall für Nvidia Games, YouTube, Netflix, Google Play Movies & TV, Plex, Google Play Music, Twitch, Spotify, Zattoo, Live Channels und viele weitere.

Nvidia dankt den geduldigen Nutzern

Nvidia bedankt sich dabei bei allen treuen Shield-Nutzern, die nun doch länger als geplant auf das Shield Experience Upgrade 7.0 warten mussten. Zu erwähnen ist dabei, dass auch der Controller und die Fernbedienung im Zuge der Aktualisierung ein Firmware-Update erhalten.

Nvidia Shield Kanäle
Der neue Startbildschirm der Nvidia Shield Android TV ordnet die Inhalte nach Kanälen

So hatten wir zuvor Ärger mit einem Bug. Jener sorgte dafür, dass die Shield Remote bei uns nur noch kabelgebunden funktionierte. Die neue Firmware korrigiert diesen Fehler endlich. Solltet ihr also auch betroffen gewesen sein, dann freut euch besonders auf die neue Firmware. Und wer unsicher ist, ob die Shield Android TV sich für ihn lohnt, kann ja einmal in unserem Test stöbern.

Samsung plant erste 8K Fernseher für die zweite Jahreshälfte 2018

Bereits in diesem Jahr möchte Samsung erste 8K Fernseher auf den Markt bringen. Im Rahmen der „2018 QLED and advanced display summit“ wurden zwei 8K-Modellreihen mit Größen von 65 bis 92 Zoll in Aussicht gestellt!

Samsung versucht sich eine Vorreiterrolle im 8K-Markt zu sichern. Auf einem von Insight Media und Samsung abgehaltenen Event in Los Angeles, wurden erste Details zur neuen TV-Generation bekanntgegeben. Die Informationen sollten aber mit Vorsicht genossen werden. Kurz nachdem über das Event berichtet wurde, gab es eine erneute Kontaktaufnahme von Samsung. Samsung möchte klarstellen, dass die Spezifikationen bezüglich der Serien, Displaygrößen, Ausstattung und Bildwiederholunsraten noch nicht final sind. 

33 Mio. Pixel auf 98 Zoll

Auf dem Event sind zwei 8K-Modellreihen in Aussicht gestellt worden. Die Debüt-Serie soll bereits im zweiten Halbjahr 2018 auf den Markt kommen und in Größen von 65, 75 und 82 Zoll erhältlich sein. Ein 98 Zoll (ca 250 cm) Modell soll in 2019 folgen. Die Displays haben eine Auflösung von 7680 x 4320 Pixel und eine Bildwiederholungsfrequenz von 120Hz. Der Einsatz neuer Schnittstellen wie HDMI 2.1 ist Voraussetzung, um die Fähigkeiten der Displays voll ausreizen zu können.

Die zweite Serie an 8K Fernsehern soll erst in 2019 erscheinen. Erhältlich in 65 und 75 Zoll mit maximal 60Hz, sollen diese Geräte wohl einen „günstigeren“ Einstieg in die 8K-Welt ermöglichen. Bei allen Geräten soll es sich um Produkte für Endverbraucher handeln – also nicht um Displays/Monitore für professionelle Anwendungen.

Der 8K Q Picture TV beeindruckt mit perfektem Schwarz, hohen Kontraste, einer klasse Farbdarstellung in einer detailreichen 8K Auflösung.
Der 8K Q Picture TV beeindruckt mit perfektem Schwarz, hohen Kontraste, einer klasse Farbdarstellung in einer detailreichen 8K Auflösung. (Prototyp CES Januar 2018)

8K Inhalte fehlen

Auf dem Event wurde auch ein Blick in die Zukunft gewagt. Der Schritt zu 8K Auflösung ist eine logische Entwicklung, wird vielen Nutzern aber vielleicht keinen Vorteil bieten. Vor allem bei größerem Sitzabstand und bei kleineren Displaygrößen (65 Zoll) fällt der Unterschied zwischen 4K und 8K Auflösung womöglich nicht ins Gewicht. Davon abgesehen wird es sich zum Start von „Super Ultra High Definition“ noch keine bzw. wenig native Inhalte geben. Hochskalierte Inhalte werden zu den ersten bewegten Bildern gehören, die von den über 33 Millionen Pixeln Gebrauch machen. 

