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Sony Xperia XZ2 / XZ2 Compact: Erste Smartphones mit 4K- / HDR-Videoaufnahmen

Sony Mobile hat anlässlich des Mobile World Congress 2018 in Barcelona neue Premium-Smartphones vorgestellt. Dabei gab es dann auch eine interessante Weltpremiere für 4K-Fans. So sind die beiden Sony Xperia XZ2 und XZ2 Compact die ersten Smartphones, welche 4K-Videos mit HDR aufzeichnen können.

Auch die Bildschirme der beiden Smartphones mit jeweils 5,7 (Xperia XZ2) bzw. 5 Zoll Diagonale (Xperia XZ2 Compact) unterstützen HDR. Beide Geräte kommen im Format 18:9 daher und lösen nativ mit 2.160 x 1.080 Bildpunkten (FHD+) auf. Die Hauptkamera arbeitet in beiden Fällen mit einem Sensor mit 19 Megapixeln und einer Blende von f/2.0. Für die HDR-Aufzeichnung dient Hybrid Gamma Log (HLG) als Basis. Somit sind die aufgenommenen Videos auch bei YouTube mit HDR verwendbar oder an TVs ansehbar.

Sony Xperia XZ2 Compact
Sony Xperia XZ2 Compact: Kompaktes Smartphone mit den Fähigkeiten des großen Bruders

Dabei übertreffen die Sony Xperia XZ2 und XZ2 Compact in einem Aspekt sogar die Samsung Galaxy S9 / S89+: Auch sie nehmen Zeitlupenvideos mit 960 Bildern pro Sekunde auf. Allerdings wird hier sogar eine Auflösung von 1080p statt 720p wie bei Samsungs Geräten für die Slow-Motion-Clips unterstützt. Dafür werden aber nur 0,1 Sekunden aufgezeichnet. Die Wiedergabezeit beträgt dann drei Sekunden.

Sony Xperia XZ2
Sony Xperia XZ2 soll sich als Allrounder beweisen

Sowohl das Sony Xperia Z2 als auch das XZ2 Compact setzen auf den Qualcomm Snapdragon 845 als Chip. In beiden Fällen stehen zudem 4 GByte RAM und 64 GByte Speicherplatz (erweiterbar via microSD) ab Werk zur Verfügung. Nur das Xperia XZ2 bietet allerdings Wireless Charging. Die Akkugrößen spielen jeweils bei 3.180 bzw. 2.870 mAh.

Sony Xperia XZ2 jetzt mit „Dynamic Vibration System“

Sony hebt zudem die Stereo-Lautsprecher und das sogenannte „Dynamic Vibration System“ der Smartphones hervor. Wie etwa bei einem Controller an Spielekonsolen sollen die Smartphones in Filmen und Spielen in den passenden Momenten vibrieren.

Sony Xperia XZ2 - Einzelzeile
Sony Xperia XZ2: Das sind die Einzelzeile

Außerdem ist das Sony Xperia XZ2 auch nach Schutzklasse IP65/68 resistent gegen Staub und Wasser. Die üblichen Schnittstellen wie USB Typ-C, Bluetooth 5.0, Wi-Fi 802.11 ac, GPS und Co. sind selbstverständlich auch an Bord.

Im Handel soll das Gerät im zweiten Quartal 2018 in den Farben Liquid Black, Liquid Silver, Deep Green und Ash Pink ab 799 Euro zu haben sein. Neben der Single- kommt auch eine Dual-SIM-Version. Das Sony Xperia XZ2 Compact wiederum erscheint zeitgleich in den Farben Black, White Silver, Moss Green und Coral Pink ab 599 Euro. Auch hier folgt neben der Single-SIM- auch eine Dual-SIM-Variante.

Samsung Galaxy S9 / S9+: Die neuen Smartphone-Flaggschiffe mit 4K/60p

Samsung hat am Wochenende auf dem Mobile World Congress 2018 in Barcelona das neue Smartphone Galaxy S9 vorgestellt. Auch einen großen Bruder, das Galaxy S9+, stellt man dem Gerät zur Seite. Insgesamt ist das neue Flaggschiff der Südkoreaner aber dabei mehr Evolution denn Revolution geworden.

