Heimkino Ratgeber: Das Auge isst mit – Gallery Design, The Frame & Amblight

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Bild und Ton passt, aber wie sieht es mit dem Design aus? Wir stellen euch unterschiedliche Lifestyle-TVs vor - Heimkino-Ratgeber Teil 4
Bild und Ton passt, aber wie sieht es mit dem Design aus? Wir stellen euch unterschiedliche Lifestyle-TVs vor - Heimkino-Ratgeber Teil 4

Natürlich sollen Fernseher etwas fürs Auge bieten. Doch das gilt nicht nur für die technische Bildqualität, sondern auch für das Design. Unser vierter Teil des Heimkino Ratgeber dreht sich deswegen um TVs mit besonderen Design-Vorzügen.

Hier schrumpft die Auswahl dann natürlich, wenn man nicht unbedingt zu Exoten wie Changhong blicken möchte, die wir auf der CES immer wieder „erwischen“ wie sie beispielsweise ähnliche Modelle wie Samsungs The Frame kredenzen. Letztere haben aber ja nicht nur den gemeinsam mit dem Designer Yves Béhar entwickelten TV im Programm, sondern legten in den vergangenen Jahren mit The Serif und The Sero noch kräftig nach.

Das erwartet euch im großen Heimkino Ratgeber bei 4KFilme.de:

LG ist ebenfalls vorne mit dabei, auch wenn die Südkoreaner einen anderen Ansatz gewählt haben: Ihr Gallery Design der GX-Serie (hier unser aktueller Test) wird mittlerweile sogar mit passenden Soundbars kombiniert. Doch ist nicht eigentlich Philips ein Unternehmen, das Design und Funktion vereint? Amblight ist da das Stichwort.

LG GX Gallery Design TV mit GX Soundbar
LG GX Gallery Design TV mit GX Soundbar

Euer Blick mag natürlich auch zu einem Konkurrenten schweigen, denn stärker als technische Aspekte, so ist die ästhetische Vorliebe in erster Linie eine Geschmackssache. Deswegen freuen wir uns auch auf Rückmeldungen in den Kommentaren.

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Zuletzt aktualisiert am 17. September 2020 um 19:54 Uhr. Preise können sich bereits geändert haben. Alle Angaben ohne Gewähr.

Gallery Design vs The Frame: Heimkinos für Design-Liebhaber

Für euch zählt das Bild. Doch damit meint ihr eben nicht nur das Bild auf TV oder Leinwand, sondern auch das Bild, das euer Wohnzimmer selbst abgibt. Das Design der Heimkino-Komponenten soll sich elegant in den Raum integrieren. Aktuell ist in diesem Fall Samsungs The Frame eine naheliegende Anschaffung. Die Fernsehgeräte dieser Serie wirken wie Bilderrahmen und könnten abseits des TV-Betriebs im Art Mode Kunstwerke anzeigen. Dadurch entfällt das unästhetische schwarze Loch, das Fernseher normalerweise im ausgeschalteten Zustand abgeben.

Besitzer eines "The Frame" Lifestyle-TV werden von Samsung mit kostenlosen Bilder versorgt #TheHomeExhibition
Der „The Frame“-Lifestyle-TV

Die 4K-Varianten des Samsung The Frame gibt es in Diagonalen von 43 bis 75 Zoll zu Preisen ab ca. 1.000 Euro. Es sei aber erwähnt, dass diese QLED-Modelle technisch der Mittelklasse entsprechen. Bei den vom Schweizer Designer Yves Béhar konzipierten The Frame steht also die Gestaltung im Vordergrund. Erinnert also etwas an Bang & Olufsen, die ja quasi „Möbel mit Zusatzfunktionen“ anbieten. Auch bei dem dänischen Anbieter liegen Look & Feel vor der technischen Qualität Fokus. Allerdings sind bei Bang & Olufsen die Preise deutlich exorbitanter und das Preis-Leistungsverhältnis wird immer wieder kontrovers diskutiert. Deswegen verzichten wir an dieser Stelle auch darauf noch detaillierter auf das Angebot der Dänen einzugehen.

Samt Netzteil und aller Anschlüsse kommt der GX auf eine Gehäuse dicke von weniger als zwei Zentimeter

Wer höchsten technischen Anspruch mit Design verbinden will und bereit ist mehr Geld auf den Tisch zu legen, kann zu Samsungs selbst definierter Nemesis LG blicken. Die OLED-TVs der GX-Serie im Gallery Design verfolgen ebenfalls in interessantes Konzept. Sie lassen sich mit einer speziellen Wandhalterung bündig befestigen und weisen dann nahezu keinen Abstand zur Wand auf. Die Lautsprecher sind quasi unsichtbar. Erhältlich sind die LG GX im Gallery Design in Diagonalen von 55, 65 und 77 Zoll ab 2.500 Euro.

