Mit der neuen, schlanken Dolby Atmos Soundbar TAB6309 kombiniert Philips hochwertigen Klang auf kleinstem Raum. Zusätzlich zur Slim-Variante, bringt Philips noch zwei weitere, kompalte Klangriegel in diesem Jahr auf den Markt.
Die Philips Soundbar TAB6309 beeindruckt mit schlankem Design (37mm Höhe), leistungsstarkem 2.1-System (320 Watt), Dolby Atmos und DTS Virtual:X, sowie kabellosem, flexibel positionierbarem Subwoofer.
Zusätzlich zur TAB6309 bringt Philips die kompakten Modelle TAB5309 (240 Watt, DTS Virtual:X, Dolby Digital Plus) und TAB5109 (120 Watt, DTS Virtual:X, Dolby Digital Plus) auf den Markt, beide mit kabellosem Subwoofer und vielfältigen Anschlussmöglichkeiten.
Verfügbar ab April/Mai 2024, bietet Philips mit diesen Soundbars eine Preisspanne von 99,99 bis 269,99 Euro, um unterschiedlichste Bedürfnisse und Budgets im Heimkinoerlebnis zu erfüllen.
Die neue Soundbar TAB6309 von Philips stellt eine beeindruckende Verschmelzung aus schlankem Design und starker Leistungsperformance dar. Sie ist der ideale Partner für jeden Ambilight-Fernseher, selbst für jene mit niedrigerem Standfuß, und bietet einen kräftigen, kinoreifen Klang, der den Bildschirm nicht verdeckt. Mit ihrer schlanken Höhe von nur 37 mm setzt sie vor jedem TV-Gerät optische Akzente, bietet aber auch die Flexibilität, an der Wand montiert zu werden.
Philips TAB6309 Dolby Atmos Soundbar mit 37mm Höhe
Trotz ihrer schlanken Bauweise liefert die TAB6309 eine atemberaubende 3D-Klangwiedergabe, dank der Unterstützung von Dolby Atmos und DTS Virtual:X. Das leistungsstarke 2.1-System bietet eine beachtliche maximale Ausgangsleistung von 320 Watt. Der dazugehörige kabellose Subwoofer besticht durch seine kompakte Bauweise und kann sowohl horizontal als auch vertikal aufgestellt werden, um sich nahtlos in jedes Wohnambiente einzufügen.
Die superschlanke TAB6309 Dolby Atmos Soundbar inkl. kompakten, drahlosem Subwoofer
Die Anschlussvielfalt der TAB6309 ist hervorragend und umfasst HDMI eARC, optischen Anschluss, Aux-Eingang und USB-Wiedergabe. Dank Philips EasyLINK-System lassen sich der Philips Fernseher und die Soundbar bequem mit einer einzigen Fernbedienung steuern. Die kabellose Konnektivität wird durch Bluetooth 5.3 und LE-Audio unterstützt, was für eine robustere Verbindung mit besserer Klangqualität und geringerer Latenz sorgt. Für eine individuelle Klangerfahrung kann die TAB6309 über die Philips Home Entertainment App oder direkt über die Fernbedienung angepasst werden, und bietet dabei vier EQ-Modi sowie einen speziellen Modus für verbesserte Dialogwiedergabe.
Philips TAB5309 – 240 Watt Soundbar mit DTS Virtual:X
Als Teil der neuen 2024er Soundbar-Reihe präsentiert Philips auch die TAB5309. Mit einer Breite von nur 766 mm ist sie äußerst kompakt, liefert jedoch den raumfüllenden Klang eines deutlich größeren Modells. Als 2.1-System verfügt sie über eine hohe maximale Ausgangsleistung von 240 Watt und ist sowohl mit DTS Virtual:X als auch mit Dolby Digital Plus kompatibel. Der kompakte Subwoofer wird kabellos angeschlossen und bietet eine Vielfalt an Anschlussmöglichkeiten inklusive HDMI ARC, optischem Aux-Eingang und USB. Auch hier wird die kabellose Verbindung durch Bluetooth 5.3 und LE Audio unterstützt.
TAB519 Sound-Einstieg mit 120 Watt
Das dritte neue Modell, die TAB5109, richtet sich an jene, die sich echten Kinosound in kleineren Räumen wünschen oder einfach nur den Klang ihres Fernsehers aufwerten möchten. Als kompaktes 2.0-System mit einer Breite von 766 mm und einer maximalen Ausgangsleistung von 120 Watt unterstützt auch dieses Modell DTS Virtual:X und Dolby Digital Plus. Die Anschlussmöglichkeiten und die kabellose Konnektivität entsprechen denen der anderen Modelle.
Philips Soundbars 2024: Preise und Termine
In Bezug auf Preise und Verfügbarkeit wird die B5109 für 99,99 Euro ab April 2024 erhältlich sein. Die B5309, ebenfalls ab April 2024, wird für 139,99 Euro angeboten. Das Premiummodell B6309 wird für 269,99 Euro ab Mai 2024 verfügbar sein. Mit diesen Soundbars bietet Philips eine beeindruckende Palette an Audiooptionen, die jedem Bedarf und Budget gerecht werden und das Heimkinoerlebnis auf ein neues Niveau heben.
waipu.tv will Kunden mit einem neuen Streaming-Player locken. Der Hybrid Stick eignet sich aber nicht nur für IPTV, sondern auch für DVB-T2 sowie DVB-C.
