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8K-Übertragungen in der Formel 1: Verantwortliche argumentieren realitätsfremd

In den vergangenen Tagen machen Meldungen die Runde, dass die Formel 1 zeitnah die Fernsehübertragung in 8K-Qualität forcieren möchte. Dabei skizzieren die Verantwortlichen ein Szenario, welches nicht ferner von der Realität sein könnte.

Die Formel 1 präsentiert sich gerne als Innovationsträger im Hinblick auf Übertragungsqualität. Man möchte seinen Fans den rasanten Motorsport in bestmöglicher Qualität präsentieren und so verwundert es kaum, dass bereits 2017 erste Rennen in knackscharfer 4K-Qualität produziert und übertragen wurden. Jetzt möchte man laut dem offiziellen Übertagungspartner Tata Communications den nächsten Schritt wagen, welcher 8K heißt. Im Beitrag auf motorsport.com heißt es: „Die neuen Bilder wären viermal schärfer als die aktuellen Übertragungen und obwohl das angesichts der derzeitigen Auflösung als unnötiger Schritt erscheinen mag, hört das Streben nach Verbesserung nie auf.“.

Ponda: „Ich denke, dass der Übergang zu 8K… gut voranschreitet„

Wir stimmen zu, dass die Entwicklung, auch in der Entertainment-Branche, irgendwie weitergehen muss – jedoch in die richtige Richtung. Dhaval Ponda, Vizepräsident und Global Head Media & Entertainment Business bei Tata Communications, skizziert eine Zukunft, in der der Sprung zu 8K den einzig logischen und richtigen Schritt darstellt: „Was sich in den letzten Jahren allmählich ereignet hat, ist, dass das Publikum weltweit, in fast jedem Teil der Welt, sich daran gewöhnt hat, Inhalte in 4K zu haben. Und für die junge Generation ist dies nun der Maßstab.“. Und weiter: „Ich denke, dass der Übergang zu 8K in der Branche tatsächlich recht gut voranschreitet. Und es wird definitiv geschehen, denn für die aktuelle Generation, die sich an 4K gewöhnt hat, wird 8K wirklich feinere Details und ein höheres Qualitätsniveau bieten.“.

Drei „einfache“ Schritte für eine Formel 1 in 8K

Formel 1 auf Roku TV
Die Formel 1 forciert 8K als nächste Qualitätsstufe

Ponda möchte seine 8K-Pläne in drei Schritten umsetzen. Dabei muss eine digitale Infrastruktur geschaffen werden, welche natürlich hohe Investitionen nach sich ziehen. Als zweiten Schritt müssen die Technologiepartner ein funktionierendes 8K-Ecosystem auf die Beine stellen. Und zuletzt müssen die Preise für 8K-Geräte soweit sinken, dass der Endkunde den Sprung auf die nächste Qualitätsstufe finanziell stemmen kann: „Wir müssten 8K-Bildschirme und 8K-Fernseher zu einem kostengünstigen Preis haben, den die Verbraucher akzeptieren können. Aber das geschieht auch ziemlich schnell.“, so Ponda weiter.

Realitätsfremde Mutmaßungen

Man muss davon ausgehen, dass Ponda seine 8K-Pläne lediglich mit seinem subjektivem Gefühlt untermalt und sich nicht wirklich mit der Marktsituation auseinandergesetzt hat. Denn diese zeigt, dass 8K meilenweit davon entfernt ist, sich in einem Markt als Standard zu etablieren. Zu Beginn des „8K-Booms“, überschlugen sich die Marktanalysen förmlich und skizzierten eine blühende Zukunft für 8K. Diese wurden in den vergangenen Jahren immer weiter nach unten revidiert. Sogar so weit, dass man davon ausgehen muss, dass 8K im Kino, Heimkino und Wohnzimmer nie eine wichtige Rolle spielen wird. Laut jüngsten Marktforschungen liegt der Marktanteil von 8K im TV-Markt wohl bei unter einem Prozent. Und nicht nur das, immer mehr Hersteller sind bereits komplett aus dem 8K-Game ausgestiegen, wobei eigentlich nur noch Samsung an dem Standard festhält. Zudem gibt es einige Projektionssysteme mit 8K-Auflösung, diese profitieren jedoch eher davon, dass ein nativer 4K-Chip verbaut ist, als von der 8K-Auflösung selbst.

Der AI-TV: Samsung QN900D 8K NEO QLED mit NQ8 AI 8K Prozessor
8K-Bilder laden mit ihrem Detailreichtum zum Entdecken ein, für die meisten Inhalte ist 8K jedoch ungeeignet.