So hat Samsung selbst einen Vergleich zwischen dem Samsung Galaxy S8 / S8+ des letzten Jahres und en neuen S9 / S9+ veröffentlicht. Dabei kristallisiert sich schnell heraus, dass es am Ende mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede gibt. Beispielsweise bringen auch die neuen Smartphones Bildschirme mit jeweils 5,8 bzw. 6,2 Zoll Diagonale mit und lösen auf ihren SAMOLED-Displays mit 2.960 x 1.440 Bildpunkten auf. Auch das Design der Gehäuse unterscheidet sich im Wesentlichen in Feinheiten.

Samsung Galaxy S9 schwarz
Samsung Galaxy S9 in der Farbe Schwarz

Dafür grenzt Samsung die Galaxy S9 und S9+ untereinander etwas stärker voneinander ab. Beispielsweise stockt nur das S9+ den RAM von 4 auf 6 GByte auf und setzt zudem exklusiv auf eine Dual-Kamera. Beiden Modellen gemeinsam ist, dass Samsung die beim S8 noch umstrittene Platzierung des Fingerabdruckscanners angepasst hat. Er sitzt nun nicht mehr neben der Kameralinse, sondern darunter.

Samsung Galaxy S8 und S9 im Vergleich
Samsung Galaxy S8 und S9 im Vergleich

Im Handel sollen die Samsung Galaxy S9 und S9+ dabei ab dem 16. März 2018 verfügbar sein. Vorbestellungen sind aber jetzt schon möglich. Dabei kostet das Samsung Galaxy S9 aktuell 849 Euro. Das Galaxy S9+ wechselt wiederum für 949 Euro den Besitzer. Beide Preisangaben beziehen sich auf die Smartphone-Varianten mit 64 GByte Kapazität. Als Farbvarianten stehen Schwarz, Grau und Lila zur Verfügung.

Technische Daten der Samsung Galaxy S9 / S9+

  • Bildschirm: 5,8 / 6,2 Zoll; SAMOLED-Panel, 2.960 x 1.440 Pixel, Gorilla Glass 5
  • Betriebssystem: Android 8.0
    Galaxy S9 Galaxy S9+
    Betriebssystem Android 8.0
  • SoC: Samsung Exynos 9 Series 9180 mit acht Kernen
  • RAM: 4 / 6 GByte
  • Speicherplatz: 64, 128 oder 256 GByte
  • Hauptkamera: 12 Megapixel, Blende f/1.5 bis f/2.4, 4K-Video mit 60 fps, OIS /  zusätzliche Linse (nur S9+) mit Teleobjektiv, 12 Megapixeln, f.24, OIS
  • Frontkamera : 8 Megapixel, Blende f/1.7
  • Akku: 3.000 mAh / 3.500 mAh
  • Schnittstellen: Wi-Fi 802.11 ac, Bluetooth 5.0, USB Typ-C, NFC, GPS, 4G LTE, microSD (bis zu 400 GByte)
  • Maße: 68,8 x 147,7 x 8,5 mm / 73,8 x 158,1 x 8,5 mm
  • Gewicht: 163 Gramm / 189 Gramm
  • Besonderheiten: Fingerabdruckscanner, Iris-Scanner, Schutzklasse IP68, Schnellaufladdung, Wireless Charging, Lautsprecher von AKG mit Dolby Atmos
  • Preis: 849 Euro / 949 Euro

Verbesserungen bei der Kamera mit 4K und 60 fps

Wie die technischen Daten aufzeigen, ist auch das Samsung Galaxy S9 / S9+ erneut nach Schutzklasse IP68 gegen Staub und Wasser resistent. Minimal konnte der Hersteller außerdem an der Vorderseite den Rahmen um den Bildschirm reduzieren. Weiterhin hält Samsung zudem an seinem Bixby-Button fest. Der Sprachassistent ist deutlich unbeliebter und weniger fähig als etwa der Google Assistant, Amazon Alexa oder Apple Siri. Dennoch scheint Samsung die Hoffnung auf einen Spätzünder noch nicht aufgeben zu wollen.

Außerdem bietet das Samsung Galaxy S9 / S9+ nun sogar Stereo-Sound und Unterstützung für Dolby Atmos. Darüber werden wir auch noch in einem separaten Artikel ausführlicher berichten. Diese Neuerung ergänzt einen Kniff bei der Kamera. Letztere zeichnet nun nicht nur, genau wie das Pendant des Apple iPhone X, Videos mit 4K und 60 fps auf, sondern bietet eine variable Blende. Jene reicht von f/1.5 bis f/2.4. Wie groß die Wirkung in der Praxis sein wird, muss sich aber natürlich erst noch beweisen. Nur das Samsung Galaxy S9+ setzt außerdem auf eine Dual-Kamera mit einer zusätzlichen Telezoom-Linse.