Somit könnt ihr über den Stick nicht nur IPTV und Streaming-Apps wie Amazon Prime Video, Disney+ oder Netflix laufen lassen, sondern eben auch DVB-T2 (Antenne) und DVB-C (Kabelfernsehen). Laut waipu.tv wolle man hier den Brückenschlag zwischen alten und neuen Technologien herstellen. Denn so möchte man Kunden, die aktuell noch das Kabelfernsehen nutzen, die Chance geben, unkompliziert bei IPTV hereinzuschauen.
Natürlich ist dies Teil der Strategie, die sich bei waipu.tv um den Wegfall des sogenannten Nebenkostenprivilegs Mitte 2024 dreht. So sorgt eine Gesetzesänderung dafür, dass Vermieter die Kosten für den Kabelanschluss nicht mehr über die Betriebskosten auf die Mieter umlegen dürfen. Was Vodafone zu einer kuriosen Überholung seines Tarifangebots veranlasst hat, stellt natürlich für waipu.tv eine Chance dar.
Der Hybrid Stick von waipu.tv ist auch für AV1 bereit.
Dabei basiert der neue Hybrid Stick auf dem bereits erhältlichen 4K Stick des Anbieters. In Bezug auf die Hardware nutzt man den Quad-Core-Chip Amlogic S905C3, zwei GByte RAM und 32 GByte Speicherplatz. Internetverbindungen stellt man via Wi-Fi 5 her. Angestöpselt wird er Streaming-Player an den TV via HDMI. Bonuspunkt: Der waipu.tv Hybrid Stick unterstützt bereits den effizienten Videocodec AV1.
waipu.tv Hybrid Stick: Preis von 89,99 Euro
Der Hybrid Stick bietet natürlich über waipu.tv die üblichen Komfortfunktionen wie Pause, Neustart oder das Aufnehmen von Inhalten. Im EPG (Programmübersicht) des Hybrid Sticks werden die Sender der unterschiedlichen Empfangswege zentral angezeigt. 4K mit HDR kannst du natürlich, wenn bei der Quelle vorhanden, nutzen. Als Betriebssystem kommt Android TV von Google zum Einsatz. Damit übernimmt man auch das App-Ökosystem über den offiziellen Play Store. Streaming-Apps für Prime Video, Disney+, Netflix und Co. sind also verfügbar bzw. teilweise schon vorinstalliert.
Der waipu.tv Hybrid Stick ist ab sofort erhältlich.
Wer Interesse an dem waipu.tv Hybrid Stick hat, muss nicht ausharren. Im Handel ist der Streaming-Player ab heute verfügbar. Online ist er via Amazon.de zu haben. Aber auch in den Shops von Freenet könnt ihr bei Interesse zuschlagen. 89,99 Euro kostet das Streaming-Device.
Google und Samsung arbeiten zusammen einem lizenzfreien 3D-Soundformat, welches gegen Dolby Atmos und DTS:X antreten soll. 2024 sollen erste TV-Geräte sowie Youtube den Standard mit der nicht sehr eingängigen Abkürzung „IAMF“ unterstützen.
Ende 2023 haben Google und Samsung offen über ihr neues Audioformat gesprochen. Bei „Immersive Audio Model and Formats“, oder kurz IAMF, handelt es sich um eine open-source Spatial-Audiotechnologie, die in Konkurrenz zu den marktbeherrschenden Formaten Dolby Atmos und DTS:X treten soll. Übrigens werden sich Google und Samsung bis zum finalen Start der Technologie noch einen griffigeren Namen überlegen.
Man darf sich schon fragen, wie erfolgversprechend es ist, so spät einen Standard etablieren zu wollen, für den es bereits weitverbreitete und erprobte Standards von Konkurrenten gibt. Google und Samsung versprechen sich einen Erfolg für IAMF, da das Format lizenzgebührenfrei genutzt werden kann. Sollten genug Dienste und Elektronikhersteller das Format nutzen, könnte sich IAMF auch über lange Zeit gesehen etablieren. Rückenwind gibt es bereits von der Alliance for Open Media (AOM) die auch hinter dem AV1-Codec stecken. IAMF wird von der AOM übernommen und steht somit auch Unternehmen wie Amazon, Appke, ARM, Google, Intel, Meta, Microsoft, Netflix, Nvidia sowie Samsung zur Verfügung.
3D-Soundformat erreicht 2024 erste TV-Geräte und Dienste
IAMF soll im Laufe des Jahres in ersten Diensten und Geräten integriert werden, darunter natürlich Audiosysteme (Soundbars) von Samsung sowie deren populäre Fernsehgeräte. Eine konkrete Roadmap für das Format gibt es leider noch nicht, somit wird es spannend zu sehen sein, welche Geräte am Ende wirklich von dem neuen Format profitieren. Ebenfalls 2024 möchte Google das Spatial-Audioformat in seine Streamingplattform Youtube integrieren. Diese Neuerung finden wir doch sehr interessant, da es derzeit nicht möglich ist, auf Youtube 3D-Audioformate wiederzugeben. Bei 5.1-Surround-Sound ist auf der Streamingplattform bedauerlicherweise Schluss.