In Hollywood, beim Streaming und Fernsehen sowie beim Gaming sieht es nicht anders aus. 8K ist hier förmlich nicht existent. Und das liegt nicht daran, dass man dem Format keine Chance geben möchte. Für die meisten Einsatzgebiete eignet sich 8K einfach nicht, da die hohe Anzahl von Details bei schnellen Bewegungen (z.B. Kameraschwenks bei der Formel 1) unweigerlich zu Schlieren und Bildstottern. Genau aus diesem Grund besteht 8K-Demomaterial größtenteils aus Drohnenaufnahmen oder statischen Kamerapositionen ohne viel Bewegung. Wer sich in dieses Thema einlesen möchte, findet hierzu auch genug, fundiertes Material online.

4K@120Hz statt 8K

Die Formel 1 nimmt mit 8K definitiv die falsche Ausfahrt und wenn man schon über eine Verbesserung der visuellen Übertragungsqualität nachdenkt, dann sollte man doch eher eine Erhöhung der Bildwiederholungsrate ins Auge fassen. Denn im Gegensatz zu 8K-Auflösung, ist ein Großteil der 4K-Geräte bereits mit einem Display mit 100/120Hz ausgestattet. In vielen TV-Serien, z.B. Geräte mit OLED-Display, gibt es mittlerweile überhaupt keine Modelle mehr, ohne 100Hz-Panel. Ähnlich sieht es auch im LCD-Segment aus. Hier wird das 100/120Hz-Feature mittlerweile sogar im Einstiegs-Segment implementiert.

Weiter äußert sich Ponda übrigens zum Thema Verzögerung bei der Übertragung. Hier stimmen wir seinen Ansichten zu, dass hier jede Millisekunde zählt und die Reduzierungen von Übertragungsverzögerungen, sowie eine „Synchronisation“ aller Übertragungswege, wichtig ist, um allen Nutzern ein perfektes Rennerlebnis bieten zu können.

Paramount+: Das sind die Neuheiten im Februar 2024

Paramount hat im Februar 2024 natürlich wieder neue Filme und Serien im Programm. Welche das sind, hat man nun mitgeteilt.

Dabei ist die offizielle Liste, die Paramount+ herausgegeben hat, eher überschaubar. Als Highlight kann man für Fans von Animationsfilmen vielleicht „Teenage Mutant Ninja Turtles: Mutant Mayhem“ erwähnen. Der Film erinnert in seinem Stil durchaus ein wenig an „Spider-Man: Across the Spider-Verse“. Vielleicht kommen da dann ja Jung und Alt zusammen, um sich dem neuen Abenteuer von Leonardo, Donatello, Michelangelo und Raphael hinzugeben.

Kontroverser dürfte der Start der zweiten Staffel zu „Halo“ sein. Diese Spieleumsetzung bedient sich eher lose bei dem Gaming-Franchise und ist deswegen bei Fans der Egoshooter-Reihe mehr schlecht als recht angekommen. Offenbar konnte man aber mit Season 1 ein Publikum erreichen, dass breit genug gewesen ist, um eine zweite Runde zu rechtfertigen.

Die weiteren Titel, welche Paramount+ im Februar 2024 ins Programm nimmt, dürften dem Gros der Leser wohl wenig sagen. Vielleicht haben Rennsport-Fans z. B.noch Lust bei „100 Days to Indy“ hereinzuschauen. Denn das ist keine Dokumentation über den Start des letzten „Indiana Jones“-Films, sondern eine Dokuserie um das Autorennen Indianapolis 500.

Paramount+: 2024 will man das 4K-Versprechen einlösen

Im Jahresverlauf will Paramount+ nun auch das schon vor geraumer Weile getätigte 4K-Versprechen einlösen. Es hatten sich da ja such schon Andeutungen auf einen neuen Tarif namens Paramount+ Premium ergeben. Der soll neben der 4K-Auflösung natürlich auch Dolby Vision und Dolby Atmos beinhalten. Obendrein ist aber auch noch ein werbefinanzierter Tarif in der Pipeline, der ebenfalls für den internationalen Markt vorgesehen ist.

Aktuell ist Paramount+ in Deutschland auf maximal 1080p-Auflösung beschränkt und kredenzt euch in aller Regel Stereo-Ton. Doch kommen wir zu den Neuheiten im Februar 2024 – viel Spaß beim Streaming!