Samsung Galaxy S9+
Nur das Samsung Galaxy S9+ bietet eine Dual-Kamera

Die Samsung Galaxy S9 / S9+ können nun auch Zeitlupenaufnahmen mit bis zu 960 fps in 720p erstellen. Bei 1080p sind immerhin für kurze Clips bis zu 480 fps drin. Diese Slow-Motion-Shots können aber immer nur 0,2 Sekunden gehen. Sprich man kann beim Filmen kurze Zeitlupen-Einschübe einstreuen. Im Alltag dürfte dies also eher eine Spielerei darstellen.

Samsung kontert Apples Animoji mit seinen AR Emoji

Klar, dass die Leistung des Samsung Galaxy S9 / S9+ auch ordentlich nach oben geschraubt wurde. Das SoC Exynos Series 9 9810 bietet acht Kerne und entsteht im 10-Nanometer-Verfahren. Ihm stehen 4 GByte RAM zur Seite bzw. sogar 6 GByte RAM beim S9+. Im Alltag sollte die Performance also traumhaft sein. Allerdings dürften nur Gamer wirklich etwas von der Mehrleistung gegenüber den S8 / S8+ haben.

Samsung Galaxy S9 lila
Samsung Galaxy S9 ist auch in der Farbe Lila zu haben

Ab Werk installiert Samsung direkt Android 8.0 alias Oreo als Betriebssystem vor. Als Überzug dient die Samsung Experience UI 9.0. Spannend ist, dass sich nun auch der Homescreen im Landscape-Modus mitdreht. Dadurch hebt sich Samsung mit seiner Oberfläche durchaus von anderen Herstellern ab. Wer Angst hat, dass dieses Feature jedoch im Alltag stören könnte, darf dieses Feature auch abschalten.

Nachdem Apple zudem 2017 mit seinen Animoji für Aufsehen sorgen konnte und speziell Jugendliche sicherlich erfreut, zieht Samsung mit den AR Emoji nach. Das Prinzip ist einfach: Man knipst einen Selfie und kann auf dessen Basis dann die entsprechenden AR Emoji erstellen. Daraus lassen sich dann auch passende GIFs erstellen.

Samsung Galaxy S9 und S9+: Mehr Evolution als Revolution

Am Ende ist das Samsung Galaxy S9 / S9+ im direkten Vergleich mit den S8 / S8+ aber in erster Linie eine Evolution. Hier haben sich die vorherigen Leaks bestätigt. Samsung hat das Design verfeinert, die Kamera verbessert und eine stärkere Abgrenzung seiner beiden Flaggschiff-Smartphones forciert. Wer aber bereits ein Samsung Galaxy S8 oder S8+ besitzt, dürfte es schwer haben zu den Launch-Preisen ein Upgrade zu rechtfertigen.

Samsung Galaxy S9
Samsung Galaxy S9: In Deutschland ab Ende März zu haben

Trotzdem ist nicht zu leugnen, dass Samsung hier ein tolles Smartphone-Flaggschiff vorgelegt hat, an dem sich folgende Modelle von LG, HTC, Huawei und Co. nun messen lassen müssen.

4K Sender „Travelxp 4K“ ab Ende Februar auch in deutscher Sprache

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Der 4K Sender „Travelxp 4K“ soll ab dem 28. Februar 2018 auch in deutscher Sprache zur Verfügung stehen. Somit wird das lineare Programm des „Travel & Food“-Senders auch für HD+ Nutzer interessant, die der englischen Sprache nicht mächtig sind. 

Am Rande eines Handelsfachtreffens am 22. Februar in München verkündete Timo Schenkenburger, Geschäftsführer Marketing & Sales bei HD+, dass das Zusatzangebot von „Travelxp 4K“ jetzt auch mit deutscher Synchronisation angeboten wird. HD+ Kunden stehen die Serienformate aus dem Bereich Reise & Food bereits seit Dezember 2017 kostenlos zur Verfügung. Dokumentationen & Lifestylebeiträge aus aller Welt werden dabei in 4K UHD Qualität und High Dynamic Range (Hybrid-Log Gamma – HLG) übertragen. Vor allem die Produktion im HDR-Format macht „…das Seherlebnis noch emotionaler und lebendiger.“ – sagt Prashant Chothani, CEO von Travelxp.