Die IAMF-Technologie analysiert die Audioquelle und so lassen sich die Soundeinstellungen auch an die persönlichen Vorlieben anpassen
Die Informationen hat Samsung übrigens auf der CES 2024 gegenüber ausgewählten Industrievertretern kommuniziert. Darunter auch Chris Chinnock von Insight Media, der entsprechend die Informationen zu „Immersive Audio Model and Formats“ mit uns geteilt hat.
So beschreibt Samsung den IAMF-Audiostandard:
Fähigkeit zur vertikalen Klangwiedergabe: Frühere Open-Source-Audiocodecs unterstützten nur eine horizontale Klangwiedergabe (Surround-Sound). Mit der IAMF-Technologie kann Audio nun auch vertikal ausgedrückt werden, sodass der Klang zunehmend multidirektional wird.
KI-basierte Szenenanalyse und 3D-Audioeffekte: IAMF nutzt KI und Deep-Learning-Technologie, um Szenen zu analysieren und bestimmte Aspekte des Inhalts hervorzuheben – indem die Audiopegel für ein verbessertes Klangerlebnis während der Betrachtung angepasst werden. Zusätzlich bietet die IAMF-Technologie optimalen Klang trotz Veränderungen in der Geräteumgebung.
Hochgradig personalisiertes Audio: Mit der IAMF-Technologie werden Nutzer in der Lage sein, den Klang nach ihren Vorlieben frei anzupassen. Ob Zuschauer die Soundeffekte einer Action-Szene verstärken oder Dialoge hervorheben möchten, IAMF bietet ihnen die Flexibilität, den Audioinhalt für ein persönlicheres Erlebnis individuell einzustellen.
Panasonic hat im Gespräch mit uns erklärt, warum die Kooperation mit Amazon 2024 intensiviert wird – und was gegen Google gesprochen hat.
So haben wir darüber berichtet: Panasonic nutzt für seine OLED-Flaggschiffe des Jahres 2024, die Z93A und Z95A, Fire TV von Amazon als Plattform. Allerdings hält man sich weiterhin offen, auch My Home Screen noch zu verwenden. Da hatte es ja 2023 zunächst Meldungen, die dem hauseigenen Betriebssystem das Aus attestiert hatten. Das dementierte das Unternehmen jedoch rasch.
Ungewiss ist die Zukunft von My Home Screen dennoch. Uns gegenüber haben Sprecher des Unternehmens sich da vage gehalten und nur darauf verwiesen, dass 2024 noch weitere TV-Modelle von Panasonic entscheiden werden. Wir nehmen allerdings stark an, dass auch andere Plattformen grundsätzlich noch im Rennen sind. Welche das sein werden, muss man aktuell abwarten.
Panasonic hat sich für seine OLED-Flaggschiff 2024 für Fire TV von Amazon entschieden.
Ist Google TV dabei? Und warum nutzt Panasonic eigentlich nicht dieses System für seine OLED-Flaggschiffe? Immerhin ist das App-Ökosystem dort eher noch breiter als bei Amazons Fire OS. Wir haben nachgefragt: Ja, Google TV sei durchaus im Rennen gewesen. Allerdings hätte man das System dann unverändert von Google übernehmen müssen – genau das wollte man jedoch nicht. Und hier hatte Amazon dann seinen großen Auftritt.
Panasonic und Amazon: Kooperation auf Augenhöhe
Für Google wäre Panasonic ein Partner unter vielen gewesen und hätte bisherige Alleinstellungsmerkmale der Software, wie den Penta-Tuner, aufgeben müssen. Amazon hingegen konnte man für eine Kooperation auf Augenhöhe gewinnen, von der beide Seiten gleichberechtigt profitieren. So konnte Panasonic Features aus My Home Screen in Fire TV implementieren und zahlreiche Anpassungen vornehmen. Man arbeitet sogar mit Amazon für zukünftige Funktionen zusammen.
Amazon wiederum will Fire TV wohl gerne aus dem Einstiegssegment emporhieven. Da hat man mit Panasonic nun seinen ersten Partner für Premium-Fernseher gewonnen. Dabei bestätigten Michael Langbehn und Dirk Schulze von Panasonic uns gegenüber im Gespräch, dass man selbst durch die Partnerschaft sicherstelle, dass die Kunden schneller und breiter Zugriff auf Apps erhalten. Klar, das war für Panasonic zuvor deutlich schwerer, da man nicht über die Marktmacht verfügt, wie z. B. LG mit webOS oder Samsung mit Tizen.
