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Google TV: Werbeoffensive wird ausgebaut

Google hat sein Google TV Network vorgestellt. Dieses soll dazu dienen, die Werbeoffensive unter der Smart-TV-Plattform weiter voranzutreiben.

So handelt es sich dabei laut Google um ein Werbenetzwerk, das es interessierten Unternehmen erlaubt, in den in Google TV integrierten FAST-Sendern (Free Ad-supported Television Streaming) Werbung zu schalten – direkt auf die Zielgruppe zugeschnitten. Dabei besteht dann Zugriff auf mehr als 125 werbefinanzierte Kanäle, die in Google TV eingebunden sind.

Laut Google erreiche YouTube derzeit allein in den USA ca. 150 Mio. monatliche Nutzer. Google TV / Android TV komme auf etwa 20 Mio. monatlich aktive User. Somit bietet sich für Werbetreibende die Chance, eine erhebliche Gruppe von Anwendern zu erreichen. Denn es besteht die Option, Werbekampagnen auf einen Schlag auf beiden Plattformen zu buchen. Dabei gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, wie kurze Werbespots vor dem Abspielen der jeweiligen Inhalte oder auch nicht überspringbare Unterbrechungen.

Werbetreibende können sowohl bei YouTube als auch bei Google TV parallel Spots buchen.
Werbetreibende können sowohl bei YouTube als auch bei Google TV parallel Spots buchen.

Für die Werbeindustrie verlockend, aus Sicht der Zuschauer eher eine Drohung: In Zukunft will Google auch weitere Werbeformen über das Google TV Network anbieten. Die Werbung wird dann an unterschiedlichsten Geräten mit Google TV ausgespielt. Da sind sowohl die hauseigenen Chromecast-Modelle als auch Smart-TVs von Partnern wie Hisense, Sony und TCL inbegriffen.

Google TV soll auch verstärkt Werbung auf dem Homescreen zeigen

Google TV zeigt auch Empfehlungen / Werbung auf dem Homescreen und testet immer stärker auch Vollbild-Anzeigen. Dies dürfte in Zukunft immer weiter zunehmen, denn nicht nur Google fährt eine derartige Strategie. Auch andere Hersteller wie Amazon, LG, Roku, Samsung oder TiVo versuchen immer stärker Fernsehgeräte so zu monetarisieren, dass sie auch nach dem eigentlichen Verkauf des Geräts Einnahmeströme generieren.

Das Google TV Network startet zunächst in den USA.
Das Google TV Network startet zunächst in den USA.

Zwar startet das Google TV Network zunächst für Werbepartner in den USA, klar ist aber, dass man auch in Europa auf erhöhte Werbeeinnahmen blickt. Entfliehen könnt ihr dem nur, indem ihr vorwiegend auf externe Streaming-Geräte mit möglichst wenig Werbung setzt – z. B. den Apple TV 4K. Auch kann es sinnvoll sein, euerem Smart-TV den Internetzugriff zu entziehen und das jeweilige Gerät dann eben nur für Updates ins Netz zu lassen.

tvOS 18: Diese Funktionen bringt die neue Version auf die Apple TV 4K

Apple hat auf der WWDC 2024 sein neues Betriebssystem tvOS 18 vorgestellt. Es erscheint im Herbst 2024 für die Apple TV 4K.

Enthalten ist mit InSight eine neue Funktion, bei der man sich von Amazon hat inspirieren lassen. So bieten letztere ja an über Prime Video die Option an, bei der Wiedergabe von Filmen und Serien auch auf Informationen zu etwa den Schauspielern zuzugreifen. Amazon bezieht die Daten dafür aus seiner hauseigenen IMDb. Apple führt solche Zusatzinformationen auch in Apple TV+ ein.

Ihr könnt euch dann also in Echtzeit Informationen zu Schauspielern, Charakteren und Musik auf dem Bildschirm anzeigen lassen. Es ist dabei sogar möglich, Songs direkt in Apple Music zu einer Playlist hinzuzufügen. InSight-Informationen werden auch auf dem iPhone angezeigt, wenn es als Fernbedienung für den Apple TV 4K genutzt wird.

Apple wertet die Dialogverbesserung auf.
Apple wertet die Dialogverbesserung auf.