Paramount+: Das sind die Neuheiten im Februar 2024

  • 2.2. Teenage Mutant Ninja Turtles: Mutant Mayhem
  • 3.2. Die Legende des Tigers
  • 8.2. Halo – Staffel 2
  • 13.2. Willie Nelson & Family
  • 16.2. 100 Days to Indy
  • 23.2. Die Caine-Meuterei vor Gericht
  • 28.2. As We Speak: Rap Music on Trial

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„Star Trek: Strange New Worlds“: Staffel 2 in 4K Ultra HD ab 07.03.2024 auch als Amaray (jetzt vorbestellbar!)

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„Star Trek: Strange New Worlds“ ist mit Staffel 2 bereits seit Ende 2023 im Heimkino als Ultra HD Blu-ray verfügbar. Doch das ursprünglich erschienene, limitierte Steelbook ist ausverkauft. Am 7. März 2024 reicht man jetzt auch eine Amaray nach.

Dabei sei darauf hingewiesen, dass die Amaray, also die reguläre Plastikhülle, in anderen Ländern schon Ende 2023 parallel zum Steelbook von „Star Trek: Strange New Worlds“ Season 2 auf den Markt gekommen ist. Beispielsweise ist im Dezember 2023 in Großbritannien eine derartige Standardfassung der Science-Fiction-Serie erschienen, die sogar eine deutsche Tonspur bereithält. Die Discs des 4K-Sets aus dem Vereinigten Königreich sind also identisch zur deutschen Veröffentlichung.

Doch wer lieber einen offiziellen deutschen Amaray-Release in Händen halten möchte, der muss sich nun nur noch bis zum 7. März 2024 gedulden. Dann erscheint Staffel 2 von „Star Trek: Strange New Worlds“ auch hierzulande in jener Variante. Freilich ist die Amaray auch etwas günstiger als das limitierte Steelbook. So oder so mag nicht jeder die „Blechbüchsen“, welche relativ leicht zerkratzen und so schnell unansehnlich aussehen können. Natürlich gibt es aber auch Sammler, die die hegen und pflegen.

"Star Trek: Strange New Worlds" erscheint mit Staffel 2 noch 2023 auf UHD Blu-ray!
„Star Trek: Strange New Worlds“ erschien mit Staffel 2 2023 auf UHD Blu-ray im limitierten Steelbook.

Dabei kam Staffel 2 zu „Star Trek: Strange New Worlds“ bei Fans der Serie etwas schlechter weg als der Auftakt. Beispielsweise haben sich an der Musical-Episode die Geister geschieden. Ebenfalls mit von der Partie ist bei Runde 2 auch ein Crossover mit der Animationsserie „Star Trek: Lower Decks“.

„Star Trek: Strange New Worlds“ geht in eine 3. Staffel

Eine dritte Staffel zu „Star Trek: Strange New Worlds“ ist bereits in Arbeit und wird wohl im Sommer 2025 anlaufen. So haben sich die Dreharbeiten an der Serie aufgrund des Autorenstreiks verzögert. Man rechnet damit, dass die Produktion der 10 Episoden von Season 3 deswegen noch bis Juli 2024 andauern wird. Denkbar wäre aber, dass Paramount+ in diesem Jahr vielleicht eine erste Staffelhälfte mit 5 Episoden veröffentlicht, z. B. zum Jahresende, um dann die Staffel 3 mit einer zweiten Hälfte im Sommer 2025 abzuschließen.

Derzeit müssen wir da aber noch abwarten, denn genauere Angaben glänzen durch Abwesenheit. Bis dahin könnt ihr euch ja mit der Staffel 2 zu „Star Trek: Strange New Worlds“ auf Ultra HD Blu-ray vergnügen.

LG bringt Google Chromecast built-in auf Smart-TVs aus dem Jahr 2022

Auf der CES 2024 hat LG bestätigt, dass Smart-TVs aus dem Jahr 2022 nachträglich per Update Google Chromecast built-in erhalten werden.

Dies bestätigt jedenfalls die normalerweise verlässliche Redaktion von Flatpanels HD. Demnach habe LG Electronics gegenüber den Kollegen erklärt, dass die TV-Geräte aus dem Jahr 2022 ebenfalls für vier Jahre webOS-Upgrades erhalten, so wie vom Hersteller für neue TV-Generationen versprochen. Und mit dem ersten, großen Update soll dann auch die Funktionalität Chromecast built-in Einzug halten.

Wir hatten dabei ja schon darüber berichtet, dass LG offiziell ein Upgrade auf webOS 24 für seine Smart-TVs aus dem Jahr 2022 bestätigt hat. Zwar hat man noch nicht über die Modelle aus dem Jahr 2023 gesprochen, wir gehen jedoch davon aus, dass man auch jene einbeziehen wird. Doch vielleicht fragt sich der ein oder andere Leser noch, was Google Chromecast built-in überhaupt bewirkt?