LG GX Soundbar
LG hat seine GX Soundbar, passend zu den Gallery-TVs, vorgestellt

LG bietet speziell für die TVs der GX-Serie auch eine auf sie optisch abgestimmte Soundbar an: Die 3.1-GX-Soundars passen in den Maßen perfekt zum 65-Zoller der Reihe. Im Lieferumfang ist ein kabelloser Subwoofer enthalten. Ein Rear-Kit (SPK8) kann separat nachgekauft werden. Mit 1.349 Euro fällt der Preis für die LG GX Soundbar mit 420 Watt und Dolby Vision Passthrough allerdings verhältnismäßig hoch aus.

Als Alternative für Design-Liebhaber mit einer Affinität zu Multiroom-Setups lässt sich natürlich auch noch die Soundbar Sonos Arc hervorheben. Die Arc unterstützt Dolby Atmos und schwebt mitten im Sonos-Ökosystem. Mit dem Sonos Sub und beispielsweise den Sonos One SL lässt sich hier nicht nur ein Surround-System für Dolby Atmos zusammenstellen, sondern auch in einen in Klang und Ästhetik aufeinander abgestimmten Multiroom-Kosmos abtauchen. Wir empfehlen die Sonos Arc aber nur denjenigen, die ernsthaftes Interesse an einer breiten Multiroom-Konfiguration haben bzw. bereits Produkte von Sonos besitzen.

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Zuletzt aktualisiert am 18. September 2020 um 14:25 Uhr. Preise können sich bereits geändert haben. Alle Angaben ohne Gewähr.

Samsungs Zugabe: The Serif und The Sero

Samsung gibt sich nicht mit seinen Design-TVs der Reihe The Frame zufrieden. Die Südkoreaner haben auch noch bereits seit vielen Jahren die ebenfalls durchaus ansehnlichen The Serif im Programm. Diese Fernseher wurden vom Künstler-Duo Ronan & Erwan Bouroullec entworfen. Man hat die Reihe über die Jahre konstant weiterentwickelt. Diese Geräte erinnern im Wesentlichen an eine Staffelei. So können sie dann auch mit einem speziellen Standfuß im Raum aufgestellt werden.

"The Sero" ist ein Lifestyle 4K Fernseher der auch hochkant genutzt werden kann!
„The Sero“ ist ein Lifestyle 4K Fernseher der auch hochkant genutzt werden kann!

The Sero wiederum nehmen wir selbst eher mit einem Facepalm zur Kenntnis, doch er scheint seine Zielgruppe zu haben: Der TV lässt sich auch hochkant nutzen und richtet sich somit an die Smartphone-Generation, die z. B. Kurzvideos bei Instagram und TikTok postet und daher im Hochformat dreht. Uns bereitet das „falsche“ Bildformat eher Kopfschmerzen, doch vielleicht sind wir einfach zu alt dafür. The Sero lässt sich drehen und kann also auf zweierlei Weise genutzt werden – wie Monitore mit einem Pivot-Modus. Wer Kids oder Teenies im Haus hat und das Design spannend findet, kann sich The Sero ja eventuell einmal anschauen. Preislich starten diese Modelle in der aktuellen Generation in Deutschland bei ca. 1.500 Euro.

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Zuletzt aktualisiert am 18. September 2020 um 14:25 Uhr. Preise können sich bereits geändert haben. Alle Angaben ohne Gewähr.

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Zuletzt aktualisiert am 18. September 2020 um 14:25 Uhr. Preise können sich bereits geändert haben. Alle Angaben ohne Gewähr.

Philips Amblight: Dem Heimkino geht ein Licht auf

Nicht vergessen darf man Philips, hinter denen in Europa TP Vision stehen. Auch hier wollen wir weniger die technischen Qualitäten in den Vordergrund stellen und mehr die Design-Aspekte. Vorab aber ein kleiner Tipp: Wer keinen TV mit Ambilight kaufen möchte, aber dennoch Wert auf eine zum TV-Bild passende Beleuchtung legt, kann sich ja einmal die Philips Hue Play HDMI Sync Box vormerken – wir haben sie bereits ausführlich getestet. Ein nicht unbedingt günstiger Spaß, da auch zusätzliche Leuchtmittel von Hue notwendig sind, aber vielleicht für den ein oder anderen Heimkino-Fan, der nach der richtigen Beleuchtung sucht, eine interessante Alternative.

Der Philips PUS9235 ist ein 4K LCD TV mit 3-seitigem-Ambilight, Bower & Wilkins-Sound und Premium-Ambitionen

Zurück zu den TVs mit Ambilight: Wer noch nie von Ambilight gehört hat, dem liefern wir eine kurze Erklärung. Ambilight strahlt quasi um den TV herum eine automatisch auf das Bild abgestimmte Beleuchtung ab. Das soll nicht nur hübsch aussehen, sondern auch die Augen schonen, da der Übergang vom TV-Bild zur Umgebung sanfter wird. Ambilight passt sich dynamisch an. Seht ihr etwa im Bild vorwiegend Rottöne, z. B. bei einem Sonnenuntergang, dann passt sich die Beleuchtung mit einem sanften Rot daran an. Zeit ein Film stattdessen den Ozean, kann Ambilight dazu passend in hellem Blau leuchten.