Essen & Kultur aus über 40 Ländern

Das Angebot von „Travelxp 4K“ bringt Zuschauer über 40 Länder und deren Kultur näher. Der Sender wird aber nur verschlüsselt übertragen, setzt also einen Fernseher oder Set-Top-Box mit DVB-S2 nebst aktivem HD+ Abonnement voraus. Für den deutschsprachigen Raum stellt „Travelxp 4K“ neben „UHD1 by HD+“ und „InsightTV 4K“ wohl das interessanteste lineare Programm an hochauflösenden Inhalten zusammen.

In „Backpack“ gibt es Tipps für Reisende, die alles gerne auf eigene Faust erkunden, „Kissed by the Sea“ zeigt die besten Orte am Meer und „Off the Grid“ zeigt abgeschiedene und unentdeckte Reise-Juwelen. Kulinarische Gelüste werden in „Unwind“ gestillt, während sich „10Days Korea“ wie der Name schon sagt mit der Schönheit von Korea beschäftigt. Essen und Reisen gibt es dann noch kombiniert in „Food, Fact, Fun“.

Empfangsparameter Travelxp 4K:

Satellit: Astra 19.2° Ost
Frequenz: 10993,75 Mhz
Modulation: DVB-S2, 8PSK, horizontal
Symbolrate: 22.000 Symbolrate / FEC 5/6

Wer einen HD+ Receiver mit HD+ TVkey im Einsatz hat, findet den Sender auf Kanalplatz 1405.

Ripper-Software für 4K Blu-rays entschlüsselt AACS 2.0 Kopierschutz

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Das Kopierprogramm DeUHD eines russischen „R&D-Teams“ wird bereits seit längerer Zeit über deren Homepage vertrieben. Das Ripping-Tool erlaubt es 4K Blu-rays als iso-Dateien auf dem PC/Mac zu speichern. 

Bei Software-Downloads von Webseiten die auf die „.ru“ enden ist doch Vorsicht geboten. Die Software soll lt. Angaben der Hersteller aber in der Lage sein 4K UHD Blu-ray Discs zu rippen. Der AACS 2.0 Kopierschutz soll dabei aktiv entschüsselt werden. Somit können die „Rohdaten“ abgegriffen und in einer Image-Datei gespeichert werden. Die Software DeUHD wird kommerziell vertrieben und ist in seiner Funktion stark von den Updates der Softwareentwickler und den unterstützen UHD Blu-ray Laufwerken abhängig. Bei den Laufwerken muss sich der Nutzer ggf. auf bestimmte Modellnr. machen die zum Teil mit alten Firmware-Versionen laufen. Es bedarf also bereits etwas Vorarbeit um eine Kompatibilität zwischen Soft- und Hardware herzustellen. Ist diese Hürde genommen sollen um die 800 Titel unterstützt werden. Es ist also nicht möglich alle auf den Markt erhältlichen Discs zu rippen, nicht ohne die Vorarbeit der Entwickler.

Bereits seit 2016 aktiv

Das Team ist schon seit Anfang 2016 aktiv und in den letzten Wochen und Monaten wurden immer mehr Updates für die UHD-Disc-Datenbank sowie die Software veröffentlicht. Die Software richtet sich aber weniger an private Anwender, eher an Nutzer aus der Torrent-Szene. Sogenannte „Seeder“ versorgen die Netzwerke mit neuen Film-Releases. Wer schnell genug die neusten Blockbuster in einschlägige Netzwerke einspeist kann sich damit natürlich einen Namen machen und damit ggf. auch Geld verdienen.

Hersteller bittet zur Kasse

Das einzige Szenario für private Anwender, das wir uns vorstellen können, ist die Digitalisierung der eigenen UHD-Disc-Sammlung, damit diese über einen Heimkino-Server oder Medien-PC wiedergeben werden kann. Mit der Entschlüsselung des AACS 2.0-Kopierschutzes bewegt man sich aber sicherlich in einer Grauzone und bei Ripping-Software aus fraglichen Quellen ist immer Vorsicht geboten.