LG 2022 OLED TVs bekommen ihr Auto-Dimmin-Problem via Firmware-Update gefixt
LG 2022 OLED TVs erhalten webOS 24.

Dabei handelt es sich im Wesentlichen um eine Cast- bzw. Mirroring-Technologie, um Bildschirminhalte zu spiegeln. Das heißt, ihr könnt damit z. B. von einem Smartphone oder Tablet mit Android Video-Inhalte auf den großen TV-Bildschirm weiterreichen. Voraussetzung ist nur ein entsprechend performantes Wi-Fi-Netzwerk.

LG OLED 2022: Google Chromecast built-in noch ohne Termin

LG Electronics lässt jedoch noch um Dunklen, wann man denn das webOS-Upgrade für die TVs aus dem Jahr 2022 verteilen wird, das die neue Version webOS 24 und damit auch Google Chromecast built-in nachrüstet. Klargestellt hat das Unternehmen lediglich grob, dass es so bleiben wird, dass jeweils die aktuelle TV-Generation neue webOS-Versionen einführt.

Der LG G4 nutzt erneut Mikro-Linsen.
Der LG G4 nutzt erneut Mikro-Linsen.

Ältere TV-Modelle erhalten dann jeweils nach Erscheinen der neuen Fernsehgeräte nachträglich das entsprechende Update. Das heißt letzten Endes auch, dass wir Smart-TVs aus dem Jahr 2022 nicht vor Verfügbarkeit der frischen Modelle, wie z. b. den LG OLED G4, mit webOS 24 bestückt werden. Es wird also noch etwas Geduld seitens der Bestandskunden notwendig sein.

Zusammenfassung:

  • LG-TVs aus dem Jahr 2022 erhalten webOS 24 und damit Google Chromecast built-in
  • Der Veröffentlichungszeitpunkt ist noch offen
  • Zu den Smart-TVs aus dem Jahr 2023 und einem entsprechenden Upgrade schweigt LG aktuell noch

WOW: Streaming-Abo für Serien offenbar gestrichen

Sky Deutschland hat bei seinem Streaming-Angebot WOW das Serien-Abo entfernt. Eine offizielle Begründung dafür bleibt bisher aus.

Update: Entgegen erster Berichte, bleibt das Serien-Abo innerhalb des Streaming-Angebots von WOW bestehen. Jedoch rückt dieses aus dem Fokus.

Originalbeitrag: Zu vermuten ist, dass entweder zu wenige Kunden das Serien-Abonnement gebucht haben oder es genau umgekehrt nach dem Geschmack des Anbieters zu viele gewesen sind. So ist auch denkbar, dass viele Menschen bei WOW mal eben Serien wie „The White Lotus“ oder auch „House of the Dragon“ durchschauen wollten und dann zum günstigen Serien-Abo gegriffen haben.

Hier geht es zum kompletten Angebot von SKY

Hier geht es zum kompletten Angebot von WOW

Was auch immer intern dahintersteckt: Aktuell kann via WOW das frühere Serien-Abo jedenfalls nicht mehr gebucht werden. Es gibt nur noch das kombinierte Abonnement für Filme & Serien. Das einzelne Serien-Abonnement kostete früher 7,99 Euro, wurde abgesprungenen Kunden aber auch als Rückholangebot teilweise mit bis zu 50 % Rabatt nachgetragen. Jetzt gibt es jedenfalls nur noch das Kombinierte WOW Filme & Serien.

Sky und WOW haben im Dezember 2023 wieder Neuheiten im Gepäck.
Warum WOW das Serien-Abo gestrichen hat, ist offen.

Im Übrigen will WOW von Sky Deutschland euch aktuell auch mit einem Angebot anlocken: Für 6 Monate könnt ihr WOW Filme & Serien zum reduzierten Monatspreis von jeweils 5,98 Euro buchen. Allerdings gibt es da einige Stolpersteine zu beachten.

WOW Premium für Werbefreiheit fehlt im Lockangebot

So beinhaltet das obige Lockangebot nämlich nicht WOW Premium. Erst durch diese Option steht euch Streaming an bis zu zwei Geräten parallel mit 1080p-Auflösung und Dolby 5.1 für Surround-Sound und ohne Werbung zur Verfügung. Dafür fällt allerdings ein Aufpreis von satten 5 Euro pro Monat an.