12bit und „Next Generation HDR“

Neue AI-unterstützte Prozessoren wie die "8K Q Picture Engine" von Samsung heben niedriger auflöste Inhalte auf 8K-Qualität
Neue AI-unterstützte Prozessoren wie die „8K Q Picture Engine“ von Samsung heben niedriger auflöste Inhalte auf 8K-Qualität

Deutlich spannender (auch für 4K Fernseher) sind die Entwicklungen die für den Farbraum (BT.2020) und High Dynamic Range (HDR) in Aussicht gestellt werden. Neue Displays sollen erstmals in der Lage sein, 100% des BT.2020 Farbraumes abzudecken. Das sind theoretische mehr Farben, als das menschliche Auge erfassen kann. Auch bei High Dynamic Range könnte sich einiges ändern. Inhalte werden vielleicht bis auf maximal 4.000 nits gemastert (bisher 1.000 nits) und ermöglichen so eine noch kontrastreichere, realistische Darstellungen. Parallel soll die Anzahl der Helligkeitsabstufungen der einzelnen Farben mit 12-bit Panels auf 4.096 ansteigen (bisher 10-bit und 1024 Abstufungen). Technologien wie Dolby Vision könnten damit erstmals ihr volles Potential entfalten.

Dabei handelt es sich aber noch wirklich um Zukunftsmusik. Selbst wenn sich die Standards problemlos einführen lassen, fehlt es immer noch an innovativen neuen Display-Technologien. Eine neue Generation, leistungsfähiger OLED-Panels oder ganz „neue“ Technologien wie „MicroLED“ oder „Quantum-Dot-OLED“ könnten den Weg Richtung perfekter Bildqualität ebnen.

Wann kommen 8K Fernseher nach Deutschland

Doch wann kommen die 8K Fernseher für Endverbraucher nach Europa respektive Deutschland? Die Antwort auf dieser Frage könnte im Rahmen der IFA Messe in Berlin Anfang September 2018 geklärt werden.

Senderangebot von Sky schrumpft weiter: Goodbye RTL-Sender & Sport1+

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Sky hat offiziell via Pressemitteilung bestätigt, dass man die Sender RTL Crime, RTL Passion und RTL Living ab dem 17. Juli 2018 aus seinem Angebot entfernt. Damit nicht genug, denn bereits Ende Juni verabschiedet sich beim Pay-TV-Anbieter zusätzlich Sport1+.

Laut Sky habe man gemeinsam mit RTL beschlossen das Angebot der genannten Sender via Sky in Deutschland und Österreich ab dem 17. Juli 2018 einzustellen. Trotzdem sollen beide Anbieter auch in Zukunft für andere Projekte Partner bleiben. Zudem seien weiterhin die Free-TV-Sender von RTL über die Sky Receiver bzw. Kabel und Satellit unverändert empfangbar.

RTL Crime und RTL Passion sind bei Sky über Kabel und Satellit Bestandteil des Entertainment und Starter Pakets. RTL Living ist über Satellit Teil des Sky Starter bzw. Entertainment Pakets. Warum man beim Pay-TV-Anbieter auf eine neue geschrumpfte Zusammenarbeit mit RTL setzt? Das erläutert der ausführende Strategie-Vizepräsident bei Sky Deutschland, Thomas Henkel: „Wir analysieren und optimieren kontinuierlich unser Programmangebot für unsere Kunden. In diesem Rahmen haben wir uns dazu entschieden, zukünftig im Bereich Entertainment und Serien unseren Fokus auf den Ausbau des neuen Sky Q und Sky Ticket sowie neben exklusiven internationalen Produktionen von Partnern wie HBO und Showtime verstärkt auf lokale Sky Eigenproduktionen zu setzen.

Stattdessen verweist man gemeinsam mit RTL auf die jeweiligen Websites zu RTL Crime, RTL Passion und RTL Living, welche verraten, wo die Sender in Zukunft weiterhin alternativ zu empfangen sind.

Auch Sport1+ fällt bei Sky nun heraus

Ende Juni entfällt zudem auch Sport1+ HD bei Sky. Letztes Jahr hatte Sky ja bereits Sport1 US aus dem Portfolio entfernt. Über Sport1+ HD konnten Sky-Kunden etwa Frauen-Tennis der WTA sowie internationalem Fußball aus Frankreich, Italien, Belgien und Schottland folgen. Sky selbst verweist darauf, dass man in Zukunft weiterhin ein ausreichendes Sport-Angebot via Sky Sport Bundesliga, Sky Sport sowie Sky Sport News HD biete.