Panasonic setzt bei seinen 2024 Fernsehern wohl vorrangig auf Fire TV OS
Spannend wird es aber noch sein, zu beobachten, wie intensiv nun Werbung an den Smart-TVs von Panasonic Einzug hält. Denn da steht Amazon oft in der Kritik, da ihr auf dem Homescreen von Fire TV ja auch Anzeigen für Eiscreme, Videospiele und mehr eingeblendet bekommt. Laut Panasonic werde es zumindest keine Overlay-Werbung in Filmen, Serien und Co. geben. Ansonsten liege es auch bei Amazon, was da so auf dem Homescreen bei euch aufploppen wird – da sind wir selbst gespannt und hoffen das Beste.
Zusammenfassung
Panasonic hat sich aufgrund der Anpassbarkeit und des App-Ökosystems für Fire TV entschieden
Die Partnerschaft ist langfristig angelegt und umfasst auch die gemeinsame Entwicklung neuer Funktionen
2024 erscheinen noch andere Smart-TVs – voraussichtlich auch mit anderen Systemen
Roku will mehr Werbung auf dem Homescreen zeigen. Allerdings gibt es durchaus noch Hürden für das Unternehmen.
In den Vereinigten Staaten setzt Roku mit ausgewählten Partnern etwa schon interaktive Werbeanzeigen ein. Hier können die Zuschauer sich etwa von der Werbung zum Produktkatalog weiterleiten lassen und diesen durchstöbern. Dabei sind die Anzeigen auf dem Homescreen vo Smart-TVs und Mediaplayern generell für Werbetreibende sehr attraktiv.
Denn mit der Werbung auf dem Homscreen erreicht man potenziell auch diejenenigen unter den Nutzern, die sonst nur werbefreie Apps und Dienste verwenden. Allerdings ist die Erfolgsmessung hier noch eine wichtige Baustelle. Die Werbetreibenden wünschen sich in diesem Bezug mehr Tools und standardisierte Angaben.
Die Roku Pro Series ist zunächst nur für die USA bestätigt.
Roku muss zudem international noch zur Konkurrenz aufschließen. Zwar hat man sich in den USA im Bereich der Streaming-Player etabliert, aufgrund des späten, internationalen Starts liegt man aber hinter der Konkurrenz zurück. Das gilt auch für den Bereich der Smart-TVs. Und neue Modelle, wie die Mini-LED-TVs des Unternehmens, sind bisher nur für die USA bestätigt.
Roku will auch im Premium-Segmen Fuß fassen
Dabei will man jedoch auch im Premium-Segment verstärkt einen Fuß in die Tür bekommen. Denn Kunden, die hochpreisigere Geräte kaufen (können), sind natürlich für die Werbeindustrie besonders interessant. Ein weiterer Schritt in diese Richtung: Sharp hat einen ersten OLED-TV mit Roku OS vorgestellt. Doch die Konkurrenz schläft nicht: Amazon etwa kooperiert nun mit Panasonic intensiver für TV-Flaggschiffe mit Fire TV.
Am Ende muss Roku also seine Reichweite ausbauen, um mehr Werbekunden zu binden. Zumal die Konkurrenz um die Budgets der Unternehmen wächst: Auch Streaming-Anbieter wie Netflix und Disney+ binden inzwischen in dedizierten Tarifen Werbung ein. Bei Amazon Prime Video wird die Werbung im Februar 2024 sogar zum Standard.
Die OLED-TVs mit Roku TV können ein breites App-Ökosystem nutzen.
Zumindest eines ist klar: Die Werbung nimmt im Bereich der Smart-TVs und Mediaplayer zu. Wer dem aus dem Weg gehen wird, wird wohl immer tiefer in die Tasche greifen oder erfinderisch sein müssen.
Zusammenfassung
Roku will die Werbung aus dem Homescreen ausbauen
Man muss aber seine Plattform stärker am Markt etablieren
Wie Amazon, blickt Roku mittlerweile auch auf den Premium-Bereich
Plex sucht nach neuen Einnahmequellen. Deswegen will man im Februar 2024 einen eigenen Store für Filme und Serie einführen.
Das hat das Management von Plex jedenfalls im Rahmen der CES 2024 einigen Journalisten mitgeteilt. Im eigenen Store will Plex dann also Filme und Serien gegen einen Obolus vertreiben. Große Unterschiede zu anderen Plattformen wie Amazon, Google Play oder Apple TV wird es offenbar nicht geben. Auch Plex will den jeweiligen Content sowohl zum Ausleihen als auch zum Kaufen offerieren.
Allerdings sind diese Angaben zu Plex vielleicht für manchen Leser nicht so neu, wie sie auf den ersten Blick erscheinen. Denn Plex hatte schon vor längerer Zeit angedeutet, dass so sein Store starten solle. Jetzt konkretisiert sich jedoch endlich der Zeitpunkt für den Launch. Generell verändert sich Plex seit einiger Zeit und vollzieht einen Wandel von einem Media-Server-Anbieter hin zu einer breiter angelegten Plattform, die auch auf viele Social-Funktionen setzt.
Die Social-Funktion „Discover Together“ von Plex stand bereits in der Kritik.
Auch ein umfangreicheres Re-Design der Benutzeroberfläche soll bei Plex vor der Tür stehen. Ebenfalls arbeitet man wohl hinter den Kulissen daran, ein neues Abonnement anzubieten, dass es erlauben würde, sich über Plex direkt bei kostenpflichtigen Streaming-Plattformen anzumelden. Ebenfalls will man verstärkt mit Empfehlungen (= Werbung) arbeiten.