Obendrein solltet ihr darauf achten, rechtzeitig zu kündigen, wollt ihr nach dem Trial-Angebot mit 6 rabattierten Monaten nicht den vollen Preis für WOW Filme & Serien zahlen. Ansonsten bietet euch der Streaming-Dienst von Sky Deutschland wie gehabt auch noch ein Abo für Live-Sport an. Dieser Tarif kostet 29,99 Euro im Monat bzw. 24,99 Euro, wenn ihr euch 12 Monate bindet. Der Preis des Monats-Abos wird jedoch bald auf 34,99 Euro erhöht.

Zusammenfassung

  • WOW bietet kein reines Serien-Abo mehr an
  • Es gibt nur noch den Kombi-Tarif mit Filmen & Serien
  • Warum das Serien-Abo gestrichen worden ist, bleibt offen

Mehr Beiträge zum Thema „WOW“:

Samsung Premiere 8K: Laser-UST-Projektor mit drahtloser One-Connect-Box (Video)

Samsung überrascht auf der CES 2024 mit dem „The Premiere 8K“, einem Laser-Kurzdistanz-Projektor, der seine Videosignale drahtlos über eine externe One-Connect-Box empfängt. Alle Infos und Video des Samsung „The Premiere 8K“ gibt es hier!

  • Design und Materialien: Der Samsung „The Premiere 8K“ beeindruckt mit einem Premium-Design, „akustischen Seitenpaneelen“ und einem edlen Metallrahmen.
  • Drahtlose One Connect Box: Die drahtlose Übertragung von 8K-Videosignalen, erleichtert die (Decken-)Installation und ermöglicht einen aufgeräumten Aufbau.
  • Leistungsstarke Bildqualität: Bietet eine beeindruckende Helligkeit von bis zu 4.500 ISO-Lumen und unterstützt Projektionen auf bis zu 150 Zoll große Leinwände.
  • Klangstark: Das All-In-One-System wird mit einem integrierten 100 Watt 8.2.2-Kanal-Soundsystem mit Dolby Atmos und „Sound-on-Screen“-Feature komplettiert. 

Freudiges Wiedersehen auf der CES 2024. Der in der Vergangenheit als Prototyp vorgeführte 8K-Laser-Kurzdistanz-Projektor von Samsung Electronics, wurde auf der CES 2024 in einer relativ fortgeschrittenen Endkunden-Variante vorgeführt. Erstmals konnten wir das hochwertige Design, detaillierte Angaben zum Gerät sowie die audiovisuelle Präsentation in Augenschein nehmen. Und was sollen wir sagen, mit dem 8K-Laser-Projektor von Samsung steht uns ein wahres Heimkino-Schmuckstück ins Haus. Um eines vorneweg zu nehmen, Preis und Liefertermin stehen leider noch nicht fest. Die Kollegen von Samsung sind jedoch guter Dinge, dass wir diese Informationen in den kommenden Wochen noch nachgeliefert bekommen.

Premium-Design des 8K-Laser-UST-Projektors

Premium Design des neuen 8K-Laser-UST-Projektors von Samsung
Premium Design des neuen 8K-Laser-UST-Projektors von Samsung

Als Erstes fällt einem natürlich das Design des 8K Projektors ins Auge. Auf der letztjährigen CES wurde das Gerät schon einmal angeteasert, damals versteckte sich jedoch die komplette Technik in einem eigens dafür angefertigten, schwarzen Regal. Umso interessanter finden wir die Auswahl der Materialien und den eigentlichen Formfaktor, die das Modell an den Tag legt. Die Seitenteile und der „Deckel“ kommen in einer Optik daher, die uns sofort an Akustikpaneele erinnert. Diese werden an den Kanten und Ecken mit einem glänzenden Metallrahmen eingefasst. Die Front ist mit einem beigefarbenen Akustikstoff überzogen. Alles wirkt sehr wertig und aufeinander abgestimmt. Ein Vorgeschmack auf die technische Leistung, die der Samsung 8K Projektor an den Tag legt?

Drahtlose Übertragung von 8K-Videosignalen dank Wireless One Connect Box

Die Wireless One Connect Box überträgt 8k-Videosignale drahtlos an den 8K-UST-Laser-Beamer
Die Wireless One Connect Box überträgt 8k-Videosignale drahtlos an den 8K-UST-Laser-Beamer || Bild: Dominic Jahn

Das Material Holz findet sich nicht nur beim 8K-Laser-UST-Projektor wieder, sondern auch bei der neuen „Wireless One Connect Box“. Hier präsentiert sich uns eine Weltneuheit, denn Samsungs 8K Beamer ist somit das erste Modell, dass seine audiovisuellen Signale drahtlos über eine externe Anschlussbox empfängt. Wer einmal darüber nachdenkt, wird feststellen, dass die Trennung von Projektionssystem und Anschlüssen bei einem UST-Projektor definitiv Sinn ergeben. So kann man AV-Receiver, Konsolen, Streaming-Player oder andere Zuspieler aus dem Blickfeld von Projektor und Leinwand entfernen, um einen sauberen Aufbau gewährleisten zu können. Zudem entfällt damit auch die ständige Rekalibrierung bzw. Ausrichtung auf die Leinwand, weil der 8K-UST-Projektor nicht für jede Verkabelung verschoben/gedreht werden muss. Und vergessen wir nicht, welche Erleichterung diese Technik für die Deckeninstallation des Projektors mit sich bringt!