Sky
Sky setzt andere Schwerpunkte im Sport-Programm

Sport1 hat erklärt, dass man sich mit Sky nicht habe einigen können. Vermutlich gab es also bezüglich der Kosten verschiedene Vorstellungen. Sport1+ bleibt aber über andere Modalitäten, etwa die Pay-TV-Plattformen von Vodafone, Unitymedia, Deutsche Telekom, A1 Telekom und UPC empfangbar. Stattdessen nimmt Sky immerhin ab 1. Juli auch einen neuen Kanal ins Programm: Spiegel TV Wissen. Ob man jenes als adäquaten Ersatz betrachtet, muss jeder selbst entscheiden.

„Deadpool 2“ erscheint auf 4K Blu-ray und als limitiertes Steelbook (Update)

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Der neue Marvel-Blockbuster „Deadpool 2“ wird auf Blu-ray,  4K Blu-ray und als limitierte Steelbook-Version (Blu-ray) erscheinen. „Deadpool 2“ wird von 20th Century Fox vertrieben und soll im Oktober 2018 in den Handel kommen.

Update 28-06-2018: 20th Century Fox kommuniziert endlich den Veröffentlichungstermin für Deadpool 2. Die Action-Comedy-Romanze soll am 27. September 2018 erscheinen!

Update 17-06-2018: Deadpool 2 kann ab sofort auf Amazon.de vorbestellt werden: HIER GEHT ES ZUM ANGEBOT!

Update 31-05-2018: In den USA wurde der Erscheinungstermin für die 4K Blu-ray von Deadpool 2 auf den 21. August 2018 angesetzt. In der August-Listung von Fox taucht der Highlight-Release leider noch nicht auf. Bedeutet, dass wir wohl erst im September/Oktober 2018 mit unserem „X-Force“-Helden rechnen dürfen. Der Termin wird sicherlich auch so gelegt, damit keine anderen großen Blockbuster zu diesem Zeitpunkt veröffentlicht werden. In den Kinos entwickelt sich das jüngste Marvel-Werk prächtig. Der Film hat bereits über eine halbe Milliarde US-Dollar an den Kinokassen gebracht und damit sein Produktionsbudget von rund 110 Millionen US-Dollar locker eingespielt.

Originalbeitrag: Es wird spannend. Kurz nach dem großartigen Start von „Avengers: Infinity War“ steht bereits der nächste Marvel-Kracher in den Startlöchern. Kinostart von „Deadpool 2“ ist der 17. Mai 2018 und somit finden auch die Disc-Versionen ihren Weg in die Online-Shops. Auf Amazon.de findet man neben der Blu-ray auch eine limitierte Steelbook-Version (Blu-ray). Die Listung der 4K UHD Blu-ray soll bald folgen!

Leider gibt es noch keine ausführlichen Informationen zur UHD-Version. Es wird sehr spannend, in welcher Ton- und Bildausstattung die 4K Blu-ray von „Deadpool 2“ ausgeliefert wird. Gedreht wurde zum größten Teil mit Arri Alexa Kameras in 3.4K Auflösung. Daraus soll ein 2K Kinomaster mit Dolby Vision HDR entstanden sein. Es gibt auch eine IMAX-Format Präsentation des Films.

Die 4K Blu-ray von "Deadpool 2" wird im US-Shop von Amazon bereits angeboten. In Deutschland hat sich die 4K Blu-ray noch nicht blicken lassen
Die 4K Blu-ray von „Deadpool 2“ wird im US-Shop von Amazon bereits angeboten. In Deutschland hat sich die 4K Blu-ray noch nicht blicken lassen

HDR10, HDR10+ oder Dolby Vision?

Alles nicht unbedingt die schlechtesten Voraussetzungen für einen 4K UHD Blu-ray Release. Das größte Fragezeichen schwebt derzeit über dem HDR-Format. 20th Century Fox ist das einzige große Filmstudio, das sich gegen den Dolby Vision Standard stellt und versucht mit HDR10+ ein Konkurrenz-Format mit dynamischen Metadaten zu etablieren. Wir hoffen, dass Fox für „Deadpool 2“ aus den Vollen schöpft und es dem Vorgänger gleich macht. Der erste Teil „Deadpool“ war nämlich mit Abstand die meistverkaufteste 4K Blu-ray in 2016. 

Neben Fox sind auch Amazon Video, Warner, Panasonic, Samsung und Philips dabei, das neue Format zu adaptieren. Erste HDR10+ fähige 4K Blu-ray Player sind bereits im Handel erhältlich.