Die Software ist kostenlos, funktioniert aber nur 10 Minuten uneingeschränkt. Für die „Lite-Version“ werden bereits 60,- Euro für sechs Monate fällig. Dabei können maximal 2 Discs pro Tag gerippt werden. Für die zeitlich uneingeschränkte Version sind bereits 199,- EUR fällig (ebenfalls 2 Discs pro Tag) und für 399,- EUR bekommt man das Premium Paket mit Lifetime-Support und 6 Discs pro Tag.

Wir haben bewusst auf eine Verlinkung der Software verzichtet. Findige User werden aber sicherlich nicht lange brauchen um das Programm im Internet auszumachen.

LG arbeitet angeblich an Micro-LED-TV – Präsentation auf der IFA 2018?

Laut dem Newsportal businesskorea arbeitet LG Display an einem riesigen Micro-LED-Fernseher der Samsungs 146 Zoll „The Wall“-TV in den Schatten stellen soll. Bereits auf der IFA 2018 könnte LG sein Micro-LED-Debüt feiern. 

Lt. industrienahen Quellen investiert LG Display bereits in die Entwicklung und Produktion von großflächigen Micro-LED-Displays. Am 21. Februar soll LG Displays Vizepräsident Cho Seong-Jin persönlich die TV-Produktionsstätten Pyeongtaek in der Gyeonggi Provinz besucht haben um den Auftrag für einen riesigen Micro-LED-Fernseher anzuweisen (basiert auf Innotek’s Micro-LED Technologie). Dabei soll es klare Vorgaben vom Vizepräsident gegeben haben: Das Display soll größer sein als der 146 Zoll „The Wall“ Micro-LED-TV von Mitbewerber Samsung und spätestens bis September 2018 als funktionsfähiger Prototyp bereitstehen. Der Kampf um die Vorherrschaft auf dem TV-Markt könnte bald einen neuen Schauplatz bekommen. Bislang bekriegten sich die erfolgreichen Hersteller LG und Samsung mit „QLED gegen OLED“, jetzt könnten die „Reibereien“ im neuen Micro-LED-Segment fortgeführt werden.

Ist Micro-LED der OLED-Technik überlegen?

Während Samsung bereits ganz klar einen zweigleisigen Kurs mit LCD (QLED) und Micro-LED angekündigt hat, hat sich LG noch nicht offiziell zu den angeblichen MLED-Plänen geäußert. In der Kommunikation war OLED lt. LG Display immer die überlegene Display-Technologie. Ein Umschwenken auf Micro-LED würde einem Eingeständnis gleichkommen, dass das Bildschirme mit organischen Leuchtdioden doch Einschränkungen haben (z.B. maximale Helligkeit & Farbraum).

 

Das 146 Zoll Modell zeigt, dass es fast keine Einschränkungen für "The Wall" gibt
Der 146 Zoll „The Wall“-TV von Samsung war der Star der CES 2018. Das vielversprechende Micro-LED-Marktsegment könnte LG Display dazu bewegen, ebenfalls in die neue Technologie zu investieren.

Micro-LED-Markt soll bis 2025 explodieren

Micro-LED-Displays bestehen aus LED-Subpixeln in Größen von Micrometern die zusammen ein echte RGB-Pixel ergeben. Die Pixel sind selbstleuchtend und kommen ganz ohne Farbfilter aus. Hohe Spitzenhelligkeiten, perfekte Schwarzwerte, breite Betrachtungswinkel, und eine realistische Farbdarstellung sollen dabei ein besseres Seherlebnis als aktuelle LED- und OLED-Fernseher bieten. Erste Hochrechnungen von Marktforschungsunternehmen sagen dem Micro-LED Segment eine rosige Zukunft voraus. Das Marktvolumen könnte von um die 7 Millionen $US auf bis zu 4.500 Millionen $US in 2025 wachsen. 

Wir sind gespannt was an den Gerüchten von businesskorea dran ist und ob wir zur IFA 2018 auf dem Messestand von LG einen Micro-LED-Fernseher jenseits der 146 Zoll präsentiert bekommen.

HbbTV 2.0.2 mit Unterstützung für HDR und HFR

Die HbbTV Association hat die Verfügbarkeit des neuen Standards HbbTV 2.0.2 bestätigt. Damit rüstet man die Spezifikation für Ultra HD bzw. HDR, High Frame Rates (HFR) und auch Next Generation Audio. Das ist für Besitzer von 4K-Fernsehern also durchaus sehr spannend.