An der Wireless One Connect Box finden wir übrigens alle wichtigen Anschlüsse wieder, wie z.B. HDMI 2.1, ein optisch-digitaler Audio-Ausgang uvm. Ob das System auch einen integrierten Tuner spendiert bekommt, wird mit nahendem Marktstart sicherlich kommuniziert. Und ja, eine Wireless One Connect Box für Samsungs TV-Geräte wäre auch ganz nett 😉

150 Zoll mit bis zu 4.500 ISO-Lumen

Der Premiere 8K Laser Projektor von Samsung bespielt eine 150 Zoll Leinwand
Der Premiere 8K Laser Projektor von Samsung bespielt eine 150 Zoll Leinwand || Bild: Dominic Jahn

Was hat der weltweit erste 8K Projektor mit drahtloser One Connect Box darüber hinaus zu bieten? Bei den Spezifikationen hält sich Samsung leider noch etwas bedeckt, versorgt uns bei seinem Messeaufbau jedoch mit den wichtigsten Eckpunkten, was den 8K Heimkino-Projektor so ausmacht. Da hätten wir eine Triple-Laser-Lichtquelle, eine für jede Primärfarbe (Rot, Grün und Blau) die eine maximale Helligkeit von bis zu 4.500 ISO-Lumen bereitstellt. Laut Mitarbeitern von Samsung dürfte es sich bei diesem Modell um einen der leuchtstärksten 8K-UST-Beamer für den privaten Anwendungsbereich handeln. Was das Gerät am Ende auf die Leinwand bringt, müssen erste Tests herausfinden. Denn die Angabe der ISO-Lumen bezieht sich lediglich auf die von der Lichtquelle ausgehende Leuchtkraft, also nicht, was z.B. von der Leinwand zurückgeworfen wird. Mit minimaler Veränderung des Abstands des 8K-Laser-Projektors zur Leinwand, können Projektionsflächen von bis zu 150 Zoll (381 cm) bespielt werden, wie ihr im obigen Bild sehen könnt.

100 Watt 8.2.2-Kanals Dolby Atmos-Soundsystem

Eine Deckeninstallation des Samsung 8K Laser Beamers vereinfacht sich dank der Wireless One Connect Box um ein vielfaches
Eine Deckeninstallation des Samsung 8K Laser Beamers vereinfacht sich dank der Wireless One Connect Box um ein vielfaches || Bild: Dominic Jahn

So, da hätten wir also ein helles, farbenprächtiges Bild, mit einer drahtlosen Übertragung der audiovisuellen Inhalte, die vor allem eine Deckeninstallation des 8K Beamers vereinfacht. Doch das war noch nicht alles. Natürlich verfügt das Modell auch über eine automatische Trapezkorrektur mit automatischer Fokussierung des Bildes, was die Installation mehr als einfach gestalten dürfte. Das All-In-One-System wird abgerundet mit einem integrierten Soundsystem mit satten 100 Watt Gesamtleistung, aufgeteilt auf 8.2.2-Kanäle. Das interessante dabei, ist nicht, dass der Beamer auch Dolby Atmos verarbeiten kann, sondern wie das System den Klang in den Raum entlässt. Neben den an der Front angebrachten Lautsprechern, die sich hinter dem Akustikstoff verstecken, gibt es zusätzliche Lautsprecher, die den Klang in Richtung Leinwand werfen, welcher dann reflektiert wird, um dem Zuschauer zu vermitteln, der Sound käme direkt aus dem Bild. Im ersten subjektiven Test kann dieses „Sound-on-Screen“-Feature auch gut transportiert werden. Wir sind gespannt, wie sehr die Beschaffenheit der Leinwand diese Soundeigenschaft beeinträchtigt.