Plex: Verschreckt man Bestandskunden?
Ob die geplanten Social-Funktionen und Abonnements sowie der Store wirklich gut bei bisherigen Nutzern ankommen werden, halten wir für fraglich. Denn das Gros der Bestandskunden dürfte Plex eher für eigene Medienbibliotheken nutzen und wenig Lust auf anderes Brimborium verspüren. Hält man das Ganze deaktivierbar, dürfte sich der Ärger in Grenzen halten. Sobald man jedoch zwingend darauf setzt, könnte man große Teile der Community verschrecken.
Doch warten wir es einmal ab. Bis zum Februar 2024 dauert es ja nicht mehr allzu lange.
Zusammenfassung
Plex plant einen Store mit kostenpflichtigen Inhalten
Filme und Serien sollen zum Kaufen und Leihen angeboten werden
Die Plattform ist generell im Wandel und sieht auch neue Abos und Social-Funktionen vor
Wir präsentieren euch die besten OLED Fernseher 2024. Diese TV-Geräte mit OLED-Displaytechologie stehen hoch in der Gunst der Heimkino-Fans. Wir sagen dir auch, worauf du beim Kauf achten solltest!
Wer sich gar nicht lange mit dem Kauf eines OLED-Fernsehers beschäftigen, der kann in der nachfolgenden Navigation direkt zur entsprechenden Topliste springen. Wir empfehlen euch jedoch eindringlich den Menüpunkt „Das solltest du beim Kauf eines OLED-Fernsehers beachten“ aufzurufen, damit man sich am Ende nicht für ein Modell entscheidet, welches überhaupt nicht zu euren Seh- und Nutzungsgewohnheiten passt. Ansonsten viel Spaß mit unserer Bestenliste, die wir im Laufe des Jahres natürlich aktualisieren werden, sobald neue Geräte auf den Markt kommen:
Die Vorteile eines QD-OLED-Fernsehers kurz erklärt. Das Gerät hat eine höhere Farbbrillanz, bedeutet, in hohen Helligkeiten, bleiben die Farben erhalten und „bluten“ nicht aus, wie bei einem WOLED-TV. Zudem sind die Displays aufgrund ihres Aufbaus unglaublich reflexionsarm. Die QD-OLED-TVs besitzen das Reflexions-ärmste Display am TV-Markt! Die Auswahl der QD-OLED-TVs ist aber noch recht übersichtlich und die Preise können über denen von ähnlich ausgestatteten Geräten mit WOLED-Display liegen.
Das solltest du beim Kauf eines OLED-Fernsehers beachten:
Die korrekte Größe: Es gilt natürlich, die korrekte Größe für den Einsatzzweck bzw. die Raumsituation auszuwählen. Wer doch einen recht großen Sitzabstand zum TV einnimmt (3.5+ Meter) der sollte sich schon überlegen einen 65 Zoll OLED anzuschaffen. Darunter ist ein 55 Zöller eine gute Wahl. Wer den OLED Vorrangig für Gaming nutzt ggf. mit einem sehr kurzen Sitzabstand (Monitor-Ersatz), landet unweigerlich bei einer Variante mit 42 oder 48 Zoll. Zuletzt hätten wir noch die 77 Zöller, für ein wahres Heimkino-Feeling und 83 Zoll. Letztere müssen meist mit Abstrichen genossen werden, bedeutet, die Gesamthelligkeit eines 83-Zöllers kann z.B. geringer sein, als beim 55-, 65- , oder 77 Zoll-Modell der gleichen Serie.
WOLED oder QD-OLED: Die WOLED oder WRGB-OLEDs waren seit Jahren das Nonplusultra in puncto Bildqualität. Erst nachdem Samsung Display mit seiner QD-OLED-Technologie um die Ecke gekommen war, gibt es einen ernst zu nehmenden Konkurrenten. Und dieser schaffte es innerhalb kürzester Zeit, WOLED (RGB-Subpixel + ein weißer zusätzlicher Subpixel) vom Thron zu stoßen. Der Sony A95L aus Ende 2023 ist z.B. zu einem der besten TV-Geräte des vergangenen Jahres gewählt worden. Auch Samsung S90C und S95C-Serien setzten sich weit oben in den TV-Charts ab. Ein Vorteil, den ich beim QD-OLED nicht missen möchte, ist die beste Anti-Reflexionsbeschichtung am Markt. Wir bewegen uns bei WOLED und QD-OLED in der Championsleague der Bildqualität, doch auch hier gibt es einen Gewinner bzw. man tendiert zu einem bestimmten Team! WOLED ist erprobt und bietet eine gute Bilddarstellung zu mittlerweile sehr fairen Preisen. QD-OLED kann noch etwas teurer sein, bietet dafür, mit seinem fast nicht spiegelnden Display, einen Vorteil, der vor allem in hellen Umgebungen zum Vorschein kommt.