Erfolgreicher Kinostart könnte Disney-Fox-Deal gefährden

Die Filmstudios freuen sich natürlich immer, wenn neue Filme die Erwartungen erfüllen oder sogar noch übertreffen. In diesem Fall könnte eine erfolgreiche Kinolaufzeit für „Deadpool 2“ aber negative Auswirkungen mit sich bringen. Walt Disney möchte nämlich die Filmsparte von 20th Century Fox übernehmen. Dieses Vorhaben könnte erschwert werden, sollten die erfolgreichsten Filme des Sommers alle von Disney und Fox stammen. Die Kommunikation mit den Kartellbehörden wird dadurch sicherlich erschwert. Disney bringt in diesem Sommer neben „Avengers: Infinity War“ und „Solo: A Star Wars Story“ auch den Animationsfilm „Die Unglaublichen 2“ ins Kino.

Die Chancen, dass „Deadpool 2“ schlecht in den Lichtspielhäusern abschneidet ist aber ziemlich gering. Bleibt für Disney und Fox nur zu hoffen, dass die neuen Filme von Universal („Jurassic World: Fallen Kingdom“, „Mamma Mia: Here we go again“), Paramount („Mission: Impossible – Fallout“) und Sony (Hotel Transsylvania 3″) ebenfalls gut an den Kinokassen abschneiden.

Test: „Jurassic Park Collection“ 4K Blu-ray – Zurecht ausgestorben?

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Universal Pictures hat sich einem der erfolgreichsten Movie-Franchises „Jurassic Park“ angenommen und spendiert den drei Film-Klassikern sowie einen 4K Blu-ray Release. Unser Test zeigt, in welchen Kategorien die 4K-Remaster punkten können!

Inhalt (80%)

Was Steven Spielberg vor 25 Jahren mit „Jurassic Park“ einleitete, begründete ein neues Zeitalter der Blockbuster. Lange Zeit war sein Dinosaurier-Spektakel der erfolgreichste Film aller Zeiten. Kein Wunder, denn er schaffte es (mal wieder) perfekt Unterhaltung mit neuartigen Effekten zu kombinieren. Erstaunlich dabei vor allem, wie gut es ihm gelang, die Spannung innerhalb des Films aufrecht zu erhalten. Denn bis auf eine Szene mit den großen Pflanzenfressern dauerte es schon ziemlich lange, bis er seine bösen Saurier aus dem Sack ließ. Immerhin 9,3 Mio. Zuschauer wollten das damals sehen – ein Wert, der nur alle paar Jahre mal erreicht wird und den zuletzt „Avatar“ im Jahre 2009 erreichte. Dass Spielberg die Regie für den zweiten Teil noch einmal übernahm, zeigt auch, wie sehr er seine Urzeitviecher lieb gewonnen hatte.

Jurassic Park setzte 1993 einen neuen Standard für CGI-Effekte. Die Visualisierung der Dinosaurier stellte alles bisher dagewesene in den Schatten
Jurassic Park setzte 1993 einen neuen Standard für CGI-Effekte. Die Visualisierung der Dinosaurier stellte alles bisher dagewesene in den Schatten

Inhaltlich war „Vergessene Welt“ noch dünner und vorhersehbarer geworden und der Sinneswandel von John Hammond zum Natur-Aktivisten erscheint wenig glaubwürdig, doch Spielberg trug dem Zeitgeist Rechnung, da er die in den späten 90ern aktive Diskussion um Gentechnik und Umweltschutz entsprechend stärker reflektierte als im Vorgänger – selbst wenn diese Botschaft dann irgendwann im Getrampel der Dinos unterging. Unterhaltsamer und besser als Teil III war „Vergessene Welt“ allemal. Für „Jurassic Park III“ übernahm dann Joe Johnston, der die Story auf eine ziemlich kurz gefasste Survival-Geschichte kondensierte und eigentlich schon den direkten Vorgänger inszenieren wollte. Für den Abschluss der Trilogie durfte er dann ran und ließ sämtliche ökologischen Aspekte schlicht außen vor. Sam Neill durfte zurückkehren und William H. Macy gesellte sich mit Téa Leoni hinzu. Allerdings lieferten die letzten Beiden derart dümmliche Vorstellungen, dass es kracht. Mehr noch als die beiden Vorgänger ist JP III ein Film, den man auf seine Dinos reduziert sehen sollte – immerhin hier funktioniert er auf unterhaltsame (und überraschend brutale) Art und Weise.