Einfache Installation und fortschrittliche Soundfeatures des Samsung 8K Projektors inkl. Wireless One Connect Box
Einfache Installation und fortschrittliche Soundfeatures des Samsung 8K Projektors inkl. Wireless One Connect Box || Bild: Dominic Jahn

Fazit

Samsung konnte sich mit den ersten „The Premiere“ UST-Laser-Projektoren bereits einen Namen machen. Mit dem „The Premiere 8K“ liefert Samsung so viele Neuerungen und Verbesserungen, dass Heimkino-Enthusiasten auf jeden Fall auf dieses Produkt aufmerksam werden. Die Wireless One Connect Box behebt zudem Probleme, welche nicht nur Besitzer eines Ultra-Kurzdistanz-Beamers, sondern auch von Long-Throw-Varianten geläufig sein dürften. Wir sind mehr als gespannt, wann und zu welchem Preis dieses Modell auf den europäischen Markt erscheinen wird.

Samsung „The Premiere 8K“ im Video:

Große Filmauswahl: 4K-Titel ab 3.99 Euro auf Apple TV kaufen inkl. Aktionstitel von Sony Pictures

Auf Apple TV (iTunes) steht eine große Auswahl an 4K Filmen zu günstigen Kaufpreisen bereit. Ab 3.99 Euro könnt ihr euch aus einer breiten Auswahl an Filmen inkl. Aktionstiteln von Sony Pictures bedienen.

Wir haben die komplette Auswahl an reduzierten 4K-Filmen auf Apple TV / iTunes für euch! Bereits ab 3.99 Euro könnt ihr beliebte Blockbuster-Filme und Klassiker in eure digitale Filmsammlung aufnehmen. Auffällig ist sicherlich der hohe Anteil an Filmen aus dem Reservoire von Sony Pictures. Filmklassiker wie „Philadelphia“, „Hook“ oder „Karate Kid“ mischen sich mit Filmreihen wie „Men in Black“, „Spider-Man“ und den beliebten Verfilmungen der Dan Brown-Bücher „Inferno“, „Sakrileg“ usw. Etwas frischer kommt dagegen „Ghostbusters – Legacy“ oder „Jumanji – The Next Level“ daher.

Außerhalb der „Sony-Bubble“, gibt es aber auch einiges zu entdecken. Sehr beliebt ist aktuell z.B. „The Popes Exorcist“, „The Moon“, „Sakra“ oder „The Roundup“, welche alle für nur 3.99 Euro angeboten werden. Für 4.99 Euro und darüber hinaus gibt es aber auch viele Hollywood-Highlights zu sehen. „Whiplash“, „Ein Mann names Otto“, „Bad Boys for Life“, „Bullet Train“ oder „The Woman King“ sorgen für großartige Unterhaltung. In unseren Augen lohnt es sich definitiv, sich ein Apple-Konto für den Kauf der günstigen 4K Filme anzulegen. Selbst wenn man sich nur einzelne Titel herauspickt, kann man sich im Laufe der Zeit doch eine ansehnliche, digitale Filmsammlung aufbauen, die man mittlerweile auf so ziemlich jedem Smart-TV, PC, Tablet und Smartphone wiedergeben kann. Nur mit Android hapert es noch etwas, aber wer weiß, ob sich Apple hier dazu durchringen kann, seine Plattform auch für das Konkurrenzsystem freizugeben.

4K Filme auf Apple TV für 3.99 Euro​

4K Filme auf Apple TV für 4.99 Euro

Uncharted iTunes 4K
Bullet Train iTunes 4k

4K Filme auf Apple TV für 5.99 Euro

4K Filme auf Apple TV für 7.99 Euro

 

Wir empfehlen übrigens die Wiedergabe mit einem Apple TV 4K Streaming-Player. Dieser liefert unserer Ansicht nach die beste Bildqualität und höhere Bitraten, als z.B. die Apple TV-App auf einem Smart TV. Ich sicherlich auch etwas persönliche Vorliebe, jedoch bietet das System insgesamt doch ein hervorragendes Gesamterlebnis, was wir nicht mehr missen möchten.

Panasonic setzt bei seinen 2024 TV-Geräten wohl vorrangig auf Fire TV OS

Panasonic wird in seinem 2024 TV Line-Up wohl vermehrt auf Fire TV OS setzen. Die Premium-OLED-Fernseher der Z95A-Serie machen den Anfang. 

Neu ist diese Zusammenarbeit grundsätzlich nicht. Denn schon 2023 hat das Unternehmen ja erste Fernsehgeräte mit Fire TV bzw. Fire OS auf den Markt gebracht. Zwischenzeitlich gab es sogar Meldungen, laut denen Panasonic daher seine eigene Plattform My Home Screen zu den Akten legen wolle. Allerdings hat man diese Angaben dann rasch dementiert. Wie passt es aber jetzt dazu, dass die neuen OLED-Flaggschiffe Z39A und Z95A mit Fire TV statt My Home Screen auf den Markt kommen?