Bei Philips ist Ambilight aber nicht gleich Ambilight, denn es gibt z. B. neue Modelle mit vierseitigem Ambilight – für alle Seiten des TVs. Viele Modelle beschränken sich aber auf dreiseitiges Ambilight. Auch der Feature-Umfang kann abweichen – manche Varianten bieten z. B. eine zusätzliche Anpassung an die jeweilige Wandfarbe bei euch zu Hause oder einen Musik-Modus.

Philips OLED 865
Beim Philips OLED 865 ist auch der Standfuß mit Leder überzogen

Wer hier in die Vollen gehen möchte, kann sich beispielsweise den 4K UHD OLED 65OLED865 einmal ansehen – gibt es natürlich auch mit 55 Zoll. Dieser OLED bietet integriertes Ambilight + Hue, Ambilight Musik, einen Ambilight-Spielmodus, Anpassung an die Wandfarbe, einen Lounge-Modus, AmbiWakeup und AmbiSleep. Hier handelt es sich um ein Modell mit dreiseitigem Ambilight. Aktuell liegt der Preis bei ca. 3.300 Euro. Der Fernseher nutzt Android TV als Betriebssystem und ist neben HDR10 auch für HDR10+ und Dolby Vision gerüstet. Weitere Modelle mit Ambilight findet ihr auch direkt bei Philips. Da der Hersteller Patente auf die Technik hält, hat man sich da durchaus ein Alleinstellungsmerkmal erarbeitet.

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Zuletzt aktualisiert am 18. September 2020 um 14:25 Uhr. Preise können sich bereits geändert haben. Alle Angaben ohne Gewähr.

Im nächsten und finalen Teil unseres Heimkino-Ratgebers werden wir im Übrigen auf das Premium-Segment eingehen… 8K anyone?

7 KOMMENTARE

  1. Ich habe schon mehrere Philips tv mit Ambilight und kann mir nichts anderes mehr vorstellen. Mittlerweile den 2. OLED nach 55 mit 65 Zoll. Zusätzlich 4 HUE Lampen zum TV mit eingebunden. Und warum soll man sich damit den Kontrast versauen? Ambilight strahlt an die Wand, verändert doch nicht das Bild. Und egal ob Nachrichten, Dokus, Aktion-Filme oder einfaches TV Material. Es wertet alles auf. Und über die Qualität der Philips TV wurde ja schon öfters berichtet.

  2. Also ich hab mir zum „Ambilight“ -Testen letztens sone HUE Bridge gekauft. Ich hatte vorher schon zwei HUE Iris im Wohnzimmer stehen (jeweils eine rechts und links vom TV) und hab die mit der Bridge verbunden und entsprechend konfiguriert. Wenn man sich dann die Software „Hue Synch“ auf dem PC installiert und auch mit der Bridge verbindet, kann man den PC Monitor bzw. den am PC angeschlossene Fernseher wie mit „Ambilight“ nutzen. Da ich die Lampen schon hatte, hat mich das Testen nur 30€ gekostet, weil’s die Bridge günstig bei eBay Kleinanzeigen gibt.

    Was die Leichteffekte an sich angeht, bin ich mir noch nicht sicher, ob sich das wirklich lohnt. Hab bisher aber auch nur einen kompletten Film mit dem Aufbau geschaut. Als sone Just-For-Fun Geschichte für 30€ kann man das auf jeden Fall mitnehmen. Ob ich da aber Hunderte Euro investieren würde … Naja, ich weiß ja nicht.

    Ich muss die ganze Sache aber noch etwas einschränken… Ich meine, bei der Installation irgendwo gelesen zu haben, dass die Iris Lampen eventuell zu alt sind, um mit dem System zu laufen. Ich konnte aber beim Testen so keine Probleme feststellen. Die Farben passten jedenfalls immer zu dem was rechts und links am Fernsehrand dargestellt wurde.

    Was mich an dieser Stelle eventuell interessieren würde ist, ob jemand weiß, ob zB. aktuellere Lampen, wie diese Lightbars, schneller oder besser sind oder irgendwie angenehmere Farbwechsel vollziehen können, als die „alten“ Iris Lampen. Vielleicht hat das jemand Erfahrungen…

    • Ne. Nicht wirklich.
      Gerade beim OLED ist Ambilight absolut sinnbefreit, weil
      man sich so nur den Kontrast versaut und damit zeitgleich den größten Vorteil von OLEDs beraubt.

      Für 0-8-15 LCDs ohne ordentliches Dimmibg ist allerdings ganz nett.

      Mal davon abgesehen ist TPVision mit den ganzen Bugs sowieso ein Griff ins Klo.

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