Doch nicht alles wurde animiert. Damals waren noch aufwendige Animatronic-"Darsteller" an der Tagesordnung und sorgen vor allem bei alten Filmen für Realismus
Doch nicht alles wurde animiert. Damals waren noch aufwendige Animatronic-„Darsteller“ an der Tagesordnung und sorgen vor allem bei alten Filmen für Realismus

22 Jahre nach dem ersten Teil reaktivierte dann Colin Trevorrow das Franchise und startete mit „Jurassic World“ weltweit derart erfolgreich durch, dass es alle versammelten Kinogänger und Kritiker nur überraschen konnte. Die Zeit schien reif für mit neuer Technik umgesetzte Dinos und die Besetzung funktionierte hier tatsächlich weit besser als in den vorangegangenen zwei Teilen. Oft wie ein Remake des Originals wirkend, ist JW wirklich ein Spektakel erster Güte geworden. Und aufgrund der modernen Tricks halt auch absolut zeitgemäß. Nun liegen alle vier Filme in einer Box auf UHD vor und wir haben uns deren Bild- und Tonqualität mal vorgenommen.

Bildqualität (75-80%)

Für Jurassic Park muss zunächst erwähnt werden, dass die enthaltene Blu-ray leider wieder derjenigen entspricht, die wir aus der 2011er Fassung kennen – jener massiv überschärften Fassung, die 2013 eigentlich durch eine bessere ersetzt worden war, als die 3D-BD erschien. Man ging also nicht den Weg, die BD ebenfalls vom neuen 4K-Master abzuziehen, wie zuletzt bei „Gladiator“. Für die UHD nutzte man dann den neuen, echten 4K-Scan, dessen neues Color Grading von Spielberg selbst abgesegnet wurde. Die Farbgebung tendiert wieder deutlich in Richtung kühl und damit weg von der 3D-BD aus 2013, die wesentlich wärmer war. Dennoch ist es sichtbar, dass die UHD von „JP“ die bisher beste Bildqualität des Films liefert, die es bisher gab. Dennoch nicht ganz ohne Einschränkungen. So war sicher zu erwarten, dass die nur in 2K gerenderten und heute auch nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit befindlichen VFX deutlich weicher sind. Gerade die Anfangs-Szene mit den Brachiosaurus-Vertretern ist schon sehr soft. Leider sind hier sogar unschöne Farbsäume zu erkennen – und zwar an den Ästen des Baumes, den der Brachiosaurus abknabbert. Die Kontrastgebung allerdings ist hervorragend. Insgesamt etwas dunkler abgestimmt, hat man jetzt endlich nicht mehr das viel zu helle Bild und auch nicht die milchigen Kontraste der Blu-rays. Durch die etwas dunklere Abstimmung fällt das Korn sogar eher weniger stark auf als bei der Blu-ray. Und die UHD ist eben nicht überschärft, sondern liefert eine gute, in Close-ups bisweilen fürs Alter des Films sehr gute Schärfe.

Jurassic World 2014 begeistert mit seinen digitalen Effekten, die Bildschärfe ist aufgrund des 2K Kinomasters unter seinen Möglichkeiten geblieben
Jurassic World 2014 begeistert mit seinen digitalen Effekten, die Bildschärfe ist aufgrund des 2K Kinomasters unter seinen Möglichkeiten geblieben

„Vergessene Welt“ nutzt ebenfalls einen 4K-Scan des originalen Film-Negativs und liefert ebenfalls einen erweiterten Farbraum inklusive größere Bilddynamik im HDR10-Modus. In der Praxis hat man das analoge Korn, das Spielberg gerne zur Schaffung von Atmosphäre nutzt, kaum gefiltert. Es ist hier relativ deutlich sichtbar. Allerdings ist das Filmmaterial des zweiten Teils nicht so gut gewesen, sodass die Schärfe grundsätzlich schwächer ist als man von einer 4K-Scheibe erwarten dürfte. Mit dem Wechsel auf die Insel gelingen allerdings Farben kräftiger als über die Blu-ray und so manche Sequenz hat eine wirklich gute Bilddynamik. Weiterhin schwach ist der Detailgrad von Einstellungen in der Halbtotalen oder Totalen. Die Hubschrauber-Kolonne, die auf die Insel zufliegt, verfügt praktisch über keinerlei Schärfe. Close-ups hingegen sind manchmal richtig gut und knackig. Gesichtsfarben werden durchweg etwas wärmer wiedergeben und die leichte Neigung zum Überstrahlen auf hellen Hautpartien, die noch die BD hatte, sind bei der UHD nicht mehr vorhanden.