HbbTV dient als Grundlage für vielseitige TV-Angebote wie Video-on-Demand-Services (etwa Mediatheken oder Catch-up-Dienste), elektronische Programmführer, (EPG), digitalen Teletext oder auch interaktives Fernsehen. Die neue Version des Standards, also HbbTV 2.0.2, fügt eben die Eingangs erwähnten UHD-Features hinzu. Es handelt sich dabei freilich um die Weiterentwicklung von HbbTV 2.0. Wir hatten bereits 2015 über jenen Standard ausführlich berichtet.

HDR unterstützt man dabei sowohl via Hybrid Log Gamma (HLG) als auch Perceptual Quantizer (PQ). High Fram Rates (HFR) finden ebenfalls Unterstützung mit wahlweise einer Erhöhung von 50 / 60 Bildern pro Sekunde auf bis zu 100 / 120 Bilder pro Sekunde. Gerade für Sportübertragungen soll das laut der HbbTV Association in Zukunft Mehrwerte bringen. Next Generation Audio (NGA) meint etwa objekt- oder szenenbasierte Audioformate. Hier unterstützt HbbTV 2.0.2 konkret AC-4 und MPEG-H.

Die Entwicklung von HbbTV 2.0.2 lief bereits seit Oktober 2017 und findet damit nun ihren Abschluss. Laut der HbbTV Association unterstützen zwar bereits viele HbbTV-Geräte die erwähnten Techniken, bisher fehlte es aber an einem geregelten Standard zur Einbindung. Genau jener liegt nu vor, um die Implementierung in HbbTV-Anwendungen zu regeln.

Geräte mit HbbTV 2.0.2 erscheinen erst ab 2019

Entsprechendes Selbstlob liefert dann auch der Vize-Vorsitzende der HbbTV Association, Jon Piesing: „Wir ermöglichen nun die Verwendung spannender neuer Audio- und Video-Techniken, um HD- und 4K-Inhalte in stark verbesserter Qualität an kompatiblen HbbTV-Geräten darzustellen.

Erste Geräte mit HbbTV werden allerdings leider noch nicht heute oder morgen in den Geschäften eintrudeln. Man will Partnern die entsprechenden Tests zur Verfügung stellen, damit Hardware mit HbbTV ab dem Frühling 2019 in den internationalen Handel gelangen kann.

Sony neuer 4K Blu-ray Player auf 219 EUR reduziert – Amazon Blitzangebote

Amazon hat Sonys neuen UHD-Blu-ray Player UBP-X700 ab 17:00 Uhr in die Amazon Blitzangebote aufgenommen. Eine nach Zeit und Menge begrenzte Anzahl des Players wird für 219 EUR angeboten!

Mehr Informationen zum UBP-X700 findest du in unserem bereits veröffentlichten Beitrag.

Netflix: Das erwartet euch im März 2018 beim Streaming-Anbieter

Netflix hat heute bekannt gegeben, welche neuen Filme und Serien im März 2018 beim Streaming-Anbieter Einzug halten. Es hagelt dabei reichlich neuen Content, teilweise auch in 4K. Zu nennen ist etwa der Film „Annihilation“ mit Natalie Portman, der in Europa direkt bei Netflix seine Premiere feiert.

Natalie Portman scheint im März 2018 bei Netflix generell hoch im Kurs zu stehen. Denn auch der Film „Black Swan“ gibt bei Netflix nächsten Monat seinen Einstand. Auch hier übernimmt Portman die Hauptrolle. Für Marvel-Fans dürfte zu dem die zweite Staffel zur Serie „Jessica Jones“ ein Highlight darstellen.

Zudem hagelt es ab dem 1. März dann auch eine ganze Brigade an Marvel-Filmen. Mit von der Partie sind zum Beispiel „The Avengers“, „Thor: The Dark Kingdom“ und auch „Guardians of the Galaxy“. Noch wirkt sich die kommende Trennung von Disney also nicht aus.