Dazu kommt eine Optimierung der Funktion „Dialoge verbessern“, welche die Stimmen in Videos anheben kann. Neben HomePod-Lautsprechern könnt ihr „Dialoge verbessern“ auch über integrierte Fernsehlautsprecher, über mit HDMI angeschlossene Speaker, AirPods und andere Bluetooth Geräte zuschalten. Eine weitere Verbesserung betrifft Beamer-Besitzer: Untertitel sollen bei 21:9-Inhalten jetzt im Bild und nicht in den schwarzen Balken platziert werden. Das ist für die Wiedergabe mit Projektoren wichtig, damit die Subs nicht aus dem Bild verschwinden.

tvOS 18 steht bereits für Entwickler bereit

Neu sind auch animierte, dynamische Bildschirmschoner – etwa mit Snoopy und Woodstock. Zusätzlich hat Apple die App für Fitness+ überarbeitet, um etwa die Musikwiedergabe komfortabler zu gestalten. Selbiges will man auch durch Updates für FaceTime mit Kamera-Übergabe erreichen. Mit der Einführung von Live-Untertiteln für Englisch in den USA und Kanada können Nutzer lesen, was andere in einem FaceTime-Anruf sagen. Mal sehen, wann dies dann auch in Deutschland bzw. mit deutscher Sprache funktioniert.

Eine weitere Neuerung, die wir nicht verschweigen wollen: Apple AirPlay 2 erlaubt es nun auch, 3D-Audio / Dolby Atmos weiterzureichen, wenn Audio mit AirPlay von iPhone und iPad auf den HomePod oder auf kompatibles Audiozubehör von anderen Anbietern gestreamt wird. Zwar eine Nische, aber dennoch für einige sicherlich hilfreich: Staubsaugerroboter sind ab tvOS 18 mit der Home-App kompatibel und können zu Automationen und Szenen hinzugefügt und mit der Stimme / Siri aktiviert werden.

Die neuen Funktionen stehen ab Herbst 2024 zur Verfügung, wenn tvOS 18 offiziell für alle erscheint. Entwickler können schon jetzt die Beta beziehen und mit den Features experimentieren.

Apple Vision Pro: VR-Headset startet in Deutschland bald für 3.999 Euro

Apple veröffentlicht am 12. Juli 2024 sein Mixed-Reality-Headset Apple Vision Pro in Deutschland. Der Preis wird bei 3.999 Euro liegen.

In den USA ist das Gerät bereits Anfang 2024 auf den Markt gekommen. Zu den großen Unterstützern zählt Disney+. So bietet der Streaming-Dienst exklusiv am VR-Headset von Apple viele Filme in stereoskopischem 3D an – in 4K und mit Dolby Vision. Davon kann man bedauerlicherweise an anderen Endgeräten aktuell nur träumen. Sogar eine exklusive, interaktive Marvel-Produktion hat man auf die Apple Vision Pro gehievt.

Ein günstiger Spaß ist die Apple Vision Pro mit ihren 3.999 Euro allerdings natürlich nicht. Mit diesem Preis spricht Apple am Ende eine kleine Nische an. Zumal ihr dafür nur die Einstiegsversion mit 256 GByte Speicherplatz erhaltet. Wer auf 512 GByte oder gar 1 TByte aufstocken will, wird noch mehr zahlen müssen. Vorbestellungen sind dabei ab 28. Juni 2024 direkt über Apple möglich.

Netflix erscheint nicht als App für die Apple Vision Pro.
Netflix erscheint nicht als App für die Apple Vision Pro.

Verkauft wird die Apple Vision Pro direkt über den Online-Store des Unternehmens sowie über die Filialen. Wer Interesse hat, muss zwangsweise im Ladengeschäft an einer persönlichen Beratung teilnehmen oder online eine 30-minütige Demonstration über sich ergehen lassen. So will der Hersteller die korrekte Verwendung sicherstellen.