„Jurassic Park III“, ebenfalls auf 35mm Film gebannt und ebenfalls über einen 4K-Scan und ein 4K-DI auf die UHD gebannt, geht einen völlig anderen Weg als die bisherige Blu-ray. Diese war massiv überschärft und litt wie die BD des ersten Teils unter Doppelkonturen. Die UHD sieht völlig anders aus. Das Überschärfen wurde komplett revidiert. Subjektiv wirkt das sogar weicher als über die BD, unschärfer. Objektiv und bei genauer Betrachtung ist die UHD aber schlicht korrekt(er). Denn die Doppelkonturen wurden beseitigt und die vorhandene Auflösung wird realistisch wiedergegeben. Die 4K-Disk zeigt Feinheiten zwar durchaus nicht ganz so scharf wie es bei aktuellen Filmen der Fall ist, wirkt aber insgesamt viel gleichmäßiger und sauberer in der Darstellung. Bei den Farben hat man sich auf eher warme Töne reduziert und auch hier das überdramatische Element reduziert. Wo die Blu-ray mit fast neongrünen Wiesen und Wäldern fast Augenkrebs verursachte, ging man beim Remastering den deutlich natürlicheren Weg. Allerdings, und das ist weniger gelungen, ist das Bild massiv abgedunkelt und wirkt vom Kontrastumfang her blasser. Für sich genommen geht das in Ordnung. Im direkten Vergleich mit dem krassen Bild der BD hätte man vielleicht einen Mittelweg finden können, denn gerade die nebligen Szenen zu Beginn des letzten Drittels sind arg düster.

Selbst „Jurassic World“ wurde analog gefilmt, allerdings masterte man hier nur über ein 2K-Digital-Intermediate, sodass die UHD auf dem gleichen Master basiert die die bereits erschienene Blu-ray. Im laufenden Film stellt sich das Bild der UHD als das Bessere heraus. Zunächst einmal ist positiv zu bewerten, dass die über die BD ab und an sonnenverbrannt wirkenden Gesichter durch die Ultra-HD zwar noch mehr Punch bekommen, aber nicht in ihrer Farbontrastierung übertreiben. Das Grün des Urwalds kommt jetzt richtig satt und wirkt auch von der Farbgebung her passender. Das gelbliche Lindgrün ist nun zum satten kräftigen Blattgrün geworden. Die relativ starke Körnung der Blu-ray, so könnte man fürchten, hätte über die UHD noch heftiger ausfallen können. Das tut sie allerdings nur selten. Denn durch die dunklere Abstimmung fällt das Korn auf Flächen lange nicht mehr so deutlich auf. Geblieben und nicht herausgefiltert sind auch die ab und an auftretenden Blitzer und Schmutzpartikel, die man schon bei der BD sehen konnte (44’19 Blitzer über Howards rechter Schulter) – für einen gerade einmal drei Jahre alten Film, der analog gedreht wurde, ziemlich erstaunlich.

  • Bildqualität Jurassic Park 1-3: 75%
  • Bildqualität Jurassic World: 80%

Tonqualität (70%)

Auch beim Sound tut sich was – und das auch sehr zur Freude deutscher Heimkino-Fans. Denn während fast überall anders nur die Originalsprache in 3D-Sound-Formaten integriert wird, tut Universal hier auch etwas für die hiesigen Zuschauer. Sowohl die deutsche als auch die englische Fassung kommen in dts:X daher – und zwar bei allen Filmen. Leider aber in sehr unterschiedlicher Qualität, bzw. inkonsistenter Nutzung der Höhensignale. Aber von vorne, denn die reguläre Ebene klingt nun schon richtig fett. Was der 25 Jahre alte JP aus den 5.1 Kanälen rausholt, wenn er mit einem dts-HD-Master-Kern abgemischt wurde, ist aller Ehren wert. An Dynamik und Effektleistung muss sich Spielbergs Erstling nicht vor aktuellen Filmen verstecken. Lediglich der zweite Teil fällt hier ein wenig zurück, da er bei Weitem nicht die Gewalt und Kraft des Vorgängers erreicht. JP III und JW legen hier die Latte wieder höher und punkten mit einem vehementen Auftreten der Dinos, sehr gut eingebetteten Dialogen und wirklich toller Räumlichkeit.