QD-OLEDs wie hier der Samsung S90C werden immer beliebter
Wichtige Features identifizieren: Die OLED-Fernseher haben oft eine ähnliche Ausstattung, was die Features und unterstützten Standards anbelangt. Aber auch hier sollte man sich versichern, dass alle Features, die man benötigt, auch vom TV unterstützt werden. Man sollte z.B. prüfen, ob der OLED TV ein 100/120Hz-Panel besitzt, sofern man auf dem Gerät auch mit einem PC, Xbox Series X oder PS5 zocken möchte. Entsprechend sollte der Fernseher auch einen oder mehrere HDMI 2.1-Anschlüsse für eine Verarbeitung von 4K@120Hz-Videosignalen besitzen. Auch HLG, HDR10, Dolby Atmos und Dolby Vision werden von den meisten Exemplaren unterstützt. Lediglich Samsung setzt statt auf Dolby Vision eher auf HDR10+. HDR10+ wird übrigens auch von Herstellern wie Philips, Sony oder Panasonic unterstützt. Und wer ein Ambilight-Feature ab Werk nutzen möchte, der landet z.B. bei einem Philips OLED TV. Wobei es mittlerweile sehr viele einfach zu installierende Alternativen für Fernseher anderer Hersteller gibt.
Das richtige Betriebssystem: Letztlich sollte man auch noch einen Augenblick damit verbringen, sich die unterschiedlichen TV-Betriebssysteme einmal näher anzusehen. Am weitesten verbreitet ist im OLED-Segment webOS von LG, welches derzeit auch nur auf TV-Geräten des koreanischen Herstellers zum Einsatz kommt. Danach folgt wohl Android TV / Google TV, auf das unter anderem Philips und Sony setzt. Das erprobte Tizen OS kommt dagegen bei den QD-OLED-Fernsehern von Samsung zum Einsatz.
Nach diesen „Eingebungen“ entlassen wir euch guten Gewissens in die entsprechenden Top-Listen. Weiter unten haben wir euch noch eine Auswahl nach Zollgröße zusammengestellt, mit einer kleinen Beschreibung, für welchen Einsatzzweck die jeweilige Displaygröße geeignet ist.
Die kleinste Displaygröße bei OLED Fernsehern ist derzeit 42 Zoll (106 cm). Kleiner gibt es nur noch OLED-Monitore, die entsprechend keinen TV-Tuner besitzen, jedoch des öfteren bereits eine „Smart TV“-Nutzeroberfläche besitzen um z.B. Streaming-Apps aufrufen zu können. Ein Gerät mit 42 Zoll ist sicherlich bei Gamern und Desktop-Arbeitern beliebt. Denn mit einem geringem Sitzabstand liefert das Gerät einen detaillierten und farbenfrohen Bildeindruck für Spiele und die tägliche Arbeit am PC. In kleineren Zimmern oder als Beistell-TV kann das Gerät auch regulär eingesetzt werden.
Der 48 Zöller (121 cm) fällt sicherlich in die gleiche Kategorie wie das 42 Zoll-Gerät. Auch hier ist der Anteil an Gamern und PC-Arbeitern definitiv hoch, mit der größeren Displaydiagonale lassen sich jedoch auch Sitzentfernungen von 3 Metern sicherlich realisieren, wenn man den TV für Fernsehen und Streaming nutzen möchte.
Beim 55 Zoll OLED TV (139 cm) sind wir bei der „Durchschnittsgröße“ in deutschen Wohnzimmern angekommen. Jährlich steigt diese um rund einen Zoll und ein 55 Zoll-Gerät ist mittlerweile zum Standard geworden. Kein Wunder, denn diese Größe ist optimal für kleinere und mittelgroße Wohnzimmer/Schlafzimmer und ab 55 Zoll profitieren die Geräte auch meist von allen technischen Neuerungen der entsprechenden Serien (z.B. helleres Display bei LGs OLED Evo Fernseher mit MLA-Display).
65 Zoll ist die zweitbeliebteste Größe (165 cm) im OLED-Segment. Es wird aber nicht mehr lange dauern, bis diese Diagonale zum neuen Standard avanciert. Die 10 zusätzlichen Zoll im Vergleich zum 55-Zöller, machen aus der gleichen Sitzentfernung definitiv einen Unterschied. Vorteil eines etwas größeren TV, auch kleinere Schriftzüge und Details in Filmen und Serien lassen sich besser erkennen. Dagegen bleiben Vorteile wie ein erweiterter Dynamikumfang oder die Farbbrillanz des Displays in ziemlich jeder Zollgröße und Sitzentfernung sichtbar.
Mit 77 Zoll (195 cm) avanciert man dann schon zum Heimkino-Enthusiast. Denn das Display misst fast 2 Meter in der Diagonalen und der Bildeindruck auf so einem großen Gerät, ist im Vergleich zu kleineren TVs verbessert sich definitiv. 77 Zoll ist auch noch die Größe, bei der die OLED-Fernseher in der Regel alle Vorteile der Displaytechnologie voll ausspielen können (z.B. Helligkeit). Man sollte sich jedoch trotzdem nochmals genau darüber informieren, ob der 77 Zöller eine etwas andere Bildperformance liefert, als z.B. ein kleineres Modell der gleichen Serie (z.B. Samsung S90C/S95C-Serie oder die Panasonic Premium OLED-TVs). Eine Anmerkung noch, gemessen am Preis je Zoll, ist ein 77 Zoll-Gerät sicherlich teurer, als z.B. ein 48/55/65-Zöller.