Apple Vision Pro: Auch das Zubehör ist teuer

Im Lieferumfang der Apple Vision Pro liegen auch die entsprechenden Kopfbänder, eine personalisierte Lichtabdichtung mit zwei Polstern, ein Cover, Poliertuch, Akku, Ladekabel und ein Netzteil bei. Was fehlt, ist eine Tasche für den Transport. Die ist separat erhältlich. Apple lässt sich das Travel Case fürstlich bezahlen: Es kostet 219 Euro. Wer Apple Care+ buchen möchte, um sich gegen Schäden abzusichern, soll 549 Euro zahlen.

Dann gibt es noch durch eine Kooperation mit Zeiss sogenannte Optical Inserts für Brillenträger. Die einfache Version, die Lesebrillen entspricht, kostet 115 Euro. Die Prescription-Version mit individueller Sehstärke ist für 169 Euro erhältlich. Diese Einsätze werden magnetisch im VR-Headset befestigt.

LG 1: Eigener FAST-Kanal für die LG Channels vorgestellt

LG erweitert die LG Channels um einen eigenen Sender: LG 1. Der soll mit exklusiven Inhalten punkten – sowie mit populären US-Serien

Beispielsweise hebt der südkoreanische Hersteller als erste Formate vom LG 1 die beiden US-Serien „Nashville“ mit Hayden Panettiere („Heroes“) und Connie Britton („The White Lotus“) sowie auch „Boss“ mit Kelsey Grammer („Frasier“) hervor. Man will das Programm auf dem hauseigenen Sender jedoch generell sukzessive erweitern. Natürlich steht LG 1 kostenlos im Rahmen der LG Channels zur Verfügung.

Um auf LG 1 zuzugreifen, benötigt ihr einen Smart-TV mit webOS. Wichtig ist auch, dass die LG Channels allesamt ein lineares Programm ausstrahlen. Jenes wird über Werbung finanziert. So zahlt ihr zwar nicht direkt mit Geld, aber indirekt mit eurer Aufmerksamkeit. Letzten Endes ist das eben für den Hersteller eine Chance, auch nach dem eigentlichen TV-Verkauf noch Geld zu verdienen. Deswegen höhlt man bedauerlicherweise auch das Betriebssystem an sich immer stärker mit Werbung aus.

Auch die Serie "Boss" läuft auf dem Sender LG 1.
Auch die Serie „Boss“ läuft auf dem Sender LG 1.

Laut LG bietet man über seine LG Channels inzwischen über 200 Kanäle an, die unterschiedliche Bereiche wie Filme und Serien, Informationen, Musik und Sport abdecken. Es handelt sich grundsätzlich um ein FAST-Angebot (Free Ad-supported Streaming Television), das kostenlose, aber eben werbefinanzierte, Sender bündelt.

LG Channels: Auch neue Kanäle von Sony Pictures Entertainment

Neben LG 1 stoßen auch neue Kanäle von Sony Pictures Entertainment hinzu. Die neuen Sony-One-Sender umfassen fünf Channels. Da hebt man etwa Sony One Comedy TV hervor, auf dem ihr Serien wie „Seinfeld“ sehen könnt. Dazu gesellt sich Sony One Thriller, wo die renommierte Serie „Breaking Bad“ mit Bryan Cranston genau so laufen wird wie „Damages“.

Insgesamt umfassen die werbefinanzierten LG Channels 30 Film-, 13 Unterhaltungs-, 17 Dokumentar-, 26 Serien-, 22 Musik- und 21 Sportkanäle. Freilich ist LG nicht der einzige Anbieter mit so einem Angebot. Samsung hat da etwa mit Samsung TV Plus eine ähnliche Option unter Tizen zu bieten. Ihr entscheidet eben, ob ihr da gerne einschaltet oder die Plattformen aufgrund der Werbung lieber meidet.

Xbox Series X: Neue „All Digital Edition“ ohne Disc-Laufwerk vorgestellt

Microsoft hat drei neue Versionen der Xbox Series X|S vorgestellt. Bahnbrechende Neuerungen solltet ihr jedoch nicht erwarten.

Das größte Wagnis ist eine neue Variante der Xbox Series X, die jetzt auf ein optisches Laufwerk verzichtet. Diese All-Digital-Edition soll 499,99 Euro kosten, was dem ursprünglichen Launch-Preis der Xbox Series X entspricht. Zwischenzeitlich hatte Microsoft seine Preisempfehlung ja auf 549,99 Euro erhöht – analog zur Preiserhöhung der PlayStation 5.