Die Dialoge und die Surround-Ebenen können überzeugen, die nachträgliche DTS:X Verarbeitung ist zum großen Teil ungenau, oder setzt in den falchen Stellen ein
Die Dialoge und die Surround-Ebenen können überzeugen, die nachträgliche DTS:X Verarbeitung ist zum großen Teil ungenau, oder setzt in den falchen Stellen ein

Die 3D-Ton-Ebene allerdings ist sehr stark gemischt, wenn man sich die einzelnen Filme anhört. Bei „Jurassic Park“ ist es leider so, dass viele Szenen, die Unterstützung von oben aus visueller Sicht erforderlich gemacht hätten, nichts liefern. Wohingegen andere Szenen Geräusche von oben liefern, die da gar nicht wirklich hingehören. Zum Teil gibt es mal Unterstützung von den Heights für einen bestimmten optischen Vorgang, in der nächsten Szene mit dem GLEICHEN visuellen Geschehen aber wiederum nicht.. Bisweilen bleibt es fast eine halbe Stunde lang still von oben und nur selten gibt’s wirklich korrekte Effekte wie beim Abrutschen des Jeeps durch den Baum.

Der zweite Teil macht es überraschenderweise ganz anders. Vor allem die im ersten Teil vollkommen fehlende Dschungelatmosphäre ist hier von den Heights allgegenwärtig. Dazu kommen zahlreiche Soundeffekte der Dinos. Nur selten passt es nicht ganz – beispielsweise bei den Rufen nach Sarah nach etwas über 20 Minuten. Der dritte Teil macht wieder einen kleinen Rückschritt. Zwar gibt es viele Sounds von oben, die korrekt gesetzt sind, aber er lässt auch viele Möglichkeiten aus. Schade bspw., dass man es versäumt hat, Geräusche auf die obere Ebene zu legen, wenn sich Kamera und Protagonisten in einem Tel des Rumpfes kullernd über den Boden bewegen. Hier wäre es gerade cool gewesen, wenn man mehr verdeutlicht hätte, dass unten mal oben und oben mal unten ist. Von allen drei ursprünglichen JP-Filmen liefert Jurassic Park 3 zudem insgesamt die geringste Anzahl an echten 3D-Sounds. Und wer mal ein Demonstrations-Moment für eine verschenkte Szenen haben möchte, der nehme jene bei Minute 70. Wenn der Langhals-Pflanzenfresser sich von weit ooooben auf den Protagonisten hinabsenkt und dabei Laut gibt, hört man auf den vorderen Heights? Na, was genau? Richtig: Nichts! Schade drum.

Bei „Jurassic World“ gibt es zum ersten Mal Aktivität bei der Landung des Flugzeugs, außerdem hört man kurz darauf ein paar Möwen aus den oberen Speakern. Dann bleibt es erst einmal ruhig – und zwar auch dann noch, wenn beispielsweise ein Hubschrauber startet, in dem sich Protagonisten UND Kamera befinden. Hier MUSS von oben Sound kommen, wenn es jemand ernst meint mit 3D-Ton. Die nächste Aktion gibt es dann, wenn der Mosasaurus wieder ins Wasser zurückplatz und die Gischt sich übers Publikum ergießt – endlich mal ein korrekter und netter Soundeffekt. Aber selbst die Dino-Geräusche sind nicht immer konsistent. Als die Gruppe der Trooper vom Indominus angegriffen wird, grunzt der Saurier zunächst bedrohlich von oben. Doch wenn er dann deutlich sichtbar über der Kamera einen der Söldner verspeist hört man weder das Kauen des Dinos noch das Blutplätschern aus der Höhe – warum nicht? Schade, dass hier massenweise Potenzial ungenutzt bleibt.

Tonqualität Deutsch:

  • Jurassic Park 2D-Soundebene: 95%
  • Jurassic Park DTS:X-Soundebene: 65%
  • Vergessene Welt: Jurassic Park 2D-Soundebene: 80%
  • Vergessene Welt: Jurassic Park DTS:X-Soundebene: 80%
  • Jurassic Park 3 2D-Soundebene: 90%
  • Jurassic Park 3 DTS:X-Soundebene: 65%
  • Jurassic World 2D-Soundebene: 90%
  • Jurassic World DTS:X-Soundebene: 70%

Bonus (80%)

Das Bonusmaterial der Jurassic Park Box ändert sich gegenüber der 2011er Ultimate Trilogie nicht – sämtliche Featurettes, die damals den drei ersten Teilen beigefügt wurden, gibt’s auch hier. Im Falle von Jurassic World ist das Bonusmaterial ebenfalls identisch mit der bisherigen Blu-ray.