Wir haben bei Panasonic deswegen auch schon nachgefragt. Dabei verweist uns der japanische Hersteller jedoch zunächst darauf, dass man zur CES 2024 traditionell nur seine TV-Flaggschiffe vorstelle. Weitere Modelle kommen im Jahresverlauf auf den Markt. Ob diese dann ebenfalls Fire TV, Google TV oder eben doch My Home Screen einsetzen werden, dazu hat sich das Unternehmen dann bisher noch nicht geäußert.

Der Panasonic Z95A ist das neue OLED-Flaggschiff des Unternehmens.
Der Panasonic Z95A ist das neue OLED-Flaggschiff des Unternehmens.

Bestätigt hat der Hersteller, dass die Kooperation mit Amazon langfristig angelegt sei. Obendrein gehe man inzwischen mehr in die Tiefe. Deswegen sei man etwa der erste Anbieter, der Premium-Smart-TVs mit Fire TV anbietet. Die Integration wurde gegenüber den TV-Modellen aus dem letzten Jahr auch erweitert. Etwa konnte Panasonic deswegen seinen Penta-Tuner aus My Home Screen auf Fire TV übertragen.

Panasonic nutzt die App-Vielfalt von Amazon Fire TV

Wir nehmen an, dass es dem japanischen Hersteller auch darum geht, das größere App-Ökosystem von Fire TV / Fire OS für sich zu nutzen. Genau das war wohl der größte Schwachpunkt von My Home Screen. In Sachen Apps kam man da aufgrund der geringeren Verbreitung der eigenen TV-Modelle einfach nicht an konkurrierende Systeme wie Android TV / Google TV, webOS oder Tizen heran.

Wir sind gespannt, welche Systeme Panasonic wirklich langfristig für seine Smart-TVs weiterführen wird. Dass Fire TV dabei sein wird, ist klar. Wie es dauerhaft um Google TV und My Home Screen steht, muss wohl die Zeit zeigen.

Netflix: Werbefinanziertes Abo erreicht bereits mehr als 23 Mio. Nutzer

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Netflix erreicht nach eigenen Angaben mit seinem werbefinanzierten Abo inzwischen rund 23 Mio. Nutzer. Offenbar kommt diese Option als gut an.

Anfangs sah es noch danach aus, als würde der werbefinanzierte Tarif die Erwartungen verfehlen. Das hat sich aber offensichtlich im Laufe der Zeit verändert. Netflix Leiterin der Werbeabteilung, Amy Reinhard, gibt an, dass man inzwischen über 23 Mio. monatlich aktive User mit dem werbefinanzierten Standard-Abonnement erreiche.

Das dürfte sich für Netflix durchaus lohnen. Denn einerseits zahlen jene Kunden dennoch einen monatlichen Betrag und andererseits spülen sie zusätzlich Werbeeinnahmen in die Kasse. Auch die Kundenbindung funktioniere über den Tarif: Kunden, welche den werbefinanzierten Tarif gebucht haben, streamen zu 85 % mehr mindestens für 2 Stunden im Monat.

Netflix nimmt auch über Werbung gutes Geld ein.
Netflix nimmt auch über Werbung gutes Geld ein.

Vor rund zwei Monaten verwies Netflix noch darauf, dass man mit dem werbefinanzierten Tarif über 15 Mio. Nutzer weltweit erreiche. Im Oktober 2023 erklärte man außerdem gegenüber Aktionären, dass ca. 30 % der Neukunden den werbefinanzierten Tarif buchen – zumindest in den 12 Ländern, in welchen es den Tarif gibt.

Netflix blickt auf die langfristige Perspektive

In Bezug auf Werbung hofft Netflix auch auf die langfristige Perspektive und will das Geschäft ausbauen. Aus Kundensicht wiederum kann man nur hoffen, dass der Streaming-Anbieter nicht den gleichen Weg geht wie Amazon. Letztere machen Werbung für Prime Video ab 5. Februar 2024 zum Standard. Danach müssen monatlich zusätzlich 2,99 Euro für die Werbefreiheit gezahlt werden.

Generell zeigt sich ein Trend hin zu werbefinanzierten Tarifen im Streaming-Segment. Auch Disney+ hat mittlerweile einen derartigen Tarif im Repertoire. Paramount+ bereitet ebenfalls ein derartiges Angebot vor und selbst Apple soll für Apple TV+ darüber nachdenken. Wir bewerten diese Entwicklung eher kritisch, aber offenbar kommt das Ganze bei vielen Kunden gut an.