Das zweite neue Modell ist abermals eine Variante der Xbox Series X – als „Special Edition“. Diese Fassung kommt in der Farbe Galaxy Black daher und verdoppelt den ab Werk vorhandenen Speicherplatz von 1 auf 2 TByte. Dafür steigt auch der Preis merklich, nämlich auf 649,99 Euro. Hier müsst ihr abwägen, ob es da nicht mehr Sinn ergibt, sich eine Speichererweiterung von Seagate oder Western Digital zu kaufen.

Die All Digital Edition der Xbox Series X in Weiß.
Die All Digital Edition der Xbox Series X in Weiß.

Auch die Xbox Series S erhält eine neue Version – mit 1 TByte Speicherplatz. So eine Variante gibt es bereits in der Farbe Carbon Black, jetzt aber eben auch in Robot White. Der Preis liegt in diesem Fall bei 349,99 Euro. Alle drei Konsolenvarianten sollen laut Microsoft „zu den Feiertagen 2024“ auf den Markt kommen. Das meint üblicherweise den Zeitraum zwischen Erntedank und Weihnachten.

Xbox Series X|S: Chancenlos gegen die PlayStation 5?

In den Verkaufszahlen liegen die Xbox Series X|S wohl deutlich hinter der PlayStation 5. Dass die neuen Varianten daran etwas ändern werden, bezweifeln wir stark. Zumal Sony Ende 2024 mit der PlayStation 5 Pro eine leistungsfähigere Version seiner Konsole auf den Markt bringen sollte. Das dürfte den neuen Xbox-Versionen von Microsoft vermutlich arg den Wind aus den Segeln nehmen.

Am Ende ist der Schritt hin zu einer All-Digital-Edition der Xbox Series X vielleicht auch schon einmal eine Vorbereitung auf die nächste Konsolengeneration. Wir rechnen damit, dass die Nachfolger der PlayStation 5 und Xbox Series X|S komplett auf Disc-Laufwerke verzichten dürften.

Teufel STEREO L 2: WLAN-Aktivlautsprecher kommunizieren drahtlos für 2.000 Euro

Beim Teufel STEREO L 2 handelt es sich um den Nachfolger der beliebten STEREO L Aktivlautsprecher, die jetzt komplett drahtlos miteinander kommunizieren. Das WLAN-Aktivlautsprecher-Set bestehend aus einem Master- und einem Slave-Speaker und kostet 1.999,99 Euro.

Drahtlos, unkompliziert und für erstklassigen Stereo-Sound bei Filmen, Musik und Games optimiert – das sind die neuen Teufel STEREO L 2 WLAN-Aktivlautsprecher. Das Set besteht aus einem Hauptlautsprecher (Master) mit zusätzlichen Anschlüssen und Bedienelementen sowie einem Partner-Lautsprecher (Slave), der sich mühelos über das heimische WLAN mit der Haupteinheit verbindet.

Teufel STEREO L 2 (Weiß) auf Teufel.de Teufel STEREO L 2 (Schwarz) auf Teufel.de

Dank der WLAN-Verbindung entfällt nicht nur die Verkabelung zwischen den Standlautsprechern, was eine einfachere Installation und flexiblere Positionierung ermöglicht, sondern es bietet auch qualitative Vorteile gegenüber Systemen, die Audiosignale beispielsweise nur via Bluetooth empfangen. Dadurch können Audiostreams in hoher Klangqualität (hohe Bit-/Samplerate) wiedergegeben werden und die Steuerung ist von überall möglich, solange man sich im gleichen WLAN wie die Teufel STEREO L 2 befindet.

Teufel STEREO L 2: Hochwertige Audiokomponenten

Kommunizieren drahtlos via WLAN: Teufel Stereo L 2
Kommunizieren drahtlos via WLAN: Teufel Stereo L 2 || Bild: Teufel

Die Klangeigenschaften des 3-Wege-Systems wurden im Vergleich zum direkten Vorgänger verbessert. Als Basis dient ein SCA-Koaxial-Chassis, das im Zusammenspiel mit drei Langhub-Wok-Tieftönern (165 mm), einem Mitteltöner (152 mm) und einem Hochtöner (25 mm) einen Schalldruck von bis zu 112 dB/1m erzeugen kann. Hochwertige 190-Watt-Class-D-Endstufen sorgen für die nötige Leistung, während DSP-Komponenten die Aktivlautsprecher für eine bestmögliche Klangdarstellung optimieren. Die Teufel STEREO L 2 bieten somit eine perfekte Basis für Fernsehen, Filme, Serien, Musik und Gaming.