Gesamtbewertung Jurassic Park Collection 4K Blu-ray (75%)

Die Jurassic Park UHD Box hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. Zwar liefern alle Filme gegenüber der Blu-ray das bessere Bild, doch viele ärgerliche Details vergrätzen die peniblen Heimkino-Fans. Beim Bild zeigen sich Jurassic Park und Jurassic Park III am deutlichsten verändert, wenn man sie mit der letzten Blu-ray vergleicht. Jurassic Park II ist leider immer noch relativ schwach und Jurassic World unterscheidet sich nicht allzu sehr von der Blu-ray. Beim 3D-Sound ist die Inkonsistenz noch größer und dessen Qualität schwankt massiv von Film zu Film. Möchte man die Filme in ihrer bisher besten Qualität, dann lohnt sich die Box durchaus. Dennoch muss man sagen, dass Potenzial auf der Strecke geblieben ist.

Technische Details & Ausstattung:

Erscheinungstermin: 31. Mai 2018 Review am: 31. Mai 2018
Erscheinungsjahr Film: 1993-2014 Laufzeit: 470 Minuten
Filmstudio: Universal Pictures FSK: Ab 12 Jahren
Auflösung / Bildfrequenz:
2160p @ 24p Untertitel:
Bildformat:
1.85:1 / 16:9 Tonspur:
Deutsch DTS:X
Englisch DTS:X
High Dynamic Range:
HDR 10 Ausstattung:
4x 4K Blu-ray
3x HD Blu-ray
Testgerät TV: LG OLED55B7D
Testgerät Player: Sony UBP-X700

Jurassic Park 3D Trailer:

65 Zoll 4K OLED TV für 1999 Euro (MediaMarkt Prospekt)

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MediaMarkt.de bietet den LG OLED65B7D zum Bestpreis von 1.999 Euro an. Der 4K OLED TV mit 65 Zoll und Dolby Vision war noch nie günstiger zu bekommen, wie Preisaufzeichnungen von idealo und co. beweisen. 

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Der OLED65B7D hat noch nie die Grenze von 1.999 Euro unterschritten.
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Persönliches VR-Kino: Oculus TV für die Oculus Go ist da

Der Hersteller Oculus VR hat mit der Oculus Go ein Virtual-Reality-Headset veröffentlicht, das nicht nur mobil einsatzfähig ist, sondern auch sogar ohne Smartphone funktioniert. Nun ist für die Standalone-VR-Brille Oculus TV verfügbar. Dabei handelt es sich um eine Art virtuelles Wohnzimmer.

So bietet Oculus TV den Nutzern einen Hub an. Im digitalen Wohnzimmer, das wie eine Lounge gestaltet ist, lassen sich dann zahlreiche Inhalte aufrufen. Mit am Start ist laut Oculus VR beispielsweise direkt Netflix. Andere Anbieter beschränken sich leider auf die USA. So nennt man als Partner auch Hulu und den TV-Sender Showtime. Beide bleiben jedoch US-Besitzern der Oculus Go vorbehalten.

Allerdings sollen über Oculus TV etwa auch MLB-Spiele via Facebook empfangbar sein. Oculus VR vergleicht die Seherfahrung an der Oculus Go mit dem Betrachten eines Fernsehers bzw. einer Leinwand mit 180 Zoll Diagonale. Das virtuelle Wohnzimmer sei daher die ideale Anlaufstelle, um in Ruhe Inhalte zu konsumieren. Man sieht sich die Inhalte der Wahl dann eben im digitalen Wohnzimmer an.

In jenem Raum lässt sich zwischen verschiedenen Anbietern bzw. Live- und On-Demand-Content wechseln. Zur Verfügung stehen unter anderem auch Red Bull TV, Pluto TV sowie die exklusiven Facebook-Formate „Ball in the Family“ oder „Red Table Talk“.

Oculus TV wird zur Standard-App für die Oculus Go

Neue Exemplare der Oculus Go liefert Oculus VR ab sofort direkt mit Oculus TV als Standard-Anwendung aus. Alle anderen können die Software an dieser Stelle bzw. direkt im Oculus Store über die VR-Brille herunterladen. Laut dem Anbieter biete man damit auch für Heimkino-Fans nun eine tolle Anlaufstelle in der Virtual Reality.

Oculus Go
Oculus Go – Die VR-Brille kostet in Deutschland 219 Euro

Dabei will Oculus VR seine Partnerschaften in Zukunft noch ausbauen. Etwa stellt man als kommenden Partner bereits den Sport-Sender ESPN in Aussicht. Vermutlich dürfte man auch versuchen weitere Streaming-Anbieter an Bord zu holen. Wer also ohnehin bereits eine Oculus Go besitzt, kann sich die Anwendung Oculus TV ja zu Gemüte führen.