Dies sind die neuen Filme, welche im März 2018 zu Netflix hinzustoßen:

  • The Avengers – ab dem 1. März
  • The Return of the First Avenger – ab dem 1. März
  • Thor: The Dark Kingdrom – ab dem 1. März
  • Guardians of the Galaxy – ab dem 1. März
  • Black Swan – ab dem 1. März
  • Das Wunder von Bern – ab dem 1. März
  • Vollidiot – ab dem 1. März
  • Bolt: Ein Hund für alle Fälle – ab dem 1. März
  • The Outsider – ab dem 9. März
  • Annihilation – ab dem 12. März
  • Insidious – ab dem 15. März
  • Paranormal Activity – ab dem 15. März
  • Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln – ab dem 20. März
  • Game Over, Man! – ab dem 23. März

Netflix im März 2018 mit folgenden Serien / Staffeln:

  • Designated Survivor – Staffel 2 ab dem 1. März
  • Gotham – Staffel 3 ab dem 1. März
  • Mädchen hinter Gittern – Staffel 1 ab dem 2. März
  • Voltron: Legendärer Verteidiger – Staffel 5 ab dem 2. März
  • B: The Beginning – Staffel 1 ab dem 2. März
  • Jessica Jones – Staffel 2 ab dem 8. März
  • Love – Staffel 3 ab dem 9. März
  • A.I.C.O. Incarnation – Staffel 1 ab dem 9. März
  • Collateral – ab dem 9. März
  • Children of the Whales – Staffel 1 ab dem 13. März
  • Stretch Armstrong: The Breakout – Staffel 1 ab dem 13. März
  • The Blacklist – Staffel 4 ab dem 15. März
  • Santa Clarita Diet – Staffel 2 ab dem 23. März
  • Requiem – Staffel 1 ab dem 23. März
  • The Defiant Ones – ab dem 23. März
  • Suits – Staffel 6 ab dem 28. März

Comedy-Specials bei Netflix im März 2018:

  • Ricky Gervais: Humanity – ab dem 13. März

Somit gibt es einiges an neuem Stoff, der sich im nächsten Monat bei Netflix konsumieren lässt. Wir wünschen Abonnenten des Streaming-Anbieters viel Spaß beim Binge-Watching!

Samsungs 146 Zoll Micro-LED-TV feiert Verkaufsstart im August

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Samsungs 146 Zoll (370 cm) Micro-LED-Fernseher „The Wall“ soll ab August dieses Jahres erhältlich sein. Der Preis für die modulare Fernseher-Wand mit selbstleuchtenden Pixeln wurde noch nicht kommuniziert. 

Erst vor kurzem gab es Gerüchte, Samsung kombiniere Quantum Dot-Materialen mit OLED-Technologie um in naher Zukunft eine neue TV-Linie auf den Markt zu bringen. Diese Gerüchte wurden von Han Jong-hee, President Samsung Visual Business, dementiert und darauf verwiesen, dass man weiterhin zweigleisig fahren wird (LCD & QLED). Im gleichen Statement gab Jong-hee den Starttermin für den Verkauf des 146 Zoll Micro-LED-TVs „The Wall“ bekannt. Das modulare „Heimkino-Monster“ soll ab August 2018 an Kunden ausgeliefert werden. Über den Preis hält sich Samsung weiter bedeckt. Wir schätzen, dass sich dieser aber jenseits der 30.000 $US bewegen wird und somit eh nur für vermögende Kunden interessant.

„The Wall Luxury“

Die Hoffnung liegt nun auf eine kleinere bezahlbare Version des Micro-LED-TVs. Laut Samsung soll neben dem 146 Zoll Modell, welche angeblich die typische Größe einer Wohnzimmerwand in einem US-Haushalt sein soll, eine 75 Zoll Version für private Anwender angeboten werden.

Die Webseite letsgodigital.org hat herausgefunden, dass Samsung erst vor kurzem die Marke „The Wall Luxury“ hat schützen lassen. Womöglich handelt es sich hierbei um die Bezeichnung für die Heimanwender-Version. Weiter berichtet letsgodigital, dass der Micro-LED-Tv eine maximale Helligkeit von 1.600 nits erreichen soll.

Samsung hat eine Abbildung des 75 Zoll "The Wall" Micro-LED-TV auf Facebook geposte
„The Wall“ soll auch als 75 Zoll-Version für Endkunden in den Handel kommen.

„The Wall Professional“

Für Displaywerbung, sowie den Einsatz in Unternehmen, Bildungseinrichtungen etc. hat Samsung erst kürzlich „The Wall Professional“ vorgestellt. Diese Modelle werden mit Software-Lösungen ausgeliefert, die die Darstellung verschiedener Bild- & Signalquellen ermöglicht (z.B. die Darstellung verschiedener Werbesports im Einkaufzentrum). Zudem soll diese Version die Vorteile des modularen Aufbaus ausnutzen können. So sollen sich die Module zu verschiedenen Displayformaten zusammenbauen lassen.