Anschlussmöglichkeiten: Analog, Digital, Bluetooth, WLAN…

Die Anschlüsse der Teufel Stereo L 2: Links der Hauptlautsprecher (Master) und rechts der Zweitlautsprecher (Slave)
Die Anschlüsse der Teufel Stereo L 2: Links der Hauptlautsprecher (Master) und rechts der Zweitlautsprecher (Slave) || Bild: Teufel

Musikstreaming über TuneIn und Spotify ist ebenso möglich wie die Wiedergabe von CDs und Schallplatten (via Line-In). Bei Problemen mit der Lippensynchronisation bei TV-Geräten, PCs, Notebooks und Co. kann der zusätzliche optische Audioeingang genutzt werden. Die Lautsprecher müssen nicht drahtlos kommunizieren, sondern können bei Bedarf auch via SPDIF/Toslink verbunden werden, falls sie weit auseinander stehen. Weitere Anschlussmöglichkeiten umfassen Bluetooth, WLAN, Ethernet (LAN), Apple AirPlay 2, Chromecast (built-in) sowie einen AUX-Eingang (Cinch). Über USB-C lassen sich Audioformate wie FLAC, Apple Lossless, WAV, OGG oder MP3 von einem Datenträger wiedergeben. Der zweite USB-C-Anschluss am Slave-Lautsprecher dient als Service-Eingang. Ein HDMI-Eingang fehlt leider.

Steuerung via Teufel Home-App

Mit der "Teufel Home"-App lassen sich die STEREO L 2 Aktivboxen installieren, ansteuern und optimieren
Mit der „Teufel Home“-App lassen sich die STEREO L 2 Aktivboxen installieren, ansteuern und optimieren || Bild: Teufel

Wichtig zu erwähnen ist die Bedienung und Steuerung der Teufel STEREO L 2. Die einfachste Möglichkeit, das volle Potenzial der Standlautsprecher auszuschöpfen, bietet die Teufel Home App (nicht kompatibel mit der Raumfeld App). Mit dieser App lässt sich nicht nur die Signalquelle für die Wiedergabe auswählen, sondern auch Klangoptimierungen vornehmen (Equalizer). Am Hauptlautsprecher befinden sich zudem alle wichtigen Funktionstasten zur Steuerung des Systems ohne App. Für die einmalige Einrichtung der Preset-Tasten (z.B. für TuneIn oder Spotify) ist jedoch die Teufel Home App erforderlich. Eine Steuerung via Fernbedienung ist nicht vorgesehen und daher nicht im Lieferumfang enthalten.

Preis, Varianten und Verfügbarkeit

Ohne Töner-Abdeckung wirken die Teufel STEREO L 2 noch schöner. Nur zu empfehlen, wenn sich keine Kinderhände in der Nähe befinden =)
Ohne Töner-Abdeckung wirken die Teufel STEREO L 2 noch schöner. Nur zu empfehlen, wenn sich keine Kinderhände in der Nähe befinden =) || Bild: Teufel
Teufel STEREO L 2 (Weiß) auf Teufel.de Teufel STEREO L 2 (Schwarz) auf Teufel.de

Die gute Nachricht zuerst: Die Teufel STEREO L 2 sind bereits bestellbar und werden derzeit auch innerhalb eines Tages versendet. Kunden dürfen sich zwischen den Farben „Weiß“ und „Schwarz“ entscheiden. Das Design der Standlautsprecher dürfte sich in so ziemlich jedes Interieur einfügen. Zum Verkaufsstart gibt es derzeit auch eine Aktion, bei der ihr euch die Versandkosten sparen könnt. Das ist angesichts des Preises von 1.999,99 nur ein kleines Gimmick, aber immerhin. Der Preis möchte dem ein oder anderen vielleicht sehr hoch erscheinen, dafür bekommt man ein umfassendes „All-In-One“-System geliefert, welches sich eigentlich mit so ziemlich jeder Signalquelle verträgt und diese in hochwertigem Stereo-Sound wiedergibt.