Größer bedeutet nicht immer besser. Wer vor einem OLED TV mit 83 Zoll (210 cm) steht, der kommt definitiv ins Staunen. Doch für die größere Bilddiaginale muss man leider mit geringfügigen Abstrichen rechnen. Unserer Erfahrung nach, sind die 83 Zöller meist etwas weniger hell, als ihre „Kollegen“ aus der gleichen Serie. Woran das genau liegt, können wir nicht sagen, wir vermuten, es hat etwas der Stromaufnahme des Fernsehers zu tun. Versteht uns jedoch nicht falsch. Selbst wenn ein 83 Zöller etwas weniger hell ist, als z.B. ein 65 Zoll-Modell, liefert dieser immer noch eine bessere Bildperformance, als ein regulärer OLED aus den vergangenen Jahren. Also, wenn Größe für euch höchste Priorität hat (z.B für Splitscreen-Gaming oder Fußball-Abende mit Freunden), dann holt euch gerne diesen 2+ Meter-TV. Die gleiche Anmerkung wie beim 77 Zoll-Gerät. Der 83 Zöller ist sicherlich teurer, als z.B. ein 48/55/65-Zöller – gemessen an Preis je Zoll.
Der beliebteste Archäologe der Welt kehrt zurück: „Indiana Jones and the Great Circle“ ist allerdings kein Film, sondern ein noch 2024 erscheinendes Spiel.
So sind viele Fans mit dem letzten Leinwand-Abenteuer „Indiana Jones und das Rad des Schicksals“ nicht wirklich warm geworden. Das mag daran liegen, dass Disney einen ähnlichen Weg wie bei „Star Wars“ beschritten hat: Statt den legendären Helden würdig in den Ruhestand zu schicken, hat man den Versuch unternommen, ihn zu dekonstruieren. Kein Wunder, dass viele Fans der bisherigen Filme abgewunken haben und der Film auch im Kino gefloppt ist.
Ob „Indiana Jones and the Great Circle“ die Fans versöhnen kann? Entwickelt wird dieser Titel exklusiv für die Xbox Series X|S und Windows-PCs vom schwedischen Entwickler Studio MachineGames, in Kooperation mit Lucasfilm Games. Als Publisher agiert Bethesda, die inzwischen zu Microsoft gehören. Das erklärt dann auch, warm dieser Titel aus der First-Person-Ansicht nicht für die PlayStation 5 auf den Markt kommen wird.
Der erste Gameplay-Trailer zeigt jedenfalls über 13 Minuten des Spiels und wirkt, zumal auch das Original-Theme von John Williams zu hören ist, durchaus vielversprechend. Zeitlich ist „Indiana Jones and the Great Circle“ zwischen den Filmen „Jäger des verlorenen Schatzes“ und „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug angesiedelt“. Das Spiel wird ab dem ersten Tag auch im Game Pass zur Verfügung stehen.
„Indiana Jones and the Great Circle“: Harrison Ford ist nicht direkt beteiligt
Dabei konnte man sich die Rechte am Aussehen von Harrison Ford sichern. So leiht der Schauspieler dem Charakter sein markantes Aussehen. Direkt beteiligt gewesen ist Ford ansonsten allerdings nicht. Weder hat er am Motion-Capturing mitgewirkt, was angesichts seines Alters wohl auch utopisch gewesen wäre, noch leiht er der Figur seine Stimme. Im englischsprachigen Originalton übernimmt stattdessen Troy Baker die Rolle von Indy. Baker ist ein bekannter Voice-Actor. Unter anderem hat er auch schon Joel aus „The Last of Us“, Batman in „Batman vs. Teenage Mutant Ninja Turtles“ oder Excalibur in „Soul-Eater“ seine Stimme geliehen.
„Indiana Jones and the Great Circle“ darf das Aussehen von Harrison Ford verwenden.
Dabei wird das kommende Spiel um Indy, wie die Filme, Action mit Rätseleinlagen mischen. Einen konkreten Erscheinungstermin gibt es zwar noch nicht, man spricht aber von 2024. Da dürften viele Fans von „Indiana Jones“ also eventuell neue Hoffnung schöpfen.
Zusammenfassung
„Indiana Jones and the Great Circle“ erscheint exklusiv für die Xbox Series X|S und Windows-PCs
Harrison Ford leiht dem Charakter sein Aussehen, ist aber ansonsten nicht beteiligt
Matter Casting soll eine Alternative zu Apple AirPlay 2 und Google Chromecast built-in werden. Es erreicht bald die Amazon Fire TV, welche damit zu den ersten kompatiblen Geräten zählen.