Vergleich Teufel STEREO L und STEREO L 2

Über den Line-In-Eingang (AUX / Cinch) lassen sich Schallplattenspieler oder CD-Spieler am Teufel STEREO L 2 anschließen
Über den Line-In-Eingang (AUX / Cinch) lassen sich Schallplattenspieler oder CD-Spieler am Teufel STEREO L 2 anschließen || Bild: Teufel

Die neuen WLAN-Aktivlautsprecher bieten zahlreiche Vorteile gegenüber den Vorgängermodellen. Bereits bei den Klangeigenschaften gibt es Verbesserungen: Die Gesamtleistung wurde auf 2 x 190 Watt (Vorgänger 2 x 150 Watt) und der Frequenzgang auf 24Hz – 22.000Hz (Vorgänger 38Hz – 22.000Hz) erhöht. Das Anschluss-Terminal wurde um einen optischen Audioeingang erweitert. Zudem benötigen die Standlautsprecher keine Kabelverbindung zur Übertragung der Audioinformationen.

Ein möglicher Nachteil der Teufel STEREO L 2 ist die fehlende Unterstützung des Raumfeld-Multiroom-Systems. Sie können nicht mit anderen Raumfeld-Geräten wie dem Teufel One M oder den Vorgängermodellen Teufel STEREO L verbunden werden. Dafür lassen sich die WLAN-Aktivlautsprecher in Multiroom-Systeme über Apple AirPlay 2 oder Google Cast / Chromecast einbinden.

Prime Video: Über 18.500 Abonnenten sind bei der Sammelklage gegen Werbung dabei

Aktuell läuft eine Sammelklage gegen Amazon, die sich um die Werbung in Prime Video dreht. Laut Verbraucherschützern beteiligten sich bereits über 18.500 Menschen.

Als Erinnerung: Anfang Februar hat Amazon in Prime Video als Standard für alle Bestandskunden Werbung eingeführt. Wer das umgehen möchte, muss einen Aufpreis von 2,99 Euro im Monat zahlen. Zusätzlich hat man auch Dolby Vision und Dolby Atmos hinter jene zusätzliche Paywall verfrachtet. Allerdings holte Amazon für jene Anpassungen nicht etwa die Zustimmung der Betroffenen ein, sondern stellte sie in einer lapidaren E-Mail vor vollendete Tatsachen.

Dies ist laut Verbraucherschützern aber rechtswidrig gewesen. Amazon hätte für so eine einseitige Vertragsanpassung mit wesentlichen Verschlechterungen der Konditionen die aktive Zustimmung der Abonnenten einholen müssen. Allerdings steht eine gerichtliche Entscheidung aus. Es läuft nämlich eine Verbandsklage, der ihr euch auch auf Wunsch anschließen könnt.

Jedenfalls seid ihr da in guter Gesellschaft: Denn wie die verantwortliche Verbraucherzentrale Sachsen mitgeteilt hat, sind bereits über 18.500 Klagen registriert worden. Geöffnet worden, war das Klageregister am 23. Mai 2024. Anschließen können sich alle, die vor dem 5. Februar 2024 bereits Prime-Abonnenten gewesen sind.

Amazon zeigt sich keiner Schuld bewusst

Amazon selbst sieht die ganze Geschichte naturgemäß anders als die Verbraucherschützer. Man sei allen Pflichten nachgekommen und habe gesetzeskonform gehandelt. Wer allerdings letzten Endes nun im Recht ist, der Online-Riese oder die Verbraucherschützer, müssen die Gerichte endgültig klären. Sollte die Verbraucherzentrale Sachsen Recht bekommen, würde das für alle, die sich beim Bundesamt für Justiz in das Klageregister eingetragen haben, eine Rückzahlung bedeuten.

Da ginge es dann um die 2,99 Euro im Monat, die Amazon zusätzlich für die Werbefreiheit erhebt. Betroffene würden diese Summe dann nachträglich für jeden Monat erstattet bekommen – unabhängig davon, ob sie den Aufpreis tatsächlich gezahlt haben.

Jetzt digital vorbestellbar: „Bad Boys: Ride or Die“ in 4K UHD auf Apple TV & Prime Video

Ab sofort kann „Bad Boys: Ride Or Die“ auch digital vorbestellt werden. Die 4K Ultra HD-Variante kann über Apple TV und Amazon Prime Video geordert werden, damit euch diese zum Heimkinostart bereitsteht. 

Aktuell gibt es lediglich den Hinweis, dass die Film-Varianten in 4K UHD-Qualität bereitstehen, jedoch wird nicht die komplette Ausstattung und Umfang des Heimkino-Blockbusters kommuniziert. Die Spezifikationen werden sicherlich innerhalb der nächsten Tage nachgereicht. Wir vermuten, dass wir „Bad Boys: Ride or Die“ via Apple TV in 4K-Qualität mit HDR10, HDR10+ und Dolby Vision HDR präsentiert bekommen. Bei der deutschen Synchronisation würden wir auf ein Dolby Digital 5.1-Mix tippen, während die Originalversion mit etwas Glück in Dolby Atmos 3D-Sound vorliegt.

Bad Boys 4 – Ride Or Die (4K UHD) auf Apple TV

Auf Amazon Prime Video wird man sich dagegen mit einem 4K-Stream mit HDR10 und Dolby Digital 5.1 begnügen müssen. Ggf. kann der Titel mit HDR10+ über kompatible TV-Geräte (Samsung, Philips etc.) wiedergegeben werden. Qualitativ dürfte Apple TV jedoch die Nase vorn haben.

Bad Boys 4 – Ride Or Die (4K UHD) auf Amazon Prime Video

In „Bad Boys 4: Ride or Die“ bekommen wir erneut Will Smith und Martin Lawrence in den Hauptrollen zu sehen. Für Will Smith ist der Film das erste Kino-Lebenszeichen des Schauspielers nach dem Eklat bei den Academy Awards 2022 (Oscar-Verleihung), bei dem er den Moderator Will Smith während der Aufzeichnung geohrfeigt und angeschrien hat. Wohl gemerkt, nachdem er sich einen nicht sehr geschmackvollen Witz über seine damalige Frau Jada Pinkett Smith geleistet hat. Vielleicht markiert der Film einen Neuanfang führ Smith als Schauspieler und als Mensch.

Den Vorgänger „Bad Boys for Life“ hat uns auf jeden Fall gut gefallen und die Anfangssequenz mit der Autofahrt muss auch immer wieder als Testsequenz für Audiosysteme und 3D-Soundanlagen herhalten. Wer den Film lieber physisch besitzen möchte, der kann sich derzeit noch das 4K Blu-rays Steelbook sichern:

Bad Boys 4 – Ride Or Die 4K UHD Blu-ray (Steelbook) auf jpc.de Bad Boys 4 – Ride Or Die 4K UHD Blu-ray (Steelbook) im Plaion Shop

Netflix testet dynamischeres Design für seine Smart-TV-App

Netflix spendiert seinem Homescreen an Smart-TVs und Streaming-Playern ein Re-Design. Aktuell handelt es sich jedoch nur um ein Experiment.

Das neue Design streicht etwa das Menü am linken Bildschirmrand und kredenzt euch stattdessen oben eine Navigationsleiste. Diese wurde eingedampft, denn es sind einige Punkte entfernt worden. Beispielsweise müsst ihr, um zu den Kategorien zu gelangen, jetzt zuerst die Suchfunktion bemühen. Wiederum findet ihr eure Watchlist und bereist angefangene Inhalte in der Sektion „Mein Netflix“. Diese hatte der Streaming-Anbieter zuvor auch schon an mobilen Endgeräten eingeführt.

Generell hat man ansonsten im Dashboard die bisher statischen Kacheln zu Inhalten abgeschafft. Stattdessen gibt es neue Boxen, die sich automatisch vergrößern, wenn ihr sie markiert. Anschließend prangen in den Feldern z. B. das Erscheinungsjahr, weitere Informationen zum jeweiligen Titel und auch die Wiedergabe einer Vorschau startet gegebenenfalls. Ob man diese Neuerung schätzt oder eher als zu unruhig empfindet, liegt wohl im Auge des Betrachters.