Abseits der Amazon Fire TV soll die Funktion auch auf den Amazon Echo Show 15 kommen. Doch was habt ihr am Ende konkret davon? Nun, über Matter Casting, genau wie bei Google Chromecast built-in oder Apple AirPlay 2, Videoinhalte von z. B. einem Smartphone an ein anderes Gerät im selben Wi-Fi-Netzwerk übertragen werden. Dass kann z. B. ein Fernsehgerät oder auch ein Mediaplyer sein.
Im Falle von Amazon geht es eben um die Verwendung von Matter Casting an den Fire TV – was Geräte mit Fire OS meint, also neben den hauseigenen Streaming-Sticks auch Smart-TVs. Sollte euch Matter hier wiederum so gar nichts sagen: Dabei handelt es sich um einen Smart-Home-Standard, der im Hintergrund agiert und die Interoperabilität von Produkten verschiedenster Hersteller gewährleisten soll.
Matter Casting setzt App-Unterstützung voraus.
Derzeit verspricht Matter jedoch zwar viel, in der Praxis werden die Potenziale aber noch nicht ausgenutzt. Ein Vorteil von Matter Casting liegt darin, dass das Casting nicht grundlegend vom Gerät bzw. System unterstützt werden muss, sondern es App-basiert abläuft. Bei Apple AirPlay 2 ist es hingegen andersherum: Das jeweilige Gerät muss explizit dafür bereit sein.
Amazon muss auf Kooperation anderer Matter-Partner hoffen
Beide Herangehensweisen haben Vor- und Nachteile. Amazon hat jedenfalls Matter Casting für Fire OS implementiert und auch in seine hauseigenen Prime-Video-Apps für Android und iOS integriert. Jetzt ist man aber darauf angewiesen, dass es auch andere App-Entwickler in ihre Repertoires aufnehmen. Offenbar arbeitet man da derzeit mit Plex, Pluto TV, Sling TV, Sarz und dem ZDF zusammen.
An den Amazon Fire TV hält Matter Casting jedoch erst „in den kommenden Monaten“ Einzug. Auch schlüsselt Amazon nicht genau auf, an welchen Modellen. Zunächst steht die Funktion ab sofort nur auf dem Echo Show 15 stramm. Es wird dabei aber nicht einfach werden, im Nachhinein jetzt Apple AirPlay 2 und Google Chromecast built-in abzulösen. Zumal abseits von Amazon noch keine TV-Hersteller ein klares Bekenntnis dazu abgelegt haben.
Die Amazon Fire TV erhalten aktuell ein optimiertes Interface für die Musikwiedergabe. Damit kehren auch frühere Funktionen endlich auf die Mediaplayer zurück.
So verfügten die Amazon Fire TV vor geraumer Zeit schon einmal über einen dedizierten Tab für Musik, der in einem der Re-Designs jedoch herausgefallen ist. Zwar blieb die Amazon-Music-App erhalten, doch diese ließ frühere Featues aus dem Musik-Tab dennoch vermissen. Und genau hier setzt Amazon nun mit dem neuen Bereich „Music & More“ an.
Im Bereich „Music & More“ ist es möglich, Musik abzuspielen sowie zwischen Radiosendern und Podcasts zu wechseln. Streng genommen gehört der Bereich Music & More nicht zum Launcher der Amazon Fire TV, denn es handelt sich tatsächlich um eine eigene App. Allerdings hat Amazon darauf geachtet, dass sich die Anwendung möglichst nahtlos in das Interface integriert.
Die App „Music & More“ bündelt zahlreiche Musik-Funktionen.
Amazon bleibt Amazon: Man nutzt den oberen Bereich von Music & More nämlich für Empfehlungen. Unter den Empfehlungen befindet sich dann eine Reihe von Tabs mit Bereichen wie „For You“, „Music & Radio“ und „Podcasts“. Alle drei Bereiche bringen mehrere Reihen von Inhalten mit, die per Amazon Music empfohlen werden. Es scheint auch Vernetzungsmöglichkeiten mit Spotify und Pandora zu geben, doch dazu fehlen noch genauere Angaben.
Amazon Music & More startet an den Amazon Fire TV
Ein weiterer Bereich nennt sich „Recently Played“ und ist eine Untersektion von „For You“. Sie beinhaltet dann innerhalb von Music & More kürzlich abgerufene Songs. Gebt ihr Lieder im Hintergrund wieder, seht ihr diese im Übrigen auch im Bereich Music & More. Egal über welche Quelle / App ihr die Audio-Inhalte abspielt, sie sind in Music & More als „Now Playing“ zu sehen. Dort ist dann auch sichtbar, woher der Content stammt – beispielsweise auch von Spotify.
Die aktuelle Wiedergabe seht ihr über „Now Playing“.
Aus unserer Sicht ergibt es zwar eher wenig Sinn einen Fire TV zur Musikwiedergabe einzuspannen, doch wer dies hin und wieder so handhabt, wird den neuen Bereich Music & More sicherlich zur zentralen Steuerung der Audio-Inhalte begrüßen.
Zusammenfassung
Music & More liefert eine zentrale Audio-Übersicht an den Fire TV
Es handelt sich um eine Standalone-App
Die aktuelle Audio-Wiedergabe ist dort stets sichtbar