Netflix bündelt euere Watchlist und angefangene Titel jetzt unter "Mein Netflix".
Netflix bündelt euere Watchlist und angefangene Titel jetzt unter „Mein Netflix“.

Laut Netflix wolle man mit dem neuen Design stärker dazu motivieren, neue Inhalte zu erkunden. Obendrein würden die Abonnenten eben schneller direkt zu für sie interessanten Titeln gelangen, ohne erst für weiterführende Infos den Homebildschirm verlassen zu müssen. Derzeit handelt es sich hier aber noch um einen Test, sodass die neue Oberfläche nur mit einem kleinen Kreis von Anwendern getestet wird.

Netflix will die Kundenbindung stärken

Keine Angst, ihr müsst übrigens nach dem Scrollen nicht wieder ganz nach oben zurückwandern, um die Menüleiste zu erreichen. Stattdessen soll euch ein Druck auf die Zurück-Taste immer zur Navigationsleiste ganz oben bringen. Ebenso mahnt Netflix, dass es sich hier nur um den ersten Schritt eines umfassenderen Re-Designs handele. Man wollte das Ganze noch verfeinern und erweitern.

Jetzt kommt es auf die Auswertungen des Nutzungsverhaltens der ersten Tester an. Sollte alles wie geplant verlaufen, kommen irgendwann alle Netflix-Abonnenten an Smart-TVs und Mediaplayern in den Genuss der frischen Optik.

„Die sieben Samurai“: Filmklassiker jetzt in 4K restauriert

Ein weiterer Filmklassiker erscheint bald in 4K: „Die sieben Samurai“. Zunächst läuft das Meisterwerk von Akira Kurosawa erneut im Kino an.

„Die sieben Samurai“ ist ein japanischer Film aus dem Jahr 1954. Der Titel feiert also in diesem Jahr sein 70-jähriges Jubiläum. Genau dies ist eben auch der Anlass, den Klassiker erneut in die Kinos zu bringen. So gilt dieses Werk von Kurosawa als Meilenstein, der auch viele westliche Filmemacher entscheidend beeinflusst hat. Die neue 4K-Restauration dürfte wohl später auch für das Heimkino ausgewertet werden. Zumindest bleibt dies schwer zu hoffen.

So ist „Die sieben Samurai“ aktuell nur auf DVD und Blu-ray erhältlich – nicht aber als Ultra HD Blu-ray. Auch bei rein digitalen Anbietern liegt der Film bestenfalls in HD vor. Doch gerade ältere Katalogtitel, die auf Filmmaterial gedreht worden sind und somit nativ in 4K restauriert werden können, bergen besonders viel Potenzial. Zu beachten ist, dass es sich hier um einen Schwarz-Weiß-Film handelt.

Ein Trailer von Janus Film zeigt bereits, worauf sich Fans von „Die sieben Samurai“ einstellen können. Die Handlung des Films dreht sich um ein Dorf, das im 16. Jahrhundert von Banditen bedroht wird. Um sich zu wehren, engagiert man sieben Ronin – Samurai ohne Herren. Legendär ist auch die tumultartige Produktion, denn Kurosawas Film sprengte rasch sein Budget und die Dreharbeiten dauerten über ein Jahr an.

„Die sieben Samurai“ avancierte zum weltweiten Erfolg

Doch am Ende lohnte sich die Mühe und „Die sieben Samurai“ wurde nicht nur in Japan ein Hit, sondern auch international. So lenkte der Film die Aufmerksamkeit vieler westlicher Filmemacher auf speziell Kurosawa und japanische Produktionen allgemein. Heute gilt „Die sieben Samurai“ als einer der besten Filme aller Zeiten.

Breiter im Kino wird die 4K-Restauration von „Die sieben Samurai“ ab Juli 2024 anlaufen – zumindest in den USA. Ob und wann dann auch eine neue Heimkino-Auswertung erfolgt, ist noch nicht bekannt. In den Vereinigten Staaten dürfte sich wohl Criterion einer Disc annehmen, schätzen wir.